So finster die Nacht (DVD) Testbericht

D
So-finster-die-nacht-dvd-horrorfilm
ab 5,41
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2012
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  durchschnittlich
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von XXLALF

Liebesgeschichte mit Biss

Pro:

Vorteile: Berührt sehr stark

Kontra:

Nachteile: Finde ich keinen

Empfehlung:

Ja

"So finster die Nacht", ist ein Film, der letztes Jahr zu Weihnachten bei uns in den Kinos lief. Na ja, ein bisschen Melancholie und Poetik schwingt meiner Meinung nach in diesem Film-Titel schon mit, der doch ein wenig an Weihnachten erinnert, wenn auch das Düstere irgendwie schon raus zu hören ist. Und dennoch machte ich mir Gedanken, wieso gerade dieser Film "So finster die Nacht" zu Weihnachten in den Kinos anfiel, der in der Kategorie der Horror-, bzw. Vampirfilm zu finden ist. Sicher, auf den ersten Blick ist es nicht leicht zu verstehen, aber wenn man sich die Handlung der Geschichte genauer anschaut, erkennt man, dass darin die Liebe, die Liebe und Freundschaft einen großen Part in diesem Film einnehmen. Okay, Weihnachtsbaum, Lametta, Glitzer-Funkel etc. kommt nicht drin vor, aber dafür ein ruhiger, sensibler Junge, der keine Freunde hat und dazu noch von seinen Schulkameraden täglich gemoppt wird, bis ein etwa gleichaltriges Mädchen mit ihrem Vater die Nachbarwohnung bezieht.

Neugierig geworden? Dann möchte ich doch kurz einen kleinen Teil des Filminhalts erzählen.

Es ist bereits dunkel in Schweden und es schneit, was recht imposant aussieht, weil die Schneeflocken so wahnsinnig schön glitzern, als der 12jährige, recht blasse Oskar (Kåre Hedebrant) mit seinen blonden Haaren am Fenster steht, und gedankenverloren und verträumt seine Hand gegen die Fensterscheibe drückt, sodass für einen kurzen Moment sein Abdruck sichtbar bleibt. Oskar wohnt mit seiner Mutter in der recht verbauten Trabantenstadt Blackeberg, das ein Stadtviertel von Stockholm darstellt. Obwohl dort sicher auch Kinder in Oskars Alter wohnen, sieht man sonst niemanden, als nur Oskar, der ab und zu runter in den Hof geht. Und so allein und verlassen wie sich Oskar zuhause fühlt, fühlt er sich auch in der Schule, wo er von einigen Klassenkameraden schwer drangsaliert und "Schweinchen" genannt wird. Und wenn der, in sich gekehrte Oskar mit hängenden Kopf und hängenden Schultern nach Hause kommt, und vielleicht noch dazu übel zugerichtet ist, mit Schlägen ins Gesicht und so, hat die gestresste Mutter kein Verständnis dafür, oder will es nicht haben.

Es ist bereits dunkel, in den Wohnungen brennt schon Licht, als Oskar runter auf den Spielplatz geht, der vor dem Haus liegt. Er steht nur so rum, spielt mit seinem Zauberwürfel, als er in der Kälte ein recht blasses Mädchen, barfuß, das nur mit ihrem Schlafanzug bekleidet ist, auf dem Klettergerüst entdeckt. Eli (Lina Leandersson) heißt dieses sonderbare, etwa gleichaltrige Mädchen, welchem Kälte anscheinend nichts anhaben kann. Oskar fällt auf, dass sie einen sonderbaren Körpergeruch an sich hat, als er ihr den Zauberwürfel reicht, und sich ihre Hände zum ersten Mal ganz zart berühren. Aber nicht nur ihre Hände haben sich berührt, sondern man merkte schon, dass sie sich sympathisch sind, auch wenn sie aus verschiedenen Welten kommen.

Recht sonderbar, ja merkwürdig sind Oskars neue Nachbarn schon, Eli und ihr Vater, die die Wohnung beziehen, die an sein Zimmer angrenzt. Der ganze Umzug gleicht einer "Nacht- und Nebelaktion", weil kein Mensch, außer Oskar, der am Fenster steht, von dem Umzug was mitbekommt. Man hört nichts, und sehen tut man schon zweimal nichts, weil diese sonderbaren Nachbarn im gleichen Zug alle Fenster ihrer Wohnung mit Pappe verdunkeln und diese außerdem verdunkelt bleiben, auch wenn es draußen bereits hell ist. Es sind schon zwei recht merkwürdige Leute, Oskars neue Nachbarn. Nicht nur das Eli recht wortkarg ist, und sich erst, wenn es bereits dunkel ist auf den Spielplatz kommt, auch ihr Vater verhält sich für einen erwachsenen Mann recht sonderbar, da er nur Milch in der Kneipe trinkt, und deshalb von den anderen belächelt wird.

Das alles ist für den doch recht einsamen Oskar zweitrangig. Ob nun Eli "stinkt" oder nicht. Ob sie statt den Vorhängen Pappe vom Fenster haben oder nicht. Von dem allen, lässt sich Oskar nicht beirren, zumal er Eli einfach nur faszinierend findet, weil sie doch irgendwie eine recht geheimnisvolle, anziehende Art an sich hat. Kurze Zeit später, wird im Blackeberger Wald eine ausgeblutete Leiche gefunden, die Kopfüber an einem Baum hängt, wobei weitere, recht grauenvolle Geschehnisse folgen, die die kleine Vorstadt erschüttern. Jetzt schöpft Oskar Verdacht, dass eventuell mit Eli etwas nicht stimmt. Sollte sie etwa ein Vampir sein? Und was würde das am Ende an der ganzen Geschichte ändern?

Und nun zu den Charakteren, wobei ich mit Oskar, der von Kåre Hedebrant gespielt wird anfangen möchte.

Oskar, der auf dem ersten Blick, jedoch nur vom äußeren Erscheinungsbild, Michel aus Lönneberga gleicht, ist wie schon erwähnt, ein sensibler und sehr armer Junge, nicht arm was materielle Dinge anbelangt, sondern arm, weil er keine Freunde hat. Und wieso hat er keine? Weil er zum einen keine so große "Sportkanone" ist, und weil er doch viel belesener ist, als seine Schulkameraden. Und deshalb wird er täglich von ihnen drangsaliert, schikaniert und gequält, was jedoch nicht allein Oskar weh tut, sondern auch den Zuschauern, zumal sie sich selber eventuell an ihre eigene Schulzeit zurückerinnert fühlen, als entweder sie selber oder einer aus der Klasse oder Schule so körperlich wie seelisch gequält wurde. Ein Einzelgänger ist er, den nicht mal seine Mutter recht versteht, oder verstehen will. Er beschäftigt sich die ganze Zeit allein, entweder mit seinem Zauberwürfel, oder dem Erlernen des Morsealphabets, oder mit dem sammeln kurioser Mord- und Kriminalfälle, dessen Artikel er aus Zeitungen schneidet und fein säuberlich in einen Ordner klebt. Ein recht seltsames Hobby ist das, was Oskar da betreibt, wobei es für ihn wie eine gewisse Genugtuung darstellt, wenn er diese Zeitungsartikel liest und an seine Schulkameraden denkt, die ihn täglich auf der Schippe haben. Rachegelüste sind das, die er sich jedoch niemals zutrauen würde, in die Tat umzusetzen. Seinen Frust, seinen Ärger, seine angestauten Aggressionen bewältigt er damit, indem er mit seinem Messer abends, wenn ihn keiner sieht, gegen einen Baum einsticht. Und dann trifft dieser einsame, sich von allen unverstanden gefühlte Junge, ein ebenso einsames Mädchen, das sich von ihrer Umwelt unverstanden fühlt. Obwohl er ihren Geruch nicht gerade anziehend findet, spürt er, dass es da etwas gibt was sie verbindet. Ob es nun Freundschaft oder seine erste Liebe ist, weiß man in diesem Moment noch nicht, als er sich ihr ganz sachte und zärtlich nähert. Übrigens ist diese Szene auf dem Spielplatz wirklich einzigartig gedreht, als sich Oskars und Elis Hände beinahe unscheinbar berühren, als er ihr den Zauberwürfel reicht. Richtig liebevoll, auch der Blick in die Augen, der bei beiden Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe heißt. Auch dann als Oskar weiß, dass Eli ein Vampir ist, schmälert dies in keiner Weise seine Liebe zu ihr. Er steht zu ihr, als Elis Identität aufgedeckt wird, und andere sie töten wollen.

Ja, und wer ist diese sonderbare, mysteriöse Eli, die von Lina Leandersson gespielt wird?

Eli, so hat man auf den ersten Blick den Eindruck, ist ein Mädchen von 12 Jahren, welches ziemlich abgehärtet sein muss, da es nur leicht bekleidet und barfuß im Schnee spazieren geht. Dass ein junges Mädchen mit ca. 12 Jahren blass aussieht, und recht traurige Augen hat, kommt nicht gerade selten vor, zumal sie sich in diesem Alter in der Pubertät befinden, und wie so oft von den Erwachsenen unverstanden fühlen. Ein sonderbares Mädchen ist sie, die nur nachts die Wohnung verlässt, wenn fast alle, bis auf Oskar, bereits in ihren Betten liegen. Eli ist genauso wortkarg wie Oskar, was bei ihr jedoch einen Grund hat, weil sie ein Vampir ist, dem es nicht vergönnt ist Freundschaft oder Kontakte zu menschlichen Wesen zu knüpfen. Und dennoch scheint es so, dass sich zwei verwandte Seelen gefunden haben. Eli ist wohl ein Mädchen, aber ein ganz besonderes. Nicht nur in ihrem Wesen, das zumeist ziemlich verschlossen wirkt, sondern auch, dass sie weitaus älter ist, was man ihr jedoch nicht ansieht, da Vampire nicht altern, weil sie unsterblich sind. Und obwohl Eli Oskar ganz nahe ist, kann sie sich´s verkneifen, nicht zuzubeißen, auch wenn ihr Hunger sich schon lautstark meldet. Zubeißen braucht Eli nicht, zumal ihr Vater dafür sorgt, dass genügend Nahrung für sie im Hause ist. Aber dennoch ist die Versuchung ziemlich groß, jedoch die Liebe zu Oskar tausendmal größer, dem sie schließlich Mut zuspricht, sich den Bösen Jungs zur Wehr zu setzen. Und das Eli ein Vampir ist, erkennt Oskar erst, als er darauf besteht, Blutbrüderschaft mit ihr zu schwören, wobei beim Anblick des Blutes ihr förmlich das Wasser im Mund zusammenläuft, und sie hastig die paar Bluttropfen vom Boden aufleckt. Und dann rennt sie Hals über Kopf davon, zumal die Versuchung nach mehr, doch recht groß ist. Na ja, wie soll ich das ausdrücken. Eli kam in die Versuchung ganz frisches Blut zu naschen, was wahrscheinlich doch viel besser schmeckt, als das, was ihr Vater im Kühlschrank für sie gebunkert hat. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie im "Blutrausch" eine Frau überfällt, die wohl den Biss überlebt, jedoch als sie an sich bemerkt, was für einen Wandel sie durchmacht, sie selbst ihrem Leben ein Ende setzt. Klar, Eli ist grausam wenn sie zubeißt, aber nicht bösartig. Und weil ihr das, so hat es den Anschein zuwider ist, versucht sie es mit ganz normalem Essen, mit der Gefahr hin, dass es ihr ganz und gar nicht bekommt. Oder probiert Eli das Stückchen Essen weil sie Oskar liebt und ihn nicht enttäuschen will? Ich weiß es nicht. Nur eins weiß ich, dass die zwei sich ergänzen, Oskar und Eli. Wie auch Eli ihm beisteht und Hilft, so hilft auch Eli Oskar, den die Bösen Jungs im Schwimmbad ertränken wollen.

Okay, das wären die zwei Hauptcharaktere gewesen, wobei natürlich Oskars Mutter, sowie Elis Vater Håkans, auch eine Rolle spielen.

Also fang ich mal mit Elis Vater Håkans an, den Per Ragnar spielt. Ein recht sonderbarer Knabe, oder soll ich besser Greis sagen, ist das schon, der wohl nicht ihr richtiger Vater ist, sondern mehr nur die Rolle des Vertrauten, Helfer und Beschützer bei ihr einnimmt. Er versorgt sie mit Blut, wobei er die Morde begeht und die Opfer buchstäblich ausbluten lässt. Jedoch gelingt es ihm nicht immer, dass er ungestört seine Opfer ausbluten lassen kann, und dann eben mit leeren Händen heimkehren muss. Und einmal kehrt er nach seinem Beutezug, der jedoch total missglückt, nicht mehr zurück, sondern landet im Krankenhaus, weil er sich Salzsäure ins Gesicht geschüttet hat. Zum einen um Eli zu schützen und zum anderen, damit ihn niemand erkennt. Noch in derselben Nacht erlöst Eli ihn von seinen Leiden, indem sie sein Blut trinkt, woraufhin er aus dem Fenster stürzt und sich das Genick bricht, sozusagen Selbstmord verübt, weil er sonst auch ein Vampir geworden wäre.

Und Oskars Mutter, von der wissen wir nur, dass sie alleinerziehend ist, zur Arbeit geht, gestresst nach Hause kommt und nicht merkt, wie es um Oskar steht, was er mitmacht, wenn er von seinen Mitschülern gehänselt und gequält wird.

Nun ganz kurz ein paar Worte zum Film und wie er auf mich gewirkt hat.

Zwei, dreimal hab ich mir den Film angeschaut, bis ich mir sicher war, dass ich darüber einen Bericht schreiben werde. Im Grunde geht es weniger um Vampire, sondern um einen Jungen, dem der Schulalltag nicht gerade leicht gemacht wird, weil er von seinen Klassenkameraden gehänselt und gequält wird. Dies stimmte mich zumindest sehr traurig, kostete mich sogar eine gewisse Überwindung mitanzusehen, wie dieser Junge, mit dem sensiblen Gesichtsausdruck und der recht hellen Hautfarbe, schikaniert und getriezt wird. Viel grausiger finde ich solche Darstellungen, als solche wo blutige, abgetrennte Gliedmaßen gezeigt werden. Und das hat auch seinen Grund, weil es nämlich sehr viele Personen gibt, die entweder im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis Kinder und Jugendliche wissen, die mit denselben Ängsten täglich zur Schule gehen. Man weiß, entweder aus eigener Erfahrung oder eben weil man sich für diese Thematik interessiert, dass gehänselte Kinder wohl einen traurigen Gesichtsausdruck haben, jedoch nicht traurig sind, sondern eher wütend, weil sie sich nicht zu wehren wussten. Und diese angestauten Aggressionen lässt er nicht auf seine Mitmenschen aus, sondern sticht mit seinem Messer oftmals mit Gewalt gegen einen Baum. Spätestens in dieser Affekthandlung merkt der Zuschauer, was für ein armer Junge das doch ist, der wohl seine Aggression zulässt und herauslässt, aber in ihm und für ihn das Ganze noch keine Genugtuung ist. Höchstens für einen kurzen Moment.

Was mich noch sehr traurig gestimmt hat, war, dass dieser Junge keine Freunde, nicht mal einen Ansprechpartner hat, der ihm zuhört und ihn versteht oder zumindest zu verstehen versucht. Ganz einsam, verlassen und irgendwie traurig steht er am Fenster, und schaut über den verschlafenen Hinterhof, der leicht mit Schnee überzuckert ist, was besonders schön aussieht, weil die Straßenlaternen bereits an sind. Dieses Szenenbild, der Junge der nachts am Fenster steht, verträumt, wie auch wartend, auf irgendjemanden der gleich vorbeikommt, oder irgendwas passiert, kommt mir persönlich sehr bekannt vor. Da steht man nachts, wenn alle schlafen, wenn sich nichts mehr rührt am Fenster und wartet, wartet darauf DAS was passiert. Aber alle schlafen, alles ist um einen still. Man fühlt sich frei, obwohl man nur am Fenster steht und in die Weite, die Ferne schaut. Und dieses "frei sein" genießt der Junge, der verträumt seine Handfläche gegen die Scheibe drückt und zuschaut wie dieser wieder verschwindet. Und dann passiert doch noch was, nämlich ein Auto fährt vor, aus welchem die neuen Hausbewohner aussteigen.

Eine weitere Szene, die mir auch unheimlich gut gefiel, war, als sich die zwei zum ersten Mal begegnen und sich ihre Hände ganz zart berühren. Beinahe unscheinbar, aber dennoch so nah, dass der Sympathiefunke übergesprungen ist, trotz des penetranten Körpergeruchs. Okay, ich hab gelesen, dass Vampire die Kunst der Telepathie, der Gedankenübertragung beherrschen, was die wunderschönen großen, dunklen Augen, mit dem durchdringenden Blick des Mädchens verheißen, wenn sie den Jungen sehr erwartungsvoll anschaut. Und noch mehr sehr zärtliche Szenen gibt es in dem Film. Na ja, was wäre ein Vampirfilm ohne Sex? Sex, mit richtigen Bettszenen verbunden gibt es keine. Man sieht nur die zwei im Bett liegen, wie sie aneinander kuscheln. Aber ich denke mal, dass dies gar nicht so wichtig ist, zumal sehr Gefühlvolle, die mit Gestik und Mimik gespielt werden, oftmals viel aussagekräftiger sind, als wenn Körper an Körper gepresst dargestellt wird.

Na klar, handelt nicht der ganze Film um eine reine Liebesgeschichte, sondern es kommen auch Horrorszenen drin vor, in welchen z.B. abgerissene Gliedmaßen ins Schwimmbecken geworfen werde, oder eine Frau im Krankenbett in Flammen aufgeht, oder man das Salzsäure verätzte Gesicht eines Mannes zu sehen bekommt. Oder Menschen die Kopfüber aufgehängt sind, aus denen aus der Kehle das Blut sabbert. Oder eben das Blutverschmierte Gesicht, bzw. der Mund des Mädchens, nachdem sie ihren Bluthunger gestillt hat.

Und eben recht komische, ja humorvolle Szenen gibt es wohl wenige, aber sie gibt es. Wie z.B. der Hund, der zufälligerweise dazukommt, als er seinem Opfer im Wald, das Kopfüber aufgehängt ist ausbluten lässt, und der Hund die Bluttropfen abschleckt, die nicht im Kanister gelandet sind.

Daten zur DVD "So finster die Nacht"

Darsteller: Kåre Hedebrant, Lina Leandersson, Per Ragnar
Regisseur(e): Tomas Alfredson
Komponist: Johan Söderqvist
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Schwedisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
Erscheinungstermin: 20. Mai 2009
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 110 Minuten

Im Grunde kann man doch sagen, dass diese ganze Geschichte, der ganze Film ein fantastisches Drama darstellt, das jedoch trotz des deprimierenden, ja erschütternden Hintergrunds eines recht grau in grau liegenden Schweden, das gekoppelt ist mit den gnadenlosen sozialen Bedingungen des Mobbings und der rauen, blutigen und kalten Gewalt, die genauso kalt ist wie die Jahreszeit, in welcher der Film spielt. Und dennoch so finde ich zumindest ist es, eine gefühlsbetonte, romantische und berührende Teenager-Liebesgeschichte mit einem hoffungsvollen und glücklichen Ende. Und obwohl in dieser Geschichte Kinder die Hauptrolle spielen, kindisch wirkt dieser Horrorfilm ganz und gar nicht. Sondern es ist ein Film, der meiner Meinung nach sehr Anspruchsvoll und voller Spannung ist, wobei Action und Erotik eher weniger vertreten sind.

Summa summarum ist der Film "So finster die Nacht" eine sehr berührende Teenager-Liebesgeschichte mit Biss, das von einem erschütterten Sozialdrama erzählt, in welchem der Vampirgrusel mehr eine Untergeordnete Rolle spielt.

Fazit: Mit Abstand der beste Film, was die Vampirfilm-Kategorie seit Jahren zu bieten hat.

151 Bewertungen, 48 Kommentare

  • anonym

    02.07.2011, 22:37 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht.LG Quacky

  • Luna2010

    15.06.2011, 10:16 Uhr von Luna2010
    Bewertung: sehr hilfreich

    Halbzeit ist erreicht, bald ist wieder Wochenende. Eine schöne Restwoche

  • campino

    27.05.2011, 16:09 Uhr von campino
    Bewertung: sehr hilfreich

    ::-:: liebe Grüße ! ::-::

  • ClaraFall

    20.05.2011, 11:20 Uhr von ClaraFall
    Bewertung: besonders wertvoll

    auch von mir ein bw. :-) lg. clara

  • yeppton

    19.04.2011, 20:55 Uhr von yeppton
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schoen gemacht, Lg Markus

  • anonym

    11.03.2011, 15:50 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super wie immer.........

  • Hot_Rider

    11.02.2011, 13:46 Uhr von Hot_Rider
    Bewertung: sehr hilfreich

    danke das wünschen wir dir auch . lg

  • Befamous

    02.02.2011, 14:39 Uhr von Befamous
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ganz Liebe Grüße von Famous ;)

  • Agrippa07

    24.01.2011, 16:41 Uhr von Agrippa07
    Bewertung: besonders wertvoll

    Gelungener Bericht! BH! Würde mich über Gegenlesungen von dir immer sehr freuen! Gruß.................Agrippa07

  • godjul

    23.01.2011, 20:25 Uhr von godjul
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super wie immer ;O) Liebe Grüße Sylvia

  • giselamaria

    22.01.2011, 18:40 Uhr von giselamaria
    Bewertung: besonders wertvoll

    toller Bericht, wie immer :-) - LG gisela

  • cka1985

    22.01.2011, 14:01 Uhr von cka1985
    Bewertung: besonders wertvoll

    Klasse Bericht. Gruß

  • topfmops

    15.01.2011, 18:31 Uhr von topfmops
    Bewertung: sehr hilfreich

    Am Neujahrs-Nachmittag nichts anderes zu tun als vor dem Rechner zu sitzen??

  • Sommergirl

    13.01.2011, 16:57 Uhr von Sommergirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    ist mir fast zuwenig Vampir-mässig

  • KatzeLucy

    13.01.2011, 15:01 Uhr von KatzeLucy
    Bewertung: besonders wertvoll

    super bericht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Frederica_20

    12.01.2011, 18:29 Uhr von Frederica_20
    Bewertung: besonders wertvoll

    Man liest sich! Liebe Grüße!

  • cleo1

    12.01.2011, 11:47 Uhr von cleo1
    Bewertung: besonders wertvoll

    Liebe Grüße und ein schönes gesundes Jahr 2011. Claudia

  • tina08

    12.01.2011, 11:05 Uhr von tina08
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße ..... Tina

  • Zatzeck0805

    12.01.2011, 09:12 Uhr von Zatzeck0805
    Bewertung: besonders wertvoll

    bw

  • Jennytammy

    11.01.2011, 20:23 Uhr von Jennytammy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht! Liebe Grüße, Jenny

  • sunflower76

    11.01.2011, 12:22 Uhr von sunflower76
    Bewertung: besonders wertvoll

    großartiger Bericht, bw von mir und lG, Dani

  • misscindy

    11.01.2011, 00:00 Uhr von misscindy
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ein sehr schöner Bericht, lg Sylvia

  • hexi5

    09.01.2011, 18:12 Uhr von hexi5
    Bewertung: besonders wertvoll

    schönen abend noch und nen lieben gruß lisa

  • edelcat

    05.01.2011, 13:59 Uhr von edelcat
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüsse von Edeltraud

  • pidimaus2

    03.01.2011, 12:49 Uhr von pidimaus2
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht nur leider kein Bh mehr lg pidi

  • a_lisa

    03.01.2011, 10:32 Uhr von a_lisa
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super Bericht! LG Lisa

  • mimka

    03.01.2011, 09:47 Uhr von mimka
    Bewertung: besonders wertvoll

    Toller Bericht-bw dafür LG Melanie

  • anonym

    03.01.2011, 00:47 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    Schöne Grüsse, Talulah

  • anonym

    02.01.2011, 22:40 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super Bericht! Bw. LG Just86

  • Hamsterbacke09

    02.01.2011, 14:18 Uhr von Hamsterbacke09
    Bewertung: besonders wertvoll

    Wünsche frohes neues Jahr. Gruß aus Niederbayern

  • Venenum84

    02.01.2011, 13:37 Uhr von Venenum84
    Bewertung: besonders wertvoll

    alles gute für 2011!!!

  • Powerdiddl

    02.01.2011, 11:44 Uhr von Powerdiddl
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ich wünsche dir ein schönes 2011, lg Heidi

  • bigmama

    02.01.2011, 01:47 Uhr von bigmama
    Bewertung: besonders wertvoll

    LG Anett und Frohes Neues Jahr!

  • l.x.klar@gmx.net

    02.01.2011, 00:01 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    have a happy new year !

  • morla

    01.01.2011, 23:44 Uhr von morla
    Bewertung: besonders wertvoll

    gesundes neues jahr. lg. petra

  • Lale

    01.01.2011, 22:27 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen guten Start ins neue Jahr ....

  • Lanch999

    01.01.2011, 20:57 Uhr von Lanch999
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super Bericht! Wünsch dir einen guten Start ins Neue Jahr! LG, Lanch999 :D

  • angela1968

    01.01.2011, 19:54 Uhr von angela1968
    Bewertung: besonders wertvoll

    Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich.... mein Motto für 2011 LG sendet Dir Angela

  • anonym

    01.01.2011, 19:01 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ich wünsche Dir (Euch) ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011, LG Erik

  • knoopiwahn

    01.01.2011, 18:30 Uhr von knoopiwahn
    Bewertung: sehr hilfreich

    knoopiwahn wünscht ein frohes und vor allem gesundes, neues Jahr. Alles Gute für 2011!

  • KaTaRaGiRl

    01.01.2011, 18:19 Uhr von KaTaRaGiRl
    Bewertung: besonders wertvoll

    Würde mich über Gegenlesungen wirklich riesig freuen. Glg und ein frohes Neues Laura.

  • milabie

    01.01.2011, 18:18 Uhr von milabie
    Bewertung: besonders wertvoll

    Prosit Neujahr - und bedenke, was du mit dem Herzen nicht siehst, bleibt dir auch mit den Augen verborgen im neuen Jahr.

  • minasteini

    01.01.2011, 17:57 Uhr von minasteini
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ich wünsche dir ein erfolgreiches Neues Jahr. LG Marina

  • Tweety30

    01.01.2011, 17:16 Uhr von Tweety30
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ein wunderschönes neues Jahr für dich!!!

  • Baby1

    01.01.2011, 17:12 Uhr von Baby1
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ich wünsche Dir ein gutes, erfolgreiches neues Jahr .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • trullilu

    01.01.2011, 16:23 Uhr von trullilu
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße schickt dir trullilu !!!

  • catmum68

    01.01.2011, 15:04 Uhr von catmum68
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreicher Bericht, LG

  • katjafranke

    01.01.2011, 14:45 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    FROHES NEUES JAHR, LG KATJA