Need For Speed: Shift (PC Rennspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2010
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Erfahrungsbericht von Croudy
Geschwindigkeits-Simulation
Pro:
tolle Grafik, man spürt die Geschwindigkeit
Kontra:
SecuROM Kopierschutz, Steuerung mit Tastatur, keine Wettereffekte, wirkt insgesamt etwas lieblos
Empfehlung:
Nein
Der neueste Teil aus der NfS-Reihe ist ein relativ harter Einschnitt in die sonstige Rennatmosphäre. Ich selbst habe in den letzten Jahren eigentlich nur NfS Underground 1 und 2 richtig gespielt, vorher auch mal NfS Hot Pursuit. In Shift finden die Rennen nun auf abgesperrten und "echten" Rennstrecken statt, es gibt also keine wilden Verfolgungsjagd mehr mit der Polizei. Das typische NfS-Feeling bleibt irgendwie auf der Strecke. Zwar muss man auch wieder mehrere Wagen durch den Karrieremodus bringen, indem man von Rennen zu Rennen Siege holt, aber es fehlt einfach der Feinschliff. Detailiertes Tunen ist nicht mehr so möglich, wie man es aus Underground kennt. Es gibt festgeschriebene Upgrade-Stufen, die man sich erspielen kann. Weiterhin sammelt man mit den verschiedenen Fahrmanövern Profilpunkte, für die man später auch Titel bekommt. Allerdings ist dies auch komisch, denn NfS Shift, das anfangs nach typischer Rennsimulation aussieht, gibt dem Fahrer Punkte für das Rammen und Abdrängen von Gegnern. Desweiteren fehlen mir persönlich Boxenstopps, da die Boxengasse selbst schon vorhanden ist, aber nur der Optik dient.
Ein Wehrmutstropfen ist auch die Installation, die auch auf schnellen PCs sehr lange dauert! Positiv anzumerken ist das Profilrennen, in dem man nach dem ersten Starten des Spiels sozusagen eine individuelle Anpassung an das eigene Können bekommt. Allerdings erkennt das Spiel dort nicht alle Fähigkeiten und am Ende können so komische Funktionen wie die automatische Lenkhilfe aktiviert werden, die schon nach kurzer Zeit sehr nervig sind (zum Glück lässt sich das aber auch ausschalten).
Die Grafik ist auf jeden Fall eine Augenweide, allein die Reflektionen im Lack des Autos wirken fast fotorealistisch. Aber auch die Rennstrecke und das drumherum kann sich sehen lassen, der Himmel ist ebenfalls fast "echt". Auch die Unfallsimulationen und Effekte, die bei hoher Geschwindigkeit auftreten (alles wird unscharf bis auf den Fluchtpunkt der Straße) ist durchaus gelungen. Auf höchster Detailstufe ist dafür noch nicht einmal ein High-End-PC notwendig, ein guter Zweikerner mit einer ordentlichen Grafikkarte langt dafür schon aus, sodass es bei den Systemanforderungen keine übermäßig hohen Ansprüche gibt. Enttäuscht bin ich von den fehlenden Wettereffekten, auch Nachtrennen sind nicht vorhanden. Bei den grafischen Effekten wäre das sicherlich auch nochmal eine Augenweide geworden, aber man kann eben nicht alles haben.
Soundtechnisch dröhnen die Motoren schon ganz ordentlich, teilweise musste ich aber auch etwas lachen, als ich mir vorgestellt habe, das da beim Gasgeben ein Baby schreit (es klingt nämlich manchmal wirklich so). Musik ist natürlich auch wieder vorhanden, spielt aber bei Shift eher eine untergeordnete Rolle.
Was mir nicht ganz so gut gefällt ist die Steuerung per Tastatur. Einmal nach links oder rechts gedrückt, zieht der Wagen viel zu weit zur Seite. Mir ist klar, dass das mit einer digitalen Taste nicht anders geht und das ganze mit einem Gamepad bzw. Lenkrad besser ist, aber trotzdem steigert das ganze auf jeden Fall den Schwierigkeitsgrad. Bei den monströsen Rennwagen mit teilweise bis zu 1000 PS hat man da keine Chance, kontrolliert und anständig zu fahren, auf die Dauer ist es sehr frustierend!
Das neue Need for Speed Shift ist in der NfS-Reihe auf jeden Fall eine Abwechslung zu den anderen Titeln, da es hier auf abgesperrten Rennstrecken zur Sache geht und das ganze eher Formel-1-Charakter hat. Grafisch hat das Spiel auf jeden Fall einiges zu bieten, jedoch ist mir das simulationslastige Fahrgefühl und der teilweise überdimensionierte Schwierigkeitsgrad doch etwas suspekt. Insgesamt fehlen mir auch kleine Details wie zum Beispiel der Boxenstopp (mit auftanken, Reifenwechsel), auch Wetter- und Nachteffekte wären schön gewesen. Wer simulationslastige Rennspiele mag und am besten schon ein PC-Lenkrad besitzt, der wird mit Shift wohl glücklich werden. Allen anderen empfehle ich doch, mit dem Kauf zu warten, das Spiel wird in einigen Monaten für knappe 10 Euro auf der Spielepyramide erhältlich sein.
Ein Wehrmutstropfen ist auch die Installation, die auch auf schnellen PCs sehr lange dauert! Positiv anzumerken ist das Profilrennen, in dem man nach dem ersten Starten des Spiels sozusagen eine individuelle Anpassung an das eigene Können bekommt. Allerdings erkennt das Spiel dort nicht alle Fähigkeiten und am Ende können so komische Funktionen wie die automatische Lenkhilfe aktiviert werden, die schon nach kurzer Zeit sehr nervig sind (zum Glück lässt sich das aber auch ausschalten).
Die Grafik ist auf jeden Fall eine Augenweide, allein die Reflektionen im Lack des Autos wirken fast fotorealistisch. Aber auch die Rennstrecke und das drumherum kann sich sehen lassen, der Himmel ist ebenfalls fast "echt". Auch die Unfallsimulationen und Effekte, die bei hoher Geschwindigkeit auftreten (alles wird unscharf bis auf den Fluchtpunkt der Straße) ist durchaus gelungen. Auf höchster Detailstufe ist dafür noch nicht einmal ein High-End-PC notwendig, ein guter Zweikerner mit einer ordentlichen Grafikkarte langt dafür schon aus, sodass es bei den Systemanforderungen keine übermäßig hohen Ansprüche gibt. Enttäuscht bin ich von den fehlenden Wettereffekten, auch Nachtrennen sind nicht vorhanden. Bei den grafischen Effekten wäre das sicherlich auch nochmal eine Augenweide geworden, aber man kann eben nicht alles haben.
Soundtechnisch dröhnen die Motoren schon ganz ordentlich, teilweise musste ich aber auch etwas lachen, als ich mir vorgestellt habe, das da beim Gasgeben ein Baby schreit (es klingt nämlich manchmal wirklich so). Musik ist natürlich auch wieder vorhanden, spielt aber bei Shift eher eine untergeordnete Rolle.
Was mir nicht ganz so gut gefällt ist die Steuerung per Tastatur. Einmal nach links oder rechts gedrückt, zieht der Wagen viel zu weit zur Seite. Mir ist klar, dass das mit einer digitalen Taste nicht anders geht und das ganze mit einem Gamepad bzw. Lenkrad besser ist, aber trotzdem steigert das ganze auf jeden Fall den Schwierigkeitsgrad. Bei den monströsen Rennwagen mit teilweise bis zu 1000 PS hat man da keine Chance, kontrolliert und anständig zu fahren, auf die Dauer ist es sehr frustierend!
Das neue Need for Speed Shift ist in der NfS-Reihe auf jeden Fall eine Abwechslung zu den anderen Titeln, da es hier auf abgesperrten Rennstrecken zur Sache geht und das ganze eher Formel-1-Charakter hat. Grafisch hat das Spiel auf jeden Fall einiges zu bieten, jedoch ist mir das simulationslastige Fahrgefühl und der teilweise überdimensionierte Schwierigkeitsgrad doch etwas suspekt. Insgesamt fehlen mir auch kleine Details wie zum Beispiel der Boxenstopp (mit auftanken, Reifenwechsel), auch Wetter- und Nachteffekte wären schön gewesen. Wer simulationslastige Rennspiele mag und am besten schon ein PC-Lenkrad besitzt, der wird mit Shift wohl glücklich werden. Allen anderen empfehle ich doch, mit dem Kauf zu warten, das Spiel wird in einigen Monaten für knappe 10 Euro auf der Spielepyramide erhältlich sein.
26 Bewertungen, 3 Kommentare
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14.07.2010, 11:56 Uhr von Likelihood
Bewertung: sehr hilfreichsuper! freue mich immer über gegenlesungen!
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12.07.2010, 09:10 Uhr von ronald65
Bewertung: sehr hilfreichlg
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11.07.2010, 21:28 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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