Bodum Milchschäumer Chambord klein 0,08l Testbericht

Bodum-1963-01-milchschaeumer-chambord
ab 14,18
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  durchschnittlich
  • Design:  gut

Erfahrungsbericht von Marlene

Ich liebe Schokostreusel!

3
  • Handhabung & Komfort:  schlecht
  • Design:  durchschnittlich
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

vorzeigbares Ergebnis

Kontra:

zu aufwendig

Empfehlung:

Nein

Doch leider sinken genau diese Schokostreusel immer in meinen ALDI-Tütencappuccino ein. Also verzichtete ich auf meinen Lieblingsschokogenuss. Ein weiteres Opfer bedeutet bei dieser Art den Kaffeegenusses, dass man keinen Milchschaum aus der Tasse löffeln konnte-und dass, obwohl es doch so ein sinnliches Vergnügen ist, den Löffel abzuschlecken.

Eine Freundin konnte mich nicht mehr leiden sehen, und schenkte mir zum Geburtstag den Bodum Milchaufschäumer. Nachdem ich ungeduldig das Geschenkpapier entrissen hatte, kam die

Verpackung

zum Vorschein. Eigentlich war es gar keine richtige Verpackung. Das Gefäss war einfach mit einem großzügigen Pappring umschlungen, welches mein neues Besitztum vor dem Zerbrechen bewahrte. Ebenfalls war auch gleich die sehr einfache und verständliche Bedienungsanleitung angedruckt. Einfache Piktogramme beschrieben war man tun oder besser lassen sollte. Nun hielt ich das

Gefäss

In den Händen. Der Topf war aus klarem Glas, auf welchem ebenfalls noch einmal die wichtigsten Punkte der empfohlenen Vorgehensweise gedruckt waren. Und das auch noch in sieben verschiedenen Sprachen.

Geschlossen wird mein Milchaufschäumer von einem matt-schwarzem Deckel mit Pumpvorrichtung. Der Deckel jedoch schließt nicht dicht oder gar vakuum ab, sondern ist lose aufgesetzt. Der Pumpstab durchdringt den Plastikdeckel ebenfalls ohne Dichtung. Das ganze ich also sehr einfach „gestrickt“.

Am Ende des Stabes befindet sich ein sehr feines Sieb, welches den gesamten Boden des Glases abdeckt und später wohl das Aufschäumen der Milch verursachen soll.

Der Milchaufschäumer fasst 750 ml, darf aber nur, um ein optimales Ergebnis zu erreichen, mit 250 ml gefüllt werden. Die Menge reicht für 2-3 Tassen Cappuccino. Der

Test

konnte beginnen. Ich füllte, wie beschrieben, bis zum gekennzeichneten „Maximum-Strich“ meine gekühlte, frische Milch ein und stellte den Milchaufschäumer auf die Herdplatte. Bei kleiner Flamme erhitzt, fing die Milch auch schnell an zu dampfen. Schnell nahm ich sie vom Herd und begann mit dem gleichmässigen auf und ab. Das Pumpen ist sicherlich eine Alternative zum Fitness-Studio ;-)

Dadurch daß der Stab keine wirklich Führung hat, wird er mit der Zeit schwergängig und erfordert etwas mehr Kraft. Das angebrachte Sieb verliert ebenfalls im Laufe der Zeit seine Wirksamkeit, da die Poren leicht verstopfen. Die hygienische Frage stellt sich an dieser Stelle ebenfalls.

Meine Milch wurde mehr und mehr im Glas, so dass ich alsbald mit einem großen Löffel den Schaum auf meinen Cappuccino geben konnte. Meinem Genuss stand also nun nichts mehr im Wege. Die

Reinigung

Erwies sich als schrecklich einfach. Einfach ab in die Spülmaschine oder einfach unter fliessend Wasser abspülen. Doch auch bei noch so guter Reinigung, verstopft irgendwann das Sieb. Die einzelnen Poren setzen sich zu und erschweren das Aufschäumen. Aber an sich eine ganz bequeme Sache.

Doch die Monate der praktischen Erfahrung haben mich einige Dinge gelehrt, die ich gerne weitergeben möchte, hier also meine

Tips & Tricks

Beim Erstgebrauch dachte ich mir, warum den Herd für das bisschen Milch einschalten. Ich erhitzte Milch in meinem Wasserkocher, der keine Heizspirale hat. Falls ihr jemals auf diese Idee kommt-verwerft sie gleich wieder. Ihr könnt den Wasserkocher gar nicht so schnell ausschalten, wie die Milch am Boden eine braune, schwer zu entfernende Kruste ansetzt. Der Energieverbrauch des Herdes wiegt allein diese Reinigung wieder auf.

Laßt die Milch niemals kochen. Wenn Sie dampft, reicht es völlig. Sie hat dann die richtige Trinktemperatur. Einmal aufgekochte Milch lässt sich auch nicht mehr aufschäumen.

Niemals entrahmte Milch nehmen. Auch fettarme Milch macht einem beim Schäumen Schwierigkeiten. Laßt Kalorien, Kalorien sein und greift zur Vollmilch.

Niemals hektisch pumpen, sondern langsam und gleichmässig,. Damit kommt ihr schneller zum gewünschten Ziel.

Preis

Da ich den Milchaufschäumer geschenkt bekommen habe, kann ich leider zum Preis nicht viel sagen. Doch Berichte auf dieser Platform berichten von preisen zwischen 10 und 20 EUR, was natürlich ein dehnbarer Begriff ist. Da es den Bodum Milchaufschäumer in jeder gut sortierten Haushaltabteilung gibt, empfehle ich den Preisvergleich. Wartet auf Angebote, denn 20 EUR finde ich für dieses Gerät eindeutig zuviel.

Fazit

Der Bodum Milchaufschäumer wertet von nun an meinen ALDI Cappuccino ungemein auf, doch auch nur, wenn ich Besuch habe. Für den Hausgebrauch ist es mir einfach zu aufwendig. Es macht Mühe, erst die Milch aufzuwärmen und dann zu pumpen. Weiterhin ist der Deckel, wie schon erwähnt, nur lose aufgesetzt. Das bedeutet, dass beim Pumpen auch viel danebengeht.

Das Ganze ist eine nette Alternative zur Anschaffung einer richtig großen Maschine, aber selbst kaufen würde ich den Milchschäumer niemals. Es ist ein netter Gag, wenn man italienische Kaffeekultur servieren kann, aber mehr auch nicht.

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • campino

    15.10.2008, 12:54 Uhr von campino
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße, Andrea