Hannibal (DVD) Testbericht

Hannibal-dvd-thriller
ab 6,64
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Mattes1203

Es ist angerichtet!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nach seiner Flucht aus dem Baltimore State Hospital findet Dr. Hannibal Lecter in Florenz sein Refugium. Seinen Vorgänger im Amt des Museumskurators mußte er zwar aus dem Weg räumen, aber das sinnlose Morden schien endlich sein Ende gefunden zu haben.
Doch die Vergangenheit als „Hannibal the Cannibal“ läßt sich nicht so einfach abschütteln. Neben dem FBI ist auch Mason Verger hinter Dr. Lecter her. Er ist das einzige Opfer, welches die Tranchierkünste überlebt hat. „Leben“ ist eigentlich zu viel gesagt, Verger vegetiert eigentlich nur noch. Doch er kann es sich leisten, jeden Cent zu investieren, um Lecter zu fassen.
Erste Hinweise auf Dr. Lecters Aufenthaltsort erhält das FBI von Chefinspektor Pazzi, der, sowohl ehrgeizig, als auch geldgierig, Dr. Lecter in seinem Versteck aufstöbert. Mason Verger gelingt es, einen Staatsanwalt zu kaufen, um Dr. Lecter das Handwerk zu legen. Pazzi verrät schließlich für viel Geld Lecters‘ Aufenthaltsort für viel Geld am Mason, der ihn den Schweinen zum Fraß vorwerfen will. Aber das gefällt weder Lecter noch der FBI – Agentin Clarice Starling, die den Mord gern verhindern möchte. Es kommt, wie es kommen muß: Dr. Lecter gelingt wieder einmal die Flucht, eine Fortsetzung ist also mehr als logisch!

Die Person des Dr. Hannibal Lecter wurde 1981 geschaffen, als Thomas Harris den Roman „Roter Drache“ schrieb. In der Kinoproduktion von 1986 spielte er jedoch nur eine Nebenrolle. Doch erst in Jonathan Demmes „Das Schweigen der Lämmer“ wurde Dr. Lecter zum raffiniertesten Psychopathen der Filmgeschichte. Geschichten über Serienmörder wurden schon oft verfilmt, wie z. B. „Dirty Harry“ (1971) und „Angst über der Stadt (1975), doch die Charaktere der Figuren ist längst nicht so realistisch wie bei Jonathan Harris. Schließlich studierte er die Fahndungsmethoden des FBI in deren Ausbildungslager in Quantico.
Das FBI reformierte sich nach dem Tode von J. Edgar Hoover gewaltig. Man erkannte, das Psychologie und Verhaltensforschung für die Verbrechensbekämpfung hilfreich sind. Deshalb wurde 1979 das „National Center for the Analysis of Violent Crime“ durch das FBI eingerichtet. Seitdem werden Daten von Gewaltverbrechen gesammelt und analysiert, um eventuelle Verbindungen nachzuweisen. Gleichzeitig werden von Serien- und Sexualmördern durch Psychologen Täterprofile erstellt.
Die Verhaltensmuster von Serienmörder sind sehr schwer nachzuvollziehen, da zum Teil sehr komplexe Motive vorliegen. Viele Mörder wurden deshalb erst gefaßt, als die Polizisten dachten wie die Täter selbst.

Rein Fiktiv ist weder „Das Schwiegen der Lämmer“ noch „Hannibal“. Zwar stammen von den 160 der zwischen 1970 und 1990 gefaßten Serienmörder 120 aus den USA, doch auch in Europa hat es einige bekannte Serienmörder gegeben. Es begann 1888 mit Jack the Ripper, Anfang der zwanziger Jahre wurde Fritz Haarmann bekannt und Mitte der sechziger Jahre wurde Jürgen Bartsch gefaßt und verurteilt, um nur ein paar Namen zu nennen.
In den Jahren zwischen 1960 und 1990 stieg die Anzahl der Morde in den USA um 280 %. Der Anteil der Morde, die durch Serienkiller begangen wurden, stieg von 8,5 % (1976) auf 22,1 % (1984). Parallel dazu stieg auch das Interesse der Unterhaltungsindustrie.
„Das Schweigen der Lämmer“ , von Jonathan Demme 1991 inszeniert, war der erste kommerzielle Erfolg. Für 22 Millionen Dollar produziert, spielte er allein in den USA über 130 Millionen Dollar ein. Insgesamt wurde der Film mit fünf Oscars ausgezeichnet. Seitdem stehen Serienkiller im Film und im Buch hoch im Kurs.
Laut Statistik verfügen Serienkiller über eine überdurchschnittliche Intelligenz, aber wer ist so brillant wie Dr. Hannibal Lecter?
„Hannibal“ stellt also so manchen Zuschauer auf eine harte Belastungsprobe. Das Thema an sich ist schon gruselig. Unterstützt wird es durch gut dosierten blutigen Effekten und dämonische Bilder, die einem fast den Magen umdrehen!

17 Bewertungen, 6 Kommentare

  • Eric_Draven

    15.05.2002, 04:50 Uhr von Eric_Draven
    Bewertung: sehr hilfreich

    Interessante Hintergrundinfos, allerdings fehlt leider Deine eigene Meinung zu Hannibal komplett, daher auch "nur" ein "nützlich".

  • Avengelina

    14.05.2002, 21:06 Uhr von Avengelina
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein bischen dürftig. Cu Avengelina

  • martinius

    14.05.2002, 21:03 Uhr von martinius
    Bewertung: sehr hilfreich

    Eigene Meinung fehlt

  • FloVi

    14.05.2002, 20:59 Uhr von FloVi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Im Vergleich zum Vorgänger war das nur ein schwacher Abklatsch von Film. Zu viel billige Effekthascherei. Was ich bei dem Artikel vermisst habe ist Deine eigene Meinung zu dem Film.

  • gia777

    14.05.2002, 20:57 Uhr von gia777
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein widerlicher Film besonders die Szene mit dem gebratenen Gehirn bäh....... konnte Tage nicht schlafen ohne davon zu träumen, nichts für schwache Nerven. man liest sich Gia777

  • Lachesis

    14.05.2002, 20:57 Uhr von Lachesis
    Bewertung: weniger hilfreich

    Ist ja alles recht interessant, aber am Thema vorbei. Wo ist denn nun die Filmkritik?