Mulholland Drive - Straße der Finsternis
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Mulholland Drive - Straße der Finsternis
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Testberichte Mulholland Drive - Straße der Finsternis

 (DVD) Thriller
4.5 von 5
Platz 430 in der Kategorie "Thriller".
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 4.5 von 5
Meinungen:
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Mulholland Drive - Straße der Finsternis Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 4.5 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • komplizierte und interessante Handlungsstränge, sehr gute Hauptdarstellerinnen, schöne Music-Score, David Lynch
  • Darsteller - allen voran Naomi Watts, komplizierte Story die ziemlich bedrückend ist, Soundtrack, Regie
Nachteile/Kritik
  • das Bonusmaterial auf der DVD hätte wirklich besser sein können
  • DVD - Aufmachung und Extras
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Ein komplizierter und surrealer Film - Genial!

ein Testbericht von 2003-04-12 09:51:39 vom 12.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: komplizierte und interessante Handlungsstränge, sehr gute Hauptdarstellerinnen, schöne Music-Score, David Lynch...
Nachteile/Kritik: das Bonusmaterial auf der DVD hätte wirklich besser sein können
Ich habe lange gezögert eine DVD-Kritik zu "Mulholland Drive" zu schrieben, da das Thema irgendwie sehr schwer in Worte zu fassen ist. Aber das haben David Lynch-Filme wohl so an sich. Hoffentlich ist dieser Bericht doch irgendwie lesenswert geworden, ich habe mir zumindest Mühe gegeben.


Handlung
---------

Auf dem Mulholland Drive in Los Angeles gibt es einen Autounfall - eine junge brünette Frau (Laura Elena Harring) kommt ohne größere Verletzungen davon, doch sie hat ihr Gedächtnis verloren. Sie irrt durch die Straßen, bis sie in eine Wohnung eindringt, deren Bewohnerin weggefahren ist.

Zur gleichen Zeit kommt eine junge blonde Frau, Betty (Naomi Watts), in Los Angeles an. Sie möchte Schauspielerin werden, und sie kann in der Wohnung ihrer Tante wohnen, die zur Zeit verreist ist. Als sie in der Wohnung ankommt, trifft sie auf die brünette Frau, die sich als Freundin ihrer Tante ausgibt. Sie nennt sich selbst Rita, da sie ihren richtigen Namen nicht weiß. Betty erfährt aber bald über die Gedächtnislücken von Rita, und beide beginnen mit der Suche nach Ritas Identität...


Zehn Hinweise, um "Mulholland Drive" zu entschlüsseln
----------------------------------- -----------------

Diese zehn Anhaltspunkte kommen von Regisseur David Lynch, aber ob sie etwas nützen, darüber muß sich jeder selbst ein Bild machen. Ich persönlich halte sie nicht so sehr für Anhaltspunkte, sondern sie tragen eher noch zur Mysterie bei.

1. Beachte besonders den Anfang des Films, denn wenigstens zwei Hinweise werden noch vor den Credits gezeigt.
2. Beachte das Auftauchen des roten Lampenschirmes.
3. Kannst du den Titel des Filmes hören, für welchen Adam Kesher die Schauspielerinnen vorsprechen läßt? Wird er nochmals erwähnt?
4. Ein Unfall ist ein scheußliches Ereignis ... Beachte den Ort des Unfalls.
5. Wer gibt einen Schlüssel, und warum?
6. Beachte den Bademantel, den Aschenbecher und den Kaffeetasse.
7. Was wird im Club Silencio gefühlt, verwirklicht und erfaßt?
8. Hat Talent allein Camilla geholfen?
9. Beachte die Geschehnisse, die den Mann hinter Winkies umgeben.
10. Wo ist Tante Ruth?


Meine Meinung
--------------

Was für ein Film! Also immer wenn es sehr schwierig ist, eine kurze und aussagekräftige Synopse zu einem Film zu schrieben, handelt es sich meistens um einen sehr interessanten Film, denn dann ist auch meistens die Handlung sehr komplex. Und dies kann man von einem David Lynch-Film sowieso erwarten. "Mulholland Drive" ist ein Film aus dem Jahr 2001, welcher eigentlich zuerst als TV-Pilot produziert wurde. Doch der US-TV-Sender ABC lehnte den Pilot ab, so daß eine Fortsetzung als Serie ausgeschlossen war. David Lynch hat dann diesen Pilot in einen Kinofilm umgewandelt, und so ging wenigstens nicht alles verloren. Allerdings hätte ich mich sehr über eine Serie zu "Mulholland Drive" gefreut, denn es gab schon lange nichts mehr, was wenigstens einen Touch von "Twin Peaks" hatte.

Wer jetzt in diesem Text größere Interpretationen des Films erwartet, ist fehl am Platze. Erstens fehlt mir selbst die ultimative Auflösung des Films (gibt es die überhaupt?), zweitens sollte sich jeder selbst eine Interpretation zurechtlegen. Ich persönlich mag ja solche Filme, die sich nicht beim ersten Mal Ansehen erschließen, irgendwie ist das ja auch langweilig. Und "Mulholland Drive" kann man sich auch gar nicht nur einmal anschauen, denn wenn man den Film angeschaut hat, möchte man am liebsten gleich noch mal von vorn beginnen um irgendwelche Hinweise zu bekommen. Aber vielleicht hat der Film auch gar keine Lösung, denn schließlich handelt es sich hier um einen TV-Pilot, und die einzelnen Handlungsstränge sollten wahrscheinlich in der folgenden TV-Serie aufgeklärt werden. Trotzdem macht das Anschauen und Rätseln unheimlich Spaß, zumindest mir. Wer lieber einfache Mainstream-Filme schaut, der wird von "Mulholland Drive" mächtig enttäuscht sein, denn es gibt keine einfache Handlung, die sich am Ende in Wohlgefallen auflöst. Im Gegenteil, das Ende bei "Mulholland Drive" bringt einen wieder zum Anfang.

Die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen waren grandios. Beide hatte ja jeweils sehr unterschiedliche Charaktere zu spielen, die in beiden Filmhälften eigentlich total unterschiedlich waren. So waren Naomi Watts und Laura Elena Harring eine richtig gute Besetzung, denn vor allem Naomi Watts bestach während des gesamten Films. Der Einsatz dieser recht unbekannten Schauspielerinnen war wohl auch ein Vorteil, denn die unverbrauchten Gesichter haben den Film glaubwürdiger gemacht. Eine Starbesetzung hätte nur von der Handlung abgelenkt.

Warum Lynch gerade mit diesem Thema eine TV-Serie aufbauen wollte, kann ich allerdings nicht so richtig nachvollziehen. Eigentlich war eine Ablehnung vom TV-Sender vorprogrammiert, denn ein solches Bild von Hollywood wird wohl kaum ein Sender ausstrahlen. So weit geht dann die Selbstkritik auch nicht. Ich persönlich fand das Thema sehr interessant, und ich denke mal viele andere Zuschauer auch.

Was natürlich noch zu erwähnen wäre, ist die Music-Score. Verantwortlich für die Musik war Angelo Badalamenti, der übrigens auch am Anfang des Films zu sehen war (als Expresso-trinkender Filmproduzent). Die Music-Score war einfach überragend. In jeder Szene sorgte die musikalische Untermalung für die richtige Stimmung.


Die DVD
--------

Die DVD (Concorde Home Entertainment) kann leider nicht mit so viel Bonusmaterial aufwarten, wie ich erhofft hatte. Es gibt nur ein kurzes Making Of, ein paar Interview-Clips und Trailer, TV-Clip und Bilder. Alles in allem etwas enttäuschend. Mit Sicherheit wird es hier später noch mal eine Special Edition geben, wo auch David Lynch häufiger zu Wort kommen wird. Zu Twin Peaks gab es ja schließlich auch eine ansehliche DVD-Box.

Das Bild und der Ton sind sehr gut. Gerade das Bild verdient hier ein Lob, denn es ist gestochen scharf und die Farben sind bestechend. Es gibt auch keine Artefakte oder Rauschen, zumindest habe ich keine größeren Fehler gesehen. Der Ton ist ebenfalls sehr gut, vor allem die Music-Score setzt sich gut in Szene.

Die Menüs sind animiert und mit Musik unterlegt. Es gibt auch ein kleineres Booklet zur DVD, welches ein paar Bilder und eine Kurzbiografie von David Lynch enthält.


< Bonusmaterial >

# Making Of (~23min)
Wer in diesem Clip Antworten erwartet, wird enttäuscht sein. David Lynch erzählt ein wenig über die Entstehung des Films als TV-Pilot, die Schauspieler reden über ihre Arbeit mit David Lynch und man sieht ein paar Szenen von den Dreharbeiten. Auf die Mysterie wird kaum eingegangen bzw. es werden keine Lösungen angeboten. Meiner Meinung nach sollte sich sowieso jeder seine Interpretation zurechtlegen (siehe Meinungstext), so daß ich hier nicht auf Lösungsvorschläge gewartet hatte. Aber ich kann mir vorstellen, das mancher so was im Bonusmaterial der DVD erhofft. Ich fand das Making Of trotzdem ganz sehenswert.

# TV-Clips (~2min)
Insgesamt kann man sich hier drei kürzere TV-Clips anschauen, die ungefähr jeweils 30 Sekunden dauern.

# Besetzung/Stab
Hier handelt es sich um Biografien auf Texttafeln, aber es gibt auch kleine Interview-Clips von Naomi Watts (~4min), Laura Elena Harring (~3min), Justin Theroux (~2min), David Lynch (~3min). Zu Angelo Badalamenti (Musik) gibt es nur die Texttafeln. Die Schauspieler äußern sich über David Lynch bzw. über ihren Charakter in "Mulholland Drive". Die Interviews sind ganz interessant, aber eben hauptsächlich Lobgesang auf David Lynch, was ja auch ok ist, aber ich hätte sie lieber mehr über ihre Charaktere reden hören. Den Interview-Clip von David Lynch hat man schon teilweise im Making Of sehen können, so daß es hier nicht viel neues gibt.

# Fotogalerie
Hier kann man sich ungefähr zwanzig Bilder vom Film anschauen. Es handelt sich leider nur um Bilder aus dem Film und nicht von den Dreharbeiten.

# Kinotrailer (~3min)
Der obligatorische Kinotrailer, und hier sogar gleich zwei davon. Man kann sich den deutschen oder den amerikanischen Trailer anschauen.


< Weitere Daten >

Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Deutsch

Bildformat : 1,85:1 (anamorph)
Audiokanäle : DTS 5.1 (Deutsch), Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch), Dolby Digital 2.0 (Deutsch)

Spielzeit : 141 min
FSK : ab 16 Jahre


Fazit
-----

Zusammenfassend kann man sagen, daß "Mulholland Drive" ein einfach richtig guter Film ist, der sich mal abseits vom Mainstream bewegt. Die Handlung ist so vielschichtig, das man sich den Film mehrfach anschauen muß und immer wieder neue Interpretationen findet. Solche Filme sind einfach genial! Die DVD ist allerdings nicht so genial, denn das Bonusmaterial ist doch etwas spärlich.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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das-christian

"It's a love story in the city of dreams"

ein Testbericht von 2007-12-12 13:37:10 vom 12.12.2007
Empfehlung:
Vorteile: Darsteller - allen voran Naomi Watts, komplizierte Story die ziemlich bedrückend ist, Soundtrack, Regie...
Nachteile/Kritik: DVD - Aufmachung und Extras
"Sie erscheinen in beiden Träumen und Sie haben auch Angst!"

Story
Der Beginn? Man sieht einen Jitterbug-Wettbewerb. Die Bilder überschneiden sich, es wirkt immer bedrohlicher, die Musik tut ihr Bestes, um dieses bedrohliche Gesamtbild zu unterstützen.

Der Beginn? Eine junge Frau (Laura Harring) überlebt knapp einen schweren Autounfall am Mulholland Drive. Ihr Erinnerungsvermögen ist gelöscht. Mit letzter Kraft schleppt sie sich in die Stadt Los Angeles, um dort hinter einem Gebüsch zu übernachten. Am nächsten Morgen lernt sie Betty kennen, eine aufstrebende Schauspielerin, die in Hollywood ein Standbein schaffen möchte. Beide freunden sich schnell an und beschließen, der Vergangenheit von Rita (so nennt sie sich nun) auf die Spur zu kommen.
Parallel dazu wird die Geschichte eines Regisseurs mit dem Namen Adam Kesher (Justin Theroux) erzählt, der die Schattenseiten des Geschäfts am eigenen Leib zu spüren bekommt. Er wird dazu gezwungen, eine gewisse Camilla Rhodes für seinen Film zu besetzen, weigert sich vorerst, wird dann jedoch so sehr erpresst, dass er letztendlich Camilla die Hauptrolle gibt.


Kritik
Der Film sucht nach keiner Auflösung dieser Story, er bietet eine Auflösung, wieso diese eben erzählte Story erst entstanden ist. Es wird eine andere Geschichte erzählt, die nur dann ersichtlich wird, wenn man erkennt, was in diesem Film als Wahrheit und was als Fiktion dargestellt werden soll. Als Grenze hierfür dient eine blaue Box, die mehrmals zu sehen ist. Wie in Filmen ist diese "Blue Box" auch hier die Überblendung zwischen Traum und Realität. Lynch selbst sagte einst: "It's a love story in the city of dreams". Man befindet sich in einem surrealen Gebilde, in dem nichts so ist, wie es scheint. Die ersten eineinhalb Stunden ist der Film sicherlich schwer durchschaubar. Es gibt zahlreiche Side-Plots, die nicht wirklich aufgeklärt werden. Man erhofft nun, in den letzten 40 Minuten eine Auflösung zu finden. Doch David Lynch wirft in diesen letzten Minuten alles durcheinander, sodass man am Ende mit noch mehr ungelösten Fragen dasteht. Hat man jedoch dieses komplizierte Gerüst durchschaut, dann wird einem bewusst, dass hier die Geschichte einer gescheiterten Existenz erzählt wird. Der Regisseur gibt zahlreiche Hinweise, die sich in Objekten, Bildern, Namen oder Personen widerspiegeln und somit die Story nach und nach aufklären.

Der Film schafft mit seinem düsteren Erscheinungsbild eine sehr gute Atmosphäre. Diese wird dadurch bestärkt, dass tief in die Psyche von Menschen gesehen wird: Die Gedanken, Träume, Wünsche, Hoffnungen - all dies wird in Bildern und Worten dargestellt. Hinzu kommen erstklassige Konversationen, die genau diese Aspekte verstärken und zudem ebenso Hinweise zur individuellen Lösung geben.
Zwischen diesem Spiel aus Wahrheit und Fantasie ist es David Lynch noch zusätzlich gelungen, das Hollywoodgeschäft zu kritisieren. Der Traum von Hollywood ist meist wirklich nur ein Traum.
Der Film regt zum Nachdenken an. Hat man so halbwegs dieses komplizierte Konstrukt durchschaut, geht es daran, die einzelnen Hinweise und deren Verknüpfungen richtig zu erkennen, auch wenn es so gut wie unmöglich ist, wirklich alles herauszufinden. Immer mehr wird dann auch diese traurige und herzergreifende Story bewusst, mit all den Ängsten und Fehlern, die erst dazu führen konnten. Lynch setzt uns auf einer psychologisch genialen Art und Weise, eine sehr beklemmende und erdrückende Geschichte vor.
Mulholland Drive ist ein Kunstwerk. Lynch ist es gelungen einen Film zu schaffen, der vom Zuschauer wirklich viel abverlangt. Er ist ein Maler, die Story lebt von ihren Bildern. Er lässt aber auch Aspekte wie Humor und Erotik nicht außen vor; so gibt es zum Beispiel eine Pulp Fiction ähnliche Szene, in der ein trotteliger Killer neben seinem eigentlichen Opfer, "aus Versehen" zwei weitere Personen und einen Staubsauger killt. Zwischen Naomi Watts und Laura Harring gibt es zudem noch sehr intime Liebesszenen, die speziell den männlichen Zuschauern sehr lange im Gedächtnis bleiben werden, da die Gefühle hier sehr überzeugend und eindrucksvoll übermittelt werden konnten. Dem Regisseur gelingt es auch mit verschiedensten Spannungselementen zu arbeiten: Dies beginnt mit der grandiosen Musikuntermalung von Angelo Badalamenti und endet mit typisch menschlichen Urängsten.

Darstellerisch wurde einiges abverlangt, jeder Akteur kann aber in seiner Rolle überzeugen. Insbesondere die beiden Hauptdarstellerinnen, da sie über längere Distanz auch verschiedene Persönlichkeiten darstellen mussten und somit zusätzlich in ihrer Glaubwürdigkeit gefordert waren. Naomi Watts sticht hierbei am positivsten hervor und könnte nach diesem Film bei manch einem die Frage hervorrufen, wieso sie noch keinen Oscar gewonnen hat. Auch Adam Keshers Schauspiel ist perfekt, zudem sorgt er für einige humorvolle Momente, so zum Beispiel die Szene, in der er die Frontscheibe eines Fahrzeugs mit seinem Golfschläger zertrümmert, nachdem er sich vorher über die Besitzer des Fahrzeugs informiert hat, um letztendlich schnell zu flüchten.

DVD

Die deutsche DVD ist das einzige Manko. Bild- und Tonqualität sind zwar okay, doch von den Extras und der Aufmachung hätte man wirklich mehr erwarten können. Die DVD befindet sich in einer normalen Amaray-Hülle.
Das Disc-Menü ist animiert und mit dem Soundtrack unterlegt. Als Extras gibt es ein Making Of in Englisch, leider ohne Untertitel. Zu Adam Kesher, Naomi Watts, Laura Harring und David Lynch gibt es Informationen in Form von Texttafeln und jeweils einem englischen Interview (aber diesmal mit Untertiteln), bei Angelo Badalamenti kann man nur auf die Texttafeln zurückgreifen. Hinzu kommen noch drei TV-Clips, zwei Kinotrailer und eine Fotogalerie.


Fazit
Mulholland Drive ist ein Film, den man mehrmals sehen muss, um die ganzen Hinweise bzw. den Film verstehen zu können. Der Einzige, der das Konstrukt komplett durchschaut hat, da mehrere Interpretationsmöglichkeiten zulässig sind, ist wohl nur der Regisseur selbst. Der Film wurde für einen Oscar nominiert, an den Kinokassen war er jedoch ein Flop, da er für die breite Masse einfach zu kompliziert war. Der Film verlangt von seinem Zuschauer die vollste Konzentration und Hingabe, ansonsten findet man keinen Gefallen daran. Ist man jedoch einmal dahinter gestiegen, dann kann man nicht mehr loslassen. Es gibt so viele Fragen und Ansätze, die der Film zeigt und die man lösen möchte, sodass man ihn wohl nie vergessen wird.


Filminfos

Titel: Mulholland Drive
Herstellungsland: Frankreich, USA
Erscheinungsjahr: 2001
Länge: 140 Min.
Regie: David Lynch
Darsteller: Justin Theroux, Naomi Watts, Laura Harring, Ann Miller, Dan Hedaya, Mark Pellegrino, Brian Beacock, Robert Forster

Der Bericht ist auch erschienen unter:
http://media.schattenspiegel.com
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
MarpeX
MarpeX, 12.12.2007
Sehr hilfreicher Testbericht. Ich freue mich auf einige Gegenlesungen. Viele Grüße, MarpeX.
Miraculix1967
Miraculix1967, 12.12.2007
Dein Bericht ist sehr informativ und gut geschrieben! SH und LG Miraculix1967
ko123456
ko123456, 27.06.2008
sehr schön. Freue mich über Gegenlesung. viele Grüße
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