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Tests und Erfahrungsberichte
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Süßkind, Patrick: Das Parfüm
15.08.2002, 18:06 Uhr von
0-8-15
Tja, war lange nicht mehr hier und wundere mich warum hier alles so anders aussieht. Hups, mein A...5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Kurze Einleitung:
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Für viele Schüler ist es schon zur Pflichtlektüre geworden, ich allerdings habe mich freiwillig daran gemacht Patrick Süßkind's Bestseller "Das Parfum" zu lesen und ich war begeistert...
Süßkind erzählt eine Geschichte wie sie, obwohl sie durchaus eine wirkliche Gegebenheit beschreiben könnte, fantastischer nicht sein kann. Wie der Name schon sagt dreht sich alles um unseren schlechtesten unterentwickelsten Sinn, den Geruchssinn. Man wird hineingezogen in eine uns nur beschränkt zugängliche Welt, in eine Welt aus Gerüchen, Düften und nasalen Wahrnehmungen.
Handlung:
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Schauplatz ist Paris im 18. Jahrhundert. Die ganze Stadt und das ganze Land stinkt zum Himmel, es gibt praktisch keine Hygiene in der Bevölkerung, an allen Ecken und Enden riecht es nach Schweiß, Abfall, Kloaken, Fischen, Krankheiten, Menschen, Tieren, usw.
Mittenhinein in diesen Gestank wird Jean-Baptist Grenouille geboren.
Grenouille's Mutter wird nur wenige Tage nach dessen Geburt geköpft, und so wird er von einer Amme zur nächsten gestoßen und niemand will ihn behalten, weil er jedem ein wenig merkwürdig erscheint, doch warum er anders ist weiß bislang keiner. Im Laufe seiner trostlosen Kindheit bemerkt Grenouille, dass sein Geruchssinn wesentlich besser entwickelt ist als bei allen anderen und so streift er oft umher und "sammelt" Düfte, die er im Kopf neu zusammensetzt, auseinanderdenkt und in alle Bestandteile zerlegt. Obwohl zurückhaltend und unterwürfig so fühlt er sich doch besser als der Rest. Und irgendwann werden sie es alle zu spüren bekommen...
In den folgenden Jahren seines Lebens, eine Zeit in der er bei einem Gerber arbeitet, begeht Grenouille einen Mord. Zwar nicht aus Hass oder anderen niederen Beweggründen, ihm ist auch der Körper der schönen Jungfer völlig egal, nein, er hat ihren Duft gerochen und musste ihn einfach ungestört genießen, den Mord beging er nebenbei, wie in Trance.
Nun beginnt sich sein Leben zum besseren zu wenden, er findet Anstellung bei einem Parfumeur, wo er seine perfekte Nase unter Beweis stellen kann und so seinem Meister eine schöne Stange Geld bringt. Auch hier arbeitet er unterwürfig und zurückhaltend unter schlechten Bedingungen, allerdings bringt ihm die Arbeit seinem Ziel entgegen, den schönsten Duft der Welt zu kreieren. Und erst musste er die Techniken dazu lernen...
Nach einigen Jahren gibt es in Paris nichts mehr zu lernen und er macht sich (seinen Gesellenbrief in der Tasche) auf Richtung Grasse wo er noch mehr zu lernen hofft. Unterwegs jedoch merkt er wie alle Welt stinkt und es widert ihn so an, dass er für sieben Jahre auf einem einsamen Berg in einer Höhle sitzt nur um dem Gestank zu entgehen. Erst jetzt fällt ihm auf, dass er keinerlei Eigengeruch besitzt und das beängstigt ihn so sehr, dass er seine Einöde verlässt und seinen Weg fortsetzt.
In Marseille angekommen wird er von einem "alternativen" Arzt aufgenommen und aufgepäppelt, der ihm auch Zugang zu einer Parfümerie ermöglicht, wo er sich sofort an die Arbeit zu einem "eigenen" Körpergeruch macht. Der Erfolg ist atemberaubend, die Menschen denen er begegnet weichen nicht mehr ängstlich zurück, man bemerkt seine Anwesenheit, er scheint nicht mehr so hässlich, keiner wendet den Blick erschrocken wieder ab, etc. Dieser Genuss die Menschen beeinflussen zu können steigert natürlich sein Gefühl ihnen haushoch überlegen zu sein und seinen Hass auf ihr armseliges Dasein.
In den nächsten zwei Jahren lernt er in Grasse neue Techniken zur Parfümherstellung und bekommt genügend Gelegenheit diese zu beherrschen und weiter zu verfeinern. Und weil er erneut einen herrlichen Jungfernduft vernommen hat, den er plant irgendwann zu ernten und zu konservieren. Also versucht er sich auch an Lebewesen, erst an Ratten, dann an Hunden und letztendlich auch an Menschen, so lange bis er eine Methode gefunden hat den Duft eines Menschen zu entreißen und in einen Flakon zu stecken.
Natürlich wendet er diese Erkenntnisse auch alsbald an, doch reicht ihm schnell der Duft des einen Mädchens nicht mehr und nach und nach tötet er insgesamt 24 Jungfrauen und versetzt so die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Doch da er die "Duftkunst" bis zur Perfektion beherrscht, beeinflusst er die Menschen ihn als unscheinbar, unauffällig und keineswegs zu einem Mord fähig, zu betrachten. Die Krönung allerdings soll die Tochter des reichen 2. Konsuls Richis werden, deren Geruch die letzte Beigabe zu seinem Duft, der ihn als gottgleich präsentieren wird, werden soll. Aber Richis hat das bereits geahnt...
Den Rest lest ihr mal lieber selbst, denn euch wird ein ungewohntes und überraschendes Ende erwarten…
Abschließende Worte::
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Süßkind gelingt es hier auf unheimlich glaubhafte Weise uns in eine völlig fremde Welt zu entführen, die Welt der Düfte und Gerüche. Natürlich riecht jeder von uns und man kann auch mit seiner Nase unglaublich viel anfangen, aber uns nur mit der Nase zu orientieren und im Leben zurechtzufinden scheint trotzdem abstrus und „unmenschlich“. Durch unglaubliche Kreativität fesselt Süßkind uns mit ungemein „vorstellbaren“ Beschreibungen, mit denen es ein Leichtes ist, die von ihm erdachten Düfte wirklich zu riechen und zu verstehen.
„Das Parfum“ ist also nicht zu Unrecht zu einem Bestseller unserer Tage geworden und wahrscheinlich bin ich wohl nicht der einzige, den dieses Buch hellauf begeistert und unglaublich fasziniert hat. weiterlesen schließen -
Schwaiger Brigitte; \
09.08.2002, 21:12 Uhr von
danisoel
Hallo! Was gibts über mich zu erzählen? Ich bin Kindergärtnerin und bin derzeit noch in Ausbil...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
BRIGITTE SCHWAIGER
BIOGRAPHIE:
6. April. 1949: Brigitte Schwaiger wurde in Freistadt / Oberösterreich (Mühlviertel) als Tochter eines Arztehepaares geboren. Der Vater war Geburtshilfespezialist. Brigitte Schwaiger hat drei Schwestern ( Heidrun + ?). Die Tatsache, dass sie Arzteltern, ein Kindermädchen hatte und eine Klosterschule besuchte, lässt annehmen das Schwaiger in ihrer Kindheit einen hohen Lebensstandart hatte.
1962: (Oktober) starb Fritz Schwaiger, Brigittes Großvater.
1966: verbrachte Schwaiger den Sommer in England.
1967: legte sie ihre Matura ab. Danach studierte sie zwei Semester Psychologie, Germanistik und Romanistik in Wien.
Juli 1967: lernte B. Schwaiger in Spanien (im Dorf Las Rozas) Miguel Herreros Lopez kennen.
1968: heiratete Brigitte Schwaiger den spanischen Tierarzt und Offizier, und lebte darauf in Mallorca und Madrid. Sie wurde auf der Kunstakademie in Spanien abgelehnt, und unterrichtete stattdessen Deutsch und Englisch. Brigitte Schwaiger beschäftigte sich auch mit der Malerei und Bildhauerei.
1972 / 1973: ließ sich Brigitte Schwaiger von ihrem Mann scheiden. Sie studierte darauf wieder an einer pädagogischen Akademie in Österreich (Linz).Daneben war sie Schauspielerin an einem Kellertheater, und verfaßte Lyrik..
Danach arbeitete B. Schwaiger als Regieassistentin beim Österreichischen Rundfunk und als Sekretärin in einem Wiener Theaterverlag,
1974: wurde sie zur Liebesgefährtin von Friedrich Torberg
Brigitte Schwaiger lebt heute, mit 52 Jahren, als freie Schriftstellerin in Wien und in Zliv (Tschechische Republik). Ein Artikel, der am 9. Oktober 2000 in der Zeitschrift Profil erschien, besagt, dass Brigitte Schwaiger, als alleinerziehende Mutter eines Sohnes, heute trotz unermüdlicher Arbeit im Elend lebt. Laut Arztbefunden leidet sie unter Depressionen und Angstzuständen.
WERKE:
1977: „Wie kommt das Salz ins Meer?“: Literarischer Bestseller über das Scheitern der Ehe einer Frau.
1978: „Mein spanisches Dorf“: Autobiographie, in der Schwaiger die Welt ihrer Kindheit und Jugend schildert.
(1980): „ Malstunde“. Ein Tonbandinterview mit B. Schwaiger und dem Wiener Maler Arnulf Rainer wird in einem Buch veröffentlicht
1984: „Der Himmel ist süß“: Ich – Roman schildert B. Schwaigers` Kindheit (5. – 10. Lebensjahr)
1987: „Mit einem möcht` ich leben“: Erste Gedichtband der Autorin, der menschliche Probleme wiedergibt.
1989: „Liebesversuche“: 14 Erzählungen aus dem Alltag
„Mister Rosa“: Der Roman handelt von einem Hausmann, der über Beziehungsprobleme nachdenkt.
1990: „Schönes Licht“: Der Roman beinhaltet viele autobiographischen Züge.
1991: „Tränen beleben den Staub“: Der Roman handelt von einer Heroin – süchtigen Frau
und ihrer Drogenabhängigkeit.
1992: „Der rote Faden“: Dies ist die Geschichte einer jungen Frau und den Problemen als alleinstehende Mutter.
1993: „Ein Mann fürs Leben“: Eine Ich – Erzählung, in der Schwaiger den „Mann fürs Leben“ sucht.
1994: „Jaro heißt Frühling“: 13 „Geschichten vom Fremdsein“. Diese sind ein Appell zur „Völkerannäherung“ und zur Völkerverständigung.
(1996): „Ein spanisches Dorf“: Autobiographie über B. Schwaiger, die sich in eine Abhängigkeit eines dominanten Mannes begibt.
PROSAARBEITEN:
1980: „Lange Abwesenheit“
HÖRSPIELE:
1975: „Murmeltiere“, ORF
1979: „Die Böck, die Kinder und die Fisch“, ORF / SDR
„Steirerkostüm“
THEATERSTÜCKE:
1976: „Nestwärme. Fünf Szenen mit einer Dekoration und zwei Schauspielerinnen“.
Als Bühnenmanuskript vervielfältigt (Thomas Sessler Verlag). Uraufführung in Linz.
1977: „Kleines Kammerspiel. Büroklammern. Steirerkostüm. Drei Einakter“.
Als Bühnenmanuskript vervielfältigt (S. Fischer). Uraufführung in Wien und Ingolstadt
1979: „Liebesversuche“
Als Bühnenmanuskript vervielfältigt (S. Fischer). Uraufführung in Sommerhausen / Franken
„Katzenmusik“
PREISE:
1974: Österreichisches Staatsstipendium für Literatur
1975: Autorenstipendium vom Dramatischen Zentrum, Wien
1976: Kulturförderungsprämie des Landes Oberösterreich
„WIE KOMMT DAS SALZ INS MEER?“
Der Roman „Wie kommt das Salz ins Meer?“ beginnt mit der Vorbereitung einer Hochzeit. Die Braut, die gleichzeitig auch die Hauptrolle des Buches spielt, aber uns nie ihren Name verrät, ist mit ihren Gedanken ganz woanders und hört nicht auf die Ratschläge ihrer Großmutter. Es scheint so, als wisse sie nicht was mit ihr geschieht. Rolf, ihr zukünftiger Ehemann liebt und braucht sie, doch trotzdem wehrt sich in ihr etwas, diesen Mann zu heiraten. Sie bemerkt, dass. sie Rolf eigentlich überhaupt nicht ausstehen kann, doch nun ist es zu spät. Auf was für ein Unglück hat sie sich hier eingelassen?
Ihr Vater hatte ihren zukünftigen Ehegatten schon zu seinem Fischerkamerad und Jagdfreund gemacht, und auch ihre restliche Familie hatten Rolf schon längst ins Herz geschlossen. Immerzu muss sie an Karl, einem alten Schulfreund und Schriftsteller denken. Wegen Einsetzens für Menschenrechte wird er in der Gesellschaft als Psychopath bezeichnet Vielleicht hätte sie lieber ihn heiraten sollen. Jeglicher Zweifel ist nicht begründet, also bemüht sich die junge Frau sich anständig, passend, und vor allem „weiblich“ zu verhalten. So wie sie es gelernt hatte. Trotz Unsicherheit lässt sie sich von ihrer Großmutter vor den Altar schieben (Leseprobe 1). Alles verläuft nach Rolf`s Plan, doch keiner achtet auf die Braut.
In der Hochzeitsnacht ist sich die Frau völlig bewusst, dass sie Rolf nicht lieben kann. Durch endloses Baden im Hotel, hofft sie, dass ihr Mann schnell einschläft.. Verlangt er von ihr Sex, wird sie mit ihren Gedanken woanders sein.
Sie erinnert sch gerne an Karl, der für sie Gedichte schrieb, und sie tröstete. Früher hatten sie auch eine Beziehung, doch nun ist alles vorbei. Mit Rolf, der Diplomingenieur und Doktor der Technik ist, wird sie in ihrer Umwelt wieder als eine Persönlichkeit geachtet.
Die anschließende Hochzeitsreise findet, wie geplant in Italien statt. Rolf belehrt sie über die Häuser, Denkmäler, Sitten und die Politik, wobei er meint, dass seine Frau dämlich und unreif seie. Er fordert sie auf sich endlich wie eine „normale“ Ehefrau zu verhalten. Ihre Traurigkeit entdeckt er nicht.
Im Kasino, wo Rolf ihr seine Tricks zeigt, ist sich seine Frau sicher, dass sie ihn hasst. Doch verdrängt sie diesen Gedanken wieder schnell, und bildet sich ein sie seie verrückt. Sie müsste stolz auf Rolf sein und sollte von ihm lernen.
Wieder zuhause holt das frisch vermählte Paar schnell der Alltag ein. Während Rolf seiner Karriere nachgeht, hat sie sich als Haus – und Ehefrau um viele Sachen zu kümmern. Sie hasst es für Rolf zu dienen.( Leseprobe 2) Viel lieber würde sie sich weiterbilden und arbeiten gehen. Sie hat keine richtige Schulausbildung, und denkt deshalb, das sie überhaupt nichts könne. Auch ihre Umwelt, besonders ihre Familie meint sie seie für nichts zu gebrauchen. Ihre Großeltern, die nach ihren Erzählungen eine zufriedene und glückliche Ehe führen, beneidet die Frau sehr.
Im Allgemeinen, bezeichnet sie ihr Leben als einen langweiligen Roman.
Heimliche Besuche und Briefe an Karl bringen ihr nicht nur ein wenig Abwechslung in den Alltag, sondern schenken ihr auch neue Hoffnung.
Sie hat es satt Rolf und seine Mutter, die ihr immer wieder Ratschläge um eine „gute Hausfrau“ zu sein gibt, sehen zu müssen. Um seiner Gattin eine Freude zu bereiten, schenkt Rolf ihr einen ausgewachsenen Jagdhund, der schlussendlich sowieso ihm gehört. Die Frau wehrt sich einen Hund in ihrer kleinen Wohnung zu halten, kann Rolf`s Entschluss aber nicht ändern. Sie einigen sich auf den Namen Blitz. An einer Leine gekettet darf Blitz seinen Platz am Gästeklo nicht verlassen, da Rolf der Meinung ist, dass man einem Hund erst Manieren beibringen müsse. Durch Strafe müsse er gezüchtigt werden. Blitz tut der Frau leid. Sie kann nicht mitansehen wie Rolf den Hund quält.
Immerzu verletzt Rolf seine Frau mit Wörtern, und meint sie solle nicht immer so sentimental sein. Sie versucht es erst gar nicht sich zu wehren.
Bei einem Treffen mit Freunden trifft sie auf Albert, der ihr schon vor der Heirat mit Rolf bekannt war. Sie stellen fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben, und beginnen eine Affäre. Bei Albert fühlt sich die Frau wieder unwiderstehlich, jung und attraktiv. Sie kann all ihre Probleme mit Rolf für eine kurze Zeit vergessen, und versucht sich wie seine Ehefrau, Hilde, zu verhalten. Währendessen stellt sich heraus, dass Karl, der einst ein lebensfroher Mensch war, Alkoholiker ist, und regelmäßig Schlaftabletten nimmt. Er nimmt immer mehr eine Außenseiterposition in der Gesellschaft ein. Rolf verbietet seiner Ehefrau den Umgang mit ihm.
Rolf ahnt zwar, dass etwas mit seiner Frau nicht stimmt, unternimmt aber nichts. Er vertraut ihr, und kann sich nicht vorstellen, das sie ihn verlassen würde.
Die Frau ahnt, dass Albert nur mit ihr spielt, und verlangt eine klare Entscheidung von ihrem Liebhaber. Albert entschließt sich endgültig für Hilde und beendet die Beziehung zu Rolf`s Frau. Kurze Zeit später erfährt Hilde von Albert`s Affäre und weist die gesamte Schuld auf sie.
Das nächste Unglück naht, und so kommt es dazu, dass Rolf Blitz mit einer Waffe ins Auge schießt. Beim Tierarzt wird Blindheit diagnostiziert. Der Hund hat große Schmerzen und zittert. Die Frau ist verzweifelt, aber greift nicht ein als Rolf beschließt ihren Hund einzuschläfern. Er könne den Köter nicht mehr gebrauchen. Das ist alles zu viel, und seine Frau beginnt Selbstmordgedanken zu hegen.
Als sich herausstellt, das die Frau schwanger ist, setzt Rolf sie unter großen Druck, bis sie endgültig zustimmt das Kind, gegen ihren Willen abtreiben zu lassen (Leseprobe 3). Auf der Suche nach einem Gesprächspartner sucht die verschreckte und gedemütigte Frau eine Beratungsstelle auf, doch der Psychologe kann ihr nicht weiter helfen. Er gibt ihr Medikamente und schiebt sie zur Tür hinaus.
Währenddessen stellt sich heraus, dass Karl sich verliebt hat, und freiwillig eine Trinkerheilstatt aufgesucht hat.
Gegen dem Willen der Familie beschließt die Frau der ihrer Abhängigkeit und dem Unglück ein Ende zu setzen, und reicht die Scheidung zur ihrem Ehemann Rolf ein. Keiner versteht sie, aber trotzdem ist sie sich ihrem Entschlusses sicher. Trotz allem kehren ihre Gefühle für Rolf nun wieder zurück. Der Roman endet damit, dass sie zu ihrem Elternhaus zurückkehrt und beginnt wieder zu arbeiten.
„WIE KOMMT DAS SALZ INS MEER?“
In diesem Bereich der Arbeit beschäftige ich mich mit der Interpretation des Buches „Wie kommt das Salz ins Meer?“ von Brigitte Schwaiger, welcher 1977 als Roman erschienen ist, und der Epoche der Nachkriegszeit angehört. Ihr Erstlingswerk gehört zu den zehn meistverkauften Büchern im deutschsprachigen Raum, und auch noch zwei Jahre später erzielt die Taschenbuchausgabe noch Rekordergebnisse. Es wird vermutet, dass die Erzählung zahlreiche autobiographische Züge der Autorin beinhaltet.
Die Ich – Erzählerin schildert über das Scheitern ihrer Ehe. Hilflos begibt sich die Frau in die Abhängigkeit von Rolf, der ein angesehener Mann in der Gesellschaft ist. Um ihre Umwelt nicht zu enttäuschen, heiratet sie Rolf, trotz Widerwillen. Der Hass zu Rolf wächst von Tag zu Tag, und der triste Alltag als Haus – und Ehefrau holt sie bald ein. Um Aufmerksamkeit und Liebe zu finden, beginnt die Frau eine Affäre mit Albert, einem guten Freund des Paares. Als Rolf ihren geliebten Hund Blitz einschläfern lässt, und er sie dazu zwingt ihr Baby abtreiben zu lassen, sucht die gedemütigte Frau einen Psychologen auf, der ihr aber nicht helfen kann. Verzweifelt und gegen dem Willen ihrer Familie reicht sie schlussendlich doch die Scheidung ein, um ein neues Leben beginnen zu können.
Das Buch behandelt vor allem die Thematik „Liebe“, die meistens als eine Abhängigkeit dargestellt wird. Die Beziehung zwischen Rolf und der Frau steht im Vordergrund, wobei alles damit beginnt, dass sie wie in einem Traum, und eventuell auch unbewusst eine Ehe mit dem Diplomingenieur eingeht. Mit den Gedanken woanders, setzt sie die Heirat mit einem „Spiel“ gleich, und ist sich der Realität nicht bewusst. Schon bald weiß die unsichere Frau, dass sie Rolf in Wirklichkeit gar nicht ausstehen kann, doch will sie diese Gefühle nicht wahrnehmen. Sie redet sich „schöne“ Dinge ein, und verdrängt jegliche Gedanken an Rolf. Die Tatsache der Verdrängung bestätigt nicht nur ihre große Verunsicherung, sondern ist sicherlich auch auf die Beeinflussung der Gesellschaft, insbesonders ihrer Familie zurückzuführen. So ist z.B.: der Großmutter der gute Ruf der Familie besonders wichtig. Sie ist der Meinung, dass eine anständige und vernünftige Frau die Führung eines starken Mannes benötigt. Auch die Mutter, die ihrer Tochter nicht unterstützt und beratet, hinterfragt die Ehe nicht. „Das gehört sich einfach so, und nicht anders!“ Die Familie vermittelt ihr ein „typisch weibliches“ Rollenbild. Vielleicht ist auch die fehlende Zärtlichkeit und Wärme der Eltern der Grund warum die Frau ohne lange zu zögern die Geborgenheit von Rolf annimmt.
Rolf ist eine starke Persönlichkeit und schenkt seiner Ehefrau anfangs Aufmerksamkeit und das Gefühl gebraucht zu sein. Mit ihrem neuem Mann wird sie erstmals von ihrer Umwelt und besonders von ihrer Familie als eine Persönlichkeit wahrgenommen und anerkannt. Dies ist sicherlich ein Grund, warum die junge Frau, trotz fehlender Zuneigung, Rolf heiratet. Sie denkt, dass sie vor der Ehe Nichts war, und nun ein besserer Lebensabschnitt beginnt.
Schon bald realisiert sie ihre wahren Gefühle zu Rolf, doch spricht sie nicht über ihr Befinden. Ich denke, sie wollte einem „normalen“ Bild einer Haus – und Ehefrau entsprechen und lässt deshalb alles mit sich geschehen. Rolf nützt seine Überlegenheit aus und gedemütigt seine Frau immerwieder. An dieser Stelle ist ein großer Zusammenhang mit Brigitte Schwaigers Leben, welcher im autobiographischen Roman: „Ein spanisches Dorf“ (1980) wiedergegeben ist, zu erkennen. Auch im realen Leben erfährt Schwaiger das Martyrium einer zweijährigen und tyrannischen Ehe.
Die Tatsache, dass sich die Frau trotz allem in eine Abhängigkeit zu Rolf begibt, lässt annehmen, dass dieser ihr Orientierung schenkt, und anfangs sicherlich auch Vorbildwirkung hatte. Ihre Verzweiflung zeigt sich im Wunsch wieder ein Kind zu sein.
Die bestimmende Rolle von Rolf könnte auch im Zusammenhang mit der gestörten väterlichen Beziehung, die im autobiographischen Roman: „Lange Abwesenheit“(1983) präsentiert wird, zusammenhängen.
Zu Karl, der eher eine Außenseiterrolle einnimmt, hat die Frau eine ganz besondere Beziehung. Er verkörpert einen Traummann, den sie heimlich verehrt = Gegenteil von Rolf. Vielleicht steckt auch der Neid eine eigenständige Person zusein dahinter. Man kann annehmen, dass Karl auch mit „Hoffnung“ gleichzusetzen ist. Mit der Alkoholabhängigkeit geht für die Frau die letzte Hoffnung verloren. Es scheint so, als ob sie sich nun in einer völlig aussichtslosen Situation befände. Selbstmordgedanken begleiten sie nun täglich. Diese kann die Frau aber aus moralischen Gründen nicht umsetzen.
Der Hund, namens Blitz gibt ihr Halt und Zuwendung. Ihm kann sie alles anvertrauen. Für Rolf könnte Blitz ein Kindesersatz darstellen. Zwanghaft hält sich die Frau an Blitz und Albert, mit dem sie eine Affäre begonnen hat, fest. Eine mögliche „Rettung“ ist vorauszusehen. Doch als Rolf Blitz bis zum Tode quält, und die Beziehung zu Albert in Brüche geht, sind jegliche Hoffnungen verloren.
Die Tatsache, dass Rolf seine Ehefrau zur Abtreibung ihres Babys zwingt, und sie sich auch jetzt nicht wehrt, zeigt, dass die Frau absolut kein Selbstwertvertrauen hat: „Ich bin nicht ich, ich bin Rolfs Frau“. Erst nach langer Zeit entscheidet sie sich plötzlich für eine Scheidung. Der Anlass zu dieser Entscheidung könnte darin liegen, dass auch Karl den Aufstieg schafft.
Am Ende des Romans ist sie frei und ihre Gefühle zu Rolf kehren wieder zurück. Als Leser hätte man sich dennoch ein anderes Ende vorgestellt.
Die Tatsache, dass sich Brigitte Schwaiger in ihren Büchern hauptsächlich mit ihrem Leben auseinandersetzt, lässt darauf schließen, dass sie dieses Thema, auch noch heute sehr intensiv beschäftigt. Deshalb glaube ich, dass die Autorin mit ihrem Erstlingswerk, vor allem ihre persönlichen Erfahrungen, die mit Wut, Misserfolgen und Kummer zusammenhängen, verarbeitet.
Der Titel: „Wie kommt das Salz ins Meer“ ist schwer zu interpretieren. Er wird einmal im Zusammenhang mit Kindheitserinnerungen erwähnt. Ich nehme an er dient der Autorin dazu, sich an schöne Zeiten zu erinnern, als sie noch ein Kind war, ihre Eltern ihr Aufmerksamkeit schenkten und ihr alle Fragen beantworteten. Die Sehnsucht nach Anerkennung ist nicht zu übersehen.
Schwaigers Schreibstil und Sprache sind einfach und direkt ausgewählt. Teilweise beinhaltet der Text auch einen Dialekt. Der Leser wird nicht durch Sprachexperimente und komplizierte Fremdwörter verwirrt, und kann sich gut in das Leben der jungen Frau hineinversetzen. Dennoch empfinde ich einige Stellen als eher primitiv und nicht passend. Trotzdem kann ich rückblickend sagen ,dass mir der Roman recht gut gefallen hat. Brigitte Schwaiger verpackt in ihrem Werk Humor hinein, der mich häufig zum Schmunzeln brachte.
VERWENDETE LITERATUR:
· Brigitte Schwaiger. Wie kommt das Salz ins Meer?. Rororo Verlag: Hamburg, März 1977
· Brigitte Schwaiger. Ein spanisches Dorf. 1978
· Österreichs Autoren/innen unserer Gegenwart
· Gerald Rainer / Norbert Kern / Eva Rainer. Stichwort Literatur – Geschichte der deutschsprachigen Literatur. Veritas: München, 1997
· Zeitungsartikel: von Reinhard Tramontana. Wie kommt die Schwaiger zu mehr? Profil: 9. Oktober. 2000
· Daten zum Lebenslauf habe ich hauptsächlich aus den Innenumschlägen der Bücher von Schwaiger erfasst. weiterlesen schließen -
Plötzlich wuchs ihm eine Seele!
09.08.2002, 17:48 Uhr von
political
Ich bin wie mein Nick schon sagt Politik-Student in Wien, lese gerne und viel, schaue viel fern u...Pro:
leicht lesbar, spannend, rührend
Kontra:
etwas kurz
Empfehlung:
Nein
Bei meinem heutigen Bericht handelt es sich um WIR, ein Buch von Jewgenij Samjatin - näheres zu diesem eher wenig bekannten Buch könnt ihr meinem Bericht entnehmen.
Inhalt:
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Das Buch WIR erzählt und die Geschichte von D-503. D-503 ist ein Ingenieur und arbeitet mit vielen anderen Nummern im einzigen Staat. Dieses gläserne Imperium ist umgeben von der grünen Mauer, die für alle Bewohner des einzigen Staates Tabu ist. D-503 macht seine Arbeit Spaß und die Geschichte die er erzählt bringt er uns in Form seines Tagebuches näher. D-503 arbeitet gerade am größten Projekt aller Zeiten. Dieses besagte Projekt ist der Integral, in Auftrag gegeben vom großen Wohltäter, dem Herrscher des einzigen Staates. Dieser Integral ist ein riesiges Raumsschiff, das sich auf den Weg ins Weltall machen soll, um allen fernen Zivilisationen vom einzigen Staat zu berichten. Außerdem sollen die Außerirdischen so sehen, wie das wahre Glück zu erreichen sei. Kurz gesagt, die Bewohner dieses gläsernen Staates sind allesamt sehr von ihrer eigenen Perfektion überzeugt und halten sich für das Maß aller Dinge.
Doch eines Tages tauchen Schatten auf in dieser streng mathematisierten Welt. D-503 beginnt an seinem Staat zu zweifeln als er eine junge Frau kennen lernt. I-330 lebt auf den ersten Blick, wie alle anderen Menschen im einzigen Staat vorschriftsmäßig. Sie besucht die gemeinsamen Abende in den Vereinen und sie löst auch regelmäßig ihre rosa Billets, was soviel bedeutet wie sich paaren. Dabei spielt es keine Rolle wie oft und mit wie vielen Personen man sich paart. Je mehr verschiedene desto besser, um nur ja keine emotionale Bindung aufzubauen. Doch scheinbar hat I-330 auch noch ein anderes Leben – hinter der grünen Mauer, wo die Menschen noch in unbändiger Wildheit leben. Je länger D-503 ihren Kontakt pflegt, desto mehr zweifelt er am einzigen Staat, an seinem bisherigen Leben und als er schließlich zum Gesundheitsamt eilt um sich untersuchen zu lassen, ist die Diagnose schrecklich! Ihm ist eine Seele gewachsen! Doch schon am nächsten Tag scheint die Lösung gefunden – ein einzige Spritze, die es Ein für Allemal unmöglich machen soll, eine Seele zu haben. Wie wird sich also D-503 entscheiden wenn die Entscheidung überhaupt bei ihm liegt?
Mehr will ich nicht erzählen, das Buch ist bei Amazon.de erhältlich und kostet nicht die Welt. Es hat mich damals (vor etwa einem Jahr) umgerechnet 10 Euro gekostet!
Der Autor:
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Jewgenij Samjatin, dieser Name wird wohl den Wenigsten ein Begriff sein. Mir war er es auch nicht, bis ich von diesem Buch erfahren hatte. Ich hatte gerade 1984 gelesen und war begeistert und schockiert davon (siehe Bericht vor einiger Zeit) also wollte ich mehr über diese Thematik wissen. Dabei stieß ich auf das Ur-Werk von Samjatin. WIR entstand schon Mitte der Zwanziger-Jahre in Russland. Es handelt sich dabei um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Realsozialismus der in Russland unter Stalin gerade vorherrschte. Samjatin war von dessen Entwicklung sehr enttäuscht und zeichnete dieses düstere Zukunftsbild von einer Welt aus Glas ohne persönlichen Freiraum.
Samjatin wurde 1884 in Lebedjan in Russland geboren und war von Beruf Schiffsbauingenieur. Man könnte also sogar einige autobiografische Züge in diesem Buch vermuten. Später ging er zu den Revolutionären und war schließlich auch bei der berühmten Meuterei des Panzerkreuzers Potemkin mit dabei. Nach der Veröffentlichung von WIR wurde Samjatin das Schreiben verboten und schließlich ging Samjatin nach Paris ins Exil, wo er 1937 starb.
Fazit:
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WIR kann man als eines der Vorbilder für die wesentlich bekannteren Werke a brave new world und 1984 ansehen. Es wurde in Europa 1925 veröffentlicht und wurde sowohl von Huxley als auch von Orwell einige Male erwähnt. Das Buch zeichnet ein düsteres Bild von einer so glänzenden Umgebung – der einzige Staat, umgeben von einer grünen Mauer, die die Wilden trennen soll von den angeblich so zivilisierten Menschen innerhalb der gläsernen Stadt. Dies ist eine Stadt ohne jegliche Privatsphäre und persönlichem Freiraum. Arbeit, Essen, Trinken, Liebe und alle anderen Dinge, die das Menschsein bestimmen, sind bis ins kleinste Detail durchgeplant. Trotzdem scheinen die Bewohner dieser Stadt glücklich zu sein – betört von ständiger Marschmusik und hetzerischen Ansprachen des großen Wohltäters.
Doch irgendwas in D-503, dem Helden und Erzähler dieser Geschichte rebelliert gegen dieses Systems – unterbewusst will er sich befreien aus dieser lebenslangen Umklammerung. Dieser Wunsch manifestiert sich im Erscheinen seiner Seele. Plötzlich entdeckt er Gefühle in sich, die er aufgrund seines bisherigen mathematischen Lebens nicht real erfassen kann. Diese Dinge erscheinen ihm nicht erklärbar – irrational so wie die Wurzel aus –1.
Dies bringt mich auch schon zum einzigen negativen Punkt des Buches. Die ständigen mathematischen Begriffe und Beispiele waren für mich leider nicht immer verständlich. Ansonsten ist das Buch recht gut und flüssig lesbar und auch sehr spannend aufgebaut. Ich kann nur jedem, der Gefallen an dieser utopischen Schreibweise findet empfehlen, sich dieses Buch zu besorgen, ihr werdet es nicht bereuen!
Damit komme ich zum Ende dieses Berichtes! Es würde mich sehr freuen eure Meinung zu diesem Buch und zu meinem Bericht zu erfahren!
lg chris
PS: Wie schon gewohnt, werde ich diesen Bericht wieder bei mehreren Foren posten!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-09 15:48:54 mit dem Titel Steinbeck - Von Mäusen und Menschen
Es war mal wieder Zeit ein neues Buch zu lesen. Wie ich schon in früheren Berichten erzählt hatte, gibt es eine Liste der 50 wertvollsten Bücher ? subjektiv natürlich. Trotz allem versuche ich momentan alle 50 auf dieser Liste angeführten Bücher zu lesen. Von Mäusen und Menschen ist eines der Bücher. Also hab ich mir das Buch bestellt ? bei amazon.de um 7,50 Euro.
Inhalt:
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George Milton und Lennie Small sind auf dem Weg zu einem neuen Job auf einer Farm, sie sind beide Erntehelfer. Genauer gesagt sind sie auf der Flucht vor ihrem alten Job, denn dort wollte man sie lynchen. Wie man schnell merkt, sind die beiden nicht das erste Mal auf der Flucht. Während nämlich George recht aufgeweckt und klug ist, hat Lennie immer wieder Probleme aufgrund seiner mangelnden Intelligenz. Er ist geistig zurückgeblieben und deshalb auf George angewiesen, der ihm treu zur Seite steht und auf ihn achtet. Lennie ist ziemlich groß und liebt es, Tiere zu streicheln. Er schwärmt von Hasen und streichelt auch dann und wann eine Maus. Leider hat er wenig Gefühl für die kleinen Tiere und tötet sie beim Streicheln nur allzu oft. Da er sich einfach nichts lange merken kann, passieren ihm ständig größere und kleinere Missgeschicke. Doch bald, so meinen die zwei Wanderer würde alles anders werden. Dann hätte das ewige Herumwandern ein Ende und die Angst vor neuen Problemen, denn sie möchten nur noch einen letzten Job annehmen um das Geld zu sparen für eine eigene Farm, mit Hasen und anderen Tieren, die sie dann füttern und von denen sie gut leben können. Doch zuvor wie gesagt muss noch etwas Geld verdient werden und Lennie muss versuchen, keinen Ärger zu bekommen.
Am neuen Arbeitsplatz angekommen machen die beiden schnell Bekanntschaft mit Curley, dem jungen Sohn des Farmbesitzers, der immer und überall Streit sucht. Außerdem lernen sie dessen Frau kennen, die ständig mit den Arbeitern anbandelt und mit ihren Reizen keineswegs geizt. George versucht stets, den drohenden Streiterein aus dem Weg zu gehen und immer ein wachsames Auge auf Lennie zu haben. Nur zwei Monate müssen die beiden arbeiten, um das nötige Geld zusammen zu kratzen und eine eigene Farm zu kaufen, denn zu ihrem Glück lernen sie auf der Farm auch den alten Candy kennen, der schon etwas Geld gespart hat und sich sofort den Plänen von George und Lennie anschließt. Doch zwei Monate sind lang, ohne Streit und Ärger zu bekommen und so passiert auch auf dieser Farm Lennie wieder ein Missgeschick ...
Lest am besten selbst nach, wie es weitergeht, das Buch ist einen Kauf allemal wert. Es ist wie schon erwähnt bei amazon.de um nur 7,50 Euro erhältlich.
Der Autor:
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John Steinbeck hat dieses Buch geschrieben. Er wurde 1902 geboren und ist einer der großen amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Zu seinen weiteren bekannten Werken zählen unter anderem
-) Früchte des Zorns
-) Jenseits von Eden
-) Die Straße der Ölsardinen
-) Das Tal des Himmels
Der studierte Meeresbiologe war im Zweiten Weltkrieg Reporter und wurde schließlich Schriftsteller. 1962 erhielt er sogar den Literaturnobelpreis. Steinbeck starb 1968.
Das Buch:
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Von Mäusen und Menschen ist ein sehr leicht lesbares Buch. Es ist spannend und unterhaltsam geschrieben. Das Buch wurde von Mirjam Pressler ins Deutsche übersetzt. Die schönen Bilder von Thomas von Kummant tragen zusätzlich viel zur Spannung und zum besonderen Flair des Buches bei. Das Buch ist im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv) erschienen und hat 140 Seiten.
Fazit:
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Schon von Beginn an läuft alles auf eine Katastrophe hinaus, doch bis zum Schluss hofft man doch noch auf einen positiven Verlauf. Besonders rührend ist der Part des Lennie, der geistig zurückgeblieben ist und immer wieder Ärger bekommt, für den er eigentlich nichts kann, weil er ja nicht versteht, was seine Fehler sind. Deshalb kann man ihm auch keinen Vorwurf machen. Bewundernswert ist auch George, der treu zu Lennie steht, obwohl ihm dieser nur laufend Schwierigkeiten macht. Eine wichtige Rolle spielen auch Curley, der immer Streit sucht und dies vor allem mit Männern, die größer sind als er selbst. Außerdem ist er ständig eifersüchtig, weil seine junge Frau relativ offen mit den Farmarbeitern kokettiert. Curleys Frau ist unzufrieden mit ihrem Leben. Zu früh geheiratet und die Chance auf eine Schauspielkarriere verpasst, so vergnügt sie sich eben auf die einzige Art, die ihr noch einfällt, in ihrer hoffnungslosen Situation. Besonders rührend fand ich auch den alten Candy, der eigentlich zu nicht mehr viel nütze ist und scheinbar auch irgendwie sein Leben versäumt hat. Als er von George?s und Lennie?s Plan erfährt, eine eigene Farm zu kaufen, ist er sofort Feuer und Flamme dafür.
Alles in allem ein Buch beinahe ohne negative Seiten. Wie gesagt, es ist spannend, berührt einen sehr stark, ist leicht lesbar und doch muss ich sagen, dass mir irgendetwas gefehlt hat. Vielleicht hätte ich ganz einfach gerne noch mehr über die so unterschiedlichen Charaktere erfahren, doch leider hat das Buch nur 140 Seiten und da bleibt eben einiges auf der Strecke, was den Figuren noch mehr Profil verleihen könnte. Doch im großen und ganzen ist das Buch absolut lesenswert und aus gutem Grund unter den 50 bedeutendsten Bücher unserer Zeit. Ich kann nur jedem empfehlen, es zu lesen und etwas mehr über das Wesen der Amerikaner zur Zeit der Depression zu erfahren, die das Land wohl bis heute geprägt hat.
Dann also viel Spaß mit ?Von Mäusen und Menschen? von John Steinbeck und ich freue mich schon auf jede Menge Kommentare.
lg chris
PS: Wie eh schon gewohnt werde ich diesen Bericht wieder auf diversesten Foren posten (entweder unter political oder chris_rabl) um zu verhindern, dass meine Beiträge gestohlen oder kopiert werden. weiterlesen schließen -
Das grosse Star-Wars-Universum von A-Z
09.08.2002, 17:38 Uhr von
Skywalkeratwork
Hauptsächlich bei Ciao zu finden, aber auch hier werden meine Berichte natürlich gepostet und mei...Pro:
Spannend und sehr ausführlich geschrieben!
Kontra:
Man sollte schon ein wenig Vorkenntnisse haben!
Empfehlung:
Nein
Diesmal geht es nicht um ein Abenteuer aus der bekannten Star-Wars-Reihe, sondern um ein Lexikon! Genannt „Das große Star-Wars-Universum von A-Z“ wurde verfasst von Bill Slavicsek, der schon für ein paar Dutzend Star-Wars-Spiele zuständig war. Das Buch stammt vom Heyne-Verlag und kostete mich damals 20,- DM (ca. 10 €).
Ich werde euch jetzt nicht alles auflisten, was in diesem Lexikon aufgeführt ist, jedoch werde ich euch meine Meinung dazu sagen, sowie ein paar Auszüge daraus näher erläutern. Der Originaltitel ist übrigens: A guide to the Star Wars Universe.
Was als erstes auffällt ist, dass am Anfang des Buches sämtliche Quellen von verschiedenen Abkürzungen aufgelistet sind nach Romanen aus der Star-Wars-Reihe. Somit kann man jederzeit beim Lesen eines Buches nachlesen, was die Vorgeschichte des Charakters ist, sowie technische Fragen usw. Es werden Fragen beantwortet über die Fakten von allen Charakteren, Raumschiffen, Waffen, Droiden, außerirdische Spezies sowie alle historischen Schlachten.
Danach ist das Buch alphabetisch geordnet und man behält jederzeit den Überblick. Ich denke es wird keinen Begriff geben, den man in diesem Lexikon nicht nachlesen kann. Es hat ja nicht umsonst 670 Seiten.
Geklärt werden sämtliche Begriffe aus den Sith-Kriegen, über die Vernichtung des Todessterns, die Gründung der Neuen Republik bis hin zur Entstehung des neuen Jedi-Ordens. Somit geht es hier nicht nur um die „traditionelle Trilogie aus dem Kino“ sondern umfasst das ganze Star-Wars-Universum von Anfang bis Ende.
Es ist das zur Zeit aktuellste Lexikon und wurde das erste Mal veröffentlicht im November 2001. Die Aufmachung finde ich auch sehr gut, weil es erstens alphabetisch geordnet wurde und auch ab und zu ein paar Abbildungen zu sehen sind. Wenn man sich etwas nicht vorstellen kann, wird damit geholfen.
Es werden z. B. bekannte Charaktere wie Admiral Ackbar, Mara Jade, Luke Skywalker, Han Solo, Darth Vader und Maul, Imperator Palpatine und viele mehr beschrieben. Droiden erläutert wie C3PO, R2D2, M3PO oder M3D2. Desweiteren werden noch Begriffe geklärt wie z. B. Thermaldetonator, Lichtschwert, Düsenschlitten oder der Todesstern.
So genug mit Details! Auf jeden Fall ist dieses Buch ein absolutes Muß für jeden richtigen Star-Wars-Fan, aber auch für alle die es nur annähernd sind oder noch werden wollen. Sobald ein Begriff unbekannt ist, hat man dieses Lexikon parat und kann alles nachlesen. Ich denke es wird immer wieder Begriffe geben im Star-Wars-Universum die man nicht sofort einordnen kann, mit diesem Buch kann man es.
Also von mir absolut die Benotung TOP! Das gehört in jede Star-Wars-Sammlung!
Viel Spaß beim Bewerten und über Kommentare freue ich mich auch sehr!
Ich hoffe ich habe euch ein bisschen geholfen bei der Wahl des nächsten Buches.
Und möge die Macht mit euch sein!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-09 15:38:19 mit dem Titel X-Wing - Isards Rache
Star Wars - X-Wing - Isards Rache ist schon der 8. Teil aus der berühmten Star-Wars-Saga rund um den Commander Wedge Antilles (bekannt aus den Episoden IV-VI) und seiner X-Wing-Sonderstaffel!
Das Buch hat genau 377 Seiten und ist geschrieben von dem Autor Michael Stackpole, der auch schon Teil 1-4 verfasst hat. Teil 5-7 schrieb derweil Aaron Allston.
Nach der kurzen Pause ist dem Autor wiedermal ein großartiges Buch gelungen. Nicht nur das Cover ist genial (abgebildet sind zwei AT-AT´s), sondern auch die Story um die es geht.
In diesem Teil geht es um den imperialen Kriegsherren Krennel, der die Absichten der Sonderstaffel erkennt und Ihnen eine Falle stellt. Die Rebellen versuchen nämlich in die Festung des Kriegsherren einzudringen.
Doch dieser erkennt die Gefahr durch die Sonderstaffel und stellt Ihnen eine Falle der zur Vernichtung führen soll. Dies gelingt ihm teilweise, denn kurz bevor der Sieg Krennels vollendet wurde, kommt eine Gruppe Defenders und hilft der Sonderstaffel die Einheiten von Krennel zu vernichten.
Anschließend erfährt Wedge Antilles, dass die Einheit Defenders, die sie gerettet haben, von der für Tod gehaltenen Ysanne Isard befehligt wurde (beim Angriff auf Thyferra). Krennel denkt inzwischen, dass die Sonderstaffel zerstört sei.
Und nun schließt Commander Wedge Antilles und die Einheiten von der tückischen Ysanne Isard ein Bündnis um in die Festung von Krennel einzudringen und ihn zu vernichten.
Ob das gelingt, wird sich rausstellen...
Das Ende werde ich euch nicht verraten!
Lest es euch durch und ihr werdet begeistert sein, jedoch sollte man die vorherigen Bücher auch ein wenig gelesen haben, um nicht ganz hilflos zu sein. weiterlesen schließen -
Konflikt zwischen Liebe und Vernunft..
Pro:
genial
Kontra:
--
Empfehlung:
Nein
Vor einiger Zeit druckte die FAZ eine Liste der Literatur ab die man gelesen und zumindest kennen sollte. Auf den unteren Rängen fiel mir ein Titel auf wo ich meinte den Film zu kennen. Ich konnte mich gut erinnern das dieser Film mich sehr berührte und ich klasse fand zumal John Malkovich in einer der hauptrollen zu sehen war.
Das Buch heißt
VON MÄUSEN UND MENSCHEN und ist geschrieben von JOHN STEINBECK
Eine Berührende , spannende und traurige Geschichte in der Depressionsära. George Milton und Lenny Small reisen von Gut zu Gut in der Hoffnung arbeit zu bekommen um irgendwann ihren Traum vom eigenem Land, der eigenen Ernte und einen Stall Kaninchen wahr zu machen. George ein gewitzter smarter Kerl nahm sich zu seiner zeit dem großen , starken Lenny an als dessen Tante verstarb. Lenny ist ein gutmütiger aber sehr zurückgebliebener Kerl. Absichtlich könnte er keiner Fliege etwas zuleide tun ,aber seine wahnsinnigen Kräfte ziehen ihm diesbezüglich oft einen Strich durch die Rechnung. Die Geschichte beginnt damit das sie auf dem Weg zu einem neuen Arbeitsplatz sind, Lenny, dumm wie er ist hat sich eine Maus vom Wegerand aufgelesen und streichelt und drückt sie quasi zu Tode. Er hat so wenig Verstand das er dies nicht mal begreift. Sein Drang danach alles was er schön findet anfassen zu wollen ,wurde ihnen auch bei ihrem letzten Job zum Verhängnis. Dort wollte er einem Mädchen nur an das kleid fassen ,diese geriet natürlich in Panik und George musste ihn mit einer Latte k.o. schlagen. So schnell es ging flüchteten sie um der Lynchjustiz zu entkommen.
Der neue Job steht ebenfalls unter keinem guten Stern, der Sohn des Chefs, ein kleiner, fieser Kerl der niemanden leiden mag der größer ist als er versucht von Beginn an Streit mit Lenny anzufachen. George gibt sich die größte Mühe Lenny davon zu überzeugen das er ja ruhig bleiben soll falls Curley( so heißt er) weiterhin rumstänkert.
Die Zeit vergeht und sie beginnen eine Art Freundschaft zu einigen Mitarbeitern zu schließen. Doch bevor sie ihren Traum von der eigenen Farm umsetzen können wird ihnen Lennys Hang alles Schöne anfassen zu können zum Verhängnis.
Curleys Frau , ein kokettes Südstaatenmädel spielt extrem vor den Männern mit ihren Reizen und Lennys Wunsch und ihre Gegenwehr haben die Folge das sie zu Tode kommt.
Daraufhin beginnt eine Treibjagd, die ein böses unvorhergesehenes Ende nimmt.
SCHREIBSTIL
Das Buch ist insgesamt einfach und geradlinig geschrieben. In der Wortwahl die die einfachen Männer sprechen passt sich Steinbeck hervorragend der Ausdrucksweise solcher menschen an , die die Geschichte noch Wahrheitsgetreuer und lebhafter macht. So ist zum Beispiel von „dem Curley seine Frau“, oder „der Esel, wo im Stall steht“ die rede. Dieses bring einem aber die eigentliche Einfachheit der ganzen Geschichte näher. Ansonsten ist es sehr schnell und unkompliziert zu lesen, keine allzu verschachtelten Sätze.
SINN UND UNSINN
Die Story wie oben beschrieben ist das grobe Muster, die Eigentlichen hintergründe und die Traurigkeit hängen mit dem Ende zusammen , welches ich nicht verraten möchte. Intensiv wird sich mit Gestalten im Buch beschäftigt die alle irgendwie verbandelt und es doch wieder nicht sind. Viele Fragen nach Leben und Tod, Recht und Unrecht und vor allem Liebe, Freundschaft zeitgleich mit Hass und Vernunft.
DAS BUCH
Gibt es natürlich in verschiedenen Ausführungen. Bei Amazon kann man es als Taschenbuch für 7,50 bestellen, mein Exemplar ist eine John Steinbeck –Geschichten Sammlung. Lohnenswert ist es sicherlich auch mal bei Ebay reinzuschauen.
FAZIT UND MEINUNG
Meiner Meinung nach ein grandioses Meisterwerk das in den knapp 140 Seiten soviel Fragen und Gesprächsstoff liefert wie kaum ein anderes Buch . Viele kleine sehr durchdachte Details machen dieses Buch zu einer kompletten Einheit. Man merkt das Steinbeck sich im Vorfeld sehr genau und sehr viele Gedanken über den Verlauf und die Wirkung dieser Geschichte gemacht hat. Durch die Kürze und die wirklich spannend berührende Story kann ich dieses Buch JEDEM empfehlen einmal zu lesen . In einer überwältigenden Schlichtheit macht Steinbeck den Konflikt zwischen Liebe und Vernunft bewusst.
VIELE GRÜßE NIKOLINA weiterlesen schließen -
EIn sehr interessantes Buch...
28.07.2002, 13:02 Uhr von
[email protected]
Hallo, mein Name hier bei Yopi ist M-A-M-A-A-N-N-A. Warum ich meinen Orginal- namen nicht verwend...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Rainer Maria Schröder
Das geheime Wissen des Alchimisten
1.Biographie:
Rainer M. Schröder ist 1951 in Rostock geboren und in Ostberlin aufgewachsen.
Seit 1977 arbeitet er als freischaffender Autor.
Der Schriftsteller erhielt viele Auszeichnungen für seine Werke.
In vielen seiner Romane berichtet er über Erlebnisse von seinen Reisen.
2. Hauptpersonen:
· Das junge Mädchen Johanna
· Der Alchimist Kopernikus Quint
· Der fallsüchtige Leander
· Benedikt von Rickenbach
· Der böse Stiefvater
3.Inhalt:
Das Mädchen Johanna trifft auf einen sich auf der Flucht befindenden Alchimisten. Sie versorgt den angeschossenen Alchimisten Kopernikus Quint. Als Dank dafür gibt Quint ihr Geld und weiht sie in die Alchimie ein.
Johannas Stiefvater besitzt ein Narrenhaus – Benedikt von Rickenbach verfolgt Kopernikus Quint. Ein Neuer kommt ins Irrenhaus: Leander. Dieser leidet an Fallsucht. Der Stiefvater möchte Leander durch Medikamente in den Wahnsinn treiben.
Die dreizehnjährige Johanna befreit den Jungen mit Hilfe von Kopernikus. Die Beiden verlieben sich ineinander. Das Geld des Alchimisten wird knapp, da er jetzt auch noch Leander versorgen muss. Darum sucht sich Quint Sponsoren, die ihn finanziell unterstützen sollen.
Ein Kaufmann ist ein Verräter – er arbeitet für Rickenbach. Quints Haus wird angezündet. In den Flammen stirbt der Alchimist Kopernikus Quint - Leander kann entkommen. Johanna wird mitgenommen, um in den Katakomben die Herstellung des chinesischen Porzellan zu erreichen. Sie wird von Leander und Quint (es stellt sich heraus, dass der Alchimist doch überlebt hat) gerettet. Danach leben die Drei auf den Ländereien von Leanders Vater in Holland weiter.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-28 11:02:14 mit dem Titel Das geheime Wissen des Alchimisten
Hallo Yopis,
heute möchte ich euch ein interessantes Buch vorstellen
Das geheime Wissen des Alchimisten
Rainer Maria Schröder
1.Autor:
Der 1951 in Rostock geborene Schriftsteller Rainer Maria Schröder ist in Ostberlin aufgewachsen. Er arbeitet seit 1977 als freischaffender Autor. Schröder schrieb viele Bücher über Erlebnisse auf seinen Reisen. Seine spannenden Bücher verhalfen ihm einer der besten deutschsprachigen Autoren zu werden. Der Franz Schneider Verlag zeichnete ihn 1993 mit einem Silbernen und 1998 mit einem Goldenem Schneider Buch aus. Das Buch “Abby Lynn -verbannt ans Ende der Welt“ erhielt den Friedrich-Gerstäcker Preis. Den 3. Internationalen Eifel-Literatur-Preis erhielt er 1998, für das Buch "Das Geheimnis der weisen Mönche."
Weitere Bücher von Rainer M. Schröder:
· Das Vermächtnis des alten Pilgers
· Mein Feuer brennt im Land der Fallenden Wasser:
Ein Roman der im April 1998, zwei Monate nach dem Erscheinen,
zum Buch des Monats gewählt wurde.
· Felix Faber übers Meer und durch die Wildnis
· Die wahrhaften Abenteuer des Felix Faber
· Die wundersame Weltreise des Jonathan Blum
· Unter Schatzsuchern, Goldgräbern und Alligatoren
· Der Schatz der Santa Maravilla
· Unsere Farm in Virginia - Erlebnisse am Fluss der blauen Berge
· Brasilien auf eigene Faust - Abenteuer zwischen Amazonas und Monto Grosso Amerika per Wohnmobil
Begründung der Auswahl:
Dieses Buch stelle ich heute vor, weil mich zum einen das Thema über die Alchimie sehr interessiert, zum anderen aber auch die Verwendung der Sprache überzeugt. Diese Sprache ließ mich durch die ständig entsehende Spannung in das Buch versinken.
Infos zum Buch:
Der Roman erschien erstmals in Würzburg im Jahr 2000.
Titelbild:
Das Titelbild zeigt das junge Mädchen Johanna und im Hintergrund den Alchimisten Kopernikus Quint bei seiner Arbeit.
2.Inhalt:
Ich unterteile die Handlung in folgende Unterpunkte:
a) Wie Johanna auf den Fremden stößt
b) Der Neue im Irrenhaus und die Einweihung in die Alchimie
c) Der Verrat des Kaufmannes
d) Die Zeit in den Katakomben
e) Die Rettung
Das Buch spielt in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Köln.
Die Hauptpersonen sind:
>Das junge Mädchen Johanna
>Der Alchimist Kopernikus Quint
>Der fallsüchtige Leander
>Benedikt von Rickenbach
>Der böse Stiefvater
a) Wie Johanna auf den Fremden stößt:
Johanna lebt mit ihrer Mutter bei ihrem bösen und skrupellosen Stiefvater, der ein Narrenhaus besitzt. Ihr Vater und ihre Geschwister starben bei einem Schiffsunglück. Eines Abends im Oktober begegnet Johanna auf dem Heimweg vom Stroh holen einem Fremden. Dieser bittet sie ihn gegen 2 Silbermünzen mitzunehmen, denn er ist auf der Flucht. Da der Mann angeschossen wurde, kann er nicht alleine weiter ziehen. Johanna bringt den Fremden, der sich als Kopernikus Quint vorstellt, in den Dachboden des Tollhauses unter. Dort pflegt sie den Mann gesund und er kauft sich ein Haus in Köln. Als Dank für die Versorgung , gibt er Johanna Geld und weiht sie in die Alchimie ein.
b) Der Neue im Irrenhaus und die Einweihung in die Alchimie:
Nach einiger Zeit bekommt das Tollhaus einen neuen Mitbewohner: Leander. Er leidet an Fallsucht und wird als geistig gestört hingestellt. Der Stiefvater mischt Leander Medikamente im Essen bei. Johanna kommt der Wahrheit auf die Spur. Mit Hilfe von Kopernikus Quint gelingt es ihr Leander zu befreien und vor ihrem Stiefvater zu retten. Die Beiden verlieben sich ineinander. Das Geld des Alchimisten wird immer knapper, da er nun auch noch Leander versorgen muss. Kopernikus Quint sucht nach finanzieller Unterstützung. Deshalb wirbt er drei Kaufleute, die er von früher kannte, an und gibt ihnen eine Vorstellung von seiner Goldherstellung. Die Kaufleute, wie auch Johanna werden durch einen Trick geblendet. Das Geld der Kaufleute verwendet der Alchimist für die weitere Suche nach dem Rezept des Goldmachens.
c) Der Verrat des Kaufmannes:
Einer der Kaufleute ist ein Verräter und arbeitet im Auftrag von Benedikt von Rickenbach, der Mann der auf der Suche nach Quint ist. Der Kaufmann verrät das Versteck von Kopernikus seinem Auftraggeber. Am nächsten Abend kommen die Leute von Rickenbach. Diese verlangen nach dem Alchimisten, der mit ihnen in die Katakomben der Jungfernbastei mitkommen und dort für den Kaiser Gold herstellen soll. Hier sind Katakomben riesige unterirdische Räume in denen man unbekannte Materialien herzustellen versucht. Aber Quint weigert sich , deshalb zündet Rickenbach sein Haus an. In den Flammen stirbt der Alchimist Kopernikus Quint - Leander kann entkommen. Johanna wird mitgenommen, um in den Katakomben die Herstellung des chinesischen Porzellan zu erreichen
d) Die Zeit in den Katakomben:
Johanna arbeitet an den heißen Brennöfen und findet mit den anderen Arbeiter
heraus, wie dieses Porzellan hergestellt wird.
e) Die Rettung:
Nach einigen Monaten stellt sich heraus, dass Kopernikus Quint doch überlebt hat. Dieser befreit mit Hilfe Leanders Johanna aus der Hölle. Nachdem sie aus den Katakomben befreit wurde, fahren die drei gemeinsam mit dem Schiff von Leanders Vater auf sein holländisches Gut.
3. Zur Sprache des Autors:
Ich persönlich finde die Sprache von Rainer Maria Schröder z.T. anspruchsvoller wie bei anderen Jugendbuchautoren. Einige Begriffe sind für junge Leser schwer zu verstehen. Der Duden kann hier natürlich eine sehr große Hilfe sein, um eventuelle Missverständnisse auszuräumen.
Im Gegensatz zu manch anderen Jugendbüchern verwendet der Autor keine Umgangssprache. Eine klare, deutliche und auch verständliche Sprache begleitet den Leser mit vereinzelt auftauchenden Fachbegriffen durch die Handlung. Dieser Schreibstil macht es dem Leser leicht, die komplette Handlung zu verstehen.
4.Beurteilung:
Ich würde jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat, dieses Buch zu lesen es auch zu tun. Das Buch beschreibt faszinierend das Leben im 18. Jahrhundert, so wie es wahrscheinlich auch war. Der Leser erfährt viel über die Alchimie. Das Lesen kann zu einer Herausforderung führen, wenn man sich in diesem Themenbereich noch nicht auskennt. Fast 500 Seiten sollten doch Anreiz genug sein, sich dieses Buch mit seiner Fülle von Wissen und Kunst zu kaufen . weiterlesen schließen -
Vom Tode einer Königin
27.07.2002, 17:01 Uhr von
Dialya
Hallo zusammen!!! Nachdem ich schon bei Ciao und Dooyoo schreibe, bin ich nun auch hier wieder...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Gerade eben musste ich mit Schrecken feststellen, dass es bei Yopi nicht einmal eine Kategorie zu Schiller (zu Goethe auch nicht) gibt. Das wirkt doch ziemlich erschreckend, waren diese beide doch die bekanntesten deutschen Klassiker überhaupt. Na ja, deshalb kommt jetzt meine Meinung zu Maria Stuart von Schiller halt in diese Kategorie, wie alle anderen Meinungen über Bücher auch. Obwohl ich ja nach wie vor der Meinung bin, dass man mindestens so bekannte Autoren wie Goethe und Schiller ein wenig hervorheben sollte.
Maria Stuart, wieder eine Pflichtlektüre mehr aus dem Deutschunterricht. Dieses Buch las ich sogar zweimal, da ich 4 Wochen, nachdem ich es das erste Mal las, eine Prüfung darüber hatte. Damit will ich aber nicht sagen, dass das Buch so gut ist, sondern ich las es nur, weil unser Lehrer bei Prüfungen immer so unwichtige Details abfragt.
Der Inhalt
1. Aufzug
In diesem Akt wird die Person der Maria vorgestellt. Maria wirkt ein wenig hilflos, ist leidend und zugleich voller Schuldgefühle, da sie ihren zweiten Mann umgebracht hatte. Zugleich konnte sie aber ihren Stolz, ihre Schönheit und ihre Jugend behalten.
Im 1. Aufzug wird auch schon der Tod Marias angetönt. Ein wenig später erfährt sie auch den Urteilsspruch: Tod durchs Schafott. Sie bekommt aber auch unerwartete Hilfe von Mortimer, dem Neffen Lord Paulets, ihres Wächters. Diesem gibt sie einen Brief an Lord Leicester mit, in dem sie einen Verbündeten wähnt.
Gegen Ende des 1. Aufzugs wird ihr durch Lord Burgleigh den Urteilsspruch mitgeteilt. Da Maria das Urteil aber schon kennt, reagiert sie sehr gefasst, wodurch sie Lord Burleigh ein wenig verunsichert.
Im Gespräch mit Paulet wird dann auch noch Burleighs Gesinnung deutlich. Er tönt Paulet gegenüber an, dass Elisabeth es gerne sähe, wenn Maria durch eine Vergiftung oder so sterbe, damit sie nicht das Urteil bekannt geben muss.
2. Aufzug
In diesem Aufzug wird Marias Gegenspielerin Elisabeth vorgestellt. Elisabeth wird umworben von einer französischen Brautwerbung. Elisabeth selber widerstrebt jedoch eine Verbindung mit dem Herzog von Anjou, da sie ihre Jungfräulichkeit bewahren will.
Elisabeth ist jedoch unsicher, wie sie den Fall der Maria behandeln soll. Sie fragt deshalb ihre drei Räte Burleigh, Shrewsbury und Leicester um Rat. Burleigh ratet Elisabeth zur Vollstreckung des Urteils, Shrewsbury ratet das Todesurteil nicht zu unterschreiben und Leicester versucht Maria zu verharmlosen. Er versucht Elisabeth zu einer Begegnung mit Maria zu bringen, da nach enlgischem Recht ein zu Tode Verurteilter nicht mehr hingerichtet werden kann, wenn er einmal das Antlitz des Königs gesehen hat.
Auch taucht Mortimer in diesem Akt auf. Er lässt sich von Elisabeth dazu drängen, Maria zu ermorden. Er übernimmt diese Aufgabe aber nur, weil er hofft, so ein wenig Zeit zu gewinnen, da Elisabeth sonst sicherlich jemand anderem den Mordauftrag gegeben hätte.
Auch trifft Mortimer auf Leicester, dem er den Brief von Maria gibt. Lord Leicester verspricht ihm darauf, eine Begegnung von Maria mit Elisabeth vorzubereiten. Diese Begegnung bespricht er dann auch noch mit Elisabeth am Ende dieses Aufzuges.
3. Aufzug
In diesem Aufzug kommt es zur Begegnung der beiden Königinnen. Die beiden reizen sich gegenseitig bis zum Höhepunkt.
Nach der Begegnung trifft Mortimer auf Maria. Er will ihr seinen Fluchplan klarmachen. Es wird aber klar, dass er in ihr eigentlich keine Königin sieht, sondern nur eine Frau, die er gerne besitzen würde.
In diesem Augenblick wird aber auch ein Mordanschlag auf Elisabeth verübt, so dass alle Pläne Mortimers vereitelt werden.
4. Aufzug
In diesem Aufzug ist Elisabeth im Clinch mit sich selber. Sie muss das Todesurteil unterschreiben. Zum Einen ist sie nun von Maria tödlich beleidigt worden, hegt also einen grossen Hass gegen sie. Auch wurde ein Mordanschlag auf sie verübt. Zum anderen ist sie aber trotzdem nicht fähig das Urteil zu unterschreiben.
Sie unterschreibt es dann doch und gibt es einem Diener und diesem lässt sie die Entscheidung, was er damit machen soll. Der trifft jedoch auf Lord Burgleigh, der ihm das Urteil aus der Hand reisst.
5. Aufzug
Die Hinrichtung Marias ist nun besiegelt. Maria wirkt während dem ganzen letzten Aufzug sehr gefasst. Sie verteilt ihr Besitztümer an ihre Diener und Freunde. Auch konnten die anderen noch einen katholischen Priester (ein alter Freund von Maria, der schnell zum Priester gesalbt wurde), einschmuggeln, so dass sie noch mit ihm beten und Busse tun konnte.
Fazit
Das Buch ist eigentlich von der Sprache her sehr einfach zu verstehen. Jedoch ist eine grosse Kenntnis der Geschichte der Maria Stuart und von Elisabeth erforderlich, da man sonst einen grossen Teil der Handlung überhaupt nicht versteht.
Als wir begannen das Stück zu lesen, hatten wir noch keine Vorkenntnisse, so dass wir alle ziemlich Mühe hatten, es zu verstehen. Mit der Zeit lernten wir dann jedoch im Deutschunterricht immer mehr über die Geschichte, so dass wir begannen das Stück zu verstehen.
Auf jeden Fall kann ich jedem, der das Stück lesen will, nur empfehlen, vorher vielleicht ein Lexikon zur Hand zu nehmen, und etwas über Maria und Elisabeth zu lesen.
Das Buch selber hat mir aber nicht so sehr gefallen. Ziemlich viel darin ist erfunden (z.B. Mortimer existierte in Wirklichkeit nicht) und es ist auch sehr schwülstig geschrieben. Allerdings ist der 3. Aufzug wiederum sehr spannend, wenn die beiden Königinnen aufeinandertreffen. Vor allem, wie sich diese Begegnung dann entwickelt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-27 15:01:45 mit dem Titel Roman mit kitschigem Happy-Ende (leider)
Vor etwa zwei Wochen las ich einen Bericht über das Buch „Wer Unrecht tut“ von Danielle Steel und nahm mir vor, dieses auch mal zu lesen. Und siehe da, was sah ich vor einer Woche bei uns im Wohnzimmer liegen. Genau dieses Buch, das meine Mutter zufällig gerade am Lesen war.
Kaum war sie durch damit (Samstag Mittag) hab’ ich mir auch schon das Buch gepackt und mit dem Lesen begonnen. Am Abend war ich dann durch damit....
Die Handlung:
*************
Grace Adams bringt im Alter von etwa 18 Jahren ihren Vater um. Doch wie kam es dazu. Graces Mutter hatte Gebärmutterkrebs und konnte somit ihren ehelichen Pflichten nicht mehr nachkommen. Graces Vater war schon immer gewalttätig gegenüber seiner Familie und machte auch vor seiner krebskranken Frau nicht halt. Dieses schütze ich aus Liebe aber immer nach aussen, so dass er in der Stadt ein angesehener Anwalt war.
Weil die Mutter eben ihren ehelichen Pflichten nicht mehr nachkommen kann, verlangt er von ihr, dass sie ihm „Ersatz“ besorgen soll. Und genau dieser „Ersatz“ soll Grace sein. So Grace dann im Alter von 13 Jahren das erste Mal von ihrem Vater vergewaltigt. Und die Mutter hilft ihm auch noch dabei, da sie Grace festhält.
Grace wird nun klargemacht, dass sie ihrer Mutter zu Liebe mit ihrem Vater regelmässig schlafen soll, da er sonst die kranke Mutter schlägt. Grace tut dies dann auch ihrer Mutter zu Liebe, doch nach vier Jahren stirbt sie und Graces Vater will nun, dass Grace den Platz ihrer Mutter einnimmt. Am Abend der Beerdigung vergewaltigt er sie brutal, doch dieses Mal ist es anders, denn da die Mutter nun tot ist, hat Grace endlich den Mut, sich zu wehren und erschiesst ihren Vater.
Grace wird nun des Mordes an ihrem Vater angeklagt. Da er ein solch beliebter Mann in der Stadt war, glauben die meisten nicht, dass ihr Vater Grace vergewaltigt hat. Denn ein ach so guter Mann kann doch niemals zu so was fähig sein. Es kommt also zu einer Gerichtsverhandlung und Grace wird zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt...
Grace Adams:
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Grace hing wahrscheinlich sehr stark an ihrer Mutter und wollte ihr die Krankheit so einfach wie möglich machen. Denn anders hätte sie die Vergewaltigungen wohl kaum vier Jahre ertragen können und sich dann plötzlich nach dem Tod der Mutter dagegen wehren.
Allerdings nimmt sie auch trotz allem ihren Vater immer wieder in Schutz. Ihre Mutter machte ihr immer klar, dass die Familie nie ihren guten Ruf verlieren darf, dass also niemand etwas von den Schlägen und den Vergewaltigungen erfahren darf. Und daran hält Grace auch immer noch nach dem Tod ihrer Eltern fest. Es dauert lange, bis sie endlich jemandem die Wahrheit sagt.
Da Grace wegen ihrer Familie keine Freunde mehr hat (sie hatte Angst, etwas zu verraten), wird sie von den anderen Bewohnern der Stadt als ein wenig verrückt angesehen, so dass die Geschichte, dass sie ihren Vater nur wegen dem Erbe umgebracht hat, natürlich noch mehr Sinn macht.
Grace ist aber auch ein sehr hübsches Mädchen. Sie hat eine schlanke Figur, schöne lange Haare und grosse Augen. Doch scheint sie das selber nicht wahrzunehmen. Ihre Figur z.B. versteckt sie lange Zeit unter möglichst grossen Kleidern, die sie von der Heilsarmee hat.
Der Klappentext:
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Normalerweise beziehe ich mich ja selten auf den Klappentext eines Buches, doch hier mache ich eine Ausnahme. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass ich den Klappentext grottenschlecht finde.
Der Klappentext erzählt zwar nichts falsches, d.h. alles was dort erwähnt wird, geschieht dann auch wirklich im Buch. Aber er hat einen sehr grossen Fehler, er verrät nämlich das Ende des Buches. Genaugenommen reisst der Klappentext also die Geschichte nicht nur kurz an, wie das sonst üblich ist, sondern stellt eine kurze Zusammenfassung des Buches (vom Anfang bis zum Ende) dar.
Wer also die Spannung beibehalten will, soll den Klappentext auf keinen Fall lesen.
Die Autorin:
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Danielle Steel wurde in New York geboren und kam als junges Mädchen nach Frankreich und besuchte verschiedene europäische Schulen. In New York studierte sie Französisch, Italienisch und Literatur. Seit 1977 schreibt sie erfolgreich Romane.
Dies war mein erstes Buch dieser Autorin. Meine Mutter hingegen hat schon fast alle Bücher von ihr gelesen und schwärmt richtig von ihren Bücher. Ich tat die Autorin bis jetzt aber immer als eine Autorin von kitschigen Liebesromanen ab. Und damit habe ich zum Teil wohl auch recht. Die meisten ihrer Romane (oder sogar alle) sind nämlich Liebesromane und scheinbar besitzen auch fast alle, ein Happy-End. Und ein Happy-End ist manchmal ein wenig übertrieben, und gerade bei dem mir vorliegenden Buch, ist dies wieder so ein übertriebenes, typisch amerikanisches, kitschiges Happy-End. Nichts gegen Happy-Ende, aber manchmal sind sie halt wirklich fehl am Platz.
Meine Meinung:
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Mir gefiel das Buch eigentlich recht gut, so dass ich es dann auch an einem Nachmittag durch hatte. Es ist echt spannend zu lesen, was Grace alles noch so erlebt, bis sie ihre Jugend fast vollends überwinden kann. Auch wird es wirklich bis zum Ende fast nie langweilig. Grace erlebt immer wieder etwas Neues, und oft etwas total Unerwartetes. Grace erlebt sowohl Rückschläge als auch Fortschritte. Sie findet neue Freunde und sogenannte „Freunde“.
Allerdings wird das Buch gegen Ende hin einfach langweilig. Es scheint irgendwie alles zu perfekt zu sein. Da bringt auch der erneute Rückschlag keine neue Spannung rein, da ja inzwischen wirklich alles perfekt ist. Erst als die Situation dann fast ausartet, wird es wieder spannender, aber da ist das Happy-End schon in greifbarer Nähe. Und genau dieses Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End ging mir total auf die Nerven. Dieses verkörpert wieder einmal die typische, amerikanische Familienidylle, wie man sie sonst nur noch in Hollywood-Produktionen zu sehen kriegt (sogar der Hund fehlt nicht). Also wirklich total übertrieben.
Fazit:
****
Allen, die Liebesromane mit Happy-End mögen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Die anderen sollten aber besser mal die Finger davon lassen.
Das Buch:
********
Titel: Wer Unrecht tut
Autorin: Danielle Steel
Originaltitel: Malice
Seiten: 382
Verlag: Blanvalet Verlag, München
ISBN:3-7645-0068-9 weiterlesen schließen -
Der Duft, der dich hörig macht... \'Das Parfum\', Patrick Süskind
25.07.2002, 22:24 Uhr von
2nd_Starlight
Hallöle ihr Lieben! Nun fangen wir alle also von vorn an...auch gut! Ich bin Nadine, die wohl...Pro:
sehr originell, unvorhersehbares Ende, Wortwahl
Kontra:
Duftwelt schwer nachvollziehbar, nüchtern
Empfehlung:
Nein
Einleitung
___________________
Einige von Euch werden 'Das Parfüm' von Süskind wohl kennen und lieber nicht daran erinnert werden, weil sie es im Rahmen des Deutschunterrichts als Pflichtlektüre lesen 'durften' und gerade aus diesem Grund geraten viele Schüler in eine vorurteilsbehaftete Abwehrhaltung, denn Bücher, die die Schule vorschreibt sind doch langweilig und unmodern.
Nun; ich bin nicht in den Genuss dieser 'Pflichtlektüre' gekommen, aber als ich mit Beendigung meiner 13-jährigen Schullaufbahn meine verbliebenen Schulbücher weggepackt habe, bin ich über mein nahezu unangetastetes Deutschbuch gestolpert, in dem ich beim durchblättern das erste Kapitel vom besagten Roman vorfand und es äußerst interessant fand. Ergebnis: Als ich Süskinds 'Parfum' das nächste mal im Supermarkt meines Vertrauens erblickte griff ich zu...
Inhalt
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Jean-Baptiste Grenouille wird 1738 am meist stinkendsten Ort Paris' unter einer Fischbank geboren - von einer Mutter, die ihn nicht will. Schon die Ammen, in deren Obhut er gegeben wird, finden ihn abscheulich und wollen ihn gleich wieder loswerden...empfinden ihn als teuflisches Wesen (was er im Übrigen auch ist), denn was Grenouille fehlt, was aber der Zugang zu anderen Menschen bedeutet, ist ein Eigengeruch.
Vielleicht aber verdankt er gerade diesem Umstand seine äußerst bemerkenswerte Fähigkeit jeden noch so geringen Duft zu erschnuppern. Das geht soweit, dass sich Grenouille riechend im Dunkeln fortbewegen, jeden Geruch in seine Grundbausteine zerlegen kann und sich in Gedanken neue Düfte erschafft. Gerüche sind seine Welt in die er sich ohne sich zu Langweilen vergraben kann, denn etwas anderes braucht er nicht und Menschen? - die hasst er, wie sie ihn. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es alle erdenklichen Düfte zu sammeln und mehr noch: die Größten Düfte zu besitzen sich anzueignen, um sich die Menschheit hörig zu machen...sie zu betrügen, denn sie trauen ihren Augen mehr als ihrer Nase.
Aus diesem Grund reist er durch Frankreich, um zu lernen, wie er sich Gerüche plastisch greifbar macht, um damit arbeiten zu können, denn sein betörendes Endprodukt soll nicht etwa aus trivialen Pflanzendüften zusammengepantscht sein, sondern von jungfräulichen Mädchen stammen, deren äußere Schönheit ihn nicht interessiert, jedoch ihre geruchliche. Und dafür geht er über Leichen!
Kritik
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Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, war ich doch geschockt vom Ende, dass ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten werde. So etwas hatte ich nun doch nicht erwartet, aber ich weiß nicht genau, ob ich es wirklich gut finde. Auf jeden Fall besser als 'American Psycho', das sich zwar ebenfalls um einen Serientäter dreht, aber zweifellos nicht so originell, unerwartet und nachhaltig ist wie 'Das Parfum'. Das will schon was heißen.
Auch die Idee mit der Geruchswelt finde ich außergewöhnlich...gut?
Gerüche sind für uns nicht gerade lebenswichtig, aber doch stark beeinflussend. Wir suchen uns Partner unbewusst über deren geruchliche Aura und viele Erinnerungen sind mit Düften verknüpft. Wir nehmen das nur nicht vordergründig wahr und bei den meisten Menschen ist der Geruchssinn abgestumpft gegenüber Feinheiten in unserer von Ersatzstoffen geprägten Umwelt. Wir können oft Düfte nicht bestimmen, einordnen - ähnlich wie der Laie gegenüber dem Feinschmecker mit verbundenen Augen oft nicht erkennt, was er da gerade gegessen hat.
Gerade deshalb ist die Vision in diesem Buch für den Leser so ungreifbar. Er kann die gerüchlichen Konstruktionen nicht nachvollziehen, die Grenouille erschafft oder erricht, obwohl jeder Baustein genannt wird. Ich würde viele nicht erkennen, wenn ich sie vorgesetzt bekäme und manchmal war mir die Zutat schon vom Namen her kein Begriff. Und wenn es um diese einzigartigen Düfte der Mädchen geht und die Auswirkungen von DEM Parfum wird es immer abstrakter.
Auffällig an Süskinds Schreibstil ist die Detailgenauigkeit - besonders der Geruchswelt. Das kann an der ein oder anderen Stelle schon ermüdend wirken. Ich selbst schweife an solchen Stellen immer ab, merke nach einer Seite, dass ich nichts mitbekommen habe und muss von vorn beginnen. Überhaupt ist der Roman nicht spektakulär im Sinne von knallharter Aktion oder nervenzerreißender Spannung. Vielmehr erscheint der Satzbau oft nicht besonders flüssig und die ganze Erzählweise sehr nüchtern. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es kaum Dialoge gibt und der Großteil des Buches von einem übergeordneten Erzähler berichtet wird, der im Übrigen wertet und von Anfang an klar macht, dass Grenouille ein Scheusal ist, obwohl ich gestehen muss, dass Süßkind es nicht verstanden hat, diesen Umstand bei mir in dem Außmaß zu bewirken, wie es vielleicht sein sollte.
Bisher hat es nur Ken Follett geschafft eine Person zu erschaffen, die ich als Leser abgrundtief hasse. Das fehlt mir bei Süßkind...mir kam Grenouille eher wie ein armes Schwein vor, den ich einfach nicht verstanden habe, dazu war die geruchliche Barriere wohl zu groß...und trotzdem hat die Geschichte ihren ganz eigenen Reiz.
Wiederum sehr ansprechend ist die Wortwahl...die reicht von der Fäkalsprache bis zu französischen Fachausdrücken, die ich überlesen musste, da sie schlichtweg zu kompliziert waren. Aber gerade damit wird die Bandbreite der imaginären Duftwelt fassbarer, die in 1000 verschiedenen Facetten existiert von widerlich grob bis fein exquisit, anmutig - eben von vulgärer Ausdrucksweise bis zur elegant klingenden französischen Sprache...
Fazit
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'Das Parfum' ist ein Buch bei dem ich mal wieder nicht weiß, wieso es den Status der Schullektüre erreicht hat und in der Fachpresse so hoch gelobt wird, denn ich würde es nicht zu meinen Lieblingsbüchern zuordnen.
Es ist interessant und originell - daran gibt's für mich nichts zu deuteln, aber eben nicht so mitreißend, dass ich es an jeden weiterempfehlen würde. Wer Spannung sucht, wird enttäuscht werden und gerade diese abstrakte Geruchswelt, die der Leser einfach nicht ohne weiteres nachvollziehen kann stellt weitere Hürden auf, auch wenn sie ihren Reiz hat.
Wer sich daran nicht stört und einfach gerne liest für den ist 'Das Parfum' wahrscheinlich schon lesenswert, allein der Originalität wegen.
4 Sterne, weil es in meinen Augen zwar nicht überragend, aber auf keinen Fall Durchschnitt ist.
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen...
Eure 2nd_Starlight....:) weiterlesen schließen -
Swindells, Madge: ZEIT DER STÜRME ............ Schon alt, aber gut !
Pro:
toller Schreibstil
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Im Bastei-Lübbe - Verlag wurde das Buch "Die Zeit der Stürme" von der Autorin "MADGE SWINDELLS" bereits 1987 veröffentlich.
Deswegen konnte ich dieses Buch auch zum absoluten Dumping-Preis von 1,50 € erstehen.
Aber das war mir egal, den die Story hörte sich einfach interessant an. Und sie ist es auch:
In einem Ort an der südafrikanischen Atlantikküste begegnen sich im 2.Weltkrieg die 17jährige Marika, deren jüd. Mutter durch deutsche Soldaten ermordet wurde, und Hans Kolb, ein deutscher schiffbrüchiger U-Boot Soldat, der sich noch an Land retten konnte, aber seine Identität wechselt und für Marika nicht als Deutscher erkennbar ist.
es passiert, was passieren muss, beide verlieben sich ineinander, ohne dass Marika ahnt, dass Hans Deutscher ist.
Alles scheint in Ordnung zu sein, wäre da nicht eine eifersüchtige Freundin Marikas, die Hans´Geheimnis kennt.... .
Ja, das hört sich alles ziemlich klischéehaft an, ist es aber nicht.
Madge Swindells erzählt erzählt die Geschichte der o.g. Figuren so, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte.
Keine Angst, nur Mut, trotz des Alters desd Buches bzw. der Erzählung ist dieses Thema ja immer aktuell.
Normalerweise kostet das Buch ca. 5€ als Paperback, wie gesagt, ich hab es im Angebot, auf einem Wühltisch gefunden, für schlappe 1,50 €.
550 Seiten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-23 07:21:28 mit dem Titel Die anderen Mankells
Unter den Krimiautoren ist momentan Henning Mankell offenbar der Renner.
Nicht ganz unverdient, denn was er da so schreibt, das ist zumindest auch für meinen Geschmack genau der Stoff, aus dem die Krimis sein sollten.
Aber über Mankell wollte ich hier ja eigentlich gar nicht schreiben.
Sondern über das Autorenpaar Sjöwall und Wahlöö.
Als ich vor einiger zeit im Arztwartezimmer einen MAnkell las, ins Sprechzimmer gerufen wurde und dort zunächst einfach weiterlas, ertappte mich der liebe Herr Doktor dabei.
"Na und ?" dachte ich mir zunächst. Aber dann....hm, der man sieht, dass ich Krimis lese, also nichts literarisch hochwertiges. Naja, ein Mann wie der vor mir stehende Gott in Weiß wird dafür bestimmt wenig Verständnis haben.....und wenn schon ! Es kann halt nicht jeder mit Schiller oder Goethe ins Bett gehen *g*.
Zu meiner Verwunderung schnappte sich mein Doc das mittlerweile auf dem Tisch liegende Buch, drehte es um und zog die Augenbrauen hoch. "Aha, ein Mankell-Leser. Gut gut, schon mal ein Schritt in die richtige Richtung" teilte er mir mit.
Anschluießend empfahl er mir -wenn ich Mankell Leser sei- ich solle mir unbedingt mal etwas von Zöwallwallö besorgen. Bitte ? Von wem ? Dreimal musste ich nachfragen, dann endlich nahm sich der lieber Dr.T. einen Stift samt Zettel und kritzelte "Sjöwall/Wahlöö" drauf.
Aha, so heißt der also.
Der ? Die ?
Nein, beides: Es handelt sich um die Autorin Maj Sjöwall und den Autor Per Wahlöö.
So viel hatte ich am nächsten Tag über das Internet herausgefunden. Zwei Wochen später schaute ich dann wieder einmal in der örtlichen Bibilothek nach und tatsächlich: Sjöwall / Wahlöö.
Ich habe mir dann den Krimi "Die Tote m Götakanal" ausgeliehen und war total begeistert.
Der Schreibstil ist locker leicht, gut verständlich und doch spannend. Typisch skandinavisch baut sich die Spannung allerdings erst langsam auf, um sich dann zu steigern. Achtet mal drauf, die Skandinavier machen sowas gerne.
Die Story plätschert vor sich hin, kurz bevor man die Suche nach dem Verbrecher aufgeben möchte, passiert wieder was.
Was ich besonders gut finde, ist,dass in diesen Büchern nicht die typischen Namen wird Inspector Miller oder Smith oder Grey oder Green oder....auftauchen, nein, es sind eben skaninavische Namen. Im speziellen Falle sind es schwedische, denn die Krimis des o.g. Autorenpaares handeln meist in Schweden. Es ist eine Umstellung, die ganzen "ö"s und "ü"s richtig zu lesen und zu verstehen, aber gerade das ist mal etwas anderes.
Das Autorenpaar schreibt mit einer Gelassenheit ohne jedoch den Leser zu langweilen. In aller Ruhe ermitteln die Polizisten, wo wir auch schon bei Martin Beck sind, der Hauptperson. Ähnlich wie Mankell wird auch hier ein Fall nach dem anderen von einem bestimmten Kriminalisten bearbeitet: Martin Beck.
Buch nach Buch erfährt man mehr über dessen Person.
Man hat ja fast den Eindruck, dass Mankell und Sjöwall/Wahlöö sich ziemlich ähneln, nicht wahr ? Tja, aber das spricht nicht für Mankell, denn die Bücher Sjöwall/Wahlöös stammen großteils aus den 60ern !
DIE können also schon mal nicht abgeschaut haben.....
Achja, während des Lesens merkt man natürlich, dass die Krimis in einer anderen Zeit spielen: EMails, Fax und Ferngespräche.....naja, sowas gabs einfach nicht. Ferngespräche natürlich schon, aber nicht so einfach wie es heute ist *g*. Ein Transatlantiktelefonat ist da noch etwas besonderes.
Aber das amcht nichts. Absolut nichts. Denn so merkt man, dass es auch noch eine Zeit vor Computer und Handy gan. Ja, die Berichte wurden sogar noch auf Schreibmaschinen getippt. Man stelle sich das mal vor ! *g*.
Alles in allem sind die Bücher von Sjöwall/Wahlöö sehr zu empfehlen.
Solltet ihr Mankell-Leser sein, so solltet ihr unbedingt mal auch die anderen kennenlernen.
Hier noch ein paar kurze Infos zu den Autoren:
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Per Wahlöö wurde 1926 geboren. In Schweden. Er studierte Geschichte, verdiente dann als Journalist gutes Geld, zog in den 50er Jahren dann Spanien, ins schönere Wetter. Allerdings wurde er 1956 vom Franco Regime ausgewiesen, reiste anschließend viel in der Welt umher und kehrte in seine Heimat Schweden zurück.
Dort schrieb er dann die 10bändige Inspektor Martin Beck - Krimireihe zusammen mit Ehegattin Maj Sjöwall.
Wahlöö starb 1975.
Maj Sjöwall wurde 1935 in Stockholm geboren. Die beiden heirateten übrigens 1962.
Maj Sjöwall war anfangs Journalistin, heute arbeitet sie immer noch als Übersetzerin.
Sjöwalls und Wahlöös Bücher sind in ca.28 verschiedenen Ländern erschienen. weiterlesen schließen -
Ein kleiner, dicker Kommissar
18.07.2002, 21:17 Uhr von
jeanne
Ich heiße Jeanne und bin in der 10. Klasse. Heute habe ich nach eine berechtigte wh-Bewertung mit...Pro:
Das mitraten und die Fälle selber lösen macht Spass
Kontra:
weiß ich keins
Empfehlung:
Nein
Zuerst: Ich heiße Jeanne und bin 10 Jahre alt. Schreiben tu ich sehr gerne und ich freue mich, wenn hier auch Kinder ernst genommen werden.
Ich habe noch den ganzen Mai Pfingstferien. Deshalb kann ich jetzt auch mal mehr Berichte schreiben. Heute schreibe ich einen Bericht über den Kommissar Kugelblitz, weil ich grade erst ein neues Buch mit KK gelesen habe.
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Kommissar Kugelblitz!
Hallo, das Buch das ich empfehlen will ist auch eine Art Detektivbuch wie die drei ???. Mit dem Unterschied das man bei Kommissar Kugelblitz selber Fälle lösen kann.
Von meiner Oma aus Köln bekomme ich oft Kommissar Kugelblitz-Bücher geschenkt und ich lese die auch voll gerne.
Ich habe jetzt schon 4 Bücher aus der Serie, die so heißen:
Die rote Socke
Der Fall Kobra
Kommissar Kugelblitz fischt im Internet
Vermisst am Mississippi
Nun aber zu Kommissar Kugelblitz. Er ist ein kleiner dicker Mann und hat weiße Haare und einen weißen Oberlippenbart. Er hat meist einen getupften Schal an und einen Mantel. Auch im Sommer. Kommissar Kugelblitz hat drei lustige Kollegen die heißen:
Peter Zwiebel
Fritz Pommes
Und Sonja Sandmann.
Alle vier gehen immer gerne beim Italiener essen. Ich auch.
Also, wenn man das Buch kauft oder ausleiht ist da vorne eine rote Folie drin die aussieht wie ein Lesezeichen. Ist es aber nicht. Bei jeder Geschichte bekommt man nämlich eine Frage gestellt und wenn man die Antwort weiß kann man mit der roten Folie nachprüfen ob die Antwort richtig war.
Dazu legt man die Folie auf eine Stelle die unter der Frage ist und dann kann man durch die Folie hindurch die richtige Antwort lesen. Aber nicht schummeln!
Es sind verschiedene Geschichten in einem Buch. Manchmal haben sie nix miteinander zu tun und manchmal gehören sie auch zusammen.
Die Bücher hat Ursel Scheffler geschrieben.
Meine Freundin und ich haben uns auch ein Detektivbüro gemacht. Mit richtigen Visitenkarten und so. Jetzt müssen wir warten bis wir unseren ersten Fall bearbeiten können. Wir haben einen Ring gefunden und den auf das Fundbüro gebracht. Weiter konnten wir da aber nix bearbeiten. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Venezianerin_2005, 25.04.2006, 00:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
nett geschrieben :-)) <br/>sh + lg :o) Ina
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