Good Bye, Lenin! (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von ZordanBodiak
...wir ziehen DIE MAUER wieder hoch…
Pro:
GRANDIOS! UNBESCHREIBLICH! GÖTTLICH! PFLICHTFILM!
Kontra:
Nichts! NOTHING!! Ne rien du tout!
Empfehlung:
Ja
Selbst die ersten Stimmen nach der Welt-Uraufführung auf der Berlinale - bei der der Film laut offizieller Filmkritiker große Chancen im Rennen um den goldenen Bären hatte (und letztlich doch verlor) - konnten nicht besänftigen. Sie erhöhten nur noch den Erwartungshaltung des Zuschauers. Gerade weil sich die Presse nahezu einige war und den Film in den höchsten Tönen lobte. Sollte der X-Filme-Verleih - der auch schon die Tom Tykwer-Filme (u.a. "Lola rennt") in die Kinos brachten und so einen Ruhmeszug um die Welt starteten - erneut ein goldenes Händchen bewiesen haben und das Filmfördergeld in die richtige Produktion gesteckt haben?
Der Inhalt – Ostalgie
Der vierzigste Jahrestag der DDR. Bei einer Demonstration wird Alex von Polizisten in Haft genommen, zum Leidwesen seiner Mutter, die durch Zufall das Geschehen beobachtet und einen Herzinfarkt erleidet. Sie verfällt in ein Koma, acht lange Monate. Verschläft den Fall der Mauer und auch nach dem Erwachen soll jegliche Anstrengung von ihr ferngehalten werden. Doch wie soll man das anstellen? In einer Zeit, in der der Kapitalismus in den Osten Deutschlands getragen worden ist und in der jeder von der kommenden Wiedervereinigung spricht?
Alex kommt auf die irrsinnige Idee, die alte neunundsiebzig Quadratmeterwohnung in ein Kleinod der Vergangenheit zu verwandeln. Alle neuen Gegenstände werden aus der Reichweite seiner Mutter - die den lieben langen Tag aufgrund ihres schwachen Herzens in ihrem Bett verbringt - verbannt. Alles wird wieder so wie in der guten alten DDR gemacht. Auf der Suche nach Spreewald-Gurken und Kindern, die erneut in die Rolle der FDJ-ler rutschen, um ihrer ehemaligen Lehrerin ein Ständchen zu singen, muss Alex jedoch feststellen, dass es gar nicht so leicht ist seine wohlgemeinte Lüge aufrechtzuerhalten, wenn am gegenüberliegenden Hochhaus ein rotes Coca-Cola-Banner herabgerollt wird und Heißluftballons von West durch die Lüfte schweben...
Die Inszenierung – Die Mauer muss weg!
Sprachlos. Die Bilder des Filmes Revue passierend. Immer noch gefangen von einer wundervollen Geschichte. Auf der Suche nach Wörtern. Verzweifelnd! Kein erdenkliches Wort wird dem gesehenen gerecht.
In leicht verfärbten Bildern einer alten Super-8-Kamera eröffnet Becker sein Werk. Bilder aus der Kindheit von Alex. Er spielt seelenfroh mit seiner Schwester, Probleme sind noch bei weitem nicht ersichtlich. Doch schon wenige (Film-)Minuten wird die erste Mauer zwischen die traute Familienglückseligkeit getrieben. Der Vater flüchtet auf einer seiner Geschäftsreisen in den Westen, er meldet sich nicht mehr. Seine Mutter verfällt in eine sprachlose Lethargie, schottet sich von ihrer Umwelt ab. Die unbeschwerte Kindheit Alex' scheint sich zu verändern. Doch seine Mutter findet wieder den Weg zu den "Lebenden" sie erwacht zu neuem Lebensmut und wird eine vorbildliche Parteigenossin. Die Jahre ziehen dahin. Sie werden mit kurzen Einspielungen und durch Photos überbrückt, während Alex - wie im gesamten Film - die wundervollen "Bildmomente" mit Kommentaren aus dem Off unterstützt.
Gerade in dieser Überbrückung wird eine Traum von Alex offenbart, der im späteren Verlauf des Filmes noch eine gewisse Rolle spielen wird. Sein Ziel ist es einmal in die Stiefel von Siegmund Jähn - dem ersten deutschen Kosmonauten - zu treten. Gebannt verfolgte er in seiner Kindheit den Start des Raumschiffes 26. August 1978. Und kann seinem Traum erstmalig mit dem Starten einer Spielzeugrakete nähertreten. Vielleicht will er seiner Welt entfliehen. In der schwerelosen Stille des Weltraumes das unwichtige Treiben auf der Erde beobachten. Oder wie das Sandmännchen - das er als Passagier in seine Rakete setzt und im späteren Verlauf des Filmes auch einen kleinen Kreis zu schließen weiß - fremde Planeten besuchen.
Alex wird älter, der 40. Geburtstag der DDR steht am 07. Oktober 1989 vor der Tür und der Widerstand unter den DDRlern wird immer größer. Menschen sammeln sich zu Demonstrationen in Berlin, sie fordern eine Systemreformationen, Reise- und Meinungsfreiheit. Unter ihnen auch Alex. Man sieht die Ausschreitung, ist sozusagen live dabei. Wird Augenzeuge beim harten Eingreifen der Polizeikräfte, die mit Knüppeln und Fäusten auf die Demonstranten einschlagen. Geschockt schaut man auf die Leinwand - ist verwundert, dass die Bilder derartig real ausfallen. Und auch die folgenden Bilder im Knast sind in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen. In Reihe und Glied - mit hinter dem Kopf verschränkten Armen - stehen die zahlreichen Gefangen. Alex wird aus ihren Reihen geholt und erfahrt das Schicksal seiner Mutter. Voller Verzweiflung ist er im Krankenhaus, will zunächst nicht verstehen, dass diese im Koma liegt.
Doch schon in den nächsten Momenten wird die Tragik verdrängt. Die Mauer fällt. Die Wende ist gekommen. Alex macht seine ersten Ausflüge in den Westen und das Gemüt seiner Mitmenschen scheint sich zu verändern. Befreit fährt er auf seinem Mofa umher. Beobachtet ehemalige Grenzposten beim "Photo-Shooting" mit Touristen. Seine Schwester bricht kurzfristig ihrer Wirtschaftsstudium ab und beginnt eine Karriere bei Burger King. Der Kapitalismus hat den Osten erreicht. Ebenso blendend ergeht es Alex in seinem beruflichen Leben. Er hat zuvor bei einer Fernsehfirma gearbeitet, welche nach dem neuen westlichen Angebot nach und nach in ihrer Besetzung verkleinert wird, bis Alex letztendlich wortwörtlich das Licht das letzte Mal zum Erlöschen bringt. Erneut werden die leichten, humorvollen Momente durch grandios-tragische Momente untermalt, die dem Zuschauer leicht wässrige Augen bescheren.
Der Aufschwung Ost erreicht jedoch auch Alex. Er wird bei einer Satellitenschüssel-Anschlussfirma eingestellt, die die Verbrüderung unter den Ossis und Wessis vorantreiben will und so ihre Teams mit einem Ostler und einem Westler zusammenstellt. Man sieht Alex und Denis - ein Wuppertaler, den es nach Berlin verschlagen hat - bei der Arbeit. Sie freunden sich an. In kurzen Szenen sieht man immer wieder, wie die beiden versuchen an den Haustüren Satellitenschüsseln zu verkaufen. Zumeist erfolglos. Doch nachdem einmal das Eis gebrochen ist, werden auf einmal alle Balkons des Wohnblocks mit einer Satellitenschüssel von "Alex' Firma" verziert.
Ebenso findet Alex sein Glück in der Liebe. Lara eine russisch-stämmige Krankenschwester, der er erstmalig auf der besagten Demonstration begegnet ist. Sie knüpfen zunächst zarte Bande, vorsichtig und schüchtern tastet sich Alex voran. Aber nach etlichen Besuchen bei seiner Mutter finden die beiden doch noch zusammen. Währenddessen flüchten zahlreiche Ex-DDRler in den Westen, erhoffen sich dort ein besseres Leben und zahlungskräftigere Jobs; nicht mehr die Trostlosigkeit der kahlen Häuserblocks. Erneut werden die nächsten acht Monate eher kurz angerissen, bis sich das Erwachen von Alex' Mutter ereignet. Der Sommer ist gekommen, erste Verbrüderung erfährt das deutsche Volk durch die anstehende WM in Italien - die bekanntlicherweise mit dem WM- Titel beendet worden ist.
Das Erwachen ist zunächst ein freudiger Augenblick, so wird die Familie in ihren Grundzügen doch wieder vereint, doch schon kommen die nächsten Probleme: Wie soll Alex seine Mutter vor der schlimmen (?) Wahrheit bewahren? Schnell ist die Idee mit den 79 m² DDR geboren. Doch so leicht ist das Unterfangen bei weitem nicht. In äußerst amüsanten Szenen macht er sich auf die Jagd nach alten Requisiten und stolpert so immer wieder über kleine Geschichten in der ehemaligen DDR. Man erfährt von der steigenden Arbeitslosigkeit - die auch die Nachbarn erleidet und manche zum Alkohol greifen lassen -, von zahllosen verlassenen Wohnungen in Ost-Berlin - die von Jugendlichen in Beschlag genommen werden - und von der Umstellung der Geschäfte auf "West-Niveau". Beiläufig erscheint das ganze im Film als wäre es das Normalste der Welt, doch werden so die Einzelschicksal und Veränderungen mehr als treffend dargeboten.
Nach und nach droht jedoch die gefälschte Realität zu zerbröckeln. Alex Mutter will das Bett verlassen oder wenigstens ein wenig Fernsehgucken. So dass weitere Lösungen gefunden werden müssen. Und da man bereits die ersten Anzeichen der westlichen Kultur bei einem Blick aus dem Fenster bemerkt, muss schnell und einfallsreich gehandelt werden. So kommt es unweigerlich zu den humorvollsten Momenten des ganzen Filmes. Alex und Denis verfälschen alte Nachrichtensendungen und erklären in selbigen (u.a.) das urplötzliche Auftauchen der Coca-Cola- Reklame als Errungenschaft der kommunistischen Welt, die von den Kapitalisten in den 50igern geklaut worden ist.
SPOILER-WARNUNG
Letztendlich kommt es auch in der Familie Kerner zur Wiedervereinigung. Ariane trifft erstmalig ihren Vater am Drive-In-Schalter von Burger King wieder. Gefühlvoll wird das ganze Alex erzählt - nur durch ein kleines Witzchen aufgelockert. Irgendwie kommt dieser an die Adresse seines Vaters und besucht selbigen, um seiner Mutter - deren Zustand sich dramatisch verschlechtert hat - einen letzten Wunsch zu erfüllen. In einem Taxi, gefahren von Siegmund Jähn - welche wundervolle Zweideutigkeit -, fährt er eines Abends zu seinem Vater. Platzt in eine Feierlichkeit hinein und findet zunächst den Weg zu seinen "neuen" (Stief-) Geschwistern. Sie gucken das Sandmännchen, welches erneut einen neuen Planeten besucht. Er stellt sich als aus einem weit entfernten Land kommend vor - in dem es nicht Astronaut heiße, sondern Kosmonaut. Vater Kerner tritt zu seinen Kindern, setzt sich als "kleiner" Sandmännchen-Fan zu ihnen und flüchtet so vor dem großen Treiben des Festes. Er wundert sich, wer der neue Besucher ist, ob er ihn irgendwoher kenne. Ein kleiner Hinweis und langsam zerbröckelt die fröhliche Fassade seines Vaters. Er sieht seit zwölf Jahren seinen Sohn das erste Mal wieder. Die Zeit scheint für die beiden still zu stehen. Nur durch das Rufen der Besucher, werden sie wohl oder übel wieder in die Realität zurückgeholt. Eine Szene, die in ihrer Minimalität - schweigend verweilt die Kamera auf den beiden Akteuren - mehr als beeindruckend ist. Lächelt der Zuschauer noch zunächst über die ersten Dialoge, kullert ihm zu guter letzt die ein oder andere Träne die Wange herunter.
SPOILER-ENDE
Die Inszenierung von Wolfgang Becker ist einfach wundervoll und grandios gelungen. Die tragische Geschichte Alex' wird mit wundervollen komischen Szenen unterstützt, die dafür sorgen, dass man den normalen Helden einfach in sein Herz schließen muss. Er ist ein Junge von nebenan und versucht sich liebevoll um seine Mutter zu kümmern. Um seine Geschichte authentischer wirken zu lassen, schneidet er hin und wieder Fernsehaufnahmen der vergangenen Tage in seinen Film und erzählt die Schicksale der Wechseljahre "beiläufig" in kleinen Szenen: Kurze Treffen mit "Außenstehenden", die die Umstellung von West auf Ost hautnah erleben lassen.
Dank der zahllosen Kommentare aus dem Off erscheint der Film für die Masse nicht derartig trocken und steril wie man bei einer derartigen Thematik vermuten könnte. Das Leben von Alex wird greifbarer, sein Handeln wird verständlicher, man spürt seine Liebe zu seiner Mutter. Dass er wenigstens die letzten Überbleibsel seiner Kindheit - und seines Familienlebens - zusammenhalten will, dass er selbige vor dem Auseinanderbröckeln bewahren will. Er baut sich eine Traumwelt auf in der für ihn noch die Perfektion vergangener Tage - ein halbwegs intaktes Familienleben trotz der schlechten Umstände in der DDR - herrscht.
Unzweifelhaft wird es für Freunde des Schubladendenkens eine große Schwierigkeit "Good Bye, Lenin!" in eine der selbigen einzuordnen. Sicherlich gibt es zahllose komödiantische Momente - wohlgemerkt Humor auf hohem (aber dennoch leichtverständlichen) Niveau -, aber im Gegensatz zu dem themenähnlichen "Sonnenallee" steht in Wolfgang Beckers Werk der Humor nicht im Vordergrund. Er erzählt ein Familienschicksal, das eng mit dem Zerbröckeln der DDR verknüpft ist. Nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise zwischen Tränen des Mitfühlens und kleinen Lachtränen. Und gerade nachdem eines der wichtigsten Ereignisse langsam in unserer Erinnerung zu verblassen droht, ist eine derartige "locker-leichte" Geschichtsaufarbeitung mehr als angebracht.
Zitate – Der Filmfreund freut sich
Becker garniert seinen Film mit kleinen Anspielungen auf Regie-Exzentriker Stanley Kubrick: Zunächst zitiert Denis - der in seiner Freizeit eine kleiner Filmemacher ist - in einem seiner Werke den denkwürdigsten Schnitt der Filmgeschichte (In "2001 - Odyssee im Weltall" schneidet Kubrick unter der Einspielung von Richard Strauss' "Also sprach Zarathustra" von einem hochgewirbelten Knochen zu einer Raumstation und überspringt so unzählige Jahre der Weltgeschichte) und präsentiert selbiges Alex voller Stolz.
Und auch Beethovens "Ouvertüre zu Wilhelm Tell" - die in einem wahnsinnigen "siebziger Jahre-Stil" in "A clockwork orange" verwendet wird - wird ähnlich von Becker in Szene gesetzt. Denis und Alex räumen das mütterliche Schlafzimmer ein. Im Zeitraffer gefilmt, der perfekt zur hektischen Musik passt. Ohne Frage, der durchschnittliche Kinogänger wird in diesen Momenten nichts Interessantes entdecken, aber der Filmfreund wird das Geschehen dieser Momente sicherlich mit einem kleinen Lächeln im Gesicht verfolgen...
Die Filmmusik – Die fabelhafte Welt des Alex
Wahrlich ein großer Coup ist den Produzenten mit der Verpflichtung von Yann Tiersen gelungen, der vor zwei Jahren schon "Die fabelhafte Welt der Amélie" mit seinen Kompositionen beglückt hat, gelungen. Während er zunächst in Erinnerung an Kubrick, die in den jeweiligen Filmen benutzten Kompositionen erneut aufgreift, sind die restlichen Lieder wundervoll ruhig und träumerisch. Sie untermalen die Bilder, unterstützen die Emotionen der Geschichte und versuchen sich nicht in den Vordergrund zu drängen. Zwar muss man zeitweise an die rehbraunen Augen von Amélie denken, aber soll das wirklich ein Nachteil sein? Gerade weil beide Filme derartig großartig und einmalig sind...
Die Darsteller – Zwischen DEFA und Hollywood
Eine Besetzung zum Zungenschnalzen. Alleine schon Daniel Brühl hat viele Filme aus deutschen Lande in den letzten Jahren durch sein Auftreten erst zu dem Ereignis gemacht, das sie letztendlich waren. Sei es das schwerverdauliche "weiße Rauschen" oder der grandiose "Vaja con dios". Sein Talent ist fast schon unbeschreiblich groß und auch in "Good Bye, Lenin!" spielt er unwahrscheinlich brillant. Nett und zuvorkommend kümmert er sich um seine Mutter. Er harmoniert wundervoll mit seiner Filmfreundin Lara - dargestellt von Chulpan Khamatova (vielleicht bekannt aus "Luna Papa" oder "Tuvalu") - und löst so hoffentlich sein Ticket für den internationalen Filmmarkt.
Ebenso würdevoll und herausragend agiert Kathrin Saß - eine Schauspielerin aus dem ehemaligen Osten Deutschlands, die nach der Wende vor allem in "Heide M." für Begeisterung sorgte. In ihrem Spektrum von liebevoller Mutter, über ans Bett gefesselte Kranke bis hin zur parteiliebenden Genossin ist sie einfach großartig.
Ein kleines Highlight des Filmes wird jedoch von Michael Gwisdek bekleidet - der mit Brühl schon in "Vaja con dios" zusammenspielte. Als alkoholabhängiger Ex-Lehrer ist er einfach herzerfrischend. Er stolpert angetrunken durch seine Szenen, versucht sich an einer Geburtstagsrede für Christiane und zieht die Augen der Zuschauer nahezu magisch auf seine leider viel zu kleine Figur. Ein großartiger Schauspieler!
Erwähnenswert ist sicherlich das gesamte Ensemble. Alle spielen in bester Vollendung, zeigen, dass sie eigentlich schon längst von Hollywood entdeckt worden sein müssten und sind kurz gesagt brillant. Vielleicht liegt es an der ruhigen Inszenierung und den lieblichen Figuren, die dem Zuschauer ohne Umschweifen ans Herz wachsen, oder aber doch - wobei ich mir sicher bin - an den Darsteller, die bieten eine Vorstellung zum Zungeschnalzen bieten. Selbst kleine Rollen wie Alex bester Freund Denis (Florian Lukas - der schon in "Absolute Giganten" riesig war) oder seine Schwester Ariane (Maria Simon - unter anderem bekannt aus "zornige Küsse") sind derartig wundervoll besetzt, dass einige Filme vor Neid erblassen müssten.
Fazit - Die DDR lebt weiter -- auf 79 qm!
Brillant! Gefangennehmend! Großartig! Herzerfrischend! Atemberaubend! Dramatisch! Sensationell! Tragisch! Hervorragend! Aufwühlend! Einmalig! Bedrückend! Ausgezeichnet!
Keines der Wort scheint auch nur annähernd das von Wolfgang Becker - der mit Bernard Lichtenberg das grandiose Drehbuch geschrieben hat - geschaffene Kleinod treffend beschreiben zu können. Zu viele Gefühle wirbelt "Good Bye, Lenin!" beim Betrachter auf. Daher zum Abschluss auch kein Wort zuviel! Einfach den Weg ins (Heim-)Kino finden und den besten deutschen Film seit Jahren gucken.
Kurz gesagt: Politisches Zeitgeschehen von gestern, für heute wundervoll und herzhaft aufgearbeitet!
Wertung: Die Höchstpunktzahl von 10 Ossi-Punkten
31 Bewertungen, 4 Kommentare
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16.01.2005, 21:04 Uhr von brascher
Bewertung: sehr hilfreich...der auch meinen Eindruck ziemlich widerspiegelt. Katrin Saß und Michael Gwisdek sind absolute Giganten auch in etlichen Fernsehproduktionen. MFG Lutz
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16.01.2005, 12:20 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichschade, dass du nicht auch noch was zur DVD Deluxe Edition sagst. Die würde mich brennend interessieren. Kommt ja vielleicht noch:-)+++ Ich hab dich in den CIS und ins NdV aufgenommen. VG, mima
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15.01.2005, 16:22 Uhr von sunstar0210
Bewertung: sehr hilfreichreizt mich überhaupt nicht, obwohl ich Ossi bin und sicherlich schmunzeln kann ..aber mir geht die Thematik aufn Keks und dieser gezwungene Hype darum ...aber dein Bericht *WOW* ... der hat mich gereizt :o) LG Sunny
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14.01.2005, 16:28 Uhr von Nadira
Bewertung: sehr hilfreichVorab zum Bericht: Mächtig gut! Ausführlich und super geschrieben! Zum Film: Ich hab ihn mal auf DVD ausgeliehen, bin aber nie weiter gekommen als ein viertel des Filmes. Ich fand ihn irritierend und total langweilig...
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