ciao.de Testberichte
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- Benutzerfreundlichkeit: durchschnittlich
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- Platzierung von Werbung: viel
Tests und Erfahrungsberichte
-
Warum ist eine Bewertung von berichten sehr wichtig?
4Pro:
hilft beim kauf
Kontra:
oft werden die bewertungen unterschäzt
Empfehlung:
Ja
Doch so leicht, wie sich das meistens in der Theorie anhört, ist es leider nicht. Im Folgenden werde ich mal meine Sicht über das Bewertungssystem bei Ciao darstellen und versuchen zu erläutern, wie und nach welchen Gesichtspunkten ich versuche, Berichte zu bewerten. Auch werde ich euch klarmachen, welche "Risiken" mit etwaigen schlechten Bewertungen verbunden sind.
(Fast) jeder Autor bei Ciao schreibt seine Berichte, um eine hohe Anzahl an Lesungen zu bekommen, und natürlich sollen diese Lesungen bestmöglich alle mit einer sehr guten Bewertung versehen sein. Und eine gute Bewertung dient in vielerlei Hinsicht.
Zunächst wird ein Bericht, der besonders oft mit dem Prädikat "sehr hilfreich" ausgezeichnet wurde, an oberster, bzw. im oberen Bereich der jeweiligen Produktübersicht geführt. Das hat den Vorteil, dass der Bericht bessere Chancen hat, von noch mehr Lesern gelesen zu werden.
Zum anderen dient eine gute Bewertung in der Hinsicht, als das man dadurch, sollte das Produkt, über welches man schreibt vergütet sein, natürlich eine höhere Vergütung bekommt. Ok, "gute" Bewertung bezeichne ich in dieser speziellen Hinsicht als alles, was nicht "nicht hilfreich" ist. Das muss man hier also etwas relativieren.
Und natürlich bringt ein Bericht, der größtenteils mit "sehr hilfreich" bewertet ist, generell mehr Lesungen, als ein Bericht, der im Durchschnitt nur mit "hilfreich" oder gar noch schlechter bewertet ist. Wenn ich einen Bericht von einem User, der gerade bei mir bewertet hat, lese, also quasi eine Gegenlesung mache, und ich da beispielsweise einen mit sehr hilfreich bewerteten und einen mit hilfreich bewerteten Bericht sehe, lese ich automatisch den Besseren. ich kann mir gut vorstellen, dass dies bei vielen anderen auch so ist.
Man kann also sehen, dass eine Bewertung ziemlich wichtig ist
Im Ciao Bewertungssystem gibt es insgesamt 4 verschiedene Bewertungsmöglichkeiten. Da wären einmal die zwei besseren Bewertungen "sehr hilfreich" und "hilfreich", sowie die beiden schlechteren Pendants "weniger hilfreich" und "nicht hilfreich".
Im Folgenden werde ich versuchen, aufzuklären, wann ich welche dieser 4 genannten Bewertungen benutze und wieso.
Eine sehr hilfreiche Bewertung beschert dem Autor des jeweiligen Berichtes 6 Communitypunkte und ist somit die wertvollste Bewertung. Für welche Berichte gebe ich denn nun ein sehr hilfreich? Für solche Berichte, in denen mich wirklich alles reibungslos überzeugt hat, sei es der Inhalt, die äußere Form, der Gedankengang und der individuelle Schreibstil.
Diese Bewertung gebe ich am häufigsten, 82,05 % um ganz genau zu sein.
Eine hilfreiche Bewertung bringt dem Autor 3 Communitypunkte. Hilfreich ist ein Bericht für mich, wenn ich zwar sehe, dass z.B. der Inhalt gut ist, aber die äußere Form arg zu wünschen übrig lässt, beispielsweise wenn keine Freizeilen gelassen wurden, was den Bericht unnötig erschwerend lesen lässt. Auch gebe ich "nur" ein hilfreich, wenn der Bericht von Rechtschreibfehlern nur so strotzt. Da mag inhaltlich und äußerlich alles perfekt sein, wenn es mir zu viele Fehler sind, kann ich den Bericht nicht als "sehr hilfreich" bewerten. Ein weiteres Beispiel wäre, wenn der Bericht äußerlich Top ist, inhaltlich allerdings kleine Mängel aufweist. Das kann schon der Fall sein, wenn wichtige Punkte nur eben angeschnitten sind, jedoch nicht ausführlich beschrieben sind. Natürlich muss dann aber die Ausführung der eigenen Erfahrungen stimmen.
Eine Bewertung, die ich zwar relativ häufig, dennoch ungern vergebe. Wenn ich einen Bericht lese, dann versuche ich natürlich objektiv zu bewerten, so wie es auch sein soll. Wenn allerdings in einem Bericht wichtige Aspekte des jeweiligen Produktes fehlen, dann kann ich leider nicht anders, als mit "weniger hilfreich" zu bewerten. Ebenfalls bewerte ich mit "weniger hilfreich", wenn der Bericht zwar eine einigermaßen gute Form und eine akzeptable Produktbeschreibung aufweist, aber eine nur sehr rudimentäre eigene Meinung. Dieser Bewertungstyp bringt dem Autor einen Abzug von 6 Communitypunkten. Also ist es schon sehr enttäuschend, wenn man diese Bewertung erhält. Bei dieser Bewertung schreibe ich schon häufig einen kurzen Kommentar unter den Bericht, was mir nicht gefallen hat und was man hätte besser machen können.
Eine Bewertung, die einen Abzug von gleich 12 Communitypunkten mit sich führt. Ich vergebe diese Bewertung sehr selten. Anlass zu einer "nicht hilfreichen" Bewertung hat man eigentlich nur, wenn der Bericht entweder rein gar keine Fakten und eigene Erfahrungen aufweist, sowie einen Satz á la:"Da mir von Ciao ja mindestens 120 Wörter vorgeschrieben sind...“ Wenn ich so was lese, sehe ich schon, dass der Autor sich keinerlei Mühe gegeben hat und einfach nur darauf bedacht war, irgendetwas zu schreiben. Da gibt’s bei mir auch ein "nicht hilfreich". Ebenfalls bewerte ich so, wenn ein Bericht bewiesenermaßen irgendwo geklaut ist. Sei es dreisterweise direkt hier von Ciao oder sonst wo aus dem Internet. Da es in den meisten Fällen eh herauskommt, weiss ich bis heute nicht, wieso manche Autoren so was machen. Hier ist der Kommentar fast schon Pflicht, denn hier ist wirklich einiges nicht ganz so rosig, da sollte man dem Autor, sofern es sich um einen Autor handelt, der wirklich für Ciao Berichte schreiben möchte, schon sagen, was er dringend verbessern muss.
Es wird einem von Ciao ja fast vorgeschrieben, dass man versuchen soll, möglichst objektiv zu bewerten. In manchen Fällen kann ich das aber leider absolut nicht. Wenn ich z.B. einen Bericht lese über ein bestimmtes Produkt und es sind faktische Fehler drin, die man auf den ersten Blick, oder weil man mit diesem Produkt keinen Umgang hat, nicht erkennen kann und alle diesen Bericht mit „sehr hilfreich“ bewertet haben, dann kann ich den Bericht nicht auch als „sehr hilfreich“ bewerten, nur weil er objektiv astrein erscheint.
Meine eigenen Kenntnisse bzw. Erfahrungen lassen mich diesen Bericht dann leider nur mit einem „hilfreich“ versehen. Natürlich versuche ich immer, egal, um welches Produkt es gerade geht, diesen Bericht möglichst objektiv zu bewerten. Nur immer geht das leider nicht, wobei dieser oben geschilderte Fall bislang erst einmal vorgekommen ist.
Bei neuen Usern, d.h. bei solchen, mit weißen, oder grünem Punkt, versuche ich teilweise etwas nachsichtig zu sein, d.h. wenn ich einen Bericht lese, versuche ich nicht immer krampfhaft, diesen Bericht auch zu bewerten, sondern ich schreibe dem User dann einen Kommentar, was er hätte besser machen können und dass ich den Bericht bewerte, sobald er ihn etwas verbessert hat, denn ich bewerte lieber einen guten Bericht, als einen, der mir wirklich rein gar nichts sagt.
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Sicherlich hat jeder schon von den berühmten Rachebewertungen gehört, bzw. musste der ein oder andere schon mal die Erfahrung einer Rachebewertung machen. Eine Rachebewertung wäre z.B. Folgendes: Ich bewerte einen Bericht mit „weniger hilfreich“, schreibe einen kurzen Kommentar und lese erstmal weiter in anderen Berichten.
Einige zeit später sehe ich bei meinem Bericht, den die Großzahl der Leser mit einem „sehr hilfreich“ bewertet hat, plötzlich auch ein „weniger hilfreich“, und dieses stammt eben von dem User, dessen Bericht ich ebenfalls mit „weniger hilfreich“ bewertet habe.
Einziger Unterschied: Er macht dies nur, damit mein bericht abgewertet wird und um mir eins reinzuwürgen. Er begründet seine Bewertung natürlich auch nicht, macht einfach seinen Klick und verschwindet wieder. Auf Anfrage bei dem jeweiligen Autor bekommt man natürlich auch keine Antwort, was denn die Beweggründe für seine Bewertung waren.
Die Tatsache, dass man durch eine solche Bewertung Communitypunkte verliert, stört mich dabei wirklich eher weniger, vielmehr die Tatsache, dass der Bericht, für den man womöglich sehr viel zeit und Nerven investiert hat, in der Auflistung zu dem jeweiligen Produkt abgewertet wird.
Oft sehe ich diese Form der Bewertung bei den neuen Usern, gut, ich selbst bin auch noch kein alter Hase bei Ciao, aber es ist doch wirklich nicht von der Hand zu weisen, dass solche Bewertungen sehr häufig von den „Newbies“ kommen.
Natürlich treiben auch die sog. „Faker“ ihr Unheil mit den Bewertungen. Sie bewerten Berichte, meist offensichtlich sehr gute Berichte, mit voller Absicht ab und lachen sich einen ins Fäustchen. Wie ich finde, eine große Schweinerei, da sollte man wirklich mal etwas gegen unternehmen. Man kann, und das finde ich gut, eine Bewertung, die offensichtlich eine Rachebewertung ist, von Ciao löschen lassen, allerdings nur „weniger“ und „nicht hilfreich“. „Hilfreiche“ Bewertungen muss man leider Gottes, auch wenn sie manchmal echt nicht ins Bild passen, akzeptieren. So sind meine Erfahrung und meine Kenntnis.
Wie ich bereits oben erwähnt habe, sollte man dringend versuchen, einen Bericht als das zu bewerten, was er auch tatsächlich aussagt. D.h. man soll nach Informationsgehalt, nach stilistischer Form und das alles zudem noch objektiv bewerten. Schließlich trägt man mit seiner Bewertung zu dem Informationsgehalt des Berichtes bei. Und zwar dadurch, dass man mit seiner Bewertung mitbestimmt, wie weit oben der bewertete Bericht in der Auflistung des Produktes steht.
Auch sollte man es vermeiden, nur damit man keine Rache fürchten muss, jeden Bericht, so schlecht er auch sein mag, mit „sehr hilfreich“ zu bewerten. Ich sehe hier User, die das wirklich sehr oft tun. Das verzerrt nämlich auch den Level des Berichtes.
Was eigentlich auch sehr wichtig ist, ist das Verfassen eines kurzen Kommentars, sollte die Bewertung nur „weniger“ oder „ nicht hilfreich“ sein. Darin enthalten sollte dann eine kurze Begründung, sowie vielleicht ein paar Tipps zum Verbessern des Berichtes sein.
Mein Abschlussfazit wird nicht sehr lang, da ich das Meiste ja schon im Bericht selber geschrieben habe.
Ich finde die Funktion „Berichte bewerten“ äußerst wichtig. Eine Bewertung gibt an, inwieweit ein Bericht nützlich ist. Dies ist ausschlaggebend, wenn man z.B. wirklich Informationen zu einem Produkt sucht und der Bericht einem bei seiner Kaufentscheidung eindeutig weiterhelfen kann.
Traurig finde ich die Vielzahl von Rachebewertungen, die leider heutzutage bei Ciao an der Tagesordnung sind. Ich persönlich habe, Gott sei Dank noch nicht allzu viele davon erhalten und ich hoffe, dass es auch so bleibt.
Alles in Allem halte ich diese Funktion für sehr wichtig.
© Testberichte zu Funktion: Berichte bewerten geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Alle Angaben, auch im Preisvergleich, ohne Gewähr. weiterlesen schließen -
Ich mach es aus purer Lust ..
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das rede ich mir jedes Mal ein, wenn ich wieder eine Null-Nummer bei Ciao veröffentlicht habe. Vor nicht allzu langer Zeit wurde die Vergütung für die verschiedenen Kategorien grundlegend geändert. Es gibt 4 verschiedene Vergütungsstufen, die anhand einer farblichen Markierung bei den jeweiligen Produkten zu erkennen sind. Die Höhe der Vergütung ist entweder 0, 1, 2 oder 3 Cent. Pro Lesung wird der entsprechende Betrag dem Konto gutgeschrieben. Das ich durch Ciao nicht reich werden kann ist mir von Anfang an bewusst gewesen, aber der Betrag war und ist (wenn auch leider viel geringer) eine nette Beigabe, die bei mir für einen besonderen Zweck eingesetzt wird.
Bevor die Höhe der Vergütung in den verschiedenen Kategorien monatlich geändert wurde, suche ich das Produkt über das ich schreiben wollte und veröffentlichte meinen Beitrag ohne zu schauen wie hoch die Vergütung ist, oder ich habe das Produkt vorgeschlagen wenn es noch nicht vorhanden war.
Die Berichte die veröffentlicht wurden waren bunt gemischt und eine besondere Häufigkeit einzelner Produkte ist mir nie aufgefallen. Plötzlich gab es eine Schwemme mit Meinungen die sich mit Webseiten über Bundesfahrzeuge beschäftigten, Tipps zum Rasenmähen gaben und diverse Pflanzen waren der große Renner. Berichte über den Lamy Füller und natürlich nicht zu vergessen die Fackelmann Großoffensive, die meinem ungeliebten Jobst Joghurt folgte.
Seit der Änderung der Vergütung ist nun die Ciao Gemeinde scheinbar in 2 Lager gespalten. Diejenigen, die ihren Haushalt mit einer Fackelmann Grundausstattung bestückt haben, freuten sich und schrieben auf Teufel komm raus ihre Berichte und erhielten natürlich die dafür angegebene Vergütung. Wer über all diese Produkte verfügt gehört zu den glücklichen „Spitzenverdienern“ und musste sich nach einer gewissen Zeit auch Anfeindungen gefallen lassen, da es andere User nicht immer unbedingt glauben können, dass dieser Schreiber wirklich das komplette Fackelmann Sortiment in seiner Wohnung hat. Auch mir fiel es hin- und wieder schwer zu glauben, dass so viele Fenster mit einem Tesa Fliegengitter geschmückt sind, da ich solange es bei Aldi das gleiche Produkt zum nicht mal halben Preis gibt, niemals das teuere Tesa Produkt kaufen würde.
Auch ich durchwühlte meine Schubladen und stellte mit traurigem Blick fest, dass ich viel besitze, aber leider nichts von Fackelmann dabei ist. Ich schreibe weiter wie bisher über die Produkte die ich in meiner Wohnung finde und gönne mir hin- und wieder gerne eine Nullnummer im Cafe, wenn ich der Meinung bin, dass ich der Welt von einem für mich wichtigen Thema berichten möchte.
Natürlich ist es mein ureigenstes Problem das ich nicht gewillt bin, mich für einen Bericht auf einer Webseite mit Bundeswehrfahrzeugen zu langweilen oder meinem Paulchen den Fackelmann-Tierfutterlöffel auch bei einer hohen Vergütung nicht kaufen will. Trotzdem ist die Einteilung der Vergütung für mich nicht immer nachvollziehbar. Das eventuell Fackelmann Ciao für die Berichte eine Bezahlung zukommen lässt, wäre noch eine Erklärung für mich. Das aber plötzlich das gute alte Siemens S10 und das Siemens S6 mit 3 Cent vergütet wird, versetzt mich doch in leichtes Erstaunen, da mir für diese hohe Vergütung für die sehr alten Geräte beim besten Willen keine einleuchtende Erklärung einfällt. Natürlich freute ich mich darüber, da ich jetzt seit Monaten das erste Mal einen Bericht schreiben konnte, der nicht mit 1 oder 0 Cent vergütet wird. Würde mir wirklich jemand glauben das ich neben meinem Nokia beide Siemens Handys besitze, wenn ich morgen auch noch über das S6 schreibe?
Der ständige Wechsel der Vergütungshöhe ist für mich schon ein rechts Ärgernis. Im August habe ich Produktvorschläge eingereicht, deren Berichte ich im September veröffentlicht habe. Als ich die Mails bekommen habe, waren alle Vorschläge mit 1 Cent eingruppiert und jetzt erfreue ich mich daran, dass ich in diesem Monat bereits die 6. Nullnummer geschrieben habe. So richtig verständlich ist es nicht für mich, dass 2 von 5 Sachbüchern über Katzen die ich im August vorgeschlagen habe auch im September mit 1 Cent vergütet werden und der Rest seit 1. September mit 0 Cent angegebenen ist. Beim Veröffentlichen habe ich natürlich nicht noch einmal die Vergütung angeschaut und bemerkte dann am nächsten Tag, das ich wieder eine Nullnummer hingelegt habe.
Natürlich finde ich es auch nicht wirklich erfreulich, wenn einen Monat nach dem ich meine Nullnummern geschrieben habe, plötzlich vermehrt Berichte über manche Produkte erscheinen und ich feststelle, das ich zeitlich wieder voll daneben gelegen habe, da es jetzt auf wundersame Weise 1 oder 2 Cent dafür gibt.
Ich habe weder die Zeit noch die Lust alle Kategorien durchzuklicken und mich auf die Suche nach 2 oder 3 Cent Beiträgen zu machen. Ich schreibe gerne über manche Produkte und habe auch schon bewusst manche 0 Cent Vergütung in Kauf genommen. Trotzdem finde ich es ärgerlich, dass der ständige Wechsel bei der Höhe der Vergütung nicht nachvollziehbar ist und ich jeden Monat sehe, dass ich wieder völlig am Vergütungssystem vorkaufe- und lebe.
Mir macht das Schreiben sehr viel Spass und auch in Zukunft werde ich mit leichtem Zähneknirschen weiter meine 0 und 1 Cent Berichte schreiben. Gerechter fände ich es allerdings, wenn eine einheitliche Vergütung für alle Produkte eingeführt werden würde, über die Höhe lässt sich sicher auch wieder streiten. Sollte bei einem Produkt die Anzahl der bereits vorhandenen Berichte so hoch sein, dass sich eine Vergütung nicht mehr lohnt, könnte ich verstehen, wenn bei diesen Berichten keine Vergütung gewährt wird, ebenso wie bei Beiträgen im Cafe.
Die Ciao Vergütung wie sie momentan stattfindet mag manchem Schreiber sehr entgegenkommen, aber ich denke die breite Masse hat kein Interesse daran, mit den Zweifeln über den Wahrheitsgehalt der Berichte und dem Ruf der „3-Cent-Jäger“ leben zu müssen.
In Zukunft werde ich weiter über die Dinge schreiben die mich interessieren oder die mir wichtig erscheinen, auch wenn ich dafür keine Vergütung bekomme. Allerdings werde ich sicher bald weniger schreiben, da es mich gerade in diesem Monat doch leicht geärgert hat, das viele meiner Vorschläge plötzlich mit 0 Cent vergütet werden.
Bei mir wird es niemals eine Fackelmann Serie geben und wenn im nächsten Monat die Produkte der Kategorie Haustiere-Katzen mit 3 Cent vergütet werden sollte, werde ich leicht verstimmt in die Tischkante beißen und 48 Meinungen updaten, da Paulchen sich schon quer durch die Kategorien der Katzenprodukte gefressen und gespielt hat.
P.S. Sollte jemand ein Weihnachtsgeschenk für Paulchen suchen, er wünscht sich den Fackelmann Tierfutter-Löffel ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-08 05:55:59 mit dem Titel Und gib mit mein täglich hilfreich ..
Über das bewerten der Berichte ist schon viel geschrieben worden und es wird ein ewiges Diskussionsthema bleiben. Ich gehe davon aus, dass sich jeder beim schreiben seiner Meinungen sehr viel Mühe gibt und sich mit Thema über das er schreibt vorab ausgiebig beschäftigt hat.
Nachdem wir unsere Meinungen veröffentlicht haben, hoffen wir natürlich alle auf möglichst viele „sehr hilfreich“ Bewertungen, da es ja auch eine Anerkennung für die Mühe und Arbeit ist, die in das schreiben des Beitrages investiert wurde.
Das ein Bericht möglichst keine Rechtschreibfehler enthalten sollte ist klar, aber ein Schreibfehler passiert uns allen und auch die Rechtschreibprüfung hat bei mir schon manch dummen Fehler eingebaut, anstatt einen zu beseitigen. Ein Grund eine schlechtere Bewertung aufgrund Schreibfehler zu geben, sehe ich erst, wenn die Meinung sehr viele Fehler enthält und offensichtlich dem Autor sein eigener Bericht nicht wirklich wichtig sein kann.
Ciao gibt eine Art Leitfaden für die Bewertung der Berichte heraus. Bewertet werden soll hauptsächlich auf der Grundlage der tatsächlich gemachten Erfahrungen des Autors. Aufzählungen wie technische Daten, Gebrauchsanleitungen oder das Aussehen einer Verpackung sollen nicht vom Erfahrungswert ablenken. Auch möchte Ciao nicht, dass wir uns vom Unterhaltungswert eines Berichtes bei der Bewertung beeinflussen lassen.
Halte ich mich daran? Ich gebe zu, dass auch ich mich hin- und wieder von einem ausführlichen Beitrag der vor Fachbegriffen nur so wimmelt dazu verleiten lasse ein sehr hilfreich zu vergeben. Auch stehe ich dazu, dass ich bei vielen Berichten z. B. die technischen Daten nicht lese, weil ich sie nicht verstehe, oder sie mich nicht interessieren. Wenn die beschriebene Erfahrung verständlich ist und für mich keine Frage zur Handhabung des Produktes offen bleibt, dann werte ich mit sehr hilfreich. Besteht die Meinung allerdings überwiegend aus der Beschreibung einer Verpackung oder der Bedienungsanleitung, dann gibt’s auch von mir ein hilfreich, da mich die wortreiche Beschreibung Kartons z. B. wirklich nicht interessiert.
Auch sind mir Berichte die auf eine unterhaltsame, humorvolle Art geschrieben sind und der Autor gelegentlich auch ein wenig aus seinem Leben preisgibt, lieber als knochentrockene Faktenberichte. Allerdings vergebe ich auch sehr hilfreiche Bewertungen, wenn der Bericht zwar kurz, aber inhaltlich alles beschrieben ist was für eine Meinungsbildung wichtig ist.
Eine hilfreiche Bewertung gibt es von mir, wenn mir ein paar wichtige Informationen fehlen, oder der Bericht hauptsächlich aus einer netten Geschichte besteht, aber nur sehr wenig Wissenswertes über das Produkt enthalten ist. Wenn ich nach meiner Bewertung sehe dass ich die einzige mit einer hilfreichen Bewertung bin, ist mir fast schon klar, dass umgehend eine Nachfrage, häufig in recht vorwurfsvollem, manchmal schon frechem Ton, in meinem Gästebuch kommt, bevor ich überhaupt die Chance hatte einen Kommentar abzugeben, was ich zugegebenermaßen nicht immer tue. Bei den meisten Nachfragen erkläre ich meine Bewertung, sollte die Meinung allerdings mehrere hilfreiche Bewertungen haben, begründe ich sie nicht immer, da ich mit meiner Bewertung wohl doch nicht so aus dem Rahmen gefallen bin.
Weniger hilfreich vergebe ich, wenn kaum Informationsgehalt im Bericht zu finden sind und ich mir nach dem lesen der Meinung keine Vorstellung von dem Produkt machen kann. Auch eine ellenlange Aufzählung der, für die meisten sicher unverständlichen Inhaltstoffe eines Produktes, reichen bei mir nicht aus um dafür eine hilfreiche Bewertung zu vergeben.
Nicht hilfreich ist bei mir ein Bericht, der keine Informationen enthält oder schlicht und ergreifend falsch vom Inhalt ist.
Wenn ich mir jetzt das Bewertungsverhalten einiger Autoren ansehen, stellen sich doch einige Fragen für mich, da mich einige Bewertungen in Erstaunen versetzen.
Ich lese eine Meinung über einen Joghurt. Der Bericht geht nur sehr kurz auf den Becher, nennt den Preis und beschreibt den Geschmack und die Konsistenz und ich erfahre, dass der Autor diese Joghurtsorte als sehr wohlschmeckend und bekömmlich einstuft. Der Bericht ist nicht sehr lang, flüssig und verständlich geschrieben und enthält für mich alle nötigen Informationen um mir ein Bild machen zu können. Nachdem ich meine sehr hilfreiche Bewertung abgegeben habe, sehe ich das was ich erwartet habe, 25 % hilfreiche Bewertungen. Natürliche lese ich die Kommentare zu diesem Bericht und auch hier steht genau das was ich erwartet hatte. „Für ein sehr hilfreich nicht ausführlich genug“, „Dein Bericht ist mir kurz“, „Die Gliederung finde ich nicht gut“.
Kommt es also doch auf die Länge der Meinung an? Ist die nette Geschichte um die Informationen herum wichtiger als die Erfahrung? Für mein Empfinden hatte dieser Autor alle wichtigen Informationen in seinem Beitrag sachlich beschrieben.
Bei einem anderen Bericht sehe ich genau das Gegenteil. Ich fühle mich zurück versetzt ins 4. Schuljahr, lese ich doch als erstes: 1. Einleitung, 2. Verpackung, 3. Geschmack, 4. Geruch, 6. Meine Meinung. Nicht nur die Aufzählung der Gliederung überlese ich großzügig, sondern auch die ausschweifende Einleitung, die mit der Parkplatzsuche vor dem Supermarkt beginnt. Das der Bericht auch noch mit Zwischenüberschriften und netten Sternchen unter den Überschriften, die nur eine Wiederholung der bereits am Anfang des Berichtes stehenden Gliederung sind, lässt die Meinung natürlich noch ein wenig länger aussehen. Irgendwann kam ich dann auch endlich zu dem Absatz mit den Erfahrungen des Autors, fand sie nicht viel ergiebiger als die des Autors der 25 % hilfreiche Bewertungen bekommen hatte und entschied mich fast ein wenig wiederwillig auch für eine sehr hilfreiche Wertung, da die Erfahrung ja doch noch von mir gefunden wurde und alle für mich wichtigen Informationen enthielt.
In letzter Zeit habe ich auch schon viele Berichte gelesen und auf eine Bewertung verzichtet, da ich keine ehrliche Bewertung abgeben wollte, da ich mir 100%ig sicher war das es zu nicht enden wollenden Diskussionen im Gästebuch führen würde, wenn ich nicht auf sh klicke.
Auch wird beim bewerten der Berichte offensichtlich sehr darauf geachtet, was für ein Pünktchen vor dem Usernamen zu finden ist. Wer nun aber glaubt, dass ein silbern oder bronze dekorierter Schreiber automatisch seine zahlreichen sh bekommt, befindet sich teilweise auch auf dem Holzweg. Ist man von Autor *deroderdieda* sehr lange und ausführliche Berichte gewohnt, kommen die hilfreichen Bewertungen ganz sicher beim nächsten Beitrag der kürzer ausgefallen ist und sich auf die Wiedergabe der Fakten und Erfahrungen in kurzen knappen Worten beschränkt. Hier lese ich Kommentare wie: „jeder blaue hätte auch ein hilfreich bekommen“, oder „von Dir hätte ich etwas ausführlicheres erwartet“. Schaue ich mir vergleichsweise Berichte über das selbe Produkt von anderen Autoren an, stelle ich fest, das der Erfahrungswert nicht ausführlicher ist, der Bericht nicht länger, aber trotzdem 100 % sh Bewertungen bekommen hat. Die Farbe eine Autors scheint doch dazu verpflichten, die Meinungen ausschweifender zu gestalten als es wirklich nötig ist.
Besonders interessant finde ich auch, in welcher sensationellen Geschwindigkeit manche Leser sich ihre Meinung bilden können. Kaum das man nach dem veröffentlichen der Meinung auf der Startseite gelandet ist, sind bereits eine Vielzahl von Bewertungen abgegeben. Wenn ich dann noch fragende Kommentare bezüglich meines Berichtes bekomme, die ich mit dem Standardsatz: „Siehe Bericht!“ beantworten könnte, zweifle ich doch erheblich daran, ob zumindest ein Teil meines Beitrags gelesen wurde. Bekomme ich dann von den Schnelllesern eine hilfreiche Bewertung für einen Bericht, macht sich natürlich auch in mir ein wenig Ärger breit. Häufig ist auch zu beobachten, das Berichte, die sehr schnell eine hilfreiche oder weniger hilfreiche Bewertung bekommen haben, einige gleiche Bewertungen nach sich ziehen, die manchmal den Eindruck erwecken: „Prima, wieder einer um meine Statistik aufzupolieren!“
Ich kann mit hilfreichen Bewertungen sehr gut leben, wenn sie von Usern kommen, die ich häufig Berichte bewerten sehe und mir sicher bin, dass in deren Augen in meiner Meinung irgendeine Information fehlt, da sie mir als fairer Bewerter bekannt sind. Niemand von uns ist perfekt und der eine oder andere Fehler, oder eine kleine Nachlässigkeit schleicht sich bei jedem Autor ein. Wenn ich eine hilfreiche Bewertung bekomme, frage ich nur in den seltensten Fällen nach, da ich keine Lust auf Diskussionen habe. Wird zu einer hilfreich Bewertung allerdings ein Kommentar abgegeben, der in meinen Augen nur ein Versuch ist die aus der Reihe fallenden Bewertung zu erklären, dann weise ich gelegentlich schon darauf hin, dass ich diese eine hilfreiche Bewertung durchaus einzuordnen weiss.
Was mich allerdings wirklich verärgert, ist wenn es nach dem Motto geht: Du hast mir ein hilfreich gegeben, also gebe ich Dir auch eins. Häufig werden diese „Dankeschön-hilfreich“ nicht beim aktuellen Bericht vergeben, sondern man geht 2 oder 3 Seiten in der Liste zurück. Da findet sich sicher ein Bericht mit vielen Lesungen, bei dem es nicht so schnell auffällt und man seinen Frust schnell los wird. Wenn ich dann mir manchen User genauer ansehen, macht es mich doch sehr nachdenklich, wenn er mit einem weißen Punkt verziert ist, keine Meinung geschrieben hat und bisher vier bis fünf hilfreiche Bewertungen abgegeben hat. Auch einen User der nur eine hilfreiche Bewertung abgegeben hat und diese ausgerechnet bei meinem 3 Monate alten Beitrag, ist ein wenig auffällig. Diese Beiträge verschwinden also von einem der vorderen Plätze in der Kategorie aufgrund einer hilfreich Bewertung von einem nicht schreibenden Autoren auf die hinteren Seiten und wird sicher kaum noch gelesen. Aber nicht nur neue Autoren neigen hin- und wieder zu diesem Bewertungsverhalten, sondern auch farblich geschmückte. Als ich meine älteren Meinungen überarbeitet habe, war ich doch sehr erstaunt, wie viele hilfreiche und weniger hilfreiche Bewertungen sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten. Natürlich sage ich mir dann: Ein hilfreich ist ja keine Rache, sondern eine gute Bewertung und es ist doch sehr erfreulich auch ältere Meinungen noch soviel Aufmerksamkeit bekommen.
Viele Danksagungen werden natürlich dadurch bekundet, dass die ersten geschriebenen Berichte aufgesucht werden und schnell findet sich hier eine Meinung, die schon einige weniger hilfreiche Bewertungen hat und somit kann ja von Rache keine Rede sein. Ich werde meine ersten Berichte nicht überarbeiten, da es mir lieber ist, wenn sich gefrustete Autoren an diesen Berichten austoben als an meinen aktuellen Meinungen.
Auch ein „Kämpfer für die Gerechtigkeit“ der uns seit der letzte Woche allen bekannt sein dürfte, liest in Sekundenschnelle 3 meiner Berichte und es erstaunt mich doch sehr wie er in der Geschwindigkeit eine Meinung mit über 2000 Worten lesen und sie als hilfreich einstufen kann. Diese hilfreiche Bewertung ärgern mich wirklich maßlos, da sie für mich eine Abwertung darstellt, die ohne Sinn und Verstand abgegeben wurde. Das Ciao diese Bewertungen mit der Begründung hilfreich sei ja eine gute Bewertung nicht löscht, ist für mich unverständlich, da es offensichtlich eine Schnellklick Aktion war. Das dieser am nächsten Tag gesperrte Klicker ausgerechnet einen meiner Berichte in einer 0 Cent Kategorie heimsuchte, bei dem mir der Inhalt sehr wichtig war, ist natürlich mein Pech, lässt mich aber zu dem Schluss kommen, das ich wohl kaum noch Berichte schreiben werde in denen es um eine Sache geht, die mir einfach sehr am Herzen liegt.
Ich werde mich weiterhin bemühen meine Bewertungen so abzugeben, dass ich mich weder von Namen, farbigen Klecksen oder anderen Bewertungen beeinflusse lasse. Allerdings würde ich mir wünschen, das das scheinbar recht beliebte „wie du mir, so ich dir“ aufhört. Der überwiegende Teil der Autoren gibt sich sehr viel Mühe mit seinen Berichten und sinnlose „Dir-zeig-ich-es-Aktionen“ führen zu Unfrieden und Streiterein die mehr als überflüssig sind.
Viele hilfreiche und weniger hilfreiche Bewertungen sind begründet und auch ich nehme sie ohne Groll hin und suche nicht bei entsprechendem Autoren eine Meinung die ich auch mit einer weniger guten Bewertung versehen kann. Jeder hat seinen eigenen Maßstab bei den Bewertungen und sollte sich nicht durch das Bewertungsverhalten anderer beeinflussen lassen.
Von Ciao würde ich mir wüschen, dass die Gewichtung einer hilfreichen Bewertung in der Sortierung der Nützlichkeit in den Kategorien überarbeitet wird, da zahlreiche sehr gute Berichte wegen einer aus dem Rahmen fallenden Bewertung hinter vielen Meinungen verschwinden, die zwar nur sehr hilfreiche Bewertungen bekommen haben, allerdings in deutlicher geringer Zahl. Genau hier ist meiner Meinung nach auch das teilweise recht empfindliche Verhalten auf eine hilfreiche Bewertung zurückzuführen.
Ich hoffe, das die Autoren sich gegenseitig fair bewerten und die kleinen Zwistigkeiten die aufgrund einiger Bewertungen herrschen aufhören; der Spass am schreiben, lesen und bewerten bleibt sonst langsam aber sicher auf der Strecke.
Und jetzt freue ich mich über jede Bewertung, natürlich auch über zahlreiche Kommentare und mein nächster Bericht wird sicher keine 2019 Wörter lang sein, sondern er hat „nur“ 542.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-18 05:52:46 mit dem Titel Für 3 Punkte bin ich immer gut ..
Eine viel genutzte Funktion bei Ciao ist das kommentieren der Berichte. Kaum ein Bericht bekommt keinen Kommentar und über die Qualität einiger Kommentare lässt sich sicher streiten.
Einen Kommentar kann jeder Leser schreiben, indem er auf den Link über dem Bericht klickt und in das Fenster seinen Kommentar zu dem entsprechenden Beitrag abgibt. Ein Hinweis über dem Feld in das der Kommentar geschrieben wird besagt, dass
1. die Kommentare kurz gehalten werden sollen
2. auf den Meinung Bezug genommen werden soll
3. persönliche Angriffe vermieden werden sollen.
Ist der Kommentar abgegeben werden zur Freude aller Kommentierenden auch noch 3 Punkte gutgeschrieben.
Welchen Inhalt sollten sinnvolle Kommentare eigentlich haben? Diese Frage stelle ich mir immer häufiger.
Sinnvoll ist es wenn mir in einem Kommentar mitgeteilt wird, dass dem Lesenden mein Bericht sehr gut gefallen hat, oder er die eine oder andere Information enthielt, die dem Lesenden neu war und vielleicht weiter geholfen hat. Auch für einen Hinweis auf einen Fehler meinerseits halte ich für sinnvoll, auch wenn evtl. eine nicht korrekte Angabe in einem Bericht ist, oder etwas entscheidendes fehlt. Das eine aus der Reihe fallende Bewertung mit einem Kommentar wird ist sicher eine sinnvolle Nutzung dieser Funktion.
Über viele Kommentare, meist von mir bekannten Autoren, die eigentlich nicht so viel mit dem Inhalt meines Berichtes zu tun haben, freue ich mich sehr, weil sie einfach witzig und humorvoll sind und mir schon manch herzhaftes Lachen entlockt haben. Einige dieser Kommentare würden mir sicher sehr fehlen und ich wäre enttäuscht wenn sie plötzlich ausbleiben würden. Auch ich habe sicher eine Vielzahl sinnloser Kommentare abgegeben, aber ich denke nur bei Autoren denen ich bekannt bin und die diese Kommentare durchaus einordnen können.
Wenn ich mir nun eine Reihe der Kommentare ansehe, die ich zu meinen Beitragen bekommen habe, frage ich mich gelegentlich ob ich als Punktspender diene. Kommentare wie: „guter Bericht, weiter so!“ werden von mir mit einem Gästebucheintrag in der Art von: „guter Kommentar, mach ruhig weiter so!“ honoriert. Das bei diesen Kommentaren lediglich die zusätzlichen 3 Punkte Anlass zum kommentieren waren, ist denke ich unbestritten. Diese Art der Kommentare sind für mich die sinnlosesten und überflüssigsten die es gibt. Scheinbar meinen sie Schreiber das sie so ein wenig mehr Aufmerksamkeit erlangen können. Mich motivieren diese Kommentare allerdings nicht mir die Berichte von demjenigen näher anzusehen, zu lesen und zu bewerten. Auch ein „Schau mal bei mir vorbei“ oder „Man liest sich“ führen bei mir sicher nicht zum gewünschten Erfolg.
Diese Art des Versuches auf sich aufmerksam zu machen schlägt schnell ins Gegenteil um und diese Autoren werden sicher kaum Beachtung von mir bekommen. Ein Blick in die Ciao AGB verrät mir, dass ich diese Kommentare sogar löschen lassen könnte.
Hinweis von Ciao über nicht AGB konforme Kommentare:
„Kommentare sollen sich ausschließlich auf die Berichte selbst beziehen. Nicht akzeptabel sind Kommentare, die für eigene Berichte werben, verletzend oder verleumdend sind, Diskussionen über andere Themen als das Produkt oder den Bericht dazu darstellen, etc. Alle solchen Kommentare werden gelöscht und das Mitglied verwarnt. In einigen Fällen (rechtswidrige Inhalte, persönlichkeitsverletzende Inhalte, Aufforderungen zum Lesen etc.) wird das Mitglieds-Konto gesperrt.“
Das Beleidigungen und Anschuldigungen ebenso wie Beschimpfungen leider inzwischen in den Kommentaren ebenso üblich sind wie in einigen Gästebüchern, gehört leider schon zum Alltag. Ich hoffe das viele von der Möglichkeit Gebrauch machen solche Kommentare löschen zu lassen, da sie die Freude am lesen und auch kommentieren doch erheblich beeinträchtigen.
Gelegentlich ist auch recht auffällig das manche User ihren Standardkommentar per copy & paste bei einer Reihe von Berichten abgeben. Lese ich also bei einer Vielzahl von Berichten immer wieder den gleichen Kommentar vom gleichem User der in der Form von: „Wieder ein sehr guter Bericht von Dir“ finde ich die Einfallslosigkeit dieser User doch eher erschreckend.
Besonders spannend finde ich es immer wieder wenn ich einen Kommentar mit einer Frage oder Anmerkung zu meinem Bericht erhalte, den ich mit einer Gästebuchantwort: „Siehe Text“ beantworten kann. Gelegentlich kopiere ich die entsprechende Stelle aus meinem Bericht gleich mit ins Gästebuch. Wenn man schon keine Lust zum lesen hat, sollte man auch lieber auf die 3 Punkte für den Kommentar verzichten um sich nicht als Nichtleser zu outen. Ein Punkt nur fürs bewerten ist zwar nicht die Welt, aber immerhin wird der Schein gewahrt.
Besonders gewinnbringend ist es natürlich wenn man einen Kommentar, der inhaltlich nicht wirklich ergiebig ist, in 3 Sätze aufteilt und nicht nur in einem Kommentar zum besten gibt, sondern 3 Kommentare daraus macht. Auf dem Weg zu einer neuen Farbe sicher sehr hilfreich, bekomme man doch jetzt 3 x 3 Punkte fürs kommentieren und einen fürs bewerten, 10 Punkte für einen Bericht sind schon eine lohnenswerte Sache.
Vorgekommen ist es auch schon, dass ich einen Bericht kommentiert habe und die entsprechenden Autoren mir darauf antworten wollten. Meist geschieht dies in Form eines Gästebucheintrags, was eigentlich auch sinnvoll erscheint. Hin- und wieder kommt es aber auch vor, dass ich plötzlich bei meinem Bericht einen neuen Kommentar bekomme. Anfangs weiss ich überhaupt nicht was mir dieser Autor mitteilen will, bis ich dann erfahre, dass er sich für die Antwort auf meinen Kommentar auch die 3 Punkte abholen will, das diese Kommentare sicher nichts mit meinem Beitrag zu tun haben.
Besonders gelungen fand ich auch einen Kommentar, in dem mir nachgesagt wird, dass meine eigene Meinung fehlen würde. Da ich mich bei Beichten über Katzenfutter leider auf Paulchens Körpersprache als Meinung beschränken muss, ist auch dieser Kommentar für mich wieder ein witziger Versuch eine Bewertung zu begründen. Aber vielleicht esse ich ja in Zukunft auch mal das Katzenfutter, gebe dann auch meine Meinung darüber zum besten und bekomme dann sicher jede Menge super Kommentare.
Das jeder Berichte kommentieren kann finde ich grundsätzlich eine sehr sinnvolle Sache und ich möchte auch ganz gewiss nicht, das nur bitterernste Anmerkungen zu den Berichten abgegeben werden. Spaß und nette Grüße lese ich ebenso gerne in meinen Kommentaren wie sinnvolle Anmerkungen. Wenn allerdings die Kommentare nur noch zur Punktejagd verkommen wird es einfach nur langweilig und überflüssig.
Das es fürs kommentieren 3 Punkte gibt, während das bewerten eines Berichtes mit 1 Punkt gewertet wird, ist für mich nicht ganz verständlich. Ich bin mir sicher, wenn es auch nur einen Punkt oder gar keinen für die Kommentare gäbe, würde sicher manch einem die Lust auf sinnlose Kommentare vergehen und die Qualität der verbleibenden Kommentare ansteigen.
Auf viele der Kommentare die ich bisher bekomme habe möchte ich nicht verzichten und ich hoffe das diejenigen (genau Euch meine ich ;-)) auch weiterhin fleißig kommentieren. Wer allerdings glaubt das er mich mit sinnlosen Kommentaren motivieren kann seine Berichte zu lesen wird sicher enttäuscht sein.
Jetzt hoffe ich natürlich ganz, ganz viele Kommentare und allen die meinen Bericht gut finden und meinen dass ich so weitermachen soll, kann ich jetzt schon versprechen: Ich mache sicher nicht so weiter, ich möchte besser werden.
Man liest sich!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-20 19:07:59 mit dem Titel Komm rein und mach’s Dir gemütlich...
Täglich lesen wir bei Ciao viele Berichte von den verschiedensten Mitgliedern und möchten vielleicht von dem einen oder anderen etwas wissen, oder auch auf einen Kommentar von dem- oder derjenigen antworten. Um die Kommunikation zwischen den Mitgliedern von Ciao zu ermöglichen gibt es die Gästebücher.
Jedes Mitglied hat sein eigenes Gästebuch, das auch von Nichtmitgliedern eingesehen werden kann. Einträge in die Gästebücher können nur von Mitgliedern vorgenommen werden. Die Gästebücher sind recht leicht zu finden. Klick man den Namen eines Mitglieds an, gelangt man in seinen Account und findet neben der Auflistung der Beiträge den Hinweis „Gästebuch“ und darunter ein Kästchen, in das man seine Nachricht schreiben kann. Klick man jetzt auf absenden ist der Eintrag im jeweiligen Buch zu lesen.
Das Gästebuch lesen kann man, indem man den Link „Gästebuch lesen“ anklickt und auch über den Link „Alles über mich“ kann man das Gästebuch betreten. Über den Einträgen im Gästebuch ist das ausführliche Profil des Mitglieds zu sehen, indem man je nach Auskunftsfreudigkeit des einzelnen mehr oder weniger über ihn oder sie erfährt. Die Gästebucheinträge sind so sortiert, dass der aktuellste Eintrag immer an oberster Stelle steht. Der Name von demjenigen, der uns eine Nachricht hinerlassen hat, ist mit seinem Account verlinkt, sodass man sofort antworten kann, ohne ihn über die Suchmaschine lange suchen zu müssen. Neben dem Namen kann man anhand des Datums und der Uhrzeit sehen, wann die Nachricht eingetragen wurde. Man kann sich durch das CIS auch eine Mail schicken lassen, durch die man über neue Einträge informiert wird.
Wer möchte kann sein Gästebuch auch mit einer persönlichen Note versehen, wie z. B. die Farbe oder die Schriftart und Größe verändern. Das schlichte weiße Ciao-Design finde ich aber recht passend. Ob es bei den Einträgen eine maximale Wortzahl gibt ist mir nicht bekannt, meine Einträge passten bisher immer in voller Länge in jedes Gästebuch.
Das Gästebuch bei Ciao ist eine gute Möglichkeit um sich mit anderen Mitgliedern über die verschiedensten Dinge zu unterhalten und auszutauschen. Das Gästebuch soll auch verhindern, dass die Funktion „Kommentare“ für Mitteilungen „missbraucht“ wird, die mit dem Bericht weniger, oder gar nichts zu tun haben.
In meinem Gästebuch finde ich jeden Tag einige neue Einträge. Über die meisten freue ich mich und erwidere sie gerne, da es sich um nette Grüße handelt und hin- und wieder auch ein gemeinsames virtuelles Kaffeetrinken stattfindet. Oft hat sich schon eine nette Plauderei entwickelt oder es wurde einfach nur ein wenig Spaß gemacht und herumgeblödelt. Sollte der eine oder andere längere Zeit auf einen Eintrag nicht reagieren, macht man sich schon seine Gedanken und fragt sich besorgt, ob der- oder diejenige womöglich krank sein könnte.
Neben den täglichen Unterhaltungen via Gästebuch finden sich natürlich auch hin- und wieder Einträge von mir weniger bekannten Mitgliedern, die mir mitteilen, dass sie mich in ihr CIS aufgenommen haben, oder sich auch darüber beklagen, dass sie sich auf irgendeine Art und Weise von mir vernachlässigt fühlen. Auch Einträge mit denen ich zum umbewerten eines Berichtes aufgefordert werde, oder auf einen Kommentar meinerseits in einen mehr oder weniger freundlichem Ton angesprochen werde, finden sich in meinem Gästebuch. Die meisten Einträge beantworte ich gern und auch auf weniger freundliche, die erfreulicherweise bei mir nicht so häufig der Fall sind, antworte ich soweit ich nicht das Gefühl habe, dass ich nur zu einer unbedachten Antwort provoziert werden soll.
Wie fast alle Mitglieder gab es auch bei mir schon Einträge von frustrierten Schreibern, die mich in ihrem Zorn über eine Bewertung als blöde Sau, doofe Nuss und ähnlichem bezeichnet haben. Auf diese Einträge reagiere ich gar nicht mehr, da sie zum Glück ausgesprochen selten der Fall sind und bisher immer von Mitgliedern kamen, die binnen kürzester Zeit von der Ciao-Bildfläche wieder verschwunden waren. Diese weniger freundlichen Gästebucheinträge kann man auch durch Ciao löschen lassen, wenn sie denn zu unverschämt sind.
Schon des Öfteren fand in meinem Gästebuch, wie auch in vielen anderen, eine der sogenannten Gästebuchpartys statt. Bei diesen Partys werden die Gästebücher wie ein Chat genutzt und es ist keine Seltenheit wenn nach einer Gästebuchparty schnell mal 1000 Einträge an einem Abend dazukommen. Die Gästebuchpartys sind eine gute Möglichkeit einige Mitglieder kennen zulernen, zu denen man sonst weniger Kontakt hat. In den meisten Fällen kommt ein recht unterhaltsamer, lustiger Abend zustande und man erfährt doch einiges von den Mitgliedern, das über die neuesten Berichte, Fakern oder ungerechte Bewertungen hinausgeht.
Da die Gästebücher alle öffentlich sind, schaue natürlich auch ich öfters mal in andere Gästebücher. An den Einträgen in den einzelnen Gästebüchern ist meisten auch recht schnell zu erkennen zu welchen anderen Mitgliedern eine sehr gute Verbindung besteht, aber auch zu wem es doch eher ein leicht angespanntes Verhältnis gibt. Hin- und wieder kann man Diskussionen über Bewertungen oder Kommentare nachlesen, die auf einer recht sachlichen Ebene geführt werden und bei denen man zwar herauslesen kann dass sehr verschiedene Meinungen vorhanden sind, sich die Beteiligten aber nicht virtuell an die Gurgel gehen.
Während in meinem Gästebuch zum Glück meistens eine recht friedliche Stimmung herrscht, habe ich in manch anderen Gästebüchern manchmal das Gefühl, das ich auf einem virtuellen Kampfplatz gelandet bin. Was mit einer Nachfrage zu einer Bewertung oder einem Kommentar anfängt endet manchmal in einem heftigen Streit der in wüste Beschimpfungen und Beleidigungen ausartet. Gelegentlich mischen sich dann noch weitere Mitglieder ein, feuern die Kampfhähne regelrecht an und die Einträge in den Gästebüchern lassen von der Ausdrucksweise doch sehr zu wünschen übrig. Von einer sachlichen Diskussion kann keine Rede mehr sein, sondern man bekommt das Gefühl, dass es einzig nur noch darum geht den anderen zu beleidigen und öffentlich lächerlich zu machen. Natürlich kommt sofort der zurzeit wohl sehr beliebte Satz: „Für diesen Eintrag in meinem Gästebuch werde ich Dich dem QM melden und dann wirst auch Du endlich gesperrt.“ Wenn ich mir vorstelle ich wäre Mitarbeiter bei Ciao und müsste täglich duzende dieser Mails bearbeiten, würde ich mir wohl vorkommen als wenn ich Erzieher in einem Kindergarten wäre und nicht als ob ich es mit erwachsenen Menschen zu tun hätte. Da verwundert es kaum noch, dass ständig irgendwelche Mitglieder gesperrt werden und ein paar Tage später wieder da sind.
Sicherlich ist das Gästebuch dazu da Unstimmigkeiten zu beseitigen und auch auf Kommentare zu antworten oder auf Anschuldigen zu reagieren. Die Art und Weise wie teilweise in den Gästebüchern reagiert und miteinander umgegangen wird, ist in meinen Augen teilweise lächerlich und erweckt nicht selten den Eindruck, dass einige nur darauf aus sind andere dazu zu provozieren mit nicht „AGB-konformen“ Einträgen zu reagieren. Wir alle haben mal einen schlechten Tag und reagieren auf manche Einträge, Bewertung oder auch Kommentare gereizt und vielleicht auch etwas zu heftig. Allerdings muss man aus einer Überreaktion nicht immer gleich einen Streit provozieren. Querulanten und Streitsuchende wird es immer geben, nur muss man nicht alles bis ins kleinste Detail ausdiskutieren und schon gar nicht auf beleidigende Art. Aber vielleicht ist es manchmal nur eine Art der Frustbewältigung, die eigentlich gar nichts mit Berichten, Bewertungen oder Kommentaren zu tun hat. Ist es nicht einfacher jemanden anzugreifen und so richtig schön fertig zu machen, wenn man ihm dabei nicht in die Augen sehen muss?
Ich bin froh, dass in meinem Gästebuch zurzeit sehr friedlich und ruhig zu geht und wünsche mir, dass es auch in Zukunft so bleibt. Auch bei mir ist es schon zu Unstimmigkeiten mit anderen Mitgliedern gekommen. Meistens konnte es auf einer recht sachlichen Ebene geklärt werden und wenn ich merke, dass jemand versucht mich zu provozieren und in einen sinnlosen Streit zu verwickeln, dann reagiere ich nicht mehr.
Das Ciao Gästebuch kann sehr viel Spaß machen und gibt auch die Möglichkeit andere Mitglieder besser kennen zulernen, soweit es in der virtuellen Welt überhaupt möglich ist. In meinem Gästebuch ist jeder willkommen und ich werde mich weiterhin bemühen alle Einträge zu beantworten, soweit es möglich ist. Auch auf Fragen zu meinen Bewertungen oder Kommentaren antworte ich gern, allerdings macht auch bei mir der Ton die Musik.
Häufig kam bei verschiedenen Mitgliedern schon der Wunsch auf, einige Einträge selbst löschen zu können. Mir ist es recht egal, so schlimm finde ich bei mir keinen Eintrag, dass ich nicht damit leben kann. Interessant wäre vielleicht eine Art „User ignorieren Liste“, durch die jeder für sein Gästebuch „speziellen“ Freunden die Möglichkeit nimmt, das Gästebuch voll zu schmieren, wenn es denn mal wieder jemand zu bunt treiben sollte.
Mir würde ohne das Ciao-Gästebuch ein wichtiger und sehr unterhaltsamer Teil fehlen. Ohne die virtuelle Morgenknuddelei, die Unterhaltungen, die teilweise über Ciao hinausgehen und auch manchmal die tröstende Worte von anderen wenn ich krank oder einfach nur genervt bin, würde mir bei Ciao schon etwas fehlen.
Ich finde es gut und richtig, wenn den Gästebüchern Konflikte geklärt werden und versucht wird Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Kein Verständnis habe ich allerdings, wenn auf Teufel komm raus beleidigt wird und manche Mitglieder sich aufführen, als wenn sie ihre Erziehung beim einloggen schon vergessen haben. weiterlesen schließen -
ms-programs.de - DIE BESTE CIAO- FANSEITE im NETZ ! ! ! !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer bei Ciao schreibt, der sollte diese Fanseite kennen. Man bezieht hier wichtige Infos über Ciao- Themen, kommt interessanten Mitgliedern näher und lernt eine Menge von anderen Schreibern. Die Funktionen sind für echte Freunde dieser Ciao- Gemeinschaft sehr nützlich und erleichtern einem das Autorenleben ungemein. Im Chat kann man plaudern, im Forum Probleme bereden, an Umfragen teilnehmen und Profile erstellen. Außerdem läßt sich das durch ein spezielles Programm das Vertrauen überprüfen und an Gewinnspielen teilnehmen.
Nachdem ich mit ein wenig Wartezeit auf die Startseite gelangt bin, läßt sich schnell und leicht erkennen, das diese Fanseite irgendetwas mit unserer Meinungsplattform Ciao.de zu tun hat. Orange und weiß dominiert hier in der Farbgestaltung und zeigt sich hell und freundlich dem Besucher. Wer aber glaubt, das Ciao selber diese Webseite erstellt hat, der irrt:
Hinter diesem Projekt steckt eine Privatperson, daher ist diese Seite auch unabhängig von Ciao. Der Autor emem hat in mühevoller Arbeit diese beeindruckende Seite aufgezogen und wird von vielen ungenannten Mitgliedern mit Ideen und Neuerungen unterstützt, so das sich diese Seite zu einem absoluten In- Treffpunkt für Ciao- Autoren entwickelt hat.
Man erkennt die Seite nicht wieder, wenn man sie im Vergleich zum Start von ms-programs.de vergleicht. Allen ein Dankeschön von mir, das sich jemand all diese Mühe gemacht hat, und uns mit dieser Seite täglich Spaß bereitet.
Diese Seite und ihre Funktionen:
Obere Navigationsleiste
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Forum
Das Forum ist eine sehr informative Funktion, in der ich täglich über den Verlauf und die einzelnen Schwierigkeiten und Neuigkeiten bei Ciao unterrichtet werde.
Ein Forum gibt den Ciao – Autoren hier die Möglichkeit auf Fragen einzugehen oder Probleme zu veröffentlichen und jeder ehrliche Autor kann hier einen wertvollen Beitrag leisten.
Nach einer kleinen Anmeldezeremonie kann sich hier jeder sinnvoll zu Wort melden und seine Eintragungen vornehmen. Hier werden Fragen zu Ciao gestellt und sinnvolle oder weniger sinnvolle Diskussionsbeiträge zum allgemeinen Leben eingetragen. Wer eine sachliche Frage hat, bekommt meist sehr schnell eine Antwort von anderen Autoren und gehört deswegen für mich zu einem der wichtigsten Gründe diese Seite aufzusuchen.
Manchmal geht es hier ganz schön zur Sache, wenn einige Leute hier ihrem Unmut freien Lauf lassen, oder aktuelle Themen zu Tagesgeschehen angesprochen werden, aber die Aktualität und der Informationswert dieser Funktion für Ciao- Mitglieder ist sehr gut. Wichtig ist natürlich auch hier, das man fair und sachlich miteinander umgeht.
Chat
Ich war wirklich kein Freund von Chats, als ich vor etwa einem Jahr zum ersten Mal diese Seite benutzte. Irgendwann einmal faßte ich den Mut und meldete mich rasch und unkompliziert an und bekam per e-mail mein eigenes Paßwort zugeschickt. Loggt man sich heute in den Chat ein, wird man zuerst auf die zu beachtenden Regeln aufmerksam gemacht, um den Leuten den Sinn und ihre Grenzen aufzeigt.
So ist es nicht erwünscht für Ciao- Berichte zu werben und andere Leute zu beleidigen, oder Werbung für Private Homepages zu machen. Akzeptiert man diese Regeln, tritt man ein ins Reich der Ciao- Autoren. Hält man sich im Chat nicht an die Regeln, greift der Admin ein und meldet sich zu Wort.
In 8 verschiedenen Räumen haben hier die Chatter die Möglichkeit miteinander zu kommunizieren und sich über ihr Hobby auszulassen. Der Besucherrekord steht bei etwa 25 Anwesenden gleichzeitig und nach meiner Erfahrung sind ist der Ansturm im Chat zwischen 22 – 3 Uhr am Größten und gegen 18 Uhr ist er auch gut besucht. Bislang haben sich fast 1.200 Leute im Chat angemeldet.
Das Design ist schlicht, die Farbauswahl vielleicht etwas knapp, die Buchstaben sind auf dem weißen Hintergrund gut erkennbar und die Ladezeiten sind bis auf wenige Ausnahmen in Ordnung.
Der Chat beinhaltet eine Vielzahl von nützlichen Funktionen, unter Einstellungen kann man sein Profil anpassen , es ist möglich zu Flüstern, andere Chatter direkt anzusprechen, bunte und witzige Smilies und Bilder in den Raum zu werfen, kursiv zu schreiben und direkt auf die Ciao- Profile der Chatter zu gelangen. Musikfreunde haben sogar die Möglichkeit über ein Radio unter mehreren Musikkanälen ihre Richtung auszuwählen
Ich bin gerne hier um andere Ciao- Mitglieder kennenzulernen, mit meinen Vertrauten zu privater zu reden, Leute zu ärgern, witzige Diskussionen zu haben, Betrüger bei Ciao aufzufinden und den Ärger über negative Themen zu bereden. Durch diesen Chat habe ich gelernt, andere Schreiber viel besser zu verstehen, habe andere Qualitäten bei mir entdeckt, Kritik verteilt und eingesteckt, harte Auseinandersetzungen über Bewertungen geführt und Loggin- Probleme bei Ciao bereinigen können.
Es gab manchmal Stunden, da ging bei Ciao nichts, und habe ich dann diesen Chat aufgesucht, wußte ich sofort, das ich nicht als einziger das Problem hatte. Weil eigentlich fast immer jemand da ist, der Ahnung von Ciao hat, kam ich immer sehr unkompliziert zu meinen nötigen Informationen und habe so sehr viel von anderen Mitgliedern gelernt.
Sowohl im Bezug auf Ciao – als auch im realen Leben.
Hier wird einem bei fast jedem Problem nett und unkompliziert geholfen, man muß eben auch nur nett und charmant zu den anderen Autoren sein...
Nach einer Weile habe ich hier eine Menge sehr freundlicher Menschen kennengelernt und fühle mich wirklich sehr wohl im Chat. Man kann sich streiten oder lieb zueinander sein, eher im Hintergrund das Geschehen betrachten, oder laute Witze reißen, jedem, wie es ihm gefällt.
Durch den Chat vertieft sich die Ciao- Gemeinschaft, und die Interessengemeinschaft rückt näher zusammen. Irgendwann tritt Ciao in den Hintergrund, und es entwickeln sich ungewöhnliche Beziehungen zu ungewöhnlichen Menschen, und dabei ist die Farbe in der Community, das Alter oder das Aussehen völlig unwichtig. Neben dem hohen Informationswert in diesem Chat, steht hier die persönliche Bindung für mich an nächster Stelle, man liest Autoren, mit denen man virtuell geredet hat, mit ganz anderen Augen, traut sich auch eher eine harte Kritik zu, und freut sich förmlich etwas von dem anderen Mitglied zu lesen.
Wir haben hier schon Geburtstage und Farbwechsel gefeiert und uns über brisante Themen auseinandergesetzt, daß ich mittlerweile bin ich wirklich ein Freund von diesem Chat geworden bin.
News
Wie sich diese Seite weiterentwickelt hat, kann man auf diesem Link sehr gut nachvollziehen. Da diese Seite schon eine Anzahl von Qualitätssteigerungen hinter sich gebracht hat, ist die Liste der Erneuerungen hier schon chronologisch aufgeführt und erzählt in kurzen Worten die Geschichte dieser Seite. Falls sich auf dieser Seite etwas verändert, kann man sich hier darüber informieren.
Umfrage
Merkwürdiger Weise gibt es zwei Links mit Umfragen. Auf der oberen Navigationsleiste kann man sich zum Thema Politik, Ciao- Bewertungen und den Surfzeiten befragen lassen. Diese Funktion ist für mich ein wenig überflüssig, und könnte auch in die Umfragen- Galerie übernommen werden.
Vertrauen
Auch diese Funktion hat sich für mich schon als sehr nützlich herausgestellt. Wenn sich jemand aus meinem Vertrautenkreis entfernt hat, dann möchte ich schon gerne wissen, wo das Problem liegt. Um eine regelmäßige Kontrolle zu ermöglichen, kann man sein Netz des Vertrauens speichern und auch die Mitglieder, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Für eine regelmäßige Überprüfung meines Vertrautenkreises läßt sich die Liste abspeichern, aktualisieren und schnell überprüfen. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht, mit dieser Funktion zurechtzukommen, aber inzwischen kommt auch ein technischer Idiot wie ich leicht damit zurecht.
Surftipps
Als Surftipps werden hier einige Kategorien angeboten, die dem Webmaster positiv aufgefallen sind und die er uns empfehlen kann. Ich habe mir zweimal einen Einblick verschafft und mir verschiedene Angebote angeschaut, ohne wirklich begeistert zu sein, aber interessant fand ich besonders einen Webtip zum Thema Internet Dienste.
Ciao...
Dieser Link bringt den Betrachter zum Schmunzeln, denn hier werden verschiedene ungewöhnliche und witzige Dinge aufgezeigt und Pleiten, Pech und Pannen veröffentlicht. Leider verändert sich dort seit einige Zeit nicht viel, dabei hat Ciao doch noch einige Kuriositäten zu bieten, die hier ihre Veröffentlichung verdient hätten.
Linke Navigationsleiste
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Home
Wer hier drauf klickt, kommt jedesmal wieder auf die Startseite zurück.
Earn money
Auf diesem Link kann man in gebündelter Form nachlesen, wie bei Ciao Geld verdient werden kann und in welchen Kategorien wie bezahlt wird. Für Ciao- Anfänger ist diese Funktion sehr geeignet, weil man verständlich über die Grundfunktionen bei Ciao.de informiert wird und sich so eine Menge Arbeit erspart und nach dem Lesen der Informationen einfach Schlauer ist.
ms win
Hier spielt der Ciao- Mitglied ein kleines Lottospiel und versucht 6 Richtige aus 49 Zahlen zu erraten und dadurch sein Konto ein wenig aufzubessern.
Zur Zeit wird dieses Tipspiel einmal im Monat, meist gegen 21 Uhr vorgenommen und wird von den Freunden dieser Seite auch sehr gut angenommen. Wer alle 6 Richtige tippt, kann auf einen Gewinn von 5 € rechnen, bei 3 Richtigen darf man sich noch auf 0,50 € freuen. Ich habe schon dreimal an diesem Gewinnspiel teilgenommen, allerdings noch keinen Treffer gelandet. Aber ich werde auch weiterhin meine 6 Zahlen für das Lottospiel abgeben.
Wie wäre es im Zuge der Fußball- Weltmeisterschaft mit einem Tipspiel zu einzelnen Spielen oder Tips zum zukünftigen Weltmeister?
Stammtisch
Hier wird die Vergangenheit aufgearbeitet und an zukünftigen Stammtischen gefeilt und Ideen für neue Zusammenkünfte beratschlagt. Zu jedem Stammtisch gibt es auch Links zu Berichten, die mit den Treffen zu tun hatten und mehr oder weniger hübsche Fotos von zurückliegenden Stammtischen werden zusätzlich präsentiert. Jeder Stammtisch hat seine eigene Geschichte und hier findet man den genauen Überblick, wer über welchen Stammtisch berichtet hat. Ohne ms-programs.de wären solche Treffen ungleich schwerer zu organisieren, denn von hieraus werden oft die ersten Impulse für ein Ciao- Mitglieder Treffen gesetzt und letztendlich auch verwirklicht.
Meine Anmeldung für den legendären Stammtisch im „Sion“ in Köln habe ich über diese Funktion getätigt und auch schon jetzt wird kräftig für ein großes Sommertreffen geworben. Wer in der Zukunft einmal auf ein Treffen von Ciao teilnehmen möchte, sollte unbedingt erst einen Blick auf diese Funktion werfen, ich habe es jedenfalls nicht bereut.
Umfragen – Galerie
Hier werden Umfragen an die Mitglieder gestellt und wer will kann sich hier beteiligen. Hier werden Themen vom Stammtisch, über Prämien Fonds und dem Altersdurchschnitt befragt. Unregelmäßig stellt der Webmaster hier neue Umfragen, an denen ich mich auch immer gerne beteilige.
Profilmaker
Noch sehr neu und daher im Aufbau befindet sich die Funktion des Profilgestalters.
Hier kann man mit einfachen Mitteln ein Profil in „html“ erstellen und so seinem Gästebuch einen neuen Anstrich verleihen. Es dauert ein wenig bis man mit dieser Funktion zurechtkommt, aber mit etwas Geduld läßt sich ein ansehnliches Profil erstellen, das sogar ein Laie wie ich es schnell verstanden hat. Auch diese Funktion hat seine Berechtigung auf dieser Seite und wird sich auch bestimmt noch weiterentwickeln.
Bettter QM
Mit dieser Funktion lassen sich Meldungen von Fehlverhalten beim Ciao- Management sehr einfach und ohne großen Aufwand. Auch dieses Tool hat ein Ciao- Mitglied erstellt und damit der Seite mehr Nutzen beigesteuert. Ich nutze zwar immer noch das Ciao- Community- Center (CCC), werde mich aber in den nächsten Wochen einmal über diese Funktion schlauer machen.
Award
Viele Leute helfen an Spaßfaktor dieser Seite mit. So hat ein Mitglied von Ciao sich verschiedene Auszeichnungen überlegt, die er unter den Autoren verteilt hat. Meist waren die Awards liebevoller Natur, auch wenn ich mir bei meiner Auszeichnung, die ich für den „geilsten Gesichtsausdruck im Profilfoto“ erhalten habe, nicht ganz sicher. Diese Auszeichnung ist zum Spaß und von eher ideellem Wert und ohne wirkliche Berechtigung, aber mit angenehmer und persönlicher Note.
Solche Auszeichnungen könnte ich mir auch sehr gut für Ciao.de vorstellen, wo vielleicht einzelne Profile, oder witzige Autorennamen mit einer Auszeichnung bedacht werden oder so etwas wie der Aufsteiger der Woche, der Faker des Jahres oder der Klicker des Monats.
Sponsoren
Keine gute Seite kann ohne einen Sponsor überleben, und auch die Gewinnspiele müssen irgendwie finanziert werden. Hier finde ich Links zu den Geldgebern aus dem Internet, und Anbieter aus der Reisebranche und diverse kleinere Anbieter sind nicht uninteressant.
Hilfe
Wer Problem beim Einloggen hat, dem kann hier geholfen werden. In knappen Sätzen werden Ursachen erklärt und Tips zu den Einstellungen vorgenommen.
Newsletter
Ich habe diesen Newsletter erst vor einem Monat einfach durch die Angabe meiner Mailadresse beantragt und anschließend durch die Freischaltung der Bestätigungs-Mail angenommen. Seither habe ich ein Schreiben mit den Infos über Neuerungen erhalten. In Zukunft werde ich sicher keine Veränderung mehr verpassen, da dieser Newsletter regelmäßig erscheint, wie ich mir habe erzählen lassen. Wer informiert sein möchte, sollte sich diesen Newsletter ins Abo holen.
Impressum
Hier stellt sich der Baumeister dieser Seite kurz vor und steht für Fragen, Anregungen und Fanpost mit seiner Adresse zu Verfügung.
Gästebuch
Jeder Private Homepage hat sein Gästebuch, und so auch diese. Hier habe ich meine Spuren schon vor einigen Monaten hinterlassen, und rate Jedem, es mir gleich zu tun. Wenn man dieses Gästebuch durchblättert, fallen einem viele bekannte Namen aus dem Ciao- Alltag auf , die hier ihre Glückwünsche und Anregungen für diese Seite eingetragen haben. Wer mag, kann seine Einträge mit bunten Smilies verzieren, oder einfach nur ein paar kurze Worte aufschreiben.
Counter
Über 88.000 Zugriffe hat diese Seite bislang, diese Zahl liest man auf genau diesem Zähler( Stand 27.5.2002). Es wird sicher nicht lange dauern, und auf ms-programs wird man die 100.000 knacken, denn diese Seite entwickelt sich immer positiver.
Fazit:
Diese Seite sollte jeder Freund von Ciao einmal besucht haben. Wer gerne mit Leuten plaudert, ist im Chat sicher gut aufgehoben, der zwar manchmal etwas langsam ist, aber dennoch seinen Sinn erfüllt, er bringt die Leute näher und enger zusammen. Ohne diesen Chat wären sehr wahrscheinlich unsere Gästebücher gefüllt mit technischen Fragen oder anderen Diskussionen, die sich auf so einer großen Plattform wie Ciao.com mit der Zeit ergeben. Durch den Chat kann man sich ohne große Probleme miteinander austauschen und die Meinung sagen, ohne Gästebücher unnötig zu strapazieren und Mißverständnisse aufkommen zu lassen. Wer Fragen zum Meinungsforum hat kann sich im Forum einschreiben und kann sehr schnell auf Hilfe rechnen und auch sonst verbergen sich sehr hilfreiche Informationen auf dieser Fanseite.
Die Qualität der Seite wird immer weiter angehoben, weil immer mehr Mitglieder ihre Ideen einbringen, und so der Seite Verbesserungen geben.
Ich finde eigentlich fast jede Funktion an dieser Seite nützlich und kann deswegen diese Seite jedem Ciao- Mitglied empfehlen, denn hier lernt man schnell und viel und es kommen sich alle Autoren etwas näher. Und nun geht’s los: www.ms-programs.de - denn hier mach ich KRAWALL....
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-09 12:29:10 mit dem Titel Das NETZ des VERTRAUENS bei Ciao - EIne schöne FUNKTION ! ! ! !!!
Mein Netz des Vertrauens ist eine Ansammlung aus kreativen und liebevollen Chaoten, die sich jeder auf ihre Weise bei mir bemerkbar gemacht haben und zu irgendeinem Zeitpunkt mein Vertrauen gewonnen haben. Wer einmal in diesen Kreis aufgenommen wurde, hat es schwer sich wieder zu verabschieden. Ich wünsche mir natürlich, das meine Vertrauten meine Berichte lesen, und für gut befinden, aber wer wünscht sich das nicht?
Ich sehe das Netz des Vertrauens (kurz NdV) als eine übertrieben umschriebene Funktion, die wohl inzwischen vom eigentlichem Wunsch von Ciao abweicht, und daher etwas falsch interpretiert wird. Der Ausdruck verwirrt etwas, weil ciao eigentlich erwartet, das man den Autoren vertraut, die subjektiv gesehen gute und sehr hilfreiche Berichte schreiben. 100 Autoren könnte man theoretisch in seine Liste nehmen. Daher erscheint mir die Zahl von 83 (!)Vertrauten, die ich bei mir aufgeführt habe nicht zu hoch gegriffen und läßt mir den Spielraum, den einen oder anderen angenehmen User aufzunehmen.
Ist man in den einzelnen Produktkategorien, kann man neben dem Datum und der Nützlichkeit auch die Berichte seine Vertrauen schneller finden, sofern jemand darüber ein gesuchtes Produkt geschrieben hat. Dadurch bin ich schon auf die diverse „Altlasten“ meiner Vertrauten gestoßen.
Der Ciao- Info- Service informiert mich immer sofort, wenn sich ein neuer Vertrauter bei mir eingefunden hat.
Wie vertraue ich ?
Ein Klick genügt, und du bist dabei...
Wer einen Account bei Ciao.de eröffnet hat, kann sofort loslegen und nach seiner Ansicht „guten“ Autoren sein Vertrauen aufdrücken.
Man kann dies über das Profil des Auserwählten tun, oder direkt bei einem Bericht des Autoren erledigen und steht anschließend in dessen Vertrautenliste und im eigenen Netz des Vertrauens ganz oben und kommt so leicht durch einen Klick auf den Autorennamen auf sein Profil.
Wann vertraue ich ?
Jeder Einzelne in meiner Vertrautenliste hat seine eigene kleine oder große Geschichte in meiner aktiven Karriere auf dieser Meinungsplattform, und jeder von ihnen hat durch den entscheidenden Klick und die Aufnahme in mein Netz des Vertrauens einen erheblichen Vertrauensbonus von mir bekommen und sollte ihn nicht unnötig riskieren.
Mittlerweile bin ich ziemlich geizig geworden, was meine Vertrautenliste betrifft, wo ich früher fröhlich und offenherzig meinen Klick setzte, werden nach einigen Erfahrungen die Neuzugänge kritisch überprüft und aufmerksam beobachtet. Viele Autoren haben mein Vertrauen durch viele aufmerksame Lesungen und Kommentaren bei meinen zahlreichen Berichten gewonnen, da ich merkte, das sie sich wirklich für meine Themen interessiert haben und zumindest den Ansatz davon verstanden haben und dies auf liebevolle Weise darstellen konnten.
Oftmals ist dann die Qualität der Berichte für mich nur nebensächlich, obwohl sich Ciao dies im Grunde genommen so vorgestellt haben mag und dadurch diese Funktion vielleicht etwas falsch verstanden wird, oder Ciao sich einfach etwas unglücklich ausgedrückt haben mag.
Natürlich sollte jemand, der mit meinem Vertrauen rechnen will, sich schon ins Zeug schmeißen, und versuchen einen hohen Qualitätsstandard zu schreiben. Ab einem gewissen Punkt zählt für mich aber eher eine persönliche Ebene.
Viele meiner Vertrauten sind in den Genuß meines Vertrauens gekommen, nachdem ich sie durch Stammtische oder Chat auf der Ciao- Fanseite ms-programs.de näher kennengelernt habe und über die Sachlichkeit hinweggekommen bin, und mein Vertrauen andere Formen annimmt.
Eine andere Klasse sind die Autoren, die in meinen Augen sehr ansprechende Berichte in nachvollziehbarem Abstand schreiben, und so einen korrekten Eindruck hinterlassen.
2 Autoren bekamen nach kurzem Nachdenken mein Vertrauen, weil mich einer ihrer Berichte persönlich sehr berührt hat.
Ich muß einfach das Gefühl bekommen, das mein Vertrauter auf meiner Seite steht, und sich in seinem Sinne auf dieser Plattform bewegt und mit mir freundlich, offen und fair entgegenstellt.
Was können meine Vertrauten erwarten?
Im Grunde genommen können meine Vertrauten nichts erwarten.
80 Community Punkte werden auf ihrem Punkte- Konto gutgeschrieben, und beim Vertrauensausspruch erfolgt auch meist ein kleiner gutgemeinter Eintrag ins Gästebuch.
Egal, wer wem vertraut, jeder ist frei von jeder Verpflichtung, muß weder dessen Berichte lesen oder kommentieren, noch fleißig das Gästebuch mit Rosen auslegen oder regelmäßigen Mailkontakt herstellen. Ich bin jedem in meiner Liste positiv gestimmt, und versuche meine Vertrauten sowohl regelmäßig zu lesen und je nach Gefühl zudem Krawall in den Gästebüchern zu veranstalten.
Häufig gehe ich nach Gefühl, bei wem ich mich melde und lasse mich vom Lustprinzip treiben, wenn ich das Bedürfnis verspüre, auf mich aufmerksam zu machen und mit meinen Vertrauten zu kommunizieren.
Wenn einer meiner Vertrauten eine Frage hat, praktische Hilfe braucht oder meine Unterstützung braucht, bin ich je nach Kraft, Lust und Nähe oftmals Bereit zur Seite zu stehen. Erwarten kann das von mir niemand, denn mit einem Klick gehe ich keine Verlobung oder Liebeserklärung ab. Was er aber erwarten kann, ist Offenheit und Interesse an diesem Autoren. Wenn ich einmal nicht auf einen Eintrag oder Kommentar eingehe, oder mich eine Weile nicht melde, muß das keinen negativen Hintergrund haben, vielleicht bin ich einfach etwas zu chaotisch, oder lasse mich dann doch zu sehr von meinen Gefühlen leiten oder einfach zu unaufmerksam.
Wann entziehe ich das Vertrauen ?
Es ist bislang noch nicht sehr häufig vorgekommen, das ich jemandem das Vertrauen entzogen habe. Genauso so schnell, wie das Vertrauen auszusprechen ist, kann man es wieder entziehen. Ein Klick genügt, und der Vertraute ist wieder gelöscht. Fast jeder Vertrauensentzug ist bitter, weil es manchmal auch etwas mit Vertrauensbruch zu tun hat und Ende eines Vertrauensverhältnisses aufzeigt, aber dieser Schritt ist manchmal notwendig und unumgänglich.
In einigen Fällen waren mir diese Vertrauten einfach nicht lange genug auf dieser Seite und sollen nicht als Karteileichen in meinem Netz des Vertrauens bestehen. Bis es dazu kam, mußten aber schon einige Monate ins Land ziehen.
Wer 4-5 Monate keinen Bericht schreibt, muß bei jedem Up- Date einen großen Schutzengel haben, oder einfach nur sehr eindrucksvoll in meinem Gehirn verhaftet sein.
Es gab etwa eine Handvoll Vertrauter, denen ich mein Vertrauen entzogen habe, und es mir heute noch unangenehm im Hinterkopf geblieben ist. Bei einem hat mich seine Einstellung zu Ciao, bei einem anderen die Abzocker- Mentalität geärgert, ein dritter wiederum ist mit mir häufiger im Chat aneinander geraten und irgendwann hatte ich das Gefühl, mein Vertrauen wäre nicht mehr gerechtfertigt und erwünscht. Da rede ich inzwischen nicht mehr lange herum, wer mein Vertrauen nicht haben möchte, der soll es nur sagen, andere würden sich unter Garantie sehr freuen.
Wie erkenne ich,ob man mir das Vertrauen entzogen hat ?
In seinem Profil erkennt man die Anzahl derer Autoren, die einem das Vertrauen ausgesprochen haben und bedauerlicher Weise kommt es mitunter vor, das sie diese Zahl reduziert. Leider hat Ciao selbst keine Funktion, bei der man erkennt, welches Mitglied mich gekickt hat, und wenn sich niemand im Gästebuch verabschiedet hat und wenigstens einen Grund genannt hat, steht man manchmal verdammt auf dem Schlauch und grübelt, wer den nun die treulose Tomate ist, oder ob mir wieder einmal ein inzwischen ehemaligen Mitglied verloren gegangen ist.
Auf www.ms-programs.de findet man unter VERTRAUEN ein sehr nützliches Programm, mit dem ich meine Vertrautenlisten speichern kann und somit in kürzester Zeit einen Einblick bekomme, um welches Mitglied sich mein Netz des Vertrauens reduziert hat. Ich kann diese Funktion nur jedem empfehlen, denn sonst verliert man schnell den Überblick.
Wie reagiere ich, wenn man mir das Vertrauen entzieht ?
Wer mag es schon, wenn man das Vertrauen entzogen bekommt, manchmal mit Grund und Kommentar, häufiger aber wortlos und im Hintergrund. Ich habe dies noch vor einer Weile auch so gemacht, weil ich dort noch einen ganz anderen Bezug zum Netz des Vertrauens hatte, inzwischen kann derjenige mit einem Kommentar rechnen, weil mir dies zu feige war, und man schon erklären sollte, was los ist.
Heute gebe ich in so einem Fall einen zickigen Spruch ab und fertig ist...
Es kam vor, das mir das Vertrauen entzogen wurde, weil jemand in seinem Netz des Vertrauens aufgeräumt hatte und meinte, ich sei nicht mehr darin erwünscht.. Ich hatte diesen Frühjahrsputz mangels regelmäßigem Kontakts nicht überlebt und wurde aus diesem Kreis entfernt, obwohl ich kurz zuvor sogar noch als Lesetip im Kurzprofil zu finden war.
Ich überlegte eine Weile, was ich tun sollte, und entschloß mich am nächsten Tag, diesen Autoren auch aus meinem NdV zu entfernen Ich konnte die Entscheidung und Vorgehensweise sicher nachvollziehen, fragte mich aber wie vertrauenswürdig ich jemanden ansehen kann, der mir von sich aus nicht vertraut und mir insofern das Mißtrauen ausspricht?
Auch hier handelt jeder, wie er seine Maßstäbe setzt und klare Richtlinien gibt es hier nicht.
Fazit:
Nützlich kann ich diese Funktion schon nennen. Eine ganze Reihe für mich hochwertige Vertraute tummeln sich bei mir im Netz, und je nach Lust und Laune kommt man sich näher und bildet wirkliche Vertrauensnetze.
Das eigentliche Vertrauen ist aber nicht mit einem Klick ausgesprochen und läßt sich garantiert nicht am Netz des Vertrauens ausmachen. Ein wirkliches Vertrauen nach Wunsch von Ciao ist es häufig nicht, aber in vielen Fällen für mich schon ein Beweis von Klasse und positivem Auftreten, wenn sich ein neuer Klick auf den Vertrauensbutton angebahnt hat.
Diese Funktion weckt häufig Emotionen, mal positiv und auch einmal negativ und entfernt sich mehr und mehr von AGB- Konformen Qualitätsmerkmalen und nimmt einen Freundschaftlichen Charakter an.
Wer mit seinem Vertrautenkreis vertrauenswürdig umgeht, kann eine Vielzahl schöner Momente auf dieser Plattform erleben und sich angenehm weiterentwickeln.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-04 20:16:11 mit dem Titel QUALITÄT BEIM QM ? NUR WENN DIE BOCK HABEN ! ! !
Wenn man eine Weile auf dieser Plattform ist, die Bewegungen und Strömungen kennt, gewinnt man einen Einblick in die tiefen Abgründe die sich hier zum Teil abspielen.
War ich zu Beginn noch ein ziemlich naives Ding, habe auch meine Fehler gemacht, kam irgendwann einmal der Tag, wo man sich mit dem QM (Quality Management) auseinandersetze, bzw. sich leider damit auseinander setzen musste.
Das Quality Management ist dafür eingesetzt worden, das sich die Qualität auf Ciao hält, das Mißbräuche gemeldet werden können, Fragen zu Ciao beantwortet werden und Vorschläge zu Produkten schneller bearbeitet werden können. Nach meinen Informationen sitzt diese Truppe in Spanien und versucht von dort aus Ordnung auf der Plattform zu schaffen.
Wem ein Mißbrauch auffällt, kann dies unter „Kontakt“ relativ stressfrei bearbeiten und bekommt so die Chance die Qualität zu erhöhen und den Regelbrechern das Handwerk zu legen und sie zu melden. Es hat sehr lange gedauert, bis ich mich an so etwas beteiligt habe, denn es ist nie meine Art gewesen zu „petzen“, aber irgendwann ist bei jedem die Grenze erreicht, und man muss versuchen sich zu wehren.
Ich fahre hier meinen Stil, der sich aber weiträumig an die AGB´s hält, das gleiche erwarte ich natürlich auch von allen anderen Autoren. Es kommt aber immer öfter vor, das mir auffällt, das andere Autoren diese Regeln nicht so genau nehmen, sondern vorsätzlich gegen die korrekten Umgangsformen verstoßen. Fällt einem so etwas auf, hat man verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen: Man kann den Mißbrauch beim QM melden, oder man kann die Augen zumachen und die Vorgänge verdrängen. Ich habe eine ganze Weile nichts gemacht, es war mir eigentlich egal, ob jemand gegen diese Regeln verstößt. Aber je bekannter man wird, je höher die Leserzahlen sind, um so heftiger wird man angegangen, um so ätzender wird der Ton und die Hinterlistigkeit gegen einen.
Ich möchte nun hier einige Beispiele schildern, bei denen ich mit dem QM zu tun hatte, und welche bitteren Erfahrungen ich in meiner mittlerweile 2 Jährigen Karriere auf dieser Plattform gemacht habe.
~Rachebewertungen:~
Ein Mißbrauch bei Ciao sind Rachebewertungen. Verteilt man auf einem Bericht eine „negative“ Bewertung, kommt manchmal recht schnell ebenso eine negative Bewertung bei einem seiner Berichte. Diese können zum Teil gelöscht werden, aber auch da tut es sich das QM recht schwer.
Als vor einigen Monaten am Wochenende krankes Volk auf dieser Plattform für Unruhe sorgten, war auch ich unter den „Opfern“ und wurde mit „nicht hilfreich“ beglückt. Zu dieser Bewertung bekam ich noch einen sehr netten Kommentar gesetzt, „was für eine Schwuchtel“ ich doch sei.
Es dauerte etwa 2 Wochen und dieser Kommentar wurde gelöscht, aber trotz mehrfacher Anfrage hat man dieses „nicht hilfreich“ erst nach sehr langer Zeit und zahlreichen Anfragen gelöscht, obwohl es für jeden ersichtlich war, das es sich in diesem Fall nur um eine „Rachebewertung“ handeln kann.
Da fühlt man sich schon im Stich gelassen, wenn man sich bei einem Bericht Mühe gibt, und irgend so ein krankes Subjekt ankommt und einem diese Bewertung aufdrückt, und das QM nicht einmal auf 7 ! Anfragen reagiert.
Besonders bitter finde ich persönlich, das man es nicht für richtig ansieht, das „hilfreich“ Bewertungen gelöscht werden. Da nach dem Bewertungssystem von Ciao ein hilfreich schon den Absturz in die unendlichen Weiten der Reihenfolge bedeutet, kann so ein hilfreich sehr abwertend sein. Ich habe im Grunde genommen kein wirkliches Problem mit hilfreichen Bewertungen, obwohl ich ganz voreingenommen davon ausgehe, das meine Berichte „sehr hilfreich“ sind, und für den Fall, das jemand anderer Meinung ist, darf er mir gern kommentieren, was ihm zu einer besseren Bewertung fehlt.
Leider haben einige Leute dieses System nicht verstanden, und wollen, das ihre Berichte in der Reihenfolge an erster Stelle stehen.
Was sie dann betreiben ist in meinen Augen ein Armutszeugnis: So wird einfach ein zweiter Account aufgemacht, und der Bericht, der diese Kategorie anführt mit einem kommentarlosen hilfreich beglückt. Diese „Abwertung“ wiederfuhr mir persönlich bei 3 Berichten, ein Mixgetränk der Firma Bacardi wäre wohl sonst auf Lebzeiten wohl auf Rang 1 gewesen, hätte es nicht eine arme Wurst für nötig befunden - bei 2 Bewertungen überhaupt - mir das einzige hilfreich aufzudrücken.
Und auch eine Ciao- Fanseite hätte ich ohne dieses hilfreich von einem „Fakeaccount“ wohl auch in dieser Kategorie einen begehrten Rang unter den Top 5 behalten. So aber dümpele ich irgendwo zwischen Rang 40 und 50 herum, wobei andere Berichte nicht einmal ein Zehntel meiner sehr hilfreichen Bewertungen haben, und dennoch vor mir in der Bewertungsskala stehen.
Das verstehe wer will, ich jedenfalls verstehe es nicht. Anfragen ans QM werden in so einem Fall in der Regel mit einer Standardmail beantwortet, in denen man mir mitteilt, das „hilfreich- Bewertungen“ grundsätzlich nicht mehr gelöscht werden. Aus welchem Grundsatz diese Bewertungen nicht mehr gelöscht werden frage ich mich bis heute. Ob dies im Sinne des Verbrauchers ist, wäre meine nächste Frage. Wenn Doppelaccounts oder eindeutige Rachebewertungen vorliegen, ist in meinen Augen das QM dazu verpflichtet, auch Hilfreichbewertungen zu löschen. Ansonsten gibt man jedem Fakeaccount sogar noch Recht diese Selbstjustiz auf dieser Plattform zu erledigen.
Ich möchte noch mal anmerken, das ich der letzte bin, der sich über gerechtfertigte hilfreiche Bewertungen aufregt, sofern diese begründet sind, und diese vielleicht sogar zu Verbesserung der Qualität meiner Berichte beitragen, womit ich aber ein Problem habe, sind die boshaften und hinterlistigen Aktionen, die sich manche Leute einfallen lassen, um andere Berichte schlecht zumachen.
~Kopierte Berichte :~
Ich bin wirklich KEIN Meldefreak, und es fällt mir fast nie auf, wenn sich jemand die Frechheit herausnimmt und Berichte von anderen Autoren auf dieser Plattform kopiert. Es gibt Leute, die sind auf diesem Gebiet Spezialisten und können einen kopierten Bericht schon am Titel erkennen. Ich meide solche Meldungen, weil es mir oftmals zu anstrengend ist, und ich so recht gar nicht weiß, wie man so etwas aufspürt. Natürlich versuchen häufig auch Leute von Webseiten zu kopieren und sich so ihren unberechtigten Ruhm zu ergattern. Etwas arm finde ich, das es da Leute gibt, denen es anscheinend eine helle Freude ist, kopierte Berichte zu melden, und die schon förmlich ihre Abschusslisten haben, und nach jedem gemeldeten Bericht eine Kerbe in ihrem Colt machen. Andererseits ist es natürlich löblich, das Leute so etwas bemerken, sonst würden wir irgendwann alles doppelt und dreifach klicken.
~Spamming:~
Dies ist ein Thema, wo ich mitunter an die Decke gehen könnte. Es gibt einige Kids, die meinen mit kopierten Kommentaren wie „toller Bericht, schau mal bei mir vorbei“, auf besondere Leserzahlen zu kommen. Wer sich hier auskennt, der weiß, das es Quatsch ist, und solche Spammings auf Dauer nur für einen schlechten Ruf sorgen und in der Regel auch vom QM bearbeitet werden. In diesem Jahr habe ich mich schon über einen „hochrangigen“ Autoren, der ausgezeichnete Berichte schreibt geärgert, weil dieser etwa 300-500 Leuten einen sehr persönlichen Text ins Gästebuch geschrieben hat, um quasi als „Dankeschön“ unglaubliche Leserzahlen zu ergattern. Diese Show vollzog er eigentlich regelmäßig, sobald einer seiner wirklich hochklassigen Berichte auf dieser Plattform veröffentlicht wurde.
Das dieser Autor auch noch im Netz des Vertrauens von einem der Macher von Ciao gehört ist in meinen Augen eine Sauerei und macht dieses Gründungsmitglied von Ciao nicht unbedingt vertrauenswürdig. Ich habe diese Geschichte nicht gemeldet, weil ich diesen Autor sehr gern gelesen habe, und nicht auf seine glänzenden Beiträge verzichten wollte, aber warum schreitet in solch einem eindeutigen Fall nicht das QM ein und verwarnt diesen Autor einfach mal? Eindeutiger geht ein „Spamming“ in meinen Augen nicht, und es gibt Leute, welche diese Einträge ins Gästebuch sehr persönlich genommen haben, und sich nahezu geehrt fühlten und diesem Autor aus Dankbarkeit und Unwissenheit neben Lesungen anschließend das „Vertrauen“ schenkten.
Ich habe diesem Autor in sein Gästebuch geschrieben, was ich von dieser peinlichen und unkorrekten Aktion halte, und das ich so was in Zukunft bis zur Bewußtlosigkeit melden werde, da diese Einträge einfach zu persönlich waren und viele Leute nur daraufhin seine Beiträge gelesen hätten. Durch solche Aktionen, hat sich der Autor einiges an Respekt bei mir verscherzt und auch der Respekt bei dem „Ciao-Mitbegründer“ ist dadurch gen Null gesunken.
~Doppelaccounts/Mehrfachaccounts:~
Noch eine Geschichte, wo ich dem QM komplettes Versagen unterstellen muß.
Ich habe zusammen mit Freunden Accounts bemerkt, die sagenhafte 12 (!) Accounts auf eine Person vereinten.
Dieser „Schreiber“ war schon in der höheren Kategorie angesammelt und seit einigen Monaten schmückt ihn der Orangene Punkt. Dieser Autor bewertete seine eigenen Berichte mit sehr hilfreich, um andere Berichte kommentarlos mit seinen anderen Accounts abzuwerten. Es dauerte natü+rlich nicht lange, und der Autor katapultierte sich in die oberen Leserzahlen, jenseits der 100 Lesungen und wurde schon nach kurzer zeit Orange und steuert noch heute seinen „Hauptaccount“ Richtung Bronze.
Ich habe diesen Vorgang einige Male bei Ciao gemeldet, eine Reaktion von vom QM so gut wie gar nicht, oder es waren die üblichen Standardmails nach dem Motto „Es kann leider kein Mißbrauch erkannt werden“, dabei konnte diesen Mißbrauch sogar ein Blinder ohne Probleme entdecken. Ciao macht lieber die Augen zu, denn was man nicht sieht, kotzt einen nicht an.
Einen andere Geschichte fällt mir noch ein, als jemand einen Bericht, der mir persönlich wichtig war, mit einem hilfreich abwertete, ein Autor, der seit fast 2 Jahren nichts mehr schrieb.
Ohne Kommentar, ohne Anzeichen was ihm an diesem Bericht fehlen würde.
In der gleichen Kategorie befand sich nun ein Autor, der sich „zufälliger“ Weise am gleichen Tag wie der Abwerter angemeldet hat, und alle Berichte dieses Autoren mit sehr hilfreich bewertete. Auch hier lag in meinen Augen ganz klar ein „ Doppelaccount“ vor, aber Ciao hat bis heute nicht reagiert auf diese Anschuldigung. Diesen Schreiber habe ich mir natürlich vorgenommen, und ihn im Gästebuch zur Rede gestellt. Was als Reaktion kam, war fast schon zu erwarten: Eine erneute unbegründete Abwertung folgte, ohne Kommentar und wieder konnte ich die kritisierte Person damit in Verbindung bringen.
Eine Meldung folgte, und ebenso die „ernüchternde“ Antwort: „ Es liegt kein Verstoß gegen die AGB´s vor“, teilte man mir mit. Fast noch bitterer, als die kranken Geschöpfe, die sich auf dieser Plattform solcher Tricks bedienen.
Warum frage ich mich, nehmen die mich beim QM nicht ernst? Muß man erst Namen nennen, wurde man erst ab dem Silberlevel für voll genommen? Soll man es diesen hinterlistigen armseligen Figuren gleichtun?
~Unsinnige Berichte melden:~
Jüngst kam der Fall zustande, das jemand mich in einem Bericht erwähnte, und ich diese Erwähnung als beleidigend empfunden habe. Ob es so gemeint war, spielt in meinen Augen keine Rolle, aber wenn jemand so einen Bericht schreibt, erwarte ich, das man sich meine Erlaubnis holt, um Mißverständnisse auszuschließen, oder Korrekturen vorzunehmen. Als der Bericht dann gepostet wurde, war ich ziemlich sauer, weil ich weder mein Ok gegeben hatte, noch in irgendeiner Form auf diesen Bericht einwirken konnte.
Der Autor hat sich nach langen heftigen Diskussionen zu einem Up-Date entschlossen, obwohl ich wert darauf legte, das dieser Bericht gelöscht wird, weil ich in einem solchem Bericht nicht erwähnt werden wollte. Dies habe ich auch kommentiert und mit einer negativen Bewertung honoriert. Inzwischen hat dieser Autor ein Einsehen und hat sich entschlossen diesen Bericht „des Friedens“ Willen zu löschen.
Eine Reaktion vom QM ?
Null ! ! ! Es dauerte geschlagene 3 Tage, bis man sich bequemte, diesen Bericht von dieser Plattform zu löschen.
Für mich ist es klar, das Namenserwähnungen NUR mit Rücksprache des Erwähnten vorgenommen werden können, grade wenn es sich um ein heikels Thema handelt.
Doch was macht das QM ? Nichts ! Die scheinen die Sonne im fernen Spanien zu genießen, Serranoschinken zu naschen, dem spanischen Rotwein zu frönen und sich nicht wirklich dafür zu interessieren, was man zu sagen hat.
~Klickzirkel:~
Im Grunde genommen sind wir alle in irgendwelchen versteckten Klickzirkeln verbündet. Sicher sind sie nicht ganz mit dem böswilligen Vorsatz zu sehen, wie es andere betreiben, aber fast jeder Kreis des Vertrauens ist irgendwie auch ein kleiner „Klickzirkel“.
Die andere Form des Klickzirkels sind schon etwas heftiger, so bekam ich vor einer Weile eine Mail, in der mich ein „Grünpunkt“ aufforderte, seine schlechten Berichte zu lesen und ihm das Vertrauen auszusprechen, er würde es genauso tun. Natürlich sind meine Berichte nicht schlecht, und es dauerte nicht lange, und ich meldete ihn beim QM, denn solche Mails braucht in meinen Augen wirklich kein Mensch. Ich weiß nicht, was sich dieser Mensch bei so was gedacht hat. Das ich durch solch eine „Dummheit“ meine Existenz hier aufs Spiel setzen würde?
Erst vergangene Woche bekam ich 2 Mails in denen man mich aufforderte, die Berichte eines anderen zu lesen, und ihm zu vertrauen, er würde es mir gleichtun, und dafür alle meine Berichte mit sehr hilfreich bewerten. Bei solchen Leuten mache ich mir nichtmal die Mühe sie zu melden, das ist mir in jedem Fall zu Blöd, und bedarf keinerlei Beachtung. Wie ich von verschiedenen Leuten erfahren konnte, war es bei mir kein Einzelfall, denn diese Mail war wohl einer Sammelmail an viele Autoren.
Was sich diese Leute denken, vermag ich nicht zu verstehen, vielleicht bin ich dazu einfach zu korrekt, diese Form auf unserer Plattform ist mir jedenfalls fremd und damit will ich auch nichts zu tun haben.
Auch hier scheint das QM sich nicht wirklich für unsere Qualitätssteigerungen und Meldungen von Mißständen zu interessieren, dieser Autor treibt auch weiterhin sein Unwesen und scheint wohl mit seiner Masche Erfolgt gehabt zu haben, wenn man sich seine Leserzahlen so anschaut. Warum schreitet da das QM nicht ein? Ist denen das egal? Zählt wirklich jeder Klick, und wo bleibt der Qualitätsanspruch auf dieser Plattform?
Ich bin gerne hier auf Ciao und versuche MEINE QUALITÄT hier einzubringen - WO aber bitte bleibt die QUALITÄT vom QM ?
Fazit:
Man ist anscheinend bemüht, ja in den letzten Wochen werden sogar böse Bewertungen schneller gelöscht, und es dauert nicht wochenlang, bis man eine ätzende „nicht hilfreich“ -Bewertung gelöscht bekommt. Aber dennoch sind einige Verbesserungen nötig, vielleicht sollte man mehr auf die „erfahrenen Autoren“ hören, und was uns „ehrlichen“ Autoren fehlt, ist ein ordentliches Anmeldeverfahren, wie zum Beispiel web.de es macht. So könnten die Accounts erst nach der Freischaltung per Brief vollständig genutzt werden. So hält man wenigstens das kranke Volk, das nur Streß und Unruhe auf dieser Plattform verursachen will ab, die anfallenden Kosten könnte man direkt vom Ciao- Konto abbuchen, so das keine wirklichen Kosten entstehen.
Mir fehlen die persönlichen Ansprechpartner, zum Beispiel für den Fall, das man gesperrt wird, oder wenn man sich unkorrekt behandelt fühlt. Außerdem würde ich nach wie vor gerne wissen, was man eigentlich mit den Wochenend- Fakern anstellen will, bzw., was man rechtlich in solchen Fällen zu tun gedenkt.
Da sich das QM anscheinend inzwischen mehr Mühe gibt, vergebe ich heute einmal 3 Gnadensterne !
LÖSCHT FAKER-HILFREICHS ! ! !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-28 20:20:04 mit dem Titel KRAWALLSCHACHTEL scheffelt bei Ciao Luftpunkte für einen guten Zweck..;-)
Auf meinem Weg zum Bronzen Community- Punkt habe ich einige Farben durchlaufen und möchte in diesem Beitrag meine persönlichen Erfahrungen mit den Punkten aufzählen, denn man fühlt sich – so ist es meine persönliche – Einschätzung je nach Farblevel unterschiedlich wahrgenommen, was sich sowohl an den Lesezahlen, wie auch an dem Interesse an der Person darstellt.
Ob sich durch einen „hohen“ Level in der Punkteverteilung auch besondere Qualität zeigt, bewage ich kräftig anzuzweifeln, meiner Meinung nach hat der Farbpunkt vor dem Nicknamen so gut wie gar nichts zu bedeuten. Allenfalls einen unsinnigen ideellen Wert kann jeder für sich darin sehen, rein qualitativ ändert sich für niemanden etwas. Vielleicht wird man als hochrangiger Autor nicht ganz so hart bewertet, und hat sich in seiner Zeit als Schreiber schon genug Freunde und Vertraute ans Land gezogen. Vielleicht haben Bewerter mit „niederem“ Community- Level auch einfach etwas zu viel Respekt vor dem Level.
Was sind die Community- Punkte?:
Ich weiß noch ziemlich genau, wie erfreut ich war, als das Punktesystem vorgestellt wurde, und ich meinen ersten Tag mit einem Punkt neben meinem Namen über die Plattform watschelte. Alles war so bunt und freundlich und man musste sich erst einmal in die ganze Farbenwelt einfinden.
Ich trug seinerzeit einen blauen Punkt vor meinen Nick und rechnete mir aus, das ich mit ein wenig Anstrengung schon recht bald ein Level höher steigen würde, da ich nur noch knapp 3.000 Punkte für den Sprung auf die Farbe Lila brauchen würde.
Als ich über die Plattform streifte, fielen mir natürlich sofort die „hochrangigen“ Mitglieder auf, jene welche sich schon länger auf der Plattform befanden und eine Vielzahl an Berichten hier veröffentlicht hatten und durch Kommentare und positiven Bewertungen eine Unmengen an Punkten ergattert hatten.
Die Aufzählung der Punkte ist nicht sehr einfach, in Kurzform sieht sie so aus:
Bericht schreiben: + 30 Community- Punkte (kurz CCP)
Bericht bewertet: + 1 Punkt
Kommentar zu einem Bericht: +3 Points
Das sind die aktiven Punkte, die man ergattern kann...
Bericht von einem Mitglied gelesen: +2 CCP
Sehr hilfreiche Bewertung bekommen: +6
Hilfreiche Bewertung erhalten: +3
Weniger hilfreiche Bewertung eingefangen: -6
Nicht hilfreiche Bewertung erhalten: -12
Für jeden Vertrauten gibt’s noble 80 CCP und für jeden „eingeladenen Freund“, der auch einen Bericht geschrieben hat stattliche 150 CCP.
„Verliert“ man einen Vertrauten, werden diese Punkte auch vom Punktekonto abgezogen.
Wie sich meine Punkte zusammensetzen, erkennt man in seinem Profil, unter Community- Punkte, dort erfährt man die komplette Aufzählung seiner angesammelten Punkte unter „Aktion“ und eine ausgeklügelte Statistik, wie sich diese Punkte zusammensetzen.
Die Community Level – und meine Erfahrungen damit...
OHNE COMMUNITY-PUNKT
Meistens die Leute auf dieser Plattform, welche das System hier einfach nicht geschnallt haben. Wer unter einem Punkt ist, hat sich anscheinend keinen Punkt verdient und muss sich seinen weißen Kringel erst erkämpfen. Wer sich einmal die Mitgliederliste anschaut, sieht das es eine Vielzahl von Namen ohne Punkt vor dem Nicknamen gibt, und dabei eine Vielzahl von toten Accounts, die wohl kaum noch von ihrem negativen Punktekonto runterkommen werden. Wer hier einen schlechten Start hat, und mit seinem Punktekonto arg in den Miesen liegt, sollte sich nicht entmutigen lassen, denn aller Anfang ist nun mal schwer.
WEISSER COMMUNITY LEVEL
Wenn dann endlich der Kringel dazukommt, der mit weißer Farbe gefüllt ist, dann geht’s meistens erst richtig los. Die Farbe der Reinheit und Unschuld lässt die einen auf jemanden schließen, der noch eine weiße Weste hat und hier positiv starten mag.
Leider treten hier vermehrt Leute mit einem solch einem unschuldigen Punkt neben dem Nick auf und zeigen eindeutig, das sie die SPIELREGELN nicht kennen und nun anfangen wollen zu BESCHEISSEN !
Die feigen hinterhältigen Doppelaccounts zu Abwerten von Berichten sind in meinen Augen eindeutig krank und können mich mittlerweile eindeutig sonst wohin liebkosten.
Wer diese Farbe neben seinem Namen hat, hat meistens nicht viel zu melden gehabt auf dieser Plattform. Mit + 1 CCP hat man sich seinen Punkt schon ergattert und müssen noch verdammt viel Lehrgeld zahlen.
Das sind die Newbies, die auf dieser Plattform ihre vermeintlichen ersten Schritte machen und mit ihren Berichten meistens ziemlich überhart und derbe abgewertet werden. Man merkt oftmals, dass ihnen die Erfahrung fehlt, und wenn man Pech hat, wird man diesen weißen Punkt ganz schnell wieder los, weil man schon mit dem ersten Bericht ins Fettnäpfchen tritt und Lehrgeld bezahlen muss. Manche Autoren mit dem weißen Punkt haben gar noch gar keinen Bericht geschrieben, sondern bewerten und kommentieren Berichte nur. Oftmals frage ich mich, ob man diese Neuanfänger besser bewerten sollte, als man das mit den alten Hasen macht, und manchmal entdecke ich mich auch dabei, wie ich einem solchen Weißpunkt lieber ein hilfreich, anstatt ein weniger hilfreich gebe. Man will ja schließlich niemanden hier vertreiben und vielleicht motiviert man ja jemanden mit solchen Bewertungen empfangen.
Wer einen weißen Punkt neben seinem Nick trägt kennt sich hier meist kaum richtig aus und sammelt innerhalb von kürzester Zeit Informationen im Überfluss, das dies fast einer Reizüberflutung unterliegt...
Bis 500 CCP muss man mit dem weißen Punkt leben, erst dann steigt man ein Community-Level auf.
Nun folgt das grüne Level:
GRÜNER COMMUNITY LEVEL
Grün ist ja bekanntlich die Hoffnung...und von allen Usern hier mag ich die grünen Jungs am liebsten;-)
Ab 500 CCP ist man eine Klasse aufgestiegen. Neben dem Namen ziert ein giftgrüner Punkt und zeigt an, das dieser Account bislang noch nicht sehr viel auf der Plattform geleistet hat. Meistens sind diese „Grünlinge“ sehr motiviert und versuchen schnell den nächsten Level zu erreichen. Da werden im Notfall auch Rezepte abgeschrieben, um dieses gruselige Grün neben seinem Namen verschwinden zu sehen und den Level eines „Blauen“ zu erreichen.
Aller Anfang ist bekanntlich schwer, und es gibt nicht viele, die dieses grüne Level mit nur einem Bericht erreichen. Wer dies jedoch dennoch schafft, der hat sich hier soweit wohl gut eingefunden und kann sich nun in Ruhe zurechtfinden und seinen imaginären Wert steigern.
Wer neben seinem Nick einen grünen Punkt trägt, sollte sich nicht grün ärgern, sonder fleißig weiterschreiben, dann ärgert man sich vielleicht auch einmal blau...
Bis zu + 5.000 CCP bleibt man grün hinter den Ohren, erst dann ändert sich auch diese Farbe...
BLAUER COMMUNITY LEVEL
Blau steckt voller Energie…
Als seinerzeit die Punkte eingeführt wurden, war ich mit einem Schlag blau, da ich zu diesem Zeitpunkt schon einige Berichte geschrieben hatte. Mein Weg bis zu Lila schein auch überschaubar, also schrieb ich mir die Finger wund, um etwa 2 Wochen nach dieser Neuerung den mehr oder weniger ersehnten Farbwechsel zu vollziehen. Als Blauer sah ich voller Ehrfurcht und Staunen auf die hochrangigen Level hinauf und nutze diese vorerst als Vorbildfunktionen. Hier wurde mein Ehrgeiz geweckt und ich schaute regelmäßig nach meinen Lesungen und zählte artig die Punkte bis zum nächsten Aufstieg ab. Was aber mein Verhalten hier auf der Plattform betraf, da war ich wohl etwas zu blauäugig, denn trotz auffällig häufigem Schreiben wollte der Punkteabstand nicht geringer werden und auch meine Vertrautenliste sah recht mager aus. Wenigstens bekam ich die ersten persönlichen Kontakte und konnte sie besser einschätzen, wie man es noch als Grünling gemacht hatte. Aber wer solch einen Weg hinter sich gebracht hat, der möchte unbedingt aufsteigen im Farbenspiel der Commuity, denn hier geht es immer mehr nach Farben und immer weniger nach Inhalte. Als Blaupunkt war ich meist rotzfrech und versuchte gerne einmal „die da oben“ mit bissigen Kommentaren zu nerven, oder mit einer unverschämten Bewertung aus dem Rahmen zu fallen. Das dies zu komischen Reaktionen führen sollte, war mir dort noch gar nicht bewusst. Mein Eindruck als „Blauer“ war jedenfalls, das man hier heftiger von den hochrangigen Autoren angegangen wird, weil sie meinten, sie hätten mehr Ahnung von der Materie, was sie ja irgendwie auch hatten. Mittlerweile sehe ich meine Position anders, als zu meiner „blauen“ Zeit, kann mich genauso über ein „unkorrektes“ Bewerten ärgern, wie man sich seinerzeit über mich geärgert hat. Wer den 5000. Punkt erreicht hat – der wird angespornt noch einmal in das Gefühl des Farbwechsels zu sein, denke ich mir...
Ich habe bislang ein Mitglied gesehen, welcher OHNE Bericht – also nur durch bewerten und kommentieren den blauen Farbklecks angenommen hat, was sicher eine ziemlich ungewöhnliche Leistung in meinen Augen ist. Ein anderer versucht sich wohl mit einem Bericht auf Lila zu puschen, um durch Vertraute, Kommentieren und Bewerten und durch die Bewertungen seines einzigen Berichtes auf diese Mischfarbe zu gelangen.
LILA COMMUNITY LEVEL
Lila gilt als die unentschlossene Farbe, zumindest in der Traumdeutung und sucht vermehrt nach geistiger Führung, innerer Harmonie und Selbsterkenntnis. So steht es jedenfalls im Handbuch für Träumer...
Ab dem 20.000 CCP kleidete ich mich in lila ein und fühlte mich in den ersten Wochen gar nicht wohl. Ich verzichtete auf Gratulationen zu reagieren und schämte mich ein Stückweit für diese Farbe. Dabei ist lila eine sehr ansprechende Farbwahl, die schon manchen User zu wahren Freudensprüngen verzückt hat. Wie gerne sehe ich doch die Autoren, die in ihrem Profil angeben: “Hurra bin endlich lila...“, als wenn sie sich etwas davon kaufen könnten, oder ihr erstgeborenes Kind ankündigten. Wenn ich solche eine Lobhudelei in den Profilen sehe, kann ich mir ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen, sieht man dies mit der Zeit doch etwas gelassener. Als lila bepunkteter Autor fühlte ich mich erstaunlich ernster genommen, als noch als Autor mit dem blauen Punkt.
Den Weg von Lila bis zur nächsten Farbe rot fand ich am beschwerlichsten. Es liegen 30.000 CCP dazwischen, und zu Beginn glaubt man, das man diesen Weg nie im Leben schaffen kann. Meine Leserzahlen schwankten zwischen 30 und 40 Lesungen je Bericht und dann und wann schaffte es auch jemand, mir sein Vertrauen aufzudrücken.
Zu dieser Zeit war noch jeder Gästebucheintrag ein Grund eine Sektflasche zu köpfen, und die aller ersten Zeichen sich einen Namen gemacht zu haben machten sich bemerkbar. Irgendwann war es dann soweit, und Chrischi bekam einen blutroten Punkt neben seinen Nicknamen KRAWALLSCHACHTEL.
DER ROTE COMMUNITY LEVEL
Die rote Signalfarbe strahlt dynamisch und lebendig neben dem Autorenname und wirkt sehr belebend auf der Community. Zu meiner Zeit als „Rothaut“ war ich wohl am Häufigsten am Schreiben und habe die wenigsten Berichte wirklich gelesen. 50.000 CCP waren gefragt, und irgendwann war es also vollbracht…
„Stolz“ nahm ich meine berechtigten Glückwünsche entgegen und bat zur Audienz in meinem Gästebuch. Inzwischen hatte ich mir durch diverse Themen einen zweifelhaften Namen bei Ciao gemacht und mein Netz des Vertrauens fing langsam an unübersichtlich zu werden und ich musste mir den Vertrauens- Check von ms-programs.de herunterladen, um meine Fans und Freunde im Netz des Vertrauens im Auge zu behalten.
Zudem kamen plötzlich die ersten Anfänger zu mir und befragten mich zu den Funktionen bei Ciao und welche Dinge man alles beachten sollte. Ich war zwar rot, aber wirklich Ahnung davon hatte ich nicht. Als Rothaut gab ich auch meine erste Meldung beim Qualitätsmanagment ab, merkte man doch jetzt erst, wie schwach bei einigen Usern die Einstellung war, und welche Missbräuche hier teilweise stattfanden. Ich gab mein bestes und versuchte den Neulingen soweit zu helfen, wie es ging, was natürlich nicht immer der Fall war.
Meine Leserzahlen überstiegen langsam die 100er Marke und ich freute mich täglich mehr auf mein Ciao. In meinem Gästebuch gab sich vermehrt die „Ciao- Prominenz“ die Klinke in die Hand und die ersten persönlichen Beleidigungen erreichten meinen Account. Auch ein Grund für meine neue Färbung. Je mehr Punkte ich kassierte, um so mehr fühlte ich mich über den Dingen, sah hinter jeder negativen Bewertung einen Racheakt und lernte die Abgründe auf dieser Plattform noch näher kennen. In meiner Zeit als „roter“ Autor schrieb ich am häufigsten für diese Plattform und fand in den Spirituosen auch mein eigenes Fachgebiet.
Es sollte nicht mehr lange dauern, und ich würde in das – seinerzeit – höchste Community- Level erreichen, welches die anziehende Farbe Orange war.
Ich benötigte noch in etwa 4.500 Punkte, da kam wieder einer dieser sonderbaren „Verbesserungen“ auf der Plattform, und Ciao.com führt drei weitere Community- Ränge ein, knapp bevor ich das „höchste“ Level auf dieser Plattform erreicht hatte. Schade fand ich es seinerzeit schon, den wer wollte sich nicht auf einem Rand mit den ganzen „Möchtegern“- Topautoren messen?
DER ORANGENE COMMUNITY LEVEL
Farbe der Sonne, Farbe des Goldes war die Signalfarbe, die mir persönlich am besten gefiel. Man hatte anständige Leserzahlen, musste sich nicht mit Stressmachern rumschlagen, sondern strahlte eher etwas beruhigend und anziehendes auf einen aus.
An einem Spätabend im letzten Winter war es dann also soweit: Meine Vertrauten und Freunde auf dieser Plattform gaben mir den entscheidenden Klick und mit einem Mal strahlte neben meinem Nicknamen ein augenkrebserzeugendes Lichtlein und ich dürfte mich nun quasi in der 4.ten Liga sehen. 100.000 Community Kurz nach meinem Farbwechsel trudelten vermehrt Glückwunschtelegramme und Lobhuldigungen in meinem Gästebuch ein, und nahezu die gesammelten Oberen 10.000 auf dieser Seite feierten mich und meinen Farbwechsel.
Schon kurz nachdem ich anschließend meinen ersten Bericht als Autor mit neuem Level schrieb, merkte ich, wie die Leserzahlen in die Höhe schossen.
„Rot zu sein das ist nicht schwer – Orange zu sein dagegen sehr...“
Als „Möchtegern- Top-Autor“ bekam ich gleich die Nachteile der neu gewonnenen Prominenz zu spüren. Die ersten Faker machten sich in meinen Berichten breit und wenn ich wiedereinmal zu gnädig bewertete, fand ich anschließend auch eine anklagende Aufforderung zum „korrekten“ Bewerten in meinem Gästebuch wieder, man solle ja schließlich Vorbild für andere sein. Zudem wurden die Erwartungshaltung meiner Leser erhöht und man konnte nicht mehr mit jedem Müll seine Punkte abgreifen. Nein, ich habe mich selber sehr an meiner Farbe gemessen und mich unter Druck gesetzt, das man als „hochrangiger“ Autor nur sehr gute Berichte schreiben muss. Als Orangepunkt stand man schließlich eher im Blickpunkt und eventueller Fehler wurden von schadenfrohen Leuten gnadenlos ausgenutzt.
Wie mir auffiel, musste ich mir um meine Leserzahlen keine Sorgen machen, wer solange hier seine Berichte schrieb, hatte sich einen ordentlichen Leserstamm erarbeitet und wurde regelmäßig angeklickt. Und auch sonst scheint man inzwischen meiner Meinung mehr Vertrauen zu schenken, zumindest wurde ich nicht mehr blöd von der Seite angeschwätzt, wenn ich einmal einen kritischen Kommentar hinterlies, wie es nun mal so manchmal meine Art ist.
DER BRONZENE COMMUNITYPUNKT
Der Weg bis zu Bronze sollte aber noch eine lange Weile vergehen und ich musste noch einige Stunden, Tage und Monate; lesen, kommentieren und schreiben, um mich am 23.06.2002 um 21:13 als bronzefarbene KRAWALLSCHACHTEL zeigen dürfte. 10.500 Punkte hatten mir meine Leser am Tage zuvor geschenkt und gaben mir den letzten Schubs über die eigentliche Ziellinie, von diesem Zeitpunkt ab bin ich also wie frisch aus dem Urlaub knackbraun.
Wer Bronze auf dieser Plattform erreicht hat, der kann, wenn er will, für sich behaupten, sich einen Namen auf dieser weltfremden Plattform gemacht zu haben und sich durch seine „Leistung“ einen kaffeefarbenen Pickel neben dem Nicknamen „verdient“ zu haben.
Für mich ist die Farbwahl recht unglücklich gewählt, denn Bronze hat für mich eher etwas abstoßendes und nichts anziehendes. Als Mitglied mit dem orange Pünktchen strahlte man noch hell auf der Startseite, als Bronzepunkt dagegen sieht das alles etwas herber in meinen Augen aus und bronze ist außerdem total unerotisch...
Wer dieses Level bei Ciao.com erreicht hat, der hat sicher schon einiges auf diesem Meinungsforum geleistet. Meist kennt man sich nun ordentlich aus, weiß wann man seine Beiträge zu veröffentlichen hat, wie man seine Überschriften anbringt, wann es angebracht ist einmal die Stimme zu erheben und seine persönliche Meinung zu sagen.
Meist findet man die Berichte dieser Autoren mit sehr hilfreichen Bewertungen in den Tabellen ganz oben und werden manchmal von den lieben Neulingen gelesen.
Doch nun noch ein Level aufzusteigen bedeutet oftmals knochenharte Arbeit, häufiger Umgang mit Kritik und ein unermessliches Maß an Durchhaltevermögen.
Wer dachte Orange zu werden ist verdammt schwer, der wird sich umschauen, denn den bronzefarbenen Community- Punkt vor seinem Nick zu bekommen ist mit ungleich viel mehr Zeitaufwand verbunden, was man auch an den Leserzahlen entdeckt.
DER SILBERNE COMMUNITY-PUNKT
Ab 500.000 CCP ist es soweit – das leicht gräuliche Silber wird deinen Namen mit einem Punkt verzieren. Wer es soweit geschafft hat, gehört schon fast zum Inventar bei ciao.
Also, man kann sagen, was man will, ich finde diese Farbe wirklich TOTSCHICK !
KRAWALLSCHACHTEL will sich noch versilbern lassen, und da können noch so viele Stressmacher sein, denen meine hübsche Nase nicht passt, oder noch mal so viele feige Heckenschützen. Wenn ich meinen silbernen Punkt vor meinem Account trage, sitzt ihr irgendwo im Offline und ich setze mir das Kröchen auf.
Die Silberlinge haben auf dieser Plattform nicht viel zu lachen, werden sie oftmals ungerecht angepöbelt und ihre Berichte penibelst untersucht. Viel Feind – viel Ehr eben....so ist das nun mal...
DER GOLDENE COMMUNITY-PUNKT
Auf diese Farbe könnte ich wahrlich verzichten. Diese Farbe ist mir viel zu kitschig und wirkt auf dem PC nicht unbedingt anziehend. Ich für meinen Teil werde mir diese Farbe nicht antun, und ich beneide auch die Schreiber kein Stückweit, das sie diese Punkte abgegriffen haben, das sie nun diese Last des goldenen Reiters auf sich nehmen müssen.
~~ VORTEILE ~~
Die Übersichtlichkeit sehe ich als größten Vorteil dieser „Funktion“ bei Ciao, man orientiert sich an den Farben und erkennt so leicht neue Farben, neue Bekannte und neue aufgehende Lichter. Im wechselndem Outfit und neuem Ansehen bekommt man schnell mit,wer wie ich schon so einige Farbwechsel durchgemacht haben und wie ich noch einen vor mir habe, weiß sich manchmal schon ganz gut daran zu orientieren. Für viele haben diese Punkte einen rein ideellen Wert, die ein stückweit die Aktivität auf diesem Meinungsforum angeben können. Und da es schon sowenig gemeinsame Freude auf dieser Plattform gibt, ist es doch immer wieder schön, wenn man sich miteinander über einen Farbwechsel freut. Jeder hat dort vielleicht sein Ziel entdeckt, oder sich einen Punkt gemacht, an dem er aufhören mag.
~~ NACHTEILE ~~
Durch die Punkte wird ein völlig verschrobenes Bild von der Qualität eines Autoren vermittelt. Hochrangige Autoren schreiben jedenfalls meine Meinung in der Regel kaum wirklich herausragenden Beiträge, sondern haben sich ihren Stil angewöhnt und schreiben in der Regel das was sie können. Natürlich gibt es, um diplomatisch wie immer zu sein, da sicher Ausnahmefälle. Die Luft- Punkte werden sicher gnadenlos überschätzt und haben einen rein ideellen Wert, die ein stückweit die Aktivität auf diesem Meinungsforum angeben können.
~~ DAS ENDE ~~
Vor jedem Farbwechsel beschloss ich, es anschließend die Plattform zu verlassen, oder zumindest alles etwas gemächlicher angehen zu lassen. Bevor ich meine Farbe von Rot in Orange umwandelte, war dieser Gedanke schon sehr konkret, was will man mehr hier auf der Plattform erreichen, als 100.000 Community- Punkte? Als ich einen kaffeebraunen Punkt neben meinem unauffälligem KRAWALLSCHACHTEL bekam dachte ich mir nun bin ich mit euch fertig.
Ich fand das einen guten Abschluss und eine „würdige“ Kategorie, wo ich mich in illustrer Gesellschaft befand und mit einem gewissen Stolz meinen Nick über die Plattform schob.
Doch nun habe ich Blut geleckt und werde euch weiternerven, KRAWALL machen und eine unverschämt charmante SCHACHTEL sein...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-28 17:07:13 mit dem Titel WER IST BEI CIAO WO DIE NUMMER 1 ? ? ?
Vor etwa einem Jahr stieß mir zum ersten Mal auf eine Funktion bei Ciao in meine hübschen Augen, welche ich in der Zeit davor völlig außer Acht gelassen hatte:
Die Ciao Charts
Diese verschiedenen Tabellen sind für einige ein tägliches Muss und ehrgeizige Schreiber versuchen sich mit allen Mitteln in eine der verschiedenen Kategorien zu katapultieren und so ihr Selbstwertgefühl aufzuwerten oder sich zu informieren, wer, wo und warum in den Charts eine besondere Rolle spielt.
Ich für meinen Teil freu mich schon, mittlerweile in der einen oder anderen Liste auf den Rängen platziert zu sein und merke, wie ich nach der Zeit - bedingt durch meine dauerhafte Präsenz auf dieser Plattform - in einigen dieser Listen immer weiter nach vorne gelange, was ich vor Monaten noch für ausgeschlossen gehalten hätte.
Zum großen Teil findet man in diesen einzelnen Tabellen Schreiber, die schon länger bei Ciao aktiv sind und die sich auf dieser Plattform schon eine Menge Freunde und Leser beschert haben.
Wie komme ich auf die Ciao Charts?
Unter „Communtiy“, dem grün abgehobenen Link am oberen Bildrand auf jeder Seite von Ciao erreicht man das „Ciao Community Center“, wo man alle aktuellen Veränderungen oder Umstellungen, die unsere Community betreffen einsehen kann. Auf der linken Seite ersieht jeder problemlos die Charts, welche wahrlich eine Ansammlung illustrer Schreiber ist und hier ein sehr eigenwilliger Wettbewerb um die einzelnen Positionen stattfindet.
Dort kann man sich nun auswählen, welche Tabelle mit den 50 „erfolgreichste weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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morla, 24.01.2009, 16:33 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
ich wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
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Bewerten von Berichten bei Ciao!
Pro:
macht spaß bringt geld
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Erst LESEN und dann erst bewerten! Eins nach dem anderen und nicht gleich bewerten.
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Mir ist nämlich aufgefallen, dass sehr viele den Bericht gleich bewerten, bevor sie ihn gelesen haben. Das gefällt mir gar nicht, denn so weiß ich ja gar nicht, ob euch der Bericht wirklich gefällt, oder nicht. Oft ist es nämlich so, dass ich den Bericht gerade erst gepostet habe und dann sind da schon mehrere Bewertungen. Eigentlich kann es gar nicht sein, dass man so schnell lesen kann! Viele bewerten wahrscheinlich auch nur, damit sie beim nächsten mal mehr Lesungen erhalten, sozusagen um Werbung zu machen ;)!
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Ursprünglich waren die Berichte, glaube ich zumindest, dazu gedacht, anderen Menschen ein Produkt zu empfehlen oder davon abzuraten und damit man seine Meinung oder Erfahrungen an andere Mitglieder weitergeben kann. Wenn die Berichte jedoch einfach nur von manchen bewertet werden, ohne sie zu lesen, bringt das Ganze ja gar nichts! Wozu schreiben dann sooo viele User immer wieder Berichte? Doch nicht nur um Geld zu verdienen, oder?
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Jetzt komme ich aber lieber einmal zu dem Eigentlichen Teil meines Berichtes, dem Bewerten! Worauf kommt es an und wonach sollte man bewerten?
- Schreibstil, wie hat der „Autor“ den Bericht geschrieben, wie ist er gegliedert?
- Ist viel eigene Meinung in dem Bericht, oder ist es eher eine Auflistung?
- Hat der Schreiber das Produkt gut beschrieben? Ist er vielleicht sogar auf kleinere Details eingegangen?
- Hilft der Bericht weiter, oder kann man sich diese Informationen auch auf einer Homepage oder sonst irgendwo besorgen?
- Ist der Bericht so geschrieben, dass Menschen, die dieses Produkt nicht kennen, verstehen, was es ist und worauf es ankommt?
Wenn man diese fünf Punkte berücksichtigt, kann man einen Bericht schon einmal gut bewerten.
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Auch wenn es ein kurzer Bericht ist, kann er sehr hilfreich sein. Denn dann hat der Schreiber die wichtigsten Dinge kurz zusammengefasst. Ausführlich ist zwar oft besser, aber wer hat schon Lust immer die ellenlangen Berichte zu lesen? Auch lange Berichte müssen nicht gleich gut sein. Vielleicht wurde einfach nur viel „um den heißen Brei“ herumgeredet, aber eigentlich stehen nicht viele Informationen in dem Bericht!
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Das Wichtigste ist jedoch, dass man ehrlich bewertet und nicht einfach nach dem Motto „Das ist mein Freund, der vertraut mir, also muss ich diesen Bericht gut bewerten“ gehen, sondern wirklich ehrlich sein.
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Wenn ein Bericht einmal nicht so gut gelungen ist und man ihn schlecht bewertet, sollte man zu der Bewertung unbedingt einen Kommentar schreiben um dem „Autor“ Tipps zu geben, wie er den Bericht besser schreiben kann, denn dieser freut sich dann bestimmt über jeden Kommentar und wird ihn dann auch bestimmt berücksichtigen! Vor allem bei „den Neuen“ sollte man immer einen Kommentar dazuschreiben, damit sie entweder von „den Alten“ bestätigt werden, oder einige Tipps erhalten, um zu wissen, worauf es wirklich ankommt!
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Ich hoffe, dass wenigstens (fast) alle meinen Bericht auch gelesen haben, bevor sie ihn bewerten und dass ich auch viele Kommentare bekomme!
Alle die diesen Bericht gelesen haben, schreiben bitte zu dem Kommentar „als Kennwort“:
Krötenfurz
Mich würde nämlich mal interessieren, wer diesen Bericht wirklich gelesen hat!
Danke für euer Verständnis! <-- Bitte bewertet den Bericht wegen dem letzten Absatz nicht schlechter, sondern achtet eher auf die anderen Inhalte! :-)
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Fazit:
Lieber erst alles lesen und dann ehrlich bewerten, als einfach nur zu bewerten, um vielleicht neue Vertraute oder Lesungen zu gewinnen. Am Besten macht ihr euch alle eure eigenen Kriterien zum Bewerten eines Berichtes und bewertet hoffentlich immer ehrlich. Es ist zwar sehr verlockend einfach nur auf „sehr hilfreich“ ... zu klicken, jedoch hilft das eigentlich niemandem weiter!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-15 18:28:45 mit dem Titel Tips & Tricks
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Tips & Tricks zum Berichte schreiben:
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Hallo liebe Leserinnen, liebe Leser!
Herzlich willkommen zu meinem heutigen Bericht über die Berichte schreiben. Ich weder euch ein paar Tips und Tricks geben das vor allem für die neuen die erst die Kunst der Berichte Schreibens erlernen wolle.
Folgende Fragen werden im Laufe meines Berichtes beantwortet:
- Über was kann ich einen Bericht schreiben?
- Was soll ich im Bericht schreiben?
- Wie lang sollte der Bericht sein?
- Wie kann ich meinen Bericht anschaulicher machen?
- Was darf ich eigentlich nicht schreiben?
- Was bringen mir die Berichte schreiben?
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Über was kann ich einen Bericht schreiben?
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Nimm dir ein Blatt Papier und einen Schreiber (Kugelschreiber, Bleistift, usw.). Denkest nach welche Sachen du magst. Was für Produkte verwende ich Tag täglich ( bzw.: Waschartikel wie: Deo, Seife, Zahnpasta, Gel, usw.)? Was interessiert mich im Allgemeinen (bzw.: Sport, Politik, Fernsehen, Medien, usw.)? Lass deinen Gedanken freien Lauf und schreibe alles auf das Blatt Papier. Oder laufe einfach mal durchs Haus da kann man über Sachen wie: Fernseher, CD- Player, Stereoanlage, Haarspray, usw. Und nie Vergessen immer alles gleich aufschreiben. Später suchst du dir die besten Ideen heraus und hockst dich an deinen Computer und schreibst. Wen du fertig bist dann vergieß nicht die RECHTSCHREIBPRÜFUNG zu benutzen!
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Was soll ich im Bericht schreiben?
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Die frage stell ich mir manchmal auch. Deshalb schreibe ich auch gerne über Computerspiele und solche Dinge oder einfache Materielle Dinge wie Waschkosmetik wo man vor sich hinlegen kann, betrachtet und sich dazu Notizen macht die man später im Bericht verwenden kann. Nehmen wir an also ein Computerspiel:
- Was ist das für eine Art Videospiel?
- Was ist der Spielsinn/ Ziel dabei?
- Welche Systemforderungen haben es?
- Wieviel hat es gekostet?
- Was für Charaktere haben das Spiel?
- Was für Möglichkeiten hat man als Spieler?
Also, das sind sie die W- Fragen. Bei jedem Bericht solltet ihr sie Stellen z.b. Einen Bericht über Tennis: WIE gehen die Regeln, WAS braucht man zu Spielen, WIEVIEL Spieler können teilnehmen, usw. Also, nie vergessen die W- FRAGEN.
Zum Schluß kannst du einen punktetest und ein Fazit machen. Und folgende Sachen solltest du beachten:
- Überschriften mit *, -, + Testen unterstreichen
- Absätze nach einem Thema machen!
- W- FRAGEN beachten!
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Wie lang sollte der Bericht sein?
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Man muß jeweils je nach Thema abschätzen z.b.: Ich kann mehr Wörter über Produkte schreiben, dafür weniger Wörter bei einem Sportbericht. Versteht ihr?
Aber jetzt es war ja die Frage wieviel Wörter sollte ein s.h. (sehr hilfreicher Bericht) Bericht haben?
Meine Antwort: Er sollte für ein sehr hilfreich Ca: 350-500 Wörter groß sein. Den das ist der Rammen für einen s. h Bericht, aber natürlich auch nur auch wen der Inhalt stimmt.
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Wie kann ich meinen Bericht anschaulicher machen?
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Meine Tips zum anschaulicher machen eines Berichtes sind:
- Überschriften/ einzelne Themen unterstreichen mit Symbolen ( $, *, -, +, usw.)
- Nach meinem Thema eine Spalte frei lasse, Überschrift schreiben und nochmals eine Spalte frei lassen.
- Rechtschreibung Programm anwenden.
Jeder muß lernen einfach lernen seinen eigenen Schreibstyle selbst herauszufinden.
(Mein Tip: Bei Microsoft Word 97 Version kann man auf EXTRAS klicken und dann kommt so eine Auswahl Möglichkeit Namens: Wörter zählen... da klickt ihr dann drauf und schon wißt ihr wieviel Wörter, Zeilen, Seiten ihr schon geschrieben haben. Praktisch!)
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Was darf ich eigentlich nicht schreiben?
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Wie ihr ja alle wißt gibt es bei den Diversen Anbietern wie (ciao.com, Yopi.de, Ecomments.de, Dooyoo.de, Hitwin.de) die haben gewisse Regeln auch AGB`s die befolgt werden müßen oder ihr werdet von der Gemeinschaft ausgeschieden! Um diese zu vermeiden solltet ihr bei eueren Berichten beachtet:
- Geklaute, Kopierte Texte herein zu stellen (Bei der jeweiligen Gemeinschaft) sind verboten!
(Mein Tip: Lest euch mal die ABG`s bei den einzelnen Anbietern durch, damit es auch keinen Ärger gibt!)
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Was bringen mir die Berichte schreiben?
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Bei dem jeweiligen Anbieter (siehe Bei: Was darf ich eigentlich nicht schreiben?) Gibt es Verdienste die auch unterschiedlich ausfallen, aber die meisten Anbieter bitten Geld an. Das Prinzip ist eigentlich immer das selbe. Es werden Berichte beim Anbieter geschrieben, die wiederum auf der Page (Internetseite) veröffentlicht werden und von den Usern des Anbieters gelesen werden können. Es hat auch immer etwas mit Glück zu tun ob der Bericht jetzt 20 mal gelesen wird oder nur 6 mal, das ist unterschiedlich und kommt auf das Thema an das die Leute interessiert oder nicht. Für die Lesungen von anderen Usern gibt es für die Punkte die wiederum in Euro, DM, Geld umgerechnet werden.
So, das waren meine 6 gestellte und beantwortete Fragen. Nun kommt noch das Fazit und die Schulnote.
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Fazit:
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Das berichte schreiben es ist nicht jedermann`s Sache aber wen man sein Handwerk versteht dann kann man schon leicht mal den Geldbeutel mit Euro anschwellen lassen. Super Verdienst Möglichkeit!!! Macht echt Spaß, nur zu empfehlen!!!
Schulnote:
Die Berichte schreiben bekommen von mir persönlich die Schulnote: 1-2 wegen seiner guten Verdienstmöglichkeit aber, auch Abzüge für das oft so lange schreiben.
So, das war’s! Ich hoffe es hat auch den Alten Hasen gefallen. Habt viel Spaß im neuen Jahr und habt viel Spaß beim vielen Verdienen und Schreiben!!! Mit freundlichen Grüßen euer skloiber13
PS: Danke fürs hoffentlich zahlreiche Lesen weiterlesen schließen -
Ciao - wahr einmal gut - jetzt Zeitverschwendung
Pro:
Yopi ist angesagt! Ciao - wahr einmal
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Leser,
ich habe mich gleichzeitig bei Yopi und Ciao angemeldet und möchte euch einen
Erfahrungsbericht zwischen den beiden Meinungsplattformen anbieten.
Da dies eine offene Plattform ist, werde ich nicht mit negativen Meinungen zurückhalten:
Ich werde mal versuchen die beiden Plattformen aus meiner Sicht gegenüberstellen:
wobei ich die Skala 1- 6 verwende. 1 sehr gut
Ciao Yopi
Einwahl ohne Probleme 1 Einwahl ohne Probleme 1
Abfrage pers. Daten ok 1 Abfrage pers. Daten ok 1
Übersicht 1 Übersicht 2
Meinungsplattformen 1 Meinungsplattformen 2
Auswahl Produkte 1 Auswahl Produkte 2
Kommentare Mitglieder super 1 Kommentare Mitglieder super 1
Vorschläge bei Produkte 3 Vorschläge Produkte 1
Service 3 Service 1
Bewertung und Streichung 4 Bewertung und Streichung 2
Übertrag Berechnungen 6 Übertrag Bewertungen 1
Begründungen öffentlich 6 Begründungen öffentlich 2
Vertrauen 3 Vertrauen 2
Gutschriften Points 6 Gutschriften Points 1
Fazit: meine persönliche Meinung:
Die Übesicht beider Plattformen ist sehr gut, wobei die bei Ciao mehr anspricht.
Der Aufbau beider Seiten ist übersichtlich.
Kommentare zu Beiträge werden aktuell bei beiden angezeigt.
jedoch vermisse ich bei Yopi eine Zeitangabe.
Die Bewertungskritierien werden klar angezeigt.
Die Bewertungskriterien sind bei Yopi klar - bei Ciao zwar klar angezeigt aber
werden nicht durchgeführt.
Bei CIAO werden bereits angezeigte Monatsbeiträge zurückgesetzt und sogar negiert.
(negative Meinungen nicht vorhanden)
Der Service - Rückmail ist bei beiden ok.
Die angebotenen Meinungsumfragen mit Vergütung bei CIAO werden - auch nach Reklamation - nicht vergütet.
Zusammenfassung:
Obwohl mich der Aufbau und Menge der Mitglieder bei CIAO überzeugt, bin ich von den Machern bezgl. der Umsetzung der gelungen Plattform sehr enttäuscht !
Mitglieder werden seitens eurer unkommentierten Rückbuchungen mehr als verärgert.
Falls diese Plattform schön langsam den Bach runtergeht - und so siehts aus -
kann es sein das hier an der falschen Stelle gespart wird - am Personal
Sorry ich habe es leider nicht geschafft, dies oben
graphisch gegenüber zu stellen. Zeilenumbruch.
Meine künftige Plattform ist in Zukunft YOPI
Gruß webhq weiterlesen schließen -
Meist ist ( war) Hartmut sprachlos
Pro:
hilft den Autoren, wichtiger Kommunikationsfaktor
Kontra:
3 Punkte zuviel, Mißbrauch mit Standartkommentaren
Empfehlung:
Ja
Das ich bei Ciao die Möglichkeit habe, Berichte nicht nur zu bewerten sondern auch zu kommentieren, dürfte wohl nicht nur mir bekannt sein. Wer allerdings als neues Mitglied bei Ciao zufällig diesen Text liest, dem sei gesagt, daß über jedem Erfahrungsbericht 3 blaugekennzeichnete Links zu finden sind. Einer von diesen führt unter "Bericht kommentieren" zu der entsprechenden Möglichkeit. Allerdings muß die nachfolgende Ciao-Seite etwas heruntergescrollt werden, damit das Kommentarfenster sichtbar wird.
3 Tipps von Ciao werden gegeben, wie man sich beim kommentieren verhalten sollte - kurz und bündig, auf den Inhalt eingehend und persönliche Angriffe auf den Autoren vermeiden.
Wer sich meine persönliche Bewertungsstatistik anschaut, der wird feststellen, daß ich relativ wenig Kommentare zu Berichten abgebe. In der Tat streue ich mir dabei etwas Asche auf´s Haupt. Aber ich bin der Meinung, daß ein von mir als sehr hilfreich bewerteter Bericht nicht noch unbedingt eines Kommentars bedarf. Sicher gibt es hier auch Ausnahmen - beispielsweise bei sehr persönlichen Berichten im Café oder auch ab und an bei Produkt-oder Dienstleistungsbeschreibungen, die ich selber nutze und meine Erfahrungen sich mit denen des Autoren decken.
Ein Kommentar ist nicht zwingend vorgeschrieben. Er kann und sollte aber wichtiger Bestandteil der Kommunikation der User untereinander sein. Das trifft insbesondere dann zu, wenn ein Bericht nicht im Allgemeinen sh ist. Im Gegensatz zu einer anderen Plattform werde ich beispielsweise nicht darauf aufmerksam gemacht, daß meine Bewertung des Berichtes erheblich von der Durchschnittsbewertung abweicht. Sicher ist dies im Augenblick auch nicht nötig, da alle Bewertungen bei Ciao offensichtlich sind.
Lese ich nun einen Bericht und merke, daß ich mich mit dem Inhalt nicht ganz so einverstanden fühle wie 100 andere User und ich meine Bewertung deshalb "nur" mit h abgebe oder entsprechend schlechter und damit diese ominöse 1 - 2 % ausmache, die diesen Bericht schlechter bewertet, dann sehe ich mich auch im Zwang, diese Bewertung anhand eines Kommentares zu begründen. Das hat nichts damit zu tun, daß ich Angst habe, von den Usern belagert und nach dem Warum und Weshalb gefragt zu werden, sondern das ist meine persönliche Einstellung und daher erfolgt, auch wenn h eine gute Bewertung ist, ein entsprechender Kommentar.
Bei schlechteren Bewertungen gibt es grundsätzlich einen Kommentar. Und da lasse ich auch nicht die Ausrede gelten, das haben andere schon geschrieben und das würde zuviel Zeit kosten, um sich dann doch nur zu wiederholen.
Diese Art von Kommentaren sollten sehr gut durchdacht werden, um den User auf seine Fehler im Bericht hinzuweisen und ihm eventuell Tipps zu geben, wie er etwas besser machen könnte. Ich halte das für selbstverständlich und verfahre auch dementsprechend. Sicher gibt es manchmal vom betreffenden User eine nicht so entzückende Antwort. Deshalb aber alle über einen Kamm scheren, das halte ich für falsch.
Da Ciao nicht nur eine Verbraucherplattform ist sondern auf Grund seiner Struktur auch einen gewissen Wettbewerbscharakter hat, der sich u.a. in den einzelnen Farben und Punkteständen der User reflektiert, gibt es für diese Aktion derzeit 3 Punkte pro Kommentar. Im Verhältnis zu den anderen Punkten, die ich als Autor bei Ciao erwerben kann, meiner Meinung viel zu hoch. Das Resultat dieser Regelung sehe ich tagtäglich mit den sinnlosesten Kommentaren bzw. sogenannten Standardkommentaren. Diese Art von Kommentierung ist weder hilfreich noch in irgendweiner Weise förderlich und sicher nicht im Sinne des Erfinders dieses Prinzips. Wer ständig denselben , nichtssagenden Kommentar hinterläßt, muß sich schon die Frage gefallen lassen : Willst unbedingt die nächste Farbstufe erreichen ?
Liebes Ciao-Team - schafft diese Regelung ab und macht die Kommentare zu Nulltarif. Ich denke mal ,dass dadurch ein Teil von den sinnlosen Kommentaren verschwindet und nur der wirklich kommentiert, der auch was zu sagen hat.
Ich glaube, einige Autoren haben die Zeichen der Zeit schon erkannt und geben ironischerweise schon Hilfestellungen für die möglichen Kommentare vor. Das zeigt doch eigentlich nur, daß von einem Teil der User diese Funktion mißbraucht wird oder ?
Noch ein kleiner Tipp v.a. für die Anfänger : Schaut Euch die Kommentare gut an und versucht, das was dort steht ( soweit diese natürlich sinnvoll sind) zu berücksichtigen und das möglichst nicht erst im nächsten Bericht sondern in dem aktuellen ! Wenn Ihr dann noch einen Schritt weitergeht und auf die Kommentare der User reagiert ( natürlich in den betreffenden GB´s und nicht in der eigenen Kommentarspalte), kann es durchaus zu der einen oder anderen interessanten Diskussion kommen. Daher auch meine anfangs geäußerte Meinung, dass ein Kommentar eine sinnvolle Kommunikationsgrundlage darstellen kann und soll.
Weiterhin viel Spaß bei Ciao und bitte Fair play wünscht sich und Euch
Hartmut, der hofft bald wieder bei Ciao zu sein weiterlesen schließen -
Dank Ciao bin ich 0,32 Euro und 100er Feinde Reicher
Pro:
witzig, Geld, viele Leute
Kontra:
langweilig, viel Werbung, dumme Leute, QM
Empfehlung:
Nein
Und schon wieder veröffentliche ich einen meiner genialen Berichte. Dismal ist das Thema Ciao selbst.
Ciao? Ciao? Was ist Ciao? Ciao bezeichnet sich selbst als ein Meinungsforum. Jeder hat eine Meinung so wie jeder einen Stuhlgang hat. Manche Leute haben eine qualifizierte Meinung zu bestimmten Themen, manche nicht. Manche Leute haben einen gesunden Stuhlgang, andere haben ständig Durchfall (vielleicht zu viel bei Ciao gesurft). Meinungen sind "in". Meinungen sind "hip", komischerweise sind Stuhlgänge trotz unserer ach so mordernen Gesellschaft immer noch verpöhnt. Aber wer weiß, vielleicht änder sich das ja auch noch.
Wie kommt das ? Denn schließlich kommen ja auch Trends nicht von ungefähr. Ich denke Schuld sind die Medien. Schließlich leben wir ja in einer sogenannten Mediengeselschaft (ich liebe dieses Wort) .Diese Medien (angeführt von der Bildzeitung, Pro 7, die Affen von Viva, RTL, die Fernsehzeitung und vor allen Dingen meine Freunde von der Schülerzeitung) sugerieren uns das es völlig normal, ja gut wenn wir mit unsere Meiunng hausieren gehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir uns mit dem Thema irgendwie auskennen oder etwas damit zu tun haben oder überhaupt der Deutschen Sprache mächtig sind. Nein hauptsache wir zeigen dass wir eine eigene Meinung haben.
So werden z.B. in den Nachrichten die zu Unrecht den Ruf haben solide zu sein, ganz normale Leute von der Straße befragt, solche wie du und ich: Prolo Penner eben. Neben diesen "Normalos" werden aber auch die ach so wichtigen Meinungen von Penner, Hausfrauen, Sonderschüler, Gymnasiasten und andere Rand- und Problemgruppen vorgetragen. Wer will das eigentlich hören ? Ich nicht, aber vielleicht die Jungs auf der Straße.
So müssen wir uns z.B. zu ernsten Themen wie der Umgang mit Sexuallverbrechen, anhören wie irgendwelche Hausfrauen, Sozialhilfeemfänge und Hauptschüler von Todesstrafe, Kastrierung und Bestien plapern. Frühere (in der guten alten Zeit, Ha, Ha) hätte man diesen Fahlen Schwätzern den Mund verboten heute werden sie auch noch für ihren "offenen und ehrlichen Umgang mit sensiblen Themen" gelobt.
Da Meinungen "in" sind liegt natürlich auch Ciao voll im Trend. Hier kann jeder, ganz egal wie klug oder dumm er ist, ganz egal ob, er seine Muttersprache beherscht oder nicht, egal ob er auch nur einen Satz fehlerfrei schreiben kann. Hier ist seine Meinung willkommen. Endlich kann man ohne Rücksicht auf Qualität und Form so hemungslos abschwallen, wie man es im echten Leben nie tun könnte ohne als dümmliches Plapermaul dazustehen. Dabei sind die Themen so vielseitig wie es Idioten auf diesen Planeten gibt sei es nun über Themen wie z.B. WC-Steine, Sexueller Mißbrauch, Werbespots, Lyrik, Klopapier (ich vermiss nur die Erfahrungsberichte über Kotztüten, denn die brauch man bei Ciao recht schnell).
Das gute bei Ciao ist das hier, jeder solange er nur richtig viel schreibt (mindestens 5 Seiten) mit Lob zugeschütet wird ganz egal was für einen Schwachsinn er von sich gegeben hat. Das liegt an der hervorragenden Atmosphäre hier. Denn bei Ciao ist Kritik verboten solange der Erfahrungsbericht nur über 5 Seiten lang ist. Erfüllt er diese Anfoderung so prasselt auf den Schreiberling Lob ein und alle schleimen um die Wette. Wirklcih gelesen hat den Mist wahrscheinlich nur jeder vierte, da auch die Ciaoaner ein Gehirn besetzen, wenn auch deutlich eingeschränkt. Das ganze erinnert an Mastubationsparty von pickligen 9, Klässlern. Wiederlich. Lob ich dich, lobst du mich. Berühst du meinen Dödel berühre ich deinen ( Kleiner Tip an die super korekkten Ciaoaner, vielleicht könnt ihr diese Textstelle schnell dem QM, vielleicht können die mich dann kicken).
Dass macht natürlich viel Spaß und um das ganze noch ein wenig zu verbessern zahlt euch Ciao auch noch einen Hungerlohn dafür, dass ihr 5 Seiten über die neue Klobürstengeneration geschrieben habt und euch ständig mit irgendwelchen Werbeanzeigen bombadieren lasst. Genial.
Natürlich schreibt bei Ciao keiner wegen des Geldes (Auf gar keinen Fall!), schließlich macht es ja einen Heidenspaß sich Berichte über diverse WC-Artikle zu verfassen und diese zu lesen. Es ist einfach ein schönes Gefühl etwas zu veröffentlichen, auch oder grade wenn wenn man über keinerlei Talent verfügt. Daher finden sich auch bei Ciao selbsternante Schriftsteller und sensiblie Poeten ein, die sich hier produzieren möchten. Obwohl diese auch in 1000 Jahren keinen Verleger für ihren Schmonsenz finden werden, der ihre Romane und Gedichte auf Papier drucken wird, höchsten auf Klopapier, werden diese hier gelobt als ob sie die Literaturszen revolozoniert hätten
Aber es gibt noch mehr Gründe seinen geistigen Abfall hier bei Ciao zu hinterlassen. Zum Beispiel findet man hier sehr leicht neue Freunde, die genauso dumm sind wie man selbst oder noch dümmer. Neben den üblichen Verdächtigen wie Schülern, Lehrern, Obdachlosen und anderen menschlichen Rand - und Problemgruppen findet man hier natürlich auch vereinzelt wirklich kluge Köpfe (das ist kein Witz). Die sind aber wirklich an der Hand abzuzählen und meistens werden sie schnell vom QM das ist so eine Stasi des Meinungsforums schnell aus dem Verkehr gezogen, damit sie ja nicht das lausige Niveau dieses armselligen Forums heben können.
Wenn man nicht zu den Schleimern und angepassten gehört hat mans hier bei Ciao nicht leicht, entweder wird man gleich gekickt oder man wird von den Angepassten beleidigt.
Dennoch auch Ciao kann einen Heiden Spaß machen, wo sonst besteht die Möglichkeit seine Mitmenschen nach Herzenlsut zu demütigen und bloß zu stellen und dafür auch noch Geld zu kriegen (erstaunlicherweise hab ich bei Ciao schon 0,32 Euro verdient vielleicht kann ich mir dafür ja ne Kotztüte kaufen).
Bericht erstellt durch musica-domininicana am 12.04.2003
PS: Freue mich immer auf Kommentare und Einträge ins GB auch Bewertungen schlechter als s.h. sind gern gesehen nur bei w.h. und n.h. würde ich euch bitten dies zu begründen. Ich liebe euch alle und ganz wichtig: Disrespect ALL colours Eure musica-dominicana
Entschuldigt die vielen Rechtschreibfehler das wird morgen behoben, wenn ich nicht bis dahin gekickt worden bin weiterlesen schließen -
Ciao nicht so gut wie Yopi
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
ich finde es bei Ciao nicht so gut ich weiß auch nicht warum! Naja erstens kann man da mit den Punkten ins Minus gehen was totlal schei.... ist denn ich hatte da einen schlechten Bericht und aus wars! ich finde Yopi tausendmal besser ihr doch wahrscheinlich auch sonst wärt ihr ja nicht hier! Ciao ist einfach viel zu Unübersichtlich. Bei Yopi finden sich anfänger ganz schnell zurecht aber da musste ich erstmal ne Stunde suchen bis ich überhaupt mal mich einloggen konnte als wirklich das sollten sie wirklich benutzer Freundlicher machen! Dann weiß man nicht an wenn man sich wenden soll wenn man mal eine Frage hat man muss erst tausend andere sachen betätigen bis man die Mail adresse mal hatte also wirklich das ganz doch wohl nicht sein das einzigste was da besser ist als hier ist die Uaszahlgrenze von 5€ das sollte yopi auch mal machen! weiterlesen schließen -
CIAO hat mich wieder freigelassen oder das Ende einer gesperrten Odyssee
25.03.2003, 15:41 Uhr von
tholler
Hallo zusammen, jetzt will ich hier doch mal etwas aktiver werden, da CIAO mich grundlos gesperr...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ja, ja, ich weiß. Dieser Bericht hat primär nichts mit CIAO.COM zu tun. CIAO wird nicht vorgestellt, die Seite selber auch nicht, aber . . .
Dies sind meine ganz persönlichen Erfahrungen mit CIAO.COM. Wen das trotzdem interessiert, der lese bitte weiter, alle anderen scrollen ganz nach unten und werten.
Ok, die jetzt noch da sind, los gehts:
Hallo zusammen,
da CIAO mich jetzt wieder freigelassen hat, will ich es mir nicht nehmen lassen, über meine persönliche Odyssee mal ein paar Zeilen zu schreiben.
Was ist passiert?
Am Freitag, 14.03.2003, wollte ich mich mal wieder mit meinem Ciao-Account anmelden. Da ist ja wohl nichts dabei, oder? Aber was muss ich sehen? Nein, nicht mein Profil oder andere Anzeichen das ich eingeloogt bin, sondern einen mehr oder weniger netten Text, in dem mir in schöner, fetter, schwarzer Schrift mitgeteilt wird, dass mein Account tholler erstmal gesperrt ist, da ich gegen die AGBs verstoßen hätte. Da fällt einem wohl erstmal das Herz in die Hose und man erinnert sich an alle Sünden, die man irgendwann mal begangen hat.
Freundlicher weise gibt es auf dieser Seite, die man ja sonst nicht zu sehen bekommt, 2 Links.
Der eine übernimmt die bekannte Mailadresse "[email protected]" ins Mailprogramm und mit dem anderen Link kann man es noch mal versuchen.
Freundlicher Weise wird man auf dieser Seite auch informiert, dass man nicht versuchen sollte sich neu anzumelden, da dies wiederum ein Verstoß gegen die AGBs ist.
Meine erste Reaktion.
Ich schrieb also direkt an [email protected] um zu erfahren, was man mir vorwirft.
Die Antwort, die ich erhalten habe, hört sich schon sehr nach einer Standardmail an, denn es hieß dort nur, dass ich gesperrt wäre, weil ich mich mehrfach angemeldet haben soll.
Hier der Originaltext:
Zitat:
Sehr geehrtes Ciao Mitglied,
leider mussten wir feststellen, dass Sie sich mehrmals bei Ciao angemeldet haben und somit Lesungen generiert haben, die Ihren Account "tholler" begünstigt haben. Damit verstoßen Sie eindeutig gegen unsere AGB: http://www.ciao.com/conditions.php
Folglich haben wir Ihren Account gesperrt, bitte sehen Sie zukünftig davon ab, sich bei der Ciao AG zu registrieren, da wir uns ansonsten rechtliche Schritte vorbehalten.
Mit den besten Grueßen,
Quality Management
Ciao AG
Zitat ende.
Mein erster Gedanke:
Ups, was ist denn da passiert?
Jetzt fing ich natürlich auch an nachzudenken, denn ich war mir keiner Schuld bewußt.
Wenn ich mich hier bei mir umsehe, so sehe ich, dass hier mehrere Computer stehen, die über ein internes Netzwerk mit einem Server verbunden sind, der dann die Verbindung zur großen weiten Welt aufbaut.
Sollte es das etwa sein, da meine Frau (BirgitE) und ich hier über die gleiche IP und auch noch zur selben Zeit bei CIAO aktiv sind? Das wäre ja eine Möglichkeit die man schnell klären kann, oder?
Problematisch dabei ist auch noch, dass ich 2 Mitglieder geworben habe, nämlich
1. Meine Frau (BirgitE) und
2. Meinen Stiefvater (H.H.Sturzbecher), der einige Zeit bei uns zu Besuch war und sich richtig in CIAO verliebt hat.
An 2. habe ich gar nicht gedacht, da mir 1. eigentlich am einleuchtendsten war. Also gingen zwischen Freitag, 14.03.2003, und Montag mehrere Mail an CIAO, in denen ich Ihnen unter anderem meine Unterstützung und Mitarbeit bei der Klärung des Vorfalls zusagte.
Was soll ich sagen, es kam keine Reaktion. Null, gar keine, nicht mal die Standardmail, dass CIAO sich für die Mithilfe bedankt.
Mein nächster Schritt
Natürlich war ich sauer und war mir am überlegen, was ich machen könnte und welche Handhabe ich gegen CIAO habe.
Mir viel Folgendes ein:
1. Das Geld, das noch nicht ausgezahlt ist, gehört doch mir und ich habe einen Anspruch darauf?
2. Die Berichte, die ich für CIAO geschrieben habe, sind doch mein geistiges Eigentum, oder nicht?
Mit diesen Fragen und der Anfrage, was ich denn machen kann und welche Handhabe ich habe, wendete ich mich an http://www.ms-programs.de. Dies ist ein CIAO-Fanforum, in dem sich sehr viele CIAO-User außerhalb von CIAO austauschen.
Also musste ich das auch probieren und stellte mein Problem mit den Fragen dort ein.
Eins muss ich sagen, die Antworten, die ich von den Usern dort erhalten habe; alles bekannte CIAO-Schreiber; waren super informativ, aber nicht sehr ermutigend, denn CIAO ist ja auch nicht blöd und hat sich gut abgesichert. Klaro.
Die wichtigste Erfahrung, die ich dort gemacht habe, ist die, dass man bei CIAO geduld braucht, sehr viel Geduld sogar.
Eine neue Mail von CIAO, es tut sich was.
Am 24.03.2003 erhielt ich endlich eine Mail von CIAO, in der mir mitgeteilt wurde, was ich denn jetzt falsch gemacht haben soll!
Zuerst mal eine Beruhigung für alle, die aus einem Netzwerk heraus in CIAO aktiv sind, dies war bei mir nicht der Grund.
Der Grund war mein Stiefvater, der einige Zeit hier zu besuch war und den ich für CIAO geworben und angemeldet habe.
Er hat selber auch ein paar Berichte geschrieben und andere Berichte gewertet und kommentiert. Darunter auch meine eigenen. Aber ich glaube nicht, dass das nur der einzige Grund war, sondern ich gehe eher mal davon aus, dass mein Vater beim Kommentieren sich meine Vorlagen zu nütze gemacht hat und diese in den jeweiligen Text kopierte.
Ob er dabei wohl man vergessen hat, das "cu TH" in seine Unterschrift zu ändern? Oder hat es einen User, den wir beide gelesen und gewertet haben, gestört, dass bei einem schlechten Bericht der gleiche Kommentar erscheint? Denn warum soll man bei einer nh oder wh Wertung nicht einen vorgefertigten Text verwenden, der dem (Neu-)User den Sachverhalt erklärt?
Meine Mail an CIAO
lautete dann auch so, und was soll ich sagen, Ihr seht es ja selber, der Thorsten ist wieder aktiv!
Meine Warnung an alle
1. Legt Euch nicht mit CIAO an, da zieht Ihr den Kürzeren,
2. Bleibt im Mailverkehr ruhig, auch wenn es schwer fällt,
3. Schaut Euch ruhig mal bei MS-PROGRAMS.DE um, es kann helfen und man bekommt Antworten auf Fragen.
4. Vergesst Fakeaccount, denn selbst die Accounts, die keine sind aber so aussehen, werden von CIAO früher oder später gefunden.
Was fehlt nach der erneuten Freischaltung?
Tja, meine Punkt sind noch alle an Board (soweit ich das sehen kann), genauso wie meine Berichte.
Die Leute, die mir vertrauen, sind auch noch alle anwesend, außer jemand hat sich selber gelöscht,
aber
meine Vertrauten sind alle weg und das angesammelte, noch nicht ausgezahlte Guthaben ist weg.
Daraus folgt auch mein letzter Tip:
Lasst kein zu großes Guthaben anwachsen, denn bei einer Sperrung, ob begründet oder nicht, das Guthaben ist weg.
cu und alles liebe
Euer Thorsten weiterlesen schließen -
Von HILFREICH-Bewertern und anderen Verrückten
24.03.2003, 10:29 Uhr von
LosGatos
Seit Ende 2000 schreibe ich Beiträge in Meinungsforen, derzeit hauptsächlich bei Ciao und Yopi (ü...Pro:
ich hoffe, es nützt was
Kontra:
mal wieder ein 0c-Bericht (bei Ciao)
Empfehlung:
Ja
BEWERTEN VON BERICHTEN BEI CIAO
Dieser Bericht handelt primär von CIAO und dem dortigen Userverhalten. Ein Grundgedanke des Beitrags befasst sich mit ehrlichem Bewerten, was aber für alle Meinungsplattformen von Bedeutung ist.
Vor einiger Zeit fand ich in einer Kommentarspalte bei Dooyoo einen Dialog, der sich mit den Vorzügen anderer Meinungsplattformen befasste. U.a. ging es auch um CIAO. Ein Dooyoo-User riet von CIAO ab, weil es dort lauter neurotische User gäbe, die sofort lamentieren würden, wenn sie mal eine HILFREICH-Bewertung bekommen würden. Nun, diese Behauptung war zwar eine starke Verallgemeinerung, die so nicht zutreffend ist. Aber hatte dieser User völlig Unrecht? Ich meine, bei CIAO ist die Eitelkeit von Usern in der Tat am stärksten ausgeprägt.
Immer wieder entstehen neue Meinungsplattformen im Internet. Erstaunlicherweise haben aber alle Plattformen gemeinsam, dass sie jeweils nur 4 Bewertungsstufen vorsehen plus einer 5., nämlich die der Nicht-Bewertung.
Bei CIAO lauten die Bewertungsstufen SEHR HILFREICH, HILFREICH, WENIGER HILFREICH und NICHT HILFREICH. Dem unbedarften Neuling sagt CIAO unter CIAO Community Center/ FAQ / Berichte bewerten, nach welchen Kriterien Berichte bewertet werden sollten. Wen das interessiert, möge das dort nachlesen, ich möchte diesen Bericht aber nicht unnötig damit aufblähen.
CIAO sagt aber an dieser Stelle nichts darüber aus, in welchen Fällen welche Bewertung anzuwenden ist. Neben einer Bewertung kann zusätzlich auf freiwilliger Basis ein Kommentar abgegeben werden.
Somit ist es jedem User selbst überlassen, welche Bewertungsmaßstäbe er anlegt.
Bei mir (LosGatos) sieht das z.B. wie folgt aus:
Sehr hilfreich: Der Bericht ist ausgewogen und lässt wenige Fragen offen. Außerdem ist er in gutem Deutsch und mit vernachlässigbarer Fehlerrate geschrieben. Es macht Spaß, den Bericht zu lesen.
Hilfreich: Der Bericht enthält einige wichtige Grundinformationen, hat aber das Thema nur unvollständig behandelt. Oder die Fehlerrate ist einfach zu hoch. Oder der Bericht ist einfach anstrengend zu lesen oder schlicht langweilig.
Weniger hilfreich: Berichte mit Minimallänge.
Nicht hilfreich: Bericht ist sinnlos, in völlig falscher Kategorie oder abgekupfert (Faker)
In der Praxis heißt das allerdings: Auch ich bewerte viel zu viele Berichte zu gut (über 90% sh), nh- (mit falschen Kategorien verfahre ich nicht übermäßig streng und Faker fliegen eh raus) und Gar-Nicht-Bewertungen sind bei mir selten. Die Statistik besagt, dass ich etwa jeden 5. Bericht auch kommentiere. Ein Kommentar dient bei mir aber nicht unbedingt dazu, um meine Bewertung zu rechtfertigen, und besteht keinesfalls aus Floskeln, mit denen man sich eher blamiert, wie "weiter so", "ein sehr informativer Bericht" oder "schau mal vorbei". Ein Kommentar kann z.B. auch dann sinnvoll sein, wenn man nicht bewertet hat (was einer neutralen Bewertung gleichkommt) und trotzdem seine "Duftmarke" hinterlassen möchte.
Einige User gehen sogar soweit, dass sie nicht nur für sich selbst Regeln aufstellen, sondern für diese auch noch CIAOweite Gültigkeit fordern. Ihrer Meinung nach ist nur bei sh-Bewertungen kein Kommentar zwingend. Jede schlechte Bewertung müsse begründet werden. Als schlechte Bewertung gelten dabei auch hilfreich-Bewertungen in einem Umfeld von 98% sh-Bewertungen.
Wie wirken sich nun die Bewertungen für den Schreiber und seine Berichte aus?
Der User erhält pro Lesung weitgehend unabhängig von der Bewertung je nach Kategorie 0, 1, 2 oder 3EUROCENT auf seinem Konto gutgeschrieben. Lediglich bei nh-Bewertungen gibt es Abzüge. Die Vergütung pro Bericht errechnet sich also wie folgt:
(Zahl der Lesungen minus Zahl der nh-Bewertungen) mal Grundvergütung der Kategorie
Außerdem gibt es pro Lesung und Bewertung Community-Level-Punkte als da sind: +2 fürs Gelesen-Werden, +6 pro sh-Bewertung, +3 pro h-Bewertung, -6 pro wh-Bewertung, -12 pro nh-Bewertung.
Durch die Minuspunkte schaffen es hin und wieder neue User, auf ein negatives Community-Punkte-Konto zu kommen und damit nicht einmal die Farbe weiß zu erhalten.
Die Community-Punkte haben also nicht direkt etwas mit der Vergütung zu tun. Trotzdem herrscht bei vielen CIAO-Usern olympischer Ehrgeiz, mit dem Ziel, irgendwann mal wenigstens ein Bronze-Smartie zu erschreiben. Das hängt auch damit zusammen, dass der Gedanke, dass nur ein wenigstens roter CIAO-User ein guter User ist, der auch hinreichend viele Lesungen erhält, weitverbreitet ist. Oder anders ausgedrückt, ein orangener User erhält mehr Geld von CIAO als ein blauer. Was wohl meistens auch so ist. Ob er wirklich mehr "verdient", steht auf einem anderen Blatt.
Trotzdem betrachten es einige User als persönliche Tragödie, wenn sie mal ein HILFREICH bekommen, was aus der Reihe tanzt.
Um das zu verdeutlichen, bringe ich mal einige Beispiele, die ich in Kommentarspalten und Gästebüchern gefunden habe und hier sinngemäß wiedergebe:
"Diese Hilfreich-Typen gehen mir mächtig auf den Geist."
"Ich habe gerade gesehen, dass dir der User xy ein hilfreich gegeben hat. Das ist unser Hobby-Philosoph, der macht so was dauernd, schreibt aber selbst keine guten Berichte." Antwort: "Ja, mir ist auch schon aufgefallen, dass der sehr kritisch ist".
Anmerkung für den CIAO-Neuling: ein "kritischer" User bedeutet, er gibt weniger als 80% sh-Bewertungen. Der obige Dialog endete übrigens in spontaner virtueller Umarmung und dem Schließen des Bundes fürs CIAO-Leben.
Ein sehr neuer CIAO-User (bislang einen Bericht geschrieben) erregt neuerdings damit Aufsehen, dass er Berichte bewertet, so wie es CIAO gefällt (man könnte meinen, es handelt sich um einen getarnten CIAO-Mitarbeiter). D.h. er hat bei bislang gut 100 Bewertungen weniger als 50% sh verteilt, trotzdem stellt bei ihm der Anteil der sh-Bewertungen noch den relativ größten Anteil dar. Unmut ruft er durch unkommentierte hilfreich-Bewertungen bei Usern hervor, deren Berichte bereits 100-200mal mit sh bewertet worden sind.
Die Einträge in seinem Gästebuch sehen dann wie folgt aus:
"Du hast meinen Bericht über xy unbegründet als einziger mit hilfreich bewertet. Bitte ändern!"
"Bitte sage mir, warum du meinen Bericht über xy als einziger mit hilfreich bewertet hast, damit ich es ändern kann. Mein Bericht ist nämlich nicht mehr auf Platz 1"
Diese Einträge sind aber noch die harmlosen. Botschaften wie "Verpiss dich aus meinem Profil" und "was fällt dir ein, du Schwuchtel?!" kamen mir auch zu Gesicht.
Außerdem wurde er fälschlicherweise als Rachebewerter bezeichnet und ihm mit Meldung gedroht.
Auch ich (LosGatos) habe schon Einträge in meinem Gästebuch erhalten, wo User ihre Bewertung hinterfragten oder um Nachbesserung baten. Wie bereits erwähnt, begründe ich meine Bewertung nicht immer, weil so etwas nur ein "Herumreiten" auslöst. Liefere ich eine Begründung freiwillig (bei einem diamantenen Bericht wollte ich kürzlich nicht zum Buhmann werden), dauert es nicht lange und es heißt "ich habe meinen Bericht nach deinem Kommentar überarbeitet, vielleicht kannst du noch mal nachlesen". Das sieht dann meist so aus, dass bei der Überarbeitung eine Formulierung geändert wurde, jedoch bei der Gelegenheit nicht einmal die Schreibfehler bereinigt wurden. Wen wundert's, dass viele aus Bequemlichkeit lieber gleich sh vergeben.
Ich gebe zu, wenn ich eine abweichende Bewertung erhalte, bin ich zunächst auch nicht erfreut darüber. Ich meine aber, wir haben uns gegenseitig zu sehr verwöhnt und man sollte darüber stehen, wenn man abweichend bewertet wird.
Der Ärger über solche Ausreißer ist allerdings hausgemacht. Hat ein Bericht bereits 200 sh-Bewertungen und steht auf den vorderen Plätzen aller Berichte in dieser Kategorie und erhält dann eine einzige abweichende Bewertung, sackt der Bericht fast unauffindbar ins Nirvana ab. Daher die vielen Aufschreie, bei CIAO wollen plötzlich alle Einser-Schüler sein und ganz vorne stehen.
Die Argumentation: Sackt ein Bericht ab, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er von jemandem, der sich gezielt über ein Thema informieren möchte, gelesen wird, sehr gering. Der Bericht bringt keine Lesungen und damit keine Vergütung mehr. Ist das wirklich ein Drama? CIAO ist ja nicht nur für CIAO-User gemacht, sondern auch für externe Leser, die ohnehin keine Vergütung bringen. Also bleiben nur die internen Informationssuchenden. Wie oft kommen die vor? Das ist wirklich sehr schwer zu sagen, da man das Lesen älterer Berichte bei CIAO kaum bemerkt, wenn sie nicht gerade kommentiert werden oder nicht mit sh bewertet werden und man dafür den CIS (CIAO Information Service) aktiviert hat. Da ich jedoch auch bei Dooyoo schreibe, wo man die Benachrichtigungsfunktion selektiv pro Bericht einstellen kann, weiß ich, dass alte Berichte verschwindend wenig gelesen werden. Im Grunde ist ein Bericht bereits "alt", wenn er nicht mehr der allerneueste eines Users ist. Hin und wieder kommt es vor, dass ein neuer oder bisher unbekannter User sich in mein Profil verirrt, an meinen Berichten Gefallen findet und dann auch ältere Berichte von mir liest. Dann kommt er aber über das Profil und nicht über Liste aller Berichte einer Kategorie.
Also: Das Absacken eines Berichtes sollte nicht dramatisiert werden oder gar zum Anlass von kriegerischen Handlungen unter Usern werden. Es gibt wahrhaftig Schlimmeres auf der Welt oder besteht für einige unter uns die Welt nur noch aus CIAO?!
Wer dennoch unbedingt ganz vorne stehen möchte, dem empfehle ich, bevorzugt in Kategorien zu schreiben, wo es noch nicht sehr viele oder gar keine Berichte gibt.
Was kann CIAO tun, um für gerechte Bewertungen zu sorgen?
Ein vielgemachter Vorschlag ist, die Bewertungsskala zu verbreitern, also z.B. eine Skala von 1-10. Dann würden sich, so hofft man, die Bewertungen breiter verteilen und nicht alle bei 10 liegen, einzelne schlechtere Bewertungen würden die Gesamtbewertung nur minimal beeinflussen. CIAO sagt dazu (CIAO-Stammtisch), eine derartige Umstellung ist sehr aufwendig und schwer realisierbar (Konvertierung bestehender Bewertungen).
CIAO setzt dagegen lieber auf Qualitätsoffensiven, die das User-Bewusstsein ändern sollen.
Solche Offensiven werden immer wieder gestartet.
Eine gab es z.B. im November. Diese zielte zunächst nicht auf das Bewertungsverhalten ab, sondern auf das Schreiben von Berichten. Der Unterhaltungswert von Berichten sollte im Vergleich zum Informationsgehalt reduziert werden. Für Nicht-Handy- und Nicht-Duschgel-Schreiber wurde die Offene Kategorie in Form des CIAO-Cafes ausgebaut.
Kürzlich erhoffte sich CIAO differenzierteres Bewertungsverhalten durch Offenlegung der Bewertungsstatistik. Man appellierte an die User, nur für besonders gute Beiträge sh zu vergeben.
Beiden Maßnahmen war gemein, dass sie viel Unruhe und Streit unter den Usern auslösten, aber nicht gerade den gewünschten Erfolg bescherten.
Viele User haben den Eindruck, CIAO wolle sie mit solchen Maßnahmen maßregeln und reagieren entsprechend empört und uneinsichtig. CIAO ist deshalb gut beraten, mit mehr Fingerspitzengefühl vorzugehen und mehr an die Einsicht der User zu appellieren.
Allen, die hier schreiben, muss klar sein, dass Meinungsplattformen nicht nur zum Unterhalten und Geldverdienen da sind, obwohl beides dazugehören sollte, denn sonst bleiben die User weg.
CIAO muss aber zunächst mal in aller erster Linie selbst Geld verdienen, bevor sie es auszahlen können. Das funktioniert nur, wenn die Investition in CIAO für investierende Unternehmen sinnvoll ist. Sinnvoll ist sie dann, wenn die nützlichsten Berichte über ihre Produkte und Dienstleistungen auch auffindbar sind. Nützlich sind sie dann, wenn sie entweder werbewirksam sind oder auch, wenn Kritik sachlich vorgetragen wird, das bringt wichtiges Feedback und stellt für die Firmen billige Marktforschung dar. D.h. die besten Berichte sollten auch wirklich ganz oben stehen. Das funktioniert nur dann, wenn ehrlich bewertet wird. Wenn alle Berichte, die halbwegs brauchbar sind, durchgehend ein sh bekommen, kann man das Bewerten gleich ganz abschaffen. Meinungsplattformen wie im Internet können nur bestehen bleiben, wenn sie glaubhaft sind. Und nur dann können auch User durch Schreiben von Testberichten dauerhaft Geld verdienen.
Eigentlich wollte ich (LosGatos) nicht schon wieder einen Bericht über CIAO schreiben, jetzt habe ich es trotzdem getan....und sehe der Anzahl der nicht SEHR HILFREICH-Bewertungen gespannt entgegen.
Respect all Votings
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung am 24.3.2002 (veröffentlicht bei CIAO, Dooyoo, Yopi und eComments)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-12 12:37:40 mit dem Titel Diamantenfieber...
.....herrscht nicht nur bei James Bond, sondern einmal im Monat auch bei CIAO. So wird immer Mitte des Monats der sogenannte CIAO-Premium-Fonds ausgeschüttet und auf die besten Berichte des Vormonats verteilt. Die nach Meinung von CIAO allerbesten Beiträge werden sichtbar mit einem Diamanten gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung bleibt dann für alle CIAO-Zeiten bestehen. Diamonds are forever....
GROESSE UND AUFTEILUNG DES PREMIUM FONDS
Wie der Inhalt des Topfes verteilt wird, hat CIAO nicht festgeschrieben. Der Gesamtinhalt war bislang immer konstant (wenn man von der Verminderung durch die EURO-Einführung absieht) und liegt bei 12.500 EURO (vormals 25.000DM).
Die Höchstprämie pro Bericht liegt bei 10 EURO und wird mit einem Diamanten verziert. Gab es vor einigen Monaten noch 250 Diamanten pro Monat, so wurde das zuletzt auf 60 solcher Statussymbole reduziert. Die Gesamtverteilung der 12.500 EURO sah im letzten Monat wie folgt aus:
60 x 10 EUR
600 x 5 EUR
1700 x 2 EUR
3000 x 1 EUR
5000 x 0,50 EUR
Daraus ersieht man, dass nicht einmal 5% der Gesamtsumme auf die Diamanten entfallen und dass damit alle anderen (guten) Berichte nicht leer ausgehen.
PRÄMIERUNGSKRITERIEN
Über das Thema Premium Fonds wurden natürlich schon eine ganze Menge Berichte geschrieben. Das mag auch daran liegen, dass es von CIAO wie ein Geheimnis gehütet wird. Und ungeklärte Begebenheiten wie der Tod von Marilyn Monroe regen ja auch immer wieder die Phantasien zu neuen Theorien an.
Unbestritten ist wohl die Tatsache, dass das Herausfischen der prämierenswerten Berichte einem Computer überlassen wird, was sowohl Vor- wie Nachteile hat. Erstens möchte man es keinem CIAO-Mitarbeiter zumuten, alle Berichte eines Monats zu lesen (nach dem 17. Handy-Bericht würde er wohl die Erfindung dieses Gerätes verfluchen), zum anderen ist es natürlich eine Kostenfrage. Denn wer kann schon mehr als 100 Berichte pro Tag gewissenhaft lesen und wie viele Mitarbeiter bräuchte man dann dafür ?! Außerdem sollte ein Computer weniger von Sympathien geprägt sein als ein Mensch. Was dem Computer schwerer fallen dürfte, ist das Herausfinden, inwieweit eigene Erfahrungen in den Bericht eingeflossen sind.
Die Vorarbeit für den Computer machen aber erst einmal wir, die CIAO-User, indem wir Berichte bewerten. Damit wird schon einmal die Spreu vom Weizen getrennt. Denn Berichte, die insgesamt nicht mit ‚sehr hilfreich’ bewertet wurden, sind dann aus dem Rennen.
Aber da dann wohl immer noch ca. 80% aller Berichte übrigbleiben, braucht der Computer weitere Kriterien, die ihm per Programmierung eingeimpft wurden. Damit beginnen die Mutmaßungen.
Kriterium 1: Die Kategorie
Wenn man sich die Liste der diamantenen Berichte ansieht, fällt auf, dass dort Technik in Form von Computern plus Zubehör, Handys oder Digitalkameras sehr häufig vertreten ist. Unterrepräsentiert sind dagegen Reisen (wenig) und Bücher (gar nicht).
Wer hier als User bei CIAO schreibt, muss sich im Klaren darüber sein, dass CIAO ein kommerzielles Unternehmen ist, dass nicht nur zur Unterhaltung und Geldverteilung da ist, sondern in allererster Linie selbst Geld verdienen möchte. Damit sollte man Verständnis dafür haben, dass CIAO bevorzugt das Schreiben über solche Produkte fördert, die die höchsten Werbeeinnahmen versprechen. Dazu gehören heute nun einmal die genannten Technik-Produkte.
Bei Reisezielen ist es dagegen so, dass sie häufig nicht ein konkretes Produkt darstellen. Wenn ich (LosGatos) z.B. einen Bericht über San Francisco schreibe (den Bericht gibt es bei mir tatsächlich), so werden damit z.B. Hotels und Restaurants in USA gefördert, Unternehmen, die selbst kaum bei CIAO als Sponsor auftreten werden, es sei denn, es handelt sich um Ketten, die weltweit operieren. Nachfrage wird dadurch vielleicht noch bei Fluggesellschaften oder Autovermietern geweckt, aber das fokussiert noch auf keinen einzelnen Anbieter. Ein möglicher Grund, warum das Thema Reisen bei den Diamanten zu kurz kommt. Allerdings sehe ich hier auch einen Widerspruch in der CIAO-Politik, denn das Thema Reisen hat immerhin die 2 Cent-Kategorie pro Lesung.
Kein Verständnis habe ich allerdings dafür, dass bei der letzten Diamanten-Vergabe zwar CDs, DVDs oder neue Kinofilme berücksichtigt wurden, jedoch nicht ein einziges Buch. Wer zuviel (Bücher) liest, sitzt weniger am PC und gehört dadurch nicht zur Klientel von Internet und CIAO ?!
Kriterium 2: Art und Zahl der Bewertungen
Da bei CIAO nach wie vor eine nicht unerhebliche Zahl von Berichten ausschließlich ‚sehr hilfreich’-Bewertungen erhalten, dürfte klar sein, dass das auch unabdingbare Voraussetzung ist, um bei der Prämierung bedacht zu werden.
Außerdem muss eine gewisse Mindestanzahl von Lesungen erreicht worden sein. Bei Stichproben habe ich noch keinen Bericht gefunden, der weniger als 80-90 Lesungen hatte und mit einem Diamanten ausgezeichnet wurde.
Kriterium 3: Länge des Berichtes
Ich glaube kaum, dass das ein hartes Kriterium sein kann. Klar ist, dass ein Bericht, der gerade mal über die Mindestlänge geht, ein Thema nicht annähernd vollständig abhandeln kann. Aber ist ein 5-Seiten-Bericht besser als ein 2-Seiten-Bericht? Ich wähle die Analogie zu Spielfilmen. Sind ‚Dr. Schiwago’ oder ‚Der mit dem Wolf tanzt’ Filme der Extraklasse, weil sie Überlänge haben? Im Gegenteil, weil sie über 3 Stunden dauern, müssen sie brillant sein, damit der Zuschauer nicht einschläft oder mittendrin das Weite sucht.
Kriterium 4: Community-Level des Users
Auch ‚blaue’ User haben schon Diamanten bekommen (darunter sind mir zumindest noch keine aufgefallen). Damit dürfte die Behauptung widerlegt sein, man müsse mindestens ‚rot’ sein. Die CIAO-Farbe ist ja auch nur ein Maß für Quantität und nur bedingt für Qualität. Ein ‚orangener’ User schreibt nicht automatisch bessere Berichte als ein ‚weißer’. Allerdings gilt der Umkehrschluss, dass der Anteil wirklich guter Berichte bei ‚orangenen’ größer ist als bei ‚weißen’. Das liegt einfach daran, dass ein echter Neuling, der noch auf keiner anderen Plattform geübt hat, sich erst noch an das Schreiben guter Berichte herantasten muss, oder dass sich viele neue User nach ein paar Berichten wieder verabschieden, wenn sich der Erfolg nicht gleich einstellt.
Kriterium 5: Wenig Rechtschreibfehler
Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Um das herauszufinden, ist der Computer sicher ein geeignetes Werkzeug. Allerdings sohlte Mann siech darauf auch nicht 100%ig verlassen. Ich hoffe, der Leser dieses Berichtes ist aufmerksamer als das Rechtschreibprogramm, das ich gerade überlistet habe.
Kriterium 6: Das ‚Gewicht’ des Mitgliedes
Keine Angst, vor dem Berichte-Schreiben muss niemand auf die Waage. Aber an dieser Stelle zitiere ich einfach mal CIAO:
Alle Mitglieder, die einen Bericht bewerten, gehen mit einem unterschiedlich hohen Gewicht in die Gesamtbewertung ein. Das Gewicht eines Mitgliedes errechnet sich aus dessen verantwortungsbewusstem Verhalten auf der Plattform. Dabei wird neben der Differenziertheit der Bewertungen auch der Umgang mit dem Netz des Vertrauens und die Ehrlichkeit des Mitgliedes (Cheating, Revanchebewertungen) berücksichtigt. (Zitat Ende).
Mit anderen Worten, für die Arten des genannten Verhaltens werden Plus –und Minuspunkte ermittelt, aus denen CIAO dann mit geheimer Formel das ‚Gewicht’ ermittelt.
Das ‚Gewicht’ der bewertenden User bestimmen das Ranking eines Berichtes innerhalb einer Kategorie und wohl auch zum Teil die Prämierung eines Berichtes.
Vielleicht gibt es ja noch weitere Kriterien, die der Computer bewerten könnte. Allerdings fallen mir keine weiteren ein.
Hat der Computer dann sein Votum abgegeben und die ‚besten’ Berichte vorgeschlagen, werden diejenigen, die einen Diamanten bekommen sollen, von einem CIAO-Mitarbeiter noch mal handverlesen. Denn der CIAO-Computer verfügt mit Sicherheit nicht über die Intelligenz eines Schach-Computers und kann z.B. persönliche Erfahrungen bewerten. Es muss sichergestellt werden, dass CIAO sich nicht blamiert.
TRANSPARENZ DES PREMIUM FONDS
Wenn der Fonds ausgeschüttet wurde, werden die mit Diamant ausgezeichneten Berichte und Autoren im CIAO Community Center aufgelistet.
Außerdem werden die 10 erfolgreichsten Autoren genannt, gemessen an ihrem Anteil am Ausschüttungsbetrag.
Alle anderen User erfahren nur durch ihre Kontostandsabfrage, wie viel sie vom Kuchen abbekommen haben, nicht jedoch wie viel sie für welchen Bericht aus dem Premium Fonds erhalten haben. Damit sind die meisten User nicht einverstanden, wollen sie doch wissen, was als besonders gut bewertet wurde und z.B. zusätzliche 5 EURO wert war.
CIAO ist jedoch nicht bereit, die Zuteilungseinzelheiten zu veröffentlichen.
Für mich ist das durchaus verständlich. Der Grund dürfte darin liegen, dass ja ein Computer unbesehen den Löwenanteil der Prämien verteilt. Es liegt auf der Hand, dass der dabei auch viel Mist macht, d.h. schon mal einer mäßigen Meinung 5 EURO zukommen lässt, während eine brillante nur 50 Cent oder gar nichts bekommt. Erstens wäre der User dann verwirrt, wenn er für einen mittelmäßigen Bericht einen hohen Bonus bekommt und für einen sehr guten leer ausgeht, und zweitens würde sich CIAO dann vor Anfragen per e-Mail nicht mehr retten können. Folglich hält man alles geheim, in der Hoffnung, der Computer würde unter dem Strich schon für Gerechtigkeit sorgen. Ich finde das OK, denn was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Vielmehr freue ich mich darüber, überhaupt etwas bekommen zu haben. Wen es interessiert: für 43 Berichte (inklusive einiger weniger in der Offenen Kategorie) habe ich insgesamt 44 EURO aus dem Topf bekommen, also etwa 1 EURO im Schnitt. Auch wenn es den einen oder anderen hier gibt, die im Schnitt schlechter dastehen, dürfte dieser Nebenverdienst wohl klar unterhalb der Neidgrenze liegen.
Wer auch gerne mal einen Diamanten haben möchte, zur Monatsmitte aber mal wieder feststellen muss, nicht berücksichtigt worden zu sein, dem sagt CIAO am Ende der Gewinnerliste wie einem erfolglosen Lottospieler ‚Bleiben Sie dran, versuchen Sie es wieder’, indem CIAO auf die allgemeinen Hinweise zum Schreiben von Berichten verweist.
Wer will, kann sie dann noch mal lesen, ja sogar beherzigen. Ich empfehle aber jedem, so zu schreiben, wie er es am besten kann. Denn wer krampfhaft versucht, vorgegebene Richtlinien umzusetzen, wird auch nur Krampf erzeugen. Das gleiche gilt, wenn jemand versucht, den Stil erfolgreicher Schreiber zu kopieren.
MOTIVATION DURCH DIAMANTEN ?
Warum gibt es überhaupt den Premium Fonds? Sorgt er für mehr Motivation, gute Berichte zu schreiben?
Im Grunde sollte ja die Qualität durch die Bewertung gesteuert sein. Je besser der Bericht oder das Renommee des Autors (denn den Bericht kennt man ja vorher nicht), desto höher die Zahl der Lesungen, umso höher die Grundvergütung, die ja täglich gutgeschrieben wird.
Da es aber doch den einen oder anderen Klickzirkel gibt, wo User sich blind vertrauen, gemäß ‚Klickst du mich, dann klick ich dich’ und ungeachtet des Inhalts alles mit ‚sehr hilfreich’ bewerten, sich in der Kommentarspalte gegenseitig mit einem kräftigen ‚weiter so’ aufmuntern und auf diese Weise ebenfalls zu vielen Lesungen kommen, auch wenn der Bericht eher mäßig ist, ist es schon sinnvoll, zusätzliche Anreize zu schaffen, um für bessere Qualität zu sorgen.
Durch die Ausschüttung aus dem Premium Fonds wird in meinem Fall derzeit die Vergütung pro Bericht in etwa verdoppelt.
Geld ist natürlich für die meisten immer ein Anreiz (auch wenn es nicht jeder gerne zugibt).
Zum anderen ist ein Diamant (da er ja so selten ist) durchaus als Statussymbol zu werten. Er erhöht u.U. das Image des Users und wirbt für das Lesen von Berichten.
Wie im richtigen Leben kann natürlich so eine virtuelle Auszeichnung auch in der virtuellen Welt für nicht nur virtuelle Missgunst sorgen. Das ist leider nur allzu menschlich. Auch wenn es hier nur um relativ kleine Beträge geht, die mit so einer diamantenen Auszeichnung verbunden ist, liegt es in der Natur des menschlichen Wesens, doch eher auf den Nachbarn oder Kollegen neidisch zu sein, der sich eine Kleinigkeit mehr leisten kann, als auf einen Prominenten. Gottschalk formulierte das treffend, indem er sagte, er verdiene ‚oberhalb der Neidgrenze’.
Ich muss zugeben, dass ich selten Berichte lese, die mit einem Diamanten ausgezeichnet wurden. Das liegt daran, weil mich die überrepräsentierten Themen (s.o.) eher langweilen. Wenn ich dann doch mal einen gelesen habe, war ich oft enttäuscht von der doch eher mäßigen Qualität (was natürlich meine subjektive Empfindung ist). Jedenfalls überkommen mich dann Zweifel, ob ein Diamant Auszeichnung und Ansporn darstellt. Manch eine(r) wird mir jetzt Neid unterstellen, weil ich noch nie einen Diamanten bekommen habe. C’est la vie.
PRÄMIERUNG BEI ANDEREN PLATTFORMEN
Neben CIAO veröffentliche ich derzeit noch bei Dooyoo und eComments. Während es bei eComments nur eine Grundvergütung gibt, führt Dooyoo auch eine Prämierung der besten Meinungen durch. Die Prämierung erfolgt nicht gebündelt einmal im Monat, sondern gegebenenfalls einige Tage nach Veröffentlichung der Meinung. Dann gibt es eine Krone als Kennzeichnung (ähnlich dem Diamanten bei CIAO) und 50 Webmiles zusätzliche Vergütung (eine Webmile hat einen nominellen Wert von 3 EUROCENT, d.h. eine Krone ist 1,5 EURO wert). Der Gesamtausschüttungsbetrag pro Tag oder Monat oder die Anzahl der prämierten Meinungen ist nicht vorgegeben und liegt in letzter Zeit zwischen 10 und 20. Dabei können andere User einen Bericht für eine Krone vorschlagen. Das ist zwar nicht Voraussetzung, hilft aber ungemein. Weitere symbollose Prämierungen wie bei CIAO gibt es nicht. Damit liegt die Zahl der prämierten Meinungen bei Dooyoo in der Gegend von 500. D.h. es gibt zwar viel mehr Kronen bei Dooyoo als Diamanten bei CIAO, die Zahl der insgesamt prämierten Meinungen ist mit über 10.000 bei CIAO jedoch deutlich höher.
FAZIT
Das Prämierungssystem bei CIAO ist zwar nicht völlig transparent, führt aber dazu, dass eine große Anzahl guter Berichte eine zusätzliche Vergütung erhalten, und somit zu hinreichender Gerechtigkeit. Auch wenn CIAO mich bislang mit Diamanten verschont hat, freue ich mich jeden Monat über ein paar zusätzliche EURO aus dem großen Topf. Und da CIAO das Gießkannenprinzip auch in Zukunft kaum preisgeben wird, sind noch viele Berichte zu diesem Thema gesichert.....
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 22.3.2002 (Veröffentlicht bei CIAO, Dooyoo und eComments)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-12 11:22:01 mit dem Titel Heute zu Gast bei Babsi Schläfer...
...TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS UND CLAUDI BOOTSMANN
BABSI SCHLÄFER:
Liebe Zuschauer, ich freue mich ganz besonders, heute Nachmittag die berühmten CIAO-Autoren Tschauwald Schreibermanns und Claudi Bootsmann begrüßen zu dürfen. Kurz zur Erklärung für unsere Zuschauer, Ciao ist eine Internet-Plattform, wo die Verbraucher, also Menschen wie Sie und ich, ihre Erfahrungen mit beliebigen Produkten veröffentlichen und mit diesen Berichten Geld verdienen können.
Lieber Tschauwald Schreibermanns, mitmachen kann da ja im Prinzip jeder, aber nicht jeder ist dabei so erfolgreich wie Sie. Sie sind ja sozusagen der Miroslav Klose von Ciao, wenn man sieht, was Sie in kurzer Zeit geleistet haben. Worauf führen Sie Ihren großen Erfolg denn zurück?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Nun Frau Schläfer, entscheidend ist, dass ich mit Spaß an die Sache heran gehe und meine ehrlichen Erfahrungen aufschreibe, der Rest ergibt sich dann von alleine.
BABSI SCHLÄFER:
Mit dem Rest meinen Sie wahrscheinlich Ihren sehr hohen Bekanntheitsgrad, das wird doch bei Ciao – ich habe mich da mal etwas umgesehen- vor allem dadurch gefördert, dass Ciao eine Liste der meistgelesenen Autoren täglich pflegt und da sind Sie immer mit dabei.
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Das ist klar, von nichts kommt nichts. In die Liste kommt man natürlich nur hinein, wenn man täglich neue Berichte schreibt.
BABSI SCHLÄFER:
Täglich neue Berichte. Da haben Sie ja einen ganz schönen Nebenerwerb, bei den Vergütungen und den vielen Lesungen...oder machen Sie das hauptberuflich? Was sagt eigentlich das Finanzamt zu diesen Einnahmen?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Was heißt hier Einnahmen? Da kommen Cent-Beträge zusammen und ich schreibe doch nicht des Geldes wegen.
BABSI SCHLÄFER:
Jetzt erst mal zu Ihnen, Claudi Bootsmann. Was hat Sie denn veranlasst, für Ciao zu schreiben?
CLAUDI BOOTSMANN:
Ich schreibe doch gar nicht mehr...
BABSI SCHLÄFER:
Heißt das, Sie haben dank Ciao schon ausgesorgt?
CLAUDI BOOTSMANN:
Nein, ey, hihi, ey, nein,Ciao hat meinen Account gesperrt, ey.
BABSI SCHLÄFER:
Was sich Ciao nicht alles erlaubt! Wie kommen die denn dazu?
CLAUDI BOOTSMANN:
Die haben behauptet, ich hätte ein Bild in mein Profil gestellt, wo jemand anderes drauf war als ich. Dabei kann ich doch gar nichts dafür, dass ich einem deutschen Top-Model soooo ähnlich schaue...
BABSI SCHLÄFER:
Top-Model..ähnlich..ja, jetzt wo Sie es sagen, ja vom Namen her vielleicht. Ach so, liebe Zuschauer, übrigens unsere Maskenbildnerin ist heute leider krank geworden...
Tschauwald Schreibermanns, aber jeden Tag neue Berichte...wie findet man denn da geeignete Themen?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Zum Glück leben wir ja nicht mehr in der Steinzeit, sondern in einer zivilisierten Welt. Da beginnt der Tag mit Frühstück und für mein Frühstück brauche ich natürlich einen Eierköpfer, schon habe ich mein erstes Thema. Sowas geht alle an.
BABSI SCHLÄFER:
Ich habe gehört, da gibt es die Firma Fackelmann, die derart lebenswichtige Produkte zur Verfügung stellt.
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Zunächst mal muss auch ich die Produkte kaufen. Gut ich gebe zu, aufgrund meines großen Erfolges und meiner Verbundenheit zur Firma ..ich will ja hier gar keine Schleichwerbung machen.. also die Firma, die sie gerade selbst genannt haben, stellt mir mittlerweile die Produkte kostenlos zur Verfügung. Aber es gibt ja nicht nur Fackelmann...äh jetzt ist es mir selbst herausgerutscht. Sehen Sie, Frau Schläfer, so ein Eierköpfer eignet sich nicht für jedes Ei. Ein Ei ist ja heute auch nicht mehr ein Ei. Es gibt Eier aus Legebatterien, von glücklichen Hühnern, von verseuchten Hühnern, von Hühnern mit 1000 Flugstunden, da gleicht doch nicht mehr ein Ei dem anderen. Folglich braucht man auch für jedes Ei einen anderen Eierköpfer, also ich selbst habe derzeit 4 verschiedene.
BABSI SCHLÄFER:
Und über jeden haben Sie schon berichtet. Da wundert Ihr großer Erfolg und Bekanntheitsgrad natürlich niemanden mehr...
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Sehen Sie, Frau Schläfer, über einen einzigen Eierköpfer zu schreiben ist ja auch nicht besonders hilfreich, schließlich möchte der Leser ja auch vergleichen können.
BABSI SCHLÄFER:
Nun, mittlerweile haben Sie viele Nachahmer gefunden, Berichte über Produkte – es gibt da nicht nur Eierköpfer- der Firma mit dem F gibt es sehr viele, werden die anderen auch alle kostenlos beliefert?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Das entzieht sich meiner Kenntnis. Aber, dass alle meine Vertrauten – ich habe derzeit knapp 600 - auch über „meine“ Produkte schreiben, werte ich auch als persönlichen Erfolg, der mich sehr zufrieden macht. Ich empfehle Produkte, für andere sind meine Empfehlungen sehr hilfreich, weil sie jetzt auch sauber geköpfte Eier bekommen, und folglich schreiben sie dankbar neue Berichte.
BABSI SCHLÄFER:
Tja, Claudi Bootsmann, neue Berichte, worüber haben Sie denn immer geschrieben, als Sie noch durften?
CLAUDI BOOTSMANN:
Öh, geschrieben? Weiß ich gar nicht mehr. Vor allem habe ich in meinem Profil geschrieben, dass ich sehr sexy bin und gerne viele andere Ciao-User, männliche natürlich, gerne persönlich kennenlernen würde. Da haben die ganzen geilen Böcke meine Berichte immer mit ‚sehr hilfreich’ bewertet, egal, was ich geschrieben habe, hihi.
BABSI SCHLÄFER:
Das ist natürlich auch eine gute Methode, bekannt zu werden. Aber was sagen denn weibliche Ciao-User dazu?
CLAUDI BOOTSMANN:
Ach bei Ciao gibt es so viele Neider, bei mir sind es hässliche Frauen und bei Tschauwald sind es User, die neidisch sind, dass sie keinen Eierköpfer haben, sondern nur alte Schallplatten und 10 Jahre alte Reiseberichte, die keinen interessieren. Deshalb haben wir ständigen Ärger mit Hilfreich-Bewertern.
BABSI SCHLÄFER:
Apropos Hilfreich-Bewertungen: Tschauwald Schreibermanns, ich habe in Ihrem Profil gelesen, dass Ihre Berichte zu über 98% mit ‚sehr hilfreich’ bewertet werden. Wie gehen Sie mit dem Rest um?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Claudi hat es bereits gesagt, es gibt leider immer wieder diese Neider. Ich kann natürlich nicht zulassen, dass meine Berichte nicht von jedem gewürdigt werden. Denn ein einziges ‚hilfreich’ macht meine wertvollen Erfahrungen für interessierte Verbraucher weniger sichtbar. Deshalb muss man diesen Abweichlern unmissverständlich klar machen, wie meine Berichte zu bewerten sind.
BABSI SCHLÄFER:
Sie meinen, die Verbraucher suchen erst ihren Rat, bevor sie Zahnstocher kaufen gehen. Das würde ja auch heißen, dass Sie nicht nur bei Ciao äußerst bekannt sind, sondern auch in unserem ganzen Lande. Und Leute wie Sie, die unmissverständlich durchgreifen, braucht unser Land. Hat sich Guido Westerwelle schon bei Ihnen gemeldet, der braucht möglicherweise bald Ersatz?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Niemals würde ich in die Politik gehen. Aber wenn mein Freund Edmond mal einen guten Rat braucht, wie er die Schweinshaxenreste zwischen den Zähnen wieder herausbekommt, kann ich ihm natürlich einen guten Tipp geben.
BABSI SCHLÄFER:
Kürzlich hat es ja bei Ciao eine Änderung gegeben, wonach Berichte über Produkte, über die schon sehr viel geschrieben wurde, weniger gut vergütet werden sollen. Da sind wohl auch die Produkte der Firma mit dem F betroffen.
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Das ist doch kein Problem, ein guter Schreiber weiß immer, worüber er schreiben soll.
BABSI SCHLÄFER:
Was heißt soll? Fühlen Sie einen Zwang zum Schreiben?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Zwang zum Schreiben? Schließlich lebe ich davon.
BABSI SCHLÄFER:
Sie leben davon? Haben Sie nicht vorhin gesagt, es geht nur um Cent-Beträge, die man nicht extra nach Luxemburg transferieren muss, und Sie schreiben nur zum Spaß?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Natürlich trifft genau das zu. Sie verdrehen mir ja das Wort im Mund, Frau Schläfer. Wer sagt, ich lebe davon, ich meine natürlich, Ciao ist mein Leben.
BABSI SCHLÄFER:
Da muss ich aber gleich noch einmal nachhaken. Ich habe gesehen, dass Sie seit 1.6. nicht mehr über die Produkte der Firma mit dem F schreiben. Kürzlich ist mir ein Bericht über einen Gartenschlauch aufgefallen und auch bei anderen Usern ist dieses Produkt sehr beliebt. Anders ausgedrückt, bei Ciao wurde noch nie so viel gespritzt wie zur Zeit, zumindest theoretisch, d.h. virtuell. Kommt Aldi da überhaupt mit der Lieferung nach?
CLAUDI BOOTSMANN:
Viel spritzen ist super, da muss ich mich ja gleich wieder bei Ciao anmelden. Was nehme ich dieses Mal nur für einen Nickname, vielleicht Verena Ackerstrauch..?! Da werde ich bestimmt wieder ganz schnell bekannt, hihi.
BABSI SCHLÄFER:
Jedenfalls wird ihr Garten es ihnen danken, Tschauwald.
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Wieso Garten? Ich wohne in einer Etagenwohnung.
BABSI SCHLÄFER:
Wozu brauchen Sie dann den Schlauch?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Den Schlauch, ach so, den habe ich bei meinen Eltern gesehen, die hatten sich den gerade beim Nachbarn ausgeliehen.
BABSI SCHLÄFER:
Ciao vergütet ja in letzter Zeit Buch-Rezensionen besser als noch vor kurzem, was sehr viele Buchberichte zur Folge hat. Wie haben die Ciao-User so schnell lesen gelernt?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Also ich finde es sehr schön, wenn man auch mal über Bücher schreibt. Wie gerne habe ich früher den Struwelpeter gelesen! Was liegt näher, auch einmal darüber zu schreiben?!
BABSI SCHLÄFER:
Um noch einmal auf Ihren großen Erfolg zurückzukommen, ist Ihnen die Gabe, so gute Berichte zu schreiben, in die Wiege gelegt worden und hatten Sie auf Anhieb Erfolg?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Bei Ciao schon. Sie nannten eingangs die Analogie zu Miroslav Klose. Nun, Fußballer fangen auf der Straße an, Meinungsschreiber bei Yopi.
BABSI SCHLÄFER:
Gibt es viele User, die einen derartigen Erfolg und Bekanntheitsgrad haben wie Sie?
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Natürlich gibt es viele bekannte User, unzählige sind sogar viel länger dabei als ich. Aber viele verschwinden mit der Zeit, weil sie keine Ideen mehr haben oder weil Ciao sie nicht mehr will.
BABSI SCHLÄFER:
Ja bei Dauerbrennern wie Lindenstraße ist das ja nicht anders, und das zwangsweise Ausscheiden erinnert doch etwas an Big Brother. Vielleicht sollte man Ciao mal Verfilmen, mit Tschauwald Schreibermanns in der Hauptrolle?!
TSCHAUWALD SCHREIBERMANNS:
Es gibt natürlich immer wieder neue Versuche einzelner Mitglieder, Aufsehen zu erregen. Aber wie bitte will jemand erfolgreich bei Ciao sein, der ein Detektivbüro in New York besitzt. Andere wiederum schreiben rozzfreche Kommentare und geben entsprechende Bewertungen. Das kann doch nicht der Sinn so einer Plattform wie Ciao sein.
CLAUDI BOOTSMANN:
Also ich finde Ciao einfach toll. Wir schreiben Berichte und die Leute kaufen das dann. Ciao ist richtig kaufregend, hihi !!
BABSI SCHLÄFER:
Natürlich nur, wenn die Leser Ihnen das abkaufen, was Sie schreiben.
An diesen Beispielen haben wir gesehen, bekannt werden bei Ciao kann man, indem man fleißig regelmäßig Berichte schreibt zu Themen, die für jeden relevant sind. Dafür kann man sich durchaus schon mal 3 DVD-Player anschaffen. Und nicht zu bescheiden bleiben. Schließlich gibt es bei Ciao ja Gästebücher, in denen man schlechte User und Bewerter schon mal zur Rede stellen kann. Außerdem kann jeder User sein Profil so einrichten, dass es ihm und vor allem anderen gefällt, nicht wahr, Claudi?
Schade, dass unsere Sendezeit schon wieder vorbei ist. Ich wünsche Ihnen beiden, Claudi und Tschaui, weiterhin oder bald wieder viel Erfolg, vielleicht sind Sie ja bald noch bekannter. Und es würde mich freuen, Sie mal wieder an dieser Stelle begrüßen zu können, vielleicht unter dem Motto „Neues von Tschauwald Schreibermanns“.
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 6.6.2002
Veröffentlicht bei Ciao, Dooyoo, Yopi, eComments
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-22 19:18:46 mit dem Titel Der Drei-Cent-Mord
Eine Hommage an Ciao und seine Gärtner
(frei nach Reinhard Mey).
Anmerkung:
Natürlich wurde dieser Beitrag als erstes bei Ciao veröffentlicht. Leider hält Ciao von sich selbst so wenig, dass sie ihn gleich gelöscht haben.
Die Nacht liegt wie Blei auf Ciao’s Garten,
Beleuchtung und Mikrowelle sind an,
Weihrauch und Sonnenblume sie warten,
darauf, dass Papa sie nimmt dran.
Da schleicht sich im flackernden Fackelschein
Fast lautlos ne Schnecke in die Hecke hinein,
stolpert übers Korn, sie selber lebt ab
und nimmt das Geheimnis mit in das Grab.
Der Mörder war wieder der Gärtner,
ob Darkunit, Huwie oder Arim ?
Der Mörder ist immer der Gärtner,
und wenn der erbarmungslos zuschlägt,
erbarmungslos zuschlägt,
dann wird es sicher sehr schlimm.
Neben Schwarzäugiger Susanne
ganz allein, ohne den Manne
Sitzt Zitrol, die heute nach Ananas schmeckt,
Und genüsslich einen Jobst Joghurt schleckt.
Sollte das vielleicht ihr letzter sein,
denn schon wieder schleicht jemand in den Garten hinein.
Sekunden vergehen, schon fällt ein Schuss,
ein neuer Fall für Hazel, die Nuss.
Der Mörder war wieder der Gärtner,
ob Lea, Bea oder Christel.de?
Der Mörder ist immer der Gärtner,
und wenn der erbarmungslos zuschlägt,
erbarmungslos zuschlägt,
dann tut es sicher bald weh.
Zwischen Engelstrompete und Basilikum
Schnattern gerad’ ein paar Gänse laut herum,
als ein User mit Fackelmann einen Cocktail shaked,
bevor darüber jemand anders was faked.
Da kommt plötzlich mit einem Fahrzeug der Bundeswehr
Aus Weihenstephan schon wieder ein Mörder daher,
das war dann des Users letzter Hauch,
denn er ward erwürgt mit dem Aldi-Gartenschlauch.
Der Mörder war wieder der Gärtner,
ob Bavariangirl oder Campino ?
Der Mörder ist immer der Gärtner,
und wenn der erbarmungslos zuschlägt,
erbarmungslos zuschlägt,
dann ist bald keiner mehr froh.
Heut feiern die Gärtner aus diesem Land,
denn ihr Vater hat Gold in der Hand.
Sie putzen und wischen,
alles nimmt seinen Lauf,
und decken auf Tischen,
Tipps und Tricks gibt’s zu Hauf.
Doch auf einmal, da trifft es sie alle,
der Mörder schlägt zu - mit der Gartenkralle.
Denn der Mörder war nämlich der Faker,
und die Gärtner, die war’n es nie,
der Mörder ist immer der Faker
und wenn der erbarmungslos zuschlägt,
erbarmungslos zuschlägt,
dann gibt es ne neue 3-Cent-Kategorie.
P.S.: Bei den genannten Gärtnern handelt es sich übrigens ausschließlich um langjährige Hobby-Gärtner, die schon immer und nicht erst, seitdem es modern geworden ist, über Garten und Pflanzen geschrieben haben und die sicher auch nicht darüber erfreut sind, dass sie jetzt soviel Konkurrenz bekommen haben.
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 20.7.2002
Veröffentlicht bei Ciao, Dooyoo, eComments, Yopi, Talk-On
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-24 09:29:01 mit dem Titel Hilfreich - was nun ?
Folgender Beitrag bezieht sich primär auf Ciao, die Tipps zum Schreiben gelte natürlich auch für andere Meinungsforen wie z.B. Yopi.
Jeder Leser von Berichten in diesem Forum hat seine eigenen Erwartungen an das, was ihm die Community-Mitglieder vorsetzen. Der eine möchte umfassend informiert werden, der andere sucht hier mehr Spaß und Unterhaltung. Ich selbst finde es sehr gut, wenn das eine mit dem anderen verbunden wird. Damit der Spaß beim Lesen auch gegeben ist, sehe ich es als sehr wichtig an, dass ein Beitrag in einwandfreiem Deutsch geschrieben ist. Aber sicher gehört auch noch etwas mehr dazu.
Was mein Bewertungsverhalten angeht, sollten die meisten damit leben können. Schließlich kommen laut Ciao-Statistik über 88% aller von mir bewerteten Beiträge mit der Höchstnote davon. Anders gesagt, meist bewerte ich viel zu gut. Allerdings scheue ich mich auch nicht, gelegentlich einen Beitrag von der Mehrheit abweichend schlechter zu bewerten. Und nicht immer liefere ich gleich eine Begründung für ein ‚hilfreich’. Das erzeugt manchen Katzenjammer, der natürlich nicht immer gleich so unfreundlich klingt wie dieser GB-Eintrag: „Du hast natürlich auch kein Kommentar zu deinem "h"!? Nur weil einer mir ein "h" gegeben hat, musst du es auch machen!? Gruß X“. Und da jammernde Katzen mein Herz schnell erweichen lassen, will ich an dieser Stelle mal ein paar Tipps zum Schreiben von Berichten geben. Vielleicht klappt’s dann nächstes Mal mit der Bewertung von LosGatos. Aber natürlich schreibe ich meine Tipps nicht nur für die vermeintliche Minderheit von 12% und etwaige Hilfreich-Nachfrager, denn verbessern kann (und will ?) sich schließlich jeder.
Natürlich gibt es auch im Community Center entsprechende Ratschläge. Doch die Kriterien von Ciao unterscheiden sich einerseits von denen von LosGatos. Und im Gegensatz zu Ciao nimmt LosGatos seine Vorgaben ernst. Irgendwelche Zweifel? Nun, ich kann nur für mich sprechen. Aber wenn ihr euch mal die Mühe macht, die entsprechenden Hinweise (zu finden unter http://www.ciao.de/help.php/Idx/1 ) durchzulesen und euch dann mal die monatlich prämierten Berichte anschaut, wird euch der Glaube an die berühmte Kuh Emm vielleicht auch vergehen.
Noch könnt ihr euch entscheiden, ob ihr weiterlesen und euch meine subjektiven Tipps antun wollt. Hier ist sozusagen der Notausgang.
Aber jetzt wird’s Ernst (bitte nicht ernstnehmen).
DAS THEMA
Leider habe ich manchmal den Eindruck, manch Schreiberling steht unter Schreibzwang. In der Tat gibt es ja hier Autoren, die 20 Berichte und mehr pro Woche abliefern. Nun ja, es kann natürlich sein, dass der eine oder die andere auf jeden Euro angewiesen ist. Aber die Zeiten großartiger Verdienste in Meinungsforen sind ohnehin längst vorbei. Der Stundenlohn, der hier verdient werden kann, liegt doch eher auf Reispflückerniveau. Unter uns gesagt, mehr als 7 Berichte pro Woche (was ich auch schon sehr viel finde), betrachte ich als unseriös. In diesem Zusammenhang bin ich Ciao für die Bereitstellung der Liste der meistgelesenen Autoren dankbar. Da weiß ich gleich, wen ich vom Gelesen-werden ausschließen kann.
Jedenfalls, um zum Thema zurückzukommen, habe ich manchmal das Gefühl, die Leute setzen sich vor den PC und fangen dann erst mal an zu überlegen, worüber sie schreiben sollen. Da ihnen selbst nichts einfällt, schauen sie mal, was Ciao so vorschlägt (Liste der meistgelesenen Produkte). Ach ja, AOL-Gratis-CDs. Die müssen bei mir auch irgendwo in der Schublade liegen. Was dabei herauskommt, wissen wir alle.
Bei mir ist das eher umgekehrt. Mir fällt irgendwann ein Thema ein. Evtl. beantrage ich schon einmal die Kategorie. Das reift dann in meinem Kopf oft Tage oder Wochen. Erreicht das Thema in meinem Kopf keinen hinreichenden Reifegrad, wird es wieder verworfen. Irgendwann drängt es mich an den PC, meine Ergüsse loszuwerden. Ich verspüre also keinen Zwang, irgendetwas zu schreiben, sondern das Thema selbst zwingt mich irgendwann.
Merke: Wenn euch kein vernünftiges Thema einfällt, lasst es bleiben und nutzt eure Zeit mit sinnvolleren Dingen. Es gibt noch ein Leben außerhalb von Ciao.
DIE ÜBERSCHRIFT
Die halte ich nun mal für ganz wichtig. Bevor ich überhaupt den ersten Buchstaben geschrieben habe, habe ich mir erst einmal eine geeignete Überschrift überlegt. Irgendetwas witziges, vielleicht etwas zweideutiges, aber niemals vulgäres. Es kann auch ein bekannter Slogan sein, den ihr neu abbildet. Warum die Überschrift so wichtig ist? Vielleicht nicht für eure Stammleser, die alles von euch lesen. Aber die meisten möchten ja auch neue Leser dazugewinnen. Das kann über interessante Themen sein. Aber selbst für ein interessantes Thema muss erst einmal geworben werden. Das geht am besten über eine Überschrift, die neugierig macht. Und die muss natürlich zum Beitrag passen, der dann hält, was die Überschrift verspricht. Ein Leser, der hier enttäuscht wird, kommt nie wieder. Wählt als Überschrift also nicht nichtssagende und abgedroschene Texte wie „Gutes Produkt“ oder „einfach lecker“. So etwas gleicht einem Stempel „08/15-Bericht“. Und bitte glaubt nicht, dass ihr einem schwachen Titel mehr Nachdruck verleihen könnt, wenn ihr ihn mit einem Haufen Sonderzeichen vollpumpt. Besonders peinlich finde ich mehrfache Ausrufezeichen in der Überschrift. Das signalisiert zumindest mir, da will einer und kann nicht. Sowas macht nicht mal die Bild-Zeitung.
Merke: Die Überschrift ist ein wichtiger Teil eures Berichtes und ihr solltet nicht erst darüber nachdenken, wenn ihr die Eingabemaske vor euch seht.
ALLER ANFANG IST SCHWER
Das gilt natürlich nicht nur für diejenigen, die überhaupt ihre allerersten Berichte abliefern, sondern generell bei jedem neuem Beitrag, wenn es gilt, den rechten Einstieg zu finden. Viele beginnen stets ihre Beiträge mit Anrede und Begrüßung wie „Liebe Ciao-Leser“ oder „Hallo, ihr Lieben“. Es ist natürlich nicht zu verkennen, dass das nett gemeint ist. Aber für wen schreiben wir hier eigentlich? Um uns gegenseitig zu unterhalten oder in einem Verbraucherforum? Zugegeben, Ciao trägt selbst sehr viel dazu bei, letzterem Anspruch nicht mehr gerecht zu werden. Aber es gilt immer noch zu bedenken, dass Ciao zunächst für ratsuchende Internet-User gedacht ist und dass sehr viele Beiträge auch in der Tat von Externen gelesen werden. Es sollte deshalb schon der Eindruck vermieden werden, dass das Ganze hier eine interne Angelegenheit ist und der externe Internetuser sich in einen Kindergarten verirrt hat. Auch die Anredeform „ihr“ oder weniger vertraulich „Sie“ finde ich nicht so glücklich. Wir schreiben hier Beiträge, Berichte oder Meinungen, wie immer man das nennen möchte. Jedoch werden wir nicht angehalten, Briefe zu schreiben, die an irgendjemand gerichtet sind. Professionelle Verbraucherschützer tun so etwas auch nicht.
Der aufmerksame Leser wird mir jetzt u.U. vorhalten, dass ich weiter oben ja auch von „ihr“ und „euch“ geredet habe. Stimmt. Keine Regel ohne Ausnahme. Das, was ich heute zu sagen habe, ist in der Tat an die Community gerichtet und dürfte weniger von externem Interesse sein.
„(Also, so) Heute möchte ich über meinen neuen DVD-Player berichten..“ Wie oft habt ihr hier eine ähnliche Phrase schon als ersten Satz gelesen?! Es dürfte der meistgewählte Einstiegssatz sein und stempelt euren Beitrag gleich als 08/15-Bericht. Gähnende Langeweile ist vorprogrammiert. Und das ist nicht nur 08/15, sondern auch völlig überflüssig. Dass heute ‚heute’ ist, weiß jeder, und dass ihr ein Anliegen habt, über etwas zu berichten, auch. Und um welches Produkt es geht, sieht man ja schon aus der Kategorie.
Wählt vielmehr den seichten Einstieg. Bloß nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Ciao sagt zwar dazu „Gehen Sie bitte möglichst ohne Umschweife auf das Produkt ein und verwirren Sie primär am Produkt interessierte Verbraucher bitte nicht mit irrelevanten Einführungen oder sonstigen Informationen.“ Ich sehe das nicht gar so streng. Natürlich langweilt den Informationssuchenden eine Einleitung, die über ein bis zwei Seiten geht. Aber ein kleiner Absatz, der Erinnerungen oder eine Anekdote enthält, kann durchaus Interesse wecken. Denn darum geht es in der Einleitung, den Leser neugierig zu machen. In den ersten Zeilen entscheidet sich, ob der weiterliest. Oder kommt es euch letztlich nur auf den Klick an? Mir jedenfalls wäre dafür meine Zeit zu schade.
Merke: Erweckt in der Einleitung nicht den Eindruck, es handele sich um einen 08/15-Bericht. Versucht die User zum Weiterlesen zu motivieren.
STRUKTURIERTER BERICHT ODER AUS EINEM GUSS?
An dieser Frage scheiden sich bekanntlich hier die Geister. Eine generelle Empfehlung kann man auch nur schwer geben. Strukturierter Bericht bedeutet nicht nur Absätze, sondern auch eine Gliederung mit Überschriften. Früher habe ich meine Berichte stets einer solchen Struktur unterworfen. Mittlerweile bin ich eher davon abgekommen. Die Grund liegt darin, dass ein strukturierter Bericht den Lese- und Gedankenfluss etwas stören und hemmen kann. Auch die Länge eines Berichtes spielt hier eine Rolle. Einen sehr langen Beitrag, der Richtung Maximallänge tendiert, wird der interessierte Leser vielleicht auch mal ausdrucken und ihn nicht in einem Stück lesen. Kapitel und Überschriften erleichtern dann den Wiedereinstieg.
Sehr negativ stoßen mir in diesem Zusammenhang wieder 08/15-Berichte über Allerweltsprodukte wie Joghurts oder Duschgels auf. Da habe ich den Eindruck, dass viele Schreiberlinge vorgefertigte Formulare mit 5-10 Überschriften benutzen und ausfüllen. Peinlich wird es allerdings dann, wenn unter jeder Überschrift dann nur 1-2 Sätze zu finden sind, die oft und immer wieder mit Standardfloskeln wie „Als nächstes möchte ich nun....“ beginnen. Ein solcher Bericht ist wahrlich ein Standardbericht, der nur wenig Chancen hat, von mir eine bessere Bewertung als die Standardbewertung ‚hilfreich’ zu bekommen.
Auch das Thema spielt bei der Entscheidung „Kapitelüberschriften oder nicht?“ eine entscheidende Rolle. Bei diesem Beitrag habe ich mich, wie unschwer zu erkennen ist, für die strukturierte Form entschieden, da ich einzelne Unterthemen anspreche.
Merke: Seht davon ab, bloß Formulare auszufüllen.
STIL UND RECHTSCHREIBUNG
Ein guter Stil erfordert natürlich eine gewisse Übung, man eignet ihn sich nicht von heute auf morgen an. Eine halbwegs korrekte Rechtschreibung sollte hingegen selbstverständlich sein. Da die meisten User sinnvollerweise ihre Berichte offline unter Mitwirkung von Hilfsmitteln wie WORD inklusive Autokorrektur schreiben, sollte eine halbwegs korrekte Rechtschreibung (ob reformiert oder nicht, sollte dabei eine Gewissensentscheidung bleiben. Als einst vehementer Gegner der Rechtschreibreform habe ich mittlerweile meine Meinung geändert) eigentlich selbstverständlich sein. Ein Rechtschreibprogramm ist aber nur ein Hilfsmittel, das einen nicht davor bewahrt, den Beitrag noch mindestens einmal durchzulesen, bevor er eingestellt wird. Die Ausrede, das Rechtschreibprogramm habe den Fehler nicht gefunden, kann genauso wenig akzeptiert werden wie die berühmten „Computerfehler“. Computer machen äußerst selten Fehler, in der Regel sind die Menschen schuld, die sie programmieren. Ebenso sollte man Zeichensetzung und Groß/Kleinschreibung nicht dem Zufallsprinzip unterwerfen.
Merke: Lest eure Beiträge vor dem Einstellen noch mal durch. Auch ich finde beim dritten Lesen meiner Beiträge immer noch Fehler.
WAS ICH SONST NOCH SCHLECHT FINDE
Sehr verbreitet ist die Unart, in Berichten internet-übliche Kürzel wie :-) oder LoL oder *grins* zu verwenden, um Stimmungen auszudrücken oder zu erzeugen (auch von Ciao nicht gewünscht). Ich hoffe, dass ich mit vielen meiner Beiträge schon den einen oder die andere zum Schmunzeln gebracht habe, ohne dabei genannte Hilfsmittel verwendet zu haben. Solche Stilmittel erinnern mich an die Schilder, die in amerikanischen Fernsehstudios verwendet werden, um die Zuschauer zum Lachen zu bewegen. Plumper Humor mag so etwas nötig haben. Schreiber, die Wort und Sprache subtil einzusetzen vermögen, zeichnen sich dadurch aus, ihre Leser ohne explizite Aufforderungen zum Schmunzeln oder Lachen zu bringen. Zum Glück gibt es hier genug von der Sorte.
In diesem Zusammenhang möchte ich an Glossen erinnern, die u.a. für Tageszeitungen geschrieben werden, z.B. das „Streiflicht“ der Süddeutschen Zeitung. Ich glaube kaum, dass dort jemals genannte Stilmittel zum Einsatz kamen.
Merke: Hebt euch LoL und :-) für Kommentare, GB-Einträge oder Chat auf.
Natürlich nimmt die englische Sprache mehr und mehr Einzug in unseren täglichen Sprachgebrauch. Wie weit wir das zulassen, haben wir selbst in der Hand. Gerade bei Ciao ist der Begriff des „Fakers“ ein treffendes Beispiel. To fake = fälschen. Sprächen wir stattdessen von einem Fälscher, würde es zumindest merkwürdig klingen. Zudem gibt es ja die unterschiedlichsten Formen des Fakertums. Habt ihr’s gemerkt? Ich habe gerade ein englisches Wort mit einer deutschen Wortsilbe verbunden: Faker + tum. Schlimmer ist noch „gefaked“: ein englisches Wort wird deutscher Grammatik unterworfen. Ich will mich gar nicht herausreden, auch ich verwende gelegentlich solche Konstruktionen. Aber man sollte englisch auch nur dort verwenden, wo es sein muss, weil ein geeignetes deutsches Wort fehlt oder wo es die Situation begünstigt. Und wenn, dann bitte richtig. Sonst wirkt es zu peinlich. Natürlich kann nicht von jedem erwartet werden, dass er die englische oder eine andere Fremdsprache beherrscht. Ich sehe es jedenfalls keineswegs als Schande an, wenn dem nicht so ist. Wenn jedoch jemand mit Fremdsprachen auf dem Kriegsfuß steht, blamiert euch nicht, indem ihr dreimal versucht, auf verschiedene Weise z.B. „Button-Down“ zu schreiben, leider jedes Mal falsch. Hemd mit Kragenknöpfen tut’s auch.
Merke: Schreibt englisch nur dort, wo es angebracht ist.
DAS ENDE
Am Ende sollte man bestrebt sein, sich einen guten Abgang zu verschaffen. Eine Möglichkeit ist z.B., nochmals einige wesentliche Punkte zusammenfassen. Das ist sozusagen die Pflicht. Ciao verlangt ja neben dem Bericht noch das Ausfüllen einer Kurzbewertung und die Vergabe von Sternen. Das nehmen viele Schreiberlinge zum Anlass, genau auszuführen, warum sie wie viele Sterne geben und warum es Punktabzüge gibt. Wenn ihr einen guten Bericht geschrieben habt, sollte das ohnehin aus dem Bericht hervorgehen. Mich erinnert dagegen diese Sterndeuterei mehr an Erbsenzählerei, die einen Beitrag letztlich entwertet und weniger lesenswert macht. Eher ein Merkmal eines 08/15-Berichtes. Und gerade am Ende geht es ja noch einmal darum, einen positiven Eindruck zu hinterlassen, damit der Leser vielleicht wiederkommt. Also lasst euch etwas einfallen, dass zurückbleibt. Wie enden gute Filme? Z.B. mit „Schau mir in die Augen, Kleines“.
Merke: Das Ende ist so wichtig wie der Anfang.
HILFREICH-NACHFRAGER
Bei Ciao ist der Erhalt einer ‚hilfreich’-Bewertung oft schon eine kleine Tragödie. Unbegründete ‚hilfreich’-Bewertungen werden häufig nicht akzeptiert. Dabei haben sich zwei Typen von Hilfreich-Nachfragern herauskristallisiert, unabhängig davon, ob der „Ton“ des Hinterfragens freundlich gehalten ist oder nicht. Ich gehe mal von einem freundlichen Grundtenor aus.
Typ1:
„Kannst du mir bitte erklären, warum du als einziger von 150 Usern meinen Bericht über XY mit ‚hilfreich’ bewertet hast?“
Tja, was erwartet der Schreiberling jetzt? Zum einen zumindest, dass ich mich an seinen Bericht erinnere. Und das womöglich noch nach Tagen. Soll ich mir das Ganze etwa noch einmal durchlesen, was schon beim ersten Mal bei mir wenig Begeisterung ausgelöst hat? Und zum anderen erwartet er womöglich, dass ich jetzt stellvertretend für ihn die anderen 149 User frage, warum sie alle mit ‚sehr hilfreich’ bewertet haben. Schließlich möchte der Nachfragende ja wissen, warum ich der einzige war.
Typ2:
„Kannst du mir bitte erklären, was dir an meinem Bericht über XY zu einem ‚sehr hilfreich’ fehlt, damit ich den Bericht entsprechend verbessern kann?“
Dieser Typ von Nachfrager verlangt, dass ich mir erstens den Bericht ein zweites Mal durchlese. Er verlangt weiter, dass ich mir seinen Kopf zerbreche, damit er bessere Bewertungen bekommt. Und er wird schließlich auch verlangen, dass ich den Bericht, nachdem er ihn geändert hat, ein drittes Mal lese und umbewerte. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber ich finde diese Vorgehensweise schlicht unverschämt. Auch aus dem Grunde, weil der Nachfragende damit versucht, auf den Bewerter Druck auszuüben, der dann evtl. entnervt umbewertet, um sich mit einem womöglich langweiligen Bericht nicht noch einmal auseinandersetzen zu müssen.
Es gibt nun mal Berichte, an denen „nichts fehlt“, aber die dennoch nicht gut genug sind, um die Höchstnote zu erreichen.
Merke: Akzeptiert Bewertungen, ihr schreibt in einem Meinungsforum. Da könnt ihr nicht erwarten, dass 100% der Leser die gleiche Meinung haben.
WIE BEKOMME ICH EINEN DIAMANTEN ?
Nun wird vielleicht mancher fragen „Bekomme ich einen Diamanten, wenn ich alle diese Ratschläge befolge“. Klare Antwort: Nein. Die Vergabe von Diamanten bei Ciao erfolgt nach ganz anderen Kriterien, die Ciao zwar geheim hält, über die ich mir im Laufe der Zeit jedoch ein Bild gemacht habe. Ich glaube durchaus zu wissen, wie man seine Chancen, einen Diamanten zu erhaschen, erhöhen kann. Ich will mich dazu jedoch an dieser Stelle nicht auslassen, weil es mich im Grunde nicht interessiert. Jedenfalls ist ein guter Schreibstil dafür ohne jeglichen Belang. Immerhin habe ich bislang zweimal das Glück gehabt, einen zu bekommen. Bei über 120 Beiträgen keine besonders gute Ausbeute. Aber, wie gesagt, für mich gibt es Wichtigeres.
FAZIT
Auch wenn viele User es zu glauben scheinen, es gibt kein Recht auf „sehr hilfreich“. Wer aber an seinem Schreibstil arbeitet, nicht die abgedroschenen Formulierungen von Hunderten anderer User übernimmt, hat gute Chancen, seine erhaltene Bewertungsstatistik zu verbessern. Wichtig ist, dass man so schreibt, wie man es am besten kann, und über die Dinge, die man am besten kennt. Versucht nicht, erfolgreiche Schreiber zu kopieren. Das geht garantiert daneben, und man steht als der Blamierte da. Und wenn ihr euren eigenen Stil gefunden habt, bleibt es euch immer noch frei, etwas zu experimentieren. Denn der beste Schauspieler findet sich in verschiedenen Charakterrollen zurecht. Ein Trost ist jedem gewiss: Nobody is perfect!
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 23.3.2003
Veröffentlicht bei Ciao, Yopi, Q-Test weiterlesen schließen
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