Erfahrungsbericht von Marcnic
Der falsche Sieger
Pro:
Schumi gibt Barrichello den Pokal
Kontra:
Unfaire Aktion, Manipulation des Rennens
Empfehlung:
Nein
Michael Schumacher gewinnt zum ersten Mal in seiner Karriere den Österreich-GP. An für sich eine sehr gute Nachricht für den Deutschen im Ferrari. Sein 58. Sieg hat allerdings einen sehr üblen Beigeschmack, denn der wahre Sieger heißt Rubens Barrichello, der das Rennen auch in 70 von 71 Runden anführte. Die Ferrari-Rennleitung gab ihm kurz vor Ende des Rennens die Anweisung vom Gas zu gehen und Schumi den Sieg zu überlassen. Aus meiner Sicht ein fast schon ungeheuerlicher und anmaßender Vorfall, der nun sogar die FIA beschäftigt.
Ob es für Ferrari ein Nachspiel in Form einer Strafe nach sich ziehen wird, ist noch unklar, erscheint derzeit aber eher unwahrscheinlich. Das Team wurde zu einer Anhörung am 26. Juni nach Paris zitiert, wo über diesen Vorfall gesprochen wird. Egal wie die Entscheidung ausfällt, in meinen Augen war diese Entscheidung unsportlich und vor allem mehr als unnötig angesichts Schumachers Überlegenheit dieses Jahr. Die Fans quittierten diese Aktion mit Pfiffen und Buhrufen, was ich absolut nachvollziehen kann, denn so wird der Formel 1 der letzte Rest an Fairplay genommen. Wenigstens Schumacher versuchte noch zu retten was zu retten war und überließ spontan Barrichello den 1. Platz bei der Siegerehrung und er bekam aus Michaels Händen den Siegerpokal. Ein schwacher Trost, wenn auch eine nette Geste von Schumi.Barrichello gab sich Journalisten gegenüber als Sportsmann und sagte, daß er die Entscheidung akzeptiert, weil sie dem Team hilft. Dabei ist es für mich eine Demütigung für ihn gewesen und im Gewissen Sinn auch für Schumi selbst. Mal abgesehen davon ist die Formel 1 ein Sport , auf den viel gewettet wird und so gesehen wuden viele Wetter , die auf Ruben Barrichello gesetzt haben um ihren verdienten Gewinn gebracht - das mal nur so nebenbei...
Um ein Zeichen zu setzen sollte es Konsequenzen für das Ferrari-Team geben, damit es keine Nachahmer gibt und die Formel 1 noch halbwegs fair bleibt. Möglichkeiten gibt es einige, am sinnvollsten fände ich es, wenn Schumacher beim nächsten Rennen 10 Startplätze weiter hinten beginnen müßte. Dann kann er zeigen wie gut er als Fahrer wirklich ist. Ich will nicht sagen, daß er der Hauptschuldige bei der Sache ist, aber er hat Barrichello nun mal überholt und dadurch mit unfairen Mitteln Punkte erhalten. Aber in der derzeitigen Form ist er sowieso nur schwer zu schlagen und ein Rennen ohne Punkte kann er locker aushalten.
In meinen Augen trägt die Teamleitung von Ferrari die Schuld an diesem Vorgang, der fast schon Manipulation des Rennens gleich kommt. Wahrscheinlich kam die Entscheidung von Ferrari-Teamchef Jean Todt und verdeutlicht, daß Ferrari mit allen Mitteln den Titel verteidigen will. Natürlich geht es in der Formel 1 um viel Geld, aber in erster Linie ist es immer noch ein Sport, bei dem Geld sowieso schon zu wichtig geworden ist. Außerdem fährt Schumacher eine sehr gute Saison, hat ein hervorragendes Auto und sich auch schon einen guten Vorsprung vor Montoya erarbeitet. Deshalb sollte er als Champ es nicht nötig haben Punkte geschenkt zu bekommen, denn wenn es an diesen 4 Punkten hängen sollte, dann hätte er den Titel Weltmeister auch nicht verdient.
Ob es für Ferrari ein Nachspiel in Form einer Strafe nach sich ziehen wird, ist noch unklar, erscheint derzeit aber eher unwahrscheinlich. Das Team wurde zu einer Anhörung am 26. Juni nach Paris zitiert, wo über diesen Vorfall gesprochen wird. Egal wie die Entscheidung ausfällt, in meinen Augen war diese Entscheidung unsportlich und vor allem mehr als unnötig angesichts Schumachers Überlegenheit dieses Jahr. Die Fans quittierten diese Aktion mit Pfiffen und Buhrufen, was ich absolut nachvollziehen kann, denn so wird der Formel 1 der letzte Rest an Fairplay genommen. Wenigstens Schumacher versuchte noch zu retten was zu retten war und überließ spontan Barrichello den 1. Platz bei der Siegerehrung und er bekam aus Michaels Händen den Siegerpokal. Ein schwacher Trost, wenn auch eine nette Geste von Schumi.Barrichello gab sich Journalisten gegenüber als Sportsmann und sagte, daß er die Entscheidung akzeptiert, weil sie dem Team hilft. Dabei ist es für mich eine Demütigung für ihn gewesen und im Gewissen Sinn auch für Schumi selbst. Mal abgesehen davon ist die Formel 1 ein Sport , auf den viel gewettet wird und so gesehen wuden viele Wetter , die auf Ruben Barrichello gesetzt haben um ihren verdienten Gewinn gebracht - das mal nur so nebenbei...
Um ein Zeichen zu setzen sollte es Konsequenzen für das Ferrari-Team geben, damit es keine Nachahmer gibt und die Formel 1 noch halbwegs fair bleibt. Möglichkeiten gibt es einige, am sinnvollsten fände ich es, wenn Schumacher beim nächsten Rennen 10 Startplätze weiter hinten beginnen müßte. Dann kann er zeigen wie gut er als Fahrer wirklich ist. Ich will nicht sagen, daß er der Hauptschuldige bei der Sache ist, aber er hat Barrichello nun mal überholt und dadurch mit unfairen Mitteln Punkte erhalten. Aber in der derzeitigen Form ist er sowieso nur schwer zu schlagen und ein Rennen ohne Punkte kann er locker aushalten.
In meinen Augen trägt die Teamleitung von Ferrari die Schuld an diesem Vorgang, der fast schon Manipulation des Rennens gleich kommt. Wahrscheinlich kam die Entscheidung von Ferrari-Teamchef Jean Todt und verdeutlicht, daß Ferrari mit allen Mitteln den Titel verteidigen will. Natürlich geht es in der Formel 1 um viel Geld, aber in erster Linie ist es immer noch ein Sport, bei dem Geld sowieso schon zu wichtig geworden ist. Außerdem fährt Schumacher eine sehr gute Saison, hat ein hervorragendes Auto und sich auch schon einen guten Vorsprung vor Montoya erarbeitet. Deshalb sollte er als Champ es nicht nötig haben Punkte geschenkt zu bekommen, denn wenn es an diesen 4 Punkten hängen sollte, dann hätte er den Titel Weltmeister auch nicht verdient.
Bewerten / Kommentar schreiben