BMW 3er Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
- Anschaffungskosten:
- Haltungskosten:
Erfahrungsbericht von denjuandemarco
...das paßt hier schon viel eher!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie ich schon beim 318i Cabrio erzählte, machten sich also meine Maus und ich auf und "durchforsteten" das unbegrenzte Land der Sportflitzer, vornehmlich erst einmal der Cabrios.
Natürlich basieren meine Erfahrungen lediglich auf Probefahrten, doch ich hoffe, daß meine Einschätzungen für Euch hilfreich sein können, denn womöglich steht Ihr ja auch in Zukunft vor solch einer Entscheidung oder hattet eine ähnliche schon hinter Euch...
Es ist bestimmt verständlich, daß angesichts des von uns geplanten Anschaffungspreises von ca. 45 bis 60000 DM (also heute ca. 23 bis 31000€) mehrere Probefahrten u.a. nötig waren, um zu einer Entscheidung zu gelangen, ganz unabhängig von der Überlegung, ob die Anschaffung eines Jahres- und eben nicht Neuwagens sinnvoller wäre.
Doch so oder so handelt es sich ja schließlich um einen Betrag, der ein wochenlanges Probefahren unterschiedlichster Modelle nötig macht, denke ich!
Ich verschone Euch mit ellenlangen technischen Daten, da ich finde, daß dies jeder sicherlich nachlesen in entsprechenden Zeitschriften kann, ich möchte Euch daher primär nur meinen persönlichen Eindruck vermitteln, okay??
Nun also das BMW 320i Cabrio...
Im Vergleich zum vorhin beschriebenen 318i Cabrio tue ich mich beim 320i-Cabrio BMWs doch etwas leichter, was die Beurteilung angeht...
Ein maßgeblicher Faktor bei der Bewertung, nämlich das vergleichsweise schlechte Preis-Leistungsverhältnis bei den ebengenannten beiden Vorgängern, ist zwar auch bei diesem Modell nicht von der Hand zu weisen, jedoch wird der Fahrer hier etwas mehr - nein, falsch - deutlich mehr entschädigt, denke ich!
Jetzt könntet Ihr meine, daß ich dies nur an der unterschiedlichen Motorisierung festmachen möchte, nicht wahr? Nein, wirklich, wer innerhalb weniger Tage sowohl im 318i als auch dem 320i gesessen hat, merkt meines Erachtens sehr, sehr deutlich den Unterschied in der Beschleunigung!
Ich hatte dies in solch einer gravierenden Form nicht erwartet, ich dachte, daß der Unterschied womöglich kaum auffallen dürfte, doch dem war nicht so!
Man spürt den Unterschied - ich war auch Jahre vorher - bei vielen Probefahrten verschiedener BMWs dabei, da ich aus einer
BMW-"Fetischisten"-Familie (außer mir als eigentlicher Audi-Fan natürlich, hihi!) stamme - und der BMW 320i beschleunigt schon erheblich besser, die Höchstgeschwindigkeit von ca. 230 km/h erreiche ich selbstredend nur mit "festgetackertem" Baseballkappe bzw. natürlich eher mit verschlossenem Dach.
Aber nicht die Höchstgeschwindigkeit ist schließlich beim Cabrio-Fahren maßgebend, denke ich, sondern vielmehr die Beschleunigung, und die kann sich wirklich beim BMW 320i Cabrio, wie schon erwähnt, sehen lassen.
Da macht das Cabrio-Fahren in der Stadt und auf dem Land richtig Spaß, auch wenn ich nicht zur "Ellbogen raus"-Fahrergeneration gehöre, nein, ehrlich nicht, GRINS...
Die Verarbeitung ist traditionell gut und ich (1.87m groß) habe auch erfreulicherweise genügend Platz, dies ist ja nicht selbstverständlich!
In einer beispielsweise tiefdunkelblau-metallic-Lackierung geht mir bei diesem Auto mit schönem Auspuffrohr versteht sich und schönen Felgen auf breiten (aber nicht allzu breiten) Reifen - wirklich das Herz auf, das gebe ich gerne zu!
Wirklich zu empfehlen, aber inklusive der unzähligen erhältlichen Extras auf Wunsch doch sehr teuer!
Doch dieser Aspekt darf eigentlich niemanden überraschen, schließlich kann ich nicht erwarten, daß solch ein schönes Cabrio zum Schnäppchenpreis zu haben ist, dies wäre illusorisch bzw. einfach naiv!
Nein, ich vergebe diesem 320i Cabrio in erster Linie die Note 2, weil hier das Preisleistungsverhältnis schon eher stimmt, für die ca. derzeit 30 bis 33000€ (Neupreis) bekommt Ihr wirklich einen guten Cabrio-Flitzer!!
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Okay, da meine Maus sich dazu fest entschlossen hat, den Audi-Limousinen (vorerst) den Rücken zuzukehren und nunmehr ihr Hauptaugenmerk den sportlicheren Karosserien widmet, kam neben dem Audi TT vorübergehend auch das BMW 318i oder 320i Cabriolet in Betracht.
Obwohl ich kein Cabrio-Fan bin, ließ ich mich aus reiner Neugier natürlich nicht lange bitten, als von einer Probefahrt die Rede war.
Da wir die Audi-Fabrikate vorab deutlich beim BMW-Händler gelobt hatten (kicher!), ließ sich dieser dazu hinreißen uns damit zu ködern, uns mit dem besagten Cabrio für einen halben Werktag "ausbüchsen" zu lassen, okay, das ließ ich mir natürlich gerne gefallen!
Wieso uns dieses Auto angesichts des Anschaffungspreises nicht vollendes überzeugen konnte, sage ich Euch jetzt sogleich...
Beim Design gibt es erst einmal beim 318i Cabrio meines Erachtens grundlegend eigentlich wirklich nicht viel zu meckern.
Vorausgesetzt, man hat das zusätzliche "Kleingeld" parat, um für einen schönen Auspuff, Alu-Felgen, Breitreifen etc. sorgen´zu können, hat man - am besten in schwarz, silber oder dunkelblau-metallic-Lackierung - einen wunderschönen Vorzeigeflitzer an der Hand, gar keine Frage.
Nun ja, aber gerade in puncto 'vorzeigen' sollte man sich dann doch -wenn man schon so viel Geld, ca. 55000 DM - ausgibt, sich dann doch einen etwas stärkeren Motor leisten können, finde ich zumindest.
Dabei geht es wirklich nicht darum, einen mit Verlaub gesagt "auf dicke Hose" zu machen, aber na ja, mit einem 1.8l-Motor ist dies ja wohl eh nicht drin.
Ich betrachte den 318i als Cabrio-Version nach meinem gewonnenen Eindruck als vergleichsweise zu beschleunigungsarm, die angestrebte Höchstgeschwindigkeit von ca. 220 km/h wird man hingegen (zumindest bei einem offenem Verdeck) eh nicht erreichen wollen, denke ich...
Die Verarbeitung ist zugegebenermaßen in gewohnter BMW-Tradition sehr in Ordnung, die Innenausstattung okay, aber hier sind meiner Ansicht nach einfach zu viele Extras sind mit einem zusätzlichen Aufpreis verbunden, was mich doch sehr ärgert, da ich dann schon die 60000 DM Grenze überschreiten müßte, von Ersatzteilen und Reparaturen mal ganz abgesehen.
Doch selbst, wenn ich die wirtschaftlichen Aspekte außen vor lasse (was bei Cabrios desöfteren ja der Fall sein mag, denn von der Unwirtschaftlichkeit des Cabrio-Fahrens generell brauche ich wohl nicht zu sprechen), überzeugt mich dieses Auto zwar von der Federung, Straßenlage, Kurvenverhalten und dem Design, aber das Preis-Leistungsverhältnis plus der vergleichsweise geringen Beschleunigung (da gibt es doch erheblich viele, schnellere Cabrio Flitzer!), lassen mich das Auto nur gerade eben so noch empfehlen.
Womöglich mache ich mir mit meinem Fazit Feinde, aber wer besonders Wert auf ein durchgestyltes Cabrio legt, der sollte sich doch nicht an jeder Ampel vorführen lassen, es sei denn, man steht nur auf gemütliche Spazierfahrten...
Na ja, wie Ihr merkt, ist es eben nicht ganz mein Ding, dieses BMW 318i Cabrio, für mich nichts Halbes, nichts Ganzes, entweder richtig klotzen oder gar nicht!!
Ich vergebe daher diesem 318i Cabrio die Note 3.
Vorteile: sehr gute Verarbeitung, schönes Design, gute Straßen- bzw. Kurvenlage
Nachteile: schlechtes Preisleistungsverhältnis, teure Extras, zu schlapper Motor für einen echten Straßenflitzer
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
...sooo, dies war der letzte 3er-BMW, der für mich in die engere Auswahl als Alternative zu dem von mir favorisierten Audi A4 2.5 in Frage kam!
Daher entschloß ich mich, nachdem mir ja schon die 325tds-Limousine von BMW "fast" vollkommen zugesagt hatte, mir auch diesen BMW 323itouring einmal genauer anzuschauen...
Und ich möchte es gleich vorwegnehmen, dieses Modell der 3er-Reihe hat mich am meisten überzeugt, hier stimmt eigentlich schon fast alles, so daß letztlich ausschlaggebend für das o.g. Audi A4-Modell "nur" das etwas bessere Preisleistungsverhältnis (insbesondere auch bei später anstehenden Reparaturen und Ersatzteilen sowie den regelmäßig überteuerten BMW-Extras!) und sicher auch noch zugegebenermaßen ein bißchen der persönliche Geschmack, aber wie gesagt, die Entscheidung fiel dann aber wirklich schwer.
Schließlich war dann aber ein Audi-A4-Jahreswagen mein persönlicher Gewinner!
Doch nun zum BMW 323itouring...
Ich durfte zwei Wochen nach der nur knapp einstündigen Probefahrt mit dem BMW 325tds, diesmal "satte" 90 Minuten mit dem 323itouring verbringen, okay...
Technische Daten werde ich möglichst meiden, ich beschränke mich daher im wesentlichen auf meine persönliche Einschätzung, los gehts!
Das muß ich wirklich noch einmal ganz klar sagen: der BMW 323i touring gibt nahezu keinen Anlaß zur Beschwerde, nicht, daß Ihr mich als fanatischen Audi-Freak abstempelt, okay??
Mir war er eben mit einem "Nackt"-Basispreis von 59000 DM (nun also 30000€) aber eindeutig zu teuer, aber sonst...
Vorausgesetzt man legt noch ein paar Tausender drauf, so daß man in etwa auf Ausgaben i.H.v. 65000 DM (also nun 33000€) kommt, hat man sicherlich ein sehr schönes sportliches (teures) Auto.
Die Extras für dieses Touringmodell BMWs erscheinen (wieder einmal) nahezu unbegrenzt. Edle Lederausstattung, Klimaanlage, Breitreifen, Sportauspuff, elektrische Fensterheber und natürlich auch Schiebedach, sehr schöne Alu-Felgen, alles EXKLUSIVE, versteht sich, hmm....
Vom Fahrtechnischen alles TOP: klasse Beschleunigung, sehr zufriedenstellende Höchstgeschwindigkeit ca. 240 km/h (Tacho?!), sehr gute Straßenlage, Spitzen-Federung(Sport!), Kurvenverhalten, Lenkung, geräumiger Innenraum, sehr gute Verarbeitung - es gibt tatsächlich nichts zu beanstanden, ganz im Gegenteil: diese Punkte kann ich nur loben!!
Der 323i touring ist in puncto Spritzigkeit (wie auch zu erwarten war)dem 320i haushoch überlegen. Der Unterschied dieser eigentlich nur eine Stufe höheren Motorisierung ist doch enorm gewesen!
Der meines Erachtens eindeutige Vorteil dieses BMW 323i touring ist derjenige, daß die leicht in "Verruf" gekommene motorenstärkere 3er Reihe (also 320i, 323i, 325i und 328i) in der Touring-Version - ich muß es so deutlich sagen - NICHT "prollig" wirkt, sondern in der Tat sportlich elegant erscheint!
Mir gefällt diese Version des BMW 323 eindeutig am besten, wer das nötige "Kleingeld" hat, sollte auf jeden Fall zugreifen, sofern ihm BMW und die Motorenklasse zusagt, ich halte den BMW 323i touring sogar auch für eine ernsthafte Alternative zum klassenhöheren BMW 518i oder 520i, da es sich wirklich um ein - wie schon erwähnt - sportliches und elegantes Auto handelt!
Einzig allein der Preis inklusive der Extras, zukünftig sicher anstehenden Reparaturen und Ersatzteile läßt mich so gerade eben noch, wie schon eingangs erwähnt, von einer TOP-Bewertung absehen.
Wer dies mehr oder weniger locker verschmerzen kann, bekommt ein TOP-Auto...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
...also, damit eines klar ist, ich habe nicht "Limosine" geschrieben, es heißt natürlich "Limousine", hehee...
Soo, was hat mich denn dazu getrieben, mich über die 325tds-Limousine von BMW auszulassen??
Ganz einfach, nachdem mein Schwesterchen mit dem 316i versorgt war und meine Maus sich nach Probefahrten mit unterschiedlichen 3er BMWs doch dem Audi TT zuwand, war endlich ich an der Reihe, jawoll!
War ich noch früher, vom eher biederen Image der Diesel-Autos überzeugt, hörte ich doch in den letzten Jahren vermehrt von erheblichen Fortschritten, insbesondere, was die Geräuscharmut der neuesten Dieselmotoren anging.
Obwohl ich mir schon anfangs dachte, daß der 325 tds womöglich etwas "viel Holz" sein dürfte, schaute ich ihn mir selbstredend an, durfte diesen allerdings nur knapp über eine Stunde testen, aber immerhin...
Denn schließlich wollte ich bei der Anschafung meines nächsten Autos nicht nur die rosafarbene Audi-Brille aufsetzen, daher wandte ich mich auch an BMW.
Bei diesem Auto stimmt meines Erachtens das Preis-Leistungs-Verhältnis im Gegensatz zu zahlreichen anderen BMW-Modellen schon viel eher.
Natürlich ist der Anschaffungspreis von ca. 65000 DM, demnach heute 33000€ immer noch beträchtlich, aber dafür bekommt Ihr hier deutlich mehr geboten, als ich zunächst dachte!
Eine 2.5-Turbo-Diesel-Maschine, die nicht nur vergleichsweise sparsam, sondern auch erfreulich kräftig ist, überraschte mich doch sehr positiv!
Die Beschleunigung ist sicherlich absolut zufriedenstellend, die Höchstgeschwindigkeit ging bei mir bis 225 km/h, das reicht völlig, denke ich.
Kurz in der Stadt, rauf auf die (zum Glück freie) Autobahn, ab und wieder zurück, so sah die Fahrt bei mir aus, trotzdem glaube ich, mir doch schon ein gutes Bild machen zu können.
Leistet man sich ein paar Extras (natürlich nicht serienmäßig enthalten, leider Standard!), kommt man der 70000 DM (nunmehr ca. 36000€) - Grenze sehr, sehr gefährlich nahe, meiner Meinung nach ein etwas zu teures Vergnügen, denn schließlich habndelt es sich ja nur um einen BMW der 3er-Reihe, das muß man auch einmal so deutlich sagen, finde ich!!
Die Verarbeitung ist gewohnt einwandfrei bzw. sehr gut, das Fahrgefühl und die Bequemlichkeit in den Sportsitzen sicher hervorragend, das Motorengeräusch gehört zur leisen Sorte, die Straßenlage, das Kurvenverhalten und allgemein die Federung tragen zu einem wirklich tollen Fahrgefühl bei, so zumindest mein persönlicher Eindruck!
Auch wenn ökonomische Gründe bei solch einem Auto selten im Vordergrund
stehen dürften, etwas sparsamer ist diese Turbo-Diesel-Version schon im Vergleich zum "herkömmlichen" BMW 325i.
Probiert diesen prachtvollen TDS-Flitzer unbedingt aus, falls sich Euch die Möglichkeit bietet, ich halte dieses Auto dafür aber leider für etwas zu teuer, dies gilt besonders für die (zahlreichen) Extras...
Der BMW 325tds ist sicherlich ein sehr interessantes Auto, im Vergleich zu den Audi-Modellen ist vieles auch Geschmackssache, doch im Preisleistungsverhältnis ist beispielsweise der Audi A4 2.5 deutlich besser, das denke ich zumindest!
Nichtsdestotrotz ist diese Limousine eine runde Sache, keine Frage, daher von mir die Note 2...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Jetzt widme ich mich einmal ganz kurz dem kleinsten BMW, mal sehen, was der BMW 316i compact denn so auffer Pfanne hat.
Ich hatte ja so meine ernsthaften Zweifel und bald schon durfte ich mich selber davon überzeugen, ob diese denn auch wirklich begründet waren.
Wieso??
Ganz einfach: meine kleine Schwester hatte das Glück, zum 19.Geburtstag (jaja, so ist das halt mit den Töchterchen...) den o.g. 316i compact geschenkt zu bekommen.
Praktisch, nicht wahr??
Das Auto war zudem niegelnagelneu, der Preis von 35.000 DM ist nicht alltäglich, will ich fairerweise erwähnen, aber meine Familie ist BMW Stammkunde, aber weitere Details lassen wir nun einmal...
Meines Erachtens kostet der 316i compact derzeit "eigentlich" knapp 20000€.
Okay, okay, nun also zum Auto...
Auf jeden Fall war ich von Beginn an vom Innenraum des 316i compact doch positiv überrascht.
Ich als einziger Nicht-BMW-Freak der Familie (Audi!) war anfangs nämlich sehr skeptisch, die Form (besonders hinten) gefiel mir nicht besonders und ich hatte weniger Platz erwartet.
Doch selbst ich mit 1.87m konnte dann am Steuer mich nicht über eventuellen Platzmangel beklagen, hmm...
ALLERDINGS sieht es da hinten schon ganz anders aus, für mich ein klarer Schwachpunkt, da ist meiner Ansicht nach kaum Platz für großgewachsene Insassen, zumindest ab 1.80m aufwärts, denke ich!
Das Design ist sicherlich Geschmackssache, daher will ich dies nicht als Negativpunkt werten.
Das Fahrgefühl ist sehr gut, Fahr- bzw. Motorengeräusch sind sehr leise, die Verarbeitung im Innenraum wunderbar, der 1,8l-Motor mit 115 PS hat ABER meines Erachtens NICHT genug Power!
Die Höchstgeschwindigkeit von knapp über 200 km/h war ja zu erwarten, aber die Beschleunigung ist zu schlapp, ganz klar!!
Der ganze technische Schnickschnack (elektr. Fensterheber und Schiebedach, ABS, Airbags, Alu-Felgen, Ledersitze etc.) ist auch (teils mit Aufpreis verbunden) dabei.
Diese Extras sind allerdings "traditionsgemäß" mit einem nicht unwesentlichen Aufpreis verbunden.
Im Gegensatz zum Menschen ist genügend Platz hinten hinsichtlich des Stauraums, bei umgeklappter Rückbank gibt es genügend Raum für aufwendigere Transporte.
Die Straßenlage ist hingegen nicht zu beanstanden, der Heckantrieb verstärkt das gute Gefühl in den Kurven, kein Schwanken oder sonstiges Schaukeln, sehr gut!
Der Verbrauch soll laut Auskunft meines Schwesterchens bei ca. 9l auf 100 km liegen, also bei mir dann ungefähr 10 bis 10.5l, GRINS...
Als kleinster BMW ist dieses Modell trotzdem empfehlenswert, der Preis (i.d.R. 39000 DM, nunmehr also 20000€) ist jedoch (wieder einmal!)vergleichsweise hoch, von den Extras ganz abgesehen!
Wenn man ganz auf 'Nummer sicher gehen möchte', rate ich zum Kauf des BMW 318i, da ich zumindest schon ein etwas weiter ausgebaute Heckpartie bevorzuge und die beschleunigung erstaunlich deutlich besser ist!
Positiv ist noch zu vermerken, daß zumindest meine Schwester in den knapp nunmehr 3 Jahren über keine Mängel klagen mußte, keine Reaparaturen waren bislang nötig, was für eine Robustheit spricht, aber dies ist angesichts des hohen Preises doch eigentlich auch das Mindeste, oder??
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
...sooo, dies war der letzte 3er-BMW, der für mich in die engere Auswahl als Alternative zu dem von mir favorisierten Audi A4 2.5 in Frage kam!
Daher entschloß ich mich, nachdem mir ja schon die 325tds-Limousine von BMW "fast" vollkommen zugesagt hatte, mir auch diesen BMW 323itouring einmal genauer anzuschauen...
Und ich möchte es gleich vorwegnehmen, dieses Modell der 3er-Reihe hat mich am meisten überzeugt, hier stimmt eigentlich schon fast alles, so daß letztlich ausschlaggebend für das o.g. Audi A4-Modell "nur" das etwas bessere Preisleistungsverhältnis (insbesondere auch bei später anstehenden Reparaturen und Ersatzteilen sowie den regelmäßig überteuerten BMW-Extras!) und sicher auch noch zugegebenermaßen ein bißchen der persönliche Geschmack, aber wie gesagt, die Entscheidung fiel dann aber wirklich schwer.
Schließlich war dann aber ein Audi-A4-Jahreswagen mein persönlicher Gewinner!
Doch nun zum BMW 323itouring...
Ich durfte zwei Wochen nach der nur knapp einstündigen Probefahrt mit dem BMW 325tds, diesmal "satte" 90 Minuten mit dem 323itouring verbringen, okay...
Technische Daten werde ich möglichst meiden, ich beschränke mich daher im wesentlichen auf meine persönliche Einschätzung, los gehts!
Das muß ich wirklich noch einmal ganz klar sagen: der BMW 323i touring gibt nahezu keinen Anlaß zur Beschwerde, nicht, daß Ihr mich als fanatischen Audi-Freak abstempelt, okay??
Mir war er eben mit einem "Nackt"-Basispreis von 59000 DM (nun also 30000€) aber eindeutig zu teuer, aber sonst...
Vorausgesetzt man legt noch ein paar Tausender drauf, so daß man in etwa auf Ausgaben i.H.v. 65000 DM (also nun 33000€) kommt, hat man sicherlich ein sehr schönes sportliches (teures) Auto.
Die Extras für dieses Touringmodell BMWs erscheinen (wieder einmal) nahezu unbegrenzt. Edle Lederausstattung, Klimaanlage, Breitreifen, Sportauspuff, elektrische Fensterheber und natürlich auch Schiebedach, sehr schöne Alu-Felgen, alles EXKLUSIVE, versteht sich, hmm....
Vom Fahrtechnischen alles TOP: klasse Beschleunigung, sehr zufriedenstellende Höchstgeschwindigkeit ca. 240 km/h (Tacho?!), sehr gute Straßenlage, Spitzen-Federung(Sport!), Kurvenverhalten, Lenkung, geräumiger Innenraum, sehr gute Verarbeitung - es gibt tatsächlich nichts zu beanstanden, ganz im Gegenteil: diese Punkte kann ich nur loben!!
Der 323i touring ist in puncto Spritzigkeit (wie auch zu erwarten war)dem 320i haushoch überlegen. Der Unterschied dieser eigentlich nur eine Stufe höheren Motorisierung ist doch enorm gewesen!
Der meines Erachtens eindeutige Vorteil dieses BMW 323i touring ist derjenige, daß die leicht in "Verruf" gekommene motorenstärkere 3er Reihe (also 320i, 323i, 325i und 328i) in der Touring-Version - ich muß es so deutlich sagen - NICHT "prollig" wirkt, sondern in der Tat sportlich elegant erscheint!
Mir gefällt diese Version des BMW 323 eindeutig am besten, wer das nötige "Kleingeld" hat, sollte auf jeden Fall zugreifen, sofern ihm BMW und die Motorenklasse zusagt, ich halte den BMW 323i touring sogar auch für eine ernsthafte Alternative zum klassenhöheren BMW 518i oder 520i, da es sich wirklich um ein - wie schon erwähnt - sportliches und elegantes Auto handelt!
Einzig allein der Preis inklusive der Extras, zukünftig sicher anstehenden Reparaturen und Ersatzteile läßt mich so gerade eben noch, wie schon eingangs erwähnt, von einer TOP-Bewertung absehen.
Wer dies mehr oder weniger locker verschmerzen kann, bekommt ein TOP-Auto...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
...also, damit eines klar ist, ich habe nicht "Limosine" geschrieben, es heißt natürlich "Limousine", hehee...
Soo, was hat mich denn dazu getrieben, mich über die 325tds-Limousine von BMW auszulassen??
Ganz einfach, nachdem mein Schwesterchen mit dem 316i versorgt war und meine Maus sich nach Probefahrten mit unterschiedlichen 3er BMWs doch dem Audi TT zuwand, war endlich ich an der Reihe, jawoll!
War ich noch früher, vom eher biederen Image der Diesel-Autos überzeugt, hörte ich doch in den letzten Jahren vermehrt von erheblichen Fortschritten, insbesondere, was die Geräuscharmut der neuesten Dieselmotoren anging.
Obwohl ich mir schon anfangs dachte, daß der 325 tds womöglich etwas "viel Holz" sein dürfte, schaute ich ihn mir selbstredend an, durfte diesen allerdings nur knapp über eine Stunde testen, aber immerhin...
Denn schließlich wollte ich bei der Anschafung meines nächsten Autos nicht nur die rosafarbene Audi-Brille aufsetzen, daher wandte ich mich auch an BMW.
Bei diesem Auto stimmt meines Erachtens das Preis-Leistungs-Verhältnis im Gegensatz zu zahlreichen anderen BMW-Modellen schon viel eher.
Natürlich ist der Anschaffungspreis von ca. 65000 DM, demnach heute 33000€ immer noch beträchtlich, aber dafür bekommt Ihr hier deutlich mehr geboten, als ich zunächst dachte!
Eine 2.5-Turbo-Diesel-Maschine, die nicht nur vergleichsweise sparsam, sondern auch erfreulich kräftig ist, überraschte mich doch sehr positiv!
Die Beschleunigung ist sicherlich absolut zufriedenstellend, die Höchstgeschwindigkeit ging bei mir bis 225 km/h, das reicht völlig, denke ich.
Kurz in der Stadt, rauf auf die (zum Glück freie) Autobahn, ab und wieder zurück, so sah die Fahrt bei mir aus, trotzdem glaube ich, mir doch schon ein gutes Bild machen zu können.
Leistet man sich ein paar Extras (natürlich nicht serienmäßig enthalten, leider Standard!), kommt man der 70000 DM (nunmehr ca. 36000€) - Grenze sehr, sehr gefährlich nahe, meiner Meinung nach ein etwas zu teures Vergnügen, denn schließlich habndelt es sich ja nur um einen BMW der 3er-Reihe, das muß man auch einmal so deutlich sagen, finde ich!!
Die Verarbeitung ist gewohnt einwandfrei bzw. sehr gut, das Fahrgefühl und die Bequemlichkeit in den Sportsitzen sicher hervorragend, das Motorengeräusch gehört zur leisen Sorte, die Straßenlage, das Kurvenverhalten und allgemein die Federung tragen zu einem wirklich tollen Fahrgefühl bei, so zumindest mein persönlicher Eindruck!
Auch wenn ökonomische Gründe bei solch einem Auto selten im Vordergrund
stehen dürften, etwas sparsamer ist diese Turbo-Diesel-Version schon im Vergleich zum "herkömmlichen" BMW 325i.
Probiert diesen prachtvollen TDS-Flitzer unbedingt aus, falls sich Euch die Möglichkeit bietet, ich halte dieses Auto dafür aber leider für etwas zu teuer, dies gilt besonders für die (zahlreichen) Extras...
Der BMW 325tds ist sicherlich ein sehr interessantes Auto, im Vergleich zu den Audi-Modellen ist vieles auch Geschmackssache, doch im Preisleistungsverhältnis ist beispielsweise der Audi A4 2.5 deutlich besser, das denke ich zumindest!
Nichtsdestotrotz ist diese Limousine eine runde Sache, keine Frage, daher von mir die Note 2...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Jetzt widme ich mich einmal ganz kurz dem kleinsten BMW, mal sehen, was der BMW 316i compact denn so auffer Pfanne hat.
Ich hatte ja so meine ernsthaften Zweifel und bald schon durfte ich mich selber davon überzeugen, ob diese denn auch wirklich begründet waren.
Wieso??
Ganz einfach: meine kleine Schwester hatte das Glück, zum 19.Geburtstag (jaja, so ist das halt mit den Töchterchen...) den o.g. 316i compact geschenkt zu bekommen.
Praktisch, nicht wahr??
Das Auto war zudem niegelnagelneu, der Preis von 35.000 DM ist nicht alltäglich, will ich fairerweise erwähnen, aber meine Familie ist BMW Stammkunde, aber weitere Details lassen wir nun einmal...
Meines Erachtens kostet der 316i compact derzeit "eigentlich" knapp 20000€.
Okay, okay, nun also zum Auto...
Auf jeden Fall war ich von Beginn an vom Innenraum des 316i compact doch positiv überrascht.
Ich als einziger Nicht-BMW-Freak der Familie (Audi!) war anfangs nämlich sehr skeptisch, die Form (besonders hinten) gefiel mir nicht besonders und ich hatte weniger Platz erwartet.
Doch selbst ich mit 1.87m konnte dann am Steuer mich nicht über eventuellen Platzmangel beklagen, hmm...
ALLERDINGS sieht es da hinten schon ganz anders aus, für mich ein klarer Schwachpunkt, da ist meiner Ansicht nach kaum Platz für großgewachsene Insassen, zumindest ab 1.80m aufwärts, denke ich!
Das Design ist sicherlich Geschmackssache, daher will ich dies nicht als Negativpunkt werten.
Das Fahrgefühl ist sehr gut, Fahr- bzw. Motorengeräusch sind sehr leise, die Verarbeitung im Innenraum wunderbar, der 1,8l-Motor mit 115 PS hat ABER meines Erachtens NICHT genug Power!
Die Höchstgeschwindigkeit von knapp über 200 km/h war ja zu erwarten, aber die Beschleunigung ist zu schlapp, ganz klar!!
Der ganze technische Schnickschnack (elektr. Fensterheber und Schiebedach, ABS, Airbags, Alu-Felgen, Ledersitze etc.) ist auch (teils mit Aufpreis verbunden) dabei.
Diese Extras sind allerdings "traditionsgemäß" mit einem nicht unwesentlichen Aufpreis verbunden.
Im Gegensatz zum Menschen ist genügend Platz hinten hinsichtlich des Stauraums, bei umgeklappter Rückbank gibt es genügend Raum für aufwendigere Transporte.
Die Straßenlage ist hingegen nicht zu beanstanden, der Heckantrieb verstärkt das gute Gefühl in den Kurven, kein Schwanken oder sonstiges Schaukeln, sehr gut!
Der Verbrauch soll laut Auskunft meines Schwesterchens bei ca. 9l auf 100 km liegen, also bei mir dann ungefähr 10 bis 10.5l, GRINS...
Als kleinster BMW ist dieses Modell trotzdem empfehlenswert, der Preis (i.d.R. 39000 DM, nunmehr also 20000€) ist jedoch (wieder einmal!)vergleichsweise hoch, von den Extras ganz abgesehen!
Wenn man ganz auf 'Nummer sicher gehen möchte', rate ich zum Kauf des BMW 318i, da ich zumindest schon ein etwas weiter ausgebaute Heckpartie bevorzuge und die beschleunigung erstaunlich deutlich besser ist!
Positiv ist noch zu vermerken, daß zumindest meine Schwester in den knapp nunmehr 3 Jahren über keine Mängel klagen mußte, keine Reaparaturen waren bislang nötig, was für eine Robustheit spricht, aber dies ist angesichts des hohen Preises doch eigentlich auch das Mindeste, oder??
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Liebe Yopi-Gemeinde und Gäste, in diesem Bericht stelle ich Euch den BMW 320d als Limousine der Modellreihe E46 mit 6-Gang Schaltgetriebe vor. Aber auch für Automatikfreunde sollte sich im Bericht etwas finden lassen.
Der Bericht war zuerst bei Ciao veröffentlicht, er ist allerdings ein wenig ergänzt bzw. überarbeitet.
Für die, die keine Romane mögen, hier eine Kurzbewertung:
Das konkret vorgestellte Fahrzeug wurde am 01.07.2003 erstmals zugelassen und ist einer von insgesamt 15 320d in unserer Firma.
Bei mir hat er einen 530d E39 ersetzt, der durch einen Unfall vor der Zeit ausfiel. Da mir der Nachfolger E60 nicht gefällt, war downgrading auf einen 3er angesagt.
Das Fahrzeug habe ich auch schon wieder weitergegeben, aktueller KM-Stand ist jetzt rund 115.000 (Stand 04/2005). Andere Fahrzeuge dieses Typs mit Erstzulassung Januar 2003 sind bereits wieder abgegeben worden und haben die 200.000er Marke bei uns geschafft und wurden getauscht.
Der 320d ist (allerdings meist als Touring genannter Kombi) in unserer Firma zum neuen Standardfahrzeug geworden und hat nach und nach eine gemischte Flotte von Ford Mondeo Turnier TDCi, VW Passat Variant TDI; aber auch "Exoten" wie Renault Laguna GrandTour ersetzt.
Die Fahrzeuge werden bei uns in der Regel maximal 24 Monate gehalten, bei erreichen von 200.000 km werden sie aber früher abgelöst.
Sehen wir uns das Fahrzeug einmal näher an, das ich heute vorstelle. Es wurde nicht in dieser Ausstattung bestellt, sondern stand so komplett bei BMW in München, also auch wieder die Wertung der Sonderausstattung nach meinem subjektiven Schema (++ = ein MUSS, + = macht Sinn, - = nicht nötig, -- = rausgeworfenes Geld):
Gesamtpreis ab Werk zzgl. Überführung inklusive 16% MwSt. 39.810,00 EUR
Preise Stand Dezember 2003
Anschaffung und Preise
Da mir die 18" Räder nicht zusagen (optisch schon, fahr- und kostentechnisch nein), wurden die gegen einen Radsatz getauscht, der auf einem anderen Neuwagen montiert war, BMW Typ 96 in 8x17", Ersparnis 700,- Euro.
Unsere Basisausstattung für alle Mitarbeiter ist im übrigen das "Lifestyle"-Paket plus Comfort Paket und Automatik-Getriebe, darüber hinaus gehende Extra-Wünsche zahlt jeder aus eigener Tasche.
Im Schnitt kosten unsere Touring um die 37.500,-, viel Geld als absolute Summe betrachtet, über die Gesamtkosten gerechnet jedoch ist für uns der Anschaffungspreis nur sekundär, aber dazu mehr im Kostenkapitel.
Ruß-Partikelfilter gibt es mal wieder weder für Geld noch gute Worte... mir absolut nicht verständlich. Bio-Diesel (Rapsmethylesther) werde ich trotz Freigabe durch BMW nicht tanken, wir haben da aus der Vergangenheit schlechte (und teure) Erfahrungen mit auch geeigneten und mit Herstellerfreigabe versehenen Passat TDI.
Sehen wir uns das Auto zuerst mal von außen an.
Der E46 ist seit 1998 ein vertrauter Anblick, 100.000fach auf deutschen Straßen unterwegs. Seit Juli 2002 besetzt er auch fast durchgehend den 2. Platz der Zulassungsstatistik, das Auto ist also wirklich weit verbreitet. Der 320d ist auch seit langem das meistverkaufte Modell, also echter Mainstream.
Das aktuelle Auto bietet keine optischen Überraschungen, ich z.B. hätte auf den Chromzierrat gerne verzichtet, es gehört aber zum Exclusiv Paket dazu. Auch aus der Nähe betrachtet hält der 3er von der Optik her dem Premium-Anspruch stand, die Spaltmaße sind klein, mit dem letzten Facelift sind auch die Stellen verschwunden, die vorher in der Waschstraße nicht gereinigt werden konnten.
Nichts neues also äußerlich.
Werfen wir einen Blick nach innen.
Hier fällt beim besprochenen Auto zunächst mal die Lederausstattung auf, routiniert verarbeitet, vom Gefühl und Geruch her auch als Leder auszumachen, allerdings nur auf den Sitzflächen-/lehnen und Kopfstützen beledert, die Rückseiten der Sitze sind in Kunstleder ausgeführt, das geht aber in dieser Klasse in Ordnung.
Als Lenkrad ist das aufpreispflichtige M-Lederlenkrad verbaut, meine erste Wahl, manch einer stört sich am dicken Lenkradkranz, mir gefällt es. Der Blick durch das Lenkrad zeigt BMW typische Instrumente des alten Stils, also alles klar und ohne Chichi abzulesen.
Die Bedienung gibt an keiner Stelle Rätsel auf, kein IDrive weit und breit, selbst unerfahrene Autofahrer finden sich auf Anhieb zurecht. Die Vielfalt der Knöpfe hält sich trotz Vollausstattung in Grenzen, alles ist klar gegliedert in Gruppen zusammengefaßt.
Die einzige Gewöhnung braucht man für die Schalterleiste auf der Mittelkonsole unterhalb der Klimasteuerung, hier sind die Schalter alle in gleicher Optik, obwohl ganz unterschiedliche Funktionen (Sitzheizung, DSC, Sonnenrollo) bedient werden. Nach kurzer Eingewöhnung aber völlig ok.
Ein Wort zur Klimatisierung: da merkt man dem 3er sein Alter ein wenig an, es gibt keine getrennte Temperaturregelung für links und rechts, auch die Temperaturskala ist nicht gerade zuverlässig. Ein Teil unserer Autos schafft erträgliches Innenraumklima bei Einstellung auf 22 Grad, ein anderer, so auch der 320d hier, ist bei 18 Grad optimal geregelt.
Dann gibt es ein paar Kleinigkeiten, die BMW besonders auszeichnen, so zum Beispiel das Car&Key Memory. So lassen sich bei mehreren Fahrern in jeden Schlüssel ein paar Einstellfunktionen einspeichern, die Position der Außenspiegel, die Ansprechschwelle vom Lichtsensor oder auch die Sitzposition, sofern die Sonderausstattung verbaut wurde. Einmal eingerichtet ist so etwas sehr praktisch.
Ich vermisse allerdings die "Bordsteinautomatik", die es im 5er schon seit dem E34 (also seit 1988) in Verbindung mit Automatikgetriebe gibt: bei Einlegen des Rückwärtsganges läuft der rechte Außenspiegel automatisch runter und zeigt so die Bordsteinkante... eine Kleinigkeit, aber furchtbar praktisch und schmerzlich vermißt.
Das BMW Radio wandert bei uns im übrigen immer gleich ins Regal und wird durch eine Becker-Navigation ersetzt, zur Qualität der BMW Radios kann ich mich also schlecht äußern, die ab Werk verbauten Lautsprecher werden jedenfalls nur durchschnittlichen Ansprüchen gerecht, die beiden gegen Aufpreis erhältlichen Hifi-Systeme sind auch nicht der Weisheit letzter Schluß, da gibt es auf dem Zubehörmarkt für weniger Geld mehr Klang. Vorsicht jedoch beim Bestellen, hat das Auto ab Werk kein Radio, glänzt in den allermeisten Fällen auch eine Vorbereitung durch Abwesenheit, es gibt weder Lautsprecherkabel noch einen vollbeschalteten Radio-Stecker.
Kommen wir zu den Platzverhältnissen.
Der 3er ist nie ein Raumwunder gewesen, BMW grenzt ihn deutlich zu den größeren Klassen ab. Geboten wird Platz für vier Personen ohne Gardemaß, für mich nicht kaufentscheidend, da sich 99% meines Autofahrerdaseins sowieso entweder allein oder max. noch mit einer Person auf dem Beifahrersitz abspielen. Der Kofferraum faßt 430l, kein Riesenmaß, aber doch guter Durchschnitt. Viel wichtiger sind die Detaillösungen, die Platz schaffen, es gibt Ablagemöglichkeiten für Kleinzeug in großen Mengen, selbst das (leider von der Klimaanlage nicht mitgekühlte) Handschuhfach ist im Vergleich zu anderen Autos heutzutage sogar noch nutzbar.
Natürlich bieten andere Autos in dieser Klasse mehr schieren Platz, aber so durchdacht wie der 3er sind wenige.
Die Sitze
Für mich ein absolut entscheidendes Wohlfühl- (und damit direkt auch kaufentscheidendes!) Merkmal sind die Sitze.
Die BMW Sitze im 3er sind bestimmt nicht vergleichbar mit aufwendigem Spitzengestühl (z.B. Audi A8 Sportsitze), aber immer noch so gut, das ich mich auf Anhieb wohlfühle.
Wir haben auch Autos mit den Seriensitzen in der Nutzung, hier komme ich, wenn die aufpreispflichtigen Lordosenstützen drin sind, auch schon klar. Aber die im besprochenen Fahrzeug eingebauten Sportsitze geben mir immer noch den entscheidenden Moment mehr Halt, sind etwas enger geschnitten und damit gerade Personen unter 1.80m mehr als zu empfehlen. Aber selbst große Leute (mein bester Freund ist 1.98m und hat Sportsitze in seinem 320d Touring) passen auf das Gestühl, der Verstellbereich ist also ausreichend. Die Verstellung selbst gelingt mit der aufpreispflichtigen elektrischen Sitzverstellung mühelos, bei der manuellen Verstellung ist die Lehne nur in Rasten verstellbar, für mich nicht angenehm. Die elektrische Verstellung verdient für Menschen, die das Auto nicht ausschließlich alleine bewegen, also eine klare Empfehlung. Die hintere Sitzbank bietet nicht gerade extreme Bewegungsfreiheit, aber die Sitzhaltung stimmt, die Sitztiefe ist gewährleistet, auch wenn dies ein wenig zu Lasten der Kopffreiheit geht.
Dann noch ein Wort zum Qualitätseindruck: dem 3er merkt man seine lange Bauzeit in der Zwischenzeit an, alles ist solide verarbeitet, alle Oberflächen fassen sich hochwertig an, nirgendwo ist der Rotstift zu erkennen. Im Vergleich zur ersten E46 Generation ist ein deutlicher Fortschritt zu erkennen.
Das Ambiente des Innenraums reicht von technisch-kühl dank Aluleisten wie in meinem Auto bis hin zu wohlig-warm in Kombination mit dunklem Holz, läßt sich also weitgehend (meist gegen Aufpreis, versteht sich), dem eigenen Geschmack anpassen. Dafür kann aber auch derjenige, der es denn mag, sicher sein, das er auch wirklich Holz vor sich hat und nicht irgendwelchen lackierten Kunststoffe.
Die Technik
Wir beschäftigen uns mit dem 320d, dem mittleren Diesel im Sortiment für den 3er.
Motor
Aus 1.995cm³ werden 150 PS bei 4.000 U/min, und wichtiger noch, bei 2.000 U/min 330Nm Drehmoment produziert.
Den obligatorischen Blick auf den Motor werfend, stellen wir fest, das auch hier wieder viel Kunststoff und wenig Technik zu sehen ist. Allerdings ist alles, was man für die regelmäßige Kontrolle braucht, deutlich gekennzeichnet und gut zu erreichen, heute schon fast eine seltene Tugend. Der Motor ist einer der wenigen Diesel, die voll in Alu(guß) gebaut sind, der Rest der Technik ist state-of-the-art, vom Turbolader mit variabler Turbinenschaufelgeometrie über 4-Ventile pro Zylinder bis hin zur neuesten Einspritztechnik CommonRail der 2. Generation. Interessant sind noch zwei gegenläufig zur Kurbelwelle rotierende Ausgleichswellen, die dem Triebwerk die Vibrationen weitgehend nehmen (ok, nein, ich fange nicht an über Massenmomente verschiedener Ordnung zu dozieren).
Getriebe
Beim Getriebe gibt es seit diesem Jahr serienmäßig sechs manuell zu schaltende Gänge, auf dem Gebrauchtmarkt verhältnismäßig günstig gehandelt werden die Autos aus der Anfangszeit des 150 PS Motors, die "nur" ein Fünfganggetriebe hatten. Für Nicht-Langstreckenfahrer sicher auch eine gute Empfehlung. Als Option gibt es eine elektronisch gesteuerte 5-Gang Automatik, da diese jedoch einen recht hohen Wandlerschlupf aufweist (das heißt, beim Losfahren dreht der Motor erst ein ganzes Stück hoch, bevor es wirklich losgeht) und dem 320d viel Biß nimmt, habe ich mich zum Schalter entschlossen.
Das Getriebe ist BMW-typisch knackig und präzise zu schalten, nicht extrem leichtgängig, aber dafür mit hohem Spaßfaktor gesegnet.
Fahrwerk
Beim Fahrwerk wiederum ist der 3er auch heute noch technisch betrachtet voll auf der Höhe der Zeit, Einzelradaufhängung an allen Rädern, vorn mit McPherson Federbeinen, hinten an einer Verbundlenker-Schräglenkerhinterachse, weitgehend aus Alu gefertigt. Gefedert wird wie in dieser Klasse üblich mit Stahl. Mein Auto hat das von mir bevorzugte Sportfahrwerk, mit straffer ausgeführter Federungs- und Dämpferabstimmung und verstärkten Stabilisatoren hinten (weniger Seitenneigung in Kurven), die anderen 3er in unserem Fuhrpark haben zur Hälfte das Serienfahrwerk. DSC (BMW Bezeichnung für ESP) ist serienmäßig, netterweise in zwei Stufen abschaltbar.
Gewichtsmäßig ist der 3er noch in ganz angenehmen Bereichen unterwegs, das Leergewicht gibt BMW beim 320d Schalter mit 1.490 kg an, mit einigen Extras garniert dürfte meiner etwa 1.550 kg wiegen, im Vergleich zu einem Golf, der gut ausgestattet und mit TDI versehen auch gut 1.400 kg wiegt, sicher nicht zuviel.
BMW typisch ist eine sehr ausgewogene Gewichtsverteilung, beim 320d ergeben sich 53% des Gewichts auf der Vorder- und 47% des Gewichts auf der Hinterachse, der beste Garant für neutrales Kurvenverhalten und ein Grundstein für gute Traktion auch auf glatter Fahrbahn.
Bremsen
Die Bremsanlage ist konventionell aufgebaut, vorne wie hinten tun innenbelüftete Bremsscheiben ihren Dienst, die Handbremse ist auch wirklich eine solche.
Fahren wir.
Mit einem kurzen Dreh am Zündschlüssel erwacht der Diesel.
Selbst nach dem Kaltstart herrscht im Vergleich zu anderen Dieseln dieser Klasse (Schüttelhuber at it's best beim 4 Zylinder PD Diesel von VW) schon gepflegte Ruhe, unziemliche Vibrationen gibt es keine.
Die Laufruhe eines Reihensechsers wird naturgemäß nicht geboten, aber was aus dem Motorraum dringt ist auch nicht lästig, Vibrationen sind fast nicht spürbar, es knurrt lediglich ein klein wenig dieselig aus dem Motorabteil.
Mein erster Startversuch endet abgewürgt... war lange her, das ich das letzte Mal Schaltgetriebe gefahren bin.
Noch mal, jetzt die nicht besonders leichtgängige Kupplung ein wenig langsamer kommen lassen, auch ohne Gas rollt das Auto an.
Es gibt die übliche Kurbelei auf einem vollgestellten Parkplatz (muß wohl irgendeine DIN-Vorschrift dazu geben, an die sich seltsamerweise sämtliche Autohäuser/Werksauslieferungen der Erde halten), auf den ersten Metern trauere ich meinem verflossenen E39 mit Servotronic nach... die Lenkung ist zwar nicht wirklich schwergängig, aber das von mir faulem Menschen beim Parkplatzverkehr geliebte Ein-Finger Kurbeln, das geht so nicht.
Einmal in Fahrt ist das aber gleich vergessen, ab in den Freitagsnachmittagverkehr, die Strecke von München nach Varel liegt vor mir, also "mal eben" 820 km, und das mit einem nicht-eingefahrenen Auto... ich befürchte Schlimmes. Netterweise ist das Auto vollgetankt, der Weg vom Vierzylinder bis zur Autobahn nicht weit, ich reihe mich in den (Gott sei Dank!) ruhig fließenden Verkehr ein. Und staune am Ende der Fahrt, meine Tanknadel steht knapp unter 1/4 Voll nach dieser Strecke, obwohl die A29 auf den letzten 85 KM Dauervollgas gesehen hat.
Einfahren, neu definiert!
Ein Wort an dieser Stelle zum "Einfahren" neuer Motoren. Heutzutage geben Bedienungsanleitungen dazu wenig Hinweise, aufgrund verringerter Bauteiletoleranzen ist der Vorgang aber auch nicht mehr so wichtig wie früher. Sagen die Hersteller.
Ich sage dazu eins: die ersten 500 km behandele man bitte einen neuen Motor sehr freundlich. Sprich, mit mittleren Drehzahlen bewegen, kein Vollgas, keine Vollast bei niedrigen Drehzahlen. Und jetzt das erstaunliche (und das gilt bitte NUR für Diesel), danach nicht, wie früher empfohlen, langsame Steigerung der Last, sondern gleich (wenn es denn verkehrstechnisch geht!) absolute Vollast. Klingt verrückt? Habe ich auch gedacht. Es gibt zum Verschleißverhalten von Dieselmotoren allerdings eine Studie der TU Stuttgart, in der tatsächlich nachgewiesen wird, das es zu besten Verschleißbildern im Motor und besten Oberflächenpaarungen kommt, wenn man genau so mit neuen Motoren umgeht (die Lastauto-Omnibus hat das mal in einem Artikel beschrieben und das Forschungsergebnis veröffentlicht). Ich habe das beim ersten Mal auch nur mit Überwindung getan (vorher immer allmählich, peu à peu, die Belastung gesteigert, erst ab 1.500 km überhaupt mal Vollgas usw.), das Ergebnis allerdings ist verblüffend.
Brauchten vorher immer ALLE unsere hochgezüchteten Turbodiesel reichlich Öl zwischen den Wechselintervallen, reduziert sich das bei den "eingerissenen" Motoren um mehr als die Hälfte, also aus 1.5L Nachfüllmenge auf 15.000 km bei den Passat wurden 0.75l. Man glaubt so etwas nicht, wenn man nicht selbst die Chance hatte, es zu probieren. Allerdings, und da auch wieder eine Abweichung zu dem, was heutzutage von den Herstellern empfohlen wird, bekommt jedes unserer Autos auch heute noch nach 1.500 km einen Ölwechsel inkl. neuem Ölfilter, die Hersteller erzählen zwar, das sei nicht mehr nötig, sehe ich mir die Brühe allerdings an, kommt man selbst auf den Gedanken, das besser zu tun.
Bei BMW gibt es dazu einen spannenden Effekt: bis zur ersten Inspektion (bzw. Ölwechsel) haben alle erstmal leicht reduzierte Leistung... offiziell wird das zwar nicht bestätigt, aber bei meinem Auto gab es einen deutlichen Schub NACH der ersten Inspektion, von Höchstgeschwindigkeit Tacho 215 auf knapp 230 km/h. Möge sich jeder selbst sein Teil dazu denken.
Ok, wir sind immer noch im 320d.
Sehen wir uns den Alltag an. Lange Autobahnetappen werden ziemlich streßfrei absolviert, auch mit Sportfahrwerk durchaus komfortabel, etwas störend finde ich die Windgeräusche oberhalb von 200 km/h, aber der Autoalltag bewegt sich für die meisten Menschen in anderen Geschwindigkeitsbereichen.
Im normalen Verkehr ist die Kombination Diesel/Schaltung selbst für schaltfaule Menschen gut zu ertragen, ab 1.500 U/min wird Schub geboten, ab 2.000 U/min dann Druck, der bis über 4.000 U/min nicht nachläßt. Ziehenlassen bei niedriger Drehzahl wird auch mit sehr moderaten Verbräuchen belohnt, ich brauche im Schnitt 6.8l, die Automatikautos liegen darüber (etwa 1 - 1.5l), die Spanne unserer Durchschnittsverbräuche liegt zwischen 5.9l und 7.9l. Da unsere Autos oftmals digital bewegt werden, mit den Gaspedalstellungen 0 für Leerlauf und 1 für Vollgas, ist das schon SEHR bemerkenswert. Zum Vergleich, die Mondeo TDCI mit 130 PS haben eine Spanne von 8.1 bis 11.1l abgedeckt, bei weniger Leistung, wohlgemerkt!
Beim Fahrverhalten fasse ich mich mal kurz: das Auto ist für aktive Fahrer mit das Beste, was es ab Werk zu kaufen gibt, agil beim einlenken, präzise und berechenbar in allen Reaktionen, selbst ruhige Naturen fahren plötzlich Kurven zügiger, einfach, weil es Spaß macht. Da aber wieder meine klare Tendenz zum Sportfahrwerk und den 17" Rädern, mit Serienabstimmung und den serienmäßigen 16" Rädern ist das Auto zwar immer noch gut beherrschbar, die Schärfe im Handling ist jedoch weitgehend gemildert, nicht mein Fall.
Ein Satz zu den Fahrleistungen, BMW gibt 8.8s (9.1s mit Automatik) für den Standardspurt von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit soll 221 km/h betragen, beim Touring sind es etwa 5 km/h weniger. Für den durchschnittlichen Bedarf sicher mehr als reichlich. Wichtiger ist der Durchzug, weg von Meßwerten, hin zum Gefühl, man fühlt sich selbst im "kleinen" Diesel immer satt motorisiert, auch nach einer Autobahnbaustelle kann ab 80 km/h der 6. Gang drin bleiben, trotzdem geht es mühelos wieder zurück aufs Reisetempo.
Apropos Reisetempo, mein Wohlfühltempo pendelt sich um Tacho 200 km/h ein (wenn es denn der Verkehr zuläßt), über 200 hat man dann noch etwas Reserve, lästige TDI Konkurrenz zu distanzieren... ;)
Die Kosten.
Zum ersten Mal in meinen Berichten kann ich da guten Gewissens auch für Normal-Menschen vertretbare Zahlen liefern.
Der Anschaffungspreis erscheint zu Anfang nicht niedrig, dank sehr gutem Wiederverkaufswert (und damit fast konkurrenzlos hohen Leasingrestwerten) sind die reinen Kapitalkosten aber doch sehr gering.
Das gleiche gilt für die Wartung, unsere Autos laufen zwar Full-Service, so das wir die Rechnungen nur zum Abzeichnen sehen, aber die Inspektionskosten bewegen sich zwischen 114,- Euro (Inspektion I bzw. Ölservice) bis maximal 322,- Euro (Inspektion II inklusive Reifenummontage und Wischerblätter). Also eher Golf-Klasse Preise als Mittelklasse. Verschleißreparaturen fallen auch so gut wie keine an, die Bremsklötze vorne halten bei unserer Heizerfraktion 65.000 km, die Ruhigeren sind auch jetzt, bei über 100.000 km, noch mit den ersten unterwegs. Der Reifenverschleiß ist drehmomentbedingt ein wenig höher, da wir die Reifen regelmäßig von hinten nach vorne wechseln, hält ein Satz aber auch fast 40.000 km bei den Vernichtern, unsere ausgeglichenen Gemüter schaffen annähernd 60.000 km. Bei den Reifen übrigens klare Empfehlungen: 205/55 R 16: Bridgestone Sommer, Dunlop Winter; 205/50 R17: Goodyear Sommer, Winter Goodyear; 225/45 R 17: Michelin Pilot Sport Sommer, Bridgestone Winter. Generell noch ein Tip zu Reifen beim E46: das Auto reagiert EXTREM empfindlich auf Abweichungen beim Luftdruck, läuft das Auto auf der Autobahn nie richtig sauber geradeaus, ist meist nur ein Unterschied von 0.2 bar in zwei Reifen die Ursache, also, lieber einmal zu oft als einmal zu wenig sorgfältig kontrollieren.
Die Versicherungsklassen bewegen sich im Rahmen der Klasse, Haftpflicht Typklasse 16; Vollkasko alt 20, Teilkasko alt 33; Vollkasko neu 19, Teilkasko neu 23. Der Touring ist gleich eingestuft.
Unter dem Strich stellt sich heraus, das der 320d in der Klasse der Vierzylinder-Diesel das günstigste Auto ist, über die Fahrleistung betrachtet lagen selbst die in der Anschaffung nominell soviel günstigeren Mondeos in der Summe der Kosten fast 3 ct/km über den 320d, für uns das beste Argument, jedem Außendienstler BMW zu gönnen.
Typische Mängel
Keine.
Gibt es nicht? Gibt es doch. Klar hatte das ein oder andere Auto mal einen Fehler (der böseste war ein eingeklemmter Schlauch der Batterieentlüftung, der zu einem Brand hätte führen können, jedoch hatte der Fahrer den Fehler selbst hinbekommen). Aber kein einziger Fehler ist bei zwei Fahrzeugen in gleicher Form aufgetreten. Wirklich reinkonstruierte Fehler sind also in der Zwischenzeit ausgemerzt. Ich höre schon die Aufschreie mancher Leser... zur Beruhigung: es gab tatsächlich REIHENWEISE gleiche Mängel an der Einspritzanlage beim 320d, die nach 120.000 km mit schöner Sicherheit starb.... ABER: das war beim 136 PS 320d der Fall, der 150PSer hat eine komplett andere Anlage drauf, auch bei 186.000 km (320d Touring, EZ 08/2002, Automatik, Heizerauto) oder 171.000 km (320d Limo, EZ 10/2002, Heizeropfer) haben wir mit dem Motor keine Probleme mehr gehabt. Selbst Frontscheiben sind bei den BMW seltener fällig als beim Passat, da haben wir pro Auto pro Jahr immer zumindest eine Scheibe erneuern dürfen. Achso, mir fällt doch was ein, an meinem Auto war die Tankklappe schräg eingepaßt. Wurde während der Auslieferung in Ordnung gebracht.
Update 07/2004: ein Schwachpunkt hat sich doch rausgestellt: bei km-Ständen ab 145.000 hatten wir jetzt einige Schäden an den den Einspritzdüsen, die Fahrzeuge verlieren dadurch zuerst Leistung und springen irgendwann nicht mehr an. Die Reparaturdauer war nie länger als 24 Stunden, der BMW Service mit Ersatzfahrzeug und bisher immer 100%tiger Kostenübernahme (auch bei fast 200.000km auf dem Tacho) macht auch einen hervorragenden Eindruck.
Kommen wir zum Fazit.
Was haben wir nicht?
Wir haben keinen sänftenartigen Komfort. Wir haben keinen verschwenderischen Platz.
Was haben wir dann?
Wir haben Freude am Fahren. (Quelle: BMW Werbung, seit den 70zigern genutzt).
Fünf Sterne?
Für nen Kleinwagen, von mir, der ich sonst gerne in 650 Nm schwelge?
Fünf Sterne!
Und wie immer an dieser Stelle sind mir Kommentare, Kritik und Wünsche, was Ihr im Bericht vermißt, sehr willkommen!
Auf http://www.autotestnet.de/bmw_320d.php findet ihr den Test in noch ausführlicherer Fassung, natürlich auch mit einer ganzen Reihe Bildern und technischen Daten dazu!
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Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge, heute stelle ich Euch noch den BMW 320Cd vor. Hm... hab ich nicht schon einen 320d Bericht drin? Ja... aber das Auto hier hat Chiptuning, ist also mal was Besonderes.
Ursprünglich hat der Bericht in kürzerer Form auch schon bei Ciao gestanden (Erstveröffentlichung 10. Februar 2004)
Und vorweg, für alle Schnellklicker und Leute, die davon überzeugt sind, über ein Auto dürfte man erst nach mindestens 5 Jahren Erfahrung und 100.000 km schreiben... bitte einmal abwerten und weiterklicken, Ihr seid hier falsch.
Für die, die keine Romane mögen, hier eine Kurzbewertung:
Das Auto, das ich Euch heute vorstelle, fährt der technische Leiter meiner Firma als Dienstwagen. Da wir unsere Dienstwagen aber untereinander tauschen, um die Kilometer gleichmäßig zu verteilen und er eher weniger Langstrecke unterwegs ist, habe ich das Auto bisher ähnlich häufig wie er selbst bewegt.
Der 320Cd wurde am 02.08.2003 erstmals zugelassen und hat zwischenzeitlich gut 54.000 km auf dem Tacho.
In meinem anderen 320d Bericht habe ich bereits erwähnt, das wir einige Fahrzeuge dieses Typs einsetzen, heute, im Februar 2004, sind es insgesamt 15 Stück, allerdings haben wir nur ein Coupé im Einsatz, das dieser Bericht vorstellen wird.
Weiterhin hat dieses Fahrzeug, abweichend zu unserem Standard, ein Chip-Tuning. Dieses wurde durch die Firma Nowak durchgeführt, auf dem Prüfstand ergeben sich bei unveränderter Schadstoffklasse 182 PS bei 4.200 U/min und, wichtiger noch, 394 Nm bei 2.100 U/min.
Sehen wir uns das Fahrzeug einmal näher an, das ich hier beschreibe. Es wurde nicht für mich in dieser Ausstattung bestellt, sondern durch den Mitarbeiter, also auch wieder die Wertung der Sonderausstattung nach meinem subjektiven Schema (++ = ein MUSS, + = macht Sinn, - = nicht nötig, -- = rausgeworfenes Geld):
Gesamtpreis ab Werk zzgl. Überführung inklusive 16% MwSt. 38.420,00 Euro
Preise Stand Februar 2004
Anschaffung und Preise
Dazu kamen noch 400 Euro für eine Neuaufpolsterung des Fahrersitzes (der Fahrer ist 2.03m groß) und dadurch eine verringerte Sitzhöhe durch einen Polsterbetrieb.
Das Chiptuning schlug inklusive TÜV-Abnahme und Eintragung mit weiteren 1.270 Euro zu Buche.
Natürlich kann man bei diesen Preisen nicht mehr von "günstig" reden. Was wir hier jedoch haben, ist zumindest vom Preis-/Leistungsverhältnis her noch als vernünftig einzustufen, nicht allein durch den extrem geringen Wertverlust bedingt ist das Auto, hat man erst einmal die Hürde der Anschaffung überwunden, doch sehr bezahlbar.
Seit Sommer 2004 sind auch die Pakete "Lifestyle" und "Exclusive" verfügbar, die es vorher nur die Limousine und den Touring genannten Kombi gab, dort gibt es viele Extras günstig im Paket.
Meine Empfehlung wäre jedenfalls das Exclusive Paket, dazu das Komfort Paket, dann bleibt nicht mehr viel, was fehlen könnte. Und noch ein Tip: im nächsten Jahr läuft der E46 aus, BMW Händler sind zu sehr großen Preiszugeständnissen bereit.
Und wie immer bei deutschen Premium-Herstellern: Ruß-Partikelfilter gibt es mal wieder weder für Geld noch gute Worte... ich werde es nie verstehen.
Karosserie
Hier ergeben sich keine Überraschungen. In dieser Form, als Coupé, wirkt der Dreier ein wenig gestreckter (wohl hauptsächlich der rahmenlosen Seitenscheiben wegen), sachlich bleibt kaum Raum für Kritik, die Verarbeitung wirkt routiniert, auch kritische Betrachtung fördert außen nichts an Licht, was zu verstecken wäre.
Natürlich fehlen dem Coupé die hinteren Türen, ob man jetzt die Entscheidung Pro oder Kontra Coupé fällt, ist fast eine Geschmacksentscheidung, selbst die Preise sind genau gerechnet ob der etwas besseren Serienausstattung des Coupés fast identisch.
Der Innenraum
Hier findet man im besten Sinne des Wortes BMW Klassik vor.
Sprich: ein zum Fahrer hin orientiertes Cockpit, das an Übersichtlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit kaum zu übertreffen ist.
Im Instrumenteneinsatz findet sich die seit Jahrzehnten vertraute Kombination von vier Rundinstrumenten, klassisch mit Tacho und Drehzahlmesser, dazu jeweils analog und damit auf den ersten flüchtigen Blick bereits ablesbar die Anzeigen für Wassertemperatur und Tankinhalt. Bleibt zu hoffen, daß BMW beim E46 Nachfolger diesem Stil treu bleibt.
Einziger Kritikpunkt bei der Bedienbarkeit bleibt die Schalterleiste vor dem Schalthebel, dort kann es durch die Gleichförmigkeit der Schalter zu Verwechslungen kommen... allerdings dürfte sich jeder binnen kurzer Zeit an das Schema gewöhnt haben.
Hier im Coupé findet sich auch das aufpreispflichtige M-Technik Lenkrad wieder, mir immer eine Empfehlung wert, es fühlt sich einfach gut an und vermittelt schon auf den ersten Metern das gute Gefühl, alles im Griff zu haben.
Platzverhältnisse
Auf den Vordersitzen finden wir Dreier-übliche Platzverhältnisse vor. Das bedeutet: nicht üppig, eher Maß- denn Jogginganzug, aber trotzdem für Personen jedweder Statur ausreichend. Für extra Große gibt es noch Tricks, mehr Platz zu schaffen, siehe oben.
Auf der Rücksitzbank halten es zwei Erwachsene eine zeitlang aus, zumindest wenn jemand kurzes wie ich es bin vorne sitzt. Viel weniger Platz als in der Limousine gibt es nicht, lediglich der Kopfraum ist eingeschränkt und der Zugang nach hinten beim Zweitürer naturgemäß mit mehr Mühe verbunden als beim Viertürer.
Der Kofferraum faßt 410 Liter und reicht somit für zwei Personen auch für eine ausführlichere Urlaubsreise in aller Regel dicke aus.
Die Sitze
Hier im Coupé finden sich wieder einmal die von mir sehr geschätzten und auch im eigenen Auto gefahrenen aufpreispflichtigen Sportsitze.
In diesem Fall im Gegensatz zu meinem 320d jedoch nicht elektrisch verstellbar, was für mich auch einen kleinen Abzug in der Bewertung zur Folge hat: die Lehne ist nicht stufenlos sondern nur in Rasten zu verstellen, unnötig, so etwas.
An Position, Seitenführung und allgemeinem Sitzkomfort gibt es jedenfalls wenig Kritik, mir eine glatte 2 als Schulnote wert.
Hinten sind die Sitze auch als Einzelsitze ausgeformt, nicht allzu große Mitfahrer werden sich auch dort wohlfühlen.
Verarbeitung - Material - Haptik
Auf gewohnt hohem Dreier Niveau präsentiert sich der Innenraum. In diesem Fahrzeug kommt eine Stoff-/Lederkombination als Polsterung zum Einsatz (die Seitenwangen der Sitze sind in Leder, die Mittelbahnen in Stoff), eine auch im Hochsommer trotz der dunklen Farbe sehr gut erträgliche Materialpaarung.
Ansonsten merkt man dem Auto seine lange Bauzeit überall an, im positiven Sinne ausgedrückt.
Bis ins Detail ist alles solide verarbeitet, auch ein Blick hinter die Verkleidungen zeigt keine Abweichung von der hohen Qualität.
Jeder Schalter bewegt sich präzise, die Fahrzeuge sind bei uns trotz überwiegendem Einsatz des Sportfahrwerks sämtlich klapper- und knisterfrei.
Die Technik
Der Motor
Im hier vorgestellten Fahrzeug haben wir es wieder einmal mit dem Vierzylinder BMW Diesel zu tun.
In der aktuellen Ausführung mit CommonRail Einspritzung der 2. Generation, Turbolader mit variabler Turbinenschaufelgeometrie, Vierventilzylinderkopf, dazu zwei Ausgleichswellen, die die ansonsten vierzylindertypischen Vibrationen bekämpfen, findet sich all das, was moderne Dieseltechnik heute hergibt.
Der Motor im Testfahrzeug hat wie gesagt ein Chiptuning, die Leistungswerte der Serienversion finden sich in Klammern:
182 (150) PS bei 4.200 U/min (4.000 U/min)
394 (330) Nm bei 2.100 U/min (2.000 U/min)
Durchgeführt wurde das Chiptuning mit Prüfstandsmessung vorher/zwischendurch/nachher auf dem teuersten, aber auch sinnvollsten Weg inklusive einer Anpassung der Kennlinien für Antriebsschlupfregelung und ESP.
Ziel war auch weniger eine Steigerung der schieren Leistung, wichtigster Faktor waren ein breiterer nutzbarer Drehzahlbereich und ein nochmals verbessertes Ansprechverhalten mit einem deutlich gesteigerten Drehmoment. Geht das? Dazu später mehr beim Fahren!
Getriebe
Hier kommt das serienm
Natürlich basieren meine Erfahrungen lediglich auf Probefahrten, doch ich hoffe, daß meine Einschätzungen für Euch hilfreich sein können, denn womöglich steht Ihr ja auch in Zukunft vor solch einer Entscheidung oder hattet eine ähnliche schon hinter Euch...
Es ist bestimmt verständlich, daß angesichts des von uns geplanten Anschaffungspreises von ca. 45 bis 60000 DM (also heute ca. 23 bis 31000€) mehrere Probefahrten u.a. nötig waren, um zu einer Entscheidung zu gelangen, ganz unabhängig von der Überlegung, ob die Anschaffung eines Jahres- und eben nicht Neuwagens sinnvoller wäre.
Doch so oder so handelt es sich ja schließlich um einen Betrag, der ein wochenlanges Probefahren unterschiedlichster Modelle nötig macht, denke ich!
Ich verschone Euch mit ellenlangen technischen Daten, da ich finde, daß dies jeder sicherlich nachlesen in entsprechenden Zeitschriften kann, ich möchte Euch daher primär nur meinen persönlichen Eindruck vermitteln, okay??
Nun also das BMW 320i Cabrio...
Im Vergleich zum vorhin beschriebenen 318i Cabrio tue ich mich beim 320i-Cabrio BMWs doch etwas leichter, was die Beurteilung angeht...
Ein maßgeblicher Faktor bei der Bewertung, nämlich das vergleichsweise schlechte Preis-Leistungsverhältnis bei den ebengenannten beiden Vorgängern, ist zwar auch bei diesem Modell nicht von der Hand zu weisen, jedoch wird der Fahrer hier etwas mehr - nein, falsch - deutlich mehr entschädigt, denke ich!
Jetzt könntet Ihr meine, daß ich dies nur an der unterschiedlichen Motorisierung festmachen möchte, nicht wahr? Nein, wirklich, wer innerhalb weniger Tage sowohl im 318i als auch dem 320i gesessen hat, merkt meines Erachtens sehr, sehr deutlich den Unterschied in der Beschleunigung!
Ich hatte dies in solch einer gravierenden Form nicht erwartet, ich dachte, daß der Unterschied womöglich kaum auffallen dürfte, doch dem war nicht so!
Man spürt den Unterschied - ich war auch Jahre vorher - bei vielen Probefahrten verschiedener BMWs dabei, da ich aus einer
BMW-"Fetischisten"-Familie (außer mir als eigentlicher Audi-Fan natürlich, hihi!) stamme - und der BMW 320i beschleunigt schon erheblich besser, die Höchstgeschwindigkeit von ca. 230 km/h erreiche ich selbstredend nur mit "festgetackertem" Baseballkappe bzw. natürlich eher mit verschlossenem Dach.
Aber nicht die Höchstgeschwindigkeit ist schließlich beim Cabrio-Fahren maßgebend, denke ich, sondern vielmehr die Beschleunigung, und die kann sich wirklich beim BMW 320i Cabrio, wie schon erwähnt, sehen lassen.
Da macht das Cabrio-Fahren in der Stadt und auf dem Land richtig Spaß, auch wenn ich nicht zur "Ellbogen raus"-Fahrergeneration gehöre, nein, ehrlich nicht, GRINS...
Die Verarbeitung ist traditionell gut und ich (1.87m groß) habe auch erfreulicherweise genügend Platz, dies ist ja nicht selbstverständlich!
In einer beispielsweise tiefdunkelblau-metallic-Lackierung geht mir bei diesem Auto mit schönem Auspuffrohr versteht sich und schönen Felgen auf breiten (aber nicht allzu breiten) Reifen - wirklich das Herz auf, das gebe ich gerne zu!
Wirklich zu empfehlen, aber inklusive der unzähligen erhältlichen Extras auf Wunsch doch sehr teuer!
Doch dieser Aspekt darf eigentlich niemanden überraschen, schließlich kann ich nicht erwarten, daß solch ein schönes Cabrio zum Schnäppchenpreis zu haben ist, dies wäre illusorisch bzw. einfach naiv!
Nein, ich vergebe diesem 320i Cabrio in erster Linie die Note 2, weil hier das Preisleistungsverhältnis schon eher stimmt, für die ca. derzeit 30 bis 33000€ (Neupreis) bekommt Ihr wirklich einen guten Cabrio-Flitzer!!
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Okay, da meine Maus sich dazu fest entschlossen hat, den Audi-Limousinen (vorerst) den Rücken zuzukehren und nunmehr ihr Hauptaugenmerk den sportlicheren Karosserien widmet, kam neben dem Audi TT vorübergehend auch das BMW 318i oder 320i Cabriolet in Betracht.
Obwohl ich kein Cabrio-Fan bin, ließ ich mich aus reiner Neugier natürlich nicht lange bitten, als von einer Probefahrt die Rede war.
Da wir die Audi-Fabrikate vorab deutlich beim BMW-Händler gelobt hatten (kicher!), ließ sich dieser dazu hinreißen uns damit zu ködern, uns mit dem besagten Cabrio für einen halben Werktag "ausbüchsen" zu lassen, okay, das ließ ich mir natürlich gerne gefallen!
Wieso uns dieses Auto angesichts des Anschaffungspreises nicht vollendes überzeugen konnte, sage ich Euch jetzt sogleich...
Beim Design gibt es erst einmal beim 318i Cabrio meines Erachtens grundlegend eigentlich wirklich nicht viel zu meckern.
Vorausgesetzt, man hat das zusätzliche "Kleingeld" parat, um für einen schönen Auspuff, Alu-Felgen, Breitreifen etc. sorgen´zu können, hat man - am besten in schwarz, silber oder dunkelblau-metallic-Lackierung - einen wunderschönen Vorzeigeflitzer an der Hand, gar keine Frage.
Nun ja, aber gerade in puncto 'vorzeigen' sollte man sich dann doch -wenn man schon so viel Geld, ca. 55000 DM - ausgibt, sich dann doch einen etwas stärkeren Motor leisten können, finde ich zumindest.
Dabei geht es wirklich nicht darum, einen mit Verlaub gesagt "auf dicke Hose" zu machen, aber na ja, mit einem 1.8l-Motor ist dies ja wohl eh nicht drin.
Ich betrachte den 318i als Cabrio-Version nach meinem gewonnenen Eindruck als vergleichsweise zu beschleunigungsarm, die angestrebte Höchstgeschwindigkeit von ca. 220 km/h wird man hingegen (zumindest bei einem offenem Verdeck) eh nicht erreichen wollen, denke ich...
Die Verarbeitung ist zugegebenermaßen in gewohnter BMW-Tradition sehr in Ordnung, die Innenausstattung okay, aber hier sind meiner Ansicht nach einfach zu viele Extras sind mit einem zusätzlichen Aufpreis verbunden, was mich doch sehr ärgert, da ich dann schon die 60000 DM Grenze überschreiten müßte, von Ersatzteilen und Reparaturen mal ganz abgesehen.
Doch selbst, wenn ich die wirtschaftlichen Aspekte außen vor lasse (was bei Cabrios desöfteren ja der Fall sein mag, denn von der Unwirtschaftlichkeit des Cabrio-Fahrens generell brauche ich wohl nicht zu sprechen), überzeugt mich dieses Auto zwar von der Federung, Straßenlage, Kurvenverhalten und dem Design, aber das Preis-Leistungsverhältnis plus der vergleichsweise geringen Beschleunigung (da gibt es doch erheblich viele, schnellere Cabrio Flitzer!), lassen mich das Auto nur gerade eben so noch empfehlen.
Womöglich mache ich mir mit meinem Fazit Feinde, aber wer besonders Wert auf ein durchgestyltes Cabrio legt, der sollte sich doch nicht an jeder Ampel vorführen lassen, es sei denn, man steht nur auf gemütliche Spazierfahrten...
Na ja, wie Ihr merkt, ist es eben nicht ganz mein Ding, dieses BMW 318i Cabrio, für mich nichts Halbes, nichts Ganzes, entweder richtig klotzen oder gar nicht!!
Ich vergebe daher diesem 318i Cabrio die Note 3.
Vorteile: sehr gute Verarbeitung, schönes Design, gute Straßen- bzw. Kurvenlage
Nachteile: schlechtes Preisleistungsverhältnis, teure Extras, zu schlapper Motor für einen echten Straßenflitzer
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
...sooo, dies war der letzte 3er-BMW, der für mich in die engere Auswahl als Alternative zu dem von mir favorisierten Audi A4 2.5 in Frage kam!
Daher entschloß ich mich, nachdem mir ja schon die 325tds-Limousine von BMW "fast" vollkommen zugesagt hatte, mir auch diesen BMW 323itouring einmal genauer anzuschauen...
Und ich möchte es gleich vorwegnehmen, dieses Modell der 3er-Reihe hat mich am meisten überzeugt, hier stimmt eigentlich schon fast alles, so daß letztlich ausschlaggebend für das o.g. Audi A4-Modell "nur" das etwas bessere Preisleistungsverhältnis (insbesondere auch bei später anstehenden Reparaturen und Ersatzteilen sowie den regelmäßig überteuerten BMW-Extras!) und sicher auch noch zugegebenermaßen ein bißchen der persönliche Geschmack, aber wie gesagt, die Entscheidung fiel dann aber wirklich schwer.
Schließlich war dann aber ein Audi-A4-Jahreswagen mein persönlicher Gewinner!
Doch nun zum BMW 323itouring...
Ich durfte zwei Wochen nach der nur knapp einstündigen Probefahrt mit dem BMW 325tds, diesmal "satte" 90 Minuten mit dem 323itouring verbringen, okay...
Technische Daten werde ich möglichst meiden, ich beschränke mich daher im wesentlichen auf meine persönliche Einschätzung, los gehts!
Das muß ich wirklich noch einmal ganz klar sagen: der BMW 323i touring gibt nahezu keinen Anlaß zur Beschwerde, nicht, daß Ihr mich als fanatischen Audi-Freak abstempelt, okay??
Mir war er eben mit einem "Nackt"-Basispreis von 59000 DM (nun also 30000€) aber eindeutig zu teuer, aber sonst...
Vorausgesetzt man legt noch ein paar Tausender drauf, so daß man in etwa auf Ausgaben i.H.v. 65000 DM (also nun 33000€) kommt, hat man sicherlich ein sehr schönes sportliches (teures) Auto.
Die Extras für dieses Touringmodell BMWs erscheinen (wieder einmal) nahezu unbegrenzt. Edle Lederausstattung, Klimaanlage, Breitreifen, Sportauspuff, elektrische Fensterheber und natürlich auch Schiebedach, sehr schöne Alu-Felgen, alles EXKLUSIVE, versteht sich, hmm....
Vom Fahrtechnischen alles TOP: klasse Beschleunigung, sehr zufriedenstellende Höchstgeschwindigkeit ca. 240 km/h (Tacho?!), sehr gute Straßenlage, Spitzen-Federung(Sport!), Kurvenverhalten, Lenkung, geräumiger Innenraum, sehr gute Verarbeitung - es gibt tatsächlich nichts zu beanstanden, ganz im Gegenteil: diese Punkte kann ich nur loben!!
Der 323i touring ist in puncto Spritzigkeit (wie auch zu erwarten war)dem 320i haushoch überlegen. Der Unterschied dieser eigentlich nur eine Stufe höheren Motorisierung ist doch enorm gewesen!
Der meines Erachtens eindeutige Vorteil dieses BMW 323i touring ist derjenige, daß die leicht in "Verruf" gekommene motorenstärkere 3er Reihe (also 320i, 323i, 325i und 328i) in der Touring-Version - ich muß es so deutlich sagen - NICHT "prollig" wirkt, sondern in der Tat sportlich elegant erscheint!
Mir gefällt diese Version des BMW 323 eindeutig am besten, wer das nötige "Kleingeld" hat, sollte auf jeden Fall zugreifen, sofern ihm BMW und die Motorenklasse zusagt, ich halte den BMW 323i touring sogar auch für eine ernsthafte Alternative zum klassenhöheren BMW 518i oder 520i, da es sich wirklich um ein - wie schon erwähnt - sportliches und elegantes Auto handelt!
Einzig allein der Preis inklusive der Extras, zukünftig sicher anstehenden Reparaturen und Ersatzteile läßt mich so gerade eben noch, wie schon eingangs erwähnt, von einer TOP-Bewertung absehen.
Wer dies mehr oder weniger locker verschmerzen kann, bekommt ein TOP-Auto...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
...also, damit eines klar ist, ich habe nicht "Limosine" geschrieben, es heißt natürlich "Limousine", hehee...
Soo, was hat mich denn dazu getrieben, mich über die 325tds-Limousine von BMW auszulassen??
Ganz einfach, nachdem mein Schwesterchen mit dem 316i versorgt war und meine Maus sich nach Probefahrten mit unterschiedlichen 3er BMWs doch dem Audi TT zuwand, war endlich ich an der Reihe, jawoll!
War ich noch früher, vom eher biederen Image der Diesel-Autos überzeugt, hörte ich doch in den letzten Jahren vermehrt von erheblichen Fortschritten, insbesondere, was die Geräuscharmut der neuesten Dieselmotoren anging.
Obwohl ich mir schon anfangs dachte, daß der 325 tds womöglich etwas "viel Holz" sein dürfte, schaute ich ihn mir selbstredend an, durfte diesen allerdings nur knapp über eine Stunde testen, aber immerhin...
Denn schließlich wollte ich bei der Anschafung meines nächsten Autos nicht nur die rosafarbene Audi-Brille aufsetzen, daher wandte ich mich auch an BMW.
Bei diesem Auto stimmt meines Erachtens das Preis-Leistungs-Verhältnis im Gegensatz zu zahlreichen anderen BMW-Modellen schon viel eher.
Natürlich ist der Anschaffungspreis von ca. 65000 DM, demnach heute 33000€ immer noch beträchtlich, aber dafür bekommt Ihr hier deutlich mehr geboten, als ich zunächst dachte!
Eine 2.5-Turbo-Diesel-Maschine, die nicht nur vergleichsweise sparsam, sondern auch erfreulich kräftig ist, überraschte mich doch sehr positiv!
Die Beschleunigung ist sicherlich absolut zufriedenstellend, die Höchstgeschwindigkeit ging bei mir bis 225 km/h, das reicht völlig, denke ich.
Kurz in der Stadt, rauf auf die (zum Glück freie) Autobahn, ab und wieder zurück, so sah die Fahrt bei mir aus, trotzdem glaube ich, mir doch schon ein gutes Bild machen zu können.
Leistet man sich ein paar Extras (natürlich nicht serienmäßig enthalten, leider Standard!), kommt man der 70000 DM (nunmehr ca. 36000€) - Grenze sehr, sehr gefährlich nahe, meiner Meinung nach ein etwas zu teures Vergnügen, denn schließlich habndelt es sich ja nur um einen BMW der 3er-Reihe, das muß man auch einmal so deutlich sagen, finde ich!!
Die Verarbeitung ist gewohnt einwandfrei bzw. sehr gut, das Fahrgefühl und die Bequemlichkeit in den Sportsitzen sicher hervorragend, das Motorengeräusch gehört zur leisen Sorte, die Straßenlage, das Kurvenverhalten und allgemein die Federung tragen zu einem wirklich tollen Fahrgefühl bei, so zumindest mein persönlicher Eindruck!
Auch wenn ökonomische Gründe bei solch einem Auto selten im Vordergrund
stehen dürften, etwas sparsamer ist diese Turbo-Diesel-Version schon im Vergleich zum "herkömmlichen" BMW 325i.
Probiert diesen prachtvollen TDS-Flitzer unbedingt aus, falls sich Euch die Möglichkeit bietet, ich halte dieses Auto dafür aber leider für etwas zu teuer, dies gilt besonders für die (zahlreichen) Extras...
Der BMW 325tds ist sicherlich ein sehr interessantes Auto, im Vergleich zu den Audi-Modellen ist vieles auch Geschmackssache, doch im Preisleistungsverhältnis ist beispielsweise der Audi A4 2.5 deutlich besser, das denke ich zumindest!
Nichtsdestotrotz ist diese Limousine eine runde Sache, keine Frage, daher von mir die Note 2...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Jetzt widme ich mich einmal ganz kurz dem kleinsten BMW, mal sehen, was der BMW 316i compact denn so auffer Pfanne hat.
Ich hatte ja so meine ernsthaften Zweifel und bald schon durfte ich mich selber davon überzeugen, ob diese denn auch wirklich begründet waren.
Wieso??
Ganz einfach: meine kleine Schwester hatte das Glück, zum 19.Geburtstag (jaja, so ist das halt mit den Töchterchen...) den o.g. 316i compact geschenkt zu bekommen.
Praktisch, nicht wahr??
Das Auto war zudem niegelnagelneu, der Preis von 35.000 DM ist nicht alltäglich, will ich fairerweise erwähnen, aber meine Familie ist BMW Stammkunde, aber weitere Details lassen wir nun einmal...
Meines Erachtens kostet der 316i compact derzeit "eigentlich" knapp 20000€.
Okay, okay, nun also zum Auto...
Auf jeden Fall war ich von Beginn an vom Innenraum des 316i compact doch positiv überrascht.
Ich als einziger Nicht-BMW-Freak der Familie (Audi!) war anfangs nämlich sehr skeptisch, die Form (besonders hinten) gefiel mir nicht besonders und ich hatte weniger Platz erwartet.
Doch selbst ich mit 1.87m konnte dann am Steuer mich nicht über eventuellen Platzmangel beklagen, hmm...
ALLERDINGS sieht es da hinten schon ganz anders aus, für mich ein klarer Schwachpunkt, da ist meiner Ansicht nach kaum Platz für großgewachsene Insassen, zumindest ab 1.80m aufwärts, denke ich!
Das Design ist sicherlich Geschmackssache, daher will ich dies nicht als Negativpunkt werten.
Das Fahrgefühl ist sehr gut, Fahr- bzw. Motorengeräusch sind sehr leise, die Verarbeitung im Innenraum wunderbar, der 1,8l-Motor mit 115 PS hat ABER meines Erachtens NICHT genug Power!
Die Höchstgeschwindigkeit von knapp über 200 km/h war ja zu erwarten, aber die Beschleunigung ist zu schlapp, ganz klar!!
Der ganze technische Schnickschnack (elektr. Fensterheber und Schiebedach, ABS, Airbags, Alu-Felgen, Ledersitze etc.) ist auch (teils mit Aufpreis verbunden) dabei.
Diese Extras sind allerdings "traditionsgemäß" mit einem nicht unwesentlichen Aufpreis verbunden.
Im Gegensatz zum Menschen ist genügend Platz hinten hinsichtlich des Stauraums, bei umgeklappter Rückbank gibt es genügend Raum für aufwendigere Transporte.
Die Straßenlage ist hingegen nicht zu beanstanden, der Heckantrieb verstärkt das gute Gefühl in den Kurven, kein Schwanken oder sonstiges Schaukeln, sehr gut!
Der Verbrauch soll laut Auskunft meines Schwesterchens bei ca. 9l auf 100 km liegen, also bei mir dann ungefähr 10 bis 10.5l, GRINS...
Als kleinster BMW ist dieses Modell trotzdem empfehlenswert, der Preis (i.d.R. 39000 DM, nunmehr also 20000€) ist jedoch (wieder einmal!)vergleichsweise hoch, von den Extras ganz abgesehen!
Wenn man ganz auf 'Nummer sicher gehen möchte', rate ich zum Kauf des BMW 318i, da ich zumindest schon ein etwas weiter ausgebaute Heckpartie bevorzuge und die beschleunigung erstaunlich deutlich besser ist!
Positiv ist noch zu vermerken, daß zumindest meine Schwester in den knapp nunmehr 3 Jahren über keine Mängel klagen mußte, keine Reaparaturen waren bislang nötig, was für eine Robustheit spricht, aber dies ist angesichts des hohen Preises doch eigentlich auch das Mindeste, oder??
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
...sooo, dies war der letzte 3er-BMW, der für mich in die engere Auswahl als Alternative zu dem von mir favorisierten Audi A4 2.5 in Frage kam!
Daher entschloß ich mich, nachdem mir ja schon die 325tds-Limousine von BMW "fast" vollkommen zugesagt hatte, mir auch diesen BMW 323itouring einmal genauer anzuschauen...
Und ich möchte es gleich vorwegnehmen, dieses Modell der 3er-Reihe hat mich am meisten überzeugt, hier stimmt eigentlich schon fast alles, so daß letztlich ausschlaggebend für das o.g. Audi A4-Modell "nur" das etwas bessere Preisleistungsverhältnis (insbesondere auch bei später anstehenden Reparaturen und Ersatzteilen sowie den regelmäßig überteuerten BMW-Extras!) und sicher auch noch zugegebenermaßen ein bißchen der persönliche Geschmack, aber wie gesagt, die Entscheidung fiel dann aber wirklich schwer.
Schließlich war dann aber ein Audi-A4-Jahreswagen mein persönlicher Gewinner!
Doch nun zum BMW 323itouring...
Ich durfte zwei Wochen nach der nur knapp einstündigen Probefahrt mit dem BMW 325tds, diesmal "satte" 90 Minuten mit dem 323itouring verbringen, okay...
Technische Daten werde ich möglichst meiden, ich beschränke mich daher im wesentlichen auf meine persönliche Einschätzung, los gehts!
Das muß ich wirklich noch einmal ganz klar sagen: der BMW 323i touring gibt nahezu keinen Anlaß zur Beschwerde, nicht, daß Ihr mich als fanatischen Audi-Freak abstempelt, okay??
Mir war er eben mit einem "Nackt"-Basispreis von 59000 DM (nun also 30000€) aber eindeutig zu teuer, aber sonst...
Vorausgesetzt man legt noch ein paar Tausender drauf, so daß man in etwa auf Ausgaben i.H.v. 65000 DM (also nun 33000€) kommt, hat man sicherlich ein sehr schönes sportliches (teures) Auto.
Die Extras für dieses Touringmodell BMWs erscheinen (wieder einmal) nahezu unbegrenzt. Edle Lederausstattung, Klimaanlage, Breitreifen, Sportauspuff, elektrische Fensterheber und natürlich auch Schiebedach, sehr schöne Alu-Felgen, alles EXKLUSIVE, versteht sich, hmm....
Vom Fahrtechnischen alles TOP: klasse Beschleunigung, sehr zufriedenstellende Höchstgeschwindigkeit ca. 240 km/h (Tacho?!), sehr gute Straßenlage, Spitzen-Federung(Sport!), Kurvenverhalten, Lenkung, geräumiger Innenraum, sehr gute Verarbeitung - es gibt tatsächlich nichts zu beanstanden, ganz im Gegenteil: diese Punkte kann ich nur loben!!
Der 323i touring ist in puncto Spritzigkeit (wie auch zu erwarten war)dem 320i haushoch überlegen. Der Unterschied dieser eigentlich nur eine Stufe höheren Motorisierung ist doch enorm gewesen!
Der meines Erachtens eindeutige Vorteil dieses BMW 323i touring ist derjenige, daß die leicht in "Verruf" gekommene motorenstärkere 3er Reihe (also 320i, 323i, 325i und 328i) in der Touring-Version - ich muß es so deutlich sagen - NICHT "prollig" wirkt, sondern in der Tat sportlich elegant erscheint!
Mir gefällt diese Version des BMW 323 eindeutig am besten, wer das nötige "Kleingeld" hat, sollte auf jeden Fall zugreifen, sofern ihm BMW und die Motorenklasse zusagt, ich halte den BMW 323i touring sogar auch für eine ernsthafte Alternative zum klassenhöheren BMW 518i oder 520i, da es sich wirklich um ein - wie schon erwähnt - sportliches und elegantes Auto handelt!
Einzig allein der Preis inklusive der Extras, zukünftig sicher anstehenden Reparaturen und Ersatzteile läßt mich so gerade eben noch, wie schon eingangs erwähnt, von einer TOP-Bewertung absehen.
Wer dies mehr oder weniger locker verschmerzen kann, bekommt ein TOP-Auto...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
...also, damit eines klar ist, ich habe nicht "Limosine" geschrieben, es heißt natürlich "Limousine", hehee...
Soo, was hat mich denn dazu getrieben, mich über die 325tds-Limousine von BMW auszulassen??
Ganz einfach, nachdem mein Schwesterchen mit dem 316i versorgt war und meine Maus sich nach Probefahrten mit unterschiedlichen 3er BMWs doch dem Audi TT zuwand, war endlich ich an der Reihe, jawoll!
War ich noch früher, vom eher biederen Image der Diesel-Autos überzeugt, hörte ich doch in den letzten Jahren vermehrt von erheblichen Fortschritten, insbesondere, was die Geräuscharmut der neuesten Dieselmotoren anging.
Obwohl ich mir schon anfangs dachte, daß der 325 tds womöglich etwas "viel Holz" sein dürfte, schaute ich ihn mir selbstredend an, durfte diesen allerdings nur knapp über eine Stunde testen, aber immerhin...
Denn schließlich wollte ich bei der Anschafung meines nächsten Autos nicht nur die rosafarbene Audi-Brille aufsetzen, daher wandte ich mich auch an BMW.
Bei diesem Auto stimmt meines Erachtens das Preis-Leistungs-Verhältnis im Gegensatz zu zahlreichen anderen BMW-Modellen schon viel eher.
Natürlich ist der Anschaffungspreis von ca. 65000 DM, demnach heute 33000€ immer noch beträchtlich, aber dafür bekommt Ihr hier deutlich mehr geboten, als ich zunächst dachte!
Eine 2.5-Turbo-Diesel-Maschine, die nicht nur vergleichsweise sparsam, sondern auch erfreulich kräftig ist, überraschte mich doch sehr positiv!
Die Beschleunigung ist sicherlich absolut zufriedenstellend, die Höchstgeschwindigkeit ging bei mir bis 225 km/h, das reicht völlig, denke ich.
Kurz in der Stadt, rauf auf die (zum Glück freie) Autobahn, ab und wieder zurück, so sah die Fahrt bei mir aus, trotzdem glaube ich, mir doch schon ein gutes Bild machen zu können.
Leistet man sich ein paar Extras (natürlich nicht serienmäßig enthalten, leider Standard!), kommt man der 70000 DM (nunmehr ca. 36000€) - Grenze sehr, sehr gefährlich nahe, meiner Meinung nach ein etwas zu teures Vergnügen, denn schließlich habndelt es sich ja nur um einen BMW der 3er-Reihe, das muß man auch einmal so deutlich sagen, finde ich!!
Die Verarbeitung ist gewohnt einwandfrei bzw. sehr gut, das Fahrgefühl und die Bequemlichkeit in den Sportsitzen sicher hervorragend, das Motorengeräusch gehört zur leisen Sorte, die Straßenlage, das Kurvenverhalten und allgemein die Federung tragen zu einem wirklich tollen Fahrgefühl bei, so zumindest mein persönlicher Eindruck!
Auch wenn ökonomische Gründe bei solch einem Auto selten im Vordergrund
stehen dürften, etwas sparsamer ist diese Turbo-Diesel-Version schon im Vergleich zum "herkömmlichen" BMW 325i.
Probiert diesen prachtvollen TDS-Flitzer unbedingt aus, falls sich Euch die Möglichkeit bietet, ich halte dieses Auto dafür aber leider für etwas zu teuer, dies gilt besonders für die (zahlreichen) Extras...
Der BMW 325tds ist sicherlich ein sehr interessantes Auto, im Vergleich zu den Audi-Modellen ist vieles auch Geschmackssache, doch im Preisleistungsverhältnis ist beispielsweise der Audi A4 2.5 deutlich besser, das denke ich zumindest!
Nichtsdestotrotz ist diese Limousine eine runde Sache, keine Frage, daher von mir die Note 2...
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Jetzt widme ich mich einmal ganz kurz dem kleinsten BMW, mal sehen, was der BMW 316i compact denn so auffer Pfanne hat.
Ich hatte ja so meine ernsthaften Zweifel und bald schon durfte ich mich selber davon überzeugen, ob diese denn auch wirklich begründet waren.
Wieso??
Ganz einfach: meine kleine Schwester hatte das Glück, zum 19.Geburtstag (jaja, so ist das halt mit den Töchterchen...) den o.g. 316i compact geschenkt zu bekommen.
Praktisch, nicht wahr??
Das Auto war zudem niegelnagelneu, der Preis von 35.000 DM ist nicht alltäglich, will ich fairerweise erwähnen, aber meine Familie ist BMW Stammkunde, aber weitere Details lassen wir nun einmal...
Meines Erachtens kostet der 316i compact derzeit "eigentlich" knapp 20000€.
Okay, okay, nun also zum Auto...
Auf jeden Fall war ich von Beginn an vom Innenraum des 316i compact doch positiv überrascht.
Ich als einziger Nicht-BMW-Freak der Familie (Audi!) war anfangs nämlich sehr skeptisch, die Form (besonders hinten) gefiel mir nicht besonders und ich hatte weniger Platz erwartet.
Doch selbst ich mit 1.87m konnte dann am Steuer mich nicht über eventuellen Platzmangel beklagen, hmm...
ALLERDINGS sieht es da hinten schon ganz anders aus, für mich ein klarer Schwachpunkt, da ist meiner Ansicht nach kaum Platz für großgewachsene Insassen, zumindest ab 1.80m aufwärts, denke ich!
Das Design ist sicherlich Geschmackssache, daher will ich dies nicht als Negativpunkt werten.
Das Fahrgefühl ist sehr gut, Fahr- bzw. Motorengeräusch sind sehr leise, die Verarbeitung im Innenraum wunderbar, der 1,8l-Motor mit 115 PS hat ABER meines Erachtens NICHT genug Power!
Die Höchstgeschwindigkeit von knapp über 200 km/h war ja zu erwarten, aber die Beschleunigung ist zu schlapp, ganz klar!!
Der ganze technische Schnickschnack (elektr. Fensterheber und Schiebedach, ABS, Airbags, Alu-Felgen, Ledersitze etc.) ist auch (teils mit Aufpreis verbunden) dabei.
Diese Extras sind allerdings "traditionsgemäß" mit einem nicht unwesentlichen Aufpreis verbunden.
Im Gegensatz zum Menschen ist genügend Platz hinten hinsichtlich des Stauraums, bei umgeklappter Rückbank gibt es genügend Raum für aufwendigere Transporte.
Die Straßenlage ist hingegen nicht zu beanstanden, der Heckantrieb verstärkt das gute Gefühl in den Kurven, kein Schwanken oder sonstiges Schaukeln, sehr gut!
Der Verbrauch soll laut Auskunft meines Schwesterchens bei ca. 9l auf 100 km liegen, also bei mir dann ungefähr 10 bis 10.5l, GRINS...
Als kleinster BMW ist dieses Modell trotzdem empfehlenswert, der Preis (i.d.R. 39000 DM, nunmehr also 20000€) ist jedoch (wieder einmal!)vergleichsweise hoch, von den Extras ganz abgesehen!
Wenn man ganz auf 'Nummer sicher gehen möchte', rate ich zum Kauf des BMW 318i, da ich zumindest schon ein etwas weiter ausgebaute Heckpartie bevorzuge und die beschleunigung erstaunlich deutlich besser ist!
Positiv ist noch zu vermerken, daß zumindest meine Schwester in den knapp nunmehr 3 Jahren über keine Mängel klagen mußte, keine Reaparaturen waren bislang nötig, was für eine Robustheit spricht, aber dies ist angesichts des hohen Preises doch eigentlich auch das Mindeste, oder??
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Liebe Yopi-Gemeinde und Gäste, in diesem Bericht stelle ich Euch den BMW 320d als Limousine der Modellreihe E46 mit 6-Gang Schaltgetriebe vor. Aber auch für Automatikfreunde sollte sich im Bericht etwas finden lassen.
Der Bericht war zuerst bei Ciao veröffentlicht, er ist allerdings ein wenig ergänzt bzw. überarbeitet.
Für die, die keine Romane mögen, hier eine Kurzbewertung:
- Karosserie:
- recht beengte Platzverhältnisse vorn wie hinten
- vergleichsweise kleiner Kofferraum
+ sehr gute Qualitätsanmutung - Fahrkomfort:
O mit Sportfahrwerk eingeschränkter Langsamfahrkomfort
+ verbessert sich bei hohem Tempo
+ geringes Geräuschniveau
+ sehr gute Sitze - Antrieb:
+ kultiviert und kräftig
+ wunderbar schaltbares Getriebe
+ harmonische Kombination - Fahreigenschaften:
+ sehr sicheres Fahrverhalten
+ sehr gute Handlichkeit
+ gute Wintertauglichkeit
+ sehr präzise Lenkung - Sicherheit:
+ gute Sicherheitsausstattung
+ standfeste Bremsen ohne Fading
O mäßige Seitenwindempfindlichkeit - Umwelt:
+ vergleichsweise sehr niedriger Verbrauch
- kein Partikelfilter ab Werk
+ EU4 schadstoffarm - Kosten:
+ angemessener Anschaffungspreis
+ sehr niedriger Wertverlust
+ moderate Werkstattkosten
O mittlerer Reifenverschleiß
Das konkret vorgestellte Fahrzeug wurde am 01.07.2003 erstmals zugelassen und ist einer von insgesamt 15 320d in unserer Firma.
Bei mir hat er einen 530d E39 ersetzt, der durch einen Unfall vor der Zeit ausfiel. Da mir der Nachfolger E60 nicht gefällt, war downgrading auf einen 3er angesagt.
Das Fahrzeug habe ich auch schon wieder weitergegeben, aktueller KM-Stand ist jetzt rund 115.000 (Stand 04/2005). Andere Fahrzeuge dieses Typs mit Erstzulassung Januar 2003 sind bereits wieder abgegeben worden und haben die 200.000er Marke bei uns geschafft und wurden getauscht.
Der 320d ist (allerdings meist als Touring genannter Kombi) in unserer Firma zum neuen Standardfahrzeug geworden und hat nach und nach eine gemischte Flotte von Ford Mondeo Turnier TDCi, VW Passat Variant TDI; aber auch "Exoten" wie Renault Laguna GrandTour ersetzt.
Die Fahrzeuge werden bei uns in der Regel maximal 24 Monate gehalten, bei erreichen von 200.000 km werden sie aber früher abgelöst.
Sehen wir uns das Fahrzeug einmal näher an, das ich heute vorstelle. Es wurde nicht in dieser Ausstattung bestellt, sondern stand so komplett bei BMW in München, also auch wieder die Wertung der Sonderausstattung nach meinem subjektiven Schema (++ = ein MUSS, + = macht Sinn, - = nicht nötig, -- = rausgeworfenes Geld):
- 320d Limousine 27.650,00 EUR
- silbergrau metallic (im Exclusivpaket enthalten) 0,00 EUR (++ für metallic)
- Leder Chameleon schwarzgrau (im Exclusivpaket enthalten) 0,00 EUR (-)
- Edition Exclusive, bestehend aus: 3.750,00 EUR (++)
- Blinkleuchten weiß, Individual
- Chromringe im Instrumenteneinsatz
- Chromleisten um die Seitenscheiben
- Exterieurumfänge in Wagenfarbe
- Lordosenstütze für Fahrer und Beifahrer
- Nebelscheinwerfer
- Regensensor und automatische Fahrlichtsteuerung
- Scheinwerfer-Waschanlage
- Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer
- Bi-Xenon Scheinwerfer - Leichtmetallräder M Doppelspeiche 135 M 1.500,00 EUR (--)
- M Lederlenkrad 190,00 EUR (+)
- Comfortpaket, bestehend aus: 1.550,00 EUR (++)
- Armauflage vorn (++)
- Bordcomputer (++)
- Fußmatten in Velours (-)
- Innenspiegel automatisch abblendend (+)
- Klimaautomatik (++)
- Park Distance Control (PDC) (++)
- Radio BMW Business 200,00 EUR (-) - Außenspiegelpaket 200,00 EUR (--)
- Glasdach, elektrisch mit Schiebe- und Hebefunktion 950,00 EUR (++)
- Grünkeil-Frontscheibe 70,00 EUR (++)
- Interieurleisten Aluminium "Säulen" 290,00 EUR (--)
- Modellschriftzug Entfall 0,00 EUR (++)
- Multifunktion für Lenkrad inkl. Geschwindigkeitsregelung 0,00 EUR (++)
- Rapsmethylester-Ausführung (RME) 210,00 EUR (--)
- Raucherpaket 0,00 EUR (++)
- Reifen Pannen Anzeige 220,00 EUR (+)
- Seitenairbag für Fondpassagiere 320,00 EUR (-)
- Sitzverstellung, elektrisch mit Memory für Fahrersitz 1.200,00 EUR (++)
- Skisack 230,00 EUR (++)
- Sonnenschutzrollo für Heckscheibe, elektrisch 270,00 EUR (+)
- Sportliche Fahrwerksabstimmung 280,00 EUR (++)
- Sportsitze für Fahrer und Beifahrer 500,00 EUR (++)
- Universal-Garagentoröffner 230,00 EUR (--)
Gesamtpreis ab Werk zzgl. Überführung inklusive 16% MwSt. 39.810,00 EUR
Preise Stand Dezember 2003
Anschaffung und Preise
Da mir die 18" Räder nicht zusagen (optisch schon, fahr- und kostentechnisch nein), wurden die gegen einen Radsatz getauscht, der auf einem anderen Neuwagen montiert war, BMW Typ 96 in 8x17", Ersparnis 700,- Euro.
Unsere Basisausstattung für alle Mitarbeiter ist im übrigen das "Lifestyle"-Paket plus Comfort Paket und Automatik-Getriebe, darüber hinaus gehende Extra-Wünsche zahlt jeder aus eigener Tasche.
Im Schnitt kosten unsere Touring um die 37.500,-, viel Geld als absolute Summe betrachtet, über die Gesamtkosten gerechnet jedoch ist für uns der Anschaffungspreis nur sekundär, aber dazu mehr im Kostenkapitel.
Ruß-Partikelfilter gibt es mal wieder weder für Geld noch gute Worte... mir absolut nicht verständlich. Bio-Diesel (Rapsmethylesther) werde ich trotz Freigabe durch BMW nicht tanken, wir haben da aus der Vergangenheit schlechte (und teure) Erfahrungen mit auch geeigneten und mit Herstellerfreigabe versehenen Passat TDI.
Sehen wir uns das Auto zuerst mal von außen an.
Der E46 ist seit 1998 ein vertrauter Anblick, 100.000fach auf deutschen Straßen unterwegs. Seit Juli 2002 besetzt er auch fast durchgehend den 2. Platz der Zulassungsstatistik, das Auto ist also wirklich weit verbreitet. Der 320d ist auch seit langem das meistverkaufte Modell, also echter Mainstream.
Das aktuelle Auto bietet keine optischen Überraschungen, ich z.B. hätte auf den Chromzierrat gerne verzichtet, es gehört aber zum Exclusiv Paket dazu. Auch aus der Nähe betrachtet hält der 3er von der Optik her dem Premium-Anspruch stand, die Spaltmaße sind klein, mit dem letzten Facelift sind auch die Stellen verschwunden, die vorher in der Waschstraße nicht gereinigt werden konnten.
Nichts neues also äußerlich.
Werfen wir einen Blick nach innen.
Hier fällt beim besprochenen Auto zunächst mal die Lederausstattung auf, routiniert verarbeitet, vom Gefühl und Geruch her auch als Leder auszumachen, allerdings nur auf den Sitzflächen-/lehnen und Kopfstützen beledert, die Rückseiten der Sitze sind in Kunstleder ausgeführt, das geht aber in dieser Klasse in Ordnung.
Als Lenkrad ist das aufpreispflichtige M-Lederlenkrad verbaut, meine erste Wahl, manch einer stört sich am dicken Lenkradkranz, mir gefällt es. Der Blick durch das Lenkrad zeigt BMW typische Instrumente des alten Stils, also alles klar und ohne Chichi abzulesen.
Die Bedienung gibt an keiner Stelle Rätsel auf, kein IDrive weit und breit, selbst unerfahrene Autofahrer finden sich auf Anhieb zurecht. Die Vielfalt der Knöpfe hält sich trotz Vollausstattung in Grenzen, alles ist klar gegliedert in Gruppen zusammengefaßt.
Die einzige Gewöhnung braucht man für die Schalterleiste auf der Mittelkonsole unterhalb der Klimasteuerung, hier sind die Schalter alle in gleicher Optik, obwohl ganz unterschiedliche Funktionen (Sitzheizung, DSC, Sonnenrollo) bedient werden. Nach kurzer Eingewöhnung aber völlig ok.
Ein Wort zur Klimatisierung: da merkt man dem 3er sein Alter ein wenig an, es gibt keine getrennte Temperaturregelung für links und rechts, auch die Temperaturskala ist nicht gerade zuverlässig. Ein Teil unserer Autos schafft erträgliches Innenraumklima bei Einstellung auf 22 Grad, ein anderer, so auch der 320d hier, ist bei 18 Grad optimal geregelt.
Dann gibt es ein paar Kleinigkeiten, die BMW besonders auszeichnen, so zum Beispiel das Car&Key Memory. So lassen sich bei mehreren Fahrern in jeden Schlüssel ein paar Einstellfunktionen einspeichern, die Position der Außenspiegel, die Ansprechschwelle vom Lichtsensor oder auch die Sitzposition, sofern die Sonderausstattung verbaut wurde. Einmal eingerichtet ist so etwas sehr praktisch.
Ich vermisse allerdings die "Bordsteinautomatik", die es im 5er schon seit dem E34 (also seit 1988) in Verbindung mit Automatikgetriebe gibt: bei Einlegen des Rückwärtsganges läuft der rechte Außenspiegel automatisch runter und zeigt so die Bordsteinkante... eine Kleinigkeit, aber furchtbar praktisch und schmerzlich vermißt.
Das BMW Radio wandert bei uns im übrigen immer gleich ins Regal und wird durch eine Becker-Navigation ersetzt, zur Qualität der BMW Radios kann ich mich also schlecht äußern, die ab Werk verbauten Lautsprecher werden jedenfalls nur durchschnittlichen Ansprüchen gerecht, die beiden gegen Aufpreis erhältlichen Hifi-Systeme sind auch nicht der Weisheit letzter Schluß, da gibt es auf dem Zubehörmarkt für weniger Geld mehr Klang. Vorsicht jedoch beim Bestellen, hat das Auto ab Werk kein Radio, glänzt in den allermeisten Fällen auch eine Vorbereitung durch Abwesenheit, es gibt weder Lautsprecherkabel noch einen vollbeschalteten Radio-Stecker.
Kommen wir zu den Platzverhältnissen.
Der 3er ist nie ein Raumwunder gewesen, BMW grenzt ihn deutlich zu den größeren Klassen ab. Geboten wird Platz für vier Personen ohne Gardemaß, für mich nicht kaufentscheidend, da sich 99% meines Autofahrerdaseins sowieso entweder allein oder max. noch mit einer Person auf dem Beifahrersitz abspielen. Der Kofferraum faßt 430l, kein Riesenmaß, aber doch guter Durchschnitt. Viel wichtiger sind die Detaillösungen, die Platz schaffen, es gibt Ablagemöglichkeiten für Kleinzeug in großen Mengen, selbst das (leider von der Klimaanlage nicht mitgekühlte) Handschuhfach ist im Vergleich zu anderen Autos heutzutage sogar noch nutzbar.
Natürlich bieten andere Autos in dieser Klasse mehr schieren Platz, aber so durchdacht wie der 3er sind wenige.
Die Sitze
Für mich ein absolut entscheidendes Wohlfühl- (und damit direkt auch kaufentscheidendes!) Merkmal sind die Sitze.
Die BMW Sitze im 3er sind bestimmt nicht vergleichbar mit aufwendigem Spitzengestühl (z.B. Audi A8 Sportsitze), aber immer noch so gut, das ich mich auf Anhieb wohlfühle.
Wir haben auch Autos mit den Seriensitzen in der Nutzung, hier komme ich, wenn die aufpreispflichtigen Lordosenstützen drin sind, auch schon klar. Aber die im besprochenen Fahrzeug eingebauten Sportsitze geben mir immer noch den entscheidenden Moment mehr Halt, sind etwas enger geschnitten und damit gerade Personen unter 1.80m mehr als zu empfehlen. Aber selbst große Leute (mein bester Freund ist 1.98m und hat Sportsitze in seinem 320d Touring) passen auf das Gestühl, der Verstellbereich ist also ausreichend. Die Verstellung selbst gelingt mit der aufpreispflichtigen elektrischen Sitzverstellung mühelos, bei der manuellen Verstellung ist die Lehne nur in Rasten verstellbar, für mich nicht angenehm. Die elektrische Verstellung verdient für Menschen, die das Auto nicht ausschließlich alleine bewegen, also eine klare Empfehlung. Die hintere Sitzbank bietet nicht gerade extreme Bewegungsfreiheit, aber die Sitzhaltung stimmt, die Sitztiefe ist gewährleistet, auch wenn dies ein wenig zu Lasten der Kopffreiheit geht.
Dann noch ein Wort zum Qualitätseindruck: dem 3er merkt man seine lange Bauzeit in der Zwischenzeit an, alles ist solide verarbeitet, alle Oberflächen fassen sich hochwertig an, nirgendwo ist der Rotstift zu erkennen. Im Vergleich zur ersten E46 Generation ist ein deutlicher Fortschritt zu erkennen.
Das Ambiente des Innenraums reicht von technisch-kühl dank Aluleisten wie in meinem Auto bis hin zu wohlig-warm in Kombination mit dunklem Holz, läßt sich also weitgehend (meist gegen Aufpreis, versteht sich), dem eigenen Geschmack anpassen. Dafür kann aber auch derjenige, der es denn mag, sicher sein, das er auch wirklich Holz vor sich hat und nicht irgendwelchen lackierten Kunststoffe.
Die Technik
Wir beschäftigen uns mit dem 320d, dem mittleren Diesel im Sortiment für den 3er.
Motor
Aus 1.995cm³ werden 150 PS bei 4.000 U/min, und wichtiger noch, bei 2.000 U/min 330Nm Drehmoment produziert.
Den obligatorischen Blick auf den Motor werfend, stellen wir fest, das auch hier wieder viel Kunststoff und wenig Technik zu sehen ist. Allerdings ist alles, was man für die regelmäßige Kontrolle braucht, deutlich gekennzeichnet und gut zu erreichen, heute schon fast eine seltene Tugend. Der Motor ist einer der wenigen Diesel, die voll in Alu(guß) gebaut sind, der Rest der Technik ist state-of-the-art, vom Turbolader mit variabler Turbinenschaufelgeometrie über 4-Ventile pro Zylinder bis hin zur neuesten Einspritztechnik CommonRail der 2. Generation. Interessant sind noch zwei gegenläufig zur Kurbelwelle rotierende Ausgleichswellen, die dem Triebwerk die Vibrationen weitgehend nehmen (ok, nein, ich fange nicht an über Massenmomente verschiedener Ordnung zu dozieren).
Getriebe
Beim Getriebe gibt es seit diesem Jahr serienmäßig sechs manuell zu schaltende Gänge, auf dem Gebrauchtmarkt verhältnismäßig günstig gehandelt werden die Autos aus der Anfangszeit des 150 PS Motors, die "nur" ein Fünfganggetriebe hatten. Für Nicht-Langstreckenfahrer sicher auch eine gute Empfehlung. Als Option gibt es eine elektronisch gesteuerte 5-Gang Automatik, da diese jedoch einen recht hohen Wandlerschlupf aufweist (das heißt, beim Losfahren dreht der Motor erst ein ganzes Stück hoch, bevor es wirklich losgeht) und dem 320d viel Biß nimmt, habe ich mich zum Schalter entschlossen.
Das Getriebe ist BMW-typisch knackig und präzise zu schalten, nicht extrem leichtgängig, aber dafür mit hohem Spaßfaktor gesegnet.
Fahrwerk
Beim Fahrwerk wiederum ist der 3er auch heute noch technisch betrachtet voll auf der Höhe der Zeit, Einzelradaufhängung an allen Rädern, vorn mit McPherson Federbeinen, hinten an einer Verbundlenker-Schräglenkerhinterachse, weitgehend aus Alu gefertigt. Gefedert wird wie in dieser Klasse üblich mit Stahl. Mein Auto hat das von mir bevorzugte Sportfahrwerk, mit straffer ausgeführter Federungs- und Dämpferabstimmung und verstärkten Stabilisatoren hinten (weniger Seitenneigung in Kurven), die anderen 3er in unserem Fuhrpark haben zur Hälfte das Serienfahrwerk. DSC (BMW Bezeichnung für ESP) ist serienmäßig, netterweise in zwei Stufen abschaltbar.
Gewichtsmäßig ist der 3er noch in ganz angenehmen Bereichen unterwegs, das Leergewicht gibt BMW beim 320d Schalter mit 1.490 kg an, mit einigen Extras garniert dürfte meiner etwa 1.550 kg wiegen, im Vergleich zu einem Golf, der gut ausgestattet und mit TDI versehen auch gut 1.400 kg wiegt, sicher nicht zuviel.
BMW typisch ist eine sehr ausgewogene Gewichtsverteilung, beim 320d ergeben sich 53% des Gewichts auf der Vorder- und 47% des Gewichts auf der Hinterachse, der beste Garant für neutrales Kurvenverhalten und ein Grundstein für gute Traktion auch auf glatter Fahrbahn.
Bremsen
Die Bremsanlage ist konventionell aufgebaut, vorne wie hinten tun innenbelüftete Bremsscheiben ihren Dienst, die Handbremse ist auch wirklich eine solche.
Fahren wir.
Mit einem kurzen Dreh am Zündschlüssel erwacht der Diesel.
Selbst nach dem Kaltstart herrscht im Vergleich zu anderen Dieseln dieser Klasse (Schüttelhuber at it's best beim 4 Zylinder PD Diesel von VW) schon gepflegte Ruhe, unziemliche Vibrationen gibt es keine.
Die Laufruhe eines Reihensechsers wird naturgemäß nicht geboten, aber was aus dem Motorraum dringt ist auch nicht lästig, Vibrationen sind fast nicht spürbar, es knurrt lediglich ein klein wenig dieselig aus dem Motorabteil.
Mein erster Startversuch endet abgewürgt... war lange her, das ich das letzte Mal Schaltgetriebe gefahren bin.
Noch mal, jetzt die nicht besonders leichtgängige Kupplung ein wenig langsamer kommen lassen, auch ohne Gas rollt das Auto an.
Es gibt die übliche Kurbelei auf einem vollgestellten Parkplatz (muß wohl irgendeine DIN-Vorschrift dazu geben, an die sich seltsamerweise sämtliche Autohäuser/Werksauslieferungen der Erde halten), auf den ersten Metern trauere ich meinem verflossenen E39 mit Servotronic nach... die Lenkung ist zwar nicht wirklich schwergängig, aber das von mir faulem Menschen beim Parkplatzverkehr geliebte Ein-Finger Kurbeln, das geht so nicht.
Einmal in Fahrt ist das aber gleich vergessen, ab in den Freitagsnachmittagverkehr, die Strecke von München nach Varel liegt vor mir, also "mal eben" 820 km, und das mit einem nicht-eingefahrenen Auto... ich befürchte Schlimmes. Netterweise ist das Auto vollgetankt, der Weg vom Vierzylinder bis zur Autobahn nicht weit, ich reihe mich in den (Gott sei Dank!) ruhig fließenden Verkehr ein. Und staune am Ende der Fahrt, meine Tanknadel steht knapp unter 1/4 Voll nach dieser Strecke, obwohl die A29 auf den letzten 85 KM Dauervollgas gesehen hat.
Einfahren, neu definiert!
Ein Wort an dieser Stelle zum "Einfahren" neuer Motoren. Heutzutage geben Bedienungsanleitungen dazu wenig Hinweise, aufgrund verringerter Bauteiletoleranzen ist der Vorgang aber auch nicht mehr so wichtig wie früher. Sagen die Hersteller.
Ich sage dazu eins: die ersten 500 km behandele man bitte einen neuen Motor sehr freundlich. Sprich, mit mittleren Drehzahlen bewegen, kein Vollgas, keine Vollast bei niedrigen Drehzahlen. Und jetzt das erstaunliche (und das gilt bitte NUR für Diesel), danach nicht, wie früher empfohlen, langsame Steigerung der Last, sondern gleich (wenn es denn verkehrstechnisch geht!) absolute Vollast. Klingt verrückt? Habe ich auch gedacht. Es gibt zum Verschleißverhalten von Dieselmotoren allerdings eine Studie der TU Stuttgart, in der tatsächlich nachgewiesen wird, das es zu besten Verschleißbildern im Motor und besten Oberflächenpaarungen kommt, wenn man genau so mit neuen Motoren umgeht (die Lastauto-Omnibus hat das mal in einem Artikel beschrieben und das Forschungsergebnis veröffentlicht). Ich habe das beim ersten Mal auch nur mit Überwindung getan (vorher immer allmählich, peu à peu, die Belastung gesteigert, erst ab 1.500 km überhaupt mal Vollgas usw.), das Ergebnis allerdings ist verblüffend.
Brauchten vorher immer ALLE unsere hochgezüchteten Turbodiesel reichlich Öl zwischen den Wechselintervallen, reduziert sich das bei den "eingerissenen" Motoren um mehr als die Hälfte, also aus 1.5L Nachfüllmenge auf 15.000 km bei den Passat wurden 0.75l. Man glaubt so etwas nicht, wenn man nicht selbst die Chance hatte, es zu probieren. Allerdings, und da auch wieder eine Abweichung zu dem, was heutzutage von den Herstellern empfohlen wird, bekommt jedes unserer Autos auch heute noch nach 1.500 km einen Ölwechsel inkl. neuem Ölfilter, die Hersteller erzählen zwar, das sei nicht mehr nötig, sehe ich mir die Brühe allerdings an, kommt man selbst auf den Gedanken, das besser zu tun.
Bei BMW gibt es dazu einen spannenden Effekt: bis zur ersten Inspektion (bzw. Ölwechsel) haben alle erstmal leicht reduzierte Leistung... offiziell wird das zwar nicht bestätigt, aber bei meinem Auto gab es einen deutlichen Schub NACH der ersten Inspektion, von Höchstgeschwindigkeit Tacho 215 auf knapp 230 km/h. Möge sich jeder selbst sein Teil dazu denken.
Ok, wir sind immer noch im 320d.
Sehen wir uns den Alltag an. Lange Autobahnetappen werden ziemlich streßfrei absolviert, auch mit Sportfahrwerk durchaus komfortabel, etwas störend finde ich die Windgeräusche oberhalb von 200 km/h, aber der Autoalltag bewegt sich für die meisten Menschen in anderen Geschwindigkeitsbereichen.
Im normalen Verkehr ist die Kombination Diesel/Schaltung selbst für schaltfaule Menschen gut zu ertragen, ab 1.500 U/min wird Schub geboten, ab 2.000 U/min dann Druck, der bis über 4.000 U/min nicht nachläßt. Ziehenlassen bei niedriger Drehzahl wird auch mit sehr moderaten Verbräuchen belohnt, ich brauche im Schnitt 6.8l, die Automatikautos liegen darüber (etwa 1 - 1.5l), die Spanne unserer Durchschnittsverbräuche liegt zwischen 5.9l und 7.9l. Da unsere Autos oftmals digital bewegt werden, mit den Gaspedalstellungen 0 für Leerlauf und 1 für Vollgas, ist das schon SEHR bemerkenswert. Zum Vergleich, die Mondeo TDCI mit 130 PS haben eine Spanne von 8.1 bis 11.1l abgedeckt, bei weniger Leistung, wohlgemerkt!
Beim Fahrverhalten fasse ich mich mal kurz: das Auto ist für aktive Fahrer mit das Beste, was es ab Werk zu kaufen gibt, agil beim einlenken, präzise und berechenbar in allen Reaktionen, selbst ruhige Naturen fahren plötzlich Kurven zügiger, einfach, weil es Spaß macht. Da aber wieder meine klare Tendenz zum Sportfahrwerk und den 17" Rädern, mit Serienabstimmung und den serienmäßigen 16" Rädern ist das Auto zwar immer noch gut beherrschbar, die Schärfe im Handling ist jedoch weitgehend gemildert, nicht mein Fall.
Ein Satz zu den Fahrleistungen, BMW gibt 8.8s (9.1s mit Automatik) für den Standardspurt von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit soll 221 km/h betragen, beim Touring sind es etwa 5 km/h weniger. Für den durchschnittlichen Bedarf sicher mehr als reichlich. Wichtiger ist der Durchzug, weg von Meßwerten, hin zum Gefühl, man fühlt sich selbst im "kleinen" Diesel immer satt motorisiert, auch nach einer Autobahnbaustelle kann ab 80 km/h der 6. Gang drin bleiben, trotzdem geht es mühelos wieder zurück aufs Reisetempo.
Apropos Reisetempo, mein Wohlfühltempo pendelt sich um Tacho 200 km/h ein (wenn es denn der Verkehr zuläßt), über 200 hat man dann noch etwas Reserve, lästige TDI Konkurrenz zu distanzieren... ;)
Die Kosten.
Zum ersten Mal in meinen Berichten kann ich da guten Gewissens auch für Normal-Menschen vertretbare Zahlen liefern.
Der Anschaffungspreis erscheint zu Anfang nicht niedrig, dank sehr gutem Wiederverkaufswert (und damit fast konkurrenzlos hohen Leasingrestwerten) sind die reinen Kapitalkosten aber doch sehr gering.
Das gleiche gilt für die Wartung, unsere Autos laufen zwar Full-Service, so das wir die Rechnungen nur zum Abzeichnen sehen, aber die Inspektionskosten bewegen sich zwischen 114,- Euro (Inspektion I bzw. Ölservice) bis maximal 322,- Euro (Inspektion II inklusive Reifenummontage und Wischerblätter). Also eher Golf-Klasse Preise als Mittelklasse. Verschleißreparaturen fallen auch so gut wie keine an, die Bremsklötze vorne halten bei unserer Heizerfraktion 65.000 km, die Ruhigeren sind auch jetzt, bei über 100.000 km, noch mit den ersten unterwegs. Der Reifenverschleiß ist drehmomentbedingt ein wenig höher, da wir die Reifen regelmäßig von hinten nach vorne wechseln, hält ein Satz aber auch fast 40.000 km bei den Vernichtern, unsere ausgeglichenen Gemüter schaffen annähernd 60.000 km. Bei den Reifen übrigens klare Empfehlungen: 205/55 R 16: Bridgestone Sommer, Dunlop Winter; 205/50 R17: Goodyear Sommer, Winter Goodyear; 225/45 R 17: Michelin Pilot Sport Sommer, Bridgestone Winter. Generell noch ein Tip zu Reifen beim E46: das Auto reagiert EXTREM empfindlich auf Abweichungen beim Luftdruck, läuft das Auto auf der Autobahn nie richtig sauber geradeaus, ist meist nur ein Unterschied von 0.2 bar in zwei Reifen die Ursache, also, lieber einmal zu oft als einmal zu wenig sorgfältig kontrollieren.
Die Versicherungsklassen bewegen sich im Rahmen der Klasse, Haftpflicht Typklasse 16; Vollkasko alt 20, Teilkasko alt 33; Vollkasko neu 19, Teilkasko neu 23. Der Touring ist gleich eingestuft.
Unter dem Strich stellt sich heraus, das der 320d in der Klasse der Vierzylinder-Diesel das günstigste Auto ist, über die Fahrleistung betrachtet lagen selbst die in der Anschaffung nominell soviel günstigeren Mondeos in der Summe der Kosten fast 3 ct/km über den 320d, für uns das beste Argument, jedem Außendienstler BMW zu gönnen.
Typische Mängel
Keine.
Gibt es nicht? Gibt es doch. Klar hatte das ein oder andere Auto mal einen Fehler (der böseste war ein eingeklemmter Schlauch der Batterieentlüftung, der zu einem Brand hätte führen können, jedoch hatte der Fahrer den Fehler selbst hinbekommen). Aber kein einziger Fehler ist bei zwei Fahrzeugen in gleicher Form aufgetreten. Wirklich reinkonstruierte Fehler sind also in der Zwischenzeit ausgemerzt. Ich höre schon die Aufschreie mancher Leser... zur Beruhigung: es gab tatsächlich REIHENWEISE gleiche Mängel an der Einspritzanlage beim 320d, die nach 120.000 km mit schöner Sicherheit starb.... ABER: das war beim 136 PS 320d der Fall, der 150PSer hat eine komplett andere Anlage drauf, auch bei 186.000 km (320d Touring, EZ 08/2002, Automatik, Heizerauto) oder 171.000 km (320d Limo, EZ 10/2002, Heizeropfer) haben wir mit dem Motor keine Probleme mehr gehabt. Selbst Frontscheiben sind bei den BMW seltener fällig als beim Passat, da haben wir pro Auto pro Jahr immer zumindest eine Scheibe erneuern dürfen. Achso, mir fällt doch was ein, an meinem Auto war die Tankklappe schräg eingepaßt. Wurde während der Auslieferung in Ordnung gebracht.
Update 07/2004: ein Schwachpunkt hat sich doch rausgestellt: bei km-Ständen ab 145.000 hatten wir jetzt einige Schäden an den den Einspritzdüsen, die Fahrzeuge verlieren dadurch zuerst Leistung und springen irgendwann nicht mehr an. Die Reparaturdauer war nie länger als 24 Stunden, der BMW Service mit Ersatzfahrzeug und bisher immer 100%tiger Kostenübernahme (auch bei fast 200.000km auf dem Tacho) macht auch einen hervorragenden Eindruck.
Kommen wir zum Fazit.
Was haben wir nicht?
Wir haben keinen sänftenartigen Komfort. Wir haben keinen verschwenderischen Platz.
Was haben wir dann?
Wir haben Freude am Fahren. (Quelle: BMW Werbung, seit den 70zigern genutzt).
Fünf Sterne?
Für nen Kleinwagen, von mir, der ich sonst gerne in 650 Nm schwelge?
Fünf Sterne!
Und wie immer an dieser Stelle sind mir Kommentare, Kritik und Wünsche, was Ihr im Bericht vermißt, sehr willkommen!
Auf http://www.autotestnet.de/bmw_320d.php findet ihr den Test in noch ausführlicherer Fassung, natürlich auch mit einer ganzen Reihe Bildern und technischen Daten dazu!
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge, heute stelle ich Euch noch den BMW 320Cd vor. Hm... hab ich nicht schon einen 320d Bericht drin? Ja... aber das Auto hier hat Chiptuning, ist also mal was Besonderes.
Ursprünglich hat der Bericht in kürzerer Form auch schon bei Ciao gestanden (Erstveröffentlichung 10. Februar 2004)
Und vorweg, für alle Schnellklicker und Leute, die davon überzeugt sind, über ein Auto dürfte man erst nach mindestens 5 Jahren Erfahrung und 100.000 km schreiben... bitte einmal abwerten und weiterklicken, Ihr seid hier falsch.
Für die, die keine Romane mögen, hier eine Kurzbewertung:
- Karosserie:
O recht beengte Platzverhältnisse vorn wie hinten
- vergleichsweise kleiner Kofferraum
+ sehr gute Qualitätsanmutung - Fahrkomfort:
O mit Sportfahrwerk eingeschränkter Langsamfahrkomfort
+ verbessert sich bei hohem Tempo
+ geringes Geräuschniveau
+ sehr gute Sitze - Antrieb:
+ kultiviert und kräftig
+ wunderbar schaltbares Getriebe
+ harmonische Kombination - Fahreigenschaften:
+ sehr sicheres Fahrverhalten
+ sehr gute Handlichkeit
+ gute Wintertauglichkeit
+ sehr präzise Lenkung - Sicherheit:
+ gute Sicherheitsausstattung
+ standfeste Bremsen ohne Fading
+ mäßige Seitenwindempfindlichkeit - Umwelt:
+ vergleichsweise sehr niedriger Verbrauch
- kein Partikelfilter
+ EU4 schadstoffarm - Kosten:
+ angemessener Anschaffungspreis
+ sehr niedriger Wertverlust
+ moderate Werkstattkosten
O mittlerer Reifenverschleiß
Das Auto, das ich Euch heute vorstelle, fährt der technische Leiter meiner Firma als Dienstwagen. Da wir unsere Dienstwagen aber untereinander tauschen, um die Kilometer gleichmäßig zu verteilen und er eher weniger Langstrecke unterwegs ist, habe ich das Auto bisher ähnlich häufig wie er selbst bewegt.
Der 320Cd wurde am 02.08.2003 erstmals zugelassen und hat zwischenzeitlich gut 54.000 km auf dem Tacho.
In meinem anderen 320d Bericht habe ich bereits erwähnt, das wir einige Fahrzeuge dieses Typs einsetzen, heute, im Februar 2004, sind es insgesamt 15 Stück, allerdings haben wir nur ein Coupé im Einsatz, das dieser Bericht vorstellen wird.
Weiterhin hat dieses Fahrzeug, abweichend zu unserem Standard, ein Chip-Tuning. Dieses wurde durch die Firma Nowak durchgeführt, auf dem Prüfstand ergeben sich bei unveränderter Schadstoffklasse 182 PS bei 4.200 U/min und, wichtiger noch, 394 Nm bei 2.100 U/min.
Sehen wir uns das Fahrzeug einmal näher an, das ich hier beschreibe. Es wurde nicht für mich in dieser Ausstattung bestellt, sondern durch den Mitarbeiter, also auch wieder die Wertung der Sonderausstattung nach meinem subjektiven Schema (++ = ein MUSS, + = macht Sinn, - = nicht nötig, -- = rausgeworfenes Geld):
- 320Cd Coupé 29.600,00 Euro
- silbergrau metallic 670,00 Euro (++)
- Designausstattung "Gran Turismo" Stoff-/Lederkombination anthrazit 400,00 Euro (++)
- Adaptives Kurvenlicht 400,00 Euro (-)
- Armauflage vorn 160,00 Euro (++)
- Blinkleuchten weiß 180,00 Euro (+)
- Dachhimmel anthrazit 180,00 Euro (-)
- Glasdach, elektrisch mit Schiebe- und Hebefunktion 950,00 Euro (++)
- Grünkeil-Frontscheibe 70,00 Euro (++)
- Hochglanz Shadow Line 450,00 Euro (-)
- Innenspiegel automatisch abblendend 210,00 Euro (++)
- Interieurleisten Aluminium "Säulen" 290,00 Euro (--)
- Klimaautomatik 530,00 Euro (++)
- Leichtmetallräder Doppelspeiche "98" 800,00 Euro (+)
- Lordosenstütze für Fahrer und Beifahrer 270,00 Euro (++)
- M Lederlenkrad 100,00 Euro (++)
- Modellschriftzug Entfall 0,00 Euro (++)
- Multifunktion für Lenkrad inkl. Tempomat 390,00 Euro (++)
- Park Distance Control (PDC) 400,00 Euro (++)
- Raucherpaket 0,00 Euro (++)
- Regensensor und automatische Fahrlichtsteuerung 110,00 Euro (++)
- Scheinwerfer-Waschanlage 260,00 Euro (++)
- Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer 340,00 Euro (++)
- Sonnenschutzrollo für Heckscheibe, elektrisch 270,00 Euro (-)
- Sportliche Fahrwerksabstimmung 130,00 Euro (+)
- Sportsitze für Fahrer und Beifahrer 500,00 Euro (++)
- Universal-Garagentoröffner 230,00 Euro (--)
- Xenon-Licht für Abblend- und Fernlichtfunktion 530,00 Euro (++)
Gesamtpreis ab Werk zzgl. Überführung inklusive 16% MwSt. 38.420,00 Euro
Preise Stand Februar 2004
Anschaffung und Preise
Dazu kamen noch 400 Euro für eine Neuaufpolsterung des Fahrersitzes (der Fahrer ist 2.03m groß) und dadurch eine verringerte Sitzhöhe durch einen Polsterbetrieb.
Das Chiptuning schlug inklusive TÜV-Abnahme und Eintragung mit weiteren 1.270 Euro zu Buche.
Natürlich kann man bei diesen Preisen nicht mehr von "günstig" reden. Was wir hier jedoch haben, ist zumindest vom Preis-/Leistungsverhältnis her noch als vernünftig einzustufen, nicht allein durch den extrem geringen Wertverlust bedingt ist das Auto, hat man erst einmal die Hürde der Anschaffung überwunden, doch sehr bezahlbar.
Seit Sommer 2004 sind auch die Pakete "Lifestyle" und "Exclusive" verfügbar, die es vorher nur die Limousine und den Touring genannten Kombi gab, dort gibt es viele Extras günstig im Paket.
Meine Empfehlung wäre jedenfalls das Exclusive Paket, dazu das Komfort Paket, dann bleibt nicht mehr viel, was fehlen könnte. Und noch ein Tip: im nächsten Jahr läuft der E46 aus, BMW Händler sind zu sehr großen Preiszugeständnissen bereit.
Und wie immer bei deutschen Premium-Herstellern: Ruß-Partikelfilter gibt es mal wieder weder für Geld noch gute Worte... ich werde es nie verstehen.
Karosserie
Hier ergeben sich keine Überraschungen. In dieser Form, als Coupé, wirkt der Dreier ein wenig gestreckter (wohl hauptsächlich der rahmenlosen Seitenscheiben wegen), sachlich bleibt kaum Raum für Kritik, die Verarbeitung wirkt routiniert, auch kritische Betrachtung fördert außen nichts an Licht, was zu verstecken wäre.
Natürlich fehlen dem Coupé die hinteren Türen, ob man jetzt die Entscheidung Pro oder Kontra Coupé fällt, ist fast eine Geschmacksentscheidung, selbst die Preise sind genau gerechnet ob der etwas besseren Serienausstattung des Coupés fast identisch.
Der Innenraum
Hier findet man im besten Sinne des Wortes BMW Klassik vor.
Sprich: ein zum Fahrer hin orientiertes Cockpit, das an Übersichtlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit kaum zu übertreffen ist.
Im Instrumenteneinsatz findet sich die seit Jahrzehnten vertraute Kombination von vier Rundinstrumenten, klassisch mit Tacho und Drehzahlmesser, dazu jeweils analog und damit auf den ersten flüchtigen Blick bereits ablesbar die Anzeigen für Wassertemperatur und Tankinhalt. Bleibt zu hoffen, daß BMW beim E46 Nachfolger diesem Stil treu bleibt.
Einziger Kritikpunkt bei der Bedienbarkeit bleibt die Schalterleiste vor dem Schalthebel, dort kann es durch die Gleichförmigkeit der Schalter zu Verwechslungen kommen... allerdings dürfte sich jeder binnen kurzer Zeit an das Schema gewöhnt haben.
Hier im Coupé findet sich auch das aufpreispflichtige M-Technik Lenkrad wieder, mir immer eine Empfehlung wert, es fühlt sich einfach gut an und vermittelt schon auf den ersten Metern das gute Gefühl, alles im Griff zu haben.
Platzverhältnisse
Auf den Vordersitzen finden wir Dreier-übliche Platzverhältnisse vor. Das bedeutet: nicht üppig, eher Maß- denn Jogginganzug, aber trotzdem für Personen jedweder Statur ausreichend. Für extra Große gibt es noch Tricks, mehr Platz zu schaffen, siehe oben.
Auf der Rücksitzbank halten es zwei Erwachsene eine zeitlang aus, zumindest wenn jemand kurzes wie ich es bin vorne sitzt. Viel weniger Platz als in der Limousine gibt es nicht, lediglich der Kopfraum ist eingeschränkt und der Zugang nach hinten beim Zweitürer naturgemäß mit mehr Mühe verbunden als beim Viertürer.
Der Kofferraum faßt 410 Liter und reicht somit für zwei Personen auch für eine ausführlichere Urlaubsreise in aller Regel dicke aus.
Die Sitze
Hier im Coupé finden sich wieder einmal die von mir sehr geschätzten und auch im eigenen Auto gefahrenen aufpreispflichtigen Sportsitze.
In diesem Fall im Gegensatz zu meinem 320d jedoch nicht elektrisch verstellbar, was für mich auch einen kleinen Abzug in der Bewertung zur Folge hat: die Lehne ist nicht stufenlos sondern nur in Rasten zu verstellen, unnötig, so etwas.
An Position, Seitenführung und allgemeinem Sitzkomfort gibt es jedenfalls wenig Kritik, mir eine glatte 2 als Schulnote wert.
Hinten sind die Sitze auch als Einzelsitze ausgeformt, nicht allzu große Mitfahrer werden sich auch dort wohlfühlen.
Verarbeitung - Material - Haptik
Auf gewohnt hohem Dreier Niveau präsentiert sich der Innenraum. In diesem Fahrzeug kommt eine Stoff-/Lederkombination als Polsterung zum Einsatz (die Seitenwangen der Sitze sind in Leder, die Mittelbahnen in Stoff), eine auch im Hochsommer trotz der dunklen Farbe sehr gut erträgliche Materialpaarung.
Ansonsten merkt man dem Auto seine lange Bauzeit überall an, im positiven Sinne ausgedrückt.
Bis ins Detail ist alles solide verarbeitet, auch ein Blick hinter die Verkleidungen zeigt keine Abweichung von der hohen Qualität.
Jeder Schalter bewegt sich präzise, die Fahrzeuge sind bei uns trotz überwiegendem Einsatz des Sportfahrwerks sämtlich klapper- und knisterfrei.
Die Technik
Der Motor
Im hier vorgestellten Fahrzeug haben wir es wieder einmal mit dem Vierzylinder BMW Diesel zu tun.
In der aktuellen Ausführung mit CommonRail Einspritzung der 2. Generation, Turbolader mit variabler Turbinenschaufelgeometrie, Vierventilzylinderkopf, dazu zwei Ausgleichswellen, die die ansonsten vierzylindertypischen Vibrationen bekämpfen, findet sich all das, was moderne Dieseltechnik heute hergibt.
Der Motor im Testfahrzeug hat wie gesagt ein Chiptuning, die Leistungswerte der Serienversion finden sich in Klammern:
182 (150) PS bei 4.200 U/min (4.000 U/min)
394 (330) Nm bei 2.100 U/min (2.000 U/min)
Durchgeführt wurde das Chiptuning mit Prüfstandsmessung vorher/zwischendurch/nachher auf dem teuersten, aber auch sinnvollsten Weg inklusive einer Anpassung der Kennlinien für Antriebsschlupfregelung und ESP.
Ziel war auch weniger eine Steigerung der schieren Leistung, wichtigster Faktor waren ein breiterer nutzbarer Drehzahlbereich und ein nochmals verbessertes Ansprechverhalten mit einem deutlich gesteigerten Drehmoment. Geht das? Dazu später mehr beim Fahren!
Getriebe
Hier kommt das serienm
32 Bewertungen, 3 Kommentare
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22.07.2002, 12:31 Uhr von Seneca_X1
Bewertung: sehr hilfreichDein Bericht ist schon ok, aber so richtig viele Informationen, die mir eine Kaufentscheidung erleichtern könnten, stecken leider nicht drin. Gruß, Thomas
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18.06.2002, 06:17 Uhr von Inglorion
Bewertung: sehr hilfreichich finde das p-l-verhältnis bei bmw nicht wirklich schlecht, die gelieferte qualität etc ist einmalig. der unterschied in der motorisierung hat einen besonderen grund: der reihensechser statt des vierers unter der haube ^^ obwohl ich dir den 3
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13.03.2002, 01:07 Uhr von Volker111
Bewertung: sehr hilfreichZu viel Geld für den Gebrauchsgegenstand Auto
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