The Transporter (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von trampastheo
Macht Theo zu eurem Transporter:)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Frank Martin (gespielt von Jason Statham) lebt in Frankreich und sein Job ist es, mit seinem BMW Menschen oder Sachen zu transportieren, die kein anderer gerne transportieren würde. In seinem ersten Auftrag, den der Zuschauer zu sehen bekommt, sind es vier Bankräuber, die mit ihrer Beute fliehen wollen. Doch Frank ist ein Mann mit Regeln und weigert sich alle vier zu transportieren, denn der Deal sprach von drei Männern. Nachdem der Gangsterboss einen seiner Komplizen erledigt (dabei sieht man das Blut auf das Hinterfester des BMWs spritzen - später macht es dann der Transporter wieder sauber, um die Spuren zu verwischen), bringt Frank seinen Auftrag zu Ende. Im Fernsehen darf er dann von sich zu Hause aus mit anschauen, wie ein Tag später alle drei Bankräuber gefasst werden. Der nächste Auftrag von Frank ist einen großen Sack zu transportieren. Eine Reifenpanne jedoch, mit seinem BMW, zwingt ihn dazu, den Kofferraum zu öffnen, um den Ersatzreifen rauszuholen. Dabei bemerkt er, dass sich der Sack bewegt. Er öffnet ihn kurz danach und darin befindet sich eine junge Asiatin. Man erfährt später, das sie Lai heißt (gespielt von Shu Qi). Frank bricht seine Regeln zum ersten Mal in seiner „Laufbahn“ als Transporter. Doch er macht weitere Fehler. Er lässt die Dame kurze Zeit später mit einem Seil festgebunden in den Büschen pinkeln. Sie entwischt ihm anfangs, doch Frank kann sie wieder einfangen. Er übergibt den Menschentransport. Dabei fällt jedoch seinem Auftraggeber Wall Street (gespielt von Matt Schulze) auf, dass aus dem Sack die Asiatin ruft. Das sollte eigentlich nicht der Fall sein, denn man hatte ihr ja den Mund zugebunden. Frank hatte ihr zuvor einen Schlitz in den Verband gemacht, damit sie Orangensaft trinken konnte. Wall Street lässt sich nichts anmerken und übergibt ihm einen Koffer, den er wieder in einen anderen Ort transportieren soll. Frank nimmt den Auftrag gerne an. Doch kurz daraufhin, im Moment als Frank seine Rastpause einlegt, explodiert sein schwarzer BMW. Man wollte ihn umbringen! Frank kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und macht einen „freundschaftlichen“ Besuch in der Villa des Auftraggebers. Nachdem er seine Kontrahenten alle niedergekämpft hat, verlässt er mit einem Mercedes das Gelände. Doch gleich wird er bemerken, dass auf den hinteren Sitzen die junge Asiatin Platz genommen hat. Frank weiß nicht, in welche Schwierigkeiten er von nun an verwickelt sein wird.
Filmkritik
==========
„The Transporter“ hat mir bereits von der ersten Szene gefallen und ich wusste gleich, dass ich doch nicht in der falschen Kinohalle Platz genommen hatte. Eigentlich hatte ich nach meinem sozusagen letzten richtigen Actionfilm vor wenigen Wochen (das war XXX), sehr hohe Erwartungen. Diese wurden im großen und ganzen erfüllt. Ein sehr actionreicher Film, bei dem es bereits von der ersten Minute so richtig zur Sache geht. Etwas brutal wird für viele der eiskalte Mord an einem der vier Gangster von ihrem Boss aussehen, aber das ist vorerst die einige ganz harte Szene. Daraufhin sind eher Explosionen angesagt (Autos fliegen um die Luft oder Franks Haus wird regelrecht bombardiert), die wirklich sehr professionell wirken. Einer der beeindruckendsten Szenen des Films, welche auch sicherlich sehr schwer zu produzieren war, ist die im Busbahnhof, als es zu einer wahren Ölschlacht zwischen Frank und den Bösewichten kommt. Hier muss Frank gegen duzende Gegner auf dem rutschigen Ölparkett bestehen. Mich interessiert, was hier bei den Dreharbeiten für eine Flüssigkeit benutzt wurde. Richtiges Öl kann es nicht gewesen sein. Der asiatische Regisseur Cory Yuen hätte wohl etwas blamabel dreingeschaut, wenn er auch nicht etwas asiatische Kampfkunst mit ins Spiel gebracht hätte. Doch für Frank sind die Kicks und Karateeinlagen kein Problem, was er in der Szene zwischen den abgestellten Containern verdeutlicht.
Von den beiden Hauptdarstellern, die mir bis zu diesem Film unbekannt waren, war ich hochzufrieden. Jason Statham ist ein gut gebauter Actionstar, der weiß, wie man mit, aber auch ohne Waffen umgeht. Er schafft es als Frank fast jede Situation auch mit mehreren Gegnern perfekt zu meistern. Und wenn es dann mal zu brenzlig für ihn wird, dann muss auch ein Tiefschlag gegen den Gegner herhalten (Szene vor den Bussen). Beeindruckt war ich von der asiatischen Darstellerin Shu Qi. Wundehübsch ist sie allemal, sehr sympathisch in ihrer Rolle und auch besonders sexy. Lediglich jedoch eine erotische Szene wird mit ihr geboten und bei dieser hat sie alles an! Man hätte Jason und Shu noch mehr in die eine oder andere Actionszene gut aussehen lassen können, aber leider ist der Film ganz klar zu kurz geraten. 92 Minuten sind einfach zu wenig. Ich hatte mit 110+ gerechnet, aber wurde auf diesem Bereich enttäuscht. Für Werbung ist im Film auch wieder einmal gesorgt. BMW, Mercedes und Pepsi bieten sich da an. Renault dagegen, wird verhöhnt. Man wollte wohl den Autohersteller als Sponsor im Film haben, denn die Dreharbeiten fanden ja ausschließlich in Frankreich statt. Renault muss sich jedoch geweigert haben, was die Produzenten nicht auf sich sitzen lassen wollten.
Leider sind Regisseur Cory Yuen auch einige Fehler im Film unterlaufen, die der erfahrene Filmegucker auch schnell bemerkt und bemängelt. Ich werde lediglich drei ansprechen. Als erstes muss man Kritik zur Szene ausüben, in der sich Frank einen Orangensaft aus dem Kühlfach der Tankstelle holt. Er zahlt dafür jedoch nicht. Ein Mann, der so professionell ist und alles genau nach Plan und Regeln angehen lässt, klaut sich niemals mit einem lebendigen Menschentransport in seinem BMW, eine Orangesaftflasche von der Tankstelle! Das Risiko wäre ihm zu groß. Als zweites sollte man vielleicht Herrn Yuen beibringen, dass in der Intensivstation eines Krankenhauses keiner einfach so eindringen kann. Auch wenn es gelingen sollte, wie es im Film mit Wall Street der Fall ist, dann ist es unmöglich, dass man jemanden dort umbringt und keine der Schwestern-Ärzte sofort da ist, wenn das bekannte Tonsignal des Herzstillstandes aus dem Gerät laut zu vernehmen ist. Im Film hat Wall Street auch noch Zeit sein farbiges Taschentuch aus dem Mund des Opfers zu holen und die Schläuche zu einem anderen Komplizen zu tauschen. Drittens: wie schafft es Wall Street, der sich gerade noch im Mercedes Benz befand, auf einmal im Lastwagen, den Frank fährt, zu sein. Wie ist er von unten auf den rasenden Laster gesprungen.? Geflogen? Da dies natürlich auch in Wahrheit unmöglich ist, hat Yuen ganz darauf verzichtet, uns zu zeigen, wie der Stunt von Wall Street zu Stande kam. Manchmal sollte man schon Grenzen setzen, was die Actionmöglichkeiten der Darsteller angeht. Man respektiert hier eindeutig nicht den Verstand des Zuschauers.
Fazit
=====
20th Century Fox ist mit „The Transporter” ein guter Actionfilm gelungen, der sehr nahe an andere Filme dieser Art wie z.B. James Bond rankommt. Regisseur Cory Yuen hat eigentlich genug Action ihn den Film reingepackt, damit er als hochklassig charakterisiert werden könnte. Doch es sind im einige kleine Fehler unterlaufen und auch die Laufzeit des Films ist in meinen Augen zu kurz verlaufen, so dass ein „nur“ gutes Resultat dabei herauskommt.
Filmkritik
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„The Transporter“ hat mir bereits von der ersten Szene gefallen und ich wusste gleich, dass ich doch nicht in der falschen Kinohalle Platz genommen hatte. Eigentlich hatte ich nach meinem sozusagen letzten richtigen Actionfilm vor wenigen Wochen (das war XXX), sehr hohe Erwartungen. Diese wurden im großen und ganzen erfüllt. Ein sehr actionreicher Film, bei dem es bereits von der ersten Minute so richtig zur Sache geht. Etwas brutal wird für viele der eiskalte Mord an einem der vier Gangster von ihrem Boss aussehen, aber das ist vorerst die einige ganz harte Szene. Daraufhin sind eher Explosionen angesagt (Autos fliegen um die Luft oder Franks Haus wird regelrecht bombardiert), die wirklich sehr professionell wirken. Einer der beeindruckendsten Szenen des Films, welche auch sicherlich sehr schwer zu produzieren war, ist die im Busbahnhof, als es zu einer wahren Ölschlacht zwischen Frank und den Bösewichten kommt. Hier muss Frank gegen duzende Gegner auf dem rutschigen Ölparkett bestehen. Mich interessiert, was hier bei den Dreharbeiten für eine Flüssigkeit benutzt wurde. Richtiges Öl kann es nicht gewesen sein. Der asiatische Regisseur Cory Yuen hätte wohl etwas blamabel dreingeschaut, wenn er auch nicht etwas asiatische Kampfkunst mit ins Spiel gebracht hätte. Doch für Frank sind die Kicks und Karateeinlagen kein Problem, was er in der Szene zwischen den abgestellten Containern verdeutlicht.
Von den beiden Hauptdarstellern, die mir bis zu diesem Film unbekannt waren, war ich hochzufrieden. Jason Statham ist ein gut gebauter Actionstar, der weiß, wie man mit, aber auch ohne Waffen umgeht. Er schafft es als Frank fast jede Situation auch mit mehreren Gegnern perfekt zu meistern. Und wenn es dann mal zu brenzlig für ihn wird, dann muss auch ein Tiefschlag gegen den Gegner herhalten (Szene vor den Bussen). Beeindruckt war ich von der asiatischen Darstellerin Shu Qi. Wundehübsch ist sie allemal, sehr sympathisch in ihrer Rolle und auch besonders sexy. Lediglich jedoch eine erotische Szene wird mit ihr geboten und bei dieser hat sie alles an! Man hätte Jason und Shu noch mehr in die eine oder andere Actionszene gut aussehen lassen können, aber leider ist der Film ganz klar zu kurz geraten. 92 Minuten sind einfach zu wenig. Ich hatte mit 110+ gerechnet, aber wurde auf diesem Bereich enttäuscht. Für Werbung ist im Film auch wieder einmal gesorgt. BMW, Mercedes und Pepsi bieten sich da an. Renault dagegen, wird verhöhnt. Man wollte wohl den Autohersteller als Sponsor im Film haben, denn die Dreharbeiten fanden ja ausschließlich in Frankreich statt. Renault muss sich jedoch geweigert haben, was die Produzenten nicht auf sich sitzen lassen wollten.
Leider sind Regisseur Cory Yuen auch einige Fehler im Film unterlaufen, die der erfahrene Filmegucker auch schnell bemerkt und bemängelt. Ich werde lediglich drei ansprechen. Als erstes muss man Kritik zur Szene ausüben, in der sich Frank einen Orangensaft aus dem Kühlfach der Tankstelle holt. Er zahlt dafür jedoch nicht. Ein Mann, der so professionell ist und alles genau nach Plan und Regeln angehen lässt, klaut sich niemals mit einem lebendigen Menschentransport in seinem BMW, eine Orangesaftflasche von der Tankstelle! Das Risiko wäre ihm zu groß. Als zweites sollte man vielleicht Herrn Yuen beibringen, dass in der Intensivstation eines Krankenhauses keiner einfach so eindringen kann. Auch wenn es gelingen sollte, wie es im Film mit Wall Street der Fall ist, dann ist es unmöglich, dass man jemanden dort umbringt und keine der Schwestern-Ärzte sofort da ist, wenn das bekannte Tonsignal des Herzstillstandes aus dem Gerät laut zu vernehmen ist. Im Film hat Wall Street auch noch Zeit sein farbiges Taschentuch aus dem Mund des Opfers zu holen und die Schläuche zu einem anderen Komplizen zu tauschen. Drittens: wie schafft es Wall Street, der sich gerade noch im Mercedes Benz befand, auf einmal im Lastwagen, den Frank fährt, zu sein. Wie ist er von unten auf den rasenden Laster gesprungen.? Geflogen? Da dies natürlich auch in Wahrheit unmöglich ist, hat Yuen ganz darauf verzichtet, uns zu zeigen, wie der Stunt von Wall Street zu Stande kam. Manchmal sollte man schon Grenzen setzen, was die Actionmöglichkeiten der Darsteller angeht. Man respektiert hier eindeutig nicht den Verstand des Zuschauers.
Fazit
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20th Century Fox ist mit „The Transporter” ein guter Actionfilm gelungen, der sehr nahe an andere Filme dieser Art wie z.B. James Bond rankommt. Regisseur Cory Yuen hat eigentlich genug Action ihn den Film reingepackt, damit er als hochklassig charakterisiert werden könnte. Doch es sind im einige kleine Fehler unterlaufen und auch die Laufzeit des Films ist in meinen Augen zu kurz verlaufen, so dass ein „nur“ gutes Resultat dabei herauskommt.
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