Alexanderplatz Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von maertens
aktiviert meinen Fluchtreflex
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Früher hieß der Alexanderplatz ja \"Ochsenmarkt\". Manchmal frage ich mich, wieso mir der Alex immer noch so vorkommt.
1805 besuchte Zar Alexander I. Berlin. König Friedrich Wilhelm III. benannte den Platz ihm zu Ehren kurzerhand um. In Alexanderplat, kurz Alex. Ort zahlreicher Bücher, Filme und Geschichten, jetzt allerding einer der ungemütlichsten Orte Berlins geworden.
Grund: Beton, Beton, Beton und ein merkwürdiger Menschenmix. Besonders in der jetzigen Jahreszeit. Hinter dem Fernsehturm in Richtung ehem. Palast der Republik gehts ja noch. Hier gibt es Grünanlagen, Brunnen, Bänke, Rasen, einem weiten Platz, auch wenn die Flächen oft verschmutzt sind oder von zweifelhaften Personen bevölkert sind. Leider tragen die zahlreichen Demonstrationen in der Stadt, die hier oft ihren Anfang oder Ende finden zur Zerstörung dieser Grünfläche bei.
Aber der Teil zwischen Forum-Hotel und Bahnhof ist eine Katastrophe. Hier wird man erdrückt von der kahlen Betonfläche mit hohen Häusern drumrum. Alles wirkt etwas abgeschabt und schmutzig.
Zwar hat sich nach der Renovierung des Alexanderhauses sowie des Fernsehturmes einiges verbessert, aber einladend ist der Platz gar nicht. Im Gegenteil, da steht am Berolinehaus seit Jahren um das gesamte Gebäude herum ein Gerüst, da erhebt sich hinter dem häßlichen Neubau einer Cubix-Kinos eine Hochhausruine, ebenso wie die Ruine der Rathauspassagen.
Dummerweise muß ich dort öfter umsteigen, als einer der wichtigsten Umsteigeknotenpunkte der Stadt bleibt das nicht aus. 3 U-Bahnlinien, die S-Bahn, die Regionalbahn sowie Busse und Straßenbahnen fahren den Platz an. Und oft muß man über den Platz, um nicht durch das endlose unterirdische Labyrinth laufen zu müssen. Hier ist es fast noch ungemütlicher als oben. Und von der U2 Richtung S-Bahn, muß man halt über den Platz.
Ständig stolpert man über Besoffene, an den Hausecken stinkt es nach Urin und im Winter ist es wohl der zugigste und ungemütlichste Ort in ganz Berlin. Furchtbar. Das Spektrum des Klientels auf dem Platz reicht von Touristen, Pendlern, Obdachlosen, Drogendealern und Yuppis bis hin zu Bettlern.
Und wenn ich nun von den Plänen höre, da noch mehr Hochhäuser hinzustellen, die 150 m hoch und höher sein sollen, frage ich mich, ob die Architekten und Verantwortlichen im Senat noch alle beisammen haben.
Noch einige Highlights, die man aber diurchaus empfehlen kann und sich positiv abheben:
Gute Shoppingmöglichkeiten (Kaufhof, Saturn, div. andere Läden)
Fernsehturm mit der besten Aussicht der Stadt und empfehlenswertem Restaurant.
Aussichtsrestaurant und Bar im Forum-Hotel in der 37. Etage. (Von außen ein häßlicher Klotz, nicht abschrecken lassen); Ein Casino ist auch vorhanden...
Fazit: Es gibt schönere Ecken, meinem Besuch empfehle ich den Platz nicht. Sie kommen beim Umsteigen eh\' nicht dran vorbei, ob sie wollen oder nicht.
1805 besuchte Zar Alexander I. Berlin. König Friedrich Wilhelm III. benannte den Platz ihm zu Ehren kurzerhand um. In Alexanderplat, kurz Alex. Ort zahlreicher Bücher, Filme und Geschichten, jetzt allerding einer der ungemütlichsten Orte Berlins geworden.
Grund: Beton, Beton, Beton und ein merkwürdiger Menschenmix. Besonders in der jetzigen Jahreszeit. Hinter dem Fernsehturm in Richtung ehem. Palast der Republik gehts ja noch. Hier gibt es Grünanlagen, Brunnen, Bänke, Rasen, einem weiten Platz, auch wenn die Flächen oft verschmutzt sind oder von zweifelhaften Personen bevölkert sind. Leider tragen die zahlreichen Demonstrationen in der Stadt, die hier oft ihren Anfang oder Ende finden zur Zerstörung dieser Grünfläche bei.
Aber der Teil zwischen Forum-Hotel und Bahnhof ist eine Katastrophe. Hier wird man erdrückt von der kahlen Betonfläche mit hohen Häusern drumrum. Alles wirkt etwas abgeschabt und schmutzig.
Zwar hat sich nach der Renovierung des Alexanderhauses sowie des Fernsehturmes einiges verbessert, aber einladend ist der Platz gar nicht. Im Gegenteil, da steht am Berolinehaus seit Jahren um das gesamte Gebäude herum ein Gerüst, da erhebt sich hinter dem häßlichen Neubau einer Cubix-Kinos eine Hochhausruine, ebenso wie die Ruine der Rathauspassagen.
Dummerweise muß ich dort öfter umsteigen, als einer der wichtigsten Umsteigeknotenpunkte der Stadt bleibt das nicht aus. 3 U-Bahnlinien, die S-Bahn, die Regionalbahn sowie Busse und Straßenbahnen fahren den Platz an. Und oft muß man über den Platz, um nicht durch das endlose unterirdische Labyrinth laufen zu müssen. Hier ist es fast noch ungemütlicher als oben. Und von der U2 Richtung S-Bahn, muß man halt über den Platz.
Ständig stolpert man über Besoffene, an den Hausecken stinkt es nach Urin und im Winter ist es wohl der zugigste und ungemütlichste Ort in ganz Berlin. Furchtbar. Das Spektrum des Klientels auf dem Platz reicht von Touristen, Pendlern, Obdachlosen, Drogendealern und Yuppis bis hin zu Bettlern.
Und wenn ich nun von den Plänen höre, da noch mehr Hochhäuser hinzustellen, die 150 m hoch und höher sein sollen, frage ich mich, ob die Architekten und Verantwortlichen im Senat noch alle beisammen haben.
Noch einige Highlights, die man aber diurchaus empfehlen kann und sich positiv abheben:
Gute Shoppingmöglichkeiten (Kaufhof, Saturn, div. andere Läden)
Fernsehturm mit der besten Aussicht der Stadt und empfehlenswertem Restaurant.
Aussichtsrestaurant und Bar im Forum-Hotel in der 37. Etage. (Von außen ein häßlicher Klotz, nicht abschrecken lassen); Ein Casino ist auch vorhanden...
Fazit: Es gibt schönere Ecken, meinem Besuch empfehle ich den Platz nicht. Sie kommen beim Umsteigen eh\' nicht dran vorbei, ob sie wollen oder nicht.
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