Erfahrungsbericht von bastian000123
Die PISA-Studie.
Pro:
-
Kontra:
Lehrer, alte Bücher, Computer und Co, Anspannung - Verhältnis
Empfehlung:
Nein
Die Reaktionen auf das schlechte Ergebnis sind sogar schon fast falsch. Die Lehrer erwarten mehr Mitarbeit von den Schülern und bessere Leistungen, doch um dahin zu kommen, helfen sie einem nicht! Es entsteht mehr Druck.
Ich - als Schüler - finde es ziemlich dümmlich, wenn eine Person (der Lehrer) von einem mehr erwartet, als diese Person einem jemals beigebracht hat und sie gar nicht drüber nachdenkt, dass es vielleicht auch an ihr selbst liegen könnte, dass die Ergebnisse relativ schlecht sind!
Wir werden nicht nur mit uralten Fakten, dummen Lehrern und uninteressanten Themen zugemüllt, sondern müssen anscheinend auch noch alles beherrschen. Hätten wir nicht Bücher vom Jahrgang 92 und Lehrer die eigentlich schon in Rente sein sollten, dann würde das Lernen viel erfolgreicher sein können.
Von den Lehrern (z.B.) im Biologie-Unterricht hört man dann Sachen wie:
Nach dem Film heißt es dann erstaunt vom Lehrer:
Aua, aua, aua - so kann das doch gar nicht klappen!
Oder fragt man etwas nach, dann heißt es, der Lehrer wolle es im Buch nachschlagen. Nur, das es nie so weit kommt. Angeblich zu viel um die Ohren. Eine Ausrede, die missbraucht wird, wo es nur geht.
Was mich auch noch stört ist, dass man besser gefördert werden könnte, in den Bereichen für die man sich auch wirklich interessiert. Es gibt (Gymnasium) noch viel zu wenig Möglichkeiten einen interessanten Weg einzuschlagen. Man hat etwa 11 Fächer um die Ohren und 5 davon verlangen Höchstleistung. Egal, ob diese einen interessieren oder nicht!
Das heißt automatisch, dass entweder diese Fächer leiden oder die Fächer, für die man sich interessiert. Es werden wohlmöglich Talente verschwendet!
Hinzu kommt, dass jüngere Lehrer den Unterricht kreativer gestalten können und auch wirklich mitbekommen, was in der Klasse vor sich geht. Sie greifen nicht streng durch, aber erzielen gute Ergebnisse. Es besteht ein viel besseres Verhältnis zu den Schülern und der Lehrer wird als Kollege angesehen. Ich finde das so viel besser, anstatt eine imaginäre Autoritätsperson Namens Lehrer.
Nicht zu vergessen ist allerdings auch noch die Tatsache, dass in unseren Schulen ein Wettbewerb besteht und so die Schüler sich das Leben gegenseitig schwer machen. Nunja, jeder hat seinen Kopf, aber wenn es dann um Gruppenarbeit geht, gibt es niedrigere Ergebnisse als das eigentliche Potential.
Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass man im Bereich Computer überhaupt nicht vorwärts kommt. Tja, wie gesagt, jüngere Lehrer wären echt eine Bereicherung!
Noch nicht ein mal einfaches HTML ist drinne. Das ist echt lächerlich! Und die Leute, die sich wirklich dafür interessieren, müssen eigenständig gucken, dass sie da vorwärts kommen.
ZUSAMMENFASSUNG:
Jüngere Lehrer, aktuelle Bücher, eine besser Förderung und kreativer Unterricht würden die Leistungen um einiges steigen lassen. Die Lehrer sollten nicht mehr von den Schülern erwarten, als diese selbst beherrschen, da dies totaler Mumpitz ist! Und es sollten mehr aktuelle Themen diskutiert werden. So würde sicher die Leistung steigen. Und das Lernen wäre ein Stücken bequemer.
2002-02-20 Bastian, ein Schüler!
9 Bewertungen, 3 Kommentare
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23.02.2002, 13:08 Uhr von smo2001
Bewertung: sehr hilfreichman liest sich!!!!!:)
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21.02.2002, 18:44 Uhr von Birgit1957
Bewertung: sehr hilfreichAus deiner Sicht kann ihr dir zustimmen, habe selbst Kinder, die es mit einigen Lehren sehr schwer hatten. Aber trotzdem sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, bin selbst Grundschullehrer und sehe es nicht ganz so.
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20.02.2002, 19:45 Uhr von seehuhn
Bewertung: sehr hilfreichBin ich ganz deiner Meinung. Ich habe gerade die Berufsschule (Versicherungskauffrau) hinter mich gebracht und die sind auf dem Stand von 1990. Neuere Themen wie die geförderte Rente werden gar nicht angesprochen, weil sie noch nicht im Lehrplan stehe
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