Mensch Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 03/2007
- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Tests und Erfahrungsberichte
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sehr emotionales Album
14.08.2003, 01:38 Uhr von
Grittilein
Ursprünglich komme ich aus Berlin. Mich hat es wegen dem Studium zunächst nach Hamburg verschlage...5Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Kaum ein deutscher Interpret hat in den letzten 9 Monaten so für Furore und gute Stimmung gesorgt wie Herbert Grönemeyer. Sein Album "Mensch" läuft auch nach 10 Monaten seit der Veröffentlichung immer noch rauf und runter, aber warum ist dies so? Gibt es in Deutschland keine vernünftigen Sänger mehr, die das Musikpublikum ähnlich begeistern können? Oder beneiden so viele Herbert Grönemeyer, weil er wieder Lust gefunden hat, Musik zu machen, nachdem er einen großen Verlust zu beklagen hatte (geliebte Frau und Bruder innerhalb weniger Tage verloren). Nichtsdestotrotz finde ich Herbert Grönemeyer auch nach Jahren immer noch gut und mit "Mensch" hat er meiner Meinung nach das beste Album nach "4630 Bochum" abgeliefert. Sein Album ist sehr emotional und rührt mich immer wieder.
Was ist so besonderes am Album "Mensch"?
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Im Album "Mensch" schildert Herbert Grönemeyer auf beeindruckende Weise, wie er mit dem menschlichen Verlust von nahestehenden Personen fertig geworden ist. Gerade die Art und Weise seiner Songs, die inhaltlich aber auch musikalisch nach wie vor auf sehr hohem Niveau angesiedelt sind, faszinieren mich und Herbert Grönemeyer gehört für mich zu den besten musikalischen Interpreten, die Deutschland in den letzten 30 Jahren hervorgebracht hat.
Das Album
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Das album besticht durch hervorragende Texte, die in wunderschönen Noten gepackt sind. Jeder einzelne Song ist dabei etwas besonderes und Herbert Grönemeyer möchte mit diesen Songs seinen Schmerz aber auch seine Zukunft beschreiben, wie er mit Höhen und Tiefen seines Lebens fertiggeworden ist.
Die Songs sind im einzelnen:
1. Mensch
2. Neuland
3. Der Weg
4. Viertel vor
5. Lache, wenn es nicht zum weinen reicht
6. Unbewohnt
7. Dort und Hier
8. Blick zurück
9. Kein Pokal
10. zum Meer
11. Bonus Track: Demo (letzter Tag)
Mit dem Song "Mensch" hat Herbert Grönemeyer ein beeindruckendes Comeback hingelegt, mit dem er sogar zum ersten Male die Nummer Eins der Singlecharts wochenlang belegte. Der Song lebt vom inhaltlichen Text und wurde im Radio rauf und runter gespielt, so dass ihn wohl fast jeder kennt. Im Song geht es um jeden einzelnen Menschen und wie man seine Träume verwirklichen kann. Aber auch Tiefen, wenn mal ein Traum auch wieder zerplatzt, wird angesprochen. Der Song ist zweifelsohne das Highlight des Albums.
Mit dem Song "Neuland" will Herbert Grönemeyer den Zuhörer dazu motivieren mit dem geleisteten in keinster Weise zufrieden zu sein und immer weiter zu denken und wie man sein Leben noch weiter verbessern kann. Stillstand im Leben ist eben nicht wünschenswert und man muß sich ständig weiterentwickeln um in unserer Welt bestehen zu können.
In "Der Weg" schildert Herbert Grönemeyer auf beeindruckende Weise vom Tod seiner Frau und wie er damit umgegangen ist. Live hört sich dieses Lied bestimmt noch besser an, wenn nur das Klavier und Herbert Grönemeyer zu hören ist und zigtausende hören ihn zu. Für mich ist dieser Song wunderbar und ich kann ihn gar nicht oft genug hören. Als ich diesen Song das erste Mal hörte, musste ich doch mit den Tränen kämpfen, denn er hat mcih emotional sehr berührt und ist einfach wudervoll.
Mit dem Song "Lache, wenn es nicht zum Weinen ist" möchte Herbert Grönemeyer seinen Zuhörern nahe legen, dass man alles nicht so ernst nehmen soll und sich selbst bemitleiden. Man soll sich aber auch wieder aufraffen, wenn man in einem Tief steckt. Ein interessanter Text, den man sich wirklich einmal genauer ansehen sollte.
Der Song "Demo (letzter Tag)" ist die dritte und damit auch aktuellste Auskopplung aus diesem Album. Textlich zeigt auch hier Herbert Grönemeyer welch ein Wandel er allein in den letzten Jahren gemacht hat und seine neueren Songs sind kaum mit denen vor 10 Jahren zu vergleichen.
Das Gesamtresümee
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Herbert Grönemeyer hat mal wieder ein hervorragendes Album hingelegt, das mir ohne zu übertreiben vollständig gefallen hat. Ich habe es selten erlebt, dass ein Album wirklcih nur Sahnestücke enthält, aber dies ist bei diesem Album durchaus gegeben. Etwas komisch empfand ich nur, dass beim letzten Track ganze 17 Minuten überhaupt nichts zu hören ist und dass danach noch ein kleiner Song von seinem Sohn zu hören ist. Gerade wenn man das Album mit dem Zufallsgenerator abspielt, sind diese 17 Minuten Pause recht störend und ich frage mich, was sich die Plattenfirma wohl dabei gedacht hat.
Die Songs sind alle sehr durchdacht und ich hoffe, dass ich noch eine Eintrittskarte für das Open-Air-Konzert in Hamburg bekomme. Ich habe nämlich jetzt wieder grosse Lust, herbert Grönemeyer live zu erleben, auch wenn das Wetter hier in Norddeutschland manchmal nicht so berauschend ist, aber für Herbert Grönemeyer würde ich auch 2 Stunden im Regen stehen.
Für Herbert Grönemeyer freut es mich auch besonders, dass er wieder eine Frau an seiner Seite hat. Seine verstorbene Frau hätte es bestimmt gefreut, wenn er wieder Lust am Leben hat und wieder nach vorne schaut. weiterlesen schließen -
Herbert ist der Beste
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Herbert Grönemeyer hat wohl in den letzten Monaten eines der eindrucksvollsten Comebacks der deutschen Musikgeschichte hingelegt und ich höre sein Album auch nach 9 Monaten nach der Veröffentlichung immer nich sehr gerne, was bei mir eher selten ist. Meistens habe ich nach drei Monaten das Interesse verloren, aber bei "Mensch" ist das völlig anders. Dies liegt wohl auch in erster Linie daran, dass das Album sehr abwechslungsreich ist und wirklich für jeden etwas dabei ist.
Wer ist Herbert Grönemeyer?
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Herbert Grönemeyer ist recht vielseitig, was er vor vielen Jahren bereits bewiesen hat, wo er zunächst am Theater begann und hier auch seine Liebe zur Musik entdeckte. Aber bekannt wurde er in erster Linie durch seine Rolle in "Das Boot". Erst danach konnte er erste Erfolge auch in der Musikbranche feiern und der Durchbruch gelang ihm wohl spätestens bei der Veröffentlichung des Albums "4630 Bochum". Auch heute ist dieses Album noch Kult und es bietet viele interessante Songs, die heute schon fast legendär geworden sind, wie z.B. "Männer", "Bochum" oder auch "Flugzeuge im Bauch".
Auch in den Jahren danach legte Herbert Grönemeyer gute Alben hin, aber an den grossen erfolg von "4630 Bochum" kam er nicht mehr heran. Sein absoluten Tiefpunkt erlangte er vor etwa 4 Jahren als innerhalb kurzer Zeit seine Frau und sein Bruder verstarb. Es war zu dem damaligen Zeitpunkt auch denkbar, dass sich Herbert Grönemeyer aus der Musikszene komplett zurückzieht. Aber vor allem seine Kinder haben ihn immer wieder angespornt und im Jahr 2002 war es endlich so weit und er hatte sein neues Album "Mensch" fertig, wo er viele persönliche Gefühle verarbeitete.
Das Album
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Das Album "Mensch" bietet eine Vielzahl an interessanten Songs und die überwiegende Zahl der Songs gefällt mir sehr gut.
Die einzelnen Songs sind dabei:
1 – Mensch – 4:28
2 – Neuland – 3:42
3 – Der Weg – 4:18
4 – Viertel vor – 4:23
5 – Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht – 4:42
6 – Unbewohnt – 5:04
7 – Dort und hier – 2:32
8 – Blick zurück – 5:54
9 – Kein Pokal – 4:33
10 – Zum Meer – 5:38
11 – Demo (Letzter Tag) – 3:27
12 – nach ca. 17 Minuten Stille folgt „Falling“ von Felix Grönemeyer
Meine persönlichen Lieblingssongs sind dabei "Mensch", "Der Weg", Demo (Letzter Tag) sowie "Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht.
Von "Mensch" war ich bereits beim ersten Hören begeistert und der Song hat neben einer eingängigen Melodie auch einen aussagekräftigen Text, wofür Herbert Grönemeyer eigentlich schon immer bekannt war. Der Song animiert aber auch zum Nachdenken an, denn er ist auch recht kritisch und zeigt im Text, was einen guten Menschen ausmacht und dass man auch die Tiefen des Lebens betrachten muss.
In "Der Weg" setzt sich Herbert Grönemeyer mit dem Tod seiner Frau auseinander und setzt dies auch musikalisch hervorragend um. Als ich kürzlich diesen Song sogar in einer Live-Version gehört habe, beneidete ich jeden, der Herbert Grönemeyer in diesem Jahr live gesehen hat. Der Song kommt ausser dem Klavier komplett ohne Instrumente aus und zeigt, dass man auch mit einem Klavier tolle Stücke spielen kann.
Mit "Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht" zeigt Herbert Grönemeyer zum einen auch, dass man auch etwas Zeit für sich nehmen lassen sollte und nicht nur um andere kümmern. Auch musikalisch hat dieses Lied sehr viel zu bieten und es erinnert mich ein wenig an brasilianische Samba-Musik.
Der Song "Demo (Letzter Tag)" ist der Bonustrack des Albums und am Anfang hatte ich fast geglaubt, dass meine Cd nicht ganz in Ordnung war, denn das Stück ist immerhin über 20 Minuten land, wobei aber allein 14 Minuten nur Stille ist. Erst am Schluss setzt Herberts Sohn Felix noch kurz ein und zeigt, dass auch er gut singen kann.
Der Preis
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Das Album "Mensch" habe ich bereits kurz nach der Erstveröffentlichung beim Media Markt gekauft und für damals günstige 12,99 Euro bekommen. In der Folgezeit habe ich aber auch Preise bis zu 17,99 Euro gesehen, was ich eigentlich für recht teuer betrachte. Vor allem CDs sind hier in den letzten Jahren sehr teuer geworden, denn erfolgreiche CDs hat man früher durchaus für 22 DM bekommen.
Lässt sich die CD im Computer abspielen?
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Die CD ist kopiergeschützt und lässt sich somit nicht ohne weiteres kopieren. Wenn man die CD im PC abspielen möchte muss man zunächst einen entsprechenden Player installieren, der sich aber auf der CD befindet. Der Player ist dabei recht einfach aufgebaut und ich finde hierbei gut, dass man auch zusätzliche Informationen zu den einzelnen Songs bekommt, was man bei einem herkömmlichen CD-Player nicht bekommt.
Meine Meinung
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Das Album "Mensch" ist für mich eines der besten Alben, die in den letzten Jahren in deutsch zu hören waren. Nicht nur gute Melodie, sondern auch aussagekräftige Texte bietet Herbert Grönemeyer in seinem wohl erfolgreichsten Album. Ich gönne ihm diesen grossen erfolg, denn er musste in den letzten Jahren vieles durchmachen.
Wer noch nicht die Gelegenheit hatte, Herbert Grönemeyer live zu sehen, sollte es auf jeden Fall versuchen, noch einmal ein Konzert zu besuchen. Zwar sind alle Livekonzerte nahezu ausverkauft, aber im Juli werden noch einige Zusatzkonzerte angeboten (u.a. in Wolfsburg), für die es bestimmt noch Karten gibt.
Insgesamt gebe ich diesem Album eindeutig die Höchstpunktzahl und Herbert Grönemeyer hat wirklich ein bemerkenswertes Comeback hingelegt. Gerade im Hinblick auf das Internet, wo viele sich Songs nur noch herunterladen ist ein Verkauf von über zwei Millionen CDs wirklich nicht mehr normal. weiterlesen schließen -
Der Mensch
Pro:
ssahlig, abwechslungsreich
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
***Einleitung***
Nach etwas längerer Abwesenheit von Yopi folgt heute mal wieder ein Bericht von mir. Es soll diesmal um das aktuelle Album von Herbert Grönemeyer gehen, dessen Songs in letzter Zeit (eigentlich ja schon immer) sehr beliebt sind und auch oft verkauft werden. Sein Album heisst Mensch und kostet wie jedes Album je nach Geschäft zwischen 11 und 14 €.
***Cover***
Das Cover ist wirklich genial gemacht, Kompliment an die Grafiker/Designer!!!
Man blickt durch schräg ausgelegte dunkelweisse Dreiecke, dahinter noch mehr Dreiecke und dahinter kann man verschiedene Bilder erkennen, doch man achtet fast nur auf das Auge, das auch hinter den Dreiecken zu sehen ist. Es sticht eindeutig hervor und soll irgendetwas sagen.
Es scheint unterschiedliche Versionen zu geben, denn ich habe ein anderes Coverbild als das auf dem Foto hier bei Ciao, wobei sie doch ziemlich ähnlich sind.
***Tracks***
1. Mensch [4:30]
Das erste Lied auf der CD ist die Nummer Eins Single Mensch. Dies kennt wohl jeder, denn es war eins der Sommerhits schlechthin dieses Jahr. Das Lied reisst einen förmlich mit, auch wenn man doch manchmal ein wenig Probleme damit hat, dem Text zu folgen bzw. daraus einen Sinn zu sehen.
2. Neuland [3:46]
Diese Lied ist ziemlich schnell, wie man es eigentlich nicht so von Herbert Grönemeyer gewohnt ist. Unsanfte Gitarrenklänge begleiten Grönemeyers Stimme. Dieses Lied gefällt mir ganz gut, da es mal ein wenig Abwechslung verspricht.
3. Der Weg [4:20]
Auch dieses Lied gefällt mir super gut. Es ist sehr langsam, teilweise hört man kaum Musik, und wenn nur ganz leise, sanfte Musik. Dieses Lied hat Grönemeyer für seine Frau geschrieben, die ja seit geraumer Zeit leider nicht mehr unter uns weilt.
4. Viertel Vor [4:25]
In diesem Lied wird sehr viel Schlagzeug gespielt und Herbert Grönemeyer singt ziemlich tief. Wie es Schlagzeugtöne meistens so an sich haben ist es eine sehr schnelle Melodie. Mir gefällt es zwar, aber ich denke es ist eines der Schlechteren (bzw. nicht so guten) der CD.
5. Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht [4:44]
Dieses Lied ist teilweise recht schnell und teilweise ganz langsam. Auch wechselt die Stimme von Herbert Grönemeyer an manchen Passagen in die Tiefe. Dieses Lied gefällt mir sehr gut, da der Wechsel zwischen den einzelnen Passagen ziemlich gut gelungen ist und auch textlich gut passt.
6. Unbewohnt [5:06]
Dieser Song ist mal wieder etwas langsamer und macht nachdenklich. Es hört sich ziemlich traurig an und es werden auch längere "Singpausen" gemacht, wo man nur der langsamen Melodie folgt. Es ist zwar nicht ganz mein Geschmack, aber durchaus anzuhören.
7. Dort und hier [2:35]
Am Anfang des Liedes hört man nur ganz sanfte Gitarrenklänge. Es ist sehr langsam und die Stimme von Herbert Grönemeyer hört sich ein wenig komisch an, als ob er ein Tuch oder so vors Mikrofon gehalten hätte (:P). Es fehlt eigentlich nur noch ein Knistern und man könnte auf die Idee kommen, man würde eine Schallplatte hören.
8. Blick zurück [5:56]
In diesem Lied werden Schlagzeug und Klavier so eingesetzt, dass das Lied irgendwie ein bisschen "Pepp" hat, aber doch recht langsam ist, also völlig wiedersprüchlich. Es wird nur wenig gesungen.
9. Kein Pokal [4:34]
Mal wieder ein etwas schnelleres Lied, dass unter die Haut geht. Ich finde es sehr schön und es ist eines der besten auf der CD.
10. Zum Meer [5:47]
Diese Lied fängt ziemlich langsam an und wird mit dem Einsetzen des Gesang schneller. Es ist sehr anspruchsvoll und handelt von Trauer.
***Eigene Meinung***
Ich finde das Album sehr gelungen. Die Lieder sind alle schön anzuhören. Es gibt keins, wo man das Gefühl bekommt sofort abschalten zu müssen. Das Cover ist super gelungen und soll etwas aussagen. Die verschiedenen Bilder im Hintergrund symbolisieren die Vielfältigkeit des Albums. Es ist sehr abwechslungsreich, so dass für jeden Typ was dabei ist.
Ich kann das Album nur weiterempfehlen, die Investition in dieses Album zahlt sich auf jeden Fall aus. Ich denke, fast jeder kann sich mit den Songs bzw. Texten identifizieren, da er Probleme aus dem Alltag schildert. weiterlesen schließen -
Woher nimmt er nur die Kraft
19.04.2003, 15:03 Uhr von
Skander
43 Jahre alt verheiratet 1 Kind. Mein grösstes Hobby is meine Freundin Paula Ich veröffentlich...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als ich von den Schicksalsschlägen von Herbert Grönemeyer hörte, dachte ich, das war es mit der Karriere.
Wer soll so etwas verkraften. Doch Grönemeyer kam erstarkt aus diesem Tal der Tränen gestiegen, wie Phönix aus der Asche, produzierte er das stärkste Album seit "Bochum".
Ich möchte mich wirklich nicht festlegen, welches
von beiden besser ist. Denjenigen, die Grönemeyer erst
seit dem Hit Mensch kennen, möchte ich Bochum ans Herz legen. In jedem Fall sind Mensch und Bochum die zwei besten Scheiben, die Grönemeyer gemacht hat.
Das Album, welches es hier zu beschreiben ist, Mensch,
ist in jedem Fall das beste das ich sei sehr langer Zeit gehört habe.
DAS COVER:
Ganz in weiss gehalten, irgendwie unschuldig, so als wollte der Künstler neu beginnen.Durch ein Gitter blickt ein Auge den Betrachter an. Klappen wir das Booklet auf, sehen wir dieses Auge umringt von Bildern,von Menschen aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturkreisen, sicher auch Bilder seiner Frau dabei.
Ich weis es nicht.
Innen im Booklet finden wir die Texte der Songs, was ich bei diesem Album wirklich wichtig finede, denn diese sind absolut lesenswert. Wir finden außerdem 3 Photos von Grönemyer, sitztend auf einer Bank, ein Portrait und von der Stadt Bochum.
Auf den Bildern wirkt der Künstler nachdenklich, aber keinesfalls niedergeschlagen.
Das Cover ist einfach gestaltet, aber in seiner Aussage gelungen, schlicht, denn die Musik, die Hauptsache spricht eine starke Sprache.
MENSCH:
Dieser Song machte mich auf das Album neugierig. Ich hörte ihn erstmals im Radio, während einer Autofahrt, drehte Lautstärke und Bässe hoch und war schlicht begeistert. Zunächst nur von der Musik.
Dieser geile Bassgroove der in den Magen hämmert und einfach nur gut tut. Irgendwie fühlte ich an einen alten Song erinnert. "Sie mag Musik nur wenn sie laut ist." Daran musste ich denken, als ich das erste mal diesen Bassgroove bis in die Seele spürte.
Diese Mischung aus goovigem, kanckigen Bass, Klavier und der unverwechselbaren Stimme Grönemeyers ist wirklich gelungen. Dzu den Mittelteil des songs der ein wenig an alte Jahrmarktmusik erinnert.
Für mich ein echtes Meisterwerk des Künstlers.Mehr und mehr wurde ich neugierig auf den Text dieses Songs.
Momentan ist richtig
Momentan ist gut
Nichts ist wirklich wichtig
nach der Ebbe kommt die Flut
Am Strand des Lebns
Ohne Grund, ohne Verstand
ist nichts vergebens,
ich baue die Träume auf den Sand
Und es ist.. es ist ok
alles auf dem Weg
und des ist Sonnenzeit
unbeschwert und frei
und der Mensch heißt Mensch
Weil er vergißt, weil er verdrängt,
weil er schwärmt und stählt
Weil er wärmt wenn er erzählt
Weil er lacht weil er lebt
Du fehlst.
Das Firmament hat geöffnet
Wolkenlos und ozeanblau
Und Telefon, Gas Elektrik
unbezahlt und das geh auch.
Teil mit mir deinen Frieden
wenn auch nur geborgt
Ich will nicht Deine Liebe
ich will nur Dein Wort
Und es ist, es ist ok
Alles auf dem Weg
und s ist Sonnenzeit
ungetrübt und leicht.
und der Mensch heißt Mensch
weiler irrt und weil erkämpft
weil er hofft und liebt,
weil er itfühlt und vergibt
und weil er lacht, weil er lebt
du fehltst
Es ist ok
alles auf dem Weg und es ist Sonnenzeit
ungetrübt und leicht
und der Mensch heißt Mensch
weil er vergißt weil er verdrängt
und weil er schwärmt und glaubt
sich anlehnt und vertraut
und weil er lacht, weil er lebt
du fehlst
Ist schon ok
es tut gleichmäßig weh
es ist Sonnenzeit
ohne Plan ohne Geleit
Der Mensch hißt Mensch
weil er einnert weil er kämpft
weil er hofft und liebt
weil er mitfühlt und vergibt
und weil er lacht
weil er lebt
du fehlst
weil er lacht, weil er lebt
du fehlst.
Ich glaube das muß man nicht weiter kommentieren.
NEULAND:
Der zweite Song der Scheibe ist etwas rockiger arrangiert. Mehr im Stile der achtziger Jahre komponiert. Auch hier ein eingängiger Groove.Die Anleihen aus der der Zeit der neuen deutschen Welle
sind aber unüberhörbar. Eine Zeit in der auch Herbert groß wurde.
DER WEG:
Eine wunderschöne Ballade auf dem E-Piano gespielt. Der Text ist wirklich sehr gut gelungen.
" Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet, hast jeden Verdruß ins Gegenteil verkehrt. Nordisch nobel Deine sanftmütige Güte. Dein Unbändiger Stolz. Das Leben ist nicht fair....
Ich trag Dich bei mir bis der Vorhang fällt."
Eine Liebeserklärung der besonderen Art.
VIERTEL VOR:
Wieder ein rockiger Ausflug in die achtziger a`la ideal. Zumindest in einigen Passagen läßt die Musik dieser Band grüßen.
LACHE WENN ES NICHT ZUM WEINEN REICHT:
Ein etwas funkige Nummer des Künstlers.Hätte ich nicht gedacht, aber auch dieser Stil passt gut zu der Stimme.
UNBEWOHNT:
Wieder eine Homage an seine Frau. Ein wunderschön arrangiertes Stück mit einfühlsamen Text.
Traurig und schön.
DORT UND HIER:
Gitarrrenbgleitung zu Grönmeyers Stimme. Das ganze ist auf alt getrimmt. Es klingt wie eine alte zerkratzte Venylscheibe.
BLICK ZURÜCK:
Hier geht wieder richtig der Groove ab. Das Lied erinnert mich ein wenig an eine Filmmusik. Mir fällt nur der Titel im Moment nicht ein.
KEIN POKAL:
Sehr interssante Komposition mit schönen Breaks. Toll gesungen von Grönemeyer. Hier schaft er es wieder den Spannungsbogen hoch zu halten. Ein sehr gelungener song.
ZUM MEER:
Psychodelicklänge im Intro mit Piano. Ein toller Übergang in den eigentlich eher rockigen Song.
Dazu ein Orchster im Background. Für mich mit Mensch und Weg der beste Song auch der Scheibe. Spannend arrangiert, guter Text und toll gesungen von Grönemeyer.Ein sehr kraftvoll wirkendes LIed.
"Dreh Dich um dreh Dich um. Dreh Dein Kreuz in den Sturm."
LETZER TAG:
Noch eine Ballade mit Piano- und Streicherbegleitung. Zweistimmig gesungen teilweise in Sprechgesang. Beide Stimmen von Grönemeyer.Einfach reinhören.
FAZIT.
Endlich wieder ein album auf dem Markt welches sich von diesem seichten Eeinheitsbrei, der in der Superstarshow gipfelte abhebt. Keine glattgeschliffenen Texte und Grooves passend für das Teeniepublikum mit seinen Mamas zurechtgemacht. Nein Songs mit ecken und Kanten und einer Aussage über das gesamte Werk.
Sicher ist der Titelsong Mensch "Mensch" das Highlight dieser Scheibe. Doch auch die anderen Titel sind wirklich hörenswert. Als Anspieltips möchte ich hier "Der Weg " und "Zum Meer " erwähnen.
Alle Lieder Lieder strahlen eine ungezüglte Kraft des Künstlers aus, die um so mehr beeindruckt, wenn man die Schicksalschläge kennt, die ihn getroffen haben.
Man hat hat den Eindruck, er kam stärker aus dem Tiefpunkt seines Lebens zurück, als vor dem Unglück, welches ihn traf.
Die Musik ist wirklich sehr ausdrucksstark. Die Texte sind unglaulich schön und einfühlsam. Es ist lange her
das ich mir die Texte einen Künstlers näher angesehen habe. Hier hat es sich gelohnt. Sie sind sehr nachdenklich, traurig und offenbaren doch eine Aufbruchsstimmung. Der Blick zurück den er macht ist traurig, aber auch voll Freude über gemeinsam elebtes und gefühltes Miteinander. Eine Liebeserklärung der ganz besonderen Art an Menschen, die ihm viel bedeuteten. Das ist aus jeder Note und jeder Silbe herauszuhören.
Seine Fähigkeit gute Songs zu schreiben, zu texten, zündende Ideen, geile Grooves, ist uns nicht neu. Doch diese Ausdruckstärke. diese Kraft, die in jedem einzelnen Song zu spüren ist, habe ich seit der LP Bochum nicht mehr gespürt.
Viele wurden Deine Fans wegen "Bochum" und waren gelgenlich enttäuscht, später.
Man kann nicht jedes Jahr eine Scheibe wie Bochum schreiben. Manchmal gelingt so etwas, wenn man viel Glück hat einmal in einem Leben.
Mit Mensch ist Dir das zum zweiten mal gelungen Herbert Gröneneyer.
Ich ziehe meinen Hut vor Dir.
(c) 2003 bbwho
PS.
Den Preis habe ich vergessen. Der ist bei diesem Werk auch völlig nebensächlich. weiterlesen schließen -
Mensch herbert das haste prima gemacht
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Nach einigen persönlichen Schicksalsschläge musste man fast schon befürchten das sich Herbert Grönemeyer nie mehr dazu aufraffen würde, noch einmal ein Album zu veröffentlichen und er sich still und heimlich zurückziehen würde. Doch dann kam sein neues Album „Mensch“ auf den Markt, das sofort wieder die Spitzenplätze der Hitparaden eroberte.
Auf der CD sind 11 abwechslungsreiche Tracks mit einer Gesamtlänge von ca. 50 Minuten:
Mensch
Neuland
Der Weg
Viertel vor
Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht
Unbewohnt
Dort und hier
Blick zurück
Kein Pokal
Zum Meer
Letzter Tag (Bonus Track)
Mein Lieblingssongs sind „Mensch“ ein Lied, das sich nach mehrmaligem hören, zu einem richtigen Ohrwurm entwickelt, „Neuland“ der wohl härteste Song auf dem Album (schnelle harte Gitarrenriffs), und natürlich „der Weg“ einem unheimlich schönen, aber auch sehr traurigem Song, bei dem man richtig spürt, was Herbert Grönemeyer für seine Frau empfunden hat.
Gut finde ich auch „Lache wenn es nicht zum Weinen reicht“, „Kein Pokal“, „Zum Meer“ und „Dort und Hier“ das mit absicht total verzerrt aufgenommen wurde, so das die Stimme von Herbert Grönemeyer klingt als wäre sie mit einem Uralt Mikrofon aufgenommen worden.
Dieses Album ist ein Spiegelbild der Gedanken und Gefühle, in der sich Herbert Grönemeyer in den letzten Jahren befunden haben muss. Mal traurig, mal melancholisch, mal auf der Suche nach einem Sinn und dann doch wieder den Blick nach vorne gerichtet. Die einzelnen Texte regen zum nachdenken an und sind Musikalisch den einzelnen Stimmungen sehr gut angepasst. Rockige, (zum Teil) harte Titel wechseln sich mit sanften, gefühlvollen Balladen ab. Die Grundstimmung, der verschiedenen Lieder ist eher traurig, aber in „Neuland“ oder „Lache wenn es nicht zum Weinen reicht“ ist die Stimmung positiv nach vorne gerichtet, hier lautet die Botschaft, das man nicht aufgeben darf, egal wie schwer man vom Schicksal getroffen wird, es gibt immer einen Grund aufzustehen und weiter zu machen.
„Mensch“ ist eine wunderschöne Scheibe, die man einfach im CD-Schrank zuhause haben sollte. Vielleicht keine CD, die man sich anhören sollte, wenn man gerade mal selber ganz am Boden ist und auch nicht gerade als Party CD geeignet ist, aber eine CD mit abwechslungsreicher, schöner Musik, mit texten die auch etwas aussagen.
Obwohl einige immer ein wenig die Nase rümpfen, wenn es um deutsche Künstler und Bands geht, muss man doch ganz klar feststellen, das es einige gibt, die Weltformat haben. Herbert Grönemeyer gehört sicher zu dieser Gruppe und mit seinem Album „Mensch“, das er nach einer langen Pause, veröffentlicht hat, beweist er das auch sehr eindrucksvoll. weiterlesen schließen -
Mensch sein, um Mensch zu werden!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Herbert Grönemeyer ist mein Lieblingsinterpret. Ich glaube, das hier zugeben zu dürfen. Als ich vor ungefähr 5 Jahren bei meinem 20 Jahre älteren Cousin seine „Unplugged“ hörte, war es um mich und meinen Musikgeschmack geschehen. Seitdem lasse ich mir so langsam über Weihnachten und Geburtstage seine CDs zusammenschenken. Jetzt bin ich schon bei 8 angekommen.
Da war es natürlich vorprogrammiert, dass ich mir sein neues Album „Mensch“ kaufte. Am 2. September erschien es und schon am 3. konnte ich es mein Eigen nennen. Und genau über diesen Silberling möchte ich euch heute berichten.
Herbert Grönemeyer wurde 1956 in Göttingen geboren, wuchs aber in Bochum auf. Schon vor dem Abitur arbeitete er am Theater, was er nach dem Abitur fortsetzte. Darüber wurde sein Studium sehr vernachlässigt. Dieses wurde jedoch gar nicht gebraucht. Herbert wurde Schauspieler und vor allem durch „Das Boot“ bekannt. Am Theater lernte er auch seine geliebte Frau Anna kennen. Sie heirateten und wurden Eltern von zwei Kindern.
1984 kam der Durchbruch als Musiker mit seinem Erfolgsalbum „4630 Bochum“, worauf Herbert sich auf die Musik konzentrierte. Nach „Bochum“ folgten mehrere mehr oder weniger erfolgreiche Alben, bis mit „Bleibt alles anders“ 1998 ein weiterer Höhepunkt folgte. Im November desselben Jahres starben kurz hintereinander Anna und Herberts Bruder an Krebs. Herbert zog sich nach London zurück und lange wartete man auf ein Lebenszeichen von ihm. In diesem Sommer war es endlich so weit. Die Single „Mensch“ stand wochenlang auf Platz Eins der deutschen Charts und das Album erreichte allein schon durch die Vorbestellungen Platinstatus.
Auf die Hülle der CD ist ein weißer Strahlenkreis aufgedruckt, worauf wiederum ganz schlicht in Schwarz „Mensch“ mit eckigen Buchstaben geschrieben steht. Das Cover des Songbooks sieht man jedoch trotzdem noch durch. Dieses Cover ist scherenschnittartig gemacht. Die erste Seite ist ein unregelmäßig durchbrochenes Gitter, bei dem bunte Bildfetzen der zweiten Seite durchblicken. Die zweite Seite ist komplett bunt. Verschiedenste Bilder sind in verschiedensten Farben abgedruckt. Beim Weiterblättern entdeckt man die Songtexte, die wenn auch nicht ganz, so doch annähernd auf den Text der Songs passen. Ein Schwarz-Weiß- und zwei in dunklen Farben gehaltene Bilder Herberts vervollständigen das Songbook.
MENSCH
Nun schreibe ich also zum dritten Mal über diesen Song. Ich hatte ihn ja schon in den Berichten zum Musikvideo und zur Single besprochen. Das habe ich mir jedoch absichtlich nicht noch einmal durchgelesen und ich möchte euch auch bitten, die Versionen nicht zu vergleichen, denn ihre Art orientiert sich an meiner Tagesform.
Percussions, Keyboard und Gitarre eröffnen diesen Song und nach 20 Sekunden setzt Herberts Stimme ein. „Nichts ist wirklich wichtig, nach der Ebbe kommt die Flut“ drückt aus, dass es immer irgendwie weitergeht, egal wie schlimm die Situation gerade ist.
Bald folgt auch der Refrain, in dem zu den anfangs schon genannten Instrumenten Streicher hinzukommen. Hier wird die ansonsten durch den Rhythmus bestimmte Grundstimmung durch die sanfte Melodie der Streicher aufgelockert. Herbert zählt im Chorus die grundlegenden Eigenschaften des Menschen auf, ohne die der Mensch nie glücklich sein könnte: „Der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt. [...] Weil er lacht, weil er lebt.“ Am Ende kommt jedoch die Einschränkung, die für ihn immer da sein wird „Du fehlst“. Seine Frau Anna fehlt ihm einfach. Doch: „Es ist OK.“
Die zweite Strophe ist musikalisch so wie die erste, doch ist hier der Text noch etwas abstrakter. Deshalb möchte ich hier nur ausführen, was er für mich bedeutet. Herbert singt über die eigentliche Unwichtigkeit der materiellen Dinge. Heute legt jeder so viel Wert auf ein tolles Auto etc., aber für die Seele zählt nur das Zwischenmenschliche.
Es folgt wieder ein ähnlich wie der erste geartete Chorus. Einige Textzeilen sind anders und leise Klaviertöne sind im Hintergrund zu hören, die jedoch stärker als die Streicher hervorklingen. „Der Mensch heißt Mensch, weil er erinnert, weil er kämpft, weil er schwärmt und liebt, weil er mitfühlt und vergibt, weil er lacht, weil er lebt, du fehlst.“ Noch einmal werden die elementaren Eigenschaften des Menschen hervorgehoben. Eine kurze Textzeile zeigt jedoch ganz deutlich, wie weit Herbert den Tod seiner Frau verarbeitet hat: „Es tut gleichmäßig weh.“ Mit leisen Klaviertönen klingt der Song aus.
Der Song wird durch den Rhythmus und natürlich durch den Text bestimmt. Doch da beides für sich allein brillant ist und perfekt zusammenpasst, bekommt man einen grandiosen Song zu hören, bei dem übrigens Herberts Tochter Marie die Background Vocals machte.
NEULAND
Dieser Song knallt gleich zu Anfang richtig rein. Drums und Gitarren leiten diesen rockigen Song ein. Während der ersten Strophe lassen es die Instrumente ruhiger angehen. „Du steckst, Neuland, mitten in der Pubertät, deine Unterschiede sind deine Qualität.“ Nun fragt man sich doch langsam, um was es eigentlich geht. Etwas später, als das Wort „Zweiland“ fällt, wird das klar. Herbert singt von Deutschland.
Wir sollen uns endlich aufraffen und dieses Land einen, verlangt er im Chorus: „Komm in die Gänge, starte den Motor im Kopf...“ Hier dürfen dann auch die Instrumente so richtig in die Gänge kommen. Es wird lauter, schneller, rockiger und Herbert muss fast schreien. Doch das passt zum Song, denn er will uns ja aufrütteln. Wir müssen uns endlich bewegen, damit sich Deutschland endlich gemeinsam weiterentwickeln kann.
Die folgende Strophe wird wieder ruhiger. „Entspann dich Zweiland, Deine Geschichte ist nicht fusselfrei.“ Außerdem sollte Deutschland endlich gelassener mit seiner Geschichte umgehen. Die Instrumentierung ist hier ebenso gelassen. Zurückhaltende Gitarren und Drums bestimmen das Bild.
Nach dem nun folgenden Chorus, der wie oben gestaltet ist, verschwinden alle Instrumente wie abgehackt. Nur ein leises Brummen ist zu hören, während Herbert spricht: „Ich mag dieses Land, ich mag die Menschen, ich mag nicht den Staat.“ Es folgt wieder ein Refrain, in dem es wieder rockiger wird. Auch gegen den Neonazismus singt Herbert: „Wehre dich, wenn es nach 33 riecht.“ Insgesamt befasst dieser Song wieder einmal ein mit einem neuen, kaum angesprochenen Thema. Dass er so laut und rockig dargestellt wird, passt auch toll. Ich mag diesen Song, der so richtig an den „jungen Herbert“ erinnert, als er insgesamt noch lauter und fetziger war.
DER WEG
Ganz sanftes, melodisches Klavierspiel leitet den Song ein. Bald setzt Herberts traurige Stimme ein, in der immer noch eine Andeutung von Fassungslosigkeit mitschwingt. Eine unsagbare, bewegende Traurigkeit ist deutlich zu spüren. Dennoch beginnt der Song textlich mit einem leichten Hoffnungsschimmer: „Ich bin viel zu träge, um aufzugeben, Es wäre auch zu früh, weil immer was geht.“ Es geht weiter...
Immer noch hört man dieses leise Klavier, das einen leichten, aber doch festen Hintergrund bildet. In diese Töne scheint Herbert seine Traurigkeit und auch seine Verzweiflung gelegt zu haben. „Wir waren verschworen, wären füreinander gestorben [...] Es war ein Stück vom Himmel, dass es dich gibt.“ Trotz des Schmerzes, den er durch Annas Tod erlitt, war es doch ein riesiges Glück, dass er sie jemals getroffen hat.
Plötzlich wird die Instrumentierung lauter und Herberts Stimme wird kräftiger und eindringlicher: Der Chorus.
„Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet,
Hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt,
Nordisch nobel deine sanftmütige Güte, dein unbändiger Stolz,
Das Leben ist nicht fair.“
Ich liebe diese Zeilen. Sie sprechen für sich, gehen zu Herzen und verursachen gleichzeitig eine Gänsehaut.
Im folgenden Strophenteil singt Herbert, nun wieder ruhiger, von dem Traum, in den er durch Anna versank. Es war wunderschön, doch jetzt ist es vorbei und das Gefühl fehlt. Wieder folgt ein Chorus, an den sich der Abschluss anschließt. Der Song klingt mit leiser Klavier- und Streicherbegleitung aus, während Herbert singt:
„Habe dich sicher, in meiner Seele,
Ich trag dich bei mir, bis der Vorhang fällt,
Ich trag dich bei mir, bis der Vorhang fällt.“
Anna wird immer bei ihm sein, bis zu seinem Tod. Eine ewige Liebeserklärung.
Es ist der wahrscheinlich bewegendste Song, den Herbert Grönemeyer jemals geschrieben und gesungen hat. „Der Weg“ ist eine wunderschöne, traurige Hymne an seine verstorbene Frau Anna. Dieser Song stellt seine Verarbeitung ihres gemeinsamen Lebens und ihres Todes dar. Er ist gleichzeitig Liebeserklärung wie auch melancholischer Rückblick.
VIERTEL VOR
Diesen Song findet man im Songbook erst an sechster Stelle, obwohl es ja eigentlich der vierte ist. Da ist wohl einiges noch in letzter Minute geändert worden. Der Song scheint einer zum Abgewöhnen des vorigen zu sein, ist er doch ziemlich gegensätzlich.
Mit teilweise blechern klingenden Percussions beginnt der Song, bevor ziemlich kräftige Gitarren einsetzen. Als die Strophe jedoch beginnt, sind nur noch die Drums und ein Bass zu hören. „Es ist viertel vor. [...] Der Schluss steht vor dem Tor. [...] Um 12 ist Weltuntergang.“
Im folgenden Chorus, die jetzt wieder von rockigen Gitarren begleitet wird, singt Herbert davon, seine Zeit zu nutzen. „... Lieben wir uns gleich hier. Man hat nicht gelebt, wenn man es nicht probiert.“ Der Text ist jedoch hier nicht allzu gut verständlich, weil die Begleitung ziemlich laut ist und Herbert oft sowieso nicht so deutlich singt. Da musste sogar ich einmal kurz zum Songbook greifen.
Nach dem Chorus wird die Instrumentierung wieder auf Drums und Bass beschränkt, als Herbert singt: „Jedes Wort ist zu viel...“ Das wäre nur Zeitverschwendung. Es ist ja schon „Viertel vor“. Doch plötzlich hört man wieder rockige Gitarren, obwohl noch kein Chorus kommt. Dies ändert sich auch bis zum Ende nicht. „Wir zwei werden es schaffen, ich bin die Kugel in deinem Colt.“ Nach einem weiteren Chorus folgen noch einige „neue“ Zeilen, bevor der Song mit dem wiederholten und teilweise von kreischenden Gitarren begleiteten Chorus ausklingt.
Nicht der Spitzensong der CD, das ist „Der Weg“, aber ein rockiges Stück, das ins Ohr geht und das „Carpe diem“-Thema gekonnt aufgreift.
LACHE, WENN ES NICHT ZUM WEINEN REICHT
Elektronisch klingende Percussions leiten diesen Song, der auch schon auf der Single „Mensch“ zu finden war, ein.
„Tausend Haare in der Suppe und dein Löffel hat ein Loch,
Es fällt keine Sternschnuppe, deine Kerze hat keinen Docht...“
Eigentlich müsste ich hier den gesamten Text des Songs wiedergeben, wenn ich euch sagen wollte, wie viele Pechsituationen Herbert Grönemeyer aufzählt. Aber das würde eindeutig zu weit führen. Während des Strophenteils wird der Gesang anfangs nur durch Percussions und später zusätzlich durch leise Streicher im Hintergrund begleitet.
Während des Chorus kommen noch Gitarren und Trompeten hinzu, so das dieser Teil kräftiger wirkt. Wie schlimm es auch kommt, man sollte immer lachen, wenn es nicht zum Weinen reicht. Denn dadurch wird vieles gleich weniger tragisch. Nach jeweils zwei Strophen mit Chorus geht der Song seinem Ende entgegen, an dem die Instrumentierung immer lauter wird. Mit den Worten: „Und greife endlich nach den Sternen [...] Zum Weinen bleibt noch so viel Zeit...“ klingt dieser Song aus, wobei die Musik am Ende richtig schnell und beinahe fröhlich wird.
Schon auf der Single kam dieser Song in seiner lustig-ironischen Art bei mir einfach gut an. Er drückt wohl einfach Herbert Grönemeyers gebliebenen oder vielleicht auch wiedererwachten Optimismus aus. Es ist schön, das Herbert dieser durch die lange Pause aufgrund des Todes seiner Frau nicht verloren gegangen ist.
UNBEWOHNT
Der Drummer spielt anfangs nur auf den Becken und Keyboard und Gitarre erzeugen eine melancholische Grundstimmung. Nun erklingt Herberts hoffnungslose Stimme, bei der man eine Leere fühlen kann. „Beweg mich im aussichtslosen Raum, führ Selbstgespräche, hör mich kaum...“ Schon in diesen Zeilen kann man eine tiefe, lähmende Traurigkeit spüren.
Durch den Chorus in dem zusätzlich zu Keyboard, Drums und Gitarren getragene Streicher zu hören sind, wird das noch deutlicher. Die vielfältige Instrumentierung bedeutet aber keineswegs, das der Chorus entschlossener klingt, die schon angesprochene Hoffnungslosigkeit ist immer noch zu hören.
„Ooh, es tropft ins Herz, der Kopf unmöbliert und hohl,
Ooh, keine Blumen im Fenster, der Fernseher ohne Bild und Ton
Ich fühl mich unbewohnt.“
In den folgenden Zeilen wird die Leere in ihm immer deutlicher. Ich denke, dass er hier von der Zeit kurz nach dem Tod seiner Frau singt. Man hört hier noch ein großes Stück Vergangenheitsbewältigung. Die Musik ist sehr vielfältig und zum Ende hin wird sie kräftiger, klingt aber eindeutig auch verzweifelter.
„Unbewohnt“ ist ein wunderschöner Song, der zwar wenig spektakulär ist, aber das Gefühl beim Hören ist in seiner Tiefe einfach überwältigend. Er bewegt mich wie kaum ein anderer dieser CD.
DORT UND HIER
Das ist der kürzeste Song der gesamten CD. Er ist auf alt gemacht, denn während des gesamten Songs hört man leises Knacken im Hintergrund und Herberts Stimme klingt immer sehr gedämpft. Der gesamte, langsame Song wird nur durch Gitarren begleitet und diese Schlichtheit verstärkt nur noch den Eindruck des Alters.
Sehr langsam und ruhig sind die Gitarren den ganzen Song lang. Herberts Stimme klingt irgendwie fast unbeteiligt. „Du bist dort und ich bin hier.“ Irgendein Mensch ist weit weg von ihm und nun macht er sich natürlich Gedanken um denjenigen.
„Ist jemand da, wenn dein Flügel bricht,
Der ihn für dich schient, der dich beschützt,
Der für dich wacht, dich auf Wolken trägt,
Für dich die Sterne zählt, wenn du schläfst.“
Ich mag diesen Song, er ist wunderbar ruhig und nachdenklich. Das Knacken und die gedämpften Töne tragen eher zur Steigerung seines Charmes bei, als ihn zu mindern. Er könnte an Anna gerichtet sein, lässt sich aber problemlos auf nahezu jeden Menschen übertragen.
BLICK ZURÜCK
Einzig Percussions leiten den Song ein. Später gesellt sich noch das melodieangebende Klavier hinzu. Erst nach einem 50sekündigen Vorspiel beginnt Herbert zu singen. Sehr wehmütig klingt seine Stimme, als er von einem vergangenen Sommer erzählt. Der „Blick zurück“ ist für ihn ein „Blick ins Licht“. „Du gibst mir Sicht [...] mit dir läppert sich das Glück.“ Die gesamte CD scheint an seine Frau Anna gerichtet zu sein. Und ich glaube auch, dass diese Annahme berechtigt ist. Denn schließlich ist dies das Thema, das ihn so lange beschäftigte. Es scheint, dass der „Blick zurück“ für ihn jetzt nicht mehr schmerzhaft, sondern nur noch wehmütig und träumend ist.
Die Instrumentierung bleibt den ganzen Song über gleich. Bestimmende Percussions werden immer wieder von einem melodieangebenden Klavier durchbrochen. Herberts Stimme hört sich erinnernd und melancholisch an, aber nicht verzweifelt. Mir gefällt auch dieser ruhige Song, der zwar vom Text her nicht klar zu deuten ist, aber die Musik geht ins Ohr und zu Herzen.
KEIN POKAL
Diesmal setzt Herberts Gesang gleichzeitig mit Drums und Gitarren sofort am Anfang ein. Seine Stimme klingt abweisend und entschlossen, als er jemanden klar von sich weist. „Ich bin nicht gerne allein, aber gerne ohne dich.“ Das sagt ja wohl schon alles aus. Bis jetzt sind die Instrumente eher zurückhaltend und das nun hinzukommende Keyboard verhält sich genauso.
Doch wie so oft ändert sich das im Chorus. Der Drummer darf mal so richtig zuschlagen und auch die Gitarren melden sich mehr zu Wort, während Herbert eindringlicher singt:
„Ich weiß nicht, wo ich hingehör,
Aber ich weiß, dass du mich störst,
Der siebte Himmel ist noch weit
Vielleicht such ich auch nur Streit...“
Nach dem Refrain wird es wieder ruhiger und Herbert stellt eines klar: „Ich bin keine Beute, kein Pokal, keine Trophäe, die man jagt...“ Irgendjemand ist völlig auf ihn fixiert, doch er lässt sich nicht einwickeln und das wird zum Ende hin auch deutlich durch die Musik ausgedrückt. Sie wird lauter und kräftiger, bevor sie mit Drums und Gitarren ausklingt.
Dieser Song ist mal etwas anders. Kämpferisch und entschlossen kommt er daher. So etwas fehlte mir noch auf diesem Album. Doch das wurde ja jetzt ausgemerzt. Toller Song, der mal wieder Abwechslung bringt.
ZUM MEER
Mit ganz ruhigen Percussions beginnt dieser offiziell letzte Song der CD, bevor auch Klaviertöne zu hören sind. Als Herbert anfängt zu singen, kommen auch noch Gitarren und Keyboards hinzu. Sphärische Töne im Hintergrund und später einsetzende Streicher verstärken noch das aufkommende Gefühl der Weite.
Die Strophenteile klingen oft eher hart und unerbittlich, während der Chorus vor allem durch die Streicher sanft und liebevoll wirkt. Mit dem Text ist es diesmal nicht so einfach. Ein klares Thema, das Herbert zum Schreiben dieses Songs veranlasste, ist nicht zu erkennen. Den Sinn des Songs kann ich nur für mich ganz persönlich klären. Ich glaube, dass Herbert über Eltern und Kinder singt. In den Strophen besingt er alles, was Eltern für Kinder tun. Doch damit meint er keineswegs, die Kinder müssten ihren Eltern ein Leben lang anhängen und ihnen auf Schritt und Tritt danken. Denn im Chorus singt er:
„Dreh dich um, dreh dich um,
Dreh dein Kreuz in den Sturm,
Geh gelöst, versöhnt, bestärkt,
Selbstbefreit den Weg zum Meer.“
Ich denke, er weißt zwar darauf hin, was Eltern alles für ihre Kinder tun. Doch er fordert auch die Kinder auf, wegzugehen, in die Ferne.
Ich habe keine Ahnung, ob sich Herbert Grönemeyer wirklich das dabei gedacht hat. Doch ich schreibe euch ja meine Erfahrungen und dies empfinde ich bei dem Song. Ich mag dieses Lied, auch wenn es textlich sehr schwer zu erschließen ist. Gegen Ende wird es immer getragener. Es ist ausgeglichen und ruhig, richtig schön zum Träumen.
BONUS TRACK: DEMO (LETZTER TAG)
Es wird immer geheimnisvoller um Herbert Grönemeyers Songs.
Dieser hier beginnt A Capella mit einem leisen „Uuuuuuuuuhhhhh“ im Hintergrund. Herbert singt mehrere Fragen, die sich jeder schon einmal gestellt hat: „Weiß man, wie oft ein Herz brechen kann? [...] Lohnen sich Gefühle? [...] Leben wir noch mal?“ Hier merkt man deutlich, wie gut Herbert Grönemeyer singen kann, was ich schon Menschen habe verneinen hören.
Zum Chorus setzt dann ein Klavier ein, das eine langsame, wunderschöne Melodie spielt. „Ich bin dein siebter Sinn, dein doppelter Boden, dein zweites Gesicht. Du bist eine kluge Prognose, das Prinzip Hoffnung, ein Leuchtstreifen aus der Nacht.“ Danach folgt ein etwas engagierter gespielter und gesungener Strophenteil, bevor im Chorus zusätzlich zum Klavier Streicher den Song nach vorn treiben.
Doch jetzt legt der Song erst richtig los, zur Grundinstrumentierung kommen noch Drums und Gitarren hinzu, Herbert singt auch lauter und zählt auf, was er alles für den Angesprochenen sein kann. „Ich lieb dich mehr als mich und ich finde dich.“ Verspricht er zum Abschluss, bevor der Song mit den eben erwähnten Instrumenten ausklingt.
„Letzter Tag“ gefällt mir vor allem im Anfangsteil, nur von Klavier und Streichinstrumenten begleitet, total gut. Doch auch die Steigerung während des Songs finde ich gut. Allerdings habe ich keine Ahnung, über was für eine Erfahrung Herbert Grönemeyer hier nun singt. Aber das ist mir auch egal, es ist ein toller Song, daran ändert sich nichts.
Dieser elfte und letzte Track der CD ist lang, sehr lang, fast 21 Minuten lang. Doch nach dreieinhalb Minuten folgt nur noch Stille. Erst nach 17:30 Minuten geht es weiter. Als ich Herbert Grönemeyer bei Boulevard Bio sah, sagte er, dass auch sein Sohn Felix etwas zu „Mensch“ beigetragen hätte. Ich wusste erst nicht, was das sein sollte, doch nach 17:30 Minuten des letzten Tracks wurde es mir klar. Felix Grönemeyer steuerte einen Song seiner Band bei. Ruhig, aber ziemlich elektronisch ist dieser Song. Vom englischen Text konnte ich nicht viel verstehen. Die Musik ist von Percussions und Pianotönen dominiert. Alles in allem finde ich diesen Song nicht mal schlecht, auch wenn er mich nicht umwirft.
Abschließend möchte ich euch das Album „Mensch“ von Herbert Grönemeyer noch einmal uneingeschränkt empfehlen. Viele Songs sind zwar nachdenklicher, haben aber einen ganz neuen Reiz. Ich habe diese CD schon sehr oft gehört und werde dies auch noch viel öfter tun. Euch rate ich, wenigstens einmal in das Comebackalbum des Jahres hereinzuhören, in dem Herbert Grönemeyer den Tod seiner Frau Anna verarbeitet.
Viele der Songs gehen sofort ins Ohr, doch bei anderen bedarf es einige Zeit, um sie zu erschließen. „Mensch“ ist ein großartiges Album mit intelligenten Texten und wunderschöner Musik. Hört mal rein! weiterlesen schließen
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