The Escapist - Raus aus der Hölle (DVD)

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Produktbeschreibung

The Escapist - Raus aus der Hölle (DVD)

EAN 0886973824696
gelistet seit 03/2010

Film / Kino-Daten

Altersfreigabe (FSK) 16 Jahre
Darsteller Brian Cox , Joseph Fiennes , Damian Lewis
Genre Thriller; Drama
Kategorie Spielfilm
Land / Jahr Großbritannien; Irland; 2008
Originaltitel The Escapist
Regie Rupert Wyatt

Video / DVD-Daten

Anbieter (Label) Senator
Auslieferung 23.02.2009
Bildverhältnis 1:1,85 / 16:9
EAN-Code 0886973824696
Mehrkanalton Dolby Digital 5.1
Sprache Deutsch DD 5.1 / Englisch DD 5.1
System DVD
Ton-System Dolby Surround
Untertitel Deutsch
Vertrieb Universum Film

Tests und Erfahrungsberichte

  • Prison Break

    Pro:

    dynamischer Erzählstil, exzellente Darsteller,

    Kontra:

    unzufriedenstellender Story - Twist am Ende,

    Empfehlung:

    Ja

    Die Gattung der Ausbruchsfilme ist auch wieder so ein Film-Genre zu welchem eigentlich schon so gut wie alles gesagt wurde. Doch nicht zuletzt dank aktueller Serien wie „Prison Break“ ist ist die filmische Behandlung des Gefängnisalltages und der Flucht aus diesem heraus für das Publikum wieder sehr Interessant geworden. Warum also nicht auf dem Zug aufspringen, dachte sich wohl auch der Brite Ruper Wyatt, bisher lediglich als Writer und Regisseur von Kurz- und Indpendent-Filmen in Erscheinung getreten, der mit seinem exzellent besetzten „The Escapist“ jedoch sehr viel mehr abliefert als nur einen einfachen Genre-Film welcher dem aktuellen Trend folgt.
    Vierzehn Jahre, so lange sitzt der zu lebenslanger Haft verurteilte Frank Perry (Brian Cox) bereits ein. Vierzehn Jahre, in denen er wöchentlich seiner Tochter geschrieben hat, vierzehn Jahre in denen er jeden Brief unbeantwortet zurück erhalten hat. Doch eines Tages erreicht ihn ein neuer Brief, seine Tochter (Eleanor McLynn) schwebe nach einer Überdosis in Lebensgefahr, heißt es in diesem. Frank entschließt sich seiner Tochter beizustehen, nachdem er es über all die Jahre nicht konnte. Doch um sich um das Kind zu kümmern gibt es nur einen Weg: Flucht. Da Frank jedoch bewusst ist das er dies alleine niemals schaffen würde, verbündet er sich mit seinen Mitinsassen Brodie (Liam Cunningham), Lenny (Joseph Fiennes), Batista (Seu Jorge) und Lenny (Joseph Fiennes) und schmiedet mit diesen einen Fluchtplan.

    Auf den ersten Blick deutet alles darauf hin das es sich bei „The Escapist“ um einen typischen Vertreter des Prison Break Genres handelt, schnell wird jedoch klar das dem nicht so ist. Der prägnanteste Unterschied zu Genre-Kollegen wie „Die Verurteilten“ ist dabei sicherlich der Erzähltstil, denn der Film handelt seine Geschichte nicht chronologisch ab, sondern wechselt immer wieder zwischen der Flucht Planung und dem Ausbruch selbst hin und her. Dies sorgt gleichzeitig für eine überaus interessante und packende Dynamik, denn während die Szenen, in denen Frank und seine Kumpanen den Ausbruch planen und dabei immer wieder auf Hindernisse stoßen, sehr ruhig und gewissenhaft geschildert werden, ist der eigentliche Ausbruch sehr temporeich und actionlastig erzählt. Diese doch recht unkonventionelle Art einen Gefängnisfilm zu inszenieren weiß auf Anhieb zu gefallen, denn sie lässt sämtliche Langeweile, die für den Zuschauer eventuell während der Planungsphase hätte auftreten können, im Nu verfliegen und bietet einen sehr interessanten Kontrast zwischen Knastalltag und Knastflucht, der beinahe bis zum Ende hin einen großen Spannungsbogen aufbaut und diesen auch hält.
    Vielleicht auch gerade wegen dieser zweigleisigen Erzählstrukur gelingt es Wyatt spielend leicht auch die ruhigen Szenen sehr interessant zu gestalten. Man bekommt nicht nur einen detaillierten Einblick in die Ausbruchsplanung, sondern auch in den Gefängnisalltag. Gezwungenermaßen musste der Regisseur zwar auf einige der typischen Knast-Klischees zurückgreifen, wie die Vergewaltigung von Neuankömmlingen oder korrupte Wärter, allerdings verpackt Wyatt diese Klischees sehr geschickt in die Handlung ein und legt ihnen eine sehr starke Authentizität auf. Alles was er in „The Escapist“ schildert wirkt zu keinen Moment überzogen, seien es nun das die Wärter den Drogendealern in der Haftanstalt freien Raum gewähren (wohl da sie an dem Geschäft selber mit verdienen), Insassen die auf Insekten-Rennen setzen oder brutale Kämpfe, bei denen sich der ein oder andere sein Geld für Drogen zusammen verdienen kann: stets versprüht der Film eine sehr starke Glaubwürdigkeit, die nicht nur in einer realistischen sondern auch in einer mitfühlenden Milieu-Studie mündet. Um dieses hohe Maß an Authentizität zu erreichen hat Wyatt bei dem Großteil seiner Laiendarsteller nicht nur auf ehemalige Knackis gesetzt, sondern den Film auch in einem ehemalige, irischen Gefängnis gedreht. Dieses alte, teils heruntergekommene Gefängnis versprüht alleine schon eine sehr beklemmende, beinahe klaustrophobische Atmosphäre die sich schnell auf den Zuschauer überträgt, hinzu mit der Schicksalsschilderung einzelner Insassen und deren Alltag bekommt der Film dabei eine fast schon melancholische Stimmung.

    Der stärkste Aspekt des Filmes ist jedoch sein ausgezeichnet spielendes Ensemble, allen voran Brian Cox („Zodiac“, „Red Eye“) welcher bereits vor einigen Jahren schon einmal mit Wyatt, bei dessen „Get The Picture“, zusammen gearbeitet hat. Cox funktioniert als Hauptdarsteller, und Glied das alles zusammenhält, exzellent, ebenso gut aber auch als Symapthieträger. Er legt in seine Rolle sehr viel Mitgefühl und Altersweisheit, die den Zuschauer komplett vergessen lässt das es sich hier um einen Straftäter handelt. Neben den anderen Ausbrechern, die ihre verschiedenen Persönlichkeiten allesamt sehr geschickt und teilweise auch sehr einfühlsam (wenn aufgrund der klischeehaften Charakterzeichnung aber auch etwas überzogen darstellen) gefällt vor allem der hauptsächlich als Seriendarsteller bekannte Damian Lewis („Life“, „Band of Brothers“) als eiskalter Gangsterboss Rizza, welcher eine sehr bedrohliche Aura versprüht und dem ein Menschenleben nicht sehr viel wert ist. Trotz einer kleinen, wenn auch für den Film nicht unwichtigen, Nebenrolle ist Lewis der Darsteller, neben Cox, der am meisten Eindruck hinterlässt.
    Der einzige Kritikpunkt den man äußern muss, zumal er es schafft den Film nachträglich etwas zu trüben, ist der Story-Twist gegen Ende des Filmes, welcher diesen jedoch in ein komplett anderes Licht stellt. Warum Wyatt ausgerechnet zu diesen greifen musste, bleibt etwas Rätselhaft, denn er tut weder der eigentlich sehr natürliche Dramaturgie von „The Escapist“ gut, noch schafft er es das Publikum mit diesen wirklich zufrieden zu stellen.

    \\\\ Daten zum Film ////
    Original Filmtitel:
    The Escapist (2008)

    Länge des Filmes:
    Ca. 97 Minuten
    Darsteller:
    Brian Cox...Frank Perry
    Damian Lewis...Rizza
    Joseph Fiennes...Lenny Drake
    Seu Jorge...Viv Batista
    Liam Cunningham...Brodie
    Dominic Cooper...Lacey
    Steven Mackintosh...Tony
    ...

    Regisseur:
    Rupert Wyatt
    FSK:
    Ab 16 Jahren

    \\\\ Fazit ////

    „The Escapist“ ist in vielerlei Hinsicht gutes, Dank seiner intensiven Charakterzeichnung auch klassisches und sehr unterhaltsames Erzählkino, das nicht zuletzt durch seine großartigen und mitfühlend spielende Darsteller überzeugt. Lediglich der unkonventionelle Story-Twist am Ende des Filmes trübt den eigentlich sehr guten Eindruck von Wyatt´s erster, größerer Regiearbeit. Nichtsdestotrotz ist der Film der Film vor allem für Fans des Genres einen Blick wert, zumal er diesem durchaus einige neue und gut funktionierende Aspekte gibt.
    7/10 Punkten für den Film "The Escapist" und somit vier Sterne als Wertung.

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