ciao.de Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Aufmachung:
- Übersichtlichkeit:
- Benutzerfreundlichkeit:
- Navigation:
- Funktionsvielfalt:
- Platzierung von Werbung:
Erfahrungsbericht von retilein
Fakten zu Ciao
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ciao.com besteht seit dem 15.11.1999 und die notwendige Unterstützung zur Gründung gab es durch Hubert Burda Media und Wellington Partners.Seit April 2000 beteiligten sich dann Index Ventures und Apax & Partners am Unternehmen.
Firmenname: ciao.com-ag
Anschrift: Marsstr. 40
80335 München
E-Mail Adresse: [email protected]
Firmenhomepage: http://www.ciao.com
Mit vom IVW für November 2000 gezählten 15,5 Mio Page impressions (Seitenaufrufen) und der längsten gemessenen Verweildauer hat man sich im B2C-Bereich in der Spitzengruppe der 25 größten Websites etabliert. Damit hat man auch eine für die Industrie lukrative Größe erreicht.
Den prinzipiellen Nutzen von ciao für die Industrie beschreibt das Ciao-Vorstandsmitglied und Sohn des Deutsche-Bank-Aufsichtsrats CDU-Schatzmeisters Ulrich Cartellieri, Maximilian Cartellieri, wie folgt: "Nokia z.B. weiß nur, wir verkaufen 1 Mio Handys im Monat über diesen oder jenen Kanal. Aber ob am Schluß Männlein oder Weiblein und 15- oder 25-jährige mit dem Gerät herumlaufen, und ob sie zufrieden sind, ist denen schlicht unbekannt".
Also woher soll das Geld kommen, wenn nicht letztendlich von der Börse, über die o.g. Investoren wieder Ihr investiertes Geld einzuspielen gedenken. Und da muß ein guter Business Plan existieren, um die Finanzierung zu sichern. Desweiteren wird es mit Sicherheit ein Sponsoring aus der Wirtschaft geben. So muß z.B. eine kritische Meinungsmasse zu bestimmten Produkten erreicht werden.
Was aber bis dahin erst die notwendige Aufmerksamkeit schafft sind registrierte, motivierte und fleißige User.
Nach dem Prinzip des Schneeballsystems schuf man mit Geldprämien für das Schreiben und Lesen ein Anreizsystem, welches offensichtlich von Erfolg gekrönt war. Logischerweise ist ein Anreiz in der Gründungsphase höher als beim späteren eingefahreren Betrieb.
Und im selben Interview, übrigens in der Zeitschrift webtrade vom November 2000 auf den S. 31-32 nachzulesen, wird auch die Notwendigkeit der Konzentration auf den Kerngedanken eines Geschäftskonzeptes betont, sowie auf die Kunden und die Preise !
Es ist also mit einer derartigen Meinungsplattform Geld zu verdienen,
- mit Nokia, aber wohl kaum mit Harry o.a. BB-Helden,
- mit Samsung , aber wohl kaum mit einen Nudelauflauf,
- mit Loewe, aber kaum mit C.Daum
und an der Schwelle zu diesen nächsten Fokussierungsschritt befinden wir uns jetzt.
Ob der dazu ,wirtschaftlich gesehen, richtige Weg mit der Prämienveränderung in Form einer förmlichen Überrumpelungstaktik zum Jahreswechsel 2001 gelungen ist laß ich mal dahingestellt, aber wohl eher JA.
Jedesmal wenn es zur Reduzierung von lieb gewordenen Prämien kommt regt und regte sich erzürnter Wiederstand und jedesmal ging es nach kurzer Zeit weiter, als sei nichts geschehen.
Wer kennt noch die Protestbriefaktionen von Anfang August 2000, die z.T. heut noch im Netz anzutreffen sind - übrigens mit Null Erfolg.
Wenn man also die letzte Aufregung besser verstehen will, dann muß man sich mal zurückerinnern und deshalb Zuerst etwas zur Historie des Verdienstmöglichkeiten bei Ciao:
Anfänglich hat man noch 1 DM (in Worten eine!) für das Schreiben einer Meinung bekommen. Für 90 Wörter schon mal nicht schlecht und das für jede Lesung noch 10 Pfennig dazukamen, war eher nebensächlich.
Dann die nächste Abstufung nach der Fusion mit amiro, herunter auf 0,50 DM, natürlich wieder mit Gezetere, aber es waren noch nicht so viele Meinungsschreiber.
Der nächste Schock am 01.08.00: Ciao zahlt keine 0,50 DM mehr für das Schreiben einer Meinung.
Übrigens, nur am Rande der Vollständigkeit halber, die Anmeldeprämie betrug auch einst 5 dann 3 und nun wie zu lesen war noch 1 DM.
Durch einen Freund war ich einst zu Ciao eingeladen worden und war ganz erstaunt. Gibt es denn so was? Da zahlt dir einer Geld dafür, nur weil du deinen Senf dazu gibst? Angemeldet! Und schon ging es los. 03.08.2000 direkt 3 Meinungen geschrieben. Nächsten Tag am PC! Ihr Guthaben beträgt 9,50 DM. Man war ich Happy! Nicht wegen der Kohle (aber auch !), sondern das ich auf einmal Leser hatte, die sich offensichtlich für meine Meinung Interessiert haben. Man liest Dich von Berlin bis Kleinkleckersdorf ! Und als angenehme Nebenehrscheinung bekommst du auch noch Geld dafür. Was kann dir schon besseres passieren.
Nun aber zurück zum aktuellen Thema. Wie sah es nun in der zurückliegenden Zeit aus. Den bisherigen Prämienfonds bei ciao gab es jetzt seit dem 01.06.2000 mit 0,10 DM für jede, von Mitgliedern,gelesene Meinung. Eigentlich waren es ja 0,15 DM, wovon aber 5 Pfennige für jede gelesene Meinung in den Qualitätsfond von Ciao wanderten. Am Ende jeden Monats,wurde der Fond geschlossen und zu unserer Zufriedenheit (trotz mancher Unklarheiten) ausgewertet.
Fakt in der Wirtschaft ist aber nun einmal, es muß verdient werden.
Die Angestellten, mittlerweile über 130 allein in München, wollen Lohn sehen und wenn der Werbefeldzug genug User eingespielt hat kann man fast logischerweise von Quantität auf Qualität umsteuern. Den aus Sicht des Unternehmens folgerichtigen Schritt hat man unternommen und die Auszahlhöhe reduziert. Sicherlich spielen auch die Geldgeber keine unwesentliche Rolle dabei, denn bekanntlich haben sich die Börsenbedingungen, speziell am Neuen Markt, gerade für Neuemissionen arg eingetrübt und so wird der finanzielle Rückfluß bestimmt nicht mehr so rosig wie noch vor 6 Monaten gesehen.
Eine persönliche Bemerkung allerdings zu einigen User-Meinungen kann ich mir dennoch nicht ganz verkneifen.
Las ich doch in der zurückliegenden Zeit desöfteren in Meinungsäußerungen, das ciao Mitglied xyz sei ja hier keinesfalls wegen des Geldes, sondern alles nur zum Spass und Lesen tut man ja auch nur um Informationen zu bekommen und nicht um Leser zu gewinnen.
Meine Meinung ob bewußt oder unbewußt - Heuchelei pur !
Von einer Ausnahme abgesehen, der mich diesbezüglich überzeugt hat, aber auch dort habe ich sinngemäß geantwortet, ohne Moos nichts los.
Ich will damit nicht meine Zustimmung zur vorgenommenen Änderung gegeben wissen, aber man muß gewisse ökonomische Rahmenbedingungen auch einfach zur Kenntnis nehmen.
Ich verhehle nicht, außer dies und jenes durchs Lesen hier in Ciao für mich mitgenommen zu haben hat mich auch ein guter zusätzlicher Nebenverdienst gefreut und das gebe ich hier noch mal ausdrücklich zu.
Deshalb war ich eigentlich für mich auch etwas verunsichert für die nähere Ciao-Zukunft bzgl. meiner eigenen weiteren Herangehensweise. Aber die Zeit zeigte, das mittlerweile auch darüber wieder Normalität eingezogen ist.
Das wollte ich noch gesagt wissen und schreibt fleißig !
Firmenname: ciao.com-ag
Anschrift: Marsstr. 40
80335 München
E-Mail Adresse: [email protected]
Firmenhomepage: http://www.ciao.com
Mit vom IVW für November 2000 gezählten 15,5 Mio Page impressions (Seitenaufrufen) und der längsten gemessenen Verweildauer hat man sich im B2C-Bereich in der Spitzengruppe der 25 größten Websites etabliert. Damit hat man auch eine für die Industrie lukrative Größe erreicht.
Den prinzipiellen Nutzen von ciao für die Industrie beschreibt das Ciao-Vorstandsmitglied und Sohn des Deutsche-Bank-Aufsichtsrats CDU-Schatzmeisters Ulrich Cartellieri, Maximilian Cartellieri, wie folgt: "Nokia z.B. weiß nur, wir verkaufen 1 Mio Handys im Monat über diesen oder jenen Kanal. Aber ob am Schluß Männlein oder Weiblein und 15- oder 25-jährige mit dem Gerät herumlaufen, und ob sie zufrieden sind, ist denen schlicht unbekannt".
Also woher soll das Geld kommen, wenn nicht letztendlich von der Börse, über die o.g. Investoren wieder Ihr investiertes Geld einzuspielen gedenken. Und da muß ein guter Business Plan existieren, um die Finanzierung zu sichern. Desweiteren wird es mit Sicherheit ein Sponsoring aus der Wirtschaft geben. So muß z.B. eine kritische Meinungsmasse zu bestimmten Produkten erreicht werden.
Was aber bis dahin erst die notwendige Aufmerksamkeit schafft sind registrierte, motivierte und fleißige User.
Nach dem Prinzip des Schneeballsystems schuf man mit Geldprämien für das Schreiben und Lesen ein Anreizsystem, welches offensichtlich von Erfolg gekrönt war. Logischerweise ist ein Anreiz in der Gründungsphase höher als beim späteren eingefahreren Betrieb.
Und im selben Interview, übrigens in der Zeitschrift webtrade vom November 2000 auf den S. 31-32 nachzulesen, wird auch die Notwendigkeit der Konzentration auf den Kerngedanken eines Geschäftskonzeptes betont, sowie auf die Kunden und die Preise !
Es ist also mit einer derartigen Meinungsplattform Geld zu verdienen,
- mit Nokia, aber wohl kaum mit Harry o.a. BB-Helden,
- mit Samsung , aber wohl kaum mit einen Nudelauflauf,
- mit Loewe, aber kaum mit C.Daum
und an der Schwelle zu diesen nächsten Fokussierungsschritt befinden wir uns jetzt.
Ob der dazu ,wirtschaftlich gesehen, richtige Weg mit der Prämienveränderung in Form einer förmlichen Überrumpelungstaktik zum Jahreswechsel 2001 gelungen ist laß ich mal dahingestellt, aber wohl eher JA.
Jedesmal wenn es zur Reduzierung von lieb gewordenen Prämien kommt regt und regte sich erzürnter Wiederstand und jedesmal ging es nach kurzer Zeit weiter, als sei nichts geschehen.
Wer kennt noch die Protestbriefaktionen von Anfang August 2000, die z.T. heut noch im Netz anzutreffen sind - übrigens mit Null Erfolg.
Wenn man also die letzte Aufregung besser verstehen will, dann muß man sich mal zurückerinnern und deshalb Zuerst etwas zur Historie des Verdienstmöglichkeiten bei Ciao:
Anfänglich hat man noch 1 DM (in Worten eine!) für das Schreiben einer Meinung bekommen. Für 90 Wörter schon mal nicht schlecht und das für jede Lesung noch 10 Pfennig dazukamen, war eher nebensächlich.
Dann die nächste Abstufung nach der Fusion mit amiro, herunter auf 0,50 DM, natürlich wieder mit Gezetere, aber es waren noch nicht so viele Meinungsschreiber.
Der nächste Schock am 01.08.00: Ciao zahlt keine 0,50 DM mehr für das Schreiben einer Meinung.
Übrigens, nur am Rande der Vollständigkeit halber, die Anmeldeprämie betrug auch einst 5 dann 3 und nun wie zu lesen war noch 1 DM.
Durch einen Freund war ich einst zu Ciao eingeladen worden und war ganz erstaunt. Gibt es denn so was? Da zahlt dir einer Geld dafür, nur weil du deinen Senf dazu gibst? Angemeldet! Und schon ging es los. 03.08.2000 direkt 3 Meinungen geschrieben. Nächsten Tag am PC! Ihr Guthaben beträgt 9,50 DM. Man war ich Happy! Nicht wegen der Kohle (aber auch !), sondern das ich auf einmal Leser hatte, die sich offensichtlich für meine Meinung Interessiert haben. Man liest Dich von Berlin bis Kleinkleckersdorf ! Und als angenehme Nebenehrscheinung bekommst du auch noch Geld dafür. Was kann dir schon besseres passieren.
Nun aber zurück zum aktuellen Thema. Wie sah es nun in der zurückliegenden Zeit aus. Den bisherigen Prämienfonds bei ciao gab es jetzt seit dem 01.06.2000 mit 0,10 DM für jede, von Mitgliedern,gelesene Meinung. Eigentlich waren es ja 0,15 DM, wovon aber 5 Pfennige für jede gelesene Meinung in den Qualitätsfond von Ciao wanderten. Am Ende jeden Monats,wurde der Fond geschlossen und zu unserer Zufriedenheit (trotz mancher Unklarheiten) ausgewertet.
Fakt in der Wirtschaft ist aber nun einmal, es muß verdient werden.
Die Angestellten, mittlerweile über 130 allein in München, wollen Lohn sehen und wenn der Werbefeldzug genug User eingespielt hat kann man fast logischerweise von Quantität auf Qualität umsteuern. Den aus Sicht des Unternehmens folgerichtigen Schritt hat man unternommen und die Auszahlhöhe reduziert. Sicherlich spielen auch die Geldgeber keine unwesentliche Rolle dabei, denn bekanntlich haben sich die Börsenbedingungen, speziell am Neuen Markt, gerade für Neuemissionen arg eingetrübt und so wird der finanzielle Rückfluß bestimmt nicht mehr so rosig wie noch vor 6 Monaten gesehen.
Eine persönliche Bemerkung allerdings zu einigen User-Meinungen kann ich mir dennoch nicht ganz verkneifen.
Las ich doch in der zurückliegenden Zeit desöfteren in Meinungsäußerungen, das ciao Mitglied xyz sei ja hier keinesfalls wegen des Geldes, sondern alles nur zum Spass und Lesen tut man ja auch nur um Informationen zu bekommen und nicht um Leser zu gewinnen.
Meine Meinung ob bewußt oder unbewußt - Heuchelei pur !
Von einer Ausnahme abgesehen, der mich diesbezüglich überzeugt hat, aber auch dort habe ich sinngemäß geantwortet, ohne Moos nichts los.
Ich will damit nicht meine Zustimmung zur vorgenommenen Änderung gegeben wissen, aber man muß gewisse ökonomische Rahmenbedingungen auch einfach zur Kenntnis nehmen.
Ich verhehle nicht, außer dies und jenes durchs Lesen hier in Ciao für mich mitgenommen zu haben hat mich auch ein guter zusätzlicher Nebenverdienst gefreut und das gebe ich hier noch mal ausdrücklich zu.
Deshalb war ich eigentlich für mich auch etwas verunsichert für die nähere Ciao-Zukunft bzgl. meiner eigenen weiteren Herangehensweise. Aber die Zeit zeigte, das mittlerweile auch darüber wieder Normalität eingezogen ist.
Das wollte ich noch gesagt wissen und schreibt fleißig !
23 Bewertungen, 1 Kommentar
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06.04.2002, 22:42 Uhr von Corni
Bewertung: sehr hilfreichich mag ciao net mehr LG Conny
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