Arbeitsamt
Abbildung vergrößern: Arbeitsamt
Arbeitsamt
Arbeitsamt
Arbeitsamt

Arbeitsamt

Platz 15 in der Kategorie "Sonstige Dienstleistungen & Dienstleister". Service: Ämter & Behörden / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 1,40 / 5,00 (1.3 von 5)

Arbeitsamt gebraucht & neu

Arbeitsamt Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 1,40 / 5,00 (1.3 von 5)
von 33% aller Autoren empfohlen (17/51).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • eigener Internetzugange mit Passwort, ehrliches Bemühen der Mitarbeiter usw.
  • wenn man "mitspielt" bekommt man Geld....
  • Kommt drauf an bei wem man denn so "landet", aber man kann nicht allen unterstellen sie wären nicht kompetent. Ich habe definitiv gute Erfahrungen machen können.
  • fällt mir nichts ein
  • für mich gab es nicht Positives
Nachteile/Kritik
  • Hinter dem Kästchendenken geht der eigentliche Mensch völlig unter
  • aber weitere Hilfestellungen gibt es keine
  • Das Amt als Behörde ist sicherlich recht träge - wie alle Behörden eben.
  • bloooß nicht darauf angewiesen sein!
  • unsinnige Themen
Sortiert nach 
PuschelHaeschen

Aufruf!

ein Testbericht von 2002-04-24 13:04:11 vom 24.04.2002
Empfehlung: nein
● Zum Arbeitsamt allgemein:

Das Arbeitsamt ist für vielerlei Hinsichten gut: Man kann sich arbeitslos melden und bekommt evtl. Geld.

Kann sich über Berufe erkundigen und Bücher, Broschüren oder Filme schauen.

Dann kann man das Arbeitsamt noch nutzen, um eine neue Arbeitsstelle zu bekommen oder um sich weiter- oder fortzubilden.

Aber bei mir in Goslar bekommt man auch guten Kaffee, was man an den Mitarbeitern gut sehen kann...

Das Arbeitsamt in Goslar wird gerade renoviert, so dass alles ziemlich unübersichtlich ist und die Mitarbeiter meist nicht mehr wissen, in welchen Büro die anderen Mitarbeiter zur Zeit anzutreffen sind.
Aber ich denke, so was wissen sie allgemein auch nicht.

Dann haben sie eine neue Software bekommen für ihre PCs bekommen.
Dass macht zusätzliche Probleme und steigert nicht gerade ihre Laune, da nur einige damit wirklich gut zurecht kommen.
Der PC von meiner Berufsberaterin tut mir wirklich leid. Was sie schon auf den Monitor darauf gehauen hat, nur weil er nicht so wollte wie sie oder sie zu "unfähig" war, den richtigen Befehl ein zu geben.

Die Zusammenarbeit im Arbeitsamt ist gleich null.
Habe mich arbeitslos gemeldet und wurde dann zu meiner neuen Beraterin weiter geschickt.
Da musste ich auch wieder sagen, dass ich arbeitslos bin und auch, was für einen Job ich suche und wo.
Also genau das, wovon ich schon seit über einem Jahr spreche. Auf die Reihe hat sie es leider auch nicht bekommen.

Die Homepage von ihnen finde ich auch sehr unübersichtlich und im BIZ (Berufs- Informations- Zentrum) konnte mir der Kerl auch nicht weiter helfen.

An dieser Stelle möchte ich noch mal betonen, dass es nur die Mitarbeiter vom Arbeitsamt Goslar betrifft, mit denen ich auch Kontakt hatte!


● Jetzt zu meinem eigentlichen Bericht:

Zum einen möchte ich diesen Bericht nutzen, um meine Erfahrungen mit dem Arbeitsamt wieder zu geben.
Andererseits möchte ich diese Chance nutzen und User aufmerksam machen, die beim Arbeitsamt arbeiten oder mir anderweitig helfen können.

Ich bin seit gut zwei Jahren arbeitslos und suche noch immer eine Lehre.
Am liebsten wäre mir Bürokommunikation, EDV...
Weil ich dort Vorkenntnisse habe und nicht mit dem Wissen von 0 anfangen muss.
Es sollte aber nicht in meiner Stadt sein, sondern in Mainz, Wiesbaden, Stuttgart, Frankfurt, Ludwigshafen...
Bin da nicht so wählerisch drin.

Dies alles teilte ich dem Arbeitsamt mit und mein Berufsberater meinte, es wäre kein Problem und er würde mir entsprechende Stellen zukommen lassen.

Ja, er hat mir stellen zukommen lassen:
Als Maler und Lackierer, Straßenbauer und alles in meiner Stadt Goslar.

Ich meinen Berater also angerufen und meinte, dass es weder meinen Vorstellungen an Arbeit entspricht, noch der richtige Ort wäre.

Seit dem habe ich nie wieder etwas von ihm gehört.

Jetzt durchsuche ich das Internet nach solchen Stellen und bewerbe mich fleißig, aber nicht jeder schreibt seine offenen Stellen im Internet aus.

Ich persönlich habe einfach nicht das Wissen, um mich bei irgendwelchen Stellen telefonisch zu erkundigen, weil ich erstens gar keine Firma dort kenne, noch eine Telefonnummer habe.

● Mein Aufruf:

Wenn mir jemand helfen kann, Adressen und Telefonnummer zukommen zu lassen, bin ich sehr, sehr dankbar über jede Hilfe.
Ich hoffe auch mal, dass dies Mitarbeiter vom Arbeitsamt lesen und sich mit mir in Verbindung setzen.

Über ICQ, eMail, Gästebuch bin ich immer erreichbar. Ich melde mich schnellst möglichst zurück und werde alles in meiner Macht stehende tun.

Nicht dass es heißt, dass ich andere für mich arbeiten lasse.

Ich habe schon mit dem Arbeitsamt in Mainz, Wiesbaden und Frankfurt telefoniert, aber die können mir nicht helfen, da mein Hauptwohnsitz in Goslar ist und somit ist auch das Arbeitsamt hier zuständig. Na ja, wie die mir helfen wollten, hab ich ja schon gesagt.

Ich bin echt dankbar über jede Hilfe!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
kay74
kay74, 09.05.2002
hm, da bin ich mit meiner Erfahrung bei der Ausbildungsstellensuche wohl eine Ausnahme.
Aber schau doch mal im Internet und in Zeitungen, was fuumlr Firmen uumlberhaupt deinen Ausbildungsberuf so anbieten auch in deiner Stadt. Nur um mal einen Uum
leser@tte
leser@tte, 25.04.2002
Hab da mal vor Jahren einen lustigen Eignungstest gemacht und dann zum Gluumlck nichts mehr mit dem Amt in GS zu tun gehabt...
rsdcberlin
rsdcberlin, 12.07.2002
Ich moumlchte hier keine Schleichwerbung machen, aber versuche es mal mit einer privaten Arbeitsvermittlung. Die ist kostenlos fuumlr dich. Und dir wird auch geholfen. Hole dir vom Arbeitsamt einfach einen Vermittlungsgutschein. Gruszlig Rolf
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen
8,99 € ¹
versandkostenfrei
8,99 € ¹
Versand: 3,00 €
Gesamtpreis: 11,99 €
8,99 € ¹
Versand: ab 3,00 €
Gesamtpreis: 11,99 €
Hertz, Anne
8,99 € ¹
Versand: ab 2,50 €
Gesamtpreis: 11,49 €
8,99 € ¹
versandkostenfrei
8,99 € ¹
versandkostenfrei
8,99 € ¹
versandkostenfrei
8,99 € ¹
Versand: ab 3,99 €
Gesamtpreis: 12,98 €
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
steft1

Struktur

ein Testbericht von 2008-06-27 15:47:03 vom 27.06.2008
Empfehlung: nein
Vorteile: eigener Internetzugange mit Passwort, ehrliches Bemühen der Mitarbeiter usw....
Nachteile/Kritik: Hinter dem Kästchendenken geht der eigentliche Mensch völlig unter
Das gute alte Arbeitsamt gibt es nicht mehr, es heisst nun Arbeitsagentur. Aber hat sich auch inhaltlich etwas geändert?

Beim Überfliegen der bisherigen Testberichte fand ich einen Konsens der immer wieder auftaucht und dem ich mich gleich anschliesse: Man kann auch überstrukturieren.
Sicher ist Klarheit und Struktur vonnöten, zumal wenn es um ein derart existenzielles Thema geht wie Arbeit und Brötchenerwerb -dennoch vermisse ich weiterhin eines, und das ist die Berücksichtigung der Individualität des Einzelnen.

Da steht man an der Pforte, weiss, dies und das kommt ohnehin am Ende nicht infrage - dennoch wird man erst von A nach D über B und C geschickt, bis die lieben Mitarbeiter der Bundesarbeitsagentur denselben Gedankengang für sich nachvollzogen und v.a. an den richtigen Stellen protokolliert haben (ein Jahr in S.A. fällt nun mal nicht in die Europäische Union usw.). Allein hierfür sind bereits wieder Stunden, wenn nicht gar mehrere Besuche an diesem schönen Ort draufgegangen. Sagt man das Eigentliche gleich zu Beginn ist der einem gerade gegenübersitzende Mitarbeiter natürlich genau dafür "nicht zuständig", das müsse man Person X und Y mitteilen, und die können dann... bla.
Ebenfalls teile ich den Eindruck, wenn man eines Tages an der "richtigen Adresse" gelandet sein sollte heisst das noch lange nicht dass nun auch das Passende für einen gefunden /gesucht werden kann - befindet man sich doch weiterhin im Schema einer vorgegebenen Berufsgruppe (oder eben keiner) und wird als stereotyper Vertreter derselben behandelt. Den Mitarbeitern ist hierbei kein Vorwurf zu machen, da sie für eben dieses Vorgehen geschult wurden.
Was man eigentlich zu Beginn schon wusste - man gehört also in Schema F, G, V o.a., wird aber dennoch aufgrund persönlicher Eigenschaften letztlich ohne eine Vorsprache bzw. gewisse Ankunftsszeit am gegebenen Arbeitsplatz nicht herausfinden können ob es etwas Längerfristiges werden kann, darf man dann nach einer Odyssee von weiteren Besuchen, Beratungen usw. endlich auch von der anderen Seite bestätigt bekommen.

Da such ich meinen Job doch lieber selbst - gern unter Zuhilfenahme des zugewiesenen Internetzugangs von Arbeitsagentur, der durchaus ganz passabel ist.

Fazit: kann zusätzlich hilfreich sein
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
morla
morla, 27.06.2008
wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
wolli007
wolli007, 27.06.2008
liebe Grüße, Wolli
laeuft
laeuft, 27.06.2008
schöner bericht, gruß franz
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Contact62

Arbeitsamt Oldenburg / Niedersachsen

ein Testbericht von 2006-02-03 19:13:30 vom 03.02.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Kommt drauf an bei wem man denn so "landet", aber man kann nicht allen unterstellen sie wären nicht kompetent. Ich habe definitiv gute Erfahrungen machen können....
Nachteile/Kritik: Das Amt als Behörde ist sicherlich recht träge - wie alle Behörden eben.
Es ist nicht leicht über ein Amt zu schreiben, das mittlerweile ein sehr schlechten Ruf hat.

Ich werde und kann hier nur über gute Erfahrungen schreiben die ich gemacht habe:

Nachdem ich als Bauhandwerker ewige Jahre gearbeitet habe mußte meine damalige Firma die Pforten schließen, weil Missmanagment dazu führte, das wir nicht mehr konkurenzfähig waren.
Das wieder führte dazu, das wir alle arbeitslos wurden - heute nennt man das ja Arbeitssuchend was auch nicht besser ist.

Nun gehöre ich zu den Menschen die jeden Tag etwas um die Ohren brauchen und nicht einfach nur rumsitzen und abwarten - geht gar nicht.

Klar gebe ich zu die Leute vom Arbeitsamt ziemlich genervt zu haben damit ich etwas machen kann und somit hat man mir eine Umschulung über 15 Monate angeboten die ich letztlich mit Gut bestanden habe.
Okay dachte ich nun gehts richtig ab, hast noch einen guten Berufsabschluß, dann kann ja nichts schiefgehen.

Weit gefehlt!

Die sache ging also von vorne los: Jeden 2. Tag meinen Arbeitsvermittler auf der Pelle hocken...
Der hätte mich glaube ich manches mal gerne rausgeschmissen :-)

Dann habe ich eine Idee gehabt wie man denn aus diesem Beruf mit etwas weiterer Ausbildung noch etwas besonderes machen kann, habe mich in einer Firma erkundigt ob das möglich ist und bin wieder zum Arbeitsamt Oldenburg.

Nun bekam ich sehr schnell einen Termin bei Arbeitsberater dem ich mein Anliegen vortrug, der sich alles anhörte und mir zu verstehen gab, das diese sache für mich als Weiterbildung übernommen würde und ich mir nun einen Schulplatz suchen könne.

Das hatte ich allerdings schon vorab unter Vorbehalt geatn was mir ein Grinsen des Beraters einbrachte.

Nun bin ich seit fast 6 Jahren in einem neuen Unternehmen als Angestellter tätig und habe einen Job der Spaß macht.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den entsprechenden Mitarbeitern des Arbeitsamtes Oldenburg ohne die das sicher nicht möglich gewesen wäre.

Sicherlich hat jeder so seine Erfahrungen machen müssen und ist ganz sicher auch schon auf schlecht gelaunte Mitarbeiter gestoßen, oder auf solche die strikt nach Vorschrift arbeiten.
ABER es gibt auch welche die ihren Job dort sehr ernst nehmen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
campino

Märchen von einer die auszog...

ein Testbericht von 2005-09-26 23:14:52 vom 26.09.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: ?...
Nachteile/Kritik: eigentlich kann ich nur KONTRAS finden
......einen Arbeitsplatz zu ergattern


Frohen Mutes zog ich nach Abschluß einer Fortbildung los um einen Job zu suchen. Zuerst kam ich auf meiner Wanderung aufs Arbeitsamt. All die vielen Menschen, die hier sind? Da wird mir doch wohl einer weiterhelfen?

Hallo lieber Arbeitsberater, ich suche ganz dringend eine Arbeitsstelle. All meine erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten teile ich Dir mit. All meine Zeugnisse sollst Du haben. Gib mir bitte dafür eine Arbeitsstelle.

Der Arbeitsberater wiegt bedenklich den Kopf hin und her und meint: Ja dann schau doch in 4 Wochen nochmal herein. Ich bedanke mich freundlich und nehme das Zettelchen an mich, auf dem unser nächstes Treffen vereinbart ist. Darauf steht in makelloser Schreibmaschinenschrift: "Erlernter Beruf: Juwelengoldschmiedin".
Leider, leider las ich diesen Zusatz erst als ich mich wieder in meinem trauten Heim befand. Also flugs zum Telefon geeilt und um Richtigstellung nachgesucht. "Lieber Arbeitsberater, schon lang widme ich mich nicht mehr dem Schmieden des Goldes, jetzt befasse ich mich mit den Tücken des PC und möchte mein täglich Brot damit verdienen".

"4 Wochen wird es schon dauern, dann besuch mich wieder", lautete die Auskunft.

4 Wochen dauern mir zu lang. Ob sich vielleicht was getan hat??
Ich stehe einmal pro Woche auf der Matte und frage nach.

Goldschmiede werden derzeit nicht gebraucht!

Ich frage mehrmals pro Woche nach, ob sich nicht vielleicht doch was tut?

Goldschmiede werden immer noch nicht gebraucht!

Ich vereinbare nochmals einen Gesprächstermin und erkläre dem Arbeitsberater erst mal in aller Ruhe was über HTML, Javascript, Datenbanken, etc...
Der Arbeitsberater ist hoch erfreut über die neu gewonnenen Kenntnisse, und holt meine Akte aus der Schublade, Neuer Eintrag: "Kann auf dem PC schreiben" und läßt sie in einer anderen Schublade "Keine Ahnung für was man das braucht" verschwinden.


Zur gleichen Zeit ergab es sich, daß ein Mensch vom Stamme der Arbeitgeber einen Menschen suchte, der ihm half hier und da "ein Süppchen zu kochen".
Auch er begab sich flugs auf's Amt.

Oh helft mir, ich suche einen Menschen, der mir Progrämmchen schreibt.
Schon zwei Tage später stellen sich eine Zahnarzthelferin, eine Verkäuferin, ein Sachbearbeiter für Autozubehör sowie eine Schreibkraft beim Arbeitgeber vor. Alle konnten auf dem PC schreiben!
Der freundliche Mensch vom Stamme der Arbeitgeber teilt dem freundlichen Sachbearbeiter nochmals mit, um was für eine Tätigkeit es sich handelt, bzw. was er von einem neuen Mitarbeiter/in erwarte.
Der Sachbearbeiter ist ebenfalls hoch erfreut und erklärt, das er für eine solche Tätigkeit aber mindestens 5000 Taler Arbeitslohn im Monat bezahlen müsse. (c)ampino
Und erfreulich: Er weiß noch von mehr Menschen, die schreiben können (zwar kein HTML, aber wer braucht das schon)?

Es wäre sicher noch lange so weiter gegangen, hätten sich die beiden nicht zufällig getroffen. Und so arbeiten sie nun in einer Firma und wenn sie nicht gestorben sind, schreiben sie immer noch Programme....
Und so endet die Geschichte.

Ich gebe zu, dieser Vorfall ist schon über 5 Jahre her.

Ich hoffe jedoch, das mittlerweile auch die Mitarbeiter des Arbeitsamtes in die Lage versetzt wurden, effektiv mit Datenbanken umzugehen. Sprich: Es muß doch möglich sein, die beiden zusammenzubringen?

----------------------------------


Ps: Die Bewertung unten ist willkürlich gewählt, weil unpassend
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Bluebirdunfa
Bluebirdunfa, 13.06.2002
ich glaube eher nicht, das die dort schon mit einem Pc umgehen koumlnnen. Mit Gruszlig
Dotty
Dotty, 19.05.2002
............was schlieszligt man daraus? Traue nur dir selbst, aber nicht den Aumlmtern!
Düsseldorf
Düsseldorf, 23.01.2006
yea wieder ein cooler bericht von dir..hoffe wir lesen und bald wieder ! lieben gruß und einen schönen abend bzw. eine geruhsame nacht wünsche ich Dir ! ciao ciao bis bald, Düssi
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Barbara01

Barbaras Kampf mit dem Amt Teil I

ein Testbericht von 2005-07-03 14:50:15 vom 03.07.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: gibts keins...
Nachteile/Kritik: alles
Heute möchte ich Euch berichten, was mir bei einem Besuch
( Einladung ) bei der Agentur für Arbeit in Wiesbaden wiederfahren ist:

Ich hatte wieder mal eine Einladung in die heiligen Hallen, oh schön dachte ich, vielleicht haben die mal einen Job oder wenigstens eine Fortbildung oder Idee mir zu helfen.

Ich freu, freu, freu Tag des Termins war schon aufgeregt, hatte Etage und Zimmer gefunden, war pünktlich, klopfte an die Tür...nichts...stecke meinen Kopf hinein, wurde direkt abgewiesen, ich solle doch draussen warten werde aufgerufen...oh dachte ich wie freundlich.., die Dame in der Amtsstube ca. 20 Jahre alt führte gerade ein privates Telefongespräch ( wie hörte über Wochenende, Männer und...)oh wie wichtig, und lackierte sich dabei die Fingernägel, (oh gepflegte Frau).

Nach ca. 15 Minuten auf dem stickigen Flur wartend, es war schon eine halbe Stunde nach dem vereinbarten Termin, wurde ich hereingerufen, nicht mit Frau sonderen mit Namen... eintreten, aber egal dachte ich geh mal rein, schön in der Amtsstube Radio laute Hintergrundmusik, oh gute Stimmung hier dachte ich.
Doch dann wurde es ernst, die Arbeitsvermittlerin forderte mich direkt auf ihr meinen Nachweis über Eigenbemühungen (d.h. Absagen) vorzulegen, ich hatte 50 dabei sie blätterte und blätterte schweigend...ich dachte schon jetzt kommt ein tolles Angebot von Ihrer Seite (vielleicht ein Kurs, Fortbildung oder ?) aber leider dieses jetzt haltet Euch fest:

Ja, Frau...(sie nannte mich zum ersten Mal beim Namen), warum klappt es denn bei Ihnen nicht mit einem neuen Job? Fragte sie mich, ich daraufhin...weiß nicht, viele Bewerber, möchte Fortbildung, oder...aber auf dieses Thema hatte die Dame keine Lust. Plötzlich setzte sich die Dame ganz grade auf ihr Sitzmöbel, schaute mich an, so von oben bis unten, na ja dachte ich, und sagte zu mir: Stellen Sie sich mal vor einem Spiegel, ja sagte ich und...? Würden Sie sich einstellen??
Ich darauf (mit soviel Frechheit hatte ich nicht gerechnet) setzte mich auch ganz grad hin und meine Antwort: Ja, klar !!!
Dann haben Sie ja noch selbstbewußtsein, schleuderte sie mir entgegen, und das mit dem Job bei Ihnen das klappt mal so irgendwann. Ich war geschockt, ich muß dabei sagen ich habe ein Studium, kaufmännische Ausbildung und Berufserfahrung...,so dann trage ich dann mal in Ihrer Akte ein Sie haben sich heute bei mir gemeldet...ich fragte sie wie sieht es aus mit einer Fortbildung?

Sie sind hochqualifiziert, sagte mir die Dame...wird schon... Ich musste heraus aus dieser Amtsstube, aus dieser Agentur für Arbeit...sonst hätte mich meine gute Erziehung verlassen...ich wäre geplatzt. Bin in den nächsten Laden, erstmal Schokolade dann ging es mir langsam besser...


Ich bin seit über einem Jahr arbeitssuchend kein Jobangebot von der Agentur für Arbeit, bis auf letzte Woche...habe mich gefreut, endlich Post von denen...direkt Brief aufgerissen, was da zu lesen stand war, ich freue mich Ihnen folgendes Arbeitsangebot machen zu können, Raumpflegerin, für 1.300,--€,mit wohnmöglichkeit, dass für mich als Dipl.-Betriebswirtin...toll dachte ich, passt ja, nächsten Morgen bin ich direkt zur Agentur für Arbeit um mich zu bedanken...dort wurde mir gesagt, in meiner Situation als mittlerweile Hartz IV-Empfänger ist jeder!!! Job zumutbar. Oh toll, dachte ich werd ich nun jetzt Raumpflegerin, ansonsten würde ich dieses Angebot ablehnen,würde mir direkt das Geld gestrichen schon mal für 3 Wochen.

Ich daraufhin bei dieser Putzfirma angerufen um einen Vorstellungstermin zu vereinbaren, dort wurde ich von einer freundlichen Dame nach meiner Vorbildung gefragt, sagte ihr ich sei Dipl.-Betriebswirtin, am anderen Ende der Leitung ein lautes Lachen, wusste noch gar nicht dass meine Ausbildung so lustig ist, sie war sehr nett und sah mich ohne vorher bei der Agentur für Arbeit anzufragen direkt als ungeeignet. Ich atmete auf jetzt werde ich nicht Putzfrau...

Fazit
*****

Frau gehört bei der Agentur für Arbeit mit 40 Jahren schon zum alten Eisen (wie man sagt)!

Werde mir weiterhin selbst einen Job suchen, habe schon 3 Bewerbungen geschrieben...Mal sehen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Lisolotto
Lisolotto, 04.04.2005
Bericht gefaumlllt mir sehr ist auch sehr hilfreich fuumlr die anderen,aber eines weiss ich ganz genau,das Arbeitsamt hat keine Stellen zu vermitteln,weil die Wirtschaft keine Arbeitsstellen in unserem Land mehr schafft,die gehen lieber in die osteuro
modschegibbchen
modschegibbchen, 04.04.2005
dass jeder - auch in der arbeitsagentur - von solchen mitarbeitern weiszlig, und nichts dagegen unternommen wird. es ist ja auch leichter, seinen frust an den arbeitssuchenden auszulassen, als in der eigenen bude mal aufzuraumlumen. druumlck dir die
Overknees
Overknees, 03.04.2005
... druumlck Dir fest die Daumen.

Von der quotanderenquot Seite aus betrachtet, als Arbeitgeber, sieht es ebenso finster aus.

Da kann man ein wirklich saubereres Stellenprofil rausgeben, mit exakter Stellenbeschreibung, Hinweis auf Arbeitszeite
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
chiefcommander

Bundes Irrenanstallt für Arbeit

ein Testbericht von 2005-06-28 20:38:34 vom 28.06.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: gibt´s nicht...
Nachteile/Kritik: passt hier nicht rein
>Ciaobericht<

Hab mich jetzt doch entschieden einen Bericht über´s Arbeitsamt zu verfassen und mal meine persönlichen Erfahrungen zu schildern!


A: Vorwort!
B: Warum AA
C: Fakten
D. 1 € Job
E. ISA
F: Fazit


~~~~~~~~~~

Keiner kann und darf so blöd sein und denken das einem dass Arbeitsamt weiterhilft! Dass tut es nämlich nicht und dass kann es auch nicht. Wie den auch? Seit Hartz 4 muss man ja jeden erdenklichen Job annehmen den man kriegen kann. Und dass ist der Springenden Punkt! Ich stehe jetzt dann vor meiner 100 Absage! Und ich bin mir sicher dass da kein Ende in Sicht ist. Also wenn ich keinen Job finde, wie soll dass AA dann einen für mich finden, wenn auf einen Berater 200 oder mehr Arbeitslose kommen?

Auf´s Arbeitsamt gehe ich ja natürlich nicht gerne, aber wenn man was braucht kommt man eben nicht drum herum und in gewissen Abständen bekomme ich sowieso eine Einladung zu meiner " Fallmanagerin " wie die jetzt lässig heißt! In Nürnberg im AA hatte eine Arbeitsberaterin und eine Arbeitsvermittlerin. Fragt mich bitte nicht wo der Unterschied war, denn die waren beide Nutzlos. Aber beide waren sehr freundlich und ich hatte nicht das Gefühl ein Häufchen SCH..... zu sein, wobei meiner Meinung nach den Arbeitslosen dass Gefühl mehr als deutlich vermittelt wird!

Das war alles vor Hartz 4. Jetzt wohne ich im Landkreis Nürnberg und muss zum Arbeitsamt nach Lauf. Die heißen zwar jetzt Arbeitsgemeinschaften, ist und bleibt aber der selbe Blödsinn. Beim Briefverkehr schreibe ich immer noch an dass Arbeitsamt. Nicht an die Arbeitsgemeinschaft und schon gar nicht an die Bundesagentur für Arbeit. Warum? Nun... dass ganze hat nun mal weder etwas mit einer Gemeinschaft noch mit einer Agentur zu tun. Es ist und bleibt ein AMT. Jedenfalls fülle ich mich in Lauf gar nicht wohl. Erstens ist es für mich eine sehr weite Strecke mit dem Zug, dessen Fahrkarte ich übrigens nicht erstattet bekomme und zweitens ist es vom Bahnhof noch ein Weg von 15 Min. Außerdem ist es im Gebäude sehr eng und es gibt wenig Sitzmöglichkeiten.

Der Arbeitslose wird zum Dreck der Gesellschaft degradiert und verkommt immer mehr zu einer Minderheit, wenn auch zu einer großen und steht für mich leider fast schon auf der selben Stufe wie ein Penner oder Landstreicher. Viele sind unverschuldet hineingeraten und manche auch aus Gaudi. Das darf man sicherlich nicht vergessen. Aber ich denke dass ist nur ein kleiner Teil, der sich bei "Wera macht Mittag" in die Talk-Show hinein setzt und lallt wie schön doch dass faulenzen ist. Solche gehören natürlich gleich erschossen, manche kann ich aber auch wiederum verstehen. Manchmal denke ich auch so, aber es ohne in der Öffentlichkeit heraus zu posaunen.


Also jetzt mal zu meinen Erlebnissen!



~~~~~~~~~~

Also nach dem ich meine Ausbildung zum Bäcker beendete, war ich körperlich in sehr schlechter Verfassung. Ich wog nur noch 30 Kg und war durch die 3 Jahre Nachtarbeit sehr geschwächt. Dazu sei noch erwähnt dass sich mein Wachstum nicht vollständig entwickelt hat und ich mich ( sehr gut ) mit 155 cm begnügen muss. Der Beruf war wirklich schön, aber als nicht gesunder Mensch, musste ich einsehen dass der Beruf nichts auf Dauer für mich sein kein. Als überlegt was man machen kann. Das war gegen 1999. Erst mal zum Arbeitsamt in Nürnberg gegangen und gefragt ob es etwas gibt was mir weiterhelfen würde.

Eigentlich könnte ich eine Umschulung machen, wurde mir gesagt! Diese dauert 3 Jahre und nach dem ich ein paar blöde Tests durchlaufen habe, könnte man mir vielleicht eine Umschulung anbieten. Na ja, klang damals vernünftig und jung war man auch noch. Am Ende kam dann der Bürokaufmann heraus obwohl ich ursprünglich ins Hotelfach wollte. Der Herr Berater aber sagte entweder Bürokaufmann oder nix, außerdem findet man da immer einen Job! Welch intelligenter Satz! Dem glaubte ich damals schon nicht und es hat sich auch so bewahrheitet. Also hab ich die 3 Jahre sehr gut hinter mich gebracht und hab also nun 2 Ausbildungsberufe.

Nach einem Jahr vergeblichem bewerben durfte ich einer Weiterbildung im Bürobereich beiwohnen. Auch diese schloss ich sehr gut ab und bewarb mich weiter. War natürlich für die Katz! Es vergingen weitere Monate und fragte dann mal wieder nach einer Weiterbildung beim Arbeitsamt. Einen Kurs auf Zollrecht könnte ich machen. Ahhhhhhh, warum nicht, besser als zu hause rum zu sitzen. Warum der Kurs so interessant wie ne volle Mülltonne war, bitte ich in meinem Bericht zu IBS nachzulesen. Habe in Vorzeitig abgebrochen und dafür bei Berlitz einen suuuper Kurs in Englisch besuchen dürfen.

Das hat mir wirklich viel gebracht, zwar keinen Job, aber dafür ein besseres Englisch. Danach war wieder mal nix angesagt außer Absage 80 glaube ich. Also entschloss ich mich einen anderen Zweig einzuschlagen und eine dritte Ausbildung im Hotelfach zu machen. Man sollte eigentlich meinen dass ich große Chancen habe, da für mich dass Jugendschutzgesetz nicht mehr gilt und ich ja somit flexibel einsetzbar wäre. Also schrieb ich eine Bewerbung nach Österreich und wurde prompt in ein 4 * Hotel eingeladen ( Bericht Hotel Bischofsberg ). Nach 6 Tagen war zwar Schluss für´s erste, aber es war wirklich schön, zumal man wieder mal dass Gefühl hatte gebraucht zu werden.

Im Moment haben die jedoch keinen Platz für mich und von anderen Hotels kommen auch wieder nur Absagen. Ich denke bis mitte Juli müssten wir die 100 voll haben, dann gibt´s ne Feier! Also könnte man sagen dass ich abgesehen von der Ausbildung zum Bäcker noch nie gearbeitet habe. Und dass nervt gewaltig. Vom Arbeitsamt kommt natürlich nichts, zumindest die Bewerbungen werden gezahlt.


~~~~~~~~~~

Meine Busfahrkarte kostet im Monat 53 € und kann damit auch die Nahverkehrszüge nutzen. In meinem Einzugsgebiet gilt die Tarifstuffe 3. Zum Arbeitsamt nach Lauf aber durchfahre ich die Tarifstuffe 5. Somit muss ich pro Fahrt 1, 80 € zusätzlich berappen. Das macht 3,60 € . Aber halt........ die bekomme ich natürlich nicht ersetzt, nein nein. Das muss ich von meinem Arbeitslosengeld II bezahlen ist ja eh genug! Zu Anfang hatte ich einen Berater der mich nur alle drei Monate sehen wollte. Mit im kam ich überein, dass wir kurze Sachen ja über´s Telefon besprechen können und ich mir somit lange Reise spare. Das war eigentlich kein Problem.

1 Woche nach dem ich bei ihm war kam schon wieder eine Einladung in der ich aufgefordert wurde schon wieder zu kommen. Bedenkt bitte dass ich erst vor einer Woche da war. Als ich nachgefragt habe warum ich schon wieder kommen soll, erhielt ne tolle Antwort: Ich bekomme eine neue Beraterin die mich unbedingt kennen lernen möchte. Ja Wahnsinn. Die schaffen es innerhalb von ein paar tagen Leute auszutauschen, vergessen es aber dem Arbeitslosen mitzuteilen der ja eh soviel Zeit hat.

Als ich bei ihr war hab ich ihr mal die Meinung gegeigt. Hat mich sehr gefreut mir endlich mal Luft machen zu können. Die gute Frau wusste davon natürlich nix und entschuldigte sich dafür. Auf den 3, 60 € bin ich trotzdem sitzen geblieben. Ich teilte ihr aber mit, dass wenn so was noch mal vorkommt und ich hier verschaukelt und schikaniert werde, Einspruch einlegen werde. Punkt aus! Jetzt muss ich auch nicht mehr so oft vorbeischauen.

Der Arbeitslose hat sicherlich mehr Zeit als jemand der brav in seine Arbeit geht. Aber deshalb las ich nicht rumscheuchen und für blöd verkaufen. Auch ich habe genug zu tun!

Die gute Frau ist eigentlich ganz in Ordnung, sie strahlt mir nur zuviel Zuversicht aus und die ist absolut fehl am Platz. Ich möchte mal eine logische Frage stellen:

Wenn auf einen Arbeitsplatz 1000 Bewerber kommen, würde sich die Anstrengung lohnen? Nein, den unter tausend Bewerbern gibt es genügend Auswahl.

Wenn auf 800 Arbeitsplätze 100 Bewerber kommen, würde sich die Anstrengung lohnen? Ja, den hier ist die Chance viel größer dabei zu sein.

Allerdings trifft nur der obere Fall zu, weswegen ich der Meinung bin, dass sich mehr Bewerbungen nicht lohnen. Es gibt dafür kein Gegenmittel. Es ist einfach ein Teufelskreis in dem der Arbeitslose die zentrale Rolle spielt! Die Politik mit ihrem rotz Hartz 4 hat alles nur noch schlimmer gemacht und die Krawatten-Djangos kriegen in ihren fetten Arsch nicht genug Geld! Dann wird lieber nach Polen oder nach Tschechien expandiert, weil es da billiger ist. Dafür bekommt Deutschland wieder 5000 Arbeitslose mehr! Hallelulja.

Und wenn ich an einem heißen Tag früh um 11 Uhr meine Post hole und eine weitere Absage darin entdecke, dann denke ich folgendes: Während der "Dolldi" meine Arbeitsqualität nicht zu schätzen weis, mit eine Absage schickt und in seinem miffiegen Büro bei 50 Grad sitz, packe ich meine Badesachen und gehe ins Freibad. Da Spricht nur der Frust aus mir. Allerdings lach ich nur noch über Absagen, während andere sich vor den Zug stürzen oder vom Hochhaus springen. Solche Gedanken hatte ich noch nie und werde auch nie haben, denn wenn ich Tod bin sparen die sich mein ALG II!

Aber jetzt wieder mal ernst. Ich finde Deutschland geht wieder viel Rückwärts bis zu DDR zeiten. Wenn der Erich was gesagt hat, dann musste man dass auch tun. So ist es heute doch auch schon bei uns. Der Arbeitslose hat keine Rechte mehr muss sich sogar unter Wert verkaufen und ist nur noch für Scheisarbeit zu gebrauchen! So wird heute ausgesiebt. Alle Hauptschüler sind Scheiße und ein Notendurchschnitt von 2.0 muss schon sein um dass Arbeitsamtlogo von Rot/weis auf Weis/rot zu ändern.

Außerdem muss der Arbeitslose flexibel sein. Wir nehmen im fast alles weg, den ein vollwertiges Gesellschaftsmitglied ist er ja eh nicht mehr. Und von 345 € kam man ja prima leben. Und dass sagen ausgerechnet die "Mausmelker" die 6000 Euro im Monat verdienen, aber für´s nichts tun! So wie die Krankenkassen Bosse. Aus welchem Grund verdienen die soviel Geld!

Natürlich soll der Arbeitslose nicht wie ein Prinz leben, schon klar, aber manche müssen zum Teil unter Menschenunwürdigen Bedingungen hausen und leben. Ich kann nicht behaupten dass es mir brutal schlecht geht, aber auch nur weil ich immer noch große Unterstützung von meiner Familie erhalte. So auch von meinem Vater.

Das AA schrieb in an er solle seine Unterlagen zur Einsicht einschicken bezüglich Unterhalt mir gegenüber, denn dann spart sich dass AA einen Teil des Geldes wieder. Also muss er mir jetzt 125 € überweisen und dass obwohl er finanziell auch nicht gut da steht. Nimm es von den Armen und gib es den Reichen, den ein Porsche ist nicht genug. Für´s Wochenende braucht Mama noch einen!

Also muss man flexibel sein. Kann man nur nicht wenn man behindert ist und keinen Führerschein hat. Also gab ich mich flexibel und verlagerte meine Jobbemühungen ins Ausland. Wie oben erwähnt fuhr ich nach Österreich auf ein Praktikum. Die Zugfahrt kostete hin und zurück 130 €. Jetzt bin ich der Meinung, wenn von mir Flexibilität verlangt wird kann ich im Gegenzug auch etwas verlangen. Also stellte ich einen Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten. Pfffffffff. Wird natürlich nicht erstattet. Ins Ausland nie! Könnte ich verstehen wenn es um ein Flugticket für 500 € gehen würde. Aber mein Weg führte mich gerade mal zu unseren Nachbarn an die Berge.

Also hab ich mir dass Geld leihen müssen oder hätte nicht hinfahren können. Ja ja schon sehr hilfsbereit dass AA. Einen Job soll man nehmen, aber ins Ausland gehen, wird einem gedankt in dem man dem jenigen auch noch Steine in den Weg legt. Das AA bat mich dann das Hotel zu fragen ob die meine Fahrkarte bezahlen. Also Dreister geht´s ja nimmer. Die geben einem schon ein Zimmer und drei Mahlzeiten für eine Woche gratis und sollen dann auch noch die Zugfahrt zahlen. Nach so was frage ich nicht. Das ist einfach nur frech. Womöglich werde ich die Fahrtkosten einklagen. Gut es hat nicht zu einem Arbeitsplatz gereicht, aber dass weis man vorher nie, deswegen nennt man es Praktikum! Manchmal frage ich mich ob die beim AA zu viel Rauchen, die sind einfach fernab jeglicher Realität.

Vor einiger Zeit war ich auch in Amerika bei meiner Tante. Bevor jetzt jemand sagt, wie kann ich mir dass leisten, kommt hier gleich die Antwort - GAR NICHT! Hat meine Tante bezahlt. Wollte mich drüben nach Arbeit umschauen. Ich wollte das in den 3 Wochen Ortsabwesenheit durchführen, welche ich ordnungsgemäß in Nürnberg anmeldetet. Leider überschnitt sich der Antrag, weil ich wie gesagt dann nach Lauf musste. Die wussten dann logisch von nix und wollten mich nicht fliegen lassen. Es sei denn ich verzichte auf 30 % Geld für drei Monate. Notgedrungen hab ich zugestimmt, weil es immer noch billiger war als dass Ticket verfallen zu lassen. Außerdem waren die der Meinung dass ich dann meine Termine bei der ISA nicht wahrnehmen könne.

Hab sie aber doch wahrnehmen können und nach einem Widerspruch gegen den Kürzungsbescheid wurde die Kürzung zurück genommen. Das bedeutet also dass es besser ist wenn ich in Deutschland etliche Jahre auf Arbeit warten soll und schön vom Staat leben kann, und nicht ins Ausland gehen soll und die mich los sind und sich freuen könnten dass ein Arbeitsloser weniger da ist! Die sind einfach blöder wie 5 Meter Feldweg!

~~~~~<1€ JOB>~~~~~

Meine Beraterin wollte auch von mir wissen was ich von den 1 € Jobs hallte. Ein Arbeitsplatz ist für mich in erster Linie ein Vollzeitjob. Ich würde auch gerne Teilzeit arbeiten. Ein 400 € Job ist für mich allerdings kein Job sondern eine Nebentätigkeit. Selbst wenn ich so einen Job bekommen würde, müsste ich mich ja weiter bewerben, weil man ja nur 160 € behalten darf. Arbeiten für 1 € kommt für mich aber nicht in Frage, weil ich weis wie man früh aufstehen und arbeiten muss. Das habe ich nicht verlernt. Bei 1,50 € würden mir im Monat zwar 180 € über bleiben, aber solche Tätigkeiten sind keine Arbeit und werden mir auch nicht groß angeboten. Also wenn man vergleicht dann bleibt bei einem 1 € Job mehr übrig als bei 400 € und muss auf 400 € Basis nur 20 Std. arbeiten, während es anderweitig 30 sind. Also alles Humbug und außerdem glaube ich dass die unterbezahlten Jobs reine Ausbeutung sind und andere Arbeitsplätze vernichten.

~~~~~~~~~~

Da die beim Arbeitsamt eh nix zu stande bringen, schickten sie mich zur ISA. Für was das Kürzel steht hab ich vergessen ist aber auch nicht wichtig. Dort sitzt ein weiter "Fallmanger" der mit mir zusammenarbeiten soll und mir bei der Jobsuche behilflich sein soll. Ist zwar auch nur Murks aber wenn ich nicht hingehe, wird ein Teil des Geldes gestrichen. Also alle 14 Tage hin, wobei ich die Fahrtkosten erstattet bekomme. Der sucht für mich Arbeitsplätze und ich kann dort meine Bewerbungen ausdrucken. Also nicht so verkehrt. Da die auch in Lauf zu hause sind ist mir der Weg zwar bekannt, ist aber trotzdem immer umsonst. Der gute Mann der da sitzt redet auch nur oberschlau daher, wie viele Arbeitsplätze es doch gibt. Außerdem hat er mich gerügt dass es mir als Arbeitsloser so gut geht, weil ich eine Miles and More Kreditkarte habe, ein T-Shirt von Ralf Lauren und viel zu viel Geld vom Staat kassiere! Erstens habe ich die Kreditkarte schon lange und ne Kreditkarte hat ja fast jeder. Ich sammle halt zusätzlich noch Meilen. Das T-shirt ist ne Fälschung für 9.99 $ gewesen und ich bin froh noch nicht am Hungertuch nagen zu müssen. Der Penner ist einfach neidisch. Ich hab ihm gesagt er solle solche Äußerungen lieber lassen, sind nämlich unverschämt.

Anscheinend soll der Arbeitslose auf 10 m² hausen, jeden Tag Suppe essen und zum Pinkeln in die Natur gehen! Da sieht man mal wieder die Vorurteile. Bloß weil es mir noch nicht ganz schlecht geht wird man von so einem Wichtigtuer diskriminiert. Er meinte halt wenn wir noch weniger Geld bekommen würden, würden wir uns mehr bewerben und mehr anstrengen. Gut bei weniger Geld, las ich dann die Heizung im Winter einfach aus und dusche nur noch im Sommer, weil ich mir da das warme Wasser spare. Dauernd fragt er mich warum ich so negativ geladen bin. So eine dermaßen blöde frage! Weil es toll ist Arbeitslos zu sein, weil man nicht mehr unter Leute gehen kann und sich nix mehr leisten kann! Deswegen.

Einmal gab er mir einen Vermittlungsvorschlag für einen Call - Center. Bevor jetzt wieder jemand mault >>>
Ich habe zwar angerufen habe der Tussi aber freundlich gesagt dass ich die Bewerbung vom AA aus mache ich aber Interesse hätte. Außerdem keine Erfahrung im In-Bound oder wie des "gschmarie" heißt. Oh sagte sie vom Arbeitsamt aus soll ich mich bewerben und ich habe Interesse. Das glaubt sie nicht. Hätte ich gesagt ich möchte mich bewerben und dass AA hat mir den Wisch zugeschickt, dann währe das OK gewesen! So ein Krampf. Das ist ein und der selbe Satz. Nur in einer anderen Reihenfolge!

Verarschen kann ich mich selber auch. Natürlich las ich mich zu einem Job zwingen den ich nicht gerne mache. Und CCA gehört nun mal dazu. 8 Stunden immer den selben schmarn reden, ist nun mal nix für mich. Genauso wenn die sagen die stecken mich in einen Kindergarten. Man müsste schon mit Kindern umgehen können um den Job ordentlich ausführen zu können.

Und dann heißt es wieder, ich will ja gar nicht arbeiten! Und genau dass bringt mich zum kochen. Früher hat man für die Drecksarbeit leider die "Nigger" gehabt, heute ist der Arbeitslose. Beide sind und waren nichts wert und man sollte sie am besten aus der Gesellschaft ausschließen. Ich bin mir für viele Arbeiten nicht zu schade, aber die sollen die ausführen die nichts gelernt haben und nicht arbeiten wollen!

~~~~~~~~~~

Eine Empfehlung kann ich natürlich nicht aussprechen, wer hin muss der muss eben hin. Aber gerne denke ich geht da keiner hin. Aber trotzdem vergebe ich nur 1 Stern auch wenn der schon ziemlich gesunken ist. Diese Behörde ist nutzlos und kostet Geld. Will man was wird man wie Scheiße behandelt, wollen die was musst du dich aber gewaltig sputen. Ich bin nicht Stolz auf meine Arbeitslosigkeit, aber die Firmen tun immer mehr dafür dass mir der Zustand gefällt.

Mein letzter Satz wird sehr derb und ich hoffe der Bericht wird nicht gestrichen, aber er sagt einfach dass meiste aus!
<<< Den heutigen Bulg von arbeitslosen könnte man auch als die Juden von damals vergleichen. Die waren leider auch der Dreck der Menschheit obwohl sie nichts dafür konnten. Es fehlt nur noch dass für Arbeitslose wieder Konzentrationslager eröffnet werden. >>>

In diesem Sinne wünsche ich jedem eine Arbeit und noch einen schönen Tag!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Lotosblüte
Lotosblüte, 03.07.2005
Ist schon hart, was du da erzaumlhlst, aber sicher auch viel Wahres dran...
Und ich kann dir sagen: in Oumlsterreich ist039s auch nicht besser.
Vielleicht denkst du aber auch einfach mal dran, dass da auch nur Menschen sitzen, die ihren Job machen
miko1960
miko1960, 10.07.2005
hilfe vom Amt und aumlhnliches gibt es wohl nicht mehr!
Hmmmm....,schlimme Situation heute.
Fluetie
Fluetie, 31.07.2005
Ist man arbeitslos ist man dreck, selbst wenn man letzte Woche noch an Gehirnen operiert hat. Dirk
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
SoulinSadness

5 Mio und ich war einer davon

ein Testbericht von 2005-05-30 18:01:21 vom 30.05.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: Schön warm da drin...
Nachteile/Kritik: Papierkrieg und Steine auf dem Weg zurück in die Arbeitswelt!!!
"Es tut mir ja alles sehr leid" halt die Stimme meines Chefs in meinem Gehörgang nieder während ich schon in Gedanken darüber nachdenke wieviele von meinen selbsterstellten Hilfsdaten, die ich in nichtaufgeschrieben Überstunden erstellt habe, ich wohl lösche oder mitgehen lasse.

Aber das ist jetzt alles erstmal wurscht. Ich darf also in die Servicezentral zum roten "A" gehen und sagen was sache ist - ich werde arbeitslos.

::: DER ERSTE BESUCH :::

Die Dame am Empfangsschalter des Regensburger Arbeitsamtes. Sieht so aus als habe sie schon alles gesehen und wäre nur schwer einzuschüchtern, wirkt aber dennoch freundlich. Mit einem Lächeln sage ich was sache ist und wo ich denn hinmüsste.

Und da sitze ich nun und bin schon in dreißig Nummern dran. Fülle mit Bleistift einen einseitigen Anmeldebogen aus, den nach dem heutigen Tag niemand mehr brauchen wird, nur bei meinem Familienstand werde ich etwas stutzig, den "eheähnliches Verhältnis" kann ich nirgends finden und bin auch nicht scharf darauf meine Freundin für mich zahlen zu lassen... was man nicht alles für Schaudergeschichten hört...

Um mich herum viel Gebrummel ala "die schaffen das doch eh nicht" und allerlei Lästerei über den Ort an dem man sich aufhält.

Ich bin schon zufrieden damit heute früh nicht arbeiten zu müssen ;)

Eine junge Dame geht mit mir eine Liste von Sachen durch die ich bei meiner "ordentlichen Anmeldung als Arbeitssuchender und Bezieher von ALG1" vorzulegen habe, während wir klären wie mein Beruf "Reprohersteller Fachrichtung Druckformtechnik" denn jetzt eigentlich heisst. "Mediengestalter". Gut, alles was Adobe heisst kann ich im Schlaf, wird schon stimmen.


:::: DIE UHR TICKT ::::

Mit der Liste in der Hand klappere ich darauf hin alle meine Versicherungen und meinen noch Arbeitgeber ab, lasse mir hier und da die notwendigen Kreuze machen und bin pünktlich am 2. Februar erneut in der "Arbeitsagentur" für meinen

:::: DER ZWEITE BESUCH ::::

Diesmal hab ich wieder in der gleichen Abteilung gewartet, was sich zwanzig Nummern später als Fehler rausgetellt hat. Also nochmal ein Nümmerchen. Diesmal "bedient" mich ein älterer dicker Mann ohne Anzug, der sich meine Unterlagen ansieht die Hälfte aussortiert "Warum wir den Schmarrn verlangen sollen hat noch keiner hier verstanden" und irgendwann lächelnd mein "so, eijtz hätt mas, in einer Woche kommt die Benachrichtigung per Post."

Nur auf meine Frage wie das ist wenn ich mich selbstständig machen wolle verweist er mich wieder auf meine Beraterin, aber nochmal Nümmerchen ziehen dazu hab ich heute gar keine Lust mehr ;))


::::: FESTSTELLUNG ::::

Die Arbeitsagentur ist ein sehr deprimierender Ort, wo man auf den Gängen nur ernüchterte bis verbitterte Menschen trifft die um ihre Existenz bangen. Ich bin mal gespannt wie lang das bei mir dauert.

Was ich aber auch festgestellt habe: Gerade in der Zeit der lieben Reformen haben die dort Angestellten auch nicht gerade den leichtesten Job und viel Frust bleibt an ihnen hängen.

Bei betreten des Zimmers zu lächeln, dem Berater die Hand zu geben und sich vorzustellen macht die Sache für beide Seiten viel leichter!



DER DRITTE BESUCH
====================
Oh mein Gott. Das hat man nun davon, wenn man nicht täglich in seinen Briefkasten kuckt (oder nur einmal in der Woche...) schwuppdiwupp eine Einladung verpennt und für eine Woche gesperrt... shit!!

Schnell zum Telefon - Bescheid sagen. Der Herr am anderen Ende meint eine neue Einladung ist bereits raus. Diese kommt am nächsten Tage an.

So saß ich heute eine halbe Stunde zu früh vor meiner Zieltür. Eine Nummer brauch ich heute nicht ziehen.

Dem Herrn, der heute mich betreut teile ich zunächst mein Missgeschick mit, der darauf hin alles für mich ins Lot bringt. Der Rest stellt fast schon eine Art Plauderei da, wie es läuft. Tja, eine Bewerbung von euch, auch schon vorgestellt... ich warte, zwei eigene laufen.

Mit der Frage nach meiner geplanten Existenzgründung drückt er mir ein paar Flyer mit Infos und Seminarterminen in die Hand.

Auf die Frage was die Zukunft bringt antworte ich: "Mein Ex-Arbeitsgeber hat schon angekündigt, das er mich im Juli für vier Wochen braucht, weil Hauptzeit ist". "Nun, dann müssen wir eben schauen das sie bis dahin wieder was haben, dann können sie sich von ihrem Ex-Arbeitgeber am Arsch lecken lassen!"

Woa! DAs ist doch mal eine Aussage. Meiner Meldepflicht bin ich wieder nachgekommen. Natürlich wird mir bewusst, das der Markt für Mediengestalter eng ist, aber ich fühle mich immer noch gut behandelt.



::: DER VIERTE BESUCH ::::
===========================

Man einigte sich, das man Mitte April wieder zusammen kommt. Zu berichten hatte ich nichts, genauso wie mein Berater, Herr Schlecht (ein guter Mann!). Das Gespräch war also schnell vorbei und ich bat um die nötigen Formulare um Überbrückungsgeld zu beantragen..

Jetzt begann der ganze Spießruten lauf!!! Bei den Kammern wurde ich nur hin und her geschickt, ein Gründerzentrum für Regensburg gibt es nichts. Erst ein Gespräch mit dem ehemaligen Berater einer Freundin in Waldsassen, und WS ist im Vergleich zu Regensburg ein Kuhdorf, klärte mich auf, das ich mir von den Kammern nichts einreden lassen soll. Mit dem was ich vorhabe bin ich freiberuflicher Dienstleister, und muss nicht mal Gewerbe anmelden. Ich soll als erstes aufs Finanzamt.

Inzwischen ist es Ende April. Ich sitze im Finanzamt, fülle ein paar Fragebögen aus und werde mit meiner nigelnagelneuen Steuernummer wieder heim geschickt - der offizielle Bescheid kam eine Woche später. Insgesamt war der Aufenthalt im Finanzamt angenehmer als auf dem Arbeitsamt.

So. jetzt brauche ich noch die Zustimmung einer "kompetenten Stelle" für mein Konzept und meinen Hart erarbeiteten Finanzplan, den ich ganz ohne kaufmännische Anleitung irgendwie erstellt hatte. So eine Zustimmung bekommt man z.B. von den Kammern *AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!!!*

Aber auch von einem Anwalt oder Steuerberater und da ich eh bald einen Brauchen werde, verweist mich mein bester Freund an einen Berater in Weiden. Auch der nächste Weg, aber das war es wert. In drei Stunden ist mein Konzept und mein Plan überarbeitet. Ich habe meine von der "kompetenten Stelle" unterzeichneten Formulare, ein Konzept, den Bogen vom A-Amt auch ausgefüllt und kann jetzt morgen also nochmal zur Agentur.


::::: LETZTER BESUCH :::::
==============================
Leider ohne Termin *ggg*. Die rustikale Pförtnerin schickt mich zunächst mal an die ganz falsche Adresse. Ich muss zu meinem Berater und der wäre im Haus - macht aber gerade Pause.

Am Gang kommt er mir dann entgegen, wir begrüßen uns, die Papiere werden abgenommen. Wir einigen uns auf den 15.5. als Starttermin. Darauf hin werde ich vom Arbeitsamt zu dem Termin abgemeldet, Begründung: "Arbeitsaufnahme". Und mir wird versichtert das der Bescheid übers Überbrückungsgeld in zwei Wochen da ist.

So verabschiede ich mich von Herrn Schlecht mit den Worten: "Ich denke es ist in unserer beider Sinn wenn wir uns nie wieder sehen". Dieser lacht und wünscht mir viel Glück..


Ende vom Lied
=====================

Ich bin raus aus dem Club. Wenn mal jemand irgendwas gesetzt, oder vertont haben möchte, ich bin jetzt "freischaffender Mediengestalter für Druck-, Digital- und Audiomedien" und momentan läufts sehr gut.

Das Gefühl von der Nutzlosigkeit ist weg. Worüber ich mich auf ewig aufregen werde ist der Papierkram und die Halbinfos von den Kammern auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Wünsche ich keinem. Sucht euch einen Steuerberater, kostet zwar ein wenig, aber ihr bekommt unabhängige und gute Beratung ohne das ihr dann irgendwo mitglied seit.

.... wieder einer weniger in der Arbeitslosenstatistik :)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
zuchtperle

Sachbearbeitung im Arbeitsamt

ein Testbericht von 2005-05-23 21:16:51 vom 23.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: kann in Einzelfällen doch weiterhelfen...
Nachteile/Kritik: sehr verworrene Wirtschaft, ohne System
Hallo!

Es wird mal wieder Zeit, dass ich mich zur Tastertur schwinge und schreibe. Was schreibe ich?

Ich bin, wie ihr wisst, Mutter von 4 Kindern. Jetzt im Juni läuft der Erziehungsurlaub für meinen jüngsten Sohn aus und ich muss endlich mal an Karriere und Job denken.

Vor einer Woche hatte ich einen Termin im "JOB-CENTER", den ich leider nicht wahr nehmen konnte. Daraufhin wurde mir eine Kurzung der Gelder angedroht, obwohl ich Tagelang versucht habe anzurufen, um abzusagen. Letztendlich schrieb ich ein FAX, was bis gestern nicht gelesen wurde, da die Zentrale Poststelle überladen ist.



2.AUFFORDERUNG

In der Aufforderung stand ich solle doch bitte zum nächsten Termin erscheinen, da mir sonst glatte 10% wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft abgezogen würden.
Mein Mann begleitete mich. Wir nahmen Fax-Journal und "Einladung" - ich würde es eher Vorladung nennen - mit, um einen Beleg zu haben.
Ich sollte mich im Zimmer ..... bei Sachbearbeiter(in) ..... , um ..... Uhr melden. Da ich einen sehr frühen Termin hatte und wieder niemand ans Telefon ging kamen wir natürlich zu spät, wodurch ich mir, von einem der netten Menschen, gleich eine Rüge einfing. Was sollte ich machen, ich kann doch meine Kinder nicht alle mitnehmen.

Der/die erste Sachbearbeiter(in) nahm mir die Einladung ab und forderte mich nicht einmal auf ins Zimmer zu kommen. Plötzlich rief jemand meinen Namen und ich ging hinterher.

Sachbearbeiter(in) Nr. I hat einfach eine Anmeldung gemacht, obwohl das schon geschehen war, so dass ich gleich zweimal anwesend war. Er/sie ließ mich im Gang sitzen und ein zweiter hatte nicht viel zu tun und rief mich. ABSOLUT VERWIRREND!!!

Es stellte sich heraus, das ich erst noch einmal zu Nr. I musste, meine Einladung abholen. Nr. II war sehr entgegenkommend.
Man fragte mich weshalb ich zum ersten Termin nicht erschienen bin und nahm meine mitgebrachten Schriftstücke (Beweise) entgegen. Zum Glück hatte alles seine Richtigkeit, denn was wären denn 90% vom Existenzminimum - nicht mehr viel wie mir scheint.



GRUND DES TERMIN I

Man wollte lediglich ein Profil erstellen, wonach man mich an Arbeitgeber hätte vermitteln können. Es war eine Sache von 5 Minuten. Ich gab weitere Auskünfte über die Unterbringung der Kinder, Vorstellungen für einen Beruf und, und, und ....
Sachbearbeiter(in) II notierte es in meine digitale Akte und machte eine Bemerkung.



BEMERKUNG - TIP

Es gebe eine Möglichkeit schnell einen UMSCHULUNGSPLATZ zu bekommen. Man muss sich einen Betrieb, eine Firma, irgendeinen Arbeitgeber suchen, der bereit ist auszubilden und der dazu auch berechtigt ist. Allerdings gibt es da keine Vermittlung vom "ARBEITSAMT" / "JOB-AGENTUR", man muss sich selbst darum bemühen.
Das sollte jedoch ein Leichtes sein, da jeder Arbeitgeber in einem Fall wie diesem, die Möglichkeit hat sich das vom ARBEITSAMT finanzieren zu lassen. Eine solche Umschulung nennt man "BETRIEBLICHE EINZELUMSCHULUNG".
Umschüler mit Kindern haben sogar ein Anrecht auf eine Betreuungskostenübernahme in Höhe von etwa 130 € pro Kind und Monat.
Wenn das schon gut klingt, wie klingt das erst, wenn es heisst, dass eine normale Ausbildung im Schnitt 3 Jahre und eine derartige Umschulung nur ein Drittel dieser Zeit in Anspruch nimmt.
Meist ist es sogar der Fall, dass gerade Auszubildende solch einer Massnahme eher übernommen werden als Erstauszubildende. Dies Bestätigte mir der/die freundliche Sachbearbeiter(in), die sich gegen eine Kürzung des Hartz IV ausgesprochen hat.



FAZIT

Nicht jeder hat Grund sich zu beschweren, über Arbeitsweisen oder Arbeitsmoral der Beschäftigten des Arbeitsamtes, und ich schon gar nicht, obwohl ...

Auch ich habe schon andere Erfahrungen machen müssen, doch Ruhe bewahren und ein freundliches Lächeln helfen meist das Eis zu brechen. Es gibt halt überall solche und solche, und ich hatte eben Glück, dass ich einen sehr netten und entgegenkommenden Menschen in so einer Position getroffen habe.

Noch ein Tip von mir:
Immer fragen bis der Arzt kommt, je mehr Interesse man zeigt, um so freundlicher und nützlicher verläuft ein Gespräch. Das gilt überall!
Hätte ich nicht immer neue Fragen gestellt würde ich euch nicht diesen Tip mit der Umschulung geben können. Diesen kennen leider nur sehr wenige, was ich eigentlich sehr schade finde, denn das würde das Problem mit der Zahl der Arbeitssuchenden wenigstens ein wenig verringern.



So nun ist Schluss, mehr habe ich nicht zu berichten!

Ich danke für Lesungen, Bewertungen und Kommentare!



Liebe Grüße

Nicolé
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jaci81

Arbeitsamt

ein Testbericht von 2005-05-08 13:14:10 vom 08.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: gibt keine...
Nachteile/Kritik: -
Bei uns ist und kann man das Arbeitsamt total vergessen. Wenn die mal Forderungen haben dann sie ganz schön schnell und wenn man nicht zahlen kann wird gleich der Kuckuckskleber angeheuert. aber wenn wir mal was kriegen dann lassen sie sich richtig Zeit dann wird mal die Post erstmal zur seite gelegt oder wenn man sich erkundigt dann sagen sie nur das sie noch keine Zeit hatten,alles solche ausreden. Was machen die denn die ganze Zeit, aktenwagen schieben und die Kaffeetassen füllen(Ist ja sehr wichtig)....
Wenn man von heute auf morgen erfährt das man sehr krank ist und das man von amt einen Mehrbedarf bekommt wollen die wirklich schwarz auf weiß haben ob das stimmt-kann ja jeder kommen - obwohl die alles schon vom arzt vorzuliegen haben. Das ist eine große Frechheit von denen.
Also am besten ist es wenn die 5 Millionen arbeitslose so schnell wie möglich Arbeit bekommen das keiner mehr von denen Abhängig ist und dann können sie dieses scheiß Amt schließen.
So jammern die Behörden das sie kein Geld mehr haben aber das Logo vom Arbeitsamt können sie für eine hohe Summe ändern obwohl das Mist ist. Arbeitsamt bleibt und wird auch immer scheiße bleiben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
pietschie

Wer Arbeit sucht

ein Testbericht von 2005-02-14 20:12:19 vom 14.02.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: Bekannt, gut besucht und "absturzsicher"...
Nachteile/Kritik: Nicht immer aktuell
Wie der Name der Seite wohl jedem schon klar macht, findet man bei www.arbeitsagentur.de das Internet-Portal des Arbeitsamtes.

Aus der Sicht der Arbeitssuchenden ist dies die am meisten angesteuerte Seite, weil dort, dank der Bekanntheit des Arbeitsamtes, dort viele Firmen ihre offenen Stellen melden.
Im Such-Teil für Arbeitssuchende (SIS-Stelleninformationssystem) findet man sich, dank übersichtlicher Gestaltung, sehr schnell zurecht. Man braucht nur wenige Daten über die gesuchte/gewünschte Stelle eingeben, und schon ist man (meist) am Ziel.
Das Erste wäre der Beruf (oder Ausbildung-ASIS), bei dem meist schon ein Schlagwort reicht. so gebe man da z. B. Kaufmann ein, und schon wird man zu einer Übersicht geleitet, auf der man sich alle Kaufmannsarten ansehen kann, und die gewünschten oder erlernten nur anzukreuzen braucht.
Danach gibt man noch an ob man Vollzeit oder Teilzeitarbeit sucht.
Das für mich schönste Element ist die Auswahl der Wirtschaftsräume. eine Deutschlandkarte, aufgeteilt in einzelne Wirtschaftsräume. Hat man oben schon einen Beruf eingegeben und will sich dann den Raum aussuchen, wo die Stelle für einen am günstigsten wäre, sollte man besser nicht aus den neuen Ländern kommen (kleiner Scherz-komme selber aus Sachsen!)
Die Raäume in den neuen Ländern bleiben nämlich meist weiß, was heißt, dass kein Stellenangebot vorliegt. Und wenn doch mal eine Region blau sein sollte, dann sind es meist nur ein oder zwei Stellen, die man am besten machen sollte, wenn man keine Freunde und keinen fernseher hat! - Traurig aber wahr!
hat man nun den Berufswunsch, die Arbeitszeitvorstellung (Voll- Teilzeit), und den wirtschaftsraum (-räume - es sind mehrere möglich--auch ganz Deutschland, und das Ausland) gewählt, kann man sich die Stellenangebote Anzeigen lassen (max. 100)
Bei einer höheren Angebotszahl, muss man die Suchkriterien weiter etwas einschränken, bis eine Anzeige möglich wird.

Es empfiehlt sich für Arbeitssuchende wirklich, jeden tag, oder spätestens aller 2 Tage nach aktualisierten Angeboten zu schauen, da Arbeitgeber sich kaum auf feste Termine festelegen, wo sie ihre Stellen offerieren. Nur an den Wochenenden ist natürlich die Anzahl der dazukommenden Stellen geringer!

Leider sind einige Angebote von Arbeitsstellen meist schon nicht mehr aktuell, wenn sie älter als 2 Wochen sind. Das Datum der eintragung findet man ganz oben über der Stellenbeschreibung. Dies liegt daran, dass die Arbeitgeber meist nicht melden, wenn sie eine offerierte Stelle schon besetzt haben.

Alles in allem ist die Auswahl an Arbeitsplätzen gegenüber einigen anderen Jobbörsen doch ziemlich hoch (zumindest für den Westteil Deutschlands und Berlin). Vor allem im kaufmännischen Bereich und im Bereich der Weiterbildungen trifft dies sehr stark zu, da dort nahezu ständig gute Leute benötigt werden.

Ich selbst hab mir über das Onlineangebot des Arbeitsamtes noch keine Stelle gesichert, da ich meine Arbeit noch sicher habe, aber die Auskünfte, z.B. ob eine stelle noch frei ist erfährt man meist sehr schnell über ein Telefonat! Es empfiehlt sich also für wirklich interessierte einen anruf zu tätigen undsich gegebenenfalls über die Telefon-Auskunft oder die Gelben Seiten die Nummer des potentiellen Arbeitgebers mitteilen zu lassen.

Viel Spaß weiterhin und viel erfolg bei der Jobsuche!
Pietschie
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
sindimindi
sindimindi, 14.02.2005
Na, die Wahrscheinlichkeit von der quotAgenturquot eine vertretbare Stelle vermittelt zu bekommen ist geringer als ein quotFuumlnferquot im Lotto...- - LGRoland
Wurzelchen2
Wurzelchen2, 23.02.2005
Das Arbeitsamt umfasst aber noch mehr, als die von dir so hoch gepriesene HP. Da ist noch jede Menge Negatives!
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-10 von 51  Sonstige Dienstleistungen & Dienstleister  Seite 1 [2] [3] [4] [5] [6]  Vorwärts
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Arbeitsamt

 
Allgemeine Informationen Arbeitsamt
gelistet seit: 28.08.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 1,40 / 5,00
Allgemeine Informationen
Service: Ämter & Behörden 
Arbeitsamt im Vergleich
Home > Handel & Dienstleistungen > Sonstige Dienstleistungen & Dienstleister > Arbeitsamt > Überblick