Erfahrungsbericht von Jakini
Mit der eb Bau in Hamburg am besten alles schriftlich machen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie wir zur eb Bau kamen:
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Noch bewohnen wir eine zweieinhalb Zimmerwohnung, und das mit drei Kindern, was logischer Weise arg eng ist. Seit der Geburt unserer zweiten Tochter vor drei Jahren haben wir uns aber schon nach einer größeren Bleibe umgesehen, eine größere Mietwohnung, als eine mit drei Zimmern, die kaum größer ist, als unsere derzeitige Wohnung? In Hamburg keine Chance! Als ich dann erneut schwanger wurde, haben wir weiterhin intensiv nach einer größeren Wohnung gesucht und uns dann bei den hohen Preisen entschlossen, für das Geld können wir auch ein Eigenheim kaufen, denn entweder sind Wohnungen mit 4-5 Zimmer vermietet oder unbezahlbar. Wir hätten eine dreieinhalb Zimmerwohnung bekommen können, doch die hätte uns an Miete mehr gekostet, als das Haus, welches wir nächsten Monat beziehen uns als Abzahlung kostet.
Also machten wir uns auf die Suche nach einem optimalen Eigenheim, wenn schon was Eigenes, dann sollten auch drei Zimmer enthalten sind, für jede unserer Töchter eines, und wir wollten endlich ein Schlafzimmer haben. Auch die Küche sollte etwas hergeben, denn mit fünf Personen hat man schon so einiges unterzubringen. Aber auch die Suche erwies sich als schwierig und langwierig, denn meine große Tochter hatte den großen Wunsch, daß sie auf ihrer Schule bleiben wollten.
So ergab es sich dann, daß in unserer Straße eine alte Fabrikhalle abgerissen werden und dort 30 Reihenhäuser gebaut werden sollten, eigentlich optimal, vorallem weil diese Häuser wesentlich dichter an der Schule unserer Tochter liegen. Also erkundigten wir uns bei dem Verkäufer, der uns beim ersten Gespräch im März 2001, wo ich gerade schwanger war, abwies, wir können uns das Haus nicht leisten. Unfreundlich schickte er uns zum Wohnungsamt, wir sollten Wohngeld beantragen, die Finanzierung für das Haus, die würden wir auf keinen Fall schaffen. Resigniert zogen wir ab und beantragen Wohngeld, was unter großem Gelächter abgelehnt wurde.
Im Oktober 2001 waren die meisten dieser Häuser noch immer nicht verkauft, klar, sie waren einfach zu teuer, also ging die eb Bau mit dem Preis runter und änderte den Grundriss, der nun auch wesentlich besser war. So ist unser Haus mit einem Eingang im Souterrain versehen, was natürlich im EG eine Menge Platz einbringt, für uns mit den drei Kindern optimal, denn
der Schmutz bleibt unten, weil die Schuhe unten ausgezogen werden müssen, so wird aber auch nicht vom Flur ins Wohnzimmer getreten und
wir haben eine größere Küche, weil auch der Windfang, sprich die Gardrobe und das Gäste WC im Souterrain sind.
Von diesem neuen Grundriss waren wir sofort Feuer und Flamme, allerings mußten wir den Bauträger erst mal überzeugen, daß wir uns das um inzwischen 20.000 DM günstigere Haus doch leisten können, denn von der WK hatten wür für andere Objekte finanziell schon Zusagen, doch es scheiterte eher an anderen Dingen wie z.B. das das Grundstück Ebpacht war, oder weil die Verkäufer auf einmal doch nicht verkaufen wollten.
Diese Vorlage von der WK überzeugte dann auch den Verkäufer der eb Bau, der nun auch einsah, daß mein Mann innerhalb des letzten Jahres massive Gehaltserhöhungen erhalten hat, die nun dazu führten, daß wir das Haus doch kaufen konnten. Nun war er zu uns auch freundlicher als beim ersten Gespärch, logisch, nun konnte er auch an uns verdienen. Das Haus sollte zum 30.8.2002 bezugsfertig sein, für mich auch o.k. denn ich stand kurz vor der Geburt unserer dritten Tochtern und wäre zu der Zeit eh nicht in der Lage gewesen, einen Umzug zu schaffen.
So unterschrieben wir dann am 19.11.20021 den Vorvertrag für unser, wie wir damals dachten, Traumhaus. An dem Tag räumte die eb Bau sich für die Übergabe schon eine spätere Frist ein, nämlich den 30.9.2002. Na ja, ein Monat später, das macht den Kohl auch nicht fett, dachen wir damals. Zum Glück hatten wir in der alten Wohnung ja eine Kündigungsfrist von drei Monaten, so konnten wir kurzfristig kündigen, andere Käufer mußten schon längere Fristen einhalten und die haben nun massive Probleme.
Das Haus hat eigentlich alles, was wir brauchen:
Es liegt dichter an der Schule unserer Tochter,
es liegt dicher am Kindergarten, in den meine mittlere Tochter ab nächten Freitag gehen wirde,
es hat für jedes Kind ein eigenes und vorallem sehr großes Kinderzimmer mit einer Grundfläche von jeweils 18 qm, zwei der Zimmer haben allerdings Dachschrägen,
wir konnten unsere Küche größer gestalten, so daß wir in der Küche Platz haben und auch essen können,
wir haben zwei Badezimmer und vorallem zwei Toiletten, können sogar noch ein drittes im DG einbauchen und
wir haben einen großen Kellerraum und einen großen Spitzboden, auf dem einiges untergestellt werden kann.
Wie sieht das Haus aus:
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Ein bisschen habe ich das ja schon in der Einleitung beschrieben, doch wer wirkliches Interesse hat, der möchte vielleicht ein bisschen mehr über das Haus erfahren, aus diesem Grunde gebe ich nun ein genauere Beschreibung ab:
Souterrain:
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Hier befindet sich der Hauseingang, ein Windfang, den man zur Gardrobe umbauen kann, ein 10 qm großer Hobbyraum, ein Gästebad mit Dusche, Waschbecken und WC und ein gut 20 qm großer Kellerraum. Unter der Treppe ist ein minimaler Stauraum, den man besser nicht einplanen sollte, lediglich unsere Klappboxen für Altpapier und Altglas werden dort runter passen, mehr leider nicht.
EG:
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Über eine Betontreppe, die wir noch fliesen müssen, kommt man in das Erdgeschoss, hier befindet sich das Wohnzimmer und der Essbereich mit gesamt ca. 36 qm und die Küche mit ca. 16 qm.
OG:
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In den ersten Stock kommt man dann über eine gewendelte Treppe mit einem Stahlgerüst und buchenfarbenen Stufen, die jedoch noch nicht eingebaut wurden.
Im OG befindet sich das Schlafzimmer mit knapp 16 qm, das Badezimmer mit Dusche, Badewanne, Waschbecken und WC und ein Kinderzimmer mit 18 qm. Das Schlafzimmer ist recheckig, das Kinderzimmer verläuft durch das Badzimme ein wenig L-förmig.
DG:
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Das Dachgeschoss ist ebenfalls ausgebaut worden, hier befinden sich die anderen beiden Kinderzimmer. Das eine Kinderzimmer hat eine Grundfläche von 18 qm, durch die Dachschrägen allerdings eine tatsächliche Grundfläche von 11 qm, doch es ist trotzdem ein sehr großes Zimmer und Dachschrägen können ja sehr gemütlich sein. Das andere Zimmer hat nur wenig Dachschräge, da das Dach hier serh steil ist. Für mich ist es das schönste zimmer, da es ein Gaubenfenster hat, was ich persönlich als wunderschönen Blickfang bezeichne. Außerdem gibt es zwischen den beiden Zimmern noch eine Kammer, die wir später mal als drittes Badezimmer, allerdings nur als Duschbad für die beiden Mädchen oben ausbauen werden.
Das Haus:
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Die Außenmaße des Hauses betragen knapp 5 x 10 m, der Garten hinter dem Haus hat in etwa noch einmal die gleiche Größe, was ich eigentlich ausreichend finde. Da die Tiefgarage jedoch unter dem Garten ist, kann man dort nicht viel pflanzen, gerne hätte ich ein bisschen Gemüse oder etwas Obst in meinem Garten, doch das wird leider nichts, lediglich Rasen werden wir sähen können. Na ja, es gibt ja inzwischen auch kleine Apfelbäume als Kübelplanzen, die werden wir uns denn wohl gönnen.
Der Eingang:
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Beim Verkaufsgespräch hatte man uns gesagt, jedes Haus würde seinen eigenen Eingang bekommen. Doch danach sieht es nun überhaupt nicht aus, denn es wird ca. 2 m vom Haus entfert eine 90 cm hohe Mauer gebaut, drüber kommt dann noch ein Steilbeet zu den Häusern vor uns und es wird wohl einen gemeinsamen Treppenabgang geben. Ob dies überhaupt statthaft ist, in Bezug auf einen Fluchtweg, ist noch fraglich, wird aber derzeit geklärt. Vor dem Haus wird es also kein Beet geben, sondern lediglich ein paar Kieselsteinge, auf die wir ev. Kübel stellen können, und dann kommt schon der Weg. Jeder Nachbar wird also direkt an unserem Hobbyraum, wo unser PC stehen wird, vorbei laufen und reinsehen können. Da unser Haus das zweite in der Reihe ist, werden auch viele Nachbarn vorbei laufen.
Wann war endlich Baubeginn:
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Als wir das Haus gekauft hatten, da war die Rede davon, im Februar 2002 wäre Baubeginn, tatsächlich anfangen konnte man aber erst im Juni 2002. Die alte Firma hat das Gelände nicht rechtzeitig geräumt, der Abriss begann erst Ende April. Gerüchteweise, weil die eb Bau das Grundstück zu spät bezahlt hat, die Firma somit länger bleiben durfte und das auch ausgenutzt hat.
So wurde also endlich Anfang Juni der erste Spatenstich gemacht, die Bagger kamen und es wurde ausgehoben, die Zeile hinter uns, die Tiefgarage, die dazwischen liegt und unsere Zeile. Die anderen beiden Zeilen mußten noch ein wenig länger warten, denn dort waren noch Reste von der alten Fabrik, unter anderem ein Bunker, von dem die Firma bisher nichts wußte.
Im Juli waren wir zwei Wochen im Urlaub, in dieser Zeit wurde dann der Keller erstellt, mit fertigen Betonwänden. Dies war zwar in der Baubeschreibung mir zur Auswahl enthalten, doch eigentlich sollte Stein auf Stein gebaut werden, wegen dem Zeitdruck war dies jedoch nicht möglich, leider.
Der erste Ärger kam, als die Küche gestellt wurde, denn eine Wand wurde schief eingesetzt, so daß am Ende, wo die Schränke stehen 1 cm fehlte, wir deswegen unsere Küche umändern mußten. Dabei hatten wir dies rechtzeitig moniert, offensichtlich hatte die eb Bau aber keine Lust, dies oder besser sich darum zu kümmern, denn in der Bauzeichnung war die Wand schon 10 cm kürzer eingezeichnet, was wir vor dem Setzen der Wand monierten. Dann hieß es, es würde trotzdem passen, da ja kein Putz auf die Wände kommt und dann wird die Wand noch schief gesetzt, so daß ich meine Traumküche vergessen kann. Hätte man sich sofort gekümmert, wäre es meiner Meinung nach kein Problem gewesen. Doch der Ärger geht weiter, der Grundriss der Küche wurde komplett geändert, so sind die Fenster nun breiter als im Grundriss und sie wurden weiter nach rechts versetzt. Die Küche mußte als komplett geändert werden, weil nicht nur der eine cm an der einen Wand fehlte, es fehlen weitere 50 cm an der nächsten Wand. Da frage ich mich, wozu es einen Grundriss gibt, wenn man sich doch nicht daran hält? Zumal dieser Grundriss Bestandteil des Kaufvertrages war.
Immerhin bekommen wir einen kleinen Anteil, der uns mehr entstehenden Kosten für die Änderung der Küche von der eb Bau erstattet.
Aber nicht nur mit der Küche hatten wir Ärger, es gab noch viele andere Dinge, so z.B.
die Steckdosen, Freunde von uns haben eine neue Mietwohnung bezogen, die nun auch erst fertig gebaut wurde. Dort wurden mehr Mietwohnungen gebaut, als bei uns Reihenhäuser und die Mieter hatten das Recht zu bestimmen, wo die Steckdosen verlegt werden. Wir als zukünftige Eigentümer hatten dazu kein Recht, nicht mal was die Dose angeht, die laut Baubeschreibung frei zu bestimmen ist. Verlegungen von Steckdosen müssen wir bezahlen, was ich eine Frechheit finde. Vorallem weil mein Mann dies selber machen könnte, es aber nicht durfte, weil er kein Meister ist. So kosten uns die Stemmarbeiten für einige Steckdosen 23,90 Euro, was ich ausverschämt finde. Immerhin durfte mein Mann dann die Antennen und Telefondosen selber legen, das aber auch nur, weil der Elektriker, der den Auftrag für die Häuser bekommen hat, restlos überfordert ist und keine Peilung mehr hatte, wo was gemacht werden sollte, obwohl er einen Plan hatte, in dem alles genau eingezeichnet war. So wollte er uns nicht in den Hobbyraum, sondern in den Kellerraum eine Antennendose für den Fernseher legen.
Malerarbeiten haben wir als Eigenleistung aus dem Vertrag genommen und dafür einen gewissen Betrag erstattet bekommen. Auf einmal kam die eb Bau an, zu den Malerarbeiten gehört es auch, daß das Treppengeländer gestrichen werden sollte. Doch dies ist erstens Lakierarbeit und zweitens in der Baubeschreibung nicht unter Malerarbeiten aufgeführt. Immerhin hat die eb Bau dies auch eingesehen und nun wird das Treppengeländer von denen gestrichen.
Für unsere Eigenleistungen, die weiterhin auch das legen der Fliesen beinhaltet, hatten wir eine Rohbauabnahmen, nach der wir erst etwas tun durften, zu dem Zeitpunkt waren alle anderen Häuser schon fertig verfliest. Diese Abnahme war am 2.10.2002, an diesem Tag war unser Haus aber noch immer nicht verputzt, auch wenn es sich nur um einen dünnen Spachtelputz handelt, der trägt dazu bei, daß wir nicht tapezieren müssen, was ich überhaupt nicht wollte. Unsere mittlere Tochter hat nämlich in unserer derzeitigen Wohnung angefangen, die Tapeten wieder abzureißen und auch für die Zukunft ist es einfacher, wenn die Wände nur übergestrichen und neu tapeziert werden müssen.
So hatten wir am 5. und 6.10.2002 diverse Helfer für die Malerarbeiten, hatten gehofft, an dem Wochenende mit den meisten Arbeiten fertig zu werden, damit wir nur noch den fertigen Anstrich machen müssen. Von wegen, trotz des Versprechens, unser Haus wird als erstes verputzt, war lediglich die Küche und das halbe Wohnzimmer fertig, als wir am Samstag in unser Haus kamen. Ein Gespräch mit dem Verkäufer der eb Bau führte immerhin dazu, daß die Putzer dann an dem Samstag um 12.00 Uhr die Arbeit aufnahmen, malen konnten wir an dem Tag aber nicht, unsere Helfer konnten wir heim schicken. Immerhin konnten wir dann am nächsten Tag die Teile des Hauses mit Tiefengrund grundieren, die am Vortag verspachtelt wurden.
Dabei wurde eine Wand im Treppenhaus ausgelassen, wo die Wand zum Zimmer hin falsch angesetzt wurde, so daß oben und unten eine Kante von 4 cm entstanden war. Diese Wand wurde dann nach mehrmaligen Nachfragen endlich dick verputzt, der Putz ist bis heute nicht trocken, die Wand noch immer nicht streichfähig. Diverse Wände sind so schlecht verspachtelt, daß wir hier die Arbeiten ordentlich nacharbeiten mußten. Zum Glück ist ein Freund von uns Maurer, der uns dabei hilft, sonst würde wir das gar nicht schaffen.
Die Decken werden von der eb Bau nicht verspacheltelt, das haben wir nun, um ordentliche Decken zu haben und nicht auf Löcher starren zu müssen, selber gemacht. Zunächst hatten wir überlegt, ob wir die Decken nicht tapezieren, doch das mag ich erstens nicht leiden und zweitens war unser Haus so kalt, und ständig Durchzug, weil man ein Stromkabel durch unser Haus zur Tiefgarage geführt hatte, daß die Tapeten gar nicht gehalten haben.
Das Dachgeschoss wurde diese Woche erst fertig ausgebaut, dort konnten wir auch keine Malerarbeiten tätigen. Wir werden also an diesem Wochenende noch eine Menge Arbeit vor uns haben, dabei sollte an diesem Wochenende schon das Laminat im Wohnzimmer verlegt werden, auf Grund der fehlenden Vorleistungen für die Eigenleistungen Malerarbeiten war das aber nicht möglich.
Mein Mann hat eine Woche Urlaub in den Sand gesetzt, in denen wir mit den Malerarbeiten im Haus komplett fertig werden wollten, doch leider war dies aus oben genannten Gründen nicht möglich. Doch noch weitere Geschehnisse haben uns an den Malerarbeiten gehindert:
Die Heizung, für deren Anbau wir die betroffenen Wände zuerst steichen sollten, was wir im eigenen Interesse dann auch getan haben, wurde nicht angebaut, erst nach der zweiten Erinnerung, wo ich direkt bei der Heizungsfirma anrufen mußte, kamen die Heizkörper wieder an die Wände. Auch wurde die Heinzung dann vor eine Woche endlich angestellt, was aber leider fatale Folgen hatte, unser Keller stand unter Wasser, da man dort ein Heizungsrohr beschädigt hatte. Anstatt etwas im Haus tun zu können, mußte mein Mann zwei Stunden lang mit seinem Onkel Wasserschippen, um unseren Keller trocken zu legen. Von der eb Bau hat man nichts weiter getan, als die Heizungsfirma zu almieren, die nach ein ein halb Stunden kam, feststellte, daß mein Mann die Heizung schon ausgestellt hat und wieder verschwand. Repariert wurde der Schaden nicht, so konnten wir am letzten Wochenende wieder nicht heizen und vorallem nicht viel streichen, denn ohne die Heizung ist nichts getrocknet.
Als wir vor zwei Wochen, als mein Mann extra für die Arbeiten im Haus Urlaub hatte, etwas tun wollten, war dies nicht möglich, weil die Bauarbeiter immer noch etwas in unserem Haus zu erledigen hatten, was eigentlich schon hätte fertig sein müssen, so wurde noch ein Teil an unserer Treppe gemauert, so konnten wir nichts tun, weil die Treppe belegt war.
am nächsten Tag saßen die Fasadenputzer in unserem Wohnzimmer, das wir streichen wollten, und machten Frühstück. Ihren Müll, hinterließen sie natürlich uns und 15 Männer hatten jeweils eine Kippe im Mund, so daß der Zigarettenqualm in den Putz zog. Auf unsere Bitte, daß sie doch unser Wohnzimmer räumen sollten, weil wir es streichen möchten, wurde erst über eine halbe Stunde später reagiert. Danach konnten wir aber nicht streichen, sondern wir mußten deren Müll wegräumen, um überhaupt dort arbeiten zu können, denn Zigarettenkippen habe ich ungerne in der Farbrolle,
den Eingansbereich streichen war ebenfalls unmöglich, denn die Tür mußte offen sein, da dort das Kabel zur Tiefgarage ins Haus führte. So bekam ich immer schöne eine Tür an den Kopf, weil ständig jemand einfach nur so ins Haus sah, ohne offensichtlichen Grund und
im OG standen die Rollen mit Dämmwolle für den Ausbau des DG tagelang im Weg, so daß hier ein Streichen ebenfalls unmöglich war.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob alles aufgeführt habe, es ist so viel schief gelaufen, daß ich bestimmt noch einiges vergessen habe, doch das waren die Dinge, die mich massiv geärgert haben.
Wie war das Richtfest:
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Ich will ja nicht nur negatives erwähnen, sondern auch positives, und dazu gehört auf jeden Fall das Richtfest, auch wenn es arg spät, nämlich am 11.10.2002 gefeiert wurde.
Das Richtfest wurde für die gesamte Siedlung abgehalten, nicht für jede einzelne Reihe und somit wurde dann in der Tiefgarage mit ca. 250 Personen gefeiert.
Beide auf der Baustelle befindlichen Kränen hatten einen Richtkranz und auf dem Grüst vor unserem Nachbarhaus wurde dann von den Zimmerleuten der Richtspruch aufgesagt, was wirklich sehr gelungen war.
Anschließend ging es in die Tiefgarage wo für ausreichend Sitzplätze gesorgt war. Wir Hausherren wurden mit einem Blumenstrauß begrüßt und es gab reichlich zu essen und zu trinken. Mein Schwiegervater blieb dieser Feier bewußt fern, da er kein Schweinefleisch essen darf und niemand wußte, was es zu essen gibt, doch er hätter beruhigt kommen können, denn es gibt nämlich auch einige türkische Käufer, die ja ebenfalls kein Schweinefleisch essen. Aus diesem Grunde gab es Döner, in meinen Augen eine optimal Lösung, vorallem weil ich Döner sehr gerne esse. Auch bei meinen Kindern und unseren mitgebrachten Gästen kam dies sehr gut an.
Zum Nachtisch konnte man sich dann Butterkuchen nehmen, von dem ebenfalls reichlich vorhanden war.
Getränke konnte man sich selber holen, zur Auswahl standen Selter, Cola, Fanta, Sprite, Rotwein oder Bier. Der Architekt ging regelmäßig mit Korn und Ouzo durch die Reihen, aber auch an die Kinder wurde gedacht, für sie wurden immer wieder kleine Gummibärchentüten verteilt.
Für unsere Gäste mußten wir 10 Euro zahlen, doch die waren auf jeden Fall für die Leistung angebracht. Auch die Organisation und die Gestaltung der Tische fand ich sehr schön. Leider mußten wir nach zwei Stunden wieder gehen, da unsere mittlere Tochter an dem Tag krank wurde und in der Nacht dann auch im Krankenhaus landetet, ich hoffe, dies ist kein schlechts Omen.
Wann soll die Übergabe sein:
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Laut Vertrag hätte die eb Bau uns die Übergabe vier Wochen vorher schriftlich ankündigen müssen, am letzten Samstag haben wir einen Brief, natürlich mit schneller Aufforderung zur Zahlung des Restlichen Kaufpreises, erhalten, in dem uns die Übergabe des Hauses für den 30.10.2002 angekündigt wurde. Immerhin hatte mein Mann eh schon seinen Urlaub ab dem 1.11.2002 eingereicht, da seit Juli die Rede davon war, daß das Haus Ende Oktober übergeben wird. Eigentlich wollten wir dann auch einziehen, doch das wird auf keinen Fall etwas, denn wir müssen noch die Teppiche verlegen und das Haus ist viel zu feucht durch den Ausfall der Heizung. Wir können froh sein, wenn was Haus Mitte November bewohnbar ist.
Aber auch die Zuwegung sieht noch nicht so aus, als wenn die bis zum kommenden Mittwoch fertig ist. Am Mittwoch kommt allerdings unsere Küche, wie man die den noch vorhandenen Sandberg runtertragen soll, das ist wirklich fraglich. Zum Glück können wir noch bis zum 30.11.2002 in unserer Wohnung bleiben, aber andere Nachbarn haben zum 31.10.2002 gekündigt, weil sie eben eine längere Kündigunsfrist hatten als wir.
Fazit:
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Die besten Erfahrungen habe wir mit der eb Bau leider nicht machen können, dennoch denke ich, daß wir ein gutes Haus bekommen werden.
Bei unserem Objekt handelt es sich, wie wir gehört haben, um das erste eigenständige Objekt der eb Bau, und so ist klar, daß hier natürlich auch noch viel Unwissenheit im Spiel ist. Das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke hat überhaupt nicht geklappt, was aber weniger an der eb Bau, als mehr an der ausführenden Baufirma liegt, ich hoffe, die eb Bau hat aus der Situtaion für spätere Objekte gelernt.
Wer bei der eb Bau ein Haus kaufen möchte, der sollte sich wirklich ganz genau den Vertrag durchlesen und sich vor der Unterzeichnung weitere Gedanken machen. Über Sonderwünsche hatten wir uns beim Kauf keine Gedanken gemacht, da wir davon ausgegangen waren, daß wir uns keine Leisten können, doch inzwischen hat sich die Situation geändert und wir konnten uns nachträglich z.B. Einbruchsichere Fenster einbauchen lassen und die Leitungen für das spätere Badezimmer ins DG verlegen lassen. Am besten spricht man den Verkäufer beim Verkaufsgespräch auf solche Dinge an, damit diese gleich Bestandteil des Vertrages werden und nicht vergessen werden können.
Was ich selber oft vergessen habe in der gesamten Bauzeit, ich bin der Kunde und nicht der Bettelmann, der von der eb Bau etwas möchte. Klar möchte ich etwas ein vernünftiges Haus, doch dafür zahlen wir auch eine ganze Menge und somit können wir dies auf jeden Fall erwarten. Inzwischen habe ich das aber auch begriffen und lasse mir vom Verkäufer nichts mehr sagen. Was uns an Mängeln auffällt, das bemängeln wir nun schriftlich, ebenso den Stand über unsere Eigenleistungen, die eigentlich schon lange fertig sein sollten, aber wegen fehlender Vorleistungen nicht gemacht werden konnten.
Ärgerlich ist nur, daß mein Mann seinen Urlaub für nichts und wiedernichts verplempert hat und nun jeden Tag nach der Arbeit zum Bau muß, um nachzuholen, was schon fertig sein sollte. Der Urlaub für den Umzug geht nun für weitere Arbeiten im Haus drauf und den Umzug müssen wir dann auch nach Feierabend und am Wochenende machen, bwz. was ich schaffe das muß ich alleine machen.
Besonders traurig ist, daß der Verkäufer von der eb Bau uns noch im Mai, wo eigentlich schon abzusehen war, daß der Bau länger braucht, uns versprochen hatte, wir wären mitte Oktober im Haus. Am selben Tag hat er uns von dem Bunker erzählt, der Schuld an der ganzen Sache sein soll, denn hätte da ja schon erzählen können, daß es länger dauert. Und um sein Geld endlich zu bekommen, wird nun auf Druck behauptet, das Haus ist bis nächste Woche fertig, das auf unsere Zetkosten. Somit denke ich schon, daß die eb Bau mit Vorsicht zu genießen ist, doch welche Baufirma ist das nicht.
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Noch bewohnen wir eine zweieinhalb Zimmerwohnung, und das mit drei Kindern, was logischer Weise arg eng ist. Seit der Geburt unserer zweiten Tochter vor drei Jahren haben wir uns aber schon nach einer größeren Bleibe umgesehen, eine größere Mietwohnung, als eine mit drei Zimmern, die kaum größer ist, als unsere derzeitige Wohnung? In Hamburg keine Chance! Als ich dann erneut schwanger wurde, haben wir weiterhin intensiv nach einer größeren Wohnung gesucht und uns dann bei den hohen Preisen entschlossen, für das Geld können wir auch ein Eigenheim kaufen, denn entweder sind Wohnungen mit 4-5 Zimmer vermietet oder unbezahlbar. Wir hätten eine dreieinhalb Zimmerwohnung bekommen können, doch die hätte uns an Miete mehr gekostet, als das Haus, welches wir nächsten Monat beziehen uns als Abzahlung kostet.
Also machten wir uns auf die Suche nach einem optimalen Eigenheim, wenn schon was Eigenes, dann sollten auch drei Zimmer enthalten sind, für jede unserer Töchter eines, und wir wollten endlich ein Schlafzimmer haben. Auch die Küche sollte etwas hergeben, denn mit fünf Personen hat man schon so einiges unterzubringen. Aber auch die Suche erwies sich als schwierig und langwierig, denn meine große Tochter hatte den großen Wunsch, daß sie auf ihrer Schule bleiben wollten.
So ergab es sich dann, daß in unserer Straße eine alte Fabrikhalle abgerissen werden und dort 30 Reihenhäuser gebaut werden sollten, eigentlich optimal, vorallem weil diese Häuser wesentlich dichter an der Schule unserer Tochter liegen. Also erkundigten wir uns bei dem Verkäufer, der uns beim ersten Gespräch im März 2001, wo ich gerade schwanger war, abwies, wir können uns das Haus nicht leisten. Unfreundlich schickte er uns zum Wohnungsamt, wir sollten Wohngeld beantragen, die Finanzierung für das Haus, die würden wir auf keinen Fall schaffen. Resigniert zogen wir ab und beantragen Wohngeld, was unter großem Gelächter abgelehnt wurde.
Im Oktober 2001 waren die meisten dieser Häuser noch immer nicht verkauft, klar, sie waren einfach zu teuer, also ging die eb Bau mit dem Preis runter und änderte den Grundriss, der nun auch wesentlich besser war. So ist unser Haus mit einem Eingang im Souterrain versehen, was natürlich im EG eine Menge Platz einbringt, für uns mit den drei Kindern optimal, denn
der Schmutz bleibt unten, weil die Schuhe unten ausgezogen werden müssen, so wird aber auch nicht vom Flur ins Wohnzimmer getreten und
wir haben eine größere Küche, weil auch der Windfang, sprich die Gardrobe und das Gäste WC im Souterrain sind.
Von diesem neuen Grundriss waren wir sofort Feuer und Flamme, allerings mußten wir den Bauträger erst mal überzeugen, daß wir uns das um inzwischen 20.000 DM günstigere Haus doch leisten können, denn von der WK hatten wür für andere Objekte finanziell schon Zusagen, doch es scheiterte eher an anderen Dingen wie z.B. das das Grundstück Ebpacht war, oder weil die Verkäufer auf einmal doch nicht verkaufen wollten.
Diese Vorlage von der WK überzeugte dann auch den Verkäufer der eb Bau, der nun auch einsah, daß mein Mann innerhalb des letzten Jahres massive Gehaltserhöhungen erhalten hat, die nun dazu führten, daß wir das Haus doch kaufen konnten. Nun war er zu uns auch freundlicher als beim ersten Gespärch, logisch, nun konnte er auch an uns verdienen. Das Haus sollte zum 30.8.2002 bezugsfertig sein, für mich auch o.k. denn ich stand kurz vor der Geburt unserer dritten Tochtern und wäre zu der Zeit eh nicht in der Lage gewesen, einen Umzug zu schaffen.
So unterschrieben wir dann am 19.11.20021 den Vorvertrag für unser, wie wir damals dachten, Traumhaus. An dem Tag räumte die eb Bau sich für die Übergabe schon eine spätere Frist ein, nämlich den 30.9.2002. Na ja, ein Monat später, das macht den Kohl auch nicht fett, dachen wir damals. Zum Glück hatten wir in der alten Wohnung ja eine Kündigungsfrist von drei Monaten, so konnten wir kurzfristig kündigen, andere Käufer mußten schon längere Fristen einhalten und die haben nun massive Probleme.
Das Haus hat eigentlich alles, was wir brauchen:
Es liegt dichter an der Schule unserer Tochter,
es liegt dicher am Kindergarten, in den meine mittlere Tochter ab nächten Freitag gehen wirde,
es hat für jedes Kind ein eigenes und vorallem sehr großes Kinderzimmer mit einer Grundfläche von jeweils 18 qm, zwei der Zimmer haben allerdings Dachschrägen,
wir konnten unsere Küche größer gestalten, so daß wir in der Küche Platz haben und auch essen können,
wir haben zwei Badezimmer und vorallem zwei Toiletten, können sogar noch ein drittes im DG einbauchen und
wir haben einen großen Kellerraum und einen großen Spitzboden, auf dem einiges untergestellt werden kann.
Wie sieht das Haus aus:
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Ein bisschen habe ich das ja schon in der Einleitung beschrieben, doch wer wirkliches Interesse hat, der möchte vielleicht ein bisschen mehr über das Haus erfahren, aus diesem Grunde gebe ich nun ein genauere Beschreibung ab:
Souterrain:
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Hier befindet sich der Hauseingang, ein Windfang, den man zur Gardrobe umbauen kann, ein 10 qm großer Hobbyraum, ein Gästebad mit Dusche, Waschbecken und WC und ein gut 20 qm großer Kellerraum. Unter der Treppe ist ein minimaler Stauraum, den man besser nicht einplanen sollte, lediglich unsere Klappboxen für Altpapier und Altglas werden dort runter passen, mehr leider nicht.
EG:
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Über eine Betontreppe, die wir noch fliesen müssen, kommt man in das Erdgeschoss, hier befindet sich das Wohnzimmer und der Essbereich mit gesamt ca. 36 qm und die Küche mit ca. 16 qm.
OG:
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In den ersten Stock kommt man dann über eine gewendelte Treppe mit einem Stahlgerüst und buchenfarbenen Stufen, die jedoch noch nicht eingebaut wurden.
Im OG befindet sich das Schlafzimmer mit knapp 16 qm, das Badezimmer mit Dusche, Badewanne, Waschbecken und WC und ein Kinderzimmer mit 18 qm. Das Schlafzimmer ist recheckig, das Kinderzimmer verläuft durch das Badzimme ein wenig L-förmig.
DG:
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Das Dachgeschoss ist ebenfalls ausgebaut worden, hier befinden sich die anderen beiden Kinderzimmer. Das eine Kinderzimmer hat eine Grundfläche von 18 qm, durch die Dachschrägen allerdings eine tatsächliche Grundfläche von 11 qm, doch es ist trotzdem ein sehr großes Zimmer und Dachschrägen können ja sehr gemütlich sein. Das andere Zimmer hat nur wenig Dachschräge, da das Dach hier serh steil ist. Für mich ist es das schönste zimmer, da es ein Gaubenfenster hat, was ich persönlich als wunderschönen Blickfang bezeichne. Außerdem gibt es zwischen den beiden Zimmern noch eine Kammer, die wir später mal als drittes Badezimmer, allerdings nur als Duschbad für die beiden Mädchen oben ausbauen werden.
Das Haus:
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Die Außenmaße des Hauses betragen knapp 5 x 10 m, der Garten hinter dem Haus hat in etwa noch einmal die gleiche Größe, was ich eigentlich ausreichend finde. Da die Tiefgarage jedoch unter dem Garten ist, kann man dort nicht viel pflanzen, gerne hätte ich ein bisschen Gemüse oder etwas Obst in meinem Garten, doch das wird leider nichts, lediglich Rasen werden wir sähen können. Na ja, es gibt ja inzwischen auch kleine Apfelbäume als Kübelplanzen, die werden wir uns denn wohl gönnen.
Der Eingang:
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Beim Verkaufsgespräch hatte man uns gesagt, jedes Haus würde seinen eigenen Eingang bekommen. Doch danach sieht es nun überhaupt nicht aus, denn es wird ca. 2 m vom Haus entfert eine 90 cm hohe Mauer gebaut, drüber kommt dann noch ein Steilbeet zu den Häusern vor uns und es wird wohl einen gemeinsamen Treppenabgang geben. Ob dies überhaupt statthaft ist, in Bezug auf einen Fluchtweg, ist noch fraglich, wird aber derzeit geklärt. Vor dem Haus wird es also kein Beet geben, sondern lediglich ein paar Kieselsteinge, auf die wir ev. Kübel stellen können, und dann kommt schon der Weg. Jeder Nachbar wird also direkt an unserem Hobbyraum, wo unser PC stehen wird, vorbei laufen und reinsehen können. Da unser Haus das zweite in der Reihe ist, werden auch viele Nachbarn vorbei laufen.
Wann war endlich Baubeginn:
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Als wir das Haus gekauft hatten, da war die Rede davon, im Februar 2002 wäre Baubeginn, tatsächlich anfangen konnte man aber erst im Juni 2002. Die alte Firma hat das Gelände nicht rechtzeitig geräumt, der Abriss begann erst Ende April. Gerüchteweise, weil die eb Bau das Grundstück zu spät bezahlt hat, die Firma somit länger bleiben durfte und das auch ausgenutzt hat.
So wurde also endlich Anfang Juni der erste Spatenstich gemacht, die Bagger kamen und es wurde ausgehoben, die Zeile hinter uns, die Tiefgarage, die dazwischen liegt und unsere Zeile. Die anderen beiden Zeilen mußten noch ein wenig länger warten, denn dort waren noch Reste von der alten Fabrik, unter anderem ein Bunker, von dem die Firma bisher nichts wußte.
Im Juli waren wir zwei Wochen im Urlaub, in dieser Zeit wurde dann der Keller erstellt, mit fertigen Betonwänden. Dies war zwar in der Baubeschreibung mir zur Auswahl enthalten, doch eigentlich sollte Stein auf Stein gebaut werden, wegen dem Zeitdruck war dies jedoch nicht möglich, leider.
Der erste Ärger kam, als die Küche gestellt wurde, denn eine Wand wurde schief eingesetzt, so daß am Ende, wo die Schränke stehen 1 cm fehlte, wir deswegen unsere Küche umändern mußten. Dabei hatten wir dies rechtzeitig moniert, offensichtlich hatte die eb Bau aber keine Lust, dies oder besser sich darum zu kümmern, denn in der Bauzeichnung war die Wand schon 10 cm kürzer eingezeichnet, was wir vor dem Setzen der Wand monierten. Dann hieß es, es würde trotzdem passen, da ja kein Putz auf die Wände kommt und dann wird die Wand noch schief gesetzt, so daß ich meine Traumküche vergessen kann. Hätte man sich sofort gekümmert, wäre es meiner Meinung nach kein Problem gewesen. Doch der Ärger geht weiter, der Grundriss der Küche wurde komplett geändert, so sind die Fenster nun breiter als im Grundriss und sie wurden weiter nach rechts versetzt. Die Küche mußte als komplett geändert werden, weil nicht nur der eine cm an der einen Wand fehlte, es fehlen weitere 50 cm an der nächsten Wand. Da frage ich mich, wozu es einen Grundriss gibt, wenn man sich doch nicht daran hält? Zumal dieser Grundriss Bestandteil des Kaufvertrages war.
Immerhin bekommen wir einen kleinen Anteil, der uns mehr entstehenden Kosten für die Änderung der Küche von der eb Bau erstattet.
Aber nicht nur mit der Küche hatten wir Ärger, es gab noch viele andere Dinge, so z.B.
die Steckdosen, Freunde von uns haben eine neue Mietwohnung bezogen, die nun auch erst fertig gebaut wurde. Dort wurden mehr Mietwohnungen gebaut, als bei uns Reihenhäuser und die Mieter hatten das Recht zu bestimmen, wo die Steckdosen verlegt werden. Wir als zukünftige Eigentümer hatten dazu kein Recht, nicht mal was die Dose angeht, die laut Baubeschreibung frei zu bestimmen ist. Verlegungen von Steckdosen müssen wir bezahlen, was ich eine Frechheit finde. Vorallem weil mein Mann dies selber machen könnte, es aber nicht durfte, weil er kein Meister ist. So kosten uns die Stemmarbeiten für einige Steckdosen 23,90 Euro, was ich ausverschämt finde. Immerhin durfte mein Mann dann die Antennen und Telefondosen selber legen, das aber auch nur, weil der Elektriker, der den Auftrag für die Häuser bekommen hat, restlos überfordert ist und keine Peilung mehr hatte, wo was gemacht werden sollte, obwohl er einen Plan hatte, in dem alles genau eingezeichnet war. So wollte er uns nicht in den Hobbyraum, sondern in den Kellerraum eine Antennendose für den Fernseher legen.
Malerarbeiten haben wir als Eigenleistung aus dem Vertrag genommen und dafür einen gewissen Betrag erstattet bekommen. Auf einmal kam die eb Bau an, zu den Malerarbeiten gehört es auch, daß das Treppengeländer gestrichen werden sollte. Doch dies ist erstens Lakierarbeit und zweitens in der Baubeschreibung nicht unter Malerarbeiten aufgeführt. Immerhin hat die eb Bau dies auch eingesehen und nun wird das Treppengeländer von denen gestrichen.
Für unsere Eigenleistungen, die weiterhin auch das legen der Fliesen beinhaltet, hatten wir eine Rohbauabnahmen, nach der wir erst etwas tun durften, zu dem Zeitpunkt waren alle anderen Häuser schon fertig verfliest. Diese Abnahme war am 2.10.2002, an diesem Tag war unser Haus aber noch immer nicht verputzt, auch wenn es sich nur um einen dünnen Spachtelputz handelt, der trägt dazu bei, daß wir nicht tapezieren müssen, was ich überhaupt nicht wollte. Unsere mittlere Tochter hat nämlich in unserer derzeitigen Wohnung angefangen, die Tapeten wieder abzureißen und auch für die Zukunft ist es einfacher, wenn die Wände nur übergestrichen und neu tapeziert werden müssen.
So hatten wir am 5. und 6.10.2002 diverse Helfer für die Malerarbeiten, hatten gehofft, an dem Wochenende mit den meisten Arbeiten fertig zu werden, damit wir nur noch den fertigen Anstrich machen müssen. Von wegen, trotz des Versprechens, unser Haus wird als erstes verputzt, war lediglich die Küche und das halbe Wohnzimmer fertig, als wir am Samstag in unser Haus kamen. Ein Gespräch mit dem Verkäufer der eb Bau führte immerhin dazu, daß die Putzer dann an dem Samstag um 12.00 Uhr die Arbeit aufnahmen, malen konnten wir an dem Tag aber nicht, unsere Helfer konnten wir heim schicken. Immerhin konnten wir dann am nächsten Tag die Teile des Hauses mit Tiefengrund grundieren, die am Vortag verspachtelt wurden.
Dabei wurde eine Wand im Treppenhaus ausgelassen, wo die Wand zum Zimmer hin falsch angesetzt wurde, so daß oben und unten eine Kante von 4 cm entstanden war. Diese Wand wurde dann nach mehrmaligen Nachfragen endlich dick verputzt, der Putz ist bis heute nicht trocken, die Wand noch immer nicht streichfähig. Diverse Wände sind so schlecht verspachtelt, daß wir hier die Arbeiten ordentlich nacharbeiten mußten. Zum Glück ist ein Freund von uns Maurer, der uns dabei hilft, sonst würde wir das gar nicht schaffen.
Die Decken werden von der eb Bau nicht verspacheltelt, das haben wir nun, um ordentliche Decken zu haben und nicht auf Löcher starren zu müssen, selber gemacht. Zunächst hatten wir überlegt, ob wir die Decken nicht tapezieren, doch das mag ich erstens nicht leiden und zweitens war unser Haus so kalt, und ständig Durchzug, weil man ein Stromkabel durch unser Haus zur Tiefgarage geführt hatte, daß die Tapeten gar nicht gehalten haben.
Das Dachgeschoss wurde diese Woche erst fertig ausgebaut, dort konnten wir auch keine Malerarbeiten tätigen. Wir werden also an diesem Wochenende noch eine Menge Arbeit vor uns haben, dabei sollte an diesem Wochenende schon das Laminat im Wohnzimmer verlegt werden, auf Grund der fehlenden Vorleistungen für die Eigenleistungen Malerarbeiten war das aber nicht möglich.
Mein Mann hat eine Woche Urlaub in den Sand gesetzt, in denen wir mit den Malerarbeiten im Haus komplett fertig werden wollten, doch leider war dies aus oben genannten Gründen nicht möglich. Doch noch weitere Geschehnisse haben uns an den Malerarbeiten gehindert:
Die Heizung, für deren Anbau wir die betroffenen Wände zuerst steichen sollten, was wir im eigenen Interesse dann auch getan haben, wurde nicht angebaut, erst nach der zweiten Erinnerung, wo ich direkt bei der Heizungsfirma anrufen mußte, kamen die Heizkörper wieder an die Wände. Auch wurde die Heinzung dann vor eine Woche endlich angestellt, was aber leider fatale Folgen hatte, unser Keller stand unter Wasser, da man dort ein Heizungsrohr beschädigt hatte. Anstatt etwas im Haus tun zu können, mußte mein Mann zwei Stunden lang mit seinem Onkel Wasserschippen, um unseren Keller trocken zu legen. Von der eb Bau hat man nichts weiter getan, als die Heizungsfirma zu almieren, die nach ein ein halb Stunden kam, feststellte, daß mein Mann die Heizung schon ausgestellt hat und wieder verschwand. Repariert wurde der Schaden nicht, so konnten wir am letzten Wochenende wieder nicht heizen und vorallem nicht viel streichen, denn ohne die Heizung ist nichts getrocknet.
Als wir vor zwei Wochen, als mein Mann extra für die Arbeiten im Haus Urlaub hatte, etwas tun wollten, war dies nicht möglich, weil die Bauarbeiter immer noch etwas in unserem Haus zu erledigen hatten, was eigentlich schon hätte fertig sein müssen, so wurde noch ein Teil an unserer Treppe gemauert, so konnten wir nichts tun, weil die Treppe belegt war.
am nächsten Tag saßen die Fasadenputzer in unserem Wohnzimmer, das wir streichen wollten, und machten Frühstück. Ihren Müll, hinterließen sie natürlich uns und 15 Männer hatten jeweils eine Kippe im Mund, so daß der Zigarettenqualm in den Putz zog. Auf unsere Bitte, daß sie doch unser Wohnzimmer räumen sollten, weil wir es streichen möchten, wurde erst über eine halbe Stunde später reagiert. Danach konnten wir aber nicht streichen, sondern wir mußten deren Müll wegräumen, um überhaupt dort arbeiten zu können, denn Zigarettenkippen habe ich ungerne in der Farbrolle,
den Eingansbereich streichen war ebenfalls unmöglich, denn die Tür mußte offen sein, da dort das Kabel zur Tiefgarage ins Haus führte. So bekam ich immer schöne eine Tür an den Kopf, weil ständig jemand einfach nur so ins Haus sah, ohne offensichtlichen Grund und
im OG standen die Rollen mit Dämmwolle für den Ausbau des DG tagelang im Weg, so daß hier ein Streichen ebenfalls unmöglich war.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob alles aufgeführt habe, es ist so viel schief gelaufen, daß ich bestimmt noch einiges vergessen habe, doch das waren die Dinge, die mich massiv geärgert haben.
Wie war das Richtfest:
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Ich will ja nicht nur negatives erwähnen, sondern auch positives, und dazu gehört auf jeden Fall das Richtfest, auch wenn es arg spät, nämlich am 11.10.2002 gefeiert wurde.
Das Richtfest wurde für die gesamte Siedlung abgehalten, nicht für jede einzelne Reihe und somit wurde dann in der Tiefgarage mit ca. 250 Personen gefeiert.
Beide auf der Baustelle befindlichen Kränen hatten einen Richtkranz und auf dem Grüst vor unserem Nachbarhaus wurde dann von den Zimmerleuten der Richtspruch aufgesagt, was wirklich sehr gelungen war.
Anschließend ging es in die Tiefgarage wo für ausreichend Sitzplätze gesorgt war. Wir Hausherren wurden mit einem Blumenstrauß begrüßt und es gab reichlich zu essen und zu trinken. Mein Schwiegervater blieb dieser Feier bewußt fern, da er kein Schweinefleisch essen darf und niemand wußte, was es zu essen gibt, doch er hätter beruhigt kommen können, denn es gibt nämlich auch einige türkische Käufer, die ja ebenfalls kein Schweinefleisch essen. Aus diesem Grunde gab es Döner, in meinen Augen eine optimal Lösung, vorallem weil ich Döner sehr gerne esse. Auch bei meinen Kindern und unseren mitgebrachten Gästen kam dies sehr gut an.
Zum Nachtisch konnte man sich dann Butterkuchen nehmen, von dem ebenfalls reichlich vorhanden war.
Getränke konnte man sich selber holen, zur Auswahl standen Selter, Cola, Fanta, Sprite, Rotwein oder Bier. Der Architekt ging regelmäßig mit Korn und Ouzo durch die Reihen, aber auch an die Kinder wurde gedacht, für sie wurden immer wieder kleine Gummibärchentüten verteilt.
Für unsere Gäste mußten wir 10 Euro zahlen, doch die waren auf jeden Fall für die Leistung angebracht. Auch die Organisation und die Gestaltung der Tische fand ich sehr schön. Leider mußten wir nach zwei Stunden wieder gehen, da unsere mittlere Tochter an dem Tag krank wurde und in der Nacht dann auch im Krankenhaus landetet, ich hoffe, dies ist kein schlechts Omen.
Wann soll die Übergabe sein:
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Laut Vertrag hätte die eb Bau uns die Übergabe vier Wochen vorher schriftlich ankündigen müssen, am letzten Samstag haben wir einen Brief, natürlich mit schneller Aufforderung zur Zahlung des Restlichen Kaufpreises, erhalten, in dem uns die Übergabe des Hauses für den 30.10.2002 angekündigt wurde. Immerhin hatte mein Mann eh schon seinen Urlaub ab dem 1.11.2002 eingereicht, da seit Juli die Rede davon war, daß das Haus Ende Oktober übergeben wird. Eigentlich wollten wir dann auch einziehen, doch das wird auf keinen Fall etwas, denn wir müssen noch die Teppiche verlegen und das Haus ist viel zu feucht durch den Ausfall der Heizung. Wir können froh sein, wenn was Haus Mitte November bewohnbar ist.
Aber auch die Zuwegung sieht noch nicht so aus, als wenn die bis zum kommenden Mittwoch fertig ist. Am Mittwoch kommt allerdings unsere Küche, wie man die den noch vorhandenen Sandberg runtertragen soll, das ist wirklich fraglich. Zum Glück können wir noch bis zum 30.11.2002 in unserer Wohnung bleiben, aber andere Nachbarn haben zum 31.10.2002 gekündigt, weil sie eben eine längere Kündigunsfrist hatten als wir.
Fazit:
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Die besten Erfahrungen habe wir mit der eb Bau leider nicht machen können, dennoch denke ich, daß wir ein gutes Haus bekommen werden.
Bei unserem Objekt handelt es sich, wie wir gehört haben, um das erste eigenständige Objekt der eb Bau, und so ist klar, daß hier natürlich auch noch viel Unwissenheit im Spiel ist. Das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke hat überhaupt nicht geklappt, was aber weniger an der eb Bau, als mehr an der ausführenden Baufirma liegt, ich hoffe, die eb Bau hat aus der Situtaion für spätere Objekte gelernt.
Wer bei der eb Bau ein Haus kaufen möchte, der sollte sich wirklich ganz genau den Vertrag durchlesen und sich vor der Unterzeichnung weitere Gedanken machen. Über Sonderwünsche hatten wir uns beim Kauf keine Gedanken gemacht, da wir davon ausgegangen waren, daß wir uns keine Leisten können, doch inzwischen hat sich die Situation geändert und wir konnten uns nachträglich z.B. Einbruchsichere Fenster einbauchen lassen und die Leitungen für das spätere Badezimmer ins DG verlegen lassen. Am besten spricht man den Verkäufer beim Verkaufsgespräch auf solche Dinge an, damit diese gleich Bestandteil des Vertrages werden und nicht vergessen werden können.
Was ich selber oft vergessen habe in der gesamten Bauzeit, ich bin der Kunde und nicht der Bettelmann, der von der eb Bau etwas möchte. Klar möchte ich etwas ein vernünftiges Haus, doch dafür zahlen wir auch eine ganze Menge und somit können wir dies auf jeden Fall erwarten. Inzwischen habe ich das aber auch begriffen und lasse mir vom Verkäufer nichts mehr sagen. Was uns an Mängeln auffällt, das bemängeln wir nun schriftlich, ebenso den Stand über unsere Eigenleistungen, die eigentlich schon lange fertig sein sollten, aber wegen fehlender Vorleistungen nicht gemacht werden konnten.
Ärgerlich ist nur, daß mein Mann seinen Urlaub für nichts und wiedernichts verplempert hat und nun jeden Tag nach der Arbeit zum Bau muß, um nachzuholen, was schon fertig sein sollte. Der Urlaub für den Umzug geht nun für weitere Arbeiten im Haus drauf und den Umzug müssen wir dann auch nach Feierabend und am Wochenende machen, bwz. was ich schaffe das muß ich alleine machen.
Besonders traurig ist, daß der Verkäufer von der eb Bau uns noch im Mai, wo eigentlich schon abzusehen war, daß der Bau länger braucht, uns versprochen hatte, wir wären mitte Oktober im Haus. Am selben Tag hat er uns von dem Bunker erzählt, der Schuld an der ganzen Sache sein soll, denn hätte da ja schon erzählen können, daß es länger dauert. Und um sein Geld endlich zu bekommen, wird nun auf Druck behauptet, das Haus ist bis nächste Woche fertig, das auf unsere Zetkosten. Somit denke ich schon, daß die eb Bau mit Vorsicht zu genießen ist, doch welche Baufirma ist das nicht.
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