Braun ThermoScan plus Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Handhabung & Komfort:
- Messgenauigkeit:
- Funktionalität:
Erfahrungsbericht von baerle44
Für Kinder ideal
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als wir noch keine Kinder hatten, machten wir uns keine großen Gedanken um Fieberthermometer und kamen mit dem herkömmlichen Quecksilberthermometer gut zurecht.
Nach der Geburt unseres Sohnes vor fast 7 Jahren änderte sich unsere Einstellung dazu aber grundlegend, zumal unser Sohnemann mehr krank als gesund war. Anfangs benutzten wir noch die althergebrachte Methode zum Fiebermessen, denn bei Säuglingen ist es immer noch am besten die Temperatur rectal zu messen. Als er allerdings ca. 1 Jahr alt war wehrte er sich vehement gegen die Fiebermesserei im Po und schrie sich die Lunge aus dem Hals und so kamen wir zunächst auf die geniale Idee uns den Fieberschnuller zuzulegen. An sich wäre das ja eine praktische Angelegenheit aber auch da haben wir die Rechnung ohne Wirt gemacht und unser Junior spuckte den Thermoschnuller sofort im hohen Bogen aus.
Unser Kinderarzt riet uns zu der Anschaffung des noch relativ neu auf den Markt gekommenen Thermoscan und meinte dazu, dass dieser ab dem Alter von 1 Jahr gerade bei Kindern ideal sei. Aus diesem Grund schmökerten wir alle möglichen Kataloge durch und bei dem Versandhaus Quelle wurden wir damals fündig.
Schnell wurde er dort bestellt und flatterte wenige Tage später für den Rechnungsbetrag von DM 99,oo (50,62 €)zu uns nach Hause.
Lieferumfang:
°°°°°°°°°°°°°
Als wir den Thermometer aus seiner Kartonageumhüllung befreit wurde kamen folgende Teile zum Vorschein:
- Fieberthermometer mit Aufbewahrungsbox
- Kleines Päckchen mit 20 Plastikschutzkappen für die Messspitze
- Kurze Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache
- Garantiekarte für 1 Jahr
- 9-Volt-Block-Batterie
Technische Daten:
°°°°°°°°°°°°°°°°°
Der Thermoscan ist knapp 180g schwer, etwa 20cm lang, 5cm tief und 9cm hoch und liegt sehr gut in der Hand. Durch die Aufbewahungsbox ist er immer sicher untergebracht und auch der kleine Karton mit den Ersatzspitzen findet darin ausreichend Platz. Auf der Seite der Aufbewahrungsbox ist noch eine Kurzanleitung aufgedruckt und die Normal-Themperaturwerte, da diese etwas gegenüber der alten Methode variiert. Der Thermoscan ist übrigens aus weißem Kunststoffmaterial und der Meß- bzw. Anschaltknopf sind in mintgrün. Hält man den Thermometer in der Hand befindet sich ganz oben der größere Messknopf und auf der Innenseite befindet sich zunächst ganz oben die trichterförmige Messspitze, darunter das LCD-Display und der kleine Einschaltknopf des Thermometers.
Unterhalb des Einschaltknopfes ist die 9-Volt-Block-Batterie verstaut.
Wie misst man mit dem Thermoscan:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das ist wirklich ganz einfach und selbst meine Kids beherrschen diese Methode bereits. Obwohl es völlig schmerzlos vonstatten geht, macht es den Kids selbstverständlich noch viel mehr Spaß, wenn sie anschließend nach dem Messen noch bei Papa oder Mama messen dürfen und so kann man bei ihnen geradezu spielerisch die Temperatur überprüfen wenn sie wieder einmal krank sind.
Man zieht den Thermoscan aus der Aufbewahrungsbox, gibt ein Plastikhütchen auf die Messspitze bzw. überprüft das Hütchen auf Verunreinigungen (man kann diese Hütchen nämlich einige Zeit benutzen falls man nicht zu sehr zu Ohrschmalzbildung neigt) und schaltet das Gerät mittels Drücken des kleinen Knopfes unterhalb des Displays an.~baerle44~ Nun muß man nur noch abwarten, bis auf dem Display das Symbol des Thermoscan erscheint und schon kann man loslegen.
Der Thermometer wird mit der Messspitze vorsichtig in den Gehörgang eingeführt, bis dieser völlig abgeschlossen ist und drückt anschließend ca. 1 Sekunde lang auf den oben am Gerät befindlichen größeren Knopf und fertig ist die Messung.
Am besten gelingt dies übrigens, wenn man vor Einführen des Thermometers leicht die Ohrmuschel nach oben zieht und den Thermoscan senkrecht zum Kopf hält. Stop, nicht so stark ziehen, dass hinterher sogenannte Spookohren entstehen, nur ganz sanft *gg*, denn wir möchten ja schließlich keine Thermoscanohrmuscheln züchten.
Messbereich:
°°°°°°°°°°°°
Der Thermoscan misst Temperaturen zwischen 34 bis 42,2°C . Die gemessene Temperatur wird auf dem LCD-Display angezeigt und zwar mit Kommastellen. Ebenso erscheinen auf dem Display die Fehlercodes oder die Symbole für Messbereitschaft, bzw. Batteriewechselanzeige.
Preise und Bezugsquellen:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Damals kostete uns der Thermoscan DM 99 (50,62 €), mittlerweile findet man ihn aber teilweise bereits ab 69DM (35,28 €) in diversen Elektrofachgeschäften bzw. Versandhandeln wie Quelle, Neckermann etc. Selbstverständlich kann man ihn auch in Apotheken erwerben, dann ist er allerdings naturgemäß etwas teurer. Die Messspitzen können jederzeit dort nachgekauft werden, sind allerdings nicht ganz billig. Im Schnitt kostet ein Karton mit 20 Meßspitzen um die 12 DM (6,14 €).
Fehlermeldungen:
°°°°°°°°°°°°°°°°
Err 1: Thermometertemperatur befindet sich außerhalb des Arbeitsbereiches. Diese Fehlermeldung hatte ich allerdings noch nie, denn ich bewahre meinen Thermoscan naturgemäß im Arzneischrank auf und nicht im Kühlschrank *gg*
Err 2: gemessene Temperatur befindet sich außerhalb des Anzeigebereiches. Auch diese Fehlermeldung erschien bei mir noch nie, was meiner Meinung nach auch logisch ist ;-)
Err 3: Aktivierungsknopf zu kurz betätigt. Diese Fehlermeldung ist die häufigste, da eine Sekunde relativ lang sein kann ;-) wenn man zu schnell ist.
Err 4: Thermotemperatur ändert sich zu schnell. Auch diese Fehlermeldung erschien noch nie bei mir.
Err 000: interner Gerätefehler. Damit wurden wir ebenfalls noch nie konfrontiert, da der Thermoscan bisher immer einwandfrei funktionierte.
Normale Ohrtemperaturen:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Diese variieren etwas gegenüber der rectalen bzw,. axillären Temperatur und richtet sich auch nach dem jeweiligen Alter.
0-2 Jahre: 36,4 – 39,0°C
3-10 Jahre: 36,1 – 37,8°C
11 – 65 Jahre: 35,9 – 37,6°C
> 65 Jahre 35,8 – 37,5°C
Wusste ich’s doch, dass man mit zunehmendem Alter etwas abkühlt *ggg*
Hersteller:
°°°°°°°°°°°
Hersteller ist die alsbekannte Fa. Braun AG, die sich im medizinischen Sektor einen sehr guten Ruf erworben hat.~baerle44~ Die Firma hat ihren Sitz in 61476 Kronberg und ist unter folgender Rufnummer erreichbar (Kundendienst) 0180-2349249 sowie im Internet über www.braun.de.
Positive Erfahrungen:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Temperaturmessung mit dem Thermoscan ist sehr schnell und vor allen Dingen bequem. Anfangs traute meine Frau der Geschichte nicht so ganz und führte Vergleichsmessungen mit unserem herkömmlichen Fieberthermometer durch. Diese Überprüfungen verliefen allerdings immer recht positiv, wobei man hier natürlich die unterschiedlichen Werte berücksichtigen muß.
Trotzdem halten wir es immer so, dass wir bei erhöhter Temperaturanzeige grundsätzlich nochmals kurzfristig nachmessen.
Wer schonend mit den Plastikhütchen umgeht, dann sie auch längerfristig verwenden ohne Genauigkeitseinbußen. Wir haben dies jedenfalls schon öfters überprüft und festgestellt, auch wenn die Fa. Braun bei jeder Messung rät ein neues Hütchen zu verwenden ( kein Wunder bei dem Preis von 20 Hütchen ;-)).
Die Batterie ist sehr langlebig. Wir benutzen das Gerät relativ häufig und uns hat sie genau 5 Jahre treue Dienste geleistet, worüber sich meiner Meinung nach wirklich nicht meckern lässt.
Negative Erfahrungen:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Bei Säuglingen bzw. Kleinkindern mit sehr engen Gehörgängen funktioniert der Thermoscan nicht, denn für ein einwandfreies Ergebnis sollte er schon richtig in den Gehörgang eingeführt werden können und diesen abschließen.
Außerdem kann es zu Verfälschungen der Messergebnisse kommen, wenn man auf der Seite gelegen hat, denn in dem Fall ist die Ohrtemperatur durch Wärmestau evtl. erheblich höher als in der Realität. Im Zweifelsfall sollte immer auf beiden Ohren gemessen werden und evtl. bei höheren Ergebnissen mehrfach hintereinander.
Fazit:
°°°°°°
Meiner Meinung nach rentiert sich die Anschaffung des Gerätes nur wenn man kleine Kinder hat, denn dazu ist die Messung einfach ideal und sehr schnell. Da diese Methode allerdings nicht für Säuglinge bzw. Kleinkinder mit evtl. sehr engen Gehörgängen geeignet ist sollte man sich die Anschaffung schon überlegen. Auch braucht man etwas Übung im Umgang mit dieser Meßmethode und sollte anfangs bei erhöhten Temperaturen lieber mehrfach messen.
Ansonsten kann ich diesen Thermoscan trotzdem sehr empfehlen und wir möchten ihn jedenfalls nicht mehr missen.
© euer Werner 29.04.2002
Nach der Geburt unseres Sohnes vor fast 7 Jahren änderte sich unsere Einstellung dazu aber grundlegend, zumal unser Sohnemann mehr krank als gesund war. Anfangs benutzten wir noch die althergebrachte Methode zum Fiebermessen, denn bei Säuglingen ist es immer noch am besten die Temperatur rectal zu messen. Als er allerdings ca. 1 Jahr alt war wehrte er sich vehement gegen die Fiebermesserei im Po und schrie sich die Lunge aus dem Hals und so kamen wir zunächst auf die geniale Idee uns den Fieberschnuller zuzulegen. An sich wäre das ja eine praktische Angelegenheit aber auch da haben wir die Rechnung ohne Wirt gemacht und unser Junior spuckte den Thermoschnuller sofort im hohen Bogen aus.
Unser Kinderarzt riet uns zu der Anschaffung des noch relativ neu auf den Markt gekommenen Thermoscan und meinte dazu, dass dieser ab dem Alter von 1 Jahr gerade bei Kindern ideal sei. Aus diesem Grund schmökerten wir alle möglichen Kataloge durch und bei dem Versandhaus Quelle wurden wir damals fündig.
Schnell wurde er dort bestellt und flatterte wenige Tage später für den Rechnungsbetrag von DM 99,oo (50,62 €)zu uns nach Hause.
Lieferumfang:
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Als wir den Thermometer aus seiner Kartonageumhüllung befreit wurde kamen folgende Teile zum Vorschein:
- Fieberthermometer mit Aufbewahrungsbox
- Kleines Päckchen mit 20 Plastikschutzkappen für die Messspitze
- Kurze Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache
- Garantiekarte für 1 Jahr
- 9-Volt-Block-Batterie
Technische Daten:
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Der Thermoscan ist knapp 180g schwer, etwa 20cm lang, 5cm tief und 9cm hoch und liegt sehr gut in der Hand. Durch die Aufbewahungsbox ist er immer sicher untergebracht und auch der kleine Karton mit den Ersatzspitzen findet darin ausreichend Platz. Auf der Seite der Aufbewahrungsbox ist noch eine Kurzanleitung aufgedruckt und die Normal-Themperaturwerte, da diese etwas gegenüber der alten Methode variiert. Der Thermoscan ist übrigens aus weißem Kunststoffmaterial und der Meß- bzw. Anschaltknopf sind in mintgrün. Hält man den Thermometer in der Hand befindet sich ganz oben der größere Messknopf und auf der Innenseite befindet sich zunächst ganz oben die trichterförmige Messspitze, darunter das LCD-Display und der kleine Einschaltknopf des Thermometers.
Unterhalb des Einschaltknopfes ist die 9-Volt-Block-Batterie verstaut.
Wie misst man mit dem Thermoscan:
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Das ist wirklich ganz einfach und selbst meine Kids beherrschen diese Methode bereits. Obwohl es völlig schmerzlos vonstatten geht, macht es den Kids selbstverständlich noch viel mehr Spaß, wenn sie anschließend nach dem Messen noch bei Papa oder Mama messen dürfen und so kann man bei ihnen geradezu spielerisch die Temperatur überprüfen wenn sie wieder einmal krank sind.
Man zieht den Thermoscan aus der Aufbewahrungsbox, gibt ein Plastikhütchen auf die Messspitze bzw. überprüft das Hütchen auf Verunreinigungen (man kann diese Hütchen nämlich einige Zeit benutzen falls man nicht zu sehr zu Ohrschmalzbildung neigt) und schaltet das Gerät mittels Drücken des kleinen Knopfes unterhalb des Displays an.~baerle44~ Nun muß man nur noch abwarten, bis auf dem Display das Symbol des Thermoscan erscheint und schon kann man loslegen.
Der Thermometer wird mit der Messspitze vorsichtig in den Gehörgang eingeführt, bis dieser völlig abgeschlossen ist und drückt anschließend ca. 1 Sekunde lang auf den oben am Gerät befindlichen größeren Knopf und fertig ist die Messung.
Am besten gelingt dies übrigens, wenn man vor Einführen des Thermometers leicht die Ohrmuschel nach oben zieht und den Thermoscan senkrecht zum Kopf hält. Stop, nicht so stark ziehen, dass hinterher sogenannte Spookohren entstehen, nur ganz sanft *gg*, denn wir möchten ja schließlich keine Thermoscanohrmuscheln züchten.
Messbereich:
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Der Thermoscan misst Temperaturen zwischen 34 bis 42,2°C . Die gemessene Temperatur wird auf dem LCD-Display angezeigt und zwar mit Kommastellen. Ebenso erscheinen auf dem Display die Fehlercodes oder die Symbole für Messbereitschaft, bzw. Batteriewechselanzeige.
Preise und Bezugsquellen:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Damals kostete uns der Thermoscan DM 99 (50,62 €), mittlerweile findet man ihn aber teilweise bereits ab 69DM (35,28 €) in diversen Elektrofachgeschäften bzw. Versandhandeln wie Quelle, Neckermann etc. Selbstverständlich kann man ihn auch in Apotheken erwerben, dann ist er allerdings naturgemäß etwas teurer. Die Messspitzen können jederzeit dort nachgekauft werden, sind allerdings nicht ganz billig. Im Schnitt kostet ein Karton mit 20 Meßspitzen um die 12 DM (6,14 €).
Fehlermeldungen:
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Err 1: Thermometertemperatur befindet sich außerhalb des Arbeitsbereiches. Diese Fehlermeldung hatte ich allerdings noch nie, denn ich bewahre meinen Thermoscan naturgemäß im Arzneischrank auf und nicht im Kühlschrank *gg*
Err 2: gemessene Temperatur befindet sich außerhalb des Anzeigebereiches. Auch diese Fehlermeldung erschien bei mir noch nie, was meiner Meinung nach auch logisch ist ;-)
Err 3: Aktivierungsknopf zu kurz betätigt. Diese Fehlermeldung ist die häufigste, da eine Sekunde relativ lang sein kann ;-) wenn man zu schnell ist.
Err 4: Thermotemperatur ändert sich zu schnell. Auch diese Fehlermeldung erschien noch nie bei mir.
Err 000: interner Gerätefehler. Damit wurden wir ebenfalls noch nie konfrontiert, da der Thermoscan bisher immer einwandfrei funktionierte.
Normale Ohrtemperaturen:
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Diese variieren etwas gegenüber der rectalen bzw,. axillären Temperatur und richtet sich auch nach dem jeweiligen Alter.
0-2 Jahre: 36,4 – 39,0°C
3-10 Jahre: 36,1 – 37,8°C
11 – 65 Jahre: 35,9 – 37,6°C
> 65 Jahre 35,8 – 37,5°C
Wusste ich’s doch, dass man mit zunehmendem Alter etwas abkühlt *ggg*
Hersteller:
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Hersteller ist die alsbekannte Fa. Braun AG, die sich im medizinischen Sektor einen sehr guten Ruf erworben hat.~baerle44~ Die Firma hat ihren Sitz in 61476 Kronberg und ist unter folgender Rufnummer erreichbar (Kundendienst) 0180-2349249 sowie im Internet über www.braun.de.
Positive Erfahrungen:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Temperaturmessung mit dem Thermoscan ist sehr schnell und vor allen Dingen bequem. Anfangs traute meine Frau der Geschichte nicht so ganz und führte Vergleichsmessungen mit unserem herkömmlichen Fieberthermometer durch. Diese Überprüfungen verliefen allerdings immer recht positiv, wobei man hier natürlich die unterschiedlichen Werte berücksichtigen muß.
Trotzdem halten wir es immer so, dass wir bei erhöhter Temperaturanzeige grundsätzlich nochmals kurzfristig nachmessen.
Wer schonend mit den Plastikhütchen umgeht, dann sie auch längerfristig verwenden ohne Genauigkeitseinbußen. Wir haben dies jedenfalls schon öfters überprüft und festgestellt, auch wenn die Fa. Braun bei jeder Messung rät ein neues Hütchen zu verwenden ( kein Wunder bei dem Preis von 20 Hütchen ;-)).
Die Batterie ist sehr langlebig. Wir benutzen das Gerät relativ häufig und uns hat sie genau 5 Jahre treue Dienste geleistet, worüber sich meiner Meinung nach wirklich nicht meckern lässt.
Negative Erfahrungen:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Bei Säuglingen bzw. Kleinkindern mit sehr engen Gehörgängen funktioniert der Thermoscan nicht, denn für ein einwandfreies Ergebnis sollte er schon richtig in den Gehörgang eingeführt werden können und diesen abschließen.
Außerdem kann es zu Verfälschungen der Messergebnisse kommen, wenn man auf der Seite gelegen hat, denn in dem Fall ist die Ohrtemperatur durch Wärmestau evtl. erheblich höher als in der Realität. Im Zweifelsfall sollte immer auf beiden Ohren gemessen werden und evtl. bei höheren Ergebnissen mehrfach hintereinander.
Fazit:
°°°°°°
Meiner Meinung nach rentiert sich die Anschaffung des Gerätes nur wenn man kleine Kinder hat, denn dazu ist die Messung einfach ideal und sehr schnell. Da diese Methode allerdings nicht für Säuglinge bzw. Kleinkinder mit evtl. sehr engen Gehörgängen geeignet ist sollte man sich die Anschaffung schon überlegen. Auch braucht man etwas Übung im Umgang mit dieser Meßmethode und sollte anfangs bei erhöhten Temperaturen lieber mehrfach messen.
Ansonsten kann ich diesen Thermoscan trotzdem sehr empfehlen und wir möchten ihn jedenfalls nicht mehr missen.
© euer Werner 29.04.2002
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