Der vergessene Papst (Taschenbuch) / Barbara Goldstein Testbericht

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Erfahrungsbericht von HEIDIZ

Barbara Goldstein sollte man sich merken

Pro:

siehe text

Kontra:

siehe text

Empfehlung:

Ja

Der vergessene Papst – dieser Titel hat mir gefallen und da ich historische Romane mag und der Rückentext mich interessierte und für das Buch sensibilisierte, habe ich zugegriffen und möchte euch davon berichten, wie mir das Buch gefallen hat.

Dazu sei gesagt, dass es nicht nur das eine Buch ist, welches ich aus der Reihe gelesen habe, die bisher aus 3 Büchern besteht und Anfang nächsten Jahres um eine Nächstes erweitert wird.

Der vergessene Papst 03/2009
Der Gottesschrein 01/2010
Der Ring des Salomo 11/2010
Das letzte Evangelium 11/2011
2013 wird „Das Testament des Satans“ erscheinen.

Daten zum Buch:
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PREIS: 8,99 Euro

• Taschenbuch: 656 Seiten
• Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 2 (24. März 2009)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3404159489
• ISBN-13: 978-3404159482
• Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3,6 cm

Die Autorin:
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Am 27. Februar 1966 wurde ich in Neumünster in Schleswig-Holstein geboren. Meine Kindheit verbrachte ich jedoch in Weilheim in Oberbayern, ausgelassen herumtobend am Ufer der Ammer – oder auf meinem Bett liegend, die Nase vergraben in einem Buch.

Nach dem Abitur 1985 und der Ausbildung in einer Akademie in Bad Homburg arbeitete ich einige Jahre lang in Frankfurt als Sekretärin der Geschäftsführung deutscher und schottischer Unternehmen sowie einer japanischen Bank, bevor ich als Assistentin des Vorstandssprechers einer neu gegründeten deutschen Bank nach München zurückkehrte, nebenbei ein Fernstudium der Philosophie und Sozialen Verhaltenswissenschaften aufnahm und mein erstes Sachbuch über Jesus verfasste: »Jeschua ben Joseph«.

Mein erster historischer Roman »Die Baumeisterin« entstand von Juli bis November 2001 aus einer spontanen Idee heraus. Ich gebe es zu: Es war eine verrückte Idee! Denn ich verfasste das Buch neben meiner Tätigkeit in der Bank, stand morgens um 5.30 Uhr auf, um zu schreiben, setzte mich nach meiner Rückkehr um 20 Uhr erneut vor meinen Laptop, um bis Mitternacht noch eine Szene fertigzustellen, und nahm das Manuskript auch auf Dienstreisen mit, um an langen, einsamen Abenden im Hotel daran zu arbeiten. Niemals hatte ich ernsthaft damit gerechnet, dass dieses Büchlein jemals veröffentlicht werden würde. Doch dann war es plötzlich vollendet. Und den Lesern gefiel es. Warum sollte ich nicht den nächsten Schritt wagen und mir einen Verleger suchen? Zu meiner großen Überraschung und noch größeren Freude wurde das Manuskript wenige Monate später von einem Verlag angenommen.

Seit 2003 arbeite ich nun in der Nähe von München als freie Schriftstellerin. 2003 entstand der Roman »Der Maler der Liebe«, 2004 »Die Kardinälin«, 2005 »Der Herrscher des Himmels«, 2006 »Die Evangelistin«, 2007 »Der vergessene Papst«, 2008 »Der Gottesschrein«, 2009 »Der Ring des Salomo«, 2010 »Das letzte Evangelium«, die als Taschenbücher bei Bastei Lübbe erscheinen und bereits in mehrere Sprachen übersetzt wurden.

Quelle: Auszug aus: http://www.barbara-goldstein.de/

Inhalt und Gliederung:
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Einführend findet man eine doppelseitige s/w-Karte der Stadt Florenz. Es geht dann gleich mit dem Kapitel 1 in die Vollen. Über 30 Kapitel spannt sich die Geschichte um Alessandra d`Ascoli, die im ersten Band der mehrteiligen Reihe begonnen wird. Unsere Protagonistin ist die Tochter von Adriana Colonna und Luca d`Ascoli. Sie ist ihres Zeichens Buchhändlerin in Florenz. Es gibt im Buch fiktive Gestalten, aber auch historisch belegte, die jeweils im Personenverzeichnis extra gekennzeichnet sind. Mit dabei sind z. B. Basilios Bessarion ein byzantinischer Theologe und Humanist oder Cosimo de Medici, der Regent von Florenz und Bankier des Papstes usw

Die Buchhändlerin Alessandra sucht nach Handschriften, die lange verschollen sind, sie tut dies beauftragt von Cosimo de Medici. Auf einer uralten Papyrusrolle findet sie eine Botschaft, die die gesamte Welt erschüttern könnte, wenn sie an die Öffentlichkeit gerät: Petrus war nicht der erste Papst !!! Sie lässt das Dokument verschlossen und geheim ihrem Vater zukommen, der ein ehemaliger Dominikanermönch ist. Was mit ihrem passierte verrate ich nicht, um nicht die Spannung vorwegzunehmen.

Dann passiert ein Attentat und die junge Frau flieht nach Florenz. Die hohen Mächte der Kirche müssen wohl hinter diesem Mordanschlag stecken. Dann ist da noch Niketas, ein Priester aus Byzanz, der sehr geheimnisvoll rüberkommt, nicht nur Alessandra ist durch ihren Fund in Gefahr, sondern auch ihre große Liebe. Zwischen Niketas und Alessandra wechseln auch die Kapitel.

Die historische Zeit spielt so um das Konzil in Florenz im Jahre 1439. Die Handlungsorte sind Alexandria, Florenz und Rom.


Meine Meinung zum Buch:
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Diese Idee, die historischen Personen in die fiktive Handlung einzubauen finde ich immer wieder sehr angenehm, weil man somit auch in einem Unterhaltungsroman noch etwas dazulernen kann. Unterhalten wird man mit diesem historischen Leckerbissen allemal perfekt.

Die beiden Hauptcharaktere und ihre Eigenschaften – ihre Erlebnisse und Abenteuer, die sie in der Handlung zu bestehen haben, die in eine historisch belegte Handlung eingebetet, aber fiktiv ist, werden sehr detailliert von der Autorin heraus gearbeitet.

Ich finde es besonders gelungen, wie Barbara Goldstein auf Grund ihres Schreibstils und der Umsetzung der Idee die historischen Szenen heraufbeschwört und vor dem geistigen Auge des Lesers erstehen lässt. Die wörtliche Rede wird oft verwendet, so dass man sich als Leser sehr schnell in die Handlung involviert fühlt.

Der Text ist in nicht allzu verschachtelten Sätzen geschrieben, die sich flüssig lesen lassen. Schön ist auch die Einbindung der Liebesgeschichte zwischen Niketas und Alessandra, die sehr gut für Abwechslung sorgt, aber nicht kitschig ist, sondern einfach passend.

Kurze Leseprobe:
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„Heute Abend, gleich nach dem Empfang, habe ich eine Audienz beim Papst.“
„Ich war vorhin in der Kapelle deines Palazzos und habe Luca mit dem Ordensgewand der Dominikaner gesehen. Ich war bestürzt. Du wirst Eugenius bitten, die Exkommunikation aufzuheben, nicht wahr?“
„Ich will, dass er meinem Vater ein christliches Begräbnis in San Marco gewährt. In der Kirche seines Ordens. Mit Glockengeläut und einer Totenmesse durch Fra Antonino.


Ein Buch, an welchem Bücherfreaks des historischen Genres nicht vorbeikommen werden. Ich empfehle es sehr. Den Namen Barbara Goldstein sollte man sich merken …

22 Bewertungen, 1 Kommentar

  • morla

    18.06.2012, 23:16 Uhr von morla, Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^^petra