Hannibal (DVD) Testbericht

Hannibal-dvd-thriller
ab 6,64
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von MaxTech

Ein Kannibale lädt zum Dinner

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Der aus Schweigen der Lämmer bekannte Kannibale Dr. Hannibal Lecter bildet in diesem Film den Hauptcharakter. Dieser wird auf wiederum von Anthony Hopkins atemberaubend gespielt. Die Ausstrahlung wird gerade durch ihn so richtig gut in Szene gesetzt und verleiht dem Film die Klasse und den nötigen Thrill- als auch Psycho-Effekt von dem dieser Film lebt.

Neubesetzt ist hingegen die Rolle der FBI Spezialagentin Clarice Starling. Sie wird nicht mehr von Jody Foster gespielt, sondern von der eher blass wirkenden Juliane Moore. Diese hat es dann auch schwer gegen das ausdrucksvolle Spiel von Mr. Hopkins in Erinnerung zu bleiben.

Neben diesen Hauptdarstellern spielen noch bekannte Name wie Giancarlo Giannini und Ray Liotta mit. Ebenso bekannt dürfte der Regisseur Ridley Scott sein, der mit diesem Film eindrucksvoll beweißt, welche Mittel er einsetzen kann um die doch schlichte Handlung entsprechend Nerven aufreibend zu gestalten.

Der Film kann durchaus als eigenständiger Film angesehen werden und bildet keine Fortsetzung zu der Schweigen der Lämmer Reihe. Denn bis auf einige Charaktere aus diesen Filmen wird hier nicht weiter auf die damalige Handlung eingegangen. Es wird vielmehr der psychisch-mysteriöse Dr. Lecter in den Mittelpunkt gerückt.

Die Handlung des Films ist im groben schnell erzählt. Es geht um die nähere Beziehung zwischen Dr. Lecter und der Spezialagentin Clarice Starling. Natürlich bezieht sich dieses auf die leicht psychotisch gestörte Beziehung zwischen den Beiden und sollte auf keinsten Falls als eine Art von Romanze abgelegt werden, wobei auch hier ein Hauch von Romantik gespielt wird.

Dazu gibt es im groben drei kleinere parallel Handlungen. Diese haben alle den Hintergrund „warum Hannibal tötet“ und „wie er dies tut“.

Vorab der Film ist zu recht ab 18 freigegeben. Denn sowohl zart besaiteten als auch nervlich gestärkten Personen kann der Film schon gehöricht mitnehmen wie ich selbst feststellen musste. Wir haben uns zu viert in den Film getraut und das Resultat waren zwei mitgenommene Gemüter und zwei doch eher amüsierte Menschen (sehr wahrscheinlich auch eine Art von Bewältigung).

Durch seine gut gespielten psychischen Elemente und die gute Maskenbildnerei im Film kann es während des Films schon einmal passieren, dass man mit dem Gedanken spielt den Kinosaal zu verlassen.

Der Film ist mir persönlich einigen Stellen zu weit führend, indem er zuviel zeigt, wobei man natürlich auch bedenken muss, dass wenn diese Szenen ausgelassen würden (z.B. durch die ebenfalls angeregt Zensur), ob sich durch die menschliche Vorstellungskraft sich das ganze nicht noch verschlimmern würde?

Als Fazit möchte ich gar nicht viel sagen, denn diesen Film sollten sich nur Personen anschauen, die dies erstens wollen und zweitens die blutigen Szenen gut bewältigen können.


MaxTech

9 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Stellaluna

    06.04.2002, 12:08 Uhr von Stellaluna
    Bewertung: sehr hilfreich

    naja, wie das halt so mit fortsetzungen ist . . . lg laura

  • Crazy666

    29.03.2002, 13:39 Uhr von Crazy666
    Bewertung: sehr hilfreich

    Mir hat der zweite Teil auch nicht so gefallen...irgendwie war diese Thrill-Spannung nicht wie beim ersten Teil, und Hannibal Lecter wirkte irgendwie....wie'n leicht verrückter alter Mann, aber nicht wie ein geisteskranker, hochintelligenter Wahn