Resident Evil (VHS) Testbericht

Resident-evil-vhs-horrorfilm
ab 14,07
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Erfahrungsbericht von DarkRevenger

Gänsehaut garantiert!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wow, ich bin wirklich sehr positiv überrascht über die Umsetzung von \"Resident Evil\" – der Film besticht durch einen affig geilen Soundtrack und eine (für mein Befinden) sehr durchdachte Story. Die Story hält sich sogar halbwegs an den ersten Teil des mysteriösen Abenteuers, das vor knapp 6 Jahren auf Playstation und PC erschienen war.

Ich möchte hier wirklich nur Hinweise zur Vorgeschichte geben und stellenweise Vergleiche zur ehemaligen Story im Spiel anführen.

Im Spiel ging es damals um ein altes Herrenhaus, in dessen unterirdischen Gewölben ein Gen-Labor der Umbrella Corporation versteckt war. In dem Hochsicherheitstrakt werden Experimente mit organischen Materialien und Viren gemacht – bis es zu einer Katastrophe kommt und sich der sogenannte T-Virus freisetzt. Eine Spezialeinheit dringt in das Haus vor uns soll die seltsamen Vorgänge rund um das Herrenhaus lösen, die sich sogar bis in die Stadt \"Raccoon City\" ausbreiten – Menschen verschwinden, komische Hunde werden gesichtet...

So war die Spielversion. Direkt zu Anfang des Films wird man hier aber zunächst in die Machenschaften der Umbrella Corporation eingeweiht. Selbst die Mitarbeiter gehen teilweise davon aus, dass sich Umbrella nur mit Medizin und Forschung befasst. In Wirklichkeit ist die Umbrella ein einflussreiches Unternehmen in Politik und Wirtschaft, das in geheimen Labs Genmanipulation und biologische Waffen entwickelt. Gezeigt wird nach diesen nett gemachten Informationen ein ganz normaler Arbeitstag in den Laboren der Umbrella Corp. – alles, was stört, ist jemand, der sich gerade am T-Virus vergreift und einen Koffer mit dem Virus sowie dem Gegenmittel bestückt, um damit zu flüchten. Beim Verlassen des Labors beschädigt er absichtlich eine Ampulle mit dem Virus, der sich nun direkt über das Lüftungssystem in den unterirdischen Gefilden ausbreiten kann.

Der intelligente Computer im Hive (so nennt sich der gesamte Geheimkomplex 2km unter der Erde) bemerkt die Seuchengefahr und startet ein Notfallprogramm, dass die hermetische Abriegelung des Systems vorsieht. Es wird ein Nervengas verströmt, dass die Leute sofort bewusstlos macht und für größere Gedächtnislücken sorgt, falls die Personen überhaupt jemals wieder aufwachen. So kommen unter Tage hunderte von Umbrella-Mitarbeitern ums Leben. Dies ist ein Vorgehen, damit niemand etwas über die wahren Machenschaften der Umbrella plaudern kann. Nebenbei lässt der Computer die Aufzüge abstürzen und einige Labore werden durch das Feuerlösch-System so hoch unter Wasser gesetzt, dass die Menschen darin ertrinken. Alle Türen verriegeln sich und es gibt kein Entkommen.

Im Herrenhaus wacht eine Frau auf, die liegend in der Dusche wieder zu Bewusstsein kommt. Sie weiß kaum noch etwas und läuft verwirrt und beängstigt durch die Wohnung. Sie kann sich erinnern, dass Gas aus einer Öffnung kam, als sie unter der Dusche stand, aber mehr auch zunächst nicht. Plötzlich wird sie von einem Sonderkommando überrascht. Die maskierten Männer und Frauen dringen von überall her in das Haus ein und kommen mit speziellen Werkzeugen in einen geheimen Tunnel, der zum Hive führt. Ihre Aufgabe ist es, den Computer auszuschalten und herauszufinden, was im Hive passiert ist. Insgesamt findet die Truppe 4 Überlebende, die später durch gewisse Erinnerungen das Puzzle der Geschehnisse zusammensetzen können.

Die Truppe dringt bis zum Kern des hive vor, in dem sich der Computer befindet. Mit Hilfe von Decryptern können alle Sicherheitshürden überwunden werden, doch hat die Umbrella vorgesorgt – und zwar mit hinterlistigen Schutzmechanismen, die die Truppe in große Gefahren bringen. Als die Truppe bis zum Hauptcomputer vordringt und diesen abschalten möchte, erscheint ein Hologramm, das der Tochter des Firmenchefs nachempfunfen wurde. Ein kleines Mädchen mit frecher Stimme warnt die Truppe davor, sie dürften keinesfalls den Computer abschalten, sonst würde etwas passieren und es käme keiner lebend aus dem Desaster.

Ob das wirklich so ist, müsst ihr aber selber sehen – am besten im Kino, denn da kommt der bassgeladene Soundtrack und die psychologisch wirksame Tonuntermalung voll zur Geltung. Ich habe schon lange keinen Film mehr gesehen, der so spannend und packend zugleich war. Der Film enthält jede Menge makabere Szenen, die beinahe schon wieder zum Lachen sind, aber so still habe ich es in einem relativ vollen Kino noch nicht erlebt.

So, und für die, die ihn schon gesehen haben, möchte ich jetzt noch sagen: \"Schlaft gut und träumt was Schönes, heheheheh!\" Habe zwar nicht schlecht geschlafen nach dem Film, aber Gedanken macht man sich trotzdem über gewisse Dinge in der Welt...

15 Bewertungen, 1 Kommentar

  • glowhand

    20.03.2005, 15:04 Uhr von glowhand
    Bewertung: sehr hilfreich

    klasse bericht, wurde eigentlich alles gesagt, was man wissen sollte...:o) weiter so! und noch viel spaß bei yopi. mfg, glowhand