Braun ThermoScan plus Testbericht

ab 21,62
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Messgenauigkeit:  durchschnittlich
  • Funktionalität:  gut

Erfahrungsbericht von Rumpeltimo

Fiebermessen ohne Qual

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Da ich zwei Kinder habe, die jedesmal beim Fiebermessen ein riesen Theater gemacht haben, habe ich mir gedacht, versuchs doch mal mit dem Braun ThermoScan.
Unsere Kinder waren sehr begeistert, daß sie sich nicht mehr das Fieberthermometer in den Po stecken lassen mußten und es gab ab sofort kein Theater mehr.

Technische Daten:

Angezeitger Temperaturbereich 34 °C bis 42,2 °C
Betriebsbereitschaft bei Umgebungstemperatur: 10 °C bis 40 °C
Auflösung der LCD-Anzeite: 0,1 °C
Genauigkeit: plus/minus 0,2 °C
Lebensdauer der Batterien: 2 Jahre oder 1000 Messungen

Hersteller:

Braun AG
D-61476 Kronberg
Hotline: 0800/27286463

Der ThermoScan darf nie ohne Schutzkappe betrieben werden, da ansonsten das Gerät beschädigt werden könnte.

Der Braun ThermoScan wird in einem weißen Kunststoffgehäuse aufgehoben, das genug Platz für den ThermScan und die Schutzkappen hat.

Wie funktioniert der Braun ThermoScan:

Gemessen wird Infrarot-Wärme, die vom Trommelfell und dem umliegenden Gewebe abgestrahlt wird. Es werden 8 Messungen pro Sekunde durchgeführt, um ein genaues Ergebnis zu erzielen. Angezeigt wird dann die höchste gemessene Temperatur.

Die Temperatur wird auf einem LCD-Display angezeigt.
Zunächst hatte ich etwas Schwierigkeiten, genaue Meßergebnisse zu bekommen. Das liegt daran, daß der Braun Thermoscan ganz exakt angesetzt werden muß, so daß er die Temperatur am Trommelfell messen kann. Hierzu muß man das Ohrläppchen etwas nach unten ziehen, dann bekommt man ziemlich genaue Meßwerte.
Der Thermoscan ist also nicht ganz so einfach in der Handhabung wie ein einfaches Fieberthermometer, aber mit etwas Übung bekommt man das ganz gut hin.

Der Thermoscan ist für ganz Kinder unter 1 Jahr nicht empfehlenswert, weil deren Ohren noch ziemlich klein sind und deshalb die Meßwerte verfälscht sein können. Meine Kinder sind 6 und 8 Jahre alt und bei denen klappt es gut.

Auf das Gerät bin ich gekommen, als unser Jüngster ins Krankenhaus mußte. Dort wurde jeden Morgen und jeden Abend mit dem Gerät Fieber gemessen und da hab ich mir gedacht, wenn die im Krankenhaus damit zufrieden sind, kann es nicht so schlecht sein.

Vor allem hat es Vorteile, wenn man bei einem schlafenden Kind die Temperatur messen will. Es geht erstens in Sekundenschnelle und man braucht zweitens das Kind nicht aufzuwecken. Beachten sollte man dabei allerdings, daß man nicht gerade das Ohr erwischt, auf dem das Kind die ganze Zeit gelegen hat. Dann ist die Temperatur nämlich deutlich erhöht.

Ich habe den Braun Thermoscan als sehr zuverlässiges Gerät kennen gelernt und würde ihn jederzeit wieder kaufen, auch wenn er nicht ganz billig ist.
Schön ist auch noch, daß die Meßwerte gespeichert werden. Man hat so immer den Überblick über die letzten Werte.
Man sollte das Gerät niemals ohne die mitgelieferten Schutzkappen verwenden und für jedes Kind eine neue Schutzkappe aufstecken, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.
Nicht geeignet ist der Thermoscan, wenn das Kind unter Ohrenentzündungen leidet, denn dann ist die Temperatur durch die Entzündung im Ohr höher als die Körpertemperatur.

Der Hersteller gibt eine Garantie von 2 Jahren.
Bezahlt habe ich in der Apotheke 89,90 DM dafür.

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