Ziehen von Weisheitszähnen
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Bewertung: Kundenbewertung 3,70 / 5,00 (3.6 von 5)

Ziehen von Weisheitszähnen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,70 / 5,00 (3.6 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (8/12).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Sie sind endlich raus, keinen Druck mehr, liebes Versorgen von mama
  • - Kieferchirurg war sehr gut - Kaum Schwellung - Gute Nachsorge
  • bei Entfernung aller 4 Weisheitszähne: - es ist eindeutig vorbei - „nur“ einmal Angst vor der OP - „nur“ einmal Schmerzen Beachtet werden sollte: - Wohlfühlfaktor! Solange suchen, bis die „Chemie stimmt“ - Unbedingt zum Kieferchirurgen gehen / Kei
  • tat bei mir nicht weh
  • sie sind endlich weg
Nachteile/Kritik
  • schlecht Schlafen, schmerzen
  • - Angst auf dem OP-Stuhl - Die Schmerzen danach
  • ständiges Kühlen, Hamsterbacke
  • schmerzen
  • Schwellungen,blau,Schmerzen,...
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smily777

Meine 3 Wochen mit und ohne Zähne :D

ein Testbericht von 2004-07-30 11:07:11 vom 30.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Sie sind endlich raus, keinen Druck mehr, liebes Versorgen von mama ...
Nachteile/Kritik: schlecht Schlafen, schmerzen
Also..
Am Montag den 14.6.2004 wurden mir alle 4 Weisheitszähne entfernt.
Da ich denen helfen will die solch eine Behandlung noch vor sich haben, habe ich mich dazu entschlossen einen Bericht zu schreiben.

---Beschwerden---
Es fing alles damit an dass ich im März morgens aufwachte und mein ganzer Kiefer mir weh tat. Meine Zähne fühlten sich an, als ob ich ne Klammer getragen hätte. (Bin 20, hatte mit 14 ne Klammer) Ich hab mir aber nix dabei gedacht und so zog sich das ganze dann noch zwei Woche hin....jeden Tag wachte ich mit den erträglichen Schmerzen auf und jeden Tag dachte ich das es morgen bestimmt weg ist.

---Zahnarzt---
Schließlich überredete ich mich dann zum Zahnarzt zu gehen. (Hab so schreckliche Angst vorm Zahnarzt...) Zum glück stellte er keine Löcher fest und da ich schon ahnte das meine Weisheitszähne druck auf meine anderen Zähne ausübten... wurden alle 4W.-zähne geröntgt. Und tatsächlich alle drückten sie ziemlich gemein gegen die anderen Zähne und lagen zu dem auch noch ganz schief im Kiefer. Meine Zahnärztin meinte also das alle 4 gezogen werden müssen.

---Kieferorthopäde---
Also suchte ich mir einen guten Kieferchirurgen in der Nähe und machte einen Termin aus. An diesem Tag wurde ich noch mal geröntgt (die anderen Aufnahmen waren zu klein) und der Termin für den 14.6 wurde beschlossen. Ich hatte noch die Auswahl zwischen 2-2 oder alle 4 auf einmal. Ich entschied mich für alle 4 auf einmal, da ich es dann erstens hinter mir habe und zweitens zahlt die Krankenkasse dann die Vollnarkose.

---Die OP---
Ich muß ehrlich gestehen, dass ich schon etwas nervös war. Ich hatte noch nie eine Vollnarkose gehabt und wusste nicht was danach auf mich zukam. Ich durfte 6 Stunde vor der OP weder etwas essen noch etwas trinken. Noch nicht einmal Kaugummi kauen. Zum Glück war mein Termin um 7:30, so hatte ich eben mal kein Frühstück. Meine Mutter fuhr mit mir zum Kieferorthopäden wo mich der Anästhesist direkt begrüßte und mitnahm. Ich bekam noch 1-2 Fragen und dann musste ich mich auf einen Stuhl-Tisch legen. Ich redete innerlich mit mir selbst, dass ich ganz ruhig bleiben soll.
Der Anästhesist gab mir eine Spritze in den linken arm und redete weiter mit den Helferinnen. Sofort als die Spritze gesetzt war merkte ich wie es mir leicht schwindelig wurde. Dann fielen mir die Augen stück für stück zu. Durch die geschlossenen Augen sah ich noch das Licht der OP Lampe. Ich versuchte die Augen wieder auf zu machen, doch es ging nicht. „Ganz ruhig...tief atmen“ redete ich mir selbst ein, um nicht in Panik zu fallen. Dann merkte ich wie mir das schlucken schwer fiel --- dann saß meine Mom neben mir. „ Ich bins, es ist vorbei...alles gut gelaufen“ hörte ich meine Mama sagen :) . Was?? schon vorbei?? komisch... sehr seltsam...ich lag auf einer Liege, meine Mom saß neben mir.. ich spürte meine Lippen nicht, da sie noch betäubt waren. Ich stellte meine Beine auf und fühlte mein Gesicht ab.
Meine Mom erzählte mir, dass die OP 30 Min gedauert hat und dass ich schon seit 30 Min da liege... es dauerte noch mal 15 Min bis der Anästhesist herein kam und meinte ich soll jetzt aufstehen. Ich dachte der macht witze, da ich mich noch total unfähig fühlte zu gehen. Naja ich tat was er sagte ..setzte mich auf und er ging mit mir in einen anderen Raum. Langsam schmerzten meine Backen und ich wollte jetzt nach hause. Doch zuerst schob mir eine Helferin riesige Watte pads in den Mund genau auf die Wunden. „Fest zubeißen, sie können jetzt nach hause... gut kühlen!!“ meinte sie zu mir. Ich tat was sie sagte und biss zu....aber es tat so weh das ich es sofort wieder sein ließ. Meine Mom stützte mich und so gelangten wir zum nah geparkten Auto. Direkt drückte mir meine Mama 2 Kühlpads in dünne Waschlappen gesteckt in die Hände und ich begann schon auf dem Heimweg (15 min) mit dem kühlen. Bei der Apotheke holten wir noch die verschriebenen Schmerztabletten.

---Zuhause---
Zum Glück hatte ich eine Jacke über einem T-shirt angehabt. So musste ich nix über den Kopf ausziehen als ich mich ins Bett legte. Meine Backen taten mittlerweile richtig weh und ich wollte eine Schmerztablette nehmen. Aber wie nimmt man so ein riesen Ding wenn einem der Mund so schmerzt?? Na ja wofür hat man Kartoffelstampfer im Haus. Also wurde die Tablette schön klein gemahlen und mit Wasser vermischt. Ich wollte es erst mit einem Strohhalm versuchen aber ich konnte meine Backen zum saugen gar nicht anspannen. Also kippte ich mir das Wasser-Gemisch einfach in den Mund und schluckte es runter. Ich bekam neue Kühlpads und schlief dann auch sofort ein. Nach ca. 3 Stunden wurde ich wach und wollte etwas essen. Meine Mom hatte HIP-Baby Gläschen gekauft. (nur am rande ... die Früchte Gläschen sind ok..alles andere schmeckte mir persönlich gar nicht) Ich löffelte also vorsichtig ein bisschen von dem Früchtebrei. Einfach in den Mund und runterschlucken, da ich angst hatte das sich etwas in den Wunden festsetzten könnte. Den Rest des Tages verbrachte ich mit Kühlen-Fernsehen-Kühlen-Fernsehen-Kühlen-EM sehen. Abends nahm ich noch eine Schmerztablette und schlief dann –oh wunder- auf dem Rücken ein. In der Nacht wurde ich wach, hatte jedoch nicht so große schmerzen, so dass ich nach etwas Fernsehen wieder einschlief.

---zweiter Tag---
Ziemlich früh weckten mich meine schmerzenden Wangen. Als ich mir vorsichtig über die Backen strich merkte ich auch was geschehen war. Vorsichtig stand ich auf und ging ins Badezimmer. *aaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhh* Meine rechte Wange war angeschwollen wie wenn ein Hamster seinen ganzen Wintervorrat drin verstecken würde. Auf der linken Seite sah man auch eine Schwellung, doch wesentlich geringer. Ich kroch nach einer kleinen Katzenwäsche wieder ins Bett und wartete auf meine Mutter die mir meine Schmerztablette brachte. Sie konnte sich bei meinem Anblick ein lachen nicht verkneifen...aber ich musste ja selber schmunzeln (soweit das möglich war). Eine Halbe Stunde nach der Schmerztablette ging es mir schon viel besser. Ich zappte mich durch das morgen Programm und hörte „fünf freunde“, „TKKG“ und „die 3 ???“ Ich weiß ich bin 20 Jahre alt, aber wenn man im Bett liegt...gibt’s nichts besseres als solche Kassetten. :) Mittags hatte meine Mutter Kartoffeln mit Soße und Wirsing gemacht. Ich knetete alles klitze klein und schluckte es so in kleinen Happen hinunter. Nach einem riesigen Teller taten mir zwar wieder die Wunden etwas weh, aber das warme Essen hatte mir auf jeden Fall gut getan. Ich verbrachte den Nachmittag wieder mit Kühlen und Fernsehen. Außerdem nahm ich um 16 Uhr eine weitere Schmerztablette. Abends aß ich Apfelmus, da ich auf Milchprodukte(wegen den Bakterien) verzichten wollte. Dann stand ich auch endlich mal auf, da ich mit meinem Vater das Fußball spiel Deutschland-Holland sehen wollte. Da ich nicht die Zähne putzen konnte, ich aber ein unangenehmes Gefühl im Mund hatte und nebenbei auch nicht scharf auf Karies oder ähnliches war, spülte ich jeden Abend und jeden Morgen mit „Chlorhexamed“ meinen Mund aus. Das kann ich nur empfehlen weil man danach auch so ein frisches Gefühl im Mund hat. Um 22 Uhr nahm ich NOCH eine Schmerztablette. Also insgesamt 3 an einem tag. Na ja auf der Packungsbeilage stand das man bis zu 4 an einem Tag nehmen darf. Und da ich ziemliche schmerzen hatte wollte ich auf die 3. nicht verzichten.

---3 Tag (aua)---
Ich schlief trotz Schmerztablette schlecht und wenig. Ich wachte in der Nacht öfters auf (da ich sowieso auf dem Rücken so schlecht schlafen kann) und nutzte die Zeit dann zum kühlen(was ja nicht nur die Schwellung, sondern auch die Schmerzen lindert). Morgens brachte meine Mutter mir, Apfelmus mit kleinen Marmorkuchenstückchen drin. *Das soll ich essen???* Ich aß es und es war lecker... danach stand ich auf, putzte mir die vorderen Zähne vorsichtig und bewunderte meine riesigen Wangen im Spiegel. Wankte dann vorsichtig wieder ins Bett (Ich hatte die ganze Zeit immer starke Kreislaufprobleme). Ich verbrachte den Tag wieder mit lesen, Fernsehen und Kassetten hören. Ich nahm nach dem Mittag essen (erbsen-möhren, Kartoffeln, Hackbraten alles schön klein gestampft) wieder eine Schmerztablette. Nachmittags gabs dann auch endlich mal ein Eis. Abends nahm ich wieder eine Schmerztablette, gurgelte noch mal mit der Lösung und ging dann Müde ins Bett. Wieder schlief ich schlecht und wieder war ich froh als die langweilige Nacht vorbei war.

Donnerstags ging es mir dann aber schon viel besser, aber die Schwellung war immer noch sehr stark. Ich stand auf, setzte mich zu meinen Eltern an den Tisch (es gab Suppe) und etwas in den Garten. Ich brauchte keine Schmerztablette, nur noch die Kühlpads. Ab dem Tag ging es Stückchenweise Bergauf. Es tat noch weh, aber es war erträglich. Ich schlief besser und ich hatte nicht mehr so arge Probleme mit dem Kreislauf.

Freitag früh musste ich dann zur Nachuntersuchung. (was hatte ich Panik davor, das sie mir an den empfindlichen Stellen weh tut) So saß ich mit meinen großen Hamsterbacken im Warte Zimmer und wurde von allen angestarrt. Aus spaß meinte ich zu meiner Mom, das ich mir als nächstes meine Nase operieren lassen will. (der Arzt ist auch Gesichtschirurg). Darauf hin erntete ich noch mehr komische Blicke. Hehe.. mir wars egal, ich war stolz auf meine Monstermäßigen Wangen! :) Ich ging ins Behandlungszimmer und setzte mich unruhig hin. Die Arzthelferin untersuchte meinen Mund und tastete von außen gegen die Zahnreihen. „hier ist es noch sehr hart, da muß ich mal was fester drücken“ und schon drückte sie mir richtig feste gegen die unteren Zähne. Ich zuckte zurück und bat sie das doch nicht ganz so feste zu machen, da es für einen Moment wirklich weh tat. Sie meinte aber dann, es sei alles in Ordnung und es sei noch zu früh, um die Fäden raus zu holen, das soll ich nächste Woche machen lassen, bzw. die würden von alleine Rauskommen. Also durfte ich wieder gehen.
Abends kam mein Freund mit dem Zug von unserem zu hause zu meinen Eltern. Ich weiß nicht wie ich seinen Gesichtsausdruck deuten soll, als er mich gesehen hat. Erschrocken, Amüsiert oder war es einfach nur die Freude mich zu sehn?? Wie auch immer, das Wochenende verbrachte ich mit weichem Essen (Rührei mit Spinat z.B.) und ausruhen.
Sonntags fuhren wir mit dem Zug in unsere Wohnung nach Köln.

---Fäden---
Dienstags musste ich wieder arbeiten, was auch gut ging, da die Schwellung mittlerweile vollkommen weg war. Aber ich hatte so einen ekelhaften und komischen Geschmack im Mund. Immer noch spülte ich jeden Morgen und Abend mit der Lösung und putzte zusätzlich vorsichtig über die ersten Zähne. Aber der Geschmack ging nicht weg. Also ging ich zu meiner Zahnärztin in Köln die mir sagte, das die Fäden gezogen werden müssen. Sie vereiste kurz die Backen und zup zupf zapf waren alle Fäden draußen. Es blutete einwenig aber es tat nicht weh. Ab da an wurde es VIEL besser. Der Geschmack war weg und ich konnte schon gut Nudeln und Reis essen. Als mir einmal etwas Nudel zwischen letztem Zahn und Wunde hängen blieb, versuchte ich alles um die Reste heraus zu bekommen. Es gelang mir nicht. Bis ich mir eine Haarnadel zurecht bog und VORSICHTIG unter die Nudel schob. Ich drückte sie so zu sagen oben heraus und das Problem war gelöst. Ich will jetzt keinen dazu anstiften mit Haarnadeln im Mund rum zu fuchteln aber ich war sehr vorsichtig und es hat geklappt. Würde sonst eher dazu raten, eine Munddusche zu benutzen oder zum Zahnarzt zu gehen. Vorallem nicht in der Wunde selber rumpulen. Nicht das die wieder aufgeht!!!!
3 Wochen nach der OP konnte ich dann auch wieder richtig essen. Fleisch und Brötchen waren kein Problem mehr.

---Fazit---
Ich muss ehrlich sagen, es war eine schöne Zeit. Klar, die schmerzen und die Schwellung und das schlechte Schlafen war sicher nicht angenehm. Aber meine Mutter hat sich so wundervoll um mich gekümmert. Ich hab alte Kassetten gehört und wurde mit leckerem Essen versorgt. Es war wie als Kind, wenn man Krank war und nicht in die Schule konnte.
Ich hab in den 2 Wochen 3 Kilo abgenommen, welche ich mir aber sobald ich wieder essen konnte mit Genuss und Freude wieder drauf gefuttert habe.
Außerdem bin ich froh das ich nun endlich keinen Druck mehr auf den Zähnen habe.
Wenn es weh tut, nehmt eine Schmerztablette, dafür sind sie ja da und wenn alles vorbei ist, geht ihr erst mal richtig, lecker was essen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
florrischu

Entfernung der Weisheitszähne - Waren es wirklich Schmerzen?

ein Testbericht von 2008-01-21 21:00:39 vom 21.01.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: - Kieferchirurg war sehr gut - Kaum Schwellung - Gute Nachsorge...
Nachteile/Kritik: - Angst auf dem OP-Stuhl - Die Schmerzen danach
Hallo liebe yopi.de-Gemeinde,
heute schreibe ich mal über die Entfernung einen meiner Weisheitszähne.


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Der Zahnarzt hat gesagt.....
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Es war mal wieder soweit, die halbjährliche Kontrolle bei meinem Zahnarzt stand an. Eigentlich nichts schlimmes, jedoch hatte ich irgendwie ein komisches Gefühl im Magen, da beim letzten Mal schon Röntgenbilder gemacht wurden. Die Kontrolle verlief eigentlich recht harmlos, bis mein Zahnarzt den Spiegel an die Weisheitszähne hielt.... "Mmmh, das sieht nicht so gut aus, (...) ich würde sie entfernen lassen...." Das saß!!! Die nachfolgenden gesprochenen Sätze des Zahnarztes nahm ich nicht mehr so richtig wahr, weil meine Gedanken in diesem Moment um Betäubungsspritzen und Zahnarztbohrern kreisten. Am Empfang durfte ich mir noch die Überweisung zu einem Kieferchirurgen (!) abholen, bei dem ich dann auch recht bald angerufen hatte.....

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Die Kieferchirurg - steht es so schlecht um meine Zähne?
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Ich dachte mir zuerst: Warum der Kieferchirurg? Hätte mein Zahnarzt nicht einfach die Weisheitszähne ziehen können? Die Antwort bekam ich beim ersten Termim vom Kieferchirurgen: "Die Weisheitszähne sind ein Stück unters das Zahnfleisch gewachsen, das muss aufgeschnitten werden." Aha! Mir lief es sofort kalt den Rücken runter. Die beruhigendsten Worte während des ganzen Gesprächs waren folgende: "Wir ziehen erst einmal nur einen Weisheitszahn" und "Das ist ein Routineeingriff. Mit Betäubung dauert es ca. nur 30 Minuten". Gut zu wissen........ Ein paar Tage später war dann auch schon der Termin für den Eingriff gekommen.......

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Der Tag der OP - die Wahrheit naht....
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Man hört ja die wildesten Geschichten von Leuten ohne Weisheitszähne. In grausamsten Bildern hatte ich mir in der Nacht vor der OP ausgemalt, wie es ablaufen würde..... Leider wurde, als ich am besagten Tag in die Praxis kam, die erste Befürchtung gleich wahr: Eine OP-Lampe und ein OP-Stuhl im "schönen" Grün gehalten. Oh Gott, dachte ich mir, das kann ja heikel werden. Nachdem ich auf dem OP-Stuhl gelegen hatte, kam auch recht bald der Arzt hinein, sagte mir kurz "Hallo", sprach noch ein paar aufmunternde Worte und gab mir schließlich eine riesige Spritze ins Zahnfleisch. Meine Befürchtungen haben sich hier nicht bestätigt, die Spritze ziepte nur ein wenig, aber tat nicht direkt weh. Dann ging der Arzt wieder und ließ mich noch für 20 Minuten allein. Die 20 Minuten waren mit einem komischen Gefühl im Magen verbunden. Die rechte Gesichtshälfte hatte nach ca. 15 Minuten gar kein Gefühl mehr :-) 5 Minuten nachdem die rechte Gesichtshälfte taub war, kam der Arzt wieder, wenigstens in Weiß gekleidet und nicht im schrecklichen OP-Grün. Ich bekam ein Tuch aufgelegt, sodass nur noch das Gesicht herausguckte. Leider waren meine Augen auch verdeckt, sodass ich das Bild, dass an der Decke hing, nicht mehr sehen konnte. Der Arzt spritzte noch einmal die Betäubung nach, meiner Ansicht steckte die Nadel ziemlich tief, denn ein unangenehmes Drücken kam hinzu. Dann sollte der Eingriff losgehen: Ein schwerer Schlauch wurde zur OP-Schwester gereicht, der Arzt nahm sein Skalpell und schnitt mir das Zahnfleisch auf (glaube ich zumindest, ich habe es ja nicht gespürt :-)). Dann kam der Bohrer zum Einsatz, der Zahn wurde auseinandergebohrt und stückchenweise aus meinem Mund genommen. Die OP-Schwester saugte derweil glaube ich das viele Blut ab. "Das knirscht und drückt jetzt" sagte der Arzt, zog ein wenig in meinem Gebiss rum und tatsächlich knirschte und drückte es. Er hatte den Zahn wohl vom Kieferknochen entfernt. Damit war der eigentliche Eingriff vorbei. Der Arzt vernähte den "Krater" in meinem Mund, gab mir ein Kühlpad und ein paar Tupfer auf die Wunde, auf die ich zwei Stunden lang feste beißen sollte. Noch eben die Krankschreibung bei den Sprechstundenhilfen abgeholt und dann fuhr mich meine Mutter auch wieder nach Hause.

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Die ersten Stunden danach.....
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Die ersten Stunden nach der OP verbrachte ich damit, die täglich morgens laufende Folge "Frauentausch" im TV zu gucken und in den Werbepausen das Verhaltensblatt zu lesen, auf dem u.a. folgende Dinge standen:
1. Den vom Arzt eingelegten Tupfer lassen sie bitte für zwei Stunden auf der Wunde.
2. Bitte kühlen Sie die Wunde mit Kühlakkus, damit eine großflächige Schwellung der Wangen vermieden wird.
3. Essen Sie keine Milchprodukte, solange Sie die offene Wunde haben. Alkohol- und Nikotingenuss für 2-3 Tage einstellen.
4. Nach der OP putzen Sie sich für diesen Tag bitte nicht die Zähne. Am darauffolgenden Tag können Sie sich die Zähne v o r s i c h t i g mit einer weichen Zahnbürste putzen. Achten Sie darauf, nicht zuviel Druck auf die Wunde auszuüben.
und, und, und........
Drei Stunden nach dem Eingriff ließ die Betäubung wieder etwas nach, ca. eine halbe Stunde später war sie vollkommen weg. Ein erlösendes Gefühl..... Aber leider nicht lange: Es puckerte im Kiefer und jede Bewegung des Kiefers war mit Schmerzen verbunden. Jedoch hatte meine Mutter vorher das Rezept für die Schmerztropfen eingelöst und so nahm ich 30 Tropfen davon. Da dies ziemliche Hämmerchen waren, verschwand der Schmerz nach ca. 10 Minuten wieder. Aber: Die Kühlakkus, die ich nun seit längerer Zeit immer wieder neu auf die Wange lege, werden langsam sehr kalt. Egal, da muss ich jetzt durch, dachte ich mir, am Ende hab ich es ja auch überlebt.

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Der erste Tag danach.....
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Nach einer halbwegs ruhigen Nacht dank Schmerztropfen schaute ich mich direkt nach dem wachwerden im Spiegel an. Welch ein Wunder: Eine minimale Schwellung ist nur aufgetrete, keine dicke Hamsterbacke, kein grün und blau im Gesicht. Auch die Schmerzen waren halbwegs erträglich ohne die Tropfen. Das war das erste Mal, dass ich diesem Eingriff etwas positives abgewinnen konnte.... Und natürlich weiterhin: kühlen, kühlen, kühlen!!! Achso: Meine erste Zigarette habe ich entgegen der Anweisung dann auch noch geraucht.....

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Wie sieht's eigentlich mit der Nahrungsaufnahme aus?
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Da ich auf einer Seite nicht kauen konnte, sah der Stil meiner Nahrungsaufnahme nicht gerade sehr appetitlich aus. Ich konnte zwar auf einer Seite kaufen, jedoch musste ich mir das Brot und die Frikadelle in mundgerechte Stücke zurechtschneiden. Das Trinken aus der Flasche funktionierte leider gar nicht, aus dem Glas ging's aber recht gut.

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Die nächsten Tage....
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Tag zu Tag ging es mir wieder besser. Ich konnte den Mund wieder richtig öffnen, ich konnte immer mehr essen (auch ohne es zurechtzuschneiden) und konnte sogar wieder vernünftig trinken. Lediglich der Speichel war noch ein zähflüssiges, rotes Gemisch. Laut Verhaltenszettel war dies aber normal. Der Schmerz war nach ca. 4 Tagen vollständig verschwundenm nur die Fäden zogen noch ein bisschen.

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Eine Woche war rum....
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Endlich! Die Fäden sollten gezogen werden. Der Arzt hat keine große Sache draus gemacht und mal kurz Schere samt Pinzette angesetzt und nach weniger als 30 Sekunden "Das war's schon" gesagt. Endlich, mein Mund gehörte wieder mir :-) Jetzt erinnerte mich nur noch der riesige "Krater" an den Eingriff.

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Fazit für den 1. gezogenen Weisheitszahn
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Der Eingriff war kurz und beinahe schmerzlos. Nur eine kleine Schwellung an der Wange, aber keine blau/grünen Farbtöne :-) Insgesamt muss ich sagen, dass mein Kieferchirurg sauber gearbeitet hat. Am 22.01.08 kriege ich den zweiten gezogen. Ich hoffe, es läuft genauso ab wie beim Ersten.....

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Anmerkung
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Die Empfehlung "Ja" ist nur bei akuten Problemen oder auf Anweisung des Zahnarztes zu beachten. Allgemein kann man hierfür weder eine Ja noch eine Nein Empfehlung geben. Achso: Jeder Mensch fühlt anders. Beim einen kann es mehr schmerzen, der andere kriegt eine dicke Backe, usw......
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Kommentare
campino
campino, 21.01.2008
SH
nele83
nele83, 22.01.2008
Klasse Bericht. LG Daniela
Miss_Piper
Miss_Piper, 22.01.2008
Bei mir lief es ganz ähnlich. Nicht superschön, aber ich hatte keine Angst vor der nächsten OP.
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JustLive

Die Hoffnung stirbt zuletzt

ein Testbericht von 2007-11-10 18:13:08 vom 10.11.2007
Empfehlung:
Vorteile: bei Entfernung aller 4 Weisheitszähne: - es ist eindeutig vorbei - „nur“ einmal Angst vor der OP - „nur“ einmal Schmerzen Beachtet werden sollte: - Wohlfühlfaktor! Solange suchen, bis die „Chemie stimmt“ - Unbedingt zum Kieferchirurgen gehen / Kei...
Nachteile/Kritik: -
Hallo Leute!
Wollte hier mal nen kleinen Erfahrungsbericht zur Entfernung aller 4 Weisheitszähne mit Sedierung (Dämmerschlaf) für meine Nachfolger schreiben. ( Wer keine Zeit hat, direkt nach unten scrollen, dort steht das Wichtigste unter „Zusammenfassung“ xD)
Ich selbst bin erst 16 und somit in den Augen der „Erwachsenen“ noch ein „Kind“ und damit besonders wehleidig...
Eigentlich fing alles ganz „harmlos“ an... ich gehe seit vielen Jahren regelmäßig zum Kieferorthopäden und hatte auch schon viele Zahnspangen... und jetzt, nach 7 Jahren, sollte das Projekt „Mach die Zähne gerade“ nun also abgeschlossen werden. Alles schön und gut, außer die Röntgenbilder... Mein Kieferorthopäde eröffnete mir, dass alle 4 Weisheitszähne DRINGEND entfernt werden sollten, da sie sonst die anderen Zähen zerstören würden. Zuerst war ich der Meinung, es wäre reine Schikane von meinem Kieferorthopäden, aber als ich dann die Röntgenbilder sah, wusste ich, dass es vielleicht echt besser wäre, sie entfernen zu lassen.

Ich (bzw. meine Mum) suchte nun also einen Kieferchirurgen (kleiner Tipp: Auf keinen Fall die Weisheitszähne beim Zahnarzt machen, der ist lang nicht so routiniert!)
Am Wichtigsten ist, dass man sich absolut wohlfühlt, schon wenn man die Praxis betritt. Bei mir war das der Fall...der Arzt sah einfach nur verdammt gut aus...^^ Da kommt halt die Pubertät durch =)
Als er mir dann mit seinen großen braunen Augen die von mir geplante Vollnarkose ausgeredet hatte, haben wir einen Termin in einer Woche ausgemacht.
Ich sollte also mit 16 Jahren in den Ferien meine 4 Weisheitszähne mit einer Sedierung rausziehen lassen... klasse...natürlich hab ich mir meine Ferien weitaus entspannter vorgestellt. Aber was soll´s.
Eine halbe Woche Ferien war vorbei, und eine Woche lebte ich in großer, großer, großer Angst! Warum? Weil irgendwelche Leute meinen, sie müssten ihre Horrorgeschichten ins Internet stellen und diese von kleinen Mädchen (MIR xD) lesen lassen.
Ich las alles
– über sedierter Leute, die mittendrin aufwachten und wahnsinnige Schmerzen hatten.
- über vereiterte Wurzeln, die sich nicht entfernen ließen
- über Spritzen die nicht wirkten
- über Ärzte, die mordeten ;-)

Aber was soll ich sagen...
Als ich in die Praxis (von meinem Arzt mit den braunen Augen ^^) kam, hätte ich sterben können. Obwohl ich nur 10 Minuten warten musste, hab ich das halbe Wartezimmer bzw. die „Kinderecke“ auseinander genommen. Als der Arzt mich und meine Mutter (warum hat sie mir die Bausteine nicht weggenommen?? *lol*) aus dem Wartezimmer holte, meinte er nur: „Na hier ist aber jemand aufgeregt!“ Natürlich wollte ich nicht schon vorher mich als kleines Kind outen und sagte lässig: „Wer denn?“
Kam jetzt nicht sooo gut an...^^ Vielleicht verstand er meinen zugegeben misslungenen „Witz“ einfach nicht... aber egal...seine Augen blieben für mich faszinierend. Ich ging also zitternd hinter dem netten Menschen her... und dann der Schock:
Er ging! Er führte diese OP nicht durch...es kam ein anderer Arzt...ich war am Boden zerstört *grins* Um den anderen Arzt nicht zu beleidigen legte ich mich brav auf den Zahnarztstuhl (wäh..ich hasse diesen Stuhl...>.<).
Der Arzt stimmte mich freudig auf die nächste Stunde ein und wies seine Arzthelferin an, mit die Spritzen zu geben. Sie redete irgendwas von „Begrüßungscocktail“ ( wie sich später herausstellte, bekam ich zweimal ne Portion von der Sedierung und der „Begrüßungscocktail“ war die erste Spritze) – leider hörte ich ihr nicht richtig zu, ich war in Gedanken noch bei meiner verlorenen Liebe ^^
Außerdem fummelte ich an meinem MP 3 Player rum, da die nette Arzthelferin mir nahe gelegt hatte, Musik zu hören. Ich stellte also das absoluten Liebes-Kummer-Herzschmerz-Lied „Heaven“ von Bryan Adams an. („Baby you ´re all that I want!“)
Die Arzthelferin zog die Spritzen auf und pulte in meiner Vene rum – da ich tierisch aufgeregt war & seit ner Woche nichts richtiges zwischen den Beißerchen hatte, war mein Kreislauf natürlich am Ende und dementsprechend „rollten“ die Venen weg. Es kam wie es kommen musste – die Vene platzte und ich hatte wahnsinnige Schmerzen ( Ich will keinem Angst machen, ich denke, das ich die Einzige bin, die sooo schlechte Venen hat >.< )
Von diesem Schmerz betäubt und dem säuselndem Bryan Adams hing ich da so auf dem Zahnarztstuhl. Nun kam auch der Arzt herein und betrachtete das Werk seiner Helferin und machte das, wie ich es in meinem Zustand fand, recht lustige Kommentar: „Was hamse denn da gemacht?“ Jetzt versuchte sich also der Arzt selbst an meinem zweiten Arm ( gut das wir zwei haben xD) und stellte mit zufriedenem Gesicht fest, nachdem er die Vene endlich getroffen hatte und den Zugang gelegt hatte:“ Schön, wenn der Schmerz nachlässt, oder?“
Ich verzog mein Gesicht zu einem Grinsen, was der Arzt allerdings anders deutete und besorgt fragte: „Hast du Schmerzen?“ Da ich mich irgendwie wohlfühlte bei diesem einzigartigem Humor und meinem „DR. braune Augen, der aber keine OP´s durchführt“ eins auswischen wollte, antwortete ich mit meinem schönsten Lächeln: „Nee, alles Tip-top“

Die wegen meiner geplatzten Vene immer noch peinlich berührte Arzthelferin spritze mir nun endlich meinen Begrüßungscocktail und ich muss sofort weg gewesen sein, denn ich habe keine (!) meiner Betäubungsspritzen in den Mund gemerkt. Ich habe auch nix von der eigentlichen OP mitbekommen oder Blut spritzen sehen oder diese Instrumente des Kieferchirurgen. Jedoch reagierte ich einwandfrei als mir gesagt wurde „Mund bitte etwas weiter auf“ – Ich weiß nicht, was das für ein Mittel ist. Man schläft, aber ist jederzeit ansprechbar...das versteh ich überhaupt nicht. Aber irgendwie muss es sie erstaunt haben, dass ich meinen Mund sofort weiter öffnete, denn ich kann mich noch dunkel an einen wahren Applaus ( okay, es war mehr ein „Klasse, genau so!“) erinnern. An mehr kann ich mich nicht erinnern... nur das ich einmal die Augen offen hatte und Arzt & Arzthelferin mit Mundschutz sah. Wer jetzt denkt: „Was bringt mir denn eine Sedierung, wenn ich alles mitbekomme?“ Ich kann dich beruhigen, ich hab nämlich genauso gedacht, als ich einige Erfahrungsberichte gelesen hab. Irgendwie kriegt man nichts mit, aber auf der anderen Seite schon. Das ist eigentlich ein sehr schönes Gefühl, denn du bist nicht machtlos ( es scheint zumindest so). Bei einer Vollnarkose sind die Organe ausgeschaltet und sollte nur die allerletzte Notlösung sein.
Wo war ich jetzt? Achso, ja...ich hatte also die Augen offen und sah sie beiden. Mehr nicht – kein Blut, keine Geräte- gar nichts. Also keine Sorge ;-)
Das letzte, was ich noch weiß, ist, wie mich zwei (kleine) Arzthelferinnen aus dem Stuhl hochhievten ( ich selbst bin ziiihiemlich groß xD) und mich in den Aufwachraum schleppten.
Als ich da so lag, war ich komischerweise sofort klar im Kopf. Ich kann´s nicht erklären – Sedierung ist besser als Drogen :-P

Ich lag noch 1 ½ Stunden in dem Raum, wurde dann noch mal geröntgt und durfte dann auch schon gehen. Meinen „DR. braune Augen, der aber keine OP´s durchführt“ sah ich auch noch einmal – ich erinnere mich, dass er mir süß zulächelte – und wahrscheinlich, wenn ich nicht noch diese „Es-is-mir-alles-so-egal-shalalalalal- Stimmung“ gehabt hätte, wäre ich sofort in Ohnmacht gefallen. *lol* So hat er halt Pech gehabt. Er wollte mich ja nicht operieren. ^^
Aber okay...ich bin ihm nicht böse...in einer Woche muss ich zum Fäden ziehen. Vielleicht macht das ja wenigstens „DR. braune Augen, der aber keine OP´s durchführt“... die Hoffnung stirbt zuletzt. ;-)

Schmerzen & Schwellung:
Nach 1 1/2 Wochen bin ich jetzt endlich schmerzfrei. Vor zwei Tagen wurden die Fäden gezogen (total easy, keine Panik xD) und nun funktioniert auch das Essen wieder ganz gut. Natürlich gehen die "richtig harten" Sachen wie Apfel, Pizza etc. noch nicht, aber nicht, weil die Wunden wieder "aufgehen könnten", sondern weil man einfach nicht richtig kauen kann, da der Kiefer immer noch eine Art "Maulsperre" verordnet. ;-) Ich hoffe, dass sich das aber auch in den nächsten Tagen gibt.
Die Schwellung war bei mir auf der einen Seite nach 2 Tagen weg, auf der anderen Seite sieht man auch nach 1 1/2 Wochen noch etwas. ( Kommt vielleicht daher, dass mir auf der jetzt immer noch geschwollenen Seite ein "querliegender" Zahn gezogen wurde - weiß es aber nicht).
Mein Arzt meinte, dass alles gut verheilt ist und nun muss ich nocheinmal in 3 Monaten zur Kontrolle.
Die Schmerzen waren am Tag der OP fast nicht auzuhalten, da sie in der Praxis vergessen hatten, mir Schmerzmittel für den Weg zu geben (also unbedingt welche mitnehmen!!)
Am 2. und 3. Tag waren die Schmerzen mittelstark und mit Schmerzmittel gut auzuhalten. Am vierten Tag kamen zum ersten Mal ein paar Tränen, weil es mir mittlerweile gehörig auf den Keks ging, dass ich nur Kartoffelbrei, Suppen und Joghurt essen konnte. Am 5. - 7. Tag war wieder alles im "gelben Bereich"
(-> "grüner Bereich" wäre eindeutig übertrieben ^^). Am 8. und 9. Tag versuchte ich mich zum ersten Mal an einer Milchschnitte und schaffte diese auch zu essen. Heute (also 10. Tag) hab ich schon wieder munter Kuchen gefuttert und sogar Brötchen. Zwar alles seeeeehr seeeehr langsam, aber wie heißt´s so schön? "Ich bin jung, ich kann warten" ^^

Fazit:
Es war alles halb so schlimm – man muss es natürlich selbst erlebt haben, um etwas beurteilen zu können. Natürlich ist es scheisse – die OP und ersten Tage danach.
Aber es gibt auch durchaus positive Dinge, die man aus so einer OP mitnehmen kann, die muss aber leider jeder für sich selbst rausfinden ;-)
Außerdem rate ich JEDEM – vom Macho bis zum Weichei- KEINE Vollnarkose zumachen, sondern eine Sedierung! Glaubt mir, es ist unglaublich dieses Gefühl ;-)

PS 1: "Weinen hilft" ;-)
PS 2: Leider hat mir mein "Adonis - Arzt", (den meine Mutter später auch noch als "Frauenheld" tituliert, was ich natürlich entschieden ablehnte ^^) nicht die Fäden gezogen und hat sich am diesem Tag auch nicht in der Praxis blicken lassen. Frau kann halt nicht alles haben ;-) Vielleicht ist er ja mein behandelnder Arzt in 3 Monaten ---> wie gesagt: "Die Hoffnung stirbt zuletzt" *lach*
...
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Kommentare
Vicky
Vicky, 02.11.2007
Sh - Vic
Baby1
Baby1, 01.11.2007
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
Nurse20
Nurse20, 03.12.2007
sh LG Sandra
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Eine nich so ganz schöne Geschichte!

ein Testbericht von 2004-04-08 11:10:14 vom 08.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sie sind endlich weg...
Nachteile/Kritik: schmerzen
Heute will ich über mein Erlebnis mit dem Ziehen der Weisheitszähne erzählen:

Wie alles anfing:
Nach 6 Jahren teilte mir meine Kieferorthopädin endlich mit, dass ich keine Zahnspange mehr brauche. Die nächste Nachricht aber war, dass ich mir alle 4 Weisheitszähne ziehen lassen muss.
Ich verdrängte das Thema erst ein wenig, schließlich teilte sie mir es dann aber noch einmal schriftlich mit das es notwendig ist.
Meine Mutter rief also bei einem Kieferchirurg an und ich bekam innerhalb von 2 Monaten einen Termin.

Die Nacht u. der Morgen davor:
Da meine Brüder Jahre zuvor ihre Weisheitszähne auch schon hatten ziehen lassen, ich es miterlebt hatte, wusste ich ungefähr schon was auf mich zukommt. Da ich ja die kleine Schwester bin mussten sie mich natürlich ärgern und haben mir noch mehr Angst gemacht, wie schlimm es werden wird etc.
In der Nacht vor dem Ziehen der Weisheitszähne machte ich kein Auge zu, ich hatte wirklich schreckliche Angst. Am nächsten Morgen musste ich noch in die Schule und habe alle meine Mitschüler mit meiner Angst genervt g.
Mittags lies ich es mir beim Essen noch mal so richtig schmecken, mein Bruder machte dann noch ein `Vorher-Bild` und schon gingen wir los.

Die Entfernung:
So aufgeregt wie in dem Wartezimmer war ich glaube ich selten.
Eine Freundin erzählte mir davor noch, dass ich von der Sprechstundenhilfe einen Discman verlangen soll damit ich das Knacken beim Entfernen nicht so sehr höre.
Mit dem Discman in der Hand (war übrigens ziemlich schreckliche Musik :-p), betrat ich also das OP-Zimmer. Ich legte mich auf den Behandlungsstuhl und da kam auch schon ein „Weißkittel“ und jagte mir Betäubungsspritzen in die Backen. In der Zeit, in der die Spritzen noch wirken mussten sprachen sie mir noch ein wenig gut zu.
Mit einem seltsamen Gefühl im Mund legte ich mich zurück und ließ den Arzt arbeiten.
Am Anfang dachte ich, ist ja alles echt halb so schlimm. Es knackt ein bisschen und ich spüre das Blut in meinem Mund, aber mit der Zeit tat es immer mehr weh und es war ein echt blödes Gefühl. Beim 4. Zahn dann hatte ich das Gefühl das die Betäubung schon wieder weg ist, es tat höllisch weh. Da mein Gesicht ja verdeckt war konnte ich keine Zeichen geben das sie eventuell noch mal nachspritzen. Ich krallte mich am Stuhl fest und überstand es dann mehr oder weniger gut.
Es dauerte ungefähr 45 Min. und ich sollte danach dann das Blut ausspucken.
Als nächstes steckten sie mir noch ein paar Tupfer in den Mund auf die ich dann beißen musste. Die Sprechstundenhilfe gab mir noch Schmerztabletten und dann konnte ich die Praxis verlassen. Zu meinem Erstaunen waren meine Backen im Autospiegel noch gar nicht so sehr angeschwollen und ich sah noch nicht aus wie ein Hamster.
Meine Mutter brachte mich nach Hause und ich musste dort die Tupfer ausspucken, was eigentlich auch nicht weiter schlimm war, sie waren nur etwas schwer von hinten rauszuholen.
Dann schnürte ich mir zwei Kühlpads um die Backen, was echt wichtig ist.
Zur Ablenkung waren 2 Freundinnen von mir gekommen. Sie machten kleine Scherze weil ich ja nicht wirklich viel und normal reden konnte. Die Betäubung ließ dann nach ca. 2 Stunden nach, was schon schmerzhaft war.
Um ca. 20 Uhr abends fing es plötzlich an in meinem Mund zu bluten, eigentlich nichts schlimmes und ich hatte ja auch einen Zettel bekommen auf dem beschrieben war was ich in diesem Fall tun soll. Die Blutung wurde immer stärker und meine Mutter gab mir, wie es auf dem Papier stand ein frisches Stück Leintuch, dass man zusammenrollt und als Kompresse benutzt. Nach ca. einer Stunde und mindestens 10 vollgebluteten Leintüchern brachten selbst die Leintücher nichts mehr und das Blut floss trotz Leintuch in dickem Strahl aus meinem Mund. Ich muss schon ziemlich viel Blut verloren haben bis meine Mutter dann den Arzt anrief, da wir wirklich nicht mehr wussten was wir tun sollten.
Es befahl uns gleich in seine Praxis zu kommen, es war etwas peinlich da er gerade auf einer Feier war und sie dann wegen mir verlassen musste.
Im Auto hielt ich einen Riesen Knäuel aus frischem Stoff vor und in meinem Mund und darunter eine Fangschale in die dann das Blut fließen konnte.
In der Praxis angekommen legte ich mich wieder auf den Stuhl und der Arzt kramte sein Werkzeug heraus, da ja um diese Uhrzeit keine Zahnarzthelferin mehr anwesend war musste meine Mutter (mit keinerlei Ahnung in diesem Gebiet einspringen). Der Chirurg erzählte mir, dass er die Wunde noch einmal ganz öffnen muss, da anscheinend irgendetwas geplatzt war und dass er mir aber keine Betäubung geben kann da es sonst wahrscheinlich ein paar Stunden später wieder platzen wird. Puuuhh...er fing also an, meine Mutter neben dran, ganz bleich im Gesicht. Ich möchte meine Schmerzen hier nicht weiter beschreiben aber es war echt Hölle!
Meine Mutter assistierte ihm dann wieder beim Zunähen (er fragte sie aber öfters ob sie es noch ertragen kann und ob sie sich nicht lieber mal kurz hinsetzen will). Außerdem fragte er ziemlich oft nach meinem Befinden und ich nickte halt immer mit dem Kopf, es muss ja schließlich gehen. Nach ca. einer halben Stunde hatte ich es überstanden.
Wir konnten wieder nach Hause und die Blutungen waren tatsächlich gestoppt.

Die nächsten Tage:
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, spürte ich schon ein unheimliches Spannen in meinen Backen. Der Blick in den Spiegel war schlimm! Wenn ich mich für einen Horrorfilm hätte bewerben müssen, hätte ich den Job locker bekommen und hätte auch gleich so eingesetzt werden können. Meine Augen waren total zugeschwollen, ich sah nur noch die Hälfte raus und das linke Auge war total blau. Die Backen waren schlimmer als bei einem Hamster, besonders die linke. Außerdem waren sie auch blau. Ich kannte ja schon die Gesichter, als meine Brüder ihre Weisheitszähne herausoperieren ließen, aber meins übertraf einfach alles!
Als ich meiner Mutter über den Weg lief, ließ sie erst mal einen kleinen Schrei raus.
Es sah wirklich fürchterlich aus. Ich erschreckte damit noch den Rest meiner Familie, obwohl mir eigentlich gar nicht zum Witze machen war
Mein Bruder machte gleich mit großer Freude seine „Nachher-Bilder“.
Immer wenn ich in den Spiegel geschaut habe, hätte ich weinen können.
Die Schmerzen an diesem Tag hielten sich eigentlich in Grenzen und geblutet hat auch nichts mehr. Ich bin natürlich den ganzen Tag mit Kühlpads herumgelaufen.
Im laufe des Tages wurde die Schwellung etwas kleiner, was mich wieder ein bisschen aufheiterte. Aber schon am nächsten Morgen guckte mir im Spiegel wieder ein Horror-Gesicht entgegen. An den darauf folgenden 3 Tagen war es immer das gleiche, Morgens zum Gruseln und Abends besser.
Ab dem 5. Tag ging die Schwellung zurück, ich traute mich am 6. Tag sogar in die Schule.
Hätte ich es lieber gelassen, da meine Backen natürlich noch total dick waren scherzten meine Freunde natürlich. Am 8. Tag aber, war mein Gesicht dann „nur“ noch grün.
Das war mein Erlebnis mit den Weisheitszähnen...


So jetzt, noch die Tipps für die Betroffenen:

1.Mein Bericht hört sich vielleicht nicht gerade schön an, aber es ist eigentlich echt halb so schlimm. Also einfach ganz locker hingehen, rausmachen lassen u. wieder heim.
Dabei ist es aber wichtig, dass du wirklich zu jemanden gehst der Erfahrung damit hat. Ich war bei einem Chirurg der wohl täglich an über 10 Menschen die Weisheitszähne rausnimmt. Vom normalen Zahnarzt ist wirklich abzuraten, der hat einfach zu wenig Erfahrungen damit, ich kenne 5 Leute die mir davon erzählt haben was für furchtbare Erlebnisse sie mit dem Zahnarzt gemacht haben. Also überleg dir das gut!

2.Für die Woche danach kein „Date“ oder ähnliches ausmachen, wird bestimmt nix draus!

3.Für die Tage danach, nicht arbeiten! Keine großen Anstrengungen, kein Sport, bleib da echt lieber ganz weg, sonst kann es zu Nachblutungen kommen (was nicht heißt das ich Sport oder ähnliches gemacht habe, aber es fördert wahrscheinlich die Nachblutung wenn ihr so was anstellt!). Wenn du dann aber den ganzen Tag vor dem Fernseher abhängst, Kopf hoch!! Ganz wichtig!! Steck dir ein paar Kissen oder ähnliches in den Nacken. Außerdem solltest du dich nicht so oft bücken, aber das wirst du dann eigentlich schon selber merken, es zieht dann nämlich in den Backen.

4.Immer schön kühlen, das ist auch total wichtig. Damit geht dann auch die Schwellung schneller zurück. Nichts warmes drauf tun, sondern immer schön kalt

5.Du solltest das richtige Essen im Haus haben, denn du weißt ja bestimmt das man danach kein Festessen zu sich nehmen kann ;-). Bei mir war es am ersten Tag so, dass ich nur eine Fleischbrühe mit dem Röhrchen in meinen Mund gezogen habe. Sonst halt weiche Sachen essen!
Was außerdem noch wichtig ist: keine Milchprodukte, kein Nikotin, kein Alkohol, kein Tee und auch kein Kaffee. Zumindest die ersten 24 Stunden ist das wichtig.

6.Wenn es mal blutet, keine Panik! Das ist normal und wenn es dann wirklich stark wird dann wie oben beschrieben die Kompressen zum Einsatz bringen! Man muss dann auf die Kompressen stark beißen und hoffen das es aufhört.

7.Wenns arg weh tut, nimm lieber eine Schmerztablette! Die gibt dir der behandelnde Arzt bestimmt mit.

So ich denke das ist jetzt genug, aber keine Angst, nach dem Eingriff bekommst du einen Zettel auf dem alle wichtigen Dinge noch einmal notiert sind.

Fazit: Ich finde es gibt wirklich schlimmeres, aber sonderlich angenehm ist es natürlich nicht.
Bei mir ist die Geschichte jetzt schon 2 Jahre her und immer wenn jemand in meiner Klasse die Weisheitszähne gezogen bekommt bin ich die Beraterin ;-).

Ich hoffe, dass dir der Text gefallen hat und vielleicht wirklich jemand genützt hat!
Ich freue mich über Bewertungen und Kommentare!Die Dani
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timmipups

Hilfsmittel in der Mund- und Zahnpflege

ein Testbericht von 2004-02-22 21:37:37 vom 22.02.2004
Empfehlung: ja
hallo an alle

heute möchte euch mal ein paar hilfsmitte zur zahnpflege vorstellen und über meine erfahrungen damit berichten

man könnte dies auch eine prophylaxeberatung nennen


also als erstes hätten wir da die klassische

Zahnbürste : Die borsten sollten aus Kunststoff , mittelhart und abgerundet sein. Kurzkopfbürsten sind gut , um die hinteren Backenzähne zu erreichen.

Wichtig hierbei ist ...alle vier bis sechs wochen sollte die zahnbürste erneuert werden. Zum einen ist sie schon nach 5 wochen übersät mit Bakterien, zum anderen entfernt sie etwa 30% weniger zahnbelag.
also min. alle sechs wochen eine neue holen. ist zwar teuer aber es lohnt sich .


Elektrische Zahnbürste: Bei einer mangelden Feinmotorik ist die elektrische zahnbürste der handzahnbürste überlegen, ansonsten sind beide reinigungsbürsten gleichwertig. Viele Patienten empfinden die elektrische zahnbürste als angenehmer, nicht zuletztdes komforts wegen.

aber auch hierbei sehr wichtig alle sechs wochen bürstenkopf wechseln und nie zuviel druck auf das zahnfleiß geben.

Munddusche: Mundduschen massieren das Zahnfleisch und entfernen grobe speisereste, sie haben jedoch keinen prophylaktischen stellenwert.
aus meiner sicht holen sie auch den letzten krümmel heraus und es gibt ein gutes gefühl ..würde sagen man denkt es ist besser gerienigt ..was auch zutrifft dann.

Zahnseide: Zahnseide reinigt die zahnzwischenräume . bei sehr en´g stehenden zähnen kann beschichtete gewachste zahnseide empfohln werden , sonst unbeschichtete. letztere ist saugfähiger und nimmt mehr verunreinigungen auf. zahnseide ist eine gute sache für unterwegs wenn man keine bürste dabei hat und das gefühl bekommt speiserest zwischen den zähnen zuhaben und diese könnten sichbar sein.


Fluoridhaltiges gel: Im Vergleich zur zahnpasta enthalten diese gele wesentlich höhere fluoridmengen. bei der empfohlenen, 1x wöchentlichen anwendung sollen sie eine kariesreduktion auf bis zu 40% ermöglichen.


Auf mundwasser und zahngumms gehe ich im nächsten bericht näher drauf ein , weil dieserr bzw. dieses themengebiet sehr umfangreich ist und für einen eigenen testbericht durchaus sinnvoll ist.

bis dahin vielen dank für das lesen
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Teufelchen

So schlimm war es dann doch nicht.

ein Testbericht von 2004-02-10 09:59:03 vom 10.02.2004
Empfehlung: nein
Es fing alles an, als ich im Oktober 2002 zur rotine Untersuchung zum Zahnarzt ging. Als er dann ein Rötgenbild von meinem Kiefer gemacht hat, hab ich mir auch noch nichts dabei gedacht. OK, die Weisheitszähne kamen zwar schon raus, aber mein frührer Kieferortopäde hat gesagt, das er durch das Ziehen von vier anderen Zähnen genug Platz für die Weisheitszähne gemacht hat. Na, jedenfalls, als dann die Aufnahme fertig war, sagte mir mein Zahnarzt, das es nicht so wäre. Es müßten alle vier raus. Drei würde er selber ziehen, und einer läge unterm Nerv (auch das noch) da müßte ich zum Chirugen. Aber so dringen wäre es dann auch nicht. Ich hab es dann noch bis in den April 2003 gezögerte, und bin dann wieder zum Zahnarzt, um mir zumindest drei meiner Zähne ziehen zu lassen, aber, er macht es nicht. Er zieht die nur einzeln. Also hat er erst mal einen gezogen, und dann zwei Wochen später den nächsten. War alles nicht so schlimm, hat auch nichts wehgetan. Mit dem dritten, das zögerte sich dann noch bis November 2003 herraus. Ich wußte ja auch, das ich danach zu diesem Chriugen sollte. Also, der dritte Zahn verlief ohne komplikationen. Bei den bis dahin gezogenen Zähnen, ist nichts genäht worden und nichts. Danach hab ich dann bei dem Chriugen einen Termin gemacht. Den mußte ich dann aufgrund einer mega Angina noch Zweimal verschieben. Gestern war ich dann da. Erst eine geschlagenen Stunde in Wartezimmer warten. Man, ich hatte doch sowieso schon so einen bammel. Dann wurde ich entlich aufgerufen. Der Arzt hat mir dann irgendeine Tablette gegeben, und ich mußte mich wieder ins Wartezimmer setzten. Nach 15 Minuten wurde ich dann wieder aufgerufen, und durfe wieder auf dem Zahnartzstuhl platz nehmen. Dann verpaste er mir ein lokale Betäubung, und verschwand wieder. weitere 10 Minuten später tauchte er dann entgültig auf. Er dekte meine Gesicht hab, und begann mit seiner Arbeit. Obwohl alles Taub war, hatte ich das Gefühl, er zersägt mir den Kieferknochen. Nach 5 Minuten war er allerdings fertig. Dann nähte er die Wunden noch zu, und ich mußte wieder im Wartezimmer platz nehmen. Nach einer halben Stunde durfte ich dann heim gehen. Dort mußte ich dann viel Trinken, am besten Kamillentee, und Kühlen.
Aber so schlimm wie ich gedacht habe, war es nciht. Laßt euch am besten die Zähne einzeln Ziehen, so könnt ihr wenigstens auf einer Seite immer essen.
Bewertung entfällt, denke ich mal, da dies auch von der Arbeit des Zahnartes abhängt
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binchen121

So schlimm war es garnicht....

ein Testbericht von 2003-08-25 23:05:08 vom 25.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Guter Arzt = gute OP...
Nachteile/Kritik: Nur ein paar Schmerzen...
***Einleitung***

Bei einer Untersuchung beim Zahnarzt im Jahr 2000 wurde es festgestellt: meine Weisheitszähne kommen falsch, würden die Backenzähne beim gerade wachsen hindern. Noch ein kurzes Röntgenbild und dann stand fest: Die Dinger müssen raus...


Also erstmal einen guten Zahnarzt aussuchen, da mein Zahnarzt nicht operiert. Dann die Frage: Vollnarkose oder doch nur 8 Spritzen (alle vier sollten raus). Doch da stand für mich fest: Vollnarkose. Jetzt war aber das Problem, dass ich erstmal einen Zahnarzt finden musste, der dies anbot (denn ich wohne hier in der Nähe von Mönchengladbach und da findet es sich sowas nicht so schnell), denn ich hätte das zwar auch in dem Bethesda-Krankenhaus in Mönchengladbach machen lassen können, aber dann hätte ich eine Woche dableiben müssen. Und dies wollte ich nicht.
Nach langem suchen fanden wir endlich einen sehr netten Arzt in Mönchengladbach. Zu ihm fuhren wir zur Untersuchung. Dann wurde der Termin gemacht, es war an einem Freitag im Januar 2001.




***Die OP***

Ich hatte an diesem Tage schulfrei, somit konnte ich etwas länger schlafen, da wir erst so gegen 12 Uhr beim Zahnarzt sein sollten. Meine Mutter fuhr mich dorthin. Auf der Fahrt war ich eigentlich nicht nervös, da ich schonmal einen Zahn rausgeschlagen bekommen hatte, und so ungefähr wusste, wie das kurz vor einer OP ist... Wir mussten kurz in dem Wartezimmer warten, aber dann wurde ich gerufen und wir (meine Mom ist noch mitgekommen) mussten in den OP-Raum. Dort legte ich mich auf den "Operationstisch", wurde angekabelt und bekam die Spritze zur Vollnarkose. Der Arzt und meine Mutter unterhielten sich nur kurz über belanglose Dinge mit mir. Als ich dann eingeschlafen war, wurde meine Mutter aus dem OP-Raum herausgeschickt und wartete halt im Wartezimmer solange. Wie ich eingeschlafen bin, das habe ich nicht mehr mitbekommen. Ich weiß nur noch, dass ich mich halt mit denen am unterhalten war, dann lag ich in einem dunklen Raum, hatte eine Decke auf mir liegen und ich hörte ganz weit weg die Stimme meiner Mutter: "Leg dich wieder hin, bleib liegen...". Meine Mom saß allerdings direkt neben mir, aber ich war noch ein bisschen in Narkose und versuchte wohl auch irgendwie aufzustehen. Nachdem ich dann ganz wach war und auch liegen blieb, kam die Arzthelferin herein und sagte, dass dies Anzeichen gewesen seien, dass ich halt so langsam aus der Narkose aufwache. Wir versuchten langsam mich wieder aufzurichten und mit Unterstützung der Arzthelferin und meiner Mutter wurde ich auf meine wackeligen Beine gestellt (ebenfalls komemnd durch die Narkose). Sie hieften mich beide nochmal in einen der Räume und der Arzt kontrollierte noch einmal kurz, ob alles ok sei, dann war ich entlassen, sollte allerdings an dem Montag wieder kommen...
Ich wurde noch ins Auto gebracht und wir fuhren nach Hause.




***zu Hause***

Bei mir zu Hause angekommen, wurde ich im Wohnzimmer auf das Sofa bugsiert, bekam zwei Kühlakkus auf meine Wangen und jede Menge zu trinken. Ich musste an dem Tag so um den Dreh rum 4-5 Liter trinken, hauptsächlich habe ich kalten Früchte-/Apfeltee getrunken.


Nach der ersten Nacht bekam ich es dann am Samstagmorgen zu spüren: meine Hamsterbacken. Es tat weh, ja, weil ich konnte ja in der Nacht nicht die ganze Zeit kühlen, ich war müde und wollte schlafen...
Den ganzen Tag über hab ich viel Wassereis gegessen und einfach nur gekühlt...
Die Nachkontrolle an dem Montag verlief auch gut, der Arzt war mit seinem Werk zufrieden.




***Das Fädenziehen***

Ich sollte in zwei Wochen dann noch einmal wieder kommen, um die Fäden ziehen zu lassen. Es ziepte etwas, aber schlimm bzw. unangenehm war es nur etwas, da die Nähte auch ein bisschen anfingen zu bluten. Dies war jedoch schnell wieder gelegt und die restlichen Fäden sollten dann in ein paar Tagen gezogen werden. Danach war alles gut und bis heute habe ich auch keine Probleme irgendeiner Art bekommen.




***Fazit***

Für mich war es keine schlimme Erfahrung, nur halt dass ich diese Hamsterbacken hatte. Die regten mich auf. Jedoch weiß ich auch, dass es bei vielen nicht so problemlos verläuft.
Doch auch wenn ihr irgendwann damit dran seid, seit nicht zu nervös oder habt zuviel Angst. Denn wenn die Ärzte vorher schon sagen, dass es nicht so kompliziert ist, dann wird es das auch zu schätzungsweise 97% nicht sein.
Denkt aber bitte auch daran, dass ihr an dem ersten Tag echt ziemlich viel trinken müsst, das ist wichtig, um den Kreislauf richtig wieder hin zu kriegen, meinte mein Arzt.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
white_rose

Weisheitszähne: lasst euch nicht verrückt machen

ein Testbericht von 2003-08-23 17:54:46 vom 23.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: tat bei mir nicht weh...
Nachteile/Kritik: ständiges Kühlen, Hamsterbacke
Nun war es auch bei mir soweit: meine Weisheitszähne sollten gezogen werden. Ich hatte totale Angst davor und habe mich erst einmal überall erkundigt. Dabei habe ich natürlich fast nur Horrorgeschichten erfahren und bin also auch dementsprechend ängstlich zum Zahnarzt gefahren. Unbegründet, wie sich herausstellen sollte. Aber jetzt erst einmal ganz von vorne.

wie es dazu kam

Bei einem Zahnarztbesuch wurde festgestellt, dass ich vier Weisheitszähne besitze, für die leider kein Platz in meinem Mund ist. Ich hatte zwar keine Beschwerden, aber da ich in zwei Monaten meine Ausbildung anfange, wollte ich sie mir vorher ziehen lassen. Ich hatte zwei Möglichkeiten: entweder lasse ich mir alle vier auf einmal unter Narkose ziehen oder immer zwei zusammen unter örtlicher Betäubung. Ich habe mich für letzteres entschieden. Ich habe also einen Termin bei einem Kieferchirurgen gemacht.

Bewaffnet mit dem Röntgenbild meines Kiefers einer Menge Kühlakkus, Schmerztabletten und jeder Menge Angst ließ ich mich dorthin bringen. Das war notwendig, da man zwei Stunden nach der örtlichen Betäubung nicht am Straßenverkehr teilnehmen darf.

Ich hatte solche Angst vor dem Zähneziehen, weil ich überhaupt keine Vorstellung hatte, was da denn genau passiert, da ich bis jetzt Gott sei Dank noch keine Probleme mit meinen Zähnen hatte. Aber alle, die ich gefragt habe, haben mir erzählt, wie weh das tun soll, und dass man sich auf jeden Fall Musik mitnehmen soll, da sich das eklig anhören soll.
Ich zweifelte mittlerweile, ob ich nicht doch lieber eine Narkose hätte wählen sollen, aber dazu war es nun zu spät.

beim Zahnarzt

Ich kam zwanzig Minuten zu früh beim Zahnarzt an, wurde aber sofort in den Behandlungsraum geführt. Es waren alle sehr nett zu mir (die haben bestimmt öfter mit solchen Angsthasen wie mir zu tun ;-). Ich wurde gefragt, welche Seite ich denn zuerst gezogen haben möchte, aber da mir das egal war (raus müssen ja sowieso alle vier), wurde bei mir die rechte Seite zuerst gemacht.

Der Zahnarzt holte eine große Spritze, um mein Zahnfleisch zu betäuben. Auch über das Spritzen habe ich nur gehört, dass das total weh tun soll, usw.
Ich muss aber ehrlich sagen, es tat überhaupt nicht weh. Beim Betäuben unten habe ich überhaupt nichts gespürt, oben nur ein kleines Ziehen. Der Arzt hat dann das Zimmer wieder verlassen und nach 5 Minuten begann meine Zunge zu kribbeln und mein gesamter rechter Mundbereich folgte. Die Betäubung fing also an zu wirken. Nach ca. 2 weiteren Minuten hörte aber auch das Kribbeln auf. Ich spürte gar nichts mehr.

das Ziehen

Nachdem ich nun vorbereitet war, erschien der Arzt wieder. Er fing sofort an. Ich habe absolut nichts gemerkt. Am Anfang hörte sich das wie so ein Kratzen auf dem Zahn an, nicht angenehm aber auch nicht sonderlich störend. Der Arzt drückte an meinem Zahn ein bisschen herum und hatte ihn auch schon draußen. Bei meinem zweiten Zahn ging das genauso schnell. Er drückte von beiden Seiten an dem Zahn herum. Dieses Mal habe ich ein leichtes Ziehen im Ohr gefühlt, aber auch das war kein Schmerz. Nach zehn Minuten war ich meine beiden Weisheitszähne losgeworden. Ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell und schmerzfrei gehen würde. Ich hatte mich also ganz umsonst vorher verrückt gemacht. Vor allem habe ich nicht einmal mitbekommen, dass aufgeschnitten oder genäht wurde. Da meine Zähne noch nicht durchgekommen waren, muss mein Zahnfleisch aufgeschnitten worden sein. Ich habe allerdings nichts davon mitbekommen.

nach dem Ziehen

Nach dem Ziehen bekam ich einen Tupfer in die Wunden gelegt, auf den ich draufbeißen sollte. Dieser war zum Stoppen der Blutung da. Danach fragte mich die Sprechstundenhilfe, ob ich noch kurz liegen bleiben wolle, oder ob es so ginge. Ich bin sofort aufgestanden, und sie sagte mir, dass ich mir vorne an der Anmeldung noch etwas zum Kühlen abholen solle. Dort bekam ich dann auch noch Schmerztabletten. Ich kühlte meine Wange sofort. Aber sonst ging es mir blendend. Ich hatte keine Schmerzen und war sofort nach dem Ziehen sogar schon wieder einkaufen.
Nach zwei Stunden durfte ich den Tupfer wieder entfernen.

Das einzige Problem ist, dass man nicht alles essen kann. Ich empfehle Fruchtmus und Suppe am ersten Tag. Man kann aber auch alles mögliche essen, wenn man es klein schneidet, weil man halt nicht kauen kann, zumindest nicht so gut. Man soll auch ein paar Sachen hinterher beachten. Man soll z.B. 3-4 Tage keinen Kaffee, schwarzen Tee, Alkohol trinken, nicht rauchen, Frischmilcherzeugnisse meiden, weichere Kost zu sich nehmen und kühlen.

der nächste Tag

Am nächsten Tag hatte ich eine etwas geschwollene Wange. Es sieht zwar nicht schön aus, aber es tut nicht weh. Man kann den Mund noch immer nicht richtig öffnen, aber man kann schon wieder kleinere Sachen kauen. Und man muss natürlich kühlen, kühlen und kühlen, damit die Schwellung zurückgeht.

Fäden ziehen

Man soll eine Woche später noch einmal zur Kontrolle und zum Fäden ziehen zu seinem normalen Hauszahnarzt gehen. Diesen Termin habe ich nächsten Donnerstag. Ich werde euch dann berichten, wie es gewesen ist.

Fazit

Ich hatte mehr Angst vor dem Ziehen, als das es wehgetan hat. Ich kann jedem nur raten sich nicht von den Erzählungen anderer verrückt machen zu lassen. Ihr solltet da ohne Angst rangehen und abwarten, wie es bei euch verläuft.
Ich werde meine anderem beiden Zähne auf jeden Fall auch bei diesem Zahnarzt ziehen lassen, und dieses Mal werde ich ohne Angst dorthin fahren, da ich ja nun weiß, dass das gar nicht so schlimm ist, wie immer alle erzählen.
Also lasst die anderen reden und macht euch nicht verrückt.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
corazon

Ist eigentlich gar nicht sooo schlimm

ein Testbericht von 2003-04-28 14:45:29 vom 28.04.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Hä?Was ist daran gut?Außer das sie weg sind...
Nachteile/Kritik: Schwellungen,blau,Schmerzen,...
Also ich hab vor 5 Tagen meine weisheitszähne gezogen bekommen.
Es war im Nachhinein gesehn nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte.Meine Freunde haben es schlimmer beschrieben.
Ich hatte allerdings keine Vollnarkose sondern nur örtliche Betäubung.
ich geb jetzt mal allen die Örtliche Betäubung bekommen einen Tipp:
Sagt eurem Arzt er soll euch vorher Eisspray in den Mund sprühen.Dann tun die Spritzen nicht so weh.Von der OP an sich hab ich nicht viel gemerkt.Ich empfehl aber jedem sich unbedingt Musik in Form von einem Discman oder Walkman mitzunehmen,da man ansonsten immer das knacken hört wenn die Zähne rausgehen.Auserdem ist es echt am besten sie sofort ziehen zu lassen wenn der Arzt es empfiehlt.Denn je länger die Wurzeln desto mehr tut es weh(bei mir hatten die Zähne zwar noch keine,der eine jedoch einen Ansatz und hat deshalb ein bissle wehgetan).Was am ´mich persönlich am meisten stört ist,dass mein Gesicht angeschwollen ist und blau wurde.Das blau von den Wangen ist dann zu den Augen hochgewandert und ich hab zwei Veilchen.Der arzt meinte allerdings das sei ehr selten der Fall.Noch ein Tipp:Wenn ihr direkt nach der OP denkt ihr könnt jetzt was essen dann tut es!Um so mehr es schwiullt um so schwerer wird das essen.Sonst gibts eigentlich nichts zu sagen.Ich hoffe mein Bericht hilft jemandem:-)
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Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
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Weisheitszähne - entfernung im Überblick

ein Testbericht von 2003-03-16 15:03:06 vom 16.03.2003
Empfehlung: ja
Zu diesem bericht muss ich sagen, ich habe keinerlei Probleme mit meinen dicken Backenzähnen :-) Aber leider Gottes musste jetzt meine Mom dran glauben, ihr Weisheitszahn hat gestreikt und musste entfernt werden.

Und damit komme ich auch gleich zur lage, in der die Weisheitszähnen anzufinden sind: damit sind die hintersten Backenzähne gemeint.
Es sind die letzten Zähne, die üblicherweise im Alter zwischen 16 und 20 in die Mundhöhle durchbrechen.

Da es sich um die letzten Zähen handelt die durchbrechen, haben sie häufig nicht ausreichend Platz. Was wiederum dazu führen kann, dass sie eingekeilt sind oder im Kiefer querliegen. Falls die Zähne eingekeilt sind, können Schwellungen und Empfindlichkeiten auftreten, was äußerst Schmerzhaft werden kann-

Brechen die Weisheitszähne nur teilweise durch, kann es ebenfalls zu schmerzhaften Stellen oder Erkrankungen führen. Da die Zähne vor dem Alter von 20 Jahren weniger stark entwickelte Wurzeln haben und das Ziehen weniger Komplikationen bereitet, sollte bei Personen zwischen 16 und 19 Jahren untersucht werden, ob ihre Weisheitszähne entfernt werden müssen.

Die entfernung des/der Weisheitszahnes/zähne ist ein Routineverfahren, das unter einer örtlichen Betäubung oder bei komplizierter Lage des Zahns gegebenenfalls unter einer Vollnarkose durchgeführt werden kann.

Die entfernung geschieht mit Hilfe einer Zange oder eines Hebels, um den Zahn aus dem Knochenfach zu entfernen. Die Gesetzten Nähte werden nach einsetzender Heilung, meist sieben Tagen später, entfernt.

Nachdem der Zahn (oder die Zähne) entfernt wurde, wird man möglicherweise gebeten, während eines Zeitraums von 30 bis 45 Minuten nach Verlassen der Praxis vorsichtig auf ein Stück Gaze zu beissen, um eine eventuelle Blutung einzudämmen. Es können Schmerzen und Schwellungen auftreten, diese gehen jedoch nach ein paar Tagen zurück. Wenn es aber nicht der fall sein sollte, ist ein erneueter besuch beim Zahnarzt nötig.
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Produktbeschreibung Ziehen von Weisheitszähnen

 
Allgemeine Informationen Ziehen von Weisheitszähnen
gelistet seit: 27.08.2003
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Produktbewertung: Kundenbewertung 3,70 / 5,00
Allgemeine Informationen
Themenbereich: Sonstige Themen 
Ziehen von Weisheitszähnen im Vergleich
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