Erfahrungsbericht von DieEine
Bitte eine Scheibe Brot bereithalten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor einigen Wochen gab es Sonntags mal wieder seichte Unterhaltung bei einem öffentlich-rechtlichen Sender. Da auf allen anderen Kanälen irgendwie nichts lief, was mich interessierte, habe ich mir auf dem ZDF die Schnulze \"Notting Hill\" angesehen.
Die Story
********
Die bekannte, beliebte und begehrte Schauspielerin Anna Scott ist zur Premiere ihres neuesten Filmes in England um dort auch kräftig die Werbetrommel zu rühren.
In einer kleinen Pause, schlendert sie durch den Londoner Stadtteil Notting Hill und landet schließlich in William Thackers kleinem Buchladen.
William ist sofort fasziniert von der schönen, aber auch sehr kühlen jungen Frau.
Wie das Schicksal so spielt, begegnen die beiden sich ein zweites mal, bei dem William Anne Orangensaft übers T-Shirt kippt und ihr anbietet, sich bei ihm umzuziehen. Anna geht auf den Vorschlag ein und ist fasziniert von der Normalität in Williams Leben. William weiß zunächst nicht wer Anna ist und behandelt sie wie eine ganz normale Frau.
Anne gefällt dies und es kommt zum ersten Kuß zwischen den beiden. Dieser Kuß ist der Anfang einer innigen Freundschaft, bei der die beiden schnell merken, dass sie mehr sind als Freunde.
Es kommt zu einigen Irrungen und Wirrungen und Skandälchen, die der Liebe zwischen Star und Normalo einige Steine in den Weg räumen.
Die Hauptdarsteller
****************
Julia Roberts spielt als Anna Scott eigentlich sich selber: eine gut bezahlte Schauspielerin auf der ständigen Suche nach Liebe. Und da sie sich selbst spielt, ist sie auch überzeugend in der Rolle, obwohl die Rolle ziehmlich blöde ist. Anna Scott ist in der einen Sekunde oberzickig, in der anderen Sekunde wieder zuckersüß, was in dem ganzen Film sehr nervt.
Nervig ist auch Hugh Grant in der Rolle des William Thacker. Hugh Grant spielt das, was Hugh Grant immer spielt. Einen verliebten Gockel, tolpatschig und naiv. Wenigstens passen die beiden irgendwie wenigstens vom Äußeren her zusammen.
Länge und Freigabe
****************
119 Minuten Unterhaltung für alle ab 6 Jahren.
Meine Meinung
*************
\"Notting Hill\" ist ein Film so schmalzig, dass man echt ein Brot damit schmieren könnte.
So nett und wünschenswert eine Geschichte um einen Star, der sich in einen \"normalen\" Menschen verliebt, ja sein mag, so unrealistisch ist es ja, wie wir alle wissen. Gut, lassen wir den Realitätsbezug bei diesem Film mal außer Acht.
Mich haben vor allem die Dialoge sehr angenervt. William Thacker stammelt und stottert permanent vor sich hin und benimmt sich wie der letzte Idiot. Wahrschenilich soll diese Tatsache dafür sorgen, dass man sich in ihn verlieben mag, aber dass der Mutterinstinkt in Anna Scott hochkommt, nimmt man ihr nun wirklich nicht ab. Die Rollen sind alle so typisch und einfach gestaltet, dass dem Film insgesamt das gewisse Etwas fehlt.
Ich hab es aber trotzdem geschafft, mir den Film bis zu Ende anzuschauen und ich hab am Ende sogar, wie es sich bei einer solchen Schmonzette ja gehört, vor Rührung geweint.
Der Film ist in sehr schönen Bildern gedreht. Die Atmosphäre des Stadtteils Notting Hill wird sehr schön eingefangen. Das macht für mich den kleinen Reiz dieses Films aus.
Außerdem hat der Film einige witzige Szenen, für die aber nicht der skurile, eklige und dumme Mitbewohner von William sorgt, sondern einfach die Situation an sich. Ich meine eine Szene, in der William mit Anna mit Hotel verabredet ist und für einen Journalisten gehalten wird, der dann von einem Interview zu nächsten geschickt wird. Herrlich komisch wie der unwissende William die Situation meistert.
Der Zusammenhalt von Freunden, die William immer beistehen ist sehr schön an diesem Film. Klar, dass Anne Williams Freunde verzaubert und klar, dass diese Freunde für William nur das Beste wollen und ihm helfen mit Anna zusammen zu kommen.
Alles in allem, ist der Film zwar kitschig ohne Ende, nur ein kleines bischen witzig und von der Realität so weit entfernt wie Europa und Amerika und trotzdem kann man sich diesen Film ruhig angucken, wenn man wie ich Liebeskomödien mag. Romantik wird auf jeden Fall groß geschrieben in diesem Film und wenn man sich einfach mal leicht unterhalten lassen will, ist man bei diesem Film auf jeden Fall richtig.
Die Story
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Die bekannte, beliebte und begehrte Schauspielerin Anna Scott ist zur Premiere ihres neuesten Filmes in England um dort auch kräftig die Werbetrommel zu rühren.
In einer kleinen Pause, schlendert sie durch den Londoner Stadtteil Notting Hill und landet schließlich in William Thackers kleinem Buchladen.
William ist sofort fasziniert von der schönen, aber auch sehr kühlen jungen Frau.
Wie das Schicksal so spielt, begegnen die beiden sich ein zweites mal, bei dem William Anne Orangensaft übers T-Shirt kippt und ihr anbietet, sich bei ihm umzuziehen. Anna geht auf den Vorschlag ein und ist fasziniert von der Normalität in Williams Leben. William weiß zunächst nicht wer Anna ist und behandelt sie wie eine ganz normale Frau.
Anne gefällt dies und es kommt zum ersten Kuß zwischen den beiden. Dieser Kuß ist der Anfang einer innigen Freundschaft, bei der die beiden schnell merken, dass sie mehr sind als Freunde.
Es kommt zu einigen Irrungen und Wirrungen und Skandälchen, die der Liebe zwischen Star und Normalo einige Steine in den Weg räumen.
Die Hauptdarsteller
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Julia Roberts spielt als Anna Scott eigentlich sich selber: eine gut bezahlte Schauspielerin auf der ständigen Suche nach Liebe. Und da sie sich selbst spielt, ist sie auch überzeugend in der Rolle, obwohl die Rolle ziehmlich blöde ist. Anna Scott ist in der einen Sekunde oberzickig, in der anderen Sekunde wieder zuckersüß, was in dem ganzen Film sehr nervt.
Nervig ist auch Hugh Grant in der Rolle des William Thacker. Hugh Grant spielt das, was Hugh Grant immer spielt. Einen verliebten Gockel, tolpatschig und naiv. Wenigstens passen die beiden irgendwie wenigstens vom Äußeren her zusammen.
Länge und Freigabe
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119 Minuten Unterhaltung für alle ab 6 Jahren.
Meine Meinung
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\"Notting Hill\" ist ein Film so schmalzig, dass man echt ein Brot damit schmieren könnte.
So nett und wünschenswert eine Geschichte um einen Star, der sich in einen \"normalen\" Menschen verliebt, ja sein mag, so unrealistisch ist es ja, wie wir alle wissen. Gut, lassen wir den Realitätsbezug bei diesem Film mal außer Acht.
Mich haben vor allem die Dialoge sehr angenervt. William Thacker stammelt und stottert permanent vor sich hin und benimmt sich wie der letzte Idiot. Wahrschenilich soll diese Tatsache dafür sorgen, dass man sich in ihn verlieben mag, aber dass der Mutterinstinkt in Anna Scott hochkommt, nimmt man ihr nun wirklich nicht ab. Die Rollen sind alle so typisch und einfach gestaltet, dass dem Film insgesamt das gewisse Etwas fehlt.
Ich hab es aber trotzdem geschafft, mir den Film bis zu Ende anzuschauen und ich hab am Ende sogar, wie es sich bei einer solchen Schmonzette ja gehört, vor Rührung geweint.
Der Film ist in sehr schönen Bildern gedreht. Die Atmosphäre des Stadtteils Notting Hill wird sehr schön eingefangen. Das macht für mich den kleinen Reiz dieses Films aus.
Außerdem hat der Film einige witzige Szenen, für die aber nicht der skurile, eklige und dumme Mitbewohner von William sorgt, sondern einfach die Situation an sich. Ich meine eine Szene, in der William mit Anna mit Hotel verabredet ist und für einen Journalisten gehalten wird, der dann von einem Interview zu nächsten geschickt wird. Herrlich komisch wie der unwissende William die Situation meistert.
Der Zusammenhalt von Freunden, die William immer beistehen ist sehr schön an diesem Film. Klar, dass Anne Williams Freunde verzaubert und klar, dass diese Freunde für William nur das Beste wollen und ihm helfen mit Anna zusammen zu kommen.
Alles in allem, ist der Film zwar kitschig ohne Ende, nur ein kleines bischen witzig und von der Realität so weit entfernt wie Europa und Amerika und trotzdem kann man sich diesen Film ruhig angucken, wenn man wie ich Liebeskomödien mag. Romantik wird auf jeden Fall groß geschrieben in diesem Film und wenn man sich einfach mal leicht unterhalten lassen will, ist man bei diesem Film auf jeden Fall richtig.
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