Star Trek: Der erste Kontakt (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  sehr anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Malde23

Star Trek - der erste Kontakt

Pro:

sehr spannend in typischer star trek manier gute Effekte

Kontra:

Für Fans zum Teil unerwartete Handlung seitens der Schauspieler

Empfehlung:

Ja

Die Story

Während eines Routineflugs empfängt die Enterprise einen Funkruf des Flottenkommandos, in dem mitgeteilt wird, dass die außerirdischen Borg die Erde angreifen. Aber die Enterprise soll weiterhin ihren Auftrag durchfühen. Denn das Flotenkommando zweifelt daran, dass Captain Picard mit der Situation fertig wird. Denn immerhin wurde er vor Jahren schon einmal von den Borg gefangen genommen und assimiliert. Für Nicht Star Trek Fans. Borg sind kybernetische Wesen, umgangssprachlich genannt, künstliche Lebewesen, die aber Teile von lebenden Wesen nutzen also beides sind. Und sie sind eine äußerst aggressive und gefährliche Rasse, deren \"Lebensinhalt\" darin besteht, noch mehr Rassen (Lebewesen) in Borg umzuwandeln, das nennt man assimilieren.

Nachdem die Streitmacht der der Föderation sich im Kampf mit den Borg befindet, erhält Picard alamierende Nachrichten, dass die Schlacht schlecht um die Föderation aussieht. Picard beschließt, sich dem Befehl zu widersetzen und mit der Enterprise zur Erde zurück zukehren, um dort gegen die Borg zu kämpfen. Seine Mannschaft steht hinter ihm und somit beteiligt sich auch die Enterprise an der Verteidigungsaktion um die Erde, denn mittlerweile sind die Borg schon so weit, dass sie die Erde angreifen können.

Nur dank Picards Kenntnissen von den Borg und ihren Schwachstellen kann das Borg-Raumschiff zerstört werden. Jedoch entkommt eine Kapsel, die auf die Erde zufliegt. Die Enterprise nimmt die Verfolgung auf, dann geschieht allerdings etwas merkwürdiges. Denn irgendwie haben die Borg es geschafft, ein Zeitloch zu schaffen. Und während die Enterprise noch im Strahl dieses Zeitlochs hängt, können sie durch dieses Loch einen Blick in die Zukunft werfen. Diese ist allerdings nicht rosig, jedenfalls nicht für die Menschheit. Denn auf der Erde exististieren nur noch Borg. Die Borg haben durch einen Eingriff in der Vergangenheit die Jetzt-Zeit so geändert, dass heute keine Menschen sondern nur noch Borg existieren. Captain Picard und seine Leute wissen, dass nur sie die Möglichkeit haben, dieses zu verhindern und folgen dem Borgschiff durch den Zeitstrahl in die Vergangenheit.

Als sie dort erscheinen haben die Borg schon angefangen, ihren Plan zu verwirklichen. Denn sie wollen den ersten Kontakt zwischen Menschen und Vulkaniern verhindern und bombardieren daher den Platz, an dem der Erfinder des ersten Warp-Schiffes dieses erbaut. Und sie haben auch einen klugen Zeitpunkt gewählt, denn es ist ein Tag vor dem ersten Kontakt, an dem Vulkanier auf die Menschen treffen werden, also dem ersten Kontakt.

Der Enterprise gelingt es auch, die Borgkapsel zu vernichten, allerdings ist dort schon vieles von Cochrans Schiff, dem ersten Warpschiff, zerstört worden. Während ein Teil der Crew sich bemüht, das Raumschiff wieder flugtauglich zu machen und sich so nebenbei auch um den gar nicht so noblen Erfinder Cochran kümmert, kehrt Picard allerdings nach kurzer Zeit wieder zur Enterprise zurück. Denn dort gibt es Probleme, die alles was auf der Erde versucht wird, wieder zunichte machen können. Ein Teil der Borg entkam vor der Vernichtung des Schiffes auf die Enterprise. Und nun beginnen die Borg, die Besatzung der Enterprise zu assimilieren und somit die Enterprise einzunehmen.


MEINUNG

Mittlerweile liebe ich \"der erste Kontakt\". Das war Anfangs nicht so der Fall. Denn ich habe es anfangs nicht so für gut befunden, dass hier auch Horror-Elemente eingebaut wurden, um noch mehr Freunde für Star Trek zu gewinnen. Aber diese halten sich doch in Grenzen und sind zudem passend eingebaut.

\"der erste Kontakt\" ist einer der Star Trek Filme, die etwas untypisch sind, da hier sehr wenig von der ursprünglichen Star Trek Philosophie gebracht wird. Im Gegenteil wird hier Picard als jemand gezeigt, der teilweise Gewissenlos seine Feinde tötet, nur weil er seine Rache an den Borg verwirklichen will. Wer die Rolle des Captain Picard aus den anderen Filmen oder der Serie kennt, wird hier wie ich auch erstaunt sein. Denn in \"der erste Kontakt\" ist er Derjenige, der hier kämpft und auf Ganze geht. Normalerweise macht das sein erster Offizier Captain Riker, der hier leider eine teilweise sogar lächerliche Nebenrolle hat. Ich persönlich war auch entsetzt über seine neue deutsche Stimme, die im Gegensatz zur vorherigen schon fast schwuchtelhaft wirkt. Zudem hat er hier auch leider nur die Rolle eines Kindermädchens. Denn der von allen verehrte Cochran ist ein auf sich bedachter Mensch, der nur aus Geldgründen das Warpschiff baute und sich wohl später erst änderte. Und dieser alkoholliebende Cochran kommt nicht so ganz damit klar, dass er der Held für die Crew der Enterprise ist.

Der Film ist sehr spannend. Die Komik, die die Star Trek Filme ausmacht, ist hier nur sehr selten zu merken. Allerdings kommen doch hin und wieder auch solche Szenen auf. Für mich gehört das zu Star Trek, daher finde ich das ziemlich schade. Auf der anderen Seite paßt aber auch zu viel Komik nicht zu diesem harten Star Trek Film. Denn hier geht es nicht wie in dem meisten Filmen ums Forschen oder ums Retten einer anderen Spezies, hier geht es um den Überlebenskampf der Menschheit und der Föderation.

Viel Wert wurde hier auch auf die Effekte gelegt. Noch in keinem Film vorher - auch nicht in der Serie - gab man sich so viel Mühe mit der Darstellung der Borg. So kann man hier den Borg ansehen, dass sie nicht einfach irgendwelchen Maschinenwesen sind. Nein, man kann mit Grauen erkennen, ob es sich um einen ehemaligen Klingonen, Menschen oder beispielsweise Romulaner handelt. Aber auch alle anderen Effekte sind hier einmalig gut gemacht, selbst wenn es eben manchmal auch horrorähnliche Effekte sind.

Zu den Schauspielern selbst möchte ich nur sagen, dass sie mir alle sehr gut gefallen haben, nur die charakterliche Änderung des sonst so besonnen Picard und das etwas lächerliche an Riker hat mir selbst nicht so gut gefallen. Ihre normalen Charakterzüge gefallen mir da wesentlich besser und ich finde es nicht gut, für einen Film alles so zu verändern. Vielleicht könnte man sich in einem Extremfall Picards Änderung so vorstellen. Aber dann paßte er trotzdem nicht mehr zu allem, was er sonst darstellt. Einen ruhigen, besonnen Menschen, der sehr auf die Erste Direktive und allem Bedacht ist, was die Star Trek Philosopie ausmacht.

Besonders aufgefallen im positiven Sinne sind mir hier Data, der manchmal doch seinem Bruder Lore hier sehr ähnelt und auch der Klingone Worf, der zeigen kann, was er für ein Kämpfer ist. Aber auch Alfre Woodard, die hier die Lily Sloane spielt ist eine der Personen, die mir hier sehr gut gefallen hat. Interessant ist es für einen Star Trek Kenner die doch eher distanzierte Deanna Troi hier mal sehr stark betrunken zu sehen.

Die Filmmusik möchte ich aber auch noch erwähnen. Den Soundtrack zum Film habe ich mir damals nach Erscheinen gekauft, er war zwar nicht ganz billig aber ist lohnenswert. Die Musik paßt zum Film, zum einen ist sie im typischen Star Trek Film mit den bekannteren Tönen, zum anderen aber auch so, dass sie die Spannung von \"der erste Kontakt\"


DVD VERSION

Mein Warten auf Star Trek - Der erste Kontakt hat sich auf alle Fälle gewohnt. Denn hier auf DVD wird First Contakt in Dolby Digital und auch im PAL Format gesendet. Die Bildqualität ist von erster Güte und das freut mein Star Trek Herz und bietet ihm noch eine Extra Freude. Denn so einen Film ohne auch nur das Kleinste Flimmern sehen zu können, das ist Genuss. Was aber hier optimal und unbedingt erwähnenswert verwirklicht wurde, das ist der Dolby Surround Klang.

Wie beschreibe ich das am besten? Am besten schon alleine mit dem Flug der Enterprise. Da hört man wie das Schiff fliegt, wie es beschleunigt und von hinten nach vorne heranschießt. Man fühlt sich, als wäre man mittendrin. An diese Effekte kann ich mich in der Art noch nicht einmal im Kino dran erinnern. Aber auch an anderen Stellen bemerke ich immer wieder den vollkommenen Dolby Surround Effekt. Also man hat hier alle Kanäle so verwendet, dass keiner der Lautsprecher ohne Tätigkeit ist und dass ich beispielsweise auch noch die wundervolle Star Trek Musik hier genießen kann, die ja den Film untermalt.

An Extras neben der tollen Qualität hat die DVD leider wenig zu bieten. So werden leider nur ein paar Trailer gezeigt. Sehr schade, denn hier hätte ich mir doch ein paar Hintergrundinformationen gewünscht.


Last but not least das FAZIT:

Star Trek - Der erste Kontakt oder auch First Contact wird auf DVD zu einem Erlebnis erster Güte. Selbst wenn man den Film vom Kino oder Video her kennt, sollte man sich die DVD ruhig ansehen (oder als Fan anschaffen). Leider gibt es nur wenige Extras. Aber mir gefällt ein sehr gut gemachter Film auf DVD mit wenig Extras besser als ein weniger guter DVD Film mit vielen Extras. Somit eine klare Empfehlung von mir.

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