Die Schnäppchenjägerin (Taschenbuch) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Vividia
Die Schnäppchenjägerin - Sophie Konsella
Pro:
- frech frech frech
Kontra:
wäre ich dann so begeistert??
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopi's,
nachdem ich euch bereits von Sophie Kinsella's Buch "Vom Umtausch ausgeschlossen" berichtet habe, fange ich eben mal an
die Reihe der berühmten Rebecca Bloomwood vom ersten Band an vorzustellen.
Es handelt sich um das Buch Die Schnäppchenjägerin" von der Schriftstellerin und ehemaliger Wirtschaftsjournalistin
Sophie Kinsella.
Dieses Buch ist das 1. der Becky Bloomwood-Reihe.
Hier eine Übersicht der bisher erschienen Werke, die ich erwähnenswert finde:
- Fast geschenkt (Bericht folgt)
- Hochzeit zu verschenken (Bericht folgt)
- Vom Umtausch ausgeschlossen (bereits berichtet)
----Zu den Personen im Buch----
Die Hauptdarstellerin Rebecca Bloomwood, genannt Becky.
Becky ist eine sehr Kaufsüchtige junge Frau. Obwohl sie sehr erfolgreich als Finanzexpertin(!) ist, kann Sie
nicht mit Geld umgehen und kauft alles ein, ob sie es nun tatsächlich braucht oder einfach nur schön findet.
Eigentlich kein Problem, da sie ja gut verdient, wenn sie doch manchmal wenigstens ein bißchen auf ihre Kontoauszüge schauen
würde. Das ist nämlich das nächste Problem, Becky versucht mit aller Gewalt die Bank vom Leibe zu halten, denn sie
weiß genau was die von ihr wollen. Und um das zu schaffen, ja da lässt sie sich so manche komische Dinge einfallen.
Die beste Freundin Suze
Suze ist Beckys beste Freundin, sie teilen sich auch eine Wohnung.
Zu Suze muss man sagen, sie ist wirklich eine tolle Freundin, echt beneidenswert.
Auch wenn sie manchmal nicht gleich kapiert, was Becky im Schilde führt, sie steht ihr als Freundin immer
bei und weiß auch immer Rat. Wenn Becky nicht so eine tolle Freundin hätte wie Suze, oje, gar nicht auszudenken *smile*
Und dann noch der super sexy Luke Brandon
Ein Mann in den man sich nur verlieben kann *seufz*
Er ist charmant, sieht gut aus und natürlich hat er Geld wie Heu..
Ich möchte euch nicht zuviel verraten, denn das müsst ihr selbst lesen.
---Kurzbeschreibung----
Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss...
----Leseprobe
Seite 47 - 49
"Dreihundert Pfund?" Ich sehe sie bestürzt an. "Wie, jetzt, sofort?"
"Ja. Genau genommen sind wir eh schon zu spät dran. Schreib mir doch einfach einen Scheck oder so."
"Klasse", sage ich unbekümmert. "Dreihundert Pfund, mal eben so."
Ich hole meine Tasche und stelle sofort einen Scheck aus.
Da Suze mit der Miete so großzügig ist, bezahle ich immer meinen Anteil an Rechnungen, und manchmal
lege ich noch ein bisschen drauf. Und doch ist mir ganz kalt, als ich ihr den Scheck reiche. Dreihundert Pfund. Weg.
Einfach so. Und diese blöde VISA-Rechnung sitzt mir auch noch im Nacken. Nicht gerade der beste Monat.
"Ach, und da hat jemand für dich angerufen", fällt Suze noch ein. Sie schielt auf einen Zettel. "Erica Pastinak. Kann das sein?" "Erica Pastinak?" Manchmal glaube ich ja, dass Suze ihr Bewusstsein ein bisschen zu oft erweitert hat.
"Parnell. Erica Parnell von der Endwich Bank. Du möchtest sie anrufen."
Starr vor Entsetzen blicke ich Suze an. "Sie hat hier angerufen? Hier, unter dieser Nummer?"
"Ja. Heute Nachmittag."
"Ach du Scheiße." Mein Herz fängt heftig an zu klopfen. "Was hast du ihr gesagt? Hast du gesagt, dass ich Pfeiffersches Drüsenfieber habe?"
"Was?" Jetzt ist es an Suze mich anzuglotzen. "Natürlich habe ich nicht gesagt, dass du Pfeiffersches Drüsenfieber hast!"
"Hat sie sich nach meinem Bein erkundigt? Oder überhaupt nach meiner Gesundheit?"
"Nein! Sie hat nur gefragt, wo du bist. Und ich habe ihr gesagt, du bist arbeiten."
"Suze!" jammere ich entsetzt. "Ja, was hätte ich denn sonst sagen sollen?"
"Du hättest sagen sollen, dass ich mit Pfeifferschem Drüsenfieber und einem gebrochenen Bein im Bett liege!"
"Na, vielen Dank für die Vorwarnung!" Suze sieht mich aus zusammengekniffenen Augen an und knotet ihre Beine zum Lotussitz zusammen.
Suze hat die längsten, dünnsten, drahtigsten Beine, die ich je gesehen habe. Wenn sie schwarze Leggings anhat, sieht sie aus wie eine Spinne.
"Was ist denn überhaupt dein Problem?", erkundigt sie sich. "Hast du dein Konto überzogen?"
Habe ich mein Konto überzogen?
"Nur ein bisschen." Ich zucke mit den Schultern.
"Wird sich schon wieder einrenken." Suze antwortet nicht, und als ich aufblicke, sehe ich, wie sie meinen Scheck zerreißt.
"Suze! Was machst du?" "Gib mir das Geld, wenn du wieder im Plus bist", sagt sie mit fester Stimme.
"Danke, Suze" sage ich und nehme sie fest in den Arm. Suze ist einfach die beste Freundin, die ich jemals hatte.
Und trotzdem habe ich so ein flaues Gefühl im Magen, den ganzen Abend lang, und auch am nächsten Morgen,als ich aufwache,
ist es immer noch da. Es nagt so hartnäckig an mir, dass ich mich nicht mal mit dem Gedanken an mein Denny-and-George-Tuch davon ablenken kann. Ich liege im Bett, starre an die Decke und rechne zum ersten Mal seit Monaten zusammen, wo ich eigentlich überall mit wie viel in der Kreide stehe.
Also: bei der bank, bei VISA, bei Harvey Nichols (Kundenkarte), bei Debenhams (Kundenkarte), bei Fenwicks (Kundenkarte)... und jetzt auch noch bei Suze.
Das müssten ungefähr... mal nachdenken... ungefähr sechstausend Pfund sein.
Mir wird heiß und kalt, während ich über diese Summe nachdenke. Wo zum Teufel soll ich denn sechstausend Pfund hernehmen?
Ich könnte tausend Wochen lang jede Woche sechs Pfund sparen. Oder fünfhundert Wochen lang jede Woche zwölf Pfund. Oder... oder hundert Wochen lang jede Woche sechzig Pfund. Das klingt schon besser. Aber wie soll ich denn bloß sechzig Pfund pro Woche sparen, verdammt?
Ich könnte natürlich auch einen Haufen Allgemeinwissen pauken und mich bei einer Gameshow bewerben. Oder irgendetwas richtig geniales erfinden. Oder ich könnte...
Dieses Buch ist einfach super.
Es lässt sich fließend lesen sogar die Lachmuskeln werden trainiert.
ISBN: 3-442-45286-4
Erschienen beim Goldmann-Verlag
Titel: Die Schnäppchenjägerin
Kosten: 8,90 EURO
Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick in die Welt von Becky gewähren und wünsche allen Lesern und Leserinnen sehr viel Spaß..
nachdem ich euch bereits von Sophie Kinsella's Buch "Vom Umtausch ausgeschlossen" berichtet habe, fange ich eben mal an
die Reihe der berühmten Rebecca Bloomwood vom ersten Band an vorzustellen.
Es handelt sich um das Buch Die Schnäppchenjägerin" von der Schriftstellerin und ehemaliger Wirtschaftsjournalistin
Sophie Kinsella.
Dieses Buch ist das 1. der Becky Bloomwood-Reihe.
Hier eine Übersicht der bisher erschienen Werke, die ich erwähnenswert finde:
- Fast geschenkt (Bericht folgt)
- Hochzeit zu verschenken (Bericht folgt)
- Vom Umtausch ausgeschlossen (bereits berichtet)
----Zu den Personen im Buch----
Die Hauptdarstellerin Rebecca Bloomwood, genannt Becky.
Becky ist eine sehr Kaufsüchtige junge Frau. Obwohl sie sehr erfolgreich als Finanzexpertin(!) ist, kann Sie
nicht mit Geld umgehen und kauft alles ein, ob sie es nun tatsächlich braucht oder einfach nur schön findet.
Eigentlich kein Problem, da sie ja gut verdient, wenn sie doch manchmal wenigstens ein bißchen auf ihre Kontoauszüge schauen
würde. Das ist nämlich das nächste Problem, Becky versucht mit aller Gewalt die Bank vom Leibe zu halten, denn sie
weiß genau was die von ihr wollen. Und um das zu schaffen, ja da lässt sie sich so manche komische Dinge einfallen.
Die beste Freundin Suze
Suze ist Beckys beste Freundin, sie teilen sich auch eine Wohnung.
Zu Suze muss man sagen, sie ist wirklich eine tolle Freundin, echt beneidenswert.
Auch wenn sie manchmal nicht gleich kapiert, was Becky im Schilde führt, sie steht ihr als Freundin immer
bei und weiß auch immer Rat. Wenn Becky nicht so eine tolle Freundin hätte wie Suze, oje, gar nicht auszudenken *smile*
Und dann noch der super sexy Luke Brandon
Ein Mann in den man sich nur verlieben kann *seufz*
Er ist charmant, sieht gut aus und natürlich hat er Geld wie Heu..
Ich möchte euch nicht zuviel verraten, denn das müsst ihr selbst lesen.
---Kurzbeschreibung----
Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss...
----Leseprobe
Seite 47 - 49
"Dreihundert Pfund?" Ich sehe sie bestürzt an. "Wie, jetzt, sofort?"
"Ja. Genau genommen sind wir eh schon zu spät dran. Schreib mir doch einfach einen Scheck oder so."
"Klasse", sage ich unbekümmert. "Dreihundert Pfund, mal eben so."
Ich hole meine Tasche und stelle sofort einen Scheck aus.
Da Suze mit der Miete so großzügig ist, bezahle ich immer meinen Anteil an Rechnungen, und manchmal
lege ich noch ein bisschen drauf. Und doch ist mir ganz kalt, als ich ihr den Scheck reiche. Dreihundert Pfund. Weg.
Einfach so. Und diese blöde VISA-Rechnung sitzt mir auch noch im Nacken. Nicht gerade der beste Monat.
"Ach, und da hat jemand für dich angerufen", fällt Suze noch ein. Sie schielt auf einen Zettel. "Erica Pastinak. Kann das sein?" "Erica Pastinak?" Manchmal glaube ich ja, dass Suze ihr Bewusstsein ein bisschen zu oft erweitert hat.
"Parnell. Erica Parnell von der Endwich Bank. Du möchtest sie anrufen."
Starr vor Entsetzen blicke ich Suze an. "Sie hat hier angerufen? Hier, unter dieser Nummer?"
"Ja. Heute Nachmittag."
"Ach du Scheiße." Mein Herz fängt heftig an zu klopfen. "Was hast du ihr gesagt? Hast du gesagt, dass ich Pfeiffersches Drüsenfieber habe?"
"Was?" Jetzt ist es an Suze mich anzuglotzen. "Natürlich habe ich nicht gesagt, dass du Pfeiffersches Drüsenfieber hast!"
"Hat sie sich nach meinem Bein erkundigt? Oder überhaupt nach meiner Gesundheit?"
"Nein! Sie hat nur gefragt, wo du bist. Und ich habe ihr gesagt, du bist arbeiten."
"Suze!" jammere ich entsetzt. "Ja, was hätte ich denn sonst sagen sollen?"
"Du hättest sagen sollen, dass ich mit Pfeifferschem Drüsenfieber und einem gebrochenen Bein im Bett liege!"
"Na, vielen Dank für die Vorwarnung!" Suze sieht mich aus zusammengekniffenen Augen an und knotet ihre Beine zum Lotussitz zusammen.
Suze hat die längsten, dünnsten, drahtigsten Beine, die ich je gesehen habe. Wenn sie schwarze Leggings anhat, sieht sie aus wie eine Spinne.
"Was ist denn überhaupt dein Problem?", erkundigt sie sich. "Hast du dein Konto überzogen?"
Habe ich mein Konto überzogen?
"Nur ein bisschen." Ich zucke mit den Schultern.
"Wird sich schon wieder einrenken." Suze antwortet nicht, und als ich aufblicke, sehe ich, wie sie meinen Scheck zerreißt.
"Suze! Was machst du?" "Gib mir das Geld, wenn du wieder im Plus bist", sagt sie mit fester Stimme.
"Danke, Suze" sage ich und nehme sie fest in den Arm. Suze ist einfach die beste Freundin, die ich jemals hatte.
Und trotzdem habe ich so ein flaues Gefühl im Magen, den ganzen Abend lang, und auch am nächsten Morgen,als ich aufwache,
ist es immer noch da. Es nagt so hartnäckig an mir, dass ich mich nicht mal mit dem Gedanken an mein Denny-and-George-Tuch davon ablenken kann. Ich liege im Bett, starre an die Decke und rechne zum ersten Mal seit Monaten zusammen, wo ich eigentlich überall mit wie viel in der Kreide stehe.
Also: bei der bank, bei VISA, bei Harvey Nichols (Kundenkarte), bei Debenhams (Kundenkarte), bei Fenwicks (Kundenkarte)... und jetzt auch noch bei Suze.
Das müssten ungefähr... mal nachdenken... ungefähr sechstausend Pfund sein.
Mir wird heiß und kalt, während ich über diese Summe nachdenke. Wo zum Teufel soll ich denn sechstausend Pfund hernehmen?
Ich könnte tausend Wochen lang jede Woche sechs Pfund sparen. Oder fünfhundert Wochen lang jede Woche zwölf Pfund. Oder... oder hundert Wochen lang jede Woche sechzig Pfund. Das klingt schon besser. Aber wie soll ich denn bloß sechzig Pfund pro Woche sparen, verdammt?
Ich könnte natürlich auch einen Haufen Allgemeinwissen pauken und mich bei einer Gameshow bewerben. Oder irgendetwas richtig geniales erfinden. Oder ich könnte...
Dieses Buch ist einfach super.
Es lässt sich fließend lesen sogar die Lachmuskeln werden trainiert.
ISBN: 3-442-45286-4
Erschienen beim Goldmann-Verlag
Titel: Die Schnäppchenjägerin
Kosten: 8,90 EURO
Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick in die Welt von Becky gewähren und wünsche allen Lesern und Leserinnen sehr viel Spaß..
11 Bewertungen, 4 Kommentare
-
04.01.2006, 22:03 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
-
04.01.2006, 22:02 Uhr von Nachtuhle
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
-
04.01.2006, 21:52 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
-
04.01.2006, 21:52 Uhr von chelsea
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich, würde mich übrigens sehr über Gegenbewertungen freuen
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