Kissing Jessica (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Kuschelwuschel

Neurotikerin sucht Mr.Perfect und findet...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Und der nächste Preview Besuch folgte sogleich. Ich war am Mittwoch in der Preview von „Kissing Jessica“ im Metropolis Kino in Frankfurt. Dieser Film startet am heutigen Donnerstag (25.07.2002) in den deutschen Kinos.


Allgemeines:

Kissing Jessica
Liebeskomödie, USA 2001
ca. 96 Minuten
Start: 25.07.2002
FSK ab 12 Jahre


Regie: Charles Herman-Wurmfeld

Darsteller: Jennifer Westfelt, Heather Juergensen, Scott Cohen, Tovah Feldshuh, Jackie Hoffman, Michael Mastro, Carson Elrod, David Aaron Baker


Drehbuch: Heather Juergensen, Jennifer Westfeldt
Kamera: Larry Sher
Produzenten: Eden Wurmfeld, Brad Zions
Koproduzenten: Heather Juergensen, Jennifer Westfeldt
Schnitt: Kristy Jacobs Maslin, Gregory Tillman
Musik: Marcelo Zarvos
Ton: Theresa Radka


Inhalt:

Die 28jährige New Yorker Journalistin Jessica Stein (Jennifer Westfeldt) ist seit geraumer Zeit Single und möchte dies gerne ändern. Obwohl ihre Mutter Judy (Tovah Feldshuh) und ihre Oma Esther (Esther Wurmfeld) die Mitglieder ihrer jüdischen Gemeinde für Jessica ungefragt unter die Lupe nehmen und sie verkuppeln möchten, ist der richtige Mann nicht dabei. Also nimmt Jessica die Sache selbst in die Hand und trifft sich mit verschiedenen Männern,, aber entweder ist es ein hirnloser Macho, ein Steuerberater - der sogar die Rechnung nach der Menge der gegessenen Salatblätter auseinander dividiert oder er ist eine linguistische und grammatikalische Null.

Völlig frustriert ist Jessica nach einem misslungenen Kuppelversuch ihrer Kollegin Joan (Jackie Hoffman), auf dem sich der vermeintlich zu verkuppeltende Singel als schon vergeben herausstellt. Darauf hin erhält sie von ihrem Boss und Ex-Freund Josh Myers (Scott Cohen) auch noch einen heftigen (aber auch nicht ganz unbegründeten) Vortrag darüber, dass sie nicht Beziehungsfähig sei. Zu allem Überdruß ist ihre Kollegin und Freundin Joan schwanger und Jessicas Bruder Dan (David Aaron Baker) möchte heiraten.

Im Gegensatz dazu hat Helen Cooper (Heather Juergensen), von Beruf Galeristin, einen gewissen Überschuß an Männern. Neben einer Affäre mit einem verheirateten Mann schläft sie auch mit dem Fahrradkurrier. Da sie gerne neue sexuelle Erfahrungen machen möchte, setzt sie mit Hilfe ihrer schwulen Freunde eine Kontaktanzeige mit der Eröffnung eines Rilke-Zitates unter die Rubrik „Sie sucht Sie“.

Durch Zufall erfährt Jessica von dieser Anzeige und ist von diesem Zitat ganz angetan, obwohl sie keinerlei lesbische Neigungen hat, ist sie doch sehr interessiert an der Verfasserin. Bei ihrem ersten Date bekommt sie aber sogleich kalte Füße und möchte mit einem Taxi fliehen. Weil Hellen bei dem Versuch sie doch zu halten das Wort „mariniert“ gebraucht, lässt sich Jessica doch zum Bleiben überreden. Nach ein paar Drinks und typischen Frauenthemen „Welcher Mann ist sexy-hässlich und was ist die beste Lippenstift Mixtur“, treffen sich Jessica und Helen öfter! Während Helen mehr möchte, ist die neurotisch Jessica nicht bereit dazu. Nach einigem hin- und her küsst Helen Jessica einfach und dies scheint ihr auch zu gefallen, obwohl die Küsse mit der Zeit immer inniger werden, sind Berührung an Jessicas Bauch und Busen nicht gewünscht. Aber Helen möchte doch so gerne mehr, als nur Küssen.

Eines Tages steht das alljährliche Sabbatfest wieder vor der Tür und Mama Judy lädt nicht nur Josh zur Sabbatfeier ein, sondern auch Helen und präsentiert dabei ihrer Tochter auch gleich einen weiteren langweiligen jüdischen Heiratskandidaten. Aufgrund eines Wolkenbruchs werden alle Feiernden überredet bei der Familie Stein zu übernachten. Jessica und Helen sollen gemeinsam in Jessicas Kinderbett schlafen und in dieser Nacht gibt es zumindest für die Beiden ein gemeinsames erotisches Erlebnis.

Jessica blüht durch ihre Beziehung zu Helen regelrecht auf und Josh und Joan würden gerne rausfinden welcher Mann dahinter steckt. Und obwohl sie nun schon mehr als drei Monate zusammen sind weiß aus Jessiacs Freundes- und Verwandtenkreis niemand von dieser Beziehung. Durch Zufall erfährt die ohnehin schon saure Helen, dass Jessica auf die Hochzeit ihres Bruders geht und Jessica Helen die Einladung nicht übergeben hat und nichts davon erwähnt hat. Daraufhin kommt es zum Streit...

So, den Rest müsst ihr euch ansehen, wenn ihr wissen möchtet wie es weitergeht.

Wie geht es weiter? Gesteht Jessica, dass sie mit Helen zusammen ist? Oder scheitert daran ihre Beziehung? Warum ist Josh so komisch? Was passiert auf der Hochzeit?


Rollen:

Jessica Stein - Jennifer Westfeldt
Helen Cooper - Heather Juergensen
Josh Meyers - Scott Cohen
Judy Stein - Tovah Feldshuh
Joan - Jackie Hoffman
Martin – Michael Mastro
Sebastian - Carson Elrod
Dan Stein - David Aaron Baker


Zum Film:

Aus dem Broadway Theaterstück von Heather Juergensen und Jennifer Westfeldt, die neben den Hauptrollen auch für das Drehbuch und als Koproduzenten zuständig waren, machte Charles Herman-Wurmfeld eine lustig und hintergründige Beziehungskomödie. „Kissing Jessica“ gewann auch schon verschiedene Auszeichnung in Amerika.

Die Schauspieler sind mir eigentlich alle weitgehend unbekannt, nichts desto trotz liefern sie eine gute Schauspielerische Leistung ab. Hervorzuheben sind natürlich die beiden Hauptdarstellerinnen (Heather Juergensen und Jennifer Westfeldt), von denen mir Jessica nicht nur rein optisch etwas besser gefallen hat. Toll wie sie die neurotische Jessica auf der Suche nach Mr. Perfect spielt, dabei lesbische Neigungen entdeckt und wie dadurch ihr Leben völlig durcheinander gerät. Aber auch Scott Cohen als Josh Meyers, Tovah Feldshuh als Judy Stein und Jackie Hoffman als Joan haben mir gut gefallen.

Weitere Infos zu diesem Film könnt ihr euch auf der folgenden Internetseite ansehen: http://www.kissingjessica.de/


Kuschelwuschel\'s Fazit:

„Kissing Jessica“ ist eine Liebeskomödie und auch Beziehungskomödie mit Hintergrund, die sehr interessant ist und viele witzige Momente hat. Zum Beispiel die Verkupplungsversuche der Mutter und Oma, oder als die Oma trocken feststellt, dass Helen doch etwas flachbrüstig sei. Außerdem besticht die Komödie auch durch feinsinnige Dialoge. Toll finde ich auch wie die Mutter nach anfänglichen Fehlern (Verkupplungsversuche, Einladung von Josh, Patzer mit Brautladen) im weiteren Verlauf des Films reagiert.

Die Büroszenen hätte man teilweise ein wenig kürzen können, dafür aber dass Ende etwas verlängern sollen.

Insgesamt ein guter Film, den ich mir gerne angesehen habe und über den man sich im nach hinein auch noch unterhalten kann.

Da es in diesem Film keine super Special-Effects oder bombastische Sound Effekte gibt, reicht auch der Besuch eines „normalen“ Kinos aus. Ich finde der Film ist 5 Euro wert und der Besuch am Kinotag lohnt sich, es muss ja nicht unbedingt die teure PrimeTime sein.


Viel Spaß beim Ansehen dieses Films, wünscht euch Kuschelwuschel! ;)


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