Teuflisch (VHS) Testbericht

Teuflisch-vhs-komoedie
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Erfahrungsbericht von myra-belle

Eine teuflisch scharfe Frau

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Elliot Richards (Brendan Fraser)ist nicht mehr jung (ca. 30),bedient sich aber der Teeniesprache, die bei seinen Arbeitskollegen gar nicht gut ankommen. Er wird deswegen gefürchtet, da er jeden anlabert, der in seine Nähe gerät. Seine Motivation ist, sich beliebt zu machen. Er merkt gar nicht, dass er sich nicht nur zum Deppen macht, sondern auf diese Weise auch nie deren Respekt verdienen wird. Er arbeitet bei einer Telefonmarketingfirma, d.h. er sitzt mit einem Kopfhörer mit integriertem Mikro am Computer und versucht, den potentiellen Kunden Sachen anzudrehen. Wie weit er im Berufleben erfolgreich ist, läßt sich nicht abschätzen, privat ist er auf alle Fälle einer der letzten Looser. Da ist es für den Teufel nicht schwer, ein Deal mit ihm auszumachen. Sie (Elizabeth Hurley), der weibliche Teufel, wird auf den Plan gerufen, als Elliot von seinen Kollegen aufgestachelt wird, die hübsche Alison (Frances O´Connor), für die er seit 4 Jahren aus der Ferne schwärmt, anzusprechen. Die tun das, da sie überzeugt davon sind, dass er eiskalt abserviert wird. Dies trifft vollkommen zu, da Alison ihn einfach stehen läßt. Derartig geknickt ergießt er sich in Selbstmitleid. Da ist es ein Leichtes für die Teufelin, ihn zu verführen. Ohne groß nachzudenken (scheint wirklich nicht einer seiner Stärken zu sein) unterschreibt er den Vertrag. Sie erfüllt ihm 7 Wünsche und dann gehört ihr seine Seele.

Dieses Thema ist natürlich schon so alt wie es die Erfindung des Teufels gibt. (Normalerweise wird davon ausgegangen, dass es ein männliches Wesen ist.) Aber die Umsetzung kann sich auf alle Fälle sehen lassen. Insbesondere Liz Hurley. Genau auf sie trifft die Aussage oben = Titel zu. Die Frau sieht in diesem Film in jedem Outfit einfach klasse aus. Vornehmlich in sündigem Rot oder in coolem Schwarz, das macht an. (Der Neid läßt mich vermuten, dass ihre Dinger kräftig gepusht worden sind.) Einstudierte, perfekt lässig daherkommende laszive Posen vervollständigen ihr Erscheinungsbild.

Es ist natürlich glasklar, dass die Erfüllung der Wünsche Elliot nie an das angestrebte Ziel, ein glückliches Leben mit Alison, heranbringen. Er muß erkennen, dass Glück ganz anders definiert wird und sich nicht erzwingen läßt.
Da es sich um eine furiose Komödie handelt, sorgt die Erfüllung der Wünsche für eine schier nicht enden wollende Flut an Lacher. Sobald die Teufelin einen Wunsch angenommen hat, wird Elliot in eine andere Welt transportiert, in der er genauso ist, wie er es sich gewünscht hat, nur, dass er immer wieder erkennen muß, dass die Teufelin stets noch etwas findet, das ihm alles vermiesen kann. Dabei ändert sich sein Aussehen, das seiner Umgebung, sein eigenes Verhalten, das Alisons ihm gegenüber und seine Fähigkeiten. Ich muß gestehen, dass ich nicht gedacht hätte, dass Brendan Fraser so vielseitig einsetzbar wäre. Ich wurde aufs Angenehmste überrascht. Nicht dass ich ihn jetzt zu den Charakterschauspielern zählen würde, doch kommt er damit denen ziemlich nah.

Hier liste ich die einzelnen Wünsche auf, es kann sein, dass ich sie zeitlich durcheinander bringe. Das sei mir verziehen.

- Er wünscht sich, reich, mächtig und mit Alison verheiratet zu sein, doch behagt ihm seine Einkommensquelle nicht und eine Ehe ist schließlich kein Garant für eine liebevolle Beziehung.
- Daher möchte er wie von ihr erträumt (laut Tagebuch) der sensibelste Mann der Welt sein. Nur dass das auf Dauer zu viel für sie ist.
- Also will er lieber ein großartiger Sportler sein. Der Wunsch wird ihm gewährt. Nur, dass sein Intellekt und seine Nudel proportional zu seiner neuen Körpergröße damit schrumpft.
- Der neue Elliot ist kultiviert, eloquent, erfolgreich in allem und erobert damit Alison im Sturm. Nur, das solche Männer allgemein schwul sind.
- Dann doch lieber Präsident der Vereinigten Staaten werden. Diese Illusion ist dann von besonders kurzer Dauer.

Ob er damit dann 5 oder schon 6 Wünsche verbraucht hat, da streiten sich die zwei. Aber wie es sich für eine Komödie gehört, gibt es natürlich ein Happy End. Es ist nicht sonderlich originell, aber verdient hat er es alle mal.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-07 11:16:43 mit dem Titel Ein heißer Feger aus dem Fegefeuer

Elliot Richards (Brendan Fraser)ist nicht mehr jung (ca. 30),bedient sich aber der Teeniesprache, die bei seinen Arbeitskollegen gar nicht gut ankommen. Er wird deswegen gefürchtet, da er jeden anlabert, der in seine Nähe gerät. Seine Motivation ist, sich beliebt zu machen. Er merkt gar nicht, dass er sich nicht nur zum Deppen macht, sondern auf diese Weise auch nie deren Respekt verdienen wird. Er arbeitet bei einer Telefonmarketingfirma, d.h. er sitzt mit einem Kopfhörer mit integriertem Mikro am Computer und versucht, den potentiellen Kunden Sachen anzudrehen. Wie weit er im Berufleben erfolgreich ist, läßt sich nicht abschätzen, privat ist er auf alle Fälle einer der letzten Looser. Da ist es für den Teufel nicht schwer, ein Deal mit ihm auszumachen. Sie (Elizabeth Hurley), der weibliche Teufel, wird auf den Plan gerufen, als Elliot von seinen Kollegen aufgestachelt wird, die hübsche Alison (Frances O´Connor), für die er seit 4 Jahren aus der Ferne schwärmt, anzusprechen. Die tun das, da sie überzeugt davon sind, dass er eiskalt abserviert wird. Dies trifft vollkommen zu, da Alison ihn einfach stehen läßt. Derartig geknickt ergießt er sich in Selbstmitleid. Da ist es ein Leichtes für die Teufelin, ihn zu verführen. Ohne groß nachzudenken (scheint wirklich nicht einer seiner Stärken zu sein) unterschreibt er den Vertrag. Sie erfüllt ihm 7 Wünsche und dann gehört ihr seine Seele.

Dieses Thema ist natürlich schon so alt wie es die Erfindung des Teufels gibt. (Normalerweise wird davon ausgegangen, dass es ein männliches Wesen ist.) Aber die Umsetzung kann sich auf alle Fälle sehen lassen. Insbesondere Liz Hurley. Genau auf sie trifft die Aussage oben = Titel zu. Die Frau sieht in diesem Film in jedem Outfit einfach klasse aus. Vornehmlich in sündigem Rot oder in coolem Schwarz, das macht an. (Der Neid läßt mich vermuten, dass ihre Dinger kräftig gepusht worden sind.) Einstudierte, perfekt lässig daherkommende laszive Posen vervollständigen ihr Erscheinungsbild.

Es ist natürlich glasklar, dass die Erfüllung der Wünsche Elliot nie an das angestrebte Ziel, ein glückliches Leben mit Alison, heranbringen. Er muß erkennen, dass Glück ganz anders definiert wird und sich nicht erzwingen läßt.
Da es sich um eine furiose Komödie handelt, sorgt die Erfüllung der Wünsche für eine schier nicht enden wollende Flut an Lacher. Sobald die Teufelin einen Wunsch angenommen hat, wird Elliot in eine andere Welt transportiert, in der er genauso ist, wie er es sich gewünscht hat, nur, dass er immer wieder erkennen muß, dass die Teufelin stets noch etwas findet, das ihm alles vermiesen kann. Dabei ändert sich sein Aussehen, das seiner Umgebung, sein eigenes Verhalten, das Alisons ihm gegenüber und seine Fähigkeiten. Ich muß gestehen, dass ich nicht gedacht hätte, dass Brendan Fraser so vielseitig einsetzbar wäre. Ich wurde aufs Angenehmste überrascht. Nicht dass ich ihn jetzt zu den Charakterschauspielern zählen würde, doch kommt er damit denen ziemlich nah.

Hier liste ich die einzelnen Wünsche auf, es kann sein, dass ich sie zeitlich durcheinander bringe. Das sei mir verziehen.

- Er wünscht sich, reich, mächtig und mit Alison verheiratet zu sein, doch behagt ihm seine Einkommensquelle nicht und eine Ehe ist schließlich kein Garant für eine liebevolle Beziehung.
- Daher möchte er wie von ihr erträumt (laut Tagebuch) der sensibelste Mann der Welt sein. Nur dass das auf Dauer zu viel für sie ist.
- Also will er lieber ein großartiger Sportler sein. Der Wunsch wird ihm gewährt. Nur, dass sein Intellekt und seine Nudel proportional zu seiner neuen Körpergröße damit schrumpft.
- Der neue Elliot ist kultiviert, eloquent, erfolgreich in allem und erobert damit Alison im Sturm. Nur, das solche Männer allgemein schwul sind.
- Dann doch lieber Präsident der Vereinigten Staaten werden. Diese Illusion ist dann von besonders kurzer Dauer.

Ob er damit dann 5 oder schon 6 Wünsche verbraucht hat, da streiten sich die zwei. Aber wie es sich für eine Komödie gehört, gibt es natürlich ein Happy End. Es ist nicht sonderlich originell, aber verdient hat er es alle mal.

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