Alkohol Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von R@ven
Alkohol - ein Nervengift aber auch Medizin
Pro:
als Medizin
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Nein
Alkohol ist ein Nervengift,das in bekömmlichen Dosierungen beruhigend bis einschläfernd wirkt.Da Alkohol die Funktionen des Gehirns dämpft,die für Hemmungen und Ängste zuständig sind,wird er subjektiv als anregend und srimmungsverbessernd erlebt.
Normales Trinken
Etwa 90% der Bevölkerung trinken Alkohol.Die Übergänge zwischen NORMALEM Trinken und Problemtrinken sind fließend.Deshalb sollte jeder NORMALTRINKER sein Trinkverhalten kritisch beobachten und mit Alkohol vorsichtig und in kleinen Mengen umgehen.Vorsicht und Mäßigung im Umgang mit Alkohol sind jedoch im deutschsprachigen Raum keineswegs die Regel,eher der Kater am Morgen.Um so wichtiger ist es,die Warnlampen für Alkoholgefährdung so früh wie möglich wahrzunehmen.
Warum wird jemand süchtig?Bis heute ist es nicht gelungen,diese Frage in einer allgemein gültigen Form zu beantworten.Die Suchtpersönlichkeit,die Suchtfamilie,die Suchtursache-all das gibt es nicht. Immer sind es eine Reihe von Faktoren,die in dem meist mehere Jahre dauernden Prozeß der Suchtentwicklung zusammenwirken.Warum man süchtig wurde-das läßt sich letzlich nur durch die intensive Auseinandersetzung mit der konkreten Lebensgeschichte der/des Betroffenen begreifen.
Beispielsweise können Menschen,die nicht lernen durften,Ihre Gefühle offen auszudrücken,versucht sein,ihre ungeliebte Gefühle durch Suchtmittelmißbrauch zu betäuben.Auch belastende soziale und familiäre Situationen,wie Arbeitslosigkeit,Trennung von geliebten Menschen oder Eintönigkeit des Alltags können den Weg zu Mißbrauch und Sucht ebnen.Andere Betroffene mußten in ihrer Kindheit traumatische Erfahrungen wie die des sexuellen Mißbrauchs und anderer Gewalt machen.Leichtsinn und die Suche nach neuen Erlebnissen stehen auf der anderen Seite der Skala.
Anfangs ist der Griff zum (späteren)Suchtmittel ein Erfolg:Je nach Wirkungsweise des jewiligen Mittels(und persönlicher Verfassung)fühlt man sich erleichtert und entlastet,zum ersten Mal seit langem wieder richtig entspannt,ist"gut drauf" ,gehört dazu. Der Alltag rückt in weite Ferne. Vielleicht erlebt man Gefühle und Stimmungen,die man niemals für möglich gehalten hätte. So oder so, man fühlt sich besser als vorher.
Wer erst einmal gelernt hat,Stimmungen und Gefühle mit Hilfe des späteren Suchtmittels zu steuern,gerät leicht in Versuchung,dies immer häufiger zu tun.Doch der positive Effekt verfliegt in der Folgezeit immer rascher und die Fähigkeit,auf die persönlichen Schwierigkeiten angemessen zu reagieren ,nimmt weiter ab. Der zugrundeliegende seeliche Mangel weitet sich aus. Hinzu kommt das schale Gefühl,sich falsch zu verhalten. Der Wunsch,das Mittel zu konsumieren,ist allerdings bereits so stark geworden,daß es immer häufiger und aus völlig unterschiedlichen Gründen mißbraucht wird-zunächst immer noch in der trügerischen Hoffnung,Wohlbefinden zu erreichen.Schließlich wird der Versuch,durch immer mehr des ungeeigneten Mittels eine bessere Wirkung zu erreichen,zum Verhängnis
Es wird viel geschrieben über den Alkoholiker, über Therapiemöglichkeiten, über die Folgen der Krankheit, über die Situation im Allgemeinen. Dabei wird leicht vergessen, dass auch andere Menschen in das Leben eines Alkoholkranken eingebunden sind, in aller erster Linie die Familie, aber auch andere nahe Verwandte und nicht zuletzt Arbeitskollegen.
Die am stärksten Mitbetroffenen sind die Familienangehörigen. Wer einmal das Leben eines Alkoholikers, vielleicht auch nur auszugsweise, miterleben durfte oder musste, kann sich ein Bild machen von seinen Problemen. Feiern, Verlust des Arbeitsplatzes und/oder des Führerscheins, Krankenhausaufenthalte wegen Entzug sind nur die Spitzen eines Eisberges. Das tägliche Leben spielt sich in Bahnen ab, die oft nur wenig nach außen dringen. Es sind Lügen, weil man mal wieder am Montag nicht zur Arbeit konnte, weil der Magen zu sehr rebellierte, es sind Wutausbrüche, kaum vorstellbare Aggressionen allen Menschen gegenüber, es ist Übergeben, weil der Alkohol doch mal wieder zu viel war. Dazu kommen Zittern, Schmerzen, Selbstmitleid, Krankheit und vieles andere mehr.
Und wenn man sich das einmal innerhalb einer Familie vorstellt, auf wenigen Quadratmetern Wohnfläche, mit vier oder fünf Personen, Ehepartner und Kindern, kann man sich vorstellen, dass alle Familienmitglieder unter diesen Umständen leiden. Ein guter Nährboden für ein harmonisches Familienleben ist das auf gar keinen Fall. zudem dann noch sehr oft akuter Geldmangel hinzukommt, da der Suchtkranke das meiste in den Alkohol investiert.
Alkohl als Medizin
Alkohol hat auch seine guten Seiten! Schon seit dem Mittelalter ist er als Medizin bekannt; und auch in der Gegenwart wird seine heilsame Wirkung medizinisch nachgewiesen.
Alkohol ist eine Droge, die mit Vorsicht und bedacht genossen sein will. Zu häufiger Konsum und zu hohe Mengen führen schnell in die Abhängigkeit, die auf Dauer gesundheitliche Schäden (chronische Magenentzündung, Leberzirrhose, Nervenentzündungen, Impotenz, Angstzustände etc.) hervorruft.
Weiterreichende Folgen sind finanzielle und gesellschaftliche Probleme wie Isolation, Arbeitslosigkeit, Armut. Die Anzahl Abhängiger wird in der Bundesrepublik Deutschland (Alte Bundesländer) auf mindestens 500.000 geschätzt!
Aber auch eine einmalige Alkoholaufnahme in einer zu hohen Dosis (ca. 2-2,5 Promille) kann zu einer Erkrankung führen, nämlich zur Alkoholvergiftung, die durch einen Angriff auf das vegetative Nervensystem und damit auf die lebenswichtigen Körperfunktionen wie Herztätigkeit, Kreislauf und Atmung in manchen Fällen sogar tödlich verläuft.
Die positiven Seiten des Alkohol
Das heißt jedoch nicht, dass das Gläschen Wein beim Abendessen, das Bier in geselliger Runde oder der Schnaps zur Verdauung tabu sein müssen. Denn hat auch Alkohol seine, schon sehr früh erkannten, positiven Seiten. Doch immer nur in geringen Mengen, ein Zuviel verwandelt schnell das Positiven in das Negative.
Auf emotionaler Ebene hat der Alkohol seine positive Wirkung im Abbau von Spannungs- und Angstzuständen. Bereits bei einer für die meisten nicht wahrnehmbaren Menge von 0,2 Promille verringern sich Angst- und Spannungszustände - die Person wird lockerer und Situationen, die vorher noch Angst verursachten und daher gemieden wurden, können nun vielfach angegangen und bewältigt werden.
Ihr Maximum erreicht diese Wirkung bei einer Menge von 0,3 Promille. Ab 0,6 Promille wandelt sich diese positive Wirkung jedoch in eine negative. D.h. es kommt leichter zu Angst- und Beklemmungsgefühlen, die schon von sonst eher belanglosen Sachen ausgelöst werden können, und zu viele Hemmungen und damit natürliche Schranken fallen, was für die Umwelt äußerst unangenehme Folgen (Prügeleien, sexuelle Belästigung bis hin zu Gewaltverbrechen) haben kann.
Bei einigen uns weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wirkt der gezielte Genus von Wein entgegen, indem er die Aufnahme von Vitamine C beim Essen unterstützt, die Verdauung erleichtert, entspannt, psychosomatische Heilungsprozesse begünstigt und die Bildung von schädlichem Cholesterin verhindert.
Denn was von Vielen über Jahre nur für ein Gerücht bzw. für eine Ausrede der Weintrinker gehalten wurde, wird nun durch wissenschaftliche Studien zur Gewissheit: Alkohol in kleinen Mengen hat eine schützende Wirkung vor koronaren Herzerkrankungen (Folge Herzinfarkt). Ob dabei der Wein und besonders der Rotwein besser als andere Alkoholika wirkt ist jedoch noch unklar.
Die Studien kommen dabei zu der Vermutung, dass bei einer Menge von bis zu 20g Alkohol täglich bei einer Frau und bis zu 30g bei einem Mann (das entspricht ca. 0,2-0,3 l Wein) die positiven Wirkungen überwiegen.
Die französische "Académie de médecine" hat die unschädliche Alkoholaufnahme sogar mit 1g pro Kilogramm Körpergewicht und Tag festgelegt, wobei für eine Frau um 20-30% niedrigere Werte gelten. Dies wäre bei einem Mann ca. 1 Flasche Wein täglich.
Da beiden Angaben etwas unterschiedlich sind, sollte man vorsichtshalber lieber die erstgenannte Angabe als Richtwert nehmen, denn wie heißt es doch so schön: sicher ist sicher!
Hinzu kommt, dass die persönliche Fähigkeit Alkohol zu verarbeiten und damit das obere Limit, bis zu dem der Genus keine schädlichen Auswirkungen zeigt, einer jeden Person unterschiedlich ist und von vielen Faktoren wie Körpergewicht, Gesundheit oder der aktuellen täglichen Form abhängt. Also: auch wenn der Abend noch so gesellig und das Bier gut gekühlt ist, spätestens wenn man die ersten Anzeichen einer Bewusstseinstrübung wahrnimmt, sollte man aufhören!!!
Ich habe diese Zeilen geschrieben, weil mein Vater Alkoholiker ist.
Ich bin mit den folgen der Krankheit aufgewachsen und habe viele unschöne Dinge erlebt. Gott sei dank ist mein Vater seit 15 Jahren trocken. Bitte versucht den Betroffenen mit Liebe und Geduld zu begegnen. Ich weiß selber, dass dies ein hartes und schweres Stück Arbeit ist. Und derWeg kann verdammt lang sein.
Normales Trinken
Etwa 90% der Bevölkerung trinken Alkohol.Die Übergänge zwischen NORMALEM Trinken und Problemtrinken sind fließend.Deshalb sollte jeder NORMALTRINKER sein Trinkverhalten kritisch beobachten und mit Alkohol vorsichtig und in kleinen Mengen umgehen.Vorsicht und Mäßigung im Umgang mit Alkohol sind jedoch im deutschsprachigen Raum keineswegs die Regel,eher der Kater am Morgen.Um so wichtiger ist es,die Warnlampen für Alkoholgefährdung so früh wie möglich wahrzunehmen.
Warum wird jemand süchtig?Bis heute ist es nicht gelungen,diese Frage in einer allgemein gültigen Form zu beantworten.Die Suchtpersönlichkeit,die Suchtfamilie,die Suchtursache-all das gibt es nicht. Immer sind es eine Reihe von Faktoren,die in dem meist mehere Jahre dauernden Prozeß der Suchtentwicklung zusammenwirken.Warum man süchtig wurde-das läßt sich letzlich nur durch die intensive Auseinandersetzung mit der konkreten Lebensgeschichte der/des Betroffenen begreifen.
Beispielsweise können Menschen,die nicht lernen durften,Ihre Gefühle offen auszudrücken,versucht sein,ihre ungeliebte Gefühle durch Suchtmittelmißbrauch zu betäuben.Auch belastende soziale und familiäre Situationen,wie Arbeitslosigkeit,Trennung von geliebten Menschen oder Eintönigkeit des Alltags können den Weg zu Mißbrauch und Sucht ebnen.Andere Betroffene mußten in ihrer Kindheit traumatische Erfahrungen wie die des sexuellen Mißbrauchs und anderer Gewalt machen.Leichtsinn und die Suche nach neuen Erlebnissen stehen auf der anderen Seite der Skala.
Anfangs ist der Griff zum (späteren)Suchtmittel ein Erfolg:Je nach Wirkungsweise des jewiligen Mittels(und persönlicher Verfassung)fühlt man sich erleichtert und entlastet,zum ersten Mal seit langem wieder richtig entspannt,ist"gut drauf" ,gehört dazu. Der Alltag rückt in weite Ferne. Vielleicht erlebt man Gefühle und Stimmungen,die man niemals für möglich gehalten hätte. So oder so, man fühlt sich besser als vorher.
Wer erst einmal gelernt hat,Stimmungen und Gefühle mit Hilfe des späteren Suchtmittels zu steuern,gerät leicht in Versuchung,dies immer häufiger zu tun.Doch der positive Effekt verfliegt in der Folgezeit immer rascher und die Fähigkeit,auf die persönlichen Schwierigkeiten angemessen zu reagieren ,nimmt weiter ab. Der zugrundeliegende seeliche Mangel weitet sich aus. Hinzu kommt das schale Gefühl,sich falsch zu verhalten. Der Wunsch,das Mittel zu konsumieren,ist allerdings bereits so stark geworden,daß es immer häufiger und aus völlig unterschiedlichen Gründen mißbraucht wird-zunächst immer noch in der trügerischen Hoffnung,Wohlbefinden zu erreichen.Schließlich wird der Versuch,durch immer mehr des ungeeigneten Mittels eine bessere Wirkung zu erreichen,zum Verhängnis
Es wird viel geschrieben über den Alkoholiker, über Therapiemöglichkeiten, über die Folgen der Krankheit, über die Situation im Allgemeinen. Dabei wird leicht vergessen, dass auch andere Menschen in das Leben eines Alkoholkranken eingebunden sind, in aller erster Linie die Familie, aber auch andere nahe Verwandte und nicht zuletzt Arbeitskollegen.
Die am stärksten Mitbetroffenen sind die Familienangehörigen. Wer einmal das Leben eines Alkoholikers, vielleicht auch nur auszugsweise, miterleben durfte oder musste, kann sich ein Bild machen von seinen Problemen. Feiern, Verlust des Arbeitsplatzes und/oder des Führerscheins, Krankenhausaufenthalte wegen Entzug sind nur die Spitzen eines Eisberges. Das tägliche Leben spielt sich in Bahnen ab, die oft nur wenig nach außen dringen. Es sind Lügen, weil man mal wieder am Montag nicht zur Arbeit konnte, weil der Magen zu sehr rebellierte, es sind Wutausbrüche, kaum vorstellbare Aggressionen allen Menschen gegenüber, es ist Übergeben, weil der Alkohol doch mal wieder zu viel war. Dazu kommen Zittern, Schmerzen, Selbstmitleid, Krankheit und vieles andere mehr.
Und wenn man sich das einmal innerhalb einer Familie vorstellt, auf wenigen Quadratmetern Wohnfläche, mit vier oder fünf Personen, Ehepartner und Kindern, kann man sich vorstellen, dass alle Familienmitglieder unter diesen Umständen leiden. Ein guter Nährboden für ein harmonisches Familienleben ist das auf gar keinen Fall. zudem dann noch sehr oft akuter Geldmangel hinzukommt, da der Suchtkranke das meiste in den Alkohol investiert.
Alkohl als Medizin
Alkohol hat auch seine guten Seiten! Schon seit dem Mittelalter ist er als Medizin bekannt; und auch in der Gegenwart wird seine heilsame Wirkung medizinisch nachgewiesen.
Alkohol ist eine Droge, die mit Vorsicht und bedacht genossen sein will. Zu häufiger Konsum und zu hohe Mengen führen schnell in die Abhängigkeit, die auf Dauer gesundheitliche Schäden (chronische Magenentzündung, Leberzirrhose, Nervenentzündungen, Impotenz, Angstzustände etc.) hervorruft.
Weiterreichende Folgen sind finanzielle und gesellschaftliche Probleme wie Isolation, Arbeitslosigkeit, Armut. Die Anzahl Abhängiger wird in der Bundesrepublik Deutschland (Alte Bundesländer) auf mindestens 500.000 geschätzt!
Aber auch eine einmalige Alkoholaufnahme in einer zu hohen Dosis (ca. 2-2,5 Promille) kann zu einer Erkrankung führen, nämlich zur Alkoholvergiftung, die durch einen Angriff auf das vegetative Nervensystem und damit auf die lebenswichtigen Körperfunktionen wie Herztätigkeit, Kreislauf und Atmung in manchen Fällen sogar tödlich verläuft.
Die positiven Seiten des Alkohol
Das heißt jedoch nicht, dass das Gläschen Wein beim Abendessen, das Bier in geselliger Runde oder der Schnaps zur Verdauung tabu sein müssen. Denn hat auch Alkohol seine, schon sehr früh erkannten, positiven Seiten. Doch immer nur in geringen Mengen, ein Zuviel verwandelt schnell das Positiven in das Negative.
Auf emotionaler Ebene hat der Alkohol seine positive Wirkung im Abbau von Spannungs- und Angstzuständen. Bereits bei einer für die meisten nicht wahrnehmbaren Menge von 0,2 Promille verringern sich Angst- und Spannungszustände - die Person wird lockerer und Situationen, die vorher noch Angst verursachten und daher gemieden wurden, können nun vielfach angegangen und bewältigt werden.
Ihr Maximum erreicht diese Wirkung bei einer Menge von 0,3 Promille. Ab 0,6 Promille wandelt sich diese positive Wirkung jedoch in eine negative. D.h. es kommt leichter zu Angst- und Beklemmungsgefühlen, die schon von sonst eher belanglosen Sachen ausgelöst werden können, und zu viele Hemmungen und damit natürliche Schranken fallen, was für die Umwelt äußerst unangenehme Folgen (Prügeleien, sexuelle Belästigung bis hin zu Gewaltverbrechen) haben kann.
Bei einigen uns weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wirkt der gezielte Genus von Wein entgegen, indem er die Aufnahme von Vitamine C beim Essen unterstützt, die Verdauung erleichtert, entspannt, psychosomatische Heilungsprozesse begünstigt und die Bildung von schädlichem Cholesterin verhindert.
Denn was von Vielen über Jahre nur für ein Gerücht bzw. für eine Ausrede der Weintrinker gehalten wurde, wird nun durch wissenschaftliche Studien zur Gewissheit: Alkohol in kleinen Mengen hat eine schützende Wirkung vor koronaren Herzerkrankungen (Folge Herzinfarkt). Ob dabei der Wein und besonders der Rotwein besser als andere Alkoholika wirkt ist jedoch noch unklar.
Die Studien kommen dabei zu der Vermutung, dass bei einer Menge von bis zu 20g Alkohol täglich bei einer Frau und bis zu 30g bei einem Mann (das entspricht ca. 0,2-0,3 l Wein) die positiven Wirkungen überwiegen.
Die französische "Académie de médecine" hat die unschädliche Alkoholaufnahme sogar mit 1g pro Kilogramm Körpergewicht und Tag festgelegt, wobei für eine Frau um 20-30% niedrigere Werte gelten. Dies wäre bei einem Mann ca. 1 Flasche Wein täglich.
Da beiden Angaben etwas unterschiedlich sind, sollte man vorsichtshalber lieber die erstgenannte Angabe als Richtwert nehmen, denn wie heißt es doch so schön: sicher ist sicher!
Hinzu kommt, dass die persönliche Fähigkeit Alkohol zu verarbeiten und damit das obere Limit, bis zu dem der Genus keine schädlichen Auswirkungen zeigt, einer jeden Person unterschiedlich ist und von vielen Faktoren wie Körpergewicht, Gesundheit oder der aktuellen täglichen Form abhängt. Also: auch wenn der Abend noch so gesellig und das Bier gut gekühlt ist, spätestens wenn man die ersten Anzeichen einer Bewusstseinstrübung wahrnimmt, sollte man aufhören!!!
Ich habe diese Zeilen geschrieben, weil mein Vater Alkoholiker ist.
Ich bin mit den folgen der Krankheit aufgewachsen und habe viele unschöne Dinge erlebt. Gott sei dank ist mein Vater seit 15 Jahren trocken. Bitte versucht den Betroffenen mit Liebe und Geduld zu begegnen. Ich weiß selber, dass dies ein hartes und schweres Stück Arbeit ist. Und derWeg kann verdammt lang sein.
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