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Erfahrungsbericht von AFKATRAV

Handwagen selfmade-wichtige Tipps

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Bei meiner Herstellung eines Handwagens mit meinem Freund sind einige Probleme aufgetreten, mit denen man bei der Planung nicht rechnet. Deshalb möchte ich in diesem Erfahrungsbericht über die Probleme berichten, damit es anderen Hobbybastlern nicht genauso ergeht.
Aufbau: Man benötigt ein geeignetes Material für den Aufbau. Dabei nimmt man entweder Holz oder leichtes Metall (z.B. vom Schrottplatz oder der Schrottabfuhr). Wenn man Holz nimmt sollte es auf keinen Fall zu dick sein, da sich ansonsten das Gewicht dramatisch erhöht und man nach einem Anstieg total platt ist, womit wir auch schlimme Erfahrungen gemacht haben. Natürlich muss man auch vorher die Abmessungen festlegen, je nach Gebrauch natürlich. Für unseren Allround-Bollerwagen haben wir die Innenabmessungen für eine Getränkekiste und etwas Kleinkram gewählt. Beim Zusammenbau des Aufbaus sollte man auf gute Passform achten und die Löcher für die Schrauben (sonst gehen die Flächen wieder auseinander) vorbohren, da es sonst zu unschönen Spaltungen im Holz oder Schiefe Flächen bei Metallaufbauten.
Fahrgestell: Dies sollte aber die größte Bedeutung erlangen, da es für das fortkommen am wichtigsten ist. Handgeschnitzte Holzräder mit Schrauben an einem Holzbalken befestigen funktioniert nicht. Bei der ersten schlechteren Wegstrecke brechen dann nämlich die Schrauben. Besser ist, sich ein stabiles Metallgestell zu besorgen. Das sollten entweder Achsen und Räder aus dem Baumarkt sein, die unter dem Aufbau befestigt werden oder ein anderes Gestell z.B. von alten Rasenmähern.
Reifen/Komfort: Dabei sollte man sich überlegen, ob man Luftreifen (mehr Komfort) oder Hartgummireifen wählt. Wenn nur Hartgummireifen in Frage kommen, kann man auch eine Federung einbauen, so wie wir es gemacht haben. Wir haben einen alten Federkern genommen, den wir zwischen Aufbau und Fahrgestell geschraubt haben.
Lenkung: Dazu nimmt man am besten eine feste Stange ohne bewegliche Achse, wenn man den Handwagen beispielsweise hinter dem Fahrrad herziehen will. Ansonsten kann es zum Aufschaukeln des Wagens in Kurven kommen. Wenn man ihn nur mit der Hand ziehen will, kann man selbstverständlich auch eine Lenkung einbauen, da der Wagen dadurch eindeutig wendiger wird.
Lackierung: Man sollte das Holz oder das Metall auf jeden Fall schützen. Entweder man macht ganz schlicht mit nur einer Farbe oder man nimmt verschiedene Farben und schreibt zusätzlich ein paar (ironisch gemeinte) Sprüche wie Ausleihgebühr drauf.
Fazit: Beim Selbstbau eines Handwagens kann man die Größe und die Lackierung natürlich frei bestimmen, was ein großer Vorteil ist. Zu beachten ist nur, dass der Wagen bei Reifen, Lenkung und Fahrgestell auf die Einsatzzwecke abgestimmt ist. Der Bau ist eine gelungene Abwechslung zum Alltag und macht Spaß! Jugendliche wie uns zieht es so bei gutem Wetter vom Computer weg an die frische Luft. Zudem ist der Selbstbau auch viel preiswerter. Personen mit 2 linken Händen ist es aber nicht zu empfehlen, da in einigen Situationen Geschick gefragt ist.

Ich hoffe ich konnte Hobbybastlern mit diesem Artikel weiterhelfen. Viel Spaß beim Bauen!!!


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-22 16:52:12 mit dem Titel Kamin und Grill in einem-der passende Grill zur Saison

Viele Leute haben zu Hause in ihrem Garten nur einen einfachen Grill, mit dem man aber nur grillen kann. Diese hätten aber gern eine Art Kamin für den Garten, damit man einfach mal mit Freunden vor dem Feuer sitzen kann. Mit diesen Kaminen konnte man zwar auch grillen, aber sie ließen sich nie verschieben wenn zum Beispiel der Rauch woanders hin ziehen sollte oder man mehr Platz braucht. Das ist allerdings nun passé. Denn die Firma AL-KO vertreibt seit etwa 2 Jahren einen fahrbaren Grill mit Kaminfunktion. Dieser ist zwar nicht aus Stein sondern aus Metall, aber das macht ihn viel leichter. Der Grill wird in Einzelteilen geliefert, die man noch zusammen schrauben muss, aber danach kann es los gehen. Des weiteren gibt es noch viele Zusatzteile wie ein automatischer Hähnchendreher oder ein Fischhalter. Zum grillen ist der Grill sehr gut, da der Rost sehr groß ist und man ihn herausnehmen und in Höhe verstellen kann. Meiner Meinung nach brennt die Holzkohle allerdings ein wenig zu schnell herunter, da der Luftabschluss nach unten nicht perfekt gelöst ist. Nach dem Grillen kann man sich auch noch davor setzen und ein Feuer machen. Der Rauch zieht auch sehr gut nach oben weg. Nach dem Grillen sollte man den Grill unter ein Dach oder in die Garage stellen, zumindest wenn Regen angesagt ist und man noch lange von dem Grill Gebrauch machen möchte. Wir stellen unseren immer in die Garage, wo er gut geschützt ist. Auch nach 2 Jahren intensivem Gebrauch ist er noch in einem guten Zustand. Bis auf einige Gebrauchsspuren oder wenige lockere Schrauben haben wir noch keine Probleme gehabt. Auch die mitgelieferten Zusatzteile sind aus Edelstahl und halten ewig, solange sie regelmäßig gesäubert werden.
Ich empfehle diesen Grill Leuten, die Spaß am Grillen und einen großen Garten haben oder gern mit Freunden vor einem offenen Feuer sitzen. Für diese Menschen ist dieser Grill eine geniale Erfindung und ich kann ihn nur weiterempfehlen, da wir auch schon sehr viel Spaß mit ihm hatten. Allerdings ist er nicht billig: 400-500 €


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-22 17:10:17 mit dem Titel Erfahrungsbericht zu Felt`s MTB FSB 200

Es gibt zur Zeit eine Unmenge an vollgefederten Mountainbikes um die 1000 €. Ich habe mich vor knapp 2 Jahren für das Felt FSB 200 entschieden. Die Gründe für diese Entscheidung war die Optik, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und der große Beliebtheitsgrad dieser Marke in den USA. Dort gelten Felt-Bikes als sehr gutes Produkt mit Spitzenqualität. Mit diesem Bericht möchte ich einen Erfahrungsbericht über dieses Fahrrad geben und manchen Leuten die Kaufentscheidung erleichtern.

Allgemein: Das Fahrrad ist 2 Jahre alt und 2000 km gelaufen. Ich bin meistens größere Touren, Straße oder leichtes Gelände gefahren, ganz nach seiner Bestimmung als Cross Country- und Tour-Rad. Aber ich habe das Bike nie mit Samthandschuhen angefasst.

Rahmen: Der Rahmen in Y-Form ist sehr stabil. In Blau sieht er besonders sportlich aus. Die Streben sind sehr massiv und besonders gut gelöst ist der Schutz des über dem Pedallager liegenden Gelenks, wo kaum Schmutz in das Lager oder in die Schrauben kommt. Selbstverständlich in dieser Preisklasse ist Aluminium.

Federung: Die Federgabel ist eine SYNC 566 mit 80mm Federweg. Dies reicht für die meisten Zwecke. Das Ansprechverhalten und der Komfort ist gut, lediglich auf kurzen Stößen neigt sie zum verhärten. Qualitativ ist die Federgabel auch hochwertig, denn ich hatte nie Probleme mit ihr. Der Hinterbaudämpfer ist ein Rock Shox Deluxe, der auch Wunder bare Ferdereigenschaften hat und nach langen Wellen etwas nachwippt. Nach etwa 500 km fing das Dichtungsgummi etwas an zu quitschen, was aber mit etwas Talk wieder behoben war. Ansonsten gibt es selbst nach 2000 km keine Beanstandungen von meiner Seite aus.

Schaltung: Die Schaltung ist ein Shimano Deore/LX-Mix mit 27 Gängen. Die Schaltung ist wie von Shimano gewohnt sehr präzise und ich musste sie während der 2 Jahre nur geringfügig nachstellen. Die Bowdenzüge sind nicht sehr günstig verlegt (an der Unterseite des Rahmens), was beim Putzen stört. Wenigstens sind sie gut geschützt.

Andere Komponenten: Der Vorderbau mit der Lenkstange (ohne Domstrebe) und den griffigen Griffen ist gut verarbeitet und knetert oder quitscht nicht, wie das bei anderen Lenkern manchmal der Fall ist. Bei mir bekommt die Lenkstange allerdings manchmal etwas Spiel, was man nachziehen muss. Die Bremsen sind V-Brakes mit guter Verzögerung und Dosierung. Auch die Beläge sind haltbar. Die Maxxis-Reifen sind vorn und hinten unterschiedlich profiliert und bieten hervorragenden Grip. Der einzige Minuspunkt ist, das es bei dieser Preisklasse noch keine Hohlraumfelgen gibt.

Fazit: Für meine Zwecke ist dieses Bike sehr gut geeignet und überzeugt mit sehr guter Qualität und nur leichten Schwächen nach knapp 2 Jahren und 2000 km. Wer ein Fahrrad für leichtes Gelände und Straßen sucht und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bevorzugt, wir sicher zufriedengestellt.

19 Bewertungen, 1 Kommentar

  • McBommels

    22.05.2002, 19:33 Uhr von McBommels
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich schliess mich der Meinung von Hardi an