Hannibal (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von wapper
Der geniale Massenmörder!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das Genie und der Massenmörder
Der wohl intelligenteste und gleichzeitig brutalste Mörder dieser Welt ist zurück: Dr. Med. Hannibal Lector. Er ist ein Genie und gleichzeitig ein unberechenbarer Psychopath. Es erwartet euch ein Film, der meiner Meinung nach eher anspruchsvoll mit einem intelligenten Drehbuch ist, als wildes Gemetzel. Also Freunde von Starship Troopers aufgepasst:
Für euch lohnt es sich nicht für die zwei Metzelszenen eine 2 Stundenfilm reinzuziehen! Nun aber erstmal die Story:
Hannibals 4. Opfer, der einzigste der eine Attacke Hannibals überlebte, ist heute völlig verkrüppelt und kann nicht mal mehr alleine essen. Das einzigste an was er noch denken kann ist Rache! Der Multimillionär heckt einen gemeinen Plan aus. Er spielt dem FBI Informationen über Hannibals Aufenthaltsort zu und prompt kämpft die Agentin, die Hannibal vor 10 Jahren um Rat bat, wegen eines anderen freilaufenden Massenmörders (Das Schweigen der Lämmer), um den Fall. Sie bekommt ihn schließlich auch und bekommt nach einiger Zeit auch den aktuellen Standpunkt Hannibals heraus. Doch was sie nicht weiß:
Sie bekommt den Aufenthaltsort Hannibals durch die Handcreme, mit der Hannibal seine Finger eingecremt hatte, bevor er ihr einen Brief geschrieben hatte heraus. Doch das war alles von Hannibal geplant, denn dieser wollte, das die hübsche Agentin herausfinden wo er sich befindet, denn der psychopathische Killer war schon lange in sie verliebt.
Doch nicht nur die FBI Agentin wurde aufs Kreuz gelegt, sondern auch Hannibal. Das Opfer Hannibals benutzt die FBI Agentin als Lockvogel, um herauszufinden, wo sich Hannibal aufhält, ihn einzufangen und dann genauso zu quälen, wie er es damals ihm angetan hatte.
Doch es gibt eine weitere Partei im Film: Ein italienischer Kommissar, der durch die Verhaftung Hannibals im Alleingang eine große Belohnung wittert ($10.000) und die kann er gut gebrauchen. Hannibal selber gibt sich währenddessen als Kunstprofessor aus und macht Führungen durch eine Kirche in Venedig. Er hat seine zahlreichen Verfolger längst bemerkt und wendet sich jedem einzelnen „liebevoll“ zu.
Der Kommissar stößt auf Hannibal durch das Verschwinden seines Vorgängers, dem alten Kunstprofessor Venedigs. Als er Hannibal nach Hinterlassenschaften des Verschwuden fragt, sagt dieser, dass er welche habe und zwar in vier Koffern mit Inventarliste. Solche Anspielungen kommen öfters im Film vor und sind ganz erfrischend. Der Kommissar wird mit aufgeschlitztem Bauch erhängt. Zwischendurch schaffen es die Schergen von Hannibals 4. Opfer ihn tatsächlich einzufangen, doch eines kann ich euch verraten:
Hannibal bleibt den gesamten Film über cool.
Ein Beispiel dazu:
Der verkrüppelte Millionär erklärt Hannibal was er mit ihm vorhat: „Ich werde dir als erstes die Füße abschneiden und dann ein paar Stunden warten bevor ich mit der nächsten Phase beginne. Na, wünscht du dir jetzt doch, dass du es damals besser zuende gebracht hättest?“
Darauf Hannibal:
„Ach weißt du, eigentlich gefällst du mir so wie du bist.“ Und dann noch das fette Grinsen. Es kommen mehrere Schlüsselszenen in dem Film vor:
Die FBI Agentin will Hannibal vor blutrünstigen Wildschweinen retten und gibt ihm ein Skalpell, damit er sich von den Fesseln befreien kann. Natürlich hat sie eine Pistole in der Hand und überwacht jeden einzelnen seiner Handgriffe genau, doch dann wird sie angeschossen. Hannibal befreit sich aus den Fesseln und hat immer noch das Skalpell in der Hand!!! Doch er zerstückelt sie nicht etwa, sondern rettet sie. In diesem Moment fällt auch der rachsüchtige Multimillionär den Wildschweinen zum Opfer. Die Agentin wird schließlich ohnmächtig. Als sie wieder aufwacht hört sie das Summen ein Säge, dazu Stimmen. Schließlich schafft sie es aufzustehen (sie ist noch leicht benommen von den Drogen, die ihr verabreicht wurden) und hangelt sich am Geländer entlang die Treppe nach unten. An einem langen Esstisch sitzt ihr Vorgesetzter total zugedröhnt mit Poppers (eine Droge, die einen dazu bewegt keine Schmerzen mehr zu empfinden und man bekommt auch sonst nich mehr so richtig mit, was um einen herum geschieht) und Hannibal Lector ist am brutzeln mit einer Bratpfanne:
„Setz dich“ sagte er und sie gehorchte. Ihr Vorgesetzter hat ein Kappy auf, dass Hannibal nach einer gewissen Zeit abnimmt und man so den tiefen Schnitt oberhalb des Kopfes sehen kann. Hannibal nimmt den Polizisten die Schädeldecke ab, schneidet ein Stück Gehirn heraus, brät es in der Pfanne und gibt es seinem Besitzer zu essen. Das ist eine Szene bei der man sich schon einigermaßen zusammenreißen muss.
Aber wie gesagt, es gibt nur zwei solche Szenen im ganzen Film. Die restliche Zeit ist mit klassischer Musik und Kunstliteratur vollgestopft. Zwischendurch ziemlich langweilig. Ich glaube der Regiesseur wollte seinen Film damit einen Stilvollen Touch verleihen, was ihm auch weitestgehend gelungen ist. Man lernt nach und nach die psychopathischen Gedankenwege des Kannibalen kennen. Action gibt es in dem Film so gut wie gar nicht außer vielleicht die Anfangsszene, als sich FBI, DEA und die örtliche Polizei mit der Drogenmafia eine Schießerei liefern. Durch diesen Fehlgeschlagenen Einsatz der FBI Agentin geht ihr guter Ruf zu Bruch, denn die Zielperson hatte ein Baby auf den Arm und trotzdem wurde das Feuer eröffnet.
Fazit:
Der Film hat schon einen gehobenen Anspruch, das muss man ganz eindeutig sagen, aber die Metzelszenen Hannibals sind echt ekelhaft. Der Film baut doch sehr auf „Das Schweigen der Lämmer auf“. Ständig gibt es Anspielungen und Errinnerungen an den Film. Die Agentin (die übrigens nicht mehr von Jodie Foster gespielt wird, weil dieser das Drehbuch zu brutal war) guckt sich nochmal alte Videoaufnahmen an und lauscht den Tonbandaufnahmen. Hannibal nimmt eine schwierige Rolle ein, einerseits ist er der Gejagte, andererseits wird er von den meisten Polizisten und auch anderen Jägern unterschätzt und somit wird er wieder der Jäger. Wie soll ich die Rolle Hannibals beschreiben? Ich will nicht sagen, dass er eine Art Heldenrolle einnimmt, dennoch bewundert wohl jeder Kinobesucher seine unglaubliche Intelligenz, die in dem sehr durchdachten Drehbuch exzellent zur Geltung kommt. Hannibal ist ein weitestgehend ruhiger Film mit viel Spannung aber auch laschen Phasen.
Der wohl intelligenteste und gleichzeitig brutalste Mörder dieser Welt ist zurück: Dr. Med. Hannibal Lector. Er ist ein Genie und gleichzeitig ein unberechenbarer Psychopath. Es erwartet euch ein Film, der meiner Meinung nach eher anspruchsvoll mit einem intelligenten Drehbuch ist, als wildes Gemetzel. Also Freunde von Starship Troopers aufgepasst:
Für euch lohnt es sich nicht für die zwei Metzelszenen eine 2 Stundenfilm reinzuziehen! Nun aber erstmal die Story:
Hannibals 4. Opfer, der einzigste der eine Attacke Hannibals überlebte, ist heute völlig verkrüppelt und kann nicht mal mehr alleine essen. Das einzigste an was er noch denken kann ist Rache! Der Multimillionär heckt einen gemeinen Plan aus. Er spielt dem FBI Informationen über Hannibals Aufenthaltsort zu und prompt kämpft die Agentin, die Hannibal vor 10 Jahren um Rat bat, wegen eines anderen freilaufenden Massenmörders (Das Schweigen der Lämmer), um den Fall. Sie bekommt ihn schließlich auch und bekommt nach einiger Zeit auch den aktuellen Standpunkt Hannibals heraus. Doch was sie nicht weiß:
Sie bekommt den Aufenthaltsort Hannibals durch die Handcreme, mit der Hannibal seine Finger eingecremt hatte, bevor er ihr einen Brief geschrieben hatte heraus. Doch das war alles von Hannibal geplant, denn dieser wollte, das die hübsche Agentin herausfinden wo er sich befindet, denn der psychopathische Killer war schon lange in sie verliebt.
Doch nicht nur die FBI Agentin wurde aufs Kreuz gelegt, sondern auch Hannibal. Das Opfer Hannibals benutzt die FBI Agentin als Lockvogel, um herauszufinden, wo sich Hannibal aufhält, ihn einzufangen und dann genauso zu quälen, wie er es damals ihm angetan hatte.
Doch es gibt eine weitere Partei im Film: Ein italienischer Kommissar, der durch die Verhaftung Hannibals im Alleingang eine große Belohnung wittert ($10.000) und die kann er gut gebrauchen. Hannibal selber gibt sich währenddessen als Kunstprofessor aus und macht Führungen durch eine Kirche in Venedig. Er hat seine zahlreichen Verfolger längst bemerkt und wendet sich jedem einzelnen „liebevoll“ zu.
Der Kommissar stößt auf Hannibal durch das Verschwinden seines Vorgängers, dem alten Kunstprofessor Venedigs. Als er Hannibal nach Hinterlassenschaften des Verschwuden fragt, sagt dieser, dass er welche habe und zwar in vier Koffern mit Inventarliste. Solche Anspielungen kommen öfters im Film vor und sind ganz erfrischend. Der Kommissar wird mit aufgeschlitztem Bauch erhängt. Zwischendurch schaffen es die Schergen von Hannibals 4. Opfer ihn tatsächlich einzufangen, doch eines kann ich euch verraten:
Hannibal bleibt den gesamten Film über cool.
Ein Beispiel dazu:
Der verkrüppelte Millionär erklärt Hannibal was er mit ihm vorhat: „Ich werde dir als erstes die Füße abschneiden und dann ein paar Stunden warten bevor ich mit der nächsten Phase beginne. Na, wünscht du dir jetzt doch, dass du es damals besser zuende gebracht hättest?“
Darauf Hannibal:
„Ach weißt du, eigentlich gefällst du mir so wie du bist.“ Und dann noch das fette Grinsen. Es kommen mehrere Schlüsselszenen in dem Film vor:
Die FBI Agentin will Hannibal vor blutrünstigen Wildschweinen retten und gibt ihm ein Skalpell, damit er sich von den Fesseln befreien kann. Natürlich hat sie eine Pistole in der Hand und überwacht jeden einzelnen seiner Handgriffe genau, doch dann wird sie angeschossen. Hannibal befreit sich aus den Fesseln und hat immer noch das Skalpell in der Hand!!! Doch er zerstückelt sie nicht etwa, sondern rettet sie. In diesem Moment fällt auch der rachsüchtige Multimillionär den Wildschweinen zum Opfer. Die Agentin wird schließlich ohnmächtig. Als sie wieder aufwacht hört sie das Summen ein Säge, dazu Stimmen. Schließlich schafft sie es aufzustehen (sie ist noch leicht benommen von den Drogen, die ihr verabreicht wurden) und hangelt sich am Geländer entlang die Treppe nach unten. An einem langen Esstisch sitzt ihr Vorgesetzter total zugedröhnt mit Poppers (eine Droge, die einen dazu bewegt keine Schmerzen mehr zu empfinden und man bekommt auch sonst nich mehr so richtig mit, was um einen herum geschieht) und Hannibal Lector ist am brutzeln mit einer Bratpfanne:
„Setz dich“ sagte er und sie gehorchte. Ihr Vorgesetzter hat ein Kappy auf, dass Hannibal nach einer gewissen Zeit abnimmt und man so den tiefen Schnitt oberhalb des Kopfes sehen kann. Hannibal nimmt den Polizisten die Schädeldecke ab, schneidet ein Stück Gehirn heraus, brät es in der Pfanne und gibt es seinem Besitzer zu essen. Das ist eine Szene bei der man sich schon einigermaßen zusammenreißen muss.
Aber wie gesagt, es gibt nur zwei solche Szenen im ganzen Film. Die restliche Zeit ist mit klassischer Musik und Kunstliteratur vollgestopft. Zwischendurch ziemlich langweilig. Ich glaube der Regiesseur wollte seinen Film damit einen Stilvollen Touch verleihen, was ihm auch weitestgehend gelungen ist. Man lernt nach und nach die psychopathischen Gedankenwege des Kannibalen kennen. Action gibt es in dem Film so gut wie gar nicht außer vielleicht die Anfangsszene, als sich FBI, DEA und die örtliche Polizei mit der Drogenmafia eine Schießerei liefern. Durch diesen Fehlgeschlagenen Einsatz der FBI Agentin geht ihr guter Ruf zu Bruch, denn die Zielperson hatte ein Baby auf den Arm und trotzdem wurde das Feuer eröffnet.
Fazit:
Der Film hat schon einen gehobenen Anspruch, das muss man ganz eindeutig sagen, aber die Metzelszenen Hannibals sind echt ekelhaft. Der Film baut doch sehr auf „Das Schweigen der Lämmer auf“. Ständig gibt es Anspielungen und Errinnerungen an den Film. Die Agentin (die übrigens nicht mehr von Jodie Foster gespielt wird, weil dieser das Drehbuch zu brutal war) guckt sich nochmal alte Videoaufnahmen an und lauscht den Tonbandaufnahmen. Hannibal nimmt eine schwierige Rolle ein, einerseits ist er der Gejagte, andererseits wird er von den meisten Polizisten und auch anderen Jägern unterschätzt und somit wird er wieder der Jäger. Wie soll ich die Rolle Hannibals beschreiben? Ich will nicht sagen, dass er eine Art Heldenrolle einnimmt, dennoch bewundert wohl jeder Kinobesucher seine unglaubliche Intelligenz, die in dem sehr durchdachten Drehbuch exzellent zur Geltung kommt. Hannibal ist ein weitestgehend ruhiger Film mit viel Spannung aber auch laschen Phasen.
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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17.04.2002, 14:33 Uhr von Lachesis
Bewertung: weniger hilfreichdu erzählst nur handlung, meiner meinung nach viel zu detailiert. von darstellern, drehbuch, regie kein wort
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