25th Hour (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von DieEine
25 Stunden, um ein besserer Mensch zu werden
Pro:
tolle Schauspieler, Geschichte zum Nachdenken, Farbenspiele
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor kurzem haben wir auf der Arbeit mal wieder über Filme geredet und meinem Kollegen und mir ist dabei unsere gemeinsame Vorliebe für Edward Norton aufgefallen.
Ich konnte dann bei ihm Punkte sammeln, weil er bis dato von dem Film \"25 Stunden\" nichts gehört hatte und mein Kollege sammelte heute Punkte bei mir, weil er sich den Film gekauft und mir heute ausgeliehen hat.
Ja, und Edward Norton sammelte dann bei uns beiden Punkte, weil er ein großartiger Schauspieler ist.
_Die Story
Der Drogendealer Montgomery Brogan (Edward Norton) muss demnächst für sieben Jahre ins Gefängnis gehen. Einer seiner Freunde muss ihn bei der Polizei angeschwärzt haben, denn als die eines Tages in seiner Wohnung auftauchen, finden sie sofort das Versteck der Drogen.
Nach seiner Verurteilung bleiben Monty noch 25 Stunden Zeit, bevor er für sieben Jahre weggeschlossen wird. Keine schönen Aussichten, denn jeder warnt ihm vor dem Knast, vor allem, weil er ganz gut aussieht.
Seinen letzten Abend verbringt Monty mit seiner hübschen Freundin Naturelle (Rosario Dawson) und seinen Freunden, dem Börsenmakler Frank (Barry Pepper) und dem Highschool-Lehrer Jacob (Philip Seymour Hoffman) in einer Bar und schließt damit mit seinem Leben in Freiheit ab. Nebenbei geht es für ihn auch noch darum endlich herauszufinden, wer seiner engen Vertrauten ihn der Polizei gemeldet hat.
_Allgemeines
Schauspieler: Edward Norton, Philip Seymour Hoffman, Barry Pepper, Rosario Dawson
Regie: Spike Lee
Drehbuch: David Benioff
Länge: 129 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
_Meine Meinung
Allen, die jetzt bemängeln, dass die Inhaltsangabe etwas kurz ist, sei gesagt, dass dies im Groben die Handlung des Film ist und wenn ich mehr schreiben würde, würde ich die Spannung des Films nehmen.
Denn spannend ist \"25 Stunden\" auf jeden Fall, obwohl es weder ein Krimi noch ein Thriller ist, sondern eher in die Sparte Drama eingeordnet werden kann.
Es gibt hier auch keinen Fall aufzuklären, sondern schlicht und einfach herauszufinden, wer Monty verpfiffen hat und Monty auf dem Weg zur Wahrheit und auf dem Weg zu sich selbst zu begleiten.
Der Gedanke nur noch 25 Stunden in Freiheit verbringen zu dürfen und sieben Jahre Hölle vor sich zu haben, wird von Regisseur Spike Lee gekonnt gefühlvoll in Szene gesetzt. Edward Norton ist aber auch der richtige Darsteller für die Rolle, denn er spielt den Ex-Dealer mit sehr viel Gefühl und verleiht ihm eine starke menschliche Seite.
Als Zuschauer hat man wirklich Mitleid mit Montgomery Brogan. Er hat zwar vielen Leuten schlechtes getan, aber er ist eben auch ein Mensch mit Familie und bodenständigen Freunden. Er ist kein Tier und das sieht er auch in seinen letzten freien Stunden ein.
Dies wird vor allem in der Szene deutlich, in der sein Vater ihn zu Hause abholt, um ihn ins Gefängnis zu fahren und Monty sich kurz zuvor bei Naturelle ausgeheult hat.
\"25 Stunden\" hält auch einige Überraschungen parat, denn die Handlung ist nicht chronologisch und mit einigen Rückblenden gespickt, die manchmal aber erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen sind.
Sehr gut gefallen hat mir auch das Farbenspiel. Spike Lee versetzt einige Szenen mit bestimmten Farben, wie zum Beispiel mit Hilfe des blauen Lichts im Club. Er erzeugt damit auch bestimmte Stimmungen beim Zuschauer, denn blau ist ja bekanntlich eine kalte Farbe und setzt ganz unbewusst Erwartungen an den weiteren Handlungsverlauf.
Die Schlussszene ist in weiß gehalten. Man spürt einen leichten weißen Rand um die Bilder und am Ende sitzt Montgomery auch in weiß gekleidet inmitten seiner ebenfalls weiß gekleideten Familie. Mehr möchte ich auch von dem Schluss gar nicht verraten, aber ich denke, dass man anhand der Farbwahl schon ahnen kann, worum es geht.
Ich finde den Schluss auf jeden Fall sehr genial gemacht.
Ein Wort möchte ich noch zu den Schauspielern verlieren, denn mit Edward Norton und Philip Seymour Hoffman spielen zwei meiner absoluten Lieblinge mit und machen schon deshalb den Film für mich zu einem Highlight.
Edward Norton hat mich mal wieder mit einem Monolog total begeistert. Nach einem Gespräch mit seinem Vater steht Montgomery vor dem Spiegel und schimpft über New York, kommt aber später zu der Erkenntnis, dass er es selbst ist, der ihn ankotzt.
Philip Seymour Hoffman überzeugt als schüchterner, leicht vertrottelter Highschool-Lehrer, der sich in eine seiner Schülerinnen verliebt hat. Die Szenen mit ihm haben immer einen gewissen Charme. Sie sind immer sehr ausdrucksstark und charakterbestimmend und bergen immer eine gewisse tragische Komik.
_Mein Fazit
\"25 Stunden\" ist ein Film ganz nach meinem Geschmack. Er regt zum Nachdenken an, hat eine faszinierende Spannung, hervorragende Darsteller und eine tolle Darstellungsweise der Geschehnisse, die einem viel Platz zur eigenen Interpretation lässt.
Bei nächster Gelegenheit werde ich mir auf jeden Fall die DVD kaufen, denn den Film werde ich mir öfter ansehen wollen.
Ich konnte dann bei ihm Punkte sammeln, weil er bis dato von dem Film \"25 Stunden\" nichts gehört hatte und mein Kollege sammelte heute Punkte bei mir, weil er sich den Film gekauft und mir heute ausgeliehen hat.
Ja, und Edward Norton sammelte dann bei uns beiden Punkte, weil er ein großartiger Schauspieler ist.
_Die Story
Der Drogendealer Montgomery Brogan (Edward Norton) muss demnächst für sieben Jahre ins Gefängnis gehen. Einer seiner Freunde muss ihn bei der Polizei angeschwärzt haben, denn als die eines Tages in seiner Wohnung auftauchen, finden sie sofort das Versteck der Drogen.
Nach seiner Verurteilung bleiben Monty noch 25 Stunden Zeit, bevor er für sieben Jahre weggeschlossen wird. Keine schönen Aussichten, denn jeder warnt ihm vor dem Knast, vor allem, weil er ganz gut aussieht.
Seinen letzten Abend verbringt Monty mit seiner hübschen Freundin Naturelle (Rosario Dawson) und seinen Freunden, dem Börsenmakler Frank (Barry Pepper) und dem Highschool-Lehrer Jacob (Philip Seymour Hoffman) in einer Bar und schließt damit mit seinem Leben in Freiheit ab. Nebenbei geht es für ihn auch noch darum endlich herauszufinden, wer seiner engen Vertrauten ihn der Polizei gemeldet hat.
_Allgemeines
Schauspieler: Edward Norton, Philip Seymour Hoffman, Barry Pepper, Rosario Dawson
Regie: Spike Lee
Drehbuch: David Benioff
Länge: 129 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
_Meine Meinung
Allen, die jetzt bemängeln, dass die Inhaltsangabe etwas kurz ist, sei gesagt, dass dies im Groben die Handlung des Film ist und wenn ich mehr schreiben würde, würde ich die Spannung des Films nehmen.
Denn spannend ist \"25 Stunden\" auf jeden Fall, obwohl es weder ein Krimi noch ein Thriller ist, sondern eher in die Sparte Drama eingeordnet werden kann.
Es gibt hier auch keinen Fall aufzuklären, sondern schlicht und einfach herauszufinden, wer Monty verpfiffen hat und Monty auf dem Weg zur Wahrheit und auf dem Weg zu sich selbst zu begleiten.
Der Gedanke nur noch 25 Stunden in Freiheit verbringen zu dürfen und sieben Jahre Hölle vor sich zu haben, wird von Regisseur Spike Lee gekonnt gefühlvoll in Szene gesetzt. Edward Norton ist aber auch der richtige Darsteller für die Rolle, denn er spielt den Ex-Dealer mit sehr viel Gefühl und verleiht ihm eine starke menschliche Seite.
Als Zuschauer hat man wirklich Mitleid mit Montgomery Brogan. Er hat zwar vielen Leuten schlechtes getan, aber er ist eben auch ein Mensch mit Familie und bodenständigen Freunden. Er ist kein Tier und das sieht er auch in seinen letzten freien Stunden ein.
Dies wird vor allem in der Szene deutlich, in der sein Vater ihn zu Hause abholt, um ihn ins Gefängnis zu fahren und Monty sich kurz zuvor bei Naturelle ausgeheult hat.
\"25 Stunden\" hält auch einige Überraschungen parat, denn die Handlung ist nicht chronologisch und mit einigen Rückblenden gespickt, die manchmal aber erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen sind.
Sehr gut gefallen hat mir auch das Farbenspiel. Spike Lee versetzt einige Szenen mit bestimmten Farben, wie zum Beispiel mit Hilfe des blauen Lichts im Club. Er erzeugt damit auch bestimmte Stimmungen beim Zuschauer, denn blau ist ja bekanntlich eine kalte Farbe und setzt ganz unbewusst Erwartungen an den weiteren Handlungsverlauf.
Die Schlussszene ist in weiß gehalten. Man spürt einen leichten weißen Rand um die Bilder und am Ende sitzt Montgomery auch in weiß gekleidet inmitten seiner ebenfalls weiß gekleideten Familie. Mehr möchte ich auch von dem Schluss gar nicht verraten, aber ich denke, dass man anhand der Farbwahl schon ahnen kann, worum es geht.
Ich finde den Schluss auf jeden Fall sehr genial gemacht.
Ein Wort möchte ich noch zu den Schauspielern verlieren, denn mit Edward Norton und Philip Seymour Hoffman spielen zwei meiner absoluten Lieblinge mit und machen schon deshalb den Film für mich zu einem Highlight.
Edward Norton hat mich mal wieder mit einem Monolog total begeistert. Nach einem Gespräch mit seinem Vater steht Montgomery vor dem Spiegel und schimpft über New York, kommt aber später zu der Erkenntnis, dass er es selbst ist, der ihn ankotzt.
Philip Seymour Hoffman überzeugt als schüchterner, leicht vertrottelter Highschool-Lehrer, der sich in eine seiner Schülerinnen verliebt hat. Die Szenen mit ihm haben immer einen gewissen Charme. Sie sind immer sehr ausdrucksstark und charakterbestimmend und bergen immer eine gewisse tragische Komik.
_Mein Fazit
\"25 Stunden\" ist ein Film ganz nach meinem Geschmack. Er regt zum Nachdenken an, hat eine faszinierende Spannung, hervorragende Darsteller und eine tolle Darstellungsweise der Geschehnisse, die einem viel Platz zur eigenen Interpretation lässt.
Bei nächster Gelegenheit werde ich mir auf jeden Fall die DVD kaufen, denn den Film werde ich mir öfter ansehen wollen.
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