The Fog - Nebel des Grauens (DVD) Testbericht

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ab 3,35
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Erfahrungsbericht von Filmfreund

6 MUST DIE

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorwort:
*******
Bei einem Einkauf sah ich die DVD. Erinnerungen an meine Kindheit kamen hoch. Ein Film, den ich damals schon gesehen und für mehr als gut erachtet habe. Ein Blick auf den Preis (7,98 Euro) und ich beschloss, diesen Film mitzunehmen. Für mich war er mit ein Klassiker der Filmgeschichte. Vom Meister selbst (damals zumindest noch) – John Carpenter. Und da ich gerade alleine zu Hause bin, habe ich mir gedacht: Schau ihn Dir an und berichte direkt im Anschluss daran… Also los…



Inhalt:
*****
Das kleine Küstenstädtchen Antonio Bay feiert bald seinen 100sten Geburtstag. Ein alter Mann erzählt einer Gruppe von Kindern eine Geschichte. Die Geschichte von der „Elizabeth Dane“, ein Schiff, das die Bewohner von Antonio Bay durch ein Feuer auf einen falschen Kurs lockten, um an dessen Goldladung zu gelangen.
Auf den Tag genau 100 Jahre nach diesem Unglück widerfährt der kleinen Stadt seltsame Dinge. Der Nebel, der schon damals das Schiff mit auf Grund laufen lies, ist zurück. Und mit ihm zieht das Grauen in die Stadt ein. Rachsüchtige Seemänner, die ihr Eigentum zurück haben wollen.



Meinung:
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Das war er. Der „Meister“ der alten Klasse. Wie in seinen anderen Filmen auch kommt „The Fog“ fast gänzlich ohne jegliche Gewalt aus. Vielmehr spielt sich das Gruseln im Kopf des Zuschauers ab. Und wie in anderen Filmen von John Carpenter beginnt auch dieser erst langsam und holt dann zum Schluss richtig auf – gerade die letzten 20 min. Die erzeugte Spannung ist schon beachtlich – auch in dem Hinblick auf das Entstehungsjahr. Viele ältere Filme, die ich bisher gesehen habe, haben nach einem erneuten Sehen (Jahre später) nicht diesen Eindruck hinterlassen. Fast könnte ich meinen, dass ich eine Gänsehaut bekommen habe.
Aber ich will doch dann zuerst mal mit der Spannung weitermachen, von der ich gerade noch sprach. John Carpenter, der es versteht, eine einsame und gruselige Atmosphäre zu erzeugen, lässt – wie bereits erwähnt - nur wenige Gewalttaten zu. Und doch wirkt er als Film ? Ein klares JA von mir.

Der Film hat viele Ideen zum Aufbau und Erhaltung der Spannung. Zum einen die Stille und Einsamkeit der kleinen Küstenstadt – mit der untermalten typischen Musik von Carpenter (viele melodische Klavierstücke). Diese typische Musik kennen bestimmt auch viele von Euch und auch erst gerade diese Musik ist es, das den Film zu einem Gesamtbild reifen lässt. Ebenso greift hier vor allem der Nebel. Erst in der letzten Szenensekunden kommen die Seemänner zum Einsatz. Überraschungseffekt = 98%

Alles in allem kann man sagen, dass man mit herkömmlichen Dingen einen Effekt geschaffen hat, der fast ganz ohne hohe „Kill-Ration“ auskommt. Einen Abbruch bringt es aber keineswegs mit sich.

Da der Film zu den Low-Budget-Filmen zählt, macht ihn noch eine Stufe erfolgreicher für mich. Es ist zu sehen – klar, das der Film nicht besonders teuer produziert worden ist. Die Spezialeffekte kann heute auch jedes Kind nachahmen. Aber das man so viele Jahre später mit so einer Produktion so einen Eindruck hinterlassen kann, das zeugt doch von einen beeindruckenden Leistung.

Die Story selbst ist nicht neu und bestimmt auch nicht originell. Ein kleine Gruselgeschichte eigentlich, aber Carpenter hat daraus einen Top-„Horror“-Film gemacht. Ich schreibe extra „Horror“ Film, da ich diesen eigentlich nicht diesem Genre zuordnen würde. Aber damals gab es einfach keine solchen speziellen Genreübergreifende Bezeichnungen für solche Filme.

Neben „The Fog“ gab es für mich dann eigentlich nur noch wenige Filme von ihm, die mich so richtig beeindruckt haben. Aber nun bin ich echt froh, diesen Film als DVD zu Hause im Regal stehen zu haben.



Darsteller(innen):
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Schauspielertechnisch bringt „The Fog“ eigentlich nur 2 bekanntere Gesichter hervor. Jamie Lee Curtis und Janet Leigh (Jamies Mutter – die man bereits aus „Psycho“ kennen kann). Jamie Lee brachte der Film den Ruf als „Scream Queen“ ein. Dreimal dürft ihr raten, weshalb.
Man erkennt natürlich auch die „schlechteren“ Leistungen im Gegensatz zu heutigen Schauspielern. Aber in einem Streifen dieser Machart zu agieren, zeugt schon von Talent.

Und auch alle anderen sind nicht wegzudenken – passen sie doch wie die Faust aufs Auge. Gerade der Pastor spielt dermaßen überzogen/theatralisch, das es eigentlich schon wieder nicht passt. Aber das bringt auch einen gewissen Unterhaltungswert mit sich.



Filminformationen:
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Land: USA
Jahr: 1979
Originaltitel: The Fog
Laufzeit: ca. 86 + 3 min (Erklärung weiter unten)
Regie: John Carpenter
Musik: John Carpenter
Schnitt: Tommy Wallace
Special-Effects: Dick Albain jr.
Kamera: Dean Cundey
Produzent: Debra Hill
Drehbuch: Debra Hill
Darsteller: Jamie Lee Curtis, Adrienne Barbeau, Janet Leigh, John Houseman, Hal Holbrook, Tommy Atkins, Nancy Loomis


Offizielle Seite: nicht-gefunden.de



Zur DVD:
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EXTRAS…
Da gibt es auch etwas zu berichten. Und wie ich meine, schon positives. Wie oft kann man bei alten Filmen, die auf DVD gebrannt werden sehen, dass NICHTS besonderes zu sehen ist. Kein Bonusmaterial. Das finde ich persönlich ärgerlich und dann auch schon peinlich für die Hersteller. Denn warum sonst – für mich zumindest – sollte ich mir eine DVD kaufen. Ich lege meistens NUR Wert auf die Extras (daher kritisiere ich das auch so oft in anderen Berichten, die ich lese). Bei „The Fog“ hat man aber Extras eingebaut.
Biografien, Filmografien, Interviews, Trailer und Outtakes sind zu finden und erfreuten mein Herz ins unermessliche. *smile* Gerade die Outtakes und die Interviews sind der Kauf der DVD meines Erachtens schon wert.

Einziges Manko: Der englische Originalton fehlt komplett – mehr als traurig.



BILD…
Hier fällt vor allem eins auf. Ein Augenschmaus ist „The Fog“ auf DVD bestimmt nicht. Schärfe und Bildzeichnung sind nicht ausreichend. Dies wird aber wohl am älteren Bildmaterial liegen. Ein besseres Bild im Gegensatz zu einer Videokassette ist aber dennoch deutlich zu sehen, aber die DVD ist mit heutigen Neu-Produktionen nicht vergleichbar.
Bilderrauschen habe ich nicht verzeichnen können. Und auch die Farben – wenn es im Film durch die Dunkelheit überhaupt erkennbar ist – sind nicht so protzend wie in aktuellen Hollywood Streifen. Das einzige, was ich per Fernbedienung am TV korrigieren musste, war die Helligkeit. Der Film ist die meiste Zeit einfach unheimlich dunkel. Und damit ich auch was erkennen konnte, musste ich die Helligkeit einfach raufschrauben. Keine Ahnung, ob das damals bewusst SOOO dunkel aufgenommen worden ist. Mich jedenfalls hat es gestört.


TON…
Der Ton liegt nicht Mono vor. Klar, wenn man das Jahr betrachtet. Dieser ist zwar Dolby Digital, was einem aber nur vorgetäuscht wird, wenn man sich mit der „Dolby-Technik“ ein wenig auseinander setzt. Tonspuren so neu zu mixen, das die einzelnen Boxen angesprochen werden ist wohl keine große Kunst für den Fachmann (zumindest habe ich den Eindruck, nachdem ich mich im Internet einmal in Materie eingelesen hatte). Die Stimmen, Geräusche und Effekte sind aber klar und deutlich zu hören, ohne das man sich das Ohr erweitern oder gar die Lautstärke so stark aufdrehen muss, das die Boxen knaxen.



Und für manche vielleicht auch interessant: Ich habe mir die 16 jährige Version von Best Entertainment gekauft. Diese ist mit der ab 18 freigebenden Fassung identisch. Hierbei handelt es sich nämlich um die ungekürzte Kinofassung. Die Laufzeit beträgt 83 Minuten Film + 3 Minuten Abspann, Gesamt also 86 Minuten und nicht 90.
Die 18 jährige Fassung ist im Handel nicht mehr käuflich zu erwerben. Bei einzelnen kleinen Foren wird diese aber noch gebraucht angeboten. Aber zu Preisen, die es in sich haben. Der Film (FSK 18) ist also schon jetzt zum Kultstatus gekommen – wenn man sich den Preis ansieht.



Fazit:
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Ich bin so froh, dass ich den Film nun habe. In Vergessenheit wird er dann wohl nicht mehr geraten.

Prädikat: Sehr empfehlenswert…

Allerdings vergebe ich nur gut (da ich andere Filme mit sehr gut bewertet habe und irgendwo muss man ja Grenzen setzen *fg*)

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