Wrong Turn (VHS) Testbericht

Wrong-turn-vhs-horrorfilm
ab 10,17
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  sehr niedrig
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Spannung:  langweilig

Erfahrungsbericht von der14geist

Drei mordende Waldschrate

Pro:

gute Atmosphäre, brutal

Kontra:

kurz, schwache Story, zu viele offene Fragen

Empfehlung:

Nein

Hallo Filmfreunde,

diesmal habe mir den Film „Wrong Turn“ ausgesucht, den ich vor einiger Zeit gesehen habe. Da ich mir gern mal Horrorfilme angucke, war ich natürlich erfreut, dass mal wieder einer in den Kinos startet. Ich wusste nicht viel von der Story, also war ich gespannt was mich erwartet...
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Die Story

Chris (Desmond Harrington) ist auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch. Zu seinem Ärger gerät er direkt in einen Stau, der sich noch sehr lange hinzuziehen scheint. Er kommt auf die Idee, auf einer alten Straße quer durch den Wald den Stau zu umgehen. Er fährt einem liegengebliebenen Campingmobil rein und nun stehen er und die fünf Camper (Jessie - Eliza Dushku, Carly - Emmanuelle Chriqui, Scott - Jeremy Sisto, Evan - Kevin Zegers, Francine - Lindy Booth) mitten in der Wildnis. Sie bemerken einen quer über die Straße gespannten Stacheldraht, der wohl die Ursache für das Liegenbleiben des Campingmobils war.

Chris, Jessie, Carly und Scott gehen los, um Hilfe zu holen. Evan und Francine bleiben bei den Autos, rauchen einen Joint und vergnügen sich miteinander. Wie es sich für einen Horrorfilm gehört, werden sie natürlich ermordet.

Die Hilfesuchenden gelangen zu einer abgelegenen Hütte, die anscheinend verlassen ist. Sie dringen ein und hoffen wenigstens ein Telefon zu finden. Ihre Suche bleibt erfolglos, aber sie wundern sich doch stark, was sonst noch so in der Hütte zu finden ist: Kinderspielzeug, eingelegte Gebisse, verschiedene menschliche Körperteile im Kühlschrank. Umgehend wollen die vier aus diesem Gruselkabinett verschwinden, als natürlich die Besitzer vorgefahren kommen. Also bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich in diesem Horrorschuppen zu verstecken.

Three-Finger (Julian Richings), Saw-Tooth (Garry Robbins) und One-Eye (Ted Clark) heißen die drei und sehen aus wie mutierte Waldschrate und kommunizieren mit diversen Grunzgeräuschen. Diese Monster schleppen die Leichen von Evan und Francine mit hinein und fangen an Francine auf dem Tisch in ihre Einzelteile zu zerlegen. Chris und die anderen müssen das mit ansehen und sich stark beherrschen nicht zu schreien. Als die Waldschrate sich hinlegen, gelingt den Vieren die Flucht. Sie irren durch die Wildnis und die drei Waldschrate nehmen mit Axt, Messer und Bogen die Verfolgung auf.

Nun beginnt eine Treibjagd durch die Wildnis, in der die drei Waldschrate sich natürlich auch im Dunkeln bestens zurecht finden...
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Meine Meinung

Es ist zwar kein typischer Teenie-Horrorfilm, dennoch ist er dieser Art von Filmen sehr ähnlich. Eine Gruppe junger Leute rennt durch den Wald und wird nach und nach abgeschlachtet. Abgeschlachtet passt hier auch sehr gut, denn die Szenen sind manchmal an der Grenze zum guten Geschmack, vor allem das Zerlegen von Francine ist ziemlich heftig. Ich gucke mir zwar ganz gern mal etwas Gemetzel an, aber hier wurde doch versucht, den Film von der Brutalität leben zu lassen. Die Story ist sehr flach und gibt nicht wirklich etwas her. Man erhält einfach keine Antworten. Den Grund warum die Monster morden, woher sie kommen oder was sie sind erfährt man nicht. Lediglich Zeitungsausschnitte in denen etwas von Mutation im Titel zu lesen ist, bekommt man anfangs zu sehen.

Die Story war doch sehr durchschaubar. Vor allem die Reihenfolge in der die Gejagten sterben werden und auch das Ende waren vorhersehbar. In manchen Situation wurde der Schockeffekt verzögert. Man erwartete einen Schreck, nix passierte, aber dafür dann in der nächsten Szene. Das macht den Film allerdings nicht weniger vorhersehbar. Auch das der Hauptteil der Jagd im Dunkeln stattfindet und man nur wenig erkennt gefiel mir nicht. Allerdings möchte ich nicht beurteilen, ob die Jagd bei Tageslicht besser rüberkommen wäre.

Zum Aufbau des Films kann ich noch sagen, dass er sehr langatmig startet und nach dem Beginn der Action sehr schnell dem Ende zugeht. Auch die Spieldauer ist mit 85 Minuten sehr kurz.

Positiv möchte ich die düstere Atmosphäre des Films erwähnen. Auch der Ekelfaktor (für Freunde des schlechten Geschmacks *g) ist sehr hoch. Die Aufnahmen der Wälder von West Virginia (dort spielt der Film) sind sehr gut. Auch das Aussehen der Waldschrate (ich nenne sie mal so, ich weiss ja nicht genau, was sie sind) ist recht gut gelungen.

Wie anfangs erwähnt, wusste ich nicht viel von dem Film und was mich erwartet. Nach dem Film war ich dennoch ziemlich enttäuscht. Ich hatte zwar nicht so einen tollen Schocker wie „The Ring“ oder „Der Fluch von Darknes Falls“ erwartet, aber ein bisschen mehr Story hatte ich schon erhofft.
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Fazit

Wer diesen Film ohne Erwartungen angeht, nicht über Logik und Hintergründe nachdenkt und ein bisschen stupides Gemetzel sehen möchte, kann sich den Film ja mal antun. Mehr als einmal werde ich ihn mir sicher nicht angucken. Für Freunde von Filmen wie „Freitag der 13.“ ist „Wrong Turn“ sicher ein Spaß. Wenn auch ein kurzer...

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Noch ein paar Daten

Wrong Turn
Horror
BRD/USA 2003
Ca. 85 Minuten
FSK ab 16 Jahren

Regie:
Rob Schmidt

Darsteller:
Chris (Desmond Harrington)
Jessie (Eliza Dushku)
Carly (Emmanuelle Chriqui)
Scott (Jeremy Sisto)
Evan (Kevin Zegers)
Francine (Lindy Booth)
Three-Finger (Julian Richings)
Saw-Tooth (Garry Robbins)
One-Eye (Ted Clark)

Homepage des Films:
www.wrong-turn.de

17 Bewertungen