BMW 3er Testbericht

Bmw-3er
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Abbildung beispielhaft
ab 31,72
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
  • Fahreigenschaften:  sehr gut
  • Fahrkomfort:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Platzangebot:  großzügig
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Anschaffungskosten:  hoch
  • Haltungskosten:  hoch

Erfahrungsbericht von Dany

Ein Diesel, der typisch BMW ist - der 330d (E 46)

5
  • Fahreigenschaften:  sehr gut
  • Fahrkomfort:  sehr gut
  • Platzangebot:  durchschnittlich
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Besitzen Sie das Produkt?:  nein
  • Dauer des Besitzes & der Nutzung:  seit 3 Tagen

Pro:

gutes Fahrzeug (der 3er BMW) super Motor tolles Fahrwerk absoluter Fahrspaß günstiger Verbrauch verglichen mit den Fahrleistungen

Kontra:

recht hohe Unterhaltskosten kein Lademeister

Empfehlung:

Ja

Liebe Yopifreunde!

Heute will ich etwas über den BMW Typ E46, genauergesagt den 330d, Modelljahr 1998 - 2001 schreiben.
Das ist ein Diesel der Extraklasse, ohne zu übertreiben. Er hat 184 PS und 6 Zylinder. Dieser Motor steuert sprichwörtlich die berühmte Freude am Fahren bei.
Aber näheres dazu in Kürze...



Das Äußere
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Über die Form des E 46 als touring muß man wohl nicht viel Worte verlieren. Als zwischenzeitlich zweitmeistverkaufter PKW in Deutschland hinter dem VW Golf dürfte er jedem zu Genüge bekannt sein. Seine Linie ist klassisch, wie ein sportlich eleganter Kombi halt, dazu kurze Überhänge vorn und hinten und in der Seitenlinie der BMW-typische Hofmeisterknick machen ihn aus. Er wirkt weder aufgedunsen, noch zu flach, aber doch irgendwie dynamisch.


Innenraum:
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Der Innenraum ist zwar nicht riesig groß, aber das weiß eigentlich jeder, der sich für einen BMW interessiert, denn BMW steht mehr für Fahrfreude als für riesige Platzverhältnisse.
Die Ergonomie der verbauten Schalter ist dafür aber widerum sehr gut gelungen. Alles ist an seinem Platz. Das Cockpit liegt Fahrerorientiert, was heißt, dass es leicht zum Fahrer geneigt ist. So ist die Bedienung umso leichter und erfolgt einfach schneller und intuitiever. Selbst das Navigationssystem mit seinem großen Bildschirm erfordert keine großen Schwierigkeiten in der Bedienung.
Die Sitze (bei mir optionale Sportsitze mit Lordosenstütze und Sitzheizung) sind vom allerfeinsten. Sie bieten besten Komfort, Seitenhalt und schonen nebenbei noch den Rücken. Durch das Teilleder wirken sie zudem sehr edel. Sehr nettes Detail sind die herausziehbaren Oberschenkelauflagen - besonders für große Fahrer. Somit macht auch das Fahren auch lengen Etappen viel Spaß.
Die Anmut der Materialien ist gelungen und gefällt mir - ehrlich gesagt - besser als bei den neuen Dreiern (E 90). Hier wirkt alles noch wertiger.
Noch ein paar Worte zum Kofferraum, denn es geht ja hier um einen Kombi. Der 3er touring, das muß man ganz klar sagen, gehört nicht zu den Laderiesen. Deshalb kann man ihm auch keinen großen Kofferraum bescheinigen. Er will vielmehr ein eleganter Lifestylekombi sein, als dass man mit ihm Baumaterial transportiert und genau dazu wurde er konzipiert. Sehen kann man das an den edlen Stoffen und Teppichen, mit denen das Ladeabteil ausgekleidet ist.


Fahrwerk
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Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären, der allerdings viel zur BMW-typischen Charakteristik paßt. Es gibt den Wagen mit einem normalen Fahrwerk, welches schon relativ gut auf der Straße liegt und allen täglichen Anforderungen entspricht. Wer es aber lieber etwas sportlicher mag, sollte zum optionalen M-Sportfahrwerk oder der sportlichen Fahrwerksabstimmung greifen. Hiermit liegt der Wagen wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße. Das Fahrwerk zeichnet sich aus durch gute Kurvenlage, sehr gute Fahrstabilität und auch noch guten Federungseigenschaften.


Motor und Antrieb
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Was aber noch vielmehr zum typischen BMW-Fahrverhalten beiträgt als das soeben beschriebene Fahrwerk und nebenei als der Innbegriff für BMW steht, ist der Motor. Hier macht auch der Dieselmotor des 330d absolut keine Ausnahme. Die Maschine leistet bei 3 Liter Hubraum 184 PS - was sich subjektiv wie über 200 PS anfühlt. Er ist äußerst durchzugsstark und läßt so manchen kräftigen Mittelklassemitbewerber hinter sich im Anzug und Durchzug (z.B. den Audi A4 Avant als V6 TDI oder den MB C 270 CDI als T-Modell). Dabei ist der Verbrauch angesichts der guten Fahrleistungen noch relativ gering und beträgt je nach Fahrweise zwischen 6 und 9 Liter, was mehr als in Ordnung ist.
Guten Anteil am zügigen Vorankommen hat hier aber auch das Getriebe, wobei ich hier dem sportlichen Fahrer zum Schaltgetiebe rate, und dem eher Gleiter-Typen zur Automatik. Das Schaltgetriebe läßt sich sehr direkt, zielgenau und weich schalten, eben typisch BMW-like, woran manch andere Mittbewerber sich gerne noch eine Scheibe abschneiden können. Auch die Automatik schaltet schnell und butterweich und zeichnet sich nebenbei durch ihre selbstlernende Computercharakteristik aus, die sich jedem Fahrer anpaßt.


Ausstattung:
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Die Ausstattung des 330d bzw. so gut wie aller Modelle läßt sich BMW leider gut und teuer bezahlen, wobei aber widerum auch jeder Fahrer sein individuelles Fahrzeug zusammenstellen kann.
Als kleine Kaufempfehlung kann ich absolut zu den Xenonscheinwerfern (helfen deutlich auf Autobahnen die Spur vor einem frei zu bekommen ohne zu drängeln), dem Multifunktionslenkrad mit Tempomat und den optionalen Sportsitzen mit Sitzheizung raten, worin man sehr gut sitzt. Desweiteren bieten die Sitze eine Oberschenkelauflage.


Kosten
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Nun kommen wir zu einem nicht so ganz billigen Abschnitt - den Kosten. Schon die Anschaffung war mit einem ungefähren Neupreis von 35.000 EUR nicht billig. Aber auch die Versicherungsgesellschaften lassen sich ihre Prämien gut und teuer bezahlen. Somit kann man eigentlich eher zum leistungsschwächeren Modell 320d raten, der in den Fahrleistungen nicht so sehr stark hinterherstand aber entsprechend seinen Kosten einen absoluten Trumpf hat.


Der Service bei BMW
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Was auch noch sehr erwähnenswert ist, ist die Art wie man bei BMW als Kunde behandelt wird. Ich kann nur sagen: vorbildlich. Sogar nach 5 Jahren bekommt man noch Kulanz auf Teile, was woanders nicht normal ist. Wer mehr Informationen möchte sollte mal unter www.bmw.de schauen oder kann auch mich fragen, ich gebe gern Auskunft.


Fazit
*******

Wer einen relativ sparsamen Wagen sucht und nebenbei noch Fahrleistungen wie ein Sportwagen haben möchte, aber noch 4 Personen transportieren will, der kommt am 330 d nicht vorbei. Er ist schnell und günstig mit Diesel zu betanken. Einziger Haken sind die Unterhaltskosten. Der Fahrspaß ist hoch und auch an der Tankstelle hat man immer ein Grinsen auf :-)

Ich kann den Wagen nur bedingt empfehlen aber abraten würde ich ihn nicht und wenn ich ein paar Euros mehr hätte, wäre es mir der Fahrspaß wert, der super hoch ist.

In diesem Sinne....viel Spaß beim Lesen und Bewerten, Dany für Yopi am 28.11.2005


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Hallo liebe Yopi-Freunde !

Heute möchte ich mal wieder einen kleinen Bericht zu meinem Lieblingsthema abliefern – und zwar Autos! Und da ich – wie der eine oder andere aufmerksame Yopiberichteleser vielleicht schon bemerkt hat – ein Fan der weißblauen Marke aus München bin, so handelt mein heutiger Bericht auch wieder von einem Wagen aus der bayerischen Edelschmiede. Hierbei geht es speziell um den BMW 320d in der neuesten Version, als Limosine mit 163 PS.


Vorwort
***********

Der Grund, warum ich gerade über dieses Modell schreibe, ist, dass ich schon das Vorgängermodell E46 mit 136 PS habe und auch schon den Neuen des öfteren fahren konnte (in fast allen Motorvarianten), doch mir, als Fahrer mit rund 30.000 km pro Jahr dieser Wagen als am geeignetsten erscheint, auch wenn mir ein Sechszylinder-Benziner vom Sound her lieber wäre.


Außendesign / Exterieur
******************************

Das neue 3er Außendesign spaltet öfter mal die Geschmäcker der Betrachtenden. Besonders das Heck wirkt nicht ganz so einheitlich und sportlich als Ganzes, wie der vordere Teil es erahnen lässt. Andersrum sprechen die Verkaufszahlen aber für den Wagen. Eine gute Möglichkeit das Heck schöner , einheitlicher und individueller zu gestalten, bieten neue zweifarbige Rückleuchten in Rot und Grau, wobei die Blinker statt Rot auch Grau sind.
Ansonsten ist das Design aber ganz BMW 3er like. Der Wagen wirkt nicht zu plump und auch nicht zu sehr gestreckt, wie es viele andere Modelle nach einen Modellwechsel tun. Er hat eine sportliche, knapp geschnittene Karosserie mit kurzen Überhängen, was ihn dynamisch erscheinen lässt, schon im Stand.
Die Länge beträgt 4,54 m und die Breite beziffert BMW mit 2,01 m, was die Dynamik auch widerspiegelt. Besonders die sportlichen Spiegel (die ein wenig an die M-Spiegel des E 36 erinnern)und die aggressiv gestylte Front mit der großen Niere, dessen Form sich bis in die Stoßstange zieht, vermitteln von außen Sportlichkeit.

Ich füge am Ende dieses Berichtes noch einige Bilder an, damit sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann, denn Aussehen ist ja bekanntlich Geschmackssache und ich will jedem sein eigenes Urteil überlassen.


Innendesign / Interieur
*****************************

Öffnen wir mal die Fahrertür und entern den Fahrerplatz. Der Blick fällt zuerst auf 2 Rundinstrumente (Tacho und Drehzahlmesser) mit kleinen integrierten Anzeigen für den Tankinhalt und die BMW-typische Momentanverbrauchsanzeige. Zwischen den beiden großen Anzeigen sitzt die LED-Anzeige für diverse andere Infos, wie km-Stand, Außentemp., Uhrzeit, Bordcomputerinfos usw.

Das Cockpit gibt es in 2 Ausführungen. Einmal schlicht mit einem „Höcker“ für die oben schon erwähnten Anzeigen und dann noch als Ausführung mit 2 „Höckern“, wobei unter der zweiten Haube der Monitor fürs Navigationssystem befindet. Welches man auch nimmt, das bleibt Geschmackssache des Fahrers.

Die verwendeten Materialien machen einen hochwertigen Eindruck und klappern auch nicht. Man kann von Alublenden, über Wurzelholz fast alles je nach persönlichen Geschmack wählen. Wählt man die V ersion mit Navi, so hat man hinter dem Schaltknauf noch den sogenannten I-Drive-Kontroler, mit dem man viele Menüs einstellen kann, von Radio, Navi, Klimatisierung, usw….

Die Sitze bieten guten Seitenhalt, besonders die Sportsitze mit den verstellbaren Breiten für Rückenlehne und Schenkelauflage. Man kann entweder nur Stoffsitze, Stoff-Leder-Sitze oder Voll-Ledersitze ordern.

Der Innenraum wirkt insgesamt sehr aufgeräumt und modern. Alles in Allem passt er dem Fahrer wie angegossen. Das Raumangebot ist zwar größer als beim Vorgänger, aber auch nicht überdurchschnittlich groß. Da gibt es geräumigere Mittelklassewagen, aber ein BMW war ja noch nie ein Raumwunder und will es nie sein.



Motor / Getriebe
*******************

Öffnen wir mal die Haube und blicken in den Motorraum. Hier sieht es immer sehr ordentlich aus. Es werkeln Motoren, die sämtlichen Fahrern passen dürften. Vom sparsamen 318 d mit einem 4-Zylinder-Diesel mit 122 PS oder 318 i mit dem 129 PS 4-Zylinder-Benziner, bis hin zu dem großen 6-Zylinderdiesel mit 231 PS als 330 d oder den 330 i – Benziner mit 6-Zylinder-Benziner. Insgesamt gibt es 4 Benziner und 3 Diesel zur Auswahl.

Meine Wahl (aufgrund der höheren Fahrleistungen über 15.000 km im Jahr) ist aber der 2,0 Liter große und 163 PS starke 320 d der mit dem 2-Liter-Diesel daherkommt. Der Motor läuft sehr ruhig und dreht kräftig nach oben. Die Fahrleistungen sind fast schon sportlich. In 8,6 Sekunden ist man auf 100 km/h und der Vortrieb endet erst bei 223 km/h. Das sind Werte, die hatten vor 10 Jahren noch Sportmodelle und nun fährt ein „kleiner“ Diesel schon in den Regionen. Der Durst hält sich dabei schön im Hintergrund. Um die 6 bis 7 Liter sind realistisch und bei sportlicher Gangart wirklich wenig. Auch für die Umwelt ist der Wagen nicht schädlich, da er einen Dieselpartikelfilter an Bord hat. Gut für die Natur! Weiterhin erfüllen alle Motoren des 3er BMW die Abgasnorm EU 4.

Der Klang ist zwar nicht mit einem 6-Zylinder-Benziner zu vergleichen, dafür ist es ein Diesel, aber für dieses Arbeitsprinzip klingt er nicht zu knurrig. Er bleibt immer vornehm und schön leise im Hintergrund.

Als Getriebe empfehle ich beim 4 Zylinder – egal ob Benziner oder Diesel das 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Automatik passt besser zu den 6-Zylindern. Trotzdem fahren sich beide leicht und behände. Der Verbrauch ist beim Schalter aber etwas geringer als bei der Automatikversion.


Fahrwerk / Fahrsicheheit / Sicherheit
********************************************

Zum Fahrwerk möchte ich nicht allzuviel sagen. Der Wagen liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße und lässt sich behände um die Kurven treiben. Hierzu trägt das gute Handling sowie die ausgewogene Gewichtsverteilung einen großen Anteil, sowie die ESP-ähnliche Anti-Schleuder-Hilfe, bei BMW auch DSC genannt. Über ABS und Antriebsschlupfhilfe muß man sich heute wohl nicht mehr unterhalten.
Trotzdem ist er nicht zu hart ausgelegt, so dass auch lange Strecken angenehm zu überbrücken sind, ohne durchgeschüttelt zu werden. Wer es sportlich mag, der kann sich aber zusätzlich noch das Sportfahrwerk ordern, dann liegt der Wagen richtig satt auf der Straße.

Bei der Bereifung hat der Kunde die Wahl zwischen 16-Zoll-Rädern als 205-er bis hin zu 255er breiten 18-Zöllern. Alle Reifen sind sogenannte Runflatreifen, also Reifen mit Notlaufeigenschaften, wenn man mal einen Platten haben sollte. Das ist wichtig für die Sicherheit und Fahrbarkeit des Wagens.

Um die Insassen weiter optimal zu schützen sind serienmäßig mehrere Airbags verbaut. Fahrer- und Beifahrerairbag, Seitenairbags und Kopfairbags vorn und hinten durchgehend sind Serie im 3er. Im EuroNCAP-Crashtest erhielt der Bayer sogar die Höchstpunktzahl in Punkto Sicherheit von 5 Sternen. Auch ein gutes Licht trägt zur Sicherheit bei, weshalb der BMW auch mit optionalen Kurvenlicht ausgestattet werden kann in Verbindung mit Bi-Xenon-Scheinwerfern.


Ausstattung
****************

Die Ausstattung des neuen 3er BMW ist wie bei jedem BMW individuell wählbar. Serienmäßig ist das Wichtigste verbaut, ansonsten gibt es nichts was es nicht gibt. Selbst seinen Namen kann der Kunde in der Türgriff machen lassen, wenn er das wünscht. Die Individual-Abteilung macht alles möglich bei BMW, so dass jeder Fahrer seinen Wagen einzigartig machen kann.


Kosten
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Das der 320 d kein Billigangebot ist, weiß wohl jeder. Die Preise beginnen bei rund 30.000 EUR und gehen locker weiter hoch. Allerdings ist ein Mondeo oder Passat nicht billiger und eine C-Klasse toppt den 3er immer. Selbst Japaner oder Franzosen wie der Honda Accord oder Peugeot 407 kosten heutzutage locker 30.000 EUR und mehr.
Eins muß man BMW aber zu Gute halten. Die Versicherungseinstufungen sind recht moderat ausgefallen und der Unterhalt kostet auch nicht viel, was selten jemand glaubt, der noch nie einen BMW hatte. Dafür ist der Service in der Regel bei BMW aber excelent.


Fazit
********

Der BMW 320 d ist ein sportlicher aber sparsamer Diesel, den ich jedem umweltbewussten und fahrorientierten Fahrer empfehlen kann. Ich sage nur…Freude am Fahren (und Sparen).



In diesem Sinne, schöne Grüße, Roger (31.01.2006)

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Hallo liebe Yopi-Freunde !



Heute möchte ich mal wieder einen Bericht zu meinem Lieblingsthema schreiben – Autos! Und da ich – wie der aufmerksame Yopiberichteleser vielleicht schon bemerkt hat – ein Fan der weißblauen Marke aus Bayern bin, so handelt mein heutiger Bericht auch mal wieder von einem Wagen aus der bayerischen Edelschmiede. Hierbei geht es speziell um das neue Modell des 3er BMW (werksintern E 90 genannt), nämlich um den 3er touring in der Dieselversion als 320 d.





Vorwort

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Der Grund dieses Berichtes ist, dass mein Vater im Moment nach einem Ersatz für seinen jetzigen BMW 320d – aber in der Vorgängerversion als E 46 – Ausschau hält. Mit diesem Wagen ist er bereits seit etwa 140.000 km und 6 Jahren überaus zufrieden. Warum also nicht mal das Nachfolgemodell testen für ein Wochenende. Und genau dies tat er jetzt gerade. Und da auch ich dabei nicht fehlen durfte, nahmen wir den Wagen genauer unter die Lupe, denn er ist schon eine kleine Summe wert, aber dazu später.





Außendesign / Exterieur

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Von außen wirkt der neue 3er touring elegant und sportlich zugleich. Alle Proportionen stimmen. So hat der Wagen von vorn gesehen eine schöne lange, leicht ansteigende Haube, ein nach hinten leicht ansteigendes Seitenprofil, wobei die Dachform widerum langsam abfällt und das Ganze in einem eleganten Heck endet. Im hinteren Seitenfenster findet man den BMW-typischen Hofmeisterknick wieder. Vorn findet man einen Grill, der sich bis in die Stoßstange zieht und die Scheinwerfer ziehen sich seitlich spitz zulaufend in die Kotflügel hinein. Dadurch strahlt der Wagen eine dynamische Erscheinung aus, die sich durch die weiterverlaufenden Fugen und Kanten bis ins Heck durchzieht.

Alle wichtigen äußeren Teile sind voll in Wagenfarbe lackiert, wie zum Beispiel die Stoßstangen, Seitenschweller, Außenspiegel, Dachkantenspoieler und Heckschürze. Wer möchte, kann auch die Türgriffe mit lackieren lassen und für absolute Individualisten bietet die „Individual-Abteilung“ auch an den Namen einzugravieren. Das klingt scherzhaft, aber bei der Individual-Abteilung wird jeder Wunsch umgesetzt, gegen das entsprechende Kleingeld versteht sich natürlich.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der neue Touring etwas gewachsen. Er misst nun 4,52 Meter in der Länge und 2,01 Meter in der Breite, was vor allem den Passagieren zugute kommt.





Innendesign / Interieur

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Gehen wir ins Innere des Wagens und lassen unsere Blicke kreisen. Man spürt ein angenehmes Raumgefühl, ohne das der Wagen eng oder weit wirkt. Irgendwie sitzt das Ganze wie ein Maßanzug. Grund dazu tragen wahrscheinlich die guten Sitze, die schönen Seitenhalt bieten, besonders in der Sportausstattung. Das Armaturenbrett gibt es in 2 Ausführungen. Einmal in gewohnter Konfiguration mit einer „Hutze“ unter der Tacho und Drehzahlmesser lauern und einmal in der Ausführung mit 2 „Hutzen“. Hier liegt unter der zweiten Hutze der Monitor fürs I-Drive-Bediensystem. Dieses bekommt allerdings nur, wer das Navigationsgerät mit bestellt. Beide Versionen wirken vom Material her hochwertig, wenngleich die Navi-Ausführung mir persönlich besser gefällt. Die verbauten Knöpfe sind ergonomisch gut angebracht, so dass sie den Fahrer so wenig wie möglich ablenken, und der sich voll auf die Straße konzentrieren kann. Die Anzahl der Knöpfe wurde auf das Wesentliche reduziert. Sehr edel wirkte unser „Testwagen“ mit dem verbauten Leder in Cremefarbe. Allerdings möchte ich diese Farbe nicht für den Alltag haben, da ist es mir zu schmutzempfindlich. Dann lieber die Sitze in dunkler Farbe oder in der Stoff-Leder-Kombination, die ebenfalls sehr gut ausschaut.

Die Haptik des Wagens bzw. der Materialien kann man als gut bezeichnen. Kein lästiger Plastikgeruch und keine Knarzgeräusche, ebenfalls fäßt sich alles sehr schön an.



Den Kofferraum kann man durch 2 Möglichkeiten erreichen. Zum einen in altbekannter Form durch öffnen der Heckklappe und zum anderen durch öffnen der separaten Heckscheibe. Das macht sich bei kleinen Sachen sehr gut, wenn man nicht die große Luke öffnen will. Im Heck gab es viele Ablage und Verzurrmöglichkeiten für das Gepäck.



Durch das angesprochene I-Drive-Bediensystem (in der Version mit 2 Hutzen) lassen sich mehrere Dinge steuern und kontrollieren. So zum Beispiel das Radio, die Klimaanlage, das Navigationsgerät, das Autotelefon und der Bordcomputer. Nach kurzer Eingewöhnung gelingt es aber fast intuitiv.

Der Schaltknauf ist klein und knuffig und liegt gut in der Hand. Hinter dem Schalthebel befindet sich der sogenannte I-Drive-Controler mit dem man sich durch die unzähligen vorher genannten Menüs klicken kann.



Vom Platz her bietet der neue 3er bedeutend mehr als das Vorgängermodell E46. Man fühlt sich insgesamt luftiger, wenngleich auch nicht vergleichbar mit Lademeistern a la VW Passat Variant oder Opel Vectra Caravan um nur 2 seiner großvolumigen Konkurenten zu nennen. Vielmehr will sich der 3er touring mit Wagen vom Schlage eines C-Klasse T-Modells von Mercedes, dem Avant von Audi oder dem Volvo V50 messen. Diese alle sind keine Lademeister sondern eher auf Livestyle ausgelegt.





Motor / Getriebe

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Öffnen wir die Haube und werfen einen Blick in den Motorraum. Unter der Haube sieht ersteinmal alles sehr ordentlich verpackt und aufgeräumt aus. Der 4-Zylinder-Diesel ist gut gedämmt verpackt. Nach dem Starten nagelt er zwar ein wenig aber das verfliegt sehr schnell und im Innern bekommt man eh kaum was mit von der Arbeitsweise des Motors, bzw. was man gerade das durch den Auspuff jagt – Benzin oder Diesel. Der Motor des 320d leistet aus 1.995 ccm satte 163 PS, was für ordentliche Fahrleistungen sorgt. Er erreicht eine Spitze von 223 km/h und beschleunigt in nur 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das sind Werte, die konnten vor 10 Jahren keine Diesel der 2 Liter Klasse. Testen konnte ich die Höchstgeschwindigkeit nicht, weil der Wagen, den wir hatten erst 1.200 km auf der Uhr hatte, aber der Durchzug war schon sehr agil. Der Verbrauch pendelte sich bei etwa 6 Litern ein, was angesichts der Leistung voll in Ordnung geht. Auch für die Umwelt tat der Motor was, denn er war mit einem Partikelfilter ausgestattet.



Als Getriebe war das normale 6-Gang-Schaltgetriebe verbaut, was ich auch empfehlen würde. Zum einen ist der Wagen damit agiler und zum anderen ist der Verbrauch auch etwas geringer. Es passt einfach besser zur Motorencharakteristik. Zu einem großen 6-Zylinder-Motor kann ich allerdings zu dem Automatikgetriebe raten, aber in unsrerem Fall mit dem „kleinen“ Dieselmotor passte das Schaltgetriebe besser. Die Gangwechsel klappten sehr gut und schnell ohne zu hakeln.





Fahrwerk / Fahrsicheheit / Sicherheit

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Zum Fahrwerk muß ich wohl nicht allzu viel sagen. Der Wagen liegt sehr gut auf der Straße. Hierzu trägt das gute Handling sowie die ausgewogene Gewichtsverteilung einen großen Anteil, sowie die ESP-ähnliche anti-Schleuder-Hilfe, bei BMW auch DSC genannt. Über ABS und Antriebsschlupfhilfe muß man sich heute wohl nicht mehr unterhalten.

Um die Insassen weiter optimal zu schützen sind serienmäßig 6 Airbags verbaut. Im EuroNCAP-Crashtest erhielt der Bayer sogar die Höchstpunktzahl in Punkto Sicherheit von 5 Sternen. Auch ein gutes Licht trägt zur Sicherheit bei, weshalb der BMW auch mit optionalen Kurvenlicht ausgestattet werden kann in Verbindung mit Bi-Xenon-Scheinwerfern.





Ausstattung

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Die Ausstattung des getesteten Wagens war auf einem gehobenen Niveau. Er hatte eigentlich alles schöne an Bord, was die Fahrt versüßen kann, wie Ledersitze mit Sitzheizung, Multifunktionslenkrad, CD-Radio, Navi, Regensensor, automatisch abblendende Außen- und Innenspiegel, Telefon, Wurzelholzlook usw. und so fort. Leider schlug sich alles aber auch in den Kosten nieder, womit wir schon beim nächsten Punkt wären.





Kosten

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Der 320d touring in der Grundausstattung, die eigentlich schon ausreichend ausgestatttet ist, kostet schon32.600 EUR. Mit den vorgenannten Extras kann man den Preis auch schnell auf über 40.000 EUR treiben. Wäre diese Hürde nicht, hätte ich schon meinen nächsten Wagen, denn im Unterhalt ist er wieder günstig. So liegt die Versicherungseinstufung in günstigen Klssen und die Steuer kostet auch nicht viel, weil der Wagen nur 2 Liter hat. Zudem ist er sparsam im Verbrauch.





Fazit

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Der 320d touring ist ein gelungenes Stück bayerische Automobiltechnik, die schnell den Fahrer von ihren Qualitäten überzeugen kann. Mich hat der Wagen überzeugt und meinen Vater noch mehr. Dieser wird sich den Wagen nämlich in ähnlicher Konfiguration bestellen, wie der von uns hier getestete Wagen und seinen geliebten „alten“ Dreier dafür in Zahlung geben. Ich werde meinen E46 leider noch ein Weilchen fahren müssen, aber 100.000 km sind ja nicht viel.





In diesem Sinne, liebe Grüße…Dany (24.10.05)



================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

Hallo liebe Yopi-Freunde !

Heute möchte ich mal wieder einen kleinen Bericht zu meinem Lieblingsthema abliefern – und zwar Autos! Und da ich – wie der eine oder andere aufmerksame Yopiberichteleser vielleicht schon bemerkt hat – ein Fan der weißblauen Marke aus München bin, so handelt mein heutiger Bericht auch wieder von einem Wagen aus der bayerischen Edelschmiede. Hierbei geht es speziell um den BMW 320d in der neuesten Version, als Limosine mit 163 PS.


Vorwort
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Der Grund, warum ich gerade über dieses Modell schreibe, ist, dass ich schon das Vorgängermodell E46 mit 136 PS habe und auch schon den Neuen des öfteren fahren konnte (in fast allen Motorvarianten), doch mir, als Fahrer mit rund 30.000 km pro Jahr dieser Wagen als am geeignetsten erscheint, auch wenn mir ein Sechszylinder-Benziner vom Sound her lieber wäre.


Außendesign / Exterieur
******************************

Das neue 3er Außendesign spaltet öfter mal die Geschmäcker der Betrachtenden. Besonders das Heck wirkt nicht ganz so einheitlich und sportlich als Ganzes, wie der vordere Teil es erahnen lässt. Andersrum sprechen die Verkaufszahlen aber für den Wagen. Eine gute Möglichkeit das Heck schöner , einheitlicher und individueller zu gestalten, bieten neue zweifarbige Rückleuchten in Rot und Grau, wobei die Blinker statt Rot auch Grau sind.
Ansonsten ist das Design aber ganz BMW 3er like. Der Wagen wirkt nicht zu plump und auch nicht zu sehr gestreckt, wie es viele andere Modelle nach einen Modellwechsel tun. Er hat eine sportliche, knapp geschnittene Karosserie mit kurzen Überhängen, was ihn dynamisch erscheinen lässt, schon im Stand.
Die Länge beträgt 4,54 m und die Breite beziffert BMW mit 2,01 m, was die Dynamik auch widerspiegelt. Besonders die sportlichen Spiegel (die ein wenig an die M-Spiegel des E 36 erinnern)und die aggressiv gestylte Front mit der großen Niere, dessen Form sich bis in die Stoßstange zieht, vermitteln von außen Sportlichkeit.

Ich füge am Ende dieses Berichtes noch einige Bilder an, damit sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann, denn Aussehen ist ja bekanntlich Geschmackssache und ich will jedem sein eigenes Urteil überlassen.


Innendesign / Interieur
*****************************

Öffnen wir mal die Fahrertür und entern den Fahrerplatz. Der Blick fällt zuerst auf 2 Rundinstrumente (Tacho und Drehzahlmesser) mit kleinen integrierten Anzeigen für den Tankinhalt und die BMW-typische Momentanverbrauchsanzeige. Zwischen den beiden großen Anzeigen sitzt die LED-Anzeige für diverse andere Infos, wie km-Stand, Außentemp., Uhrzeit, Bordcomputerinfos usw.

Das Cockpit gibt es in 2 Ausführungen. Einmal schlicht mit einem „Höcker“ für die oben schon erwähnten Anzeigen und dann noch als Ausführung mit 2 „Höckern“, wobei unter der zweiten Haube der Monitor fürs Navigationssystem befindet. Welches man auch nimmt, das bleibt Geschmackssache des Fahrers.

Die verwendeten Materialien machen einen hochwertigen Eindruck und klappern auch nicht. Man kann von Alublenden, über Wurzelholz fast alles je nach persönlichen Geschmack wählen. Wählt man die V ersion mit Navi, so hat man hinter dem Schaltknauf noch den sogenannten I-Drive-Kontroler, mit dem man viele Menüs einstellen kann, von Radio, Navi, Klimatisierung, usw….

Die Sitze bieten guten Seitenhalt, besonders die Sportsitze mit den verstellbaren Breiten für Rückenlehne und Schenkelauflage. Man kann entweder nur Stoffsitze, Stoff-Leder-Sitze oder Voll-Ledersitze ordern.

Der Innenraum wirkt insgesamt sehr aufgeräumt und modern. Alles in Allem passt er dem Fahrer wie angegossen. Das Raumangebot ist zwar größer als beim Vorgänger, aber auch nicht überdurchschnittlich groß. Da gibt es geräumigere Mittelklassewagen, aber ein BMW war ja noch nie ein Raumwunder und will es nie sein.



Motor / Getriebe
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Öffnen wir mal die Haube und blicken in den Motorraum. Hier sieht es immer sehr ordentlich aus. Es werkeln Motoren, die sämtlichen Fahrern passen dürften. Vom sparsamen 318 d mit einem 4-Zylinder-Diesel mit 122 PS oder 318 i mit dem 129 PS 4-Zylinder-Benziner, bis hin zu dem großen 6-Zylinderdiesel mit 231 PS als 330 d oder den 330 i – Benziner mit 6-Zylinder-Benziner. Insgesamt gibt es 4 Benziner und 3 Diesel zur Auswahl.

Meine Wahl (aufgrund der höheren Fahrleistungen über 15.000 km im Jahr) ist aber der 2,0 Liter große und 163 PS starke 320 d der mit dem 2-Liter-Diesel daherkommt. Der Motor läuft sehr ruhig und dreht kräftig nach oben. Die Fahrleistungen sind fast schon sportlich. In 8,6 Sekunden ist man auf 100 km/h und der Vortrieb endet erst bei 223 km/h. Das sind Werte, die hatten vor 10 Jahren noch Sportmodelle und nun fährt ein „kleiner“ Diesel schon in den Regionen. Der Durst hält sich dabei schön im Hintergrund. Um die 6 bis 7 Liter sind realistisch und bei sportlicher Gangart wirklich wenig. Auch für die Umwelt ist der Wagen nicht schädlich, da er einen Dieselpartikelfilter an Bord hat. Gut für die Natur! Weiterhin erfüllen alle Motoren des 3er BMW die Abgasnorm EU 4.

Der Klang ist zwar nicht mit einem 6-Zylinder-Benziner zu vergleichen, dafür ist es ein Diesel, aber für dieses Arbeitsprinzip klingt er nicht zu knurrig. Er bleibt immer vornehm und schön leise im Hintergrund.

Als Getriebe empfehle ich beim 4 Zylinder – egal ob Benziner oder Diesel das 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Automatik passt besser zu den 6-Zylindern. Trotzdem fahren sich beide leicht und behände. Der Verbrauch ist beim Schalter aber etwas geringer als bei der Automatikversion.


Fahrwerk / Fahrsicheheit / Sicherheit
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Zum Fahrwerk möchte ich nicht allzuviel sagen. Der Wagen liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße und lässt sich behände um die Kurven treiben. Hierzu trägt das gute Handling sowie die ausgewogene Gewichtsverteilung einen großen Anteil, sowie die ESP-ähnliche Anti-Schleuder-Hilfe, bei BMW auch DSC genannt. Über ABS und Antriebsschlupfhilfe muß man sich heute wohl nicht mehr unterhalten.
Trotzdem ist er nicht zu hart ausgelegt, so dass auch lange Strecken angenehm zu überbrücken sind, ohne durchgeschüttelt zu werden. Wer es sportlich mag, der kann sich aber zusätzlich noch das Sportfahrwerk ordern, dann liegt der Wagen richtig satt auf der Straße.

Bei der Bereifung hat der Kunde die Wahl zwischen 16-Zoll-Rädern als 205-er bis hin zu 255er breiten 18-Zöllern. Alle Reifen sind sogenannte Runflatreifen, also Reifen mit Notlaufeigenschaften, wenn man mal einen Platten haben sollte. Das ist wichtig für die Sicherheit und Fahrbarkeit des Wagens.

Um die Insassen weiter optimal zu schützen sind serienmäßig mehrere Airbags verbaut. Fahrer- und Beifahrerairbag, Seitenairbags und Kopfairbags vorn und hinten durchgehend sind Serie im 3er. Im EuroNCAP-Crashtest erhielt der Bayer sogar die Höchstpunktzahl in Punkto Sicherheit von 5 Sternen. Auch ein gutes Licht trägt zur Sicherheit bei, weshalb der BMW auch mit optionalen Kurvenlicht ausgestattet werden kann in Verbindung mit Bi-Xenon-Scheinwerfern.


Ausstattung
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Die Ausstattung des neuen 3er BMW ist wie bei jedem BMW individuell wählbar. Serienmäßig ist das Wichtigste verbaut, ansonsten gibt es nichts was es nicht gibt. Selbst seinen Namen kann der Kunde in der Türgriff machen lassen, wenn er das wünscht. Die Individual-Abteilung macht alles möglich bei BMW, so dass jeder Fahrer seinen Wagen einzigartig machen kann.


Kosten
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Das der 320 d kein Billigangebot ist, weiß wohl jeder. Die Preise beginnen bei rund 30.000 EUR und gehen locker weiter hoch. Allerdings ist ein Mondeo oder Passat nicht billiger und eine C-Klasse toppt den 3er immer. Selbst Japaner oder Franzosen wie der Honda Accord oder Peugeot 407 kosten heutzutage locker 30.000 EUR und mehr.
Eins muß man BMW aber zu Gute halten. Die Versicherungseinstufungen sind recht moderat ausgefallen und der Unterhalt kostet auch nicht viel, was selten jemand glaubt, der noch nie einen BMW hatte. Dafür ist der Service in der Regel bei BMW aber excelent.


Fazit
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Der BMW 320 d ist ein sportlicher aber sparsamer Diesel, den ich jedem umweltbewussten und fahrorientierten Fahrer empfehlen kann. Ich sage nur…Freude am Fahren (und Sparen).



In diesem Sinne, schöne Grüße, Roger (31.01.2006)

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Hallo liebe Yopi-Freunde !



Heute möchte ich mal wieder einen Bericht zu meinem Lieblingsthema schreiben – Autos! Und da ich – wie der aufmerksame Yopiberichteleser vielleicht schon bemerkt hat – ein Fan der weißblauen Marke aus Bayern bin, so handelt mein heutiger Bericht auch mal wieder von einem Wagen aus der bayerischen Edelschmiede. Hierbei geht es speziell um das neue Modell des 3er BMW (werksintern E 90 genannt), nämlich um den 3er touring in der Dieselversion als 320 d.





Vorwort

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Der Grund dieses Berichtes ist, dass mein Vater im Moment nach einem Ersatz für seinen jetzigen BMW 320d – aber in der Vorgängerversion als E 46 – Ausschau hält. Mit diesem Wagen ist er bereits seit etwa 140.000 km und 6 Jahren überaus zufrieden. Warum also nicht mal das Nachfolgemodell testen für ein Wochenende. Und genau dies tat er jetzt gerade. Und da auch ich dabei nicht fehlen durfte, nahmen wir den Wagen genauer unter die Lupe, denn er ist schon eine kleine Summe wert, aber dazu später.





Außendesign / Exterieur

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Von außen wirkt der neue 3er touring elegant und sportlich zugleich. Alle Proportionen stimmen. So hat der Wagen von vorn gesehen eine schöne lange, leicht ansteigende Haube, ein nach hinten leicht ansteigendes Seitenprofil, wobei die Dachform widerum langsam abfällt und das Ganze in einem eleganten Heck endet. Im hinteren Seitenfenster findet man den BMW-typischen Hofmeisterknick wieder. Vorn findet man einen Grill, der sich bis in die Stoßstange zieht und die Scheinwerfer ziehen sich seitlich spitz zulaufend in die Kotflügel hinein. Dadurch strahlt der Wagen eine dynamische Erscheinung aus, die sich durch die weiterverlaufenden Fugen und Kanten bis ins Heck durchzieht.

Alle wichtigen äußeren Teile sind voll in Wagenfarbe lackiert, wie zum Beispiel die Stoßstangen, Seitenschweller, Außenspiegel, Dachkantenspoieler und Heckschürze. Wer möchte, kann auch die Türgriffe mit lackieren lassen und für absolute Individualisten bietet die „Individual-Abteilung“ auch an den Namen einzugravieren. Das klingt scherzhaft, aber bei der Individual-Abteilung wird jeder Wunsch umgesetzt, gegen das entsprechende Kleingeld versteht sich natürlich.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der neue Touring etwas gewachsen. Er misst nun 4,52 Meter in der Länge und 2,01 Meter in der Breite, was vor allem den Passagieren zugute kommt.





Innendesign / Interieur

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Gehen wir ins Innere des Wagens und lassen unsere Blicke kreisen. Man spürt ein angenehmes Raumgefühl, ohne das der Wagen eng oder weit wirkt. Irgendwie sitzt das Ganze wie ein Maßanzug. Grund dazu tragen wahrscheinlich die guten Sitze, die schönen Seitenhalt bieten, besonders in der Sportausstattung. Das Armaturenbrett gibt es in 2 Ausführungen. Einmal in gewohnter Konfiguration mit einer „Hutze“ unter der Tacho und Drehzahlmesser lauern und einmal in der Ausführung mit 2 „Hutzen“. Hier liegt unter der zweiten Hutze der Monitor fürs I-Drive-Bediensystem. Dieses bekommt allerdings nur, wer das Navigationsgerät mit bestellt. Beide Versionen wirken vom Material her hochwertig, wenngleich die Navi-Ausführung mir persönlich besser gefällt. Die verbauten Knöpfe sind ergonomisch gut angebracht, so dass sie den Fahrer so wenig wie möglich ablenken, und der sich voll auf die Straße konzentrieren kann. Die Anzahl der Knöpfe wurde auf das Wesentliche reduziert. Sehr edel wirkte unser „Testwagen“ mit dem verbauten Leder in Cremefarbe. Allerdings möchte ich diese Farbe nicht für den Alltag haben, da ist es mir zu schmutzempfindlich. Dann lieber die Sitze in dunkler Farbe oder in der Stoff-Leder-Kombination, die ebenfalls sehr gut ausschaut.

Die Haptik des Wagens bzw. der Materialien kann man als gut bezeichnen. Kein lästiger Plastikgeruch und keine Knarzgeräusche, ebenfalls fäßt sich alles sehr schön an.



Den Kofferraum kann man durch 2 Möglichkeiten erreichen. Zum einen in altbekannter Form durch öffnen der Heckklappe und zum anderen durch öffnen der separaten Heckscheibe. Das macht sich bei kleinen Sachen sehr gut, wenn man nicht die große Luke öffnen will. Im Heck gab es viele Ablage und Verzurrmöglichkeiten für das Gepäck.



Durch das angesprochene I-Drive-Bediensystem (in der Version mit 2 Hutzen) lassen sich mehrere Dinge steuern und kontrollieren. So zum Beispiel das Radio, die Klimaanlage, das Navigationsgerät, das Autotelefon und der Bordcomputer. Nach kurzer Eingewöhnung gelingt es aber fast intuitiv.

Der Schaltknauf ist klein und knuffig und liegt gut in der Hand. Hinter dem Schalthebel befindet sich der sogenannte I-Drive-Controler mit dem man sich durch die unzähligen vorher genannten Menüs klicken kann.



Vom Platz her bietet der neue 3er bedeutend mehr als das Vorgängermodell E46. Man fühlt sich insgesamt luftiger, wenngleich auch nicht vergleichbar mit Lademeistern a la VW Passat Variant oder Opel Vectra Caravan um nur 2 seiner großvolumigen Konkurenten zu nennen. Vielmehr will sich der 3er touring mit Wagen vom Schlage eines C-Klasse T-Modells von Mercedes, dem Avant von Audi oder dem Volvo V50 messen. Diese alle sind keine Lademeister sondern eher auf Livestyle ausgelegt.





Motor / Getriebe

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Öffnen wir die Haube und werfen einen Blick in den Motorraum. Unter der Haube sieht ersteinmal alles sehr ordentlich verpackt und aufgeräumt aus. Der 4-Zylinder-Diesel ist gut gedämmt verpackt. Nach dem Starten nagelt er zwar ein wenig aber das verfliegt sehr schnell und im Innern bekommt man eh kaum was mit von der Arbeitsweise des Motors, bzw. was man gerade das durch den Auspuff jagt – Benzin oder Diesel. Der Motor des 320d leistet aus 1.995 ccm satte 163 PS, was für ordentliche Fahrleistungen sorgt. Er erreicht eine Spitze von 223 km/h und beschleunigt in nur 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das sind Werte, die konnten vor 10 Jahren keine Diesel der 2 Liter Klasse. Testen konnte ich die Höchstgeschwindigkeit nicht, weil der Wagen, den wir hatten erst 1.200 km auf der Uhr hatte, aber der Durchzug war schon sehr agil. Der Verbrauch pendelte sich bei etwa 6 Litern ein, was angesichts der Leistung voll in Ordnung geht. Auch für die Umwelt tat der Motor was, denn er war mit einem Partikelfilter ausgestattet.



Als Getriebe war das normale 6-Gang-Schaltgetriebe verbaut, was ich auch empfehlen würde. Zum einen ist der Wagen damit agiler und zum anderen ist der Verbrauch auch etwas geringer. Es passt einfach besser zur Motorencharakteristik. Zu einem großen 6-Zylinder-Motor kann ich allerdings zu dem Automatikgetriebe raten, aber in unsrerem Fall mit dem „kleinen“ Dieselmotor passte das Schaltgetriebe besser. Die Gangwechsel klappten sehr gut und schnell ohne zu hakeln.





Fahrwerk / Fahrsicheheit / Sicherheit

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Zum Fahrwerk muß ich wohl nicht allzu viel sagen. Der Wagen liegt sehr gut auf der Straße. Hierzu trägt das gute Handling sowie die ausgewogene Gewichtsverteilung einen großen Anteil, sowie die ESP-ähnliche anti-Schleuder-Hilfe, bei BMW auch DSC genannt. Über ABS und Antriebsschlupfhilfe muß man sich heute wohl nicht mehr unterhalten.

Um die Insassen weiter optimal zu schützen sind serienmäßig 6 Airbags verbaut. Im EuroNCAP-Crashtest erhielt der Bayer sogar die Höchstpunktzahl in Punkto Sicherheit von 5 Sternen. Auch ein gutes Licht trägt zur Sicherheit bei, weshalb der BMW auch mit optionalen Kurvenlicht ausgestattet werden kann in Verbindung mit Bi-Xenon-Scheinwerfern.





Ausstattung

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Die Ausstattung des getesteten Wagens war auf einem gehobenen Niveau. Er hatte eigentlich alles schöne an Bord, was die Fahrt versüßen kann, wie Ledersitze mit Sitzheizung, Multifunktionslenkrad, CD-Radio, Navi, Regensensor, automatisch abblendende Außen- und Innenspiegel, Telefon, Wurzelholzlook usw. und so fort. Leider schlug sich alles aber auch in den Kosten nieder, womit wir schon beim nächsten Punkt wären.





Kosten

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Der 320d touring in der Grundausstattung, die eigentlich schon ausreichend ausgestatttet ist, kostet schon32.600 EUR. Mit den vorgenannten Extras kann man den Preis auch schnell auf über 40.000 EUR treiben. Wäre diese Hürde nicht, hätte ich schon meinen nächsten Wagen, denn im Unterhalt ist er wieder günstig. So liegt die Versicherungseinstufung in günstigen Klssen und die Steuer kostet auch nicht viel, weil der Wagen nur 2 Liter hat. Zudem ist er sparsam im Verbrauch.





Fazit

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Der 320d touring ist ein gelungenes Stück bayerische Automobiltechnik, die schnell den Fahrer von ihren Qualitäten überzeugen kann. Mich hat der Wagen überzeugt und meinen Vater noch mehr. Dieser wird sich den Wagen nämlich in ähnlicher Konfiguration bestellen, wie der von uns hier getestete Wagen und seinen geliebten „alten“ Dreier dafür in Zahlung geben. Ich werde meinen E46 leider noch ein Weilchen fahren müssen, aber 100.000 km sind ja nicht viel.





In diesem Sinne, liebe Grüße…Dany (24.10.05)



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Endlich erwachsen, das habe ich auch einmal vom Vorgänger der aktuellen Dreierserie (E90/E91/E92/E93) behauptet - und BMW hat bewiesen das es noch einmal eine Spur "erwachsener" geht.

Gelich vorneweg: Als Baujahr ist 2003 angegeben - aufgrund der Beschänkheit von Yopi - in Wirklichkeit ist er Baujahr 2007. (Vielleicht liegt es auch an meiner Beschtränktheit und ich habe die richtige Kategorie nicht gefunden)

Das Familien Budget lies die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges zu und da meine Fahrleistung nicht gerade gering ist, sollte es schon etwas solides sein. Also die lokalen Händler der verschiedensten Marken abgegrast um dann doch bei BMW hängenzubleiben. Erst sollte es ein fünfer werden - da dieser aber weder meiner Frau noch mir gefällt, wurde es halt ein Dreier - genauer gesagt ein 330d und den als Touring (auf Deutsch: Kombi).

Nun bin ich kein Raser, aber ich möchte mir beim Überholen vor allem auf der Landstraße keine Gedanken machen müssen ob ich vorbei komme oder nicht. Also drufte es bei der Leistung "ein bisserl mehr" sein - wenn sich der Verbrauch in Grenzen hält.

Der 330d verfügt über einen 231 Ps starken Reihensechszylinder Dieselmotor mit drei Litern Hubraum, vier Ventilen pro Zylinder und Common Rail Einspritzung. Das maximale Drehmoment von 500Nm für einen drei Liter Diesel war vor wenigen Jahren noch "der absolute Hammer" - heute bieten Mercedes und Audi vergleichbare Werte.

Fahreindrücke
Der Motor des 330d sorgt dafür das sich der Fahrer niemals Gedanken über zu wenig Kraft an der Antriebswelle machen muss. Schon aus dem Drehzahlkeller bietet der Motor Kraft. In der Ebene kann der Fahrer ohne Gas zu geben Anfahren und hochschalten - geht bis in den vierten der sechs Gänge - ohne das Gaspedal auch nur zu berühren. Freilich, niemand fährt so, aber es ist schon interressant das der Motor im Leerlauf genug kraft hat das Fahrzeug noch im 4. Gang zu bewegen ohne zu rucken.

Wer mit manueller Schaltung fährt und anderen Verkehrsteilnehmen nichts beweisen muss, der kann diese Fahrzeug bequem im Stadtverkehr bewegen ohne einmal über 1500 Umdrehungen zu kommen. Wer aber meint sich beweisen zu müssen - ab 1000 zieht er durch, ab 1500 kommt er zur Sache und ab 2000 Umdrehungen setzt ein Schub ein, der bis weit über 3500 Umdrehungen anhält. Das serienmässige Sechsganggetriebe setzt die Kraft des Motors sehr gut um. Man hat nie das Gefühl im falschen Gang zu sein. Der Motor läuft absolut mustergültig, ist fein dosierbar und kraftvoll in allen Lebenslagen.

Die Geräuschkulisse ist sehr dezent, als Diesel nur im Leerlauf erkennbar. Bei höheren Drehzahlen wird der Motor allerdings durchaus laut und ist dann auch ein wenig aufdringlich.

Doch wie sieht es mit dem Verbrauch aus? Nun, wer die Pferde abruft, sollte genügent Futter bereit halten. Wer sich im Zaum hält, kann im 330d einen für seine Verhältnisse genügsamen Partner sein eigen Nennen. Zwischen 5 und 9 Litern ist alles drin. Bei normaler defensiven Fahrweise mit max 160 km/h auf der AB hat man die sechs vor dem Komma.

Wärend der Verbrauch absolut in Ordnung geht, trifft dies für den Reifenverschleiss nicht mehr zu. Auch bei relaxter Fahrweise zeigt der 330d einen in meinen Augen inakzeptabel hohen Reifenverschleiß auf der Antriebsachse. Zum Vergleich: Bei meiner Fahrweise hielten auf meinem 320d die Reifen rund 80.000 km bei regelmässigem Wechsel. Nach meiner Hochrechnung darf mich mein Reifendealer nach 45.000 - 50.000 km begrüßen - und das bei passiver Fahrweise.

Auch nicht in Ordnung geht das Gewicht des Fahrzeuges. Nun bewirbt BMW den Motor als extremen Leichtbau mit Magnesium-Aluminium-Motorblock - wie ich dann aber lt. Waage auf ein Gewicht eines mittelmässig ausgestatteten Fahrzeuges (einzig schweres Aussstattungsmerkmal ist die Lederausstattung) iklusive Fahrer (so wird gemessen) auf 1790 kg (!) komme ist mir dann doch etwas Schleierhaft. Dieses Übergewicht drückt auf das Temprament und die guten Fahrleistungen werden durch den Einsatz von entsprechend viel Kraft erreicht....langsam begreife ich was den Gummi meiner Reifen so schnell schwinden läßt.

Wie sieht es nun mit dem Fahrzeug selbst aus - unbhängig vom Motor? Nunja, vieles wurde gegenüber dem Vorgänger verbessert - einiges leider auch verschlimmbessert - fangen wir mit letztem an:

Der Vorgänger (E46) hatte praktischerweise Schutzleisten an den Türen und den Stoßfängern, die dem E9x fehlen. Einparken auf Kontakt sollte man also lieber bleiben lassen - vor allem deshalb weil der Lack extrem empfindlich ist. Dazu kommt das die Karosserie extrem empfindlich für kleine Dellen ist - noch nie zuvor hat bei einem meiner Autor eine simple Walnuss von einem Baum fallend ausgereicht um eine Delle zu verursachen...

Ein Scheibenwischerautomatik ist eine praktische Geschichte - nur eine Kontrollleuchte ob diese eingeschaltet ist oder nicht würde das Ganze noch praktischer machen. Gibt es auch - dummerweise ist sie sobald man vom potthäßlichen (Tschuldigung) Serienlenkrad Abstand nimmt von keiner Fahrerposition aus einsehbar, weil sie durch den Lenkradkranz verdeckt wird.

Schön ist auch im Herbst das sich kein Laub mehr auf der Windschutzscheibe ansammelt - das findet man dann geschlossen als erster Entwurf eines Misthaufens in den beiden Abläufen der Frontscheibe, die nur zu erreichen sind wenn man die Motorhaube öffnet.

Das Seriengestühl der aktuellen Dreiers gehört zu den unbequemsten Sitzmöbeln die ich kenne - da hätte ich von einem selbsternannten Premiumhersteller schon etwas mehr erwartet. Selbiges gilt auch für das serienmässige Soundsystem.

Nahdem jetzt aber genug gelabert wurde - hier eine Kurzbewertung:

Motor:
Kräftiger Sechszylinder mit sehr guter Laufruhe bei niedrigen Drehzahlen, angemessenere Verbrauch, für einen diesel weites nutzbares Drehzahlband

Getriebe:
Gut abgestuftes Sechsganggetriebe.

Fahrwerk:
Liegt es an den RFT-Reifen...das Fahrwerk ist gut, es ginge aber besser. Vor allem der Touring mag Kurven nicht so gerne wie die Limousine. Sportlich straf, aber Vollbeladen kommt es schon einmal an seine Grenzen - das war beim Vorgänger besser.

Karrosserie:
Ich vermisse die Schutzleisten, kratzempfindlicher Lack, Dellenempfindlichkeit

Bremsen:
So wie es sein muss: Kräftig, kein Fading und fein dosierbar.

Fahrleistungen:
0 auf hundert in knapp über 7 Sekunden, Spitze 250 km/h (abgeregelt), 251km/h (offen). Da braucht wohl keiner meckern.

Verbrauch:
Unter 5 Litern geht nix, 6 ist die Regel, 7 und mehr bei eher sportlicher Fahrweise. Im Schnitt ein Liter mehr als mein alter 320d.

Platzangebot:
Platz im dreier - ein Widerspruch? Ja, noch immer. Ein Platzriese ist auch der aktuelle Dreier nicht, Golf und Co bieten mehr.

Haptik:
Hervorragend. Bedienelemente auch im Dunkeln unverwechselbar mit präziser Rückmeldung.

Kosten:
Aua! Wer ein paar Extras ordert überschreitet die 50.000 € Marke. Das ist dann doch recht viel für einen Dreier.


Fazit:
Der aktuelle Dreier ist in der Tat eine gelungene Weiterentwicklung der Baureihe. Mit der Motorisierung im 330d bekommt der Kunde ein in allen Fahrsituationen souveränes Fahrzeug ohne gleich eine Privattankstelle bauen zu müssen.

Wer sollte ihn sich ansehen:
Vielfahrer mit hoher Km-Leistung, denen der Fünfer zu wuchtig ist. Dann aber bitte unbedingt andere Sitzmöbel ordern.

Für wen ist er weniger geeignet:
Auch in der aktuellen Version ist der Dreier kein Familienauto und keines mit dem man Werkzeug auf die Baustelle fährt. Platzmässig bekommt man bei anderen Herstellern für weniger Geld mehr...



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Wie man es schon der Überschrift entnehmen kann, handelt es sich bei diesem Bericht um einen Test des 320d, Code E46, Baujahr 1998-2001.

Der Innenraum
Der 320d ist eine Reiselimousine der Mittelklasse für zwei Personen und weniger ein familientaugliches Fahrzeug. Vor allem im Font wird es schnell sehr knapp mit dem Fußraum, wenn der Fahrer oder Beifahrer etwas höher gewachsen ist.

Der Wagen ist ein Fahrerauto und um diesen herumgebaut. Selbst in der billigsten Ausstattung wirkt der Kunststoff nicht billig.
Die Bedienelemente sind gut erreichbar - für Raucher ist der Aschenbecher nicht unbedingt an der geschicktesten Stelle. Die Nähe zum Radio und den Armaturen hat bei manch einem schon so seine Brandspuren hinterlassen.

Das Handschuhfach ist geräumig, die Ablagen an den Türen ebenso. Der Kofferaum ist nicht gerade der geräumigste seiner Klasse und die umklappbare Rückbank ist nicht Serie und die gibt es nur gegen den Einwurf kleiner Münzen beim Hersteller.

Unter dem Kofferaum befindet sich das Notrad - allerdings in einer Bucht, die ein Normalrad aufnehmen kann. Wer diesem Notrad nicht vertraut (80km bei max 80km/h) kann im Sommer dort einfach einen seiner Winterreifen verstauen - im Notfall immer noch besser als der armselige Teerschneider, der dort serienmäßig prangt und dieses \"vollwertige Notrad\" erlaubt es auch von Süditalien bis nach Hause zu fahren.

Der Motor
136 Ps aus zwei Litern Hubraum und 280Nm Drehmoment - das sind die Eckdaten des tempramentvollen, aber nicht giftigen Turbo Diesel. Wenn auch sein Drehmoment heute von fast allen Leistungsgleichen Dieseln überboten wird, so muss sich der Motor nicht hinter den anderen verstecken - selbst der Nachfolger mit 150 Ps hat nicht nur Vorteile zu vermelden.
Angenehm ist die Laufruhe, die ich bei einem Vierzylinderdiesel noch nicht einmal von den cdi\'s aus Stuttgart gewohnt bin. Nur im kalten Zustand nagelt der Motor ein wenig. Ab etwa 1800 Umdrehungen setzt ein kräftiger Durchzug ein, der bis weit über 3000 Umdrehungen anhält. Das bissige Reagieren der tdi\'s hat er nicht, dafür geht ihm im oberen Drehzahlbereich nicht so extrem die Luft aus.

Das Fahrwerk
Hier gibt es nicht auszusetzen. Die Abstimmung ist sportlich straff, der Wagen liegt gut und sicher auch der Straße und auch mit voller Ladung schlägt das Fahrwerk nicht durch, wenn man mal einen \"Bremshügel\" übersieht und mit hoher Geschwindigkeit darüber rauscht.

Die Fahrleistungen und das Fahrverhalten
0 auf 100 in rund 10 Sekunden - eine Zahl die nichts aussagt. Topspeed von 207 km/h ist für den ambitionierten Fahrer ebenso eher sekundär in seiner Bedeutung. Man kommt mit dem Auto sehr zügig voran und vor allem auf kurvigen Strecken mit etwas sportlichen Ambitionen zeigt der 320d sein wahres Gesicht. In diesem Bereich kommt er in den Bereich des großen Bruders, des 330d, der mehr Drehmoment und Leistung bietet, aber auch mit einem mehrere einhundert Kilo höherem Leergewicht zu kämpfen hat - und diese drücken das Temprament und insbesondere das Kurvenverhalten sehr stark.
Die Lenkung ist direkt und präzise, die Bremsen kräftig, standfest und gut dosierbar.

Die Umwelt
Beim 320d reicht es leider nur bis E3. Die Rußentwicklung des 320d ist erfreulich gering und auch bei den anderen Schadstoffe schneidet der Diesel recht gut ab.
Der Verbrauch liegt bei rund 6 Litern je 100km. Minimal wurden 4,5l/100km, maximal 7,8l/100km erreicht.

Preise und Ausstattung
Der Preis begann damals bei etwa 60.000 DM respektive 30.000 Euro. Die Serienausstattung enthält zumindest den Motor und das Getriebe, ansonsten noch EFH vorne und eine Klimaanlage, die bei anderen Herstellern schon längst als Serienausstattung gewertet werden.

Die Aufpreisliste ist so teuer wie sie lang ist und es war schon damals kein Problem den 320d auf 100.000DM oder 50.000 Euro aufzublasen. Rund 65.000 DM musste man rechnen, wenn man alle notwendigen Extras mit dabei haben wollte.

Ärgernisse
Wer sich mit dem Kauf eines gebrauchten drei-zwanzig-deeeeh anfreundet und dieser zwischen den Baujahren 1998 bis 2001 liegt, sollte auf drei Dinge achten:

Die Vorderachse! Das aktive Fahrverhalten, die direkte servounterstützte Lenkung belastet die Vorderachse stärker als ohne diese Features. Bei den ersten diese Baureihe war diese deshalb viel zu schwach ausgelegt. Die Folge waren ausgeschlagene Querlenker, die damals von BMW zum großteil auf Kullanz getauscht wurden. Dennoch sollte man sich vergwissern, dass das Fahrzeug mit den neuern Querlenkern ausgestattet ist und diese auch prüfen.

Das Zweite betrifft die Fensterheber. Sie waren in meinen Augen eine Fehlkonstruktion ung gebane nach kurzer Zeit den Geist auf - auf beiden Seiten fast zeitgleich.

Die Dritte Schwachstelle betrifft nur Fahrzeuge mit Klimaanlage (nicht Klimaautomatik). Hier verzeichnet man sehr häufig Defekte der Gebläseeinheit, die plötzlich beginnt ein Eigenleben zu führen und die Gebläsestufe im sekündlichen Wechsel der Haarfarbe der Beifahrerin anzupassen.

Und die Konkurenten...
Die tdi\'s von VW (Passat und Golf) mit in der Leistung vergleichbaren Motoren sind bissiger, aber bei weitem nicht so souverän. Nimmt man die tdi\'s von Auto noch mit hinzu, so sind sie dem 320d in Punkto Laufruhe und Verbrauch unterlegen, im Bereich Laderaum und Platz für die Passagiere sind sie ihm alle überlegen - auch der Golf.

Die cdi\'s der C-Klasse laufen ähnlich ruhig, verbrauchen ein wenig mehr und wirken noch souveräner. Mehr Kompfort, weniger Sportlichkeit prägen die Stuttgarter.

Die restlichen Hersteller von 2l Diesel mit rund 130-140Ps können dem 320d insbesondere im Bereich Lärmentwicklung nicht das Wasser reichen - sie sind jedoch aber auch erheblich preisgünstiger. Ich bitte einfach eine Probefahrt zu machen, um dies zu erfahren. Schlecht sind sie jedoch alle nicht.

Es ist ein Unterschied ob ein Passagier sich ins Auto setzt und kurz nach dem Anlassen sagt \"ah, ein Diesel\" oder ob er nach einer halben Stunde Fahrt an der Ampel mal vorsichtig nachfragt \"sag mal, ist das ein Diesel\"...

Fazit:
Kompakte Reiselimousine mit gewissem Spaßfaktor und niedrigem Verbrauch. Der 320d ist nicht für jeden Ideal - ich habe in ihm jedoch mein Auto gefunden. Sollte man einen Slogan für dieses Fahrzeug finden, so würde am besten \"kompfortable Leichtfüssigkeit\" passen.

Die relativ hohe Qualität des Fahrzeuges hat ihren Preis - auch und insbesondere gebraucht werden die 320d hoch gehandelt. Es ist weniger eine Frage ob man es sich leisten kann - mehr ob man es sich leisten möchte.


Wer sollte sich dieses Fahrzeug kaufen:
Singles oder Paare, die viel unterwegs sind und die Qualitäten des Fahrzeuges schätzen.

Wer sollte es sich noch einmal überlegen:
Familien oder Paare, die bald Nachwuchs erwarten. Es ist kein Familienauto. Auch wenn die Kids im Font platz haben - sobald ein Kinderwagen oder etwas mehr Gepäck ins Spiel kommt, ist der Kofferaum voll.

43 Bewertungen, 12 Kommentare

  • anonym

    26.12.2005, 01:04 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, LG Birgit :-)

  • Alphanova1

    05.12.2005, 23:35 Uhr von Alphanova1
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner bericht!! MfG Lukas

  • doelau

    05.12.2005, 12:25 Uhr von doelau
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht. Gruß doelau

  • fast_help

    01.12.2005, 11:38 Uhr von fast_help
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Andy

  • anonym

    30.11.2005, 13:57 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein guter bericht.lg

  • animaldream

    30.11.2005, 12:11 Uhr von animaldream
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh LG animaldream

  • Sternenhimmel

    29.11.2005, 22:09 Uhr von Sternenhimmel
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich <br/>

  • Fluetie

    29.11.2005, 20:47 Uhr von Fluetie
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr nützlich ( Sprache: Altyopi ) :-) lg Dirk

  • anonym

    29.11.2005, 19:24 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ***SH und LG***

  • Angelina88

    29.11.2005, 18:53 Uhr von Angelina88
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner und ausführlicher Bericht. <br/>LG, Angelina (Gegenlesungen erfreuen das Herz :-)

  • Flute

    29.11.2005, 13:44 Uhr von Flute
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lg. Dunja

  • NancyNoack

    29.11.2005, 11:51 Uhr von NancyNoack
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner Bericht