Alanya Testbericht
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Erfahrungsbericht von ScorpionsPower
Alanya: Einfach traumhaft!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich war 2 Wochen nicht bei Ciao aktiv, wie ich ja in meinem ersten Bericht nach den zwei Wochen Abstinenz bekannt gegeben habe, war ich im wohlgetanen Urlaub in der Türkei, genauer gesagt war ich in Alanya. Wie ich dort hingekommen bin liest ihr im Bericht über die Fluggesellschaft „Onur Air“- doch heute möchte über den Ort berichten, in dem ich 2 Wochen lang mein Zuhause gefunden habe.
Gegen 01:20 türkischer Zeit(+1h MEZ) landeten wir am Flughafen Antalya. Es war natürlich hektisch nach der Landung, alle wollten schnellstmöglich an ihre Koffer und dann weiter zum Transferbus und zum Hotel. Unsere Koffer kamen diesmal verhältnismäßig schnell dam Rollband, somit wir nach draußen sputeten und auf einen riesigen Parkplatz mit etlichen Bussen gelangten. Wir suchten nach einer Ansprechperson von Alltours Flugreisen, die wir auch nach kurzer Sucherei auch finden konnte, die reizende Dame wies uns den Weg zum Bus und wünschte uns einen schönen Urlaub. Den Bus machten wir auch recht zügig ausfindig, und stiegen nach den Personalangaben und der Gepäckübergabe, total übermüdet und fertig in den Bus ein. Eigentlich kein richtiger Bus, mehr ein Kleinbus, da wie ich schätze keine 12 Personen drin Platz gefunden hätten. Ich saß alleine, und hoffte bis zum Schluss auch alleine sitzen zu können, doch dann kam noch eine Familie, und die Hoffnung starb. Es war eine 3 -köpfige Familie, die Mutter setzte sich neben ihren kleinen Sohn, der Vater nahm neben mir Platz.
Es war ein etwa 1.90cm Riese, der fast den ganzen Platz einnahm. Meine Beinfreiheit sank kräftig wie zurzeit die Technologie Kurse an der Frankfurter Börse. Es wurde eine schreckliche Fahrt, die erst nach etwa drei Stunden zu Ende ging. An Schlafen konnte ich überhaupt nicht denken, da ich mich zu sehr auf die Fahrt fixierte, weil ich noch viele Schreckensmeldungen im Kopf habe, wie Busse mit Touristen in die gewaltigen Bergschluchten fielen. Also beobachte ich den fast nicht vorhandenen Verkehr, und begutachtete den Fahrer arg kritisch. Nach gut drei Stunden war die ziemlich anstrengende Fahrt endlich zu Ende, und wir steigen als einziger Familie beim Hotel Elysee aus.
Auf den ersten Blick war ich etwas enttäuscht, aber dieser Eindruck sollte sich dann wieder ganz schnell legen. Ein Kofferträger und ein Mann von der Rezeption empfingen uns, und nach bisschen Schreibkram und der Schlüsselübergabe, machten wir uns auf den Weg in unser Zimmer. Es war etwa halb fünf in der Frühe, als wir endlich unser Zimmer betraten, der Kofferträger zeigte uns alles und stellte im recht großzügigen Flur unsere zwei Koffer ab.
Wir bedankten uns bei ihm und gaben ihn etwas Trinkgeld. Völlig kaputt warfen wir uns in die Betten und wollten nur noch schlafen. Um 9 Uhr klingelte da schon der Wecker und schmiss uns aus den Federn. Trotz des sehr kurzen Schlafs waren alle ziemlich fit und gutgestimmt auf den anstehenden Tag. Meine Mutter war schon eine Stunde länger auf den Beinen gewesen, da sie die Koffer noch auspacken musste. Nach dem Fertigmachen und dem stylen, fuhren wir mit dem Fahrstuhl nach unten- da wartete das Frühstück auf uns.
Der Essensraum war recht groß und schön. Zunächst gingen wir zum reichhaltigen Buffet und machten uns einen Eindruck von Essen, danach nahmen wir an einem freien Tisch Platz. Wir entschieden uns drinnen das Essen einzunehmen, aber man konnte auch draußen auf der Terrasse, doch dafür war die türkische Morgensonne schon viel zu intensiv. Für jeden war etwas dabei, viele Brotsorten, Aufstriche, Würste, Eier, Kelloggs und vieles mehr. Morgens gab es dann auch noch die Wahl zwischen Orangen- und Multivitaminsaft, diese entnahm man aus einem Automaten.
Nun ging es wieder nach oben per Aufzug. Schnell Sachen packen für den Strand und ab zum Strand. Vor uns stand ein etwa fünf min. langer Gang zum Beach.. Als wir dann noch eine Bäckerei entdeckten, mussten wir sofort rein, und uns das Angebot anzuschauen, doch dies war leider etwas mager- fast keine Leckereinen wie ich es in Deutschland gewohnt bin. Nichts gab’s zum schmökern- nur so was wie Brötchen usw. Find ich zwar etwas schade aber das geringere Preisniveau entschädigte uns ein wenig. Was mir dann noch auffiel, die Türken essen fast keine Süßigkeiten- in größeren Geschäften sind die Süßmittel eigentlich nur für die vielen Touristen erhältlich. Und deswegen wie ich feststellen konnte, haben sehr viele Menschen dort, sehr schöne weiße Zähne. Okay, nach einigen Minuten waren wir dann beim Strand angelangt. Vorm Strand sind grüne gepflegte Rasen mit tropischen Bäumen, die etwas „Karibikfeeling“ vermitteln. Und einen Brunnen konnte ich entdecken, zwar etwa vergessen in der Pflege- aber immerhin.
Nach 1 Jahr Entzug konnte ich wieder schönen, warmen Sand an meinen Füssen spüren- es war ein Genuss, der später zur Qual werden sollte. Es war ziemlich anstrengend sich einen guten Liegenplatz zu schnappen, aber mein Vater bewies Gespür und somit konnten wir den restlichen Tag eine Liege in Einsamkeit genießen. Gleich kam ein Mann als wir auf den Liegen Platz nahmen, und wollte abkassieren. Pro Liege und Schirm sind etwa 2 DM fällig.
Nun verschwand der kräftig gebaute Mann, und ich lehnte mich zurück und genoss den wunderschönen Anblick der gewaltigen Wellen. Morgens war noch nicht fiel los am Strand, da alle Faulen noch schlafen, somit es eine Weil ziemlich ruhig und besinnlich zu sich ging.
Die Sonne schien auch nur mild, und ich entschloss mich, zu chillen (neudeutsch= entspannen). Wieder geweckt durch tosende Kinder wollte ich unbedingt das Meereswasser testen, also machte ich mich zum Wasser auf. Meine Füße spürten als erstes die Wärme des Wasser, und ich war ziemlich überrascht wie warm das Wasser tatsächlich war. Etwa 24 bis 25 Grad wie ich dann aus der BILD entnehmen konnte. Im Verglich zum letzten Urlaub, eine Höllenwärme, die Algarve Portugals erreichte nur 19 Grad, und es war sehr unangenehm ins Wasser zu gehen, schon mal durch die Kälte und durch die vielen Quallen. Dagegen in der Türkei konnte ich überhaupt keine Qualle sehen, Fische waren auch Fehlanzeige.
Also das Meer war wundervoll und türkisblau an einigen Stellen, man konnte tauchen wie man es sich nur bei den Malediven vorstellt. Die Steine waren etwas größer und somit angenehmer. Hohe Wellen konnte man auch erleben. Aber leider nicht jeden Tag, an einigen gab es keine, an manchen erhielt man keine Pause von den Wellen. Sehr spaßig für Kinder sind die Wellen allemal und total ungefährlich, da sie nur an Küstennähe eine achtsame Höhe erreichen. Der gesamte Strand war in viele kleine Bezirke aufgeteilt. Einige waren privat, also nur für bestimmte Hotelgäste manche auch nicht. In jedem Abschnitt war ein kleines Schnellrestaurant mit allen möglichen Fast Food Gerichten. Doch da kauften wir nichts, da die Bunden ziemlich verdreckt und unhygienisch auf uns wirkten. Die Eispreise sind auch ziemlich heftig, meist wird bis zu das Doppelte als in der Innenstadt verlangt. An Wassersportangeboten mangelt es etwas. Tretbootverleihe sind zuhauf vorhanden, doch wer bisschen Action und Fun will, muss schon meist etwas weit latschen. Da nicht jeder Abschnitt Banana- Boot, Ringo, Jetski und etc. anbietet. Für eine Stunde Tretboot fahren verlangen alle Anbieter 10DM pro Stunde. Nur einmal mieteten wir es an, da man es schon aus den anderen Urlauben kennen gelernt hatte. Also Tretboot fahren ist zwar nicht so aufregend doch wenn man etwas abseits angelangt ist, kann man seelenruhig relaxen und die Sonne auf sich prassen lassen. Aber besuchen sie unbedingt den „Kleopatra- Beach“ dort ist das Wasser einfach traumhaft gut und klar. Eine Sage besagt, dass früher hier Kleopatra im Morgengrauen dort gebadet hat. Ach so, Alanya liegt an Türkischen Riviera.
Abends war es endlich so weit, wir erkundigten die Innenstadt. Vom Hotel aus waren es etwa 800 Meter bis zur Hauptstrasse. Auf der rechten Seite waren kleinere Geschäfte und auf der linken Seite, in diesen sind die Preise etwa über dem Niveau, weil es in Strandnähe liegt. Diese Strasse geht bestimmt 2km in beide Richtungen. Nach einigen Gehminuten, kommt man endlich in das Herzstück von Alanya, in die imposante und lebhafte Innenstadt. Diese ist einfach riesig und total verzweigt. Geschäft neben Geschäft, dies lässt bestimmt alle Frauenherzen höher schlagen, doch nicht nur Geschäfte sondern auch Juweliere wie Sand am Meer. Das nenn’ ich Shoppingparadies. Man kann (fast) alles käuflich erwerben besonders gefälschte Textilien sind im Vormarsch. Hier kann man Hosen von Joop, Hugo Boss, Versace, Levis und etc. für ein Schnäppchenpreis von 30DM sein Eigen nennen. Pullover, T- Shirts, Boxershorts von bekannten Marken alles genial gefälscht. Bei vielen Dingen dachte man zunächst nicht mal im Traum an Imitat. Die Preise sind sehr unterschiedlich, deshalb sollte man vor dem Kauf gut vergleichen.
In Deutschland ist es auch endlich erlaubt: das Feilschen! In der Türkei längst Alltag, bei fast allem wird um den Endpreis verhandelt. Zunächst sollte man sich nach den ortsüblichen Preisen erkundigen, und danach erst richtig feilschen. Man muss mit aller Souveränität an die Sache gehen, und wenn der Verkäufer ihren vorgeschlagenen Preis nicht zustimmt, sollten sie sich bedanken und den Laden verlassen. Nun kann es sein, dass der Verkäufer die Endsumme kräftig nach unten schraubt oder sie einfach gehen lässt. Die erste Theorie kommt aber öfters vor. Jedoch in Supermärkten, oder überall wo man was zum Verzehren kauft ist Handeln fehl am Platz.
Bei Textilwaren überprüfen sie unbedingt noch mal das ganze Kleidungsstück nach Mängeln. Da viele Artikel nicht ganz korrekt verarbeitet worden sind.
Die Verkäufer sind auf alle Bevölkerungen super eingestellt. Sie können sehr viele Sprachen. Natürlich wird Deutsch fast überall heutzutage in den Touristenhochburgen perfekt von den Verkäufern gesprochen.
In der City sind auch wahnsinnig viele Restaurants angesiedelt. Vor diesen stehen meist sehr nette Anwerber die sie ins Restaurant ziehen möchten. Am besten wenn man nicht essen möchte einfach nett und danket ablehnen. Die Speisekarten sind in allen erdenklichen Sprachen aufgeführt. Man erhält fast überall türkische Spezialitäten oder europäische Küche. Jedoch sind die Preise sehr gestiegen in den letzten Jahren.
Und deshalb aßen wir nur einmal am letzten Tag im Restaurant. Bei dem Wetter da, hat man irgendwie keinen richtigen Appetit ein 5- Gänge- Menü zu verspeisen. Sehr oft waren wir bei McDonalds zu Gast, ja wirklich diese Fast Food Kette hat auch schon die Türkei erreicht.
Alles erinnert ein an die deutschen „Restaurants“, und der Geschmack ist auch gleich. Positiv ist dazu noch, dass die Preise deutlich niedriger sind als im deutschen Lande. Zbs. bezahlt man für einen Cheeseburger 800.000 TL, etwa 1,45DM. Ziemlich preiswert ist auch der Rest.
In der Türkei zahlt man mit der türkische Lira. Jedoch ist es problemlos- möglich in vielen Geschäften in DM zu zahlen. Für eine DM erhält man ca. 570.000TL, jedoch leidet der Kurs unter ständigen Schwankungen. Siehe zbs. auch, das als wir in der Türkei ankamen, war die DM nur 550.000TL wert. Und zwei Wochen später 20.000TL mehr. Mein Tipp auch: lieber in der Türkei erst das Geld wechseln.
Nun kommen wir zum Thema Verkehr in der Türkei. Wirklich haarsträubend wie der Verkehr dort abläuft, echt schockierend würde ich auch sagen. Da liegt es an der Tagesordnung dass rote Ampeln einfach überfahren werden, Zebrastreifen missachtet werden, Fußgänger gar nicht beachtet werden und so weiter. Einfach erschreckend, man muss ständig auf der Hut sein. Auch wenn man sich sicher scheint und bei einen grünen Ampel die Strasse überquert, sollte man sehr vorsichtig agieren- meine Mutter wurde fast angefahren, mein Vater konnte sie in wirklich letzter Sekunde aus der Gefahrenzone ziehen. Auch Verkehrsschilder sieht man hier so selten wie in Deutschland die Sonne, jeder fährt wie er will, und gibt auf kleinen , engen Strassen Tempo wie eigentlich man es nur aus der „Formel 1“ kennt. Ja und dann noch was, dass in Deutschland in diesem Maße unmöglich wäre: das ständige Hupen der Autofahrer. Bei jeden angehenden Überholmanöver machen sich die Türken lautstark bemerkbar. Was ich mich auch fragte: Haben die hier eigentlich einen Tüv oder so???
Ich denke nein, alte verrostet Wagen die in Deutschland längst auf dem Schrottplatz Platz gefunden hätten, dürfen einfach so weiter fahren. Alte Karren wo man nur hinschaut, alle ziemlich vernachlässigt in der Pflege. Also, mein Rat an euch liebe User, achtet sehr auf euch wenn ihr im Verkehr unterwegs seid. Ich rate aber dringend ab vom Anmieten eines Autos, diese sind meist nicht sicher für den Straßenverkehr. Und die raue Art zu fahren, würde manchen bestimmt in unangenehme Situationen bringen.
Das Nachtleben ist wirklich sehr gut. Tausende von Touristen sind auf den Füßen um die tolle Innenstadt zu erkunden. Schöne Lichterketten sind an den verschiedenen Gebäuden angebracht. Wer jedoch es etwas ruhiger beim shoppen haben möchte, sollte morgens oder nachmittags es tun. Da um diese Zeit sehr viele am Strand sich Vergnügen. Jedoch ist um diese Tageszeiten die Sonne sehr extrem.
Das Klima war ehrlich gesagt furchtbar, die Sonne knallte fast den ganzen Tag ohne Erbarmen und die Luft war so stickig. Am Strand wehte immer eine leichte Brise, doch wenn man in der Stadt unterwegs ist, ist es kaum aushaltbar. So dass es oft zu Kreislaufproblemen kommt. Ein Deutscher starb gestern in Alanya in der Mittagshitze an einem Herzinfarkt. Morgens war es immer etwas bewölkt aber ab 12 Uhr schien die Sonne wirklich sehr extrem.
Abends war es manchmal etwas stickig aber sonst recht angenehm.
Schöne Seiten sind auch in Alanya vorhanden, die alte Burg erstreckt sich über fast den ganzen Berg, der vom Strand aus am besten zu sehen ist.
Der schöne Yachthafen zieht auch eine Menge Menschen an, nicht zu Unrecht, wirklich sehr schön. Sonst gibt es nicht so viele Sehenswürdigkeiten, vielleicht noch die Atatürk- Statue im Zentrum der Stadt. Wo man alles hinfahren kann, gebe ich nun wieder:
Antalya: Atatürk bezeichnete diese imposante Stadt als die schönste der Türkei. Die wunderschöne Altstadt lädt zu einem ausgiebigen Bummel nur so ein. Es warten nämlich kleine Basarstrassen auf sie. Den Wasserfall darf man auch nicht verpassen, der über die Steilküste ins Meer stürzt. Vielleicht hat man dann noch Zeit eine alte Schmuckmanufaktur zu besichtigen. Über einen sehr berühmten Hafen verfügt die Stadt auch noch, den sie auf jeden Fall nicht verpassen dürfen. Also die Stadt mit dem hochgelobten Airport ist einen Besuch auf jeden Fall wert.
Kappadokien: Weltbekannt für seine Jahrtausend alten unterirdischen Höhlenstädte. Sehr interessant, da hier mal Menschen gelebt haben, und dies sogar in 18 Stockwerken(unter der Erde!). Eine Kunst so etwas zu errichten. Aber auch die Landschaft gilt zu bestauen, schöne Täler prägen das Bild von Kappadokien.
Pamukkale: Eine Pflicht für alle Türkeiurlauber. Etwa 20 000 Jahre brauchte die Natur um dieses heutige Weltkulturerbe der UNESCO entstehen zu lassen. Die weißen Kalksteinterrassen laden auch zum Baden ein. Einfach traumhaft!
Aquapark: Der Traum aller Wasserraten! Zahlreiche Rutschen und Themenbecken warten auf sie. Rafting können sie auch sogar fahren. Der Eintritt ist zwar happig, aber es wird bestimmt ein unvergesslicher Tag.
Kleine wahre Storys aus dem Urlaub:
Am vorletzten Tag waren wir in der Stadt unterwegs, auf der Suche nach Socken kamen wir in eine enge Nebenstrasse und wurden fündig. Genau 5 Paar Socken wählten wir. Danach zückte meine Mutter einen Hundert- DM- Schein, und fragte ob man auch in Deutscher Mark zahlen könnte. Der eine von zwei Verkäufern nickte. Okay, der Mann nahm den Schein, und sagte dass er gleich wieder kommt, er gehe nämlich zu einer Wechselstube. Es vergingen bestimmt nicht einmal fünf Minuten und er war zurück, 80DM übergab er uns, und wir begannen zu stutzen die Scheine wirkten so klein, und wir bekamen ein ungutes Gefühl, wollten nicht wahr haben dass die Deutschen Scheine so klein sind. Also meinte mein Vater der Mann sollte uns zu der Wechselstube bringen. Dort bestätigte eine Dame dass die Scheine keine Blüten wären. Trotzdem waren wir sehr misstrauisch und wechselten diese Scheine in Türkische Lira. Im Hotel diskutierten wir darüber noch ein wenig, und kamen zu dem Entschluss dass die DM- Scheine doch echt gewesen sind, da die Türkische Scheine ziemlich groß sind, und wir uns wahrscheinlich an diesen Anblick und die Größe gewöhnt hatten.
Besonders Abends ist das Einkaufen in Alanya nicht ohne Tücken. Fast jeden Abend fiel minutenlang der Strom in der gesamten Stadt aus. Da gilt es zu improvisieren, manche Läden haben Notstromschalter- andere halten hier Feuerzeug hin. Ein Verkäufer sagte uns auch, dass man Alanya vollgebaut hat, aber es vergessen habe, eine ausreichende Stromvorsorge zu bauen. Dies meine ich auch, der hohe Stromverbrauch am Abend besonders von Restaurants die mit ihren bunten Lichterketten die Menschen ihn ihr Restaurant locken wollen, ist einfach nur unverantwortlich. Weniger ist manchmal mehr.
Die Sicherheit in Alanya ist auch ziemlich gesichert, an vielen Stellen in der Innenstadt wachen Polizisten. Handtaschendiebe sind in der Türkei auch sehr wenige, oder schlimmere Delikte. Dagegen kommen kleine Betrügereien öfters mal vor zbs. beim begleichen einer Taxirechnung usw. also einigen sie sich vorher über den Preis.
Nun zurück zum „Elysee Garden Apart“
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Etwa 800 Meter vom Strand der Türkischen Riviera und gut 900 Meter vom Zentrum. Das Hotel bietet regelmäßige Busverbindungen an. 800 Meter hört sich wenig an, ist aber viel.
Ausstattung: Das Hotel verfügt über einen mittelgroßen Swimmingpool, Sonnenterasse mit Liegen(kostenlos) und einer Poolbar. Eine Empfangshalle mit ständig besetzten Rezeption, Lobbybar, Bar, Restaurant(Essensraum) und ein Minimarkt mit happigen Preisen gehören auch zur Ausstattung.
Mahlzeiten: Frühstück und Abendessen. Buffet mit warmen und kalten Speisen. Das Essen war wirklich hervorragend für ein Drei- Sterne Hotel.
Sport: Über einen Tennisplatz in der Anlage verfügt das Hotel.
Unterhaltung: Gelegentliche Abendveranstaltungen. Als wir da dort waren, waren es drei Shows. Eine Bauchtanzshow, und zwei Werbeshow für Lederjacken.
Für Kids: Sep. Kinderbecken mit einem schönen Kinderplatz.
Die Zimmer: Die ziemlich großen Zimmer, etwa 45qm sind in 3 Zimmer aufgeteilt. Ein etwas großes Wohnzimmer mit ansprechender Küchenecke, ein kleines Schlafzimmer für zwei Personen mit Klimaanlage und ein recht klein geratenes Bad mit Dusche, WC, Waschbecken.
Die Putzkolonne kommt viermal die Woche, falls man es einen Tag nicht wünscht, genügt es ein Schild an die Aussenklinke der Tür zu hängen. Im Bad ist ein Fön. Ein Fernseher mit nur einem „richtigen“ deutschen Sender- nämlich ZDF. Der Kanal „Deutsche Welle“ war auch noch zu empfangen, aber irgendwie lief dort mehr englischsprachiges Programm als Deutsches. Über zwei riesige Balkone verfügt jedes Zimmer.
Infos: 3 Sterne( für mich eigentlich gut und gerne 4), 68 Wohneinheiten, 6 Etagen, 2 Lifte.
Preis aus Katalog entnommen und ohne Gewähr: ab 742DM 1 Woche HP (Alltours Flugreisen)
Fazit fürs Hotel
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Wirklich sehr gutes Hotel dass uns nicht enttäuscht hat. Da wir etwas „geschädigt“ in den Urlaub gegangen sind, da wir schon zwei richtige Reinfälle mit einem 5- Sterne Hotel und einem 4 Sterne hatten, haben wir diesmal extra ein 3 Sterne gebucht. Und waren total begeistert, nur die etwas bekloppten Holländer im Hotel (also richtet sich nur auf die im Hotel!) störten etwas, da diese wahrscheinlich vergessen hatten dass die nicht allein im Hotel sind und Nachts um 1h draußen vorm Hotel rumgrölten.
Mein gesamtes Fazit
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Alanya, hat alles was eine kleine Metropole braucht. Ein wirklich imposante und lebendige Innenstadt, mit einem wirklich tollen Strandabschnitt. Die Menschen dort sind herzensgut und total gastfreundlich. Alanya ist wohl kein Geheimtipp mehr unter den Urlaubern, aber wohl noch eine Empfehlung wert. Deshalb empfehle ich jeden einen Urlaub in ALANYA.
Danke fürs Lesen. Wenn ich etwas vergessen haben sollte, meldet mir das bitte.
Ein Tipp noch zum Schluss: Wenn man an Mülltonnen vorbeigehen sollte, rate ich es diskret die Nase zu zuhalten, da der Geruch unerträglich ist. Durch die Hitze am Tag, kommt es das es anfängt zu stinken- aber richtig. Und deshalb werden die Mülltonen alle nachts jeden Tag wieder geleert.
(c)
ScorpionsPower
18 Bewertungen, 5 Kommentare
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16.06.2002, 05:19 Uhr von NadineKipphardt
Bewertung: sehr hilfreichIch war selbst mal in der Türkei und hatte auch ne super zeit... schöner bericht... Nadine
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02.03.2002, 20:44 Uhr von zettikonfetti
Bewertung: sehr hilfreichSehr ausführlicher Bericht, gespickt mit vielen Infos die, wie ich finde sehr gut dargelegt werden. Gruß vom zettikonfetti
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02.03.2002, 20:41 Uhr von skorpion99
Bewertung: sehr hilfreichDas ist ja mal wieder echt beeindruckend, was Du hier abgeliefert hast. Gruß vom Skorpion
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02.03.2002, 20:30 Uhr von seehuhn
Bewertung: sehr hilfreichIch flieg Ende Mai nach Kemer.
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02.03.2002, 20:27 Uhr von Teejee
Bewertung: sehr hilfreichin da Türkei war i a scho a moi
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