Erfahrungsbericht von Pymonte
Unterhaltsame Fortsetzung
Pro:
sehr makaber, special effects
Kontra:
bekannte story
Empfehlung:
Ja
Zwar läuft er in vielen Kinos schon nicht mehr, aber trotzdem hier mein Eindruck zu dieser gelungenen Fortsetzung:
>>Handlung<<
Kimberly will mit ihren Freunden ein gemeinsames Wochenende verbringen. Während der Fahrt hat sie eine unheimliche Vorahnung von einer schrecklichen Massenkarambolage in die sie auch verwickelt sind. Sie blockiert den Verkehr und versucht so die Menschen zu retten. Zwar kann sie den Unfall nicht verhindern, doch sie rettet durch ihr Handeln einigen Leuten das Leben. Die Überlebenden können ihr Glück garnicht fassen. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Anfangs eher ungläubig, merkt die Gruppe nach rätselhaften Todesfällen, dass sich der Tod nicht so einfach austricksen lässt und einen nach dem anderen zu sich holt. Kimberly, ein junger Polizist namens Burke und die anderen versuchen nun dem Sensenmann zu trotzen und suchen nach einer Rettung vor dem scheinbar Unvermeidlichen. Unterstützt werden sie dabei von der psychisch ziemlich kaputten Clear Rivers, die einzige Überlebende aus dem ersten Teil.
>>Meinung<<
Tja, nach dem riesigen Erfolg des ersten Teils war es wohl wahrscheinlich, dass es eine Fortsetzung geben wird. Bei dem Sequel sind die Film-Macher verständlicherweise kein Risiko eingegangen und haben die Story nur wenig verändert. Wieder versucht eine bunt zusammengewürfelte Gruppe dem Schicksal zu entrinnen und kommen dabei nach und nach auf die irrsinnigsten Weisen ums Leben.
Das Interessante am Film ist nicht die Story - die kennt man aus dem ersten Teil. Es scheint irgendwie völlig klar, dass bis auf die Hauptperson(en) alle umkommen. Das was im Grunde reizt sind die Todesarten, die sich der Sensenmann für die vermeintlichen Glückspilze ausgesucht hat (so fies das auch klingen mag). Diese sind einfach gemein, teilweise witzig und ziemlich blutig (wackelige Feuerleiter, Unfälle beim Zahnarzt, Pech mit dem Airbag usw.). Die Special Effects sind ein klarer Pluspunkt. So ist z.B. mein persöhnliches Highlight des Films die Massenkarambolage am Anfang des Films. Ein wahrer Albtraum - grossartig und äusserst brutal in Szene gesetzt.
Hin und wieder wird während des Films Bezug zum ersten Teil hergestellt, wenn die Überlebenden die Geschichte erzählen und fürchten, dass es ihnen genauso ergeht. Was dem Film auch gut getan hat ist die paranoide Clear Rivers aus dem ersten Teil, die sich seither freiwillig in eine Psychatriezelle eingeschlossen hat. Sie denkt anfangs garnicht daran zu helfen - zu tief sitzt die Angst, dass sie selbst noch auf der Liste des Todes steht. Ein klasse Auftritt von von Ali Larter. A.J. Cook, die einigen vielleicht aus dem Drama \"The Virgin Suicides\" bekannt ist, liefert eine überzeugende Vorstellung als verzweifelte Kimberly Corman ab. Ich bin mir fast sicher, dass wir sie ab sofort noch öfters auf der Leinwand sehen werden. Ansonsten haben die Schauspieler keine Chancen eine nennenswerte Leistung zu zeigen. Panisch und dumm gucken wenn der Tod anklopft verlangt nicht viel schauspielerisches Talent.
Ich bin, wie vermutlich jeder andere auch, ohne Erwartungen in den Film gegangen. Was soll man sich schon von einer Horror-Film Fortsetzung erhoffen. Auch weil Glen Morgan und James Wong, die den tollen ersten Teil mit zu verantworten hatten, nicht mehr dabei waren. Es bestand doch die Gefahr eines lieblosen 0815 Sequels. Mich hat der Film dann eigentlich ziemlich überrascht. Final Destination 2 ist unterhaltsam und makaber, gespickt mit tollen Effekten. Wer vom Film eine komplexe Handlung oder gar tiefgehende Dialoge erwartet wird enttäuscht. Wer allerdings einen düsteren Film mit bitterbösem schwarzen Humor sucht, ist bei Final Destination 2 genau richtig. Da nun auch der zweite Teil ein Erfolg war kann man schwer davon ausgehen, dass es bald einen dritten gibt. Würde mich nicht wundern.
Regie: David R. Ellis
Wichtigsten Schauspieler:
Ali Larter - Clear Rivers
A.J. Cook - Kimberly Corman
Michael Landes - Officer Thomas Burke
Länge: 90 min
>>Handlung<<
Kimberly will mit ihren Freunden ein gemeinsames Wochenende verbringen. Während der Fahrt hat sie eine unheimliche Vorahnung von einer schrecklichen Massenkarambolage in die sie auch verwickelt sind. Sie blockiert den Verkehr und versucht so die Menschen zu retten. Zwar kann sie den Unfall nicht verhindern, doch sie rettet durch ihr Handeln einigen Leuten das Leben. Die Überlebenden können ihr Glück garnicht fassen. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer. Anfangs eher ungläubig, merkt die Gruppe nach rätselhaften Todesfällen, dass sich der Tod nicht so einfach austricksen lässt und einen nach dem anderen zu sich holt. Kimberly, ein junger Polizist namens Burke und die anderen versuchen nun dem Sensenmann zu trotzen und suchen nach einer Rettung vor dem scheinbar Unvermeidlichen. Unterstützt werden sie dabei von der psychisch ziemlich kaputten Clear Rivers, die einzige Überlebende aus dem ersten Teil.
>>Meinung<<
Tja, nach dem riesigen Erfolg des ersten Teils war es wohl wahrscheinlich, dass es eine Fortsetzung geben wird. Bei dem Sequel sind die Film-Macher verständlicherweise kein Risiko eingegangen und haben die Story nur wenig verändert. Wieder versucht eine bunt zusammengewürfelte Gruppe dem Schicksal zu entrinnen und kommen dabei nach und nach auf die irrsinnigsten Weisen ums Leben.
Das Interessante am Film ist nicht die Story - die kennt man aus dem ersten Teil. Es scheint irgendwie völlig klar, dass bis auf die Hauptperson(en) alle umkommen. Das was im Grunde reizt sind die Todesarten, die sich der Sensenmann für die vermeintlichen Glückspilze ausgesucht hat (so fies das auch klingen mag). Diese sind einfach gemein, teilweise witzig und ziemlich blutig (wackelige Feuerleiter, Unfälle beim Zahnarzt, Pech mit dem Airbag usw.). Die Special Effects sind ein klarer Pluspunkt. So ist z.B. mein persöhnliches Highlight des Films die Massenkarambolage am Anfang des Films. Ein wahrer Albtraum - grossartig und äusserst brutal in Szene gesetzt.
Hin und wieder wird während des Films Bezug zum ersten Teil hergestellt, wenn die Überlebenden die Geschichte erzählen und fürchten, dass es ihnen genauso ergeht. Was dem Film auch gut getan hat ist die paranoide Clear Rivers aus dem ersten Teil, die sich seither freiwillig in eine Psychatriezelle eingeschlossen hat. Sie denkt anfangs garnicht daran zu helfen - zu tief sitzt die Angst, dass sie selbst noch auf der Liste des Todes steht. Ein klasse Auftritt von von Ali Larter. A.J. Cook, die einigen vielleicht aus dem Drama \"The Virgin Suicides\" bekannt ist, liefert eine überzeugende Vorstellung als verzweifelte Kimberly Corman ab. Ich bin mir fast sicher, dass wir sie ab sofort noch öfters auf der Leinwand sehen werden. Ansonsten haben die Schauspieler keine Chancen eine nennenswerte Leistung zu zeigen. Panisch und dumm gucken wenn der Tod anklopft verlangt nicht viel schauspielerisches Talent.
Ich bin, wie vermutlich jeder andere auch, ohne Erwartungen in den Film gegangen. Was soll man sich schon von einer Horror-Film Fortsetzung erhoffen. Auch weil Glen Morgan und James Wong, die den tollen ersten Teil mit zu verantworten hatten, nicht mehr dabei waren. Es bestand doch die Gefahr eines lieblosen 0815 Sequels. Mich hat der Film dann eigentlich ziemlich überrascht. Final Destination 2 ist unterhaltsam und makaber, gespickt mit tollen Effekten. Wer vom Film eine komplexe Handlung oder gar tiefgehende Dialoge erwartet wird enttäuscht. Wer allerdings einen düsteren Film mit bitterbösem schwarzen Humor sucht, ist bei Final Destination 2 genau richtig. Da nun auch der zweite Teil ein Erfolg war kann man schwer davon ausgehen, dass es bald einen dritten gibt. Würde mich nicht wundern.
Regie: David R. Ellis
Wichtigsten Schauspieler:
Ali Larter - Clear Rivers
A.J. Cook - Kimberly Corman
Michael Landes - Officer Thomas Burke
Länge: 90 min
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