Gewichtsabnahme, Abnehmen & Diäten allgemein
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 Diät
Platz 66 in der Kategorie "Diäten".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 (4.6 von 5)

Gewichtsabnahme, Abnehmen & Diäten allgemein Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,70 / 5,00 (4.6 von 5)
von 91% aller Autoren empfohlen (61/67).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Man tut mal was gutes für sich
  • Gewichtsabnahme, ohne den Körper zu \
  • Man sieht super toll aus...
  • Bewusst essen, verhilft nicht nur zu einer guten Figur, sondern auch zu allgemeinem Wohlbefinden.
  • man hat eine Erfolgsgarantie und kann wirklich viel abnehmen
Nachteile/Kritik
  • manchmal ziemlich schwer
  • Größerer Zeitaufwand...
  • Führt leider manchmal sogar zum Tod...
  • Aller Anfang - auch der Beginn neuer Eßgewohnheiten - fällt schwer!
  • es ist nicht einfach aufgenommen zu werden
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Unschuldsengel

Abnehmen nach Schwangerschaft

ein Testbericht von 2002-02-20 20:45:25 vom 20.02.2002
Empfehlung: ja
Wer wirklich ernsthaft abnehmen will, schafft das auch! Das ist meine Devise. Grundsätzlich gibt es verschiedene Methoden, um seinem Wunschgewicht näher zu kommen, es gibt auch die abenteuerlichsten Diäten. Natürlich gibt es auch Fälle, wo Übergewicht krankhafte Ursachen hat.
Und auch Fälle, wo ich immer mit dem Kopf schüttel, weil es mir nicht logisch erscheint, wenn sich jemand Fett absaugen lässt, der das gleiche Ergebnis mit bewusster Ernährung und ein wenig Sport erreichen könnte!

Aber ich will in diesem Bericht mal darauf eingehen, die Pfunde nach der Schwangerschaft wieder loszuwerden. Denn da kann ich nach drei Schwangerschaften wohl (meiner Meinung nach) ganz gute Tipps zu geben.

Der Anlass zu diesem Bericht ist die Tatsache, dass ich mich nach drei Schwangerschaften eigentlich mit Konfektionsgrösse 38 abgefunden (und zufriedengegeben) hab. Ich habe mir auch ein paar neue Hosen in dieser für mich ungewohnten Grösse gekauft.
Ehrlich, ich hab schon meinen 36-er Hosen hinterhergetrauert, die ich warscheinlich nie mehr tragen könnte. Ich war immer ein „schmales Hemd“ mit 52 KG bei einer Körpergrösse von 1,70 m.

Aber meine Schwangerschaften warfen mich jedes Mal aus der Bahn. In den Schwangerschaften hatte ich auf einmal alle möglichen Gelüste, und denen habe ich auch nachgegeben. Ich habe dabei immer an das Baby in mir gedacht. Obwohl mir normalerweise beim Geruch von Schokolade schon schlecht wird, in meinen Schwangerschaften konnte ich nicht genug davon bekommen. Ich habe also reichlich zugelegt, während der ersten beiden Schwangerschaften jeweils 20 Kg, bei der dritten sogar 25 Kg.

Nun sagt man immer „eine Schwangerschaft kommt 9 Monate und geht auch 9 Monate“ (gewichtstechnisch). Ich bin da wohl die Ausnahme, was die ersten beiden Schwangerschaften angeht. Denn ich hatte nach 3 bis 4 Monaten immer mein altes Gewicht wieder.
Ich hab auch meinen Teil dazu beigetragen. Nach der Geburt eines Baby`s nimmt man ja erstmal automatisch einiges an Gewicht ab. Das Baby wiegt so ca. um die 3000 g, wenn es normal entwickelt ist ( Meine erste wog 3400, die zweite 3310), das schwankt immer ein wenig. Das Fruchtwasser, welches das Baby in der Schwangerschaft umgibt, wiegt auch noch mal so ca. 500g. Sonstige Gewebe wie z.B. die Nachgeburt, die nach der Geburt des Baby`s ausgestossen werden, noch mal so ca. 500g.
Wenn man also annimmt, dass man nach der Geburt des Baby`s ca. 5 KG „normales“ Gewicht verliert, bleibt da noch eine Menge, die sich z.B. auf den Hüften und Oberschenkeln angesetzt hat.

Viele dieser Pfunde verlieren sich ganz automatisch im Alltag mit dem Baby. Denn man ist auf einmal nicht mehr die umsorgte Schwangere, nun ist man Mutter. Das Baby muss umsorgt werden, dabei verliert man automatisch einige Pfunde.

Ich habe immer sehr viel Wert darauf gelegt, nach den Schwangerschaftern nicht nur Mutter, sondern auch wieder Frau zu sein. Sich einfach wieder in seiner Haut wohl zu fühlen. In der Schwangerschaft habe ich jedes Pfund mehr genossen, danach genoss ich jedes Pfund weniger! Ich habe bewusst keine Süssigkeiten mehr gegessen (und das macht eine Menge aus- das sollte man nicht unterschätzen!), war viel in Bewegung und habe sehr auf meine Ernährung geachtet.
Mein Grundsatz ist immer „ich bin zwar Mutter, aber auch Ehefrau und noch ich selbst“.
Soll heissen, dass ich mich nicht selbst für mein Kind total aufgebe ( habe ich schon ein paar Mal miterlebt), ich sehe zu, dass ich wieder die werde, die ich vorher war. Die Frau, die ich war. Ich bin gerne Mutter, meine Kinder sind alle Wunschkinder, aber darüber würde ich mich nie selbst vernachlässigen!!!

Nach der dritten Schwangerschaft wurde es freilich ETWAS schwieriger. Nach drei Kindern kriegt man den Babybauch eben doch nicht mehr komplett weg und ich hatte mich auch mit Konfektionsgrösse 38 abgefunden, ABER seit mein Kleiner anfing, mobil zu werden, schlackerten plötzlich meine Hosen wieder um mich rum. Was für ein Gefühl!!!
Nun pass ich doch wieder in meine 36-er Hosen. *megastolzbin*

Mein Fazit:
Man kann sich nicht 3 Liter Cola und 5 Big Mac`s am Tag reinziehen (um`s mal übertrieben auszudrücken) und dann zum Fettabsaugen gehen, weil man zu dick ist! Mit bewusster Ernährung und etwas gesundem Willen schafft man es viel einfacher und Sport schadet sicher auch nicht. Das geht nicht von Heute auf Morgen, etwas Geduld und Durchhaltevermögen braucht es schon. Und natürlich Disziplin.

Sicher habe ich auch manchmal Heisshunger auf eine schöne Kalorienbombe (gerade Abends), aber den ignorier ich auch manchmal!
Von nix kommt nix.

Ich hoffe, dass ich jetzt niemandem auf den Schlips getreten habe. Bei dem Thema gehen die Meinungen sicherlich auseinander und dies ist halt MEINE Meinung dazu!
...
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Kommentare
25188
25188, 29.05.2002
meine Frau ist Deine Leidensgenossin!
blauersafir
blauersafir, 29.05.2002
ich habe sie wegbekommen, gott sei dank, aht aber auch 1 12 jahre gedauert, gruss blauersafir
Dotty
Dotty, 20.02.2002
....bin ich froh das ich jedes mal ohne Problem mein altes Gewicht zuruumlck bekommen habe.
Und das obwohl ich sogar 30 kg zugenommen habe....auch veranlagung. Gluumlck gehabt. Aber etwas mehr haben ist auch nicht verkehrt!!
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Cerveth87

Tipps zum erfolgreichen Abnehmen

ein Testbericht von 2011-05-25 21:18:20 vom 25.05.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Neues Körpergefühl...
Nachteile/Kritik: Ein harter Weg bis zum Wunschgewicht
Tipps zum erfolgreichen Abnehmen
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Vorwort :
Am 03.03.2010 habe ich den Entschluss gefasst, dass es für mich an der Zeit ist abzunehmen. Die Waage zeigte 83 Kg an, viel zu viel für eine 1,58m kleine Person wie mich.
Schon früher habe ich versucht Diäten zu machen, doch ich habe sie mangels Unterstützung nie lange durchgehalten.
Diesmal war mir jedoch klar das ich nicht für andere abnehme, sondern ganz alleine für mich. Mein Kampfgeist war erwacht, nun wollte ich allen beweisen das ich es schaffe!

Mein Weg zum Wunschgewicht
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Wichtig ist es, sich kleine Ziele zu setzten, besonders am Anfang. Abnehmen braucht Zeit, man hat sich die Pfunde schließlich auch nicht in einer Woche angefuttert....

Mein erstes Ziel war es weniger zu essen. Um dies zu erreichen, habe ich einfach einen viel kleineren Teller genommen. Es heißt bekanntlich „das Auge isst mit“, nun sah ich einen vollen Teller, der jedoch nur die Hälfte von dem lieferte was ich sonst gegessen habe. Ich musste mich in den ersten Tagen nur etwas zurückhalten, um nicht noch einmal etwas nachzunehmen. Hungrig war ich nach einem vollen Teller zwar nicht mehr, aber es sah alles immer so lecker aus.
Nach knapp zwei Wochen begann ich dann, den kleinen Teller nur noch bis zur Hälfte zu füllen, um noch etwas weniger zu essen. Das viel mir schon schwerer. Nach drei Wochen bemerkte ich dann den ersten Erfolg, ich hatte an Gewicht verloren. Nun zeigte die Waage nur noch 81 Kg an.
Nun setzte ich mir ein weiteres Ziel, Sport. Also fing ich klein an und ging jeden Tag, bei Wind und Wetter, zwanzig Minuten Spazieren. Kondition war für mich zu der Zeit noch ein Fremdwort, so das ich nur langsam in Schwung kam. Nach einigen Wochen hatte ich das Spazieren gehen satt, ich brauchte Abwechslung. Fahrradfahren war da genau das richtige. Nun fuhr ich also jeden zweiten Tag eine Stunde mit dem Rad durch die Gegend, mal schneller und mal langsamer. Nun konnte ich die Pfunde purzeln sehen, und es begann mir spaß zu machen.
Letztlich habe ich auch meine Ernährung komplett auf den Kopf gestellt. Über einige Wochen hinweg habe ich mich nur von etwas Obst (eine Banane oder einen Apfel) zum Frühstück, ein wenig Salat zum Mittagessen und etwas Fisch oder Geflügel zum Abendbrot ernährt. Dazu kam dann noch der Sport in Form von Ausdauertraining (Radfahren, Skaten, Joggen) und Muskelaufbautraining (Liegestütz, Situp´s, Gewichtheben).
Nach acht Monaten hatte ich so 15 Kg abgenommen, ich wog endlich 68 Kg. Ich hatte nicht mehr länger Hosengröße 48, ich passte wieder in Größe 42!
Dieser Erfolg veranlasste mich noch ein weiteres Ziel ins Auge zu fassen, ich wollte mein Idealgewicht erreichen. Mein Arzt errechnete mir das mein Idealgewicht bei einer Körpergröße von (nur) 1,58 Meter zwischen 55 und 58 Kilogramm liegt. Ich fasste mir also die 55 Kg ins Auge.
Zur Zeit wiege ich 60 Kg, und ich bleibe hartnäckig an meinem Ziel dran. Die letzten Kilos sind bekanntlich die schwersten, doch ich weis das ich auch den Rest schaffe.

Tipps im Überblick
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10 Abnehmtipps
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1. Viel trinken:
Wer abnehmen möchte sollte viel Wasser trinken, mindestens 2 Liter am Tag, denn Wasser ist wichtig für den Stoffwechsel. Außerdem füllt Wasser den Magen, so das automatisch weniger gegessen wird. An heißen Tagen und während Sportlicherbetätigungen sollten zusätzlich 1 bis 2 Liter Wasser getrunken werden.
Mineralwasser ist am besten geeignet, denn Wasser mit hohem Mineralsstoffanteil ist gesund. Zum Essen sollte ein Mineralwasser mit viel Kohlensäure getrunken werden, da die Kohlensäure die Durchblutung der Magenschleimhäute unterstützt und so die Nährstoffe besser ins Blut gelangen.
Doch Finger weg von zuckerhaltigen Getränken! Der Zucker wird ganz schnell zu neuen Fettpölsterchen...

2. Jeder Gang macht schlank:
Beim Abnehmen heißt es aktiv werden. Also einfach mal mit dem Rad fahren, anstatt das Auto zu nehmen. Auch ein Spaziergang und Treppensteigen, anstatt den Lift zu benutzen, verbrennt Kalorien.
Wer 30 Minuten mit dem Rad unterwegs ist verbrennt ca. 300 Kalorien, bei einem 20 Minuten langem Spaziergang verbraucht man etwa 100 Kalorien und 5 Minuten Treppensteigen verbraucht ca. 40 Kalorien.

3. Kohlenhydrate:
Kohlenhydrate sind wichtig, die Konzentration und Leistungsfähigkeit leidet unter Kohlenhydrat-Entzug. Doch die Zufuhr von Kohlenhydraten sollte man über den Tag am besten reduzieren, denn Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Wenn der Blutzuckerspiegel einmal gestiegen ist wird aufgrund der Insulinausschüttung kein Fett mehr verbrannt. Also, je geringer der Kohlenhydrat-Anteil einer Mahlzeit ist, desto geringer steigt der Blutzuckerspiegel und umso mehr Fett wird nach der Mahlzeit verbrannt.

4. Ballaststoffe:
Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und machen lange satt, ohne viele Kalorien zu liefern. Die Empfohlene Menge an Ballaststoffen liegt bei 30 Gramm am Tag.

5. Alkohol, nein danke!
Auf Alkohol sollte verzichtet werden, da es den Appetit zusätzlich fördert und vom Körper schnell in Fett umgewandelt wird.

6. Sport:
Sport ist für das Abnehmen so wichtig wie die Luft zum Atmen. Ausdauersport, wie Radfahren und Joggen, sollten mit Krafttraining, wie Gewichtheben und Liegestütz, kombiniert werden. Wer drei bis vier mal die Woche Sport treibt verbraucht einfach mehr Kalorien.

7. Nur essen wenn es wirklich nötig ist:
Nur essen wenn es wirklich nötig ist, das heißt nur zu essen wenn man wirklich hungrig ist. Drei Mahlzeiten am Tag sind wichtig. Wer morgens ein gesundes Frühstück zu sich nimmt wird bis zum Mittag keinen großen Hunger bekommen. So ist es dann auch in der Zeit zwischen Mittag und Abendbrot.
Sollte man doch mal vom kleinen Hunger zwischendurch erwischt werden, sollte man zu ungesüßten Speisen, wie Naturjoghurt oder ein hartgekochtes Ei greifen.

8. Frühstück und Mittagessen:
Wer abnehmen möchte sollte seinen Teller zum Frühstück und zum Mittagessen zu 50% mit Obst und Gemüse füllen, 25% sollten aus Milchprodukten und magerem Eiweiß, wie Hühnchen und Fisch bestehen und der Rest sollte aus Vollkornprodukten, wie Haferflocken und Pasta bestehen.

9. Regelmäßig auf die Waage:
Wer sich regelmäßig auf die Waage stellt, hat es leichter eine kleine Gewichtszunahme zu korrigieren. Wer sich also jeden Abend auf die Waage stellt weiß genau was er am nächsten Tag essen darf oder besser weg lässt.

10. Ein Genießertag:
Einmal in der Woche sollte man sich einen Tag auswählen, an dem man sich auch mal eine süße Leckerei gönnt. Dieser Tag sollte ein fester tag in der Woche sein, und nicht willkürlich gewechselt werden. Mein persönlicher Genießertag ist der Samstag, dann gönne ich mir auch mal Schokolade.

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5 weitere Tipps zur Ernährung
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1. Eiweißreich Lebensmittel:
Muskeln brauchen Eiweiß. Eiweiß dient dem Aufbau und dem Erhalt von Muskelzellen und fördert die Heilung von Wunden. Der Körper benötigt eine ständige Zufuhr von Eiweiß, da er es selbst nicht herstellen kann. Es wird dringend benötigt als Basis des Zellaufbaus und zur Herstellung von Enzymen und Hormonen. Dieses ist wichtig beim Abnehmen.
Nur in den Muskeln kann aktiv Fett verbrannt werden, werden vor oder nach dem Fitnesstraining Eiweißreich Nahrungsmittel, wie Fisch und Geflügel gegessen kann der Körper keine Kohlenhydrate verbrennen, was dazu führt das Fett verbrannt wird.
Tierisches Eiweiß ist wertvoller für den Körper als pflanzliches, da tierisches Eiweiß dem körpereigenem Eiweiß ähnlicher ist.
Zu den Lebensmitteln, welche sehr eiweißreich sind und dennoch wenig Kohlenhydrate beinhalten, und somit für das Abnehmen und den Muskelaufbau geeignet sind, zählen:

Tierische Lieferanten:
• Mageres Fleisch wie Pute, Truthahn und Hühnchen
• Fisch wie Thunfisch, Makrele und Seelachs
• Milchprodukte wie Magerquark, Hüttenkäse und Naturjoghurt
• Eier, bzw. das Eiweiß

Pflanzliche Lieferanten:
• Sojaprodukte wie Tofu
• Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Erbsen
• Nüsse wie Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln

Ein Eiweißmangel kann Folgen haben wie:
• Haarausfall
• Muskelschwächen
• Wachstumsstörungen
• Fettleber

2. Den Stoffwechsel in Bewegung halten:
Um den Stoffwechsel in Bewegung zu halten sollte man zu geregelten Zeiten, drei mal am Tag eine Mahlzeit zu sich nehmen. Wird zum Beispiel nur zwei mal am Tag, und vielleicht sogar zu unregelmäßigen Zeiten gegessen, verlangsamt der Körper automatisch den Stoffwechsel. So sichert der Organismus das Überleben in Notzeiten.

3. Wenig Fett:
Wer abnehmen möchte sollte fette Speisen unbedingt meiden, bzw. so wenig wie möglich davon essen. Anstelle von Butter sollte Margarine verwendet werden.
Im Umgang mit Fett sollte darauf geachtet werden:
- Die Fettzufuhr gering zu halten
- Es sollte auf den Fettanteil in Lebensmitteln geachtet werden (Nährwerttabelle)
- Pflanzliche Fette haben vorrang

4. Süßigkeiten und Knabberzeug:
Süßigkeiten und Knabberzeug machen dick, also versichtet man besser auf Schokolade, Chips & Co. Das ist, besonders am Anfang, sehr hart. Doch es gibt ja einen Tag in der Woche, an dem man sich ein wenig Süßkram gönnen darf. Wichtig ist jedoch nur ein wenig davon zu essen!

5. Obst:
Obst macht satt und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Doch Obst enthält auch Fruchtzucker, welcher vom Körper in Fett umgewandelt wird. Also gilt es auch bei Obst auf die Kalorien zu achten. Zu den Kalorienarmen Obstsorten gehören:
- Papaya (13 Kalorien pro 100g)
- Melonen (25 Kalorien pro 100g)
- Erdbeeren (32 Kalorien pro 100g)
- Himbeeren (33 Kalorien pro 100g)
- Zitronen (36 Kalorien pro 100g)

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6 Fatburner
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1. Vitamin C
Vitamin C ist nicht nur für unser Immunsystem wichtig, es kurbelt auch die Fettverbrennung an. Durch Vitamin C wird das Hormon Noradrenalin gebildet, welches dafür sorgt das Fett aus den Fettdepots in Energie umgewandelt wird.

2. Kalzium
Wer seinem Körper viel Kalzium, zum Beispiel in Form von Milchprodukten, zuführt erhöht dessen Energieverbrauch, außerdem werden vermehrt Hormone ausgeschüttet, welche die Einlagerung von Fett in den Fettzellen bremst.

3. Koffein
Koffein findet sich nicht nur im Kaffee, auch in grünem und schwarzem Tee ist er zu finden. Koffein regt den Stoffwechsel für wenige Stunden an.
Der Kaffee, oder auch Tee, sollte auf jeden Fall schwarz getrunken werden um den gewünschten Effekt zu erzielen.

4. Chili
Chili sorgt dafür das sich die Fettzellen öffnen und das Fett somit leichter abgebaut werden kann. Somit ist Chili ein idealer Fettkiller.

5. Fisch
Fisch ist ein Fatburner, da er reich an Omega-3 Fettsäuren ist. Diese ungesättigten Fettsäuren sorgen dafür, dass die Wärmeabgabe und die Fettverbrennung unseres Körpers angekurbelt wird. Omega-3 Fettsäuren können jedoch nicht selbständig von unserem Körper hergestellt werden.

6. Zimt
Zimt schmeckt nicht nur lecker, es senkt auch den Blutzucker. Der Blutzucker beeinflusst den Insulinspiegel, welcher wiederum beeinflusst wie viel Fett eingelagert wird und wie viel Hunger wir haben.
Außerdem sorgt Zimt dafür das unser Körper mehr Wärme erzeugt, was den Stoffwechsel in Gang bringt und somit die Fettverbrennung ankurbelt.

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Fett verbrennen durch Sport
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Laufen:
Jeder der zwei gesunde Beine hat kann Laufen. Ob langsam oder schnell, der Weg ist das Ziel. Schon zwanzig Minuten täglich reichen für den Anfang aus. Mit der Zeit können die Zeit und auch das Tempo gesteigert werden.

Schwimmen:
Wer schwimmen geht stärkt sein Herz-Kreislauf- System. Zudem ist Schwimmen sehr Gelenkschonend und es werden alle Muskelgruppen angesprochen.

Radfahren:
Radfahren ist besonders für Sportanfänger geeignet. Es ist Gelenkschonend und sorgt dafür das man sich ohne Anstrengung längere Zeit im Freien bewegt, und die Kondition wird schon nach kurzer Zeit verbessert.

Skaten:
Inlineskaten ist eine Sportart für fortgeschrittene Abnehmwillige. Ein gewisses Maß an Fitness und Kondition sind für das Skaten Vorraussetzung. In einer Gruppe macht das Skaten besonders viel Spaß, da man sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen motivieren kann.

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Keine Ausreden mehr, ran an den Speck!
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Ausrede 1: Ich hab ja keine Zeit
Ein Tag hat 24 Stunden. Schon 30 Minuten Sport am Tag reichen aus um die Fitness zu verbessern, so gut wie jeder kann sich diese Zeit am Tag nehmen, man muss es nur wollen. Außerdem lässt sich etwas Sport auch noch zusätzlich in den Alltag integrieren. So kann man beim Telefonieren etwas herumwandern, oder man macht am Computer einige Kniebeugen.

Ausrede 2: Mir tut nach dem Sport immer alles weh
Wem nach dem Sport die Knochen schmerzen, hat es ganz klar übertrieben. Wichtig ist es sein eigenes Maß zu finden und langsam zu steigern. Doch vor allem ist es wichtig regelmäßig etwas Sport zu treiben um nicht einzurosten.

Ausrede 3: Sport ist irgendwie langweilig
Alleine ist alles doof, dass stimmt schon. Mit etwas Musik macht alles gleich viel mehr spaß. Beim nächsten Spaziergang könnte also der MP3- Player mitgenommen werden. Sport in einer Gruppe macht jedoch noch mehr spaß, da man sich gegenseitig motivieren kann.

Ausrede 4: Schlechtes Wetter
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Wer kennt dieses Sprichwort nicht? Und sollte man während einer Radtour oder während des Joggens doch einmal bis auf die Knochen nass werden, kann man anschließend heiß und ausgiebig Duschen.

Ausrede 5: Ich habe schon lange keinen Sport mehr gemacht
Dann heißt es langsam anfangen, um sich wieder in Form zu bringen. Schon nach kurzer Zeit bekommt man spaß am Sport!

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Mein Wort zum Schluss:
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Alle r Anfang ist schwer, das ist ganz besonders beim Abnehmen so. Wichtig ist es durchzuhalten, auch wenn es mal nicht weiter zu gehen scheint oder die Waage wieder etwas mehr anzeigt als gewünscht.
Lasst euch nicht von Rückschlägen unterkriegen, oder durch Kommentare wie „Du hältst das ja nie durch“ runterziehen. Man nimmt nicht für Andere ab, sondern für sich selber. Wenn man das einmal begriffen hat, steht einem nichts mehr im Weg.
...
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Kommentare
campino
campino, 02.06.2011
lg andrea
mima007
mima007, 28.05.2011
Viele Gruesse, mima007
bigmama
bigmama, 27.05.2011
LG Anett
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Oh Graus! Ich bin ja FETT!

ein Testbericht von 2005-10-10 22:28:44 vom 10.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Man tut mal was gutes für sich...
Nachteile/Kritik: manchmal ziemlich schwer
Nun gut, ganz so schlimm war es ja dann auch nicht. Ich glaube, man sieht sich im Spiegel meistens anders, als die Anderen. Meinem Mann war ich eigentlich nie zu fett. Ich sah das natürlich überhaupt nicht so.

Damals war ich nicht dick. Habe Hochleistungssport gemacht, wog 50Kg bei 165cm. Die meisten beneideten mich um meine astreine Figur, doch damals liegt schon ziemlich weit zurück. Mit 23 wurde ich das erste mal schwanger. Mit meinen 50kg ging es bergauf. Alle sagten, es stände mir ganz gut, etwas stabiler zu sein, immer mit einem schiefen Blick auf meinen dicken Hintern. Ich nahm in dieser Schwangerschaft ca. 16 Kilos zu. Fragt mich nicht, wie ich die damals wieder abgenommen habe. Ich weiß, nach einem halben Jahr hatte ich meine 50kg wieder.

Und dieses Gewicht hielt ich über all die Jahre, obwohl ich alles in mich hineinstopfte, was ich kriegen konnte, Schokolade, Klümpchen, Weingummis, Hamburger, Pommes, all diese schönen, leckeren, ungesunden Sachen. Ich nahm nicht zu, nicht wirklich, bis zum Jahre 2001. Ich weiß, dieses Jahr war der wahre Horror für mich gewesen, Trennung von meinem damaligen Mann und Tod meines Vater, und der liebe Wein, den ich abends immer trank, ließ mein Gewicht dann steigen. Wie gesagt, es war Alkohol, der mich dicker werden ließ. Aus meinen 50kg wurden schnell 54kg, wurden dann 56kg, bis ich stop sagte!

Nun gut, dachte ich, 56 kg sind nicht zuviel, aber die solltest du auch halten. Es ging auch eine zeitlang gut. Bis ich im Jahr 2002 einen kleinen Lebensmittelladen aufmachte. Und ich gab Gas! Gas mit den Lakritzen und den Negerküssen usw. und sofort! Aus meinen 56kg wurden schließlich 60kg. Und ich dachte da schon, ich sei schwanger, grins! Ich konnte mich nicht stoppen. Schließlich bei 64kg bekam ich dann das Gruseln. Ich mußte etwas tun, das war mir klar, sonst würde ich endlos so weiter fressen!

Und ich tat etwas. Innerhalt von 3 Monaten nahm ich 9 Kilos ab. Ich stellte meine gesamte Ernährung um. Keine Schokoküssen mehr, keine Big Macs von MC Doof, kein dies, kein jenes. Und es war schwer, so schwer. Alles was ich noch im Kühlschrank hatte, waren Diätprodukte, keine Diätpillen, oder sonstiger Mist. Davon halte ich nichts. Abnehmen ist eine reine Willenssache. Mit Medikamenten, tut mir leid, diese ganzen Fastenprodukte sind in meinen Augen nichts anderes, als die totale Verarschung! Die gaukeln einem vor, Wundermittel gegen Fettleibigkeit zu sein. Man kann aber nur aus eigenem Willen abnehmen.

Also kaufte ich nur noch fettfreie Lebensmittel, Wurst und Käse, ja klar, hab ich gegessen, aber eben fettarm. Joghurts, Schokolade, habe ich auch gefuttert, aber, wie gesagt, fettfrei. Auf den meisten Lebensmitteln steht die Kalorienzahl drauf. Ich habe immer darauf geachtet, dass ich am Tag nicht über 1000 Kalorien kam. Ich habe nicht gehungert. Ich habe nur anders gegessen. Leberwurst, die kaloienarm ist, Käse, Margarine usw. In den Kaffee kam nur noch Süßstoff. Büchsenmilch bitte nicht mehr die 10%prozentige. Bei jedem Einkauf habe ich darauf geachtet. Es war eine ziemlich anstrengende Zeit, immer auf die Kalorien achten zu müssen. Viel Obst und Gemüse gehören auch zum Abnehmen, und meine täglichen Spaziergänge mit den Hunden.

Wie gesagt, nach 3 Monaten hatte ich 9kg weniger. Ich vermißte die Weingummis und den ganzen Kram, also nahm ich mir vor, 1 mal die Woche kannst du sündigen und etwas essen, worauf du mal wieder Hunger hast. Das all meine Bemühungen schließlich dann doch umsonst waren, zeigte sich dann einen Monat später, nach meinem Abnehmtrip, da war ich nämlich zum zweiten mal schwanger, grins! Ich hätte mir alles sparen können. Ich nahm wieder 16kg zu. Nach der Geburt hatte ich 5kg schon weniger und alles fing wieder von vorne an.

Diesmal brauchte ich für 12 Kilos ca. ein 7 Monate, bis ich mein altes Gewicht wieder hatte. Und diesmal war es noch ein bißchen schwerer. Mein Mann bewunderte mich, er sagte immer wieder, wie ich das nur schaffen kann. Wenn er doch auch mal so willensstark wäre und mit dem Rauchen aufhören würde. Und ich biß mich 7 Monate lang durch. Kein Weißbrot mehr, nur noch Vollkorn, meistens mit Körnern, ich kanns nicht mehr sehen! Bloß keine Butter aufs Brot! Viel Gemüse, Paprika, oft roh gegessen, ich liebe Paprika, die Gelben und Roten. Gurken, Tomaten, Zwiebeln aufs Brot. Diätschokolade, schmeckt nach einiger Zeit gar nicht mal so schlecht. Und vor allem keinen Alkohol! Ich mußte mich oft zusammenreißen.

Tja, dann kam der bittere Rückschlag. In unserem Urlaub in Dänemark fraß ich mir in 14 Tagen 5 Kilos wieder drauf. Ich hätte mich in den Hintern treten können. Aber ich bin einfach schwach geworden. Habe am Tag zwei Tüten Weingummis gegessen und voll reingehauen. Die Rechnung habe ich dann schon im Urlaub präsentiert bekommen, weil ich einige meiner Hosen nicht mehr zuknöpfen konnte. Ich hätte nicht gedacht, so schnell wieder zuzunehmen.

Letzte Woche, mein Mann lag die ganze Woche über im Krankenhaus wegen seiner Galle, habe ich 3 Kilos wieder abgenommen, aber das auch nur, weil ich den ganzen tag zwischen Heim und Krankenhaus hin und her gehetzt bin und nicht zum essen kam. Nun ist er wieder zu Hause und ich setzte meinen Abnehmplan, endlich das richtige zum essen, weiter fort. Im übrigen, ist fettarme Ernährung viel gesünder, als wenn man sich ständig den Bauch mit fettem Fleisch, Süssigkeiten und so, vollhaut. (Wenn ich daran denke, kriege ich gleich wieder Hunger). Ernähren wir uns doch lieber mit gesundem Gemüse und Obst, wenig Fleisch, klar, ausser Geflügel, Pute und Huhn, ist Fleisch ein sicherer Krankmacher, Herzinfarktrisiko für Menschen, die sich ausschließlich mit Schweinefleisch ernähren. Lamm und mageres Rindfleisch sind da eher zu empfehlen.

In Ländern, wo viel gegrillt wird, siehe Griechenland, Jugoslawien usw., ist das Darmkrebsrisiko viel höher, als z. B. in den asiatischen Ländern, wo Fleisch fast ausschließlich gekocht verzehrt wird. Alles in allem, sollte man möglichst wenig Fleisch essen, dafür mehr Obst und Gemüse, viele Sachen roh verzehren und natürlich auf süße Produkte verzichten. Heul! Kein Weingummi und kein BicMac mehr?? Wer hält das schon durch? Ich natürlich! Doch leider auch nur für eine begrenzte Zeit, bis zum nächsten Mal!
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autobus5769
autobus5769, 11.10.2005
sh
campimo
campimo, 11.10.2005
SH! Abnehmen ist wirklich absolut schwer. Das Schlimmste ist, daß man die Ernährung dauerhaft auf Ekelprodukte umstellen muß, auch wenn man sein Ziel erreicht hat, denn sonst kommt der YoYo - Effekt.
campino
campino, 10.10.2005
sehr hilfreich - LG Andrea
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campino

Schwer drückt ein voller Bauch...

ein Testbericht von 2005-09-23 22:58:51 vom 23.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Bewusst essen, verhilft nicht nur zu einer guten Figur, sondern auch zu allgemeinem Wohlbefinden....
Nachteile/Kritik: Aller Anfang - auch der Beginn neuer Eßgewohnheiten - fällt schwer!
...doch schwerer noch ein leerer, sagt ein altes deutsches Sprichwort. Das Amüsante an ihm ist, dass man es auch umdrehen kann: Schwer drückt ein leerer Bauch , doch schwerer ist ein v oller.

Wenn das Thermometer steigt, fallen auch die Hüllen:
Weg der gnädig verhüllende Mantel, der weite Schlabberpulli,
Figur ist angesagt.
Da fragt sich sicher so mancher von uns: Figur? Was soll das sein? Wo ist sie geblieben?

Essen ist im wahrsten Sinne des Wortes eine lebenswichtige Beschäftigung. Mit ihr verbringt der Mensch im Durchschnitt über 40.000 Stunden seines Daseins. Es lohnt also, sich einige Gedanken darüber zu machen.

Ein großer Teil unseres körperlichen Wohlbefindens und unserer innneren Zufriedenheit hängt von r i c h t i g e r Ernährung ab.
Essen soll ein Vergnügen, ein Genuß sein. Darum ist es mit Kalorien zählen allein nicht getan. Jeder Mensch hat eine andere körperliche Konstitution und ihr entspricht sein persönlicher Bedarf.
Für uns alle sollte der Grundsatz gelten, unsere Nahrung in sinnvoller Zusammensetzung und abwechsungsreicher Reihenfolge zu uns zu nehmen. Dann stellt sie sich von selbst ein:

Die gesunde Linie.

Nun leuchtet ein, dass jeder Mensch, je nach seiner Größe und Konstitution, je nach Art seiner Betätigung, Bewegung und Arbeit einen unterschiedlichen Energiebedarf hat (so wie man - um es schön warm zu haben - in einem freistehenden Landhaus mehr Heizmaterial benötigt, als in einer gut gedämmten Stadtwohnung). Im Klartext heißt das: Wenn ich den ganzen Tag im Büro sitze muss ich mich anders ernähren, als wenn ich in Kanada Bäume fälle. Punkt.

Die Mehrzahl der Menschen fühlt unterbewußt, dass sie nicht vernünftig lebt. So entsteht eine Art Panik. Abmagerungspillen, Appetithemmer, Kalorientabellen und die verwegensten, sich teilweise widersprechenden Ernährungstheorien sind Tagesgespräche (und Material für Meinungen); die Maßstäbe für das Sinnvolle verschieben sich vollends.

Dabei ist es doch wirklich einfach. Man muss sich nicht ständig den Wanst vollschlagen. Das Sättigungszentrum im Gehirn reagiert oft garnicht so schnell, wie manche essen können. Bis das Gefühl: SATT dort ankommt, hat man oft schon zuviel verdrückt.
Deshalb: langsam essen, gut kauen und vor dem Essen 1-2 Gläser Mineralwasser oder ungesüßten Tee trinken. Das ist schon der erste Schritt zu einem gesunden Gewicht. Und natürlich die Nahrungsaufnahme etwas einschränken. Aber nicht etwa nach dem Motto: "Friss die Hälfte" sondern:

"Die Hälfte schmeckt genau so gut".
...
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Blade2002
Blade2002, 08.09.2002
toll einfach spitze wenn es Leute gibt die solch gute Berichte wie du schreiben... Gruszlig Reneacute
diewicca
diewicca, 05.09.2002
Prima Bericht, obwohl ich eher das Problem habe, das Essen zu vergessen, da ich nie Hunger habe...
Düsseldorf
Düsseldorf, 23.01.2006
yea wieder ein cooler bericht von dir..hoffe wir lesen und bald wieder ! lieben gruß und einen schönen abend bzw. eine geruhsame nacht wünsche ich Dir ! ciao ciao bis bald, Düssi
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Diät - Qualvoll erreichbares Ziel

ein Testbericht von 2003-09-16 21:37:24 vom 16.09.2003
Empfehlung: ja
In den letzten Jahren habe ich etliche Diäten durchgeführt und nahezu alles ausprobiert, was es auf dem Markt gibt.
Ich hab oft abgenommen und das zu Beginn recht schnell und dann auch sehr schnell danach wieder zugenommen, ganz einfach, weil ich meine Ernährung ja nich umgestellt hatte und so mit mein Gewicht ja auch gar nicht halten konnte.
Der Körper stellt sich mit seinem Energieverbrauch auf Sparflamme während der Hungerkur/Radikaldiät und dann wenn man diese Diät absetzt und nun wie zuvor weiter isst, nimmt man meist noch viel schneller zu, weil der Körper weiterhin wenig Kalorien vebraucht, um einer künftigen Diät (STresssituation für den Körper) vorzubeugen.
Das ist der bekannte JOJO Effekt und dieser wird oft zur Qual und führt zu vielen Depressionen. Nach vielen Versuchen und vielem Geld rausschmeißen für Wundermittelchen habe ich die Einsicht gewonnen, dass wirklich nur eine NAhrungsumstellung zu dauerhaften Erfolgen führen kann, weil der Körper jeden Tag gewisse Nährstoffe, Mineralien, Vitamine benötigt, damit es nicht zu Mangelerscheinungen kommt bzw. auch nicht zu Depressionen.
Ein Problem bleibt jedoch, dass viele nicht essen, weil sie Hunger haben, sondern weil das Essen an sich in Ihnen Glückgefühle hervorruft, die durch keine andere Diät bzw. Nahrungsumstellung in unmittelbarer Zeit erreichbar wäre. Jedoch bin ich der Meinung, dass eine Nahrungsumstellung die einzige Lösung ist, wenn man dies nicht als Diät betrachtet und nicht alles auf einmal ändern will.
Außedem muss man von dem Gedanken weg, schnell abzunehmen. ICh weiß wie es ist sich in einer Sackgasse zu befinden.. eine Sackgasse, die nur die FLucht ins Essen und "ist mir Egal- Denken" oder eine wirklich geistige EInsicht zur Folge hat. Mir ging es damals persönlich so, dass ich immer ein Anfangserfolgserlebnis brauchte um wirklich effektiv abnehmen zu können, so glaubte ich jedenfalls. Doch bald setzte der Heißhunger ein und ich begann wieder Süßes zu essen ohne über meine Figur nachzudenken. Die Folge waren Depressionen.
Ziel Endlosschleife.. Sackgasse
Aber mit einem Ausweg,meine Nahrungsumstellung nach dem DAK "Frauen starten Durch"-Programm
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
mausi1883

Schlank und krank oder ´n bissel rund und gesund!?

ein Testbericht von 2003-09-15 17:17:55 vom 15.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Man sieht super toll aus......
Nachteile/Kritik: Führt leider manchmal sogar zum Tod...
Seid gegrüßt,

vorab weiß ich, dass mein Bericht nicht wirklich in diese Kategorie passen wird, aber ich hab keine andere gefunden...

Kennt ihr es auch... vor dem Spiegel stehen und euch dauernd fragen "Bin ich dick?"...

Klar, jeder kennt es...vorallem wir Frauen !!!!!

Ich möchte heute einfach mal einen Bericht über den "Abnehm-Wahn" schreiben!!!

Dazu habe ich meinen Bericht in folgende Punkte gegliedert:

1. Warum will man abnehmen?
2. Wie kann man abnehmen?
3. Nebenwirkungen/Folgen
4. Mein Fazit



-------------Warum will man abnehmen?-----------------


Heutzutage will fast jeder 2. Mensch abnehmen! Woher kommt das? Also ich habe in letzter Zeit bemerkt, dass in fast jeder Zeitschrift, die ich mir kaufe... sei es eine Zeitung oder nur ne Fernsehzeitung..., überall nur super schlanke Frauen zu sehen sind... ja, auch mir geht es so... wenn ich im Fernsehen oder in ner Zeitung welche sehe... mir einrede, dass ich zu dick wäre und UNBEDINGT auch so aussehen will...

Meiner Meinung nach, wird es einem schon richtig eingetrichtert von den Medien... überall liest, siehst oder hörst du das Wort "ABNEHMEN"!!!

Also ich finde das schon schrecklich...denn auch Frauen, die wirklich nur ein kleines Kilo zu viel haben, reden sich dann ein, dass sie unbedingt abnehmen müssen und viel zu dick sind...

Klar möchte jeder einen flachen Bauch, stramme Oberschenkel und nen knackigen Popo haben... aber das geht auch anders...


-----------Wie kann man abnehmen?---------------------


Es gibt da so viele Varianten...

Man kann sich mit Diätstoffen voll pumpen, die eh nix bringen und nur den ganzen Kreislauf durcheinander bringen!

Dann gibt es noch die gute alte "FDH-Diät" (Friss die Hälfte). Bei dem Mist gehen die wichtigen Vitamine verloren und es führt leider oft zu "Fressattacken". Und das bringt doch nich wirklich was oder...?

Natürlich kann man sich auch bei jedem einzelnen Lebensmittel diese beknackten Anteile an Fett und so ´n Zeug ausrechnen... dabei vergeht mir ehrlich gesagt der Appetit...*g*

Und dann gibt es noch die berühmte Methode... SPORT!!!!
Zugegeben, ich bin auch nich gerade sportlich, aber ich wohne zum Beispiel seit 2 Tagen im 4.Stock ohne Aufzug... und das allein reicht schon, um ein bissel fit zu bleiben... glaubt mir.. ich habe 16 Jahre so gelebt... und habe niemals daran gedacht, abzunehmen... denn das hält echt fit...

Was ich sehr gut finde, wofür ich aber auch keine Zeit habe... ab und zu ins Fitness-Studio zu gehen oder mal schwimmen...

Es gibt noch tausende andere Methoden... wie diese ganzen Geräte aus´m Fernsehen... meiner Meinung nach bringen die alle nix.. vielleicht für die besagten 2-3 Wochen und dann???? Dann geht der ganze Kram wieder von vorne los... denn sagt mal ehrlich....

WER MACHT DENN SO EINE METHODE EWIG LANG???
VIELLEICHT NOCH HÖCHSTENS 6 MONATE !?

Und dann wäre da noch die für mich "absurde" Methode... die Schönheits-OP!!!!

Leute, lasst die Finger von diesem Schwachsinn... wie oft habe ich schon missglückte Patienten hinterher gesehen... ich verstehe es ja, wenn jemand wirklich schlimme Probleme hat... aber vorallem beim Abnehmen möchte ich doch dann sagen... "Wow, ich habe endlich abgenommen... ganz allein". Gut, es muss jeder für sich selbst wissen... aber ich würde sowas nie machen... denn schön dass ich nun die 3 Kilo weniger hab... aber wie behalte ich dann mein Gewicht...!?
Wollt ihr euch denn immer immer wieder ständig unter´s Messer legen???

Tut es nich!!!


------------Nebenwirkungen/Folgen---- -----------------

- Jojo-Effekt

Heute nehme ich 1 Kilo ab und morgen hab ich das Doppelte wieder drauf... weil ich eine Fressattacke auf Süßigkeiten oder so hatte... immer dieses Hin und Her...

- Reißen der Haut

Wenn man dauernd ab und zu nimmt, kommt der Körper nich hinterher und kann dadurch die Haut nich mehr richtig straffen... dann reißt unsere Haut ein wenig!!!
Das sieht schrecklich aus und geht auch sehr schlecht wenn fast gar nich mehr weg.

- Bulimie

Das ist wohl die schlimmste und gefürchtete Krankheit!
Der Betroffene hat diesen "Schlankheits-Wahn" und bildet sich ein, zu dick zu sein...
Er erbricht sich dann immer nach jedem Essen und nimmt kein Gramm mehr zu, da der Magen ständig leer ist...der Betroffene hat ab und zu dann immer diese Fressattacken... d.h. er stopft alles, was er findet, in sich hinein... und dann erbricht er es wieder, um nicht zuzunehmen...das Ganze kann so weit führen, dass der Kranke gar kein Essen mehr zu sich nehmen kann und sein Kreislauf überhaupt nicht mehr klar kommt...

Leider gibt es häufig Fälle, wo die kranke Person sogar schon künstlich ernährt werden muss... da es selbst keine Nahrung mehr aufnehmen kann... wenn das auch nicht hilft... und die jenige Person völlig unterernährt ist... kann es leider bis zum Tod führen...!!!

Das Ganze ist eine sehr traurige Angelegenheit!!!
Ich selbst habe es gott sei dank noch nicht erlebt... aber ich weiß, dass es sehr sehr schwer ist, danach wieder normal leben zu können...

Unterschätzt diese Krankheit nicht!!!!!!

----------------------Mein Fazit----------------------

Also ich bin eher dafür, dass ihr Sport macht... Radfahren, Fußball, Schwimmen, Spaziergänge usw.
Wenn ihr nich gerade der sportliche Typ seid, dann geht doch einfach mal eine Haltestelle zu Fuss und lasst den Bus sein... is viel gesünder... ich mache das auch mindestens 3 mal die Woche... außerdem tut frische Luft auch immer gut...
Dann esst lieber schön viele Vitamine... Erdbeeren, Kirschen, Weintrauben, Ananas, Orangen, Bananen, Gemüse usw... oder ich versuche auch 2 mal in der Woche Salat zu essen... der is lecker und sehr gesund... ansonsten kann ich euch nur empfehlen, das was ihr gern essen wollt, zu essen...

Esst nur so viel, bis ihr satt seid... denn sonst habt ihr höllische Bauchschmerzen und brecht es evtl. wieder aus...

Ich persönlich esse ganz normal, auch mal ein großes schönes Eis... dafür verzichte ich mal auf was anderes....

Haltet euch am Besten so an 3 Mahlzeiten am Tag... und vielleicht auch 3 mal Obst zwischendurch...

Ich persönlich versuche auch nach 18 Uhr nichts mehr zu essen... bei mir bringt das was... denn gerade abends verdaut der Körper das Essen so schlecht...

Genauso soll man ja 2-3 Liter Wasser am Tag trinken...

Leider mag ich Wasser nich... aber sonst würde ich es auch probieren...

WICHTIG: Bitte lasst euch nicht von anderen einreden, dass ihr dick seid... DU musst dich wohl fühlen... kein anderer!!! Wenn du nicht zufrieden bist, na dann versuch deine Ernährung umzustellen... aber bitte mach nich den Fehler... "So, jetzt nehme ich mal schnell 5 Kilo ab..."

Entweder sollte man es dauerhaft machen und seine Ernährungsweise komplett ändern oder es einfach lassen... denn diese ab und zu Diäten bringen nix und machen euren Körper nur kaputt...

Noch was:

Wahre Schönheit kommt von Innen!!!!!!!!!!!!!!!!


So, liebe Leutchen... ich hoffe, euch ein bisschen nachdenklich gemacht zu haben und wünsche euch alles, was ihr euch auch wünscht...

STOPPT DIESEN SCHWACHSINN UND ERNÄHRT EUCH EINFACH GESUND!!!!

Euer Mausi

PS: Über eure Kommentare und weitere Vorschläge freu ich mich...
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eulenfan

Lieber langfristige Nahrungsumstellung als Extremdiäten

ein Testbericht von 2003-08-20 18:48:05 vom 20.08.2003
Empfehlung: nein
Entgegen meines Prinzips, eigentlich nur Berichte zu Dingen zu schreiben, die ich empfehlen kann, möchte ich heute das genaue Gegenteil tun: Ich möchte vor allen Dingen abraten und vielleicht ein bisschen beraten. Es geht um Diäten.

Der Gedanke zu diesem Bericht kam mir, als ich dieser Tage mal wieder den „Sunscreen Song“ von Baz Luhrman hörte (Ihr habt richtig gelesen, der Regisseur von „Moulin Rouge“ und anderen Klasse-Filmen hat auch schon Musik gemacht, und das sogar sehr gut & erfolgreich!). Das Lied – ihm werde ich demnächst auch einen eigenen Bericht widmen – enthält unter anderem folgenden Textzeilen: „You are not as fat as you imagine“ – Ihr seid nicht so fett, wie Ihr glaubt, und: „Do not read Beauty Magazines, they will only make you feel ugly.“ – Lest keine Schönheitsmagazine, Ihr werdet Euch dadurch nur hässlich fühlen. Wie wahr, wie wahr!

Viele – eigentlich alle – dieser Beauty Magazine unterstützen und fördern unter anderem, oder besser gesagt, vor allen Dingen einen Schönheitswahn: den, ständig Diäten machen zu müssen. Doch der Diätenwahn ist absolut gefährlich und gesundheitsschädigend, zumal die meisten „Diäter/innen“ lieber die „10-Kilo-in-zwei-Wochen-runter-Diäten“ machen (die eigentlich „Erst-10-Kilo-in-zwei-Wochen-runter-und-dann-15-Ki lo-in-zwei-Wochen-wieder-drauf-Diäten heißen müssten), als ein gesundes Tempo zu bevorzugen. Den meisten gehen Diäten einfach zu langsam, und darin liegt die größte Gefahr.

*Warum aber machen so viele Leute immer wieder Diäten? Was verleitet einen dazu, sich ständig diesem Wahn hinzugeben?*

Die oben bereits zitierte Textzeile aus dem „Sunscreen Song“ enthält schon die wichtigste Wahrheit: In den Zeitschriften heutzutage sieht man nur schöne, schlanke Menschen, und schon fühlt sich das durch irgend eine Situation (Streit mit Chef/Kollegen oder Partner * der unfreundliche Kellner im Restaurant * die junge Verkäuferin im Kaufhaus, die dezent auf die Abteilung für große Größen hinweist * die Kollegin, die schon wieder mit einer neuen, superengen Jeans ankommt * das Taxi, das einem im strömenden Regen von einem anderen Passanten weggeschnappt wurde * die Leute in der überfüllten U-Bahn/im überfüllten Bus, die einen böse anschauen, weil man sich doch noch mit reinzwängt...) ohnehin schon angeknackste Ego noch mehr vermindert. Die Folge: Man will alles tun, um selbst so schön zu sein wie die Stars oder die hübsche Kollegin/Nachbarin/o.ä. Man beginnt zu suchen, woran es liegt, dass andere „schöner“ sind als man selbst und wird auch bald fündig: „Ich bin zu dick!“ höre ich sogar von Kolleginnen, die meiner Meinung nach schon ein halber Strich in der Landschaft sind.

*Gründe, weshalb man sich zu dick fühlt, gibt es viele:*

Die schicke Bluse sah doch an der Schaufensterpuppe so gut aus – aber als frau sie selbst anhatte, hat sie über der Brust gespannt. (Was frau nicht weiß: Die Schaufensterpuppe hat, trotz dass sie „eigentlich“ Größe 38 hat, eine Bluse Größe 40 an, die von geschickten Händen mit jeder Menge Stecknadeln „passend“ gesteckt wurde...)

Wieso passen die Klamotten im Katalog den Models immer ganz perfekt und zu Hause beim Anprobieren spannt es da und ziept hier? (Dank der neuesten Computerprogramme wird selbst bei Versandkatalogen heutzutage so manches überflüssige Pfund wegretuschiert!)

Im Kaufhaus in der Umkleidekabine sieht man jede Falte, jedes Fleckchen Fett (liegt am Licht – Neonlicht, viel zu enge Kabinen und – bei einigen schwarzen Schafen – leicht zerrende Spiegel lassen das eigene Spiegelbild zur grotesken Fettmasse mutieren), und oft genug finden sich an der Wand der Kabine noch Bilder von schönen, schlanken Menschen.

Dick also fühlt sich fast jeder, auch dank der Medien, die uns einreden wollen, dass nur das Idealgewicht das Wohlfühlgewicht ist. Das ist aber blanker Unsinn!

Bestimmt ist jeder schon über die Begriffe Idealgewicht, Normalgewicht und Wohlfühlgewicht gestolpert. Laut den Medien ist das Idealgewicht das leichteste und das Normalgewicht das schwerste. Glaubt man den Beauty Magazinen, so errechnet sich das Normalgewicht aus der Körpergröße in cm – 100, und das Idealgewicht aus Körpergröße in cm – 110. Beispiel: Ich bei 1, 63 m hätte also ein Normalgewicht von 63 kg und ein Idealgewicht von 53 kg. Wie gesagt, das ist so, wenn man den Medien glaubt.

Das Wohlfühlgewicht ist laut den Medien mit dem Idealgewicht gleich zu setzen, liegt aber – so wollen uns die Beauty Magazine glauben machen – auf alle Fälle unter dem Normalgewicht. Tatsache ist aber, dass ich mein Wohlfühlgewicht nicht bei 53 – 57 kg gefunden habe, sondern eher bei 65 – 68 kg, also ÜBER dem Normalgewicht.

Was ist ausschlaggebend für das Wohlfühlgewicht? Der Begriff sagt es eigentlich schon aus: Das ist das Gewicht, bei dem man sich selbst – körperlich – am wohlsten fühlt. Die seelische Seite spielt hierbei (anfangs) nur in begrenztem Umfang eine Rolle, da wir ja gerade erfahren haben, dass uns ohnehin von allen Seiten suggeriert wird, zu dick zu sein. Das Wohlfühlgewicht ist also das Gewicht, wo wir körperlich am gesündesten sind – wenn man es lernt, die ständigen Einflüsse der Medien, man müsse noch schlanker werden, außen vor zu lassen und zu ignorieren, wird die seelische Gesundheit sich bei dem gleichen Gewicht von ganz alleine einpendeln. Es nützt nichts, dürr wie ein Hungerhaken zu sein und aber ständig krank oder allgemein einfach geschwächt, genauso wenig nützt es einem, etliche Pfunde mit sich herum zu tragen (weil mollig „in“ ist...), aber immer aus der Puste zu sein oder Kreislaufbeschwerden zu haben.

Jeder, wirklich jeder muss individuell und ohne Einflüsse von außen sein eigenes Wohlfühlgewicht für sich selbst finden – und dieses Wohlfühlgewicht sollte dann zum eigenen, höchstpersönlichen Idealgewicht werden. Das Idealgewicht sollte also keiner mathematischen Rechnung folgen, sondern einfach dem eigenen Wohlbefinden.

*Was ist so gefährlich an Diäten?*

Viele wollen in zu kurzer Zeit zu viel abnehmen: Alle Diätziele von mehr als einem Kilo pro Woche sind vollkommen unrealistisch und kreuzgefährlich, zumal die meisten Diäten keine dauerhafte Nahrungsumstellung bringen, sondern nach einer gewissen Zeit beendet sind. Und dann kommt der JoJo-Effekt: Spätestens, wenn die Diät beendet wurde, werden auch die sportlichen Aktivitäten eingestellt (wenn sie überhaupt mit Beginn der Diät angefangen wurden), so dass keine zusätzliche Fettverbrennung mehr läuft. Vielen ist wohl auch nicht bewusst, dass die „Dauer-Fett-Reserven“ erst nach ca. 14 Tagen sportlicher Aktivität angegriffen werden – zuvor werden nur „Zwischenlager“ angegriffen, die gewichtsmäßig eigentlich überhaupt nicht relevant sind. Diese Kombination – keine weitere sportliche Betätigung und Rückfall in übliche Essgewohnheiten – lässt die eben mühsam herunter gehungerten Pfunde wieder hochschnellen, in 98 % aller Fälle wiegt man zwei bis vier Wochen nach einer Diät mehr als unmittelbar davor.

Eine weitere Gefahr bei Extremdiäten geht ins exakte Gegenteil zum JoJo-Effekt: Die Gefahr, das Zielgewicht immer weiter nach unten zu regulieren und schließlich in der Magersucht oder Bulimie zu landen. Die Grenzen von gesunder Nahrungseinschränkung hin zu Essstörungen sind stark verwischt, viele bemerken den Übergang nicht mehr, sondern steigern sich immer weiter in ihren Wahn, abnehmen zu müssen, hinein. Der Name der Krankheit sagt es deutlich: Es handelt sich hierbei um eine Sucht, die nur mit professioneller Hilfe behandelt werden kann, einer Kombination aus psychiotherapeutischer und physiotherapeutischer Therapie – ein langwieriger Prozess, der nie ganz abgeschlossen ist, sondern immer fortgeführt werden muss. Denn Sucht ist eine Krankheit, die niemals geheilt werden kann – zwar können die Symptome (im Falle von Bulimie das zwanghafte Hungern, im Falle von Alkoholismus der Genuss von Alkohol) unterdrückt werden, doch ganz unterbunden – das ist unmöglich. Und oft genügt ein winziger Katalysator, um rückfällig zu werden.

Der Verzicht praktisch auf alles, was man sonst (gern) isst, birgt auch das Risiko von unkontrollierbaren Heißhunger- und Fressattacken. Irgendwann erwischt sich der Diäter dabei, am Kühlschrank zu stehen und das Nutellaglas aufzuschrauben und die Schokocreme pur mit dem Finger aus dem Glas herauszuschlecken. Das schlechte Gewissen am nächsten Tag wird mit einem Tag gänzlich ohne Essen und viel zu wenig Trinken bestraft (was einen Kreislaufkollaps zur Folge haben kann!!!), oder – das andere Extrem – die Diät wird abgebrochen, „weil ich es ja doch nicht schaffe, das sieht man ja an dieser Heißhungerattacke...“

Eine andere Gefahr verbirgt sich darin, dass die meisten Diäten eine extrem einseitige Ernährung suggerieren: Es tut dem Körper alles andere als gut, komplett auf Fette und Eiweiße zu verzichten, oder auf Kohlehydrate. Wichtig ist es, eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, dazu aber später mehr.

*Was sind Diäten wert?*

Hier ein paar Gedanken zu „typischen“ Diäten – dazu der Hinweis, dass ich NICHT aus eigener Erfahrung spreche, da ich noch nie diätet habe, sondern von dem, was ich bei Freunden mitbekomme bzw. was mir mein (hoffentlich) gesunder Menschenverstand erzählt:

Trennkost – meiner Meinung nach absoluter Schmarrn! Erst isst man das Fleisch, dann die Soße, und zum Schluss noch die Kartoffeln: Das heißt praktisch, man nimmt die gleichen Stoffe zu sich, nur eben nicht alle auf einmal, sondern nacheinander. Mal abgesehen davon, dass derartige Esserei für mich kein Essen ist, sondern eher Mäkeln, ändert sich also am Essverhalten rein gar nix. Einziger Pluspunkt: Die Ernährung ist nicht unbedingt einseitig, jedoch meist dennoch ungesund, da lediglich die Zutaten getrennt werden, nicht aber die Anteile der einzelnen Zutaten geändert wird. Übrigens: Die z.B. in Möhren enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe können nur dann vom Körper umgesetzt werden, wenn die Möhren mit etwas Öl zubereitet werden – bei Trennkost wäre so etwas undenkbar...

Friss Die Hälfte (FDH) – ist auch nur im begrenzten empfehlenswert, weil hier die Gefahr am größten ist, den Hunger zu übergehen. Das macht man sich zu schnell zur Gewohnheit und gerät schlimmstenfalls in den Anorexie-Teufelskreis...

Kohlsuppen-, Sauerkraut- oder ähnliche Diäten – davon ist komplett abzuraten! Diese Diäten sind das Musterbeispiel einer einseitigen Ernährung – die Folge ist hier immer, wirklich immer ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen – die Folge können Kreislaufzusammenbrüche oder andere Mangelerscheinungen sein. Außerdem hängt einem die „Wundersuppe“, das Sauerkraut oder die Ananas (oder was auch immer das Thema der Diät ist) irgendwann – meist so nach drei oder vier Tagen zum Hals heraus, und es häufen sich Heißhungerattacken – einer gibt man dann meistens nach, die Folgen habe ich oben schon beschrieben.

Slimfast oder andere Nahrungsergänzungsmittel – auch hier ist eine ausgewogene Ernährung nicht gewährleistet. Man ist geneigt, zu oft die Produkte anzuwenden, wenn der Gewichtsverlust nicht schnell genug geht. Andererseits gilt wie für die vorgenannten Suppendiäten die Gefahr von Heißhungerattacken ist hier ganz stark gegeben.

Einen Vorteil hat zumindest aber Slimfast: Der Internetauftritt www.slimfast.de gibt jede Menge nützliche Tipps und Hinweise für alle, die gesund abnehmen wollen (so wie ich, dazu später mehr). So wird hier immer wieder deutlich gemacht, dass eine langsame Gewichtsabnahme bevorzugt werden sollte, weil sie viel gesünder ist. Wer unbedingt abnehmen möchte, kann sich hier auch jede Menge Motivation holen: Wer (kostenlos) Mitglied im Slimfast-Club wird, kann sich einen eigenen, individuellen Gewichtsplaner erstellen. Notwendig sind Größe und Anfangsgewicht sowie Wunschgewicht. Slimfast Online setzt automatisch noch das empfohlene Gewicht hinzu. Hier kann man auch sehen, inwieweit die eigenen Vorstellungen realistisch sind. Per Email wird man einmal pro Woche ans Wiegen erinnert, das Wiegeergebnis wird online bei Slimfast eingegeben – so kann man den Gewichtsverlust nachvollziehen. Dazu gibt es in regelmäßigen Abständen Aufmunterungsmails von Slimfast mit jeder Menge nützlichen Tipps.

Schlankpillen, Fettburner usw. – Keinesfalls sollte man sich auf derartige Medikamente einlassen! Die Nebenwirkungen sind bis heute nicht 100%ig geklärt!

*Wie aber kann man nun langfristig, gesund und erfolgreich sein Gewicht reduzieren?*

Nun, ich denke, HIER spreche ich durchaus aus Erfahrung, habe ich doch in den letzten 10 Monaten mehr als10 Kilogramm abgenommen, und das, wie oben geschrieben, gänzlich ohne Diät.

Als ich mich im November letzten Jahres auf die Waage stellte und diese mir eine fröhliche 80 entgegen grinste, war für mich klar: Jetzt muss ich etwas tun. Für mich war es wichtig, zum einen in einem gesunden Tempo abzunehmen (wann ich das Ziel von mindestens 68, am liebsten aber 65 kg erreichte, habe ich bis heute offen gelassen, die Hauptsache ist, ich erreiche es überhaupt), zum anderen aber wollte ich auch auf nichts verzichten: Nicht auf Schokolade oder Eisbecher, nicht auf die Grillroster oder Steaks und auch nicht auf ab und zu einen Burger mit Pommes vom McDonald’s oder auf Popcorn zum Kino (und ich gehe verdammt oft ins Kino...). Kurz: Keine Diät, denn Diät heißt für mich Verzicht auf fast alles.

Es konnte also nur einen Weg geben, wie ich dauerhaft mein Gewicht reduzieren konnte: Eine grundsätzliche, konsequente und dauerhafte Nahrungsumstellung. Konsequenz musste also auch das Zauberwort für mich selbst sein, denn ohne Konsequenz ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung unmöglich.

Erster Schritt war also, dass ich meine Lebens- und Essgewohnheiten beobachtete. Ich machte es wie die Schauspielschüler im Film „Fame“: Beobachtete mich bei allem was ich tat, erkannte meine Schwachstellen und Stärken. Meine größten Schwachstellen sind meine Schichtarbeit zu wenig zu trinken und zu wenig Augenmaß beim Kochen (will sagen: zu große Portionen). Meine größten Stärken dafür sind die Liebe zu Fisch und Geflügelfleisch und Obst. Durch meinen Job (Schichtarbeit) kann ich mir regelmäßiges Essen ans Bein schmieren, aber durch die Nähe meiner Wohnung zur Arbeit kann ich mit dem Rad auf Arbeit fahren, statt mit dem Auto.

*Fassen wir zusammen: Welche Tipps kann ich für eine gesunde Gewichtsreduzierung geben?*

Wichtig: Das Ziel muss realistisch bleiben. Eine Frau mit 1,76 sollte keinesfalls auf weniger als 60 kg abspecken, alles darunter grenzt an Gesundheitsgefährdung. Auch sollte man das Zielgewicht nicht 100%ig fest machen. Manch einer wird irgendwann im Laufe der Gewichtsreduzierung auf sein Wohlfühlgewicht stoßen und überrascht feststellen, dass dieses gar nicht so tief liegt, wie man (frau) dachte.

Wie lange es dauert, sein Gewicht zu reduzieren, muss für frau absolut unerheblich sein. Es ist falsch, sich eine bestimmte Frist zu setzen. Das wichtigste ist, dass man überhaupt abnimmt. Wenn man sich überhaupt ein zeitliches Ziel setzt, dann sollte dies auch wieder realistisch bleiben: Je größer die angestrebte Gewichtsabnahme, um so länger sollte die Frist sein. Wie schon weiter oben geschrieben: Jede Gewichtsabnahme von mehr als einem Kilogramm pro Woche ist unrealistisch und sogar z. T. gesundheitsgefährdend. Am besten sind 500 – 1000 g Abnehmen pro Woche. Je länger zudem die Frist für die Gewichtsreduzierung gewählt wird, umso größer ist auch die Chance, dass diese Gewichtsreduzierung dauerhaft bleibt. Besonders falsch: Nachdem man eine Reise in vier Wochen gebucht hat, schnell noch zwei Kleidergrößen runterhungern wollen, damit der schöne Bikini wieder passt, den man sich vor zehn Jahren gekauft hat...

Zwischendrin sollte man immer wieder mal daran arbeiten, das Gewicht zu halten. Je nachdem, wie groß der angepeilte Gewichtsverlust, sollte man sich also Etappenziele stecken. Meine sind bei 75 kg und bei 70 kg. Nachdem ich das Gewicht also auf 75 kg reduziert habe, habe ich die Gewichtsreduzierung zurückgestellt und dafür gesorgt, dass das Gewicht keinesfalls höher geht als 75. Als ich dies erfolgreich für ein Vierteljahr durchgehalten hatte, habe ich die Gewichtsreduzierung wieder aufgenommen und bin nun dabei, die 70 kg dauerhaft zu machen. Auch dies ist sehr schwierig und mit viel Arbeit und Konsequenz verbunden und gibt aber Auftrieb für die nächste Etappe (Ich kann ein viel geringeres Gewicht als früher halten, also kann ich auch noch weiter abnehmen).

Bloß nicht die Ernährungsumstellung rückgängig machen, sobald das Wunschgewicht erreicht ist! Das Gewicht ist sonst schneller wieder oben, als man „Ich habe abgenommen, yippieh!“ sagen kann!

Lieber etwas zu kleine Portionen kochen als zu große. Dann ist es auch nicht schlimm, dass man mal Tortellini mit Schinken-Sahne-Soße isst. Wenn der Hunger nach dem Essen noch da ist – trotzdem noch eine kleine Weile (15 – 30 min) warten. Lässt einen das Hungergefühl dann immer noch nicht los, den Magen mit Obst auffüllen.

Vor dem Essen ein Salat oder ein Glas Milch oder ein Joghurt helfen, das erste Hungergefühl zu überwinden.

Statt fetten Schweinefleischs lieber auf mageres Geflügelfleisch zurückgreifen. Etwas Abwechslung bringen da auch „exotische“ Fleischsorten wie Strauß, auch Wildfleisch (Hirsch, Reh...) ist nicht so fetthaltig.

Mindestens einmal die Woche komplett auf Fleisch verzichten. Wie wäre es z. B. mal mit Falaffel? Diese afrikanische Spezialität ist aus Kichererbsenpürree und wird wie Klopse in der Pfanne gebraten. Dazu Sauerkraut und Kartoffelbrei – superlecker!

Ebenfalls einmal pro Woche gehört Fisch auf den Tisch (zusätzlich zum vegetarischen Tag). Der ist genauso variationsreich wie Fleisch: Fisch gedünstet, gebraten, gegrillt, in Folie gegart, gekocht, als Suppe, als Salat... Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ihr mögt Sauerkraut, Soßen und Suppen sämig? Finger weg von Mehl! Statt dessen: Etwas rohe Kartoffel in die zu bindende Flüssigkeit reiben. Wenn Ihr eine mehlig kochende Kartoffel nehmt, braucht Ihr sogar noch weniger. Meist reicht schon eine Menge von ca. 1 TL – da schmeckt man die Kartoffel noch nicht mal vor.

Zuviel gekocht, und nun ist noch was übrig? Schnellstens einfrieren oder (meiner Meinung nach besser) sogar wegschmeißen, so sehr man (frau) das auch als Verschwendung betrachten mag. Das Geld dafür ist eh futsch, und was weg ist, kann man (frau) auch nicht mehr später naschen, weil es zu gut geschmeckt hat. Alles, was man nach dem Verschwinden des ersten Sättigungsgefühls verputzt („Na, jetzt ist wieder Platz, ich ess’ das lieber noch auf...“), setzt besonders gut an.

Appetit auf Pizza? Okay, aber bitte keine Tiefkühlpizza. Wie wäre es mit den kleinen Mini-Pizza-Böden? Eine oder zwei davon lecker selbst belegt, ist erstens viel gesünder und zweitens reicht das vollkommen aus.

Für Singles: So blöd Ihr Euch vorkommt, beim Fleischer „150 g“ Gehacktes zu verlangen, oder „ein kleines Schnitzel“, oder „zwei Scheiben Bierschinken“: Das reicht vollkommen aus, Ihr braucht nicht für eine ganze Kompanie zu kochen. Kauft nicht auf Vorrat, das verleitet nur dazu, in einem schwachen Moment das saftige Schnitzel zu essen, nur weil man gerade darauf Appetit hat. Auch in anderen Geschäften gilt: Nur kaufen, was notwendig ist – auch wenn der schöne fette Brie gerade im Angebot ist, es reicht ein kleines Stück, das man (frau) sicher schafft, bevor es verdirbt.

Maß nehmen ist generell angesagt: Kartoffelbrei gewünscht? Zwei, drei große Kartoffeln schälen, kochen, selber stampfen – schmeckt a) besser und reicht b) vollkommen aus. Oder lieber Reis? Die Mikrowellenportionen „1, 2, Rice“ von Oryza sind genau richtig für eine Portion. Eine Tomatensoße für eine Person? Eine halbe Zwiebel würfeln, in einem TL Öl (Walnuss- oder Olivenöl) andünsten, zwei EL Tomatenmark dazu, unter Rühren noch etwas weiter dünsten lassen – mit etwas (ca. ½ Tasse) Wasser oder fettarmer Milch ablöschen, ein paar Kräuter unterrühren, mit einer Prise Zucker abschmecken – fertig!

Trinken, trinken, trinken! Wer kein Wasser mag: Nicht so schlimm, verdünnte Säfte, Schorle oder ein guter Kräuter- oder Früchtetee tun’s auch. Hauptsache, man kommt auf mindestens zwei Liter pro Tag. Wer das locker schafft, darf sich auch mal mit Cola oder Limonade belohnen. Ganz besonders wichtig: Während der Mahlzeiten ebenfalls trinken – das hilft, dass sich das Sättigungsgefühl schneller einstellt – man isst automatisch weniger.

Süßigkeiten, Knabbereien und Kuchen am besten portionsverpackt kaufen (Milka Naps, Kinder Riegel). Und standhaft bleiben, wenn man seine „Tagesration“ aufgenascht hat. Wenn man danach noch naschen will, auf Trocken- oder Frischobst (Weintrauben, Beeren, alles, was mundgerechte Größe hat) zurückgreifen.

Ein kleiner psychologischer Trick, der tatsächlich funktioniert: Dass Farben unterschiedliche Wirkungen auf das menschliche Gehirn haben, ist schon seit Ewigkeiten bekannt. Jetzt hat die Wissenschaft festgestellt, dass der Appetit auch von Farben beeinflusst wird – so soll blau den Appetit zügeln. Ich habe buntes Geschirr und esse tatsächlich vom blauen Teller weniger als vom gelben oder roten.

Ohne Sport ist keine Gewichtsreduzierung dauerhaft! Und wenn es nur ist, dass man statt mit dem Auto mit dem Fahrrad die vier Kilometer auf Arbeit fährt. Ich selbst brauche mit dem Rad zwar ca. 3 min länger, um auf die Arbeit zu kommen, bin vor Ort aber schneller, weil ich nicht ewig nach einem Parkplatz suchen muss... Einmal die Woche gehe ich zudem schwimmen... Demnächst macht 50 m von mir auch noch ein Fitnessstudio auf, in das ich dann auch regelmäßig gehen werde. Wichtig auch hier: Nicht mit dem Sport aufhören, sobald das Wunschgewicht erreicht ist.

So, ich hoffe, dass Euch diese Gedanken helfen, Euch darüber klar zu werden, was Diäten bedeuten, und auch, dass Ihr einige Anregungen für Eure eigene (gesunde) Gewichtsreduzierung erhalten habt.

Egal, ob Ihr nun „richtig“ diätet oder wie ich Eure Ernährungsweise dauerhaft umstellt – ich wünsche Euch viel Erfolg!
...
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Steven1984

Wenn es zu spät für eine normale Diät ist "Adipositas Rehabilitationszentrum Ins

ein Testbericht von 2003-04-30 03:25:45 vom 30.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: man hat eine Erfolgsgarantie und kann wirklich viel abnehmen...
Nachteile/Kritik: es ist nicht einfach aufgenommen zu werden
Hallo
Habt ihr Übergewicht???
Ich meine nicht ein paar Pfund zuviel auf den Rippnen sondern richtig viel???
Könnt ihr kaum noch 1 Treppe hochgehn ohen ins schwitzen zu kommen???
Wenn ja lest weiter , den dieser Bericht ist für all diejenigen denen mit einer normalen Diät nicht mehr geholfen werden kann .
Als ich 14 Jahre alt war wog ich 105 Kilogramm und ich bin nicht grade großgewachsen . Heute wiege ich 60 Kilogramm und bin schlank .
Wie ich dass geschafft habe will ich euch veraten .
Ich war 6 Monate in einer Langzeittherapie .
Wenn man von einem Hausarzt bestätigt bekommt das man sehr starkes Übergewicht hat hat man gute Chancen das ganze von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen.
Die Internetseite Des Institutes lautet www.Insula.de

In diesem Institut lern ihr euch richtig zu ernähren und regelmäßig Sport zu betreiben . Zum einen steht 2 mal die Woche Krafttrainig (Gewichteheben und so) zum anderen 2 mal die Woche Ausdauertraining (Wandern oder Skilanglauf ) auf dem Plan . Falls ihr noch Schüler seit werdet ihr dort eine ganz normale Schule besuchen . Seit ihr schon älter habt ihr die Möglichkeit verschieden Praktiken zu machen.
Es gibt auch etliche Freizeitangebote und am Wochenende könnt ihr auch in Gruppen in Diskotheken gehen oder anderen Veranstaltungen beiwohnen . Z.B. als ich da war hat die Snowboard WM dort stattgefunden
Der Standort ist Berchtesgaden also im tiefsten Oberbayern nahe der östreichischen Grenze. Man ist dor meistens in 2 Bett untergebracht das zwar nicht grade das komfortabelste ist aber man gewöhnt sich dran .

Ihr esst ganz normal Frühstück, Mittagessen , Nachmittags eine Kleinigkeit (meistens Obst manchmal auch ein Eis oder Pudding ) und Abendbrot.
Das ganze System basiert auf fettreduzierter Ernährung und der gesunden Zubereitung von Malzeiten.
Während der Therapie habt ihr außerdem Ehrnährungunterricht und einmal die Woche ein Gespräch mit einem Psychologen.
In diesem Institut sind ausschließlich Dicke dadurch werdet ihr von niemandem gehänselt und ausserdem fällt das Abnehmen im Team leichter.
Falls ihr es dennoch zuhause mit dem Abnehmen versuchen wollt kann ich euch nur sagen der einzige Weg ist gesund Ernährung und hier ein TIP:
Auf der oben angegebene Internetseite kann man auch ein Buch zur Ernährungsumstellung kaufen das auch Rezepte enthält es kann sehr hilfreich sein und ist sein Geld wert.
Das aller wichtigste ist jedoch das ihr wirklich abnehmen wollen müsst ansonsten kann euch niemand helfen.

Viel Glück
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Kathi!

Das richtige Gewicht???

ein Testbericht von 2003-04-07 17:30:52 vom 07.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Gewichtsabnahme, ohne den Körper zu ...
Nachteile/Kritik: Größerer Zeitaufwand...
Hallo an alle!!!

Mh... diesmal geht mein Bericht über die Körperzusammensetzung und in diesem Zusammenhang das Körpergewicht. Habe mir zu diesem Thema einige Gedanken gemacht und diese versucht einigermaßen verständlich in Worte zu fassen. J

Viele Menschen denken, sie wären zu dick oder hätten Übergewicht. Sie fühlen sich nicht wohl und dies hat negative Auswirkungen auf die Psyche. Doch ist es wirklich so, dass das Körpergewicht Einfluß auf das eigentlich Leben hat und welches Gewicht ist denn optimal?

Das Körpergewicht und auch somit verbunden das äußere Erscheinungsbild hat in der fitness- und schlankheitsorientierten Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewonnen. Wenn man mal beim Fernsehschauen in der Webung darauf achtet, werden meistens nur dünne und gesundaussehnde Menschen gezeigt. Dies bewirkt bei den Zuschauern, dass Freude und Frusttration mit dem Körpergewicht verbunden ist. Dabei haben es viele übergewichtige Leute schwer den morgendlichen Betrag auf der Wage zu ändern.
Das Gewicht hat mehrere Faktoren, von dem es abhängig ist:
1. Es ist möglich, dass man die genetische Vorraussetzungen zum Übergewicht schon in die Wiege gelegt bekommt, so dass man es später einmal schwerer haben wird das Idealgewicht zu halten. Entscheident ist der Körperbau, ob man schwere Knochen hat oder ob man mehr Fettgewebe besitz als andere.
2. Auch die Kalorienzufuhr, die Ernährung, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es gibt fünf Ernährungssünden auf die geachtet werden sollte: zu fettig, zu viel (allgemein gesehen), zu viel Salz, zu viel Zucker oder zu viel Alkohol. Das Gewicht ist auch von dem Kalorienverbrauch abhängig, in erster Linie die körperliche Aktivität und die Körpertemperatur.
3. Auch psychische Faktoren spielen beim Gewicht eine entschiedende Rolle. Ein von der Gesellschaft abgegrenzter Mensch isst vor Frust oder aus Langweile. Eine Überforderung oder auch Unterforderung kann bei Einigen zum erhöhten Gewicht führen.
4. Das Bewegungsverhalten ist ein wichtiger Faktor. Eine Berufstätiger, der die meiste Zeit am Tag vor dem PC sitzt, hat wenig Möglichkeit seinen Körper fit zu halten. Rückenschmerzen kommen hinzu und der Bewegungsapperat mit der Psyche verbunden ist zu „faul“ abends nach der Arbeit noch Sport zu treiben.
5. Ein eher nicht alzu wichtiger Aspekt sind die klimatischen und geographischen Vorraussetzungen. Zum Beispiel in einigen Länder ist das Übergewicht auf die ganze Bevölkerung gesehen im Vergleich zu anderen wesentlich höher, da die Kultur oder auch der religiöse Glaube ihnen gewisse Essgewohnheiten vorschreiben.


Eine gesunde Ernährung bewirkt schnellste Wirkung zur Verbesserung der Gesundheit und der Fitness. Dabei sind tiefgreifende und unmittelbare Erfolge zu verspüren. Somit besteht ein enger Zusammenhang zwischen Ernährung, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und dem Wohlbefinden. Doch für viele Menschen stellt es ein großes Problem dar, negative Ernährungsgewohnheiten zu verändern und die Kenntnisse in eine tägliche, ausgewogenne und gesunde Ernährung praktisch um zu setzen. Ein jahrelanger Prozeß zur Entwicklung der eigenen Essgewohnheiten, der Vorlieben und Abneigungen zu manchen Nahrungsmitteln, entsteht und läuft unbewusst, unbeabsichtigt und ohne kognitive Steuerung ab.

Wenn jemand Übergewicht hat, ist dies ein komplexes Syndrom und umfasst den ganzen Körper. Viele Menschen versuchen durch eine zeitlich begrenzte Einzelmaßnahme, eine Verringerung des Gewichtes zu bewirken. Ein Beispiel wäre da zum Beispiel FdH („Friß die Hälfte“). Eine Halbierung der Kalorienzufuhr für den Körper ist nicht erfolgreich, weil dabei ein Abfall des Leistungsvermögens hervortritt. Diese Maßnahme kann zu Mangelerscheinungen führen. Auch das Rauchen und der Alkohol sollte als Maßnahme zur Reduzierung des Gewichtes nicht in Anspruch genommen werden. Nikotin und Alkohol schädigen den Körper nur noch mehr.

Sportliche Aktivität und körperliches Training kann zur Vorbeugung von Übergewicht sehr wirksam sein. Dabei ist nicht nur Ausdauertraining sondern auch Krafttraining entscheiden und führt auch zur Fettreduzierung. Ausdauer Sportarten sind allerdings wirksamer, da eine kleinere Intensität und eine längere Belastung über einen gewissen Zeitraum auf den Körper wirkt. Wenn Übergewichtige eine Reduzierung ihres Gewichtes haben wollen, sollten sie nicht direkt Joggen gehen, sondern erst einmal mit dem Fahrradfahren anfangen, da die Gelenke nicht so sehr belastet. Auch sollten Menschen mit bereits zu viel Gewicht, als die Norm empfiehlt, eine ärztliche Untersuchung zur Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Gesundheit vornehmen lassen.
Während mehr auf sportliche Aktivitäten eingegangen wird, sollte auch gleichzeitig auf die Ernährung geachtet werden um eine Körperzusammensetzung in eine positive Richtung zu ändern. Nur eine Kombination von beiden Maßnahmen kann zur einer Gewichtsreduzierung führen. Vorallem sollte die Umstellung auf lange Zeit geschehen, denn eine schnelle Veränderung ist nicht sehr wirksam. Mit Sport wird dabei eine erhöhter Kalorienverbrauch bewirkt und durch die Reduzierung Kalorienaufnahme eine Ernährungsumstellung erzeugt.

Ich hoffe der Bericht hat euch gefallen und kann auch vielleicht einigen von euch hilfreich sein!

Liebe Grüße Kathi!
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mawirtz

Dauerhaft abnehmen mit kleinen Tricks!

ein Testbericht von 2003-03-13 20:40:09 vom 13.03.2003
Empfehlung: ja
10 Kilo in zwei Wochen abnehmen???

Für immer schlank???

Schön wär´s, das einzige, was bei solchen Versprechungen dünner wird, ist in der Regel der Geldbeutel...

Auch von sogenannten Crash- Diäten ist dringend abzuraten, da der schnelle Erfolg meist nur durch den Verlust von Gewebewasser erreicht wird (bis zu 5 Kilo in den ersten Tagen, danach stagniert der Zeiger der Waage), ohne dass die Fettreserven ernsthaft angezapft werden.

Auch die Diäten in den Frauenzeitungen bringen keinen dauerhaften Gewichtsverlust, wenn man nach dem Erreichen des Wunschgewichtes so weiter futtert wie vorher. Das Ergebnis ist der Jojo- Effekt...

Das einzige, was wirklich hilft, ist die dauerhafte Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten.

!!! Merke: 1 kg Fett hat ca. 9.000 Kalorien !!!

Um 1 kg Körperfett abzunehmen, muss man also 9.000 Kalorien einsparen. Bei einem täglichen Kalorienbedarf (Grund- und Leistungsumsatz) von z.B. 2.200 Kalorien (Frau, überwiegend sitzende Tätigkeit) und einer 1.200 Kalorien- Diät (z.B. Brigitte- Diät) dauert das 9 Tage.

Wer dauerhaft abnehmen möchte, muss mehr Energie verbrennen, als er aufnimmt und sollte also an mehreren Schrauben drehen:

1. Energieaufnahme drosseln
Fett hat etwa einen doppelt so hohen Brennwert wie Kohlehydrate und Eiweiß. Wer beim Fett ein wenig einspart (und das geht ganz einfach, glaubt es mir), reduziert die tägliche Energieaufnahme effizient, ohne sich zu kasteien. Tipps zum Fett sparen gibt es weiter unten!

2. Leistungsumsatz erhöhen
Das bedeutet, dass man Energie durch Aktivität verbrennt: Mehr Bewegung, Sport etc. aber das ist nichts neues, deshalb spare ich mir das...

3. Grundumsatz erhöhen
Da bedeutet, dass der Körper mehr Energie braucht, um seine Funktionen aufrecht zu erhalten. Man erreicht dies zum Beispiel durch den Aufbau von Muskelmasse (die will versorgt und gewärmt werden ;-)) und auch ganz einfach durch die Reduzierung der Raumtemperatur (also einfach mal die Heizung ein wenig runter drehen...).


Soweit die Theorie...

aber der Homo Sapiens ist leider ein Gewohnheitstier und neigt dazu, schnell wieder in den alten Trott zu fallen, wenn das gewünschte Ziel erreicht scheint.

Hier ein paar kleine, unscheinbare Änderungen im Alltag, keine Diät im eigentlichen Sinne, mit deren Hilfe ich mein Gewicht von 70 kg auf 58 kg reduziert habe und mittlerweile dauerhaft im Grünen Bereich halte, ohne mich zu quälen:

Süßes
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Generell sollte man den Süßkram natürlich reduzieren zu Gunsten von Obst... vor allem, wenn man abnehmen will! Leider klappt das nicht immer, manchmal braucht man „Nervennahrung“ oder wie auch immer Ihr das nennt. Dann geht es nur noch um Schadensbegrenzung.

Ich bin eine Naschkatze... manchmal muss es Schokolade sein (PMS), dann gönne ich mir das auch. Wenn ich Lust auf ein Stück Schokolade habe, esse ich ein Stück davon (am besten Zartbitter, die ist weniger fett als Nougat oder Noisette und „befriedigt“ meine Schokolust am schnellsten) und nicht irgendwas anderes, zum Beispiel einen Joghurt. Der Joghurt befriedigt die Schokolust nämlich nicht, und dann hat man, ehe man sich umschaut, den Joghurt UND die Schokolade gegessen und damit doppelt so viele Kalorien zu sich genommen, wie man eigentlich wollte.

Wer abnehmen bzw. nicht zunehmen möchte, sollte auf jeden Fall die Finger von Schokoriegeln lassen, ein Mars hat 330 Kalorien und das ist fast 1/6 der täglich benötigten Kalorienzufuhr der o.g. Frau mit überwiegend sitzender Tätigkeit. Wer auf solche Snacks nicht verzichten kann, sollte eher auf Müsliriegel zurückgreifen, einer davon hat nur ca. 100 Kalorien und macht übrigens auch besser satt.

Schokolade ist süß und fett, eine Mischung, die lt. meinem Hausarzt besonders schnell auf die Rippen geht. Wenn man nur Lust auf etwas süßes hat und nicht unbedingt Schoki sein muss, sollte man besser Gummibärchen naschen. Spart 50% Kalorien. Und: eine Tafel Schokolade hat man schnell gegessen, aber eine ganze Tüte Gummibärchen???

Auch eine gute Alternative: Schokoküsse! Die schmecken nach Schokolade, machen aber schnell satt. Mehr als drei kann ich nicht auf einmal essen... macht 180 Kalorien, verglichen mit 650 Kalorien für eine Tafel Vollmilch sicherlich das kleinere Übel...

Sommerzeit ist Eiszeit: Fruchtsorbet enthält weniger Fett und damit weniger Kalorien als Milcheis (Hauptzutat ist leider Sahne). Auch Joghurteis ist eine gute Alternative. Eine furchtbare Kalorienbombe ist „Magnum“, eins davon hat sage und schreibe 380 Kalorien (das ist 1/6 meines täglichen Energiebedarfs)!!! Da gehe ich echt besser zur Eisdiele und hole mir ein Bällchen im Becher bzw. die Waffel kriegt mein Hund.
Allerdings habe ich im Sommer auch immer eine Wassermelone im Kühlschrank deponiert, die ist schön erfrischend und man kann davon essen, so viel man will (kein Fett, wenig Zucker).
Statt Milchshakes schmeckt mir auch selbstgemachte Fruchtbuttermilch (Obst und Buttermilch zu gleichen Teilen mit einem Schuß Mineralwasser im Mixer püriert)- auch hiervon kann man aufgrund des geringen Fettgehaltes so viel trinken, wie man will. Mit Banane zubereitet hat man eine sättigende (Zwischen-) Mahlzeit!!!


Fast Food
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Generell sollte man das sogenannte „Fast Food“ nicht als Zwischenmahlzeit betrachten, sondern als volle Mahlzeit. Wenn schon Fast Food, sollte man folgendes beachten:

Gegen einen Hamburger als Hauptmahlzeit ist nichts einzuwenden, wenn man dazu statt den fetten Pommes einen Salat oder Ofenkartoffeln isst. Und statt der süßen Cola/ Limo lieber Wasser, Eistee, Schorle oder Saft. Cheeseburger sind zwar lecker, aber der Käse ist fett und deshalb sollte man darauf verzichten, spart pro Scheibe 40 Kalorien.

Das selbe gilt für Döner Kebap.

Wer bei der Pizza statt Salami (28 g Fett/100 g) gekochten Schinken (2 – 4g Fett/100 g) bestellt, hat auch schon Fett und Kalorien gespart, ohne dabei ganz auf die Pizza verzichten zu müssen. Auch Gemüse- Belag spart Fett ein! Wenn ihr in der Pizzeria für jeweils zwei Leute einen Salat und eine Pizza teilt, ist es sogar ein recht gesundes Essen!


Kochen zu Hause
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Hier kann man besonders gut Fett einsparen, zum Beispiel mit beschichteten Pfannen.

Fertiggerichte (auch Gemüse!) aus der Tiefkühltruhe enthalten in der Regel ordentlich Fett, da muss man nichts mehr dazugeben.

Nudeln (Hartweizengrießnudeln enthalten weniger Fett als Eiernudeln!!!) mit einer einfachen Tomatensoße (z.B. von Buitoni) und ein Salat sind lecker und schnell zubereitet. Dieses Gericht enthält kaum Fett, wer abnehmen will, sollte den Parmesankäse weglassen...

Mayonnaise ersetze ich durch fettreduzierte Salatcreme und Naturjoghurt (im Verhältnis 1:1), zum Beispiel für meinen Krautsalat (Memphis Style Cole Slaw in der Rezeptrubrik, schaut mal rein). Die Salate schmecken einfach frischer!

Fertiger Krautsalat ist eine feine Sache, wenn man die Sorten ohne Mayonnaise- Soße bevorzugt!!

Sahne zum Kochen kann man prima zur Hälfte durch Gemüsebrühe ersetzen, Creme Fraîche durch Joghurt bzw. Saure Sahne.

Statt Salami, Wurst und fettem Käse lege ich mir lieber Kochschinken aufs Brot. Ein hervorragender Brotaufstrich ist „Exquisa Vital,“ mit 4% Fett, der schmeckt toll mit Marmelade. „Brunch“ enthält 23 % Fett und ist sehr lecker, eine echte Alternative zu Butter und Margarine. Auch gut: Brot mit Kräuterfrischkäse und ein paar Tomatenscheiben.

Wenn es Fleisch gibt, dann „natur“, also nicht paniert, in der Pfanne oder vom Tischgrill. Am liebsten mag ich Geflügel, das schmeckt lecker und enthält wenig Fett. Muskelfleisch (Schnitzel) ist ebenfalls zu empfehlen. Völlig abzuraten ist von Wurst (außer Bierschinken) aller Art, sie enthält immer zu viel Fett. Auch wenn sie „leicht“ deklariert ist...

Generell: Lasst Euch von den Diät- Produkten nicht täuschen, sondern schaut auf der Packung nach dem Fettgehalt. Mir ist aufgefallen, dass die Produkte einfach nur teuer sind und es fettärmere Alternativen im konventionellen Bereich gibt, die sind meist billiger und schmecken besser.

Wer abnehmen will, sollte maximal 30 % der täglichen Energie aus Fett beziehen. Hiermit ist nicht der absolute Fettgehalt gemeint, sondern der relative Fettgehalt!!!

Beispiel:
100 g Salami enthalten laut Packungsangabe 350 Kalorien, und 28 g Fett, macht einen absoluten Fettgehalt von 28 %.
1 g Fett hat 9 Kalorien; 28 x 9 = 252 Kalorien; also 252 / 350 = 73 % relativer Fettgehalt.
Da kann einem die Lust auf Salami schon vergehen, auch wenn man nicht abnehmen will.

Eine gute Hilfestellung ist eine Nährwert- Tabelle, z.B. von Gräfe & Unzer.

UPDATE:
Übermäßiges Essen ist nach neuesten Erkenntnissen nicht nur das Ergebnis mangelnder Selbstkontrolle. Fett- und zuckerreiche Nahrung bewirkt Veränderungen im Gehirn und im Körper. Das Hormonsystem spielt verrückt und wie bei einer Sucht kann man das ungesunde Lebensmittel nicht ablehnen. Das Gehirn reagiert nicht mehr auf für die Regulation des Essverhaltens zuständige Hormon Leptin. Fette Nahrungsmittel begünstigen auch die Prosuktion des Hirnpeptids Galanin, das den Appetit anregt und den Energieverbrauch senkt.
UPDATE ENDE

NOCH EIN UPDATE:
Und zwar ein sehr persönliches... Ich hoffe, dass ich mit diesem Bericht den Leuten klarmachen kann, dass eine "Diät" nichts bringt, wenn man danach so weiterfuttert wie vorher. Man muss seine Lebens- und Essgewohnheiten langfristig umstellen, und das geht nur MIT der Berücksichtigung der eigenen Persönlichkeit. In den ganzen Zeitschriften werden Schönheitsideale gefeiert, die für die meisten unter uns völlig unrealistisch sind. Davon sollte man sich distanzieren. Als ich mich so akzeptiert habe, wie ich bin, habe ich wieder mit Genuss gegessen und das Essen nicht als meinen Feind angesehen. Das ist jetzt 5 Jahre her, damals wog ich 63 kg bei einer Größe von 1,63m. (Und hatte schon einiges abgespeckt im Vergleich zu früher...) Heute genieße ich mein Leben, und die Waage zeigt nur noch 54 kg an, Tendenz fallend. Während meine durch Frauenzeitschriften verdorbene Bekannte ("Sagrotana", sie ist mittlerweile bei Weight Watchers) staunt "Toll wie Du abgenommen hast", renne ich zum Arzt, weil ich mir Sorgen mache. Akzeptiere Dich, wie Du bist, ich weiß, das kann sehr schwer sein. Ernähre Dich gesund und vor allem BEWUSST. Wenn ich heute eine Praline esse, dann genieße ich das Teil so richtig. Frust- und Langeweilefutterei? Tu was dagegen. Gegen Frust und Langeweile meine ich.
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Produktbeschreibung Gewichtsabnahme, Abnehmen & Diäten allgemein

 
Allgemeine Informationen Gewichtsabnahme, Abnehmen & Diäten allgemein
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