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![]() !!!Unvergessen!!!ein Testbericht von mamamela2003-03-26 15:49:24 vom 26.03.2003 Empfehlung: ja Vorteile: einfach nur zum knuddeln und liebhaben...Nachteile/Kritik: zu früh gestorbenMit diesem Bericht möchte ich an unseren, am 27.01.2003, verstorbenen Hasen "Einstein" erinnern. Warum, wieso, weshalb erfahrt im Bericht und natürlich auch allgemeines zur Rasse und Haltung. Hatte erst überlegt ob ich veröffentlichen soll, aber so kann ich ihn ein bisschen unsterblich machen! °°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;° 1 Das Deutsche Widderkaninchen 2 Artgerechte Haltung 3 Unser Einstein- wie alles begann bis zu seinem Abschied °°°°°°°° °°°°°°°°°° °°°°°°°°°° °°°°°°°°°° °°°°°°°°°° °°°°°°°°°° °°°°°°°°°° °° 1 Das Deutsche Widderkaninchen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Vorfahren des Deutschen Widderkaninchens kommen aus Frankreich und England, wobei die Franzosen eher Wert auf das Fleisch und Fell legten, die Engländer züchteten hochwertige Rassetiere mit möglichst langen Ohren. Das Französische Widderkaninchen wurde erstmals 1869 in Deutschland eingeführt und um die Jahrhundertwende vermehrt nach eigenen Vorstellungen gezüchtet. Dadurch verschwand der Französische Vorfahr weitgehend. Seinen Namen erhielt das Deutsche Widderkaninchen 1933. Das durchschnittliche Gewicht dieser Rasse liegt bei 5,5kg. Die Statur ist recht massig und wirkt ein wenig gedrungen mit breitem Kopf, kräftigem Nacken, unsichtbarem Hals und kräftigen kurzen Hinterläufen. Die Ohren, sind das Hauptmerkmal der Widder uns werden als "Behang" bezeichnet da sie schlaff zu beiden Seiten des Kopfes herab hängen. Sie erreichen meist eine Länge von 8cm bis 11 cm. Außer in Silberfarbe gibt es den Widder in allen erdenklichen Farben und Farbkombinationen. 2 Artgerechte Haltung ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Bei diesem Punkt gehen die Meinungen zum Teil sehr weit auseinander. Manche sagen, so ein Tier gehört nach draußen, andere dagegen sind davon überzeugt, da es ja ein Heimtier und somit in die Wohnung gehört. Wie auch immer man es hält, man sollte das Tier beobachten, ob es sich in der zur Verfügung gestellten Umgebung, wohl fühlt. Das ist meiner Meinung nach das wichtigste. Wie hatten unseren kleinen Stinker in der Wohnung und im Sommer an einem geeigneten Halbschattenplatz im Garten. Sein Käfig hatte die Größe von einem ganzen Quadratmeter, so das er sich im Käfig auch austoben konnte, was er oft genug gemacht hat. Von der Zoohandlung hatten wir damals eine Auflistung bekommen, was im Käfig sein sollte: Katzenstreu ganz unten auf dem Boden, darüber Stroh, in einer Raufe immer frisches Heu, eine Trinkflasche mit täglich frischen Wasser, eine Futterschüssel für Körnerfutter und eine weitere für frisches Obst und Gemüse ein Nage- und Salzleckstein, evtl. ein Häuschen damit sich das Tier ggf. zurückziehen kann. Also, das mit dem Katzenstreu im Käfig haben wir schnell sein lassen, da das unserem Stinker gar nicht gepaßt hat. Wir sind dann auf Einstreu (Sägespäne) umgestiegen. Ansonsten haben wir den Käfig so eingerichtet, wie es uns empfohlen wurde. Den Käfig habe ich mindestens einmal pro Woche sauber gemacht. Dabei sollte man auch drauf achten, das man die Trinkflasche regelmäßig ohne Reinigungsmittel gründlich reinigt und auch den Käfigboden jedes Mal feucht auswischt. Wenn es geruchsmäßig schon vorher störend war, hab ich ihn auch zwischendurch schon eher sauber gemacht! Kam ganz darauf an, wie viel er getrunken und gegessen hat. Da wären wir beim Thema Futter. Da wir ein kleines Leckermäulchen zu Hause hatten, gab es natürlich auch öfters mal was "gutes" zwischen die Zähne. Einstein mochte ganz besonders Joghurtdrops, Grünlinge, und die Knabberstangen, diese ausschließlich von Vitakraft! Man sollte allerdings mit diesen Extras aufpassen und nicht zu viel davon geben, da es sonst leicht zur Gewichtszunahme bei dem Tier kommt! Das Problem hatten wir jedoch zum Glück nicht, denn auf Diät wäre er sicher nicht scharf gewesen. Aufgepaßt, Geschmäcker sind auch bei Tieren verschieden!!! 3 Unser Einstein- wie alles begann bis zu seinem Abschied ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~ Jetzt muß ich ein bißchen weiter ausholen. Als ich 1998 von zu hause ausgezogen bin, um meine Lehre zu machen, bin ich bei meinem Freund (jetzt Mann!) eingezogen. Als wir ca. 2 Wochen vor meinem 17 Geburtstag im Ertel- Einkaufszentrum, im Bamberger Hafen, so rumgeschaut haben, sind wir auch dem Zoohandel vorbeigekommen. Sofort sind mir die süßen jungen Häschen mit ihren Schlappohren aufgefallen. Ich mußte einfach hin und sie mir anschauen, und auch mein Schatz konnte nicht widerstehen. Der Zoohändler sah, wie begeistert wir waren und fragte, ob wir nicht einen rausnehmen wollen. Klar wollten wir! Aber welchen von den ganzen Süßen Hasen? Da viel mir ein ganz besonders aufgeweckter, schwarz weißer Wuschel auf, der sich ständig auf die Hinterläufe stellte und alle anderen wegscheuchte. Ein paar Minuten später hatte ich das winzige Knäuel auf dem Arm und durfte ihn streicheln. Als wir am Parkplatz angekommen waren, suchte mein Schatz vergeblich den Autoschlüssel, als ihm einfiel, das er den sicher im Zoohandel vergessen hat (KLAR!!). Also ging er noch mal rein und als er zurück kam, konnten wir los. Zwei Wochen später- mein Geburtstag und irgendwie war mein Schatz ziemlich komisch und grinste ständig so. Naja, als ich alle Geschenke ausgepackt hatte und zum "dreibeinigen" Hauptgeschenk (*ggg*) übergehen wollte, führte er mich in unsere Küche und was seh ich? Einen riesigen Hasenkäfig mit einem winzigen Schlappohr drin! Ihr könnt euch denken, das es der schwarz-weiße Hase aus dem Einkaufszentrum war. Als mein Schatz nämlich angeblich den Autoschlüssel geholt hat, hat er den Zoohändler gebeten, den gestreichelten Hasen noch zwei Wochen für uns zu beherbergen, damit er ihn mir zum Geburtstag schenken konnte. Süß, oder?! Er hat ihn mir geschenkt, damit ich nicht immer den ganzen Tag so alleine bin, weil er von morgens bis abends unterwegs war. So nun war er also da, der kleine Stinker! Und den Namen "Einstein" hatte er auch gleich weg, weil er ständig Männchen machte und sich neugierig umgeschaut hat. Allerdings hatten wir mit ihm auch so manchen Kummer. Da er immer so ungestüm war, hat sich einmal fast das ganze rechte Auge ausgekratzt; wie genau er das geschafft hatte, konnten wir uns nicht erklären. Die Tierärztin hatte Mühe, das Auge noch zu retten, aber es hat geklappt. Er war auf dem Auge dann allerdings fast blind, weil sich darauf eine dicke Narbe gebildet hatte. Durch sein wildes Gehoppel durch den Käfig hatte er sich zweimal im Rücken einen Nerv eingeklemmt und konnte dann seine Hinterläufe nicht mehr bewegen, was sich aber nach einer Spritze wieder gegeben hatte. Am schönsten war es, mit dem kleinen Stinker zu schmusen. Er hat das genauso genossen wie ich und ist dabei fast immer eingeschlafen, so sehr hat er sich dabei entspannt. Das man dann auch mal vollgepieselt wurde, blieb nicht aus, aber das konnte man verzeihen! Damit "Steini" während meiner Arbeitszeiten auch Gesellschaft hat, haben wir im ein Rosettenmeerschweinchen mit in sein Reich einziehen lassen. Nach anfänglichen Reibereien, verstanden sie sich richtig gut und haben viel gekuschelt und sogar auch gerammelt; die zwei Schwulis! ;o) Was ihn aber leider das Leben gekostet hat, waren seine Backenzähne. Ja, ihr habt schon richtig gelesen. Der Grund war eine Überzüchtung, wodurch die Backenzähne mit der Zeit immer schneller nachgewachsen sind und nur unter Vollnarkose korrigiert werden konnten. Da so eine Narkose den kleinen Körper natürlich stark belastet ist klar und man sollte darauf achten, das zwischen den OP's ein Abstand von 3 Monaten liegt. Die OP ist absolut notwendig, da die Backenzähne die Zunge durchspießen und er so natürlich nicht mehr ausreichen Nahrung und Flüssigkeit zu sich nehmen kann. Davon abgesehen ist es natürlich auch sehr schmerzhaft. Doch bei "Steini" war es mit den Zähnen dann so schlimm, das die Abstände innerhalb der 3 Monate lagen und er dies somit beim letzten mal nicht mehr verkraften konnte. Er ist nach der OP ins Koma gefallen und in der Nacht für immer eingeschlafen. EINSTEIN"STEINI" der "STINKER" von Oktober '98 bis Januar '03 und für immer UNVERGESSEN! Tja, was soll ich noch großartig schreiben? Es ist eigentlich alles gesagt und ich bin stolz darauf, das ich "Steini" so ein bißchen unvergeßlich machen kann. Vielen Dank fürs Lesen. mamamela ... |
Purzel157, 10.05.2006
das ist eine sehr traurige Geschichte und dadurch bin ich bin mir noch einmal bewusst geworden, wie glücklich ich mit meinen Bieden sein kann.
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| Allgemeine Informationen Hasen gelistet seit: 03.09.2003 | Bewertung durch unsere Mitglieder
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