Mehr zu AutorInnen mit C Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Der Alchi-Mist
1Pro:
Es ist kurz...
Kontra:
... aber immer noch zu lang.
Empfehlung:
Nein
Warnung: Dieser Bericht enthält die gesamte Handlung des Buches. Dieser Bericht rät vom Kauf und/oder Konsum des Buches ab. Ihr könnt mir jetzt vertrauen und den Bericht lesen oder Ihr lest das Buch und ärgert Euch selbst. Sagt nicht nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.
Die Geschichte
Santiago aus Andalusien wird Schafhirte weil er die Welt sehen will. Sieht die Welt (also Andalusien) und dann ein Mädchen, das er heiraten will.
Träumt, ein Kind zeige ihm bei den Pyramiden einen Schatz. Beschliesst, den Traum als Omen zu nehmen und lässt Mädchen Mädchen sein, was ihm auch eine geschickt in die Handlung eingestreute Zigeunerin (Omen!) nahelegt.
Verkauft Schafe und fährt nach Nordafrika. Lernt, dass die Pyramiden in Ägypten sind und nicht in (wahrscheinlich) Marokko wo er gelandet ist. Betrüger klaut ihm alles Geld.
Santiago findet das Leben hart aber auch schon bald Arbeit als Glasverkäufer. Erfolgreich. Glasladenbesitzer hat auch Traum, will ihm aber nicht folgen. Santiago doch.
Schliesst sich einer Karawane Richtung Ägypten an. Lernt Englischen Alchemiestudenten kennen, der auf dem Weg zum Meister* ist. Disput ob man am Leben lernt oder aus Büchern.
Santiago erreicht die Oase wo der Alchimist lebt. Trifft Mädchen (Fatima). Will bleiben. Fatima schickt ihn seinem Traum nach, denn:
1. Wahre Liebe lässt los oder auch „true love waits“ (gell, Britney)
2. Frauen der Wüste (also RICHTIGE Frauen) respektieren Mann ohne Traum nicht
3. Frauen sind sowieso gut im Warten
Santiago trifft Alchimisten, besteht Prüfung und reist mit Alchimisten Richtung Ägypten weiter.
Unterwegs weiterhin häufige Erscheinung von Omen, Stammeskriegen und Vermögensverlusten.
Santiago und Alchimist werden gefangen genommen. Sollen sterben, ausser Santiago verwandelt sich in den Wind. Santiago spricht mit Wüste, Sonne, Wind. Erkennt nur Gott kann Wunder wirken. Da Gott aber auch in ihm (Santiago) ist, kann auch er Wunder wirken. Tut es und kommt frei. Alchimist auch.
Alchimist macht Gold (aus Blei oder auch aus den Filmrechten für dieses Buch), teilt dieses mit Santiago und einem Mönch. Lässt viertes Viertel des Goldes bei Mönch für ‚alle Fälle‘. Alchimist tritt ab, bzw. zurück in Wüste.
Santiago geht nach Ägypten, gräbt nach Schatz, findet ihn nicht und wird zur Abwechslung wieder mal beraubt. Der Räuber erzählt, er habe oft geträumt, dass in Andalusien unter einem Maulbeerbaum ein Schatz liege aber ER glaube ja nicht an sowas.
Santiago fährt (via Mönch wegen für-alle-Fälle-Goldes) zurück nach Andalusien und findet Schatz. Wird nicht mehr beraubt. Der Wind bringt im Kuss der Fatima zu der er zurückkehren wird.
- Ende -
Das Buch
Titel: Der Alchimist
Ausgaben:
Deutsch: Gebundene Ausgabe - 176 Seiten - Diogenes Verlag, Zürich (€ 17.90) und als CD - Steinbach Sprechende Bücher (€ 34.90).
Englisch: Taschenbuchausgabe – 177 Seiten - HaperCollins Publishers (£ 7.99) Grundlage für diesen Bericht.
Der Autor:
Paulo Coelhos wurde 1947 in Rio de Janerio geboren. Gemäss einer Kurzbiografie die wir auf auf der Website des Diogenes-Verlages (www.diogenes.ch) finden (bzw. nicht, weil die Seite grad mal wieder tot ist), wurde er mehrfach in eine psychiatrischen Klinik eingewiesen und wurde von der Militärjunta verhaftet und gefoltert. Er lebte als Hippie, schrieb und spielte Rocksongs und Theaterstücke, und befasste sich mit der ‚‘spirituellen Welt‘, in der Form von obskuren und weniger obskuren Religionsgemeinschaften, Drogen, schwarzer Magie und einem katholischen Orden in Spanien
.
1986 wanderte er den Jakobsweg (mittelalterliche Pilgerreise) nach Santiago de Compostela (Aaah, der Name unseres Helden) und fand den ‘richtigen Weg‘ oder ‘das Licht‘ oder wie auch immer. Diese Erfahrung ist in den Büchern ‚›Auf dem Jakobsweg‹ (1987) und ›Der Alchimist‹ (1988) verarbeitet.
Paulo Coelhos empfing zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine Werke und sein Wirken, unter anderem die “Medaille Chevalier dans l’Ordre des Arts et des Lettres” für seine künstlerischen und literarischen Verdienste, den “Crystal Award” des World Economic Forum und die “Golden Medal of Galicia” für Verdienste um den Pilgerweg von Santiago de Compostela.
Alles in allem ein hochangesehener und dekorierter Autor und Denker also, dessen Bücher in alle Sprachen dieser Welt übersetzt werden und Verkaufszahlen erreichen, die jedem Neuautor die Tränen in die Augen treiben.
Mein Urteil:
Wie gesagt, er meints ja gut, der Paulo und wenn mir der Alchimist mit 15 oder so über den Weg gelaufen wäre, hätte ich es bestimmt auch ganz toll gefunden. So habe ich damals halt Carlos Castaneda gelesen. Der war auch nicht viel besser, so im nachhinein betrachtet.
Der Vorschlag, dass man seinen eigenen Weg suchen und sich nicht durch kleine Rückschläge oder Ablenkungen davon abbringen lassen soll ist ja an sich ok. Nur das kann man eben auch in einem Satz sagen, da braucht es keine bemühte ‘orientalische‘ Geschichte dazu, zumal nicht, wenn sie so banal geschrieben ist wie hier.
Für mich auf jeden Fall ein kompletter Reinfall.
Normalerweise kommen meine Fehlkäufe und all die Nureinmallesen-Bücher ins Brockenhaus (Trödelladen), im Fitnessstudio oder Büro ins Leihregal oder halt sonstwohin, wo nochmal wer Freude dran haben kann.
Dieses Buch landete im Altpapier, zum Recycling. Wird zerfetzelt, aufgeweicht, durchgemantscht und hoffentlich zu Klopapier verarbeitet. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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A. von Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte
30.11.2002, 20:38 Uhr von
DieEine
34 Jahre bin ich alt, Klappe aufreißen ist eines meiner Lieblingshobbys.So richtig viel über mich...Pro:
leicht zu lesen, gut verständlich, lehrreich
Kontra:
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Empfehlung:
Nein
"Der Teufel ist nicht so schwarz als man ihn malt"
Das Sommer-Semester ist ja nun schon einige Zeit vorbei, aber da es in Uni-Deutsch auch nicht mehr Semesterferien sondern vorlesungsfreie Zeit heisst, musste ich in dieser Zeit auch etwas für die Uni tun. Zwei Hausarbeiten musste ich noch schreiben, eine davon über die 80seitige Novelle "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" von Adelbert von Chamisso.
*Der Autor*
***********
Graf Adelbert von Chamisso wird 1781 in der Champagne in Frankreich als Sohn eines alten lothringischen Grafengeschlechts geboren. Auf der Flucht vor der französischen Revolution, läßt sich die Familie in Berlin nieder. Chamisso, geplagt von einer inneren Heimatlosigkeit, sucht lange Jahre nach seinem Vaterland und wird schließlich Deutscher. Er dient dem preußischen Regiment und beginnt im Jahre 1812 das Studium der Botanik und Medizin. Von 1815 – 1818 nimmt er als Mitarbeiter des botanischen Gartens Berlin an einer Expedition zum Pazifik und zur Arktis teil. Nach dieser Reise, von der er in einer Art Tagebuch berichtet, wird er Assistent am Berliner Botanischen Garten und Kustos am Königlichen Herbarium.
Früh kommt er mit dem literarischen Zirkel in Berlin in Kontakt und wird dort schnell aufgenommen. 1832 übernimmt Adelbert von Chamisso die Herausgabe des Musenalmanach, womit er insbesondere junge Autoren fördert.
Am 21. August 1838 stirbt Adelbert von Chamisso in Berlin.
„Peter Schlemihls wundersame Geschichte" ist sein wohl bekanntestes Werk und machte ihn unsterblich.
*Peter Schlemihls wundersame Geschichte*
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In elf Briefen erzählt Peter Schlemihl seinem fiktiven Herausgeber Chamisso seine wundersame, märchenhafte Geschichte.
Bei einer Gartenparty des reichen Kaufmanns Thomas John, begegnet der arme Peter Schlemihl einem merkwürdigen, unscheinbaren, grauen Mann, der viele Dinge, egal welcher Größe aus seiner Tasche ziehen kann. Schlemihl ist der Herr unheimlich und er versucht sich zu entfernen, aber da spricht ihn der Mann an und schlägt ihm „einen Handel von einer ganz absonderlichen Sorte" vor. Peter Schlemihl soll dem Herrn für Fortunatis Glückssäckchen, welches bei jedem Griff hinein ein Goldstück hervorbringt, seinen Schatten verkaufen.
Nach einiger Überlegung stimmt er in den Handel ein und erfreut sich alsbald unheimlichem Reichtum. Allerdings macht der Reichtum nicht glücklich, denn ohne Schatten fällt Peter Schlemihl Jedermann auf, macht den Leuten Angst und wird fortan geächtet und gemieden.
Einzig sein treuer Diener Bendel hilft ihm dabei, mit seiner Schattenlosigkeit umzugehen, indem er auf allen Seiten Schlemihls Zimmers Kerzen anzündet, so daß es keinen Schatten geben kann und Peter Schlemihl darüber hinaus am Tage schläft und in der Nacht ausgeht.
Als sich Schlemihl als reicher Graf Peter ausgibt, kann er das Herz der Försterstochter Mina gewinnen, doch kurz vor der Hochzeit fällt seine Schattenlosigkeit auf und Mina heiratet Schlemihls ehemaligen Diener Rascal.
Da taucht der graue Herr auf und bietet Schlemihl einen erneuten Handel an. Gäbe er ihm seine Seele, so würde er seinen Schatten wiederbekommen und könne auch das Glückssäckchen behalten. Schlemihl wehrt sich gegen diesen Handel und wirft aus lauter Verzweiflung auch das Glückssäckel, das ihm so viel Leid gebracht hat, fort.
Von seinem letzten Geld kauft Peter Schlemihl sich ein paar Stiefel, die sich als Siebenmeilenstiefel entpuppen. Mit ihrer Hilfe reist er um die Welt und erforscht die Natur, die ihm zum Ersatz der menschlichen Gesellschaft wird.
In guten Taten für das natürliche System und der Geographie der Pflanzen sieht er nun den Sinn seines Lebens und bittet Chamisso seine Geschichte zu bewahren, daß sie den Menschen eine Lehre sei.
*Meine Meinung*
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Mal davon abgesehen, dass mir die Geschichte zum Hals raushängt, weil ich mich so intensiv damit beschäftigen musste, fand ich die Lektüre wirklich gut. Sie ist, wie es sich für eine Novelle gehört, nicht zu lang und lässt sich sehr gut, flüssig und schnell lesen.
Zu verstehen ist "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" auch sehr gut. Trotzdem bleibt genug Platz für eigene Interpretationen. Die Geschichte hat Märchencharakter. Der Teufel, in Gestalt des grauen Herrn, versucht mit eine Liest Peter Schlemihls Seele zu bekommen. Der Schatten, den Schlemihl verkauft wird wie ein Teppich gehandelt: man kann ihn aufrollen, abrollen, mitnehmen, anderen Menschen geben etc. Teilweise ist es wirklich sehr lustig, wenn man sich vorstellt, dass es sich dabei wirklich um einen Schatten handelt. Die Phantasie wird beim Lesen auf jeden Fall angeregt und neben den ganzen Interpretationsmöglichkeiten kann man auch noch eine Leere aus Peter Schlemihls Geschichte ziehen. Man muss im Leben auch auf die unbedeutend erscheinenden Sachen achten, denn sie sind es, die einen Menschen ausmachen. Ausserdem lernt man, dass Reichtum nicht glücklich macht.
Ich finde, dass "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" eine schöne Lektüre gerade auch für jüngere Schüler ist, denn die Geschichte macht Spass, regt die Phantasie an und ist vielseitig interpretierbar. weiterlesen schließen -
Cussler, Clive : "Im Zeichen der Wikinger"
Pro:
einfach geniale Schreibweise, super spannend
Kontra:
vielleicht manchmal etwas unrealistisch
Empfehlung:
Nein
Ich muss im Vorraus sagen, dass ich schon alle Bücher von Clive Cussler gelesen habe. Deshalb habe ich mich auch schon riesig auf die Neuerscheinung "Im Zeichen der Wikinger" gefreut und das Buch an wenigen Tagen verschlungen.
INHALT
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15.Juli 2001: Ca. 2500 Passagiere genießen im Pazifischen Ozean die Jungfernfahrt der Emerald Dolphin, dem luxuriösesten Kreuzfahrschiff, das je gabaut wurde.
Das Schiff der Blue Seas Cruise Line ist das erste Schiff, dass mit einem revolutionären Antriebssystem, das von Dr. Elmore Eagan erfunden wurde, angetrieben wird. Diese magnetohydrodynamischen Manschinen gewannen aus Seewasser ihren Treibstoff.
Kein Passagier und Besatzungsmitglied ahnt, dass die Emerald Dolphin ihren Bestimmungshafen nie errecihen wird. Um 4.00Uhr unternimmt der Kapitän der Emerald Dolphin, Jack Waitkus, einen letzten Inspizierungsggang durch das gesammte, bevor er sich ruhig in sein Bett legt. Um 4.10Uhr glaubt der zweite Offizier, Charles McFerrin, bei einem Routinerundgang Rauchgeruch wahrzunehmen. Sofort geht er dem geruch nach, der immer stärker wird. Als er die Tür zur Hochzeitskapelle aufreist, schlagen ihm heiße Flammen entgegen. Die gesammte Hochzeitskapelle steht zu diesem Zeitpunkt in Flammen. Voller Überraschung, dass die hypermodernen Feuermelde- und löschanlagen nicht automatisch ausgelöst wurden, funkt er den ersten Offizier Vince Sheffield an, der erst nicht glauben kann, was ihm sein zweiter Offizier erzählt. Um sicher zu gehen schickt er den ihn unterstellten Offizier Harding nach unten. Als dieser dann ebenfalls fassunglos dem ersten Offizier berichtet, was sich unter Deck abspielt, greift Sheffield ein und lässt den Löschtrupp verständigen. Danach weckt er den Kapitän. Keiner auf der Brücke versteht, warum sich die hypermodernen Brandmelde- und löschanlagen nicht ausgelöst haben. Nachdem sich die Feuerteuren weder automatisch noch manuell schließen lassen, beschließt der Kapitän sich eigens von der lage zu überzeugen. Es sollte sei letzter Gang sein. Bevor der zweite Offizier wieder auf der Brücke erscheint, stehen ganze Teile des Schiffes schon in Flammen. Nachdem der erste Offizier keinerlei Anstalten macht, Feueralarm zu geben, nimmt McFerrin die Kontrolle über das Schiff in die Hand. Er lässt die Sirenen ertönen und schon bal erscheinen die Passagiere auf dem deck. Unter ihnen ist auch Dr. Egan mit seiner Tochter Kelly. Nachdem die Funkkabine in Flammen steht, ohne dass vorher ein Notruf abgesetzt werden kann, scheint es so, als ob die Emerald Dolphin mit den Passagieren und Besatzungsmitgliedern zum Untergang verurteilt sei.
An Bord des einige Seemeilen entfernten NUMA-Forschungsboot meint Dirk Pitt, der Forschungsleiter, einen roten Schein am Horizont zu erkennen. Nachdem er, mit Hilfe eines Fernglases erkannt hat, was sich dort auf hoher See abspielt, lässt er das NUMA-Schiff mit Vollspeed auf die Emerald Dolphin zulaufen.
Währenddessen hat sich Dr.Egan mit seiner Tochter Kelly und einem braunen Koffer bis zur Reling durchgekämpft, als er plötzlich von zwei Männern angegriffen wird, die ihm seinen Koffer entreißen wollen. Ducrh diese Rangelei, der kelly nur fassungslos zusieht, verliert Dr. Egan das Gleihgewicht und stürzt samt Koffer von dem bereits lichterloh brennendem Boot. Sofort entschließt sich seine Tochter, die später nur ohne ihrem vater geborgen werden kann, über Bord.
Als das NUMA-Schiff an der Emerald Dolphin angelangt, haben die Vorbereitungen für eine rettungsaktion schon begonnen. Wie durch ein Wunder werden fast alle Passagiere von Dirk Pitt und seinem Team gerettet und ans Festland gebracht. Danach gibt es für das NUMA-Team um Dirk Pitt schon einen neuen Auftrag. Nachdem die Offiziere der Emerald Dolphin aussagten, dass die Lösch- und Brandmeldeanlagen sich nicht eingeschaltet haben, leigt der Verdacht der Sabotage nahe. Da die Emerald Dolphin während des abschleppens komischerweise gesunken ist, soll die NUMA mit einem Tiefseetauchboot zum Wrack hinuntertauchen und nach Sabotageanzeichen suchen.
Solche Zeichen werden auch schnell gefunden, und als dann auch noch das NUMA-Forschungsschiff entführt wird und nur durch eisernen Mut von Dirk Pitt und seinem Freund und Kollegen Al Giordino wieder befreit werden kann, verhärtet sich der Verdacht. Als dann auch noch versucht wird, ein zweites Schiff der Blue Seas Cruise Line mit dem neuen Antriebssystem samt Passagiernen und Besatzung auf Grund zu setzten, was Dirk Pitt und Al Giordino glücklicherweise verhindern können, hat die Suche nach demjenigen, der so etwas tut schon lange begonnen.
Dirk Pitt, Al Giordino und Kelly Egan geraten immer tiefer in einen Sumpf von Korruption und Tod hinein, denn die Tage der großen Ölmagnanten scheinen gezählt, als rauskommt, dass Dr. Egan ein "Superöl" erfunden hat. Die drei müssen noch viele spannende sowie kritische Situation überleben, ehe herausgefunden wird, wer der Drahtzieher dieser schlimmen Mordversuche ist. Am Ende retten die drei in einer megaspannenden Aktion die Statt New York vor der Zerstörung.
Als die drei sich einigermaßen von ihren Taten erholt haben, begeben sie sich am Schluß noch auf die Suche nach Dr. Egans heimlichen Labors, wo er seine Erfindungen erfunden hat. Dabei stoßen sie auf eine große Entdeckung. In einer Unterwasserhöhle finden sie ein paar vollkommmen erhaltene alte Wikingerschiffe von früher und die Nautilus, in der Dr. Egan sein Forschungslabor eingerichtet hat.
Damit endet das Buch.
Meine Meinung
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Ich finde, dass "Im Zeichen der Wikinger" den früheren Clive Cussler Büchern in nichts nachsteht. Es ist genauso spannend und genial geschrieben. Was mir in diesem Buch am besten gefallen hat, sind teilweise die Gedanken des Autors, die tatsächlich real erscheinen könnten, was jedoch nicht gut für die Menschheit wäre. Außerdem versteht es Clive Cussler, seine Leser mit seinen Geschichten udn seiner Schreibweise zu fesseln.
Weniger gut ist meiner Meinung nach, dass man am Anfang etwas länger braucht um zu verstehen, um was es in dem Buch tatsächlich geht. Auch in der Mitte und Am Schluß des Buches gibt es immer wieder Stellen, die man entweder nicht oder erst, nachdem man einige Seiten zurückgeblättert hat, versteht.
Auch ist es manchmal etwas unrealistisch, was in dem Buch passiert. Beispielsweise finde ich es sehr unrealistisch, wenn man mit einem uralten großen Passagierflugzeug durch die Häuserschluchten fliegen kann und dabei von einem Kampflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg beschossen wird.
Also ich kann jedem, der auf spannende Bücher steht nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Auch die anderen Clive Cussler, wie z.B. "Akte Atlantis" sollte man als Action-Fan gelesen haben.
Allerdings ist das Buch keineswegs eine leichte Lektüre, die man mal eben so kurz lesen kann. Außerdem besteht bei Clive Cussler Büchern immer die Gefahr, dass eine spannende Situation in die andere übergeht und man dadurch nicht aufhören kann, weiterzulesen. Ich finde jedoch gerade solche Bücher genial, die den Leser so fesslen, dass er sich davon "wegreisen" muss, um aufzuhören.
Und um genau so ein Buch handelt es sich meiner Meinung nach bei "Im Zeichen der Wikinger" weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Schatzinsel-Update fürs 21. Jahrhundert
10.11.2002, 20:02 Uhr von
Hindenbook
Das wär's 'dank' der neuen AGB für mich bei Yopi.de. Mit der Einstellung der 'Zahlungen' kann ich...Pro:
Turbulenter Action-Kracher ...
Kontra:
... mit vielen Fehlzündungen & Leerlauf.
Empfehlung:
Nein
1696: Der gefürchtete Pirat Edward "Red Ned" Ockham überfällt ein spanisches Schatzschiff, das auf den Weg zu den amerikanischen Kolonien ist. An Bord befindet sich der geniale Architekt Sir William Macallan, der seine englische Heimat verlassen musste und nun im Dienste des Königs von Spanien steht. Ockham metzelt die Besat zung nieder, verschont aber Macallan - er soll ihm ein Versteck für die Schätze bauen, die der Pirat auf seinen Raubzügen zusammengerafft hat. Vor der Küste von Maine beginnt Macallan auf der kleinen Insel Ragged Island sein Werk. Der geniale Baumei ster ersinnt eine gut gesicherte, mit Fallen gespickte Schatzgrube, die ohne Kenntnis des Schlüssels nicht betreten werden kann. Freilich ahnt Macallan, dass Ockham nach Beendigung des Werks keine Mitwisser dulden wird, und er rächt sich an seinem Peini ger, indem er sich heimlich einige ganz besondere Fallstricke einfallen lässt ...
1971: Seit zwei Jahrhunderten bemühen sich Schatzsucher aus der ganzen Welt, das Rätsel von Ragged Island zu lösen. Die Insel ist inzwischen von Tunneln durchbohrt wie ein Schweizer Käse. Viele haben Hab und Gut oder gar ihr Leben verloren. Niemandem ist es jedoch gelungen, Macallans Grube zu ergraben. Insel und Schatz gelten längst als verflucht.
Seit dem Zweiten Weltkrieg ist Ragged Island im Besitz der Familie Hatch. Auch sie hat den Fluch zu spüren bekommen; der Grossvater ruinierte sich, sein Sohn trägt noch immer an den Schulden. Da schleichen sich die Brüder Johnny und Malin Hatch zur Insel. Sie finden einen bisher unbekannten Zugang zur Schatzgrube, doch Johnny fällt einer von Macallans Todesfallen zum Opfer. Die Familie kommt über die Tragödie nicht hinweg; der Vater stirbt kurz darauf auf Ragged Island, und seine Frau verlässt mit dem überlebenden Sohn die Küste.
Heute: Malin Hatch ist ein anerkannter Mediziner geworden, der sich in der Forschung einen Namen zu machen beginnt. Den Verlust seines Bruders hat er nie verwunden und weitere Schatzsuchen auf Ragged Island verboten. Da stellt sich ihm Kapitän Neidelman vor, dessen Lebenstraum es ist, Ockhams Schatz zu heben. Er verfügt über die Mittel, die Ausrüstung und die Leute, es zu versuchen - und er hat das geheime Tagebuch William Macallans gefunden, das dieser als Ockhams Gefangener geführt hat.
Nach anfänglichem Widerstreben schliesst Hatch sich Neidelman und seinen Bergungs spezialisten an. Nach anfänglichen Rückschlägen macht die Suche gute Fortschritte - bis sich zeigt, dass der schon dreihundert Jahre tote Macallan noch einige Asse im Är mel versteckt hält ... Im bizarren Labyrinth der Schatzgrube gibt es bald die ersten To ten. Hatch rät zum Rückzug, doch Neidelman und seine Crew hat das Goldfieber ge packt. Allen Warnungen zum Trotz graben sie weiter, bis sich der Fluch schliesslich erfüllt: Macallans letzte Falle schliesst sich über dem Schatz und allen, die ihre Gier nicht zügeln konnten. Nur Malin Hatch und die junge Archäologin Bonterre können dem Inferno entkommen.
"Riptide" lehnt sich eng an eine reale Geschichte an. Auf der kleinen Insel Oak Island vor der Küste Neuschottlands in Kanada fanden drei Jugendliche, die hier Enten jagen wollten, im Jahre 1795 eine zugeschüttete Grube und zurückgelassenes Werkzeug, dessen Alter man auf etwa ein Jahrhundert schätzte. In den folgenden Jahren setzten aufwändige, letztlich aber ergebnislose Versuche ein, den vermuteten Schatz in der Erde zu bergen. Der Prolog, mit dem Preston und Child ihren Roman einleiten, ist fak tisch eine Zusammenfassung tatsächlicher Ereignisse. Dann wird die Geschichte aller dings fiktiv, denn bis heute ist es niemandem gelungen, auch nur in die Nähe des sa genhaften Schatzes zu kommen. Auch die Historiker tappen noch völlig im Dunkeln, was den wahren Erfinder der genialen Gruben-Konstruktion angeht.
Piraten, vergrabene Schätze, Labyrinthe voller Todesfallen, Skelette, uralte Flüche - kann man sich eine Ansammlung abgedroschenerer Klischees vorstellen? Wohl kaum! Gibt es etwas Spannenderes? Oh, nein! "Riptide" (das Wort bezeichnet eine gefähr liche Rückströmung auf dem Meer) ist ein Garn, gesponnen von zwei ausgefuchsten Meistern dieses Metiers (u. a."Das Relikt", eine Geschichte um ein Monster in einem Museum, sowie "Attic", die Fortsetzung, und "Mount Dragon", ein Medizin-Thriller, alle erschienen bei Droemer Knaur). Wie das häufig so ist, fragt man sich, nachdem man das Buch gelesen hat , wieso vorher noch niemand auf die Idee gekommen ist, das Rätsel von Oak Island als Aufhänger für eine Geschichte zu wählen, denn ein idea leres Fundament lässt sich schwer vorstellen.
Preston und Child bringen das ehrwürdige Genre des Abenteuer-Romans auf den neuesten Stand. Ihre Schatzgräber rücken der verfluchten Insel mit allen Wundermitteln zu Leibe, die Wissenschaft und Technik zu Beginn des 21. Jahrhunderts aufbieten kön nen. Die Autoren gelingt es, Geheimnis und High-Tech in Einklang zu bringen. Die entstandene Geschichte erinnert an Werke zweier weiterer Meister des modernen Wissenschafts-Thrillers: Michael Crichton (hier besonders "Congo") und Philip Kerr ("Esau").
Bei aller Hochspannung weist "Riptide" leider einige blinde Flecken auf. Wieso ver wandelt sich Kapitän Neidelman, den die Autoren als besonnenen Bergungsfachmann mit jahrzehntelanger Erfahrung einführen, praktisch von einem Moment zum anderen in einen schäumenden, mordlustigen Irren? Ist es eigentlich eine unumstössliche Regel, dass, sobald irgendwo ein Schatz gehoben werden soll, ein fanatischer Priester auf der Bildfläche erscheint, der einen Feldzug gegen solches aus immer unerfindlich bleiben den Gründen sündhafte Tun anzettelt? Wie kommt Dr. Hatch zu seinem Ruf als Medi ziner, wenn selbst der dümmste Leser schon hundert Seiten vor ihm weiss, dass radio aktive Vergiftung die Schatzsuchern mattsetzt?
Ein wenig übel stösst einem schliesslich die allzu gefällige Auflösung des Abenteuers auf. In der zusammenstürzenden Grube kämpfen die "Guten" mit den "Bösen" und um ihr Leben, während unter ihnen Ockhams Schatz in einem gähnenden Abgrund versinkt und über ihren Köpfen ein Gewittersturm wütet. Auf der Leinwand wird das später sicher toll aussehen, aber eine Überraschung ist dieser Schluss nicht.
Doch von solchen Einschränkungen abgesehen, verfliegt die Zeit bei der Lektüre dieses Romans wie im Fluge. "Riptide" raubt seinen Lesern die Nachtruhe, weil es schwer ist, sich loszureissen, sobald einen die Geschichte erst einmal in ihren Bann gezogen hat.
Originaltitel: Riptide (1998)
Droemer Verlag
Übersetzung: Thomas H. Merk
Titelbild: Fred Hazelhoff
508 Seiten
ISBN 3-426-19442-2
Taschenbuchausgabe: Knaur Verlag Nr. 61914
508 S.
EUR 9,90
ISBN 3-426-61914-8
(Copyright 10.11.2002/Dr. Michael Drewniok) weiterlesen schließen -
Coelho - Der Dämon und Fräulein Prym; Abgründe der menschlichen Seele
09.11.2002, 12:21 Uhr von
JustOliver
Momentan fast nur bei Trivago. Super interessant, schaut doch mal vorbei!!!Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Zum letzten Weihnachtsfest schenkte mein Bruder mir das Buch ?Der fünfte Berg? von Paulo Coelho. Nachdem ich ne zeitlang mit mir gerungen habe, habe ich das Buch dann doch gelesen und da ich von diesem Schriftsteller sehr angetan war bald sollte schon bald das nächste Buch, das hier vorgestellte, folgen.
ALLGEMEINE DATEN
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Die Bücher von Paulo Coelho ist 2001 erscheinen im Diogenes Verlag. Das Buch umfasst 199 Seiten und kostet in gebundener Form, und nur für diese kann ich den Preis sagen, da ich nur gebundene Bücher kaufe, regulär 17,90 ?. In der Zwischenzeit gibt es auch eine Jubiläumsausgabe, die für 10 ? zu erwerben ist. Die ISBN-Nr. ist 3257062826
INHALT
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Die Geschichte spielt in dem winzigen Bergdorf Bescos. Es beginnt damit, dass ein Fremder in dieses Dorf kommt, der von einer der alleinstehenden alten Frau beobachtet wird. Recht eigentümlich für den Leser sieht diese Frau, dass dieser Fremde einen Dämonen mitbringt und dies macht ihr Angst.
Diesen Fremden trifft die Kellnerin Chantal Prym am nächsten Tag bei einem Spaziergang durch den Wald. Die beiden kommen ins Gespräch und der Fremde offenbart Chantal einen grausigen Plan. Er zeigt ihr elf Goldbarren. Einen davon muss sie für ihn vergraben, die anderen 10 wird er an einer anderen Stelle verstecken. Diese 10 Goldbarren sollen die Bewohner von Bescos erhalten, wenn sie innerhalb von 7 Tagen einen Dorfbewohner opfern. Der eine Barren hat die Aufgabe, Chantal in Versuchung zu führen, denn sie weiß, sie kann ihn nicht nehmen, ohne verfolgt zu werden oder das Dorf zu verraten. Der Grund für dieses Experiment liegt darin, dass der Fremde herausfinden möchte, ob es noch gutes in der Welt gibt. Er hatte seine Frau und seine Töchter bei einer Entführung durch Terroristen verloren, was ihm den Glauben an die Gerechtigkeit des Lebens genommen hatte.
Abfangs kann Chantal sich recht gut gegen die Versuchung wehren. Doch irgendwann wird der innere Kampf in ihr stärker. Auf der einen Seite würde der Barren reichen, ihr ein neue besseres Leben zu bescheren. Auf der anderen Seite kann sie dem Dorf etwas gutes tun. Somit eröffnet sie eines Abends das Geheimnis des Fremden im Wirtshaus. Und die geistigen Verwirrungen ergreifen nicht nur Chantal sondern auch die anderen Bewohner, den Pfarrer, den Bürgermeister etc. Ein hin und her beginnt, ob man dieses Opfer bringen soll, welchen Vorteil man sich dadurch verschaffen kann und welche Person in dem Dorf das geeignetste Opfer wäre.
MEIN EINDRUCK
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Fasziniert habe ich das Buch gelesen. Denn Coelho behandelt in diesem Buch sehr facettenreich die Abgründe des menschlichen Charakters. Dies beginnt im Grunde schon bei dem Plan, den der Fremde für das Dorf geschmiedet hat. Die Enttäuschung des Fremden über den Tod seiner Familie wird ebenso plastisch dargestellt, wie der Plan, mit dem er prüfen will, ob es noch etwas Gutes in dieser Welt gibt. Und auch die inneren Konflikte der anderen Darsteller werden absolut mitreißend und natürlich geschildert. Chantals Überlegungen, das Gold zu nehmen und damit ein neues Leben zu beginnen, die inneren Zwiespälte von Pfarrer und Bürgermeister, die zwar ein schlechtes Gewissen bei allem was sie tun haben, jedoch gleichzeitig auch den Machtgewinn immer genau kalkulieren.
Diese Schilderung der Gefühle und Zwiespälte konfrontiert den Leser mit seinen eigenen Gedanken. Wie würde er reagieren. Sowohl in dem Falle des Fremden, als auch in dem Falle der verschiedenen Dorfbewohner. Allein deshalb schon ist das Buch ein Genuss.
FAZIT
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Mein Fazit ist eindeutig. Ein Buch, dass fesselt, das zum Nachdenken anregt und das den Leser Teil der Handlung werden lässt. Geld das gut investiert ist, wenn man sich nicht mit 08/15-Romanen zufrieden geben möchte. Von daher ist auch meine Empfehlung klar. Kaufen und Lesen!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-09 11:21:26 mit dem Titel Coelho - Der fünfte Berg; Und noch nen Gedicht
.... okok nicht ganz. Aber mein letzter Bericht handelte ja bereits von einem Buch von Paul Coelho, so dass die Überschrift nicht ganz falsch ist. Heute ist also das Buch dran, das ich zuerst von ihm gelesen habe: Der fünfte Berg.
ALLGEMEINES
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Das Buch ist im Jahre 1998 erstmalig im Diogens Verlag, der alle Coelho-Bücher verlegt, erschienen. Neben der gebundenen Version (ISBN: 3-257-06164-1; 222 Seiten, 17,84 Euro), die jedoch zumindest bei buch.de nicht merh lieferbar ist, wurde im Jahr 2000 ein Paperback-Exemplar (3-257-23158-X, 8,90 Euro) herausgegeben. Die Bücher sind im klassischen Diogens Stil gehalten. Beig-Farbender Einband, ca. 18 cm hoch und mit der Abbildung eines roten Bergs auf dem Titelbild.
INHALT
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Der Roman beschreibt das Leben des Propheten Elia. Der Leser begiebt sich somit auf eine Reise in das Jahr 870 v. Chr.. Im Lande Israel geht es drunter und drüber. Der König Ahab ehelicht die Heidin Isebel. Aus Liebe zu ihr will er den Glauben an Gott durch den Glaube an die phönizischen Gottheiten tauschen. Als Gott nun über Elia eine Dürre ankündigt, muss Elia vor den Häschern des Königs fliehen. Nach langer Flucht, die erst wieder nach Isreal führen sollte, wenn er Gottes Aufgabe, die ihm Gottes Engel nicht näher präzisieren, erfüllt ist) begibt er sich in die phönizische Stadt Akbar, wo er sich sicher wähnt. Die Phönizier sind jedoch keineswegs glücklich über den eher ungebetenen Gast. Vielmehr wird er geduldet, da man um seinen Wert für die Königin Isebel weiß und man Elia als gutes Pfand betrachtet, sollte man die Hilfe der Königin brauchen. Außerdem verbietet es ihen ihre Gastfreundschaft, gegen Elia vorzugehen.
Elia findet indessen Unterkunft bei einer Witwe und ihrem Sohn. Doch bald ziehen dunkle Wolken auf. Kundschafter einer Fremden Macht siedeln an den Grenzen zu Akbar und der Sohn der Witwe erkrankt schwer. Die Phönizier interpretieren dies als Zorn der Götter des fünften Bergs zu dessen Fuße die Stadt liegt. Als der Sohn stirbt, wird dies Elia zu Lasten gelegt und er soll auf den fünften Berg verbannt werden, um hier von den Göttern getötet zu werden. Hier trifft er einen Engel Gottes, der ihm die Weisung gibt, in die Stadt zurück zu kehren und den Sohn wieder zu erwecken. Dies tut er, was ihm fortan eine gesicherte Position in der Stadt als Berater des Stadthalters. Jedoch sind die Späher der Assyrer immer noch an Akbars Grenzen und werden inzwischen durch Truppen ergänzt.
Vor dem Hintergrund dieses schwelenden Konflikts spielt sich ein Machtkampf Elias mit dem Prister Akbars ab. Der Priester Akbars hütet das Alphabet, so dass es nur auserwählten beigebracht werdne kann. Den Umstand, dass die Assysrer vor den Toren stehen sieht er als Sstrafe der Götter an, die erzürnt sind, dass in anderen Teilen des Lans auch Unwürdige das Alphabet erlernen und somit die heilige Schrift beschmutzen. Da er hierin die göttliche Fügung sieht, tut er alles, um die Vernichtung der Stadt durch die Assyrer nicht zu vermeiden. Hiermit spielt er gegen Elia und den Stadthauptmann. Es kommt wie es kommen muss, die Statd wird überfallen, die friedlichen Einwohner Akbars, die primär für den Handel und weniger für ihrer kriegerischen Fähigekieten bekannt waren, werden niedergemetzelt und die Stadt völlig niedergebrannt. An dieser Stelle soll vom Inhalt einmal genug erzählt sein.
MEIN EINDRUCK
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Nun, wie ich teilweise anderen Meinungen hier schon entnommen habe, gehen die Ansichten zu diesme Buch doch sehr auseinander. Und sicherlich ist es ein Buch, das insbesondere auch von dem christlichen Hintergrund lebt. Wenn nun einer mit Gott, Kirche und Glauben nicht viel am Hut hat, der wird sicherlich auch dieses Buch enttäuscht weglegen.
Aber so bin ich nicht. Nun würde ich mich sicherlich nicht als Vorzeigechrist bezeichnen. Und ne Kirche seh ich eigentlich auch nunr noch ganz selten von innen und auch die genauen Details der biblischen Vorlage dieses Buchs sind mir nicht bekannt. Dennoch möchte ich schon sagen, dass ich an Gott glaube. Von daher hat mich das Buch doch einigermaßen gefesselt. Vor allem die Situationen des Zweifels und der Ausweglosigkeit, die Elia durchlebt, wenn es sich für den Tod des Sohns der Witwe oder den Untergang von Akbar oder für so viele andere Dinge die Schuld gibt, dürften jedem, der glaubt bekannt sein. Diese schildert Coelho wirklich sehr sehr gut. Und von daher bietet das Buch für mich einen Stoff, den ich nachvollziehen kann, und macht hier manchmal sogar ein wenig Mut.
Aber auch die generelle Theamtik fasziniert mich. Ich mag es einfach, wenn geschichtliche oder wie hier biblische Niederschriften genutzt werden, vor diesem Hintergrund eine Story aufzubauen. Vielfch bekommt man ein anderes Bild von dem, was man zuvor zu wissen glaubte und setzt sich wesentlich kritischer einmal mit den Dingen auseinander. Man kann sich hier überlegen, ob man sich von Coelho an die Hand nehmen lässt oder ob man sich kritisch mit dem Geschrieben auseinandersetzt und sagt, ich sehe das anders. Diese neuen Einblicke, die man hier gewinnen kann, sind mir wichtig, eröffnen sie doch eine wesentlich weitere Sichtweise auf bestimmte Dinge.
FAZIT
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Wie nicht anders zu erwarten, hat mich das Buch sehr gefesselt. Schließlich hab ich mir ja auch weitere Bücher von Coelho gekauft, was sicher nicht passiert wäre, wenn das Buch schlecht gewesen wäre. Mir gefällt einfach die Story vor einem vergangenen bekannten Hintergrund und die Überlegung, wie das Leben Elias im Detail ausgesehen haben könnte. Und zwar so detailliert, wie es die Bibel nicht beschreibt.
Wer diese Auseinandersetzung mit biblischem Hintergrund mag, der findet hier ein fesselndes Buch, das auch Stoff für Diskussionen bietet. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Im Zeichen des Drachen (Clancy, Tom): Endlich gelesen...
04.11.2002, 08:16 Uhr von
grunow
Hallo, seit einigen Jahren bin ich unter meinem Namen "grunow" bei verschiedenen Meinungsfore...Pro:
s. Text
Kontra:
s. Text
Empfehlung:
Nein
"Im Zeichen des Drachen" ist ein neues Meisterwerk von Tom Clancy.
Wie die anderen Bücher dieser Reihe ist die Hauptperson Jack Ryan, der mitlerweile Präsident der USA ist und nun in seiner 2. Amtszeit steckt.
Die Russen haben endlich einmal Glück. In Sibirien wird ein großes Erdölvorkommen gefunden, der Rußland in die Spitzengruppe der Produzenten bringen wird. Außerdem wird ein großes Goldvorkommen entdeckt. Mit diesen beiden Funden haben die Russen erstmals die Gelegenheit, Ihre Wirtschaft zu sanieren. Die Amerikaner sind entsprechend froh, daß Rußland es schaffen kann, zu einer wichtigen wirtschaftlichen Macht zu werden. Aber bevor es hierzu kommen kann, muß noch einiges passieren.
Der amerikanische CIA Agent Nomuri hat in China Glück. Er macht sich an eine Sekretärin des Miniters Fang ran. Diese verliebt sich in Nomuri. Nach einigen Liebesnächten ist sie soweit, daß sie eine Überwachungssoftware auf Ihrem PC installiert. Eine Ihrer Aufaben ist es, das persönliche Tagebuch des Ministers zu führen. Damit hat die CIA erstmals die Möglichkeit, sich in die chinesichen Gedankengänge hereinzuhacken.
Dabei erfahren die Amerikaner, daß die Chinesen unter der Führung eines anderen Ministers ohne Aufgabenbereich und Ihres Vorsitzenden der Partei einen Angriff auf Rußland planen. Nicht nur das, die Amerikaner wollen eine Normalisierung der Handelsbeziehungen mit China, da diese zwar Ihre Waren nach Amerika verkaufen aber amerikanische Waren nicht nach China kommen können. So ist es dann soweit, daß die Amerikaner Ihren "Trading Reform Act" anwenden wollen, wo Sie den Chinesen die gleichen Handelsbeschränkungen auferlegen. Es kommt im laufe des Buches zu dieser Drohung.
Aber die Inkraftsetzung muß nicht mehr durchgeführt werden. Eine CNN Mannschaft ist in China und berichtet über die Handelsgespräche. Sie kommen auf die Idee eine Reportage über die Chinesichen Christen zu machen. Gerade als Sie einen anwesenden Botschaften des Vatikans besuchen wollen kommt es zu einem schweren internationalen Zwischenfall. Die Geistlichen erfahren, daß bei einer Frau während der Geburt das Kind getötet werden soll. Dieses ist nach dem chinesichen Gesetz so normal, wenn man ein 2. Kind bekommt. Aber die Geistlichen wollen das Kind schützen. Den Ärzten kommen einige Polizisten zur Hilfe und erschießen 2 der Geistlichen. CNN überträgt dieses in alle Welt. Damit nimmt die Krise Ihren Lauf...
Wie wird Jack Ryan mit seinem Team auf diese Krise reagieren?
Tom Clancy zieht in diesem Buch wieder einmal alle Register. Die internationale Welt ist nicht mehr mit der Realität zu vergleichen, aber die Geschichte ist wieder sehr spannend erzählt und während ich diese Geschichte las, war ich von der Story gefesselt worden. Ich weiß nur noch nicht, womit Tom Clancy diese Geschichte nun fortsetzen will. Ich bin jedenfalls auf eine Fortsetzung gespannt.
Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Muß für jeden Clancy Fan.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-04 16:21:58 mit dem Titel Rainbow Six (Clancy, Tom):
John Clark, Alistair Stanlay und Domingo "Ding" Chavez befinden sich zum Teil mit Ihren Frauen auf einem Flug von den USA nach London.
John Clark ist zum Leiter einer neuen Anti-Terror Einheit der Nato ernannt worden. Er hatte diese Pläne seinem Freund, dem Präsidenten der USA, vorgestellt und leitet nun ein neus Kommando namens "Rainbow". Er selbst hat den Code-Namen "Rainbow Six". Seine Erfahrungen hat er während seines Militärdienstes als Navy Seal erworben, danach wurde er von der CIA für Ausseneinsätze überall auf der Welt eingesetzt.
Alistair Stanlex ist der stellvertreter von John Clark und hat sich seine Sporen bei der britschen SAS und dem MI 6 verdient. Dabei war er genauso im Ausseneinsatz wie John Clark.
Domingo "Ding" Chavez ist der Schwiegersohn von John Clark. Er war bei den Rangern, einer Spezialeinheit der Army und war dann für die CIA tätig, nachdem er noch einen Abstecher zur Delta Force gemacht hatte. Er soll eines der beiden 10 Mann Teams von Rainbow kommandieren. Seine Frau erwartet gerade ihr erstes Baby.
Die drei sind alle auf einer normalen Linienmaschine der Unites Airlines und sie sind bewaffnet. Dieses ist einer der Vorzüge, wenn man für eine Anti-Terror-Einheit arbeitet.
An Bord der Maschine befinden sich ebenfalls noch 3 Spanier, die ein anderes Flugziel als London haben. Sie wollen die Maschine entführen. Dieses tun sie auch, hätten ihre Planung aber besser machen müssen, denn ihr Ziel, der Spanische Botschafter, befindet sich garnicht an Bord dieser Maschine.
So kommt es, dass die 3 Ihren ersten Einsatz haben, bevor die Einheit offiziell Ihren Dienst aufgenommen hat. Die 3 bringen die Maschine wieder in Ihre Gewalt, müssen sich jetzt aber einen anderen Weg überlegen, wie Sie nach London kommen, denn Ihre Tarnung ist auf diesem Flug aufgeflogen.
So wird dann doch eine Air Force Maschine für den Überflug genommen und die 3 können Ihren Dienst antreten. Als erste Überraschung erfahren John und Ding Ihre militärischen Ränge. John ist ein General und Ding ein Major dieser Einheit.
Untergebracht sind sie auf dem gleichen Stützpunkt wie die Britsche SAS, da hier alle notwendigen Einrichtungen vorhanden sind.
Zur gleichen Zeit in den USA: John Brightling hat mit seiner Frau vor 10 Jahren einen Plan erarbeitet. Sie wollen die Menschheit ausrotten, denn sie sind der Meinung, dass nur mit dieser Massnahme die Erde geschützt werden kann. Eine kleine Gruppe von Menschen soll dann in Ko-Existenz mit der Natur überleben.
Als einen Teil des Planes haben sich die beiden zum Schein getrennt und John Brightling hat sich vom Naturschutz abgewandt. Gleichzeitig hat er sein Pharma-Unternehmen zu einem erfolgreichen Unternehmen im Bereich der Krebs-Forschung und der Forschung an Viren mit Hilfe der Bio-Technologie gemacht. Die beiden scharrten noch einige andere um sich herum, die ebenso denken. Genug Geld haben Sie zur Verfügung. John Brightling hat Milliarden verdient mit seinem Unternehmen.
Einer von Ihnen ist Bill Henriksen, ein Anti-Terror-Experte des FBI, der mitlerweile einen grössten privaten weltweiten Sicherheitsdienste leistet. Diese 3 haben einen teuflischen Plan ausgeheckt.
Während der Olympiade in Sydney wollen sie einen neu entwickelten Virus verspühen. Auf diesem Wege werden Menschen überall auf der Welt infiziert. Der Virus wirkt 100 % tödlich und lässt sich Zeit, bis er sein Opfer dahinrafft.
Die Frau von John Brightling hat währenddessen Ihren Weg in der Politik gemacht und ist nun eine Beraterin des Präsidenten für Umweltfragen. Hier hat sie Zugang zu allen Sicherheitsinformationen der höchsten Sicherheitsstufen in den USA. Aber auch sie kennt Rainbow noch nicht.
Der Plan ist ganz einfach. Die 3 engagieren einen gewissen Popov. Er war für die Ausbildung und die Kontakte zu Terrororganisationen in Europa für den KGB tätg. Nachdem der KGB diesen Bereich aufgegeben hat, wurde Popov in den Ruhestand geschickt.
So bekommt Rainbow sehr schnell seine ersten Einsätze. In Österreich und der Schweiz müssen Terror-Teams ausgeschaltet werden. Dieses übernimmt in beiden Fällen das Team von Ding, da es gerade Bereitschaft hatte.
Als nächstes versucht Carlos aus einem französichen Gefängnis auszubrechen, er lässt viele Kinder in einem spanischen Freizeitpark gefangennehmen. Auch dieses klappt nicht so wie gewünscht, die Terroristen werden auch hier wieder ausgeschaltet.
Popov bekommt heraus, dass Rainbow existiert und berichtet dieses an seinen Chef, John Brightling. Für Popov ist dieses ein Glücksfall. Er versucht, nur Geld zu machen und kennt die Pläne seines Chefs nicht.
Dieser beschliesst nun, Rainbow auszuschalten. Dieses organisiert wieder Popov. Er nimmt Kontakt zur IRA auf und diese übernehmen den Auftrag für 6 Mio US Dollar und einer Drogen-Lieferung. Selbst die Drogen sind für Popov kein Problem. Sein Chef hat ein Pharma Unternehmen und kann somit selbst Drogen legal beschaffen.
4 Leute von Rainbow Team 1 sterben bei dem Anschlag. Alistair wird schwer verletzt. Die Aktion ist für Brightling ein voller Erfolg. Henriksen bekommt den Auftrag bei der Olympiade...
Fazit:
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Dieses ist nur ein kleiner Teil des Buches. Ich habe einen Teil der Geschichte der 1. Hälfte dieses Buches erzählt.
Tom Clancy ist mit diesem Buch ein Hit gelungen, der mich für einige Tage von dem Computer verbannt hatte, da ich dieses Buch unbedingt fertig lesen musste. Die Geschichte ist sehr lebendig erzählt. Die Charaktere der Personen sind wieder gut dargestellt und die Spannung reist während des gesamten Buches nicht ab, wobei hier Schwankungen vorhanden sind. Meiner Meinung nach, kann man dieses Buch auf jedem Fall gut lesen, wenn man High-Tech Thriller mag. Ich warte darauf, dass der 2. Teil dieser Reihe geschrieben wird.
Erschinen im Heyne Verlag
Preis: 9,95 EUR oder 19,46 DEM
ISBN 3-453-17186-1
Seiten: 1004
Erschienen in Deutsch: 1999
Erschienen in Englisch: 1998
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-06 07:08:05 mit dem Titel Jagd auf Roter Oktober (Clancy, Tom): Der umfassende Vergleich / Buch oder Film...
Buch oder Film, was sollte man sich ansehen oder lesen?
Erstmal zu Story beider Geschichten:
Die "Roter Oktober" ist das neueste U-Boot der Typhoon-Klasse und der ganze Stolz der Marine der Sowjetunion. Die Roter Oktober ist mit vielen neuen Einrichtungen versehen. So hat dieses U-Boot ein Antriebssystem, was nicht mit einer Schraube arbeitet und dadurch sehr leise ist.
Kapitän Ramius befehligt das Schiff. Da er einer der besten Kapitäne der russischen Marine ist, konnte er sich sogar seine Crew zum Teil selbst aussuchen und hat somit Offiziere gewählt, die ihm blind vertrauen.
Dieses ist auch notwendig. Der Tod seiner Frau ist nun 1 Jahr her und er selbst hat keine Familie mehr in Russland, ausser vielleicht seinen Onkel, der im Politbüro für die Marine zuständig ist. Ramius selber ist kein Russe, sondern ist in Litauen geboren.
Das Boot ist natürlich auch schon von der amerikanichen Aufklärung entdeckt worden. Diese wundern sich, was 4 Klappen zu bedeuten haben. Aber noch ist es nicht so eilig, sich hierüber Gedanken zu machen. Dieses ändert sich dann aber schlagartig.
Die Roter Oktober läuft zu Ihrem ersten Manöver aus. Kapitän Ramius täuscht einen Unfall vor, um seinen Ploitoffizier an Bord umzubringen, da dieser neben ihm selbst, die Befehle kennt. Als nächstes tauscht er die Befehle aus und nimmt den 2. Raketenstartschlüssel an sich.
Der Befehl neuerer Art lautet nun: "Die Roter Oktober läuft zur amerikanischen Küste aus, dringt in die amerikanischen Gewässer vor und macht dort Ihre Übungen, danach wird nach Kuba gefahren."
Somit macht sich die Crew auf den Weg Richtung USA. Die USS Bremertown entdeckt das U-Boot und nimmt die Verfolgung auf. Dieses ändert sich dann aber schlagartig. Die Roter Oktober schaltet von Schrauben auf den Raupenantrieb um. Sie ist damit plötzlich vim Sonar verschwunden und auch eine Kurskorrektur der Russen wird nicht mehr erkannt. Somit wissen die Russen, dass die Amerikaner Ihnen ganz dicht auf den Fersen gewesen sind, denn nur direkt im Bereich der Schrauben funktionierte das russische Sonar nicht. Die Amerikaner haben deshalb schon angefangen hinter der Schraube ein Schleppsonar hinterherzuziehen. Damit ist dieser Wunde Bereich des U-Bootes auf jeden Fall gut geschützt.
Ramius hat aber vor dem Ablegen noch einen kleinen Brief an seinen Onkel geschickt. In diesem kündigte er an, dass er zu den Amerikanern überlaufen will. Die Reaktion war dann auch entsprechend. Die gesamte Atlantikfloote erhielt den Befehl zum auslaufen. Ebenso wurde ein Versenkungsbefehl an alle Jagd-U-Boote gesandt. Die Raketenboote wurden zurückbeordert, damit sich auch deren Geleitschutz auf die Suche nach der Roten Oktober machen konnte.
Nun kommt Jack Ryan mit ins Spiel. Er ist Analytiker der CIA und ein Vertrauter des stellv. Chefs Admiral Greer. Ryan bildet sich seine eigene Theorie und über einen Freund hat er mitlerweile herausbekommen, wofür diese Klappen dienen könnten. Er stellt seine Vermutung den amrikanischen Militärchefs vor. Diese belächeln Ryans Idee, dass Ramius überlaufen könnte. Aber der Sicherheitsberater des Präsidenten schickt Ryan auf eine Aussenmission, er soll das Boot finden und notfalls mit dem Kapitän des Bootes abstimmen, wie es weiter gehen soll.
Somit wird Ryan auf einen Flugzeugträger geschickt. Während dessen nimmt ein neues U-Boot die Verfolgung der Roten Oktober auf. Es handelt sich um die USS Dallas. Eines der modernsten Boote der Los Angeles Klasse. An Bord befindet sich auch ein super Sonar-Unteroffizier. Er hat eine Theorie, wie man die Roter Oktober entdecken kann. Dieses ist natürlich eine gute Chance für die Amerikaner.
Die Jagd beginnt. Ryan lässt sich zur Dallas fliegen und dann passiert etwas. Die Russen erzählen den Amerikanern, dass einer Ihrer Kapitäne durchgedreht ist und die USA mit seinen ballistischen Raketen angreifen will. Davon hat die Roter Oktober immerhin 24 Stück an Bord mit jeweils mehreren großen nuklearen Sprengköpfen.
An Bord der Roten Oktober ereignen sich mehrfach Sabotageakte, Ramius hat schon vermutet, dass sein toter Politoffizier nicht der einzige Agent an Bord des U-Bootes sein dürfte.
Die Amrikaner erhalten den Befehl "Roter Oktober" bei Sichtung sofort anzugreifen und zu versenken. Dieses kann Ryan dann gerade noch verhindern mit einem Trick. Die Amerikaner nehmen auf eine recht unkonventionelle Weise Kontakt mit der Roter Oktober auf. Nun steht fest, dass Ramius zusammen mit seiner Crew überlaufen will und die Amerikaner werden ihn dabei unterstützen. ...
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Fazit:
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Damit endet auch die Gemeinsamkeit der Geschichte. Im Film werden nicht so viele einzelne Szenen wie im Buch erwähnt. So ist im Film von einem Boot weniger die Rede. Der Kampf zwischen den U-Booten wird bei beiden sehr gut dargestellt, wobei mir die Buchversion besser gefällt, da diese meiner Meinung nach besser beschrieben ist.
Die Amerikaner übernehmen die Roter Oktober und auch die Überfahrt ist im Buch noch besser beschrieben als im Film.
Ein wesentlicher unterschied ist auch der Zeitfaktor. Das Buch wurde während des Kalten Krieges geschrieben, während der Film nach dem Ende des Kalten Krieges gedreht wurde. Dadurch konnte man aus politischen Gründen die Russen nicht mehr als die absoluten Bösewichte darstellen.
Tom Clancy ist mit diesem Buch ein super Thriller gelungen und dieses Buch hat ihn dann auch Weltberühmt gemacht.
Mir persönlich hat das Bich besser gefallen als der Film, aber dieses ist mit Sicherheit Geschmackssache.
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 3-453-18979-5
Preis: 17,50 DM oder 8,95 EUR
Erschienen in Deutsch: ?
Erschinen in Englisch: 1984
Seiten: 493
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-06 18:55:32 mit dem Titel Tom Clancy's OP-Center, Sprengsatz
Das OP-Center hat mal wieder einen Auftrag erhalten. Es geht darum, den Weltfrieden zu bewahren.
Wie immer könnt ihr meine Zusammenfassung des Buches nach der 2. *-Reihe lesen.
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Das OP-Center hat ein neues Projekt in der Erprbungsphase. Es geht um ein Wohnmobil. Ein Wohnmobil? Nein, es sieht nur so aus. Dieses Wohnmobil ist ein Prototyp für ein mobiles OP-Center, mit dem vor Ort die Unternehmungen der Teams unterstützt werden sollen.
Für den Test des neuen OP-Centers ist General Rodgers als stelv. Leiter dieser Einheit zuständig, während Paul Hood alles von den USA aus überwacht. Alles läuft bestens, bis auf einmal eine Gruppe von Kunden auf die Idee kommt, einen schweren Anschlag zu verüben. Mit diesem Anschlag soll die Türkei in eine Krise oder besser noch in einen Krieg mit den Nachbarstaaten verwickelt werden.
Ein Team der Kurden beginnt also damit, dass Sie einen Perfekten Angriff auf den Atatürk Staudamm planen und auch ausführen. Ziel ist die Sprengung dieses riesigen Staudamms. Diese Aktion klappt auch und die Türkei beginnt sofort damit, alle Kräfte gegen die Terroristen einzusetzen. Hier kommt der Türkei zu Gute, dass Sie von dem Test des OP-Centers weiss und einen Colonel der Abwehr in dem Wohnwagen hat. Somit kann gleich mit der elektronischen Aufklärung begonnen werden. General Rodgers und der Colonel machen sich mit einem Motorrad auf den Weg zu einer Erkundungsmission. Diese klappt auch fast, leider werden beide von den Kurden gefangengenommen.
Das mobile OP-Center macht sich sofort auf den Weg um ihren Chef zu retten. Hierbei geraten Sie auch in eienn Hinterhalt und sie werden mit Ihrer eigenen Technik geschlagen. Das Fahrzeug wird kampflos durch die Kurden erobert. Nun entdecken diese, was sie da in der Hand haben und machen sich zusammen mit Ihren Geiseln auf den Rückweg nach Syrien, wo sich das Hauptquartier befindet.
Israel wird durch Paul Hood eingeschaltet und setzt einen Spezialisten ein, der nach Syrien eindringen soll und bei der Befeiung der amerikanischen Kollegen helfen soll. Er dringt nach Syrien zu Fuss ein und macht sich auf den Weg zu dem wahrscheinlichen HQ des Feindes.
Währen dessen versucht General Rodgers einen Fluchtversuch, der leider fehlschlägt, was ihn in der Folge auch noch schweren Misshandlungen aussetzt, die er wahrscheinlich den Rest seines Lebens nicht mehr vergessen wird.
Paul Hood hat ein ganz anderes Problem. Sein Team wird gefangengehalten und das OP Center hat die Aufgabe im Falle einer Entführung das mobile Center unschädlich zu machen. Also muss die Spezialeinheit des OP Centers versuchen, die Freunde zu befreien, bevor die übliche Methode angewendet wird. Man setzt eine Tomahawk ein...
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Auch für diesen Teil hat sich Tom Clancy eines der europäischen Krisengebiete zum Ziel genommen und eine Geschichte konstruiert, die meiner Meinung nach so hätte jederzeit passieren können. Mich wunderte sogar, dass die Kurden solche Anschläge niemals probiert haben, denn damit hätte die PKK den Türken und der ganzen Region schaden können.
Wir können nur froh sein, dass sich dieses Buch niemand als Vorlage für seinen Anschlag genommen hat.
Verlag: Heyne Verlag
ISBN 3-453-18013-5
Preis: DM 12,00
Erschienen in Deustch: 04.2001
Seiten: 462
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-09 07:28:22 mit dem Titel Machtspiele (Clancy, Tom ; Pieczenik, Steve): Spanien droht Europa ins Chaos zu stürzen...
Ein neuer Fall für das OP-Center, einer recht neuen Einheit, die in Washington auf der Andrews-Air-Force Base Ihren Sitz hat. Das OP Center hat die Aufgabe zu verhindern, daß es zu weltweiten Katastrophen kommt. Sie sollen schon bei kleineren Krisen anfangen einzugreifen, bevor sich diese zu einer grossen Krise wandeln kann.
Wer nicht den Inhalt dieses Buches lesen will, der sollte gleich zu meinem Fazit nach der 2. *-Reihe springen.
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Das OP-Center ist von einem spanischen Politiker um Hilfe gebeten worden. In Spanien weiten sich die Kulturproleme immer weiter aus und der Politiker befürchtet, dass durch einen Funken Spanien zerbrechen könnte.
Somit wird eine Mitarbeiterin des OP-Centers nach Spanien geschickt, die Erfahrungen im Bereich der Diplomatie hat (Marthaa). Eine andere Kollegin (Aideen) begleitet sie. Als Sie den Regierungssitz betreten wollen, schlägt die Falle zu, Marthaa wird durch ein Terrorkommando erschossen. Der Politiker will hiernach nicht mehr mit Ihnen reden.
Das OP-Center löst bei sich sofort Alarm aus und beginnt mit der Arbeit. Wie sich herausstellt, war dieses eine abgesprochene Sache, um Spanien in ein Chaos zu stüpzen.
Aber in Spanien gibt es einige Gruppen, die um die Vorherrschaft in der Regierung kämpfen. So versucht neben einem General auch noch eine Verbrecherorganisation seine Macht zu stärken. Also fangen diese beiden Gruppen ihren kleinen Privatkrieg an. Mitten drin in dieser Aktion sind Aideen und ein Mitarbeiter von Interpol.
Diese beiden sind die letzten Chancen des OP-Centers die Lage in den Griff zu bekommen, bevor es zu einem Putsch des Militärs kommen kann und Spanien auseinanderbricht, da dieses nach Meinung des OP-Centers auch zu einer Krise in Frankreich führen könnte, da dort auch eine Gruppe von Basken lebt, die dann zusammen mit Ihren Spanischen Brüdern einen eigenen Staat ausrufen könnte. Einen Bürgerkrieg in Spanien und auch in Frankreich gilt es also zu verhindern.
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Meiner Meinung nach ist dieses eines der schwächeren Bücher in der Reihe der OP-Center Romane von Tom Clancy. Er verfängt hier zum Teil in seiner eigenen Story und an manchen Stellen ist dieser Roman recht unglaubwürdig geschrieben.
Aber eine gute Abendlektüre stellt dieses Buch trotzdem dar. Ich kann es wie die gesamte Reihe nur empfehlen.
Verlag: Heyne
ISBN 3-453-15194-1
Preis: 14,90 DM
Erschienen in Deutsch: 1999
Seiten: 367
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-10 07:10:42 mit dem Titel Tom Clancy's OP-Center, Ausnahmezustand / Clancy, Tom: UN wurde besetzt...
Die OP-Center Reihe von Tom Clancy stellt die Arbeit einer recht neuen Behörde der US-Regierung dar. Es geht hierbei um das sogenannte OP-Center. Es hat sich zu einer internationen Eingreiftruppe entwickelt, die den Kampf für den Weltfrieden aufnehmen soll. Hauptaufgabe ist es neue Kriege zu verhindern, die die Welt in ein Chaos stürzen können.
Wer sich nun nicht den Inhalt dieses Buches durchlesen möchte, sondern nur die kurze Zusammenfassung der sollte nach der 2. *-Reihe weiterlesen.
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Paul Hood hat gerade eine schwierige Mission beendet und ist nun mit seiner Familie auf einem Ausflug nach New York. Hier soll seine Tochter bei einem Konzert auf einem Empfang der UNO spielen. Ihre Gruppe ist für dieses Konzert ausgewählt worden.
Kurz vorher in einem anderen Teil der Welt:
Eine Gruppe von Terroristen besorgt sich Geld um richtig abzusahnen. Bei den Terroristen handelt es sich um eine Gruppe von gut ausgebildeten Soldaten, die sich bei einer Friedensmission der UNO in Kambotscha kennengelernt haben. Diese Terroristen sind hinter sehr viel Geld her. Sie sind bereit auch zu töten, um ihr Ziel zu erreichen.
So kommt es zu einer Besetzung des Uno-Gebäudes durch die Terroristen. Aber hier geht etwas schief. Die Generalsekretärin der UNO hat sich verspätet und befindet sich jetzt nicht unter den festgehaltenen. Aber die Terroristen haben trotzdem einige Botschafter und die Kinder in Ihrer Gewalt. Paul informiert sofort das OP-Center und hofft, dass ihm sein Team helfen kann auch ohne einen Befehl des Präsidenten der USA.
Sein Team setzt alle Hebel in Bewegung und Paul arbeitet mit dem Aussenministerium zusammen. Die UNO hat Ihre eigene Polizeitruppe und somit könenn die Amerikaner normalerweise nicht eingreifen, ohne eine internationale Krise heraufzubeschwören. Die Männer in Washington kriegen Wind von Pauls Plan und somit wird die anfliegende Maschine in New York festgesetzt. Nur 2 Leute schaffen es in New York zu bleiben. General Rodgers und Colonel August, der Leiter der Eigreiftruppe. Somit hat er immerhin 2 Weggefährten und das Team kann mit seiner Arbeit beginnen.
Die Feinde lauern allerdings nicht nur innerhalb des UNO-Gebäudes. Auch ausserhalb hat sich ein Feind versteckt. Diesen gilt es zu identifizieren und ausfindig zu machen.
Ein weiterer "Feind" ist die Generalsekretärin der UNO, die die Sache auf jedem Fall friedlich regeln will und nicht möchte, dass die Terroristen hier auch nur ein Haar gekrümmt bekommen. So führt dieses fast zur Katastrophe, da selbst die Soldaten der Schutztruppe des UNO-Gebäudes der Meinung sind, man sollte den Saal stürmen und mit den Tätern kurzen Prozess machen. So kommt es zu einigen Verwicklungen bei der Befreiungsaktion, denn es befinden sich im ganzen 3 bewaffnete Gruppen auf dem Weg zu einem Schlag gegen die Terroristen.
Während des ganze hat Paul noch ein anderes Problem. Seine Ehe steht auf dem Spiel. Seine Frau hatte schon vorher die Idee, sich von Paul zu trennen. Wird das alles gutgehen?
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Auch dieses Buch ist im typischen Stil von Tom Clancy geschrieben. Hierbei handelt es sich um ein sehr gutes Buch. Trotz der vielen Einzelhadlungen schafft es Tom Clancy, seinen Blick auf das wesentliche zu behalten. Gerade dieses zeichnet ihn meiner Meinung nach aus.
Der Terroranschlag und seine Folgen werden wie immer sehr gut beschrieben und auch die Charakteire werden gut gezeichnet. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen und war begeistert.
Verlag: Heyne Verlag
ISBN 3-453-16110-6
Preis: DM 14,90
Erschienen in Deutsch: 01/2000
Seiten: 315
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-11 06:46:51 mit dem Titel Feindbilder (Clancy, Tom ; Pieczenik, Steve): Ein Putsch in Amerika...
In den USA wurde auf der Andrews Air Force Base vor nicht alzu langer Zeit eine Behörde eingerichtet, die den Spitznamen OP-Center erhielt. Diese Behörde kümmert sich darum, Anschläge und Militärische Schläge in der ganzen Welt zu verhindern. Die Welt soll nie wieder in einen kalten Krieg oder einen Atomkrieg hineingestürzt werden.
Wer den Inhalt dieses Buches nicht lesen will, der sollte nach der 2. *-Reihe weiterlesen.
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Diesmal hat jemand einen teuflischen Plan ausgeheckt. Im Iran wird eine Ölförderinsel in die Luft gejagt. Alles soll darauf hindeuten, daß sowohl Aserbaidschan als auch Russland an diesem Anschlag beteiligt sind. Aber dieses ist nur die halbe Wahrheit. Eine Gruppe von Amerikanern will den Präsidenten der USA mit dieser Aktion stürzen. Nun aber mal ein bischen genauer.
Im Iran wird eine der Ölförderplattformen in die Luft gesprengt. Die Attentäter sind absolute Profis. Alle Sicherheitsmassnahmen konnten diesen Anschlag nicht verhindern. Um den Verdacht von den eigentlichen Attentätern abzulenken wird sogar noch etwas gemacht. Eine Leiche wird entsorgt. Hierbei handelte es sich um einen russischen Terroristen.
Aber auch der Attentäter hat ein Problem. Er hinterlässt niemals einen Zeugen und somit werden seine Helfer und die Zeugen einer nach dem anderen eliminiert. Auch die Amerikaner haben ihre Verluste. Eine Gruppe von CIA Agenten wird ermordet. Der Terrorist will verhindern, daß die USA mit Ihren Truppen vor Ort eingreifen können.
Der Harpooner ist Teil eines grossen Planes, wo der Präsident der USA abgelöst werden soll. Sogar die Bevölkerung der USA soll dafür sein, dass der Vizepräsident die Amtsgeschäfte übernimmt. Aber wie schaff man das? Man muss dem amrikanischen Volk klar machen, dass der Präsident aufgrund psychischer Probleme nicht mehr in der Lage ist, seine Amtsgeschäfte auszuführen. Dieses klingt leichter als gesagt. Man muss die täglichen Zusammenfassungen der aktuellen Meldungen von den einzelnen Beratern fälschen und zwar in einer Form, dass der Präsident selbst denkt, dass er seinen Geschäften nicht mehr nachkommen kann.
Aber wie bei jedem Plan geht auch hier etwas schief. Was kann schiefgehen? Das OP-Center wird eingeschaltet und Paul Hood hat wie immer einige unkonventionelle Ideen. Dazu gehört zum Beispiel, dass Paul das russische OP-Center mit einschaltet in den Plan. Dieses hat natürlich die Feldagenten vorort, die die Amerikaner verloren haben. So überlebt einer der CIA-Agenten das Attentat und auch eine russische Agentin ist jetzt mit vor Ort, die den Kampf gegen den Harpooner aufnehmen können, während Paul in den USA den Kampf mit Unterstützung der First Lady aufnimmt.
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Bei diesem Buch hat sich Tom Clancy mal wieder richtig Gedanken gemacht, wie es zu einem Putsch kommen kann. Er hat dabei einen so perfekten Plan ausgearbeitet, dass dieses Buch auch als Vorlage für einen Putsch-Versuch in den USA dienen könnte.
Der Plan ist hierbei ganz simpel, man löse den Präsidenten so ab, dass sogar er es verstehen kann. Dieses hat Tom Clancy wieder sehr lebhaft beschrieben und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen während meines letzten Urlaubs.
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 3-453-16935-2
Preis: 14,90 DM
Erschienen in Deutsch: 10/2000
Seiten: 315
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-12 06:59:32 mit dem Titel Im Sturm (Clancy, Tom): Die Zeit wird zurückgedreht...
Wir versetzen uns einige Jahre in die Vergangenheit. Der Kalte Krieg ist auf seinem Höhepunkt. Es wird über die nukleare Abrüstung zwischen der Sovjetunion und den USA verhandelt. Beide Seiten trauen den anderen noch nicht. Das Militär ist immer in Alarmbereitschaft. Dieses ist die Ausgangsbasis für dieses Buch von Tom Clancy, der als Spazialist für den High Tech Thriller gesehen wird. Wer die Handlung des Bucher nicht lesen will, der sollte nach der nächsten Reihe von Sternen weiterlesen.
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Das Buch beginnt, was wird mich als Leser erwarten?
Eine Gruppe von moslemischen Sowjetbürgern arbeitet in einer der größten Raffinerien des Landes. Aber heute planen sie etwas. Sie wollen dafür sorgen, das die Sowjetunion zerbricht. So sorgen Sie dafür, dass die Anlage mit einem Selbstmordattentat zerstört wird.
Natürlich bleibt dieses den Amerikanern nicht verborgen. Analysen werden erstellt und man sieht eine Chance, daß die Sowjetunion zusammenbricht, da nach Meinung der Amerikaner ca. 20 % der Erdölverarbeitung zerstört sind.
Aber auch die Russen haben Ihre Analysen gemacht und das Bild ist um einiges schlimmer, da nicht nur die Raffinerie sondern auch die Ölfelder für Monate bis Jahre unbrauchbar sind beträgt der Verlust bis zu 45 % der Produktion. Dieses bedeutet natürlich, daß die Russen extreme Probleme in den nächsten 2 Jahren haben werden und vom Westen abhängig sind. Das kann das Politbüro aber nicht dulden. Schon nach einigen Tagen kommt man auf die Idee, die Ölfelder im Nahen Osten zu besetzen. Dieses wird sich die Nato aber nicht gefallen lassen. Somit muss man einen Krieg mit der Nato und besonders mit den Amerikanern in Kauf nehmen.
Wie kann man aber einen Überraschungsangriff auf die Nato starten? Dieses wird ausgearbeitet und die Nato bekommt davon Wind. Beide Seiten beginnen im geheimen damit, Truppen zu trainieren und an die Front in Deutschland zu verlegen, da dieses ja das Hauptziel eines sowjetischen Angriffs sein wird. Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Die Russen starten eine Maskerade und wollen den Deutschen einen Angriff auf die Sowjetunion unterschieben (kennen wir das nicht schon aus dem 2. Weltkrieg, nur andersrum?). Hierzu werden einige Kinder mit einer Bombe im Kreml in die Luft gesprengt und ein Deutscher wird der Tat überführt.
Aber auch die Amis haben die Lunte gerochen und am gleichen Tag beginnt der Angriff der Nato und des Warschauer Paktes. Der Nato gelingt mit den noch nicht bekannten Tarnkappenbombern ein Überraschungsschlag gegen die ersten Wellen der Russen und gegen deren Luftaufklärung. Die Luftwaffe macht den Rest. Der Angriff der Russen beginnt fast gleichzeitig, nur ist die 2.und die folgenden Wellen vom Kampfgeschehen ausgeschlossen. Die Nato hat die Brücken an der Elbe gesprengt und auch das Brückenbaugerät an der Elbe gleich mit zerstört. Ausserdem sind viele Russische Jäger in der ersten Luftschlacht zerstört worden.
Aber die Russen dringen trotzdem auf den westdeutschen Boden vor und sehen sich schon als Sieger, da die Amerikaner es nicht geschafft haben, genug Truppen und Material im Vorwege nach Westeuropa zu schaffen. Der Seekrieg beginnt. Island wird bei einem Überraschungsangriff besetzt und die SOSUS Barriere im Atlantik ist unbrauchbar. Die Amerikaner haben nun keine U-Boot Hoheit mehr. Die Russen fallen sofort mit Ihren U-Booten in den Atlantik ein. 3 Flugzeugträger werden bei einem ersten Luftangriff der Russen schwer beschädigt und somit haben die Amrikaner keine Angriffplattformen mehr im Atlantik.
Der gesamte Krieg spielt sich im Atlantik und in Europa ab. Asien wird hier nicht weiter beachtet.
Nun wird erzählt, wie es weitergeht, die Schlacht steht eigentlich unentschieden und keine der beiden Seiten hat einen entscheidenden Vorteil. Die Nato hat die Lufthoheit in den ersten Tagen einigermaßen erkämpft. Die Russen haben dafür die Landmacht.
Wie der Krieg ausgeht verrate ich jetzt lieber nicht.
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Fazit:
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Tom Clancy beschreibt mit einer Leichtigkeit, wie es zum 3. Weltkrieg kommen kann. Die Nato und auch der Warschauer Pakt standen sich zu der Zeit ja recht feindselig gegenüber. Das Buch wurde gut recherchiert und ich glaube, dass ein Krieg so hätte beginnen können. zum Glück ist es aber nie dazu gekommen.
Beide Seiten werden mit Ihren Stärken und auch Ihren Schwächen dargestellt. Keine der beiden Seiten ist der absolute Buhmann, wobei natürlich der amerikanische Patriotismus so richtig rübergebracht wird. Nur einmal wird auch von einem kriegsverbrechen geschrieben, dieses wird dann auch sehr lebhaft dargestellt.
Meiner Meinung nach ist dieses ein super Buch, mich hat es fast 5 Tage lang in seinen Bann gezogen.
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 20,00 DM oder 10,00 EUR
ISBN 3-442-09824-6
Seiten: 734
Geschrieben: 1986 übersetzt: 1994
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-13 06:57:23 mit dem Titel Chaostage (Clancy, Tom ; Pieczenik, Steve): Super Bücher für Techno Thriller Fans
Erstmal ein allgemeiner Teil zur Reihe der Bücher des Op-Centers:
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Tom Clancy ist meiner Meinung nach einer der besten Schriftsteller im Bereich des Techno-Thrillers.
Wovon handelt das Op-Center?
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Die Bücher des OP-Centers handeln von einer amerikanischen Spezialeinheit, die als Verbindung zwischen den einzelnen Geheimdiensten der USA gedacht gewesen war und sich dann nach und nach zu einem eigenen Geheimdienst mit Eingreiftruppe entwickelt hat.
Zu Anfang (vor dem ersten Buch!) war das OP-Centen nur eine kleine Behörde aber schon zu Beginn der Reihe versuchte das Team des OP-Centers überall auf der Welt zu verhindern, daß es zu einzelnen Kriegen oder auch nur Kriesen kommt. Putsche werden verhindert und auch eine eigene Eingreiftruppe steht zur Verfügung.
Die Personen sind immer wieder die gleichen und durch alle bisher erschinenen Teile setzt sich die Fortentwicklung des OP Centers fort. So sind es immer abgeschlossene Teile, aber es wird durch die Personen immer wieder auf die alten Teile bezug genommen.
Wieviele Bücher sind bereits erschinen?
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Aktuell sind 7 Romane erschinen. Der 8. Teil wird noch im 2. Halbjahr 2001 erwartet und ich warte auch schon auf die Fortsetzung der Geschichten.
Was kosten die Romane?
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Pro Teil wird in der Taschenbuchausgabe ein Betrag von 12,90 DM bis zu 17,90 DM fällig.
Wie lang ist ein Roman?
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Die Romane haben eine Länge zwischen 250 und 500 Seiten. Entsprechend sind dann auch die Preise der jeweiligen Länge des Romanes angepasst.
Was gibt es noch zu sagen?
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Beim OP-Center gibt es mitlerweile auch schon den ersten Film, der erschinen ist und über 2 Videokassetten läuft. Dieser ist nett anzusehen, kann aber den Büchern von Tom Clancy noch nicht einmal annähernd das Wasser reichen.
Fazit:
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Das OP-Center ist eine Taschenbuchreihe, die wirklich sehr gut geschrieben ist und meiner Meinung nach auch zu den erfolgreichen Serien von Tom Clancy zählt. Die Bücher sind alle sehr spannend und flüssig geschrieben und ziehen einen in ihren Bann. Ich habe absichtlich wenig über den Inhalt der Bücher geschrieben, da dieses für eine Meinung zu dieser Reihe viel zu umfangreich gewesen wäre. Wer Krimis und auch Science Fiction liebt, der wird diese Bücher ebenfalls verschlingen. Ich lese zur Zeit das Buch "Jagd auf Roter Oktober" und auch dieses ist wie immer besser als der Film, der gedreht wurde. Dieses Buch war das erste, was Tom Clancy auch gleich weltweit berühmt gemacht hat.
Nun zum Buch Chaostage:
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Das Buch Chaostage ist das dritte Buch der Reihe und erzählt etwas über die Neonazi-Szene in Deutschland und der Welt.
Kurze Inhaltsangabe:
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Das Buch spielt in Europa und erzählt die Geschichte mehrerer radikaler Neo-Nazigruppen und deren Versuch sich zu einer schlagkräftigen Vereinigung in Deutschland und besonders auf der ganzen Welt zusammenzuschließen. Es erzählt ebenfalls die Geschichte, wie man theoretisch mitlerweile über Computerspiele einfluß auf unsere Kinder nehmen kann und wie dieses in den Zeiten des Internets immer einfacher wird.
Mehrere Neonazi-Vereinigungen in Deutschland und in Europa kämpfen gegeneinander um den Führungsanspruch in dieser Szene. Der ganz böse kommt allerdings nicht aus Deutschland, sondern es handelt sich um einen Französischen Milliadär. Das Buch handelt über die Geschichte, wie das Team des OP-Centers diese Gruppe findet und hinter die Pläne kommt. Es wird ebenfalls die Geschichte erzählt, wie nun der Kampf aufgenommen wird und wie lange es dauert, diesen Plan zu vereiteln. Die Amerikaner brauchen gerade mal eine Woche um die Szene zu zerschlagen und zu verhindern, daß es zu einer großen Vereinigung kommt. Außerdem wird auch noch ein mehrere Jahre zurückliegender Mordfall an der Tochter einer Kongreßabgeordneten geklärt.
Meiner Meinung nach ist dieses ein sehr spannendes und sehr flüssig geschriebenes Buch. Ich konnte nach dem Beginn kaum aufhalten und habe das Buch innerhalb von 5 Tagen gelesen. Dieses ist Problemlos möglich.
Erschienen ist diese reihe im Heyne-Verlag.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-29 07:47:54 mit dem Titel Net Force 2, Fluchtpunkt / Clancy, Tom; Pieczenik, S.: Freie Wahlen bei einer Diktatur?
Südamerika im Jahr 2025. Der Staat Corteguay steht vor seinen ersten demokratischen Wahlen. Als der Präsidentschaftskandidat Ramon Cortez aus dem Exil in sein Land zurückkehrt, wird er mit seiner Familie entführt. Cortez Sohn Julio gelingt es, sich bei einem internationalen Wettbewerb an Flugsimulatoren über das Internet einzulinken und seine Freunde in Washington um Hilfe zu bitten. In den USA startet eine Gehimaktion zur Rettung der Familie und der Demokratie in Corteguay.
Soviel zu der Rückseite des Buches und nun meine etwas ausführlichere Ergänzung.
Diese Reihe von Büchern (zur Zeit 3 Stk.) handeln von der Netforce. Die Netforce ist eine Abteilung des amerikanischen FBI und mit der Überprüfung des Internet oder der Virtuellen Realität beschäftigt. Hierbei handelt es sich um Computerexperten, die Kriminalität über das Internet verhindern sollen. Diese Einheit hat ausserdem eine Spezial-Einheit, die Angriffe mit Waffen starten kann. Neben der Netforce gibt es auch noch die sogenannten NetForce Explorer. Das sind einige Jugendliche, die die Beamten unterstützen und auch am Computer weiter ausgebildet werden sollen.
Julio war einer dieser NetForce Explorer und ein Meister wenn es um Flugsimulatoren geht. Er hat im letzten Jahr diesen Wettkampf beinahe gewonnen, an dem die NetForce Explorer in diesem Jahr teilnehmen wollen. Die Familie Cortez kehrt zu Beginn des Buches nach Corteguay zurück, wo eine Militärdiktatur herscht und wird von dem Bruder des Präsidentschaftskanditaten am Flughafen empfangen. Leider musste dieser eine Umerziehung über sich ergehen lassen und ist nun ein treuer Gefolgter dieser Regierung, so dass er mithilft, seine Familie einzusperren. Dieser passiert in einer militärischen Einrichtung und seine Familie wird in der virtuellen Realität gefangengehalten. Der Vorteil ist dabei, dass sie nicht fliehen können. Aber Julio kann sich gegen die Virtuelle Realität wehren und versucht mit seinen Gedanken auszubrechen und seine Freunde in den USA von seiner Lage zu berichten. Dieses gelingt ihm mit Hilfe einer Flugsimulation, da er diese Programme durch seine letztjährige Teilnahme an einem Wettbewerb recht genau kennt.
Seine Freunde empfangen die Nachricht und nun stellt sich die Frage, wie sie Ihrem Freund helfen können. Dazu müssen die kleinen auch über sich hinauswachsen und Julio muss sich opfern um seine Familie zu retten.
Dieses Buch ist meiner Meinung nach sehr gut geschrieben. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und mir hat es sehr gut gefallen. Wenn man sich in Gedanken erst mal in der Zulunft befindet, dann kann man sich gut vorstellen, dass die Welt in einigen Jahren tatsächlich so aussieht. Viele von uns haben Adapter um sich besser an die Virtuelle Realität anschalten zu können. Schon im Kinderalter kennt man sich in der Computerwelt sehr gut aus und die Computer bestimmen einen grossen Teil des Lebens. Auch eine Spezialeinheit wird es deshalb geben müssen, die Verbrechen verhindert.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch für alle Tom Clancy Fans zu empfehlen. Es handelt sich um einen natürlich geschriebenen High-Tech Thriller.
ISBN 3-453-15195-X
Preis: 7,95 €
Heyne-Buch
Seiten 252
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-04 07:16:36 mit dem Titel Intermafia (Clancy, Tom ; Pieczenik, Steve): Die Net Force startet Ihren Einsatz
Surfen im Internet des Jahres 2010: Die technischen Möglichkeiten der Zukunft ziehen zwielichtige Gestalten verschiedenster Coleur wie magisch an. Auf diese besondere Form von Verbrechen spezialisiert sich die Net Force - eine Unterabteilung des FBI. Sie ist dem New Yorker Ray Genaloni, Kopf eines Syndikats kurz vor dem Druchbruch in die Legalität, ebenso ein Dorn im Auge wie dem Russen Wladimir Plechanow, der gerade seinen großen Plan verwirklichen will. Als Steve Day, Kommandant der Net Force und zuständig für das organisierte Verbrechen, ermordet wird, bringt das nicht nur Genaloni in größte Bedrängnis.
Soviel zur Beschreibung des Buches auf der Rückseite des Buches.
Dieses Buch wurde wieder von dem Gespann Tom Clancy (berühmt geworden durch seine High Tech Thriller) und Steve Pieczenik (von Beruf Psychiater, Vermittler bei Geiselnahmen und Krisenmanager) geschrieben. Neben dieser Reihe zeichnen die beiden als Team auch für das OP-Center und die Net Force Explorers verantwortlich.
Nun zur Story:
2 konkurrierende Mafia-Organisationen sind in einen kleinen Mafia-Krieg verstrickt. Der Russe hat die Absicht einen gro0en Coup zu landen und da sind ihm seine amerikanischen Mitspeieler ein Dorn im Auge. Es beginnt alles damit, daß der Chef der Net Force ermordet wird. Er uns seine Leibwächter kommen bei einem Attentat ums Leben. Damit ist die Net Force nach Meinung des Attentäters mit Sicherheit für kurze Zeit handlungsunfähig und wird sich an Ray Genaloni halten, eine Größe des New Yorkers Syndikats. Die entsprechenden Beweise wurden sowohl in der VR (Virtuellen Realität) als auch in der richtigen Welt entsprechend plaziert. Commander Michaels übernimmt die Leitung der Net Force. Seine Spezialisten finden natürlich sofort die Beweise gegen Genaloni, diese reichen für eine Verhaftung nicht aus. Das Katz und Maus Spiel kann beginnen. Nach und nach begreifen die Ermittler, daß sie es sind, mit denen dieses Spiel gespielt wird...
Mein Kommentar zu diesem Buch:
Wie ihr sicherlich schon gesehen habt ist meine Beschreibung dieses Buches recht kurz ausgefallen. Dieses liegt daran, daß ich das Buch vor einigen Monaten gelesen habe. Es ist mir nicht so recht im Gedächtnis geblieben. Das Buch war wie immer recht ausschmückend geschrieben. Es wurde auf Details Wert gelegt. Mal sehen, wie sich unsere Welt des Internets (jetzt Virtuelle Relaität...) entwickeln wird. Die beiden Autoren haben mit diesen Büchern eine Welt aufgezeigt, die ohne das Internet nicht mehr vorstellbar ist. Die Verbecher können so sehr schnell international agieren und Ihre Verbrechen begehen. Meiner Meinung nach haben die beiden sich recht gute Gedanken gemacht, was in der Zukunft passieren könnte: Die ersten Ausläufer dieser Realität sind schon heute erkennbar mit Software, die einen direkt in Spiele hereinversetzen kann. Das Buch wurde 1998 geschrieben und die beiden haben die weitere rasante technische Entwicklung in diesem Bereich gut vorausgesehen. Die ersten Schritte sind mit DSL und der neuen noch schnelleren Technik gemacht. Ich warte mal die nächsten Jahre ab und werde dann sehen, ob diese Ideen zutreffen.
Heyne Verlag
ISBN 3-453-14746-4
DM 14,90 (kein ?-Preis verfügbar)
Seiten: 379 weiterlesen schließen -
Cross, Donna - Die Päpstin
Pro:
spannend, gefühlsbetont
Kontra:
das Ende kam zu schnell
Empfehlung:
Nein
Schon seit einigen Monaten habe ich das Buch "Die Päpstin" von Donna W. Cross in meinem Bücherregal unter den noch zu lesenden Büchern liegen. Vor kurzem habe ich es endlich zur Hand genommen...
Aussehen:
Der Einband des Buches ist rot-braun und auf der Vorderseite ist eine kirchliche Szene abgebildet: Der Papst, bzw. die Päpstin sitzt auf ihrem Thron umgeben von mehreren kirchlichen Dienern. Vor ihr auf der Erde liegt eine Frau, die offensichtlich tot zu sein scheint.
Inhalt:
Die Geschichte beginnt im Jahre 814 und handelt von Johanna, geboren als Tochter des Dorfpriesters. Ihre Mutter wurde als Heidin von Johannas Vater bei einer Missionarsreise mit ins Frankenreich gebracht. Sie wurde bekehrt und schenkte ihrem Mann zwei Söhne und eine Tochter. Johanna wurde in dem Glauben erzogen, dass es für eine Frau nicht schicklich sei lesen und schreiben zu können. Sie war lediglich dazu da einem Mann zu dienen und dessen Kinder zu gebären. Ihre Brüder Johannes und Matthias wurden allerdings vom Vater geschult, der hoffte, dass einer seiner Söhne einmal in die Scola gehen würde, um in der Kirche ein höheres Amt zu bekleiden.
Da Johanna aber ein wissbegieriges Mädchen war, bettelte sie solange bis ihr Bruder Matthias sie heimlich unterrichtete. Er schenkte ihr ein Medaillon der heiligen Katharina, die des Lesens und Schreibens mächtig war. Sie wurde zu Johannas Vorbild und als Matthias starb und ihr Vater ihr die Schuld für seinen Tod gab, beschloss Johanna stark zu bleiben und eben jenes Medaillon half ihr dabei.
Der ehrgeizige Vater wollte jedoch unbedingt, dass nun Johannes die Stelle seines älteren Bruders einnahm, doch dieser war nicht annähernd so intelligent wie sein Bruder. Ein Gelehrter kam nun in regelmäßigen Abständen ins Haus des Dorfpriesters, um zu unterrichten. Dieser bemerkte den hellen Geist Johannas und unterrichtete auch sie, nachdem er in einem langen Streit den Vater dazu brachte dies zu erlauben.
Dieser Gelehrte brachte es zustande, dass Johanna in der Scola von Dorstadt aufgenommen werden sollte. Als Johanna abgeholt werden sollte, befahl ihr Vater ihrem Bruder mitzugehen, obwohl er wußte, dass Johanna gemeint war. Kurzerhand schlich sich Johanna aus dem Haus und machte sich zusammen mit Johannes und den Männern auf den Weg nach Dorstadt. Dort wurden beide Kinder in die Scola aufgenommen und Johanna kam bei Gerold und seiner Familie unter. Es entwickelte sich, trotz des großen Altersunterschiedes, ein inniges Verhältnis zwischen den beiden. Dies blieb auch seiner Gattin nicht verborgen und sie schmiedete ein Komplott. Sie wollte Johanna verheiraten und tat dies, als Gerold eine Zeit lang nicht anwesend war. Bei den Hochzeitsfeierlichkeiten in Dorstadt kam es zu einem Überfall der Normannen. Sie metzelten alles und jeden nieder und Johanna konnte sich nur knapp das Leben retten, indem sie sich im Altar versteckte. Auch ihr Bruder Johannes fand den Tod.
Von diesen schrecklichen Ereignissen erschüttert, beschloss Johanna ins Kloster zu Fulda zu gehen und fortan ihr Leben als Mann zu führen. Im Kloster arbeitete sie oft und gerne als Heilerin und eignete sich dort ein großes Wissen an, dass sie über die Grenzen hinaus berühmt machte. Doch Johanna war kein einfacher "Bruder", denn sie sagte meist frei heraus was sie dachte und geriet damit sehr häufig in Schwierigkeiten. Als die Pest im Lande Einzug hielt, fürchtete auch Johanna sich angesteckt zu haben und wenn sie behandelt würde, hätte man ihr Geheimnis aufgedeckt und dies wäre ihr Tod gewesen. Also floh sie und wurde von gutmütigen Menschen aufgenommen und gesund gepflegt.
Nun machte sie sich auf den Weg nach Rom, um dort Gott zu dienen. Trotz dass sie keine Römerin war, wurde sie ob ihrer Intelligenz und heilerischen Fähigkeiten, freundlich aufgenommen. Sie arbeitete sich zu immer höheren Stellungen vor und kämpfte gegen Verleumdungen und Verrat. Immer wieder wurden ihr Steine in den Weg gelegt, doch sie schaffte es mit ihrem unermüdlichen Geist alle Prüfungen zu bestehen.
Schließlich traf sie auch Gerold wieder, der nach Rom gekommen war, um die Führung der päpstlichen Garde zu übernehmen. Beide spürten ihre Liebe, doch Johanna wollte ihr freies Leben nicht aufgeben und Gerold verstand. Trotzdem versuchte er immer wieder Johanna zu überzeugen ein Leben als Mann und Frau mit ihm zusammen zu führen.
Als Johanna schließlich zum Papst gewählt wurde, zerplatzten diese Träume von einer Minute zur anderen. Pflichtbewußt und gottestreu nahm Johanna ihre Aufgabe sehr wichtig und herrschte gutmütig und gescheit über Rom, Gerold stets an ihrer Seite. Dies verlieh ihr die Kraft, die sie benötigte und die sie zum Wohle der Kirche einsetzte.
Als ein schweres Unwetter die Stadt heimsuchte und das Armutsviertel schon fast hoffnungslos überflutet war, setzte sich Johanna mit Gerold in ein Boot und rettete viele Menschen. Bei ihren Beratern und Gegnern war ihre Tat allerdings nicht hoch angesehen, denn der Papst machte sich die Hände nicht selbst schmutzig, bzw. begab sich nicht in eine so große Gefahr. Diese Gedanken waren nicht unberechtigt, denn das Boot der beiden kenterte und Gerold erlitt eine gefährliche Kopfverletzung. Johanna konnte ihn mit Mühe und Not retten und die beiden waren für einige Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Gerold erholte sich wieder und die beiden gaben sich endlich ihrer Liebe hin.
Dies sollte aber nicht ohne Folgen bleiben...
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Die Geschichte fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite, ohne auch nur im Ansatz langweilig oder langatmig zu werden. Gleichzeitig werden die Mißstände dieser Zeit in Bezug auf Bildung und Armut deutlich gemacht, wobei auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Gerade diese am Anfang noch zarten Bande zwischen Gerold und Johanna werden dem Leser in schöner Art und Weise nahe gebracht. Die Gefühle und die innere Zerrissenheit Johannas und die unerschöpflichen Gefühle Gerolds ihr gegenüber, gehen dem sensiblen Leser wirklich ans Herz.
Weiterhin gefällt mir die Beschreibung der Stellung der Kirche in der Gesellschaft, denn sie wird nicht beschönigt, sondern mit all ihren guten und schlechten Eigenschaften anschaulich dargestellt. Bereits nach wenigen Seiten hat man das Gefühl in diese Zeit zurück versetzt zu sein und man kann sich leicht mit den Hauptfiguren identifizieren. Einzig und allein das Ende fand ich zu wenig ausgeschmückt. Es kam eigentlich sehr schnell und unerwartet, allerdings auch sehr spektakulär. Ich hätte mir ein besser beschriebenes Ende gewünscht.
Wie das Buch ausgegangen ist, will ich natürlich hier nicht verraten, denn es war bis zum Schluß nicht vorhersehbar.
Alles in allem also ein sehr empfehlenswerter historischer Roman!
Allgemeine Informationen:
Das Buch ist im Aufbau-Taschenbuch-Verlag erschienen (ISBN 3-7466-1400-7), hat 567 Seiten und kostet 10 Euro.
Viel Freude beim Lesen wünscht euch
Drea weiterlesen schließen -
Clancy,Tom : Im Sturm
Pro:
Spannung Realismus
Kontra:
Langatmiger Einstieg
Empfehlung:
Nein
Ich habe vor kurzem dieses Buch von Tom clancy gelesen und war von Anfang bis Ende gefesselt.
Ein paar worte zur Story:
Während Deutschland noch immer geteilt ist sprengt ine Gruppe islamischer Fundamentalisten die größte Erdölraffinnerie Russlands. Der wiederaufbau würde jahre dauern und die wirtschaftliche Lage ist ohnehin schon angespannt. Russland braucht dringend Öl. Russland will einen Feldzug gegen die Erdölstaaten starten um so an das Öl zu kommen. Da Die russischen Militärs aber mit einem Einschreiten der westlichen Industrienationen rechnen müssen sie Europa besetzen, um sich vor den Amerikanern zu schützen. Nach kurzer vorbereitungsphase wird versucht der Welt Deutschland als kriegstreiber dar zu stellen, um einen Vorwand für die Attacke zu haben.
Die russischen truppen setzen sich in Bewegung...
Tom Clancy zeigt sich in diesem Buch mal wieder in bestform. Er beschreibt die Vorgänge sehr realistisch, ein wenig patriotisch vielleicht, aber dadurch wird der Lesespass kaum gemildert. Leider bleibt er zu sehr an der amerikanischen "Wir sind die besten" Mentalität hängen, aber dies sei ihm verziehen. Er versteht es geschickt mehrere Geschichten gleichtzeitig zu erzählen und verstrickt sie am Ende doch zusammen, wobei einen die Szenenwechsel vor Spannung in den Wahnsinn treiben können.Tom Clancy hat einfach eine Begung, taktische und komplizierte Zusammenhänge einfach und klar wiederzugeben, ohne dabei die Spannung zu verlieren.
Wer allerdings von Taktik und Kriegsgeschehen abgeschreckt wird sollte die finger davon lassen.
Ich finde, das ist das fesselnste von Clany´s Büchern
mfg
Bockwurst
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 14:00:36 mit dem Titel Clancy, Tom: Gnadenlos - als "Ryan" noch ein kleiner war
Ich war leider nicht über den starken zusammenhang der Clancy-Romane, in denen Jack Ryan vorkommt, informiert, sonst hätte ich mir dieses Buch wohl zuerst zu gemüte geführt. Er taucht zwar nur in ein Paar sätzen auf und hat mit der Handlung nichts am Hut, um so mehr aber sein Vater, Emmet Ryan.
zur Story:
Ende der Sechziger Jahre, der Vietnam-Krieg läuft noch, die Friedensgespräche sind aber in vollem Gange. John Kelly, ehemaligee Spezialeinheitsmitglied, lebt nach dem Tot seiner Frau alleine auf einer kleinen Insel. Er lebt von Unterwassersprengungen und seinen Ersparnissen(nicht gerade wenig). Er verliebt sich in eine junge Frau, die wie er später feststellt in einem Drogenring gefangen war und schwer missbraucht wurde.Als er sie gerade ,mit Hilfe seines neuen Freundes und seiner Frau (beide Ärzte), von den Drogen losgelöst hatte, holt die Vergangenheit die beiden ein, Kellys neue Freundinn wird getötet und er selbst schwer verletzt.
Kelly beschliesst in Rambo-Mannier seine liebe zu rächen. Doch nicht nur das, er muss auch noch einmal nach Vietnam zurück, um bei einer Rettungsaktion zu Helfen.
Clancy erzeugt wiedermal enorme Spannung, durch enorm detaillierte beschreibung der wichtigen Scenen, wobei er aber nie zu aussschweifend wird. Er beschreibt die Wandlung von totaler Depression bis hin zur unbändigen Rachsucht sehr genau, was einen richtig in das Buch hineizieht. Er versucht die Ausdrücke in den Gesichtern der Akteure mit Wörtern zu "malen", was ihm auch gelungen ist, mann sieht Kelly quasi vor sich, wie er das Bild seiner vertümmelten und zu Tode gequälten Freundin betrachtet, und dabei Rache beschliesst.
Die geschichte klingt ein wenig Klischeebehaftet, dies erweist sich aber als voreilig geurteilt.
Ein Wahnsinnsbuch
Grüsse
Bockwurst
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-25 14:01:45 mit dem Titel Clancy, Tom: Ehrenschuld
Eigentlich wollte ich meinen Urlaub geniessen und nur wäjhrend der Autofahrt lesen, aber dieser verdammte Clancy schreibt so spannend. naja egal,
die Story ist recht kompliziert weshalb mann eine gewisse einlesezeit benötigt, um die einzelnen Personen besser kennen zu lernen. Wichtig ist auch, dass man konzentriert liesst, da vor allem die gespräcjhe sehrt aufmerksam zu verfolgen sind sonst kann schon mal Verwirrung auftreten.
Zur Story:
Jack Ryan, Clancys Lieblingsheld´, Wird zum Nationalen Sicherheitsberater von Amerika ernannt, wie auf´s Stichwort trudelt Amerika in eine Tiefe Krise mit Japan. Bei einem Autounfall Kommen US-Bürger ums leben, weil der Tank des Japanischen Fahrzeugs fehlerhaft war. Daraufhin verschärfen die USA diedie Sicherheitskontrollen Bei Japanischen Produkten und ein kleiner Handelskrieg droht zu entfachen. Als Japan eine neue Regierung bekommt,
kann ein ausgeklügelter Plan einiger Mächtiger Japaner beginnen. Sie legen Das Amerikanische Finanzsystemk lahm, Versenken 2 ihrer U.Boote und schiessen "aus versehen" 2 Flugzeugträger der USA im Pazifik Reperatrurreif. Zu allem übel packen sie dann auch noch Atomraketen aus und China und Indien sind auch nich ganz koscher. als die Japaner dann noch die Mariannen(US Gebiet) besetzen steht ein Krieg unmittelbar bevor und Jack Ryan mitten drin.
Clancy beweist mal wieder sein Erzähltalent. Er kann Komplizierte Dinge einfach erzählen und beweist immer wieder enorme Fachkenntniss. Er arbeitet mit Experten zusammen, das merkt mann an Art und genauigkeit, wie er militärische wie auchwirtschaftliche und politische Vorgänge beschreibt.
Einziger Wehrmutstropfen ist der Titel(eigentlich ja egal), der zwar einen gewissen zusammenhang mit dem Buch hat, aber weitaus geschickter hätte gewählt werden können.
Bockwurst
ps.:Ich würde vorher "Das Echo aller Furcht" lesen, oder sogar noch früher beginnen, da die Erfolgsgeschichte von Ryan den Büchern einen richtigen Seriencharacter geben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-18 21:21:03 mit dem Titel Clancy, Tom: Das Echo aller Furcht
„Setze den unerschrockensten Seemann, den kühnsten Flieger und den tapfersten Soldaten an einen Tisch, und was kommt dabei heraus? Die Summe ihrer Ängste“ (Winston Churchill))(Originaltitel ist "the sum of all fears" = die Summe aller Ängste, dadurch ist der Zusammenhang zum Buch klarer)
zum Inhalt:
Juden und Palästinenser kämpfen schon ewig um den Staat (oder besser gesagt das Gebiet in dem der Staat liegt) Israel, sehr viel Blut ist geflossen, zu viel.
Jack Ryan, der Held dieses (und anderer Tom-Clancy-Bücher) legt den Grundstein (er liefert die Idee) für einen Plan, diese Region zu stabilisieren, militärische Präsenz der Amerikaner in Israel. Als ein Israelischer Polizist einen friedlichen Palästinenser tötet droht die Lage außer Kontrolle zu geraten. Ryans Plan wird in die Tat umgesetzt. Doch Ryan muss sich mit politischem Geplänkel herumschlagen und wird nicht einmal öffentlich erwähnt, als die Stabilisierung des Krisengebietes gefeiert wird. Er ist als stellvertretender CIA-Direktor total überarbeitet und der Haussegen hängt schief. Zu allem Überfluss kommen Gegner des neuen stabilisierten Israels in besitz einer Atombombe. Diese ist zwar beschädigt doch sie bekommen Hilfe aus dem, vor kurzem wiedervereinigten Deutschland.
Sie wollen Den Superbowl sprengen...
Wir die Bombe explodieren und wenn ja kann ein Atomkrieg verhindert werden?
Rezension:
Das Buch ist im gleichen Schreibstil geschrieben wie alle bisher von mir gelesen Tom Clancy Romane, wobei der Autor durch Ortswechsel an bestimmten Punkten einer Szene zusätzlich Spannung erzeugt. Er beginnt mit mehreren anscheinend von einander unabhängigen Geschichten und verknüpft diese dann zu einer großen Zusammenhängenden. Erstaunlicherweise laufen die einzelnen Erzählstränge nie zu weit auseinander. Großen Wert legt Tom Clancy auf den Ausbau der Charaktere, wobei man manchmal beinahe den überblick verliert, da es ziemlich viele sind. Beeindruckend ist vor allem der Realismus, der in seinen Geschichten steckt. Es geschehen zwar immer wieder einige Zwischenfälle, aber durchaus nachvollziehbare, meistens jedenfalls. Man merkt, das Tom Clancy weis wovon er redet. Er hat detailliertes Wissen über Techniken des Militärs und verschiedener anderer technischen Spielzeuge offenbart. Natürlich nicht ohne Unterstützung von Fachleuten, es ist aber dennoch beeindruckend.
Leider läuft der Leser manchmal Gefahr den Überblick zu verlieren weshalb man aufmerksam lesen sollte. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die „Amerika ist unschlagbar“ - Mentalität, an der der Autor leider Hängt, aber einer muss ja gewinnen.
Wer sich für einen Clancy Roman interessiert, der sollte aber mit einem Buch anfangen, dass schon früher geschrieben wurde. Denn die Hauptfigur Jack Ryan ist wohl Clancys Lieblingsheld, der in allen seinen großen Erfolgen die Hauptrolle spielt. Es macht einfach Spaß zuzusehen, wie er sich entwickelt. Wer ganz von Vorne lesen will sollte mit „Gnadenlos“ anfangen, die weitere Reihenfolge lässt sich anhand des Erscheinungsdatums herleiten.
Sonstiges:
Ich habe das Buch auch auf englisch gelesen. Ich muss sagern, dass in der Übersetzung einiges verloren geht, aber dass ist wohl bei jeder übersetzung so. Tom Clancy schreibt im Original auch einiges in deutsch, wobei man aber merkt, dass er nur ins Wörterbuch gekuckt hat. Zum Beispiel "ich weiss schön" soll wahrscheinlich "i know pretty good" heissen. Über ähnliches lässt sich öfter schmunzeln.
Prädikat: Saugeil weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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grandpaa, 25.03.2002, 15:08 Uhr
Bewertung: weniger hilfreich
Das hier ist nur eine Zusammenfassung, wo bleibt Deine Meinung?
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Ein sagenhaftes Buch
08.10.2002, 14:43 Uhr von
xeniaII
Hallo.. ich lebe mit meinem 2,5 Jahre alten Sohn als alleinerziehende Mama im schönen Spandau (Be...Pro:
einfach super
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
In meiner Freizeit befasse ich mich recht häufig mit Esoterik, Naturheilmitteln, Ölen und Räucherungen. Natürlich gibt es auf diesem, noch recht unerforschten Gebiet des „Ganzheitliches Heilen“ ständig Neuerungen und vor allem gibt es ständig neue Literatur. In der Regel besorge ich mir so ziemlich alles, was hier erscheint.
Oftmals ist die Enttäuschung jedoch groß, wenn man mal wieder ein Buch in der Hand hält, was nur die allgemeinen Thesen und vor allem längst jedem bekannte Rezepte enthält. In diesem Jahr habe ich mir ca. 20 Bücher zu diesem Thema gekauft.
Davon hat mir eines besonders gefallen, daher möchte ich Euch ans Herz legen.
Geschrieben von: Scott Cunningham
Titel: Das große Buch von Weihrauch, Aromaölen und magischen Rezepturen
Goldmann-Verlag: ISBN-3-442-14217-2 (Taschenbuch, 320 Seiten)
Preis: 10,00 Euro
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Zitat Rückseite:
Scott Cunningham stöberte jahrelang in alten Aufzeichnungen und Manuskripten über magische Kräuterkunde und wurde als Experte auf diesem Gebiet weltbekannt. In seinem Buch stellt er eine Fülle von Rezepturen für Tinkturen, Gebräue, Heilbäder, Liebesöle, Puder und Salben vor. Er erläutert ihre Zutaten, den rituellen Vorgang ihrer Zubereitung und die Wirkungsweise ihrer Energien.
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Dieses Buch hebt sich von anderen aus meiner Sicht entschieden ab, weil es nicht nur starre Rezepte beinhaltet. Der Autor gibt sich viel Mühe mit der Einführung und auch das Thema: Warnungen (vor giftigen Stoffen) ist sehr ausführlich.
Grundsätzlich weist Cunningham darauf hin, dass es gerade wichtig ist, eigene Rezepte zu entwerfen und sich nicht an alte, oftmals verstaubte Riten zu halten. Cunninghams Werk ist mehr, als die üblichen Schmöker zum Thema Esoterik: es ist sehr modern und auch Menschen, die sich mit diesem Thema noch nie befaßt haben, werden verstehen worum es ihm geht. Nicht um angebliche Magie, nicht um irgendwelche Zaubersprüche und fragwürdige Gebräue, die eine Hexe angeblich bei Vollmond aus einer schwarzen Katze kocht :-)
Nein, es geht allein um die Natur und um die Stoffe, die sie uns zur Verfügung stellt. Es geht um Naturmedizin und Rezepte, die schon unsere Großeltern benutzten, als es noch nicht üblich war, sich gleich eine Chemiebombe zu holen, nur weil einem ein Schnupfen plagte.
Folgende Themen werden behandelt (mit Beispielrezepten):
- Räucherwerk
- Öle
- Salben
- Tinten
- Tinkturen
- Kräuterbäder
- Badesalze
- Gebräue
- Rituelle Seifen
- Duftsäckchen und magische Kräuteranhänger
- Pulver
Ich denke, dass hier jeder ein bis zwei Dinge finden wird, die ihn interessieren; und mal ehrlich, ein Lavendelölbad zur Entspannung haben die meisten von uns sicher schon mal probiert, warum also nicht selber herstellen.
Was mir auf jeden Fall noch positiv aufgefallen ist: Cunningham hat eine Liste mit Ersatzstoffen. Das heißt wenn in einem Rezept z. B. Ambra vorkommt, zieht man als umweltbewußter Mensch nicht los und kauft das; wobei man sich das eh nicht leisten könnte ;-) Ambra ist ein Produkt von Pottwalen und wurde ursprünglich ganz selten an Meeresstränden angespült. Nachdem die Herkunft bekannt war, wurden unzählige Potwale abgeschlachtet, um dieses Produkt zu gewinnen. Sowas unterstützt man natürlich nicht, hier weicht man auf ein synthetisches Öl aus, oder versucht einmal die Ersatzrezepte von Cunningham.
Es gibt in diesem Buch eine Fülle von Vorschlägen an Ersatzstoffen, was für mich durchaus logisch ist. Stell Dir vor, Du möchtest mal auf die schnelle ein Öl mischen, hast aber nun gerade ein z. B. Rosenöl nicht da. Kein normaler Mensch würde dann sagen: dann lass ich das eben! Nein man sucht Ersatz, Düfte die der Rose nahekommen, oder halt Mischungen. Gerde für Einsteiger sind diese Listen und Tips sicher super.
Abschließend kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen. Es ist ein praktischer, nicht übersteigerter Ratgeber für den Bereich „ganzheitliches Heilen“. Und gerade weil in diesem Buch auf das zur Zeit so moderne, magisch-übersteigerte Geplänkel, verzichtet wird, hebt es sich in seiner Qualität und Aussagekraft entschieden von gleichzeitig erschienenen Werken ab.
Schaut es Euch doch einfach mal an! weiterlesen schließen -
Der Poet (Michael Connolly)
Pro:
unterhaltsamer Krimi
Kontra:
stellenweise sehr zäh zu lesen
Empfehlung:
Nein
Als ich wieder mal in der Städtischen Bücherei nach Lesestoff für mich gesucht habe, fiel mir der Roman "Der Poet" von Michael Connelly auf und da mir die Kurzbeschreibung gefallen hat, nahm ich diesen Thriller mit nach Hause.
Jack McEvoy ist total geschockt als man ihm die Nachricht vom Selbstmord seines, bei der Mordkommission Arbeitenenden Bruders überbringt. Er kann es einfach nicht fassen, das sich sein Zwillingsbruder erschossen haben soll, weil ihn sein aktueller Fall, ein brutaler Mord an einer jungen Frau, einfach Gefühlsmäßig so überfordert hat, das er keinen anderen Ausweg mehr wusste.
Als langjähriger Kriminalreporter der örtlichen Zeitung weis Jack natürlich genau welche Hebel er bewegen muss, um an Informationen zu gelangen und so zieht er los und redet mit den ehemaligen Kollegen seines Bruders und verschafft sich Zugang zu den Akten. Doch nach der ersten durchsicht der Beweise deutet alles auf einen Selbstmord hin, wenn da nicht ein paar klitzekleine Ungereimheiten wären und vor allem dieser merkwürdige Abschiedssatz, den sein Bruder auf die Scheibe geschrieben haben soll: „Jenseits von Raum, jenseits von Zeit“, was so gar nicht nach seinem Bruder klingt.
Recht schnell findet er nach weiteren Recherchen heraus, das dies eine Zeile aus einem Gedicht von Edgar Allan Poe ist und als er dann trotz aller Wiederstände, seitens der Polizei, weiter nach Beweisen sucht, findet er heraus, das es im ganzen Land und über Jahre verteilt noch andere Polizisten-Selbstmorde gab, die ebenso wie sein Bruder mit äußerst grausamen Fällen beschäftigt waren und genauso Zeilen aus E.A. Poe Gedichten zum Abschied hinterlassen haben.
Nun kann er zunächst die ehemaligen Kollegen seines Bruders und dann das FBI überzeugen das hier ein Serienmörder am Werk ist, der es auf Polizisten abgesehen hat.
Und nun kommt auch die Journalisten-Seele in Jack durch, die ihm sagt das er da an einer großen Story dran ist und so macht Jack nun gemeinsam mit dem FBI Jagd auf diesen unheimlichen Serienmörder, der fortan nur noch "der Poet" genannt wird.
Ab hier wird dieser Roman richtig spannend, den nun fängt der Autor an den Leser einige male in die falsche Richtung zu locken, deshalb will ich hier auch nicht mehr über den Inhalt erzählen um niemandem das Lesevergnügen zu nehmen. Am Anfang hält sich der Autor meiner Meinung nach zu sehr damit auf , das Umfeld, Jack und seine Bemühungen die richtigen Beweise zu finden, bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Dadurch liest sich der Roman am Anfang sehr zäh und ich war ein paar Mal versucht den Roman zur Seite zu legen und abzuhaken, weil ich das Gefühl hatte das sich da nicht mehr viel tut, aber dann wurde ich doch noch mit einer richtig guten Kriminalgeschichte belohnt, die dann auch Spaß gemacht hat sie zu lesen, aber dem Anspruch Thriller wird dieser Roman eigentlich nie gerecht, dazu ist er einfach zu „zahm“. Viele Passagen sind auch ziemlich anstrengend zu lesen, da sich der Autor immer wieder dazu hinreisen lässt, die winzigsten Details zu beschreiben, vielleicht um dem Leser zu vermitteln was für eine Sisyphusarbeit die Jagd auf den Serienmörder ist, die mich aber immer wieder ausgebremst haben, wo ich doch eigentlich nur schnell wissen wollte wie es in der Geschichte weitergeht, Hobby-Kriminologen werden da sicher mehr Spaß dran haben.
Den Autor kannte ich bisher noch nicht und deshalb werde ich mich beim nächsten Besuch in der Bücherei mal umsehen was er sonst noch so geschrieben hat, den schlecht fand ich den Roman nicht, empfehlenswert für alle, die einen guten Krimi lesen möchten, Thrillerfans sollten eher die Finger davon lassen. Alles in allem ein guter Krimi der durchaus lesenswert ist und der ein paar Stunden gute Unterhaltung liefert.
"Der Poet" ist auch als Taschenbuch (Heine Verlag ISBN 3-453-15172-0, ca. 500 Seiten) zu haben und kostet ca. 8 Teuro. weiterlesen schließen
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