BMW 5er Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2011
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
- Anschaffungskosten:
- Haltungskosten:
Erfahrungsbericht von snowboard2004
Sportwagen Feeling mit 3 Liter Heizöl
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mit dem neuen 530d hat BMW allen gezeigt, dass sich Diesel Fahrzeuge hinter den Bezinern nicht verstecken müssen. Deswegen finde ich, ist es Zeit einen kleinen Testbereich über unsere Familienkutsche zu schreiben, mit dem ich mittlerweile auch schon einige tausende Kilometer gefahren bin:
Zuerst zu den Erscheinungsbild: Der Fünfer, früher ein relativ "rechteckiges" kantiges Gefährt, erscheint nun größer, geschwungener, provokanter. Die Formen sind zwar gemäßigter als beim Siebener, jedoch beschert die Vergrößerung dem BMW-Fahrer ein erhebliches Raum"mehr"angebot und man sitzt vorne wirklich oberklasse, die Beinefreiheit ist enorm. Gerade das ließ die Fahrt in einem SLK für mich zur Qual werden. Der größer gewordene 520 Liter umfassende Kofferraum garantiert echte Reisetauglichkeit. Zu fünft sind wir mit mehreren Koffern nach Rom gefahren, ohne dass sich jemand beschwert hat. Hinten hat man auch mit 1m90 Körpergröße genug Freiraum, während ich mir heute im BMW Haus fast den Arm auskugeln musste, um mich auf die Rückbank des neuen Sechsers zu quetschen.
Die Sitze sind sehr bequem, jedoch vermisse ich etwas den Seitenhalt der Sportsitze aus meinem Peugeot 206 Sport. Das Armaturenbrett ist sehr aufgeräumt und die Mittelkonsole mit Business CD bis Klimaautomatik bietet sehr gute Funktionalität. Alle Bedienelemente sind gut auffindbar und können auch über das Multifunktionslenkrad gesteuert werden. Jedoch lenken alle Knöpfe, Displays und Drehräder mehr vom Fahren ab, als wenn ich telefonieren würde. Ein Grund mehr, den BMW ohne teure, teils nervtödende Navigation zu wählen. Generell besticht der Innenraum durch eine außerordentliche Qualität der Materialien und auch durch eine saubere Verarbeitung bis ins Detail.
Ich könnte noch lange über das Innere berichten, doch die besondere Fahrdynamik ist ebenfalls zu loben. Zuerst zur Aktivlenkung und Wankstabilisierung Dynamic Drive, die beide aufpreispflichtig dem Fahrer helfen, das Auto noch stabiler und sicherer zu fahren. Die Aktivlenkung funktioniert nach dem Prinzip der dynamischen Servolenkung. Das heißt ein elektromechanischer Stellmotor lässt bei niedriger Geschwindigkeit die Lenkung direkter werden, bei Autobahngeschwindigkeit indirekter/schwergängiger. In der Praxis funktioniert das erstaunlich gut, vor allem beim Rangieren und bei Wendemanöver. Hinter der Bezeichnung Dynamic Drive verbergen sich zwei aktive Stabilisatoren, die die Seitenneigung erheblich reduzieren. So scheint sich das Auto selbst bei hoher Kurvengeschwindigkeit fast nicht zu neigen, während andere Autos, die sich kräftig aus den Federn heben.
Der Motorraum ist vom Innenraum durch dämpfende Materialen getrennt, wodurch das laute Diesel Blubbern bei geschlossener Tür kaum zu vernehmen ist (Vergleich: der Passat und Golf mit dem starken Dieselmotor dröhnen beim Gasgeben durch den ganzen Innenraum). Dadurch dass die Motorgeräusche, aber auch die Abroll- und Fahrtwindgeräusche selbst bei hohen Geschwindigkeiten kaum vernehmbar sind, verliert man schnell den Sinn für Geschwindkeit und es kommt schon mal vor, dass man innerorts durch kurzen Tritt aufs Gas 70-80km/h fährt. Das ist nicht gut, da ich noch 14Monate Probezeit habe. Jedoch meldet sich der Motor beim Ausdrehen der Gänge schon kräftig zu Wort. Jedoch auch die Reifen, da sie bei ausgeschalteten DSC dank 500Nm schnell durchdrehen. Jedoch kann man auch mit 1200-1500 Umdrehungen schaltfaul, dank des kräftigen Sechszylinders angenehm reisen.
Das alles ist durch den 220PS bärenstarken, extrem drehmomentstarken Sechszylinder Motor gewährleistet. Der satte Drehmomentverlauf lässt dem Antriebsdrang bereits bei 1500 Umdrehungen vollen Lauf, was nur noch durch DSC zu bändigen ist. Der 3 Liter Motor entwickelt Schub wie ein Nachbrenner, hängt gierig am Gas und dreht mit einer Leichtigkeit ohne so laut oder brutal zu klingen wie z.B. der SLK mit Kompressor oder so manche Benziner (...uralt Opel mit 220PS von einem Freund). Wenn man den ersten Gang ausfährt kommt man erst bei 50-60km/h in den roten Bereich, und hat dann noch so viel Schwung, dass man meint er beschleunigt weiter trotz Wegnahme von Gas. Dabei wird man allein durch die enorme Kraft so stark in den bequemen Sitz gedrückt, dass einem die Luft wegbleibt, bis man sich daran gewöhnt. Bei höherer Drehzahl, klingt der Motor schon etwas lauter, Rennmotorenmäßiger und begeistert nur noch. Wer braucht denn da noch ein Business CD ? Jedoch wird der Klang niemals so aufdringlich und "schrill" wie der Motor vom M3 Caprio unserer Nachbarn. Im Großen und Ganzen glaubt man garnicht wie eine so schwere und massive Familiekutsche so "wegspringen" kann. Andererseits spielen die Bremsen mit und fangen den Wagen bissig, standfest und gut dosierbar aus jedem Höhenrausch bei Blickkontakt mit einem Blitzer etc ab. Achtung, es besteht Suchtgefahr, was einem SLK 200, 206 Sport, Mini S noch ein 323i nicht so aufkommen konnte.
Aber neben einer besseren Beschleuning aus dem unterem Drehzahlbreich und auch besserer Elastizität bei z.B. Beschleunigungen von 80 auf 120km/h hat der Diesel im Vergleich zum etwas stärkeren Benziner mit gleich großem Motor den Vorteil des sehr niedrigen Verbrauchs. Während unser letzter BMW (540) bei sportlichem Fahrem sich nicht mit 14 Litern zufriedengab, braucht der 530d bei Bleifuß mit durchdrehenden Rädern und einer sehr sportlichen Fahrweise zwischen 3500 und 5000 Umdrehungen nicht mehr als 9 Litern. Andererseits gibt sich das Auto bei ruhiger, gleichmäßiger Fahrweise zwischen 80-120 km/h mit weniger als 6 Litern/100km zurrecht.
Alles in allem ein super Auto, bei dem immer 300% der Plätze von Freunde reserviert sind, wenn ich ihn von meinem Vater bekomme. Andererseits ist das Auto aber auch teuer, der Grundpreis liegt schon im 40.000 Euro Bereich, die teure Aufpreispolitik von BMW garnicht zu erwähnen (4*18Zoll mit Leichtmetallfelgen, Xenon, Business CD, Leder, Regensensor, PDC, Aktivlenkung, Dyn...hätte ich gern.....................wie bitte, ne oda ???). Heute haben wir uns den neuen Sechser angeschaut: 30000 Euro für Sonderausstattung, deren Liste so kurz ist, dass man sie an zwei Händen abzählen kann.
Aber im Großen und Ganzen ein wirklich rundum tolles Auto, mit dem man mehr als von A nach B fahren kann.
Leider gibt es noch nicht unser Traumauto: ein 550d oder (seit heute) ein 650d..................................
Bitte teilt mir mit, ob euch der Bericht gefallen hat und motiviert mich ggf. über weitere Produkte zu schreiben.
Zuerst zu den Erscheinungsbild: Der Fünfer, früher ein relativ "rechteckiges" kantiges Gefährt, erscheint nun größer, geschwungener, provokanter. Die Formen sind zwar gemäßigter als beim Siebener, jedoch beschert die Vergrößerung dem BMW-Fahrer ein erhebliches Raum"mehr"angebot und man sitzt vorne wirklich oberklasse, die Beinefreiheit ist enorm. Gerade das ließ die Fahrt in einem SLK für mich zur Qual werden. Der größer gewordene 520 Liter umfassende Kofferraum garantiert echte Reisetauglichkeit. Zu fünft sind wir mit mehreren Koffern nach Rom gefahren, ohne dass sich jemand beschwert hat. Hinten hat man auch mit 1m90 Körpergröße genug Freiraum, während ich mir heute im BMW Haus fast den Arm auskugeln musste, um mich auf die Rückbank des neuen Sechsers zu quetschen.
Die Sitze sind sehr bequem, jedoch vermisse ich etwas den Seitenhalt der Sportsitze aus meinem Peugeot 206 Sport. Das Armaturenbrett ist sehr aufgeräumt und die Mittelkonsole mit Business CD bis Klimaautomatik bietet sehr gute Funktionalität. Alle Bedienelemente sind gut auffindbar und können auch über das Multifunktionslenkrad gesteuert werden. Jedoch lenken alle Knöpfe, Displays und Drehräder mehr vom Fahren ab, als wenn ich telefonieren würde. Ein Grund mehr, den BMW ohne teure, teils nervtödende Navigation zu wählen. Generell besticht der Innenraum durch eine außerordentliche Qualität der Materialien und auch durch eine saubere Verarbeitung bis ins Detail.
Ich könnte noch lange über das Innere berichten, doch die besondere Fahrdynamik ist ebenfalls zu loben. Zuerst zur Aktivlenkung und Wankstabilisierung Dynamic Drive, die beide aufpreispflichtig dem Fahrer helfen, das Auto noch stabiler und sicherer zu fahren. Die Aktivlenkung funktioniert nach dem Prinzip der dynamischen Servolenkung. Das heißt ein elektromechanischer Stellmotor lässt bei niedriger Geschwindigkeit die Lenkung direkter werden, bei Autobahngeschwindigkeit indirekter/schwergängiger. In der Praxis funktioniert das erstaunlich gut, vor allem beim Rangieren und bei Wendemanöver. Hinter der Bezeichnung Dynamic Drive verbergen sich zwei aktive Stabilisatoren, die die Seitenneigung erheblich reduzieren. So scheint sich das Auto selbst bei hoher Kurvengeschwindigkeit fast nicht zu neigen, während andere Autos, die sich kräftig aus den Federn heben.
Der Motorraum ist vom Innenraum durch dämpfende Materialen getrennt, wodurch das laute Diesel Blubbern bei geschlossener Tür kaum zu vernehmen ist (Vergleich: der Passat und Golf mit dem starken Dieselmotor dröhnen beim Gasgeben durch den ganzen Innenraum). Dadurch dass die Motorgeräusche, aber auch die Abroll- und Fahrtwindgeräusche selbst bei hohen Geschwindigkeiten kaum vernehmbar sind, verliert man schnell den Sinn für Geschwindkeit und es kommt schon mal vor, dass man innerorts durch kurzen Tritt aufs Gas 70-80km/h fährt. Das ist nicht gut, da ich noch 14Monate Probezeit habe. Jedoch meldet sich der Motor beim Ausdrehen der Gänge schon kräftig zu Wort. Jedoch auch die Reifen, da sie bei ausgeschalteten DSC dank 500Nm schnell durchdrehen. Jedoch kann man auch mit 1200-1500 Umdrehungen schaltfaul, dank des kräftigen Sechszylinders angenehm reisen.
Das alles ist durch den 220PS bärenstarken, extrem drehmomentstarken Sechszylinder Motor gewährleistet. Der satte Drehmomentverlauf lässt dem Antriebsdrang bereits bei 1500 Umdrehungen vollen Lauf, was nur noch durch DSC zu bändigen ist. Der 3 Liter Motor entwickelt Schub wie ein Nachbrenner, hängt gierig am Gas und dreht mit einer Leichtigkeit ohne so laut oder brutal zu klingen wie z.B. der SLK mit Kompressor oder so manche Benziner (...uralt Opel mit 220PS von einem Freund). Wenn man den ersten Gang ausfährt kommt man erst bei 50-60km/h in den roten Bereich, und hat dann noch so viel Schwung, dass man meint er beschleunigt weiter trotz Wegnahme von Gas. Dabei wird man allein durch die enorme Kraft so stark in den bequemen Sitz gedrückt, dass einem die Luft wegbleibt, bis man sich daran gewöhnt. Bei höherer Drehzahl, klingt der Motor schon etwas lauter, Rennmotorenmäßiger und begeistert nur noch. Wer braucht denn da noch ein Business CD ? Jedoch wird der Klang niemals so aufdringlich und "schrill" wie der Motor vom M3 Caprio unserer Nachbarn. Im Großen und Ganzen glaubt man garnicht wie eine so schwere und massive Familiekutsche so "wegspringen" kann. Andererseits spielen die Bremsen mit und fangen den Wagen bissig, standfest und gut dosierbar aus jedem Höhenrausch bei Blickkontakt mit einem Blitzer etc ab. Achtung, es besteht Suchtgefahr, was einem SLK 200, 206 Sport, Mini S noch ein 323i nicht so aufkommen konnte.
Aber neben einer besseren Beschleuning aus dem unterem Drehzahlbreich und auch besserer Elastizität bei z.B. Beschleunigungen von 80 auf 120km/h hat der Diesel im Vergleich zum etwas stärkeren Benziner mit gleich großem Motor den Vorteil des sehr niedrigen Verbrauchs. Während unser letzter BMW (540) bei sportlichem Fahrem sich nicht mit 14 Litern zufriedengab, braucht der 530d bei Bleifuß mit durchdrehenden Rädern und einer sehr sportlichen Fahrweise zwischen 3500 und 5000 Umdrehungen nicht mehr als 9 Litern. Andererseits gibt sich das Auto bei ruhiger, gleichmäßiger Fahrweise zwischen 80-120 km/h mit weniger als 6 Litern/100km zurrecht.
Alles in allem ein super Auto, bei dem immer 300% der Plätze von Freunde reserviert sind, wenn ich ihn von meinem Vater bekomme. Andererseits ist das Auto aber auch teuer, der Grundpreis liegt schon im 40.000 Euro Bereich, die teure Aufpreispolitik von BMW garnicht zu erwähnen (4*18Zoll mit Leichtmetallfelgen, Xenon, Business CD, Leder, Regensensor, PDC, Aktivlenkung, Dyn...hätte ich gern.....................wie bitte, ne oda ???). Heute haben wir uns den neuen Sechser angeschaut: 30000 Euro für Sonderausstattung, deren Liste so kurz ist, dass man sie an zwei Händen abzählen kann.
Aber im Großen und Ganzen ein wirklich rundum tolles Auto, mit dem man mehr als von A nach B fahren kann.
Leider gibt es noch nicht unser Traumauto: ein 550d oder (seit heute) ein 650d..................................
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9 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.04.2007, 22:00 Uhr von richi001
Bewertung: sehr hilfreichein Traumwagen
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