ADAC- Automobilclub Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym114
Nicht mein Fall!
Pro:
gute, zuverlässige, kompetente Pannenhilfe; kostenloser Funktionstest für Mitglieder
Kontra:
zu hohe Gebühren, schlechtes Magazin (ADAC Motorwelt); wenig Entgegenkommen im Fall einer Kündigung
Empfehlung:
Nein
Wer Auto fährt (und dann vielleicht auch noch ein älteres Modell) der kommt irgendwann wahrscheinlich in die Verlegenheit, dass das Ding liegen bleibt. Und nun? Im günstigsten Fall kriegt man es selber hin oder findet einen netten Menschen, der schnell mal den Wagen wieder in Gang kriegt. Doch wenn nicht? Dann bleibt immer noch der ADAC, der Allgemeine Deutsche Automobil Club ...
WIE ICH ÜBERHAUPT DAZU GEKOMMEN BIN:
Auch ich hatte vor ein paar Jahren eine dieser unsäglichen Pannen. Mein Auto stand in einem Großstadtparkhaus und wollte nicht mehr anspringen. Starterkabel? Fehlanzeige! Stehenlassen? Auch kein guter Gedanke! Denn immerhin kostete dort ja jede Stunde jede Menge Geld! Der Parkwächter gab mir daher den Rat, den ADAC anzurufen. Und damit mich die Pannenhilfe der so genannte gelben Engel nichts kostet, riet er mir, direkt Mitglied zu werden.
WARTEN AUF HILFE:
Insgesamt habe ich den ADAC zweimal in Anspruch genommen. Wenn ich mich richtig erinnere, dauerte es jedes Mal rund eine Dreiviertelstunde, bis der gelbe Wagen vorfuhr. Nicht wirklich schnell, aber auch nicht so langsam. Auch wenn eine Dreiviertelstunde verdammt lang wirken kann, wenn man am Straßenrand (oder eben im Parkhaus) steht und auf Hilfe wartet ...
MITGLIED WERDEN:
Mit seinem Tipp hatte der Parkwärter Recht: Man kann sich vom ADAC helfen lassen, in dem Augenblick Mitglied werden und mit seinem Mitgliedsbeitrag dann schon gleich die Reparaturkosten mehr als einspielen. Was das angeht, kann ich allen, die in Not sind, raten, es ähnlich zu machen ...
FACHLICHE HILFE:
Im ersten Fall war die gut. Mein Wagen, der scheinbar unbeweglich in der Parkgarage stand, wurde wieder in Schwung gebracht.
Beim zweiten Mal sah alles etwas dramatischer aus. Denn mitten auf der Autbahn qualmte es aus dem Lenkrad, der Geruch war beißend, ätzend und wirkte dadurch natürlich sehr gefährlich ... Doch hier konnte der Mann in gelb gar nichts tun. Denn (so sagte er) etwas Schmiere war heiß geworden und hatte angfangen, zu dampfen. Alles nicht weiter gefährlich.Trotzdem war es beruhigend, das von einem Fachmann gesagt zu bekommen.
In meinen zwei Notfällen hat mir der ADAC also fachlich recht gut weiter geholfen.
ADAC-Leistungen:
Wer Mitglied ist, bekommt die erste Pannenhilfe auf jeden Fall kostenlos. Auch in Sachen Rechtsfragen rund ums Auto steht der Automobilclub dann mit Rat zur Seite.
Für Reisen kann man sich Karten zusammenstellen lassen und mehr über Land und Leute erfahren. Auch im Ausland sind ADAC-Notrufstationen ansprechbar. Bei Verkehrssicherheitskursen zahlen Mitglieder eine ermäßigte Teilnahme Gebühr.
Ganz interessant ist auch, dass man wichtige Funktionen seines Wagens an 30 mobilen ADAC-Prüfständen durchchecken lassen kann. Außerdem gibt es mit der Mitgliedskarte Vorteile in Hotels, bei Musicals und Freizeiteinrichtungen.
ADAC Motorwelt:
Auch die ist für Mitglieder Teil des Paketes. Aus meiner Sicht ein ziemlich unsägliches Blatt mit einem hohen Anteil von Werbung. Die Informationen rund ums Auto und um die Sicherheit waren zwar nett, haben mir aber nicht wirklich viel gegeben. Andere Leute mögen anders denken und viel von dieser Zeitschrift halten, mein Ding war sie nicht.
BEITRAGSSÄTZE:
Wer viel unterwegs ist, für den lohnt es sich möglicherweise den Beitrag zu zahlen. Gerade dann, wenn der eigene Wagen etwas älter und damit anfälliger für Pannen ist. Der normale Jahresbeitrag beträgt 37,84 Euro, der für Schwerbehinderte ab 50 % 28,28 Euro. Ebenfalls 28,38 Euro müssen junge Erwachsene zahlen, die jünger als 28 sind und sich noch inder Ausbildung befinden. Hinzu kommen vier Euro Aufnahmegebühr.
KONTAKT:
Mehr erfährt man auf der Internet-Seite ADAC.de. Sicherheitshalber ist es nicht verkehrt, die Nummer der Pannenhelfer bei sich zu haben.
Festnetz: 0180/ 2 22 22 22 (0,06 Euro/Anruf)
Handy: 22 22 22 (alle Netze)
KÜNDIGUNG:
Als ich mir einen Neuwagen zulegte und den normalen statt des \"junge-Leute-Tarifs\" bezahlen sollte, wollte ich raus, aus dem ADAC. Doch während die Kündigung von beispielsweise einem Spiegel Abo relativ schnell und problemlos über die Bühne geht, sollte ich im ADAC noch länger als ein Jahr bleiben, weil die Kündigungsfrist gerade abgelaufen war.
Erst nach einigem Hickhack lies man mich dann aber doch vorzeitig gehen.
FAZIT:
Ich bin froh, nicht mehr im ADAC zu sein. Die Vorteile, die man als Mitglied hat, nutze ich sowieso nicht. Die Zeitschrift ist so schlecht, dass sie sich für mich nicht lohnt. Richtige Autofans mögen das anders sehen. Sicherlich hat man u.a. den Vorteil einer recht guten Pannenhilfe. Daher sollte jeder selber schauen, ob er beim ADAC einsteigt. Ich vergebe eine 3.
WIE ICH ÜBERHAUPT DAZU GEKOMMEN BIN:
Auch ich hatte vor ein paar Jahren eine dieser unsäglichen Pannen. Mein Auto stand in einem Großstadtparkhaus und wollte nicht mehr anspringen. Starterkabel? Fehlanzeige! Stehenlassen? Auch kein guter Gedanke! Denn immerhin kostete dort ja jede Stunde jede Menge Geld! Der Parkwächter gab mir daher den Rat, den ADAC anzurufen. Und damit mich die Pannenhilfe der so genannte gelben Engel nichts kostet, riet er mir, direkt Mitglied zu werden.
WARTEN AUF HILFE:
Insgesamt habe ich den ADAC zweimal in Anspruch genommen. Wenn ich mich richtig erinnere, dauerte es jedes Mal rund eine Dreiviertelstunde, bis der gelbe Wagen vorfuhr. Nicht wirklich schnell, aber auch nicht so langsam. Auch wenn eine Dreiviertelstunde verdammt lang wirken kann, wenn man am Straßenrand (oder eben im Parkhaus) steht und auf Hilfe wartet ...
MITGLIED WERDEN:
Mit seinem Tipp hatte der Parkwärter Recht: Man kann sich vom ADAC helfen lassen, in dem Augenblick Mitglied werden und mit seinem Mitgliedsbeitrag dann schon gleich die Reparaturkosten mehr als einspielen. Was das angeht, kann ich allen, die in Not sind, raten, es ähnlich zu machen ...
FACHLICHE HILFE:
Im ersten Fall war die gut. Mein Wagen, der scheinbar unbeweglich in der Parkgarage stand, wurde wieder in Schwung gebracht.
Beim zweiten Mal sah alles etwas dramatischer aus. Denn mitten auf der Autbahn qualmte es aus dem Lenkrad, der Geruch war beißend, ätzend und wirkte dadurch natürlich sehr gefährlich ... Doch hier konnte der Mann in gelb gar nichts tun. Denn (so sagte er) etwas Schmiere war heiß geworden und hatte angfangen, zu dampfen. Alles nicht weiter gefährlich.Trotzdem war es beruhigend, das von einem Fachmann gesagt zu bekommen.
In meinen zwei Notfällen hat mir der ADAC also fachlich recht gut weiter geholfen.
ADAC-Leistungen:
Wer Mitglied ist, bekommt die erste Pannenhilfe auf jeden Fall kostenlos. Auch in Sachen Rechtsfragen rund ums Auto steht der Automobilclub dann mit Rat zur Seite.
Für Reisen kann man sich Karten zusammenstellen lassen und mehr über Land und Leute erfahren. Auch im Ausland sind ADAC-Notrufstationen ansprechbar. Bei Verkehrssicherheitskursen zahlen Mitglieder eine ermäßigte Teilnahme Gebühr.
Ganz interessant ist auch, dass man wichtige Funktionen seines Wagens an 30 mobilen ADAC-Prüfständen durchchecken lassen kann. Außerdem gibt es mit der Mitgliedskarte Vorteile in Hotels, bei Musicals und Freizeiteinrichtungen.
ADAC Motorwelt:
Auch die ist für Mitglieder Teil des Paketes. Aus meiner Sicht ein ziemlich unsägliches Blatt mit einem hohen Anteil von Werbung. Die Informationen rund ums Auto und um die Sicherheit waren zwar nett, haben mir aber nicht wirklich viel gegeben. Andere Leute mögen anders denken und viel von dieser Zeitschrift halten, mein Ding war sie nicht.
BEITRAGSSÄTZE:
Wer viel unterwegs ist, für den lohnt es sich möglicherweise den Beitrag zu zahlen. Gerade dann, wenn der eigene Wagen etwas älter und damit anfälliger für Pannen ist. Der normale Jahresbeitrag beträgt 37,84 Euro, der für Schwerbehinderte ab 50 % 28,28 Euro. Ebenfalls 28,38 Euro müssen junge Erwachsene zahlen, die jünger als 28 sind und sich noch inder Ausbildung befinden. Hinzu kommen vier Euro Aufnahmegebühr.
KONTAKT:
Mehr erfährt man auf der Internet-Seite ADAC.de. Sicherheitshalber ist es nicht verkehrt, die Nummer der Pannenhelfer bei sich zu haben.
Festnetz: 0180/ 2 22 22 22 (0,06 Euro/Anruf)
Handy: 22 22 22 (alle Netze)
KÜNDIGUNG:
Als ich mir einen Neuwagen zulegte und den normalen statt des \"junge-Leute-Tarifs\" bezahlen sollte, wollte ich raus, aus dem ADAC. Doch während die Kündigung von beispielsweise einem Spiegel Abo relativ schnell und problemlos über die Bühne geht, sollte ich im ADAC noch länger als ein Jahr bleiben, weil die Kündigungsfrist gerade abgelaufen war.
Erst nach einigem Hickhack lies man mich dann aber doch vorzeitig gehen.
FAZIT:
Ich bin froh, nicht mehr im ADAC zu sein. Die Vorteile, die man als Mitglied hat, nutze ich sowieso nicht. Die Zeitschrift ist so schlecht, dass sie sich für mich nicht lohnt. Richtige Autofans mögen das anders sehen. Sicherlich hat man u.a. den Vorteil einer recht guten Pannenhilfe. Daher sollte jeder selber schauen, ob er beim ADAC einsteigt. Ich vergebe eine 3.
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