NUK Vaporisator Testbericht

Nuk-vaporisator
ab 19,19
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 06/2010
5 Sterne
(4)
4 Sterne
(4)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen

Erfahrungsbericht von jowitka

Keimfrei durchs Leben gehen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

~ NUK Vaporisator ~
******************

Wenn sich so ein kleiner Erdenbürger ankündigt, wird man auf einmal mit Sachen konfrontiert, von denen man noch nie gehört hat und deren Namen manchmal ziemlich merkwürdig findet und sich fragt wozu ist das denn alles überhaupt… So ging es mir bei dem gewissen „Vaporisator“, meine Mutter war nämlich der Meinung man muss es einfach haben, also kann ich nun darüber berichten:


~ Was ist ein „Vaporisator“ überhaupt? ~
**********************************

So abenteuerlich der Name auch klingen mag, so einfach ist die Erklärung dazu: ein Vaporisator dient zur Desinfektion von Babyflaschen, Saugern und Zubehör. Natürlich gibt es hier diverse Hersteller auf dem Markt, die solche Geräte anbieten, ich glaube aber NUK gehört schon zu den führenden auf dem Markt, eigentlich kommen die Eltern um diese Marke (sei es für Flaschen oder Sauger) kaum herum. Und daher gehe ich davon aus, dass NUK als Hersteller von Vaporisatoren nicht schlecht sein kann.


~ Wie sieht ein Vaporisator aus? ~
*****************************

Es gibt verschiedene Vaporisatoren, je nach Hersteller sieht er entsprechend anders aus, aber auch bei NUK selbst gibt es Unterschiede. Während der Vaporisator für 4 Flaschen wie ein Kasten, mit Fächern für die Flaschen und einem Deckel für oben drauf ausschaut, ist der für 6 (über den ich hier berichten möchte) wie ein großes Ei gebaut. Dabei kann man das Gerät in der Mitte aufmachen und die Flaschen reinstellen. Deckel zu und ab geht das entkeimen….


~ Wie funktioniert ein Vaporisator? ~
******************************

Dieser Vaporisator funktioniert mit der Methode der Heißdesinfektion auf Wasserdampfbasis ohne Chemikalien. Ich finde es sehr wichtig, dass da keine Zusatzstoffe hinzukommen, Babys müssen nicht wirklich noch irgendwelchen Stoffen die Bakterien killen ausgesetzt werden. Zum sterilisieren braucht man ca. 50 ml Wasser, welches man in das dafür vorgesehene Fach reinfüllt (wird alles genau in der Anleitung beschrieben), nun wird der Deckel geschlossen und ein Knopf gedrückt. Nach ca. 20 Minuten sind die Flaschen keimfrei (bzw. steril).

Wie genau das Gerät funktioniert und technische Angaben könnt Ihr der Anleitung entnehmen.

Dieses „Wunderding“ kann aber nicht nur die Flaschen sterilisieren, es kann auch noch behilflich als Kostzubereiter sein! Wenn das Baby älter wird, wandern viele Sachen, die man benötigt hat gleich wieder in den Schrank, werden verschenkt oder verkauft. Eigentlich hat man nicht sehr lange was davon, weil die Babys ja immer wieder Neues brauchen. Der Vaporisator kann aber hier bei der Zubereitung durch Garen von Obst, Gemüse und Fleisch für Babybrei eingesetzt werden; Der Hersteller verspricht dabei hohen Erhalt von Vitaminen und Spurenelementen und der natürliche Geschmack der Lebensmittel bleibt erhalten. Auch hierzu könnt Ihr genauere Erklärungen, Tipps und Tricks in der Anleitung finden.

Ich habe es bis jetzt noch nicht ausprobiert, irgendwie bin ich nicht wirklich von so was überzeugt, aber wer sich Lust hat damit zu beschäftigen, der kann bestimmt seinen Nutzen daraus ziehen.

Was mir ziemlich negativ aufgefallen ist, ist die Reinigungsmöglichkeit. Möchte man den Vaporisator nur als Falschensterilisator benutzen, so braucht man ihn eigentlich nicht zu reinigen, durch dem Dampf reinigt er sich eigentlich von selbst. Hat man allerdings ein kalkhaltiges Wasser, so wird man sehr schnell hässliche weiße Ablagerungen bemerken. Mein Tipp: Dampfen mit stillem Mineralwasser. Leider auf die Dauer etwas teuer (auch das preiswerteste Wasser kostet nun mal!), allerdings bleiben die Kalkablagerungen weg.


~ Braucht man den Vaporisator wirklich? ~
***********************************

Diese Frage kann ich mit einem klaren: „nicht wirklich“ beantworten.

1. Früher hatte man solche Geräte nicht, man hat die Flaschen einfach ausgekocht und es hat auch gut funktioniert.
2. Wer eine Mikrowelle hat, kann die Falschen auch so sterilisieren.

Ich finde die Methode mit der Mikrowelle ziemlich praktisch, man braucht halt kein zusätzliches Gerät (eben den Vaporisator), es ist Platz sparend und natürlich auch Geld sparend. Diese Gerät kostet nämlich satte 49,99 €, ich finde den Preis wirklich zu hoch.



************
~ Mein Fazit ~
************

Ich finde so einen Vaporisator muss man nicht unbedingt haben. Wer sich solch ein Gerät nicht leisten kann, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, denn mit dem Auskochen oder Mikrowellieren (nettes Wort) ist es auch getan. Ich habe dieses Gerät, benutze es auch, weil ich es habe… aber ich finde nicht, dass es ein unbedingtes Muss ist. Vor allem aber finde ich den Preis viel zu hoch…

32 Bewertungen