Erfahrungsbericht von trenker26
Das Herz - Jeder sollte eins haben!
Pro:
Jeder kann helfen
Kontra:
Leider will nicht jeder helfen
Empfehlung:
Nein
Am 22 Juni 2002 bin ich in der „Stuttgarter Zeitung“ auf einen Artikel gestoßen, der mich doch etwas zum Nachdenken brachte. Einen kleinen Teil dieses Berichts will ich deshalb hier veröffentlichen:
Korruption, Massenentlassungen und katastrophale Arbeitsbedingungen
Kenias Arbeiter sind ein Fall für die Menschenrechte
Von Christoph Link, Nairobi
Kamu zieht den 120 Kilo schweren Kartoffelsack von der Lastwagenpritsche auf seinen Rücken, schleppt ihn über den Marikiti- Markt in Nairobi und setzt ihn nach gut 500 Metern stumm vor einen Händler ab. Hier wird das Gemüse aus der Provinz angeliefert, alle Kartoffelsäcke sind mit 120 Kilo gepackt, alles Maissäcke mit 90 Kilo – das ist der Normalfall. „Ich kann das viermal am Tag machen“, sagt Kamu. Er wiegt 70 Kilo, ein drahtiger kleiner Mann, 24 Jahre alt. Ja, abends spüre er seinen Rücken.
Um Kamu herum haben sich andere Arbeiter versammelt, ein Fachsimpeln beginnt. Die Lastenträger könnten keine Kinder zeugen, sagt ein Händler. Ein anderer meint, mit 40 oder 50 Jahren seien die fertig. Einige wissen, daß Kenias Gewerkschaft ein Verbot von 90-Kilo-Maissäcken gefordert hat. Die schweren Säcke vermindern die Lebenserwartung der Transportarbeiter von 60 auf 48 Jahre, hat Gewerkschaftssekretär Richard O. Abwoga vorgerechnet.
Mais aus dem Ausland – etwa vom Welternährungsprogramm – wird in 25- oder 50-Kilo-Säcken geliefert. Nur die kenianischen Mühlen und die Importeure von Getreide und Dünger verpacken ihre Waren in diesen inhumanen Säcken. Abwoga hatte gefordert, die Regierung müsse wie beim Kaffeeexport nur noch 60 Kilo schwere Säcke erlauben. „Die Säcke haben eine lange Tradition bei unseren Mühlen. Keiner ist dazu gezwungen, sie so schwer zu packen“, sagt Nidluor Odouri vom Arbeitsministerium.(.....)
„Rund 60 Prozent aller Kenianer im erwerbstätigen Alter haben keinen Arbeitsplatz“, sagt Gewerkschaftssekretär James Ngusi. Dabei seihen die Rahmenbedingungen für Arbeitgeber in Kenia gut, der Mindestlohn liege bei 55 Euro pro Monat, die 46-Stunden-Woche sei Standard, sagt Ngusi. Aber jetzt herrsche die Krise, und die Firmen machen so rasch dicht, daß für die Gewerkschaft kein Spielraum bleibe. Kenias Presse spricht von einer generellen Schwäche der Gewerkschaft, sie sei zu regierungsnah und lasse sich korrumpieren.
(.....)
Soweit also ein Teil des Artikels aus der Zeitung. Ich möchte an dieser Stelle gewiß nicht als Moralapostel oder Weltverbesserer auftreten. Die ganze Armut oder Korruption in Ländern der dritten Welt kann ich und wir alle hier sicher nicht alleine lösen. Aber die leidtragenden der Kriege, Korruption oder Hungersnöte in solchen Ländern sind meistens die Kinder. Meine Frau und ich hatten uns schon einmal ernsthaft darüber unterhalten, die Patenschaft für ein Kind der dritten Welt zu übernehmen. Wenn wir einmal in Kenia leben werden, werden wir das auch hundertprozentig tun. Vor Ort einen Kind aus einen Ghetto eine Schulausbildung und eine Ausbildung zu ermöglichen. Ihm einfach die Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Das wäre zwar bloß ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber wenn es jeder so machen würde, gäbe es bald keine Ghettos mehr auf dieser Welt. Da natürlich nicht jeder die Chance hat, das vor Ort zu machen, habe ich mich im Internet über verschiedene Hilfsprojekte informiert. Ein paar will ich Euch hiermit mal vorstellen.
www.plan-international.de
www.world-vision.de
www.kindernothilfe.de
www.haitikinderhilfe.de
www.hilfe-hd.de
Von diesen fünf Organisationen habe ich mal die Homepage besucht. Dort werden verschiedene Projekte vorgestellt, an dem die jeweilige Organisation beteiligt ist. Man kann auch jeweils Kontakt aufnehmen, und wer Interesse hat, kann auch eine Patenschaft für ein Kind der dritten Welt übernehmen. Natürlich kann man auch spenden, das jeweilige Spendenkonto findet Ihr auch.
www.aerzte3welt.de
Diese Organisation heißt Ärzte für die dritte Welt. Hier reisen freiwillige Helfer ( Ärzte, Zahnärzte, Kinderärzte) in Länder der dritten Welt, und versuchen dort das Leid etwas zu mildern. Natürlich ist auch diese Organisation auf Spenden angewiesen. Sie wird aber auch teilweise von der Bundesregierung unterstützt. Ein Projekt ist zum Beispiel in den Ghettos von Nairobi. Das Ghetto, das ich auch schon einmal besucht habe.
www.chance-auf-zukunft.de
Auf dieser Seite werden Menschen vorgestellt, die für Kinder der dritten Welt Patenschaften übernommen haben. Sie stellen auf ihren Seiten die Kinder vor und berichten von der Arbeit der verschiedenen Organisationen. Schaut mal rein, ist wirklich interessant.
FAZIT:
„Es ist anscheinend leichter, Atome zu spalten, als das Essen zu teilen“ Diesen Spruch habe ich auf einer von diesen Seiten gelesen.
Und wie sieht es aus? Habt Ihr ein Herz? Denkt mal darüber nach!
MFG Werner
Korruption, Massenentlassungen und katastrophale Arbeitsbedingungen
Kenias Arbeiter sind ein Fall für die Menschenrechte
Von Christoph Link, Nairobi
Kamu zieht den 120 Kilo schweren Kartoffelsack von der Lastwagenpritsche auf seinen Rücken, schleppt ihn über den Marikiti- Markt in Nairobi und setzt ihn nach gut 500 Metern stumm vor einen Händler ab. Hier wird das Gemüse aus der Provinz angeliefert, alle Kartoffelsäcke sind mit 120 Kilo gepackt, alles Maissäcke mit 90 Kilo – das ist der Normalfall. „Ich kann das viermal am Tag machen“, sagt Kamu. Er wiegt 70 Kilo, ein drahtiger kleiner Mann, 24 Jahre alt. Ja, abends spüre er seinen Rücken.
Um Kamu herum haben sich andere Arbeiter versammelt, ein Fachsimpeln beginnt. Die Lastenträger könnten keine Kinder zeugen, sagt ein Händler. Ein anderer meint, mit 40 oder 50 Jahren seien die fertig. Einige wissen, daß Kenias Gewerkschaft ein Verbot von 90-Kilo-Maissäcken gefordert hat. Die schweren Säcke vermindern die Lebenserwartung der Transportarbeiter von 60 auf 48 Jahre, hat Gewerkschaftssekretär Richard O. Abwoga vorgerechnet.
Mais aus dem Ausland – etwa vom Welternährungsprogramm – wird in 25- oder 50-Kilo-Säcken geliefert. Nur die kenianischen Mühlen und die Importeure von Getreide und Dünger verpacken ihre Waren in diesen inhumanen Säcken. Abwoga hatte gefordert, die Regierung müsse wie beim Kaffeeexport nur noch 60 Kilo schwere Säcke erlauben. „Die Säcke haben eine lange Tradition bei unseren Mühlen. Keiner ist dazu gezwungen, sie so schwer zu packen“, sagt Nidluor Odouri vom Arbeitsministerium.(.....)
„Rund 60 Prozent aller Kenianer im erwerbstätigen Alter haben keinen Arbeitsplatz“, sagt Gewerkschaftssekretär James Ngusi. Dabei seihen die Rahmenbedingungen für Arbeitgeber in Kenia gut, der Mindestlohn liege bei 55 Euro pro Monat, die 46-Stunden-Woche sei Standard, sagt Ngusi. Aber jetzt herrsche die Krise, und die Firmen machen so rasch dicht, daß für die Gewerkschaft kein Spielraum bleibe. Kenias Presse spricht von einer generellen Schwäche der Gewerkschaft, sie sei zu regierungsnah und lasse sich korrumpieren.
(.....)
Soweit also ein Teil des Artikels aus der Zeitung. Ich möchte an dieser Stelle gewiß nicht als Moralapostel oder Weltverbesserer auftreten. Die ganze Armut oder Korruption in Ländern der dritten Welt kann ich und wir alle hier sicher nicht alleine lösen. Aber die leidtragenden der Kriege, Korruption oder Hungersnöte in solchen Ländern sind meistens die Kinder. Meine Frau und ich hatten uns schon einmal ernsthaft darüber unterhalten, die Patenschaft für ein Kind der dritten Welt zu übernehmen. Wenn wir einmal in Kenia leben werden, werden wir das auch hundertprozentig tun. Vor Ort einen Kind aus einen Ghetto eine Schulausbildung und eine Ausbildung zu ermöglichen. Ihm einfach die Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Das wäre zwar bloß ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber wenn es jeder so machen würde, gäbe es bald keine Ghettos mehr auf dieser Welt. Da natürlich nicht jeder die Chance hat, das vor Ort zu machen, habe ich mich im Internet über verschiedene Hilfsprojekte informiert. Ein paar will ich Euch hiermit mal vorstellen.
www.plan-international.de
www.world-vision.de
www.kindernothilfe.de
www.haitikinderhilfe.de
www.hilfe-hd.de
Von diesen fünf Organisationen habe ich mal die Homepage besucht. Dort werden verschiedene Projekte vorgestellt, an dem die jeweilige Organisation beteiligt ist. Man kann auch jeweils Kontakt aufnehmen, und wer Interesse hat, kann auch eine Patenschaft für ein Kind der dritten Welt übernehmen. Natürlich kann man auch spenden, das jeweilige Spendenkonto findet Ihr auch.
www.aerzte3welt.de
Diese Organisation heißt Ärzte für die dritte Welt. Hier reisen freiwillige Helfer ( Ärzte, Zahnärzte, Kinderärzte) in Länder der dritten Welt, und versuchen dort das Leid etwas zu mildern. Natürlich ist auch diese Organisation auf Spenden angewiesen. Sie wird aber auch teilweise von der Bundesregierung unterstützt. Ein Projekt ist zum Beispiel in den Ghettos von Nairobi. Das Ghetto, das ich auch schon einmal besucht habe.
www.chance-auf-zukunft.de
Auf dieser Seite werden Menschen vorgestellt, die für Kinder der dritten Welt Patenschaften übernommen haben. Sie stellen auf ihren Seiten die Kinder vor und berichten von der Arbeit der verschiedenen Organisationen. Schaut mal rein, ist wirklich interessant.
FAZIT:
„Es ist anscheinend leichter, Atome zu spalten, als das Essen zu teilen“ Diesen Spruch habe ich auf einer von diesen Seiten gelesen.
Und wie sieht es aus? Habt Ihr ein Herz? Denkt mal darüber nach!
MFG Werner
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