Wolfgang Hohlbein Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- spannend, gut zu lesen
- History
- spannend geschrieben. Große Schrift.
- spannung
- Spannend, super Ausgangsidee, viele Wendepunkte
Nachteile / Kritik
- ziemlich lang und manchmal ausschweifend...
- what about Fantasy?
- genau wie Drehbuch?
- man muss fan solcher geschichten sein
- eine Passage zu langatmig, Satzwiederholungen
Tests und Erfahrungsberichte
-
Das Avalon Projekt ,Hohlbein, Wolfgang
5Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Sehr zu empfehlen
Da ich mich diesmal beim Club nicht so recht entscheiden konnte, was ich dieses Quartal bestelle, bekam ich zwei Bücher zur Auswahl. Sie hörten sich gleich spannend an, aber ich entschied mich für "Das Avalon Projekt" von Wolfgang Hohlbein. Da ich sehr viel lese, kam dieses Buch eher in Frage, da die Seitenanzahl, 656 Seiten, nicht zu verachten war.
Auch so habe ich mich in der Wahl nicht getäuscht, brauchte ca.1 Woche zum Lesen,ich lese nur abends im Bett, und es war spannend von Anfang an. Mittendrin war es zwar auch mal langweilig, mir kam es doch so vor, als ob es künstlich langgezogen wurde. Aber das störte mich nicht großartig,so kam ich doch mal schneller zum Schlafen.
Im Großen und Ganzen dreht sich alles um eine Bohrinsel,genannt Avalon 2, die im Meer unauffindbar verschwunden ist. Genau das Gleiche passierte schon vor 25 Jahren mit der Avalon 1, die jetzt aber wieder aufgetaucht und anstatt der Avalon 2 an deren Stelle steht.©rettchen. Alles sehr mysteriös. Deshalb wird der Versicherungsdedektiv Rudgar Harm im Auftrag der Ölgesellschaft Europetrol losgeschickt, um die Sache aufzuklären.
Rudgar ist ein anfangs logisch denkender Mensch, wird aber sehr bald davon überzeugt, daß es noch mehr zwischen Himmel und Erde gibt, überirdische Mächte und Wesen, die nicht von dieser Welt stammen. Er wird in diesem Kampf zwischen den Mächten hineingezogen und es scheint, daß er in dieser Geschichte mehr ohnmächtig ist als geistig anwesend. Es wird geschlagen, gemordet, aber der Held Rudgar übersteht alles, obwohl sein Körper ein einziger blauer Fleck ist.
Es geht hauptsächlich in diesem Buch um Elfen, Elfenkrieger, dem Besitzer der Ölplattform dessen gesamte Familie und natürlich dem Versicherungsdedektiv Rudgar. Das Wetter ist ebenso, wie die gesamte Stimmung des Buches. Es regnet und stürmt. Erst, als alles überstanden ist bessert sich das Wetter natürlich auch.
Abschließend möchte ich sagen, für mich hat es sich gelohnt, dieses Buch zu lesen. Wenigleser sollten es vielleicht nicht kaufen, denn wie gesagt, das Buch hat 656 Seiten, aber es ist sehr spannend geschrieben und allen anderen kann ich es nur empfehlen. weiterlesen schließen -
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Der Magier - Der Erbe der Nacht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Das ist nicht tot, das ewig liegt, bis dass der Tod die Zeit besiegt...“
Endlich hatte ich mal wieder Zeit ein Buch zu lesen und zwar eins, das mit Jura nichts zu tun hat. Auf Empfehlung ,einer Freundin lieh ich mir von ihr „Der Magier – Der Erbe der Nacht“ aus. Sie meinte, sie hätte es in einem Tag ausgelesen gehabt. Mir ging es nicht anders. Einmal angefangen, ließ es mich nicht mehr los!
Nun aber zum Inhalt:
Schon seit einiger Zeit hat Robert McFaflathe – Throllinghworth – Simpson (kurz Mr Sipson) immer den gleichen Alptraum, der im London von 1902 spielt (Robert lebt in London). Schließlich wacht er wieder einmal schweißgebadet auf. Er beschließt in die Küche zu gehen und dort einen Kaffee zu trinken. Dabei kommt er an dem Arbeitszimmer seines Großvaters vorbei, mit dem er zusammen das Haus bewohnt, das seine Eltern schon vor langer Zeit gestorben sind.
Doch aus der Standuhr im Arbeitszimmer dringt ein grünes Leuchten, und sie erweist sich als Tor in eine andere Zeit. Auf die drängenden Fragen erzählt ihm sein Großvater, dass er eigentlich gar nicht sein richtiger Großvater sei. Roberts Vater sei Robert Carven, der Hexer. Der Großvater (auch Mac) genannt holt aus einem Tresor ein schwarzes Buch hervor, das Necronomia.
Es erzählt von der Zeit vor den Menschen. Damals herrschten dreizehn Götter, die Großen Alten, die nur Hass und Böses kannten, jegliche andere Empfindungen waren ihnen fremd. Sie schufen die Menschen um sie als Sklaven zu halten. Doch die Menschen bäumten sich gegen sie auf und meinten sie besiegt zu haben. Doch „...das ist nicht tot, das ewig liegt, bis dass der Tod die Zeit besiegt...“ Die Großen Alten ruhen also nur und warten auf den Zeitpunkt, um wieder an die Herrschaft zu gelangen.
Die Sterne stehen alle 100 Jahre günstig um wieder an die Macht zu gelangen. Das letzte mal war dies 1902. Nun ist 2002!
Da bekommt Robert besuch aus der Vergangenheit, H.P. und Rowfl. Sie beide wollen Robert helfen, denn sie wissen, dass in ihm die letzte Chance liegt, die Großen Alten an der erneuten Herrschaft zu hindern.
Robert macht aus Neugierde einen Sprung durch die Uhr und kommt auf der anderen Seite 100 Jahre früher wieder raus. Allerdings ist es für ihn dort sehr gefährlich, da ein Wächter der Großen Alten verhindern soll, dass Robert die Machtübernahme stört und die Machtübernahme kann eben nur 1902 stattfinden. Sein Großvater ist ihm gefolgt und rettet ihm das Leben, verliert dabei aber sein eigenes.
Robert will mit all dem nichts mehr zu tun haben, da er bei einer Seance erfährt was von hundert Jahren passiert. Er sieht dabei sich selbst und seinen sterbenden Vater.
H.P. kann ihn dann aber doch noch überreden das Wagnis einzugehen, das schließlich das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel stehe.
SCHLUSS
Robert muss nun einen neuerliche Reise durch die Zeit machen . Er muss seinem Vater helfen die Rückkehr der Großen Alten zu verhindern. Dort angekommen sieht er zum allerersten mal real seinen Vater. Dieser liegt jedoch bereits durch vorangegangene Kämpfe im sterben. Er hat nur noch die Kraft seinem Sohn sein gesamtes Wissen und Können zu übertragen, dann stirbt er.
Robert schaft wirklich in allerletzter Sekunde, eher in einem Bruchteil einer Sekunde, die Katastrophe zu verhindern.
Zurück in der Gegenwart ändert er seinen Namen in Robert Carven II.
FAZIT:
Einfach ein klasse Buch! Fantasy vom feinsten. Hohlbein ist der Sprung zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen realer und vorgestellter Welt perfekt gelungen. Der Roman ist sowohl spannen als auch humorvoll. Eben einfach klasse!
ZUM AUTOR:
Wolfgang Hohlbein ist der erfolgreichste deutsche Fantasy Autor. Er wurde 1953 in Weimar geboren. Für sein Erstlingswerk „Märchenmond“, das er zusammen mit seiner Frau Heike schrieb erhielt er schon reichlich Preise.
Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Familie in der Nähe von Düsseldorf.
Preis: 7,95€
ISBN: 3-453-14724-3
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Eine gefährliche Reise durch das Land der Drachen
25.11.2002, 16:52 Uhr von
Fantaghiro
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentlich ist für die Augen unsichtbar.Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo,
nun und hier bin ich wieder und habe wieder ein neues Buch was ich euch vorstellen möchte und euch als Anregung fürs selber lesen mit auf den Weg geben möchte.
***Titel***
Die Nacht des Drachen
***Autor***
Wolfgang Hohlbein
***Inhalt***
Yori ist ein junges Mädchen von 13 Jahren. In ihrer Sippe gehört sie zu den Jägern , obwohl sie noch ein Kind ist. An einem heißen Sommertag sitzt sie in einem Gebüsch um nicht der prallen Sonne ausgesetzt zu sein und beobachtet das Geschehen. Auf einmal begegnet ihr eine große Echse. Diese Tiere sind gefährlich und die Sippe jagt sie normalerweise , aber Yori spürte das sie nichts zu befürchten hatte und so läßt sie die Echse näher kommen. Sie erkennt das es eine Smaragdechse ist. Sie betrachtet das wundervolle Tier .
Da bemerkt sie das die Echse verletzt ist ein Pfeil von seltsamer Beschaffenheit steckt in einer Wunde. Sofort ist sie sich klar darüber, das sie diesen herausschneiden muss. So hilft sie der Smaragdechse , doch das wird ihr zum Verhängnis , denn der Pfeil war vergiftet und sie hatte sich an diesem an der Hand verletzt. Das Gift beginnt zu wirken udn Yori kehrt zum Lager zurück . Dort kümmert sich die Heilmutter um sie doch alle sehen keine Hoffnung für Yori.
Yori schlief als ihr die Smaragdechse wieder begegnete , doch schlief sie wirklich? Sie wußte es nicht. Die Echse sprach zu ihr und bedeutete ihr das sie ein Leben gut hätte weil sie das der Echse gerettet hatte. So schickt sie einen Feuersalamander , der das Gift aus Yoris Adern saugt und Yori überlebt.
Doch gelangen Fremde zu dem Lager und der Sippenälteste erkennt das es Sklavenjäger sind un die Sippe muß fliehen . Sie fliehen in die Berge , doch gehen ihre Wasservorräte zur Neige und nur durch die Smaragdechse findet Yori in einer Höhle einen unterirdischen See und rettet die Sippe. Aber sie müssen weiterfliehen . Doch die Sklavenjäger holen sie ein und es bleibt ihnen nichts anderes mehr übrig als zu kämpfen . Yori versucht noch sie abzulenken , damit die anderen gewarnt werden können, doch wird auch sie verfolgt.
So hier soll Schluß sein , damit sich das Selberlesen auch noch lohnt.
***Meine Meinung***
Wolfgang Hohlbein ist es mal wieder gelungen ein tolles Buch zu schreiben. Ich habe mittlerweile mehrere seiner Werke gelesen und kann nur sagen das sie zwar alle einen anderen Schwerpunkt hatten , aber dennoch alle sehr gut waren. Hier ist es ihm gelungen eine fesselnde Geschichte zu schreiben , die immer neue Überraschungen auf Lager hat. Man kann nicht vorraus ahnen was als nächstes passiert und das macht den Roman erst richtig spannend.
Man kann in eine Welt eintauchen , die einen fesselt und die einen neugierig macht. Neugierig auf die Dinge die noch geschehen werden.
Der schreibstil ist einfach zu lesen und das lesen macht so keine große Mühe.
Der Anfang scheint zuerst etwas schleppend zu sein , das gibt sich aber nach einigen Seiten und das Buch beginnt spannend zu werden. Immer neue Zusammenhänge ergeben sich mit denen man nicht gerechnet hat und führen die Geschichte in eine unvorhergesehene Richtung.
Kennt man Hohlhbein dann weiß man welchen Schreibstil das Buch hat weil der in allen ähnlich ist, doch vom Inhalt bieten seine Werke unterschiedliche Schwerpunkte , auf jeden Fall diese die ich schon gelsen habe( Drachenfeuer,Der Thron der Libelle,Die Moorhexe). Doch kann man schon sehen das der selbe Autor am Werk war.
***Fazit***
Ein tolles Buch was Fantasybegeisterte oder solche die es werden wollen bestimmt gefallen wird und auch solche die sonst keine Fantasy lesen sollten es sich überlegen denn das Buch ist wirklich gut. Ich kann euch das Buch nur empfehlen , doch die letzendliche Entscheidung sollt ihr treffen und ich hoffe euch mit meiner Meinung geholfen zu haben.
Es lohnt sich ganz bestimmt das Buch zu lesen , ich fand es gut und kann euch daher nur raten es mal zu lesen.
***Verlag und Co.***
Wilhelm Heyne Verlag
München
Bestellnummer: 01&13005
ISB N 3-453-15751-6
***Preis***
ca. 8 €
Danke fürs Lesen
Eure Fantaghiro :o)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-04 14:00:05 mit dem Titel Was ist in Ascona los? (Das Druidentor)
Hallo,
es ist einmal mehr soweit das ein Buch meiner Leselust zum Opfer gefallen ist. Und da dachte ich mir euch soll nicht vorenthalten bleiben wie mir das Buch gefallen hat. Diesmal handelt es sich um ein Werk von Wolfgang Hohlbein , von dem ich mittlerweile einige Romane gelesen habe und mich der Meinung einiger hier nicht anschließen kann , die behaupten die Hohlbein Romane würden sich sehr ähnlich sein und daher nicht mehr so gut sein.(Solche Kommentare hatte ich zu anderen Hohlbein Berichten)
Besonders zu diesem Buch habe ich verschiedene Meinungen im Vorfeld gehört. Die einen fanden es total genial und jemand anders sagte es sei langweilig. Da dachte ich mir ich überzeuge mich einfach selber. Nun möchte ich euch auch nicht länger mit belanglosem Zeug zu labern , sondern mit meinem Bericht über das Buch beginnen. Viel Spass beim Lesen ....
***Inhalt***
Eigentlich fing alles recht harmlos an , im Schweizer Bergmassiv Gridone , das nahe der Stadt Ascona liegt soll ein Eisenbahntunnel gebaut werden. Zuerst ist nichts ungewöhnlich zu entdecken , doch schon bald geschehen eine misteriöse Dinge. Ein Trupp Arbeiter verschwindet und als Frank Warstein , ein junger Ingenieur, den Trupp suchen will bleibt auch er 2 Tage verschwunden. Danach tauchen alle wieder auf und keiner weiß wo sie gewesen sind. Ein alter Mann mit Namen Saruter , taucht immer wieder auf der Baustelle auf und warnt die Menschen und besonders den Bauleiter Franke , das sie etwas geweckt hätten und das sie aufhören sollten zubauen. Doch Franke hört nicht auf ihn genauso wenig wie auf Warstein der auch versucht Franke davon zu überzeuiegn das im Berg etwas unerklärliches vor sich geht. Der Alte verschwindet eines Tages mit den Worten , dass nur drei Menschen die Welt retten können , ein Wissender , ein Sehender und ein Liebender.
Seit dem sind drei Jahre vergangen und der Tunnel ist fertig gestellt ,doch auf der Jungferfahrt des ICE2000 , geschieht etwas unheimliches, der nagelneue Zug scheint auf einmal um 200 Jahre gealtert und die Menschen die mit ihm fuhren sind bereits mumifiziert , nach außen hin redet man von einem Terroranschlag und keiner weiß was genau passiert ist.
Frank Warstein der junge Ingeneur, ist von Franke gefeuert worden und sein Leben ging den Bach runter. Nun begegnet er Angelika Berger , der Frau einer der Arbeiter die damals verschwunden sind und diese berichtet das der ganze Trupp wieder verschwunden wäre. Sie überzeugt Warstein mit ihr und dem Reporter Lohmann nach Ascona zu reisen um ihren Mann zu finden. Dort begegnen sie Franke der alles daran setzt zu verhindern das die drei Ascona erreichen.
Es passieren viele seltsame Dinge und der Weltuntergang steht kurz bevor , doch werden sie es zu verhindern wissen? .........
***Meine Meinung***
Wie schon oben erwähnt ging ich mit verschiedenen gehörten Meinungen an das Lesen dieses Buches, doch beeinträchtigt mich das im Normalfall nicht , denn ich bilde mir lieber meine eigene Meinung. Das Buch hat mir gefallen und ich finde es lesenswert , es gehört mich Sicherheit zu der kategorie von Büchern die mir sehr gut gefallen haben. Am Anfang ist es etwas vewirrend , weil Gegenwart und Vergangenheit abwechseln und man nicht sofort die Grenze erkennt , doch gewöhnt man sich schnell daran und kann dann auch die Ereignisse unterscheiden und einordnen. Hohlbein ist es gut gelungen die Geschichte so zu schreiben das man sich wirklich vorstellen kann was gerade passiert und ihm ist es gelungen die Sprünge in die Vergangenheit , die am Anfang viel Erklärung liefern so einzubauen das sie keinesfalls störend wirken. Der Roman ist einfach zu lesen und man kann sich auch leicht einlesen. Es besteht nur die Gefahr das man sich festliest und nicht mehr aufhören will zu lesen.
An manchen Stellen ist die Geschichte ein wenig schleppend , weil wenig passiert , dafür passiert dann an anderen Stellen umso mehr und das macht das Ganze dann wett. Eine spannende Geschichte , die einen auch zum Nachdenken anregen kann und sicherlich auch soll , denn das was passiert ist im Grunde gar nicht so abwegig , wenn man von den übernatürlichen Phänomenen absieht. Aber der Kontext der Geschichte sollte einen schon nachdenken lassen. Außerdem spielen auch Emotionen eine Rolle. Hohlbein verzichtet nicht auf Hass , Liebe und Auseinandersetzungen , vielmehr entwicklen sich so die Beziehungen der einzelen Charaktere , die für den Verlauf der Geschichte wichtig sind.
Man kann sich eindenken und einfühlen und die Spannungen , die zwischen den einzelnen Charakteren herschen regelrecht mitfühlen. Man wird Teil der Geschichte und versucht selber eine Lösung zu finden und dadurch wird die Geschichte auch nicht langweilig weil immer neue Dinge dazu kommen und sich alles Stück für Stück zusammenfügt.
***Fazit***
Alles in allem ein sehr schönes Buch , was ich allen nur raten kann zu lesen. Hohlbein ist hiemit wiedermal ein Meisterwerk gelungen und ich denke das man das nur bemerkt wenn man es selber liest. Und wieder ist dieses Buch von Hohlbein anders als die von mir bisher gelesenen und nicht damit zu vergleichen. Ich würde es auf jeden Fall wieterempfehlen.
***Autor und Co.***
Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren . Er schrieb mit seiner Frau Heike zusammen den Roman "Märchenmond" und wurde damit berühmt. Heute ist er der erfolgreichste deutsche Fantasyautor. Seine Familie und er leben in der Nähe von Düsseldorf.
Das Druidentor
Wolfgang Hohlbein
Heyne-Verlag
ISB N 3-453-08843-3
Preis: ca. 8.50 € (16,90 DM)
weitere Romane im Heyne-Verlag:
Das Netz (01/09684)
Azrael (01/09882)
Azraels Wiederkehr (01/10558)
Hagen von Trontje (01/10037)
Das Siegel (01/10262)
Der Magier - Der Erbe der Nacht (01/10820)
Der Magier - Das Tor ins Nichts (01/10832)
Der Magier - Der Sand der Zeit (01/10831)
Im Netz der Spinnen (01/10507)
Dark Skies - Das Rätsel um Majestic 12 (01/10860)
Wiedergeburt - Der Wanderer (01/10714)
Odysseus (01/13009)
zusammen mit Heike Hohlbein:
Märchenmond (01/10647)
Märchenmonds Kinder (01/10711)
Midgard (01/10712)
Elfentanz (01/10713)
Wir sollten uns unsere Welt bewahren so wie sie ist. Danke fürs Lesen Fantaghiro :o)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-25 15:52:29 mit dem Titel Wie eine Bohrinsel spurlos verschwindet (Das Avalon-Projekt)
Hallo,
nun ist längere Zeit vergangen , aber ich lasse mal wieder was von mir hören. Einige halten mich schon für verrückt , weil ich Bücher nur so verschlinge aber ich stehe dazu , denn ich denke ein gutes Buch ist manchmal die beste Beschäftigung und wenn man dann noch leckerem Tee dazu hat kann man so richtig schön versinken. Ein etwas längeres Werk ist meiner Leselust diesmal zum Opfer gefallen und nun auch wieder aus der Kategorie Fantasy und einem meiner Lieblingsautoren Wolgang Hohlbein. Auch dieses Werk hat mich persöhnlich überzeugt und sehr gut gefallen , doch denke ich das ihr euch euren eigenen Eindruck bilden solltet . Viel Spass beim Lesen...
***Inhalt***
Gibt es sie wirklich , die Elfen , die man sonst nur aus Mythen und Legenden kennt? Sind sie realer als wir glauben? Gibt es wirklich die sagenhafte Welt Thir Na Og .... Oder sind es wirklich alles nur Legenden und Mythen.
Der Beginn liegt auf einer Bohrinsel der Avalon II . Der Versicherungsdedektiv Rudger Harm , soll dort mysteriöse Vorkomnisse überprüfen. Die Besatzung der Bohrinsel ist spurlos verschwunden. Er erfährt das es vor der Avalon II eine Avalon I gab , die vor 25 Jahren samt Besatzung auf mysteriöse Weise verschwand. Sie versank nicht , sondern verschwand. Nun gelangt Rudger auf die Avalon , seiner Meinung nach ist es die Avalon II , doch muß er erfahren das er auf der 25 Jahre Zwillingsschwester ist .
Dort begegnet er Morgan , einer jungen Frau , die einer Organisation angehören soll , die sich Thuatha de Danann, nach Elfen einer alten Legende, nennt und für die Erhaltung der Umwelt kämpfen. Doch ist er sich nicht sicher, ob da nicht mehr in ihren Augen ist. Morgan wird auf der Insel gefangen gehalten und Rudger merkt das sie in einem jämmerlichen Zustand ist. Trotz des verherrenden Stumes und Unwetters besteht er darauf Morgan ans Festland zu einem Arzt zu bringen. In einem kleinen Boot beginnen er , Lance Spangler , der Sohn des Besitzers der Bohrinsel und zwei weitere Besatzungsmitglieder der Bohrinsel die Fahrt. Ein großes schwarzes Segelschiff von dem etwas unheimliches ausgeht kreuzt ihren Weg und mysteriöse starke Männer in Fellmäntel , nehmen Morgan mit und auch Lance Spangler verschwindet mit den Männern. Rudger ist der einzige Überlebende der Fahrt.
Arthur Spangler, der Besitzer der Bohrinsel, ist ein alter Mann der aber sehr großen Einfluß hat. Er beauftragt Rudger seinen Sohn zu finden. Rudger stimmt dem zu und wird ab diesem Zeitpunkt immer mehr in mysteriöse Dinge verwickelt. Er begegnet durch einen komischen Zufall Jenny , einer jungen Frau , die am selben Tag Geburtstag hat , sie fahren dasselbe Auto und sie ist ihm auch sonst sehr ähnlich.
Alles scheint sich plötzlich um die Thuatha de Danann zu drehen ,einer Gruppe Umweltschützer, die sich tatsächlich für Elfen halten. Rudger versucht Licht ins Dunkel zu bringen und merkt das Jenny mehr weiß , als sie ihm verrät und auch ansonsten manchmal etwas seltsam ist. Und da ist auch noch Thomas , der Bodyguard von Arthur Spangler , der ihm ständig auf den Fersen ist und dem er nicht wirklich traut oder kann er es doch.
Nachdem ein guter Bekannter von ihm zu Tode kommt und er und Jenny selber in Lebensgefahr geraten , müssen die beiden fliehen und geraten damit nur noch tiefer in die ganze Geschichte hinein. Es geschehen Dinge mit denen keiner gerechnet hat und Umstände werden klar die nicht zu erahnen waren. Sie können keinem mehr trauen und müssen untertauchen um am Leben zu bleiben........
***Allgemeines zu Buch und Autor***
Der Roman das Avalon-Projekt stammt von Wolfgang Hohlbein. Hohlbein gehört zu den wohl bekanntesten und berühmtesten deutschen Fantasy Autoren. Er wurde 1953 in Weimar geboren. Zum Teil schreibt er seine Werke zusammen mit seiner Frau Heike. Mit dem Werk "Märchenmond" welches sie zusammen verfassten wurde er berühmt. Zusammen wohnen sie mit ihren Kindern in der Nähe von Düsseldorf.
Der Roman ist in 4 unterschiedlich lange Bücher (Abschnitte) unterteilt. Die das Buch in verschiedene Themengebiete gliedern und den Verlauf auch erklären und weisen. Im gesamten hat das Buch 791 Seiten und besteht aus 23 Kapiteln.
***Meine Meinung***
Das Avalon Projekt ja nun habe ich auch dieses Werk Hohlbeins gelesen und bin mir meiner Meinung dazu nicht ganz sicher , auf jeden Fall aber kann ich sagen das das Buch mir sher gut gefallen hat und ich es mit Begeisterung gelesen habe. Doch war es nicht unbedingt das was ich mir unter dem Titel bzw. dem Klappentext vorgestellt habe. Ich hatte erwartet das die Fantasy eine größere Rolle in dem Buch spielt bzw. eine andere. Was damit gemeint ist ist nicht ganz so einfach zu beschreiben , aber ich will es versuchen. Die Fantasy in diesem Roman ist zwar irgentwie allgegenwertig , aber man bekommt es nicht so mit das es sehr wichtig wäre sondern ist ist einfach so . Der Leser weiß das die Fantasy begleitent dabei ist . Der Roman hat aber als Szenario die "normale" Welt und tacuht nicht in eine Art Fantasywelt ein , in der es von magischen Wesen und Geschöpfen wimmelt. Diese Geschöpfe treten vielmehr ins hier und jetzt hinein.
Im großen und ganzen ist aber zu sagen das es ein gutes Buch ist , welches leicht zu erfassen ist und auch eine Menge Spannung aufbaut und somit für den Leser immer recht interessant bleibt. Auszuschließen ist davon allerdings der Anfang , der meiner Meinung nach ein bißchen schleppend ist , es passieren zwar ständig Dinge , aber man kann ihren Stellenwert für den Roman nicht wirklich nachvollziehen und somit auch nicht ihren Sinn durchschauen. Am Anfang geht man eigentlich von einem ganz anderen Szenario aus und erwartet nicht wirklich das was dann geschehen wird. Jedenfalls ging es mir so als ich das Buch gelesen habe , und Meinungen sind ja verschieden.
Hohlbein versteht es aber trotz des etwas zähen Anfangs des Buches in seinem weiteren Verlauf viel Abwechslung hinein zu bringen und das Ende soweit wie möglich verschleiert zu lassen . Man erfährt zwar mit dem Verlauf des Buches immer mehr über den Sinn und Zweck der ganzen Aktion , aber dennoch bleiben auch am Schluß noch offene Fragen , die nicht gänzlich gelöst werden können oder aber auch nicht sollen , um dem Leser in seiner Fantasy zu bestärken und er seine eigenen Antworten findet. Das Ende ist aber nicht gänzlich offen sondern zielt in eine sehr pregnante Richtung so das der Roman abgeschlossen ist und ein Ende findet mit dem man sich zufrieden geben kann , bzw. das einem auch gefällt und doch hat man die Möglichkeit sich das drumherum selber noch zu verschönern , wie es eigenlich beim lesen eines Buches immer passieren sollte.
Mir selber hat das Buch gut gefallen und ich würde es auch weiterempfehlen , allerdings nicht als reinen Fantasyroman , da meines Erachtens dazu die Fantasy zu wenig den Verlauf der Geschichte bestimmt, sie ist zwar am Ende sehr wichtig aber das ist im Verlauf des Buches nicht zu erahnen. Aber auch trotz diesem kleinen Manko ist das Buch sehr gut und löohnt sich auf jeden Fall gelesen zu werden , denn Hohlbein ist ein Autor der immer wieder Spass beim Lesen verspricht.
***Fazit***
Zusammenfassend ist zu erwähnen das es sich beim Avalon Projekt um einen guten Roman handelt , der leicht lesbar und verständlich ist und der von einer breiten Masse von Lesern gelesen werden kann. Für diesen Roman muß man kein Fanatsyliebhaber sein um ihn zu lesen ich denke das auch Leser die die Fantasy nicht so sehr mögen hieran Gefallen finden werden . Vorraussetzung ist eigentlich nur Spass am Lesen und ein bißchen eigene Fantasie und schon hat man gewonnen. Ich würde dieses Buch weiterempfehlen und hoffe das dieser Bericht dem einen oder anderen eine Hilfestellung bietet in der Entscheidung das Buch zu lesen oder auch nicht , denn Geschmäcker sind verschieden und deswegen halte ich es für wichtig Erfahrungen auszutauschen um genauer informiert zu werden.
***Autor & Co.***
Das Avalon-Projekt
Wolfgang Hohlbein
Knaur
Seitenzahl: 791 Seiten
ISB N 3-426-61866-4
Preis: 9,90 €
Vielen Dank , fürs lesen ich hoffe es hat euch gefallen . Gruß Fantaghiro :o). weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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schnekuesschen, 09.04.2006, 14:44 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Der Bericht ist einfach sh.... LG Sandy :-))))
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Der Todesstoss :Der Bücherwurm schlägt wieder zu!
12.09.2002, 14:09 Uhr von
susperia
Also, ich liebe Sport wie reiten und Volleyball. Dann batsel ich gerne an meinen Homepages, surfe...Pro:
Spannend, super Ausgangsidee, viele Wendepunkte
Kontra:
eine Passage zu langatmig, Satzwiederholungen
Empfehlung:
Nein
Heute Nacht habe ich endlich den 3. Teil der Chronik der
Unsterblichen von Wolfgang Hohlbein zu Ende gelesen.
Das Buch heißt der Todesstoss. Ich muss aber sagen, dass
der 3. Teil nicht so gut gelungen ist, wie seine Vorgänger.
****Hintergrund****
Natürlich muss man gewisse Vorkenntnisse der anderen Bücher
besitzen, um im dritten alles verstehen zu können.
Andrej Delàny ist ein Unsterblicher. Er kann die schlimmsten
Verletzungen überwinden und bekommt im laufe der Zeit scharfe
Sinnesfähigkeiten, die der Mensch nie gekannt hat.
Man könnte ihn auch als Vampyr bezeichnen, nur das man nicht
durch einen Biss eines anderen so wird.
Er ist ständig auf der Suche nach dem Geheimnis seiner Art und
warum manche Menschen so werden und manche nicht.
In den errsten beiden Bücher lernt er viele Leute kennen, die
ihn begleiten. Zum einen ist da Abu Dun, der sich im zweiten
Buch ( Der Vampyr) auf die gute Seite geshlagen hat und auch
im 3. Teil ein hilfreicher Wegbegleiter darstellt. Zum anderen
gab es da die wunderschöne Frau Maria, die jedoch verschollen
ist . Andrej kann diesen Verlust nicht verkraften und veruscht
alles, um seine Geliebte wieder zu finden.
****Story : Der Todesstoss****
Abu Dun und Andej haben ihre Heimat verlassen, weil sie die
ständigen Kämpferein satt hatten. Nach 10 Jahren treffen sie
auf eine Hexenverbrennung und retten ein Zigeunermädchen.
Zu Andrejs Überraschung ist das Mädchen auch eine Unsterbliche,
bevor sie ihm jedoch das Geheimnis verraten kann, stirbt sie an
einer mysteriösen Krankheit, die es eigentlich gar nicht geben
dürfte, denn bis jetzt konnte den Unsterblichen noch nichts
zerstören.
Vor ihrem Tod hat die Zigeunerin aber von einer Frau namens
Puuri Dab gesprochen, die in Deutschland lebt und einiges über
Andreys Herkunft mitteilen kann.
Kurzer Hand befinden sich die beiden Männer in Deutschland wieder,
statt jedoch die weise Frau zu treffen, geraten die Beiden
durch Intriegen eines Dorfes namens Trentklamm in Gefahr.
In der Nähe gibt es mörderische Geschöpfe, die nicht nur einiges
mit Andrej gemeinsam haben, sondern ihn auch mit der Krankheit
infizieren.
Schafft er es das Geheimnis der Krankheit und der anderen
Geschöpfe zu lüften? Welche Rolle spielt dabei der junge Pater
Tohobias, der ihm dabei helfen will?
Fragen über Fragen, die ihr nur dann beantwortet bekommt, wenn
ihr das Buch selber liest.
****Buch Cover****
Ich muss sagen die Chronik der Unsterblichen haben die schönsten
Cover. Sehr mystisch und traumhaft. Ich nehme an Andrej ist immer
abgebildet, un der abgebildete Mann verkörpert absolut seinen
Charakter. Nur bin ich mir nicht sicher warum gerade auf dem Cover
des 3.Teils eine Frau abgebildet ist. Immerhin dreht es sich nur
am Anfang um Maria oder die Zigeunerin Alessa.
Das Cover hätte vielleicht doch eher zum 2. oder 1. Teil gepasst.
****Autor****
Wolfgang Hohlbein gehört nun wirklich zu den meist gelesenen
Autoren. 1953 in Weimar geboren, entdeckte er früh seine
Leidenschaft zum Schreiben.
Die Themen sind häufig im Fantasy Genre anzusiedeln. Die meist
behandelten Themen sind z.B. Vampire, Werwölfe und auf jeden Fall
auch die Kirche. In fast jedem Buch ( Chronik der Unsterblichen,
Die Templerin, Das Teufelsloch, Krieg der Engel) spielt die
Religion eine große Rolle. Dabei hat die Kriche manchmal mehr
oder weniger auch einen schlechten Ruf weg, besonders in den
Büchern die in der Vergangenheit spielen.
Ab und zu schreibt Wolfgang auch zusammen mit seiner Frau Heike
und die daraus erstandenen Romane sind wirklich lesenswert z.B.
Krieg der Engel.
Jetzt lebt Hohlbein mit seiner Frau und seinen 6 kindern in der
Nähe von Neuss. ( Fragt mich nicht, wo das liegt?!)
****Kommentar****
Nun aber wieder zurück zum Roman Der Todesstoss.
Wie schon erwähnt finde ich den 3.Teil der Chronik nicht so gut
gelungen, wie die anderen Teile. Zum einen hat mich die zunehmende
Gewalt gestört. Ab und zu ist es ja okay, aber Gewalt zieht sich
durch das ganze Buch. Ich würde den Roman also bestimmt nicht
meiner 12 Jährigen Tochter geben.
Zum anderen taucht diesmal kaum erfreuliche Szenen oder
romantische Szenen auf. Die anderen Teile waren ja auch ziemlich
brutal, aber da gab es die ein oder andere schöne Szene z.B. mit
Maria.
Die Idee mit der Krankheit fand ich eigentlich ganz gut, aber
wenig ausgebaut. Man hat nicht richtig erfahren wie die
Krankheit enstanden war,( gut, vielleicht weil man ein 2. Mal
den Tod überwunden hat), aber trotzdem erfuhr man nicht warum
Pater Tobias so besonders ist.
Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass man die Zigeunerin
gefunden hätte und die vielleicht ein bißchen Licht in die
Dunkelheit gebracht hätte und wenns nur ein paar Wörter gewesen
wären.
Aber die Frau wurde ja gar nicht mehr angesprochen.
Manche Witze z.B. fand ich ziemlich unter der Gürtellinie,
nicht mehr lustig, dadurch verstärkte sich die düstere Atmosphäre.
Ganz einfach die Faszination hat schlicht und weg nachgelassen.
Ich sage jetzt ja nicht, dass das Buch schlecht ist, nur das ich
besseres von Hohlbein gewöhnt bin. Mich hat die Fantasie und
die Ideen immer sehr beflügelt.
Klar ist der Roman wirklich spannend und hat mich auch gefesselt,
besonders durch die Wendepunkte und das Ende, aber darüber
hinaus hat der Anspruch gefehlt.
Werwölfe und Vampire sind nun wirklich Themen, die sehr oft
ausgeführt worden. Hohlbein hat sich zwar bemüht neue Ideen mit
reinzubringen, aber richtig gelungen ist es ihm nicht.
Langweilig werden auch die ständigen Kampfszenen und das
Blutvergießen. Ich weiß, dass das nicht immer zu vermeiden ist,
aber z.B. in anderen Büchern von ihm kamen die Szenen nur
spärlich vor und das war besser. Dadurch sind sie schockierender,
aber wenn sie öfters ran kommen, stumpft man irgendwann ab.
Ich fand z.B. nie wichtig das eine umgebracht wird, sondern
interessant war es immer, wenn Hohlbein beschreíbt wie geschickt
Andrey kämpft.
Was ich aber Wolfgang auch hoch anrechnen muss, sind die
Beschreibungen von Gegenden oder von Andrey scharfen
Sinnesfähigkeiten. Gerüche oder Geräusche führt er sehr gut aus.
Alles in einem muss ich mich zwischen 3 und 4 Sternen entscheiden.
****Fazit****
Ein Hohlbein Fan sollte sich das Buch schon zulegen. Also, ich
bereue es auf jeden Fall nicht das Buch gelesen zu haben. Aber
ich hoffe nur, das der 4. Teil, falls es einen geben sollte,
besseres zu bieten hat. Z.B. völlig neue Ideen und weniger
Brutalität.
Buchinformationen:
Der Todesstoss – Chronik der Unsterblichen Band 3
Von Wolfgang Hohlbein
Buch-Nr. 030106
Ich habe c.a 40 DM beim Bertelsman Club für das Buch bezahlt.
Ich denke jetzt müßte es aber billiger sein.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-01 11:45:18 mit dem Titel Flut: Der Titel ist interessanter als das Buch!
Letztes Jahr habe ich das Buch Flut von meinem Freund und
einem Kumpel zum Geburtstag geschenkt bekommen. Natürlich war
ich begeistert ein weiteres Hohlbein Buch lesen zu können,
doch die Begeisterung hielt nicht sehr lange an.
****Kurze Zusammenfassung****
Seit Wochen regnete es ununterbrochen auf der ganzen Welt. Doch
dies schien kein natürliches Phänomen zu sein, sondern eher ein
Zeichen für das kommende Jüngste Gericht und schließlich das
Ende der Welt.
Mit dieser Theorie wird auch die junge Rachel konfrontiert,
derren Leben von fremden Männern bedroht wird, die sie mit
allen Mitteln entführen wollen.
Nur einer scheint sie wirklich beschützen zu können, nämlich
Benedikt Darkov, der ich hilft den Männern zu entkommen. Aber
damit werden sie schließlich auch noch von der Polizei verfolgt,
die Benedikt für einen gefährlichen Mann halten.
Laurie versteht die Welt nicht mehr, denn laut Benedikt ist sie
wohl nicht die erste, die entführt werden soll. Lauries ver-
schwundene Freundin soll sich in den Fängen dieser Männer be-
finden und mit ihr einige andere Frauen.
Nur langsam, zwischen Flucht und Angst rückt Benedikt mit der
Wahrheit raus, der zugleich von Laurie gefürchtet wird, aber
auch als ihr einziger Verbündeter erscheint.
Schließlich erfährt sie die unglaubliche Wahrheit oder Geschichte?
Laurie und die anderen Frauen sind im gleichen Alter und wurden
damals alle adoptiert. Eine der Frauen ist die Zwillingsschwester
von Benedikt. Sie wurden kurz nach dem Millenium geboren und
tragen eine wichtige Rolle für die Theorie des Jüngsten Gerichtes.
Denn eines der Zwillinge ist der Bote Gottes, der die Welt rettet
und sie in eine bessere Zeit bringt, der andere Zwilling aber ist
der Bote des Teufels, der das Ende der Welt mit sich bringt.
Werden Laurie und Benedikt von den Männern gefangen genommen?
Stimmt die Theorie der beiden Boten? Und wenn ja, wer ist der
gute und wer der Böse?
Lest selbst.
****Der Autor****
1953 wurde Wolfgang hohlbein in Weimar geboren. Seit einiger
Zeit hat er große Erfolge mit seinen Büchern zu verzeichnen,
die sich meistens mit mysthischen oder märchenhaften Themen
beschäftigen.
Meistens sind es einzel Exemplare, aber er schreibt auch Bücher
zu einer Reihe, z.B. die Chronik der Unsterblichen.
Heute lebt er als freier Schriftsteller und schreibt auch Bücher
mit seiner Freu Heike zusammen, wie z.B. das Buch Krieg der
Engel
Weitere Bücher von Hohlbein zum Thema:
- Vampire : Die Chronik der Unsterblichen, Dunkel
- Im Mittelalter: Der Inquisitor, Die Templerin
- Kirche oder religiöse Themen: Flut, Der Widersacher, Das
Teufelsloch, Das Avalon-Projekt
****Kommentar****
Der Anfang des Buches ist noch ganz spannend, bis auf die
makabere Mordszene im Krankenhaus, wo bei der Entführung der
gerade geborenen Zwillinge, jegliche Menschen, auch die Eltern
kalt abgemätzelt werden.
Hohlbein ist aber bekannt dafür, dass einige seiner Bücher
ziemlich brutale Szenen beinhalten.
Der Autor behält seinen altbekannten Stil bei, indem er die
Wahrheit nur stückchenweise dem Leser näher bringt und man erst
ganz am Ende die ganze Wahrheit erkennt. Jedoch bis ich da ankam,
verging einige Monate. Die ständigen langweiligen Jagd/Flucht-
szenen sind sehr uninteressant gewesen und haben mich kaum zum
weiterelesen animiert. Deshalb legte ich das Buch öfters ins
Regal zurück.
Denn das einzigste spannende war halt nur, ob die Theorie um das
Jüngste Gericht wirklich stimmte und was Laurie damit zu tun hat,
bzw. wer Bendeikt überhaupt war.
Dennoch überzeugten mich einige Wendepunkte doch noch weiter zu
lesen z.B.( Für all die, die das Buch noch nicht gelesen haben,
rate ich die Wendepunkte zu überspringen, denn sonst habt ihr gar
keine Spannung mehr):
- ein Wendepunkt ensteht, als Benedikt endlich Laurie die
Weltuntergangstheorie erzählt
- dann, wo DeVille als Benedikts Vater entlarvt wird
- Benedikt Laurie eigentlich gar nicht helfen wollte, jedenfalls
anfangs nicht, sondern alles nur ein abgesprochenes Spiel war
- Das Ende natürlich, wo sich raustellt wer der bote Gottes und
wer der des Teufels ist
- das der Pabst bei der Entführung der Säuglinge dabei war
Das beste am Buch ist auf den letzten Seiten zu finden. Nicht
nur die Wahrheit, sondern auch der Kampf um das Überleben der
Menschheit.
Einige würden jetzt sagen, dass es bei solchen Büchern immer
ein Happy end gibt, also wäre da doch die Spannung weg. Ich
sage nur dazu, dass es bei Hohlbeins Bücher nicht immer ein
Happy End gibt, nehmen wir da doch mal von ihm das Buch“ Der
Inquisitor“.
Also, das Ende des Buches, lässt den Roman auf jeden Fall in
einem besseren Lichte stehen. Am meisten gefällt mir aber bis
jetzt das Cover.*g*
****Fazit****
Ich würde das Buch generell nicht weiterempfehlen. Nur diejenigen,
für die jedes Hohlbein Buch ein muss ist, sollten es kaufen,
sonst nicht. Da gibt es wirklich bessere Bücher, besonders von
Hohlbein.
Wenn, dann leiht es Euch lieber aus.
Zu dem Preis kann ich leider nicht sagen, weil das Produkt ja ein
Geschenk war.
Infos:
Flut
Wolfgang Hohlbein
ISBN: 3-7951-1733-X
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-26 20:46:01 mit dem Titel Die Templerin: Nichts für schwache Nerven!
Da ich auch ein großer Hohlbein Fan bin, möchte ich
nun mal einen Bericht über einen seiner Romane schreiben.
Da fiel mir doch gleich das Buch „ Die Templerin“ ins
Auge.
**** Story****
Vor langer, langer Zeit und zwar im 12. Jahrhundert wird
das Leben eines in Friesland wohnenden Mädchen total
verändert.
Die 15 Jährige Robin wächst zwar ohne Vater, aber trotzdem
wie andere Mädchen auf, bis sich in einer kurzen Zeit
alles ändert.
Durch ein schlimmes Eifersucht-Drama verliert sie einen
guten Freund, besser gesagt ihre erste Liebe. Doch das
Ereignis zieht noch weitere Konsequenzen mit sich, denn
ab dem Zeitpunkt liegt das Leben aller Dorfbewohner
in der Hand eines Tempelritters.
Als Robin eines nachts zu dem Grab ihres Geliebten geht,
um den Schmerz besser verarbeiten zu können, spürt
sie instinktiv, das Schmerz und ein Kampf bevor steht.
Und so kommt es auch. Das Dorf steht in Flammen, überfallen
von Fremden Männern, die kein Erbarmen mit den einfachen
Leuten zeigen.
Das Mädchen findet Zuflucht in einem Kloster und bleibt dort
vorläufig, aber nur, weil man sie für einen Jungen hält.
Doch ihr Leben ist trotzdem noch in Gefahr. Denn die Mörder
wissen, das Robin ihre Gesichter kennt und man wird sie
töten wollem, damit sie für immer schweigt ...
**** Kommentar ****
Als kleine Anmerkung. Ich liebe die Hohlbein Bücher, die die
Zeit in den früheren Jahrhunderten beschreiben.
Wolfgang Hohlbein bringt einem die damalige Zeit sehr nahe,
man fühlt sich wie in die Vergangenheit zurück versetzt.
Das Buch hat einige Elemente zu bieten.
Romantische, traurige, aber auch ziemliche brutale Ausschnitte.
Traurige: S. 113 Hier wird die Szene nach dem Überfall des
Dorfes beschrieben.
---- Später dann, als der Kampf gegen das Feuer gewonnen schien,
war es etwas ruhiger geworden, und nun hatten die Menschen
damit begonnen, die Toten wegzuschaffen. Robin war ein paarmal
angesprochen worden, aber sie hatte nicht reagiert, und sie
wußte nicht einmal, von wem ( obwohl sie sich schemenhaft
zu erinnern glaubte, daß es einmal sogar Gernot von Elmsatt
gewesen war.). Schließlich hatten die anderen wohl begriffen,
daß sie in ihrem Schmerz einfach allein sein wollte. ----
Brutale Szenen: S. 125 Robin wird von einem Ritter gequält
---- Sie brach mit einem Schrei ab, als Ottos eisenbehandschuhte
Hand ihre linke Brust ergriff und mit grausamer Kraft zusammen-
preßte. „Sag uns die Wahrheit, oder es wird schlimmer“ sagte Otto
kalt. „Aber ich sage die Wahrheit“ wimmerte Robin. Tränen
des Schmerzen liefen über ihr Gesicht. „Wirklich ihr müßt mir
glauben!“ Der Schmerz war unbeschreiblich. Otto drückte mit so
gewaltiger Kraft zu, daß sie meinte, ihre Brust würde in Stücke
gerissen. ----
Romantische Szenen: S. 305
----Salim sah sie aus seinen dunklen, unergründlichen Augen,
an, dann beugte er sich herab und küßte ihr die Tränen von der
rechten Wange. „Das“, flüsterte er. „ Und das.“ Seine Lippen
berührten ihre andere Wange und glitten dann sanft hinab zu
ihre, Mundwinkel. „ Und das.“
Spannung zieht sich durch das ganze Buch. Man denkt schon am
Anfang, es könnte nicht mehr schlimmer werden, doch weit ver-
fehlt.
Nach dem Eifersuchtsdrama wird das Dorf überfallen und selblst
im sicheren Kloster findet Robin keine Ruhe.
Der Roman ist wirklich bildlich beschrieben worden. Man kann
sich die Landschaften, die Gebäude und die Menschen genau
vorstellen.
**** Autor ****
Wolfgang Hohlbein ist 1953 in Weimar geboren. In einer sehr
wichtigen Stadt in Punkto Literatur, weil ja auch Johann
Wolfgang von Goehte dort gelebt hat.
Hohlbein lebt heute als Freier Schriftsteller und schreibt auch
Romane mit seiner Frau Heike zusammen, wie z.B. Krieg der
Engel.
Tipp: Romane die auch in früheren Jahrhunderten spielen:
Der Inquisitor, Die Chronik der Unsterblichen – Am Abgrund
und der Vampyr.
**** Fazit ****
Ich war begeistert von dem Buch und habe es auch gleich
meinen Freundinnen ausgliehen, die meine Meinung teilen.
Nur wer schwache Nerven hat, sollte das Buch lieber nicht
lesen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-27 08:16:29 mit dem Titel Die Chronik der Unsterblichen Band 4 - Der Untergang
Kann ein Unsterblicher doch getötet werden?
Endlich habe ich auch den 4. Teil der Chronik der Unsterblichen durchgelesen. Nach langem warten, hat es sich auch wirklich gelohnt. Von dem 3. Teil war ich ja nicht so begeistert gewesen, doch "Der Untergang" ist um einiges besser gelungen. Nun erstmal zur Buchbeschreibung:
**** Die Vorgeschichte von den drei anderen Teilen ****
Andrej Delàny ist ein besonderer Mensch. Er wird nie krank und selbst schwer verletzt kann er überleben. Nach und nach überkommt ihm das Gefühl, dass er vielleicht gar kein Mensch ist, sondern ein Unsterblicher. Seine Wunden, die er sich im Kampf zuzieht, verheilen nach kruzer Zeit und seine Instinkte und Sinne ähneln eher einem Tier. Man könnte ihn als Vampyr bezeichnen. Auf der Suche nach der Wahrheit über seine Art lernt er viele Menschen kennen, z.B. den ehemaligen Sklavenhändler Abu Dun, den er im 2. Teil "Der Vampyr" besiegt und sozusagen zur guten Seite bekehrt.
Abu Dun begleitet ihn und sie müssen sich beiden großen Gefahren aussetzen. Z.B. der Inquisition. Die Kirche jagt nach den gottlosen Geschöpfen, angeblich im namen Gottes. Zum anderen muss Andrej lernen, dass die Wesen seiner Art meistens böse sind und nur darauf aus sind einen zu töten. Denn wenn die sogenannten Vampire einen ihrer Art töten, können sie deren Kraft aufnehmen und sehr mächtig werden. Doch Andrej spürt am eigenen Körper, wie schrecklich so ein Transfer sein kann. Denn die böse Seele des anderen versucht seine eigene zu bekämpfen. Zum Glück konnte sein Geist immer als Gewinner hervorgehen, doch den mächtigen Vampyr in sich zu besänftigen, ist ungeheuer anstrengend. Im 3. Teil namens der Todesstoss retten er und Abu Dun ein Zigeunermädchen namens Alessa vor der Hexenverbrennung. Sie erzählt ihm, dass in Deutschland eine Puuri Dan in einer Zigeunersippe lebt, die ihm einiges über seine Herkunft verraten kann. Mehr bekommt er nicht zu hören, denn Alessa stirbt in seinen Armen an einer mysteriösen Krankheit, obwohl sie auch eine Unsterbliche ist. Kurzer Hand brechen er und Abu Dun nach Deutschland auf.
**** Story: Der Untergang ****
Einige Zeit sind nun Andrej und Abu Dun auf der Suche nach der Puuri Dan.
An einem Teich entdeckt der Unsterbliche ein Mädchen, welches er zunächst für Alessa hält. Aber das ist unmöglich, da sie ja in seinen Armen gestorben war. Das Mädchen zeigt ihm den Weg. Andrej wundert sich, wie freundlich und furchtlos sie mit ihm spricht, denn er ist doch ein Fremder. Sie führt in in einen Hinterhalt und versucht zusammen mit ihren Geschwister Abu Dun und den Unsterblichen zu töten.
Als Andrej aus seiner Bewußtlosigkeit erwacht, findet er sich in einem Zigeunerlager wieder und zu seiner Überraschung, befindet sich dort auch die gesuchte Puuri Dan. Das Gespräch entwickelt sich aber nicht so, wie der Unsterbliche sich es erhofft hat. Die Puuri Dan, eine sehr, sehr alte Frau redet meist nur in Rätsel und gibt ihm wenig, fast kaum Antworten auf seine Fragen.
Er beschließt solange bei der Sippe zu bleiben, bis er endlich die Wahrheit gehört hat. Abu Dun ist aber wenig begeistert von der Idee und befürchtet, dass früher oder später ein Unheil geschehen wird. Mehr und mehr geraten die beiden Freunde aneinander. Währenddessen muss Andrej bei der Sippe arbeiten, um bei ihnen bleiben zu können. Dabei lernt er Elena kennen, die Frau eines sehr angesehenen Mannes in der Sippe. Elena übt auf Andrej eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, was ihn sehr verwirrt. Aber nicht nur ihr Verhalten ist mysteriös, im nähe gelegenen Dorf passieren komische Dinge, der Bäckermeister hält Elena für eine Hexe, später wird seine Mühle von Ratten überfallen. Außerdem wird ein Geistlicher von den gleichen Kindern überfallen, die auch Andrej und Abu Dun fast getötet hätten.
Was geht nur vor? Ist Elena wirklich eine Hexe? Wer sind diese Kinder und warum verfügen sie über unmenschliche Kräfte ? Mehr und mehr spürt Andrej die Gefahr, die in der Zigeunersippe auf ihn lauert, aber ist es dann nicht schon zu spät?
****Cover****
Ich beschreibe nun das Cover, welches vom Bertelsmann Club stammt. Zu sehen sind ein Mann, ich nehme an Andrej, der in den Armen einer Frau liegt, bestimmt Elena. Im Hintergrund ist ein Fluß und Felsen. Alles hat einen dunklen grün-Stich. Sieht sehr geheimnisvoll aus, angepasst an die vergangene Zeit.
Mir gefällt das Cover sehr und diesmal passt es auch zum Inhalt des Romans.
****Autor****
Wolfgang Hohlbein gehört nun wirklich zu den meist gelesenen Autoren. 1953 in Weimar geboren, entdeckte er früh seine Leidenschaft zum Schreiben.
Er ist einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands und gewann auch zahlreiche Wettbewerbe. Z.B. sein Roman "Das Druiden Tor" ( war mein erstes Buch, was ich von ihm gelesen habe) rangierte jahrelang auf den Bestsellerlisten. Für ein Fantasy Roman, eine gewaltige Leistung.
Einige Bücher, wie die Chronik der Unsterblichen spielen in vergangenen Jahrhunderten. Sie beschäftigen sich mit Fabelwesen und auch viel mit der Kirche/Inquisation. Zu nennen wären da "Die Templerin" und "Der Inquisator".
Ab und zu schreibt Hohlbein mit seiner Frau Heike zusammen. Z.B. das Buch "Märchenmond" und "Krieg der Engel" sind bekannte Bücher von den Beiden.
Heute wohnt Wolfgang mit seiner Familie, bestehend aus 6 Kindern und einer großen Anzahl von Katzen und Hunden, in der Nähe von Neuss.
****Kommentar****
Ein großes Lob an Hohlbein, denn im Gegensatz zum letzten Teil, ist der Untergang, nicht mehr ganz so brutal. Die "Massacker" Szenen haben nachgelassen. Darüber war ich sehr erfreut gewesen, wie man nämlich in meinem Bericht zu "Der Todesstoss"(Teil 3) entnehmen konnte, ging mir diese ständigen Kampfszenen, die meist ziemlich geschmacklos waren, auf die Nerven. Hohlbein hat sich diesmal mehr mit der Wahrheitsfindung beschäftigt.
Diesmal gab es auch mal einigermaßen romantische Szenen, z.B. zwischen Elena und Andrej. Wobei man trotzdem nicht genau wußte, ob es wirklich gut ist, dass sich der Unsterbliche mit dem Zigeunermädchen einlässt.
Man kann sagen, dass in der ersten Hälfte des Buches nicht besonders viel Action passiert. Alles arbeitet auf den Höhepunkt hin. Das hat mir aber eigentlich ganz gut gefallen. Denn trotz der wenigen Action-Szenen baute sich Spannung auf. Durch Abu Dun, der mehr und mehr Andrej abrät länger in der Sippe zu bleiben. Oder die Geschehnisse im anderen Dorf. Aber auch die Tatsache, dass sich Andrej nach jeder Nacht krank fühlt, obwohl er doch Unsterblich ist.
Man sieht nur die Sicht von Andrej, bekommt kaum Vorausdeutungen von einem auktorialen Autor. Daher kann man sich selber Gedanken über die Sippe und alles machen. Wird daher aber auch manchmal in die Irre geführt. So etwas liebe ich. Denn am Ende kommt meistens alles anders, um so mehr ist man dann geschockt. Genau das trat auch bei diesem Buch auf. Die letzten 100 Seiten, waren total spannend, langsam kam nämlich die Wahrheit zur Schau.
Keiner schien so zu sein, wie man dachte und so einen Wendepunkt ist einfach klasse zu lesen. Also für mich war das Ende absolut krass und sehr gut gelungen. Mehr möchte ich aber nicht darüber verraten.
Nun kommen wir zum Schreibstil des Autors. Neben den Spannungs- und Wendepunkten sind für mich auch die Beschreibungen wichtig. Hohlbein kann z.B. wunderbar die Sinne von Andrej beschreiben. Man fühlt beinahe mit oder riecht mit.*g*
Die Landschaften und die Menschen werden teils bis ins kleinste Detail erläutert, so das man sie sich gut vorstellen kann. Besonders schön fand ich immer die Betrachtung Andrej`s von Elena. Wie er ihre Haut im Mondschein sieht u.s.w. . Die ganze Atmosphäre wirkt dadurch romantisch und leidenschaftlich.
Manchmal haben mich aber bestimmte Sätze stutzig gemacht. Z.B. einmal sagt oder denkt Andrej das Abu Dun selbst als Hans-Wurst gut aussehen würde. Hallo? Hans-Wurst? Wie kommt ein Mann im Mittelalter auf Hans-Wurst?
Es gab noch weitere Sätze oder Tatsachen, die ins Mittelalter nicht paßten. Nagut, manchmal waren sie ziemlich lustig.
****Fazit****
Das Buch ist ganz gut gelungen, besonders das Ende. Es ist auf jeden Fall besser als der dritte Teil, aber dennoch nicht so gut, wie die ersten beiden Büchern. Ich empfehle aber unbedingt alle Bücher zulesen und wenn es geht, hintereinander. Bei mir lag mindestens ein Jahr zwischen dem ersten und dem vierten Teil. Man vergisst schon ein paar Einzelheiten, die am Schluß aber wichtig sind, um das ganze Wesen Andrej`s zu verstehen. Dennoch muss ich sagen, dass die Chronik der Unsterblichen eine wirkliche Meisterleistung von Hohlbein ist. Und es sich wirklich lohnt, wenn man alle 4 Teile liest.
Buchinfos:
Die Chronik der Unsterblichen Teil 4 - Der Untergang
Wolfgang Hohlbein
Gekauft beim Bertelsmann Club für 16.90 €
Buch-Nr: 001393
www.derclub.de
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-12 12:09:23 mit dem Titel Der Ring des Sarazenen: Fortsetzung von Die Templerin
Beim Durchblättern des Bertelsmannkataloges fiel mir das neue Hohlbein Buch ins Auge und zwar die Fortsetzung zu seinem gelungenem Roman "Die Templerin". Ich hatte gar keine Ahnung davon, dass es irgendwann mal fortgeführt wird, um so schneller musste ich den Roman kaufen.
Hier nun mein Urteil:
*****Vorgeschichte: Die Templerin****
12.Jahrhundert: Robin, ein 15 jähriges Mädchen erlebt das schlimmste was einem Menschen passieren kann. Ihr ganzes Dorf wird überfallen und in Flammen gelegt. Sie findet Zuflucht in einem Kloster, aber nur weil man sie dort für einen Jungen hält. Dort lernt sie Salim kennen und lieben. Nur er und Bruder Abbè wissen ihr Geheimnis. Seit dem ist sie geschützt und gut aufgehoben, doch sie muss ständig auf der Hut sein.
**** Story: Der Ring des Sarazenen****
Die jetzt 16 Jahre alte Robin ist nun seit einiger Zeit mit den Tempelrittern unterwegs, um ins Heilige Land zu ziehen. Unterwegs haben sie etliche Orden besucht, um Unterstützung und Anhänger für ihr Vorhaben zu gewinnen.
Auf einem Schiff Richtung Salims Heimat, werden sie von Fremden angegriffen und Robin wird von ihren Leuten getrennt. Sie erwacht in einem kleinen Fischerdorf an der Küste und wird gleich mit der andersartigen Kultur konfrontiert von der ihr Salim schon viel erzählt hat. Zunächst wird sie gut beherbergt, doch als sie den Hausherren niederschlägt und das noch vor anderen Männern, wird sie an einen Sklavenhändler verkauft.
Doch sie soll nicht als normale Sklavin weiterverkauft werden. Im Gegenteil, sie wird in elegante und teure Gewänder gehüllt, bekommt Tanz- und Benehmstunden. Schließlich ahnt sie, dass man sie in einen Harem schicken will und es scheint auch einige Interessierte zu geben. Flucht scheint aussichtslos zu sein, doch wird der Ring, den Salim vor dem Schiffskampf ihr geschenkt hat, sie beschützen?
****Cover****
Cover vom Heyne Roman aus dem Bertelsmann Club: Ein gemaltes Bild, auf dem ein altes, dunkles Schloss neben einem Wassergraben abgebildet ist. Dahinter Wald und Sträucher.
Der Himmel stellt mit seinen hellen und warmen Farben ( Blau, Rot, Gelb) einen starken Kontrast zu dem düsteren Gemäuer dar.
Erst wenn man bis zum Ende gelesen hat, macht das Cover einen Sinn. Der in der ersten Hälfte kommen Schlösser nicht vor. Dennoch gefällt mir das Cover sehr, es wirkt fast mystisch.
****Autor****
Geboren 1953 in Weimar, in der auch literarische Genies wie Goethe wohnten. Er schrieb zig Romane in den verschiedensten Genres z.B. Science Fiction, Fantasy, Horror... Mit den meisten Romanen z.B. Das Druiden Tor, schaffte er es sogar in die Bestsellerlisten. Heut zu Tage lebt er als Freier Schriftsteller mit seiner Familie in Neuss und jetzt weiß ich auch wo das liegt, nämlich in der Nähe von Düsseldorf. Der Ring des Sarazenen gehört zu den Romanen, die in früheren Jahrhunderten spielen, genau wie sein Vorgänger Die Templerin.
Romane anderer Genres:
Fantasy - Der Widersacher, Das Druidentor, Das Avalon Projekt
Thriller - Wolfsherz, Flut
Science Fiction: Das Netz
Weitere Historische Romane: Der Inquisitor, Die Chronik der Unsterblichen.
****Kommentar****
Die erste Hälfte des Romans hat jede Menge Spannung zu bieten. Angefangen von dem Kampf auf dem Schiff, die Ereignisse des Fischerdorfes bis hin zu Robins Flucht vor dem Sklavenhändler.
Außerdem erfährt man erst gegen Ende des Buches was es mit dem Ring auf sich hat. Vorher erhält man nur wenige Informationen und auch nur eingebettet in Märchen und Sagen der Wüstenmenschen.
Jedoch die Flucht vor den Assassinen in der Wüste fand ich etwas langatmig und uninteressant, desto spannender war aber das Ende, wo Robin erneut entführt wird, nun aber von den Assassinen, die genau den gleichen Ring wie Robin tragen. Mehr möchte ich über das Ende nicht verraten, sonst würde es die ganze Spannung nehmen, aber ich sage gleich, dass das Ende ziemlich voraussehbar ist.
Vielleicht hätte Hohlbein aber noch ein paar Ideen mehr in den Roman einfließen lassen können. Ich hätte z.B. gut gefunden, dass Robin wirklich in einen Harem kommt. Das wäre viel interessanter gewesen und die komisch angedeutete Liebesstory von Omar und Robin fand ich etwas unrealistisch. Welche Frau würde sich in einen Mann verlieben, der sie und tausend andere Menschen entführt und versklaven möchte? Das Omar sich in sie verliebt, kann ja gut sein, doch das sie teils Gefühle für ihn empfindet, obwohl sie es selbst nicht versteht, ist keine gute Idee gewesen.
Wendepunkte gabe es einige z.B. dass das ganze Fischerdorf auch versklavt wurde, weil der eine Mann den Sklavenhändler täuschen wollte. Auch die gescheiterte Flucht oder die wahre Identität von Harun ( der Mann der ihr Benehmen beibringen sollte) sorgten für Abwechslung und Verwirrung, die mir sehr gefielen.
Außerdem bekommt man auch einen guten Einblick in die frühere Kultur der östlichen Länder. Die Stellung der Frau beispielsweise u.s.w. .
Manche Sätze, Passagen oder Ereignisse wurde teils zu oft wiederholt. Robins ständiger Durst und Hunger. Die Beschreibungen ihrer spröden Lippen. Oft wurden sie bis ins Detail beschrieben, obwohl dies Hohlbein schon ein paar Seiten zuvor gemacht hat. Man muss nicht wirklich alles wiederholen, vielleicht nur kurz anschneiden, schließlich hätte dem Buch ein paar Seiten weniger nicht geschadet.
****Fazit****
Alles in einem ist der Roman "Der Ring des Sarazenen" eine gute Fortsetzung von "Die Templerin". Nicht ganz so brutal , aber auch nicht ganz so atemberaubend. Schön zu lesen mit einigen Spannungs- und Wendepunkten, Auf jeden Fall ein Muss für jeden Hohlbein Fan und für die, die es noch werden wollen*g*.
Buchinfos:
Der Ring des Sarazenen
Wolfgang Hohlbein
Wilhelm Heyne Verlag München
Zu kaufen im Bertelsmann Club für 19.90 €
ISBN: 3-453-20704-1 weiterlesen schließen -
Indiana Jones und die gefiederte Schlange
06.09.2002, 22:09 Uhr von
Schopfgibbon
Ich interessiere mich für PC-Spiele, paranormale Phänomene und Internet. Ich hoffe das euch hier ...Pro:
gute Geschichte, gut geschrieben, sehr spannend
Kontra:
keine Nachfolger, mehr oder weniger einfallsloses Titelbild
Empfehlung:
Nein
Schon seit langem bin ich begeisterter Leser von Indiana Jones- Büchern, von welchen es 15 gibt. Dieser Bericht handelt von dem Buch „Indiana Jones und die gefiederte Schlange“, welches von Wolfgang Hohlbein geschrieben wurde.
1.1. Die Story
Indy sucht in der Nähe der Anden nach einem verschollenen Freund, welches er in einem winzigen Dorf von Indios findet, jeder ist sein Freund schwer krank und stirbt schließlich. Sein letzter Wunsch ist, dass Indy einen Talisman an seine Tochter gibt.
Jedoch ist dieser Talisman ein Stück vom rituellen Schmuck des Oberpriesters der Maya und er soll seinem Träger übermenschliche Kräfte geben.
Aber durch den Talisman heften sich Indios an seine Fersen und Indy muss gegen einen Verrückten kämpfen.
Die Story ist sehr interessant und abwechslungsreich, wobei einiges sehr unrealistisch erscheint. Sie ist auch sehr spannend aber nicht sinnlos wie manch andere Romane.
Alles in Allen eine gute Story, sehr empfehlenswert.
1.2. Der Autor – Wolfgang Hohlbein
Wolfgang Hohlbein hat „Indiana Jones und die gefiederte Schlange“ sehr verständlich geschrieben und man kann sich sehr gut in das Geschehen einordnen.
Fast jedes zweites Buch ist von Wolfgang Hohlbein, bei welchen Eines besser ist als das Andere.
Daher ist Wolfgang Hohlbein einer meiner Lieblingsautoren.
1.3. Weitere Fakten
Das Buch ist sehr gut lesbar und spannend geschrieben, wobei man sich jeden Schauplatz gut vorstellen kann. Man kann sich richtig in den Menschen versetzen, wenn z. Bsp. etwas Spannendes passiert.
Der Einband ist zwar nicht so einfallsreich gemacht (man sieht Indiana und einen ausbrechenden Vulkan), aber so ist es eben bei jedem Indiana Jones – Buch.
Die Originalausgabe hat 304 Seiten, welche man sehr schnell durchgelesen hat und man nie hofft das endlich das Kapitel fertig ist.
2.1. Kritik
An den Büchern würde ich nur kritisieren das es leider keine neuen Bücher gibt. Es gibt zwar ca. 15 Bücher, aber ich denke, dass wenn man eines gelesen hat, alle in sehr kurzer Zeit liest. Ich habe nun schon 13 Bücher.
2.2. Fazit bzw. Eigene Meinung
Die Bücher bzw. dieses Buch ist echt klasse und sehr Empfehlenswert. Der Autor hat sehr gut geschrieben und ich bitte den Goldmann- Verlag um Nachfolger.
Einsame Spitze!!!
„Es gibt Geheimnisse, die besser auf ewig ungelöst bleiben. Für alle Zeiten.“ weiterlesen schließen -
St. Nick eine Weihnachtskomödie
Pro:
gut zu lesen, spannend
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Von seiner Kommadozentrale am Nordpol überwacht Saint Nick das Weihnachtsfest.
Allerdings hat sich alles längst geändert: es werden keine schönen oder selbstgemachten Geschenke mehr geschenkt, sondern Elfen stehen am Fließband und produzieren Monster Killer (kleine scheußliche Roboter).
Immer mehr läßt sich Saint Nick auf die Produktion dieser Spielzeuge ein - er hat längst vergessen was Weihnachten eigentlich bedeutet.
Allerdings haben seine Mitarbeiter, die Elfen, den Sinn von Weihnachten noch nicht vergessen. Sie proben den Aufstand und gehen in einen Streik.
Auch Merlin, der weise alte Elf, versucht Saint Nick ins Gewissen zu reden. Aber vergeblich.
So wird Saint Nick zu den Menschen geschickt um wieder zu erfahren, was Weihnachten eigentlich bedeutet.
Es ist drei Tage vor Weihnachten und wenn er es nicht schafft, bis Weihnachten einen neuen Elfen zu finden, für den Weihnachten noch etwas zählt, soll Weihnachten einfach ausfallen.
Eine schreckliche Vorstellung!!!
Aber es ist die Bedingung der Elfen.
So kommt Saint Nick mit einem fliegenden Chevy nach San Diego.
Dort leben Virginia und Stan, die keinen Vater mehr haben. Aus Geldmangel heraus muß die Mutter der beiden das Angebot des Onkels annehmen und zu ihm ziehen. Der Onkel besitzt eine Spielzeugfabrik und hat dieses Angebot nicht selbstlos gemacht. Er versucht die Kinder „umzukrempeln“ und andere Menschen aus ihnen zu machen.
Während Stan sich schnell anpaßt, kann Virginia ihren Onkel nicht leiden und zieht sich immer weiter in ihre Träume zurück.
Saint Nick ist entsetzt über die Vorweihnachtstage auf der Erde - die vielen Weihnachtsmänner und die schrecklich gestressten Menschen.
Er lernt die Kinder kennen und vielleicht ist das Weihnachtsfest doch noch gerettet?
Mehr zu schreiben wäre alles schöne aus dem Buch vorwegzunehmen.
Lest es selber !!!
Mein Fazit:
Die Geschichte ist sehr schön und spannend erzählt - und nicht nur für Kinder die noch an den Weihnachtsmann glauben.
Es kommt sehr vieles zur Sprache, wo man einfach denkt - so habe ich es noch nie gesehen.
Das Lesen lohnt sich allemal.
Autor: Wolfgang Hohlbein
1958 geboren in Weimar, heute in der Nähe von Düsseldorf lebend
Er ist ein sehr erfolgreicher Fantasy Romanschreiber
ISBN 3-453-14995-5 Heyne Verlag
Preis Ende letzten Jahres 14 DM weiterlesen schließen -
"Avalon Projekt" ein fantastisches Fantasy Buch
27.07.2002, 23:53 Uhr von
Anke.Braun1
Ich bin verheiratet und habe eine 5jährige Tochter. Mein grösstes Hobby ist die Formel 1. Haupt...Pro:
spannung
Kontra:
man muss fan solcher geschichten sein
Empfehlung:
Nein
Dies ist mein erster Buchbericht, ich hoffe ihr geht nicht zu hart mit mir ins Gericht. ;-)
Also es geht um das Buch „Das Avalon Projekt“ von Wolfgang Hohlbein. Ich kam zu dem Buch, weil ich eines Tages bei meinem Orthopäden als Notfall war und dort ewig warten musste. Da ich diese ganzen Frauenzeitschriften nicht leiden kann, fiel mir eine Leseprobe dieses Buches in die Hände. Die Leseprobe bestand aus ca. 100 Seiten und ich verschlang sie. Ich war so fasziniert, das ich unbedingt das Buch haben musste.
Zunächst mal zum Autor
Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren und relativ spät mit dem professionellen Schreiben an (1980, erste SF-Story - Hamlet 2007).
Sein großer Durchbruch kam aber mit „Märchenmond“. Dieses Buch schrieb er zusammen mit seiner Frau Heike für einen Wettbewerb. Er gewann den ersten Preis.
Hohlbein gilt als der Deutsche Stephen King und seine Bücher sind sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Jugendlichen beliebt.
Hohlbein schreibt auch unter verschiedenen Pseudonymen, das wären: Bonnella Angela, Craven Robert, Cotton Jerry, Delgado Ryder, Eschenloh Wolfgang, Heidner Martin, Hollburg Martin, Lamont Robert, Marks Michael, McCloud Jason, Raven, Vernom Jack und Wolf Henry
Meine Lesetipps von Hohlbein
Dunkel, Die Flut, Die Chronik der Unsterblichen (4 Bände)
Die Geschichte
Rudger Harm ist Versicherungsdetektiv und soll einen Vorfall auf einer Nordsee-Bohrinsel aufklären. Auf dieser Bohrinsel, der „Avalon II“ sind auf mysteriöse Art alle Besatzungsmitglieder verschwunden, die Plattform ist verwüstet.
Rudger steht vor einem Rätsel vor allem, als er erfährt das vor 25 Jahren die Avalon I schon mitsamt Besatzung verschwand.
Die Bohrinsel gehört Artur Spangler, „King Arthur“ genannt. Sein Sohn Lance will Rudger beweisen das es sich bei der Avalon II eigentlich um die verschwundene Avalon I handelt, verschwindet aber. Rudger soll ihn im Auftrag von Spangler suchen.
Im Laufe der Geschichte lernt Rudger dann die mysteriöse Jenny kennen und bekommt so nach und nach mit, das King Arthur auch ihr Vater ist. Außerdem verliebt sich Rudger in Guinevere, wie Jenny mit vollem Namen heißt. Die beiden verbinden auch einige Parallelen. So haben beide am gleichen Tag Geburtstag, beide fahren das gleiche Auto.
Rudger wird immer tiefer in die Geschichte reingezogen und muss das Rätsel um die Avalon, Jenny, Lance und King Arthur lösen.
Und da ist auch noch die geheimnisvolle halbtote, elfenhafte Frau die im Stützpfeiler der Bohrinsel gefunden wird.
Die Hauptpersonen
***********
Rudger
Rudger, der eigentlich Rüdiger heißt, soll den Fall für die Ölgesellschaft Europetrol aufklären. Er glaubt das es irgendeine logische Erklärung für das Geschehene geben muss, da er nicht an überirdisches glaubt.
Aber kaum das er die Bohrinsel betritt merkt er das irgendwas auf der Plattform nicht mit rechten Dingen zu geht.
Er wirkt manchmal wie James Bond, da sein Sportwagen (BMW) mit allen möglichen Tricks ausgestattet ist und auch gute Freunde hat, die ihm sofort helfen können (wie der Computerexperte Stefan und der Kriminologe Taubner).
Jenny
Jenny ist die Frau die plötzlich im Leben von Rudger auftaucht. Sie hat am selben Tag Geburtstag wie Rudger und fährt das selbe Auto. Sie ist mysteriös und schön. Mit richtigem Namen heißt sie Guinevere.
Sie bleibt bis zum Schluss ein Rätsel für den Leser und man weiß nicht was man von ihr halten soll.
Thomas
Er ist der Leibwächter von King Arthur und taucht auch ständig irgendwo auf. Bei ihm kann man sich auch nie sicher sein wie man zu ihm stehen soll. Einmal hilft er Rudger, dann scheint er gegen ihn zu sein. Fest steht das Thomas anscheinend alles kann und nicht zu besiegen ist, seine Verletzungen heilen sehr schnell. Kann Rudger ihn mal austricksen um ihm entkommen, taucht er plötzlich aber wieder auf. Das Rätsel um ihn wird am Ende gelöst und man darf überrascht sein.
Arthur Spangler
Er ist ein alter, unsympathischer Mann, der Rudger beauftragt seinen Sohn Lance zu finden, der auf der Bohrinsel verschwand. Er hat soviel Geld und Macht das er alles Kontrollieren und lenken kann.
Sein Leibwächter Thomas überwacht Rudger für ihn und sorgt dafür das dieser immer erscheint wenn Spangler ihn braucht.
Schnell merkt man was Spangler wirklich in Sinn hat. Er möchte nicht seinen Sohn finden sondern die Insel der Unsterblichkeit.
Im Laufe der Geschichte tauchen noch eine Menge anderer Personen auf. Das elfenhafte Wesen das gefunden wurde spielt noch eine große Rolle.
Meine Meinung
Es ist gar nicht so einfach das Buch zu lesen, da es oft Zeitsprünge gibt. Es tauchen ständig neue Fragen und neue Personen auf. Stück für Stück wird das Rätsel gelöst aber nicht vor Schluss aufgelöst. Stürme spielen eine große Rolle und auch Elfen.
Für mich ein sehr schönes Fantasy Buch, das man lesen sollte wenn man genügend Ruhe und Zeit hat. Sonst kann es passieren das man irgendwann nicht mehr durchblickt.
Ich für meinen Teil muss sagen, dieses Buch ist ein Muss für Hohlbein Fans. Meins, eine gebundene Ausgabe, werde ich sicher öfter als nur einmal lesen.
Für dieses 654 Seiten starke Buch habe ich etwa 20 Euro bezahlt. weiterlesen schließen -
Wolfgang Hohlbein: Der Inquisitor
19.06.2002, 15:19 Uhr von
Nietzsche
Hallo! Ich liebe Filme! Deswegen wird man bei mir meisst Berichte über eben dieses Thema finden! ...Pro:
spannend, der etwas andere Werwolfroman
Kontra:
ein paar kleine logische Patzer
Empfehlung:
Nein
Seit ich per Zufall ein preisreduziertes Mängelexemplar (zum Glück ohne ersichtlichen Mängel) von Wolfgang Hohlbein erstanden habe, lese ich ein Buch nach dem anderen von ihm.
Hohlbein scheint mir ein absoluter Vielschreiber zu sein, denn wenn ich alle Bücher von ihm lesen wollte die bisher erschienen sind, so wäre ich sicherlich noch Jahre beschäftigt!
Die Story:
Die Handlung spielt im Mittelalter irgendwo in Deutschland.
Der Inquisitor Tobias wird per Brief in das kleine Städtchen Buchenfeld gerufen, um dort über eine Hexe zu richten, die angeblich ihr Unwesen treibt: Das Korn verfault, die Ernten mißlingen, im Wald hat sich ein See in einen stinkenden Pfuhl verwandelt... .
In Buchenfeld findet Tobias Unterschlupf bei Bresser, einem Schergen von Theowulf – dem ansässigen Landgrafen.
Als er sich zu der angeblichen Hexe führen läßt erschrickt er gleich doppelt. Die Frau wurde in einen Turm gesperrt, in dem sie fiebernd seit einer Woche ohne Wasser und Nahrung war und: Er kennt sie! Sie ist eine Frau, die er einst liebte.
Tobias, der nicht glauben kann, daß Katrin, die angebliche Hexe, tatsächliche eine solche ist, beginnt zögernd mit seinen Untersuchungen. Bald schon merkt er, daß in Buchenfeld tatsächlich seltsame Dinge vorgehen, die er sich mit Logik nicht erklären kann. Da er selbst jedoch nicht an Hexenspuk glauben kann, versucht er der Sache auf den Grund zu gehen. Bald schon bringt er sich und auch Katrin in Lebensgefahr, als er der Wahrheit meint näher zu kommen.
Doch als er am Schluß wirklich begreift, was vor sich geht, ist längst alles verloren... .
Meine Meinung:
Der Inquisitor ist eine der besseren Bücher von Hohlbein. Einige konnten mich bisher nicht so recht fesseln oder aber die Story erschien mir unausgereift und das Ende oft zu einfallslos. In diesem Buch ist das anders! Der Leser wird von Anfang an in den Bann einer Geschichte gezogen, deren Ende sich nicht im Entferntesten vorhersehen läßt. Man ahnt zwar, was tatsächlich vor sich geht, dennoch erfährt man immer nur zusammen mit Tobias Stück um Stück die Wahrheit.
Die Story, die vielleicht nach klassischer Liebesgeschichte klingen mag, ist viel mehr als das. Ein wenig Liebesgeschichte ist zwar dabei, doch in Wirklichkeit geht es um andere Dinge: Um den Glauben eines Menschen, der erschüttert wird, um den Unterschied zwischen Glaube und Wahrheit, um rationales Denken und den Wechsel zwischen an-Gespenster-glauben und seinen-Verstand-benutzen.
Hohlbein gelingt es in dem Buch eine wahrhaft mittelalterliche Geschichte zu entwerfen, in der viel der mittelalterlichen Glaubensstrukturen, wie der Hexenglaube verhaftet sind. Am Ende jedoch gelingt der große Schlag, mit dem klar wird, daß unheimliches oftmals ganz einfach zu erklären ist!
Fazit:
Dieses Buch von Hohlbein ist ein wahrer Genuß. Der Leser wird auf einen spannenden Trip ins finstere Mittelalter geführt, bei dem man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Story ist spannend und intelligent. Außerdem gibt es keine Ungereimtheiten oder aber inhaltliche oder gar logische Fehler.
Meine Ausgabe erschien 1992 bei Bastei Lübbe. Das Buch hat 415 Seiten und kostete mal 10 DM. Hohlbein kann man jedoch auch ohne weiteres antiquarisch erhalten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-19 13:19:24 mit dem Titel Wolfgang Hohlbein: Wolfsherz
Bei Hohlbein gibt es Bücher, die sind richtig klasse, welche, die sind ok und dann wieder welche, die nicht wirklich berauschend sind. Zum Glück gehört „Wolfsherz“ zur ersten genannten Kategorie!
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Die Story:
°°°°°°°°°
Rebecca und Stefan – beide Journalisten und ein Paar – reisen in das kriegsgeschüttelte Bosnien, um dort Major Barkow, Anführer einer im Untergrund kämpfenden Truppe, zu interviewen. Über verschlungene Pfade hat Wissler, ein Amerikaner, den Kontakt herstellen können.
Auf dem Weg zu Barkow kommen sie an dem sogenannten „Wolfsherz“ vorbei – ein Tal, das in keiner Karte verzeichnet ist und aus dem schauriges Wolfgeheul tönt. Doch Rebecca meint nicht nur dies zu hören, sondern daneben auch das Weinen eines Kindes.
Als das Interview mit Barkow scheitert müssen Rebecca, Stefan und Wissler vor Barkows Männern in das Wolfsherz flüchten. Wisslers Männer werden sie dort abholen, doch dies geht erst in einigen Stunden bei Tagesanbruch. Bis dahin müssen sie an diesem schaurigen Ort verweilen und außer Barkows Männern haben sie schnell noch andere Verfolger: Wölfe!
Die Situation eskaliert, als Rebecca auf einer Lichtung tatsächlich ein kleines Kind entdeckt: Ein Mädchen von gerade mal 4 Jahren, das von zwei Wölfen bewacht wird. Als sie das Kind an sich reißt greifen diese an und alle drei kommen gerade noch mal mit dem Leben davon. Allerdings tragen sie schwere Wunden davon... .
Wieder in der Heimat werden Stefan und Rebecca im Krankenhaus behandelt, da ihre Verletzungen ungewöhnlich schlecht verheilen. Doch wirklich Zeit sich zu erholen haben sie nicht, denn plötzlich werden sie verfolgt: Von Männern, die ihr Leben bedrohen, von mysteriösen Gestalten, die das Kind zurückverlangen und selbst die Polizei mischt sich ein – angeführt von dem aufdringlichen Inspektor Dorn, der Stefan mit seinen Fragen nicht in Ruhe lassen will.
Doch noch etwas geschieht: Stefan spürt plötzlich, daß er sich verändert. Seine Wahrnehmung wird anders – fast überdeutlich und ein wenig so, wie die eines Hundes... oder gar Wolfes...?!
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Meine Meinung:
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Egal was man nach dem Titel des Buches erwarten mag, das Buch ist völlig anders und dabei angenehm überraschend. Hohlbein gelingt es in einer fast schon actiongeladenen Story den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Es ist zwar schnell klar, um was es wirklich geht, bzw. um welche Art von Geschichte es sich handelt, doch das führt nicht zur Langeweile und Vorhersehbarkeit, da Hohlbein immer wieder überraschende Elemente einfließen läßt, die in einem doch unerwarteten, interessanten Ende münden.
Wer eine Werwolfgeschichte im klassischen Sinne erwartet, der wird enttäuscht sein, denn „Wolfsherz“ ist anders! Die Story wird aus der Sicht des Betroffenen geschildert, der erlebt, wie er sich langsam verändert. Man spürt seine Furcht vor der instinktgesteuerten Aggression, die langsam in ihm erwacht.
Die Story ist im weitesten Sinne naturalistisch zu nennen, zeigt sie doch den Unterschied menschlicher bewußt gesteuerter Aktionen und tierischer instinktgesteuerter Aktionen. Allerdings wird dabei auch die Frage laut, ob nicht in jedem Menschen dieses wilde Tier im Verborgenen lauert und ab und an ans Tageslicht kommt. Nicht umsonst heißt es bei Thomas Hobbes (auch wenn eigentlich anders gemeint): „Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf“. Tief in uns lauern sie noch immer, diese tierischen Instinkte, denn was sind wir denn anderes, als große aufrecht gehende Affen!? ; )
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fazit:
*****
Wolfsherz ist ein Werwolfroman der anderen Art. Er ist von Anfang an packend, spannend und ungemein interessant geschrieben. Im Roman versteckt sich zwar der ein oder andere Flüchtigkeitsfehler von Hohlbein, die er immer wieder gerne macht (z.B. Autos, die in einer Szene keine Scheibenwischer haben, in der nächsten plötzlich aber doch) und die mich immer wieder nerven, dennoch ist dies einer seiner besseren Romane, bei denen im Grunde alles stimmt – einschließlich dem Ende.
Das Buch wird jeder Hohlbein-Fan lieben und auch allen, die bei ihm einsteigen möchten kann ich dieses Buch getrost empfehlen!
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Meine Ausgabe ist 1997 bei Bastei Lübbe erschienen und kostete ursprünglich 10 DM. Ich kaufe seine Bücher allerdings gebraucht und dadurch wesentlich billiger.
Das Buch hat 636 S. . weiterlesen schließen -
Ich hab mich verliebt
03.06.2002, 17:34 Uhr von
LeaofRafiki
Ich lebe mit acht Katzen (2 blaue Somali-Mädchen, 1 Somali-variant Kastrat, 1 Aby-variant-Mädchen...Pro:
ein zauberhaftes Buch voller skuriler Gestalten
Kontra:
leider ist es irgendwann einmal zuende
Empfehlung:
Nein
in Bröckchen. "Das Wesen, das an seinem Zeh geknabbert hatte, war nur so groß wie eine Katze, aber nicht annähernd so niedlich. Genauer gesagt, es war die häßlichste Kreatur, die Kim jemals zu Gesicht bekommen hatte: klein und rauh und von einer undefinierbaren Farbe, die irgendwo zwischen Schleimgrün und Matschbraun schwankte. Obwohl seinKörper dort, wo er nicht aus Stacheln und Widerhaken und rasiermesserscharfen Krallen bestand, über und über mit Schuppen bedeckt war, schimmerte er feucht und klebrig, und der Gestank, den das Wesen verbreitete, nahm einem schier den Atem. Seine übergroßen Triefaugen musterten Kim tückisch. Und aus dem offenstehenden Maul, in dem eine Reihe kleiner, aber nadelspitzer Zähne blinkte, tropfte der Speichel bis auf den Boden. Es musterte Kim von oben bis unten - mit einem Blick, als überlegte es, wo es zuerst hineinbeißen sollte.
(..)
"Hunger!" sagte das Tier.
Kim riß die Augen auf. "Wie?"
"Hunger",wiederholte das Mini-Monster. "Du bist so groß - und ich hab einen großen Hunger."
Kim schluckte, starrte auf das stachelige Wesen zu seinen Füßen herab und dann auf seinen Zeigefinger. Die winzigen Zähne des Biestes hatten eine doppelte Reihe nadelspitzer, blutender Pünktchen in seiner Haut hinterlassen. Und die Wunden brannten, als hätte man Salz hineingerieben.
"Nur ein Stück!" bettelte das Tier. Es schniefte hörbar, sagte noch einmal mit weinerlicher Stimme: "Hunger!", während sich seine Augen tatsächlich mit Tränen füllten.
"Mich kann man nicht essen", erklärte Kim hastig und schob seinen blutenden Finger in den Mund. "Ich schmecke scheußlich!"
"Du lügst", behauptete das Nadelkissen-Tier.
"Ach?" fragte Kim lauernd. "Wieso?"
"Du ißt dich doch selbst!"
Kim blinzelte, nahm verblüfft den Finger aus dem Mund und mußte plötzlich lachen. Das Tier fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und kroch wieder ein Stückchen näher, wobei es Kims rechtes Hosenbein vom Knie bis zur Tasche voll sabberte.
"He!" protestierte Kim. "Paß doch auf, was du da tust!" Er versuchte das Wesen zur Seite zu schieben, zog die Hand aber im letzten Moment wieder zurück, als er es in seinen Augen gierig aufblitzen sah.
"Jetzt hör mir mal zu", begann er. "Ich hab was dagegen, aufgegessen zu werden, kapiert?"
"Nicht ganz aufessen", versicherte Klein-Ekel. "Nur ein Stück. Ein ganz kleines." Seine Augen erinnerten plötzlich an die eines hilflosen Rehkitzes, das einen Menschen um ein Stück Zucker anbettelt. "Nur einen Finger", bettelte es, "oder einen halben?"
"Nein!" rief Kim, der sich zwischen Lachen und Zorn hin und her gerissen fühlte. "Nicht einmal einen Viertel! Nicht einmal den Fingernagel, ist das klar?"
(..)
"Dann vielleicht einen Zeh?" fragte das Tierchen hoffnungsvoll. Kim wollte wütend werden - aber wieder konnte er nicht anders: er platzte einfach heraus und begann schallend zu lachen, bis er keine Luft mehr bekam. Noch immer kichernd und glucksend ließ er sich vor dem Tierchen in die Hocke sinken und betrachtete es kopfschüttelnd, während er sich mit der linken Hand die Tränen aus den Augen wischte.
(..)
"Wie soll ich dich nennen?" Das kleine Stacheltier blickte ihn verstört an und Kim begriff. "Okay, okay", sagte er hastig. Ich denk mir einen [Namen] aus." Plötzlich grinste er über das ganze Gesicht. "Du bist häßlich wie die Nacht, weißt du das eigentlich? Ich denke, ich werde dich Bröckchen nennen."
"Bröckchen?"
"Das ist die Koseform von Kotzbrocken. Paßt irgendwie zu dir. Einverstanden?" antwortete Kim kichernd.
Das Tier überlegte kurz, nickte dann und kroch eifrig mit kleinen trippelnden Schritten über Kims Füße hinweg, wobei es seineTurnschuhe bis zu den Knöcheln mit grünem Schleim vollschmierte." (S.391-396)
In dieser ersten Begegnung zwischen Kim und Bröckchen gibt es doch wahrlich eine liebreizende Gestalt ab, nicht war?
Kim ist also zum zweiten Mal in Märchenmond.
Freiwillig und aus eigenem Antrieb, nachdem er in einem Krankenhaus seiner Stadt ein zombiehaftes Kind aus Märchenmond gesehen hat und vermutet, daß Märchenmond in Gefahr ist. Auch wenn er vordergründig der Held und die Hauptperson ist, habe ich mich von Seite zu Seite lesend unsterblich in Bröckchen, die heimliche Hauptfigur des Romans, verliebt. Dieses kleine Wesen wird Kims treuester Freund, Begleiter und Retter. Es hat zwar einen unbändigen "Hunger!", ist frech, patzig, vorlaut, verfressen, "schmatzt wie eine ganze Schweinefamilie", und rülpst nach jedem Fresserchen so laut, daß man sich die Ohren zuhalten muß. Aber es ist so liebevoll gezeichnet, daß es mir erging wie Kim, der sich nach einigen Tagen zu fragen begann, "wieso er anfangs solchen Ekel bei seinem Anblick verspürt hatte." Außerdem hat Bröckchen eine zweite Seite:
"(..) Ein rot- und orange- und gelbgestreiftes wunderschönes Wesen trat hervor.
Kim riß verblüfft die Augen auf. Was da vor ihm stand, das war das schönste Tier, das er jemals zu Gesicht bekommen hatte. Es war nicht größer als Bröckchen, aber wo das Stacheltier aus nadelspitzen Stacheln und schleimigen Schuppen bestand, da trug dieses Wesen ein prächtiges Federkleid. Samtweiche Pfoten und ein langer, buschiger Schweif wie der einer Perserkatze waren unter den rauschenden Federn verborgen, die seinen Körper wie einen flaumigen Mantel umgaben, und ein paar großer, weicher Rehaugen blickten aus dem hübschen Gesichtchen zu Kim empor. In seiner wogenden Federstola sah es aus wie einer jener prachtvollen Rotfeuerfische, wie sie Kim einmal in einem Film gesehen hatte.
"Wer ... bist du denn?" murmelte Kim, während er sich mit einem Lächeln in die Hocke sinken ließ und dem prachtvollen Geschöpf die Hand hinstreckte.
Das Tierchen blickte ihn eine Sekunde lang fast spöttisch an - und biß ihm herzhaft in den Finger. "Eigentlich habe ich ja keinen Hunger mehr", sagte es, "aber ein kleiner Nachschlag paßt immer." (S.402)
Im Laufe der über vierhundert Seiten wird Bröckchen also zur zweiten Hauptfigur des zweiten Bandes der Märchenmond-Trilogie. Gemeinsam entdecken sie die Eisenmänner, monströse rostfarbene Roboter, die den Menschen die Arbeit abnehmen um den Preis ihrer freien und bis dato gutmütigen Gesinnung. Sie treffen Brobing wieder, einen Bauern, dem Kim bei seinem ersten Märchenmond-Aufenthalt das Leben gerettet hatte und den goldenen Drachen Rangarig, sie treffen auf Jarrn, den fiesen Zwergenkönig, der nicht nur Kim sondern allen Bewohnern Märchenmonds das Leben schwer macht, auf Baum- und Flußmenschen, sie erleben zusammen den Tod Kelhims, des einäugigen Bären und unbemerkt kommt der Moment, da Kim sich nicht vorstellen kann, weiter ohne Bröckchen seine Abenteuer zu bestehen bzw. bestehen zu müssen. Sie werden Freunde.
Ähnlich wie auch Sheera, der schwarze Kater des Steppenprinzen Priwinns, den beide im Laufe ihrer weiteren Wanderung durch Märchenmond treffen, und Bröckchen sich im wahrsten Sinne des Wortes zusammenraufen:
"Schon die ganze Zeit über hatte der Busch gezittert, als rissen unsichtbare Fäuste an seinen Wurzeln, und manchmal stoben schwarze Fellbüschel hinter ihm in die Höhe, es regnete abgebrochene Stacheln und etwas, das an schmierige rote Federn erinnerte.
Jetzt hörte der Lärm urplötzlich auf, und alle Blicke wandten sich besorgt dem dornigen Gestrüpp zu. Einige Sekunden vergingen, dann teilten sich die Äste, und zwei reichlich zerrupfte Gestalten traten hervor.
Bröckchen in seiner Nachtgestalt humpelte sichtbar. Zahlreiche seiner Stacheln waren geknickt, und der Rest war durcheinandergewirbelt, als wäre der Sturm hineingefahren. Eines seiner ohnehin quellenden Augen war dick angeschwollen und begann sich zuschließen.
Sheera sah nicht viel besser aus. Auch der Kater humpelte. Sein ehemals glänzendes schwarzes Fell war völlig zerzaust, und seine Schnauze sah aus, als hätte er versucht, einen Kaktus zu küssen.
"Was ist denn das?!" stöhnte Priwinn und deutete auf das häßliche Etwas, das da neben dem Kater dahergetorkelt kam. "Bröckchen", sagte Kim ganz harmlos. "Ich gebe zu, sein Nachthemd gefällt mir auch nicht. Aber wie du siehst, war es ganz nützlich."
"Ein ... Wertier?" staunte Gorg. "Es verwandelt sich. Warum hast du das nicht gesagt?"
Bröckchen schwieg eine Weile genüßlich. "Dann wäre mir eine prachtvolle Prügelei entgangen", meinte es dann.
"Und mir auch", fügte Sheera hinzu, der sichtlich Mühe hatte, sich noch auf den Beinen zu halten. "Aber warte nur bis zum nächsten Mal..."
Und plötzlich begannen die beiden herzhaft und schallend zu lachen, während die anderen nur noch verblüfft dreinschauten. Dann fielen sich die zwei gegenseitig in die Arme - was aber Sheera nicht sehr gut bekam, denn er zog sich mit einem erschrockenen Quietschen wieder zurück und schielte auf den weiteren Stachel, der in seiner Schnauze steckte. Nur, daß es auf einen mehr nicht mehr ankam...
Bröckchen kicherte und gähnte herzhaft. Und jetzt eine Kleinigkeit zur Stärkung." Es sah sich suchend um. Schließlich blieb sein Blick auf Rangarigs zusammengerollter Gestalt hängen.
"Nein", sagte Kim streng, als Bröckchen sich mit der Zunge über die pickeligen Lippen fuhr und vor lauter Gier zu sabbern begann.
Bröckchen wirkte enttäuscht. Aber es sagte nichts, sondern trollte sich zusammen mit Sheera, bis die beiden, unentwegt kichernd, in der Dunkelheit verschwanden." (S.497-98)
Wie gesagt, Bröckchen ist ein Wertier. Bei Dunkelheit das Stachelekel, bei Tageslicht der Federbausch. Diese Verwandlung ist typisch für den ganzen Roman. Gorg, der gutmütige Riese
wird zunehmend böse, Priwinn, der Prinz der Steppenreiter zunehmend hart, kriegerisch, verbissen und rachsüchtig. Die Atmosphäre stimmt nicht mehr, der Zauber verliert sich. Eisenbänder zerschneiden als Straßen das Land, eiserne Pferde pflügen die Erde auf und fügen ihr tiefe Wunden zu, damit die Bauersleut ihren Ertrag vermehren können, höhlen das Herz des Großen Baumes aus, um daraus Möbel herzustellen für die Baummenschen, bs dieser zusammenbricht. Überall tauchen diese von den Zwergen geschmiedeten Eisenmänner auf, zerstören im Auftrag der Menschen deren eigene Umwelt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und überall verschwinden Kinder, trauern Eltern. Themistokles, mächtige Zauberer, liegt wie im Sterben, seine Macht und Zauberkraft schwindet. Überall Zwerge, giftig, gehässig, herrisch. Rangarig, der goldene, gütige Drache wird zum Untier - aber ist gibt auch andere, verblüffende Änderungen in Märchenmond: der Tatzelwurm, einst das gefürchtetste Ungeheuer Märchenmonds wird zum Helfer und Verbündeten. Das Böse wird Gut und das Gute Böse. Verdrehte zerstörte, zerstörerische Welt.
Einzig die Passagen mit Bröckchen reizen zum Lachen, sind von klarer Zweideutigkeit, es bleibt sich immer treu, ist ein liebenswertes Ekel mit gutem Kern, ansonsten herrscht Düsternis und Verwirrung, bedrohliche Stimmung.
Nach vielen gefährlichen Abenteuern in einem zerstörten Märchenmond, nach einem Flug über das Schattengebirge zu einer schmelzenden Burg Weltende, nach Gefangenschaft und Sklavenfron tief unter der Erde bei den Zwergen, aus der sie mit Hilfe Bröckchens freikommen, kommt es zum großen Showdown vor Gorowynn, der Hauptstadt Märchenmonds, zu einer Massenschlacht mit unzähligen zuvielen Toten und Verwundeten und plötzlicher, unerwarteter Wendung zum Guten durch eine Erkenntnis, einen ausgesprochenen Gedanke: Maschinen haben keine Träume.
Wer Märchenmond, den ersten Band kennt, wird gebannt lesen, lesen, lesen, sich nicht losreißen können von diesem Buch. Wird erschreckt Parallelen ziehen zu der Welt, in der wir leben und um des Profits wegen Raubbau treiben mit den Ressourcen der Natur. Wird sich wundern, daß die Sprache dieses Bandes packend die in Düsternis und Kälte verschwindende Welt Märchenmonds schildert, wird sich wundern, wie aus dem kleinen Jungen Kim des ersten Bandes ein teils patziger, teils nachdenklicher, sehr ernster Teenager geworden ist.
Zurück in der Realität außerhalb Märchenmonds erwacht Kim wieder in seinem Elternhaus, beobachtet den Einzug seiner neuen Nachbarn mit ihren beiden Söhnen und deren Hund.
"Er blickte gebannt auf den kleinen Hund, der jetzt auf ihn loswatschelte. Er beschnüffelte interessiert Kims Turnschuhe und zupfte dann an Kims Hosenbein. Winselnd blickte er dabei zu Kim hoch, während sein Speichel die Hose bekleckerte, und in seinen Augen stand deutlich: Hunger!"
© LeaofRafiki, 20.09.2001/ 03.06.2002
Wolfgang und Heike Hohlbein: Märchenmonds Kinder. Geschrieben 1990
Erhältlich als gebundene Ausgabe sowie als Taschenbuch.
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick bei regelmäßig bei Ciao, häufig bei Dooyoo seltener bei Ecomments und Griasdi, so gut wie gar nicht mehr bei Hitwin, ab und an doch wieder bei Yopi und neuerdings bei myopinion24 *grins* weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Thalaia, 02.07.2002, 04:34 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Irgendwie hab ich jetzt wieder Lust bekommen, das Buch aus dem Regal zu nehmen und es zu lesen
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Der Inquisitor von Wolfgang Hohlbein
28.05.2002, 19:36 Uhr von
rolse
Hallo, ich heiße Roland und komme aus Franken, dem hohen Norden Bayerns. Ich bin verheiratet u...Pro:
spannend bis zur letzten Seite
Kontra:
? vielleicht der Preis
Empfehlung:
Nein
Der Inquisitor - Im tiefsten Mittelalter.
Zum Autor:
Wolfgang Hohlbein gilt als der bekannteste deutsche Fantasyautor. Von ihm sind mittlerweile eine Vielzahl an Romanen erschienen. Manche bezeichnen ihn auch als den deutschen Stephen King. Dies wird ihm meiner Meinung nach nicht gerecht, da er King keineswegs kopiert, im Gegenteil Hohlbein hat seinen ganz eigenen Stil. Er ist ein Meister der Phantasie, der es immer wieder versteht seine Leser auf ganz eigene Art zu fesseln.
Habe ich erst mal mit dem Lesen begonnen, dann gibt es kein Zurück. Ich muß einfach Wissen wie es weitergeht.
Zur Story:
Die Geschichte spielt sich in Norddeutschland, im finsterstem Mittelalter, ab. Der Dominikanermönch Pater Tobias wird von seinem Abt als Inquisitor in eine Kleinstadt namens Buchenfeld geschickt. Dort geschehen seltsame Dinge. Wasser ist vergiftet, Korn verfault, das Vieh verendet und mißgebildete Kinder werden geboren.
Das Volk von Buchenfeld, sowie Graf Theowulf, der über die Stadt regiert, geben der Frau des Apothekers die Schuld an ihrem Leid. Sie beschuldigen sie der Hexerei und fordern von Pater Tobias den Scheiterhaufen.
Nur zögernd nimmt Tobias die Untersuchungen auf, denn er kennt die angebliche Hexe. Es ist Katrin, seine Jugendliebe. Für Pater Tobias ist von Anfang an klar, Katrin ist keine Hexe und er sucht nach Beweisen für ihre Unschuld. Da macht Graf Theowulf ein verführerisches Angebot ....
So mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Wer das Buch schon kennt weis was alles geschied. Und der, der den Roman noch lesen will soll ja nicht alles im voraus wissen.
zum Buch:
Der Roman "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein ist 1995 als Taschenbuch im Lübbe Verlag erschienen.
Das Buch hat 414 spannende Seiten.
ISBN: 3404136276
der Preis
Bei einem sehr großen Internetbuchshop (den Namen möchte ich hier nicht nennen) kostet der Roman 6,45 Euro.
Wer Interesse hat sollte aber auch mal bei ebay vorbeisurfen. Dort gibt es solch ältere Taschenbucher oft recht günstig.
Fazit:
Mit dem Inquisitor versteht es Wolfgang Hohlbein Geschichte mit Fantasy zu verbinden. Es gelingt ihm vortrefflich das Leben der einfachen Leute im Mittelalter zu beschreiben. Kombiniert mit Fantasy ein spannender Roman.
Ich kann den Roman nur empfehlen.
Ich habe diesen Bericht nochmal überarbeitet, ich hoffe er kommt nun besser bei euch an.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-22 21:24:33 mit dem Titel Der Weg nach Avalon
Eine Fantasygeschichte in unserer realen Welt
Bei meinem letzten Büchereibesuch ist mir wiedereinmal ein Roman von Wolfgang Hohlbein in die Finger geraden. "Das Avalon Projekt". Vom Titel her war mir der Roman ein Begriff, aber gelesen hatte ich das Buch noch nicht. Das mußte sich ändern, also habe ich es mir ausgeliehen.
Zum Autor:
Wolfgang Hohlbein (Jahrgang 1953) gilt als der bekannteste deutsche Fantasyautor. Von ihm sind mittlerweile eine Vielzahl an Romanen erschienen. Manche bezeichnen ihn auch als den deutschen Stephen King. Dies wird ihm meiner Meinung nach nicht gerecht, da er King keineswegs kopiert, im Gegenteil Hohlbein hat seinen ganz eigenen Stil. Er ist ein Meister der Phantasie, der es immer wieder versteht seine Leser auf ganz eigene Art zu fesseln.
Habe ich erst mal mit dem Lesen begonnen, dann gibt es kein Zurück. Ich muß einfach Wissen wie es weitergeht.
Zur Story:
Rudger Harm arbeitet als Versicherungsdetektiv in Hamburg. Er wird auf eine Ölbohrinsel, die Avalon 2 geschickt, denn dort ist ein Versicherungsfall aufgetreten, die gesamte Besatzung ist spurlos verschwunden. Auf der Bohrinsel trifft er sich mit dem Juniorchef der Ölfirma, Lance Spangler. Dieser hält dort eine junge Frau gefangen, die er für eine Terroristin hält, da er sie auf der Bohrinsel aufgegriffen hat. Trotzdem sind die sonderbaren Geschehnisse nicht aufzuklären, denn schon einmal vor 25 Jahren ist an selber Stelle eine Bohrinsel, die Avalon 1 mit der gesamten Besatzung spurlos verschwunden.
Als Rudger Morgan, die vermeintliche Terroristin, verhören will, entdeckt er daß diese an hohem Fieber erkrankt ist, zudem ist er ihr vom ersten Augenblick an hoffnungslos verfallen. Er überredet Lance Spangler die junge Frau, trotz eines aufkommenden Sturmes sofort ans Festland zu bringen. In einem kleinen Kutter kämpfen sie gegen die Sturmfluten an. Da taucht plötzlich ein schwarzer Segler im Sturm auf und rammt den Kutter. Morgan und Lance werden an Bord des altertümlichen Seglers geholt. Rudger Harm kann sich mit letzter Kraft zurück auf die Bohrinsel retten.
Zurück in Hamburg wird er von Arthur Spangler, Lance Vater und Seniorchef der Firma beauftragt, den vermißten Sohn zu suchen.
Zur selben Zeit lernt er Jenny kennen, eine junge Frau, die sehr viel mit ihm gemeinsam hat. Sie fährt das selbe Auto, hat am gleichen Tag wie Rudger Geburtstag und und und. Eigentlich zu viele Zufälle...
Er nimmt die Ermittlungen auf, da geschehen seltsame Dinge...
Mehr möchte ich euch nicht von der Story verraten, lest selber wie es weitergeht.
Die ISBN Nummer kann ich leider nicht angeben, da ich eine Club Ausgabe (Bertelsmann) ausgeliehen habe, die als deutsche Erstveröffentlichung erschien.
Der Preis betrug damals 29,80 DM
Fazit und meine Meinung:
Wolfgang Hohlbein hat es wieder einmal geschafft, unsere Welt, wie wir sie kennen in eine phantastische Geschichte einzubinden.
Die Romane die er mit seiner Frau Heike geschrieben hat, erzählen uns wunderschöne Geschichten von anderen Welten mit Elfen und anderen Fabelwesen. Wenn Wolfgang Hohlbein alleine schreibt, kommt ein ganz anderer Roman dabei heraus. Rudger Harm lebt in Hamburg, er könnte einer von uns sein, oder jemand den man auf der Straße begegnet, und dieser Versicherungsdetektiv trifft eine Elfe und die sogenannten Elfenkrieger. Wirklichkeit wird wiedermal mit Fantasy gemischt.
Also ich fand den Roman einfach Klasse. Trotz seiner 656 Seiten bleibt die Story immer spannend. Auch wenn der Held Rudger Harm mir doch zu oft verletzt oder zu Tode erschöpft erschien. Dadurch wird der Roman teilweise sehr unrealistisch. Trotzdem habe ich das Buch regelrecht verschlungen.
Danke fürs Lesen und Bewerten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-29 17:51:01 mit dem Titel eine phantastische Geschichte
Für alle, die das Träumen noch nicht verlernt haben.
Bei meinem letzten Besuch in der Stadtbücherei fiel mir ein Roman in die Hände, den ich vor einigen Jahren schon gelesen habe. Durch die positive Erinnerung an die Geschichte lieh ich mir den Roman noch mal aus.
Elfentanz, eine phantastische Geschichte von Wolfgang und Heike Hohlbein. Der Roman erschien 1984 im Ueberreuter Verlag und ist 466 Seiten lang.
Zur Story:
Timo, ein junger Helder, ist alleine auf der Pirsch. Mit einer Schleuder bewaffnet hat er einem Krallenbeißer aufgelauert. Doch plötzlich sucht dieser das Weite, bevor Timo zum tödlichen Wurf ausholen kann. Timo ist noch enttäuscht als er neue Geräusche hört. Er bleibt in seinem Versteck liegen um auf die unerwartet Beute zu warten. Doch etwas Riesiges und Schwarzes bricht aus dem Unterholz auf die Lichtung. Ein Ungeheuer an die vier Meter groß. Timo erstarrt vor Schreck, aber dann gelingt ihm die Flucht. Zurück im Lager seiner Eltern erfährt er, daß das Monster ein Gorm sei. Eine Kreatur aus dem Reich des Bösen.
Die dunkle Prophezeiung, nach der der Herr des Kalten Reiches die Herrschaft über die Welt an sich reißen will, scheint bevorzustehen.
Timo will mit seinen Eltern die Menschen im Tal vor der Bedrohung warnen. Deshalb begeben sie sich in die Stadt Muuren Shant, aber der Stadthalter Hun Came hat sich bereits auf die Seite Ahrimans, dem Herrscher über das Kalte Reich, angeschlossen. Die Helderfamilie muß aus der Stadt fliehen. Auf ihrer Flucht treffen sie auf eine Elfe. Von ihr erfährt Timo, daß er der Prinz der Helder ist, und von der Prophezeiung, nur er könne die Welt von der Bedrohung retten.
Die Helder geraden zusammen mit der Elfe in einen Hinterhalt. Timos Eltern kommen ums Leben und die Elfe fällt in die Hände des dunklen Herrschers. Timo allerdings kann entkommen. Mit Hilfe von Gauklern erreicht er die Hohe Feste, die Bastion der Elbenkrieger. Die Elben, Verbündete der Elfen nehmen Timo in ihren Schutz. Doch es dauert nicht lange, da steht Hun Came mit seinem Heer vor der Hohen Feste. Die Feste fällt und der Sieg Ahrimans scheint unaufhaltsam. Was soll der kleine Helder gegen das Kalte Reich alleine ausrichten können ...
Mehr möchte ich euch nicht verraten.
Fazit:
Elfentanz ist eine sehr schöne Fantasygeschichte. Allerdings merkt man die Anlehnung an Tollkiens Herr der Ringe. Das macht mir persönlich aber nichts aus.
Der Roman liest sich sehr flüssig und ist ideal als Lektüre für die kalten Winterabende geeignet. Ich denke nicht nur Fantasyfans, sondern alle die gerne schöne Geschichten lesen, kann ich dieses Buch von Heike und Wolfgang Hohlbein nur empfehlen.
Danke fürs Lesen und Bewerten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-28 17:36:17 mit dem Titel Eine Fantasygeschichte in unserer realen Welt
Bei meinem letzten Büchereibesuch ist mir wiedereinmal ein Roman von Wolfgang Hohlbein in die Finger geraden. „Die Rückkehr der Zauberer“. Vom Titel her war mir der Roman ein Begriff, aber gelesen hatte ich das Buch noch nicht. Das mußte sich ändern, also habe ich es mir ausgeliehen.
Zum Autor:
Wolfgang Hohlbein (Jahrgang 1953) gilt als der bekannteste deutsche Fantasyautor. Von ihm sind mittlerweile eine Vielzahl an Romanen erschienen. Manche bezeichnen ihn auch als den deutschen Stephen King. Dies wird ihm meiner Meinung nach nicht gerecht, da er King keineswegs kopiert, im Gegenteil Hohlbein hat seinen ganz eigenen Stil. Er ist ein Meister der Phantasie, der es immer wieder versteht seine Leser auf ganz eigene Art zu fesseln.
Habe ich erst mal mit dem Lesen begonnen, dann gibt es kein Zurück. Ich muß einfach Wissen wie es weitergeht.
Zur Story:
Der Roman ist in vier großen Kapiteln aufgeteilt.
Erstes Buch: Ogdy
Zweites Buch: Shakren
Drittes Buch: Gulag
Viertes Buch: Charon
Erstes Buch: Ogdy
Petrov ein russischer Offizier hat die Aufgabe ein Bande von Wegelagerern dingfest zu machen. Zusammen mit einer Handvoll Rekruten ist er Ihnen in der Unendlichen Weite Sibiriens auf den Fersen.
Als sie Rasten stoßen ein alter Schamane mit einem kleinen Jungen namens Haiko zu Ihnen. Diese berichten von Ihrem Feuergott Ogdy, der über sie kommen werde, wenn sie nicht umkehrten. Petrov glaubt die Geschichte natürlich nicht und setzt die Verfolgung fort. Der Schamane und der Junge bleiben aber bei Ihnen.
Schließlich geraden sie in einen Hinterhalt. Die Soldaten Petrov’s werden in die Zange genommen. Die Lange ist aussichtslos. Als Petrov den Befehl gibt den Hügel, von dem aus sie beschossen werden, zu stürmen, gibt es plötzlich eine gewaltige Explosion. Die Bäume beginnen sofort zu brennen. Eine gewaltige Hitze entsteht gefolgt von einer Druckwelle, die alles mit sich reißt. Petrov überlebt hinter einem Felsen verborgen das Inferno. Ebenso der kleine Junge Haiko. Er hat aber einen hohen Preis bezahlt. Er hat sich das Gesicht verbrannt und seine Augen sind geblendet.
Zweites Buch: Shakren
Neunzig Jahre später. Der Journalist Hendrick Vandermeer, der Held der Geschichte, soll einen Artikel über eine Esoterikmesse in Essen verfassen. Widerwillig geht er seinem Job nach, bis er einen alten Bekannten in der Menschenmenge entdeckt. Einen KGB Agenten, an den er keine gute Erinnerung hat. Er verfolgt ihn bis zu einem Stand mit „magischen Steinen“. Dorthin ist der Russe entschwunden. Als er einen der Steine in die Hand nimmt wird dieser plötzlich heiß. Vandermeer verbrennt sich sogar die Hand. Die Verkäuferin schenkt ihm daraufhin, als kleine Wiedergutmachung, den Stein. Auf dieser Messe lernt er noch Ines und wie sich später rausstellt, deren Zwillingsschwester Anja kennen. Später kommt dann noch Wassili dazu, ein russischer Geschäftsmann, der Besitzer des Standes mit den magischen Steinen.
Vandermeer gibt den Stein einem bekannten Juwelier. Als er am nächsten Tag seinen Stein zurückholen will kommt er zu einem Menschenauflauf. Das Haus des Juweliers brennt, dieser und seine Angestellte wurden von dem KGB-Agenten erschossen. Seine Wohnung wurde ebenfalls durchsucht und total verwüstet. Vandermeer erkennt: Wassili will mit aller Macht seinen Stein zurück. Selbst vor Mord schreckt er nicht zurück.
Wassili nimmt schließlich die Zwillinge Ines und Anja als Geiseln. Dadurch gelingt es ihm Vandermeer in seine Gewalt zu bekommen. Sein eigentliches Anliegen, denn der magische Stein ist im Grunde wertlos.
Während dieser Geschehnisse in Deutschland ereignet sich wieder eine gewaltige Explosion in Sibirien. Die ganze Welt spekuliert über die Ursache, war es eine Atombombe? ein Meteorit?
Drittes Buch: Gulak
Vandermeer wird zusammen mit den Zwillingsschwestern Ines und Anja auf einem Schiff festgehalten. Dort lernen sie Gwynneth, Nachfahrin eines irischen Druiden kennen. Sie wird ebenfalls von Wassili gegen deren Willen auf dem Schiff festgehalten. Wassili stellt den Gefangenen Haiko vor. Haiko ist mittlerweile ein alter blinder Mann. Ihnen wird mitgeteilt, daß sie alle über besondere Fähigkeiten verfügen und daß eine große Aufgabe auf Ihnen wartet.
Vandermeer gelingt es, dank seiner übernatürlichen Fähigkeiten, eine türkische Zollkontrolle an Bord zu holen. Vandermeer wird zusammen mit der Besatzung des Schiffes verhaftet. Gwynneth Zauberkräfte verhelfen Vandermeer und den Zwillingen zur Flucht. Sie sind nun ohne Ausweispapiere in Istanbul und werden von der türkischen Polizei und von Wassili gejagt. Schließlich werden sie aber von Gwynneth an Wassili verraten, der sie wieder in seine Gewalt bringt. Er hat ein zu hohes Pfand in seinen Händen. Gwynneth’s Kind.
Viertes Buch: Charon
Nun sind sie alle in Sibirien angekommen. Dort wartet etwas Großes auf die „Zauberer“ ...
Mehr möchte ich euch nicht von der Story verraten, lest selber wie es weitergeht.
„Die Rückkehr der Zauberer“ ist 1996 im Weitbrecht Verlag erschienen. Ich habe die gebundene Ausgabe mit 621 Seiten gelesen.
Die ISBN Nummer lautet: 3-522-71650-7.
Der Preis betrug damals 39,80 DM
Fazit:
Wolfgang Hohlbein hat es wieder einmal geschafft, unsere Welt, wie wir sie kennen in eine phantastische Geschichte einzubinden.
Die Romane die er mit seiner Frau Heike geschrieben hat, erzählen uns wunderschöne Geschichten von anderen Welten mit Elfen und anderen Fabelwesen. Wenn Wolfgang Hohlbein alleine schreibt, kommt ein ganz anderer Roman dabei heraus. Vandermeer lebt im Deutschland, er könnte einer von uns sein, oder jemand den man auf der Straße begegnet. Nur allmählich wird man in die Fantasiewelt des Romans hineingezogen. Ich mag diese Art von Geschichten.
Also ich fand den Roman einfach Klasse. Trotz seiner 621 Seiten bleibt die Story immer spannend. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen.
Danke fürs Lesen und Bewerten weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Swinja, 28.06.2002, 23:16 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Na das klingt ja interessant, grade für mich, weil die Story zum Teil in Rußland spielt. Aber es klingt auc ein bissel weit hergezogen, sogar für einen Fantasy-Roman... Aber ist sicher mal das reinlesen wert. Bye, Swi
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