Splinter Cell (Adventure PC Spiel) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Sei schön leise!
26.06.2003, 18:52 Uhr von
Michael_13
Hi Leute! meine Hobbies sind PC zocken, mit Freunden patrty machen, ins Freibad gehen und laut...5Pro:
super Grafik, super Sound, super Atmosphäre
Kontra:
etwas kurz
Empfehlung:
Ja
Splinter Cell
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Tauch ein in die Welt von Tom Clancy:
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Mittlerweile ist Tom Clancy auch den PC Spielern alles Andere als unbekannt.
Tom Clancy der sich natürlich hauptberuflich als Schriftsteller sein Brot verdient, scheint es immer mehr Spaß zu machen sich im PC Spielehimmel auszutoben. Mit Rainbow Six fing damals alles an. Mittlerweile habe ich sogar schon überlegt mich von seinen schreiberischen Künsten zu überzeugen, aber die Zeit ist eben nicht unbegrenzt.
So hat Tom Clancy auch wohl wieder die Story für dieses Spiel entwickelt und bis in die kleinsten Kleinigkeiten ausgedacht. Sicherlich ist er damit nicht der Macher des Spiels, sondern eigentlich nur der Storygeber, aber dieser dafür auch in hohem Karat.
Einleitung:
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Sam Fisher arbeitet für die National Security Agency der USA. Er ist eine Sondereinheit, die allemöglichen Spezialeinsätze ausführen mus, meistens um irgendwelche Informationen zu beschaffen. Er wird als Splinter Cell bezeichnet, das bedeutet, dass es so klein aber so scharf und gefährlich wie ein Glassplitter ist.
Im Jahr 2004 verschwindet in Georgien eine Agentin der CIA, Agentin Alison Madison. Der zweite losgeschickte Agent, Blaustein, verschwindet ebenfalls. Damit nicht noch einer dran glauben muss, wird Sam Fisher reingeschickt, um die Sache aufzuklären. Am Anfang denkt man sich dabei noch nicht viel, doch die ganze Angelegenheit entpuppt sich als eine globale Katastrophe und Sam Fisher wird mitten reingezogen...
Spieleigenschaften:
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Das Spiel ist eigentlich immer so aufgebaut, wie die Überschrift verrät. Man wird in ein Einsatzgebiet geschickt, wo man, um an seine Ziele zu kommen, sich fast immer den Weg freischaffen muss. Das sollte zwar leise gehen, doch den ein oder anderen Alarm auszulösen, kann man kaum vermeiden.
Aber kommen wir erst mal zu Sam Fisher. Das ganze Spiel ist eigenltich um ihn herum zentriert, Personen wie den Auftraggeber hört man hauptsächlich über Headset. Das heisst, dass das Spiel rein linear ist, Mission nach Mission und nichts dazwischen, was einem Handlungsfreiheit lässt. Das ist zwar bei den meisten Spielen son, aber irgendwie frustriert es mich.
Sam Fisher hat natürlich diverse Fähigkeiten. Ausser dass er schleicht, sich an Wände lehnt, Rohre hochklettert, kann er zwischen schmalen Wänden Spagate machen, Feinde von hinten K.O. schlagen oder greifen.
Also der übliche Agentenkram, dazu gehört natürlich auch Aurüstung. Sam Fisher ist je nach Mission ausgerüstet, man kann das auch nicht auswählen, es wird vorgegeben. Er ist im Besitz einer schallgedämpften Pistole, einem Dietrich, einem optischen Kabel, mit dem er unter Türen durchschauen kann und kann weitere missionsbedingte Gegenstände nehmen. Man kann Granaten, Rauch- und Explosionsgranaten, benutzen, aber eine weitere wichtige Waffe ist die SC-20K, ein Gewehr. Dieses Gewehr verfügt über einen Snipermodus und kann mit Elektrschockern, Kameras, die Rauchwolken ausstossen, und weiterem Krimskrams ausgestattet werden.
Das Spiel verfügt insgesamt über 9 Missionen, das ist wenig. Es ist wirklich wenig. Denn die hat man in einem Wochenende + ein paar Tagen durch. Grob schätze ich die Spielzeit auf ca. 20 Stunden. Dazu komm ich gleich noch.
Also in den Missionen geht es wie gesagt oft darum Informationen zu sammeln und man muss auf Tarnung setzen, um durchzukommen. Das habe ich an dem Spiel auch wirklich zu bemängeln. Die Missionen laufen nach dem gleichen Muster, man schleicht irgendwo entlangt und versucht Wachen möglichst lautlos auszuschalten und ihre Körper zu verstecken. Man macht so weiter und so weiter und irgendwann ist man an dem Ort angekommen, an dem das Missionsziel sich befindet. Dann flieht man und die Mission ist beendet. Gut, dagegen habe ich ja nichts, der Schwierigkeitsgrad passt, manchmal muss man ein bisschen rätseln, doch man kommt an.
Die Missionen gefallen mir eigentlich, aber es ist einfach viel zu kurz. Wenn ich das Spiel nicht ausgeliehen bekommen, sonderon gekauft hätte, hätte ich mich im Nachhinein geärgert um das Geld. Ein Spiel kann noch so gut sein, wenn es nur ein paar Tage hält, dann ist es das Geld nicht wert. Das ist vielleicht nur meine Ansicht, aber es ist doch vernünftig oder?
Was ich noch nicht ganz verstehe ist, warum man das Spiel ungedingt auf 3 CDs machen musste, so groß ist es wirklicht nicht. Viel Gerede kommt gar nicht vor, da gibts aber ganz andere Spiele mit nur einer CD, die da viel mehr haben. Nach jeder Mission kommt einer Videosequenz, die ganz gut gemacht ist, es ist immer ein Nachrichtensprecher, der einen über die Entwicklungen in der Welt auf dem Laufenden hält, was meistens den nächsten Einsatz wiederspiegelt.
Grafik:
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Die Grafik des Spiels ist fantastisch. Der große Pluspunkt. Hier gibt es wirklich einiges zu schreiben.
Erstmal die Effekte, zum Beispiel die Lichteffekte. Das ist einfach unglaublich, wenn es irgendwo brennt oder Licht durch eine Schalosie scheint, kommt es einem wirklich göttlich vor. Das strahlt und strahlt und wirkt grandios. Man muss es sehen, um es besser zu verstehen.
Dann die Umgebungsgestaltung. Die Level sind wirklich schön gemacht, besonders loben muss ich die Innengestaltung, Computer, Büroräume und weiteres wurden exzellent gestaltet und bieten einen hohen Grad an Realismus. Es macht wirklich Spass sich in Räumen fortzubewegen, vor allem wenn dann noch die tollen hell-dunkel Effekte dazukommen. Die sind nämlich für das Spiel ganz wichtig. Sam Fisher muss sich ja oft im dunklen bewegen und irgendwie macht es Spass im dunlen rumzuschleichen, während weiter vorne das Licht scheint. Der Übergang zwischen diesen beiden Stufen ist auch überzeugend gemacht. Und wenn es in einem Raum dunkel ist, sieht man die Computergrafik ja nicht so und es kommt einem komplett vor wie die Realität, es lässt sich wirklich nicht mehr untescheiden. Höchstens die Situation, einen Geheimagenten im Zimmer zu haben erinnert noch an ein PC-Spiel.
Die Personengrafik wäre auch noch zu erwähnen. Ecken und Kanten sind wirklich nicht zu sehen, das wäre ja auch störend, denn man sieht Sam Fisher ja ziemlich lange im Spiel von nahem. Auch die Gegner sind gut dargestellt und vor allem die Gesichter wurden detailreich gestaltet.
Das braucht alles aber mindestens eine Geforce 4 Ti 4200, oder eine ebenbürtige Grafikkarte, um die Grafikleistung flüssig zu erbringen. Aber die meisten haben ja so eine Grafikkarte.
Sound:
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Der Sound wurde an die Atmosphäre gut angepasst, Musik ist eigentlich kaum zu hören, nur Musikeffekte, wenn zum Beispiel ein Alarm losgeht, oder man entdeckt wurde. Das lässt einen dann immer ganz schön erschrecken, vor allem wenn man nicht erwartet hatte entdeckt zu werden.Es ist auch vernünftig keine Musik in Schleichzeiten zu benutzen, denn man muss genau auf seinen Geräuschpegel achten.
Ansonsten sind die Soundeffekte, wie Schritte oder Schüsse auf bestimmtem Boden, gut gemacht und angepasst.
Am Sound gibts eigentlich nichts zu bemängeln.
Steuerung:
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Als Agent muss man viel rumturnen, braucht somit auch eine gute Steuerung, die hier über Tastatur und Maus erfolgt. Man kann Sam Fisher entweder aufrecht oder kriechend fortbewegen lassen. Es ist natürlich klar, dass man das an die jeweilige Situation anpassen muss. Die Geschwindigkeit wird über das Mausrad angepasst, kommt einem am Anfang komisch vor, aber es wird mit der Zeit vollkommen normal.
Ansonsten lassen sich Turnmänöver einwandfrei steuern, und auch die Kamera, die nur über Maus bedient wird ist optimal zu bedienen.
Fazit:
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Kaufen! Nicht brennen oder downloaden! Entwickler solcher Spiele haben das Geld verdient! Was da abgeliefert wurde ist – bis auf wenige grafische und logische Fehler – ein Meisterstück! Auch wenn man das Spiel relativ schnell durch hat, so motiviert allein schon die Tatsache, es beim nächsten Mal anders zu machen. Oder man wählt den höheren Schwierigkeitsgrad. Das Spiel hat zurecht Höchstwertungen bekommen und ähnliche Konzepte wie „Metal Gear Solid“ werden es auf dem PC schwer haben, an Sam Fisher vorbeizukommen. weiterlesen schließen -
Schleichen im Dunklen ist hier Trumpf
Pro:
Grafik noch immer gut, sehr spannende Missionen
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
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Allgemeines
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Das Spiel beinhaltet 3 CDs sowie ein gedrucktes Handbuch in deutscher Sprache, leider nicht sehr ausführlich geschrieben, aber die wichtigsten Information kann man darin nachlesen. Alles zusammen ist hübsch verpackt in einer Pappbox.
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Systemanforderungen (minimal)
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Windows 98, Me, 2000, XP
CPU mit 800 MHz
256 MB RAM
8x CD ROM
1,5 GB freier Festplattenspeicher
DirectX 8.1 kombatible Grafikkarte
DirectX 8.1 kombatible Soundkarte
Tastatur, Maus
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Story
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Nachdem bereits 2 CIA Agenten als vermisst gelten wird die NSA mit der Aufklärung der Sache betraut und soll den Verbleib der Beiden abklären. Dort übergibt man die Angelegenheit an Third Echelon weiter, eine Organisation die streng geheim operiert, zu Gunsten der nationalen Sicherheit. Da die Angelegenheit höchst brisant ist wird Sam Fisher mit dem Auffinden der beiden Agenten betraut. Sam besitzt schon reichlich Erfahrung in solchen Dingen und ist daher genau der richtige Mann für diesen Job. Und der Spieler übernimmt nun die Rolle von Sam Fisher.
Da beide Agenten sich zuletzt in Georgien aufhielten ist das die erste Station von Sam, und die führt ihn schließlich ins Polizeirevier der Georgischen Hauptstadt, wo er schließlich die beiden vermissten CIA Agenten auch findet. Allerdings liegen die tot in der Leichenkammer.
Die Story des Spiels wird sehr spannend erzählt, mit Videosequenzen, Nachrichtensendungen und Unterhaltungen über Funk.
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Grafik
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Splinter Cell erregte ja schon lange vor dem erscheinen der PC Fassung großes Aufsehen, sämtliche Spielezeitschriften berichteten ausführlich darüber und das Spiel wurde ausschließlich gelobt, vor allem die Grafik Schnitt dabei immer sehr gut ab.
Ich kann mich nun, da ich das Spiel durch habe, dem allgemeinen Urteil nur anschließen. Die Grafik ist einfach sensationell gut, ich kenne kein anders Spiel das solche genialen Effekte aufweist. Besonders der Einsatz von Licht und Schatten hat mich dabei fasziniert, alles wirkt so real, die Charaktere, die Umgebung, einfach alles sieht super aus. Wenn sich Sam durch eine dunkle Gasse schleicht und Schatten wirft erschreckt man schon mal kurzzeitig. Auch die große Detailvielfalt hat mich sehr beeindruckt oder wie man bestimmte Dinge dargestellt hat, so sind Vorhänge nicht einfach starr sondern regieren auf Wind oder Berührungen und wirken dadurch natürlich sehr viel realistischer.
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Sound
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Auch der Sound ist sehr gut, realistische Waffen- und Umgebungsgeräusche, die Unterhaltungen über Codec und die gegnerischen Funksprüche und Unterredungen die man mitverfolgen kann, einfach super.
Die Hintergrundmusik ist sehr stimmungsvoll und die Synchronstimmen sind ganz hervorragend, besonders natürlich die von Sam Fisher.
Es passt einfach alles sehr gut, am Sound gibt es rein gar nichts zu bemängeln.
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Spielspass
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Los geht’s zunächst mit einem Übungslevel wo alle Funktionen sehr gut erklärt werden und man anschließend bestens vorbereitet ist auf die Missionen.
Die Steuerung ist sehr gut gelungen, aber eine gewisse Eingewöhnungszeit ist schon erforderlich, vor allem weil Sam Fisher ein außergewöhnlich großes Bewegungspotential drauf hat. Seine speziellen Sprünge, mit denen er mal eben ganz locker einen Spagatsprung hinbekommt und sich zwischen zwei eng beieinander stehenden Mauern unter die Decke befördert und sich so den Blicken der Gegner entzieht, um sich dann im richtigen Moment auf diesen Fallen zu lassen.
Die Ansicht ist frei wählbar und wird mit der Maus reguliert. Das funktioniert auch ganz gut, aber in manchen Situationen ist es nicht so leicht eine richtige Übersicht zu bekommen, vor allen wenn Sam irgendwo hängt ist die Sicht nach unten stark eingeschränkt, denn der Körper verdeckt dabei die Umgebung.
Sam Fisher schleicht ja eigentlich am liebsten im Dunkeln umher, aber das ist eben nicht immer möglich und so ist auch der Waffeneinsatz manchmal erforderlich. Die Auswahl ist nicht riesig, reicht aber vollkommen aus. So gibt es Pistole mit Schalldämpfer, Sturmgewehr, Scharfschützengewehr, Gasgranate, Splittergranate, Haftmine, Ringflächengeschoss oder Taser. Außerdem besitzt Fisher noch viele weitere Ausrüstungsgegenstände, wie Dietrich, Lasermicro, flexible Optik, Nachtsicht- und Infrarotgerät, Kamerazerstörer oder Knicklicht.
Die Missionen sind sehr abwechslungsreich und der Spieler hat viele Möglichkeiten wie er diese meistert, die Story verläuft in jedem Fall gleich, aber Sam Fisher stehen viele Wege offen wie er die Sache angeht und meistert. Waffengewalt ist aber nur selten ratsam, denn dann steht man einer Gegnerschar gegenüber die einfach zu groß ist. Und so muss man teilweise schon das vorgehen etwas planen, was wirklich viel Spaß macht und auch das Spiel so interessant macht. Da schleicht man von einer dunklen Ecke zur nächste, seilt sich an Wänden ab oder lenkt die Gegner durch Geräusche ab um dann im richtigen Moment vorbeizuhuschen. Und immer ist man dabei auf der Hut um Überwachungskameras und Gegnern auszuweichen.
Die KI ist dabei gar nicht so dumm und auch nicht immer vorhersehbar, aber auf Geräusche oder tote und bewusstlose Kameraden reagiert sie prompt und ruft Verstärkung. Ein ausgelöster Alarm kann dann oft zum vorzeitigen Aus führen.
Der Schwierigkeitsgrad ist teilweise sehr hoch, aber dank der guten Speicherfunktion führt das nicht wirklich zu Frust, denn es kann zu jeder Zeit abgespeichert werden. Ich denke das ist ein großer Vorteil der PC-Umsetzung.
Insgesamt ist die Spielzeit für meinen Geschmack etwas kurz geraten, denn nach ungefähr 15 Stunden ist Schluss. Aber auch beim 2. oder 3. Mal durchspielen hat man noch immer viel Spaß an dem Spiel, denn man entdeckt immer wieder andere Wege und Möglichkeiten wie gewisse Situationen gelöst werden können und das macht dieses Spiel auch so genial, es wird eigentlich nie langweilig.
Gelegentlich soll es ja zu Grafik oder Soundproblemen kommen in Splinter Cell, davon war bei mir allerdings nichts zu bemerken. Allerdings sind die Hardwareanforderungen schon sehr hoch und die Minimalkonfiguration dürfte kaum ausreichen um wirklich Spielspass zu erleben. Mein PC liegt eigentlich in allen Punkten über diesen Minimalanforderungen (Athlon XP 1500+ und GeForce 4 TI 4400), aber trotzdem konnte ich das Spiel mit höchsten Details und Schatten spielen, da geriet es schon etwas in stocken.
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Fazit
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Ich kann Splinter Cell bedenkenlos weiterempfehlen, für mich ist es eines der besten Spiele, man bekommt eine tolle Grafik geboten und ein interessantes und bis zum Schluss spannendes Spiel. weiterlesen schließen -
Wer im Dunklen schießt...
Pro:
Atmosphäre, Effekte & Grafik, KI, Animationen
Kontra:
geringer Umfang (20 Stunden)
Empfehlung:
Ja
...trifft immer ins Schwarze. So oder so ähnlich könnte das Motto für das seit einigen Monaten im Handel befindliche Schleich-Actionspiel Splinter Cell lauten.
Seit gut 3 Monaten besitze ich dieses meiner Meinung nach spannendste und zugleich atmosphärischste Computerspiel seit Half-Life.
Background & Story:
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Georgien im Oktober 2004 - es ist Wahlkampf. Präsidentschaftswahlen stehen an. Aussichtsreichster Kandidat ist Kombayn Nicoladze, ein weltmännischer Milliardär und Business Tycoon, der dem Ex-Kommunistischen Staat den Weg zur westlichen Welt ebnen will. Etwa zur gleichen Zeit verschwinden in ebendiesem Land zwei der besten Agenten der amerikanischen National Security Agency (kurz NSA). Der ehemalige NSA Commando und ein Mann Armee Sam Fisher wird wieder einberufen, um den Dingen dort nachzugehen und abzuklären, was den Agenten widerfahren ist. Der Kuwait-Veteran kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken, die wichtigsten Einsätze stehen ihm aber noch bevor. Als er entdeckt, dass die beiden Agenten brutal hingerichtet wurden (was denn sonst?), weil sie einem Geheimprojekt der georgischen Regierung auf der Spur waren, fällt der Verdacht schnell auf den neuen Präsidenten Kombayn Nicoladze, der natürlich sofort untertaucht.
Aus dem Untergrund organisiert dieser nun seinen Plan mit dem Codenamen "The Ark", "Die Arche" zu Deutsch, der ihn zum neuen Weltherrscher machen soll...
Mehr kann ich einfach nicht verraten...sorry...
Ganz so utopisch klingt das gar nicht, oder? Naja sagen wir für Computerspiel-Maßstäbe…;)
Die Story wird einerseits direkt in den Missionen, andererseits in kleinen gerenderten Zwischensequenzen vorangetrieben, die leider nicht sehr ansehnlich sind, da gefällt mir die normale Grafikengine weit besser!
Grafik & Leveldesign:
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Hier sind wir schon bei einer der größten Stärken dieses Spiels angelangt. Grafisch macht Splinter Cell einiges her und braucht selbst den Vergleich mit anderen Schwergewichten wie Mafia und UT 2003 nicht scheuen. Ich finde sogar, die Texturen und Lichteffekte von Splinter Cell sind sogar noch einen Tick feiner. Gleich zu Beginn sollen sie beispielsweise einen Informanten in einem brennenden Gebäude treffen, um wertvolle Informationen aus selbigem rauszuquetschen, bevor dieser den Löffel abgibt. Sie rutschen erst über ein gespanntes Seil von einem gegenüberliegenden Gebäude direkt durch das Fenster in das Zielgebäude. Glassplitter fallen realistisch klirrend zu Boden, Flammen und Rauchschwaden schlagen Ihnen entgegen, als Sie sich den Weg durch das in gescripteten Szenen teilweise einstürzende Bürogebäude ebnen. Da brennen ganze Räume in dem realistischsten Feuer, das ich seit dem Brand im Restaurant in Max Payne gesehen hab! Glühende Holz und Metallteile gehen mit schicken Partikeleffekten auf sie nieder, als sie durch eine Feuerwand in den Raum springen in dem sich der Kontaktmann aufhält - leider ist dieser bereits so gut wie tot, aber nicht tot genug, um Ihnen wichtige Hinweise auf die georgische Terrorgruppe zu geben, die für den Anschlag verantwortlich war...
Zum Weinen schön sind die Wasser- und Licht/Dunkeleffekte geworden, die auch maßgeblich das Gameplay beeinflussen - dazu unten mehr. Da scheint das Tageslicht in einem verdunkelten Raum durch eine schlecht gezimmerte Holzwand und bricht erstaunlich realistisch auf die Wand dahinter. In manchen Missionen operieren Sie auch im Regen. Die schiere Schönheit der Regenanimation lässt das schlechte Wetter sofort wieder vergessen: Die Tropfen glitzern im Schein der Straßenbeleuchtung und prallen realistisch auf allen Oberflächen auf! All diese Grafischen Finessen erzeugen eine WAHNSINNIG dichte Schleich-Atmophäre, die bis dato von keinem anderen Spiel geboten wird!
Animationen & KI:
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Besonders gelungen sind finde ich die Animationen der Charaktere, die allesamt über aufwendiges Motion Capturing in den Computer gelangt sind. Sam verfügt über jede Menge Special Moves wie an Gittern und klaustrophobisch anmutenden Rohren entlangklettern, an Abgründen und Seilen hangeln, sich an die Wand drücken und so um Ecken sehen und schießen, per Doppelsprung über meterhohe Wände kraxeln, Feinde in den Schwitzkasten nehmen, sich von Gebäuden abseilen und so in Fenster springen - um nur einige wenige zu nennen.
Erstaunlich ist auch vie Vielfältigkeit und Kombinierbarkeit der Animationen. Während Sam an einem horizontalen Seil hangelt, kann er zum Beispiel auf unten vorbeimarschierende Wachen feuern - worunter selbstverständlich die Treffergenauigkeit leidet.
Doch auch die Gesichter sind gut geworden. Obwohl die nur rudimentär vorhandene Mimik und Gestik in Anbetracht des bald erscheinenden Half-Life 2 verblasst ;)
Die Einheiten KI ist meiner Meinung nach äußerst gelungen. Wenn sie auf einen Soldaten zuschleichen und er hört nur EINEN Schritt, wird er der Sache bestimmt nachgehen! Sind Sie einmal entdeckt, agieren die Wachen auch im Team um Ihnen den Garaus zu machen.
Wegfindungsprobleme der KI konnte ich selbst bei engen Räumen mit jeder Menge Hindernissen nicht feststellen. Gegen Schluss des Spieles reagieren die Gegner immer schlauer, auch die Trefferzonen werden weiter eingeschränkt - die extrem stark gepanzerten Commando-Terroristen in den letzten Missionen kann man nur durch einen gezielten Kopftreffer ausschalten (oder einfach KO schlagen).
Waffen & Gadgets:
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Sam Fisher ist Einzelkämpfer. Deswegen führt er für so ziemlich jede Notsituation ein entsprechendes Tool mit. Diese so genannten Gadgets umfassen:
Nacht/Thermalsichtgerät: Dieses Accessoire hat Fisher ständig bei sich. Jedoch wird die Thermalsicht erst im fortgeschrittenen Spiel verfügbar. Die Grafikeffekte sind fast schon genial. Mit dem NSG kann man auch Laserschranken enttarnen, während die Wärmesicht bei einem verminten Hinterhof und beim Herausfinden von einer Zahlenkombination eines Türschlosses, das noch Wärmespuren des Generals trägt, der den richtigen Code zuvor eingegeben hat, zum Einsatz kommt. (genial, oder?)
Das Beste dabei: Feinde erkennt man per Thermalsicht sogar durch Wände…
Optic Cable: Optisches Kabel mit dem man unter Türen durch schauen kann. Ganz nützlich zum Ausspähen von Feindgruppen.
Camera Jammer: Gerät, mit dem man sich drehende Überwachungskameras anhalten kann. So kann man sich bequem aus dem Sichtfeld begeben. Erst zum Schluss des Spiels verfügbar!
Laser Mic: Hochsensibles Richtmikrofon, das eine große Reichweite hat. Wird manchmal benötigt, um ein wichtiges Gespräch einer Skriptsequenz mitzuverfolgen.
Lockpick: Dietrich für verschlossene Türen. Sobald man das Ding benutzt, erscheint ein Querschnitt des Schlosses am Bildschirm und der Spieler muss mit Hilfe der Cursortasten versuchen, den Dietrich so zu drehen, dass er das Schloss knackt. Klingt kompliziert, ist aber einfach und macht Spaß.
Automatischer Lockpick: Ähnliches Prinzip wie beim normalen Dietrich, nur muss der Spieler nicht selbst das Schloss knacken.
Medikit & Splittergranaten: Muss ich das wirklich erklären? *G*
Nun zu den Waffen. Es gibt derer leider nur zwei, was etwas wenig scheint. Nur sind diese Waffen so vielseitig aufrüstbar, dass sie nicht fad werden! Da wäre einmal die Pistole mit Schalldämpfer (geniales Waffengeräusch!). Bei Kopfschüssen immer tödlich. Auch die erste Wahl fürs Ausschalten von Überwachungskameras (die gibt es leider auch in kugelsicherer Version) und zum Ausknipsen von Straßenbeleuchtung, um sich vor allzu neugierigen Blicken zu verstecken.
Die zweite Waffe ist das SC-20K - ein Allzweck-Gewehr. Es ist mit einem Zielfernrohr, einem Schalldämpfer und einem 40mm Granatwerfer ausgestattet. Der Automatische Feuermodus ist nur aus nächster Nähe empfehlenswert, weil die Waffe sehr leicht verreißt. Einzelne Schüsse auf den Kopf des Opfers sind effektiver. Für den Sniper Modus (übrigens auch mit Nachtsichtgerät und Thermalsicht-Funktion) haben sich die Entwickler auch was einfallen lassen:
Man kann nämlich nur einen gezielten Schuss abgeben, indem man im Sniper Mode per rechter Maustaste den Atem anhält und so extrem genau zielt, wobei man aber nur 3 Sekunden für einen präzisen Schuss Zeit hat. Hält man den Atem nicht an, wackelt das Zielkreuz stark! Das gibt dem Spiel sehr viel Realismus. Wem das zu kompliziert klingt, der sei beruhigt: Dieses Manöver lernen auch Anfänger in kürzester Zeit und man schießt dann sogar genauer als bei anderen Shootern!
Das SC-20K hat jedoch noch mehr zu bieten. So kann Sam damit eine "Sticky Camera" verschießen, die ihm die betreffende Region wenn nötig auch restlichtverstärkt oder aus der Thermalsicht zeigt. Ähnlich funktioniert die "Diversion Camera", mit der Wachen per Geräusch angelockt und mit einer Art Tränengas für einige Sekunden außer Gefecht gesetzt werden – gerade genug Zeit für Sam um einen tödlichen Treffer zu landen...
Zum Schluss seien noch Gummigeschoße und Elektroschockergeschoße genannt die Gegner bewusstlos zu Boden sinken lassen.
Gameplay & Soundkulisse:
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Splinter Cell strotzt nur so vor spielrelevanten Finessen, die das Schleich-Action Genre quasi neu definieren. So verfügt Sam Fisher über einen Anzug mit Photozellen, die ihm ständig anzeigen, wie hell er erleuchtet ist. Wenn er sich im Dunkeln aufhält, ist selbst für Feinde die einen Meter neben einem vorbeigehen unsichtbar. Das verstecken-zuschlagen-Leiche verstecken-Schema ist das um und auf – und macht auch noch einen Heidenspaß.
Sam kann sich auch geduckt fortbewegen, wobei es auch hier, wie beim Laufen mehrere Geschwindigkeiten gibt, die äußerst bequem über das Mausrad geregelt werden. Dabei gibt es 4 Geschwindigkeitsstufen, die jeweils in einem höherem/geringerem Bewegungsgeräusch resultieren - das wird jedoch auch stark von dem Untergrund beeinflusst. So macht man bereits beträchtlichen Lärm, wenn man über Glassplitter oder Marmorplatten läuft, weswegen es sich empfiehlt, solche Stellen tunlichst zu meiden.
Auch während den Missionen wird die spannende Story vorangetrieben. Viele Feinde tragen so genannte "Data Sticks" bei sich, eine Art digitales Memo, worin sich Türcodes, wichtige Levelinformation oder einfach Storyinformation befindet. Auch in Computern (die übrigens ganz nette Bildschirmschoner haben ;)) ist solche Information verborgen, die Sam aber im Nullkommanix heraushackt *g*
Die dichte Soundkulisse trägt das Ihre zur perfekten Atmosphäre des Spiels bei. Den realistisch intonierten Regen kann man beispielsweise fast schon riechen! Musik ist da eher zweitrangig und untermalt lediglich das Szenario ein wenig, nervt aber auf keinen Fall.
Da ich das unbeschreibliche Glück hatte, an die Originale US-Version zu gelangen, kann ich sagen, dass Sprachausgabe wirklich PERFEKT synchronisiert wurde (fast völlig lippensynchron)! Die Stimmen passen zu den Charakteren und vermitteln die Story äußerst glaubwürdig.
Eigene Meinung & Systemanforderungen:
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Woa, das war ein langer Bericht...sorry dafür...aber ich hätte wirklich nix auslassen können ;)
Also, wie ich es schon mehrmals durchblicken hab lassen, habe ich die rund 20 Stunden (zugegeben etwas wenig für 45 Euro), die ich mit dem Spiel verbracht hab SEHR genossen. Es leistet sich keine groben Fehler oder Bugs. Spannende Story, atemberaubende Effekte/Grafik und atmosphärische Dichte sowie eine einfache Steuerung und vielseitige Waffensysteme zeichnen dieses Game aus.
Als Mindestkonfiguration wird eine 800 CPU angegeben. Wer dazu mindestens eine GeForce 3 sein eigen nennt, kann sich ohne Ruckler bei 1024x768x32 und vollen Details daran machen, den 3. Weltkrieg zu verhindern!
Liebe Grüße und danke fürs Lesen & Bewerten,
Gruß,
Euer Gorion weiterlesen schließen -
Drei Punkte im Dunkeln...
Pro:
Steuerung, Grafik, Sound, tolle Gadgets, spannende Missionen
Kontra:
etwas hoher Schwierigkeitsgrad
Empfehlung:
Ja
Inhaltsverzeichnis:
- Vorwort
- Systemanforderungen
- Steuerung
- Gadgets & Spezialmoves
- Grafik & Sound
- Speicherfunktion
- Fazit
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Vorwort:
Im Schleich-Shooter Splinter Cell arbeitet man als Sam Fisher, einen Geheimagent der Untergrundgruppe „Third Echolon“. Ihr Auftrag: Zerstören sie die Regierung von georgischen Präsidenten Kombayn Nikoladze, der durch weltweite Terrorakte den 3. Weltkrieg hinaufbeschwören will.
Wie, ich soll ALLEINE gegen eine ganze terroristische Regierung (und somit auch gegen deren Armee) kämpfen??? Klar, doch da man der beste Agent von „Third Echolon“ ist, dürfte das ja eigentlich kein Problem sein!
Kein Problem ist es nicht immer, der Schwierigkeitsgrad ist an manchen Stellen so brutal hoch, das man 5 oder 10 Anläufe braucht, um eine Passage zu schaffen. 16 Gadgets und 25 Spezialmoves, sowie die fast immer anwesende Dunkelheit erleichtern einem das Leben als Agent aber enorm.
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Systemvoraussetzungen (laut Verpackung):
Minimal:
Prozessor: 600 MHz
Arbeitsspeicher: 128 MB
Grafikkarte: GeForce 3
Festplattenplatz: 1,5 GB
Optimal:
Prozessor: 1800 MHz
Arbeitsspeicher: 256 MB
Grafikkarte: GeForce 4
Festplattenplatz: 1,5 GB
Ich habe einen PC mit 900 MHz, 512 MB RAM und einer GeForce 4 Ti 4200 mit 64 MB und bei mir lief das Spiel teilweise flüssig. Kam ich allerdings von einem freien Gelände in ein Haus oder Raum, fing es erst mal an zu ruckeln. Genauso ging es mir, wenn mehrere Gegner auf einmal auf mich zukamen. Daher würde ich mindestens eine CPU mit 1200 MHz, 256 MB RAM und eine GeForce 3 empfehlen.
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Steuerung:
Bevor man sich so richtig an den Gegnern austoben kann, muss man erst mal ein Trainingslevel, das quasi in die Missionen eingebunden, aber nicht von Bedeutung ist, „kämpfen“. So lernt man die Grundsteuerung schnell und einfach, und es macht sogar noch Spass, da man schon anfangen kann zu spielen und sich nicht durch dicke Handbücher lesen muss.
Die Steuerung ist den Entwicklern sehr gut gelungen.
Die Grundbefehle für laufen, springen, sowie zielen werden wahrscheinlich alle kennen. Für alle anderen sind sie hier noch mal erklärt:
W = vorwärtslaufen
S = rückwärtslaufen
A = nach links
D = nach rechts
LEERTASTE = springen
Mausbewegen = zielen
linke Maustaste = feuern (bzw. Gadget benutzen)
In einem Schleich-Shooter muss, ist wahrlich die Geschwindigkeitsregelung des Helden (da man ja leise und verborgen arbeiten soll und deshalb auch nicht durch laufen Lärm machen darf). In Splinter Cell wurde dieses Problem perfekt umgesetzt. Durch drehen des Mausrades, ändert man nicht, wie in anderen Spielen die Waffe, die man haben möchte, sondern die Geschwindigkeit des Helden. Manko an der Sache: das wechseln von Waffen und Gadgets ist etwas komplizierter.
Viele Levelabschnitte kann man nur durch Sams Spezialmoves erreichen. Will man sich durch einen engen Gang hindurch quetschen, presst sich Sam an die Wand und geht vorbei. Anderes Beispiel: Man soll an einem Container vorbei, der einem den Weg versperrt. Wozu ist wohl dieses Rohr daneben gut? Ein ganz normales Detail, um die Welt zu verschönern, oder... Ein Sprung und schon hält sich Sam daran fest und hangelt sich am Hindernis vorbei.
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Gadgets & Spezialmoves:
Da Splinter Cell, ein Spiel ist, in dem man unentdeckt bleiben soll und kein reines Ballerspiel à la UT 2003 (sorry, aber ich finds sinnlos) ist, gibt es eine Vielzahl and kleinen Hilfsmitteln und Spezialmoves und nur zwei Waffen, mit denen man schießen kann: die Schallgedämpfte Pistole und das Gewehr.
Da die Missionen oft Nachts und in der Dunkelheit stattfinden, gibt es zum Beispiel den Restlichtverstärker oder die Wärmebildkamera, damit man in völliger Dunkelheit überhaupt etwas sehen kann. Ausserdem gibt es noch Sachen, wie den Dietrich und die „knickbare Optik“, die ich hier jetzt mal genau erklären werde:
Der Dietrich:
Ihr wundert euch jetzt bestimmt, warum ich ausgerechnet den anspreche, da ja eigentlich jedem klar sein sollte, wozu er gut sein sollte. Ich finde einfach nur den Gebrauch (also die Steuerung) davon klasse: Benutzt man ihn, um eine Tür zu knacken, erscheint ein Querschnitt des Schlosses mit dem Dietrich, den man hineingesteckt hat. Mit Hilfe der Richtungstasten (WASD) kann man nun die einzelnen Elemente des Schlosses hochdrücken. Es funktioniert aber bei jedem Element nur mit einer zufälligen Taste. Man muss einfach ausprobieren, welche das ist. Hört man ein leises klicken, drückt man diese Taste öfter und nach 3 oder 4maligem klicken ist das Element eingerastet. Man muss insgesamt immer drei Elemente einrasten lassen, vor man das Schloss geknackt hat.
Die „knickbare Optik“:
Es handelt sich einfach um eine hilfreiche Minikamera, die man, wie der Name schon sagt, knicken kann. Dadurch kann man sie unter einer Tür herschieben und sieht, ob im nächsten Raum Gegner lauern oder nicht.
Um Gegner auszuschalten (nicht umzubringen), kann man sich zum Beispiel mit dem Spagatsprung zwischen zwei nahe Wände (z.B. in einem Flur) klemmen. Läuft nun der Gegner unter einem her, lässt man sich einfach fallen und er ist bewusstlos.
Ein weiteres Beispiel: Man ist auf dem Dach eines 5 stöckigen Hauses, es gibt nur einen Zugang dorthin und in 10 Sekunden werden ihre Gegner durch diesen Zugang das Dach stürmen. Des Rätsels Lösung: Ein kleiner Schornstein, ein Seil. Man befestigt das Seil an dem Schornstein und seilt sich so vom Dach ab, um die Gegner auszutricksen.
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Grafik & Sound:
Ich habe in noch keinem Spiel eine so gute Grafik gesehen!
Es gibt super Lichteffekte, wenn man z.B. vor einem Fenster mit halboffener Jalousie hergeht, kann man wunderbar die Lichtstrahlen in der Luft, auf Sams Körper und gleichzeitig an der Wand sehen.
Die Grafik wurde erstklassig mit physikalischen Details verknüpft. Läuft man an einem Vorhang vorbei, bewegt er sich so realitätsnah, das man denkt, man würde selber im Spiel sein.
Die Explosionen von Gastanks oder ähnlichem sehen nahezu perfekt aus, man kann sie aber nie selbst auslösen, da sie nur durch geskriptete Ereignisse gibt.
Der Sound präsentiert sich ebenfalls so gut, wie die Grafik. So hört man bei Regen auf Beton nur ein dumpfes tropfen, während er auf Metalluntergrund richtig knallt. Ausserdem hängt es auch vom Sound ab, ob Sam entdeckt wird oder nicht. Wenn er z.B. über Glasscherben läuft machen diese Geräusche und man lockt so Wachen an. So wurde der Sound endlich auch mal in die Story miteingearbeitet. So kann man sich einerseits damit lästige Gegner beschaffen, andererseits kann man sie damit geplant anlocken.
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Speicherfunktion:
Da diese in vielen neuen Spielen, wie Indiana Jones 6 oder Unreal 2 ein großes Manko war, habe ich mich entschlossen, sie hier mal anzusprechen. Zwar nicht lang, aber...
Die Speicherfunktion ist sehr gut gelungen und senkt auch den Schwierigkeitsgrad etwas. So kann man an beliebigen Stellen mit der Quicksave-Funktion (F5) schnellspeichern und wenn der Abschnitt misslungen ist mit F9 wieder laden.
Ausserdem speichert das Spiel an bestimmten, wichtigen Stellen automatisch ab.
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Fazit:
Kauft dieses Spiel! Es gibt fast nichts, was schlecht geworden ist! Eine 1A-Grafik und perfekter Sound machen das Spiel zum Mega-Hammer. Schöne Gadgets und viele Interaktionsmöglichkeiten machen das Spiel auch nach mehrmaligem durchspielen nicht langweilig, da man jeden Gegner auf verschiedene Art und Weise um die Ecke bringen, bzw. bewusstlos machen kann.
Es hat zwar einen etwas hohen Schwierigkeitsgrad und man muss manche Abschnitte 5mal versuchen, aber eine perfekt umgesetzte Speicherfunktion erleichtert einem das Leben wieder...
© Nico weiterlesen schließen -
Er ist nichts als ein Schatten
Pro:
Klasse Graifk mit sensationellen Licht- und Schatteneffekten, packend Story mit guter Atmosphäre, nettes Agentenspielzeug
Kontra:
(Teilweise) Schlechte Kameraführung, QuickSave-Funktion auch auf Schwer immer verfügbar
Empfehlung:
Ja
Einleitung/Story:
Sam Fisher von der NSA (National Security Agency) ist Geheimagent bei der Operationsstruktur namens ?Third Echolon?. Er ist nicht mehr als ein Schatten und muss gegen gepanzerte Sicherheitskameras, bis an die Zähne bewaffnete, patrouillierende Wachen, Wachhunde, Minenfelder, Code- und Retina-Scanner, Suchscheinwerfer, aber vor allem das Licht. Denn Sam Fisher ist der Fürst der Finsternis. Wenn er strenggeheime und äußerst brisante Daten überall auf der Erde (von Georgen über Virginia bis hin zu Burma) besorgen muss, könnte ein Fehltritt den dritten Weltkrieg bedeuten. Neben Schatten und Dunkelheit hat er noch eine handvoll anderer ?Freunde?: Nacht- und Thermalsicht lassen in selbst in Dunkelheit und Regen bestens zurechtfinden. Eine schallgedämpfte Pistole und sein SC-20K, welches einen Scharfschützenmodus, ein Schalldämpfer und einen Mehrzweckwerfer ausgestattet ist, sind immer von Nutzen. Seinen Dietrich, sein Kamerastörsystem und so weiter und so fort.
Das alles hört sich nach einer verrückten Idee an? Nein, nach Bestseller-Autor Tom Clancy (Rainbow-Six-Reihe, der Anschlag) schickt uns in 9 riesigen Level einmal quer über den Globus.
Dabei ist Sam Fisher nur in Sinne des Weltfriedens unterwegs. Die meiste Zeit muss er Informationen besorgen, seien es Bilder, Computerdaten, Gespräche oder sonst was. Das alles ist ein eine Clancy-typische Story eingebettet, also sehr politisch. Sie wird ernst, aber dennoch packend erzählt. Zwischen den einzelnen Level gibt es immer vorgerenderte Zwischensequenzen mit Ausschnitten, im Stile von Starship Troopers, aus Nachrichtensendungen.
Gameplay/Spieldesign:
Als Spieler steuert man eben diesen Sam Fisher, der in der deutschen Version von dem deutschen Synchronsprecher von Nicholas Cage gesprochen wird, durch das Game. Oft kann man sich selbst aussuchen, wie brutal man vorgehen möchte, allerdings ist hier die Freiheit nicht so groß wie Beispielsweise in Hitman 2 oder No One Lives Forever 2, da Sam Fisher kein Supermann ist und noch etwa genauso vielen Schüssen wie seine Gegner stirbt.
Dennoch gibt es die Möglichkeit, in manchen Situationen, einfach die Waffe zu ziehen, alles was sich bewegt niederzuschießen und die Levels ganz schnell zu durchlaufen. Mit dieser Variante entgeht einem aber alles, was Splinter Cell ausmacht und Sam-Fisher-Style ist das auch nicht. Motiviert, sich die Mühe zu machen, wird man einerlei die schon angesprochenen Agentenspielzeuge und anderseits durch sehr viele coole Bewegungen. So kann sich unser Protagonist einfach an einem Deckenrohr-Rohr über die Gegner hangeln, mit Hilfe des Spagatsprunges zwischen zwei Mauern einige Meter über den Boden einklemmen, mit Mauern mehrer Meter hohe Vorsprünge erreichen und lautlos landen. So lassen sich selbst schwierigste Missionen gänzlich ohne Waffengewalt lösen und an Wachen vorbeikommen, die nicht einen Hauch von Sam Fisher mitbekommen. So braucht man die Schusswaffen in den ersten Missionen nur um Lichter ?auszuschalten?, allerdings wird das Multi-Funktionals-Gewehr gerade in den späteren Level sehr wertvoll.
Weniger brutal ist es, die Gegner von hinten K.O. zu schlagen. Man kann sich da, einfach den feindlichen Charakter greifen, ihn als lebendes Schutzschild vor anderen benutzen, direkt K.O. schlagen oder dazu ?überreden?, den Code oder Retina-Scanner zu benutzen.
Man sieht also, Splinter Cell strotzt nur so vor Innovation. Dennoch läuft der Spieleinstieg wie am Schnürchen. Die ganzen Manöver sind logisch aufgebaut und fließen im Tutorial in Fleisch und Blut über.
Zwei kleine Schnitzer gibt es allerdings doch am Spieldesign: Für Anfänger dürfte selbst auf ?Normal? der Schwierigkeitsgrad zu hoch sein und die Quick-Save-Funktion ist selbst auf ?Schwer? immer verfügbar, was auch schon leicht die Spannung aus den Spiel nimmt, weil missglückte Manöver mit Knopfdruck ungeschehen lassen machen. Profis sollten sich ernsthafte Gedanken machen, die Quicksave-Taste aus dem Keyboard auszuhebeln?
Grafik, Atmosphäre, Sound und Steuerung:
Optisch betrachtet ist Splinter Cell einfach genial. Das ist auch der erste Punkt, der einen bei Splinter Cell so fesselt. Butterweiche Animationen, dynamische Licht und Schatteneffekte und nicht zu letzt wunderbare Models sorgen für offene Münder und große Augen der Spieler. Ersteres ist leicht erklärt: Die Schallgedämpfte Pistole zieht Herr Fisher wirklich aus seiner Seitentasche, wo sie auch drinsteckt und das ist nur ein Beispiel der Animationen, denn er lugt, klettert, springt, schießt, schleicht etc. so realistisch wie es nur geht. So lässt man sich nur deswegen in den ersten Spielstunden an sicheren Orten leise fallen oder abrollen.
Letzteres macht einen großen Spannungsteil von Splinter Cell aus. Dynamische Lichteffekte machen es möglich, dass es wirklich Auswirkungen auf das Spiel hat, wenn man Lampen ausschießt oder dass sich die Helligkeit und Schatten der Räume verändert, wenn man schießt (Mündungsfeuer) oder sog. Knicklichter benutzt. Dynamische Schatten machen es möglich, dass die Schatten auch von beweglichen Objekten (Menschen) je nach Einfallswinkel von Licht und je nach Hintergrund realistisch dargestellt werden.
Außerdem sind sog. ?Soft Bodies? im Spiel. Bestimmten Objekten, wie Vorhänge und Seile, wurden mit einer Kollisionsabfrage versehen, so dass sie noch weicher und flexibler sind. Das heißt im Klartext, dass diese nachgeben, wenn sie mit Objekten (Personen, Dosen und auch Kugeln) in Berührung kommen und wieder in die Ausgangslage zurückschwingen.
Auch der Sound trägt gut zur Atmosphäre bei. In spannenden Momenten treten authentische Soundeffekte auf, die den Spieler für eine kleine Sekunden erstarren lassen; Schüsse, fallende Objekte, Schritte auf entsprechenden Oberflächen, alles sehr realistisch. Nicht zu vergessen die guten Stimmen/Kommentare.
Auch ansonsten wird mit einer grandiosen Tom-Clancy-Story, großer Realitätsnähe (alles gibt es so ähnlich auch in echt), einigen Überraschungen und Wendungen und teilweise Filmreifen Dialogen und Kommentaren die Atmosphäre perfekt gemacht
Gesteuert wird aus der Third-Person Sicht, das heißt, die Kamera ist hinter der Spielfigur und man sieht diese in voller Pracht. Allerdings ist das eine sehr freier Third-Person Sicht. Wenn man steht, kann man die Kamera rund um Sam fahren und wenn man dann geht, bleibt die Kamera in dieser Sicht.
Hört sich kompliziert an, geht aber gleich im Tutorial in Fleisch und Blut über und diese Steuerung ist auch nötig, weil man oft sehen muss, wie es hinter bzw. neben einem aussieht, während man in eine andere Richtung geht.
Leider ist die Kamera weniger berauschend. Sie bleibt manchmal an Gegenständen und Ecken ?hängen? und fährt nah an Sam Fisher ran, wenn dieser in engen Räumen ist, so dass er fast die gesamte Bildoberfläche einnimmt und man nichts andres sieht. Aber dies trifft nur selten zu.
Ansonsten springt man, wie üblich, mit Shift, duckt sich mit C, interagiert mit Space (Leertaste), läuft (natürlich) mit W-A-S-D und stellt sich an eine Wand mit Q. Alles andere ist mit Kombos möglich.
Ein Mehrspielermodus ist nicht vorhanden.
Systemvorraussetzungen:
(laut Packung)
Mindestens:
- Windows 98/ME/200/XP
- 800 MHz Pentium III oder AMD Athlon Prozessor
- 256 MB RAM Arbeitsspeicher
- 32 MB Grafikkarte
- DirectX 8.1 kompatible Soundkarte
- 8fach CD/DVD Laufwerk
- 1,5 GB freier Festplattenspeicher
- Microsoft kompatible Maus und Tastatur
Empfohlen:
- 1000 MHz Pentium III oder AMD Athlon Prozessor
- 64 MB Grafikkarte
- 2,1 GB freier Festplattenspeicher
Auf meinen AMD XP 2400+ mit 512 MB RAM Arbeitsspeicher und einer Radeon 9500 nonPro läuft das Spiel größtenteils auf maximalen Details völlig flüssig (über 30fps) allerdings stockt es manchmal im Regen (unter 20fps)
Fazit:
Wessen PC gut genug für Splinter Cell ist, wer auf Action- und Schleich-Taktik-Shooter steht, der sollte sich ohne zu zögern Splinter Cell kaufen, denn es setzt garantiert neue Maßstäbe in Stealth-Shootern. Sowohl grafisch als auch spielerisch ist es ein Meilenstein der PC-Games-Geschichte und sollte von keinem verpasst werden.
Wertung: 92%
© by Hirni 2003 weiterlesen schließen -
Splinter cell
Pro:
schöne Lichteffekte,gute ki,usw.
Kontra:
zu teuer, steuerung manchmal nervend, obwohl man einstellen kann
Empfehlung:
Ja
Splinter Cell
Mehr Spaß bei der PC- Fassung von Splinter Cell?
Xbox- Besitzer sind schon in den Genuss von dem Actionspiel mit Sam Fisher gekommen, aber kleine Macken haben die Spielfreude getrübt, wie z.B. speichern nur an Savepoints möglich, etc., aber hat der Spieleinhalt nicht darüber hinweg getröstet?
In der PC- Version hat Sam Fisher 35 Aktionen, wie z.B. den coolen Spagatsprung oder der Sprungangriff, und kann wie Lara in Tomb Raider an Wänden klettern. Selbst James Bond ist ein Nichts im Vergleich zu ihm, dem einzig wahren Sam Fisher. Du musst als Sam Fisher im Auftrag des US- Geheimdienstes Third Echelon im Jahre 2004 einen Atomkrieg verhindern. Die ernsten Einsätze werden durch Nervenzerfetzende Spannung zum puren Vergnügen. Du musst viel machen, damit du zum Ziel kommst und den Atomkrieg verhinderst. Nehme dich der Herausforderung an und beschütze die Erde im Jahre 2004!!!!
Fazit:
Selbst für Besitzer der Xbox, die das Spiel schon haben, lohnt es sich das PC- Spiel zukaufen. Die vielen Aktionen, Möglichkeiten der Lösung von Rätseln´, und die sehr guten Grafiken und Lichteffekte, regen selbst das Interesse von Nicht- Actionspielern an. Also lasst euch eine der Computerspielesensationen nicht entgehen!!
Erscheinungstermin ist der 30. Januar 2003! weiterlesen schließen -
Ich schleiche durch den Keller
Pro:
Steuerung, Sound, Optik
Kontra:
Es könnte mehr Interaktionsmöglichkeiten geben.
Empfehlung:
Ja
Ich schleiche durch den Keller
Ich darf keine Spuren hinterlassen, darf nicht gesehen werden, soll in der Dunkelheit agieren, ich muss einfach unsichtbar sein. Ich darf keine Zeugen hinterlassen. Ich bin eine Splinter Cell.
Ich schlüpfe in die Rolle von Sam Fisher. Er ist ein Agent der wieder aktiviert wird. Der Grund ist Georgien. In Georgien sind zwei Agenten verschwunden, man hat nun gewisse Zweifel, dass andere Agenten gefährdet sein könnten und aktiviert Fisher, um die beiden Agenten zu finden.
Es geht natürlich um das PC-Spiel Tom Glancy´s Splinter Cell.
Aber bevor es so richtig losgehen kann, muss man erst einmal durch das Trainingsgelände. So kann man sich leicht mit den Fähigkeiten und der Steuerung der Spielfigur vertraut machen.
Der Spieler kann sich frei bewegen und dies in verschiedenen Geschwindigkeiten. Die Laufgeschwindigkeit kann schön über das Scrollrad der Maus gesteuert werden. Die Laufgeschwindigkeit ist ein wichtiger Faktor in den Missionen, denn der Spieler darf nicht entdeckt werden, also darf man auch keine Geräusche machen. Je schneller man läuft, desto lauter sind die Geräusche. Es kommt natürlich auch auf den Untergrund an, so muss man bei Scherben sehr vorsichtig sein.
Der Spieler kann noch mehr. So kann er sich an die Wand drücken, um enge Passagen zu meistern aber auch um Gegner vorbei zulassen. Mit dieser Technik kann man sich auch hinter einer Wand versteckt halten und dann um die Ecke schießen. Die Spielfigur kann natürlich springen, wobei der Sprung abhängig ist von der Laufgeschwindigkeit. Man kann Leitern und Rohre hoch bzw. runter klettern, an Rohren oder Seilen entlang hangeln.
Ich finde es gut, dass man eine hohe Bewegungsfreiheit hat. Trotzdem muss man nicht wie wild in den einzelnen Missionen lange suchen, um den Ausgang oder bestimmte Räume oder Personen zu finden. Ebenfalls ist es möglich mit einer Vielzahl von Gegenständen zu interagieren, was sehr zur Realitätsnähe beiträgt. Lichtschalter können und sollten sogar benutzt werden. Lampen können auch kaputt geschossen werden, Fenster lassen sich zerschießen und Computer können benutzt werden. In diesen findet sich oft ein schöner kleiner Hinweis, den man später im Level noch braucht. Zahlenkombination von Türen finden sich so in Emails im Computer wieder.
Natürlich kann man auch mit Personen interagieren. Bloß gut, man braucht nicht gleich jeden erschießen. So lassen sich die Gegner von hinten packen. Dies ist wichtig wenn man den Gegner noch befragen will, mit einem Schlag macht man ihn dann für den Rest des Levels kampfunfähig, es sei denn, er wird von einem Kameraden geweckt.
Die Spielfigur lässt sich sehr leicht steuern, aber ich glaube es gibt heutzutage kaum noch Spiele, die dies nicht von sich behaupten können.
Außerdem finde ich es gut, dass es sich hierbei nicht um ein sinnloses Ballerspiel handelt, Es geht vielmehr darum nicht entdeckt zu werden. Ich habe mehr auf Lampen geschossen als auf Gegner. In einigen Missionen darf man sogar nicht auf Menschen schießen, da befindet man sich zum Beispiel im CIA Hauptquartier und da laufen sozusagen die eigenen Leute rum. Es ist oft auch wichtig den Alarm nicht auszulösen, da machen Kampfgeräusche(Schüsse) zu viel Lärm.
Das Spiel ist nicht zu leicht gestaltet, ich habe es zwar bis jetzt immer geschafft durch die Levels zu gelangen, habe aber oft mehrere Anläufe gebraucht. Es ist gut, dass es die Schnellspeichertaste gibt, sonst wäre ich hoffnungslos verloren gewesen. Auch ohne die Tipps in Fishers Computer kommt man nicht aus, denn in Email (gefunden in gegnerischen PCs) findet man nicht nur Geheimzahlen sondern auch Hinweise, wie sich z.B. der Alarm ausschalten lässt, aber halt immer in einem Text verpackt.
Man kann nicht immer einfach durch jede Tür gehen, es soll Böse geben, die ihre Tür abschließen. Aber da ist noch nicht alles verloren, so kann Fisher jedes Schloss knacken. Der Spieler macht dies natürlich, dies geht über die Bewegungstasten.
Ich finde es ist rund um ein gelungenes Spiel. Aber ein wenig mehr Interaktion wäre wünschenswert. Ich denke da z.B. an das Durchsuchen von Schränken, Papieren etc.
Die Sichtweisen
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Man betrachtet sich die ganze Sache nicht ganz aus der Ich-Perspektive, vielmehr fliegt man Fisher hinterher, macht man aber prompt kehrt, dann kommt er einem entgegen. Die einzige Sichtweise, die ich für nicht gut finde ist, wenn sich Fisher an eine Wand presst, dann schaut man ihm ins Gesicht, kann sich aber nicht den Raum ansehen.
Um immer und überall und vor allem ALLES zu sehen, hat man noch ein wenig Ausrüstung. Da gibt es das Nachtsichtgerät, das Wärmebildgerät aber auch eine bewegliche Optik, um z.B. unter einer Tür hindurch den Raum zu erkunden.
Naben diesen Geräten gibt es noch viele andere Sachen, die Fisher einsammeln kann: Fackel, Knicklichter, Medipacks, Granaten,….
Die Spezialbewegung
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Das einzige, was bei mir von der Vorberichterstattung zu dem Spiel hängen geblieben ist, war diese Spezialität von Fisher. In einer engen Gasse kann er sich mit den Beinen in drei Meter Höhe halten. Er ist dann fast im Spagat und kann die Gegner unter ihm passieren lassen. Diese Position ist nicht ganz leicht zu erreichen und man nutzt eine andere Fähigkeit. Steht Fisher mit der Seite an einer Wand und man springt und wenn er sich in der Luft befindet springt man noch mal, dann stoßt er sich von der besagten Wand ab. So kommt er höher als mit einem gewöhnlichen Sprung, dies ist wichtig bei hohen Mauern. Aber wenn man die Sprungtaste festhält geht er in den besagten Spagat. Dies sieht natürlich einfach nur gut aus.
Anforderungen an deinen PC
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Betriebssystem Windows ME, Windows NT, Windows XP, Windows 2000, Windows 98
3D-Unterstützung ja
3D-Soundmodi ja
Eingabegeräte GamePad, Joystick, Maus, Tastatur
Prozessor Pentium 800 Mhz
Arbeitsspeicher 256 MB
Festplatte 1200
EMPFOHLENE HARDWARE
Prozessor Pentium 1700 Mhz
Arbeitsspeicher 512 MB
Festplatte 1800
Fazit
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Mit Splinter Cell kommt ein grafisch hochwertiges, gut durchdachtes und abwechslungsreiches Spiel daher. Es hat mich immer an den Bildschirm gebannt. Die Story ist zwar wieder total us-amerikanisch – werdet ihr sehen – aber ist dennoch gut durchdacht. Ich habe keine Fehler entdecken können, keine inhaltlichen und auch keine grafischen. Das Trainingsgelände bietet auch unerfahrenen Spielern einen leichten Einstieg in das Spiel. Dadurch, dass man die Leute nicht zwangläufig umlegen muss, ist das Spiel auch für Leute, die nicht so auf Shooter stehen.
Mir persönlich hatte das Spiel Anfangs nicht zugesagt – da wusste ich noch nicht so richtig worum es geht – aber jetzt kann ich es nur empfehlen, denn das Spiel überzeugt, wie zum Teil schon erwähnt, in Grafik, Sound und Gameplay.
So jetzt werde ich weiter versuchen die US-Soldaten in China zu retten ;)
RengerT 16.04.2003 weiterlesen schließen -
Splinter Cell -Schießen war gestern
Pro:
alles
Kontra:
Kein MP
Empfehlung:
Ja
Heute mal wieder ein Computerspiel , eines das mir sehr gut gefällt nämlich Splinter Cell.
1. Story
2. Grafik
3. Sound
4. Steuerung
5. Waffen und andere Utensilien
6. Systhemvorausetzungen
7. Fazit
_--_--_--_Story_--_--_--_
Am 10.März 2004 wird Sam Fisher der beste Agent der NSA nach Georgien geschickt um die CIA Agenten Madison und Blaustein zu finden. Wärend der Mission bemerkt man das der Georgische Präsident Kombayn Nikolatze mit einer Welle von Terroranschlägen auf Computer Ebene die USA einschüchtern will. Um nicht zu viel zu verraten schreibe ich nichts mehr zu der Story nur eins ES WIRD SPANNEND.
_--_--_--_Grafik_--_--_--_
Die Grafik von Splinter Cell ist einfach phantastisch, was aber keine Überraschung ist da sie auf der neusten Unreal- Engin basiert. Leider sieht man das aber zu selten da man meist das Nachtsichtgerät auf dem Kopf hat. An den Figuren sieht man jede Bewegung auch die Atmung, die Lippen bewegen sich mit dem Text fast Synchron mit. Es sind überall Schatten wo welche sein Müssen auch an jeder Dose oder Flasche. Die Texturen sehen fast real aus. Die Taschen an Sam’s Gürtel hängen Runter wenn man schräg hangelt.
_--_--_--_ Sound _--_--_--_
Der Sound ist wie in der Wirklichkeit: wenn man sich abseilt; wenn ein Gegner von hinten kommt oder schießt; wenn man eine Dose wirf oder wenn man über Holz und Glasscherben geht. Alles hört sich real an! Die Sprachausgabe ist immer passend also wenn was traurig sein soll wird in einem traurigen Ton Gesprochen. Man merkt das die Sprecher absolute Profis sind.
_--_--_--_ Streuerung _--_--_--_
Die Steuerung ist der in Shootern sehr ähnlich, man kann sie aber verändern wie man will. Die Aktionstaste ist normalerweise die Leer Taste. Damit kann man: Gegenstände aufheben, Leute packen und befragen, Türen öffnen und, und ,und . Wenn man schießen will nimmt man die Waffe in die Hand und drückt STRG.
_--_--_--_ Waffen u.a. _--_--_--_
Die Pistole und die SC-20K
Die Waffen benutzt man so gut wie nie um jemanden zu töten eher um Lampen und Kameras zu zerstören. Die SC-20K hat eine Zoom Funktion die man aber seltener braucht außerdem hat sie noch extra Munition wie das Ringflächengeschoss zum betäuben der Gegner die Haftkamera um die Umgebung aufzuklären es gibt noch andere die ihr aber selber ausprobieren sollt.
Dietrich und Einweg Dietrich
Die beiden braucht man zum öffnen von Türen (was für ein Wunder). Beim Normalen Dietrich muss man mit den Pfeiltasten das Schloss knacken der Einweg Dietrich macht das alleine.
Das Laser Mikrofon
Damit kann man durch Glas hindurch Gespräche aufzeichnen
Flexibles Objekt
Damit kann man unter Türen durch sehen
_--_--_--_ Systhemvorausetzungen _--_--_--_
Win 98 oder höher
800 MHz
256Mb RAM
32Mb Grafikkarte
DirectX 8.1 (9.0 auf CD)
1,5Gb Festplattenplatz
8x CD Laufwerk
_--_--_--_ Fazit _--_--_--_
Splinter Cell ist ein Spiel bei dem es auf Taktik und Schleichen ankommt, es ist überhaupt nichts für die die erst schießen und dann Fragen. Es ist im Moment eines meiner Leiblingsspiele da es (fast) alles hat was ich von einem Spiel erwarte: Top Grafik und Sound, es ist nicht zu Leich aber an manchen Stellen zu Schwer und es macht noch nach Wochen Spaß. Der größte Nachteil ist aber das es keinen Multiplayer hat. Ich kann es nur weite empfehlen!
© TSKLSP 28.03.03 weiterlesen schließen -
eine mischung zwischen Lara Croft, Dark Project und Metal Gear
26.03.2003, 21:50 Uhr von
Oneil
also was soll ich großartig über mich schreiben?! meine hobbies sind hauptsächlich sport und das...Pro:
das gute daran ist das, daß Game die besten eigenschaften der Konkurenten besitzt und sie somit mit den eigenen Waffen außer Gefecht setzt.
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Splinter Cell
Sam Fisher der Geheimagent ist nun endlich von der Xbox zum Imperium des PCs übergelaufen und kämpft nun an unserer Seite gegen einen Wahnwitzigen Diktator der den Weltfrieden bedroht.
Sam arbeitet für den Phantasie Geheimdienst der US – Regierung Echelon, dessen Existenz von der Regierung vehement bestritten wird. Im Jahre 2004 kämpft man hangelnd, schleichend und schießend gegen einen Bevorstehenden Atomkrieg. Ein Georgischer Industrieller namens Nikoladze putscht sich mit Hilfe seiner Ölvorkommen im Kaspischen Meer zum Staatspräsidenten auf. Mit der Unterstützung Chinas erklärt er den USA den Krieg, aber nicht mit Bomben und so, sondern mit Terroranschlägen und Computerviren die Kraftwerke außer Gefecht setzen. Mit aufwendig gestalteten Zwischensequenzen ist man sehr nahe am geschehenen und an der packenden Geschichte. In den Aufträgen geht es im großen und ganzen darum, das verschwinden von zwei Agenten zu klären., Sicherheitsleck's im CIA Hauptquartier aufzuspüren oder Bohrinseln zu infiltrieren.
Sam Fisher hat mit seiner äußerst attraktiven Kollegin Lara Croft viel gemeinsam. Er klettert und hangelt über Stangen, Leitern, Rohre oder Mauervorsprüngen. Dabei baumelt er an einer Hand, in der anderen eine Waffe und nimmt den Feind unter Beschuß. Die Überraschung gelingt aber auch ohne Waffe, wenn man sich nur so auf den Gegner Fallen lässt und ihn dann nur so überrumpelt. Sam kann seinen Feind auch ihn Würgegriff nehmen und ihm somit Geheimnisse entlocken oder ihn als Menschliches Schutzschild benutzen, damit die anderen Gegenspieler das Feuer einstellen. Wenn man einen Schergen „schlafen“ gelegt hat dann kann man ihn auf alter Solid Snake Manier untersuchen und ein paar Rüstungsgegenstände finden oder irgendwelche Zahlencodes entdecken. Aber keine Sorge auch wenn man an die 35 verschiedenen Manöver zur Auswahl hat ist es kein Problem unseren Helden zu steuern. Mit ein paar Tasten hat man Sam schnell im Griff.
Sam ist ein kleiner Schatten Liebhaber, er schleicht im Dunkeln durch Regierungsgebäude oder Industrieanlagen, was glücklich genug ist, ist das die Missionen zum Großteil in der Nacht stattfinden und somit Sam kein Problem damit hat einen Schatten zu finden. Man kann sogar störende Lampen oder Beleuchtung per Lichtschalter ausschalten, aber Vorsicht das kann sich schnell wieder ändern wenn eine Wache den Raum betritt, denn die haben Angst im dunkeln und schalten das Licht wieder ein. Dauerhaft kann man das mit der Zerstörung der Glühbirnen Lösen. Was dann noch dazu kommt sind die Geräusche die Sam Fisher verursacht, da sollte man doch eher langsam über ein Metallgitter schleichen sonst wird man gehört und die Wachen kommen angelaufen, aber man kann das auch ausnutzen und die Wachen somit in den Hinterhalt locken.
Sam Fisher ist im Gegensatz zu anderen schwer bewaffneten Kollegen mit nur leichtem Gepäck unterwegs. Da hat er zum Beispiel eine Schallgedämpfte Pistole und ein Allzweckgewehr, daß mit einer Sniperfunktion ausgestattet ist. Man kann sogar Sam über einen Knopfdruck befehlen den Atem anzuhalten, damit er besser und ruhiger zielen kann. Leider verschießt das Gewehr nicht – tödliche Munition, daß die Feinde nur kurz außer Gefecht setzt, dann muß man schnell hinlaufen und mit der Faust den Rest erledigen. Am wichtigsten ist das Dreiäugige Nachtsichtgerät, damit man auch im Dunkeln den Überblick behält, während die Wachen im dunkeln tappen. Im Großteil des Games befindet man sich in der Schwarzweiß – Optik, man kann aber auch in der Infrarotsicht durch die Gänge schleichen außerdem, sieht man bei Tastenkombinationsschlössern welche Tasten zuletzt gedrückt wurden. Mit kleinen Taschenkameras kann man durch Schlüssellöcher lucken und schauen ob die Luft rein ist. Man kann das Schloß dann per Dietrich oder es mit einer Säure aufätzen. Also hin und wieder kommen mir diese nützlichen Gadgets realistischer vor als in manch anderen Spielen.
Hinzukommt noch die Schwierigkeit das man nicht immer töten darf, zum Beispiel wenn man in Langley im CIA Hauptquartier ist, ist man da sehr eingeschränkt. Da muß man dann sehr auf schleichen im Dunkeln zurückgreifen und die Gegner per Faustschlag ins Koma schicken oder sie per Coladose in die Falle locken und sie dann ausschalten. Man kann aber auch Gummigeschoße oder den Taser verwenden. Ach ja nicht vergessen die Schlafenden Körper sollte Sam schnell im Schatten oder in einem Abstellraum verstecken. Es gibt sogar Missionen die scheitern wenn man mehr als fünf Alarme auslöst.
So das grafische im Spiel ist echt gut gelungen, die Lichteffekte wurden im Gegensatz zu dem letzten Actionspiel das herauskam merklich verbessert, Gebäude, Gegenstände und Personen werfen realistische Schatten und das Feuer im Börokomplex spürt man richtig. Und der absolute Pluspunkt in diesem Game ist nicht nur die gelungene Steuerung mit der Maus sondern auch die verbesserte Speicherfunktion, denn gegenüber der Konsolenfassung kann man auf dem PC Speichern wann man möchte und das ist in gewissen Situationen recht praktisch.
Im großen und ganzen ist dieses Action – Game ein mehr als gelungene Sache, grafisch und spielerisch gesehen. Die Videosequenzen sind ein Traum und einfach wunderschön anzusehen. Und die ganzen anderen Game Favoriten in diesem Genre haben mit Splinter Cell einen hochgradigen Konkurrenten dazubekommen der sich nicht so leicht topen lässt. Und dadurch das von Lara Croft, Dark Project, und Metal Gear die ganzen Bewegungsabläufe und technischer Schnick Schnack stammen wird es schwer sein einen ebenbürtigen Gegner ins Feld zu schicken. Wie heißt es so schön? Geschlagen mit den eigenen Waffen!!!!! weiterlesen schließen -
Mein Name ist Fisher, Sam Fisher...
19.03.2003, 08:24 Uhr von
der_dominator
schreibe nebenbei auch noch für ciao.de und yopi wurde mir von einem freund empfohlen, bin ja mal...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Diesen Satz werden wir so sicherlich nie von ihm hören, denn im Gegensatz zu Spionagekollegen James Bond, wird Sam als Mitglied der NSA immer dann eingesetzt, wenn es eben nicht „Bumm“ machen soll, sondern wenn es darum geht, möglichst unbeachtet an Informationen zu gelangen oder bestimmte Personen möglichst leise und ohne das von Bond gewohnte Brimborium aus dem Dienst zu ziehen. Agent Sam Fischer ist eben auf leisen Sohlen unterwegs…
# Vorgeplänkel
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[von Agenten und Dieben]
Es sind einige Jahre vergangen, seit Garrett, seines Zeichens Dieb einer Mittelalterlichen Stadt, die Welt der Computerspieler gehörig auf den Kopf stellte, denn „Looking Glass“ schickte mit „Dark Project“ einen 3-D Shooter ins Rennen, bei dem es vornehmlich darum ging nicht zu schießen und unerkannt zu bleiben. Bestachen gewöhnliche Ego-Shooter regelmäßig durch übertriebene Gewaltdarstellung und einer schier unendlichen Anzahl an, meist dummen, Gegnern so bestach das Abenteuer des runtergekommenen Diebes durch dichte Atmosphäre und den ständigen Nervenkitzel, bloß nicht erwischt zu werden. Das so genannte „Stealth Action Genre“ war geboren und erlebte gut ein Jahr nach dem ersten Teil, im zweiten, eine Wiedergeburt. Von da an wurde es nicht nur um Garrett, sondern auch um das bei Spielern recht beliebte Genre, zumindest für den PC still, sieht man einmal von einer mehr oder minder gelungenen Umsetzung des ersten „Metal Gear Solid“ Teils ab. Erst jetzt feiert das „anschleichen, erledigen, verstecken Prinzip“ in Tom Clancys „Splinter Cell“ ein furioses Comeback.
[Wer ist Tom Clancy?]
Tom Clancy wurde 1947 in Baltimore geboren und nach einem recht erfolgreichen Trip in die Versicherungsbranche, entschloss der gebürtige Amerikaner uns in Zukunft vorwiegend mit Militärthrillern zu beglücken. So war Clancy von einem Zeitungsartikel über die Meuterei auf einem russischen U-Boot so angetan das er kurz darauf „The Hunt for Red October“ (Jagd auf Roter Oktober) schrieb, welches später auch verfilmt wurde. Es folgten weitere Romane, etwa 1991 „The Sum of all Fears“ welches bei uns eher unter „der Anschlag“ bekannt ist und im letzten Jahr in unseren Kinos anlief, oder „Red Storm Rising“ (1986) welches sich mit einem theoretischen 3. Weltkrieg auseinander setzte. In den letzten Jahren fand auch die Spieleindustrie gefallen an Clancys Romanen und nutzte seine Romanvorlagen unter anderem für die recht erfolgreiche „Rainbow Six“ Reihe.
# Vorgeplänkel, die Zweite
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[die Handlung]
Nun aber wieder zurück zu Sam Fischer, seines Zeichens Splinter Cell Einheit der NSA (National Security Agency), ist im Wesentlichen Verantwortlich für die Informationsbeschaffung. Wenn irgendwo auf dieser Welt also jemand plant die Sicherheit des amerikanischen Volkes in irgendeiner Art und Weise zu bedrohen, muss er los um an diese Informationen heranzukommen; schließlich muss dieses verhindert werden.
Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2004 und in Georgien herrscht die so genannte Kommunikationskrise. Um diese aufzuklären entsendet der CIA Agentin Alison Madison, doch der Kontakt zu ihr bricht unerwartet ab. Auch Agent Blaustein, der mit der Aufklärung des plötzlichen Verschwindens Madisons beauftragt wird bricht bereits sieben Tage nach dem erreichen der Georgieschen Hauptstadt Tiflis ab und so wendet sich der CIA an die Herren vom NSA. Die Sache ist schnell entschieden und um das Verschwinden weiterer Agenten zu verhindern schickt man Sam nach Georgien. Er soll die ganze Geschichte Aufklären…
[Kinderkram – Die Geschichte von Gut und Böse]
Die Person, mit der im Spiel den häufigsten Kontakt haben werdet ist Irving Lambert euer „Third Echelon“ Operationsleiter. Er hält den Kontakt zwischen den NSA Experten und den Agenten im Ausland und ist somit eure Hauptinformationsquelle. Gibt es irgendetwas neues oder besonderes, erfahrt ihr es dank einer ausgeklügelten Informationstechnik von ihm.
Euer Q ist im wesentlichen Vernon Wilkes, denn er ist der Versorgungsspezialist des „Third Echelon“. Vernon besorgt euch etwa Fluchtwagen oder weist euch auf neue Waffen hin.
Und weil eine Dame im Bunde der Experten nicht fehlen darf, schickt UBI Soft mit Anna Grimsdottier eine recht fähige Kommunikationsexpertin ins Rennen. Diese ist allerdings nicht nur dafür da gelegentlich ein Schwätzchen mit euch zu halten, sondern hilft euch bei technischen Problemen, wie etwa dem knacken bestimmter Codes.
Auf der Gegenseite steht mit Kombayn Nikoladze der Georgische Präsident, samt seiner Gefolgschaft. So trefft ihr u.a. auf Hamlet, Nikoladzes Chauffeur oder auf Philip Masse, Computerspezialist und nebenbei hauptverantwortlich an der Desinformationskrise Georgiens.
[Kinderkram – Verstecken spielen]
Nun schlüpft ihr in die Rolle von Sam und, um das vorweg zu nehmen, ganz leicht wird es nicht Licht ins Dunkel zu bringen, aber der Reihe nach. Als Geheimagent ist es zunächst einmal wichtig möglichst unerkannt zu bleiben, schließlich soll eure Anwesenheit nicht von jedem x-beliebigen Wachmann erkannt werden, denn sollte eure Mission scheitern, so wird eure Existenz natürlich geleugnet. Wie das halt so ist wenn man Agent und für die wirklich wichtigen Dinge verantwortlich ist. Es empfiehlt sich also möglichst im Schatten zu laufen, pardon, zu schleichen. Damit ihr aber einschätzen könnt wie gut ihr zu sehen seit, findet ihr an der rechten Seite, gut erkennbar einen Balken der eure „Sichtbarkeit“ anzeigt. Ebenso wichtig ist es Geräusche zu vermeiden, habt ihr etwa die Wahl über Teppich oder über Glas zu gehen, entscheidet sich der erfahrene Agent für ersteres, denn eure Gegner sind wirklich harte Burschen.
[Kinderkram – das übliche Agentenspielzeug]
Da ihr euch die meiste Zeit im Dunkeln aufhaltet, ist es von Vorteil Regen gebrauch eurer beiden Spezialbrillen zu machen. Per Knopfdruck schaltet ihr entweder einen Licht- oder einen Wärmefilter ein. Während ersterer euch, ein wenig grobkörnig, den Bildschirm aufhellt, erkennt ihr mit dem Wärmefilter, logisch, Wärmequellen. So könnt ihr auch in dunklen Räumen, etwa Wachen oder Computer ausmachen und zur Strecke bringen, während diese sich eurer nicht im Geringsten Bewusst sind. Wie der ein oder andere Hobbyagent sich sicher vorstellen kann, ist es zudem unpraktisch eine Tür zu öffnen und in Mitte einer Soldatenbesprechung zu platzen. Um solch Situationen zu entgehen, nutzt ihr eine Art „Fieberglaskamera“ mit dem ihr, natürlich elektronisch, unter der Tür hindurch schauen könnt. Sollte sich die Tür aber zu eurer Verwunderung nicht einfach öffnen, so nutzt ihr diverse Türöffner, angefangen vom Dietrich bis hin zu kleinen Zündungen, die das Schloss sprengen. Um Überwachungskameras aus zu schalten, nutzt ihr entweder eure Kanone, um einiges eleganter, ist aber euer Kamerajammer. Auch an Waffen darf es natürlich nicht fehlen und so landen in eurem Repertoire u.a. die obligatorische Schalldämpferknarre sowie ein Betäubungsgewehr.
[Kinderkram – Turnstunde]
Für einen guten Agenten ziemt es sich neben schleichen und klettern auch noch den ein oder anderen Spezialmove sein eigen zu nennen und so besitzt euer Alter-Ego die Fähigkeit zu einem Wandsprung und dem darauf folgenden Spagatstand. So könnt ihr in luftigen Höhen auf patrolierende Feinde warten, ehe ihr sie mit einem geschickten Sprung, bequem aus dem Weg zieht.
[Kinderkram – Tutorial]
Da die meisten von euch im normalen Alltag eher weniger Zeit damit verbringen ein Topagent zu sein, spendiert Ubi Soft seinem Titel ein großzügig ausgelegtes Tutorial, bei dem ihr wirklich Kinderleicht an die, am Anfang etwas kompliziert wirkende, aber recht eingängige, Steuerung herangeführt werdet. Im Prinzip vollzieht ihr einen Agenten Crashkurs damit ihr für die folgenden neun, knallharten, Missionen gewappnet seid. Selbst Bondveteranen und sonstige Geheimdienstler müssen ins Trainingslager, ehe sie sich ins Getümmel werfen.
# Schleich Dich!
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[Es wird ernst – Installation & Co]
Für all die, die sich extra für Splinter Cell einen neuen PC gekauft haben, erst auf installieren klicken und dann einen Pfad anlegen in das euer Laufwerk anschließend die Daten schaufeln soll und auf weiter geklickt schon wird das Spiel auf eurem Computer installiert. Frohnaturen lassen sich noch einen Shortcut auf den Desktop legen und schon kann es los gehen ;o)
Vor Beginn des Spieles solltet ihr nicht vergessen es in den Optionen an euer System anzupassen. Hier könnt ihr die Tastaturbelegung nach euren wünschen konfigurieren, die gängigen Auflösungen zwischen 640x480 bis zu 1600x1200 Pixeln wählen und entscheiden wie das Spiel euer Tonequipment einsetzen soll. Außerdem müsst ihr ein Profil erstellen und den Schwierigkeitsgrad für diesen festlegen, wobei ihr die Wahl zwischen normal und schwer habt. Während der gewöhnliche Spieler mit sich mit Schweißperlen auf der Stirn für die Normale Version entscheidet, dürfen Solid Snake Veteranen und Meisterdiebe auch schon mal die höhere Variante anwählen.
All das ist auch noch einmal im verständlichen, 32seitigen Handbuch niedergeschrieben, welches ihr neben einem netten Sam Fisher Aufkleber, ein wenig Werbung und den drei Cds im edlen Pappschuber findet.
[Es wird ernst – Bring Abwechslung ins Spiel]
Die Möglichkeiten in Splinter Cell euer Ziel zu erreichen sind schier unerschöpflich, so gibt es allein unzählige Möglichkeiten euren Gegner zur Strecke zu bringen. In einem engen Gang etwa, könnt ihr, wie vorhin beschrieben, in luftiger Höhe lauern und euren Feind förmlich erschlagen. Wem das zu kompliziert ist, der schleicht sich in Schutze des Schattens an den Widersacher heran uns nimmt ihn per Knopfruck in die Mangel, ehe er ihn danach mit einem gezielten Schlag zur Ohnmacht zwingt. Manch ein Gegner plaudert, um sein Leben bangend, gar das ein oder andere Geheimnis aus. Prinzipiell könnt ihr euren Kontrahenten auch einfach erschießen, bedenkt aber ihn später in bester „Commandos Manier“ in einer dunklen Ecke zu verstecken. Töten ist allerdings nicht das A und O bei Tom Clancys neuestem Werk, denn euch bleibt noch die Möglichkeit ihn mit Coladosen etwa abzulenken, ihn per Betäubungsgewehr träumen zu schicken oder ihn ganz und gar einfach zu ignorieren und an ihm vorbei zu schleichen. So variabel wie das ausschalten von Gegnern, ist auch das restliche Spiel, denn für jedes auftretende Problem gibt es immer mehrere Möglichkeiten, wie gesagt, Gegner töten müsst ihr nur in den seltensten Fällen...
[Es wird ernst – pack’ die Badehose ein]
Abwechslungsreich sind auch die Aufträge, die Agent Sam Fisher im Laufe des neun Missionen währenden Abenteuers zu bestreiten hat, so führt ihn sein Weg quer durch Georgien, Russland und die Vereinigten Staaten. Dabei sind eure Missionsziele recht variabel und ändern, bzw. erweitern sich durch gut geskriptete Ereignisse auf die ihr immer wieder trefft. Mal geht es darum Videobände aus einem Polizeirevier zu stehlen um anschließend zu flüchten, ein anderes Mal müsst ihr euch in die Chinesische Botschaft schleichen um dort Telefonate abzuhören, in einer weiteren Mission geht es darum Geiseln zu befreien. An dieser Stelle möchte ich aber nicht zu viel verraten geht sonst ein wenig der Spannung verloren, nur soviel, langweilig wird euch mit Splinter Cell so schnell nicht.
# Die Welt ist nicht genug
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[Technik - von Coladosen und Lichtquellen]
Wie schon die einige Monate ältere X-Box Version ist auch die PC Version wunderschön. Basierend auf der neuesten Unrealengine werden Schatten realistisch geworfen, die Animationen sind weich und wunderschön gezeichnet und die oftmals vernachlässigten Texturen wirken stets realistisch, so das man sich in jedem der neun Schauplätze sofort wohl fühlt. So gewinnt das Agentendrama deutlich an Glaubwürdigkeit, ist um einiges realistischer als Bond & Co. Das dem PC’ler höhere Auflösungen zur Verfügung stehen als dem Konsolero versteht sich von selbst und so ist Splinter Cell auf dem PC noch einen Tick schöner als die hoch gelobte X-Box Version.
Aber nicht nur die Grafik ist ein wahrer Augenschmaus. Vorausgesetzt man hat daheim ein EAX bzw. Dolby Digitalsystem am Computer stehen, denn dann hört man förmlich die Überwachungskameras summen. Wer ein solches System nicht sein eigen nennen kann, freut sich über die gute deutsche Lokalisierung (auch die Bildschirmtexte sind gut gelungen und jederzeit verständlich) und einen ebenso gelungenen Soundtrack der je nach Situation wechselt. Wird Fisher entdeckt, wird das ganze hektisch, schleicht er ruhig vor sich hin, ist das ganze eher geheimnisvoll.
Da das Werk Clancys sehr realistisch daher kommt, darf natürlich auch eine gute Physikengine nicht fehlen. Diese sorgt dafür, das aufgenommene Coladosen auch korrekt an Wänden abprallen und die Schatten des Lichtes auch in die richtige Richtung geworfen werden. Insgesamt ist die Technik des Spieles, die entsprechende Hardware vorausgesetzt, wirklich gelungen und trägt einiges zur packenden Atmosphäre des Spionagethrillers bei.
[Technik - nicht auf den Kopf gefallen…]
Habt ihr es in handelsüblichen Ego-Shootern oftmals mit dumpfem Kanonenfutter zu tun, so sind eure Widersacher in Splinter Cell alles andere als auf den Kopfgefallen. Eine gut ausgetüftelte Gegner KI (künstliche Intelligenz) sorgt dafür das Soldaten, euch nicht nur wahrnehmen wenn ihr euch nicht in der Dunkelheit schütz, sondern einmal bemerkt, nicht mehr von euch lassen. So reagieren eure Gegner auf offen gelassene Türen genauso wie auf Lichtschalter die betätigt oder Lampen die ihr, um im Mantel der Dunkelheit Unterschlupf zu finden, zerschießt. Das auch beseitigte Kontrahenten, die nicht gut versteckt wurden, erbarmungslos von Überwachungskameras bzw. umherstreifenden Wachen entdeckt werden, muss ich an dieser Stelle wohl kaum erwähnen.
[Technik - Vorraussetzungen]
Ganz so einfach wie der Konsolero hat es der Spieler am heimischen PC leider nicht, denn „Spiel rein und los“ gibt es am Computer nicht. Als Mindestanforderungen (und die Erfahrung zeigt das, das Spiel mit diesen wirklich nur schlecht läuft) geben die Entwickler eine CPU mit 800 MHZ und 256 MB Hauptspeicher an, wobei eine Grafikkarte mit mind. 32 MB RAM in eurem Rechner werkeln sollte. Spielbar ist das ganze dabei zwar, zu einem Augenschmaus wird das Agenten Abenteuer aber erst in höheren Auflösungen rund um 1,2 GHz mit einem schnellen 3-D Geschoss a la Geforce3. Wer letztere Kombi unterm Schreibtisch stehen hat, muss nur noch die Festplattenkapazität überprüfen und wenn auf der „Platte“ noch 1,5 GB frei sind dann kann’s auch endlich losgehen…
# Drum prüfe wer sich ewig binde…
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[drum prüfe wer sich ewig bindet - die Demo]
Wer sich dennoch nicht ganz sicher ist, ob das rundum gelungene Agentenabenteuer seinen Geschmack trifft, dem empfehle ich die Demoversion, die von UBI Soft schon vor gut zweieinhalb Monaten freigegeben wurde und seitdem mit knappen 110 MB durchs Netz geistert. Auf der offiziellen, recht gelungenen aber etwas unübersichtlichen Homepage zum Spiel, findet ihr sie ebenso wie auf diversen Heft DVDs die durch die Kioske unseres schönen Landes wandern. Die Demo gibt euch einen Einblick in die erste Mission und so befindet ihr euch in einem georgischen Polizeirevier und müsst für den NSA Videobänder beschaffen. Obendrauf gibt es in der echt kurzen Demo, die süchtig nach mehr macht, den Trailer zum Spiel.
[drum prüfe wer sich ewig bindet - Webtipp]
Informationen zum Spiel, sowie die obligatorischen Bildschirmschoner oder Wallpapers findet ihr neben der offiziellen, schon erwähnten Homepage www.splintercell.de auch auf der ein wenig gelungeneren, weil übersichtlicheren Seite www.splintercell.info.
[drum prüfe wer sich ewig bindet - Umsetzungen]
Wer daheim eine X-Box stehen hat, der hatte bis dato den Vorteil das, Splinter Cell ein, zwei Monate Microsoft exklusiv für die Box zu haben war, dieser Vorteil ist mit dem Erscheinen der PC Fassung dahin und so bleibt die Endscheidung zu fällen, welche der beiden Versionen die bessere ist. Der Preis von etwa 45 € spricht für die PC Version, da er etwa 10 - 15 € unter dem der Konsolen Version liegt. Auch der Vorteil der zukünftigen Updates (etwa Bonuslevel, neue Waffen, etc.) durch „X-Box-Live“ ist hinfällig, da auch die PC Version in Zukunft erweitert werden soll. Im laufe des Jahres erscheinen zudem noch die entsprechenden Versionen für Nintendos kleinen Würfel und Sonys Spielstation. Beide Versionen werden inhaltlich ähnlich daherkommen, wobei die Playstation 2 Version grafisch wohl einige Abstriche machen muss, aber wir werden sehen…
# komm zum Punkt… .
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[Meine Meinung]
Splinter Cell spielt sich im Prinzip wie ein hochklassischer Spionagethriller und entwickelt dabei eine atemberaubende Atmosphäre denn das Prinzip des „bloß nicht entdeckt werden“ funktioniert tadellos und schon nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, sollten auch die härtesten Rambos graziös durch die vom Licht geworfenen Schatten schleichen. Auch wenn das Spiel einen durch die Bank recht hohen Schwierigkeitsgrad an den Tag legt, oder gerade deswegen flacht die Motivation auch beim fünften oder sechsten Versuch nicht ab. Irgendwie muss das doch gehen…
Wem neun Missionen zu wenig sind, den kann ich an dieser Stelle beruhigen, ähnlich wie vor ein paar Jahren bei Pyros Strategiespiel „Commandos“ vergehen die Stunden während einer Mission wie im Fluge. Um bei den Missionen nicht ganz zu verzweifeln, könnt ihr natürlich jederzeit ein Quicksave (ein schnelles Speichern per F5 Taste, ohne erst einen Namen etc. für den Spielstand zu wählen) machen so, und bei Bedarf vor die Tür zurückkehren, die ihr eine Minute zuvor dummerweise gestürmt habt.
Ein weiterer Garant für den Spielspaß ist die gut durchdachte Technik, Splinter Cell ist wunderschön ohne unrealistisch zu wirken und wo in anderen Spielen meist nur Missionbriefings auf den kommenden Auftrag hinweisen, wird die Handlung durch gelungene Zwischensequenzen vorangetrieben.
[Pro und Kontra]
Auf der Haben Seite verbucht Splinter Cell förmlich süchtig machende, gut geskriptete und atmosphärisch sehr dichte Missionen und eine technisch sehr gute Präsentation sowie wirklich clevere Gegner.
Leider hat aber auch Splinter Cell kleinere Kritikpunkte die den Spielspaß aber nicht weiter gefährden. So bleibt die Kamera gelegentlich an Objekten, etwa den schön animierten Wandteppichen, durch die man hindurch schleicht, hängen und schwer ist es zudem.
# Fazit
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[dieses Spiel könnte ihnen gefallen…]
… wenn sie auch schon eine Schwäche für Meisterdieb Garrett, die Elitetruppen aus Pyros Commandos oder Solid Snake aus Metal Gear Solid hatten. Aber auch alle anderen, die sich dem Spionageszenarium nicht gänzlich verweigern sollten einen Blick darauf werfen.
[dieses Spiel könnte ihnen nicht gefallen…]
… wenn sie Probleme mit dunklen Räumen haben, akrobatische Einlagen verpönen oder leidenschaftlicher Serious Sam Spieler sind.
Von mir gibt es an dieser Stelle eine eindeutige Kaufempfehlung denn für mich erhebt Splinter Cell schon jetzt einen Anspruch auf den Titel „Spiel des Jahres“, denn es ist innovativ, für das Taktikgenre wegweisend und macht vor allem eins: verdammt viel Spaß.
© der_dominator / Anfang März 2003 - Kommentare erwünscht weiterlesen schließen
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