USA Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- Riesiges Land
- atemberaubende Landschaft, wunderschöne Erlebnisse, tolle Gastgeber
Nachteile / Kritik
- Harte Einreisebestimmungen
- so eine Reise ist nicht gerade billig
Tests und Erfahrungsberichte
-
Go West - eine Reise in die USA
5Pro:
atemberaubende Landschaft, wunderschöne Erlebnisse, tolle Gastgeber
Kontra:
so eine Reise ist nicht gerade billig
Empfehlung:
Nein
Hallo,
heute möchte ich hier meinen Reisebericht über den Südwesten der USA platzieren, der allerdings recht allgemein gehalten ist - und dennoch nicht gerade kurz ist. Ich erzähle euch, was wir in den verschiedensten Nationalparks und den Städte Los Angeles, San Francisco und Las Vegas erlebt haben und hoffe, dass es euch gefällt!
Samstag, 30.6.2007
Nach fast einem Jahr Planung, Hotel- und Flugsuche, Routenausdrucken, Gratis-Coupons und Reiseführeranforderungen und jeder Menge Vorfrage war es endlich soweit: In aller Herrgottsfrüh klingelte der Wecker, kurz darauf meine Schwester, die uns zum Flughafen brachte und bald danach bestiegen wir - jeder voll bepackt mit einem großen Rucksack, in dem sich Kleidung für mindestens drei Tage befand (sicherheitshalber nach dem Kofferdesaster in Florida) - eine Maschine der British Airways, die uns nach London brachte. Zufällig flog eine befreundete Familie von uns, mit denen wir immer auf Kinderlager fuhren, zur selben Zeit mit derselben Maschine in dieselbe Richtung und ohne vorher etwas ausgemacht zu haben, setzte uns British Airways sogar nebeneinander. Für die Kinder war das natürlich toll, denn so kannten sie jemanden auf dem langen Flug und ihnen wurde nicht fad. In London hatten wir drei Stunden Aufenthalt und danach dauerte es 11 Stunden, bis wir in Los Angeles gelandet sind. Die Einreiseformalitäten waren schnell erledigt und zu unserer übermäßigen Freude kamen auch alle Koffer und Taschen das Fliesband entlang. Danach machten wir uns mit dem Shuttlebus auf zur Mietwagenstation und auch da hatten wir Glück, denn den gebuchten Equinox gab es dort nicht und so bekamen wir die nächst höhere Klasse, einen dunkelroten Jeep Laredo mit Vierradantrieb, zur Verfügung gestellt. Den Weg zum Hotel in Long Beach fanden wir ohne Probleme und während Claudia und ich sofort ins Bett fielen, gingen Peter und Angelina doch glatt noch schwimmen! Da war es zu Hause bereits 5 Uhr morgens und die Kleine hatte die ganze Zeit nicht geschlafen, aber das Pool musste noch sein!
Sonntag, 1.7.2007
Dieses Jahr hatte ich Glück und blieb ganz 9 Stunden länger 30 (nettes Kommentar meines Mannes: „Blödsinn, du wirst einfach schneller 32“), aber an diesem Tag war es dann doch soweit und ich feierte meinen 31. Geburtstag. Wir waren recht früh munter und machten uns gleich auf den Weg zur Queen Mary, die von unserem Hotel höchstens 10 Minuten entfernt in Long Beach majestätisch vor Anker lag, vom Hotel aus hatten wir einen herrlichen Blick darauf. Es war noch zu früh, denn vor 10.00 Uhr regt sich in den Staaten generell nichts und so gingen wir den Hafen entlang. Knapp hinter der Queen Mary lag ein riesiges Kreuzfahrtschiff und faszinierend für Angelina, es hatte eine Wasserrutsche an Bord. Da wir für nächstes Jahr eine Kreuzfahrt überlegen, war das natürlich extra interessant. Dann öffnete die Queen Mary doch ihre Pforten und wir erkundigten das berühmte Schiff, das wirklich eindrucksvoll war. Danach ging es zur Ghosts and Legends Tour, doch für mich und Angelina endete die Tour bereits am Eingang, denn meine Kleine weigerte sich, in die finsteren Kammern der Queen Mary auch nur einen Schritt zu setzen. Peter meinte aber, dass die Tour auf alle Fälle sehenswert ist und sie ist im Eintrittspreis enthalten.
Danach ging es zurück zum Hotel, denn um 13.00 Uhr holte uns meine Brieffreundin Allison aus Huntington Beach ab und zusammen fuhren wir in das Pacific Aquarium in Long Beach, das eines der Besten Aquarien ist, das ich je gesehen habe. Dort gab es die Möglichkeit Korallen, Seesterne, Haie, Rochen, etc. zu streicheln und unzählige verschiedene Meeresbewohner zu treffen. Außerdem hat es ein eigenes 3D Kino zurzeit mit einem Nemo Film, der wirklich lustig war. Nachdem wir in einem mexikanischen Restaurant herrlich gespeist hatten, ging es dann zurück ins Hotel, wo Allison und ich noch bis Mitternacht tratschten, während Peter und die Mädels schon im Schlummerland waren.
Montag, 2. Juli 2007
Heute ging es noch Los Angeles und gehen ist da gar kein falscher Ausdruck, denn im Schritttempo ging es auf der 6-spurigen Autobahn Richtung Großstadt. Zum Glück kam bald eine Carpoollane (die darf man befahren, wenn sich 2 oder mehr Personen in einem Auto befinden - und wir waren schließlich 4) und so kamen wir dann besser voran.
Unser erster Stopp waren die Warner Brothers Studios, da wollte ich unbedingt hin, denn hier wurden Gilmore Girls gedreht. Am Eingang mussten wir ein bisschen schummeln, weil Kinder erst ab 8 Jahre bei der Tour mitmachen durften und Angelina war ja erst 7. Da ich das aber bereits vorher wusste, habe ich Angelina eingeredet, sie muss sagen: „I am eight“ und das klappte so gut, dass es keine weiteren Fragen mehr gab. Die Führung an sich war total interessant, wir sahen die Originaldrehplätze von Emergency Room, Friends, Cold Case und natürlich den Gilmore Girls. Hier durfte aber nicht fotografiert werden, weil bereits umgebaut wurde für eine Serie, die noch nicht veröffentlicht wurde. Außerdem sahen wir, wo z.B. Spiderman kopfüber Kirsten Dunst geküsst hat und viele weitere interessante Drehorte, für Film- und Fernsehfans kann ich das nur empfehlen. Außerdem durften wir auch einen Blick hinter die Kulissen machen und danach ging es noch ins Museum, wo viele Original-Filmdekorationen zu bewundern waren. Am besten war aber der Führer, der nicht nur witzig sondern vor allem „ganz nett“ anzusehen war und so war die Führung natürlich doppelt schön ;-D
Danach ging es nach Hollywood, wo wir uns mal auf die Suche nach dem berühmten Sign machten. Es gibt gar nicht so viele Möglichkeiten, das Hollywood Sign gut zu sehen, schließlich - eher durch Zufall - fanden wir es doch, aber wirklich nah hin konnten wir nicht. Nach einer Stärkung bei Burger King machten wir uns auf zum Hollywood Boulevard, wo wir uns den Walk of Fame, Grauman’s Chinese Theatre und Kodak Theatre angesehen haben. Im Chinese Theatre wäre ein paar Tage später die Harry Potter Premiere gewesen mit zahlreichen Stars, aber da waren wir leider nicht mehr in LA. Vor dem Theatre haben wir dann eine Sightseeingtour gebucht und den Rest von LA, z.B. Rodeo Drive, Farmer’s Market, das Regent Beverly Wilshire, wo Pretty Woman gespielt hat, und noch vieles mehr vom Bus aus angesehen.
Im Großen und Ganzen war ich von LA aber enttäuscht, mir hat die Stadt nicht viel gegeben, vor allem wenn ich bedenke, dass die Einwohnerzahl von ganz Österreich in Los Angeles wohnt!
Dienstag, 3. Juli 2007
Den ganzen Tag verbrachten wir in Disneyland. Eigentlich wäre es mir lieber gewesen, Disneyland erst am Schluss unserer Reise zu machen um so ein „pädagogisches“ Druckmittel für die Kinder zu haben, aber das ging zeitlich nicht und so besuchten wir Mickey und Minnie eben gleich zu Beginn. Disneyland unterscheidet sich nicht sehr von Disneyworld in Florida, es gibt aber eine neue Attraktion, die wir noch nicht kannten, nämlich „Finding Demo Submarine Voyage“. Leider gibt es hier keinen Fastpass (ein Pass, der einem sagt, wann man wiederkommen soll, um so die Warteschlange umgehen zu können) und so mussten wir warten, und warten und warten - eine ganze Stunde. Die Fahrt an sich dauert auch sehr lange, mindestens 10 Minuten und dabei macht man sich auf die Suche nach Nemo - den wir schlussendlich natürlich gefunden haben. Den Großteil des Tages verbrachten wir in Fantasyland und Mickey’s Toon Town, aber auch anderes, wie z.B. den Big Thunder Mountain mit seinem Rollercoaster, haben wir auf Angelinas Drängen nicht ausgelassen. Natürlich haben wir wieder zahlreiche Autogramme gesammelt und Fotos mit bekannten Disney-Persönlichkeiten geschossen. Der Tag an sich war aber anstrengend, von 9.00 Uhr früh bis 11.00 Uhr Abends waren wir nur unterwegs, aber das Feuerwerk zum Schluss war ein passender Ausklang.
Mittwoch, 4. Juli 2007
Long Beach hat uns toll gefallen und so verbrachten wir auch unseren letzten Tag, den 4. Juli, dort, zuerst waren wir mit Amis am Strand und am Abend hatten wir dann im Hotelgarten den besten Sitzplatz, um die diversen Feuerwerke zu sehen. Wir waren sehr froh, dass wir hier beim Hafen wohnten und nicht irgendwo in LA, eine wirklich gute Wahl, weil man hier den Stress von der Großstadt überhaupt nicht spürt.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Wir haben LA den Rücken gekehrt und uns aufgemacht auf in Richtung Palm Springs. Heute besuchten wir auch unseren ersten Nationalpark, den Joshua Tree Nationalpark, wo wir auch gleich unseren Jahresnationalparkpass kauften. Insgesamt hatten wir vor, 10 Nationalparks zu besuchen und so zahlt sich dieser Jahrespass auf alle Fälle aus. Am Parkeingang bekommt man eine Karte und oft auch noch eine Zeitung ausgehändigt, doch ich rate trotzdem, schon vorher zu planen, was genau man sich ansehen will, denn dann spart man sich die Sucherei vor Ort und kann mit seiner Zeit besser haushalten. Wir waren vom Park begeistert, Joshua Trees haben wir vorher noch nie gesehen und die Kinder liebten es - trotz Affenhitze - auf den Steinen herumzuklettern. Da wir dummerweise aber nicht voll getankt haben, unterließen wir die Expeditionstour und sind nur die wichtigsten Punkte angefahren. Danach ging’s zum Hotel in Cathedral City, nahe Palm Springs, und glaubt es oder nicht, als ich aus dem Pool kam, habe ich tatsächlich gefroren, bei 115°F, also so um die 46°C, keine Ahnung, was das für ein Phänomen war.
Freitag, 6.Juli 2007
Es ging weiter Richtung Phoenix/Scotsdale, wo ich mich am Abend mit einer weiteren Brieffreundin treffen wollte. Der Weg dorthin war schon ein Erlebnis. Eigentlich wolle ich ja ein Buch lesen, aber ich habe die ganze Zeit nur aus dem Fenster gesehen und war über die Vielfalt der Natur und die Unterschiedlichkeit der Abschnitte echt erstaunt. Zuerst waren wir aber noch im Desert Botanical Garten, wo wir die höchsten Temperaturen gemessen haben, ganze 118°F, umgerechnet 47,7°C. Der Garten war wunderschön angelegt, mit einem tollen Rundweg und vielen verschiedenen Kakteen. Außerdem gab es zahlreiche kuschelige, schattige Plätze und alle 20 Meter oder so war ein Trinkwasserbrunnen zu finden, der völlig kaltes Wasser lieferte, das war echt angenehm. Kakteen findet man in Arizona aber nicht nur in einem speziell angelegten Karten sondern überall, am besten direkt am Straßenrand.
Abends habe ich dann wie gesagt meine Brieffreundin Olivia getroffen und ihre Familie führte uns in ein Restaurant, wo bereits Präsident Busch gespeist hat. Überall hingen Bush Fotos und der Platz, an dem der Präsident gesessen hat, ist seitdem immer leer, für den Fall, dass er noch einmal zurückkommt. Ihre Begeisterung konnte ich nicht so teilen, aber das behielt ich besser für mich, denn ansonsten kamen wir wirklich sehr gut zurecht und der Abend war angenehm und lustig, sodass wir uns auch für den nächsten Tag noch einmal für den Vormittag verabredeten.
Samstag, 7.Juli 2007
Nachdem ich mich von meiner Brieffreundin verabschiedet habe, ging es weiter Richtung Grand Canyon. Da noch Zeit war, als wir ankamen, sind wir direkt in den Park gefahren und uns verschlug es die Sprache. So etwas Atemberaubendes habe ich zuvor noch nie im Leben gesehen. Der Canyon war unglaublich tief und riesig. Mir kam vor, als hätte sie eine riesige bemalte Wand heruntergelassen (wie z.B. bei der Truman Show), denn das konnte doch nicht alles echt sein. Ich hätte stundenlang da sitzen und auf den Canyon schauen können, aber Angelina drängte zum Rückzug, denn sie wollte unbedingt noch ins Pool. Sie hat als einige alle Pools unserer Reise ausprobiert, sie hielt ja ohnehin tagsüber nur durch, weil sie wusste, dass sie abends dann ans Pool darf. Im Hotel buchte ich noch schnell einen Helikopterrundflug für den morgigen Tag und da wir so begeistert waren, haben wir beschlossen, doch alle zu fliegen, obwohl geplant war, dass eigentlich nur ich fliege. Doch was kostet die Welt? So etwas werden wir schließlich nicht wieder machen und so freuten wir uns schon auf den nächsten Tag.
Sonntag, 8. Juli 2007
Heute war’s soweit, der Rundflug konnte beginnen. Ca. 8 Maschinen standen bereit um die verschiedenen Touristen durch den Canyon zu fliegen, man kann hier die unterschiedlichsten Flüge buchen, wir haben uns aber für ein halbstündiges Abenteuer entschieden, weil es vom Preis noch am akzeptableren war. Peter durfte neben dem Piloten sitzen und hat alleine von Grand Canyon rund 100 Fotos geschossen in der halben Stunde, der Pilot hat nur mehr gelacht, aber ist eh klar, dass das für ihn nichts Besonderes mehr ist, der macht das schließlich mindestens 10 mal am Tag. Peter und ich haben den Flug genossen, Angelina war nicht so interessiert und Claudia war zwar begeistert - aber nur solange, bis ihr schlecht geworden ist. Dennoch hat sie tapfer durchgehalten und wir konnten den Helikopter sauber verlassen.
Am Nachmittag sind wir dann entlang des Rims wandern gegangen und auch in ein Stück in den Canyon hinunter beim South Kaibab Trailhead. Tja, hinunter ging es eh noch, aber hinauf war es dann doch recht anstrengend, aber im Grunde ging es und die Aussicht war wirklich atemberaubend. Überall war zu lesen, dass man die Trails nicht verlassen soll, weil immer wieder Unfälle passieren und manches Mal habe ich mich schon gewundert, auf welche Felsen sich die Menschen trauen. Aber wandertechnisch sind eh nicht viele Leute unterwegs und so konnten wir den Canyon ganz privat genießen, was wirklich toll war.
Montag, 9. Juli 2007
Nachdem wir am Vormittag noch den Desert View Drive entlang gefahren sind, kamen wir ins Indianerland und dann recht zügig nach Page. Unsere erste Station war die Horseshoebend und da konnte ich schon mal üben, wie schwer es ist, in Sand zu gehen, aber der Blick zur Hufeisenbiege war einfach herrlich und hier haben wir es das erste Mal bereut, keine Weitwinkelkamera zu haben, denn wir haben sie nicht auf ein Bild bekommen, echt ärgerlich, aber dennoch sind die Fotos gut genug geworden, um einen Eindruck zu bekommen.
Danach ging es noch zum Antelope Canyon, der im Besitz der Indianer ist. Wir haben uns für den Upper Antelope Canyon entschieden, weil der physisch nicht so anstrengend sein soll. Beim Eingang mussten wir unsere Dollars zusammenkratzen, denn hier wurde nur Cash genommen und wir, als Kreditkartenzahler hatten da schlechte Karten. Die Fahrt zum Antelope Canyon war die reinste Hölle, wir sind auf einer Ladefläche gesessen und der Fahrer hat das Auto durch den Sand gejagt, dass die Kinder es fast nicht geschafft haben, sich festzuhalten, da haben wir uns wirklich geärgert und geschimpft - und erfahren, dass unsere Mitreisenden Deutsche waren, die peinlicherweise jedes Wort verstanden haben. Egal, bei der Rückfahrt habe ich dem Fahrer dann deutlich gemacht, dass er „angemessen“ fahren muss, weil sich die Kinder fürchten und das hat dann auch toll geklappt. Der Canyon an sich ist wirklich sehenswert und das Licht spiegelt sich herrlich, was heißt, dass wir auch hier wieder eine bessere Kamera gebraucht hätten, um alles genauso einzufangen.
Abends gingen wir relativ früh schlafen, denn am nächsten Tag war der Tag der Tage, unsere Wanderung zur Wave.
Dienstag, 10. Juli 2007
Ich muss es zugeben, hätten wir nicht dieses unwahrscheinliche Glück gehabt, Permits für die Wave zu bekommen (20 Leute pro Tag dürfen hinein, 200 wollen hinein), ich hätte in letzter Minute gekniffen. Die Hitze in Arizone war fast unerträglich und ich habe bei weiten nicht das trainiert, was ich eigentlich wollte. Aber jetzt gab es kein Zurück mehr und ich hoffte, dass mich mein Wille zur Wave trug, denn meine Kondition würde es sicher nicht tun.
Obwohl ich wusste, dass man so früh wie möglich weggehen muss, wollten die Kinder und mein Göttergatte auf das Frühstück nicht verzichten. So kam es, dass wir erst gegen 8.30 Uhr (Colorado-Zeit, denn zwischen unserem Hotel und der Wave lag eine Zeitzone) zur Wave aufbrechen konnten. Am Anfang ging alles gut dahin, wir hatten nicht mal 30 Grad und den Hinweg konnte ich sehr gut bewältigen. Obwohl Weg kann man ja gar nicht sagen, denn man muss sich selbst durchkämpfen, von er Permit-Station bekommt man drei Seiten mit Farbkopien, auf denen der Weg total flach aussieht und anhand dieser Vorlagen muss man den besten Weg alleine finden. Der letzte Aufstieg war aber dann wirklich schlimm! Steil bergauf ging es und das durch tiefen Sand. Okay, ich geb’s zu, der Aufstieg war nur für mich schlimm, denn die Kinder waren immer zehn Meter vor mir und feuerten mich an. Zu Beginn hatte ich gar keinen Blick für die Schönheit der Wave, ich suchte mir den erstbesten Schatten und war für 10 Minuten tot! Nach und nach kam das Leben aber wieder retour und diese Steinformation ist wirklich einmal, es hat sich ausgezahlt, dachte ich da noch. Die Steinschichten und die Farben waren wunderbar und so etwas sieht man sicher kein zweites Mal. Nach knapp eineinhalb Stunden mussten wir uns aber wieder auf den Rückweg machen, die Sonne stand schon sehr hoch und es wurde immer heißer. Ich schwöre es, der Weg zurück war dreimal so lang, bergauf, bergab, von flach konnte nicht mehr die Rede sein, mittlerweile konnte ich Sand nicht mehr sehen und bei der Hälfte der Strecke war ich echt schon erschöpft. Dummerweise verknöchelte ich mich dann auch noch, obwohl ich extra eine Versteifung für meine Knöchel mitgenommen hatte, und da wollte ich nicht mehr, konnte nicht mehr und war wirklich schon den Tränen nahe. Mittels Motivation von Peter und den Kindern habe ich es irgendwie doch noch zurück geschafft, aber ich glaube nicht, dass ich jemals in meinem ganzen Leben so erschöpft war. Der Thermometer zeigte 116°F an, also 46,6°C und hier und heute kann ich euch eines versprechen: Im Leben tue ich mir das nicht mehr an, kein Stein der Welt kann so schön sein, dass ich so eine Quälerei nochmals auf mich nehme. Schön war’s trotzdem und voller Stolz kann ich sagen, ich habe Fotos von der Wave - meine Fotos!
Mittwoch, 11.7.2007
Die Schlacht war geschlagen und heute ging es weiter und zwar nach Cortez, aber zuvor wollten wir uns noch unbedingt das Monument Valley ansehen. Leider haben wir heute den ersten Schlechtwettertag erwischt und das Valley präsentierte sich uns grau in grau. Daher hielten wir uns nicht zu lange dort aus, doch sind wir uns einig, dass wir doch noch einmal hin müssen, um das Monument Valley im Sonnenschein zu sehen. Aus Jux und Tollerei blieben wir auch noch in 4 Corners stehen, einem Punkt, an dem 4 amerikanische Bundesstaaten, nämlich Arizona, New Mexico, Colorado und Utah zusammentreffen und so schafft man es, mit jedem Fuß und jeder Hand in einem anderen Land zu sein. Sicherlich für Touristen, denn ich bezweifle, dass dies wirklich der eigentliche Grenzpunkt ist, doch wenn schon, dann haben wir uns quasi viergeteilt. Außerdem können wir sagen, obwohl wir auf einem Foto waren, waren die Kinder jedes in einem anderen Bundesstaat als wir (So hätte es auch den ganzen Urlaub bleiben können;-D).
Als wir in Cortez ankamen, war das Wetter immer noch nicht besser und so beschlossen wir, den Indoorpool zu nutzen und erst am nächsten Tag in den Mesa Verde Nationalpark zu gehen.
Donnerstag, 12.7.2007
Heute stand also der Mesa Verde Nationalpark auf unserer Liste. Der erste Weg führte uns zum Visitor Center, wo wir uns Karten für eine Führung zum Cliff Palace, der größten Steinsiedlung kauften. Danach ging es auf eigene Faust weiter und es ist wirklich beeindruckend, was die Leute da auf die beide gestellt haben. Solche Felssiedlungen habe ich noch nie gesehen und ich weiß auch gar nicht, ob es sie überhaupt in einem anderen Teil der USA oder einem anderen Land gibt, aber diese hier waren unglaublich - die Leute damals müssen wohl Kletterkünstler gewesen sein, ich mit meiner Höhenangst wäre da wohl nicht weit gekommen. Im Mesa Verde Nationalpark gibt es auch einen Stationenweg, der die Entstehung der verschiedenen Unterkünfte dokumentiert und das ist wirklich sehenswert. Um uns den Eintrittspreis zum Balcony House zu sparen, haben wir uns entschlossen, ein Stückchen zu wandern (wirklich, ich konnte bereits wieder meine wave-geschundenen Füße gebrauchen) und von der anderen Seite hineinzuschauen, was auch toll war.
Da wir aber noch an diesem Tag nach Moab wollten, mussten wir aber schon langsam auf den Weg machen und verabschiedeten uns schweren Herzens von Cortez.
Freitag 13.7.2007
Gleich in der Früh machten wir uns auf zum Moab Adventure Centre und buchten einen Raftig Ausflug für den nächsten Tag, dann ging es in die Canyonlands, aber nicht, ohne vorher noch einen Sprung zum Dead Horse State Park zu machen, wo wieder der Colorado eine schöne Schleife um einen Canyon machte. Dead Horse Point ist eine Art Halbinsel in den schier unendlichen Sandstein-Klippen. Gemäß einer der vielen Legenden wurde diese Art natürliche Begrenzung um die Jahrhundertwende als 'Gehege' für wilde Mustangs genommen. Cowboys trieben die Mustangs in diese Sackgasse zusammen. Rechts und links waren nur die Klippen - eines Tages sollen die Pferde dort ohne Wasserversorgung zurückgelassen worden sein und sie mussten jämmerlich sterben, obwohl sie den Colorado River sehen konnten. Meine pferdeliebende Tochter wollte dann dort ganz schnell weg und so erkundeten wir die Canyonlands und machten dort gleich Picknick, weil die Mittagszeit eh schon vorbei war.
Auf dem Rückweg kam mein Mann auf die glorreiche Idee unser Vierradfahrzeug doch mal wirklich auszuprobieren und die Shafer Trail Road in den Canyon hinunter zu fahren. Physisch zwar nicht, aber psychisch war diese Strecke wohl genauso anstrengend wie die Wave. Der Weg war steinig und steil, links ging der Canyon hinaus, rechts ging er hinunter und nach der Kurve das ganze nochmals. Ich hatte zwar jetzt nicht direkt Angst, dort hinunterzufallen, doch ich fürchtete mich um unser Mietauto, war es uns ja vertraglich gar nicht erlaubt, auf unbefestigten Straßen zu fahren. Wären wir den Weg hinuntergegangen, hätte es nicht länger gedauert und wir hätten uns bestimmt nicht so gefürchtet, aber Peter meinte, es war toll, denn zwei Stunden war das Auto völlig ruhig - kein Wunder, wir waren ja auch gelähmt vor Angst. Aber als wir unten angekommen sind, war es wirklich toll, von hier aus hatten wir einen tollen Blick und einmal sind mitten auf der Straße Steinböcke gestanden und haben sich auch nicht wegbewegt, als sie das Auto hörten. Dennoch, ich kann mich nicht erinnern, jemals glücklicher über eine asphaltierte Straße gewesen zu sein, als an diesem Tag und ich schwor mir, meinem Mann keinen Gefallen mir zu tun.
Samstag, 14.7.2007
Dieser Tag war wirklich einmal. Am Morgen machten wir uns auf, um den Colorado River mittels Raftingboot zu erkunden. Die Sonne strahlte, am Himmel war keine einzige Wolke zu erblicken, die Landschaft war traumhaft schön und das Beste war, dass wir auf der Fahrt zum River eine österreichische Familie kennen gelernt haben, mit der wir gleich eine Gruppe bildeten und den Vormittag zusammen verbrachten. Da es nur vier Rapids, also Stromschnellen, gab, wäre die Fahrt eigentlich recht ruhig gewesen, wären da nicht die Mitstreiterboote gewesen, die immer wieder mit Paddeln oder Kübeln versuchten, einem Nass zu machen - Wasserschlachten nannte sich das und obwohl ich als einzige in unserem Boot das Boot nicht verlassen hatte um eine Runde zu schwimmen, war ich dennoch durch und durch nass. Eine so eine Familienraftingtour ist auf alle Fälle zu empfehlen und hat uns tierisch Spaß gemacht.
Am späteren Nachmittag haben wir uns dann aufgemacht in den Arches Nationalpark mit seinen wunderschönen Steinbögen. Hier haben wir alle Steinbögen abgeklappert, die als „Easy Walk“ eingestuft waren und so konnten wir einen guten Querschnitt von wunderschöner Natur sehen. Hier im Südwesten der USA bekommt man einfach einen anderen Blick für die Schönheit unserer Welt und obwohl ich die Natur immer schon respektiert habe, habe ich jetzt doch noch mehr Ehrfurcht davor.
Sonntag, 15.7.2007
Drei Nächte Moab waren schnell vorbei und weiter ging es zum Bryce Canyon. An diesem Tag war das Wetter wieder relativ schlecht und es hat sogar geregnet, also machten wir dort mehr oder weniger „View Point Hopping“, was soviel heißt, wie hinfahren zum Aussichtspunkt, Fotos machen und vor dem nächsten Regen wieder rein springen ins Auto. Wenn man in Österreich Nationalparks besucht, dann sind sie mehr oder minder gleich, wunderschön, aber nicht sehr abwechslungsreich. In den USA ist es so, dass jeder, wirklich jeder Nationalpark sich grundlegend von den anderen unterscheidet. Bryce Canyon National Park ist bekannt für seine hufeisen-förmigen Amphitheater, die im Laufe der Jahrhunderte durch Erosion geformt wurden. Tausende von scharfkantigen Türmen und Spitzen aus Sandstein und Kalkstein sind hier zu finden und rufen bei jedem Besucher staunende Augen und einen offenen Mund hervor. Auch hier gibt es einen Arch, obwohl der Name eigentlich auf eine Brücke deutet, die Rainbow Bridge wurde fälschlicherweise so genannt, stört aber nicht weiter.
Übernachtet haben wir vor dem Toren des Nationalparks, im Ruby’s Inn, das sogar auf den meisten Straßenkarten eingezeichnet ist, kein Wunder, das Gelände gleicht einem kleinen Dorf mit Campingplatz, Zeltplätzen, Restaurants, hauseigenem Supermarkt und vielem mehr.
Montag, 16.7.2007
Bevor wir uns nach Las Vegas aufmachten, hielten wir noch im Zion Nationalpark, dem einzigen Nationalpark, der für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist und dessen Herz nur mittels Shuttlebus zu erreichen ist. Das stört aber überhaupt nicht, denn die Busse verkehren in 10 Minuten Takt und bringen einem überall hin. Wüstenlandschaft und riesige Fels-Skulpturen existieren hier neben Wasserfällen und Schluchten. Hier wollen wir unbedingt noch einmal zurück kommen um ein bisschen zu wandern, weil der Park wunderschön ist, am besten gefällt mir, dass der Virgin River durch das ganze Tal schlängelt und entlang des Flusses sind wir dann auch ca. eine Stunde gewandert, wir am Weg, die Kinder im Fluss, was ihnen am besten gefallen hat.
Am späten Nachmittag sind wir dann nach Las Vegas gekommen und haben unser Hotel, das MGM, zurzeit das zweitgrößte Hotel auf der ganzen Welt, rasch gefunden. Zuerst machten wir uns auf den Weg zum Pool, dann dieser war der Grund für die Buchung des Hotels, vier Pools und ein River sowie zahlreiche Spas, also Whirlpools waren hier zu finden. Leider machten wir den Fehler und gingen nicht zum River sondern zu einem Pool und hier gefiel es uns überhaupt nicht, weil der Poolrand mit Alkoholflaschen voll gestellt war und auch im Pool wurde ohne Unterbrechung getrunken. Das fand ich echt störend, der River war dann aber wohl der Familienbereich und hier war es echt angenehm und die Kinder waren ohnehin nur im Wasser zu finden.
Abends machten wir uns dann auf, um den Strip zu erkundigen. Claudia und Angelina waren von den vielen Lichtern einfach begeistert und auch uns hat die Atmosphäre hier gefallen. Vor dem Bellagio haben wir uns die Wassershow angesehen und ansonsten „nur“ Hotelsightseeing gemacht. Auch hier gab es etwas Störendes, der Strip war nämlich voll von Männern, die für diverse Nachtclubs Karten nackter Frauen verteilten. Obwohl wir nie welche bekamen, weil wir Kinder hatten, war das dumm, vor allem, weil den Mädels aufgefallen ist, dass alle welche bekommen, nur wir nicht und die Erklärung, was denn das sei, stieß auf Unverständnis, weil sie sich nicht erklären konnten, warum Männern nackte Frauen gefallen - naja, hoffentlich bleibt das noch lange so.
Die Hotelanlagen sind unvorstellbar groß, die meisten der 20 größten Hotels der Welt befinden sich in Las Vegas. Da geht man und geht man und wenn man nach 10 Minuten wieder zur Seite schaut, ist das gleiche Hotel immer noch da - echt, keine Übertreibung! Am Venetian, das so circa bei der Hälfte des Strips liegt, haben wir dann umgedreht und es für diesen Tag gut sein lassen.
Dienstag, 17.7.2007
Heute haben wir uns ein tolles Frühstücksbuffet in unserem Hotel geleistet und Peter hat das erste Mal seine geliebten Eier mit Speck bekommen. Der Preis war gar nicht mal so schlimm und wir haben uns die Bäuche so voll geschlagen, dass wir erst abends wieder etwas aßen. Danach wollten wir Karten für eine Show kaufen und auf dem Weg zum Kartenbüro wurden wir abgefangen und jemand wollte, dass wir uns ein Hotel ansehen und dafür sollten wir Karten für eine Show unserer Wahl um 75 % ermäßigt bekommen. Natürlich fragten wir uns, wo der Haken ist, aber wir haben uns doch überreden lassen. Der Haken war, dass es nicht nur eine Hotelbesichtigung war, sondern sie wollten uns gleich ein ganzes Hotelzimmer verkaufen, jährlich für eine Woche, es war also eine Verkaufsveranstaltung. Aber egal, wir haben uns das angehört, die Präsentation war wirklich lustig und am Ende hatten wir zwar immer noch kein Hotelzimmer gekauft, weil es zu teuer gewesen wäre, obwohl das Konzept toll war, dafür aber unsere Karten für die Rittershow für diesen Abend im Excalibur und dass wir $ 50,-- anstatt von über $ 220,-- bezahlt haben, war das ganze allemal wert.
Den Nachmittag verbrachten wir wieder am Pool und abends ging es eben zur Show, die wirklich toll war. Vor allem war es eine Dinnershow, d.h. das Essen war inklusive, es gab Drachenblut (Tomatensuppe), Hühnchen mit Kartoffeln und einem Riesenbrokkoli und Apfeltaschen, dazu Softdrinks soviel man wollte. Ein toller Abend. Las Vegas ohne Show wäre ohnehin nicht Las Vegas gewesen!
Mittwoch, 18.7.2007
In der Früh fuhren wir heute zum Hoover Damm, weil Peter den unbedingt sehen wollte, ich kann euch aber gleich sagen, dass er meiner Ansicht nach nicht wirklich sehenswert ist, sicher ist es ein beeindruckendes Bauwerk, aber dafür extra hinzufahren, lohnt sich meiner Ansicht nach nicht. Aber egal, wir waren dort, wir haben es gesehen, passt schon. Dann sind wir in die Ethel’s Chocolate Factory gefahren, weil wir das den Kindern versprochen hatten und es war echt interessant, wie dort Schokolade hergestellt wird, vor allem, weil es auch Kostproben gab;-D Leider ist es sehr teuer dort und so haben wir beschlossen, dass unsere Familie zu Hause sich mit den Bildern der Schokolade zufrieden geben muss.
Nachmittags haben wir entschieden, den Strip von der anderen Seite zu machen, wir kauften uns Karten für die Monorail und sind rauf bis zum Sahara gefahren und dann die Strecke bis zum Venetian runtergegangen, da waren tolle Hotels dabei, den Kindern hat das Circus, Circus am besten gefallen, ich fand es aber doch ziemlich heruntergekommen im Vergleich zu den anderen, wie z.B. dem Ceasar’s Palace, The Mirage, Venetian, aber unser nächstes Hotel in Las Vegas - und wir kommen sicher wieder - wird höchstwahrscheinlich das Mandalay Bay, weil die Poolanlage da wirklich der Wahnsinn ist. Das Mandalay Bay liegt zwar am Ende des Strips, aber eine Monorail bringt dich gratis zum Excalibur und das liegt auf gleicher Höhe wie das MGM. Oder das Venetian, weil es total zentral liegt, oder das Mirage, oder, oder, oder…..Während Peter unbedingt den Rollercoaster im New York, New York ausprobieren wollte, haben die Kinder und ich in dieser Zeit mein gesamtes Geld verspielt, war aber nicht viel. Als wir abends ins Hotel kamen, bekamen wir unbeabsichtigt einen Streit im Nebenzimmer mit. Die Frau hatte das ganze Geld des Mannes verspielt, er war fuchsteufelswild, sie weinte und schrie immer nur „I’ll pay you back, I’m sorry“ und da hat sie mir total leid getan, sicher selbst schuld, aber trotzdem. Tja, auch das ist Las Vegas.
Donnerstag, 19.7.2007
Schweren Herzens verließen wir Las Vegas und machten uns auf, um das Death Valley zu erkunden. Hier waren wir also mitten in dieser riesigen Steinwüste, weder vor uns noch hinter uns war irgendein Auto zu sehen, komischerweise fühlten wir uns aber gar nicht einsam, denn die Landschaft - oder was von ihr übrig blieb - war echt beeindruckend. Der Death-Valley-Nationalpark ist ein Hitzepol der USA, dennoch schafften es die Temperaturen an diesem Tag nicht, die gemessenen 118°F von Phoenix zu übetreffen. Der Nationalpark liegt östlich der Sierra Nevada, zum größten Teil auf dem Gebiet Kaliforniens und zu einem kleineren Teil in Nevada. Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel und natürlich haben wir den auch besichtigt, Badwater Basin, und hier trafen wir dann erstmals auch andere Menschen.
Da wir nicht im Death Valley übernachten wollten, führen wir weiter nach Lone Pine, einem verschlafenen Nest vor dem Mount Whitney und den Alabama Hills. Hier ist wirklich tote Hose und wir hatten Glück, einen Supermarkt zu finden. Von Supermarktkost haben wir großteils den ganzen Urlaub über gelebt, denn wir wollten absichtlich dem Fastfoodwahn trotzen, aber es ist unglaublich, wie teuer Obst oder Mineralwasser in den Staaten ist.
Freitag, 20.7.2007
Heute stand als erstes die Geisterstadt „Bodie“, der Stadt, in dem angeblich früher die Lust und Leidenschaft herrschte. William Bodie hatte 1859 an dieser Stelle Gold gefunden, eine Stelle mitten im Nirgendwo (die nächste Dirtroad, die wir befahren haben). Bodey verließ die Stelle um seine Familie zu holen und Geld abzubauen, verstarb aber auf der Reise. Seine Familie gründete dann diese Stadt und mit den Jahren kamen bis zu 10.000 Glücksritter. Angeblich war diese Stadt eine der wildesten und gesetzlosesten Goldgräberstädten der USA, im Prosepkt von Bodie steht, dass Reverend Warringten meinte, Bodie sei „a sea of sin, lashed by the tempests of lust and passion“. Na dann, wäre wohl interessant gewesen, dort zu leben. Heute sind nur mehr ca. 70 Häuser und die Goldmine vorhanden, der Rest fiel einem großen Brand zum Opfer.
Danach ging es weiter zum Yosemite Nationalpark über den Tioga Pass, der nur im Winter zugänglich ist. Die Gegend hier ist wunderschön, mit vielen Bergseen und unglaublicherweise haben wir sogar Schnee gesehen. Von dem heißesten Punkt der USA zu Schnee in einem Tag, das ist doch eine Reise. Die Aussicht von Pass ist atemberaubend und ich freue mich richtig, den Half Dome zum ersten Mal zu sehen. Leider schafften wir es nicht, die Glacier Point Road zu fahren, das wollte ich eigentlich wegen der tollen Aussicht, aber ich bin sicher, für einen ersten Eindruck haben wir hier auch viel gesehen. Die Kinder sind dann im Fluss baden gegangen und ich habe mal alle Viere von mir gestreckt und die Sonne genossen, bevor wir in die Yosemite View Lodge einzogen, direkt am Südeingang des Parks mit tollen Mountain View und sage und schreibe 5 Outdoorpools, 1 Inndoorpool und 13 Spas. Peter und ich hatten einen Spa für uns alleine, das war vielleicht herrlich, unser Zimmer lag keine 30 Sekunden entfernt!
Samstag, 21.7.2007
Am Morgen meinte ich schon, die Rufe von San Francisco zu hören, wie gut, dass wir gleich darauf losgestartet sind. Heute sind wir durchgefahren, um ja bald in der angeblich schönsten Stadt der USA zu sein. Kurz vor SF kamen wir dann aber in einen Stau, weil wir die kostenpflichtige Bay Bridge überqueren mussten und so eine Stunde Zeitverzögerung entstanden ist.
Ins Hotel Best Western Carriage Inn konnten wir gleich einziehen und so machten wir uns kurz nach Mittag bereits auf, um zu Fuß die Umgebung zu erkunden. Leider war die Umgebung nicht so toll. Das Hotel lag in der Nähe des Civic Centers und leider hielten sich hier sehr viele Obdachlose auf. Die Kinder, die zuvor in ihrem Leben noch nie einen Obdachlosen gesehen hatten, waren sichtlich geschockt, doch auch mich hat die Situation hier nicht nachgelassen. Wenn es stimmt, dass der Bürgermeister von SF dagegen schon lange etwas tut, dann möchte ich nicht wissen, wie viele es früher waren, oder seine Bemühungen haben fehlgeschlagen. Wie auch immer, so schnell wie möglich verließen wir diese Gegend und machten uns auf dem Union Square, wo wir unser erstes Cablecar trafen. Hier ist auch gleich der Turnaround, also wie die Cablecars umgedreht werden und da war es schon toll, zuzusehen. Dann haben wir uns mal das Künstlerviertel angesehen, das mir ausnehmend gut gefallen hat. Danach sind wir die Hügel zu Fuß rauf, um schließlich nach Chinatown zu gelangen. Frisco hat ja die größte Chinatown in den USA. Hier war es toll und wir sind das erste Mal wirklich dem Kaufwahn verfallen. Aber warum auch nicht, es war viel billiger als alles, was wir bisher gesehen haben, um 1 $ bekam man hier z.B. 10 wunderschöne Postkarten. Der Tag klang wie schon die Abende zuvor am Pool aus, der hier aber im Partnerhotel gegenüber war, unser Hotel hatte keinen eigenen Pool, dafür musste man nur aus dem Zimmer gehen und kam zum Spa, da kann man auch reinhüpfen, wenn die Kinder schon schlafen.
Sonntag, 22.7.2007
Heute habe ich wieder eine Brieffreundin getroffen, dieses Mal Katherine aus San Jose, die mich vom Hotel abholte und mit uns eine richtige Touristenführung machte.
Zuerst ging es auf die Twin Peaks, aber da alles noch voller Nebel, konnten wir fast nichts sehen. Weiter ging es zur Transamerica Pyramid, für mich neben der Golden Gate Bridge das Wahrzeichen von San Francisco, und danach zum Coit Tower. Mittlerweile hat sich der Nebel verzogen und wir hatten einen tollen Blick über die Stadt, nur die Golden Gate Bridge war in eine dicke Wolkendecke gehüllt. Nach dem Coit Tower ging es zur Fisherman’s Warf und Pier 39, wo ich am Markt das teuerste Obst des ganzen Urlaubs gekauft habe und wo wir zum allerersten Mal in einem Hardrock Cafe gegessen haben. Peter hat sogar sein Bierglas als Souvenir mit bekommen. Das Essen war lecker und die Atmosphäre wirklich toll, kann ich nur empfehlen.
Wir haben auch versucht, für Dienstag Karten für Alcatraz zu bekommen, aber die Touren waren eine Woche im Voraus ausgebucht, ärgerlich, schließlich hätte ich auch über Internet buchen können. Naja, d.h. wir müssen mal wieder kommen, man muss sich ja immer etwas aufheben.
Mit all dem Sightseeing war der Tag schnell um und Katherine und ich mussten uns schon wieder verabschieden, ich bin echt froh, dass ich mit allen Brieffreunden so gut zurückgekommen bin.
Montag, 23.7.2007
Heute hatten wir wieder den Tag für uns und so fuhren wir über die Golden Gate Bride zum Muir Woods Nationalpark, der letzte Nationalpark auf unserer Liste, obwohl das mehr ein Nationalmonument ist. Die Brücke war noch Nebel verhangen und wir bezweifelten schön langsam, ob wir sie jemals frei zu Gesicht bekommen. Dennoch haben wir uns nicht lumpen lassen und sind die Brücke bis ca. zur Mitte rübergegangen und wieder retour. Da wird einem erst wirklich bewusst, wo wir eigentlich sind, wie oft wir das ganze schon im Fernsehen gesehen haben und wie oft wir uns schon dorthin gewünscht haben und jetzt waren wir wirklich hier.
Im Muir Woods stehen herrliche Redwoodbäume und die haben mich mehr begeistert als die Sequoias, die wir im Yosemite Nationalpark gesehen haben. Der Park ist zwar nicht sehr groß, aber nett angelegt. Wir sind hier nur den Haupttrail gegangen, das war für uns ausreichend.
Danach sind wir zum Muir Beach gefahren, eine tolle Ecke, wahrlich ein Geheimtipp, denn wir waren fast alleine am Strand, der eher einer Bucht gleich. Peter und die Mädels scheuen ja kaltes Wasser nicht aber dieses war wirklich eisig, ich bin nur mit den Füssen rein, mehr war da wirklich nicht drin. Witzigerweise habe ich hier meinen ersten Sonnenbrand bekommen - an der „kältesten“ Ecke unseres Urlaubs.
Bei der Rückfahrt hatten wir dann doch noch das große Glück, die Golden Gate Bridge ohne Nebeldecke zu sehen und da haben wir gleich zahlreiche Fotos geschossen, das war wirklich ein toller Anblick.
Dienstag, 24.7.2007
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hatten wir bereits gesehen und so beschlossen wir am letzten Tag, den 49-Mile-Drive, den Rundweg San Francisco zu machen. So sind wir noch zum Cliff House gekommen, zum Golden Gate Park, zum Presidio und zum tollen Alamo Square, wo man viktorianische Häuser vor der Skyline San Francisco bewundern kann.
Während der Rest der Family mal wieder am Pool war, schmiss ich mich vor den Fernseher, um zum 3 Mal „The Devil Wears Prada“ anzusehen, ich hoffe, die führen so einen HBO Kanal auch bald in Österreich ein.
Mittwoch, 25.6.2007
Wir verließen also San Francisco um den Coast Highway nach Pismo Beach zu fahren. Eigentlich wollten wir uns in Monterey noch das Aquarium ansehen und auch noch Hearst Castle, beschlossen aber aufgrund des tollen Wetters, doch einfach die Küste zu genießen. Der Weg zog sich ohnehin, doch das fiel gar nicht auf, weil wir an zahlreichen Stellen stehen blieben, die Aussicht genossen, oder die Füße ins Meer baumeln ließen. Knapp vor Pismo Beach haben wir dann auch „Elephant Seals“, also See-Elefanten gesehen - und das in freier Natur und im Rudel. Dem See-Elefanten Mann geht’s da gut (oder schlecht, wie man’s nimmt), denn er hat bis zu 20 Frauen, muss aber immer wieder gegen andere Männchen kämpfen.
In Pismo Beach direkt hatten wir dann das beste Hotel der ganzen Reise, das Best Western Shorecliff Lodge, direkt am Meer mit Blick darauf und den verschiedensten Seevögeln vor der Haustür. Hier konnten wir vom Zimmer aus Delfine und Wale beobachten und das war ein ganz besonderes Erlebnis. Am späten Nachmittag haben wir uns mit der Familie, mit der wir rübergeflogen sind, getroffen, denn die haben sich für vier Wochen ein Haus in Grover Beach, gleich in der Nachbarortschaft gemietet, und haben den Abend im Pier und bei ihnen zu Hause verbracht. Es war echt angenehm, endlich wieder mit jemandem Deutsch zu sprechen.
Donnerstag, 26.7.2007
Wir fuhren wieder Richtung Los Angeles, blieben aber zuvor in Simi Valley stehen, weil ich unbedingt in der Ronald Reagan Library die Air Force One sehen wollte. Dieses Museum hat sich ganz dem Leben des ehemaligen Schauspielers und US Präsidenten verschrieben und war wirklich wunderbar anzusehen. Besser wäre es gewesen, ich hätte mir vorher die Biographie Ronald Reagans durchgelesen, dann wäre es noch interessanter gewesen, aber auch so war es aufschlussreich, ich wusste z.B. nicht, dass er einmal angeschossen wurde. Neben Liebesbriefen, Tagebüchern und zahllosen Fotos, konnte man auch sein Röntgenbild mit dem Projektil sehen, ebenso wie ein Video seiner Operation, daneben sein Wahlkampfauto, eine genau Rekonstruktion des Oval Office und viele weitere, für sein Leben wichtige Stationen.
Danach ging es weiter nach Santa Monica an den Strand, wo wir unseren letzten Tag noch ausklingen lassen wollten. In Santa Monica lebt die Legende von Baywatch. Rote Bojen, gelbe Lifeguard Autos, Jet-Skis und durchtrainierte junge Männer soweit das Auge reicht! Kein Wunder, dass ich nur einmal im Wasser war, den Rest habe ich auf unserem Platz nahe einem Rettungsturm verbracht. Abends sind wir dann auf den Pier gegangen, haben uns zahllose Straßenkünstler angehört, ein bisschen in der Spielhalle unser Glück versucht und mit dem Rollercoaster gefahren.
Freitag, 27.7.2007 / Samstag, 28.7.2007
Heute war es also soweit. Nachdem wir am Vormittag noch einmal entlang des Meeres in Santa Monica spazieren gingen, mussten wir gegen 15.00 Uhr unser Mietauto zurückgeben und mit dem Shuttle zum Flughafen fahren. Leider ging unser Flug erst gegen 22.00 Uhr und so war die Wartezeit extrem lang, wir haben sie uns aber mit Uno spielen deutlich verkürzt. Der Flug nach London war ohne besondere Vorkommnisse, der Flug nach Wien dann war aber nicht so lustig, denn wir kamen in ein Gewitter. Der Flugzeug war total finster, draußen hat man nur die Blitze gesehen und als auf einmal kurz vor der Landung überall die Beleuchtung für den Notausgang aufleuchtete, traf mich fast der Schlag. Zum Glück sind wir ohne Probleme gelandet, aber wir durften nicht aussteigen. Ich habe den Piloten nicht komplett verstanden, aber irgendwie war das Flugzeug elektrisch aufgeladen und deshalb durften wir nicht gleich aussteigen. Nach einer halben Stunde hat sich das aber dann auch erledigt gehabt und eine weitere halbe Stunde später wurden wir dann mit einem großen Plakat von meinen Eltern, meiner Schwester und ihrem Freund in der Ankunftshalle erwartet. Das fand ich toll, ich wollte schon immer mit einem Schild abgeholt werden, offensichtlich haben sie uns zu Hause doch ein bisschen vermisst.
Alles in allem könnt ihr unschwer erkennen, dass uns der Urlaub wahnsinnig gefallen hat, wir werden auf alle Fälle wieder in die USA reisen, weil es für mich und meinen Mann im Moment das schönste Urlaubsziel ist! weiterlesen schließenProduktfotos & Videos
Dead Horse Point von sunflower76
am 09.08.2007The Wave von sunflower76
am 09.08.2007Kommentare & Bewertungen
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sandieheinrich, 17.04.2009, 15:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Da ärgert es einen regelrecht, keine Höchstwertung mehr vergeben zu können ! Grüßle aus der Hauptstadt
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wir_2, 31.05.2008, 21:01 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
maah... genau diese Strecke mach ich im August!! BESONDERS WERTVOLL!
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frankensteins, 05.05.2008, 16:32 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiid knicksmachhutzieh lg
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Syphon, 11.11.2007, 22:17 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
uff, ich schäme mich für meine berichte wenn ich sowas sehe :S
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### DIE USA --- DAS LAND DER UNBEGRENZTEN PREISE ###
19.06.2005, 13:28 Uhr von
Düsseldorf
ab geht die Post - Lesen & Bewerten ist angesagt - GEGENLESUNGEN gern...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Auch heute gibt es wieder einen neuen Bericht von mir und auch diesmal werde ich euch wieder etwas vorstellen, was wohl einige von euch kennen werden.
Heute möchte ich euch einmal kurz ein weiteres Reiseziel vorstellen, nämlich die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Wer in die USA reist, der muss schon einiges an Erwartungen haben und auch einiges an Geld, denn so ein Urlaub in die USA ist wirklich nicht gerade sehr billig und man muss schon ein wenig dafür sparen, jedenfalls die meisten Leute.
WAS kann man erwarten?
In den USA kann man wirklich so ziemlich jeden Urlaub machen, denn man haben möchte. Es reicht vom schönen Strandurlaub bis hin zum Skiurlaub und sonstigen Formen des Urlaubes. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch im Wald oder sonst wo in den Bergen etc. Urlaub machen.
Fakt ist eigentlich dass jemand, der das richtige Geld mitbringt so ziemlich alles in den USA bekommt und sogar Waffen erwerben kann.
Autofahren?
Autofahren in den USA ist zwar nicht wirklich sicherer als hier bei uns, aber doch ein wenig anders. Anders als bei uns werden nicht nur Geschwindigkeitsüberschreitungen sondern auch Geschwindigkeitsunterschreitungen bestraft und das gar nicht mal so schlecht.
In manchen Staaten der USA dürfen sogar 16 Jährige mit dem Auto fahren und was das auf der Straße heißt kann man sich ja alles selber einmal vorstellen.
Qualität?
Die Qualität der USA ist mehr oder wengier entweder total teuer und überprotzig, so dass man viel zu viel von allem bekommen kann, oder aber so billig, dass man in einer kleinen Holzhütte lebt, die man ebenfalls in einem Dorf in Polen finden könnte.
Auch hier gilt wieder der Fakt, dass man mit Geld alles finanzieren kann.
Mein Fazit:
Wenn ihr genügend Geld habt könnt ihr euch ja mal selber in den USA umschauen und meiner Meinung nach schadet es nicht, auch einmal diesen Teil der Welt zu erkunden, denn man sammelt dort wirklich eine Reihe an neuer Erfahrungen.
Mit freundlichen Grüßen
Euer Düsseldorf weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 14.12.2006, 21:09 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh :o)
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The United Staates of America- USA
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
ALLGEMEINES
Staatsname:Vereinigte Staaten von Amerika
Hauptstadt:Washington, D.c.
Fläche:9629047 Quadratmeter
Große städte:New York, Los Angeles, Chicago, Houston, San Diego, Phoenix, San Antonio, Dallas, San Francisco, Jacksonville,Columbus, Boston, El Paso, Washington, Seattle, San Jose, Detroit
BEVÖLKERUNG
Einwohnerzahl:274943496
Wachstumsrate:0,84%
Bevölkerungsverteilung:Stadt 77%
Land 23%
Ethnische Gruppen:
Weiße 83,4%
Afroamerikaner 12,4%
Asiaten 3,4%
Indianer 0,8%
SPRACHEN
Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch etc.
RELIGION
Protestanten 56%
Katholiken 28%
Juden 2%
Andere 6%
Religionslos 8%
POLITIK
Staatsform:Präsidiale Bundesrepublik
Unabhängigkeit:4. Juli 1776
Verfassung:17.September 1787
Wahlrecht: ab 18 Jahren
Mitgliedschaften:APEC,CAN,CP,INTERPOL,NATO,NAFTA,ISO,WHO,NEA etc. weiterlesen schließen -
Servicewüstenoase USA
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Wenn mir jemand erzählen würde, er habe zweimal hintereinander im Lotto gewonnen und sei obendrein sogar noch zum persönlichen Berater von Condoleezza Rice ernannt worden, weil er 25 Müllermilch Deckel an die falsche Adresse eingesandt hat, so würde ich wahrscheinlich mengenmäßig ähnlich viele Zweifel haben, als wenn mir jemand allen Ernstes erzählen würde, Deutschland sei ein Dienstleistungsland.
Weder Condoleezza Rice, noch deutsche Einzelhandelsketten bedürfen wahrscheinlich eines Beraters. Genial wäre aber, wenn sich beide untereinander arrangieren würden: Ms. Rice könnte sich ja beispielsweise beim deutschen Einzelhandel das zuvorkommend geduldige Verhalten des Personals abgucken, wenn dieses mit einer Reklamation kurz vor Feierabend konfrontiert wird. Im Gegenzug könnte sich der deutsche Einzelhandel ein gutes Stück von Condoleezzas Kälte abschneiden und in die Getränkeabteilungen verteilen, um endlich dafür Sorge zu tragen, dass man auch im Sommer in den Genuss eines gut gekühlten und im Vergleich zu diversen Kiosken, preiswerten Getränkes kommen kann, ohne dabei immer auf Müllermilch oder andere, meist probiotische Produkte ausweichen zu müssen.
Der amerikanische Einzelhandel schnitt sich bereits bei diversen Präsidentenberaterinnen dicke Scheiben ab, so dass es dort eine Selbstverständlichkeit ist, dass Getränke gekühlt im Regal auf ihren Verkauf warten.
Obschon mein USA Aufenthalt nun bereits über ein Jahr her ist, nehme ich aber dennoch an, dass auch just in diesem Moment in den Staaten noch Wert auf Getränkekühlung gelegt wird und lenke nun diesen Bericht weg von den Kühlregalen auf den eigentlichen Kern meines Anliegens: Was ist der Unterschied zwischen dem „Einkaufen in Deutschland“ und dem „Shoppen in USA“?
Wer zum ersten Mal genötigt sein wird, seinen Lebensmittelvorrat während eines USA Aufenthalts auffrischen zu müssen, wird bereits erstmalige Irritationsgefühle erleben, wenn er die Öffnungszeiten eruiert. Viele Geschäfte sind bis spät in den Abend, einige sogar rund um die Uhr geöffnet. Selbst wer nachts um 4 Uhr bemerkt, dass sein Klopapier nur noch aus einer Papprolle besteht, kann sich also im Handumdrehen aus seiner misslichen Lage befreien und für Nachschub sorgen. Natürlich kann auch der deutsche Klobesitzer in den Genuss neuen Papiers „de la Popo“ gelangen ohne gleich einen Transatlantikflug buchen zu müssen, indem er einfach in eine 24h-Tankstelle geht und dort zum Käufer wird. Jedoch wird dort aber weder der Preis, noch das Personal den Erwartungen entsprechen, die man hätte haben können, wenn man tagsüber dieses Geschäft abgewickelt hätte. Das Nachtpersonal signalisiert beim Kunden eher unbehagliche Gefühle und die Preise scheinen bereits die Inflationsrate Argentiniens berücksichtigt zu haben.
Anders in den Staaten: Auch wer völlig allein und mitten in der Nacht einen Laden betritt um noch so banale Dinge zu erwerben, kann sich sicher sein, dass er mit großer Freundlichkeit nicht nur empfangen, sondern sogar bedient wird.
Der deutsche Einzelhandelskettenfrequentierer wird aber noch mit weiteren Überraschungen rechnen müssen, die er von „daheim“ nicht kennt. Wer z.b. denkt, er könne getrost auf Beratung beim Klopapierkauf verzichten, wird sich spätestens beim Anblick eines aus annähernd 100 Sorten unterschiedlichsten Klopapiers zusammengestellten Angebots nicht nur Ausdrücke der Verwunderung verkneifen müssen.
Nachdem man sich sein, auf sich persönlich am besten abgestimmtes Klopapier ausgesucht hat, kann dieses dann zur Kasse befördert werden. Auch hier warten noch einige Überraschungen auf den Dienstleistungwüstenurlauber.
Auch nachts um 4 sind die Kapazitäten der einzelnen Kassen stets so ausgelegt, dass man zum einen nicht großartig warten muss und zum anderen, dass stets eine freundliche Hilfe am Ende eines jeden Bandes darauf wartet, die getätigten Einkäufe in kostenlos zur Verfügung stehende Tragetaschen zu verstauen. Wer nun wiederrum denkt, dass er dies lieber alleine machen möchte, kann sich gleich hinter die Ohren schreiben, dass er so für Desorientierung sorgen würde und mit unverständlichen Blicken getadelt werden würde. Der zuständige Einpacker hätte wahrscheinlich Verlustängste in bezug auf seinen Arbeitsplatz und liefe Gefahr, sich eine große und mittelschwere Depression einzufangen, da er durch derartiges Verhalten ebenso wahrscheinlich in eine berufliche Identitätskrise verfallen würde. Also: Einpacken lassen!
Nachdem nun der Einkauf, auch wenn er nur aus einem Paket Klopapier besteht, fachgerecht eingetütet wurde, geht es, analog zur deutschen Praxis, ans bezahlen. Nimmt man nun an, ein Paket Klopapier kostet in etwa 2 oder 3 Dollar liegt schnell der Gedanke nahe, man müsse sich nun daran machen sein passendes Kleingeld zusammenzukratzen, um diesen Kleckerbetrag zu begleichen, irrt erneut. Die Kreditkarte ist gängiges Zahlungsmittel. Wer mit Bargeld bezahlt, und dies vielleicht sogar in großen Mengen, macht sich eher eines Bankraubes verdächtig. Auch hier sind eklatante Unterschiede zur deutschen Vorgehensweise erkennbar. Nimmt ein bargeldloser Bezahlvorgang, wenn überhaupt möglich, einen Zeitraum von mehreren Minuten ein, dauert der gleiche Vorgang in den Staaten wenige Sekunden. Niemand schaut einen strafend an. Selbst wenn es mal dazu käme, aus welchen Gründen auch immer, dass sich der bargeldlose Bezahlvorgang hinauszögert, würde niemand dem Kunden die Verantwortung für die entstandene Wartezeit übertragen, sondern allenfalls die Gelegenheit nutzen um auf den offensichtlich sehr gut getätigten Klopapiereinkauf einzugehen.
Alles in allem macht der Einkauf in den USA mindestens doppelt soviel Spaß, wie das dortige Klopapier Lagen hat. weiterlesen schließen -
Hinweise zum verhalten in den USA
Pro:
Riesiges Land
Kontra:
Harte Einreisebestimmungen
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute
Bei uns gibt es Ecken in Deutschland, wo es unsicher ist, und das gibt es auch in den USA, in manchen Gegenden allerdings schlimmer als bei uns, z.B. New Yorck die Bronx, da sollte man am besten mit Leuten hingehen, die sich auskennen.
Trotzdem gibt es einige Grundregeln, die man beachten sollte.
Oberster Grundsatz eigentlich, sich möglichst nicht als Tourist outen, denn dann weiß man, dort ist was zu holen, vorallem wenn man gar merkt , man kommt aus Europa. Auch im Auto nichts offen liegen lassen, was auf einen Touristen hindeutet.
Schwerpunkt Auto:
Wer in die USA reist, sollte sich schon vorher sehr genau überlegen, ob er sich einen Mietwagen nehmen will.
Internationaler Führerschein notwendig! Nur in Großstädten und an vielbefahrenen Interstates wird EU-Führerschein ohne Probleme akzeptiert. Probleme bereiten Kleinstadtsheriffs. Bei den Gesamtkosten kommt es auf den Int. Führerschein auch nicht mehr an.
Bei Fahrzeugkontrollen immer!!!! sitzen bleiben und nie versuchen auszusteigen!!! Hände am besten auf dem Lenkrad belassen und Führerschein so ablegen, dass der kontrollierende Polizist sehen kann, wo man sucht. Am besten auf Ablage (aber beim Aussteigen nicht vergessen, wieder mit zu nehmen.)
Vorsicht beim Tempo. Es wird sogar aus der Luft kontrolliert. Auch nicht zu langsamfahren, man macht sich verdächtig!! Ergibt nur unsinnige Kontrollen. Deshalb immer gute Karten nutzen, um zu wissen, wohin soll es gehen.
In Reiseführern und bei Bekannten nachforschen, welche Gegenden einer Stadt verrufen sind. Selbst tagsüber mit verriegelten Türen durchfahren.
In manchen Städten, wie LA macht man sich schon verdächtig, wenn man längere Strecken zu Fuss läuft. Das machen in LA nur Arme und nichtwissende Touristen (mal abgesehen vom Walk of Fame und ählichen Straßen). Ähnlich in Las Vegas abseits vom Strip.
Straßenverkehrsordnung der USA vorher lesen. Es gibt gravierende Abweichungen. An gleichrangigen Strßen mit 3 oder 4 Way-Schild hat Vorfahrt wer zuerst da ist (und nicht rechts vor links).
Nie in seinem Auto eine Flasche rumliegen lassen, in der Alkohol ist oder war (Ja auch leer!!), wenn das ein Polizist siht wird es auch für den Touri teuer.
Die Unsitte in Deutschland seinen Müll aus dem Auto zu werfen, oder auf dem Rastplatz neben einen Behälter zu werfen kostet 1000 Dollar (kein Scherz), zumindest stehen diesbezügliche Schilder alle nasenlang an den Straßen in den Staaten Nevada, Arizona und Kalifornien.
Schwerpunkt Geld
Nie größere Mengen Bargeld mit sich rumtragen. Geld in den Taschen verteilen und bei einem Überfall ohne zögern sofort Geldbörse rausrücken (aber trotzdem nicht nur 5 Dollar reintun, die Ganoven sind auch nicht blöde)
Hauptsächlich mit Kreditkarte (z.b. Visa wird überall akzeptiert, selbst in den kleinen Läden.) Einige Sachen gehen nur damit, wie zum Beispiel ein Mietauto nehmen. Kein serioeser Autoverleiher nimmt Bargeld.
Restaurant
Tipp in Höhe von mindesten 15% nicht vergessen
Achtung mit dem Tipp. In manchen Restaurants steht das Tipp doch schon auf der Rechnung, doppelt muß nicht sein, auch wenn sich der Ober freut.
Restaurant nie ohne Jacke betreten (auch Frauen). Nicht etwa wegen der Etikette, sondern weil bei sehr viele Restaurants die Klimaanlage so kalt eingestellt ist, dass man sich dort schon den Tod holen kann.
Ansonsten gelten wie überall die üblichen Regeln der menschlichen Vernunft, als nicht mit BArgeld protzen und nichts rumliegen lassen.
Dan kommt man ohne Probleme durch die USA.
Meint Karl49
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-06 11:44:07 mit dem Titel Bei einer Reise durch den Westen ist einiges zu beachten
Hallo Leute
Hier einige Informationen, was man bei der Planung einer Rundreise so beachten sollte. Wobei ich gleich vorweg schicken möchte, dass sich diese Angaben mehr auf die Gebiete Kalifornien, Nevada und Arizona beziehen, aber auch so ist das Gebiet für deutsche Verhältnisse riesig. Das spürt man am besten, wenn man mal eine längere Strecke mit dem Auto über Land unterwegs ist, oder, wie ich mit dem Wohnwagen.
1 Wie mache ich den Urlaub
Die Frage Pauschalurlaub oder Individualurlaub ist immer die wichtigste Frage, die man sich zu erst stellen sollte. Wer nur geringe Englischkenntnisse hat, sollte doch wohl besser die Variante mit dem Pauschalurlaub über einen Reiseveranstalter wählen. Ich habe trotz meiner dürftigen Schulkenntnisse die sicher interessantere Individualvariante gewählt, und war voll zufrieden. Selbst meine Frau, die sich erst 2 Monate vor der Reise mit einem Englischlernkurs auf CD zu 49,-- DM überhaupt mit der Sprache vertraut gemacht hatte, kam sogar über die Runden. In diesem Falle sollte man aber sein Auto oder das Wohnmobil bereits in Deutschland buchen, ansonsten besteht zu leicht die Gefahr, dass man über den Tisch gezogen wird. Nicht jeder hat den Vorteil, wie wir, dass die Tochter in Los Angeles arbeitet, und uns diese Arbeit abnahm, auch wenn sie nicht an der Reise teilnahm (Sie musste ja arbeiten).
Hat man sich zur Individualreise entschieden, kommt als nächstes gleich die Frage, wie fahre ich. Wer die Landschaft intensiv erleben möchte wird sicher die Straße wählen, denn viele Rundreisen nur mit Flugzeug oder Eisenbahn scheitern an den spärlichen Verbindungen (in dem angegebenen Gebiet).
Hinsichtlich der Frage Fahrt mit dem Auto und oder Fahrt mit dem Wohnmobil kann ich keine verbindliche Lösung vorschlagen. Hier muss man individuelle Vorlieben sprechen lassen. Ich war mit einem 25-Fuss-Wohnmobil (Jamboree) (für 4 Personen geeignet) unterwegs und hatte keinerlei Probleme damit, obwohl ich noch nie in der Fahrzeuggröße über einen Opel-Vectra hinaus gegangen war. Selbst durch die Innenstadt von San Francisco bin ich mit dem Ding durchgekommen (ohne anzuecken), obwohl es dort recht eng zugeht (wer schon mal dort war kann es sicher nachvollziehen).
So ein Wohnmobil lässt sich wirklich einfach fahren. Mit Automatikgetriebe braucht man im Prinzip nur Gasgeben wenn man fahren möchte und bremsen, wenn man anhalten möchte. Wem das ständige Ein- und Auspacken des Koffers leid ist, wählt das Wohnmobil. Allerdings nimmt man da auch das regelmäßige Dumpen (Entleerung der Toilette in Kauf) und das ständige Anschließen an den Wasserhahn (kann man auch mal sparen) und den Strom (in Nevada und Arizona wegen der hohen Temperaturen ein Muss, denn sonst läuft bei Motorstillstand die Klimaanlage nicht) in Kauf. Wir hatten auf der Route LA-Grand Canyon- Las Vegas-Yosemite Nat Park- San Fransisco-LA keine Probleme, einen Standplatz zu bekommen, obwohl wir nur einmal (Las Vegas) telefonisch vorbestellt hatten. Wir hatten wirklich aus dem Bauch heraus entschieden, wie lange wir wo bleiben wollten und das in der Hauptreise Zeit Juli. Kostengünstiger soll allerdings die Variante mit dem Auto sein, und Übernachtung in einer der wirklich vielen Motels, die wir auch abseits der Hauptrouten sehr viel gesehen haben (Hat uns ein Ehepaar versichert, die seit einem Jahr in Las Vegas eine Tankstelle betreiben und eine Green-Card ergattert hatten.). Auch kommt man an viele Sehenswürdigkeiten mit dem Auto besser ran (z.B. am Hoover-Damm kann man direkt im Parkhaus parken, während man mit dem Wohnmobil auf einen der Außenparkplätze musste. Auch wenn der Shuttle-Bus (alle 30min) kostenlos war, stand das Wohnmobil bei 40°C (Schattentemperatur) in der prallen Sonne!!!)
2 Reiseroute
Man sollte, nein man muß sich bei der Individualreise per Auto oder Wohnmobil gute Straßenkarten besorgen. Grund ist die Beschilderung der Straßen. Während die Straßennummer immer gut zu erkennen ist, sind bei Ortsangaben häufig nur die am Kürzestens liegenden Ortschaften benannt, die in den Karten überhaupt nicht verzeichnet sind. Laufen 2 Highways manchmal eine zeitlang gemeinsam, ist trotzdem oft nur eine davon mit der ententsprechenden Nummer ausgeschildert, da kann man manchmal ganz schön ins grübeln kommen.
Ich hatte mir das Tour-Set vom ADAC besorgt, und bin damit sehr gut gefahren. Wichtig dabei ist, dass man sich aber schon vorher eine ungefähre Reiseroute (Literatur, Internet oder wieder ADAC) ausschaut, damit man sich auch die richtigen Karten zuschicken lassen kann. Damit man überhaupt die Entfernungen richtig einschätzen kann, sollte man im kostenlosen Routenplaner unter www.freetrip.com schon mal die tatsächlichen Entfernungen ermitteln (übrigens mit Hinweisen zu Gaststätten). Dabei sollte man beachten, dass selbst auf gut ausgebauten Highways die Höchstgeschwindigkeit nur oft bei 55 Meilen/Stunde (manchmal bei 65 und sehr, sehr selten bei 75 – war mal auf der Interstate 10 ) liegt.
Extra-Tipp: Diese Geschwindigkeiten sollte man einhalten, sonst wird es sehr, sehr teuer, zumal es sogar Überwachung aus der Luft gibt. Wegen dieser Luftüberwachung sollte man auch das Rauswerfen von Müll aus dem Auto tunlichst sein lassen. Eine leere Büchse Cola oder gar Bier könnte sonst gut bis zu 1.000 Dollar kosten. Die Weiten von Nevada, wo man oft meilenweit nicht ein Fahrzeug sieht.
Hinweise der Autoverleiher über Streckensperrungen sollte man sehr ernst nehmen, denn sonst geht der Versicherungsschutz verloren (z.B. Fahrverbot zu bestimmten Zeiten ins bzw durchs Death Valley-Kalifornien).
Auf den Reiserouten sollte der Jenige, der die Variante mit den Motels gewählt hat, fleißig die Kupon-Hefte sammeln, die vielfach, insbesondere an Tankstellen kostenlos ausliegen. Denn damit kann man insbesondere in den Motels und Hotels einen kleinen Rabatt bekommen (Die Rabatt-Kupons sind nach Ortschaften im Heft geordnet.).
Aber Vorsicht ist bei der Routenplanung in LA angebracht. Man hat zwar sehr schöne Strände, an denen man herrlich an der Strandpromenade bummeln kann, z.B. am Hermosa-Beach oder noch besser mit vielen kleinen Läden am Venice-Beach (Klasse die vielen Gaukler, die am bevorzugt am Wochenende sehen kann), aber ein reiner Strandurlaub ist nur etwas für Sonnenanbeter!!
Es war für mich auch ein kleiner Schock, als ich im Juli feststellen musste, dass es am Strand wegen des ständigen sehr kühlen Windes aus Richtung Pazifik im Schatten recht ungemütlich war. Eine halbe Stunde unter dem Sonnenschirm im Schatten, und man hat sich freiwillig etwas angezogen oder sich anschließend in der Sonne einen Sonnenbrand geholt, weil man wegen des kühlen Windes gar nicht die Verbrennung bemerkt hat. Das Wasser ist auch wesentlich kühler als z.B. in der gleichen Jahreszeit, wenn man es mit dem Strand von Teneriffa vergleicht. Hervorgerufen wird dieser Effekt durch einen kalten Meeresstrom, der aus Alaska runter kommt. Deshalb sah ich auch sehr wenige Schwimmer im Wasser und alle Surfer hatten Neoprenanzüge an! Dieser Effekt ist in dem wesentlich nördlicher gelegenen San Francisco noch ausgeprägter.
Alles in allem ist die Westküste der USA zumindest im Juli für einen reinen Badeurlaub meinerseits nicht zu empfehlen. Es sei denn, man findet einen Prominenten, der seinen Swimming-Pool zu Verfügung stellt, denn da hat der kühle Pazifik keine Chance und das Wetter mit durchschnittlich 25°C ist ideal.
3 Sonstige Tipps
Wer ADAC-Mitglied ist sollte sich den Ausweis der Partner-Organisation der USA (AAA) schicken lassen (ist beim TourSet gleich dabei). Man bekommt dann nicht nur kostenlose Pannenhilfe, sondern auch an einige Stellen auch Rabatte eingeräumt, z.B. selbst auf dem in unmittelbarer Nähe zum Strip liegenden Campingplatz in Las Vegas (Circus Circus), den ich echt empfehlen kann.
Umweltschützer werden es nicht gern hören. Wer in Fast-Food-Ketten wie MC Donalds, Burger King oder Panda Express(wie Mc Donalds, nur chinesisches Essen. Sehr empfehlenswert!!)sein Essen zum Mitnehmen außer Haus bestellt, spart 24 Cents gegenüber der Auslieferung auf Tablett. Rund 2 Drittel der Amerikaner machen es ebenso und bleiben aber trotzdem im immer schön klimatisierten Raum mit ihrer Tüte sitzen und essen dort. Liegt an irgendeiner Steuer. Sogar Polizei habe ich es sogar machen sehen.
Wer einen Restaurantbesuch plant, sollte im Sommer immer eine Jacke mitnehmen, auch bei größter Hitze. Denn die Räume sind oft empfindlich tief runtergekühlt. Nachdem ich ein Mal jämmerlich gefroren hatte, war ich dann vorsichtig.
Restaurantbesuche schlagen ganz schön auf den Geldbeutel. Da sollte man sich mal an einige interessante Ketten halten, die nicht nur preiswert sind, sondern auch hervorragende Gerichte enthalten. Ich denke da insbesondere an Dennys (3 Mal Lachs mit Potato und Salat mit je einer Cola, die während des Essens kostenlos wieder aufgefüllt wurde für 40 Dollar einschließlich 20 % Trinkgeld) und an Sizzler (im ähnlichen Preisneveau, auch hier wird die Cola während des Essens aufgefüllt bis zum Abwinken).
Wo man keine Angst haben muss, ist vor dem Straßenverkehr. Wenn man weiß, wo man hin muss, ist es kein Problem. Die Straßen sind Klasse ausgeschildert.
Man sollte sich aber vorher über die wichtigsten Unterschiede zur deutschen Straßenverkehrsordnung informieren (Sehr gut im Tourset des ADAC). Die kann man nicht alle hier aufführen.
Trotzdem seien hier 3 Hinweise angebracht. Sieht man das Stopp-Schild, mit Unterschrift 4-Way oder 3-Way, dann handelt es sich um gleichrangige Straßen und es fährt, wer zu erst an der Kreuzung war!!! Wenn man es wegen mehrer Fahrzeuge nicht mehr erkennen kann, wird wechselseitig gefahren. Klappt Klasse, aber man muss sich erst echt dran gewöhnen.
Auch sollte man immer seinen rechten Außenspiegel auf mehrspurigen Fahrbahnen im Visier haben, denn man kann links und rechts überholen , da muss man höllisch aufpassen. Ganz besonders, wenn man ein Wohnmobil fährt (öfter die richtige Einstellung des tote Winkelspiegels kontrollieren).
Und wenn die Ampel auf Gelb umschaltet, nicht gleich wie verrückt anhalten wollen, dann hat man schnell jemanden im Heck sitzen. Die Gelb-Phase ist recht lang und wird von allen noch zum Fahren genutzt.
Aktueller Spritpreis im Juli: 1,79 –2,05 Dollar/Gallone je nach Gebiet.
Mitwagen vor Ort LA 4-Türer mit Klimaanlage ab ca 40 Dollar/Tag
Tipp für Los Angeles: Ich war bei EZ Rent a car 4111 Redondo Beach Boulevard
Da kam der 4-Türer nur 29,00 Dollar/Tag
Leihwagen und Wohnmobileverleih übringens generell nur mit Kreditkarte!
Wichtiger Hinweis für Kalifornien
Ein wichtige Information habe ich vergessen im Bericht unterzubringen. Das Einführen von Obst, Gemüse und Fleisch- und Wurstwaren (Bei Fleisch bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob ich den Beamten richtig verstanden hatte) aus anderen Bundesstaten der USA in den Staat Kalifornien ist verboten! Selbst an kleinsten Nebenstraßen, die nach Kalifornien reinführen, stehen Kontrollstellen. Mit Durchsuchungen muß man rechnen, besonders bei Wohnwagen.
Und noch ein ganz wichtiger Hinweis, der aber für alle Bundesstaaten der USA gilt: Bier-, Wein- und Schnapsflaschen sind im Fahrzeug so zu verstauen, dass man sie nicht von außen (auch durch Zufall) sehen kann, am besten in den Kofferraum. Es werden empfindliche Strafen verteilt, wenn die Polizei so etwas im Fahrzeug sieht, selbst wenn man als Fahrer nichts getrunken hat!!! Das gilt glaube ich sogar auch dann, wenn die Flaschen schon leer sind. Ich hab es vorsichtigerweise nicht darauf ankommen lassen.
Ich hoffe, einige Hinweise aus meiner Reise 2001 an die Westküste der USA helfen bei der nächsten Reisevorbereitung. Mehr von mir demnächst unter den Stichworten LA, San Francisco und...
Viele Grüße von Karl49
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-20 19:01:15 mit dem Titel Was sollte man bei einer Reise in die USA beachten
Hallo Leute
Wichtiger Tipp
Den wichtigsten Tipp gleich am Anfang. Wer vor hat, die USA besuchen zu wollen, sollte es bald tun. Denn ab 0ktober 2004 müssen alle Reisepässe den Fingerabdruck enthalten. Die alten Reisepässe werden dann nicht mehr akzeptiert, auch wenn sie jetzt erst frisch ausgestellt wurden.
Hauptproblem dabei ist die Bundesregierung. Es soll noch nicht mal ein Gesetz in Arbeit sein, das den Inhalt des Passes neuregeln wird.
Einleitung
Damit es überhaupt ein Reiseerlebnis USA gibt, sollte man doch einige Sachen beachten, die nach dem Anschlag vom 11.September vorallem seit Anfang 2003 neu hinzugekommen ist.
Einreisebestimmungen
-Bei einer Reisedauer bis 90 Tage reicht für die touristische Einreise ein gültiger Reisepass der bis zum Rückreisetermin noch 6 Monate gültig sein muss. Das gilt aber nur, wenn man einen maschinenleslichen Reisepass besitzt (Roter Europapass)!
Auch Kinder müssen einen roten Reisepass haben!
-Ausnahmsweise gilt bis September 2003 noch, dass der grüne Reisepass von den US-Behörden akzeptiert wird und für Kinder unter 16 Jahre reicht der Kinderausweis mit Bild. Es reicht für mitreisende Kinder unter 16 Jahre auch, wenn im Pass eines der beiden Elternteile eingetragen sind. Aber verlassen sollte man sich darauf nicht mehr!
-Neu ist auch, dass man bei der touristischen Einreise ein gültiges Rückflugticket haben muss, oder ein gültiges Weiterflugticket in einen Drittstaat!
-Bei einer Reisedauer bis 90 Tage wird kein Visum benötigt.
-Wenn man jedoch ohne Visum eingereist ist, dann muss man nach Ablauf der 90 Tage in jedem Fall ausreisen (Nur bei amtsärztlicher Transportunfähigkeit wegen einer akuten Erkrankung gibt es glaube ich eine Ausnahme).
Wer ein Visum erhalten hatte, kann es verlängern lassen.
-Oben genannte Bestimmungen gelten nur für Bürger der Bundesrepublik Deutschland.
-Generell gilt: Alle Ausländer bei denen eine HIV-Infektion bereits nachgewiesen wurde, dürfen nicht in die USA einreisen.
-Alle Einreisenden müssen für die Reisedauer genügend Zahlungsmittel in Form von Bargeld oder Reiseschecks nachweisen können. Eine in den USA gültige Kreditkarte reicht als Nachweis aus, wenn eine angemessene Menge Kleingeld (für das "Trinkgeld") mitgeführt wird.
-Oben genannte Bedingungen gelten auch bei der Einreise in Kanada, falls jemand einen kleinen Ausflug über die Grenze machen möchte. Wer in der Nähe der mexikanischen Grenze Urlaub macht (Betrifft insbesondere Südkalifornien, hier besonders LA und San Diego, und Texas) Urlaub macht, sollte sich schon vorher bei seiner Fluggesellschaft (auch bei jeder mexikanischen Vertretung in Deutschland) die Touristenkarte besorgen. Denn wenn man doch mal schnell einen Abstecher nach Mexiko machen will, erspart man sich eventuell längere Wartezeiten an der Grenze.
Problem
Wer schon mal in den USA war könnte ganz ungewollt auf ein Problem bei der nächsten Einreise stossen. Hat er bei der letzten Ausreise den Ausreiseabschnitt verloren, oder auch die Fluggesellschaft hat den Ausreiseschein nicht ordnungsgemäß abgegeben, der Muß nachweisen, dass er binnen 3 Monate ausgereist war. Es soll schon Fälle gegeben haben, dass Urlauber wieder mit dem nächsten flieger nach hause geschickt wurden.
Aber auch wer in die USA fliegen will, sollte einiges beachten, denn die wenigsten werden mit dem Schif rüber fahren.
Seit 31.Dezember 2002 gelten auf Grund der Vorfälle vom 11.September einige neue Bestimmungen auf amerikanischen Flughäfen. Die gravierendste Änderung betrifft die Touristen direkt.
-In Verdachtsfällen dürfen die amerikanischen Behörden das eingecheckte Gepäck auch gewaltsam öffnen, wenn das Durchleuchten Verdächtigtes ergeben hat. Deshalb sollte man einiges beachten:
-Es wird daher dringend geraten, aufgegebene Koffer, Taschen usw. nicht mehr abzuschließen, wenn man sie nach dem Flug noch unversehrt wieder sehen möchte.
Wer seinen Koffer gegen versehentliche Aufspringen sichern möchte, der sollten dann wenigsten Koffer mit simplen Schlössern verwenden, die auch mit einfachsten Mitteln schnell zu öffnen sind.
Ganz abzuraten ist von Koffern mit Zahlenschlössern. Wenn beim Transport die Zahleneinstellung durch versehentliches Darüberstreichen verändert wird, werden die Behörden nicht lange nach dem Code tüffteln. Klingt komisch, aber wer so einen Koffer nun mal hat, sollte den Zahlencode dann wenigsten so anbringen, dass er von den Behörden als solcher schnell erkannt wird. Den Code kann man ja nach dem Flug schnell entfernen.
-Das muss man auch beachten, wenn man einen amerikanischen Flughafen nur als Transit benutzt!!! Laut Verordnung soll jedes Gepäckstück untersucht werden.
Aber auch beim Kofferpacken selbst gilt es einiges zu beachten:
-Die Koffer sollten nicht zu voll gepackt werden, denn wenn auf dem Röntgengerät nicht genügend zu sehen ist, wird der Koffer in jedem Fall geöffnet.
Aus dem gleichen Grund sind Bücher nicht kompakt zu packen, sondern auf alle Koffer zu verteilen.
-Schuhe gehören im Koffer ganz oben hin, denn die werden öfter mal kontrolliert, weil in den Absätzen Sprengstoff vermutet wird. Dabei sollten die Schuhe beim Packen so liegen, dass die Sohlen nach oben zeigen.
-Da wohl jeder auf eine Auslandsreise solche Sachen wie Nagelfeilen, Scheren und ähnliche Dinge (Kämme mit langem Metallstiel!) mit nimmt, sollte man diese Sachen unbedingt in den Koffer packen. Werden diese Dinge im Handgepäck gefunden (und sie werden in der Regel gefunden), dann ist man sie für immer los und muss sich diese Dinge am Urlaubsort neu kaufen!
Durch diese Vorsichtsmaßnahmen vermeidet man eventuell ein unnötiges Durchwühlen seiner Koffer.
Denn es ist auch ein Reiseerlebnis, wenn man mit kaputten Koffern seinen Urlaub antreten will.
Trotzdem viel Spass beim nächsten Urlaub
Meint Karl49 weiterlesen schließen -
American way of life
29.12.2002, 19:54 Uhr von
wild_cuty
Tja, was soll ich da sagen ............. Ich bin schon recht sportlich, wie viele finden, denn ic...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo ihr Lieben,
ich versuche euch in eine Welt zu entführen, die für mich eine völlige Veränderung bedeutete und die ich niemals vergessen, sondern immer nur missen werde.
Die USA!
In meinem jungen Leben von 16 Jahren war ich schon zwei mal in dem Land der Träume und das an den unterschiedlichsten Orten. Insgesamt umfassten meine beiden Reisen 6 Staaten, in denen man mitbekommt, wie vielseitig dieses Land doch ist.
Meine erste Reise:
****************
Als ich neun Jahre alt (1995) war, beschloss mein Vater für unsere Familie, eine Reise anzutreten, die in auf seinen Geburtstag fallen würde.
Da heißt also, dass wir Mitte März in die Staaten flogen.
Ich damals in Englisch noch völlig ungeschult und somit natürlich auch unwissend, sollte mir durch ein dünnes Heftchen auch noch diese Sprache etwas aneignen. Das war mir schon zu viel und große Freude kam bei mir nicht auf.
Als es dann endlich losging und wir im Flugzeug saßen, war ich schon etwas aufgeregt. Was uns dort wohl nur erwarten würde und was ist an Amerika überhaupt nur? Das waren die Fragen an mich, die ich mir selbst stellte!
Wir flogen los.................................... Das war keineswegs der erste Flug für mich.
Nach kurzer zeit landeten wir wieder, aber leider nicht an unserem gewünschten Ziel, sondern in Hamburg! Dort warteten wir eine ganze Stunde bis es weiter ging.
Weitere 11 Stunden nahmen wir in Angriff und dann endlich landeten wir das erste mal in den USA.
Der Flug war mühsam und über den Pazifik wurde es einem doch recht kühl. Ich schlief aber die meiste Zeit, wie so oft.
Als wir am Flughafen ankamen und aus dem Flieger ausstiegen, wurde ich immer neugieriger. Dort erwartete uns aber nicht sehr viel, denn es war einfach nur der riesige Flughafen von Atlanta/Georgia.
Von dort aus mussten wir dann noch einmal 6 Stunden nach Kalifornien fliegen. Wie grausam!
An diese Ankunft kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern, denn ich glaube, ich bin einfach nur ins Bett gefallen und das war es dann auch schon!
Am nächsten Tag liehen wir uns ein Wohnmobil aus, in dem wir ca. 2 Wochen verbringen sollten.
Wir fuhren mit einer bekannten Familie und deswegen hieß es immer: Rücksicht nehmen!
Am ersten Tag schon starteten wir unsere Reise, die durch einige Staaten führen sollte.
Schnell brausten wir über die Highways, was ein wirklich neues Gefühl ist, wie ihr sicherlich verstehen könnt.
Ich kann euch leider auch nicht mehr jeden Tag dieser spannenden Reise erklären und wo wir überall waren, aber einige Sachen bringe ich sicherlich noch zusammen:
Da wir in San Francisco waren, durchfuhren wir diese Stadt natürlich und sahen uns einiges an. Wir waren am Meer, aber es war rau und kalt. Allerdings dazu später mehr, denn hier waren wir am Schluss unserer reise noch einmal.
Wir brausten weiter nach L.A. zu den Sternchen. Damals war ich ein Elton John Fan und wollte unbedingt seinen Stern sehen! Als wir ankamen, bin ich aus dem Wohnmobil gesprungen und habe gleich ein lange Straße mit goldenen Sternen gefunden, auf denen Namen stehen und Zeichen für Film/Fernsehen oder Musik zu erkennen waren. Ich folgte dieser Straße und hatte meine und die andere Familie hinter mir gelassen. Sie Straße ging weiter, aber ich wollte ihr nicht folgen und ging über auf eine weitere Straße, die diese kreuzte. Ich war schon völlig traurig, weil ich ihn nicht fand! Nach einer ganzen Weile, kamen wir dann zu dem Ort, an dem einige sehr bedeutende Stars ihre Fuß- und Handabdrücken in Zement stampfen und ihren Namen dazu hinklieren. Eine wirklich eklige Sache, wie ich einmal im TV beobachten konnte. Hier steht auch dieser chinesische Tempel, der so oft gezeigt wird und die Marilyn Manson...nein Scherz....Monroe Statur in einer Art gläsernen Kasten steht.
Das war wirklich aufregend!
Ich hatte allerdings immer noch nicht dieses einen Stern gefunden! Wer da aber auch alles einen Hatte, das war wirklich erstaunlich. Aber besonders schön war es, zu wissen, dass man an einem ganz besonderem Platz stehen würde, wenn man sich neben diesen Abdrücken oder Sternen befindet. Es war ein schönes Gefühl, an das ich mich noch lange erinnern werde.
Plötzlich sagte meine Mutter, dass sie den Stern gefunden hätte. Tatsächlich! Er war die ganze Zeit vor diesem Tempel (vor meiner Nase), an dem wir uns ziemlich lange aufhielten und ich hatte ihn übersehen! Ab dann machte mir die Suche nach neuen interessanten Sternen wieder richtig Spaß.
Wir hielten uns natürlich noch einige Stunden dort auf und sahen noch viele interessante dinge, die immer nur im TV zu sehen waren und auch noch sind.
Als wir wieder in unseren Wohnmobilen waren, bat ich meinen Vater, noch ein Souvinier mit mir zu kaufen. Wir gingen los und als Einzigste von unseren beiden Familien, die mitfuhren, sahen wir auf unserer Wanderung durch diese Stadt das Wahrzeichen für Hollywood! Wie jeder weiß, ist das dieser niedliche Hügel mit den großen Buchstaben, die dann, wenn man sie sieht, kaum zu übersehen sind, HOLLYWOOD.
Ein unvergesslicher Tag!
Als wir and diesem oder am vorigen Tag einkaufen waren, war alles so anders. Die Supermärkte sind so vollgestopft und man findet hier wirklich alles, was das Herz begehrt. Ich weiß noch, als ich das Toastbrot in die Hand nahm und es so weich war, dass ich es mit meinen noch kleinen Händen beinahe durchgedrückte.
Als wir ein anderen Mal einkaufen waren, musste mein Vater noch das Wohnmobil holen und wir waren in einer nicht so feinen Gegend. Jedenfalls mussten wir auf meinen Vater warten und auf der anderen Straßenseite saßen ein paar ziemlich finstere Typen. Da bekam ich es doch schon mit der Angst zu tun. Heute weiß ich, dass ich vor solchen Menschen keine Angst mehr haben brauch, dann sie sind nur anders. Sie haben andere Kleidung in den USA als wir, aber sind immer noch netter und hilfsbereiter als die deutschen Menschen. Soviel steht fest. Sie lächeln dich immer an und fragen „How are you“ oder ähnliche Sachen. Sie beschäftigen sich richtig mit den Leuten und sind nicht so kühl und gehässig anderen gegenüber.
Jedenfalls waren wir an einem weiteren Tag im Sea World. An diesem Tag hatten wir allerdings auch mal wieder schlechtes Wetter und es goss aus alles Kannen. Glücklicher Weise vergaben einige Leute an den Eingängen gleich Regenmäntel, die einem sofort ins Auge fallen, denn sie sind knallig gelb gewesen.
Wir besuchten dort trotzdem beinahe jede Show und ich fand es wunderschön und zugleich traurig. Ich war und bin noch immer eine faszinierte Walforscherin (als Schülerin) und mir tat es weh, dass diese riesigen Tiere in so kleinen Becken „aufbewahrt“ werden und ihr Kunststückchen auf Kommando zeigen mussten! Das wäre in ihrer Freiheit niemals zu sehen.
Wir sahen uns die Show mit den Schwertwalen an und ein Orca, ein Weibchen, kam nur zu einer kurzen Showeinlage in das große Becken und wurde danach wieder in ihr kleines Becken gescheucht. Sie lag die ganze Zeit auf der Seite und schien uns anzusehen, als wir in der vor Regen schützenden Behäusung standen. Alle sahen zur Show, aber das viel mir sehr schwer, denn sie zog mich in ihren Bann mit ihren proportional zu ihrem Körper betrachteten Augen. Es war Wahnsinn und so traurig zugleich.
Als die Orca-Quälerei sich dem Ende zuneigte, gingen wir weiter zu einem sehr winzige und flachen Becken, in dem Delphine schwammen. Sie drängten sich dort, denn die Besucher kamen mit Fisch an und wollten sie streicheln. Einmal einen Delphin berühren, das wollte ich auch, aber ich wurde immer nur weggedrängt oder sie rissen ihr Maul so sehr auf, dass es sehr umständlich wurde. Ich berührte dennoch einen von dieser großen Anzahl zart und dieser tauchte gleich wieder unter. Mir war bewusst, dass das ein riesige Qual für dies Tiere sein musste, denn auf do engen Raum konnten sie gar nicht leben. Mein Vater war dort noch einmal und erzählte mir, dass dort nur noch ein paar Delphine wären, die sich in diesem Becken aufhalten.
Das wirklich einzig Faszinierende war die Röhre, die bestimmt auch bekannt ist. Im Sea World befindet sich ein riesiges Aquarium und ein Part ist wirklich toll. Man stellt sich auf ein Fließband und wird durch ein Röhre gezogen. Über einem befinden sich dann Haie, Rochen und viele Fische. Durch eine dicke Glaswand ist man von diesen getrennt. Gleichzeitig wird eine schaurige Musik gespielt, die gut auf die Bewegung der Haie abgestimmt ist.
Selbst die WB Movistudios besuchten wir, die wirklich sehr cool sind. Hier erlebt man so einiges.
Wir standen vor dem Auto von Michael J. Fox, das er in den ganzen Teilen von „Zurück in die Zukunft“ fuhr. Wir standen auch oft sehr lange an, um 3D-Fahrten zu machen oder um uns die „Flinstones“ an zu sehen. Dort machten wir wirklich alles mit und es machte unheimlich Spaß, soweit ich mich noch erinnern kann. Leider ist das nicht mehr viel. Ich weiß nur noch, dass wir die Fahrt durch die Studios mitmachten und wir durch Wasser fuhren und fast jeder wusste, was passieren würde: Der Weiße Hai würde jeden Augenblick aus dem Wasser stoßen und würde versuchen uns zu erschrecken.
Weiterhin gab es dort eine Menge Shops von jedem möglichem Blödsinn und von jeder WB-Figur, die es gab. Eine riesige Anlage, für die man Tage braucht, um sie zu durchforsten.
Wir fuhren aus Kalifornien nach Arizona und besuchten den Grand Canyon. Wir besuchten einen Miniflughafen und flogen mit einer zwölfer Kiste über die Krater des Grand Canyon. Ich habe nur kurze Zeit etwas gesehen, denn ich bin im Flugzeug eingeschlafen und erst bei der Landung wieder aufgewacht. Leider!
Weiter auf der Reise sahen wir den Hover Dam. Ein sehr großer Dam, der mich an den Film „Auf der Flucht“ erinnert. Ich weiß nicht genau, ob Harrison Ford dort runtersprang, aber wer den Film kennt, kann sich den Hover Dam besser vorstellen. Er ist wirklich eine Attraktion.
Als wir kurz vor der Grenze von Nevada waren, in der ja das Death Valley liegt, lag doch wirklich Schnee an den Seiten. Völlig überrascht und überwältigt von diesem Klimaumschwung, rannten wir aus den Autos und lieferten uns eine Schneeballschlacht. Je weiter wir fuhren, desto höher wurde der Schnee. Nachts stellten die Fahrer die Wohnmobile ab und wir schliefen alle seelenruhig. Merkwürdiger Weise war der ganz Schnee am nächsten Morgen auch schon wieder weg. Wir durchfuhren dann teilweise Nevada, durch das schreckliche Death Valley, die Wüste! Allerdings waren wir ja im März dort und da war es dann nicht so heiß. Wir fanden dann allerdings auch einen kleinen See dort und rasteten dort. Merkwürdig für eine Wüste................
Wir übernachteten aber nicht nur an irgendwelchen Zeltplätzen, die aber auch immer sehr schön angelegt waren, sondern auch in Hotels, wir zum Beispiel im Treasure Island in Las Vegas.
Las Vegas die Rose in der Wüste, wie es Sting doch einmal beschrieb.
Treasure Island war ein herrliches Hotel mit riesiger Empfangshalle und es war alles so edel. Leider war die Spielhalle das nicht.
An jedem Hotel wurde ein besondere Show geboten und verschiedene in bestimmten Hallen.
An unsrem Hotel standen zwei Piratenschiffe und am Abend wurde eine Piratenszene gespielt. Nach einem Kampf zwischen den Schiffen mit Meuterei und Beschießung, ging eines der Schiffe unter.
Das Personal war auch altertümlich in Kapitänsanzügen gekleidet. Sie waren auch völlig nett und immer für einen scherz oder ein Foto offen.
Unser Hotel war in zwei Häuser getrennt und um nicht laufen zu müssen benutze man eine Gondel, die sich in einem Glasgehäuse befand. Kam man wieder ins Hauptgebäude , befand sich dort eine Grünanlage mit den Tigern von Siegfried und Roy. Diese Tiere sind auch sehr faszinierend. Sie befinden sich dort, weil die beide dort öfter mal Shows darbieten, wenn sie nicht unterwegs sind. Auch als wir dort waren, lieferten sie so eine Show, aber wir bekamen keine Karten mehr.
Am Abend durchgingen wir die Stadt und es ist wirklich ein Leichterspektakel, denn jedes Hotel und jedes Casino ist beleuchtet und davon gibt es ja so einige in Las Vegas.
Am nächsten Tag sahen wir uns alles bei Tageslicht an und wanderten einige Sehenswürdigkeiten ab. Da gibt es zum Beispiel eine Einkaufsstraße, die sich im Untergrund befindet. Es sieht sehr real aus, denn hier spielt sich das gleiche wie draußen ab Himmel, Sonnenuntergang, -aufgang, Nacht, Sterne und Straßenlaternen leuchten. In den Untergrund wurde die Welt von oben versetzt. Die Länden, die sich dort befanden, waren auch sehr elegant und edel und ihre Preise waren auch „andersrum“. Verdammt teuer!
Meine Mutter und meine Schwester wollten dann noch groß shoppen gehen. Das war nichts für meinen Vater und mich und wir gingen in unser Hotel zurück. Dort sahen wir uns „Die Maske“ mit Jim Carrie an und setzten uns in die Bar. Erst dann kam der Rest der Familie wieder mit einer großen Beute wieder.
Als sich mein Vater einmal an einen Spielautomaten setzte und ich daneben stand, kam so ein Kapitän und schupste mich zu Seite. Vorsicht in den USA! Minderjährigen ist das Glücksspielen verboten!
An einem anderen Tag fuhren wir mit einer ganz tollen Limousine und der Chauffeur war total nett. Das war dann wirklich ein Gefühl der Freiheit, das Amerika vermittelt. Wir riefen am nächsten Tag diesen Chauffeur wieder an, denn mit der anderen Familie wollten wir ja auch fahren. Leider ereichten wir ihn nicht und suchten uns dann eine andere Limo. Dieses Mal war es eine weiß, die mit rot ausgestattet war. Das war echt cool!
Als wir wieder in San Francisco ankamen, brachten wir die Wohnmobile zurück. Unsere Familie mit Verspätung, denn mein Vater verfuhr sich auf den Highways.
Wir verbrachten die restlichen Tage in einem hotel und sahen uns die Stadt genauer an.
Wie machten ein Bootsfahrt um Alcatras und unter der Golden Gate Brindge durch. Wir bekamen Übersetzer in die Hand gedrückt und uns würde über die Geschichte San Fransiscos erzählt.
Später machten wir einen Abstecher ans Fisherman`s Wear (weiß nicht mehr genau, wie das geschrieben wird). Wir fuhren auch mit der bekannten Straßenbahn über die hügeligen Straßen, die oft in Verfolgungsjagden zu sehen sind und landeten im Golden Gate Park. Von dort aus hatten wir einen tollen Blick auf die Brücke, Alcatras und das Wasser.
Auch wieder ein wunderschöner Tag!
Danach reisten wir leider wieder ab und die Reise war somit beendet. An den Flug kann ich mich aber nicht mehr erinnern, denn ich schlief fast die gesamte Zeit und verpasste die meisten Mahlzeiten.
Fazit:
*****
Ich denke, dass die USA wirklich eines der schönsten Länder ist und ich war schon in so einigen. Immer wenn ich könnte, würde ich dort hin, denn es gibt dort noch so viel zu sehen, da das Land so vielseitig ist. Gerade das macht es so wahnsinnig interessant. In jedem Statt herrscht ein völlig anderes Verhältnis und jedes hat seine Kultur. Die Gewalttätigkeit ist dort auch nicht so, wie sie im TV dargestellt wird, sondern gar nicht vorhanden. Das war bei uns jedenfalls nicht so.
Auch die Menschen sind dort völlig anders und viel freundlicher und gehen auf Fremde zu. Wir haben alle Vorurteile und wollen keine Ausländer. Gut teils kann ich das ja verstehen, aber Einige von ihnen machen auch nur Urlaub bei uns. weiterlesen schließen -
Hilfe, die Amis kommen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
1.0 Geschichtliches
1.1 Foundation
1.2 Sklaverei
1.3 Massaker an Indianer/Jetzige Situation
1.4 Zweiter Weltkrieg
1.5 Koreakrieg
1.6 Vietnamkrieg
1.7 Kalter Krieg
1.8 Golfkrieg
1.9 Dreieckshandel
1.10 Nordstaaten/Südstaaten
1.11 Freiheitsbewegung
2.0 Aktuelles
2.1 11. September
2.2 Irak
2.3 Terrorismus/Bin Laden
2.4 Infos About America
3.0 Amerikanische „Lebensformen“
3.1 Religion
3.2 Patriotismus
3.3 Verhalten
3.4 Prüdheit
4.0 Innenpolitisch
4.1 Todesstrafe
4.2 Gerichtshöfe
4.3 Propaganda
4.4 Land under God
4.5 Bildungssystem
4.6 Politische Skandale (Lewinski/Wahl)
5.0 Außenpolitisch
5.1 Weltpolizei
5.2 Internationaler Gerichtshof
5.3 Beziehungen zur EU
6.0 Internationale Sicht/Amerika im Ausland
6.1 Zuwanderungspolitik
6.2 „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“
6.3 Mode
6.4 Slums
6.5 Amerikanische Musik/Filme
6.6 Fastfood
6.7 Amerikanisierung
7.0 Schlussfolgerung
7.1 Mein Schlusswort
Geschichtliches
1.1 Foundation of America. 1620 erreichte die „Mayflower“ die steinige Küste von „New England“. Das Boot war mit 102 Leuten überladen. Einer starb während der überfahrt, die 65 Tage dauerte. Ein Baby wurde unterdessen geboren und „Oceanus“ getauft. Der Staat wo die „Mayflower“ 1620 landete wurde dann auch die erste Kolonie - Plymouth. Heute gehört diese Stadt zum Staat Massechussets. Von diesem Ort aus zogen die Pilgrims dann nach Connecticut (1635), was weiter südlich liegt, New Haven (1638), New Hampshire (1679). Eine zweite Welle von Immigranten landete 1623 in Maine, dem zweit-nördlichsten Staat der USA nach Alaska. Von dort aus zogen sie 1641 und 1677 weiter südlich Richtung Plymouth. Am Ende des 16ten Jahrhunderts kamen einige holländische Arristrokraten nach Amerika um dort ihr Geschäft zu erweitern, was auch schon in den West-Indies bestand. Sie gründeten New Amsterdam, heute New York. Sie waren die ersten Bewohner Manhattans, denn dort war ihre Handelsstation in Nordamerika. Engländer und Niederländer wohnten friedlich miteinander. Als dann im Jahre 1964 immer mehr Engländer dort einwanderten und die Stadt dann auch von ihnen übernommen wurde, vererbte Charles II, der dort die Macht übernahm, diese Stadt an seinen Bruder Duke of York. Deshalb wurde die Stadt von New Amsterdam in New York umbenannt. Es existieren aber immer noch niederländische Namen in diesem Gebiet, welche aber von den Amerikanern verunstaltet wurden. Harlem kommt von Haarlem, Brooklyn kommt von Breuckelen und Hell Gate kommt vom Wort Hellegat. Hellegat heißt jedoch so viel wie „hängendes Loch“. Die Amerikaner haben den Sinn verändert, denn Hell Gate heißt grob übersetzt „Tor zur Hölle“. Im 17 Jahrhundert wurden dann viele Afrikaner als Sklaven nach Amerika geschifft. Das ist im Punkt (1.3) zu lesen. Im 18. Jahrhundert entschlossen sich viele politisch und religiös Verfolgte nach Amerika auszuwandern. Juden kamen in Mengen und ließen sich in South Carolina und rund um New York nieder. Schotten und Ihren im Landesinneren, sprich in Pensilvania und Virginia. Deutsche fanden vor allem in Pansilvania Unterschlupf. Im Landesinnere bei Baltimore. Die Engländer füllten den Rest der Küste. In Montreal siedelten sich einige Franzosen an. Am Hudsonriver war die Mehrzahl der Bewohner niederländisch. Es gab um 1770 schon 4 Städte, die Mehr als 10.000 Einwohner vorweisen konnten. New York, Baltimore, Boston und Charleston. Um 1790 sah die Bevölkerung der Ethnischen Gruppe so aus. Es gab dort 2.605.699 Engländer, 221.563 Schotten, 176.407 Deutsche, 61.534 Iren, 17.619 Franzosen, 10.664 andere Weißhäutige und ganze 757.181 schwarze afrikanische Sklaven. Im ganzen also knapp 4 Millionen Immigranten.
1.2 Ungefähr 10 Millionen Afrikaner wurden nach Amerika in 3 Jahrhunderten geschifft. 400.000 von denen überlebten die Ankunft in Amerika nicht. Schon 1619 kamen die ersten Sklaven nach Jamestown, der ersten kleinen Kolonie. Im Jahre 1670 waren es in Virginia schon um die 2000 von der Gesamtbevölkerung 35.000. Von 1601 bis 1810 wurden alleine 400.000 Sklaven nach Nordamerika transportiert. Im Schiff kamen viele von denen ums Leben, die wochenlang aneinandergekettet, nebeneinander liegend und hungernd die Reise überleben mussten. Die Sklaven kamen aus allen Westafrikanischen Ländern von Senegal bis Angola. Die Sklaven wurden meist für Reis, Tabak und Getreideplantagen gebraucht. Im Süden der Ostküste wurde Reis angebaut, im Norden Getreide und in der Mitte vorwiegend Tabak. Schwarze Einwohner hatten bis nach dem zweiten Weltkrieg weniger Rechte als die weißen. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts, durften auch schwarze wählen gehen. Die Sklaven hatten auf den meisten Plantagen eine eigene Holzhütte und wohnten in dieser unter schlechtesten Bedingungen. Die wurden behandelt wie Gegenstände – weiterverkauft, geschlagen, missbraucht, und getötet. Sie waren nichts anderes als Zwangsarbeiter im Dritten Reich. Letzteres wird aber immer wieder von den Amerikanern angesprochen und es wird Entschädigung verlangt. Aber niemand spricht mehr über das, was noch 50 Jahre vor dem dritten Reich der Fall war. Denn das zerstört ja die Ideologie des freien Landes. Es wurden auch extra Halsbänder aus Eisen für Sklaven erfunden, die mit Glocken bestückt waren. So konnten sich die Sklaven nicht vor ihren Besitzern verstecken.
1.3 Massaker an den Indianern/jetzige Situation. Im 18. und 19. Jahrhundert, als viele Amerikaner in den Westen zogen und dort auch Land für sich beanspruchten, wurden die Indianer nach System abgeschlachtet. Genau wie im dritten Reich Juden und Russen, wurden Indianer zusammengekercht und systematisch erschossen oder anders umgebracht. So verstarben über 1 Millionen „Native Americans“. Was noch übrig geblieben ist, kam in Reservate, die bis heute noch existieren. Meist sind die Reservate auf unfruchtbarem Land, Wüsten- und Berglandschaften. Die Stämme der Cherokee, Creek, Chickasaw und Choctaw wurden zwischen 1830-1840 in den heutigen Staat Oklahoma verfrachtet. Also, dies war auch nichts anderes als eine Zwangsvertreibung, so wie nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg deutschstämmige aus Polen vertrieben wurden. Wenn man Amerikaner darauf anspricht, kommen sie einem direkt wieder mit dem zweiten Weltkrieg. Dort ist es eben so üblich, dass solche Vorkommnisse verdrängt und mit Argumenten gerechtfertigt werden. Die Leichen der Indianer wurden dann in Massengräbern beerdigt. Bis heute werden die Überlebenden unterdrückt und haben noch keine Entschädigung erhalten. Tolles Vorbild, Amerika!!!
1.4 Zweiter Weltkrieg – Amerika hat es ja ziemlich mit dem Einmischen in Internationale Affären. Dem Zweiten Weltkrieg wären sie nie eingestiegen, wenn Japan Pearl Harbor am 7.12.1941 nicht bebombt hätte. Daraufhin erklärte Franklin D. Roosevelt 1942, Deutschland, Japan und deren Alliierten den Krieg. Im Pazifik machte Amerika derbe Verluste. Sie verloren viele Seeschlachten gegen die anfangs viel stärkeren Japaner. Erst nach dem Wurf der Atombombe 1945 auf Nagasaki und Hiroshima gaben die Japaner geschlagen auf. Hunderttausende von Menschen starben durch die zwei Bomben und viele leben jetzt immer noch mit Krankheiten die durch die atomare Strahlung entstanden sind. Und das nur, weil sich die Amerikaner sich an Japan rächen wollten, was in diesem Falle auch noch verständlich ist. Am 6. Juni 1944 der auch unter D-Day bekannt ist landeten Amerikanische Soldaten in der Normandie. Wie man aus dem Film „Saving Private Ryan / Ein Soldat Namens James Ryan“ weiß, hatten die Amerikaner dort auch sehr viele Verluste gemacht. Die Masse setzte sich jedoch durch und die Amerikaner trieben dann Hitlers Nazi Gruppen aus dem Norden Frankreichs zurück. Im März des Jahres 1945 kamen sie schon bis zum Rhein. Am 5. Mai kapitulierte Deutschland. Nachdem der Krieg gewonnen wurde, tat Amerika so, als wären sie der größte Gewinner gewesen und vernachlässigten stark das Mitspracherecht von England und Frankreich, die vielmehr Verlust zu melden hatten. Eigentlich drückte sich ja Amerika vor dem Krieg. Aber das Land übertrieb es schon wieder. Leider. Bis heute prahlt Amerika mit dem Sieg über Nazi-Deutschland, und kontert damit zurück, wenn man ihnen etwas vorwürft. Der Marshallplan nach dem Krieg war jedoch von wichtiger Bedeutung für Deutschland, denn die Russen schlugen vor, Deutschland dem Erdboden gleich zu machen und das Land als Pufferzone zu machen. Danke Herr Marshall! Auch bei der Berlinblockade halfen die Amerikaner stark mit, den Westberlinern Lebensmittel zukommen zu lassen. Beim Wiederaufbau wurde Deutschland auch sehr schön mit Material und Finanziellem unterstützt.
1.5 Der Koreakrieg – Als Vorgeschichte muss erwähnt werden, dass der Senator Joseph McCarthy, der antikommunistische Kreuzzügler, viele Prominente anklagte, sie seien Kommunisten. So verschwanden viele Schauspieler und Politiker von der Bildfläche. Dies alles geschah während des Korea Krieges. Im kommunistische Norden Koreas, also alles über dem 38°. Sie waren kurz davor den demokratischen Süden zu besiegen, als Amerika in das ganze eingriff. MacArthur drängte die kommunistischen Koreaner bis fast an die Russische Grenze zurück. Am 27 Juli 1953 wurde dann eine Waffenstillstandsgrenze festgesetzt. Seitdem sind die beiden Staaten getrennt. Und so auch Familien, die sich seitdem nicht mehr gesehen haben.
1.6 Der Vietnamkrieg – Am 22 Juli 1954 wurde im Vietnam am 17° eine Grenze zwischen Nord und Südvietnam gezogen. Amerika war im Jahre 1964 als auch zwei Zerstörer von ihnen vom kommunistischen Nordvietnam attackiert wurden. Anfang August 1964 eskalierte der Krieg in Folge des so genannten „Tonking-Zwischenfalles". Nordvietnamesische Torpedoboote hatten am 2. und 4. August die schon oben erwähnten 2 Zerstörer der USA im Golf von Tonking attackiert. Vorausgegangen war eine amerikanische Geheimaktion gegen Nordvietnam. Wie jetzt schon bei Bush, ist dem damaligen Präsidenten der USA, Lyndon B. Johnson eine Vollmacht zur Kriegsführung erteilt worden. Dies geschah am 7. August im 1964. Im Februar 1965 begann die USA mit systematischen Bombenangriffen. Diese wurden auf militärische Ziele des Nord Vietnams ausgeübt, sowie auf den Ho-Chi-Minh-Pfad über den Nord-Vietnam sich Materiellen Nachschub beschuf, wie von der damaligen Sowjetunion. Ende 1965 verstärkte die USA die Streittruppen auf 185.000 Mann. Ende 1968 waren es schon 543.000 Mann. Die USA konnte jedoch keine Entscheidung herbeiführen. Schon im Jahre 1966 signalisierte USA, dass sie für Gespräche mit dem Nord-Vietnam bereit sei. Nord-Vietnam lehnte jedoch ab. Trotz Napalmbomben auf Zivilisten und Benutzung des Entlaubsmittels Agent Orange schaffte die USA nicht Nord-Vietnam zu besiegen und gab auf. Aufgeben ist nichts anderes als Verlieren. Jedoch sagt jeder Amerikaner, dem man danach frage: „We just surrendered“. Sie geben es einfach nicht zu einen Krieg verloren zu haben. Das find ich ziemlich schlimm. Sie können genau so schlecht zu ihren eigenen Fehlern stehen wie zu denen, die ihr Land gemacht hat. Ende 1967 veröffentlichte das Pentagon die Anzahl der Verluste. Es starben 15058 Amerikaner und 109.527 wurden Verwundet. Weil diese Zahl immer mehr stieg, musste Amerika eben aufgeben. Eines der schwarzen Stunden der Geschichte Amerikas. Aber man sollte wenigstens mal dazu stehen. Und das tun die Amerikaner leider nicht. Deshalb fragte ich eine Freundin von mir mal ob sie wüsste, ob Amerika jemals schon mal einen Krieg verloren hat. Sie antwortete, dass es ja dumm klingen würde, sie aber noch nie das Schulfach der Amerikanischen Geschichte genommen hat und immer noch an “Welt Geschichte” ist und es deshalb nicht wüsste. Und das erschreckende, sie geht in die 11 Klasse.
1.7 Kalter Krieg – Heute wird mit dem Kalten Krieg häufig der Ost-West-Konflikt nach dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet. Die Bezeichnung ist jedoch nicht nur auf diesen Konflikt zu beziehen, sondern umfasst eine Konfliktart, die sich verallgemeinern lässt. Der Kalte Krieg ist eine Bezeichnung für einen Konflikt zwischen mehreren Staaten, der nicht auf militärischem Wege, also einem offenen Krieg, ausgetragen wird. Vielmehr wird versucht, mit Hilfe von neuen Verbündeten, den Gegner zu bezwingen. Zusammen mit diesen Verbündeten werden zum Beispiel Embargos durchgesetzt, oder durch ein Wettrüsten passiver militärischer Druck ausgeübt. Beispiele hierfür sind die Berlinblockade und die Kuba-Krise. Zusammenfassend kann man also sagen, dass diese Auseinandersetzung auf wirtschaftliche und ideologische Schwächung abzielt. Man zeigt dem Gegner wozu man in der Lage wäre, setzt seine Mittel aber nicht aktiv ein. Die beiden Großmächte in diesem Kalten Krieg waren die UDSSR und dir USA. Beide führten gegeneinander krieg, indem sie sich bei Demokratie vs. Kommunismus Kriege einmischten, so auch in der Kubakrise, bei der fast der dritte Weltkrieg bevorstand.
1.8 Golfkrieg – Mit Golfkrieg ist der zweite Golfkrieg gemeint, der 1991 stattfand. Gleichzeitig fanden noch einige andere Kriege auf der Welt statt. Diese juckten die USA aber nicht, weil die nicht aus wirtschaftlichem Interesse waren. Hätte Kuwait kein Öl hätte die USA das nicht gestört. Im Sommer 1990 marschierten irakische Truppen über Nacht in Kuwait ein. Saddam Hussein, der irakische Diktator rechtfertigte den Vorgang mit den Worten, dass Kuwait ja schon immer zu dem Irak gehört hätte. Die UN forderten den Irak auf, die Truppen sofort aus Kuwait abzuziehen. Zwei Tage nachdem das Ultimatum der UN abgelaufen war und bombardierten irakische Stellungen. Daraufhin beschoss der Irak Städte in Saudi-Arabien und Israel mit Raketen. Durch den Angriff auf den jüdischen Staat Israel, wollte er andere arabische Länder auf seine Seite bringen. Jedoch unterstützte ihn nur Arafat. Nachdem Bodentruppen aus den USA, Frankreichs und Großbritanniens Saddam gestürzt hatten, gab er auf. Weil Amerika wusste, mit was für einen sie es mit Saddam zu tun hatten, ließen sie ihn an der Macht. Das war ein Fehler, denn jetzt droht schon wieder der nächste Golfkrieg – schon wieder gegen den Irak. Aber diesmal eigentlich Grundlos.
1.9 Dreieckshandel - Im 18. Jahrhundert kam es in Amerika zu einem wirtschaftlichem Boom. Der Handel wirkte sich positiv auf die Märkte aus. Dabei bildeten gewisser Maßen Europa, Afrika und Amerika ein raffiniertes Dreieckshandelssystem. Angefangen hat es damit, dass die Handelsschiffe in Europa gebaut wurden und von amerikanischer Seite erworben wurde. Bezahlt wurde mit Produkten, die in Amerika gefertigt wurden, also Rum, Baumwolle, Zucker... Logisch, dass der Bedarf an diesen Stoffen in Europa anhielt. Doch der Bedarf an Handelschiffen war gedeckt. Womit also bezahlen? Zudem waren die Produktionskapazitäten schon so ziemlich erschöpft. Doch diese beiden Fliegen hatte man dann leicht mit einer Klappe geschlagen. Man bezog Afrika als Handelspartner mit ein. Dort nahm man aus Europa gerne Waffen und Spirituosen. Aber man ließ sich auch billigen Plunder andrehen. Die Ware, die dann Afrika abgeben musste, waren Menschen, die dann nach Amerika verschifft wurden, wo sie als Sklaven eingesetzt wurden. Die Gesamtzahl der Sklaven wird etwa mit 15 Millionen beziffert. Zum einen kamen die Sklaven freiwillig mit, da man ihnen vormachte, dass sie ein besseres Leben erwarten würde, zum Teil machte man richtig Jagt auf die. Und so belud man dann die Schiffe in Afrika mit reichlich Sklaven. Dass unterwegs einige eingehen werden, musste man einkalkulieren. So hat man lieber etwas großzügigere Mengen an Bord gebracht. Und natürlich sind zahlreiche von ihnen gestorben. Als sofortige Hygiene Maßnahme wurden die Kadaver schell und billig entsorgt, indem man sie einfach über Bord warf. Dies lernten auch die Haie, so dass sie sich angewöhnten, entlang der Seewege nach Nahrung Ausschau zu halten. Trotz der hohen Verlustrate, überlebten immer einige Sklaven die Fahrt. Diese wurden dann in Amerika auf dem Markt angeboten. Und es war eine Selbstverständlichkeit, dass diese Menschen wegen ihrer dunklen Hautfarbe als Sklaven eingesetzt werden. Zum Teil wurde das mit der Bibel begründet. Weil Kain seine Bruder Abel umgebracht hat, solle Gott ihn diese dunkle Hautfarbe gegeben haben. Und als Zeichen niederen Lebens, hätte solche Menschen zur Strafe von Gott eine dunkle Hautfarbe verpasst bekommen. (Aber das steht so natürlich nicht in der Bibel) Jedenfalls konnte man mittels dieser Sklaven die Produktion erhöhen, waren ja billige Arbeitskräfte. Und zu dem konnte man sie leicht fügig machen, indem man unbrave z.B. einfach ausgepeitscht hat. Und die Gewerkschaft hat auch nichts unternommen, da sie logischer Weise nicht vorhanden war. So wurde Akkordarbeit bei größter Hitze auf Baumwollplantagen gezwungener Maßen durchgeführt. Durch die gesteigerte Produktionsrate, konnten mehr Waren nach Europa vertrieben werden. Dort zahlte man wie gehabt mit Kram, für den man in Afrika einen Nachschub an Sklaven erhält. Durch die erhöhte Sklavenzahl in Amerika wurde die Produktion erneut gefördert und man konnte mehr Handel mit Europa treiben. Folge: wieder mehr Sklaven. Man sieht es ist ein Teufelskreis. Und das hätte sich noch ewig gesteigert, wenn von Seiten Europas her 1802 der Sklavenhandel nicht untersagt worden wäre. Damit war die Sklaverei zwar noch nicht verboten, aber man konnte sich nicht mehr legal neue aus Afrika besorgen.
1.10 Nordstaaten/Südstaaten - Der Sezessionskrieg war in der Zeit von 1861-1865. Natürlich gab es auch Ursachen für diesen Krieg. Hierbei handelte es sich zum Beispiel über die Wahl des Sklavereigegners Lincoln zum 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Auch die Wirtschaftlichen und Sozialen Gegensätze der landwirtschaftlichen Südstaaten und der industriellen Nordstaaten spielten eine große Rolle. In der Zeit vor dem Bürgerkrieg war die USA das reichste Land der Welt nach Australien. Pro Kopf wurden ca. 128 $ verdient. Das liegt fast gleich mit England. Der Nordosten allein war danach gesehen das reichste Land der Welt mit 181$ pro Person. Ca. 2 Monate danach, am 20. Dezember 1860 erklärte South Carolina die Union mit den USA für aufgelöst, also frei. Durch die schnelle Entwicklung und Erweiterung der USA verschärfte den Gegensatz zwischen dem Norden und dem Süden. Industriegebiet wurde, dehnten sich im Süden gewaltige Plantagen aus, die mit Hilfe von schwarzen Arbeitern bewirtschaftet wurden. Im Kampf um die einzelnen. Staaten widersetzten sich die Bauern und Kleinfarmer den Einflüssen der Sklavenhalter. Doch die Großfarmen befürchteten den sozialen politischen abstieg und hielten deshalb die Sklaverei weiterhin am laufen. Und das obwohl sie unrentabel zu werden begann. Als der Republikaner A. Lincoln*, ein Gegner der Sklaverei, zum Präsidenten gewählt wurde, erklärte South Carolina Ende 1860 seinen Austritt aus den USA (Sezession). Bis Mitte 1861 folgten diesem Beispiel 10 weitere Südstaaten. Sie bildeten mit J. Davis als Präsidenten einen neuen Bund: die Konföderierten Staaten von Amerika. Lincoln verweigerte ihnen die Anerkennung. Mitte April 1861 kam es zum Kampf um das von Bundestruppen besetzte Fort Sumter bei Charleston (South Carolina). Der damit ausgebrochene Sezessionskrieg brachte zunächst dem südstaatlichen Heer unter R. E. Lee* große Erfolge. Dann jedoch errangen die Unionsstreitkräfte entscheidende Siege, weil der Norden das größere Menschen- und Wirtschaftspotential besaß, eine wirksame Seeblockade verhängte und U. S. Grant, W.T. Sherman u. a. Ebenbürtige militärische Führer hatte. Am 9.4.1865 kapitulierte Lee bei Appomattox Courthouse. Die Rekonstruktion Da Lincoln im April 1865 von einem Südstaatler ermordet wurde, konnten seine versöhnlichen Absichten sich nicht mehr durchsetzen. Unter dem Präsidenten A. Johnson (1865-1869) gewannen radikale Kongressmehrheiten an Einfluss. Umständliche Gesetze, Rachejustiz, Korruption, Demagogie und Wahlbetrug verzögerten die Wiederherstellung („Rekonstruktion“) der Union. Den 1863 durch Proklamation des Präsidenten frei gewordenen Schwarzen wurde das Wahlrecht zuerkannt. Reaktionäre Weiße griffen daraufhin zum Terror (Ku Klux Klan*). Auch die Wahl des Generals U. S. Grant zum Präsidenten (1869-1877) und der Abzug aller Besatzungstruppen (1877) brach den südstaatlichen Widerstandsgeist nicht. Die Großmacht - Der Sezessionskrieg hatte den wirtschaftlichen Kräften (Bankwesen, Stahlerzeugung, Maschinen- und Fahrzeugbau) starken Auftrieb gegeben und neue Industriezentren entstehen lassen. Die wieder zunehmende Einwanderung, eine fortschreitende Besiedlung, technische Erfindungen und vervollkommnte Geschäftsmethoden beschleunigten diesen Wachstumsprozess. Eine Reform des öffentlichen Dienstes (K. Schurz), die Antitrustgesetzgebung (J. Sherman), Farmerbünde und Massengewerkschaften suchten dem Missbrauch und der sozialen Ungerechtigkeit zu steuern. Die Vorherrschaft der Kapitalinteressen führte zu imperialistischer Machtentfaltung. Aktionsfeld dieser Politik wurden besonders der Pazifik und das Karibische Meer. Eine Flottenexpedition unter M. C. Perry 1852-1854 hatte bereits die Öffnung japanischer Häfen erzwungen. 1867 kauften die USA Alaska von Russland. Gleichzeitig ließ der Präsident A. Johnson die Midway-Inseln besetzen. Trotz anhaltender Widerstände im Kongress mehrten sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Fälle von Einmischung der USA in die Belange mittel- und südamerikanischer Staaten und Gebiete des südlichen Pazifik. Im Krieg gegen Spanien 1898 eroberten die USA Kuba, Puerto Rico und die Philippinen. Nebenher annektierten sie Guam, Wake und Hawaii. Der folgende Philippinenkrieg 1899-1902 hinderte sie allerdings an einer energischen Intervention im chinesischen Boxerkrieg 1899-1901; auch mussten sie sich mit der Teilung Samoas abfinden. 1903 konnte Präsident Th. Roosevelt Panama von Kolumbien trennen und den USA so die Kanalbauzone sichern. 1904/05 vermittelte er im amerikanischen Interesse den Frieden von Portsmouth zwischen Russland und Japan. Die Unionsarme verlor ca. 365000 Mann. Und die Konföderierte Arme verlor 285000 Mann. Die Zahl der getöteten Zivilbevölkerung lässt sich nicht so gut schätzen, obwohl sie eindeutig geringer ist. Bei beiden Armeen starben ca. 100000 im Krieg. Der Rest ist an den Unterschiedlichsten Krankheiten gestorben. 211411 Unionssoldaten und 462634 Konföderierte fielen in Gefangenschaft. Die Marine des Nordens war dem Süden deutlich überlegen. Darum gab es auch keine Seeschlachten. Denn der Norden baute Seeblockaden auf. Der wichtigste Punkt der Niederlage des Südens war der, das es zu geringe Industrie, weniger finanzielle Reserven, schlechte Nachschubswege und auch zu geringe Bevölkerung war ein Grund für die Niederlage. Der Süden hatte ca. 22 Mio. Einwohner. Davon waren 5 Mio. weis. Der Krieg zerstörte die Wirtschafts- und Sozialstruktur. Danach wurde die Union wieder eingegliedert. Der Krieg endete in gegenseitiger Achtung und viel Freundschaft. Jeder verstand sich mit jedem. Schwarze mit weißen-weiße mit schwarzen. Der Norden mit dem Süden. Der Krieg war beendet.
1.11 Freiheitsbewegung - Bis 1965 wurde der sog. Kampf um die nationale Einheit geführt. Während im mittleren Westen bzw. Nordwesten viel auf landwirtschaftliches Privateigentum gegeben wurde, setzte sich im Süden mehr das Plantagensystem mit Sklaverei durch. Ins besondere waren die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Industrie- und Wirtschaftsexpansion, die auch noch durch Schutzzölle und Liberalisierung der Arbeitsmarktpolitik nicht mit der gesellschaftspolitischen Vorstellung der Sklaven- und Plantagenbesitzer vereinbar. Überdies stellte sich den Interessen des Nordens eine Bewegung gegenüber, die die Sklavenhaltung aus ethischen Gründen abzuschaffen versuchte. Ein großer Schritt erfolgte, als der republikanische Abraham Lincoln 1860 zum Präsidenten gewählt wurde. Dieser Stand nämlich der Sklaverei sehr kritisch gegen über. Er versprach aus Kapital- und Industriegründen Schutzzölle und Privatbanken, so wie den unteren Einkommensschichten freies Siedlungsland. Dies veranlasste elf Südstaaten, sich unter dem Präsident Davis als Konföderierte Staaten von Amerika vom Norden zu lösen. Es kam zu einem Sezessionskrieg, erfüllt mit Hass und Erbitterung. Dabei zerbrach das Plantagensystem der Südstaaten. Überdies erlitten die Nordstaaten einen konjunkturellen Aufschwung, der ihnen zum Sieg verhalf, womit die Einheit der Union wieder hergestellt wurde.
Aktuelles
2.1 11 September. Ich will nun über meine eigenen Erfahrungen am 11 September erzählen. Vorher will ich jedoch mal schnell zusammenfassen. Morgens flogen 2 entführte Flugzeuge als fliegende Bomben in die beiden Tower. Ein weiteres Flog in das Pentagon in Washington. Ein letztes, was für das Weiße haus bestimmt war, wurde durch eine Rebellion der Passagiere in einen Acker in Pensilvania gesetzt. Daraufhin fielen die Tower in sich zusammen und
es starben um die 4000 Menschen, was sogar die Freundin aus Amerika wusste, die mir bei dem Vietnamkrieg nicht weiterhelfen konnte. An diesem Tag, dem 11 September, fuhr ich zur Guthrie High School nähe Oklahoma City. Als ich um kurz vor 8 Uhr den Biologieraum betrat, war dort der Fernseher an und ich sah, wie etwas schrecklich qualmte. Zu allererst wurde von einem Kurzschluss ausgegangen, und dass dann das Feuer so entflammte. Nach 10 Minuten jedoch wurde erzählt, dass Augenzeugen ein Flugzeug rein fliegen gesehen hatten. Daraufhin flog das zweite Flugzeug in den zweiten Tower. Ich hatte jedoch angenommen eine Zeitlupe von dem Vorfall zu sehen. Als dann auch der zweite Tower rauchte, wurde mir das ganze klar. Amerikaner aus meiner Klasse liefen herum. Lehrer auf dem Flur schrieen „Kill all Palestines“, was ich erschreckend fand, weil das nur ein Gerücht war, was zu dieser Zeit bestand. An diesem Tag fand kein Unterricht statt, sondern es wurde CNN geguckt. Einige waren verzweifelt und am heulen. Nach kurzer Zeit kam dann eine Meldung aus Washington, dass es dort auch einen riesen Knall gegeben haben sollte. Nach kurzer Zeit wurde klar, dass es sich wiederum um ein Flugzeug gehandelt hatte, welches in das Pentagon geflogen ist. Kurz danach musste ich zur Journalismusklasse. Dort traf ich 2 Cheerleader vor, die eine Bibel in der Hand hielten und am heulen waren. Habe sie natürlich gerne getröstet. Sie waren besorgt und meinten, es würde ein dritter Weltkrieg kommen und die Welt würde unter gehen, so wie es in der Bibel steht. Na ja, die Amerikaner waren immer schon gut im falsch interpretieren. Während des Tages fand kein Unterricht statt. Es wurde mit Schrecken beobachtet, wie die Türme nachher zusammenfielen und viele unschuldige Leute unter sich verschüttete. Es war leider immer nur die Rede von „Americans“ die umkamen. Aber die Ausländer, die in großer Anzahl auch in den beiden Bürogebäuden gearbeitet hatten, wurden nicht beachtet. Alles drehte sich darauf nur noch um Amerika. Die folgenden Tage lief nichts anderes mehr im Fernsehen als die Bilder vom Ground Zero. Im Radio liefen nur noch Lieder wie „I’m proud to be an American“, was auch immer das mit dieser Situation zu tun hat. Das alles zusammen mit Patriotischen Reden von Bush im Fernsehen, der dem Terrorismus den Krieg aussprach blies mir Angst ein. Am Tag des Anschlages erhöhte sich der Benzinpreis auf das 10 fache. Auch das war erschreckend. Der Ausnahmezustand wurde ausgerufen. Es waren kaum noch Menschen auf der Straße. Und das alles obwohl das Geschehnis ein paar 1000 Kilometer entfernt war. Heute als ich mir den Spiegel kaufe und etwas drin herumblätterte, fielen mir die Architekturen ins Auge, welches die Amerikaner anstelle des ehemaligen WTC bauen wollen. Ich finde das krank. Diese sind viel größer und beeindruckender als damals das WTC. Warum müssen die Amerikaner so immer sagen, wie stark und toll sie sind, und es nicht einfach mal bei der Sache belassen. Sie provozieren so den Gegner doch nur mehr, oder?!? Nachdem eben die USA rausgefunden hatte, dass Bin Laden und seine Terrororganisation Al Quaida hinter dem ganzen stecken, wurde von ganz Amerika erwartet, dass man sich sofort in den Krieg stürzt. Dies geschah leider auch. Ich hörte von vielen Leuten, unter anderem auch Erwachsenen gehört, dass man am besten die ganzen Afghanen ausrotten sollte. Als ich dann meinte, dass die Bewohner dort doch selbst unterdrückt werden, meinten viele patzig zurück, dass die doch alle unter einem Hut stecken würde, und das sie es verdient hätten zu sterben. Das zerstörte einen Teil der Ideologie meines Weltbildes. Den Amerikanern ist glaube ich nicht klar, dass sie in Afghanistan mehr Afghanen getötet haben, als in Amerika durch die Terroranschläge getötet wurden. Zur Achse des Bösen komme ich dann im nächsten Punkt zu reden.
2.2 Irak - Der Amerikanische Terrorist George W. Bush hielt vor kurzem eine Rede, in der er von der Achse des Bösen sprach. Darunter versteht er Staaten die verdächtigt werden den Terrorismus unterstützen, wie bspw. Irak, Iran und Nordkorea. Anstatt die Fehler bei sich selbst zu suchen, z.B. dass sie im Korea-Krieg und dem zweiten Golfkrieg ja schon einige Dinge hätten besser machen können, was das Regime betrifft, werden alle Fehler bei den anderen gesucht. Alle Aufmerksamkeit gilt dem Irak, denn dort gibt es Öl, das für die Amerikaner von Interesse ist. Das ist mehr als eindeutig, denn obwohl der Irak bei der UN eingelenkt hat, und Waffeninspekteure ins Land gelassen hat, rüstet die USA weiter auf, schickt hunderttausende Soldaten in die Region, übt schon einmal Kriegsmanöver in Kuwait und holt sich Alliierte mit ins Boot. Amerika macht es dem Irak immer schwerer. Sie wollten erst Waffenberichte haben. Jetzt haben sie diese und sind damit nicht zufrieden. Warum gibt Bush nicht einfach zu, dass es ihm nicht um das Regime geht, sondern um das Öl. Bush lässt Saddam Hussein keinen Ausweg. Er will außerdem seinen Vater rächen, auf den Hussein einen Anschlag verübt hat. Ein anderer Beweis, dass es ihm um den wirtschaftlichen Vorteil geht, ist, dass er Nordkorea noch nicht einmal mit einem Krieg gedroht hat. Korea hat jedoch trotz eines Abkommens im Jahre 1993 Atomforschung betrieben und damit begonnen eine Atombombe zu bauen. Sie haben selbst Amerika mit einem Krieg gedroht und das, was passieren kann, wenn man an zwei Fronten kämpft. Nordkoreas Diktator machte klar, dass sein Volk Amerika hasse. Durch Amerikas wirtschaftlichen Wahnsinn werden auch andere Staaten mit hineingezogen, die wirtschaftlich nicht sehr davon profitieren werden. Die Amerikaner werden immer einen Staatsfeind besitzen, da sie den Schuldigen nie in den eigenen Reihen suchen. Sie können die Schuld nicht bei sich selbst suchen. Nun versteckt er seine wirtschaftliche Gier hinter der „Bekämpfung“ des „Heiligen Krieges“ dessen Ziel es ist, alle Nicht-Moslems zu bekämpfen. Eine andere Sache, mit dem Bush einen Krieg rechtfertigt, ist das Massaker Saddams an den Kurden, die im Norden des Landes wohnen. Das ist jedoch schon etwas länger her. Es ist zwar klar, dass der Irak den Menschenrechtsbestimmungen der UN nicht entspricht, aber es gibt unzählige andere Länder, die dies auch nicht tun. Deshalb kann das noch kein Grund sein. Um noch mal zum Thema Öl und Irak zu kommen: Jeder hat sich ja bestimmt bereits gefragt, vorausgesetzt der Bericht wurde bis hierhin gelesen, warum die USA gerade Irak wegen dem Öl und nicht Saudi-Arabien angreifen will. Der Irak das Land mit den zweitgrößten Ölreserven der Welt. Saudi-Arabien hat 261.8 Milliarden Barrels, der Irak 112.5, die Vereinigten Arabischen Emirate 97.8, Kuwait 96.5 und der Iran 89.7. Eine Regierung ohne Saddam Hussein könnte jedoch ein neues globales Paradigma, sprich eine wissenschaftliche Weltanschauung von der Welt, für den Ölmarkt, der dann die Dominanz Saudi-Arabiens als größter Ölexporteur der Welt aufheben könnte. Deshalb hat Bush vor, eine neue Regierung im Irak an die Macht zu setzten, die dann auch am besten noch wie Marionetten alles machen, was nach Bushs Nase geht. Das ist doch schon mehr als offensichtlich.
2.3 Terrorismus/Bin Laden – Terrorismus war schon immer ein Thema für die USA. Wenige wissen zum Beispiel was Amerika damit zu tun hat. Ohne Amerika würde der Terrorismus heute nur halb so gut funktionieren. Denn die CIA war es, die den Terrorismus aufgebaut hat, früher noch zur Bekämpfung von den Russen in Afghanistan. Als während der Zeit des kalten Krieges im Dezember 1979 Sowjetische Truppen in Afghanistan einmarschierten um den im Exil lebenden Kommunisten Karmal an die Macht im land zu bringen damit er wieder Ordnung im Land herstellen sollte, wehrte sich die Afghanische Regierung, die den größten Teil der Einwohner hinter sich hatte gegen die Sowjets. Die sowjetischen Truppen müssen im Kampf gegen die Mujaheddin, dessen Netzwerk die USA aufbaute, hohe Verluste hinnehmen. Die CIA war es nämlich, die das Netzwerk, die Prinzipien und die Funktion eines Untergrundnetzwerkes wie heute auch die Al Quaida, die auch gegen die Sowjets kämpften, optimierten. Schon Bin Laden war früher einer der Köpfe Al Quaidas. Amerika unterstütze sie mit Waffen und Systemen, um so passiv gegen den Kommunismus zu kämpfen. Als Irak in Kuwait einmarschierte wandelte Osama bin Laden seinen Sinn. Er war ein Sohn aus reicher saudischer Familie und begann damals während dem Krieg in Afghanistan, nach Ratschlag des saudischen Königs, die USA um Hilfe zu bitten zu kritisieren. Seiner Meinung nach, wären sie selber stark genug gewesen um den Irak aus Kuwait zu vertreiben. Für Bin Laden war schlimm, dass die Amerikaner sich in alles einmischten, saudischen Boden benutzen, wirtschaftlich von alldem profitierten und das schlimmste war, sie gingen nicht mehr, sondern blieben in seinem Land – Saudi Arabien. Zuvor waren die meisten Moslems der USA noch positiv gegenüber eingestellt. Die Vereinigten Staaten wurden jedoch immer dominanter im Nahen Osten und auf der Arabischen Halbinsel. Das störte immer mehr Moslems. Das saudische Königshaus lies sich jedoch korrumpieren. Dann auch noch, dass sich die USA an die Seite Israels geworfen hat. Der Unmut gegen die Weltmacht Amerika wurde auch durch jede abgeworfene Bombe auf den Irak größer. Amerika verstand und versteht den Zusammenhang der verschiedenen arabischen Völker im Nahen Osten immer noch nicht. Das Ziel Osama bin Ladens ist, den Staat Israels auszulöschen und die Amerikaner von islamischen Boden zu vertreiben. Amerika könnte den Konflikt ziemlich schnell lösen, indem sie die Millitärbasen im Nahen Osten aufgeben würden und Israel auffordern eine andere Politik anzusteuern. Aber nein. Es muss weiter provoziert und nicht nachgegeben werden. Amerika redet immer durch Weltfrieden. Aber warum lernen die nicht aus der Vergangenheit, dass Gewalt keine Lösung ist? Nein. Es muss immer weitergemacht werden, die Macht Amerikas bewiesen werden. Und das alles nur um wirtschaftlich davon zu profitieren? Andere Länder werden davon ausgebeutet. Afghanistan wurde auch nur angegriffen um sich zu Rächen und den amerikanischen Bürgern zu zeigen, wie start man ist, und das Amerika nichts mit sich machen lässt. Alle in Amerika labern immer vom „Land under God“. (siehe auch 4.4) Aber steht in der Bibel nicht, dass man nicht nach dem Prinzip „Auge um Auge – Zahn um Zahn“ gehen soll? Ich denke schon. Es steht sogar in den 10 Geboten. Es ist klar, dass die Radikalislamisten nicht schon sofort mit dem Terror aufhören werden. Amerika wird sicherlich auch nicht nachgeben und den ersten Schritt gehen. Das wäre ja gegen ihre Würde. Deshalb ist, was ich erwarte, dass irgendwann auch Europa von Amerika mit reingezogen wird, und es wieder große religiöse Kriege geben wird. Und das bitte nicht in Europa. Denn wir leben glaube ich noch mehr im Multi-Kulturstaat, was moslemische Mitbürger angeht. Nach dem Golfkrieg wurden folgende Terroristischen Attentate auf die USA ausgeübt. Am 26. Februar 1993 wurde in New York der erste Anschlag aufs Word Trade Center durch Bin Laden durchgeführt. Es wurde ein mit Sprengstoff gefüllter Transporter in die Tiefgarage gefahren und dort dann durch Fernsteuerung gezündet. Dessen ungeachtet kollaborierte das Trade Center nicht. 6 Menschen wurden getötet und über 1000 verletzt. Oklahoma City am 19 April 1995. In der Stadt wo ich lebte zerstörte Timothy McVeigh ein neunstöckiges Behördenhochhaus. 168 Menschen starben, mehr als 500 wurden verletzt. McVeigh wurde am 11 Juni 2001 hingerichtet, als ich in den USA war. Ich sah Leute vor dem Fernseher sitzen und sich die Vollstreckung unter Jubel ansahen. Das hat mich mitgenommen, da ich es einfach nicht verkraften konnte, dass sie sich gefreut haben, jemandem beim sterben zuzusehen. Denn McVeigh hatte Reue gezeigt. Dazu aber im Punkt (4.1) mehr. Am 13 September 1995 wurde die US-Botschaft in der russischen Hauptstadt mit Granaten beschossen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Am 13 November 1995 tötet eine Autobombe auf dem US-Stützpunkt in der Hauptstadt Saudi Arabiens fünf Amerikaner. Ein dreiviertel Jahr später explodiert eine Bombe vor einer amerikanischen Wohnsiedlung in der Nähe der Stadt Dhahran in Saudi Arabien. Dabei werden 19 US-Luftwaffanangehörige getötet und weit über 500 Amerikaner verletzt. In Daressalam und Nairobi explodieren am 7. August im Jahre 1998 fast gleichzeitig Bomben die für die US-Botschaften in Tansania und Kenia bestimmt waren. 259 Menschen bezahlen mit dem Leben. 5436 werden verletzt. In Kapstadt wird am 25. August 1998 bei einem Bombenanschlag auf ein US-Restaurant eine Frau getötet. 2 Jahre später, am 12. Oktober 2000 wird bei einem Selbstmordkommando von einem Boot aus eine Bombe direkt neben dem amerikanischen Zerstörer USS-Cole in Jemen in die Luft gehen. 17 Marinesoldaten sterben. 35 werden unter anderem schwer verletzt. Der Bruder einer amerikanischen Freundin von mir war auf dem Schiff. Mit wurden schlimme Sachen über diesen Anschlag aus Zweitquelle erzählt. Über den Anschlag vom 11 September habe ich ja schon ausführlich berichtet. Wer dies noch mal lesen will, weil er schon wieder alles vergessen hat, was weiter oben steht, kann das unter dem Punkt (2.1) noch einmal nachlesen. (http://home.t-online.de/home/christian.klenk/20dollar.htm)
2.4 Infos About America – Amerika hat die drittgrößte Fläche der Welt. Sie beträgt 9.809.155 km². Genauso sieht es mit den Einwohnern aus. Dort besetzen sie auch den dritten Rank. 270.299.000 Menschen lebten im Jahre 1998 in Amerika. Die Hauptstadt ist Washington und ist nur halb so groß wie Köln. Offizielle Amtssprachen sind Englisch und Spanisch. Spanisch wird nur in New Mexico und Kalifornien anerkannt. Die amerikanische Währung ist der Dollar ($). Ein €uro ist 1,0306 $ Wert.75% der Bevölkerung sind Weiße, 13% Schwarze, 10% Hispanics, 4% Asiaten und 1% Indianer, Eskimos und Aleuten. Das Bruttoinlandprodukt liegt bei ca. 30.000$ je Einwohner.
3.0 Amerikanische Lebensformen
3.1 Religionen
So. Amerika und Religionen spielen auch eine ganz entscheidende Rolle dort drüben auf der anderen Seite des großen Teiches. Es ist nämlich so, dass dort Religionen ziemlich streng ausgeübt werden. Jedoch ist das so, weil früher viel religiös verfolgte nach Amerika auswanderten um dort ihre Religion auszuüben. Im Jahre 1990 zählen die Protestanten 140 Millionen Anhänger, die Katholiken 62 Millionen, die Juden 5 Millionen und der Islam ebenfalls 5 Millionen. Viele von den Islamismen sind übergetretene Afroamerikaner. Die Anzahl der Moscheen hat sich von 1200 in den letzten 15 Jahren auf 2400 verdoppelt. Die Religion des Buddhismus und Hinduismus wachsen anhand der Anzahl der Einwanderer aus Asiatischen Ländern auch rasant. Bei den Protestanten unterscheidet man noch Unterreligionen. Es gibt dort Baptisten, Methodisten und welche die sich einfach nur Chists nennen. Mormonen sind die extremsten von denen. Utah, wo die Winterspiele 2002 stattgefunden haben, ist der Mormonenstaat. Dort ist es Leuten verboten bevor man 14 Jahre alt ist, sich mit Kerlen zu treffen. Außerdem ist es verboten jegliche Droge zu nehmen. Im Staate Utah ist deshalb Alkohol nicht zu kaufen. Während den Winterspielen gab es deshalb Probleme, weil Ausländer natürlich ihren Alkohol konsumieren mussten. Es ist außerdem untersagt, dass man kurzärmlige Sachen trägt, nicht an Gott zu glauben und mit Nichtgläubigen Kontakt zu haben. Bei den Methodisten und den Baptisten ist es schon was anderes. Sie gehen anstatt 7-mal in der Woche zur Kirche, wie es die Mormonen tun, nur 4-5-mal die Woche. Ich bin aber nur 3-mal die Woche gegangen, weil mich das ganze regelgerecht upgefuckt hat. In der Kirche wurde nämlich auch oft über Amerika geredet, und wie toll das Land wäre. Es ging nicht wirklich um die Religion selber, sondern eigentlich nur um Amerika im Bezug auf Religion. Ich wurde in den USA öfters dumm angemacht, weil ich Schimpfwörter gesagt habe. Ich sagte „Shit“ und es kamen ein paar Amis auf mich zu und meinten, wenn ich so was sagen würde, käme ich in die Hölle. Darauf erwiderte ich, dass es keine Hölle gibt und dass fast niemand in Europa an die Hölle glauben würde. Danach waren die Amerikaner so geschockt dass sie meinten, nur die Amerikaner kämen in den Himmel. Leute die nicht an die Hölle glauben würden und alle Moslems kämen zu Satan. Was bitte soll ich denken, wenn ich so was zu hören bekomme? Ich durfte noch nicht mal sagen: „Oh My godness“, weil ich dann Gott auf was negatives, was nicht mit Gott zu tun hat bezog. Das wäre ja eines der größten verbrechen und ich müsste Sündigen. Und das ist wirklich so gut wie überall in Amerika so. Nicht nur da wo ich gewohnt habe. Sektenmitglieder habe ich in Amerika keine kennen gelernt. Eben nur Extreme, aber keine von Scientology, was Übersee auch ziemlich verbreitet ist. Nun möchte ich noch mal schnell die Religionen in Prozent angeben. 26% sind Katholiken, 16% Baptisten, 6% Methodisten, 3,7% Lutheraner, 1,8% Presbyterianer, 1,1% Anglikaner, 1,5% Orthodoxen, 2,6% Juden, 1,8% Muslime und etwa 250.000 Sikhs, 120.000 Bahai und 100.000 Buddhisten.
3.2 Patriotismus
Es ist schon die Art der Amerikaner sehr patriotisch zu sein. Sie sehen ihr Land als das beste der Welt an und halten andere Völker für minderwertig. Sie sind außerdem stolz auf ihre Geschichte. Ich frage mich da immer, „Welche Geschichte“? Dass sie sich in andere Konflikte einmischen? Vieles auf der Welt schlimmer machen? Das regelgerecht systematische Abschlachten der Uhrvölker Nordamerikas? Die Unabhängigkeit von England? Auf was wollen die Amerikaner stolz sein? Das einzige worauf sie stolz sein können, ist dass ihre Vorfahren es geschafft haben, sich von der Unterdrückung zu lösen und auszuwandern. Deshalb befragte ich mal ein paar Ciao-Mitglieder, warum sie denken, dass die Amerikaner stolz drauf sind Amerikaner zu sein. Ichbinneu antwortete „Weil sie ein sehr großes Land haben und ich denke mal weil sie auch finanziell sehr gut dran sind“. Ich finde das ist jedoch kein Grund stolz auf sich selber zu sein. Und dann auch noch im Bezug auf das Land. Ich könnte nur Stolz drauf sein, wenn ich persönlich was erreicht habe. Wie die kölsche Gruppe Brings schon in ihrem Lied „Stolz“ singt, kann man stolz drauf sein, wenn man einen Marathon läuft oder andere persönliche herausragende Leistungen erreicht. Aber auf die Nationalität kann man doch schlecht stolz sein. Es sei denn, man tut was Großes für das Land. Natürlich kann man auf das Land selber stolz sein, aber nicht dessen Bürger zu sein. Denn das liegt nicht in der Hand von einem selber, sondern in der von Gott. In dem Lied „I’m proud to be an American“ von Lee Greenwood wird aber genau dieses hier angesprochen. Es wird gesagt, ich übersetzt: Ich bin stolz ein Amerikaner zu sein, wo ich wenigstens weiß, dass ich frei bin. Und ich werde nicht die Männer vergessen die Sterben um mir das Recht gaben ein Amerikaner zu sein. Und zum Glück stehe ich heute noch neben dir und verteidige es heute noch, denn es gibt keinen Zweifel dass ich dieses Land liebe. GOTT SEGNE DIE USA.“ Das war nur der Refrain. Die Wörter Gott segne die USA, die in Amerika immer so schön mit „God Bless the USA“ ausgedrückt werden regen mich immer und immer auf. Wie kann man das eigene Land nur „Land under God“ nennen? (dazu später noch). Wie kann man Briefmarken nur mit Amerikaflaggen bestücken? An jeder Haustür hängt eine Amerikanische Flagge. Bei außenpolitischen Auseinandersetzungen hat immer die USA Recht. Vor der Schule muss die Amerikanische Nationalhymne gesungen werden. Schon vor jedem kleinen Sportevent dreht man sich zur Flagge, legt die Hand auf die Brust und singt die Amerikanische Nationalhymne, dessen Text so viel aussagt, wie die 1 Strophe der Deutschen Nationalhymne. Der Sinn ist derselbe. Amerika ist das Land Gottes und das größte und beste auf Erden. Warum denn dann nicht direkt „Amerika Amerika über alles“? Der User Der_Troll ist folgender Meinung, warum Amerikaner stolz auf ihr Land sind. Er meint, es hätte was mit der Erziehung zu tun. „Zum größten Teil, weil sie so erzogen worden sind. Ach legt es das amerikanische Bildungssystem nicht gerade darauf an, Leuten das kritische Denken anzugewöhnen. So nimmt man es einfach seit seiner Kindheit auf, patriotisch zu denken. Außerdem haben viele Leute große Bildungslücken (sieht man, wenn es sogar Austauschschüler gibt, die mit Überraschung feststellen, dass wir in Deutschland schon elektrischen Strom haben oder man gefragt wird, ob Hitler noch unser Präsident sei). So nehmen sie halt vieles hin. Und wenn dann so viel auf Patriotismus gegen wird (z.B. jede Schule beflaggt, Leute mit Tränen in den Augen, wenn die Nationalhymne ertönt...) und man geprägt bekommt, dass die Amis das gute sind, und für Frieden und Demokratie stehen und das Ausland nur gut ist, wenn sie hinter den Amis stehen, wie soll man dann eine andere Einstellung erhalten?“ Genau das ist mir auch passiert. Ich wurde dort gefragt ob Hitler immer noch an der Macht wäre, und ob wir Autos hätten. Als ich ihnen dann die Marken BMW, Mercedes, Porsche, Audi und VW aufzählte meinten die, dass das amerikanische Marken wären. Gibt es für die Amerikaner nichts anderes außer Amerika? Nach dem 11 September haben sie es noch viel mehr übertrieben. Sie redeten die ganze Zeit von einem Volk. Aber es ist ein Vielvölkerstaat. Ein Zusammengewürfelter Haufen von ausgewanderten Leuten, die politisch und religiös in ihrem eigentlichen Land nicht zu Recht kamen. Was für ein Geschrei gäbe es, wenn jeder Deutsche, die Flagge in seinem eigenen Garten hissen würde? Ein großes. Dort ist es jedoch ganz normal. Fhalom antwortete mit ein bisschen Ironie, dass die Amerikaner ja den ersten Mann auf dem Mond hatten, immer Siegertypen als Präsidenten haben, die beiden größten Türmen der Erde in New York hatten. Sie militärisch sich beweisen können, gegenüber den anderen Ländern und sich so ein großes ansehen verschaffen. MattenRocker sah es mit noch ein bisschen mehr Galgenhumor. „[Sie sind stolz auf]"ihre" "tolle" Demokratie, dem Glauben, die USA wären "die guten" und hätten die uneingeschränkte Macht, der Welt zu zeigen wo’s lang geht. Vielleicht noch die Wirtschaft, wobei natürlich nur auf die zahlreichen Bonzen geguckt wird, die großen soziale Unterschiede sind nicht der rede wert, klar. Vielleicht ist es auch eine Erblast - die Einwanderer und Flüchtlinge der ersten Generation durften "zu hause" nicht patriotisch sein und wurden so mit ihrem "eigenen" neuen Staat erst recht patriotisch, was natürlich auf die Kinder weitergegeben wurde.“ Ich denke er hat das genau auf den Punkt gebracht. Es spielen halt viele Faktoren zusammen eine Rolle, warum sich die Amerikaner so verhalten wie sie es tun. Andererseits denke ich aber, dass man das ändern muss, denn mit dem Wissen ist Amerika eine Gefahr für die ganze Welt. Vielleicht verstehen sie mal dass sie nicht immer nur gewinnen können, wenn Korea und der Irak den Krieg gewinnen, was leider nicht passieren wird. (http://www.spiegel.de/img/0,1020,217372,00.jpg)
3.3 Verhalten – Das Verhalten vieler Amerikaner ist ziemlich passiv. Sie scheinen nach Außen immer so freundlich. Sie sagen nie, was sie wirklich denken. Wenn sie schlecht über einen danken, dann sagen sie es nie einem ins Gesicht. Sie reden hinter dem Rücken über einen. Ich bin in Amerika unter anderem von der Schule geflogen, weil ein Missverständnis nicht aufgeklärt werden konnte, weil ich nie damit konfrontiert wurde. Das ist eben so die Art der Amerikaner, und die ist sehr sehr schlecht. Ich hatte in Amerika 3 sehr gute Freunde, mit denen ich wirklich über alles reden konnte. Mit anderen ging es einfach nicht. Alle waren freundlich zu einem. Man wusste einfach nicht, wo man bei denen dran war. Nebenbei sind Amerikanerinnen auch ziemlich Sexgeil. Fragt mich nicht wie viele mich ins Bett bekommen wollten. Habe aber 12 Liebesanträge und 2 Heiratsanträge bekommen. Eine Hässliche hat mich auch in ihrem Auto begrapscht. Und das war eigentlich Alltag. Denn die freut es wenn da ein Europäer vorbeikommt, der nicht so fett und hässlich ist wie die anderen Amerikaner. Weiteres zur Fettheit unter Punkt (6.7). Ich wurde in Amerika oft auch kritisiert, da ich mit schwarzen Leuten befreundet war. Es hieß dann immer „They are not good for you“. Aber was bitte ist an schwarzen Leuten anders als an weißen? Meiner Meinung nach kamen weiße Amerikaner oft auch ein wenig rassistisch rüber. Auf jeden Fall rassistischer als die Deutschen. Des Weiteren kann man das Verhalten als Nationalistisch beschreiben. Es geht nichts über Amerika. Das habe ich im Punkt 3.2 ja auch schon mal genauestens beschrieben. Leute die noch nie drüben eine längere Zeit gelebt haben und auch den Alltag kennen gelernt haben, können sich das nicht vorstellen, denn in Filmen wirken sie eigentlich normal. Ich weiß, die 10% die den Bericht lesen und die 5% die bis hierher kommen, glauben mir das wahrscheinlich eh nicht, aber es ist so.
3.4 Prüdheit – Hmmm… jeder der bis hierhin beim Lesen kommt, der schreibe bitte bei dem Kommentar dass er bis hierhin gekommen ist. Ist doch easy, wa? Wer das nicht in den Kommentar schreibt, von dem weiß ich eben, dass er es nicht ganz gelesen hat. Nun. Ich weiß, dass es nur 3% bis hierhin schaffen. Deshalb könnte ich genauso gut ein Weihnachtsplätzchenrezept hier hinschreiben. Oder lieber über den Wolf und die bösen Geißlein? Oder steht ihr auf Geschichten aus Schlumpfhausen? Ich denke mal ich erzähle euch trotzdem lieber was über Prüdheit in den USA. Es gibt dort 2 verschiedene Gruppen. Die eine ist prüde die andere ist sexgeil. In der Mitte gibt es fast nichts. Diese Prüde Gruppierung gehört meistens zu der, die sehr religiös ist und 3 - 5 mal in der Woche in die Kirche geht. Dort schon wird ihnen beigebracht, dass vorehelicher Sex tabu ist. In der Schule gibt es auch nicht, was der deutschen Sexualkunde ähnelt. Daraus ergibt sich, dass viele Amerikaner nicht aufgeklärt sind. Deshalb gibt es auch viele junge Mütter dort. Ein anderer Deutscher der mit mir auf der Guthrie High School war, hat sogar eine fette hässliche Amerikanerin geschwängert, die mich auch in ihrem Auto begrapscht hat. Ich jedoch habe ihr eine geklatscht. Er jedoch hat sich darauf eingelassen. Sein Pech. In der High School durften Frauen keine Ärmellosen T-Shirts tragen – die Schultern mussten demnach bedeckt sein. Scheiß School Regulation. Wer in Öffentlichkeit herumleckt, also jetzt kein Eis sondern mit jemandem, konnte festgenommen werden, wegen öffentlichem Zeigen sexueller Gefühle oder so. Normalerweise bekam man dafür 3 Tage. Wenn man mit jemandem zusammen war, war sogar Händchenhalten verpönt. Deshalb habe ich es ganz sein gelassen. Die Gesellschaft ist einfach viel zu kleinkarriert. Von den befragten Ciaomitgliedern wusste niemand davon. Ist halt so, wenn man in all den Hollywood Filmen immer nur herumleckende und herumfickende Schauspieler sieht. Was mir noch zu dem Thema einfällt, ist, dass es deplaciert ist, wenn Weiße mit Schwarzen ausgehen. Das ist meiner Meinung nach zutiefst lächerlich und rassistisch. Aber leider eine Tatsache.
4.0 Innenpolitisches
4.1 Todesstrafe – Zuallererst möchte ich auf das Mitglied „MondfeeMS“ hinweisen. Jeder der bis hierher kommen sollte, meldet sich bitte bei ihr und helft ihr bei ihrem und wutzruebe’s Problem. Es sieht nämlich so aus, dass wutzruebe’s Brieffreund trotz mangelnder Beweise am 30 Januar hingerichtet werden soll. Granville Riddle, so heißt der jetzt schon 31 jährige Junge, der mit 19 Jahren in den Todestrakt kam und dort schon 12 Jahre festsitzt, und nur aus Notwehr gehandelt hat. Näheres könnt ihr bei MondfeeMS nachlesen. Denn Granville braucht jede einzelne virtuelle Unterschrift um vielleicht doch noch überleben zu können. Für Granville ist geplant, dass er mit der Giftspritze getötet werden soll. Nicht immer wirkt das Mittel direkt. Oft quälen sich die Todeskandidaten noch viele Stunden damit herum. Staaten in denen die Todesstrafe ausgeübt wird sind: Alabama, Arizona, Arkansas, California, Colorado, Connecticut, Delaware, Florida, Georgia, Idaho, Illinois, Indiana, Kansas, Kentucky, Louisiana, Maryland, Mississippi, Missouri, Montana, Nebraska, Nevada, Neu-Hampshire, New.-Jersey, New-Mexico, New-York, South Carolina, Ohio, Oklahoma, Oregon, Pennsylvania, South Carolina, South Dakota, Tennessee, Texas, Utah, Virginia, Washington, Wyoming. Außerdem können beim US-Militär und dem US-Government Todesstrafen angewandt werden. Bundesländer in denen es keine Todesstrafe gibt sind hingegen nur wenige. Die meisten von denen werden von Demokraten regiert und nicht von Republikanern: Alaska, Hawaii, Iowa, Maine, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Rhode Island, Vermont, West Virginia, Wisconsin. Dies alles sind Staaten aus dem Osten der USA. In den Gefängnissen der USA sitzen 3500 Menschen, die auf ihre Hinrichtung warten. Manchmal Jahrzehnte in denen sie kaputt gehen. Geistlich als auch körperlich. Unter den 3500 Menschen sitzen auch 89 Ausländer. Unter denen 3 Deutsche, 2 Briten, 44 Mexikaner, 2 Esten, 1 Franzose, 1 Jugoslawe, 1 Spanier und noch viele andere. Amerika hatte bis jetzt die Ausreise der Gefangenen nach Europa verweigert. Das ist schon eine Unverschämtheit, dass sie verlangen, die Deutschen in Amerika umzubringen. 1999 wurden schon mal 2 Deutsche durch Giftspritze in den USA getötet, weil Washington verweigert hatte sie in Deutsche Gefängnisse zu transferieren. Karl LaGrand starb am 24.02.1999 in Arizona an der Giftspritze, Walter LaGrand eine Woche Später am selben Ort – am 03.03.1999. Amerika hat den Mitgliedern der EU gedroht, dass sie in die Niederlande einmarschieren würden, wenn diese einen Amerikaner NUR vor Gericht stellen würden. Aber Staatsbürger von uns bringen diese „Bastarde“ um, ne?!? Das ist dann OK. Die sind ja Amerikaner. Verhasste Amerikaner!!! Die Deutschen die dort im Todestrackt sitzen heißen Michael Apelt und Rudi Apelt. Beide sitzen in Arizona. Dieter Reichmann sitzt in Florida fest. Der Staat Arizona sollte dem Erdboden gleichgemacht werden. Die Haltung zu Deutschland ist unter aller Würde. Wenn ein Staat hier einen Amerikaner töten würde, hätten wir direkt schon Bomben über unseren Köpfen. Die Todesstrafe wird normalerweise nur von den Gerichten in den einzelnen Staaten ausgeübt. Aber auch durch Bundesgerichte. In der Zeit, zwischen den Jahren 1963 und 2001 wurde keine Hinrichtung mehr vom Bundesgericht vollstreckt. Die erste Exekution nach dieser fast 40 jährigen Unterbrechung wurde am 11.06.2001 im Bundesstaat Indiana durchgeführt. Herb ist schon, für was alles schon die Todesstrafe ausgesprochen wurde. Für Randalierende Weiße wurde 1946 der Tod durch elektrischen Stuhl ausgesprochen. Und dabei gab es noch nicht einmal körperliche Schäden. Aber dann andere Staaten verurteilen, wenn man selber barbarisch ist. Im Jahre 1963 wurde Victor Feuger erhangen, weil er Leute gekidnappt hat. Und dafür wurde er erhangen. Das ist nur noch unfair. Der Herr hat noch nicht mal seine Geiseln umgebracht. Hier ist noch eine Internetseite wo man sieht, wann und wo die nächste Exekution stattfindet. (http://www.ncadp.org/). Die nimmt schon tierisch mit, wenn man die Namen liest und dahinter steht „Executed“. Das ist wie bei den Steinzeitmenschen. Kein bisschen zivilisiert sind solche Vorgänge und mich macht es immer wieder sauer wenn ich daran denke. Es gibt verschiedene Arten wie die Todesstrafe vollstreckt werden kann. Durch erhängen, durch Gaskammer (auch nicht besser als im dritten Reich), durch tödliche Injektion (Giftspritze) und durch den Elektrischen Stuhl. In den USA wurden schon viele Leute auch nur wegen Spionage und Vergewaltigung umgebracht und werden es immer noch. Das ist Barbarisch, und die USA stellt sich damit auf die selbe Stufe wie der Irak. Wenn nicht sogar noch eine Stufe drunter, denn ein aufgeklärtes Land wie die USA kann nicht so handeln.
4.2 Gerichtshöfe - Das amerikanische Gerichtssystem beruht in erster Linie auf auf dem englischem Gewohnheitsrecht, dem sog. Common Law. Seine Aktualität erhält es durch Präzedenzfälle. Es ist in drei Teile gegliedert:
1. Distrikt Courts, Bundesbezirksgerichte, die Prozesse erstinstanzlich durchführen und in jedem Einzelstaat vertreten sind
2. Circuit Courts, Berufungsgerichte, die ausschließlich als Appellationsinstanz tätig werden
3. Supreme Court, der Oberste Gerichtshof, als letzte Instanz einer Berufungsverfahrens.
Zur Organisation und Aufgaben des Supreme Court: Die bedeutendste Aufgabe ist wohl die Interpretation der Verfassung. Deshalb könnte man es leicht mit unserem Bundesverfassungsgericht vergleichen. Das sind die Damen und Herren, die kürzlich das Zuwanderungsgesetz gekippt haben, weil der damalige Bundesratspräsident meiner Meinung nach eindeutig gegen die Verfassung verstoßen hat. Formal ist der Supreme Court nur ein normales Appellationsgericht, besitzt aber auch das Recht zur Normenkontrolle, überprüft die Gesetzgebung des Kongresses und die Aktivitäten des Präsidenten auf ihre Verfassungsmäßigkeit. Weiterhin klärt er Streitigkeiten zwischen dem Bund und den Einzelstaaten oder zwischen verschiedenen Einzelstaaten und entscheidet über die Rechtsprechung im Falle von Verstößen gegen die Menschen- oder Bürgerrechte durch den Staat und die Exekutive. Obwohl die Judikative mit der Exekutive und der Legislative nicht so stark verschränkt sind wie der Präsident und der Kongress, wird die Bedeutung des Supreme Court, was die horizontale Gewaltenteilung angeht, nicht gemindert. Dazu ernennt der amerikikanische Präsident neun Bundesrichter auf Lebenszeit. Für die Ernennung reicht die einfache Mehrheit des Senats. Für die Amtsenthebung bedarf es eines offiziellen Impeachments. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die richterliche Selbstbeschränkung und politische Fragen. Während Exekutive und Legislative vom Volk gewählt werden, enthält die Judikative keine plebiszitäre Legitimation. Daher haben sich die Richter selbst ihre Macht eingeschränkt. Man spricht auch von „judical restraint“, also richterlicher Zurückhaltung. Ein prägendes Privileg des Obersten Bundesgerichtes ist die Political-Questions-Doktrin. Meint der Gerichtshof eine Entscheidung über eine brisante politische Frage lieber vermeiden zu müssen, kann er es unterbinden hierüber eine Entscheidung zu fällen. Dadurch ist dem Gerichtshof die großzügige Freiheit gegeben, neben wirklichen politischen Fragen auch für ihn unliebsame Entscheidungen zu umgehen, denn die Einstufung, was als eine politische Frage anzusehen ist, liegt ganz und gar in der Hand des Gerichtshofes. Nicht zuletzt zeigt sich der Einfluss des Supreme Courts auf die US-amerikanische Politik durch seine bedeutenden Errungenschaften. So war es zum Beispiel der Oberste Gerichtshof, der die Rassentrennung aufhob und die Sitzverteilung im Kongress neu regelte.
4.3 Propaganda – Als ich in Amerika war und der Anschlag am 11.9 Passiert ist, musste ich mir im Fernsehen oft Propaganda gegen andere Länder angucken. Unter anderem gegen Deutschland, da viele Mitwisser aus Hamburg kamen. Auch gegen Afghanistan wurde schwer Propaganda betrieben. Das erinnerte mich wie aus Erzählungen aus dem dritten Reich. Auch auf mündlicher Basis musste ich mir viel als Deutscher gefallen lassen. Ich wurde oft drauf angeredet von wegen Deutschland und Terroristen. Aber nie merken die, dass sie doch irgendwie selber dran schuld sind, ne?!?
4.4 Land under God – Wie auf jeder Münze oder auf jedem Geldschein zu sehen ist, hält sich Amerika für das Land Gottes. In vielen Liedern wird das widerspiegelt was auch auf dem Geld steht „Land under God“ – oft wird auch der „Term“ „Nation under God“ benutzt. Amerika sieht sich als das auserwählte Land an. Auf dem Geld steht „In God we trust“. Amerikaner sehen sich eben als Auserwähltes Volk. Sie denken Gott hat die stelle geküsst, wo heute Amerika ist. In Amerika wird folgendes aufgesagt, wenn man morgens vor der Schule vor der Flagge steht und die Hand auf die Brust legen soll – habe ich nicht gemacht. Eher damit den Arsch gekrault: I pledge allegiance, To the flag, And to the United States of America, And to the republic, For which she stands, one nation under God, Indivisible with liberty and justice for all. Apropos Gleichheit für alle. Wie war das doch noch mal mit der Todesstrafe? (4.1) Und wie kann man nur das eigene Land mit dem Land Gottes vergleichen? Ich finde das obszön. Damit werfen die doch gleichzeitig anderen Ländern vor, sie wären nicht so toll wie sie selber, oder?!? Und was für einen Trara würden die Amerikaner machen, wenn Deutschland wieder mit so was anfangen würde? Tut mir leid. Aber Amerika ist noch lange keine „Nation under God“. Dazu fehlt noch viel. Wenigstens sollte man aufhören barb
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-25 01:13:37 mit dem Titel Hilfe, die Amis kommen!!! (Fortsetzung)
Da der Bericht aus 15.000 Wörtern besteht, musste ich ihn in 2 teile splitten!!!
4.4 Land under God – Wie auf jeder Münze oder auf jedem Geldschein zu sehen ist, hält sich Amerika für das Land Gottes. In vielen Liedern wird das widerspiegelt was auch auf dem Geld steht „Land under God“ – oft wird auch der „Term“ „Nation under God“ benutzt. Amerika sieht sich als das auserwählte Land an. Auf dem Geld steht „In God we trust“. Amerikaner sehen sich eben als Auserwähltes Volk. Sie denken Gott hat die stelle geküsst, wo heute Amerika ist. In Amerika wird folgendes aufgesagt, wenn man morgens vor der Schule vor der Flagge steht und die Hand auf die Brust legen soll – habe ich nicht gemacht. Eher damit den Arsch gekrault: I pledge allegiance, To the flag, And to the United States of America, And to the republic, For which she stands, one nation under God, Indivisible with liberty and justice for all. Apropos Gleichheit für alle. Wie war das doch noch mal mit der Todesstrafe? (4.1) Und wie kann man nur das eigene Land mit dem Land Gottes vergleichen? Ich finde das obszön. Damit werfen die doch gleichzeitig anderen Ländern vor, sie wären nicht so toll wie sie selber, oder?!? Und was für einen Trara würden die Amerikaner machen, wenn Deutschland wieder mit so was anfangen würde? Tut mir leid. Aber Amerika ist noch lange keine „Nation under God“. Dazu fehlt noch viel. Wenigstens sollte man aufhören barbarisch zu sein.
4.5 Bildungssystem – Ich selber war auf der Highschool. Man wird dort nicht mal wirklich gebildet. Ich hatte in der 12 Klasse in Mathe das gemacht, was wir in Deutschland schon 3 Jahre früher machen. Außerdem sind Lehrer und Lehrerinnen dort nur Angestellt. Wenn dem Schuldirektor also etwas nicht passt, kann er sie einfach feuern. Die Kurse sind aufgebaut wie in der Gymnasialen Oberstufe. Es wird ein individueller Stundenplan für jeden Schüler entworfen. Dazu jetzt mal ein paar allgemeine Informationen: In den USA gibt es ein weiterführendes Bildungssystem. Dieses lässt sich grob in vier Schultypen einteilen:
- High school (Allgemeinbildung und erste berufliche Spezialisierung)
- 2-Jahres-Colleges (berufliche Qualifikation)
- 4-Jahres-Colleges und Universitys (wissenschaftliche und beruflich höhere Qualifikation, Abschluss: Bachelor Degree, Voraussetzung: High school Abschluss)
- Graduate Programms (wissenschaftliche höhere Ausbildung, entspricht etwa unserem Hochschulstudium, Voraussetzung: College Abschluss)
In den USA ist das Hochschulwesen sehr stark privatisiert und kaum noch unter staatlicher Kontrolle. So sind weiterlesen schließen -
Nichts als Wüste, oder?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun ist es endlich soweit. Mein erster Bericht über meine USA-Reise. Ich war nicht nur im sonnigen Kalifornien, sondern habe auch einen Abstecher nach Nevada gemacht. Viel hat Nevada nicht zu bieten, denn der größte Teil des Staates besteht aus öder Wüste. Doch die wenigen Sehenswürdigkeiten, die Nevada hat, lohnen sich für einen Ausflug.
Schon auf dem Weg vom Grand Canyon nach Las Vegas kommt man am berühmten Hoover Dam nicht vorbei. Mitten in der hügeligen Wüste steht dieses Wunderwerk der Technik. Der Colorado River liefert das Wasser für diesen gigantischen Staudamm und bildet auch die Grenze zwischen Arizona und Nevada. Wenn man genau die Hälfte des Staudamms überquert hat, wechselt man den Staat. Auf der Nevada-Seite befindet sich für alle Interessierten ein Parkhaus und ein Visitor-Center. Hier kann man sich in Ruhe informieren, wie es möglich ist, einen solchen Staudamm mitten in die Wüste zu bauen und erfährt, dass er eine große Bedeutung für die Wasser- und Stromversorgung für Las Vegas und andere Städte hat.
Der Stausee Lake Mead bietet ein beliebtes Urlaubsziel für Amerikaner mit ihren Booten. So klärt sich auch die mysteriöse Frage, warum jedes zweite Auto auf den Wüstenhighways einen Anhänger mit Boot hat.
Wer sich jedoch überhaupt nicht für Technik interessiert, sollte einen Bogen um den Hoover Dam fahren, denn da es eine berühmte Touristenattraktion ist, können zur Ferienzeit lange Staus entstehen.
Das größte Touristenziel Nevadas ist zweifellos die Spielerstadt Las Vegas, was nur einige Meilen vom Hoover Dam entfernt ist. Bereits das dritte Mal war ich jetzt in dieser faszinierenden Stadt. Die Touristen wohnen alle am oder um den Strip herum und man bekommt nichts anderes von der Stadt zu sehen. Auf beiden Straßenseiten bäumen sich die riesigen Hotels auf. Alles blinkt und glitzert – ein Meer aus Glühbirnchen.
Wer den Strip einmal rauf und runter gegangen ist, hat schon fast eine kleine Weltreise hinter sich, denn jedes der großen Hotels bzw. Casinos hat ein anderes Motto. Die Pyramiden Ägyptens, Paris, Venedig, New York, Pirateninseln, Märchenschlösser und der Caesars Palast im alten Rom - alle diese Hotels sind wiederum eine kleine Welt für sich. Jedes Detail, von der Architektur bis zur Toilette ist auf dieses Thema abgestimmt.
Das Spielen der Casinos ist ab 21 Jahre erlaubt. Damit die Touristen möglichst viel Geld verspielen, arbeiten die Casinos mit allen Tricks. Sie machen mit ihren Shows und Attraktionen auf sich aufmerksam, und wenn man erst mal in einem Casino gelandet ist, kann man lange nach dem „Exit“ Schild suchen, denn es ist fast schon Labyrinth aus Slotmaschienen. Dafür bekommt man kostenlose Drinks und auch das Essen ist sehr günstig. Damit man die Zeit vergisst, gibt es auch keine Uhren. So hat schon mancher sein ganzes Vermögen in einer Nacht verspielt.
Obwohl Las Vegas sicherlich unendlich viele Unterhaltungsmöglichkeiten bietet, sollte der Besuch nicht länger als ein paar Tage sein, denn länger hält man das ständige Geflacker und Gebimmel der Casinos nicht aus.
Nördlich von Las Vegas gibt es keine Straßen und nichts als Einöde. Das hat auch seinen guten Grund, denn es ist offizielles Nuklear-Testgebiet. Also Vorsicht!
Da Nevada einer der wenigen Staaten ist, in dem das Zocken erlaubt ist, gibt es noch weitere Casinostädte, wie z. B. Reno.
Fazit
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Abgesehen von Casinostädten und dem Hoover Dam hat Nevada kaum Sehenswürdigkeiten. Die Landschaft besteht ausschließlich aus Wüste, in der immer sehr hohe Temperaturen herrschen. Selbst nachts sinkt das Thermometer in Las Vegas selten unter 25 °C. Es ist somit nicht unbedingt ein beliebtes Urlaubsziel, sondern lohnt sich nur für einen kurzen Abstecher vom Grand Canyon oder Kalifornien aus.
Gruß Andrea weiterlesen schließen -
Go West!
14.07.2002, 21:13 Uhr von
LosGatos
Seit Ende 2000 schreibe ich Beiträge in Meinungsforen, derzeit hauptsächlich bei Ciao und Yopi (ü...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Bis vor 20-25 Jahren stand der US-Dollar bei etwa 4 DM. Die USA waren für uns Deutsche die Neue Welt oder das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber dort hinzufahren und gar dort Urlaub zu machen, war für die meisten schlicht ein Traum. Ende der 70er Jahre begann der Dollar dann erstmals zu fallen und sich in die Nähe von 2DM zu bewegen, etwa dahin, wo er heute steht. Damit entstand Aufbruchstrimmung und so mancher Deutsche wagte die Reise über den großen Teich. Ende 1987 war es auch bei mir endlich soweit. Unverhofft kam ich kurz vor Weihnachten zu einer Dienstreise in die USA, nach New Jersey nicht weit vom Big Apple New York City. An einem Wochenende hatte ich dann auch Gelegenheit dorthin zu fahren. Plötzlich war ich zwischen Wolkenkratzern und natürlich auch auf Ihnen. Ich war infiziert. Mein nächster Urlaub sollte unbedingt in die USA führen. Nach Kalifornien, Grand Canyon...undundund. Aber langsam.
Mittlerweile war ich insgesamt 9mal in den USA, beruflich wie privat. Und ich hoffe, ich komme noch öfters dorthin, denn ich kenne längst nicht alles.
Mit diesem Beitrag möchte ich denjenigen, die vielleicht mit dem Gedanken spielen, erstmals die USA zu bereisen, einige grundlegende Tips geben, spezielle Reisebeschreibungen mache ich mal separat.
ALLGEMEINES
Die USA haben insgesamt 6 verschiedene Zeitzonen. Zunächst einmal von Ost- bis Westküste 4: Eastern Time (-6h gegenüber Deutschland), Central Time (z.B. Chicago, -7h), Mountain Time (z.B. Denver, -8h) und Pazific Time (Westküste, -9h). Außerdem Alaska und Hawaii mit eigenen Zeitzonen. Hinsichtlich der Umstellung auf Sommerzeit ("Daylight Saving Time") gibt es in einzelnen Staaten evtl. Abweichungen (Arizona).
Wenn man Landkarten der USA betrachtet, sollte man sich immer über den Maßstab klar sein. Manche Staaten der USA sind wesentlicher größer als die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Bei der Reiseplanung sollte man ein Gefühl für Entfernungen bekommen. Entfernungsangaben sind stets in Meilen (ca. 1,5km).
Wer nach USA reist, sollte nicht davon ausgehen, daß dort wie in europäischen Urlaubsgebieten, die oft deutschdominiert sind, deutsch verstanden, geschweige denn gesprochen wird. Die USA sind zwar ein multikulturelles Land. Immigranten kommen aber zu großen Teilen aus Asien und Lateinamerika, sodass man eher mit Spanisch als mit deutsch zurecht kommt. Niemand erwartet, daß man perfekt englisch kann, aber ohne die Grundlagen dieser Sprache wird man sich dort schwer tun. [Copyright LosGatos] Die Amerikaner sind zwar Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen und freundlich. Deshalb werden sie aber keine Fremdsprachen lernen, schließlich kommen sie doch mit ihrer Sprache fast auf der ganzen Welt durch.
EINREISE
Die großen Städte der USA werden von Deutschland aus häufig direkt angeflogen, entweder von Lufthansa, einem ihrer Allianz-Partner oder anderen US-Linienfluggesellschaften. Da die Nordatlantikstrecke von allen Wettbewerbern hart umkämpft ist, zahlt man insbesondere für einen Flug an die US-Ostküste evtl. weniger Geld als für einen Flug von München nach Hamburg. Für die Einreise benötigt man einen Reisepaß. Ein Visum ist für Deutsche nicht mehr notwendig und bringt auch keinen Vorteil. In jedem Fall muß man im Flieger zwei Einreiseformulare ausfüllen. Egal, welchen Zielflughafen man in den USA hat, wenn man nicht direkt fliegt, muß man am ersten Flughafen in den USA die Einreiseformalitäten ("Immigration") hinter sich bringen und dabei auch sein gesamtes Gepäck mit sich führen. Das Gepäck wird dann wieder eingecheckt, wenn man weiterfliegt. Bei der Einreise werden immer ein paar Fragen gestellt, z.B. wie lange man bleibt oder welches sein "Middle Name" (zweiter Vorname) ist. Bei George W. Bush verbirgt sich z.B. hinter dem W der Middle Name. Da ich den Einreisebeamten dann immer erkläre, daß ich keinen Middle Name, dafür aber einen Doppelnamen habe, stoße ich gelegentlich auf Unverständnis.
REISEZIELE
Die USA bieten natürlich ein fast unerschöpfliches Reservoir an möglichen Reisezielen. Mit einer Reise kann man nur einen allerersten Eindruck gewinnen. Auf jeden Fall sollte man sich nicht zuviel vornehmen.
Die Großstädte der USA sind bis auf wenige Ausnahmen (New York City, San Francisco, New Orleans, Las Vegas, Washinton DC) vielleicht nicht unbedingt das, was man unbedingt gesehen haben muß. Denn die ähneln sich doch oft sehr. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wer mehr kulturell interessiert ist, wird sich auch eher andere Reiseziele als die USA suchen. Für Badeurlaub kommen in den USA nur Florida und Hawaii in Frage. Im sonnigen Kalifornien ist es zum Baden i.a. für verwöhnte Urlauber viel zu kalt. Außerdem gibt es für reinen Badeurlaub sicher preiswertere Reiseziele.
Wer trotzdem erstmal die Metropolen kennenlernen möchte, sollte dafür ein paar Inlandflüge buchen. Ein Auto ist dann dauerhaft nicht nötig.
Wer aber Landschaft, Natur und Nationalparks mag, hat in den USA die Qual der Wahl. Ich kenne bislang hauptsächlich den Westen jenseits der Rocky Mountains, die Gegend um New York / Washington DC und Hawaii. Ich halte den Westen (zunächst mal Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah) für ein lohnendes Ziel, für das man aber mindestens 4 Wochen einkalkulieren sollte (für einen Überblick über die dort wichtigsten Nationalparks verweise ich auf meinen Bericht "Nationalparks im Westen der USA von A-Z" (demnächst hier bei CIAO). Das sollte man per Mietwagen unternehmen. Natürlich ist auch New York City eine Reise wert, von dort ist es eine Tagesreise zu den Niagara-Fällen.
Reizvoll wären für mich auch einmal die Neuenglandstaaten ("Indian Summer"), die Südstaaten, oder eine Reise per Auto von Ostküste zu Westküste,z.B. über die legendäre Route 66.
REISEZEITEN
Die geeignetste Reisezeit ist natürlich sehr vom Ziel abhängig. New York war und ist immer eine Reise wert, auch wenn diese Stadt seit dem 11.9.2001 nicht mehr die Stadt ist, die sie mal war. Es wird Jahre dauern, bis man ohne gemischte Gefühle dort hingehen kann. Im Sommer ist es sehr heiß, im Winter kann es sehr kalt werden, extremer als bei uns. In den letzten Jahren ist auch das Christmas-Shopping in Mode gekommen. Florida würde ich, wenn überhaupt, ab Dezember oder im Frühjahr bereisen. In der zweiten Jahreshälfte, mit Schwerpunkt im Herbst, ist die südliche Ostküste hurricane-gefährdet, jene Wirbelstürme, die in der Karibik entstehen und dann die Südstaaten unsicher machen. Der Herbst, so ab September, ist ideal für den Indian Summer im Nordosten. Für Kalifornien und Südwesten eignet sich hauptsächlich Frühling und Herbst. Denn Kalifornien hat nicht nur Strände, sondern auch Berge und Wüste.
ZAHLUNGSMITTEL
Als Zahlungsmittel sollte man über 3 Dinge verfügen: Kreditkarte(n), Reiseschecks (in US-Dollar) und US-Dollar in bar. EC-Karte und Euroschecks dagegen kann man getrost zu Hause lassen. Ebenso ist die Mitnahme von DM nicht empfehlenswert.
Mit der Kreditkarte kann man fast überall zahlen: Mietwagenfirmen, Hotels, Restaurants (nicht gerade bei McDonalds), Kaufhäuser, Geschäfte, Supermarkt, Eintrittskarten, Tankstellen. Am verbreitetsten sind Visa und Mastercard (die hat man automatisch, wenn man Eurocard hat), Amex wird in kleineren Hotels, Restaurants und Geschäften oft nicht genommen. Bei der Bezahlung mit Kreditkarte im Ausland erheben die Kreditkartenfirmen meist einen Auslandszuschlag von 1-2 Prozent, der auch im Umrechnungskurs versteckt sein kann. Da der Kreditrahmen einer Kreditkarte je nach Bonität des Kunden und auch aus Sicherheitsgründen begrenzt ist, kann es sinnvoll sein, mehrere Kreditkarten dabei zu haben. Denn im Laufe einer größeren Reise können sich schon mal Beträge aufsummieren, die den Rahmen am Ende übersteigen.
Für den Rest (Kleinbeträge, McDonalds-Besuche, Trinkgelder) braucht man Bargeld. Dieses besorgt man sich am besten durch das Umtauschen von Reiseschecks. Reiseschecks sind sogar noch sicherer als Kreditkarten. Während man bei Kreditkarten bei Mißbrauch bis zu 100DM selbst bezahlen muß, werden Reiseschecks bei Diebstahl/Verlust voll ersetzt. Deshalb sollte man die Schecknummern immer getrennt mitführen. Zum Glück habe ich noch keine Erfahrungen mit abhanden gekommenen Kreditkarten oder Reiseschecks gemacht, deshalb kann ich nicht sagen, wie schnell und problemlos die Wiederbeschaffung wirklich ist. Für diese Versicherung wird beim Kauf der Reiseschecks (z.B. bei der Hausbank oder einem American-Express-Büro in Deutschland) ein Ausgabeaufschlag von 1% erhoben. Reiseschecks können aber auch als direktes Zahlungsmittel eingesetzt werden. So kann man z.B. eine 20Dollar-Rechnung mit einem 100Dollar-Reisescheck zahlen und bekommt dann 80 Dollar Bargeld heraus. Hat man nach der Reise noch Reiseschecks übrig, kann man sie natürlich in Deutschland zurücktauschen, was aber nicht unbedingt zu empfehlen ist. Denn Reiseschecks sind unbegrenzt gültig und können weltweit in Landeswährung umgetauscht werden. Hat man sie zu einem günstigen Dollarkurs erworben, kann man auch davon profitieren, daß man steigende Kurse abwartet und später verkauft. Natürlich kann man auch mit Kreditkarten an Geldautomaten Bargeld abheben. Das ist aber vergleichsweise teuer und daher weniger empfehlenswert.
AUTOFAHREN
Autofahren ist in den USA ziemlich stressfrei, zumindest solange man nicht in der Nähe von Großstädten ist. Die meisten Mietwagen verfügen über automatisches Getriebe, Klimaanlage und Cruise-Funktion. Mit der Cruise-Funktion kann man auf den unendlich langen Freeways und Highways (vergleichbar unseren Autobahnen) eine konstante Geschwindigkeit einstellen. Damit kann man dann stundenlang geradeaus fahren, ohne gaszugeben. Ein Bremsvorgang schaltet die Cruise-Funktion wieder ab. Das ist auf langen Strecken deshalb praktisch, weil in den USA auf den Autobahnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt (z.B. 65 Meilen/h = ca. 100km/h), teilweise auch etwas höher. Raserei ist dort jedenfalls nicht angesagt. Und es wird sich i.a. auch daran gehalten. Schließlich wird die Geschwindigkeit dort auch kontrolliert, und Verstöße können teuer werden. Sollte man jedoch aus irgendeinem Grunde mal von der Polizei angehalten werden, sollte man auf keinen Fall aufgeschreckt aussteigen, sondern ruhig im Wagen sitzen bleiben, die Scheibe runterkurbeln und abwarten, was passiert.
In der Nähe von Großstädten wie New York City oder Los Angeles findet man bis zu 10-spurige Autobahnen, wo es dann schon etwas hektischer zugeht und wo reger Spurwechsel vorherrscht. Dort findet man oft eine für "Carpools" reservierte linke Spur vor. Ein "Carpool" ist eine Fahrgemeinschaft, die aus mindestens 2 Personen im Fahrzeug besteht. Mit dieser Regelung sollen halt Fahrgemeinschaften gefördert werden. Tatsächlich ist diese Spur aber die am wenigsten befahrene. Es soll ja Autofahrer geben, die aus diesem Grunde eine Gummipuppe auf dem Beifahrersitz dabei haben. Wehe dem, der erwischt wird.
Grundsätzlich gelten in den USA die gleichen Verkehrsregeln, wie international üblich. Insbesondere herrscht wie bei uns Rechtsverkehr. Ein paar Besonderheiten gibt es aber schon. Zunächst gilt, es ist alles erlaubt, was nicht explizit verboten ist. Wie neuerdings in Deutschland bei der Regelung mit dem Grünen Pfeil, darf an Ampeln bei rot rechts abgebogen werden, wenn der vorfahrtsberechtigte Verkehr nicht behindert wird. Dazu gibt es den Grünen Pfeil aber nicht. Stattdessen gibt es manchmal das ausdrückliche Verbot "No right turn on red light" (kein Rechtsabbiegen bei Rot). An diesem Beispiel sieht man schon, daß in den USA Verkehrszeichen nicht nur aus Zeichen bestehen, sondern oft einen verbalen Zusatz haben. Auch aus diesen Gründen sollte man mit den Grundzügen der englischen Sprache vertraut sein, wenn man vorhat, sich dort ans Steuer zu setzen. Anderes Beispiel: "No U-Turn" - Wenden verboten.
Während in Deutschland in verkehrsärmeren Stadtgebieten die "recht-vor-links"-Regelung gilt, gibt es in den USA das Konzept des 3 or 4-way-Stop. Alle Fahrzeuge (bis zu 4), die sich einer Kreuzung nähern, sind gezwungen bei einem Stop-Schild (wie bei uns) anzuhalten. Derjenige, der zuerst die Kreuzung erreicht hatte, darf dann als erster weiterfahren. Damit werden Unfälle wesentlich unwahrscheinlicher.
Mietwagen sind in den USA vergleichsweise billig. Allerdings sind die Versicherungen fast so teuer wie die Wagengrundmiete. Einer Vollkasko-Versicherung entspricht CDW ("Collision Damage Waver"), die man natürlich abschließen sollte. Zum Anmieten eines Leihwagens benötigt man Führerschein und Kreditkarte. Ein internationaler Führerschein ist nicht notwendig. Obwohl in den USA die Benzinpreise steigen, sind sie noch wesentlich niedriger als bei uns (ca. die Hälfte). Der Vergleich wird erschwert, da man nicht nur Dollar in DM, sondern auch Gallonen (ca. 3,8 Liter) in Liter umrechnen muß. Allerdings sind US-Wagen, z.B. wegen der Klimaanlage, aber auch nicht sehr sparsam im Verbrauch. Den Mietwagen kann man bereits in Deutschland im Voraus bei den bekannten Mietwagenfirmen mieten (auch über Internet). Ein Preisvergleich kann sich dabei lohnen.
Das Zurechtfinden im Straßenverkehr selbst in Manhattan, ist längst nicht so kompliziert, wie man sich das von solch einer Metropole erwartet. Das liegt daran, daß Straßen oft keine Namen haben, sondern durchnumeriert sind. Außerdem gibt es in der Regel Einbahnstraßen-Systeme (alternierende Fahrtrichtung). Somit muß man oft nur geradeausfahren und mitzählen, wenn man eine Straße sucht. Entfernungsangaben in Stadtführern werden oft in Blocks oder Minutes gemacht. Ein Block bedeutet Querstraße und Minutes sind immer Fahrminuten (ein Amerikaner geht nicht zu Fuß, wenn er wo hin will). Kleinere Ortschaften oder Wohngegenden sind erstens weit auseinandergezogen und zweitens überhaupt nicht für Fußgänger ausgelegt (keine Gehwege).
Wenn man vorwiegend Großstädte besuchen und dort viel Zeit verbringen möchte, ist ein Mietwagen eher hinderlich. Denn kostenlose Parkplätze sind oft Mangelware und Parkhäuser nach unseren Maßstäben z.B. in Manhattan fast unbezahlbar. Die großen Hotels bieten dort auch keine kostenlosen Parkplätze. In Hotels oder Restaurants parkt mein sein Auto normalerweise nicht selbst, sondern dafür gibt es Personal, daß so etwas für ein Trinkgeld gerne übernimmt.
UNTERKUNFT
Natürlich kann man auch per Pauschalreise nach USA reisen und Bustouren samt Unterkunft und Verpflegung buchen. Unterm Strich mag so etwas zwar preisgünstiger sein, aber es geht dann vieles an Individualität verloren. Für mich sind die USA das ideale Land, das man auf eigene Faust im PKW (oder auch Wohnmobil) erkunden kann.
Dann kann man seine Routen flexibel planen. Zur Übernachtung eignen sich dann Motels, die es in den USA in Hülle und Fülle gibt.
Diese Motels sind meist in landesweiten Motelketten organisiert. Beispiele sind Holiday Inn, Best Western oder Quality Inn. Dort sind dann auch Motelverzeichnisse erhältlich (kann man sich in Deutschland auch schon vorab mal schicken lassen oder über Internet ansehen), an Hand derer man dann die Unterkünfte für die nächsten Tage planen kann.
Abgerechnet wird immer pro Zimmer, nicht pro Person. Unter Umständen können dann bis zu 4 Personen in einem Zimmer übernachten, denn es gibt meist zwei große Betten. Die Preise liegen in Motels der genannten Hotelketten bei 50-100 Dollar. Es geht sicher auch günstiger, wenn man seine Ansprüche etwas zurückschraubt.
Für manche Motels kann man in deutschen Reisebüros bereits Übernachtungsgutscheine erwerben. Davon rate ich aber ab, denn sparen tut man dadurch fast nichts. Vielmehr muß man meistens noch was dazuzahlen und der Rücktausch ungenutzter Gutscheine ist auch kostenpflichtig.
VERPFLEGUNG
Beim Betreten eines Lokals wählt man sich normalerweile (außer in Fast Food Lokalen) nicht selbst einen Tisch, sondern wartet, bis einem einer zugewiesen wird. Meist kann man zwischen Raucher und Nichtraucher wählen.
Zum Frühstück werden alle möglichen Arten von Eiern angeboten (scrambeled- Rührei, sunny side up - Spiegelei, boiled - gekocht, all over - von beiden Seiten gebraten (omelettartig). Dazu (auch fürs Steak anwendbar) sollte man folgende Garstufen beherrschen: rare (angebraten), medium (mittel), well done (gut durch). Kaffee ist relativ schwach, bestellt man eine Tasse, wird automatisch nachgeschenkt (ohne Aufpreis).
Die geeignete Verpflegung in den USA ist natürlich Geschmackssache. Wer auf Hamburger und andere Arten von Fast Food steht, kommt relativ billig weg. Steak-Liebhaber kommen in den USA sicher auch auf ihre Kosten. Ich persönlich suche in den USA verstärkt mexikanische, chinesische oder indische Restaurants auf, denn die Amerikaner haben vielleicht den Fast Food, aber nicht das Kochen erfunden. In Küstengegenden ist natürlich auch Seafood zu empfehlen. Allerdings kann es auch da schon mal passieren, daß einem als Beilage zum Hummer Makkaroni gereicht werden. Als Faustregel für ein Abendessen sollte man knapp den angemessenen DM-Preis in Dollar einkalkulieren. Also für pro Person nicht 20-30 Mark, sondern 20-30 Dollar. Somit nicht unbedingt preiswert aus unserer Sicht.
Kulinarisch sehr zu empfehlen sind auch die China Towns in den großen Städten (z.B. New York City oder San Francisco).
Preisangaben in den USA sind immer Nettopreise. Dazu kommt die Steuer des jeweiligen Bundesstaates, in New York City zusätzlich noch die der Stadt New York. Außerdem erwartet der Kellner 15% Bedienungsgeld, was nicht mit Trinkgeld zu verwechseln ist. Während in Deutschland in der Regel 15% Bedienungsgeld im Preis bereits inbegriffen ist, ist es in USA separat zu entrichten. Man ist zwar nicht verpflichtet, es zu bezahlen, aber nur extrem schlechter Service würde eine Verweigerung rechtfertigen. Der Service-Aufschlag kann bei Bezahlung mit Kreditkarte auf dem Kreditkartenbeleg hinzugefügt werden. Oder man legt das Geld einfach auf den Tisch, bevor man geht. Die 15% beziehen sich dabei auf den Nettobetrag, die Steuer muß nicht mitberücksichtigt werden. Kleine Rechenhilfe: Man teilt den Nettobetrag durch 10 und schlägt da noch mal die Hälfte drauf.
Es ist in den USA nicht üblich, nach dem Essen noch lange sitzen zu bleiben und z.B. noch eine Flasche Wein zu leeren. Der Service ist i.a. sehr schnell. Nach dem Hauptgang wird man gefragt, ob man noch Dessert oder Kaffee möchte, ansonsten wird unaufgefordert die Rechnung gebracht. Dann möchte, besonders in einem gefüllten Lokal, der Kellner den Tisch wieder frei haben, denn neue Gäste sind auch sein Umsatz.
Mir gefällt zwar nicht alles am American Way Of Life, aber ich habe mich dort immer sauwohl gefühlt. So geht es wohl vielen.
THAT'S AMERICA! GOOD LUCK!
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 23.4.2001
Veröffentlicht bei Dooyoo, Ciao, eComments, YOPI, Talk-On
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-14 19:13:24 mit dem Titel Nationalparks im Westen der USA von A - Z
-NATIONALPARKS IM WESTEN DER USA VON A-Z
Bisher hatte ich 9mal das Glück und die Gelegenheit, die USA beruflich oder privat zu bereisen. Ich bin ein bekennender Freund dieses Landes und seiner Bewohner, wenn ich auch nicht alles am „American Way of Life“ gut heiße. Somit gehört Amerika in diesen Tagen mein besonderes Mitgefühl (Wir sagen Amerika und meinen die USA - in Südamerika ist man sicher nicht so erfreut darüber). Ich werde die USA sicher irgendwann wieder bereisen, die Südstaaten und auch die Neuenglandstaaten stehen seit Jahren auf meiner Liste der unerkundeten Reiseziele.
Dreimal habe ich Rundreisen durch den Westen der USA per Auto unternommen. Hauptbestandteil dieser Reisen waren die wunderschönen Nationalparks der USA, von denen der Grand Canyon wohl der bekannteste ist. Aber viele andere empfinde ich als kaum weniger sehenswert.
Meine Reisen umfassten in etwa folgende Routen:
März 1989 (ca. 2 Wochen): San Francisco – Highway 1 - Los Angeles - Death Valley - Sequoia N.P./Kings Canyon – Yosemite - Sacramento – San Francisco
April 1990 (ca. 3 Wochen): Los Angeles – Las Vegas – Zion N.P. – Coral Pink Sand Dunes – Bryce Canyon – Capitol Reef N.P. – Goblin Valley – Dead Horse Point State Park – Arches N.P. – Canyonlands N.P. – Mesa Verde N.P. – Aztec Ruin N.M. – Taos – Santa Fe – Canyon de Chelly – Monument Valley – Navajo N.M. – Painted Desert - Petrified Forest -Grand Canyon – Tucson - Saguaro N.M. – San Diego – Los Angeles
September 1996 (ca. 3 Wochen): Rapid City (South Dakota) - Mount Rushmore – Custer State Park – Badlands N.P. - Devil’s Tower – Yellowstone N.P. – Salt Lake City- Bryce Canyon – Lake Powell- Rainbow Bridge - Grand Canyon – Las Vegas – Death Valley – Yosemite – San Francisco – Highway 1 – San Diego
In diesem Bericht möchte ich (LosGatos) einen Überblick über die bei den 3 Reisen besuchten National Parks und sonstigen Sehenswürdigkeiten geben und durch eine (subjektive) Bewertung bei einer möglichen Auswahl behilflich sein. Denn eines muß jedem klar sein, der erstmals die USA besucht: die USA sind sehr groß und wer einen flüchtigen Blick auf den Atlas wirft, macht sich von den Entfernungen möglicherweise falsche Vorstellungen. So habe ich bei meiner ersten Tour meine ursprünglichen Reisepläne schnell über den Haufen geworfen. Generell gilt: sich Zeit lassen, nicht hetzen und lieber was weglassen.
Meine persönlichen Bewertungen der nachfolgend genannten National Parks (N.P.):
*** sehr hilfreich, äh, ich meine, sollte man auf keinen Fall verpassen
** sehr sehenswert, nur bei allzu knapper Zeit weglassen
* wer ausreichend Zeit hat, nimmt auch dieses mit, lohnender Besuch
Allgemeines zu Nationalparks:
Man unterscheidet zwischen National Park und State Park. Nationalpark sind größere Parks, die aus Landesmitteln finanziert werden. Die kleineren State Parks sind Sache der einzelnen Staaten (Hinweis: Die Begriffe Land („The country“, die USA) und Staaten (States) stehen in umgekehrter Größenrelation wie in Deutschland, also unsere BundesLÄNDER entsprechen den BundesSTAATEN der USA). Die Tatsache, daß ein State Park kleiner als ein National Park ist, bedeutet nicht, daß sie weniger attraktiv sind. Der Eintritt ist gebührenpflichtig und wird je nach Größe des Fahrzeugs erhoben (PKW, Wohnmobil, Fahrrad,...) Bei einer Tour durch mehrere Nationalparks rentiert sich ab ca. 5 Besuchen der Erwerb eines Passes, der für alle National Parks US-weit gültig ist (1 Kalenderjahr), der „Golden Eagle“. Mit den Eintrittskarten erhält man Informationsmaterial. Viele Parks bieten innerhalb Übernachtungsmöglichkeiten in Blockhütten, die großen Motelketten (z.B. Best Western) findet man jedoch stets in der Nähe der Parkeingänge.
Pro Nationalparks sollte man im Schnitt 1 ganzen Tag einkalkulieren. Bei kleineren State Parks reichen vielleicht ein paar Stunden, bei größeren Parks wie dem Yellowstone N.P. sind mehrere Tage angebracht. Ausgiebige Wanderer oder Kletterer werden mancherorts sicher länger verweilen.
Allgemeine Reisetips zu den USA: Hier sei auf meinen Bericht „Go West“ verwiesen.
Hier der Überblick in alphabetischer Reihenfolge:
*** ARCHES NATIONAL PARK
Lage: Südost-Utah, Größe: 297km2, Gründungsjahr: 1971
Benannt nach über 200 natürlichen Felsbögen (Arches) aus rotem Entrada-Sandstein, entstanden durch Winderosion. Bekannteste Bögen: Delicate Arch, Double O Arches, Landscape Arch. Empfohlener Aufenthalt: 1 ganzer Tag
* AZTEC RUINS NATIONAL MONUMENT
Nordwesten New-Mexicos: 800 Jahre alte Ruinen der Anasazi-Indianer-Kultur (Landwirtschaft). Aufenthalt: 1 Stunde
* BADLANDS NATIONAL PARK
Lage: South Dakota, Größe: 982 km2 , Gründungsjahr: 1978
malerische Mondlandschaft, wüstenhafte, trockene Region, die durch Erosion in eine phantastische Landschaft mit tief eingeschnittenen Felsschluchten verwandelt wurde. Vielfarbige Gesteinsformationen. Mufflons, Antilopen und Bisons in freier Wildbahn. Touristisch weniger überlaufen. Aufenthalt: halber bis ganzer Tag.
*** BRYCE CANYON NATIONAL PARK
Lage: Süd-Utah, Größe: 146km2, Gründungsjahr: 1928
Liegt auf knapp 3000m Höhe (also warme Sachen dabei haben je nach Jahreszeit). Kein „richtiger“ Canyon, da nur eine Talwand. Am besten am nachmittag anreisen, Sonnenuntergang am Bryce Point erleben. Frühaufsteher sind dann morgens am Sunrise Point. Wanderung durch Felslabyrinth sehr empfehlenswert. Sehr spektakulär. Hier kommt man als Fotograf kaum zur Ruhe. Aufenthalt: insgesamt ein Tag.
** CANYON DE CHELLY NATIONAL MONUMENT
Lage: Im Navajo-Reservat in Nordwest-Arizona, Größe: 339 km2 , Gründungsjahr: 1931
Ein (zu Unrecht) weniger bekannter Park, Name (sprich: „schey“) hat indianischen Ursprung. Schöner Sicht über 300m tiefen Canyon von zahlreichen View-Points. Spektakulärer Blick auf den 244m hohen Spider Rock (Felssäule: einer Indianer-Legende zufolge saß dort einst wie Loreley als Schrecken für ungehorsame Kinder eine Spinnenfrau). Canyon eignet sich für Wanderungen oder Jeep-Touren. Aufenthalt: ein halber Tag
* CANYONLANDS NATIONAL PARK
Lage: Südost-Utah, Größe: 1366 km2 ,Gründungsjahr: 1964
Gewaltige Canyonlandschaft um den Oberlauf des Colorado mit den Höhepunkten „Islands in the Sky“ (Ausblick über rotes Felsenmeer), Needles District, Upheaval Dome. Aufenthalt: ein halber bis zu einem ganzen Tag
* CAPITOL REEF NATIONAL PARK
Lage: Süd-Utah, Größe: 979 km2 , Gründungsjahr: 1971
Aufgrund der Dichte von Nationalparks in dieser Gegend einer der weniger besuchten, aber gerade deshalb nicht weniger schön. Goosenecks Overlook, 20km langer Scenic Drive, Capitol Gorge, Hickman Bridge, Cassidy Arch. Aufenthalt: halber Tag
* CORAL PINK SAND DUNES
Lage: Süd-Utah zwischen Zion N.P. und Bryce Canyon, rosarota Sanddünen. Aufenthalt: 1 Stunde
* CUSTER STATE PARK
Lage: Südwesten South Dakotas
Kleiner Park in der Nähe von Rapid City. Benannt nach General Custer, bekannt von der Schlacht am Little Bighorn, welche jedoch in Montana stattfand. Als ich hier war, hatte ich (LosGatos) noch gar nicht gewußt, daß es (außer wenn Kevin Costner mit dem Wolf tanzt) in den USA noch freilebende Büffel gibt. Plötzlich stand einer neben meinem Auto. Viele weitere sollten folgen. Die Büffel (Bisons) trifft man z.B. auch im Yellowstone N.P. an. Aufenthalt: 2-3 Stunden
** DEAD HORSE POINT STATE PARK
Lage: unmittelbar vor dem Canyonlands N.P. Tolle Aussicht über das Colorado-Plateau. Bevorzugte Zeit: Sonnenuntergang
*** DEATH VALLEY NATIONAL MONUMENT
Lage: Südost-Kalifornien (Grenze zu Nevada)
Ich war 2mal dort, für mich ein Highlight. Mancher mag vielleicht dieser kargen Gegend nichts abgewinnen können. Meine Besuche erfolgten im März bzw. im Oktober, d.h. nicht zur heißesten Jahreszeit. Aber es war wahrlich heiß genug. Abends braucht man für die hochgelegenen Aussichtspunkte trotzdem eine Jacke. Die Zufahrtsstraßen sind mit zerfetzten Autoreifen, die dem heißen Asphalt nicht standhielten, garniert. Für Kühlwasser hat man extra (Self-)Service-Stationen eingerichtet.
Zabriskie Point ist ein toller Aussichtspunkt (gleichnamiger hier gedrehter Film von Antonioni aus den späten 60ern). Weitere Sehenswürdigkeiten: Devil‘s Golf Course (verkrustete Stoppelfelder aus Salz), Artists Drive (Felsen in Farben einer Maler-Palette), Badwater (86 Meter unterm Meeresspiegel, tiefster Punkt der Erde, Amerikaner lieben Superlativen), Stovepipe Wells (Sanddünen). Aufenthalt: insgesamt ein Tag
* DEVIL’S TOWER
Lage: Nordöstliches Wyoming
Spektakulärer Steilfelsen. Herausforderung für Kletterspezialisten. Aufenthalt für Nichtkletterer: 1 Stunde
* FIRE STATE PARK
Lage: Nevada (östlich von Las Vegas auf dem Weg zum Zion N.P.)
Rotes Felspanorama, welches auf die Nationalparks Utahs schon mal einstimmt.
Aufenthalt: 1 Stunde
* FOUR CORNERS
An diesem Punkt grenzen die 4 Staaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona aneinander. Zu sehen gibt es hier an sich nichts, aber man hat halt die Gelegenheit, sich auf ein paar Quadratmetern zu bewegen und dabei in einer Minute 4 US-Staaten zu begehen. Umzingelt ist dieser „Treff“-Punkt von Indianern, die an ihren Verkaufsständen Handarbeiten anbieten.
* GOBLIN VALLEY STATE PARK
Lage: Süd-Utah, zwischen Capitol Reef N.P. und Arches N.P.
Der rote Sandstein wurde hier durch Erosion zu zwergenhaften Gebilden (goblin=Zwerg) modelliert. Kaum zu glauben, wenn man es nicht selbst gesehen hat. Aufenthalt: 1 Stunde
* GOLDEN GATE NATIONAL RECREATION AREA
Erholungspark in San Francisco in der Nähe der Brücke aller Brücken. Aber über SF werde ich mal einen eigenen Artikel schreiben.
* GOOSENECKS STATE PARK
Lage: zwischen Canyon de Chelly und Monument Valley. Goosenecks (Gänsehals) des San Juan River, der sich durch das Gestein windet (Mäander). Kurzaufenthalt.
*** GRAND CANYON
Lage: zwischen Utah (North Rim) und Arizona (South Rim); Größe: 4931 km2 , Gründungsjahr: 1919
Die Schlucht des Colorado River ist bis zu 1700 m tief. Man bekommt wohl kein Gefühl für die Tiefe dieser Schlucht, wenn man da nicht mal selbst hinuntergegangen ist, was ich zweimal unternommen habe. Dabei bin jeweils den Bright Angel Trail hinabgestiegen.
Auf Wegweisern findet man nicht nur Entfernungsangaben, sondern auch die Zeit, die dafür zu veranschlagen ist. Dabei habe ich festgestellt, daß die amerikanischen Angaben nicht für Rekordjäger, sondern eher für rüstige Rentner gemacht sind. Ich bin kein Supersportler, aber habe es etwa in der Hälfte der angegebenen Zeit geschafft. Dabei habe ich mir gerade beim Bergabgehen eher Zeit gelassen. Als Zwischenstation oder auch Endziel kann Indian Garden dienen, was man nach 7,4km erreicht. Dann ist der größte Teil des Höhenunterschiedes bereits geschafft. Das Gefühl für die Tiefe bekommt man bis hierher also, den Colorado bekommt man von dort jedoch nicht zu sehen. Bei meiner ersten Tour bin ich hier umgekehrt. Ich hatte außer zwei Dosen Cola nichts dabei. Unterwegs gibt es nur frisches Quellwasser. Den Ausgangspunkt erreichte ich so ziemlich auf allen Vieren. Ich war total erschöpft.
In Indian Garden hat man die Möglichkeit, wenn man weiter will, entweder noch ca. 1,5km bis zum Colorado-Plateau zu gehen (eher flacher Weg) und dann den Blick auf den Colorado zu genießen, oder ganz hinunter zum Ufer des Colorado zu gehen. Es wird aber von der Parkverwaltung davon abgeraten, die Tour zum Flußufer an einem Tag hin-und-zurück zu absolvieren. Da ich (bei meiner zweiten Tour) aber erst den falschen Weg genommen hatte und den Weg von Indian Garden hinunter zum Fluß schon halb hinter mir hatte, meine ich (LosGatos), daß es für Leute mit guter Ausdauer kein Problem sein sollte. Wer ganz hinunter geht, kann unten in einem Camp übernachten (Reservierung unbedingt erforderlich). Bei meiner zweiten Tour hatte ich übrigens ein paar Energie-Riegel dabei. Die wirkten offenbar so gut, daß ich auf dem Rückweg sozusagen nur auf der Überholspur lief und Leute einholte, die schon kilometerweit vor mir waren. Zurück am Ausgangspunkt war ich nach über 20 km Fußmarsch und weit über 1000m Höhenunterschied kaum erschöpft. Wer sich den Aufstieg erleichtern möchte, kann sich dafür ein Maultier mieten.
Aufenthalt: 1 Tag
Reizvoll wäre sicher auch eine Rafting-Tour auf dem Colorado durch den Grand Canyon (dauert mehrere Tage), habe ich aber noch nicht gemacht.
* JOSHUA TREE NATIONAL MONUMENT
Lage: westlich von Los Angeles; Größe: 2253 km2
Wüstengebiet mit Granitfelsen und Joshua-Bäumen, die im April/Mai blühen.
* KINGS CANYON
Lage: Kalifornien in der Sierra Nevada
2130m tiefer Canyon
*** MESA VERDE NATIONAL PARK
Lage: Südwest-Colorado, Größe: 211 km2 , Gründungsjahr: 1906
Klippensiedlung mit prähistorische Ruinen (500-1300n.Chr.) der Anasazi Indianer
Aufenthalt: 2-3 Stunden
** MONUMENT VALLEY
Lage: Nordost-Arizona
Spektakuläre Westernkulisse, am besten zum Sonnenuntergang besuchen.
Kurz vor Monument Valley liegt der Mexican Hat, ein Felsen, der von weitem wie ein Sombrero aussieht.
** MOUNT RUSHMORE
Lage: Südwesten von South Dakota in den Black Hills
Die Köpfe der US-Präsidenten Washington, Jefferson, Lincoln und Roosevelt sind dort in den Felsen gehauen. Jeder Kopf ist an die 20m hoch. Aufenthalt 1-2 Stunden.
Nach dem Vorbild des Mount Rushmore entsteht derzeit in der Nähe das Bildnis des Crazy Horse, eines Häuptlings der Sioux-Indianer.
* NAVAJO NATIONAL MONUMENT
Lage: Arizona, nähe Monument Valley
Historische Klippensiedlung in schöner Felsumgebung.
* NEWSPAPER ROCK MONUMENT
Lage: Ost-Utah, östlich vom Canyonlands N.P.
An einer riesigen Felswand haben prähistorische Indianer viele Petroglyphen (Felszeichnungen) hinterlassen.
* PAINTED DESERT
Lage: Arizona östlich von Flagstaff
Farbenprächtige Steinwüste
** PETRIFIED FOREST
Lage: Arizona östlich von Flagstaff (gleich neben Painted Desert)
Hier sind Bäume im Laufe der Zeit zu Stein geworden. Wirklich prachtvolle Eindrücke, die einen kleinen Umweg auf jeden Fall wert sind. Weiteres Highlight: Die Blue Mesa. Am Parkausgang werden Kontrollen des Kofferraumes durchgeführt, denn die Mitnahme der „hölzernen“ Steine ist nicht gestattet. Schließlich soll nicht, was hier in Hunderten und Tausenden von Jahren entstanden ist, nicht in relativ kurzer Zeit von Touristen abtransportiert werden.
** RAINBOW BRIDGE
Lage: Grenze Utah-Arizona im Lake Powell
Die Rainbow Bridge ist ein natürlicher Felsbogen wie im Arches N.P. und gilt als Heiligtum der Navajo Indianer. Die Rainbow Bridge erreicht man per Bootstour ab Wahgweap Marina.
Aufenthalt am Lake Powell: 1 Tag
** SAGUARO NATIONAL MONUMENT EAST/WEST
Lage: östlich und westlich von Tucson/Arizona
Telegrafenmastenhohe Kakteen, die bis zu 200Jahre alt und bis zu 15m hoch werden können
**SEQUOIA NATIONAL PARK
Lage: Kalifornien in der Sierra Nevada, Größe: 1628 km2 , Gründungsjahr: 1890
Berühmt für Riesenmammutbäume. Der spektakulärste von ihnen ist der General Sherman Tree mit einer Höhe von 84 Metern und einem Durchmesser von 11 Metern. Er gilt als ältester Baum der Welt. Hier liegt auch der Mt. Whitney (mit 4418 Metern höchster Berg der USA außerhalb Alaskas). Weitere Sehenswürdigkeit: die Marmorhöhle Crystal Cave.
*** YELLOWSTONE NATIONAL PARK
Lage: Nordwest-Wyoming in den Rocky Mountains an der Grenze zu Idaho und Montana, Größe:8983 km2 , Gründungsjahr: 1872
Der Yellowstone N.P. ist der größte und älteste Nationalpark der USA. Er liegt in einem Becken auf ca. 2440m Höhe, das von Bergketten umgeben ist. Der Yellowstone River durchschneidet den Park von Süden nach Norden und mündet in den Yellowstone Lake, dann durchfließt er den Grand Canyon des Yellowstone River. Dadurch entstehen zwei spektakuläre Wasserfälle (34 bzw. 95 Meter hoch). Attraktionen des Parks sind heiße Quellen und an die 3000 Geysire, deren bekanntester, der Old Faithful, etwa stündlich für ca. 4 Minuten eine bis zu 54m hohe Säüle aus Dampf und heißem Wasser versprüht. Andere Geysire sind seltener aktiv, so z.B. der Giantess zweimal im Jahr für ca. 4 Stunden. Natürlich sind hier auch viele Tierarten vorhanden (Grizzlybär, Wapiti, Elch, Bison, Dickhornschaf, Luchs, Adler und viele mehr).
Aufenthalt: 3 Tage
** YOSEMITE NATIONAL PARK
Lage: Kalifornien in der Sierra Nevada unweit von San Francisco, Größe: 3080 km2 , Gründungsjahr: 1890
Durchflossen vom Merced River, welcher als Canon das Yosemite Valley entstehen ließ. Die 3stufigen Yosemite-Falls haben eine Gesamtfallhöhe von 739m. Der Park bietet 1300 Blütenpflanzen und 31 Baumarten, darunter Mammutbäume, sowie 60 Säügetierarten (u.a. Bären) und 220 Vogelarten.
Aufenthalt: mindestens 1 Tag
** ZION NATIONAL PARK
Lage: Südwesten Utahs, Größe: 595 km2 , Gründungsjahr: 1919
10km langer Scenic Drive, Narrows of the Virgin River, Weeping Rocks (hängende Gärten durch Sickerwasser verursacht), Checkerboard Mesa (Tafelberg mit erosionsbedingtem Schachbrettmuster). Sehr zu empfehlen ist eine Wanderung zu Angels Landing (450m Höhenunterschied, Roundtrip ca. 4 Stunden, festes Schuhwerk notwendig), man muß dazu kein Kletterspezialist, aber schwindelfrei sein (das letzte Stück zum Gipfel ist mit verankerten Ketten abgesichert).
SONSTIGE SEHENSWÜRDIGKEITEN
Selbstverständlich gibt es auf solchen Touren nicht nur Natur zu sehen, obwohl man nicht jedes amerikanische Stadtzentrum besuchen muß. Das ist oft nicht sehr abwechslungsreich und daher schade um die Zeit.
Natürlich gibt es Städte, die man nicht verpassen sollte. Das sind für mich (LosGatos) in dem bereisten Gebiet:
San Francisco (gibt demnächst mal einen eigenen Bericht)
Los Angeles (davon aber nur Hollywood mit Universal Studios, Disneyland empfehle ich nicht)
San Diego (besonders Halbinsel Coronado)
Las Vegas (natürlich bei Nacht)
Santa Fe
Besonders genießen sollte man den Highway 1 zwischen San Francisco und Los Angeles, für diese Fahrt entlang der Küste sollte man 3 Tage spendieren und sich besonders im nördlichen Teil für die Monterrey-Halbinsel und Big Sur Zeit lassen. Südlich von San Francisco etwas landeinwärts liegt übrigens das berühmte Silicon Valley. Ich habe dort zwar noch nie länger gelebt, aber immerhin gibt es dort ein kleines Städtchen namens "Los Gatos"...
Interessant sind natürlich auch Besuche in Indianer-Reservaten (Hauptsächlich in New Mexico und Arizona). Für einen wie mich, der mit Pierre Brice und Lex Barker aufgewachsen ist, sicher etwas ernüchternd. Denn Indianer sind auch nicht mehr, was sie mal waren....
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 15.10.2001
Veröffentlicht bei Dooyoo, Ciao, eComments, YOPI, Talk-ON weiterlesen schließen -
THE GOLDEN STATE
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
** Vorwort **
Auch heute mal wieder ein kleiner Reisebericht von mir. Wenn ich doch mal wieder Zeit haette ein bischen mehr in den USA rumzureisen...naja momentan muss ich mich wohl damit begnuegen ueber vergangene Reisen zu schreiben und in Erinnerungen zu schwellen.
Meinen heutigen Bericht moechte ich ueber den wuenderschoenen Staat KALIFORNIEN (CALIFORNIA) verfassen den ich der Vergangenheit schon einige male besucht habe. Als ich das Erste mal dort war, habe ich mir mit einer Freundin ein Auto gemietet und bin einmal durch ganz Kalifornien gefahren....ein super Trip kann ich Euch sagen. Ich werd Euch einfach mal die Staedte aufschreiben in denen ich bisher war.
** Wissenswertes ueber Californien **
Kalifornien ist der 3. groesste Staat in den USA. Die einzigen Staaten die noch groesser sind, sind Alaska und Texas. Kalifornien liegt an der Westkueste der USA und befindet sich direkt am Pazifischen Ozean. Kalifornien ist 1260 km lang von der Grenze zu Oregon bis runter zur Mexikanischen Grenze. Ausserdem grenzt Kalifornien auch noch an Nevada und Arizona und weil Kalifornien nun mal eine solch grandiose Lage hat und man dort fast immer schoenes Wetter hat, hat dieser Staat auch die meisten Einwohner in den USA. Kalifornias Spitzname ist "Der Goldene Staat" welchen er 1848 nach der Entdeckung von Gold erhielt.
** Und hier war ich ueberall **
Ich weiss garnicht wo ich zuerst anfangen soll....deswegen fang ich wohl mal oben im Norden an. Dort liegt "San Francisco" eine fantastische Stadt wie man sie sonst nirgendwo findet. Aber wer San Francisco besucht sollte sich gutes Schuhwerk einpacken denn man laeuft sich dort schnell die Fuesse platt. Ausserdem sollte man eine gute Kondition und Ausdauer mitbringen denn dort geht es wirklich nur Berg auf und Berg ab. Sehenswertes gibt es dort genug wie zum Beipiel: Die "Lombard Street", die wohl kurvenreichste Strasse auf der ganzen Welt (8 an der Zahl)...ein wunderschoener Anblick und Ausblick, vor allem im Sommer. Desweiteren sollte man sich den "Palace of Fine Arts", den "Fishermans Warf" sowie einen besuch auf Al Capone "Alcatraz" (Gefaengnis) nicht entgehen lassen. Jedoch waere es ratsam sich fuer Alcatrz schon vor beginn des Urlaubs in San Francisco Tickets uebers Internet zu bestellen, da diese schon Tage im vorraus ausverkauft sind (Hier spreche ich aus Erfahrung).
Nicht zu vergessen ist die "Golden Gate Bridge" die 1932 fertigestellt wurde und mit 1280 metern laenge die zweitlaengste Bruecke auf der Welt ist !!!
Allerdings solltet ihr auf schoenes Wetter achten denn die Bruecke verschwindet sehr leicht mal im Nebel.
Und fahr ein mal mit den beruehmten “Cable Cars” die in San Francisco das wohl Beste oeffentliche Verkehrsmittel sind.
** Ein paar wichige Adressen in San Francisco **
Alcatraz Island
41 Pier
San Francisco, CA 94133
415-705-5555
Fisherman's Wharf
The Embarcadero
San Francisco, CA 94133
415-956-3493
Lombard Street
Lombard and Hyde
San Francisco, CA 94109
415-391-2000
Cable Cars
Powell and Market Streets
San Francisco, CA 94102
415-673-6864
** Santa Cruz **
Auch hier kann ich nur sagen ein sehr schoener Ort, mit tollem Strand und guten Einkaufsmoeglichkeiten.
Direkt am Strand befindet sich der Pier auf dem eine Art Kirmes steht aehnlich dem am Santa Monica Pier in LA.
** Santa Barbara **
Dieser Ort eignet sich hervorragend zum Erholen und Auspannen vom Alltag. Der Strand dort ist gigantisch und gluecklicherweise auch nicht sehr ueberlaufen.
** Monterey **
Fuer Fischliebhaber heisst es hier HALT ! STOP ! Erst mal das tolle Aquarium besuchen von dem ich einfach schlicht weg begeistert war. Ausserdem soll man dort auch sehr gut Fisch essen koennen (nicht im Aquarium versteht sich) was ich leider nicht beurteilen kann da ich absolut keinen Fisch esse =(
** Und dann ist da noch die Stadt der Engel -- LA **
Alleine ueber LA koennte ich einen ganzen Bericht verfassen (was ich bestimmt irgendwann mal tun werde) aber hier erstmal einige Dinge die mir an LA besonders gefallen haben wenn ich auch im grossen und ganzen ein wenig von der Stadt enttaeuscht war.
Zu "Venice Beach" muss ich wohl nicht viel zu sagen da "Venice Beach" mitlerweile wohl vielen ein Begriff ist, genauso wie der Santa Monica Pier der seit Baywatch auch nicht mehr unbekannt ist (Beide eignen sich hervorragend zum Leute zu beobachten, einzukaufen, verschiedene Restaurants auszuprobieren etc.). Auch das "Hollywood Sign" welches 1923 gebaut worden ist sollte man sich unbedingt mal etwas naeher betrachten. Und dann ist da natuerlich der "Walk of Fame" am Mann's Chinese Theatre in Hollywood....Home of the Rich and the Famous...Stars und ihre Sternchen. Auch die Universal Studios und Disneyland sollte man sich hier auf keinen Fall entgehen lassen, zumindest nicht wenn man Spass an Freizeitparks hat.
** Ahh...fast haette ich das ach so schoene San Diego vergessen **
Hier habe ich leider nicht allzuviel Zeit verbringen koennen da mein Trip schon fast zu Ende war. Allerdings bin ich hier noch schnell ins "Sea World" geschlichen und habe dort einen Tag mit den wunderschoenen Tieren verbracht. Gigantisch sag ich Euch....meine Zeit im Sea World war auf keinen Fall verschwendet.
Man beachte:
Die Eintrittspreise der verschiedenen Freizeitparks (Universal Studios, Disenyland, Sea World) sind recht hoch: $40 - $50 pro Person.
** Allgemeines **
Was mir auch noch sehr gut gefallen hat sind die Vineyards in Napa und Sonoma Valley. In dieser Region befinden sich mehr als 200 Wein Produzenten, also ein wahres muss fuer Wein Liebhaber. Auch diese Gegend schreit foermlich nach Erholung.
Wer gerne in der Natur ist sollte auch dem Yosemite National Park einen Besuch abstatten, denn dieser National Park hat mit 740 metern den hoechsten Wasserfall in den USA. Ein Wahnsinns Anblick !!!
** FAZIT **
Californien ist auf jeden Fall eine Reise Wert. Dennoch sollte man versuchen nicht nur die verschiedenen Touristen Ecken abzuklappern sondern sich auch mal andere Dinge ansehen die vielleicht weniger bekannt sind. Die Landschaft Californiens ist einmalig und der Highway 1 der direkt am Wasser entlang fuehrt ist Atemberaubend. Ich habe dort wirklich sehr viele Filme verknipst um auch ja alles zu Fotographieren was ich dort gesehen habe. Das wichtigste ist allerdings das Du Dir ir fuer Deinen Trip genug Zeit nimmst um auch wirklich alles sehen zu koennen.
Mal wieder vielen Dank fuers Lesen meines Berichtes. Ich hoffe er hat Euch gefallen.
Alles Liebe,
Nadine
P.S. Ich entschuldige mich auch mal wieder fuer meine Rechtschreibfehler (bin schon zu lange in den USA) und die viele ae,ue und oe's aber mit der Amerikanischen Tastatur ist das alles nicht so einfach =) weiterlesen schließen
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