Samsung SyncMaster P2270 Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Bildqualität:  sehr gut
  • Stromverbrauch:  niedrig
  • Kontraste:  sehr gut
  • Wiederholrate:  sehr gut
  • Ergonomie & Bedienung:  sehr gut
  • Verarbeitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Hollgo

Echt günstiger und echt erstklassiger PC-Monitor

  • Bildqualität:  sehr gut
  • Stromverbrauch:  niedrig
  • Kontraste:  sehr gut
  • Wiederholrate:  sehr gut
  • Ergonomie & Bedienung:  sehr gut
  • Verarbeitung:  sehr gut

Pro:

+ hervorragende Bildqualität mit starker Detailzeichnung + sehr komfortabel zu bedienen

Kontra:

- es ist kein "3D-Monitor"

Empfehlung:

Ja

"Junge, wie die Preise für Monitore gefallen sind", dachte ich mir so, als ich vor ein paar Wochen den neuesten Prospekt der Firma Atelco in meinen Händen hielt.

1. So kam ich zum Syncmaster P2270 H

Besonders ins Auge fiel mir hier der Preis für einen TFT-Monitor der Firma Samsung mit 22 Zoll Bildschirmdiagonale und 2 ms Reaktionszeit. Ein solches Gerät hat vor nicht mal einem Jahr noch gut und gerne über 200 € gekostet - hier war er für 139 € im Angebot. "Kurzentschlossen", wie ich manchmal bin, beschloß ich also einfach mal, meiner lokalen Atelco-Filiale einen Besuch abzustatten. Nach einigen Tests, die ich an dem ausgestellten Modell des Typs P2270H im Laden durchführen konnte, stand für mich fest: mein PC bekommt einen neuen Monitor ;-))

2. Lieferumfang

Neben dem eigentlichen Bildschirm und den Einzelteilen, die für die Montage des Standfusses benötigt werden, fand ich in den Styroporteilen der Verpackung eingebettet eine Kurzanleitung und eine Montageanleitung für den Zusammenbau des Standfusses vor. Dazu lag ein VGA-Kabel der Norm D-Sub 15 sowie ein DVI auf DVI-Kabel dem Gerät bei - beide Kabel dabei jeweils mit einer Länge von 1,5 m. Ebenso fand sich ein antistatisches Microfasertuch um Lieferumfang. Das "richtige" Nutzerhandbuch in PDF-Form sowie die Software "Magic Tune Premium" finde ich auf einer beiliegenden CD.

3. Montage und Installation des Monitors

Im Wesentlichen wird der Monitor aus 3 Teilen zusammengesetzt: dem ovalen Standfuss, dem zugehörigen Standbein und dem eigentlichen Bildschirm. Nachdem ich die 3 Bauteile von ihren Plastikumverpackungen in Form von allerlei Schutzfolien und Styro-Gewebe befreit hatte, konnte es an den Zusammenbau gehen. Der ist eigentlich recht schnell zu bewerkstelligen und erfordert nichtmal ein Werkzeug. Zunächst setzte ich den im Fall des P2270 in durchsichtigem Kunststoff gefertigten Standfuss in die entsprechende Ausbuchtung der Standfussplatte ein. Auf der Unterseite der Standfussplatte befindet sich genau eine, im Lieferzustand bereits eingesetzte, Gewindeschraube, deren Kopf von einer ausklappbaren Griffplatte umschlossen ist. Diesen muss ich nur ausklappen, die Schraube in der auf der Unterseite entsprechend mit "lock" gekennzeichneten Richtung drehen - und die Verbindung zwischen beiden Bauteilen war bereits komplett hergestellt. Nun musste ich nur noch den eigentlichen Bildschirm auf den nun fertigen Standfuss setzen, ein wenig einrasten - und die Montage des P2270 war damit schon "durch". Nun konnte es also an das eigentliche Aufstellen und die Installation/Einrichtung des Monitors gehen. Insgesamt dauerte der Aufbau des Monitors nach dem Auspacken knapp 15 Minuten bis hierher. Menschen, die ihren TFT-Monitor an der Wand anbringen wollen, muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen: der P2270H hat leider keinerlei VESA-Schraubgänge für die Anbringung jedweder Halterung parat. Der Standfuss ist hier schlicht "Pflicht".

3.1 Installation

Die Videoeingänge des Monitors liegen allesamt auf der Rückseite des Gerätes. Hier finde ich neben einem D-Sub 15 VGA-Eingang einen HDCP-kompatiblen DVI-I und einen "echten" HDMI Eingang vor. Die digital via HDMI in das Gerät eingeleiteten Audiosignale kann das Gerät über einen digitalen Audioausgang , der - was ein wenig unorthodox erscheint - in der Bauform 3,5mm Klinkenbuchse enthalten ist .Cinch ist hier eigentlich Standard. Nun, ich entschied mich für den Anschluß des Monitors an meine 3850´er ATI Radeon via des dem Gerät beiliegenden DVI-Kabels - schließlich sind - technisch gesehen - DVI und HDMI eigentlich bis auf die bei DVI fehlenden Tonleitungen identisch, HDCP können im Falle des P2270H dabei beide digitalen Videoeingänge, was besonders wichtig ist, wenn ich mir kopiergeschützte Blurays über meinen eingebauten BD-Brenner anschauen will. Dies war auch ein Grund, den Monitor nicht über den analogen VGA-Eingang zu betreiben- dieser ist schlicht nicht HDCP (High Definition Copy Protection)-kompatibel. Digitale Bildsignale werden bei beiden Varianten übertragen. Das Kabel ist dabei 1,5 m lang, was für die meisten Aufstellsituationen ausreichen sollte. Danach muste ich nur noch für die Stromversorgung des Monitors sorgen. Dafür sorgt ein Netzteil mit Kaltgeräteanschluß, welches an die entsprechende, runde 12V Strombuchse des Monitors angeschlossen wird. Danach war die Verkabelung soweit komplett und ich konnte mich an den ersten Start des Gerätes machen. Die Verkabelung war schnell erledigt und eine Sache von knapp 5 Minuten.

4. Erster Eindruck nach komplettem Aufbau

Der SyncMaster P2270H konnte mich optisch schon auf den ersten Blick durch sein schickes Design überzeugen. Samsung nennt es "Touch of Color", was sich bei diesem Modell dadurch zeigt, dass der schwarzglänzede Rahmen des Bildschirms zu den Rändern hin einen Tick ins Dunkelrote abweicht. Schick finde ich dabei Samsungs Idee, vor den Rahmen des eigentlichen TFT-Bildschirm eine durchsichtige "Glare"-Kunststoffoberfläche zu bauen, die an den Ecken dabei den Rahmen überragt - ein schönes designtechnisches Feature. Durch diese Applikation erklärt sich auch die Tatsache, warum dieser Monitor mit einer Breite von 53,73 cm ein wenig breiter ist als ein "normales" Gerät der 22 Zoll-Klasse - sie überragt nämlich den Rahmen um knapp 6 mm an jeder der vier Rahmenseiten. Menutasten gibt es sichtbar im "Aus"-Zustand des Gerätes nicht. Diese werden erst sichtbar, wenn das Gerät eingeschaltet wurde (s. "5.1 Der erste Start"). Das Gerät sieht optisch schon recht schick aus, auch wenn die ebenfalls schwarzglänzende Standplatte des Monitors schon ein wenig anfällig für "Fingermale" ist.


5. Auf in die Praxis

5.1 Der erste Start

Frisch angeschlossen "berührte" ich den als Einschaltknopf eingezeichneten Bereich in der unteren, rechten Ecke des Geräts. Wie ich , die Anleitung ignorierend, auf diese Weise entdecken konnte, "verbergen" sich die Schalter und Knöpfe dieses Geräts in Form von insgesamt 6 Sensortasten, die allerdings erst "aufblinken", wenn ich mit einem Finger über den erwähnten Bereich des Rahmens fahre. So kommen neben dem -. wie gesagt - eingezeichnetem Ein/Ausschalter noch die Sensorfelder für das Aufrufen des OSD-Menus, die zugehörigen "hoch" und "runter"-Tasten für die Menusteuerung, eine "Auswahl"-Taste sowie eine "Auto"-Taste für die automatische Bildschirmeinstellung des Monitors rot illuminiert zu Gesicht. Die "Einstellung" überlies ich fürs Erste dabei erstmal dem Gerät durch Druck auf die "Auto"-Taste. So wählte das Gerät automatisch den korrekten Videoeingang (in diesem Fall also DVI) und bestimmte ebenso selbsttätig die einzustellende Bildschirmauflösung für das Windows-Bootmenu.

'''5.1.1 Auflösungsautomatiken'''

Auch nach dem Booten von Windows 7 brauchte ich keinerlei Einstellungen manuell nachzutragen. Dank DDC 2B "verabredet" nämlich der P2270 mit meiner ATI 3850´er Radeon Grafikkarte die korrekte Bildschirmauflösung ganz ohne mein Zutun. So wurde ich sofort von der "nativen" Bildschirmauflösung von 1920x1080 Bildpunkten unter Windows 7 "empfangen" und auch die Autoerkennung als "Samsung Syncmaster P2270H" passte auf Anhieb durch diese Automatik, wie ich durch einen Blick in die Systemeinstellungen meines Windows 7 erkennen konnte.

'''5.1.2 Regelungsbedarf ?'''

Wer weniger Bildschirmauflösung wünscht (ich könnte mir allerdings keinen Grund dafür vorstellen), kann natürlich selbsttätig die Auflösung beliebig herunterregeln. Empfehlen würde ich dies nicht. Wie schon angedeutet, ist die Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten die "native" Bildschirmauflösung des Monitors, d.h. das Gerät verfügt über exakt diese Anzahl von Bildpunkten. Senkt man die Auflösung, wird interpoliert, was wiederum zu Verlusten der Bildqualität führen kann. Ich würde also - kurz gefasst - die Frage der Bildauflösung kurzerhand der Automatik überlassen. Einstellungen anderer Art gibt es schließlich noch zu Genüge, wie der nächste Punkt zeigen wird.


5.2 Menueinstellungen


'''5.2.1 Die zwei Arten der Menubedienung'''

Die Menueinstellungen des Monitors erreiche ich entweder "ganz klassisch" über die angesprochenen 5 Sensortasten. Ich kann aber auch die Finger von diesen Tasten lassen, indem ich das auf der beiliegenden CD enthaltene Programm "Magic Tune Premium" installiere. In meinem Fall wurde nach Start der Programminstallation die neueste Version 4.0.07 2010 für Windows 7 64 Bit heruntergeladen - ja, es gibt echt eine 64 Bitversion davon !
Nach der Installation konnte ich so die Einstellungen der Kontrast- und Helligkeitswerte des P2270 H erheblich komfortabler über dieses Programm erledigen als über die Sensortasten am Gerät selber erledigen.
Dies ist besonders vorteilhaft für das Einstellen der "Magic Bright"-Funktion ( _s. 5.3.1).

'''5.2.2 Steuerbare Funktionen'''

Aber auch sonst sind alle - auch über das durch die Bedienung über das OSD-Display einstellbaren Funktionen dieses Gerätes mit "Magic Tune Premium" einfach viel schneller und genauer zu erledigen als über die Sensortasten.
Der Funktionen gibt es schließlich viele. Neben Helligkeit und Kontrast , die ich in Schritten von 0 bis 100 regeln kann, sind dies die Einstellungen für die Reaktionszeiten des Bildschirms, die ich in drei Stufen regeln kann: "normal", "schneller" und "schnellstens".
Ebenso kann ich die Displaywiedergabe der Farbtöne "tunen". Ob nun alles eher "warm-gemütlich" oder eher "kühl und klar" dargestellt werden soll, das kann ich sowohl über das OSD als auch Magic Tune Premium einstellen. Wie schon erwähnt, ich gebe hier klar "Magic Tune Premium" den Vorzug. Die Einstellungen werden vom Programm auf der Festplatte gespeichert, gleichzeitig werden die mit dem Programm eingestellten Werte dem Monitor via DDC 2B mitgeteilt - besser geht es nicht ! Habe ich allerdings "Magic Tune" gestartet, "merkt" dies der Monitor sofort und die Bedienung via Menutasten ist für diese Zeit blockiert - logisch !


5.3 Spezielle Features des P2270 H

''' 5.3.1 Magic Bright'''

MagicBright ist - kurz gesagt - eine Einstellautomatik der Bildschirmhelligkeit auf verschiedene Anwendungen. Diese kann ich dank "Magic Tune" z.B. speziell auf eine Anwendung zuschneiden. so kann ich den Kontrast automatisch senken, wenn ich z.B. mit einem Programm arbeite,welches durchgehend eher helle Bildschirminhalte aufweist oder ihn eben für besonders kontrastreiche Bilder- oder Videowiedergaben entsprechend automatisch "aufdrehen". Der Hintergrund und Sinn und Zweck dieser Funktion ist also, jeweils ohne dauernd die Kontrastwerte selbsttätig ändern zu müssen, diese vom Gerät selber steuern zu lassen.
Hier sorgt besonders die Einstellung "Optimalkontrast" bei bewegten Bildschirminhalten (z. B. Filmen oder Spielen) für ein stets optimales Kontrastverhältnis. Aus diesem Grund rührt also die Herstellerbezeichnung "Dynamic Contrast" her, also das dynamische Kontrastverhältnis des Bildschirms, welches immerhin bis zu einem Kontrastverhältnis von immerhin 70.000:1 herauf reicht.

''' 5.3.2 Multi Screen Software'''

Neben "Magic Tune Premium" gibt es zusätzlich eine MultiScreen Software zum Download von der Samsung-Webseite.
Mit dieser Software kann ich den Bildschirm in bis zu acht verschiedene vordefinierte Bereiche unterteilen. Diesen Bereichen kann ich dann Anwendungen (z.B. Internet Browser, Text- oder Tabellenverarbeitungsprogramme, Messenger, etc.) per Drag & Drop zugeteilen. Jeder Bereich wird dabei wie ein eigenständiger Monitor behandelt. Ich bevorzuge allerdings hier schon eher das klassische "Erweitere Bildschirm"-Verfahren, welches mir meine ATi-Grafikkarte schon "von Haus aus" zur Verfügung stellt. Dank "Dual Head" "hängt" nämlich an dem anderen DVI-Anschluß meiner Grafikkarte mein "alter" AG Neovo 22 Zoll Widescreen. Den nutze ich vor allem dann, wenn ich meine Videos mit "Pinnacle Studio 15" zusammenscheide. Auf dem Neovo-Screen wird dann das in Produktion befindliche Video in Fullscreen abgespielt, sodass ich hier das Ergebnis in der Vorschau in voller Videoauflösung beurteilen kann - 8 Bildschirmregionen auf einen Screen - die brauche ich nun wirklich nicht.

''' 5.3.3 Energiefragen'''

Der SyncMaster P2270 erfüllt die Anforderungen des EnergyStar 5.0, welche offiziell am 30.10.2009 für Displays mit unter 30 Zoll Bildschirmfläche in Kraft trat. Statt absoluter Grenzwerte für die Leistungsaufnahme in bestimmten Betriebszuständen wird ab der "Energy Star 5.0"-Definition nun der jährliche Energiebedarf (in Kilowattstunden, kWh) betrachtet. In der Praxis bedeutet dies, dass der Bildschirm im "Standby" gerade einmal 1,3 Watt an Strom aufnimmt - trotz der Tatsache, dass der Bildschirm über ein 12 V Netzteil mit Strom versorgt wird. Zudem schaltet sich der Bildschirm automatisch nach einer nutzerdefinierten Zeit ganz aus, während er im Betrieb sich mit nur 38 Watt begnügt - vorbei also die Zeiten, wo große Röhrenmonitorboliden schonmal mehr als 100 Watt an Leistung aufnahmen und im Standby locker 5 Watt und mehr aufnahmen.

6. Der Monitor in verschiedenen Anwendungen

6.1 Der Syncmaster P2270 bei Computergames

'''6.1.1 Ein Wort zur "Reaktionszeit" und den Angaben des Herstellers dazu '''

Der P2270 H ist mit seinen nur 2ms(Herstellerangaben) absolut an vorderster Front dabei. Geräte, die eine Reaktionszeit von weniger als 2ms aufweisen können, sind mir jedenfalls nicht bekannt.
Die Reaktionszeit beschreibt dabei die Zeitspanne, die der Monitor braucht, um von einem Grauwert eines Pixels auf dem Bildschirm die Farbscala durchzugehen, bis exakt dieser Grauwert bei einem Bildwechsel erreicht wird. Je kleiner die Reaktionszeit eines Displays ist, desto schneller kann das Bild wechseln, ohne dass das Bild verschwimmt (z. B. Schlieren bei schnellen Mausbewegungen in Videospielen.) Aus Energiespargründen kann es sich lohnen, den Wert auf "normal" zu setzen, wenn man nicht gerade ein Spiel spielt, welches durch schnelle Farbwechsel "glänzt".
Dennoch muss man diese Herstellerangaben mit ein wenig Vorsicht geniessen, denn die angegebene Reaktionszeit ist meistens tatsächlich um den Faktor 10 größer als angegeben. Wenn man allerdings davon ausgeht, das "ruckfreie" Wiedergabe auf Monitoren schon ab 30 Bildern pro Sekunde gegeben ist, was einer Bildwechselrate von 33 ms entspricht, dann liegt auch dieser Wert der Reaktionszeit deutlich unterhalb dieser Schwelle. Fakt ist jedenfalls, dass ich auch bei rasanten Racinggames wie "Need For Speed Hot Pursuit" oder anderen, ähnlich rasanten Games noch nie den angesprochenen Schliereneffekt auf dem P2270 gesehen habe.

'''6.1.2 Grafikdarstellungen in Spielen allgemein'''

Ich "fahre" in meinen Games den Monitor immer nur in seiner nativen Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten. In dieser Auflösung bringt das Gerät eindeutig die besten Ergebnisse in Punkto Bilddarstellung und -auflösung zustande. Sehr detailliert bringt das Gerät mit hoher Farb- und Kontrasttreue auch die komplexesten Grafiktexturen ganz fein ziselliert heraus. In niedrigeren Auflösungen ist das Gerät dagegen gezwungen, zu interpolieren, d.h. mehrere Bildschirmpixel stellen zusammen einen größeren Bildpunkt dar. Besonders augenfällig wird dies bei Auflösungen unter 1200 x 1024 Bildpunkten. Hier kommt die "Pixellastigkeit" dieser Auflösungen dank der hohen Kontrastschärfe nochmals deutlicher heraus,da helfen sogar die - spielegrafikseitig - vorliegenden "Anti Aliasing".-Effekte leider nichts mehr. Die niedrigeren Auflösungen werden vom P2270 ganz unbarmherzig als solche aufgedeckt ;-))

6.2 Der P2270 bei Anwendungsprogrammen

Ob beim Surfen , in Word oder Excel - ich bin einfach schwer begeistert von der Bilddarstellung des Geräts. Tränende Augen oder dergleichen hatte ich bei den bisherigen Textarbeiten in Word oder Excel noch nie. Dank der "Magic Bright"-Funktion regelt der Monitor den Kontrast des Bildschirms automatisch so, dass das Arbeiten auch mit kontraststarken Darstellungen (schwarz auf weiß) nicht so auf die Augen geht. Auch die Schärfe der Darstellung von kleinen Buchstaben oder Zahlen ist derart hoch, dass ich nicht "knibbeln" muss, um etwas zu lesen. Klar, zur Not hilft es auch hier, den Text sich einfach vergrößert darstellen zu lassen, die "Ansichtseinstellungen " in genannten Programmen wird der gemeine Anwender wohl selber kennen. Was ich aber sagen möchte: ich brauche es dank der tollen und knackscharfen Darstellung eher selten zu machen.

6.3 Video- und Fotodarstellungen

Hier gilt das Gleiche, was ich schon in Bezug auf die Detaildarstellung von Spielegrafiken gesagt habe. Es ist einfach riesig, wie stark der Monitor auch allerfeinste Strukturen im Foto- oder Videobild auflöst. Nungut, das sollte auch so sein, denn schließlich sprechen wir von der "Full HD"-Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten, in denen der Monitor "standardmässig" arbeitet. Das merke ich auch, wenn ich mir mit Hilfe meines BD-Brenners mit dem Programm "Cyberlink Power DVD 9" eine Bluray auf dem Gerät anschauen möchte. Das Bild ist wirklich klasse und steht dem eines "normalen" Bildes meines HD-Fernsehers in nichts nach.

6.4 Kaum Spiegeleffekte

Das es - unabhängig von jedweder Anwendung, mit der ich den Syncmaster betreibe, jeweils kaum zu Spiegeleffekten auf dem Display kommt, führe ich auf zwei Tatsachen zurück: zunächst einmal ist die verbaute Bildschirmoberfläche entspiegelt. Zum anderen ist der Kontrastumfang mit 70000:1 einfach so groß, das selbst, wenn Spiegeleffekte auftreten sollten, diese einfach untergehen. Besonders anschaulich wird dies, wenn ich beobachte, wie die in dem spiegelnden Rahmen vorhanden Reflexionen auf dem eigentlichen Display dann einfach "wie abgeschnitten" nicht mehr zu sehen sind.

7. Reinigung

Die Anzeigefläche ist mit einer milden, alkoholfreien Reinigungsflüssigkeit und einem antistatischen Microfasertuch zu reinigen. So blinkt das Gerät stets wie neu, wenn ich "mal wieder" in dieser Richtung aktiv war. Der Standfuss aus glänzendem, schwarzen Kunststoff ist meistens schon nach der "Bearbeitung" mit einem Microfasertuch allein wieder "schön". Klar, die glänzende Oberfläche "zieht" den Staub schon ein wenig an. Jede Woche einmal drüberwischen, reicht aber m.E. nach aus.
Eine darüber hinausgehende Behandlung im Sinne einer "Wartung" ist nicht notwendig.

8. Technisches kurz gefasst

8.1 Allgemein:

* Modell: Syncmaster P2270 H
* Hersteller: Samsung
* Display-Typ: LCD-Display / TFT-Aktivmatrix / TFT-Technologie: TN
* Abmessung ( mit Fuß, in cm., Breite x Tiefe x Höhe): 53.6 cm x 19 cm x 39.6 cm / Gewicht: 4.3 kg

8.2 Bildschirmdaten:

* Bildschirmdiagonale: 54.6 cm ( 21.5" ) - 16:9 Breitbildformat
* Max. Auflösung: 1920 x 1080, Videoformat: 1080p (FullHD) / Farbunterstützung: 16,7 Millionen Farben / Reaktionszeit: 2 ms
* Bildschirmpositionsanpassung: Neigbar / Neigungswinkel: 20
* Helligkeit: 300 cd/m2 / Kontrastverhältnis: 1000:1 / 70000:1 (dynamisch)
* Max. Betrachtungswinkel (horizontal/ vertikal): 170° / 160°

8.3 Anschlüße:

* Videoeingänge : 1 x DVI-I - Kombinierter 29 PIN DVI / 1 x VGA - D-Sub (DB-15), 15-polig ( am gelieferten Kabel ) / 1 x HDMI - HDMI Typ A, 19-polig
* Audioausgänge: 1 x Audio Line-Out - Mini-Phone Stereo 3.5 mm

8.4 Weitere Daten:

* MagicBright, Dolby Digital Plus, SRS TruSurround HD, Touch of Color (ToC), Power off timer, MagicTune, MagicWizard, MagicBright 3
* Produktzertifizierungen: DDC-2B / Certified for Windows Vista
* Leistungsaufnahme im Betrieb: 35 Watt / Stromverbrauch Standby/Ruhezustand: 1.3 Watt
* Service & Support: 3 Jahre Garantie

9. Mein Fazit

Für gerade einmal 139 € habe ich wirklich einen tollen Monitor bekommen. Das Gerät verfügt einfach über die Eigenschaften, die ich von einem guten Monitor erwarte: digitale Anschlüsse mit HDCP als DVI und HDMI, zusätzlich - für ältere Grafikkartenmodelle interessant - einen analogen VGA-Eingang und sogar einen digitalen Audioausgang für die in das Gerät via HDMI eventuell eingeleiteten, digitalen Audiosignale - hier hat Samsung an alles gedacht. Toll finde ich auch das Tool "Magic Tune Premium", welches mir die Bedienung der Monitorfunktionen absolut vereinfacht. Ob man nun Fan von Sensortasten ist oder nicht - die Tasten, die just in dieser Bauform im Gerät eingebaut sind, sprechen wirklich recht exakt auf meine Eingaben an. Einmal kurz mit einem Finger drauffassen und die Taste spricht gezielt an. Ansonsten sieht man sie nicht, da sie ohne Beleuchtung einfach mit dem leicht rötlich schimmernden, schwarzen Rahmen verschwimmen.Entscheidend sind aber besonders die "technischen Werte" wie Kontrastumfang und - darstellung sowie Bildauflösung und dergleichen mehr - hier liefert der Samsung Syncmaster P2270 H zu meiner vollsten Zufriedenheit ab. Alle diese Fakten führen für mich zu einer eindeutigen fünf Sterne-Bewertung. Nur: Freunde des neuesten Trends hin zu 3D-fähigen Geräten kommen hier nicht zur Geltung. Das beherrscht der P2270 nun nicht.
Für alle anderen PC-Nutzer mein Tipp: ein toller Monitor zu einem günstigen Preis - was will man mehr ?

56 Bewertungen, 19 Kommentare

  • Luna2010

    16.06.2011, 15:59 Uhr von Luna2010, Bewertung: besonders wertvoll

    Schon Donnerstag, dann wünsch ich ein wunderschönes Wochenende

  • holenuss

    26.05.2011, 22:53 Uhr von holenuss, Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr schöner Bericht!

  • ThomasKu

    16.05.2011, 21:04 Uhr von ThomasKu, Bewertung: besonders wertvoll

    ECHT guter Bericht! Würde mich über Gegenlesungen freuen!

  • sandraberg

    05.05.2011, 20:13 Uhr von sandraberg, Bewertung: sehr hilfreich

    SH - mehr ist hier nicht zu sagen :) lg sandra

  • hexi5

    30.04.2011, 21:38 Uhr von hexi5, Bewertung: sehr hilfreich

    wünsch dir ein schönes Wochenende^^^^

  • mima007

    27.04.2011, 13:57 Uhr von mima007, Bewertung: besonders wertvoll

    bw. Klasse! Viele gruesse, mima007

  • cleo1

    27.04.2011, 05:41 Uhr von cleo1, Bewertung: sehr hilfreich

    LG cleo1

  • morla

    27.04.2011, 02:24 Uhr von morla, Bewertung: besonders wertvoll

    lg. ^^^^^^^^^^^^^petra

  • Lale

    26.04.2011, 22:58 Uhr von Lale, Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • bigmama

    26.04.2011, 22:36 Uhr von bigmama, Bewertung: besonders wertvoll

    LG Anett

  • babygiftzwerg

    26.04.2011, 22:15 Uhr von babygiftzwerg, Bewertung: besonders wertvoll

    Ich wünsche dir einen schönen Dienstagabend. LG Ulrike

  • kleiner_engel

    26.04.2011, 21:04 Uhr von kleiner_engel, Bewertung: besonders wertvoll

    Toller Bericht! Freue mich über eine Gegenlesung! Liebe Grüße

  • celles

    26.04.2011, 20:30 Uhr von celles, Bewertung: besonders wertvoll

    toller Bericht, eindeutig BW

  • wolli007

    26.04.2011, 19:10 Uhr von wolli007, Bewertung: besonders wertvoll

    klasse, lg

  • dudleydeaddrop

    26.04.2011, 19:04 Uhr von dudleydeaddrop, Bewertung: besonders wertvoll

    sehr gut geschriebener und ausführlicher Bericht...LG

  • Tweety30

    26.04.2011, 18:28 Uhr von Tweety30, Bewertung: besonders wertvoll

    BW und liebe Grüße!

  • sigrid9979

    26.04.2011, 18:07 Uhr von sigrid9979, Bewertung: sehr hilfreich

    Wünsche einen schönen Rest Dienstag...

  • minasteini

    26.04.2011, 17:46 Uhr von minasteini, Bewertung: besonders wertvoll

    Bw was sonst. LG Marina

  • yeppton

    26.04.2011, 17:44 Uhr von yeppton, Bewertung: besonders wertvoll

    Lob wo es hingehoert, Mfg Markus