Erfahrungsbericht von klukklukkluk
Komm ... wir verarschen den Tod
Pro:
Splatter, der ganze Film
Kontra:
Die Einstufung, der FSK
Empfehlung:
Ja
Dieser Bericht bezieht sich auf die in Premiere ausgestrahlte Version.
Warum dieser Film :
Den Film „Final Destination“ hatte ich vor einiger Zeit schon mal auf DVD gesehen. Leider war es ein feierlicher Anlass, sodass ich mich mehr Gesprächen und den kühlen Blonden widmete als mich intensiv mit dem Film zu beschäftigen. So im Nebenbeigucken gefiel er mir auch erst gar nicht aber als er dann von Premiere ausgestrahlt wurde dachte ich mir heute morgen, dass es ja nicht schaden könnte diesen Film noch mal zu gucken. Da ich morgens in der Regel kein Bier trinke bekommt ihr jetzt eine Filmbeschreibung über die Premiereversion.
Story :
Alex ist eigentlich ein ganz normaler junger Mann doch eines Tages, als er gerade in einem Flugzeug sitzt, hat er einen schreckliche Vision, in der das Flugzeug explodiert. Er verlässt das Fluggefährt, welches ihn nach Paris bringen sollte und mit ihm machen das fünf Mitschülerin und eine Lehrerin.
In der Wartehalle des Flughafens kommt es dann zu einer handfesten Prügelei! Weil ihm keiner glauben will sind die sieben Anderen sehr sauer! Der Zustand das der Flieger ohne sie gestartet ist mindert die Situation auch nicht gerade. Doch plötzlich platzen die Scheiben der Wartehalle und am Horizont ist das brennende Flugzeug zu erkennen, aus dem sie eben geflohen sind.
Glücklich über den verhinderten Tod versuchen die Überlebenden ihr normales Leben wieder aufzunehmen was ihnen allerdings nicht gelingt. Nach und nach sterben sie. Alex kommt schnell darauf was hinter den mysteriösen Todesfällen steckt! Sie haben den Tod getäuscht und der holt jetzt einen nach dem anderen dahin, wo seine Bestimmung ist, da seine Zeit auf der Erde abgelaufen ist.
Allerdings akzeptiert Alex diesen Zustand nicht und versucht den Tod weiterhin auszutricksen, indem er seine Vorahnungen nutzt . Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Als die Überlebenden des Flugzeugabsturzes nur noch zu dritt sind scheint Alex die Lösung gefunden zu haben. Er versucht den Tod auszutricksen indem er einfach versucht auf der ominösen Liste des Todes übersprungen zu werden. Doch sterben müssen alle mal. Die Frage ist nur wann ...
Technische Daten zum Film :
Darsteller : : Devon Sawa (Alex Browning), Ali Larter (Clear), Kerr Smith
Regie : James Wong
FSK : 16
Drehland und Jahr : USA 2000
Filmlänge : ca. 97 Minuten
Meine Meinung :
Final Destination ist nicht unbedingt ein Film den man unter die Besten ordnen muss. Er weiss zwar gut zu unterhalten aber stellenweise ist die Handlung etwas dünn und vor allem unlogisch. Ich habe den Film jetzt zum zweiten mal gesehen und bin immer noch nicht so richtig dahintergestiegen wie das mit der Liste des Todes funktioniert und wie die Protagonisten diese ausgetrickst haben.
Die Geschichte reißt einen aber durchaus mit und man fragt sich wer denn nun der Nächte ist, der den Löffel abgeben muss. Die Story wurde vom Akte X Regisseur James Wong sehr gut umgesetzt, bis auf das im vorherigen Abschnitt angesprochene. Sein Regiedebüt im Kinofilm darf durchaus als gelungen bezeichnet werden. Die Handlung weist zudem einige gute Schocker und ansprechende Effekte auf, auch wenn die relativ spärlich vorkommen.
Die Schauspieler erfüllen ihre Aufgabe ganz gut. Sie sind nicht brillant aber sie blamieren sich auch nicht. Der Hauptdarsteller spielt das Spiel mit dem Tabuthema Tod sehr echt, sodass man sich gut in seine Lage versetzten kann, die ja nicht gerade angenehm ist, wenn man bedenkt das da immer einer hinter dir her ist, der dir an die Wäsche will.
Abschließend sei gesagt das der Film durch seine komische Art mit dem Tod umzugehen durchaus sehenswert ist, auch wenn es da zahlreich bessere Filme des Genres gibt. Die neue Situation, dass nicht ein Killer die Leute nach und nach umbringt sondern eine unglückliche Verkettung von Ereignissen, bringt mich dazu diesen Film weiterzuempfehlen und ihm vier Sterne zu geben. Allerdings sollte das Mindestalter hierbei beachtet werden, da ein oder zwei Szenen nicht für jüngere geeignet sind.
Gruss Kluk
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-13 08:16:14 mit dem Titel Der Tod wird zum zweiten Mal verarscht
Story :
Ein Kurztrip sollte es werden, aber das er so kurz werden würde, konnte keiner ahnen. Denn Kimberly und ihre drei Freunde kommen nicht wirklich weit, als sie versuchen mit einem Jeep in den Urlaub zu fahren. Nach kurzer Fahrzeit hat das junge Mädchen nämlich eine Vision, wie sie und ihre Freund bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben kommen und so beschliesst sie, völlig verängstigt, an einer Ampel anzuhalten und das Fahrzeug nicht mehr weiterzusteuern. Einem Polizisten, der zur Hilfe eilt, erzählt sie von ihren Visionen und wenige Sekunden später tritt das ein was sie gesehen hat. Zumindest so ähnlich, denn Kimberly ist dem Tod, durch ihr Anhalten, von der Schippe gesprungen, während ihre Freunde und viele andere sterben mussten.
Als die Überlebenden des Unfalls sich auf dem Polizeirevier treffen, erzählt ihnen Kimberly das sie in ihrer Vision gestorben sind und einer von ihnen merkt an, dass es sich wohl um ein ähnlichen Vorfall handelt, wie bei dem Flugzeugabsturz vor einem Jahr, wo auch einige überlebten, der Tod sich aber einem nach dem anderen geholt hat. Erst halten das alle für Blödsinn, doch als kurz darauf der erste Überlebende bei einem tragischen Unfall stirbt, ist das Ganze gar nicht mehr so abwegig.
Kimberly beschliesst, die einzig Überlebende des letztjährigen Desasters aufzusuchen. Die junge Frau heisst Clear Rivers und hat sich in einer geschlossenen Psychiatrie verschanzt, wo sie versucht, der kleinsten Gefahr aus dem Weg zu gehen. Clear ist allerdings weniger kooperativ und schlägt jegliche Art von Hilfestellung aus. So muss Kimberly nun alleine Klarkommen und das dies nicht wirklich klappt, zeigen weitere Unfälle, bei denen die Überlebenden des Autounfalls sterben.
Wenig später gibt es dann eine Überraschung, denn Clear hat sich entschlossen die Klinik zu verlassen, um den Überlebenden doch noch zu helfen. Doch das dies nicht ganz einfach ist, zeigt sich an weiteren Toten... der Tod lässt sich halt nun mal nicht so einfach austricksen...
Technische Daten zum Film :
Originaltitel : Final Destination 2
Darsteller : Ali Larter, A. J. Cook, Michael Landes
Regie : David Ellis
FSK : 18
Drehland und Jahr : USA 2003
Filmlänge : ca. 90 Minuten
Meine Meinung :
Nun, was vermittelt das Sequel des erfolgreichen Horrorfilms? Die Ironie des Schicksals oder doch die Ironie einer verkorksten Jugendschutzverordnung, die in Deutschland wohl ehr kapitalsichernd als beschützend tätig ist. Eigentlich ist „Final Destination 2“ ja ein wirklich guter Film, über den sich jeder Fan des Splatters nur erfreuen kann, aber ein bitterer Beigeschmack bleibt schon zurück, wenn man sich für den Horrorfilm interessiert. Haben die verantwortungsvollen von wenigen Monaten noch eine DVD beschlagnahmt, die keine einzige Gewaltszene hatte (Alcatraz Horror) wurde nun ein Film im Kino ab 16 Jahren freigegeben, der sich mit vielen harten Horrorfilmen messen kann!
Sicherlich kann man darauf verweisen, dass alles etwas überzogen und zudem mit einer nicht geringen Prise schwarzem Humor versehen ist, meine Meinung zur Freigabe steht aber fest und ich meine das der Film nur so „gering“ eingestuft wurde, da sich die Zielgruppe auch im Bereich von 16 bis 18 Jahren befindet.
Aber kommen wir nun zum Film:
„Final Destination 2“ setzt naht los da an, wo der erste Teil endete. Zwar mit einer temporären Verzögerung von circa einem Jahr, doch weiss das geschulte Auge desjenigen, der Teil 1 sah, was ihn erwartet. Und so zieht sich die Geschichte vom Leben und Überlebenwollen durch die ganze Spielzeit und ob man es glaubt oder nicht, es wird keine einzige Sekunde langweilig! Ähnlich wie beim Prequel sind die Momente extrem spannend, in denen es den Protagonisten an den Kragen geht. Man wird mehr als ein mal vom eigentlichen Geschehnis abgelenkt, um dann mitzuerleben, wie einer nach dem anderen vom Sensenmann einkassiert wird.
Wie bereits angesprochen, geht es dabei dann gut zur Sache! Gleich in den Anfangssequenzen, in denen es ja zu einem schweren Verkehrsunfall kommt, gibt es einwandfreie Spezialeffekte zu betrachten, die von fliegenden Baumstämmen verursacht werden und sich wirklich sehen lassen können. Auch im weiteren Verlauf gibt es einiges zu bestaunen und fast alles ist mit einer gewissen Ironie behaftet.
Die schauspielerischen Leistungen, sowie die Dialoge, sind sicherlich nicht Oscarreif, aber sie tragen doch zur gelungenen Unterhaltung bei. Als kleines Schmankerl hat Tony Todd (Candyman) einen kleinen Gastauftritt, mit einer etwas merkwürdigen Rolle. Er spielt einen Leichenbestatter, den die Protagonisten um Rat bitten. So richtig habe ich seinen Auftritt zwar nicht verstanden, aber vielleicht wurde hier schon etwas für den dritten Teil vorbereitet, den es nach den beiden Erfolgen sicherlich geben wird.
„Final Destination 2“ ist also ein voller Erfolg, was sowohl für den filmischen Teil, als auch die Spezialeffekte gilt. Es gibt eine Menge Action, Spannung Blut, gute Musik und zudem ist der Film sehr kurzweilig. Das der Jugendschutz hier versagt hat, möchte ich nicht als negativen Gesichtspunkt in meine Bewertung einfliessen lassen, ich freue mich aber schon auf den nächsten B-Movie, der bis auf den letzten Tropfen Blut geschnitten wird und dann indiziert wird...
Gruss Kluk
Warum dieser Film :
Den Film „Final Destination“ hatte ich vor einiger Zeit schon mal auf DVD gesehen. Leider war es ein feierlicher Anlass, sodass ich mich mehr Gesprächen und den kühlen Blonden widmete als mich intensiv mit dem Film zu beschäftigen. So im Nebenbeigucken gefiel er mir auch erst gar nicht aber als er dann von Premiere ausgestrahlt wurde dachte ich mir heute morgen, dass es ja nicht schaden könnte diesen Film noch mal zu gucken. Da ich morgens in der Regel kein Bier trinke bekommt ihr jetzt eine Filmbeschreibung über die Premiereversion.
Story :
Alex ist eigentlich ein ganz normaler junger Mann doch eines Tages, als er gerade in einem Flugzeug sitzt, hat er einen schreckliche Vision, in der das Flugzeug explodiert. Er verlässt das Fluggefährt, welches ihn nach Paris bringen sollte und mit ihm machen das fünf Mitschülerin und eine Lehrerin.
In der Wartehalle des Flughafens kommt es dann zu einer handfesten Prügelei! Weil ihm keiner glauben will sind die sieben Anderen sehr sauer! Der Zustand das der Flieger ohne sie gestartet ist mindert die Situation auch nicht gerade. Doch plötzlich platzen die Scheiben der Wartehalle und am Horizont ist das brennende Flugzeug zu erkennen, aus dem sie eben geflohen sind.
Glücklich über den verhinderten Tod versuchen die Überlebenden ihr normales Leben wieder aufzunehmen was ihnen allerdings nicht gelingt. Nach und nach sterben sie. Alex kommt schnell darauf was hinter den mysteriösen Todesfällen steckt! Sie haben den Tod getäuscht und der holt jetzt einen nach dem anderen dahin, wo seine Bestimmung ist, da seine Zeit auf der Erde abgelaufen ist.
Allerdings akzeptiert Alex diesen Zustand nicht und versucht den Tod weiterhin auszutricksen, indem er seine Vorahnungen nutzt . Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Als die Überlebenden des Flugzeugabsturzes nur noch zu dritt sind scheint Alex die Lösung gefunden zu haben. Er versucht den Tod auszutricksen indem er einfach versucht auf der ominösen Liste des Todes übersprungen zu werden. Doch sterben müssen alle mal. Die Frage ist nur wann ...
Technische Daten zum Film :
Darsteller : : Devon Sawa (Alex Browning), Ali Larter (Clear), Kerr Smith
Regie : James Wong
FSK : 16
Drehland und Jahr : USA 2000
Filmlänge : ca. 97 Minuten
Meine Meinung :
Final Destination ist nicht unbedingt ein Film den man unter die Besten ordnen muss. Er weiss zwar gut zu unterhalten aber stellenweise ist die Handlung etwas dünn und vor allem unlogisch. Ich habe den Film jetzt zum zweiten mal gesehen und bin immer noch nicht so richtig dahintergestiegen wie das mit der Liste des Todes funktioniert und wie die Protagonisten diese ausgetrickst haben.
Die Geschichte reißt einen aber durchaus mit und man fragt sich wer denn nun der Nächte ist, der den Löffel abgeben muss. Die Story wurde vom Akte X Regisseur James Wong sehr gut umgesetzt, bis auf das im vorherigen Abschnitt angesprochene. Sein Regiedebüt im Kinofilm darf durchaus als gelungen bezeichnet werden. Die Handlung weist zudem einige gute Schocker und ansprechende Effekte auf, auch wenn die relativ spärlich vorkommen.
Die Schauspieler erfüllen ihre Aufgabe ganz gut. Sie sind nicht brillant aber sie blamieren sich auch nicht. Der Hauptdarsteller spielt das Spiel mit dem Tabuthema Tod sehr echt, sodass man sich gut in seine Lage versetzten kann, die ja nicht gerade angenehm ist, wenn man bedenkt das da immer einer hinter dir her ist, der dir an die Wäsche will.
Abschließend sei gesagt das der Film durch seine komische Art mit dem Tod umzugehen durchaus sehenswert ist, auch wenn es da zahlreich bessere Filme des Genres gibt. Die neue Situation, dass nicht ein Killer die Leute nach und nach umbringt sondern eine unglückliche Verkettung von Ereignissen, bringt mich dazu diesen Film weiterzuempfehlen und ihm vier Sterne zu geben. Allerdings sollte das Mindestalter hierbei beachtet werden, da ein oder zwei Szenen nicht für jüngere geeignet sind.
Gruss Kluk
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-13 08:16:14 mit dem Titel Der Tod wird zum zweiten Mal verarscht
Story :
Ein Kurztrip sollte es werden, aber das er so kurz werden würde, konnte keiner ahnen. Denn Kimberly und ihre drei Freunde kommen nicht wirklich weit, als sie versuchen mit einem Jeep in den Urlaub zu fahren. Nach kurzer Fahrzeit hat das junge Mädchen nämlich eine Vision, wie sie und ihre Freund bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben kommen und so beschliesst sie, völlig verängstigt, an einer Ampel anzuhalten und das Fahrzeug nicht mehr weiterzusteuern. Einem Polizisten, der zur Hilfe eilt, erzählt sie von ihren Visionen und wenige Sekunden später tritt das ein was sie gesehen hat. Zumindest so ähnlich, denn Kimberly ist dem Tod, durch ihr Anhalten, von der Schippe gesprungen, während ihre Freunde und viele andere sterben mussten.
Als die Überlebenden des Unfalls sich auf dem Polizeirevier treffen, erzählt ihnen Kimberly das sie in ihrer Vision gestorben sind und einer von ihnen merkt an, dass es sich wohl um ein ähnlichen Vorfall handelt, wie bei dem Flugzeugabsturz vor einem Jahr, wo auch einige überlebten, der Tod sich aber einem nach dem anderen geholt hat. Erst halten das alle für Blödsinn, doch als kurz darauf der erste Überlebende bei einem tragischen Unfall stirbt, ist das Ganze gar nicht mehr so abwegig.
Kimberly beschliesst, die einzig Überlebende des letztjährigen Desasters aufzusuchen. Die junge Frau heisst Clear Rivers und hat sich in einer geschlossenen Psychiatrie verschanzt, wo sie versucht, der kleinsten Gefahr aus dem Weg zu gehen. Clear ist allerdings weniger kooperativ und schlägt jegliche Art von Hilfestellung aus. So muss Kimberly nun alleine Klarkommen und das dies nicht wirklich klappt, zeigen weitere Unfälle, bei denen die Überlebenden des Autounfalls sterben.
Wenig später gibt es dann eine Überraschung, denn Clear hat sich entschlossen die Klinik zu verlassen, um den Überlebenden doch noch zu helfen. Doch das dies nicht ganz einfach ist, zeigt sich an weiteren Toten... der Tod lässt sich halt nun mal nicht so einfach austricksen...
Technische Daten zum Film :
Originaltitel : Final Destination 2
Darsteller : Ali Larter, A. J. Cook, Michael Landes
Regie : David Ellis
FSK : 18
Drehland und Jahr : USA 2003
Filmlänge : ca. 90 Minuten
Meine Meinung :
Nun, was vermittelt das Sequel des erfolgreichen Horrorfilms? Die Ironie des Schicksals oder doch die Ironie einer verkorksten Jugendschutzverordnung, die in Deutschland wohl ehr kapitalsichernd als beschützend tätig ist. Eigentlich ist „Final Destination 2“ ja ein wirklich guter Film, über den sich jeder Fan des Splatters nur erfreuen kann, aber ein bitterer Beigeschmack bleibt schon zurück, wenn man sich für den Horrorfilm interessiert. Haben die verantwortungsvollen von wenigen Monaten noch eine DVD beschlagnahmt, die keine einzige Gewaltszene hatte (Alcatraz Horror) wurde nun ein Film im Kino ab 16 Jahren freigegeben, der sich mit vielen harten Horrorfilmen messen kann!
Sicherlich kann man darauf verweisen, dass alles etwas überzogen und zudem mit einer nicht geringen Prise schwarzem Humor versehen ist, meine Meinung zur Freigabe steht aber fest und ich meine das der Film nur so „gering“ eingestuft wurde, da sich die Zielgruppe auch im Bereich von 16 bis 18 Jahren befindet.
Aber kommen wir nun zum Film:
„Final Destination 2“ setzt naht los da an, wo der erste Teil endete. Zwar mit einer temporären Verzögerung von circa einem Jahr, doch weiss das geschulte Auge desjenigen, der Teil 1 sah, was ihn erwartet. Und so zieht sich die Geschichte vom Leben und Überlebenwollen durch die ganze Spielzeit und ob man es glaubt oder nicht, es wird keine einzige Sekunde langweilig! Ähnlich wie beim Prequel sind die Momente extrem spannend, in denen es den Protagonisten an den Kragen geht. Man wird mehr als ein mal vom eigentlichen Geschehnis abgelenkt, um dann mitzuerleben, wie einer nach dem anderen vom Sensenmann einkassiert wird.
Wie bereits angesprochen, geht es dabei dann gut zur Sache! Gleich in den Anfangssequenzen, in denen es ja zu einem schweren Verkehrsunfall kommt, gibt es einwandfreie Spezialeffekte zu betrachten, die von fliegenden Baumstämmen verursacht werden und sich wirklich sehen lassen können. Auch im weiteren Verlauf gibt es einiges zu bestaunen und fast alles ist mit einer gewissen Ironie behaftet.
Die schauspielerischen Leistungen, sowie die Dialoge, sind sicherlich nicht Oscarreif, aber sie tragen doch zur gelungenen Unterhaltung bei. Als kleines Schmankerl hat Tony Todd (Candyman) einen kleinen Gastauftritt, mit einer etwas merkwürdigen Rolle. Er spielt einen Leichenbestatter, den die Protagonisten um Rat bitten. So richtig habe ich seinen Auftritt zwar nicht verstanden, aber vielleicht wurde hier schon etwas für den dritten Teil vorbereitet, den es nach den beiden Erfolgen sicherlich geben wird.
„Final Destination 2“ ist also ein voller Erfolg, was sowohl für den filmischen Teil, als auch die Spezialeffekte gilt. Es gibt eine Menge Action, Spannung Blut, gute Musik und zudem ist der Film sehr kurzweilig. Das der Jugendschutz hier versagt hat, möchte ich nicht als negativen Gesichtspunkt in meine Bewertung einfliessen lassen, ich freue mich aber schon auf den nächsten B-Movie, der bis auf den letzten Tropfen Blut geschnitten wird und dann indiziert wird...
Gruss Kluk
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